Überblick und Vergleich Augmented Reality Anwendungen für das iPhone

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Name der Autoren: Kesrin Pohl, Sebastian Schary, Damian Woskowicz
Titel der Arbeit: "Überblick und Vergleich Augmented Reality Anwendungen für das iPhone"
Hochschule und Studienort: FOM Düsseldorf


Inhaltsverzeichnis


1 Einleitung

Fast täglich bekommen wir einen Einblick über die neusten Technologien. Virtuelle Welten sind schon seit einigen Jahren bestens bekannt und werden in der Unterhaltungsindustrie, vor allem bei Computerspielen, angewendet. Für viele Menschen ist es faszinierend in eine andere Welt einzutauchen. Die virtuelle Welt ist jedoch nur so gut, wie die Umsetzung es hergibt. Vieles kann in diesen Welten verfremdet werden. Was passiert jedoch wenn man beide Welten zusammenführt und miteinander kombiniert?
Die Forschung hat mittlerweile eine passende Antwort auf diese Frage.

Augmented Reality - Erweiterte Realität!

Die Form der Technik bettet virtuelle Objekte in die reale Welt ein und wird somit um diese Objekte erweitert. Der Anwender dieser Technologie kann sowas durch unterschiedliche Methoden wahrnehmen. Sei es eine Datenbrille oder ganz aktuell über das iPhone. Bei dieser Art von Technologie kann der Anwender über die genannte Hardware zwei überlagerte Welten sehen, die reale und die virtuelle Welt. Anders als bei der virtuellen Welt wird die reale Welt nicht vollständig ersetzt sondern nur ergänzt. Die Entwicklung dieser neuartigen Technologie hat aber noch nicht ihre Grenzen erreicht, stattdessen befindet sie sich gerade am Anfang ihrer Entwicklung und wird durch immer leistungsstärkere Endgeräte für jedermann zugänglich. Erst im Jahre 2009 wurden die Kamerafunktion des iPhone für die Entwickler von Apple freigegeben, wodurch einige Anwendungen innerhalb weniger Monate entwickelt wurden.

Diese Fallstudie befasst sich mit den Augmented Reality Anwendungen für das iPhone. Es werden zuerst die Grundlagen für die nicht gerade neue aber immer beliebter werdene Technologie geschaffen. Anschießend werden die neuen Anwendungen vorgestellt, bewertet und beurteilt. Zum Schluss wird analysiert, ob solche Anwendungen Sinn machen, für wen diese geeignet sind und wo die Grenzen liegen.

2 Grundlagen

Die Technologie Augmented Reality ist eine neue Form der Kommunikation zwischen Mensch und Maschine, bei der dem Anwender über ein Display kontextabhängig, d.h. passend und abgeleitet vom betrachteten Objekt, Informationen eingeblendet werden. Durch dieses Display sieht der Betrachter gleichzeitig zwei überlagerte Welten, die reale und die virtuelle Welt. Im Gegensatz zu "Virtual Reality" wird hier die reale Welt also nicht vollständig ersetzt, sondern ergänzt.

2.1 IPhone

Als Einstieg wird im Folgenden auf die Unternehmensgeschichte des iPhone Herstellers Apple eingegangen. Es wird gezeigt, dass Apple nicht nur gute Zeiten erlebte und nur durch moderne Entwicklungen einem knappen Untergang entging. Anschließend wird auf die Entwicklung des iPhones eingegangen.

2.1.1 Apple - Das Unternehmen

Die Firma Apple Computer wurde am 1. April 1976 in Palo Alto, Sillicon Valley / USA, analog zu den Anfängen von Microsoft, als Garagenfirma gegründet.
Die Gründer dieses neuen Unternehmens waren Steve Jobs, Steve Wozniak und Ronald Wayne. Zu dieser Zeit befand sich die Elektronik Branche in einer enormen Aufbruchsstimmung, zu der sehr viele Electronik Enthusiasten an ihren computer-ähnlichen Geräten werkelten. So gelang es dem Mitgründer Steve Wozniak eine preisgünstige und funktionstüchtige Platine für einen Personal Computer herzustellen. Durch den Erfolg konnten Kapitalgeber gefunden werden, die eine Entwicklung und Vermarktung des Apple II im Jahre 1977, dem ersten Mikrocomputer, ermöglichten.

Im selben Jahr wurde Apple eine Aktiengesellschaft und erwirtschaftete einen Umsatz von mehreren Hundertausend Dollar. Nach dem ersten via Maus gesteuerten PC mit einer grafischen Bedienoberfläche und dem ersten Macintosh im Jahre 1984 folgte nach der scheinbar unaufhaltsamen Erfolgsstory die erste große Krise.
Aufgrund von Fehlentscheidungen im Management und zunehmender Konkurrenz hielt diese Durststrecke viele Jahre an. Nach Milliarden Verlusten innerhalb kurzer Zeit kehrte Apple im Jahre 1998 mit dem neuen Rechner iMac wieder auf die Erfolgsspur zurück.

Ein weiteres Highlight der Unterhaltungs-Elektronik setzte Apple 2001 mit dem iPod. Sechs Jahre später gelang Apple mit dem iPhone ein weiterer Volltreffer. Das iPhone befindet sich derzeit in der dritten Generation und wird stetig von Apple und von Programmierern (Apps) weiterentwickelt. Hierzu bietet Apple einen Appstore an, über den Applikationen für alle Bereiche erworben werden können[1].

2.1.2 Historie und Entwicklung

Abb. 1: iPhone 3GS
Abb. 1: iPhone 3GS

Für Apple begann die Geschichte "iPhone" bereits im Dezember 1999, als sie die Domain "iphone.org" registrieren ließen und heute noch die Besucher auf die Apple Hauptseite weiterleitet. Jahre lang passierte aus Sicht der Öffentlichkeit im Bereich des iPhones nicht viel. Doch Apple entwickelte das iPhone, abgeschottet von der Umwelt, mit einem Aufwand von 150 Millionen US Dollar weiter und meldete in dieser Zeit 200 Patente an.

Nach einer langen Entwicklungszeit präsentierte Apple am 09.01.2007 ihre neuste Entwicklung erstmals der Öffentlichkeit. Kurze Zeit später wurde der Verkaufstermin, der 29.06.2007, des iPhone G1 bekannt. An den ersten beiden Verkaufstagen wurden 270.000 Geräte verkauft und schon bis August waren es rund 800.000. Damit erzielte Apple einen Rekord ihrer Unternehmensgeschichte. Am 09.11.2007 wurde das Gerät zum ersten Mal in Europa angeboten.

Ein gutes Jahr nach der Markteinführung der ersten Generation folgte am 11.08.2008 die 2. Generation, das "iPhone 3G" und dies zeitgleich in 21 weiteren Ländern. Die wichtigsten Neuerungen waren der Zugang zum schnellen UMTS-Netz und eine Standortbestimmung über GPS. Damit konnte nun mit entsprechenden Apps auch navigiert werden. Zudem wurde die Rückseite des neuen Geräts mit einer Kunststoffhülle versehen, was für den Kunden eine bessere Empfangsleistung und einen niedrigeren Energieverbrauch bedeutete. Nur 10 Monate später kam am 19.06.2009 die Weiterentwicklung, das "iPhone 3GS". So bietet die aktuelle Version einen schnelleren Prozessor, eine bessere Kamera und längere Akkulaufzeit. Diese Verbesserungen kommen vor allem den Anwendern zugute, die ressourcenlastige Apps verwenden, wie z.B. die Augmented Reality Anwendungen, bei dem in Echtzeit viele und teils aufwendige Daten berechnet werden müssen[2].

2.2 Augmented und Virtual Reality

Virtual Reality (Virtuelle Realität) und Augmented Reality (Erweiterte Realität) bekommen in der heutigen Entwicklung der Mensch-Maschine-Interaktion immer mehr an Bedeutung. Bei der Virtual Reality wird die Umgebung des Nutzers komplett im Computer modelliert und ersetzt somit die reale Umgebung vollständig. Hier allerding besteht für die meisten das Problem, dass sie trotz exakter Darstellung ihrer Umgebung nicht das Gefühl von Realität erfahren können. In diesem Zuge greift die Entwicklung der Augmented Realität (AR) ein. Durch Augmented Reality bleibt die reale Umgebung weitgehend unberührt. Sie wird lediglich durch virtuelle Objekte erweitert. Dabei konzentriert sich die Modellierung nur auf die Objekte, die dargestellt bzw. wahrgenommen werden sollen.

Milgram führte 1994 den Begriff „Mixed Reality“ ein, nach dem alle Anwendungen, die virtuelle und reale Objekte miteinander kombinieren, zu einem „Virtuality Continuum“ gehören[3].
Abb. 2: Einordnung Augmented Reality
Abb. 2: Einordnung Augmented Reality

Eine allgemeine Definition kann abgeleitet werden von Ronald T. Azuma aus seinem Buch „Survey of Augmented Reality“ von 1997. Hier wird Augmented Reality folgendermaßen definiert[4].

„[…] this Survey defines AR as systems that have the following three chracterisics:
1. Combines real an virtual
2. Interactiv in real time
3. Registered in 3-D […]“

Diese erste Definition wurde 13 Jahre später durch Azuma und weiteren Wissenschaftlern in dem Buch „Recent Advances in Augmented Reality“ überarbeitet und ergänzt. Danach heißt es als Definition für Augmented Reality:

„[…] we define an AR system to have the following properties
1. Combines real ant virtual objects in an real environment
2. Runs interactively, an in real time
3. Registers (aligns) real and virtual objects with eachother […]“

Augmented Reality-Systeme stellen dem Anwender digital aufbereitete Informationen kontextabhängig von seiner Position, Blickrichtung und Aufgabe als Überlagerung seiner realen Umgebung bereit. Diese Bereitstellung erfolgt über die menschlichen optischen und/oder aktustischen Sinnesmodalitäten. Es gibt unterschiedliche Merkmale, die diese beiden Realitäten voneinander abgrenzen. Es werden verschiedene Merkmale miteinander verglichen, wie die kennzeichnenden Merkmale, unterschiedliche Anwendung von Displays und Trackingmethoden. Über Virtual Reality kann gesagt werden, dass diese die reale Welt komplett durch Systeme ersetzt und dass dadurch die Anforderungen an die Bildqualität viel höher sind als bei Augmented Reality. Diese Reality generiert nur Teile in die reale Welt und wird somit nicht komplett durch ein System dargestellt. Diese Bilder haben in der Regel nur unterstützende Funktion.

Auch bei den Displays gibt es Unterschiede. Bei der Virtual Reality werden aufgrund der exakten Darstellung der realen Welt Farbdisplays mit einer hohen Auflösung benötigt. Das Sichtfeld einer solchen "Welt" sollte nicht beschnitten sein, weil dadurch die Nachbildung nicht zur Geltung kommt. Die Displayanforderungen an eine Augmented Reality können hier heruntergesetzt werden, da nur Teile virtuell dargestellt werden sollen. In einigen Fällen reichen sogar monochrome Displays aus. Das Sichtfeld kann hierbei auch beschnitten sein, da die reale Welt neben den Displays wahrgenommen werden kann. Auch bei den Trackingverfahren gibt es Unterschiede. Bei der Virtual Reality wird die Umgebung komplett rechnererzeugt und ist somit auch von der realen Umgebung nicht abhängig. Die Registrierung erfolgt hierbei in Echtzeit über die Bewegung des Anwenders, somit entfällt das Tracking. Bei der Augmented Reality werden die darzustellenden Objekte direkt auf die reale Umgebung gesetzt und sind somit unmittelbar gekoppelt mit der Umgebung. Aus diesem Grund ist das Tracking von hoher Bedeutung. Ein fundamentaler Fehler hierbei verfremdet den Scheindruck und macht das Augmented Reality System unbrauchbar. Zusammenfassend kann man also sagen, dass die virtuelle Realität eine rein synthetisch erzeugte Welt ist, wohingegen die Augmented Reality als Technologie genau zwischen der realen und der virtuellen Welt anzuordnen ist.

3 Augmented Reality

Augmented Reality bedeutet erweiterte Realität. Anders als bei der virtuellen Realität, wo die komplette reale Welt des Anwenders im Computer modelliert wird, dient hier als Vorlage die reale Welt. Es werden hier lediglich einzelne Objekte am Computer modelliert und in die reale Umwelt des Anwenders ergänzt. Dabei bleibt die reale Umgebung weitesgehend unberührt.

3.1 Historie und Entwicklung

Der Anfang der Augmented Reality fand im Jahre 1968 durch Ivan Sutherland statt. Die erste Erfindung im Bereich Augmented Reality war damals ein Head Mounted Display[5]. Ein Head Mounted Display ist ein auf dem Kopf getragenes visuelles Ausgabegerät. Dabei werden computererzeugte Bilder auf den augennahen Bildschirm dargestellt und direkt auf die Netzhaut projiziert. Die Entwicklung blieb jedoch nicht bei diesem Display stehen. Schon im Jahre 1985 wurden am Ames Research Center (ARC), ein Forschungscenter der NASA, Virtual Reality Anwendungen entwickelt. Daraus entstand die „VIEW“. In diesem Jahr wurden vor allem Augmented Reality Anwendungen für das Militär neu- und weiterentwickelt. Es entstanden Systeme, die in den Helmen von Piloten integriert waren. Diese Entwicklungen beinhalteten eine Projektionsfläche vor dem rechten Auge sowie ein Nachtsichtgerät. Erst zu Beginn der 90iger Jahre wurden die Entwicklungen im Bereich Augmented Reality soweit verbessert, dass einige Anwendungen in unterschiedlichen Bereichen verwenden werden konnten. [6].

Im Jahre 1992 wurde von Forschern der Columbia State University ein Wearable Computer genutzt, der Informationen auf einer Datenbrille zeigte und nicht wie üblich zu dieser Zeit auf einen Bildschirm. In 1994 wurde der Wearable Computer mit einer Webcam verbunden und anschließend per Funk die Bilder ins Internet gestellt. Die Entwicklung der Anwendung nahm bis zum neuen Jahrtausend immer mehr zu. Viele Anwendungen waren soweit gereift, dass diese auf dem Markt und in den unterschiedlichen Bereichen platziert werden konnten.


Im Jahre 2000 entwickelte Microvision für die Airforce ein HDTV. 2006 stellt eMagin ein neues Head Mounted Display, namens Eyebud 800 vor, welches direkt an den Apple iPod angeschlossen werden kann. Die Videobrille besitzt nur ein einzelnes organisches Display (OLED), sodass damit die Umgebung weiter beobachtet werden kann. Aus diesem Grund eignet sie sich beispielsweise auch beim Spaziergang als Navigationsdisplay[7].

Die Weiterentwicklung des Internets trägt dazu bei, dass Augmented Reality immer mehr Platz in der Gesellschaft einnimmt. Ebenfalls werden die dazugehörigen Geräte immer kleiner, handlicher und schneller nutzbar für die Anwender. Gerade im Bereich der Kommunikation wächst diese Technologie und damit das Angebot für Augmented Reality Anwendungen.

Fortschritte bei der Programmierung und die verbesserte Technik der Endgeräte, zum Beispiel von Handys, lassen es zu, dass Augmented Reality Anwendungen permanent entwickelt werden und fast täglich neu auf dem Markt platziert werden. Die Entwicklung hat hierbei noch nicht seine Grenzen erreicht.

3.2 Anwendungsgebiete

Die Anwendungsgebiete des Augmented Reality ziehen weite Kreise. Man findet diese Technologie fast in allen Bereichen wieder. Angefangen von der Unterhaltungsbranche über die Automobilindustrie bis hin zum Militär und in der Medizin.

In der Unterhaltungsindustrie wird diese Technik vermehrt bei Konsolenspielen angeboten. Aber auch im Bereich Sportübertragungen, zum Beispiel beim Fußball, kennen viele die während eines Spiels eingeblendeten Graphiken. Hier wird unter anderem die Torentfernung bei einem Freistoß eingeblendet, um es den Zuschauern zu vereinfachen oder Verfolgungslinien beim Bahnschwimmen. Aber auch die Filmstudios, werden so umgeabaut, dass die Augmented Reality Systemantik angewendet kann, zum Beispiel das ZDF Tagesschaustudio. Hier werden alle Informationen eingeblendet.[8]

Die Automobilindustrie nutzt diese Technologie für den Einsatz von Head-Up-Displays. Dabei werden zum Beispiel Navigationsinformationen direkt auf die Windschutzscheibe projiziert, um den Fahrer möglichst gering vom Verkehr abzulenken. Auch Abstandshalter, Spurwechselassistent und Einschlafwarner sollen dem Anwender unterstützend helfen sich im Straßenverkehr sicher zu bewegen.

Die Automobilindustrie verwendet aber nicht nur die Technik beim "Endkunden". Schon im Forschungs- und Entwicklungsbereich wird Augmented Reality angewendet. Bei der Entwicklung komplexer technischer Produkte und Anlagen wird Augmented Reality zur Unterstützung von Arbeitsprozessen eingesetzt, um schon in den frühen Stadien der Entwicklung einer neuen Technologie realitätsnahe Erkenntnisse zu ziehen. Besonders wichtig sind hierbei auch die Crash-Test Simulationen. Mit Hilfe solcher Verfahren können am Computer Unfälle simuliert werden und eventuelle Änderungen an den Bauteilen in die Entwicklungsabteilung weitergegeben werden. Dadurch können enorme Entwicklungs- und Forschungskosten eingespart werden.

Das Militär bediente sich schon in den 80iger Jahren dieser Technologie. Dabei wurden auf die Helme der Kampfflugzeugpiloten Informationen projiziert. Vor allem die virtuellen Trainingsmethoden werden beim Militär gerne eingesetzt. Dies schafft einen gewissen Vorsprung bei möglich eintreffenden Ereignissen. Aber auch bei realen Kampfeinsätzen sollen bei Soldaten bestimmte Fähigkeiten mit Hilfe von Augmented Reality nützlich sein[9].

Im Bereich der Luftfahrt wird Augmented Reality gerne für Simulationen eingesetzt. Dabei sollen angehende Piloten kritische Flugmanöver üben und trainieren.

Die Medizin bedient sich ebenfalls dieser Technologie. So können zum Beispiel 3D-Daten von Patienten erstellt werden, welche bei einem operativen Eingriff verwendet werden. Dabei kann der operierende Arzt mit einer Datenbrille sich die Informationen anzeigen lassen und hat somit eine ungehinderte Sicht auf das Innere des Patienten und muss während der Operation nicht den Blick vom Patienten abwenden, um zum Beispiel an einem Gerät etwas abzulesen. Allerdings ist es in der Medizin besonders wichtig, dass von solch einem System eine absolute Genauigkeit gewährleistet wird. Es kann allgemein gesagt werden, dass diese Technologie vor allem bei hochkomplexen Aufgaben immer mehr an Bedeutung gewinnt und in den meisten Bereichen sogar kostengünstig eingesetzt werden kann.

3.3 Technische Voraussetzungen

Die Vermischung aus Tracking- und Darstellungs-System sind die Hauptkomponenten eines Augmented Reality-Systems. Das Zusammenspiel dieser beiden Systeme in Verbindung mit einem angeschlossenen Computersystem bietet dem Betrachter die Möglichkeit in die Augmented Reality einzutauchen.

3.3.1 Hardware

Die Hardware, die sogenannte „anfassbare“ Komponente eines Systems, ist sowohl beim Tracking als auch beim Darstellen von Augmented Reality gefordert.

Eine Hardware, die im Bereich Optischen-Tracking häufig angewendet wird, ist beispielsweise eine Kamera. Die Kameras helfen dem Tracking-System bestimmte Formen und Landschaften zu erkennen. Je höher die Auflösung der Kamera ist, desto klarer sind die Objekte zu erfassen, beispielsweise die Form eines menschlichen Körpers oder eines Hauses. Aber auch künstliche Landmarken, wie LED-Lichter an bestimmten Objekten können als optische Hilfsmittel zur Erfassung per Kamera dienen. Zusätzlich bieten aber auch Satelliten, in Verbindung mit einer eingebauten Empfangs- und Sendehardware, den genauen Standort des Betrachters auszumachen.

Abb. 3: Displays der AR-Technik
Abb. 3: Displays der AR-Technik

Zum Darstellen der Augmented Reality ist ein Display unverzichtbar. Durch dieses wird erst die Verschmelzung zwischen der Realität und den künstlich eingefügten Objekten sichtbar.Bei einem optischen See-Through Display wird ein transparenter Spiegel verwendet, durch den die gesamte reale Umwelt sichtbar bleibt. Auf diesem Spiegel werden animierte Bilder, Zeichen, etc. eingeblendet. Dieses wird häufig in Head-Up Displays im Auto oder aber in Head-Mounted Displays verwendet. Eine andere Technik ist das Video See-Through Display. Hierbei wird die reale Umgebung per Kamera aufgenommen und mit virtuellen Einblendungen kombiniert, so dass der Benutzer, trotz eines komplett um die Augen geschlossenes Head-Mounted Display, seine Umgebung noch wahrnehmen kann. Die mittlerweile am häufigsten verwendeten Displays in der AR sind die Monitor Systeme. Ähnlich wie bei dem Video See-Through Display wird mittels einer Kamera die reale Welt mit virtuellen Objekten versehen. Der einzige Unterschied besteht darin, dass das Display nicht mehr auf dem Kopf getragen werden muss, sondern in einem Laptop oder auch Smartphone eingebaut ist. In Zukunft wird es aber auch immer häufiger Projektorensysteme geben, wo die digitalen Informationen und Objekte in die reale Umgebung eingebettet werden, ohne dass dazu noch ein anderes Display benötigt wird. Somit fällt das lästige Tragen von unhandlichen Displays weg. Der Weg der Hardware für AR soll so weit entwickelt werden, dass diese komplett in den Hintergrund rückt, je kleiner desto besser[10].

3.3.2 Software

Genau wie beispielsweise bei einem PC wird für die Augmented Reality sowohl Hardware als auch Software benötigt. Sie steuert die Kommunikation der einzelnen Hardwarekomponenten, damit eine funktionsfähige Anwendung erstellt werden kann. Denn bevor virtuelle Objekte mit dem realen Bild verschmelzen können, muss zuerst die Blickrichtung und Position des Anwenders relativ zu dem betrachteten Objekt erfasst und bestimmt werden. Speziell bei der Softwaregestaltung gibt es viele Möglichkeiten und Wege Anwendungen zu konzipieren und zu programmieren. Es ergeben sich hierbei oft sehr gute Ansätze und Lösungen, leider sind es oft sogenannte Insellösungen, die sich so gut wie an keine Standards halten. Unternehmen entwickeln in ihre eigene Richtung. Daraus ergeben sich zu der angebotenen Hardware Inkompatibilitäten. So läuft beispielsweise eine Anwendung auf einem Androidsystem, jedoch nicht auf einem iPhone und umgekehrt. Es ist jedoch interessant zu sehen, dass durch die große Akzeptanz des iPhones, das iPhone selber zum Standard wird. Dadurch werden für das iPhone sehr viele Anwendungen angeboten und von vielen auch genutzt. Zu berücksichtigen ist hierbei, dass das iPhone erst seit 2007, also seit 2,5 Jahren auf dem Markt ist. Sollte sich der Trend fortsetzen, kann in diesem Bereich noch sehr viel zu erwarten sein.

Doch Augmented Reality wird nicht nur auf dem iPhone verwendet, sondern findet auch Anwendungsmöglichkeiten auf anderen Plattformen. Unternehmen wie beispielsweise die metaio GmbH sammeln bereits seit Jahren Erfahrungen auf dem Gebiet der Realisierung von Augmented-Reality-Projekten. Solche Unternehmen bringen die Entwicklung der Technik voran, die in Zukunft für jedermann selbstverständlich wird. So hat metaio die Anwendersoftware "Unifeye" für den Einsatz von AR-Technologie auf den Markt gebracht, mit der Unternehmen, Marketingagenturen, Designer und Spiele-Entwickler eigene AR-Szenarien entwickeln können. Der Vorteil hierbei ist, dass dafür keine Programmierkenntnisse benötigt werden, da das Programm komplett über grafische Bedienelemente intuitiv gesteuert werden kann. Somit wird ein Zugang für fast jeden ermöglicht und der Umgang mit AR deutlich vereinfacht. Sowohl für die Gestaltung der AR-Anwendung, als auch für die spätere Benutzung wird lediglich ein Standard-PC benötigt. Ein Verwenden der fertigen Anwendungen auf anderen System, wie z.B. dem iPhone, soll demnächst auch möglich sein.

Neben Unifeye gibt es noch mehr als 12 weitere Anwendungen, die zum Teil Freeware sind, jedoch oft sehr gute Programmierkenntnisse voraussetzen und vorher aufwendig kompiliert werden müssen.

Augmented Reality wird in Zukunft nur soweit voranschreiten, wie sich die Software entwickeln wird. Dies bedeutet, dass mit AR sehr vieles möglich ist, dies jedoch über die Software als Anwendung realisiert werden muss. Die Entwicklung der Hardware schreitet stetig voran, so dass die Grenzen der Hardware immer weiter nach hinten verschoben werden. Die dadurch entstehenden Möglichkeiten und Vielfältigkeit, die sich in Verbindung mit einer Software ergeben, werden immer größer. Die erste Hürde ist die eigene Vorstellungskraft, die überwunden werden muss. Erst danach kann nach Lösungen im Hard- und Softwarebereich gesucht werden, die die möglichen Grenzen ausschließen. Solange die gesamte technische Entwicklung nicht stehen bleibt, können alle in diesem Bereich noch einiges erwarten.

3.4 Grenzen

Die Augmented Reality besitzt auch ihre Grenzen. Es scheint zwar so, als ob es unendlich viele Möglichkeiten gibt diese Technik einzusetzen, jedoch können simple äußere Einflüsse diese schon erheblich stören. Die Hardware ist beispielsweise von Strom abhängig. Ist der Akku eines Handys oder Notebooks leer, so kann die Augmented Reality mit der Hardware nicht mehr durchgeführt werden. Auch andere Hardware-Komponenten, wie das Display oder die Kamera, können einschränkend sein. Hat die Kamera eine schlechte Auflösung, so wird die reale Umgebung sehr undeutlich. Auch der Blickwinkel der Kamera kann hinderlich sein. Beispielsweise kann das zu sehende reale Bild nur ein sehr kleiner Ausschnitt sein, wo sich die Augmented Reality nicht komplett anwenden lässt. Ein Display mit einer geringen Auflösung kann ebenfalls zu unscharfen oder verpixelten Bildern führen und dadurch die Anwendung zu sehr undeutlichen bzw. fehlerhaften Darstellungen führen. Das Wetter kann auch ein Hindernis darstellen, wenn ein mobiles Gerät mit Augmented Reality im Freien eingesetzt wird, es jedoch regnet oder schneit. Die Ortung für Geräte mit GPS wird stark in Gebäuden und im unterirdischen Bereich, wie Parkhäusern, massiv eingeschränkt. Nutzt man eine AR-Anwendung auf Basis von GPS, so funktioniert diese nur langsam, mit sehr großen Abweichungen oder gar nicht. Hardware-Komponenten des genutzten Gerätes können die Augmented Reality Anwendung negativ beeinflussen. Eine sehr niedrigProzessorleistung kann die Wiedergabegeschwindigkeit herabsetzen. Die AR-Anwendung läuft dadurch sehr stotternd. Es gibt auch keine Standardisierung der Schnittstellen, dadurch können die verschiedenen Applikationen nicht bei allen Geräten eingesetzt werden. Das liegt aber häufig an den Unternehmen, die die Geräte produzieren. Diese Unternehmen geben nicht alle ihre Komponenten zur Programmierung für andere Unternehmen frei. Zudem gibt es keine einheitlichen Softwarestandards, damit die Anwendungen Hardwareunabhängig eingesetzt werden können. Apple hat sich bis vor Kurzem geweigert einige Komponenten, wie die Kamera-Funktion, freizugeben.

Es gibt also noch Spielraum für Verbesserungen der Augmented Reality.

3.5 Akzeptanz

Akzeptanz ist eine aktive oder passive Zustimmung zu Entscheidungen oder Handlungen. Im Bereich von Technologien kann Akzeptanz erreicht werden, wenn diese wirkungsvoll und störungsfrei funktionieren. In der heutigen Zeit findet man die Technik in allen Bereich wieder. Ob in der Medizin, in der Industrie oder im Straßenverkehr. Technik ist heutzutage nicht mehr weg zu denken. Und dies sind nur sehr wenige Beispiele. Technik ist mittlerweile schon ein fester Bestandteil. Virtuelle Welten werden mittlerweile fast wahrheitsgetreu abgebildet. Gerade im Bereich der Kommunikation hat man in den letzten Jahren eine extreme Entwicklung festgestellt. Augmented Reality erfährt im Bereich der Kommunikation immer mehr an Bedeutung. Dies sieht man nicht zuletzt an der Vielzahl an Augmented Reality Anwendungen für das iPhone, die zurzeit auf dem Markt angeboten werden. Dabei können sich nur die Anwendungen durchsetzen, denen eine hohe Akzeptanz entgegengebracht wird. Diese Akzeptanz kann auf verschiedene Weise erreicht werden. Es muss sich der Nutzen eines Apps, welches mit der Technologie Augmented Reality entwickelt wurde, vorhanden sein. Ein weiterer wichtiger Punkt, um Akzeptanz bei den Anwendern zu erzielen, ist eine störungsfreie Anwendung und der sofortige Abruf bei Notwendigkeit für den Anwender. Vor allem in der Medizin sind die Anforderungen enorm hoch, da die Technik zum Beispiel bei Operationen eingesetzt wird. Gerade dann muss das System Genauigkeit, Echtzeitfähigkeit und Sicherheit bieten können, damit es akzeptabel wird. Dies setzt allerdings seitens der Entwicklung von solchen Systemen hohe Anforderungsansprüche voraus. Daher sollte das System nicht nur schnell, genau und hochauflösend, sondern auch leicht, robust und relativ preiswert sein, um eine breite Akzeptanz zu finden.

4 Augmented Reality Anwendungen für das IPhone

Das folgende Kapitel ist das Hauptthema der Fallstudie und befasst sich mit den Anwendungen für das iPhone. Zu Beginn werden die interessantesten Anwendungen, die derzeit verfügbar sind, vorgestellt. Nach der kleinen Vorstellung werden diese anschließend miteinander verglichen und vom Testteam bewertet und beurteilt. Der Schluss des Kapitels schaut in die Zukunft und stellt mögliche AR-Anwendungen vor, die kommen könnten bzw. wünschenswert sind.

4.1 Vorstellung der Anwendungen

Sobald das Zeichen des angebissenen Apfels irgendwo auftaucht, wissen die meisten bescheid: Es geht um Apple. Eines ihrer neusten Produkte ist das iPhone. Dieses bietet die Möglichkeit, Applikationen, auch "Apps" genannt, zu erwerben. Eine neue Art der Applikation ist im Bereich Augmented Reality zu finden. Diese Apps verbinden die Realität mit digitalen Einblendungen. Diese sollen das tägliche Leben erleichtern und mit Informationen füllen.

4.1.1 Metro Station Paris

Abb. 4: Metro Station im Einsatz
Abb. 4: Metro Station im Einsatz

Paris, die Stadt der Liebe! Wer wollte nicht schon mal gerne in diese Stadt reisen? Wie findet jedoch der Tourist sich in einer so großen Stadt zurecht und vor allem: Wie kommt man von A nach B? Auf diese Frage hat Apple am 25. August 2009d ie erste Applikation mit Augmented Reality-Funktionalität veröffentlicht. Jeder, der jetzt mit einem iPhone durch Paris unterwegs ist, kann nun mit Hilfe dieses Apps, sich das Metro Netz anzeigen lassen. Aber auch Sehenswürdigkeiten oder gastronomische Einrichtungen lassen sich mit dieser Applikation finden. Je nachdem in welche Richtung man der Anwender iPhone dreht, zeigt die Kamera die reale Umgebung und blendet gleichzeitig Informationen in kleinen Avataren zum U-Bahn-Netz, Sehenswürdigkeiten und gastronomischen Einrichtungen ein. Mit Hilfe von GPS und dem eingebauten Kompass im iPhone 3GS verändern die Avatare ihre Position, fallen weg oder werden neue Avatare eingeblendet, wenn das iPhone die Blickrichtung ändert. Dieses App lässt sich durch neue Datenpakete erweitern. Beispielsweise können dann noch Informationen zu Buslinien, Restaurants, Hotels und Erholungsorte im Umkreis von einem Kilometer eingeblendet werden. Durch die Mehrsprachigkeit ist diese Applikation nicht nur etwas für Einheimische, sondern auch Touristen können sich an diesem App erfreuen.





4.1.2 Nearest Wiki

Abb. 5: Nearest Wiki
Abb. 5: Nearest Wiki

Wie hoch ist der Fernsehturm in Düsseldorf? Wie viel Stufen sind zu erklimmen, um zur Spitze des Kölner Doms zu gelangen? Antworten auf diese und viele weitere Fragen können nun Anwender selber geben. Nearest Wiki ist eine AR Anwendung verknüpft mit einer Wissensdatenbank. Es ist nicht unbedingt lebensnotwendig, wie die meisten anderen AR Applikationen, jedoch "nice to have".

Durch die Kamera im iPhone wird das Umgebungsbild dargestellt und gleichzeitig durch Nearest Wiki Bilder und Introtexte von Dingen in der näheren Umgebung angezeigt. Dafür nutzt das App, außer der Kamera, noch den eingebauten Kompass und den GPS-Chip im iPhone 3GS. Die Informationen über die Dinge in der Umgebung bezieht Nearest Wiki, wie könnte es anders auch sein, durch Wikipedia. Die reale Umgebung verbunden mit den Inhalten aus Wiki, wird auch als Symbiose zwischen Wahrnehmung und Wissen bezeichnet.

Durch verschiedene Spracheinstellungen und die Anzeige der maximalen Entfernung eignet sich Nearest Wiki auch als Fremdenführer für Touristen. Wozu also viel Geld ausgeben für eine teure Stadtführung, wenn genau die gleichen Informationen auf dem iPhone angezeigt werden können. Aber gerade diese Berufsgruppe der Städteführer sollte dieses App nicht als Bedrohung, sondern als weiteres Hilfsmittel für die Ausführung ihres Berufs sehen. Es ist doch mal schön den Touristen, die man begleitet, nicht nur die Standard Sehenswürdigkeiten zu zeigen, sondern auch mal nette Kleinigkeiten zu erklären, die an jeder Ecke vorkommen[11].





4.1.3 Layar

Abb. 6: Layer - Ansicht der Umgebung
Abb. 6: Layer - Ansicht der Umgebung



Bei der Applikation Layer Reality Browser werden digitale Informationen in Echtzeit über das Live-Kamerabild, passend zur Umgebung, gelegt. In Deutschland gibt es beispielsweise eine Immobiliensuche, mit der die Suche nach Wohnungen live durchgeführt werden kann. Hierbei geht der Anwender durch die Straßen, richtet die Kamera auf ein Gebäude und sieht auf dem Bildschirm Informationen der zum Verkauf stehenden Wohnung. Sollte das Objekt weiter entfernt sein, so kann direkt die Route zum Zielort angezeigt werden.

Neben der Immobiliensuche gibt es weitere Informations-Layer wie z.B. Fahrpläne zu denen der nächstgelegene Bahnhof angezeigt wird oder für Touristen ganze Reiseführer abgerufen werden können. Für die deutschen Städte wie Düsseldorf, Köln, Berlin, stehen bereits Stadtführungen zum Download bereit[12]. Für die Informationsbeschaffung werden Anbieter benötigt, die die Informationen für das mobile Gerät zur Verfügung stellen. So gibt es bereits nationale Anbieter aus dem angesprochenen Immobilien- und Tourismusbereich[13].







4.1.4 Car Finder

Abb. 7: Auto Suchfunktion von Car finder
Abb. 7: Auto Suchfunktion von Car finder
Abb. 8: Auto mit "Car finder" gefunden
Abb. 8: Auto mit "Car finder" gefunden


In einer unbekannten Stadt einen Parkplatz zu finden, ist meist schon eine Kunst für sich. Jedoch dann auch noch das Auto, nach einer längeren Zeit in der Stadt wieder zu finden, gestaltet sich meist noch schwieriger.

Um sein Auto ohne Probleme wieder zu finden, gibt es jetzt ein neues App für das iPhone 3GS. Der "Car Finder" markiert via GPS die Stelle wo das Fahrzeug steht. Wenn der Halter nun sein Auto sucht, schaut er einfach im iPhone nach und sieht, indem er die Kamera in die richtige Richtung hält, ein Icon eingeblendet, welches die Position seines Fahrzeugs wiederspiegelt. Bei Parkhäusern unter der Erde könnte es allerdings Probleme geben, da dieses App stark vom GPS Empfang abhängig ist. Natürlich kann diese Anwendung auch genutzt werden, um andere Objekte, wie Gebäude, wieder zu finden,

Dieses App ist im AppStore für 79 Cent erhältlich[14].











4.1.5 Bionic Eye

Abb. 9: Bionic Eye mit Einblendungen
Abb. 9: Bionic Eye mit Einblendungen
Abb. 10: Bionic Eye - Fußbodensicht
Abb. 10: Bionic Eye - Fußbodensicht


Eine weiteres App für das iPhone ist das Bionic Eye. Bei dieser Applikation können in Echtzeit wichtige bzw. nachgefragte Standorte angezeigt werden. Hierzu zählen z.B. wichtige Restaurantketten, Cafés, WLAN-Zonen, Hotels, Apple-Geschäfte oder Eingänge von U-Bahnstationen. Der Radius kann hierbei eingestellt werden, so wird das Umfeld von 200 m oder von 1 km mit Informationen, beispielsweise der Gastronomie, angereichert werden.

Der Nachteil dieser Software ist, dass es derzeit leider ausschließlich für die vereingten Staaten von Amerika, Großbritanien, Frankreich und Tokio verfügbar ist. Durch den internen Kompass des 3GS wird die Blickrichtung exakt erfasst und die Grafikeinblendungen schnell auf das Display übertragen. Richtet sich die Blickrichtung auf den Fußboden, so wird eine Liste der Standorte mit der entsprechenden Entfernungen angezeigt. Wird einer davon ausgewählt, zeigt ein Pfeil die Richtung des Standortes an. Eng wird es jedoch auf dem Display, wenn viele Standorte sich in der Nähe befinden. In diesem Fall überlagern sich die Bilder und es wird schnell unübersichtlich[15].



4.1.6 junaio

Abb. 11: Junaio - T-Rex unter den Lebenden
Abb. 11: Junaio - T-Rex unter den Lebenden

Seit November 2009 ist das Augmented Reality App Junaio für das iPhone verfügbar. Dieses App vermag jede beliebige Figur und Form in die Wirklichkeit einzufügen. Ob nun die "Pacman" Figur in die Realität importieren oder einen Wirbelsturm erzeugen, der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt.

Junaio zeigt dabei eine noch stärkere Verschmelzung zwischen der virtuellen und realen Welt. Die Möglichkeit Junaio auch bei Symbian und Android Geräten zu nutzen soll noch bis Ende des Jahres verwirklicht werden. Dieses kündigte der Hersteller von Junaio, die Firma Metaio, an. Als größter Konkurrent auf dem Markt wird momentan das Augmented Reality App Layar angesehen. Junaio nutzt GPS zur Positionierung der AR Visualisierung, da andere Positionierungstechnologien noch nicht ausgereift sind. [16].











4.1.7 Pocket Universe

Abb. 12: Pocket Universe - Planeten Suche
Abb. 12: Pocket Universe - Planeten Suche
Mit "Pocket Universe" können Hobbyastronomen ihr iPhone um ein interessantes App und ihr astronomisches Detailwissen erweitern. Die Applikation ist nicht nur in der Lage die Sonne, den Mond und andere Planeten anzuzeigen, sondern beinhaltet eine Datenbank mit über 10.000 Sternen und 88 Sternenbildern und informiert den Anwender über aktuelle Ereignisse, wie beispielsweise den nächsten Meteoritenschauer. Als Zusatz werden noch aktuelle Nachrichten aus der Astronomieszene, Quizfunktion, wie Multiple-Choice Fragen zum Thema Astronomie, und vieles mehr angeboten.
Abb. 13: Pocket Universe - Mondphasen
Abb. 13: Pocket Universe - Mondphasen

Das wohl interessanteste Feature ist das implementierte Motion Tracking. Benötigt wird hierzu der Kompass des 3GS. Damit wird stets der passende Himmelsausschnitt zur Blickrichtung angezeigt, mit dem das Auffinden von Sternen, Sternenbilder und Planeten, wie dem Mars oder dem Jupiter erleichtert wird. Hierbei ist es unerheblich, ob der Anwender auf einem klaren Sternenhimmel, am sonnigen Tag oder an einer wolkenreichen Nacht auf dem Himmel schaut. Es ist sehr interessant zu sehen wie schnell das iPhone mit der Handbewegung zu Recht kommt und immer den passenden Himmelsausschnitt anzeigt. Mit "Pocket Universe" kann der Himmel zu jeder Tageszeit und bei jeder Wetterlage nicht nur von Hobbyastronomen erforscht werden. Bei relevanten Objekten am Himmel werden sogar Pop-ups mit einer direkten Verlinkung zu Wikipedia eingeblendet. Die gesamte Konstellation der Planten im Universum lässt sich ebenfalls in einer totalen Ansicht anschauen. Ergänzend dazu können zum aktuellen Tagesdatum und Standortposition die Auf- und Untergänge aller Planeten eingeblendet werden[17].

Das Menü der Anwendung lässt sich nach eigenen Bedürfnissen einstellen. So gibt es beispielsweise Einstellungen zum Sound, Horizont, Objektnamen oder Sternenbilderlinien, die individuell aus- oder eingeschaltet werden können.

Mondfans können sich Krater und Meere des Mondes anschauen oder aus der Erdperspektive die aktuelle Mondphase einblenden lassen[18].





4.1.8 Robotvision

Abb. 14: Robotvision mit Informationen
Abb. 14: Robotvision mit Informationen
Abb. 15: Robotvision mit Richtungsanzeigen
Abb. 15: Robotvision mit Richtungsanzeigen


Dieses Augmented Reality App ist, ähnlich wie Nearest Wiki, ein Tool um Informationen aus der näheren Umgebung zu bekommen. Diese Informationen bezieht Robotvision aus Wikipedia und Bing. Die Daten erscheinen in einem durchsichtigen Layer. Das gefundene Objekt selber erscheint mit einer Landmarkierung und der Entfernung.

Robotvision unterstützt auch Twitter, wodurch der Anwender interessante Entdeckungen direkt in Twitter einstellen kann. Von Sehenswürdigkeiten über Restaurants bis hin zu Dingen des alltäglichen Lebens lässt sich mit der kostenlosen Anwendung finden. Dieses App funktioniert jetzt auch mit dem neuen iPod touch, der durch seine Kamera nun fast alle Funktionen vom iPhone besitzt, bis auf das Telefonieren[19].







4.1.9 NewYork Nearest Subway

Abb. 16: Nearest Subway - In der Nacht
Abb. 16: Nearest Subway - In der Nacht
Abb. 17: Nearest Subway - Nächst gelegene Bahnhöfe
Abb. 17: Nearest Subway - Nächst gelegene Bahnhöfe


Neben den Einwohnern von New York dürfte dieses App für Touristen ganz besonders interessant sein.

Mit "NewYork Nearest Subway" kann der Anwender sich alle Bahnhöfe aller 33 U-Bahnen in New York auf dem iPhone anzeigen lassen. Auf den Grafikeinblendungen ist die Straße des Bahnhofs, die Entfernung in Meilen und Stationen mit der Fahrtrichtung zu sehen. Dies ist eine Navigation für Fußgänger, die auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen sind und nicht lange nach einer adäquaten Zugverbindung suchen möchten. Sollte der Anwender in der Großstadt irgendwann nicht mehr weiter wissen, so zeigt Nearest Subway ganz schnell die Zugverbindungen an, die sich in der Nähe befinden und zum gewünschten Ziel führt.

Interessant ist die Funktion, mit der die Zieladresse eingeben werden kann. Das App zeigt entsprechend die richtigen Verbindungen und Bahnhöfe mit deren Entfernung an, um somit möglichst effizient ans gewünschte Ziel zu gelangen. Damit wird Reise in der Großstad New York um einiges angenehmer und entspannter. [20].












4.1.10 Yelp

Abb. 18: Yelp in der Anwendung
Abb. 18: Yelp in der Anwendung


Yelp, die Gelben Seiten von USA, Kanada und England, hat nun sein App für das iPhone 3GS verbessert und mit einer Augmented Reality Funktion ausgestattet. Durch dreimaliges Schütteln des iPhones, während Yelp aktiviert ist, erscheint im oberen rechten Eck der Button Monocle. Wenn der User nun eine Kategorie, z.B. Restaurants auswählt und diesen Button betätigt, aktiviert sich die Kamera des iPhones. In diesem Live-Bild werden nun verschiedene Layer von Restaurants in der Umgebung dargestellt. Dazu wird auch gleichzeitig eine Bewertung von 1-5 Sternen eingeblendet. Oben rechts im Kamera Bild befindet sich zusätzlich ein Radar, das die Entfernung zu den Wegpunkten anzeigt.

Drückt der Anwender nun auf einen Layer im Kamerabild, werden dazu mehrere Informationen eingeblendet. Leider wirkt das Bild teilweise sehr überladen wenn viele Layer sich in gleicher Blickrichtung befinden[21].










4.1.11 Urbanspoon

Abb. 19: Urbanspoon: Suche nach Restaurants
Abb. 19: Urbanspoon: Suche nach Restaurants
Abb. 20: Urbanspoon: Restaurantempfehlungen
Abb. 20: Urbanspoon: Restaurantempfehlungen


Ähnlich wie die Anwendung "Yelp" gibt das App "Urbanspoon" Empfehlungen, wo der Nutzer in seiner Umgebung Essen gehen kann. Es ist sozusagen ein kleiner Wegweiser für Restaurants, sortiert nach Preisniveau und die Art des Essens, wie z.B. asiatisch oder französisch. Im Vergleich zu Yelp ist es jedoch komplett aufs Essen spezialisiert.

Hat der Anwender eine ungefähre Vorstellung, was er essen möchte, so kann er durch die o.g. Auswahlmöglichkeiten seine Wahl nach seinen Vorlieben einschränken und aus diesen wählen. Dabei wird die Adresse und Telefonnummer des ausgewählten Restaurants angezeigt. Werden mehr Informationen benötigt, so kann in den meisten Fällen die Webseite direkt aufgerufen werden. Zusätzlich wird eine Kritik mit der Anzahl der Bewertungen und einem Prozentsatz von Gleichgesinnten, die in diesem Restaurant bereits gespeist haben, eingeblendet. So hat der Anwender gleichzeitig eine ideale Empfehlung von anderen Anwendern.

Für Unentschlossene gibt es einen Zufallsgenerator, der durch Schütteln des iPhones aktiviert wird und ein zufälliges Restaurant in der Nähe aussucht.

Befindet man sich in der Stadt und hält das iPhone auf den Horizont, so werden Restaurants in Form eines Kreises angezeigt. Gut bewertete Gaststätten haben einen hohen Prozentsatz und eine gelbe bis rote Farbe. Nicht zu empfehlende Gaststätten haben dagegen eine graue Farbe. War der Anwender mit dem ausgewählten Restaurant zufrieden, so kann er es für weitere User ebenfalls empfehlen und bewerten[22].





4.1.12 wikitude

Abb. 21: Skyline mit Informationen
Abb. 21: Skyline mit Informationen


Nun steht der Anwender also auf der Aussichtsplattform auf dem Berliner Fernsehturm und sieht viele Gebäude. Aber welches davon ist nun das Kanzleramt, wo ist das Sony-Center? Wikitude klärt diese Fragen auf, indem es Informationen aus Wikipedia, Qype und Panoramic nutzt. Die Kamera des iPhones 3GS wird in eine bestimmte Richtung gehalten und Wikitude zeigt nun alle Informationen zu diesem Live-Bild an. Zusätzlich werden Landschaftsinformationen durch Panoramic angezeigt, was eine Neuerung im Vergleich zu Nearest Wiki und Robotvision ist.

Die Technischen Voraussetzungen für dieses App sind GPS und ein eingebauter Kompass. Daher kommt nur das iPhone 3GS und ein paar andere Android-Mobiltelefone in Frage. Die Zusatzfunktion Wikitude.me bietet Anwendern an einen neuen "Point of Interest" zu benennen, der bisher noch nicht in der Datenbank erfasst ist und ihn mit Informationen zu versehen. Somit können andere Anwender diesen "Point of Interest" nun auch in dem App sehen, wenn sie die Kamera auf diesen Punkt richten[23].






4.1.13 iLiving

Abb. 22: iLiving - Foto vom leeren Raum
Abb. 22: iLiving - Foto vom leeren Raum
Abb. 23: Foto mit eingeblendeten Möbeln
Abb. 23: Foto mit eingeblendeten Möbeln

iLiving ist eine patentierte Einrichtungsoftware und wird vom Münchener Unternehmen Metaio angeboten. Solche Software gibt es schon seit langem auf dem PC, doch nun können auch iPhone Nutzer schon vor dem Kauf die Wirkung von Möbeln oder Einrichtungsgegenständen ausprobieren. Dabei werden dreidimensionale Modelle maßstabsgetreu in ein Photo der Wohnung oder des Gartens integriert. Dies bedeutet, dass der Anwender zuerst ein Photo von seiner Umgebung, in der ein DIN-A4 Blatt mit einem Strichcode liegt, macht. Mit diesem Strichcode erkennt iLiving die Perspektive des Raumes und platziert darin die virtuellen Möbel aus einer Datenbank. Die Möbel lassen sich frei bewegen, drehen und immer wieder neu arrangieren. Metaio bietet diese Software Einrichtungshäusern an, damit diese ihre Einrichtungsgegenstände in die Datenbank einpflegen können. Zukünftig soll statt einem Photo die neuerdings freigegebene Videokamera des iPhones als Basis verwendet werden.

Als kleines Feature wurde eine Schüttelfunktion eingebaut. Wird das iPhone geschüttelt, so werden die Möbel durch Zufall irgendwo im Raum platziert, womit sich der Anwender neue Gestaltungsideen für seine Planungen holen kann[24]. Diese Anwendung ist für iPhonenutzer kostenlos.


4.1.14 Virtual Box Simulator

Es ist wieder Weihnachten und die Geschenke sollen per Post an die Lieben in der ganzen Welt versendet werden. Die Frage, die sich jedoch bei der großen Anzahl an verschiedenen Paketgrößen stellt, ist: In welches Paket passt das Geschenk hinein? Auf diese Frage hat nun der Amerikanische Paketdienst Priority Mail die Antwort gefunden. Der Virtual Box Simulator bietet die Möglichkeit, das zu versendende Stückgut mit den verschiedenen Paketgrößen zu vergleichen. Dazu wird einfach ein Markierungstoken mit dem Firmenlogo ausgedruckt. Das App nimmt dieses per Kamera als Maßstab auf und zeigt anschließend verschiedene Paketgrößen transparent an, um diese dann mit dem Versandstück zu vergleichen. Dieses App ist einfach und praktisch, nicht weil es ein komplett neues Thema anspricht, sondern weil es ein alltägliches Problem löst. Derjenige braucht also nicht mehr durch Schnee und Regen zum nächsten Paketshop zu laufen, um dort erstmal festzustellen, ob das Paket passen könnte, sondern vergleicht schon zu Hause und bestellt einfach die passende Paketgröße[25] .


4.1.15 Peak.ar

Abb. 24: Peark.ar - Berghorizont
Abb. 24: Peark.ar - Berghorizont



Wer kennt das Problem nicht? Der Tourist ist irgendwo im Urlaub oder auf Reisen und bewundert oft ein beeindruckendes Panorama. Oft stellt sich jedoch die Frage, was da genau zu sehen ist. Es sind oft schöne Berge zu sehen, aber welche das sind oder wie hoch sie sind, wissen die Wenigsten. In diesem Fall findet das App "Peak.ar" von Salzburg Research für das iPhone die Information. "Peak.ar" liefert Informationen zu Berggipfeln im Blickfeld des iPhones. Die Software kennt 100.000 Gipfel dieser Welt. Richtet der Anwender das iPhone auf ein Panorama, so werden direkt Informationen zu Bergnamen und seiner Höhe angezeigt. Es ist ein ideales App für Reisende, die sich mit Wanderkarten nicht ärgern möchten oder diese gerade nicht zur Hand haben. [26].







4.2 Vergleich

Nachdem nun die wichtigsten Anwendungen vorgestellt wurden, findet im Folgenden ein Vergleich dieser statt. Es wird ein Überblick über die Apps erstellt, mit dem das Vergleichen vereinfacht werden soll. Es wird dargestellt welchen Themen die bereits vorgestellten Anwendungen zugeordeten werden können.

Infotainment Navigation Entertainment / Lernen U-Bahn Alltagstauglichkeit
Nearest Wiki Car finder Junaio Paris Metro Station iLiving
Wikitude Bionic Eye Pocket Universe NewYork Nearest Subway Yelp
Layer Urbanspoon Peark.ar --- Nearest Wiki
Robot Vision Paris Metro Station --- --- Bionic Eye
Yelp --- --- --- Wikitude
Urbanspoon --- --- --- Urbanspoon
Peak.ar --- --- --- ---
Paris Metro Station --- --- --- ---


Anhand der Tabelle lässt sich deutlich erkennen, dass einzelne Anwendungen nicht einem bestimmten Thema zugeordnet werden können, sondern ein breites Spektrum abdecken. Die Themengebiete, wo die meisten Apps sich zuordnen lassen, sind zum Einen das Infotainment, sozusagen eine Mischung aus Informationen und Entertainment und den alltagstauglichen Anwendungen.


4.3 Beurteilung

Nach dem Vergleich werden die Anwendungen nun vom Testteam bewertet und beurteilt. Die folgende Übersicht geht auf die Kosten, Bedienbarkeit, den Nutzen und die Voraussetzungen ein. Zudem ist der Übersicht zu entnehmen, welche Anwendungen empfehlbar sind und welche einen weiteren Test nicht verdient haben. Hierbei ist anzumerken, dass jeder Anwender für sich zu einer anderen Bewertung kommen kann, als das Testteam. Diese Beurteilung soll jedoch einen Ersteindruck für Dritte bieten.

Anwendung Kosten Bedienbarkeit Nutzen Voraussetzung Empfehlbar? Kritik
Metro Station Paris 0,79 € 3 3- 3GS Bedingt Empfehlbar nur in Zentralparis gut nutzbar
Nearest Wiki 1,59 € 2 2 3GS Empfehlbar gute Übersicht, viele Informationen
Layar kostenlos 3 3 3GS Bedingt Empfehlbar schlecht auffindbar im Appstore
Car Finder 0,79 € 2 3 3GS Empfehlbar unterirdisch keine Nutzung möglich
Bionic Eye 0,79 € 2 2 3GS Empfehlbar gute Informationen
junaio kostenlos 2 2+ 3GS Sehr empfehlbar eigenes Gestalten möglich, große Community
Pocket Universe 2,39 € 2 2 3G* / 3GS Empfehlbar Neben Sternenbilder integriertes Quiz, interessant für den Hobbyastronom
Robotvision 0,79 € 3 4 3GS Nicht empfehlbar schlechte Menuführung,überlappende Informationen
NewYork Nearest Subway 1,59 € 3 3- 3GS Bedingt empfehlbar grafische Nachteile gegenüber Paris Metro Station
Yelp kostenlos 3- 3+ 3G* / 3GS Bedingt empfehlbar fehlende Informationen
Urbanspoon kostenlos 2 2 3G* / 3GS Empfehlbar gut, dank der Restaurantkritiken
wikitude kostenlos 2 2+ 3GS Sehr empfehlbar selber mit Informationen füllbar, gute Übersicht
iLiving 2,39 € 1- 1- 3G Sehr empfehlbar seine Wohnung schnell einrichten, ohne Möbelrücken
Virtual Box Simulator kostenlos 2+ 2 3GS Empfehlbar zuverlässig immer das passende Paket gefunden
Peak.ar kostenlos 2+ 2 3G * / 3GS Sehr empfehlbar interessant für Bergtouristen


'*' Eingesetzt kann ebenfalls die erste iPhone Generation, jedoch mit sehr großen Einschränkungen, da diese noch nicht die Kompassfunktion beinhaltet. So muss der Blickwinkel manuell eingestellt werden, was den Spaß sehr beinträchtigt. Aus diesem Grund ist für jede Anwendung ausschließlich das 3GS zu empfehlen.


Die meisten Anwendungen sind als empfehlbar einzustufen, teilweise mit kleineren Mängeln, die aber nicht all zu sehr störend für den Anwender sind. Hervorzuheben sind hier die Anwendungen Junaio und Wikitude, da der Anwender dort interakiv Informationen einfügen kann. Dagegen sind Layar, welches nun wegen einem Fehler aus dem Appstore gelöscht wurde und Robotvision, das eine schlechte grafische Darstellung aufweist, nur bedingt bis gar nicht empfehlbar.

5 Wirtschaftlichkeit

Wirtschaftlichkeit ist eine Kennzahl, die das Verhältnis von Leistung und Kosten zum Ausdruck bringt. Erst wenn die Leistung über den Kosten liegt, kann gesagt werden, dass eine Wirtschaftlichkeit vorliegt. Die Wirtschaftlichkeit solcher Augmented Reality Anwendungen ist nur dann gegeben, wenn diese kostengünstig entwickelt und von den Anwendern positiv angenommen werden.

In diesem Kapitel werden die anfallenden Kosten vorgestellt, die durch die Anwendung von Augmented Reality und den Applikationen des iPhones entstehen. In Verbindung dazu wird der Nutzen und die Rentabilität dieser Applikationen definiert.


5.1 Kosten

Augmented Reality Anwendungen und dessen Kosten können anhand weniger Merkmale identifiziert werden. Zwei Voraussetzungen müssen dabei erfüllt sein, um diese Technologie anwenden zu können. Der Anwender muss im Besitz eines iPhones sein. Dabei muss es sich nicht zwingend um das neue iPhones 3GS handeln. Es hat jedoch gegenüber seinen Vorgängern einen Vorteil. Es enthält einen Kompass, wodurch einige Apps besser unterstützt werden. Die meisten Anwendungen benötigen jedoch die Kompassfunktion, da sie ohne nicht funktionieren. Die Anschaffungskosten für das iPhone 3GS sind unterschiedlich. Hierbei kann man wählen zwischen einer Prepaid Variante (ohne Vertrag) oder mit Vertrag. Der Preis für ein iPhone 3GS liegt zurzeit zwischen 739 € mit einem Speicher von 16 GB und 829 € mit einem Speicher von 32 GB. Dies sind enorme Anschaffungskosten für den Anwender. Preiswerter gelangt der Käufer an ein iPhone 3GS, wenn dieses über einen Vertrag bezogen wird. Bei den fünf bekanntesten Anbietern, T-mobile, Vodafone, O2, ePlus, und Base erhält der Interessent das iPhone in Kombination mit einem Vertrag zwischen 108 € und ca. 270 €. Allerdings kommen zu den hohen Anschaffungskosten noch die monatlichen Vertragskosten auf den Anwender zu. Abhängig von dem gebuchten Tarif kann sich der Anschaffungspreis für das iPhone 3GS noch stark ändern[27].

Ist der Käufer im Besitz eines solchen Gerätes, kann er sich die dazu passenden Augmented Reality Apps über das Internet bestellen. Apple liegt mit seinen ca. 100.000 angebotenen Apps im AppStore klar an der Spitze[28]. Viele solcher Augmented Reality Anwendungen sind kostenlos. Der Anwender hat somit nur bei der Beschaffung des iPhones enorme Ausgaben. Allerdings gibt es auch Anwendungen, die gekauft werden müssen. Hierunter fallen zum Beispiel "Pocket Universe", "New York Nearest Subway" oder "Nearest Wiki".

5.2 Nutzen

Es ist ganz klar, dass bei einigen Anwendungen gesagt werden kann, dass sie einen Nutzen für eine bestimmte Gruppe haben. Der Nutzen eines solchen App kann unter anderem Zeit- und Kostenersparnis bringen, aber auch für den einen oder anderen eine gewisse Luxussteigerung. Wie bei den Kosten schon dargestellt, müssen hier enorme Investitionen getätigt werden, um sich der neuen Technologie bedienen zu können. Nur diejenigen, die sich diesen "Luxus" leisten können, werden in den Genuss der Augmented Reality kommen.

Das App "Nearest Wiki" kann für Touristen eine Kostenersparnis dartellen. Es ist nicht mehr erforderlich einen gut bezahlten Touristenführer in einer fremden Stadt zu buchen. Desweiteren kommt noch hinzu, dass eine Selektion der Informationen vorab getroffen werden kann, die für einen interessant sind.

Auch das App "iLiving" kann für viele, die sich neu einrichten wollen von Bedeutung sein, da hierbei eine hohe Kosten- und Zeitersparnis durch die Vorselektion von Möbeln erreicht werden kann. Es müssen keine zeitintensiven Termine mit einem Raumausstatter durchgeführt werden. Ebenfalls spart sich der Anwender hierdurch die Kosten.

Für die Wissbegierigen gibt es mittlerweile ebenfalls Augmented Reality Anwendungen, z.B. das App peak.ar. Hiermit können die Anwender in einem Urlaub nicht nur die Umgebung genießen, sondern sich auch weiterbilden. Berggipfel können an Hand dieses Apps bestimmt werden.

5.3 Rentabilität

Wirtschaftlich betrachtet bezeichnet die Rentabilität das Verhältnis einer Erfolgsgröße (zum Beispiel Gewinn) zum eingesetzten Kapital. Wird die Augmented Reality Technologie sowie deren Einsatz in Form von Apps für das iPhone 3GS betrachtet, so muss ermittelt werden, welchen Nutzen jeder Einzelne im Verhältnis zur Investition erhält. Die Anschaffungskosten für das iPhone wurden bereits im Kapitel 5.1 dargestellt. Diese liegen meist bei mehreren hundert Euro. Die üblichen Funktionen für ein solches Handy sind natürlich gegeben. Zusätzlich entsteht aber durch Augmented Reality und die dazugehörigen Apps ein Nutzen für den Anwender. Wenn die Apps alltagtauglich und auch noch relativ preiswert sind, dass diese Investition rentabel für diesen Anwender ist. Jeder Anwender, der sich dieser Technik bedient und es sich leisten kann entscheidet hierbei, ob diese Investition rentabel war. Es lässt sich jedoch sagen, dass sobald die vorgegebenen Bedürfnisse befriedigt sind, eine Rentabilität für den Anwender entsteht.

6 Zielgruppen - Anwendungsbereiche mit dem IPhone

Im folgenden Abschnitt wird auf die in Frage kommenden Benutzer der Anwendungen eingegangen. Es wird gezeigt auf wen die Augmented Reality Anwendungen für das iPhone am ehesten geeignet sind und welche Kriterien die Anwendungen besitzen müssen, um von den Anwendern auf Dauer akzeptiert zu werden. Im letzten Abschnitt wird auf die Motivation der Anwender eingegangen, also auf die Gründe, die den Benutzer dazu bewegen sich mit der neuen Technik und den noch sehr jungen Anwendungen auseinander zu setzen.

6.1 Zielgruppen

Wie jedes Produkt oder jede Dienstleistung haben auch die Anwendungen für das iPhone Zielgruppen. Diese Zielgruppen werden zu einem bestimmten Zeitpunkt definiert, können jedoch, je nach Anwendungen, die zukünftig erscheinen, weiter ausgebaut werden. Die getesteten und untersuchten Anwendungen sind hauptsächlich für den privaten Gebrauch geeignet. Es ist ein Unterhaltungsmedium was seine Zielgruppe hauptsächlich im Privatbereich findet, jedoch im gewerblichen Bereich zum Teil ebenfalls eingesetzt werden kann. Das Alter der Benutzer bei diesen Anwendungen ist hierbei unerheblich. Jeder, der sich für diese Technik interessiert, sich diese Technik leisten kann und den Willen hat sich mit dieser auseinander zusetzen, kommt für die Zielgruppe in Frage. Hierbei muss jeder für sich entscheiden, ob er diese Technik schon nutzen möchte oder nicht.

So gibt es die Anwendungen wie "junaio", "Pocket Universe", "iLiving", "Robot Vision", "wikitude" und "Peak.ar", die ideal in der Freizeit zum Einsatz kommen. Es ist teilweise nicht mehr als ein Zeitvertreib. Einige dagegen bieten sogar etwas für die eigene Bildung.

Auf der anderen Seite gibt es die Anwendungen wie "Car Finder", "NewYork Nearest Subway", "Metro Station Paris" oder "Urbanspoon", die zwar für den Privatgebrauch gedacht sind, jedoch auch im Beruf z.B. auf einer Geschäftsreise in NewYork oder Paris genutzt werden können.

Durch zukünftige Anwendungen werden die Zielgruppen erweitert. So sind derzeit Anwendungen für die Polizei, Militär, Feuerwehr und Rettungsdienste für das iPhone geplant. Dies beinhaltet ein riesen Potential, das neue Zielgruppen mit Sicherheit erschließen wird. Mehr Details sind leider noch nicht bekannt.

Zielgruppen in der Medizin, Architektur oder Fahrzeugbau können mit solchen kleinen und im Vergleich leistungsschwachen Geräten nicht abgedeckt werden. Hierbei spielen das sehr kleine Display und die zu niedrige Leistung eine sehr große Rolle.

6.2 Akzeptanz

Damit bei den Zielgruppen eine möglichst große Akzeptanz besteht, müssen aktuelle und zukünftige Anwendungen bestimmten Kriterien entsprechen.

  • Zuverlässigkeit
Wie zuverlässig ist die Anwendung? Stürzt sie oft ab oder arbeitet zu verlässig und präzise?
  • Reputation der virtuellen Daten
Sind die Daten, die eingeblendet werden richtig und aktuell, oder fehlen viele wichtige (neue) Informationen?
  • Örtliche Einschränkung
An welcher Umgebung kann die Anwendung genutzt werden? Regional, überregional, national oder sogar international?
  • Zeit bis zu Einsatzbereitschaft des Gerätes / Anwendung
Braucht die Anwendung und das Gerät lange bis es eingesetzt werden kann? Beispielsweise für den ersten GPS-Empfang oder für die Kalibrierung?
  • Komplexität der Anwendung
Ist die Anwendung aufwendig und schwer zu verstehen oder grafisch gut und intuitiv aufbereitet, das den Anwender motiviert die Anwendung und die Technik weiter zu erforschen?
  • Integration in die natürliche Arbeitsweise des Anwenders
Passt die Anwendung in die Umgebung des Anwenders? So kann es sein, dass der Benutzer die Anwendung akzeptiert und gerne damit arbeiten würde, jedoch keinen Nutzen davon hat bzw. ihm sich keine Möglichkeiten für den Einsatz dieser bietet.

Vor diesen Kriterien entscheidet sich der Anwender für die passgenauen Anwendungen. Hierfür haben die Anwender selbst ihre eigene Gewichtung, welche Anforderung für sie persönlich wichtig oder weniger wichtig ist. Je mehr Überschneidungen erzielt werden, desto eher werden die Anwendungen akzeptiert. Hierbei muss jedoch die Akzeptanz unterschieden werden. So kann es sein, dass eine Anwendung einmal ausprobiert und für gut befunden wird, jedoch für eine dauerhafte Nutzung keinen weiteren gebrauch mehr findet. Es war zwar interessant die Anwendung ausprobiert zu haben, doch für einen längerfristigen Gebrauch bietet entweder die Anwendung zu wenig oder es passt nicht zu den eigenen Interessen. Es kann jedoch sein, dass der Anwender das App akzeptiert und diese regelmäßig in seinem Alltag nutzt. Letzteres ist für eine erfolgreiche Akzeptanz besonders wichtig.

6.3 Motivation der Anwender

Was bewegt den Anwender dazu mit dem iPhone Anwendungen herunterzuladen und damit durch eine Fußgängerzone zu laufen? Was motiviert den Anwender womöglich vor lauter Eifer und Interesse an der Anwendung über eine rote Ampel zu laufen oder über einen Gegenstand zu stolpern? Die Technik für die Allgemeinheit ist derzeit noch so jung, dass die Vorstellung daran noch gewöhnungsbedürftig ist.

Es ist aber genau so wie es damals mit den ersten PC's, den ersten Handys oder den ersten Navigationsgeräten für das Auto war. Viele mussten sich, mal mehr mal weniger, daran gewöhnen. Doch im Laufe der Zeit ist es zu einer Selbstverständlichkeit geworden, dass ein Leben ohne diese Medien kaum noch vorstellbar ist. Genau so wird es in Zukunft auch mit Augmented Reality sein. Derzeit noch für die meisten unbekannt, in Zukunft nicht mehr wegzudenken.

Augmented Reality, passende Anwendungen und Akzeptanz der Anwender vorausgesetzt, erhöht den Lebensstandard. Derzeitige und zukünftige AR-Anwendungen für das iPhone ersparen dem Anwender Zeit und bieten mehr Möglichkeiten, die ohne AR nicht zur Verfügung stehen oder mit mehr Aufwand betrieben werden müssen. Ähnlich wie beim Navigationsgerät für das Auto, kann der Fahrer zwar darauf verzichten, doch wenn er es hat, bietet es einen enormen Luxuszuwachs, die die Bequemlichkeit steigert und in den meisten Fällen einiges an Zeit erspart. AR-Anwendungen sind in vielen Fällen auch eine Navigationslösung für den Fußgänger, die jedoch deutlich über die reine Routenführung hinausgeht. Das Internet hat sich bei den Menschen in den Alltag so integriert, dass darauf nicht mehr verzichtet werden kann. Die Motivation des Anwenders ist es, dass diese Informationen, die oft nur über einen PC oder über das Internet abgerufen werden können, mit der Realität verknüpft werden. Dies geschieht meist ohne großen Aufwand, passend zur der eigenen Umgebung und sogar zur derzeitigen Blickrichtung.

Diese Verknüpfung zwischen Realität und Virtualität motivert den Anwender und es wird auch, wie bei den anderen Medien sein, dass dieses nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken ist.

7 Grenzen des Augmented Reality in Verbindung mit dem IPhone

In diesem abschließenden Kapitel werden nun die Vor- und Nachteile der Anwendungen mit dem iPhone dargestellt und auch Anregungen zur Verbesserung gegeben. Die Augmented Reality ist noch ein sehr neues Thema und die ersten Anwendungen sind auch erst im 4. Quartal 2009 erschienen.

7.1 Anwendungen

Die Grenzen der AR mit dem iPhone sind zum jetzigen Zeitpunkt noch sehr groß, da die ersten Anwendungen mit Augmented Reality Funktion erst Anfang November im AppleStore online waren. Dadurch gibt es noch nicht die große Auswahl, mit der die Vergleichbarkeit fehlt. Viele der Apps sind daher auch von der Graphik noch nicht auf einem Topniveau, sondern sind teilweise verpixelt. Einige Anwendungen sind durch ihren Aufbau auch sehr unübersichtlich. Anwendungen wie Wikitude oder Nearest Wiki blenden Informationen zu einzelnen Objekten ein, wenn sich jedoch viele Informationen im Blickfeld der iPhones befinden, überlappen sich diese und somit übersieht der Anwender eventuell eine entscheidende Information. Auch die Genauigkeit der Anwendungen ist noch nicht so gegeben. So gibt es beim App Carfinder eine Diskrepanz bis 50 m je nach Empfang. Ist nun das Auto im Winterurlaub zugeschneit, findet sich zwar der Platz des Autos, jedoch kann es bei so einer Diskrepanz passieren, dass der Besitzer doch das falsche Auto aus dem Schnee befreit. Positiv hervorzuheben ist auf jeden Fall die Alltagstauglichkeit der Apps. Viele Apps werden so entwickelt, dass sie Hilfen im täglichen Leben sind, wie der Virtuell Box Simulator, wo man die Paketgröße mit dem zu versendenden Objekt vergleichen kann oder aber die verschiedenen Metro Apps, die Informationen für Touristen bieten. Gerade im Tourismusbereich finden sich momentan die meisten Apps, zum einen die Informationen zum Metronetz geben, zum anderen Informationen zu einzelnen Sehenswürdigkeiten oder aber zur Gastronomie. Die Ausführung der Anwendungen funktioniert erstaunlich schnell. Es muss nicht erst lange gewartet werden bis sich ein App öffnet, sondern es kann durch gute Programmierung schnell und zielgerichtet gesucht werden. Alles in allem kann gesagt werden, dass die Augmented Reality Apps fürs iPhone sich noch im Anfangsstadium befinden und somit noch nicht alle Kinderkrankheiten behoben sind, jedoch befinden sich die Entwickler auf dem richtigen Weg, da die Alltagstauglichkeit der Anwendungen im Vordergrund steht. Es lässt sich also die Aussage tätigen, dass die Anwendungen "Nice to have" sind.

7.2 Technik

Gerade im Bereich der Technik haben kleine Mobile Geräte Nachteile. Die Displays sind meistens sehr klein und dadurch wirken die Informationen sehr gequetscht. Das iPhone hat jedoch eines der größten Displays im Mobiltelefonbereich und somit lassen sich die Informationen im Display meistens noch sehr gut erkennen. Der große Nachteil ist die Kamera mit kleiner Auflösung von 3,2 Megapixel. Hier hätte sich der Anwender von Apple, wie es schon oft bei Nokia der Fall ist, eine Kamera von mindestens 5 Megapixel wünschen können. Durch den Blickwinkel der Kamera wird der sichtbare Ausschnitt der realen Umgebung dargestellt, dieser ist leider, wie bei den meisten Mobiltelefonen, sehr gering. Daher muss sich der Nutzer mit der Kamera sehr häufig drehen, um zum Beispiel Objekte in einer etwas anderen Richtung sehen zu können. Auch durch die Nutzung von GPS als Standortbestimmung kann teilweise zu Problemen führen, gerade wenn sich der Anwender im unterirdischen Bereich befindet, wie in der U-Bahn. Dort bricht dann meist der Empfang ab, dadurch funktioniert die Anwendung nicht mehr. Die späte Freischaltung einiger Funktionen und Komponenten des iPhones durch Apple hat dazu geführt, dass der Entwicklungsstand der Augmented Reality Anwendungen noch nicht sehr weit fortgeschritten ist. Gerade die Funktion der Kamera hatte Apple erst im Jahre 2009 freigegeben. Abschließend kann gesagt werden, dass im iPhone viel Potenzial steckt, es jedoch noch weiterentwickelt werden muss. Auch eine bessere Kamera kann dabei schon ganz hilfreich sein. Der große Vorteil des iPhones ist seine gute Handhabung. Durch seine Größe kann das iPhone überall mit hingenommen werden und vor Ort die Anwendungen nutzen.

8 Literaturverzeichnis

Reimann (2009) Reimann, Christian: Mobile Augmented Reality Anwendungen-Performanceorientierung im Entwurf und zur Laufzeit: 1. Auflage, Shaker Verlag, 2009
Metz(2004) Metz, Christoph: Seminararbeit zum Thema: Virtual und Augmented Reality in Industrie und Militär: München 2004

9 Abbildungsverzeichnis

Abb.-Nr.Abbildung Quelle:
1iPhone 3GS http://www.apple.com
2Einordnung Augmented Reality
3Displays der AR-Technik http://www.wired.com
4Metro Station im Einsatz http://www.iphonelife.com
5Nearest Wiki im Einsatz http://farm3.static.flickr.com
6Layer - Ansicht der Umgebung http://www.basicthinking.de
7Auto Suchfunktion von Car finder http://www.autoblog.com
8Auto gefunden mit Car finder http://www.wired.co.uk/
9Bionic Eye mit Einblendungen http://mos.futurenet.com
10Bionic Eye - Fußbodensicht http://www.techradar.com
11Bionic Eye mit Einblendungen http://mos.futurenet.com
12Junaio - T-Rex unter den Lebenden http://augmentedblog.files.wordpress.com
13Pocket Universe - Mondphasen http://www.benm.at
14Robotvision mit Informationen http://thenextweb.com/de/tag/robotvision/
15Robotvision mit Richtungsanzeigen http://www.neurosoftware.ro
16Nearest Subway - In der Nacht http://smokinapps.com
17Nearest Subway - Nächst gelegene Bahnhöfe http://smokinapps.com
18Yelp in der Anwendung http://www.neurosoftware.ro
19Urbanspoon - Suche nach Restaurants http://www.iphoneincanada.ca
20Urbanspoon - Restaurantempfehlungen http://www.neurosoftware.ro
21wikitude - Skyline mit Informationen http://www.neurosoftware.ro
22iLiving - Foto vom leeren Raum http://www.youtube.com
23iLiving - Foto mit eingeblendeten Möbeln http://www.youtube.com
24Peark.ar - Berghorizont http://jobhopper.air-nifty.com

10 Fußnoten

  1. vgl. Gartz, Joachim, S. 9 ff
  2. http://209.85.129.132/search?q=cache:lK9MHTN3h_wJ:iphone-shop.ws/iphone-geschichte+geschichte+iphone&cd=2&hl=de&ct=clnk&gl=de&client=firefox-a
  3. vgl. Reimann, Christian, S. 11
  4. vgl. Reimann, Christian, S. 12/13
  5. vgl. Reimann, Christian, S.9
  6. http://wapedia.mobi/de/Head-Mounted_Display%231.
  7. http://www.heise.de/newsticker/meldung/OLED-Videobrille-fuer-den-iPod-130934.html
  8. http://www.focus.de/kultur/medien/tid-14796/neues-zdf-studio-die-beine-von-petra-gerster_aid_415092.html
  9. Metz, Christoph: http://www.medien.ifi.lmu.de/fileadmin/mimuc/hs_2004/ausarbeitung_metz.pdf
  10. vgl. Reimann, Christian, S23 ff
  11. http://www.iphone-fan.de/nearest-wiki-erweitert-wahrnehmung-und-wissen/
  12. http://www.zdnet.de/mobiles_arbeiten_mit_handheld_pda_handy_smartphone_mobiltelefon_der_zukunft_augmented_reality_fuer_handys_story-20000103-41503210-4.htm
  13. http://www.gomonews.com/rendevouz-with-augmented-reality-in-paris
  14. http://www.macwelt.de/artikel/Kurztest_iPhone/369139/car_finder_10_hilft_beim_finden_eines_geparkten_autos/1
  15. http://mashable.com/2009/09/24/bionic-eye/
  16. http://www.tkp.at/Metaio_praesentiert_Junaio.id.10628.htm
  17. http://www.youtube.com/watch?v=7g_py12phtA
  18. http://www.benm.at/2009/07/07/augmented-reality-pocket-universe/
  19. http://www.chip.de/downloads/Robotvision-fuer-iPhone_38787358.html
  20. http://smokinapps.com/app/new-york-nearest-subway/iphone-the-easiest-way-to-travel-this-island-without-a-map/
  21. http://www.appsafari.com/social/9043/yelp/
  22. http://www.digital-campaign.com/2009/10/15/urbanspoon-shakes-up-the-augmented-reality-arena/
  23. http://www.zdnet.de/mobiles_arbeiten_mit_handheld_pda_handy_smartphone_mobiltelefon_der_zukunft_augmented_reality_fuer_handys_story-20000103-41503210-4.htm
  24. http://www.apfelnews.eu/2009/03/23/mit-dem-iphone-die-wohnung-einrichten/
  25. http://www.humanizedinterface.de/2009/06/ermittlung-der-paketgroesse-per-augmented-reality/
  26. http://www.salzburgresearch.at/newsroom/news.php?news=249
  27. http://www.handys-mobile.de/apple-iphone-alternative.html
  28. http://www.iphone-daily.de/news/artikel/d/jetzt-ist-es-offiziell-mehr-als-100000-apps-im-app-store.html
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