3D-Technologie – Aktuelle Technologien und Potentialanalyse

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Name des Autors: Daniel Gellert
Titel der Arbeit: "3D-Technologie – Aktuelle Technologien und Potentialanalyse"
Hochschule und Studienort: FOM Düsseldorf


Inhaltsverzeichnis


1 Einleitung

Aktuell ist die 3D-Technologie ein großes Gesprächsthema. Nicht nur Kinofilme wie "Avatar" sind dafür zuständig, auch 25 Spiele der Fußballweltmeisterschaft wurden in 3D ausgestrahlt. Diese Hausarbeit beschafft sich mit der Frage: Wie funktioniert eigentlich "3D"? Es werden grundlegende Techniken der 3D-Technologie beschrieben, verglichen und bewertet. Eingegangen wird dabei auf ältere, aktuelle und in Zukunft noch zu erwartende Technologien. Die Vor- und Nachteile der einzelnen Technologien werden gegenübergestellt und bewertet. Des Weiteren werden aktuelle Anwendungsbereiche beschrieben. Der Fokus hierbei wird auf 3D-Fernsehegeräte für den Heimkinobereich, sowie 3D im Kino liegen. Neben den technischen Funktionsweisen, werden die Vor- und Nachteile für den Konsumenten und den Anbieter von 3D-Filmen dargestellt. Ebenso werden Verbesserungsvorschläge der 3D-Techniken vorgestellt, durch die eine höhere Akzeptanz auf dem Markt erzielt werden kann. Die Anschaffungskosten für ein 3D-Heimkinosystem werden dargestellt. Kann sich ein Normalverbraucher einen 3D-Fernseher für Zuhause leisten? Lohnt sich aktuell die Anschaffung für eine Privatperson?

Neben den derzeit am Markt angebotenen Techniken wird auch ein Teil dieser Hausarbeit auf die noch zukünftig zu erwartenden Techniken eingehen. Welche Potenziale können in der 3D-Technologie ausgeschöpft werden?

Viele Konsumenten der 3D-Technik erleiden nach kurzem Betrachten eines Filmes Kopfschmerzen. Birgt die 3D-Technologie auch Risiken?

2 3D-Technik

2.1 Stereoskopie

Die Grundlage für die dreidimensionale Wahrnehmung von Bildern bzw. das räumliche Sehen ist die Stereoskopie. Da die Stereoskopie eine unverzichtbare Rolle in der 3D-Technologie spielt, wird diese nachfolgend beschrieben.

2.1.1 Definition

Aus dem Altgriechischen übersetzt, besteht das Wort Stereoskopie ("Raumsicht") aus zwei Wörtern: stereos[1] = hart, fest und skopeo[2] = betrachten.

Die Stereoskopie umfasst Techniken und Verfahren, die es möglich machen, Bilder raumgetreu und dreidimensional darzustellen.[3]

2.1.2 Grundlegende Funktionsweise

Ein Bild ist immer zweidimensional. Bei der Betrachtung eines solchen Bildes, können keine Tiefeneffekte wahrgenommen werden. Alle Tiefeninformationen beruhen auf Erfahrungen, die ein Mensch im Laufe seines Lebens gemacht hat.

Die Stereoskopie lehnt sich an diesen natürlichen Prozess an. Sie stellt ein Verfahren dar, mit dem unter künstlichen Bedingungen, ein räumliches Sehen ermöglicht wird. Dem rechten und linken Auge werden zwei unterschiedliche Bilder gezeigt (Stereoskopische Halbbilder). Diese Bilder können auf zeichnerischem oder fotografischem Weg erstellt werden und dem Betrachter mittels einer Projektion (Film) oder eines Bildes präsentiert werden. Der so erzeugte Raumeindruck beruht auf der Technik der Stereoskopie.[4]

Dem Menschen wird das dreidimensionale Sehen ermöglicht, da durch beide Augen jeweils ein zweidimensionales Bild aufgenommen wird und diese Einzelbilder zu einem räumlich wirkenden Bild zusammengesetzt werden. In erster Linie dienen die Augen der Abschätzung der Entfernung zu einem Objekt. Der Gegenstand hat zu dem linken Auge eine andere Entfernung, als zu dem rechten Auge. Rückt das beobachtete Objekt näher an den Betrachter heran, vergrößert sich der Winkel der Augenachse. Rückt er weiter vom Betrachter weg, verringert er sich. Da sich ein Abstand zwischen den beiden Augen befindet, wird das betrachtete Objekt mit einem Auge mehr von der einen Seite gesehen, als von der anderen.[5]

2.2 Anaglyphenverfahren

Das Anaglyphenverfahren wurde 1891 patentiert und wird bereits seit der Frühzeit der Filmgeschichte verwendet. [6]

Bei diesem Verfahren wird der 3D-Effekt damit erzeugt, dass die beiden stereoskopischen Halbbilder übereinander erzeugt werden.
Abb. 1: Anaglyphen-Stereobrille Quelle: Presseanzeiger.de
Abb. 1: Anaglyphen-Stereobrille Quelle: Presseanzeiger.de
Um das Bild dreidimensional wirken zu lassen, müssen die Bildinformationen getrennt werden, damit die Bilder für das linke Auge auch nur das linke Auge erreichen. Andersherum dürfen die Bildinformationen für das rechte Auge auch nur dieses erreichen. Dieses wird beim Anaglyphenverfahren dadurch realisiert, dass ein Bild rot und das andere grün eingefärbt wird. Deswegen nennt man dieses Verfahren auch häufig "Farbanaglyphenverfahren". Die Farben rot und grün haben eine bestimmte Bedeutung. Sie sind Komplementärfarben, welches zur Folge hat, dass eine rote Farbfolie grünes Licht filtert und umgekehrt. Beim bloßen Betrachten, sieht das so kreierte Bild verhältnismäßig unscharf aus.[7] Um die Bildinformationen zu trennen, bedient man sich einer sogenannten Anaglyphen-Stereobrille. Die Brille enthält rote und grüne Farbfolien und muss vom Konsumenten getragen werden. Somit gelangen nur die Bildinformationen zum Auge, die auch für dieses bestimmt sind und ein räumlicher Effekt entsteht.[8]


Der größte Vorteil dieser Technik ist, dass keine besonderen Bildschirme oder Panels von Nöten sind. Es kann auf handelsüblichen TV- und Computerbildschirmen wiedergegeben werden. Daraus ergibt sich ein weiterer Vorteil. Es entstehen keine hohen Anschaffungskosten bzw. Produktionskosten eines Filmes, der mittels dieser Technik erstellt wird. Lediglich geringe Kosten für die Anaglyphen-Stereobrille fallen an. Ebenso ist der Betrachter flexibel, da kein bestimmter Blickwinkel zur Leinwand eingehalten werden muss, um in den Genuss des 3D-Effektes zu kommen.

Der größte Nachteil ist die Bildqualität, der aus den unterschiedlich gefärbten Bildern resultiert.

2.3 Aktuelle Techniken

2.3.1 Polarisation

Die Technik der Polarisation bei 3D-Filmen wurde das erste Mal auf der Weltausstellung 1939 in New York Vorgestellt. Erfolgreich umgesetzt wurde die Technik durch die
Abb. 2: Lineare Polarisation Quelle: Stereoskopische Filmproduktion T2
Abb. 2: Lineare Polarisation Quelle: Stereoskopische Filmproduktion T2
Kinokette IMAX 3D in den 80er Jahren.

Hingegen des Anaglyphenverfahrens, wird bei der Polarisation eine Kodierung von polarisiertem Licht vorgenommen. Da linear polarisiertes Licht lediglich in eine Richtung schwingt, kann man sich dies zur Erzeugung eines 3D-Effektes zu Nutzen machen. Zur Darstellung werden zwei Projektoren benötigt. Das Licht des linken Projektors muss so polarisiert werden, dass es senkrecht auf einer Ebene zum Licht des rechten Projektors schwingt. So kann man beide Bildkanäle übereinander lagern, ohne dass es zu Kollisionen kommt. Vor die Objektive der Projektoren werden Polarisationsfolien installiert. Diese Folien besitzen jeweils unterschiedliche Polarisationsrichtungen. Um die Bildinformationen wieder zu trennen, wird eine Polfilterbrille benötigt. Der linke Bildkanal kann nur durch das linke Brillenglas passiert werden. Für das rechte Brillenglas ist der Kanal nicht zulässig. Für das rechte Brillenglas entsprechend andersherum. Die saubere Trennung der Bildkanäle wird durch die senkrechte Anordnung der Polarisationsfilterfolien möglich. Somit ist gewährleistet, dass beide Bildkanäle ohne Komplikationen voneinander getrennt werden. Wichtig bei der Projektion mit dieser Technik ist, dass eine so genannte Silberleinwand verwendet wird. Die Leinwände besitzen eine metallische Oberfläche, welche die Polarisationsebene von einfallendem Licht nicht streuen. Das hat zur Folge, dass die Polarisationsrichtung bei der Reflexion auf der Leinwand erhalten bleibt.

Bei LCD-Panels, die häufig bei Monitoren oder Fernsehern eingesetzt werden, wird die Bildinformation über die Hintergrundbeleuchtung an den Betrachter übertragen.[9]

In den folgenden Unterkapiteln, werden die zwei üblichen Verfahren der Polarisation bei LCD-Panels beschrieben und bewertet.

2.3.1.1 Zeilen-Polarisation

Bei der Zeilen-Polarisation verwendet man lediglich ein Panel. Es werden alle ungeraden Zeilen in eine andere Richtung polarisiert, als die geraden. Zum Beispiel werden alle geraden Zeilen um + 45 Grad und alle ungeraden um - 90 Grad polarisiert. Um eine dreidimensionale Wahrnehmung beim Betrachter zu erzielen, muss eine auf die Polarisation abgestimmte Polfilter-Brille getragen werden. Mit Hilfe dieser Brille werden vom linken Auge beispielsweise nur die ungeraden Zeilen wahrgenommen und vom rechten Auge die gerade.

Durch die Zeilen-Polarisation leidet die Auflösung. Bei einem 22 Zoll Monitor wird die ursprüngliche Auflösung von 1680 x 1050 auf 1680 x 525 Bildpunkten reduziert. Außerdem muss ein Blickwinkel eingehalten werden, um in den 3D-Genuss zu kommen. Ein Vorteil ist, dass die 3D-Brille leicht und angenehm zu tragen ist.[10]

2.3.1.2 Panel-Polarisation

Im Gegensatz zur Zeilen-Polarisation liegen bei der Panel-Polarisation zwei LCD-Panels übereinander. Jedes Panel wird unterschiedlich polarisiert. Beispielsweise wird auf dem ersten Panel das Halbbild um + 45 Grad polarisiert und auf dem zweiten Panel um - 90 Grad. Die polarisierten Bilder werden dann an den Konsumenten übermittelt. Mittels der Polfilter-Brille werden die Bildinformationen unterschieden und die jeweiligen Bilder werden an das entsprechende Auge weitergeleitet. Die Brille muss auf die Polarisation der Panels abgestimmt sein, damit die Informationen sauber getrennt werden können. Durch die Trennung der Bilder, nimmt jedes Auge nur ein Einzelbild wahr. Im Gehirn werden die Halbbilder räumlich wahrgenommen. Der Vorteil ist, dass es keine Auflösungseinbußen gibt, da die Übertragung über zwei gesonderte Panels läuft. Die benötigte Brille ist sehr leicht und angenehm zu tragen. Ein Nachteil ist, dass ein bestimmter Blickwinkel eingehalten werden muss. Ebenfalls können Bildartefakte auftreten.[11]

2.3.2 Shutter-Technik

Bei der Shutter-Technik wird von der Bildquelle abwechselnd das Bild für das linke und das rechte Auge erzeugt.
Abb. 3: Funktionsweise der Shutter-Technik Quelle: C't
Abb. 3: Funktionsweise der Shutter-Technik Quelle: C't
Die Trägheit des Auges ermöglicht die Funktionsweise dieses Verfahrens. Um einen 3D-Effekt zu erhalten, wird eine Shutter-Brille benötigt. Die Brille verdunkelt mittels Flüssigkeitskristalle, synchron zur Bildquelle, jeweils das linke bzw. rechte Auge. Der ganze Vorgang erfolgt so schnell, dass die Bilder vom Gehirn gleichzeitig wahrgenommen werden. Voraussetzung bei diesem Verfahren ist die Bildquelle, sprich ein geeignetes LCD-Panel. Es wird eine hohe Bildwiederholungsrate benötigt. Herkömmliche Bildschirme arbeiten mit 60-75 Bildern pro Sekunde. Das entspricht weniger als 40Hz pro Auge. Bei einer solchen Wiederholungsrate kommt es zu starkem Bildflimmern, was wiederum Kopfschmerzen beim Betrachter bewirkt. Ideal ist ein Anzeigebild mit 120 Bildern pro Sekunde. Im Fachmarkt erhält man häufig Fernsehgeräte mit 100Hz oder 120Hz, jedoch nehmen diese Geräte bei dieser Frequenz keine Daten von Außen an. Bildquellen, die mehr als 100Hz leisten, sind auf dem Markt rar. Das ist auf das schlechte Preis-Leistungsverhältnis zurückzuführen. Die Shutter-Brille hingegen stellt kein Problem bei dieser Technologie dar.

Ein großer Vorteil ist, dass es bei dieser Technik keine Auflösungseinbußen gibt. Ebenso muss kein bestimmter Blickwinkel zur Bildquelle eingehalten werden. Allerdings stellt man, je nach Bildwiederholungsrate und Empfindlichkeit des Betrachters, ein Bildflimmern fest. Außerdem kann es zu Störungen durch externe Leuchtstoffröhren kommen. Ebenfalls ein Nachteil ist, dass die Shutter-Brille batteriebetrieben ist. Die Batterielaufzeit ist nach dem heutigen Stand der Technik noch sehr gering. Die Anschaffungskosten für eine Shutter-Brille betragen ca. 130€.[12]

2.3.3 Dolby-3D

Dolby-3D ist eine Wellenlängenmultiplextechnik und wurde 1999 von der Firma Infitec entwickelt.
Abb. 4: Verschiebung der Wellenlängenbereiche Quelle: Stereoskopische Filmproduktion T2
Abb. 4: Verschiebung der Wellenlängenbereiche Quelle: Stereoskopische Filmproduktion T2
Lizensiert wurde es in einer abgeänderten Form von Dolby Laboratories und trägt daher den Namen Dolby-3D.

Die Bilder werden bei dieser Technik in rote, grüne und blaue (RGB) Farbinformationen zerlegt. Bei der Projektion werden die Farben leicht versetzt in das Bild projiziert. Ermöglicht wird dies dadurch, dass einer der Bildkanäle die Wellenlängenbereiche rot, grün und blau in einen angrenzenden Frequenzbereich verschiebt. Um den 3D-Effekt zu erhalten, werden speziell beschichtete Brillengläser benötigt. Durch Bandpässe in den Brillengläsern werden für das linke Auge nur die unteren Wellenlängenbereiche zugelassen. Die oberen Bereiche werden gesperrt. Für das andere Auge ist der Prozess entsprechend umgekehrt. Dort werden nur die oberen Wellenlängenbereiche der Farben zugelassen, hingegen werden die unteren Bereiche geblockt. Es kann zu leichten Farbveränderungen kommen, die auf die Farbverschiebung zurückzuführen ist. Allerdings kompensieren die Projektoren dieses auftretende Problem.

Der große Unterschied zur Polarisation ist, dass keine Silberleinwand benötigt wird. Das bietet den Vorteil, dass die Technik flexibel angewandt werden kann, ohne großen Aufbauaufwand. Es wird lediglich eine weiße Wand benötigt. Ebenfalls ist die Lichtverteilung wesentlich homogener als auf einer Silberleinwand. Der Nachteil sind die Kosten. Entsprechende 3D-Brillen, die diese Technik unterstützen, sind sehr teuer. Die Produktion ist aufwendig, da die Spezialbeschichtung mehrere Bedampfungslayer benötigt.[13]

2.4 Autostereoskopie

Die C't sagt: "Der heilige Gral der 3D-Welt sind autostereoskopische Displays, denn diese versprechen räumliche Bilder ganz ohne die ungeliebten Brillen." [14]

Die Funktionsweise dieser Technik, lässt sich, einfach erklärt, als "Wackelbilder" bezeichnen. Es werden zwei Bilder gleichzeitig projiziert. Dies wird durch eine Streifenmaske oder ein Linsenraster möglich. Für jedes Auge wird das Licht der Pixel in eine unterschiedliche Richtung abgelegt. Dabei werden die Pixel so abgelegt, dass jeweils nur die Pixel das entsprechende Auge erreichen. Dadurch entsteht beim Betrachter ein 3D-Eindruck.

Das größte Potenzial bei dieser Technik liegt darin, dass keine Brille erforderlich ist. Die meisten Konsumenten von 3D-Filmen empfinden die Brille als störend.

Nachteil ist, dass große Kosten entstehen. Beispielsweise kostet ein 19Zoll Bildschirm, der diese Technik unterstützt, mindestens 880 €. Des Weiteren muss der Abstand und Blickwinkel zur Bildquelle exakt eingehalten werden. Sollten der Abstand oder der Blickwinkel nicht eingehalten werden, sieht man Doppelbilder. Hinzu kommt, dass die Auflösung enorm leidet. Bei einem 19Zoll Monitor, schrumpft die Auflösung von 1440 x 900 Pixel auf 520 x 400 Bildpunkten. Dies ist auf das Linsenraster bzw. auf die Streifenmaske zurückzuführen.
Abb. 5: Eyetracker des HHI - Passt automatisch die Perspektive an die Bewegung des Betrachters an Quelle: heise.de
Abb. 5: Eyetracker des HHI - Passt automatisch die Perspektive an die Bewegung des Betrachters an Quelle: heise.de

Ein weiterer Nachteil ist, dass die berechneten Bilddaten nur für eine Person anschaubar sind. Sollte es mehr als nur einen Betrachter geben, müssen entsprechend die Bilddaten berechnet und durch die Streifenmaske ausgegeben werden. Also gilt, je mehr Betrachter, desto schlechter wird die Bildqualität bzw. desto höher die Anforderung an die Auflösung.

Aufgrund des hohen Preises der Panels, ist das größte Anwendungsgebiet der brillenlosen 3D-Techniken Desktop-Bildschirmen. Ein vergleichbarer Fernseher liegt bei über 10.000 Euro und ist demnach für den größten Teil der Interessenten nicht bezahlbar. Das ist mitunter der Grund, warum diese Technik nicht breit am Markt gestreut ist.

Noch wird diese Technik primär im CAD-Bereich von technischen Zeichnern benutzt. [15][16]

Eine mögliche Verbesserung wurde auf der CeBIT 2010 vom Frauenhofer Heinrich Hertz Institut (HHI) vorgestellt. Bei dem System "Free2C_digital" handelt es sich um eine Kombination aus Gestensteuerung und autostereoskopischen Displays. Das Gesicht des Betrachters wird mittels einer Webcam geortet. Die Bewegung der Augen wird dabei verfolgt. Über eine Softwarelösung wird, je nach Blickwinkel, das 3D-Bild automatisch angepasst. Beim Betrachter wird der Eindruck geweckt, dass er um das Objekt herumschauen kann. Zunächst funktioniert es allerdings nur in einem kleinen Umgebungsbereich. Hingegen der üblichen Technik, sind mit diesem System Auflösungen bis 1200 x 1600 Pixel möglich. [17] [18]

3 Anwendungsbereiche

3.1 3D-Fernseher

Die 3D-Techologie ist aus dem Kino kaum wegzudenken. Doch wie ist der Stand im Heimkinobereich? Was für Geräte sind aktuell state of the art? Was kann in naher Zukunft erwartet werden?

3.1.1 Aktueller Stand der Technik

Für den Heimkinobereich sind aktuell alle erschwinglichen Technologien mit 3D-Brille. Der größte Anteil ist mit der Shutter-Technik versehen. Wie im vorherigen Kapitel beschrieben, wird bei dieser Technik abwechselnd die Bildinformation für das linke und rechte Auge an den Menschen übertragen.

Vorreiter in Sachen Shutter-Panels ist die Firma Samsung. Die größten Wettbewerber sind Sony und Panasonic.

Mit einem üblichen Flachbildfernseher ist keiner der unter Kapitel 2 beschriebenen Technologien möglich. Ausnahme ist das Anaglyphenverfahren.[19]

Einige wenige Hersteller wie JVC, LG und Hyundai bieten Bildquellen mit Polarisations-Technik an. Dabei handelt es sich aber nicht um richtige Fernsehgeräte, denn es fehlen Lautsprecher und Tuner. Verwendet wird eine Zeilen-Polarisation. Da bei dieser Technik die vertikale Auflösung um die Hälfte verringert wird, ist die Auflösung wesentlich schlechter als bei der Shutter-Technik. Rein theoretisch kann man Displays mit höheren Auflösungen produzieren, allerdings sind die hohen Kosten nicht tragbar. Auf der anderen Seite gibt es Einsparungspotenziale bei der 3D-Brille. Hier fällt nur ein Bruchteil der Kosten hingegen der Shutter-Brille an.

Eine Alternative zu den bereits genannten 3D-Abspielformaten bietet der HDMI-Standard 1.4a an. Dort sind weitere Übertragungsformate standardisiert worden. Die Geräte müssen die Formate Side-by-Side und Top-Bottom (oder Over-Under) wiedergeben können. Das Ziel dieses Standards ist, trotz 2D-Hardware, 3D nutzen zu können. Zielgruppe sind Fernsehgesellschaften, die somit an die breite Masse das 3D-Feature anbieten können. Mitunter ist dieses Format auch für die Fußballweltmeisterschaft 2010 angedacht. Einfach ausgedrückt, werden die Bildinformationen für das linke und rechte Auge in einen Frame hinterlegt. Entweder in einer Auflösung von 1920 x 1080 oder 1280 x 720 Bildpunkten. Der Nachteil liegt auf der Hand. Die Auflösung leidet stark bei diesem Verfahren. Somit ist es nicht zu vergleichen mit HDMI 1.4, in Bezug auf die Bildqualität. Außerdem muss dieser Standard manuell aktiviert werden. Hingegen synchronisieren sich die Geräte bei HDMI 1.4 automatisch, je nach anliegendem Signal. [20]

3.1.2 Voraussetzungen

Für das Anaglyphenverfahren sind keine besonderen Mittel erforderlich. Lediglich eine Anaglyphenbrille und einen Film (DVD oder Blu-Ray), der in dem Format aufgenommen ist.

Bei allen anderen 3D-Techniken, wird ein Blu-Ray-Player benötigt, der eine 3D-Blu-Ray decodieren kann. Bisher gibt es noch keine Geräte, die das beherrschen. Die Meisten Player verwenden DSPs oder ASICs, welche nicht via Firmewareupdate erweiterbar sind und somit keine 3D-Blu-Rays entschlüsseln können. Ausnahme ist hier die Playstation 3 von Sony. Die Konsole decodiert die Blu-Rays über eine Software. Laut C't soll im Juni ein Firmewareupdate erscheinen, um 3D auf der Konsole zu nutzen.

Um ein optimales Zusammenspiel von Quelle (Blu-Ray-Player oder Playstation 3) und Bildwiedergabegerät (Fernsehgerät) zu garantieren, wird der HDMI-Standard 1.4 benötigt. Erst in dieser Version von HDMI wurde die 3D-Technik standardisiert. In diesem Standard wird definiert, dass der Blu-Ray-Player die Daten mittels Frame-Packaging übermittelt. Dabei werden die Bilder für das linke und rechte Auge zusammen in einem Frame übermittelt. Getrennt werden die beiden Bildinformationen mit 45 oder 30 Zeilen. Die Übertragung von 1080p24-Videoströmen erfolgt mit 24 "Megaframes" pro Sekunde.

Die Shutter-Technik verlangt ein Fernsehgerät mit einer hohen Bildwiederholungsrate. Um ein flimmerfreies Bild erzeugen zu können, wird ein Gerät mit 120Hz benötigt. Für jedes Auge bleiben 60Hz übrig. Viele Fernseher können 120Hz ausstrahlen. Oftmals wird diese Bildfrequenz mit Zwischenbildern oder Bildvervielfachung generiert. Wichtig ist, dass die Bildfrequenz auch vom Gerät entgegengenommen werden kann. Vor allem ältere Modelle können dies nicht leisten. Zum Fernsehgerät wird zusätzlich eine abgestimmte Shutter-Brille benötigt.[21][22]

3.1.3 Vor-und Nachteile für den Konsumenten

Zunächst zu dem ältesten Verfahren der 3D-Technik, der Anaglyphentechnik. Die Qualität der Farben und des 3D-Effektes ist nicht befriedigend. Der Spaß Faktor bei der Betrachtung eines Filmes, der mit dieser Technik ausgestrahlt wird, ist nicht groß. Es ist schwierig einen gesamten Spielfilm ohne Kopfschmerzen zu Ende zu schauen. Der Vorteil ist, dass keine gesonderten Kosten für den Konsumenten anfallen. Das Anaglyphenverfahren ist auf einem herkömmlichen 2D-Fernsehgerät realisierbar. Außerdem fallen keine hohen Kosten für die Brillen an. Alle derzeit auf dem Markt angebotenen Filme in 3D verwenden dieses Verfahren. Beispielsweise bietet das Onlineversandhaus Amazon, den 3D-Film "Final Destination 4" inklusive 4 Anaglyphen-Brillen für 21,99 Euro an.[23] Aufgrund der minderwertigen Qualität des 3D-Effektes, hält sich die Begeisterung der Betrachter für 3D-Kino in den eigenen vier Wänden noch in Grenzen.

Beim weit verbreiteten Verfahren im Heimkinobereich, der Shutter-Technik, fallen zunächst die hohen Anschaffungskosten für das TV-Gerät, die Shutter-Brille und ein 3D-fähiges Wiedergabegerät an.

Tabelle1: Kostenkalkulation eines 3D-Heimkinosystems


Produkt Hersteller/Bezeichnung Kosten/UVP
TV-Gerät
Sony 40Zoll Fernseher KDL-40HX805
2.199 € [24]
Shutter-Brille
Sony TDG-BR100B
n/a [25]
Blu-Ray-Player
Sony Playstation 3, 120GB Speicher
299 € [26]


Für die Shutter-Brille gibt es noch keine UVP von Sony. Unter der Annahme, dass sich der Preis für die Shutter-Brille auf ca. 100€ beläuft, fallen Anschaffungskosten von rund 2.600€ an.

Beim Kauf muss beachtet werden, dass alle Geräte kompatibel zueinander sind. Zunächst müssen die HDMI-Standards von allen Geräten beherrscht werden. Außerdem muss die Shutter-Brille mit dem Fernseher kommunizieren können. Alle bisherigen Shutter-Brillen synchronisieren sich via Infrarot mit dem TV-Gerät. Allerdings funktionieren die Brillen nicht markenübergreifend. Also immer nur die Kombination aus Fernseher und Brille von einer Marke. Geplant ist von der Firma XpanD eine Brille auf den Markt zu bringen, die unabhängig vom Hersteller funktioniert. Bei der Anschaffung der Shutter-Brille sollte man die unterschiedlichen Brillen anprobieren. Es gibt große Unterschiede in der Passgenauigkeit. Ein weiteres Problem ist, dass es am Markt noch keine Blu-Ray-Quellen gibt, die das 3D-Format unterstützen.

Ein großes Problem, welches alle 3D-Technologien betrifft, ist "Ghosting". Wenn die Trennung zwischen den Bildinformationen für das linke und rechte Auge nicht reibungslos erfolgt, wird dieser auftretende Störeffekt als Ghosting bezeichnet. Dabei gelangen die Bilder, die z.B. für das linke Auge bestimmt waren, an das rechte Auge oder umgekehrt. Bei der Shutter-Technik ist dies weniger ein Problem, als bei der Polarisation. Es gibt zwei Methoden, um die Wahrscheinlichkeit eines Ghosting-Fehlers zu minimieren. Lässt man das TV-Gerät eine halbe Stunde laufen, treten deutlich weniger Störungen auf. Außerdem lässt sich die Häufigkeit der Störung minimieren, indem man die Hintergrundbeleuchtung des Fernsehers herunterstellt. Dieses Phänomen lässt sich häufiger bei LCD-Panels beobachten, als bei Plasma-Panels. Das hat den Grund, dass Plasma-Geräte häufig ein deutlich dunkleres Bild wiedergeben, als die LCD-Fernseher. [27][28]

3.1.4 Verbesserungsvorschläge / Potenzial

Grundlegend gibt es zwei Ansatzpunkte, die zur Verbesserung der 3D-Technik führen könnten.

Bei der Shutter-Technik wird ein qualitativ hochwertiges Bild dem Betrachter gezeigt. Momentan gibt es keinen Anreiz für die Konsumenten, sich ein solches System anzuschaffen, da es keine Blu-Rays gibt, die das Format liefern. Geplant sind für dieses Jahr drei Filmtitel in Shutter-Technik. Im Vergleich zu den hohen Anschaffungskosten, rentiert es sich nicht, für ein solch knappes Angebot an Filmen, ein System mit dieser Technik zu beziehen.
Abb. 6: Die Zukunft der 3D-Technik Quelle: C't
Abb. 6: Die Zukunft der 3D-Technik Quelle: C't
Sollte von den Filmproduzenten ein breiteres Angebot am Markt erscheinen, würden die Absatzmengen der Shutter-Panels, sowie Shutter-Brillen steigen und die hohen Kosten würden mit der Zeit sinken.

Das größte Potenzial liegt in autostereoskopischen 3D-Techniken, bei denen keine 3D-Brille getragen werden muss. Es gibt gute Lösungsansätze für autostereoskopische Displays. Wie in Abschnitt 2.4.1 beschrieben, kann über eine Webcam der Betrachter erfasst werden, um das Bild entsprechend auszurichten. Den größten Teil der Zeit, die von den Menschen vor dem Fernsehgerät verbracht wird, sind sie in Gesellschaft mehrerer Personen. Daher bieten sich 3D-Techniken ohne Brille für den Heimkinobereich zunächst weniger an. Eine mögliche Lösung wären Geräte mit Multiview-Displays. Der Entwickler Armin Grasnick von der Firma Sunny Ocean Studios hat auf der CeBIT 2010 ein Gerät mit 64 Ansichten vorgestellt. Als Vergleich gab es bisher Panels mit maximal 9 Anzeigesichten von z.B. der Firma Samsung. Auf Basis eines iMac-Displays, mit einer Auflösung von 2560 x 1440 Pixel (3,69 Megapixel), haben die Sunny Ocean Studios ihre Neuheit präsentiert. In Hinsicht auf 64 Ansichten ist das dennoch sehr wenig, da mit jeder Ansicht die Auflösung schrumpft. Will man eine HD-Auflösung mit 64 Ansichten erreichen, wird ein Panel mit mehr als 132 Megapixel benötigt. Die momentan am Markt verfügbaren Hochleistungsprodukte schaffen eine Auflösung von 8 Megapixel.

Neben der Autostereoskopie gibt es andere Techniken, die noch nicht ausgereift sind. Beispielsweise die Integral-Image-Technik. Bei dieser Technik wird jeder Pixel eine eigene Linse. Das Licht inklusive der Abstrahlrichtung wird je Bildpunkt erzeugt(Vgl. Lochkamera). Schaut man von einem anderen Blickwinkel auf das Objekt, bekommt man immer einen anderen Teil des Objektes zu sehen. Allerdings müssten hinter jedem Bildpunkt weitere Subpixel hinterlegt sein, um unterschiedliche Betrachtungswinkel darzustellen. Das Problem dieser Technik ist, dass es der tausendfachen Auflösung von heutigen Displays bedarf, um einen perfekten 3D-Eindruck zu liefern. [29]

3.2 3D-Kino

Der erste 3D-Kinofilm wurde bereits 1952 ausgestrahlt. Doch was hat sich seit dem geändert? Welche Techniken werden aktuell in den Kinos verwendet?

3.2.1 Verwendete Technik

In Deutschland wird am häufigsten mit analogen Verfahren gearbeitet. Dabei bedient man sich der Polarisationstechnik (siehe Kapitel 2.3.1). Mittels zweier Projektoren, wird jeweils ein Bild auf die Silberleinwand projiziert(Siehe Abb. 7). Ohne die spezielle Silberleinwand, kommt es zu diffusen Reflektionen. Der Kinobesucher muss eine Polfilterbrille tragen, um den räumlichen Effekt wahrzunehmen.

Der Trend geht klar zu digitalen Techniken. In den USA gelten digitale Techniken bereits heute als Standard. Bisher gibt es noch kein autostereoskopisches Verfahren. Im Gegensatz zu den analogen Verfahren, dienen keine Filmbänder mehr als Quelle. Die Daten werden von Festplatten in Digital Cinema Packages (DCP) geladen. Ein üblicher Film besteht aus 24 Bildern je Sekunde. In DCP werden 48 Bilder übertragen, 24 je Auge. Um Flimmern zu vermeiden, wird jedes Bild dreimal hintereinander und mit einer Bildwiederholungsfrequenz von 72Hz angezeigt. Die Digital Cinema Packages werden vom größten Teil der Digitalprojektoren unterstützt. Dabei handelt es sich um sogenannte Drei-Chip-DLP-Kinoprojektoren. Sie strahlen das Bild mit einer Auflösung von 2048 x 1080 Pixel aus. Von der Firma Sony ist ein Projektor in Planung, der die 4-fache Auflösung leisten kann.

Abb. 7: Zeilenpolarisation mit 2 Projektoren im Kino Quelle: Stereoskopische Filmproduktion T2
Abb. 7: Zeilenpolarisation mit 2 Projektoren im Kino Quelle: Stereoskopische Filmproduktion T2

In der digitalen Kinowelt gibt es vier verbreitete Techniken.

Die XPanD - oder auch unter dem Namen NuVision bekannt - arbeitet mit der Shutter-Technik und ist häufig in neueren digitalen Kinos verbreitet. Der Standard der Bildfrequenzrate liegt bei 144Hz. Die Shutter-Brillen der Kinobesucher werden über einen Infrarotsensor oberhalb der Leinwand synchronisiert. Über einen Steuerimpuls werden abwechselnd die Brillengläser abgedunkelt.

In den USA)sind mehr als 90% der Kinos mit der RealD-Technik ausgestattet. Ein Projektor polarisiert das Bild zirkulär. Die Polarisation erfolgt über einen Z-Filter.

Beide Verfahren benötigen eine Silberleinwand. Die nun folgenden Techniken sind über eine übliche Kinoleinwand nutzbar.

Dolby Digital 3D verwendet eine Interferenzenbrille. Benötigt wird ein Projektor, der ein Interferenzen-Farbrad besitzt.

Als letztes die Doppelprojektion mit linearer Polarisation. Wie der Name sagt, erfolgt die Bilddarstellung über zwei Projektoren. Vor jedem Projektor, wird polarisiert. Die Trennung der Bildinformationen erfolgt über eine Polfilterbrille, die der Konsument tragen muss.[30]

3.2.2 Vor-und Nachteile für den Kinobesucher-/Betreiber

Die Nachteile bei analogen 3D-Kinos überwiegen stark. Zunächst die Nachteile für den Kinobetreiber: Es werden immer zwei Kinoprojektoren benötigt, die über zwei Filmbänder versorgt werden müssen. Dadurch ergeben sich doppelte Anschaffungskosten für die Projektoren. Ebenso fallen die doppelten Gebühren für die Filmquellen an, da diese in zweifacher Ausführung von den Filmkonzernen beschafft werden müssen. Außerdem fallen hohe Kosten für die Silberleinwand an, die für die Polarisationstechnik benötigt wird. Um die hohen Kosten zu senken, wurden Versuche gestartet, analoge Systeme mit nur einem Projektor zu entwickeln. Allerdings konnten sich diese Systeme am Markt nicht durchsetzen. Nachteile für den Kinobesucher: Das Auftreten von Ghosting ist bei analogen Verfahren recht häufig, da die Synchronisation zwischen den beiden Projektoren nie zu 100% funktioniert. Die Bildinformationen für das rechte und linke Auge passen nicht genau zueinander. Des Weiteren springt das Bild leicht hoch und runter. Die Betrachtung eines Filmes in analoger Umgebung kann somit sehr anstrengend werden und zu Kopfschmerzen führen.

Im Vergleich zur Analogtechnik bieten digitale Bildübertragungswege klare Vorteile. Das Bild ist deutlich heller, kontrastreicher und flimmerfrei. Neben der besseren Bildqualität, sinken die Kosten für die Kinobetreiber. Die meisten digitalen Verfahren benötigen lediglich einen Kinoprojektor. Somit wird nur ein Film benötigt. Es können übliche Filmverteilungswege genutzt werden, wie auch bei 2D-Filmen.

Nachstehend die Vor- und Nachteile der einzelnen digitalen 3D-Techniken: Bei der Doppelprojektion mit linearer Polarisation ist der größte Nachteil, dass hohe Anschaffungskosten für zwei Projektoren anfallen. Außerdem wird eine Silberleinwand benötigt, die circa 100% teurer ist, als eine herkömmliche Kinoleinwand. Sollte der Konsument seinen Kopf neigen, ist die Ausrichtung der Polfilterbrille nicht optimal. Dadurch verschlechtert sich die Wahrnehmung des räumlichen Effektes. Allerdings kann es zu keinen Fehlern in der Synchronisation kommen, da es sich lediglich um eine digitale Quelle handelt und nicht um zwei voneinander getrennten Quellen, wie beim analogen Verfahren.

Die RealD-Technologie benötigt nur einen Projektor. Somit fallen geringere Anschaffungskosten an. Die Kosten für die Silberleinwand fallen dennoch an. Zusätzlich fallen Lizenzgebühren für den Z-Filter an.

Ein Vorteil der ersten beiden Techniken ist, dass die 3D-Brillen verhältnismäßig günstig sind. Bei den folgenden beiden Technologien sind die Brillen wesentlich teurer, da sie einen aufwendigen Herstellprozess haben. Allerdings sind beide Techniken über eine übliche Kinoleinwand nutzbar, wodurch Kosten eingespart werden können.

Zunächst zu XPanD: Die Shutter-Brille benötigt eine externe Stromversorgung.

Dolby Digital 3D hingegen, benötigt lediglich Brillen ohne Batterie.

Der Nachteil aller 3D-Verfahren im Kino ist die benötigte Brille. Je nach verwendeter Technik, müssen die Brillen mehrmals verwendet werden, da sie hohe Anschaffungskosten mit sich bringen. Nach jeder Nutzung, muss die Brille hygienisch gereinigt werden, andernfalls besteht die Gefahr von Krankheitsübertragungen. Dies ist auch der Grund dafür, dass in den USA der größte Teil der Kinos mit der RealD-Technik ausgestattet sind. Einige Kinobetreiber wurden verklagt, da Krankheitserreger über die Brillen übertragen wurden. Dort liegt ein großer Vorteil bei Einwegbrillen. Diese können nach dem Kinobesuch entsorgt werden.

Für den Kinobesucher fallen neben dem Nachteil, dass die Brille getragen werden muss, noch Kosten für die Brille an. Die Kinobetreiber verlangen je nach Brillentyp, circa 2€ für die Nutzung der Brille, wodurch die Kosten für den Kinobesucher in die Höhe getrieben werden.

Die Qualität der unterschiedlichen Verfahren ist identisch. Der Unterschied liegt in den Kosten und der 3D-Brille. Hier gilt es für den Kinobetreiber abzuwägen, welche Technik am besten für ihn ist.[31]

3.2.3 Verbesserungsvorschläge / Potenzial

3D im Kino ermöglicht den Kinobetreibern eine deutliche Umsatzsteigerung. Immer mehr Besucher gehen in 3D-Kinofilme. Das zeigt der Kinofilm "Avatar". Der in 3D ausgestrahlte Film lockte mehr als 10 Millionen Menschen an. Somit ist bewiesen, dass immer mehr Menschen die dritte Dimension erleben möchten.

Die derzeitigen digitalen 3D-Technologien im Kino leisten eine sehr gute Qualität und sind kaum zu verbessern. Da die meisten deutschen Kinos mit analogen Verfahren ausgestattet sind, wäre ein Ansatzpunkt, auf digitale Techniken umzustellen, auch wenn neue Kosten entstehen.

Eine Potenzialquelle liegt in 3D-Kinos, in denen man keine Brille benötigt.

Ansätze, autostereoskopische Techniken auch im Kino umzusetzen, gibt es bereits. Da die unterschiedlichen Perspektiven an bestimmte Punkte im Raum angezeigt werden, muss der Zuschauer richtig positioniert sein. Er muss so sitzen, dass sich sein linkes Auge in dem Bereich befindet, wo die entsprechenden Bildinformationen übertragen werden. Eine mögliche Lösung wäre ein Kinosessel, in dem der Kopf des Betrachters richtig positioniert und gehalten wird. Voraussetzung wären zwei Projektoren, die auf spezielle Leinwände die Bilder übertragen. Bisher gibt es drei Typen von Leinwänden, die das eingehende Bild vom Projektor in der richtigen Position zurück in den Kinosaal werfen. Darunter fallen die Linsen-, Drahtgitter-, oder Prismenleinwände. Neben den extrem hohen Kosten für den Kinobetreiber, ist der Nachteil für den Konsumenten, dass er fest im Sessel "gefangen" ist. Sobald er sich bewegt, ist er nicht mehr im richtigen Zielkorridor und der räumliche Effekt wird nichtig gemacht.[32]

3.3 3D-Beamer

Die heutigen 3D-Beamer arbeiten mit der Shutter-Technik. Der Beamer projiziert das Bild mittels DLP-Spiegeltechnik an die Wand. Durch die von Texas Instruments entwickelte DLP-Technik, lassen sich die Bilder mit 120 Hz projizieren, um ein flimmerfreies Bild zu gewährleisten. Die bisher am Markt bekannten Projektoren arbeiten mit üblicher XGA- und WXGA-Auflösung. Geräte mit Full-HD-Auflösung sind nicht angekündigt. Ebenfalls gibt es aktuell keine LCD-Beamer zu kaufen, die 3D darstellen können. Angeschlossen werden die Beamer über HDMI oder einen VGA-Anschluss.

Anschaffungskosten liegen bei 600-800 Euro, je nach Gerät.

Das Problem ist, wie auch bei den Fernsehgeräten, die Quelle. Es gibt keine Blu-Ray-Quelle, die im Shutter-Format ausstrahlt. Aktuell sind die PC-Spieler die größte Zielgruppe. Die Firma Nvidia hat eine geeignete Grafikkarte entwickelt, die Bildinformationen in der Shutter-Technik ausgibt. Eine entsprechende Grafikkarte kostet circa 500 Euro.[33]

Im Vergleich zu 3D-Fernsehgeräten, sind die anfallenden Kosten für einen 3D-Beamer geringer. Einen idealen 3D-Effekt erhält der Betrachter, wenn er nur das Bild sieht und keine anderen Hintergründe. Mit einem Beamer ist das einfacher zu erreichen, als mit einem kleinen TV-Gerät. Nachteil ist, dass die Birne des Projektors eine begrenzte Lebensdauer von 3000-6000 Stunden hat und danach erneuert werden muss.[34]

3.4 3D-Notebooks

Als Vorreiter hat die Firma Acer ein Notebook entwickelt, welches die 3D-Unterhaltung auch für unterwegs ermöglicht. Dabei wird auf die Polarisationstechnik zurückgegriffen. Mit einer Basisauflösung von 1366 x 768 Pixel, wird bei der Zeilenpolarisation die vertikale Auflösung halbiert. Auffällig wird dieser Nachteil bei Textdarstellungen. Ein Betrachtungswinkel von idealerweise 90 Grad ist einzuhalten. Geringe Toleranzen sind dennoch möglich.

Das Notebook lässt sich auch im 2D-Betrieb einsetzen. Probleme treten bei Benutzern mit Sehhilfe auf. Durch die Zeilenpolarisation sieht der Betrachter jede zweite Zeile dunkler.

Es lassen sich übliche Brillen aus dem Kino mit dem Notebook nutzen, allerdings treten mehr Ghosting-Fehler auf, als mit der beiliegenden Brille von Acer.

Primäres Einsatzgebiet des Notebooks liegt im Spiele- und Fotobereich. Mit der richtigen Software und den richtigen Einstellungen, lassen sich 3D-Effekte auf den Monitor erstellen.

Der Anschaffungswert von circa 800 Euro ist im niedrigen Bereich für ein Notebook. Vergleichbare Hardware mit der Shutter-Technik liegt bei rund 1600 Euro. [35]

4 Aktuelle Themen

4.1 Fußballweltmeisterschaft 2010 in 3D

Der aktuelle 3D-Boom macht auch vor der Fußballweltmeisterschaft keinen Halt. 25 Spiele wurden dreidimensional live übertragen. Die Aufnahme der Spiele wurde von der Firma Sony durchgeführt. Sie hat die Spiele mit jeweils 7 Stereokameras aufgenommen.

Die meisten Endverbraucher konnten die Spiele nicht in den privaten vier Wänden schauen. Grund dafür ist, dass kaum ein Privatmann einen 3D-fähigen Fernseher besitzt. Außerdem gibt es noch keinen einheitlichen Übertragungsstandard für Fernsehübertragungen. Bislang funktioniert die 3D-Technik nur via Blu-Ray.[36]

Neben Fernsehübertragungen, sollten einige Spiele auch im Kino in 3D übertragen werden. Aufgrund der mangelnden Qualität, wurde aber keines der Spiele übertragen.

Ein Lösungsansatz ist das so genannte Sensio-Format, welches bisher bei 3D-DVDs eingesetzt wird. Dabei wird die Auflösung verringert und die Bildinformationen für das linke und das rechte Auge werden in ein 2D-Videoformat komprimiert. Die Auflösung eines herkömmlichen 3D-Kinofilmes wird dabei mit Sicherheit nicht erreicht. [37]

4.2 Risiken 3D

Abb. 8: Vergleich des räumlichen Sehens im Kino und in der Realität Quelle: Journal of Vision
Abb. 8: Vergleich des räumlichen Sehens im Kino und in der Realität Quelle: Journal of Vision

Einige Konsumenten, die sich einen 3D-Kinofilm anschauen, leiden an starken Kopfschmerzen, Müdigkeit oder sogar Übelkeit. Doch woran liegt das?

Die Voraussetzungen, um einen 3D-Film betrachten zu können ist, dass die Augen des Menschen das räumliche Sehen beherrschen. "In Deutschland haben aber rund vier Millionen Menschen Probleme mit dem dreidimensionalen Sehen, erklärt Augenarzt Dr. Volker Steitz."[38] Da jedes Auge einen unterschiedlichen Blickwinkel zur Kinoleinwand bzw. zum Fernseher hat, müssen die Bewegungen der Augen optimal aufeinander abgestimmt sein. Schon kleine Unstimmigkeiten können dazu führen, dass die Bildtrennung nicht reibungslos erfolgt. In diesen Fällen kann es zu den o.g. Erscheinungen kommen oder es kommt gar kein 3D-Effekt zustande.

Neben der Fähigkeit dreidimensional sehen zu können, spielt auch die Aufnahme der stereoskopischen Filme eine Rolle. Sollten die beiden stereoskopischen Halbbilder unterschiedlich hell, kontrastreich oder farbig sein, strengt es das Gehirn zusätzlich an, diese Diskrepanz auszugleichen. Muss das Gehirn über einen längeren Zeitraum diese Leistung erbringen, kann es ebenfalls zu diesen Symptomen kommen.

Ein weiterer Faktor ist die 3D-Brille, die bei den derzeit aktuellen Verfahren getragen werden muss. Beispielsweise kann es bei der Shutter-Brille vorkommen, dass die Brillengläser unterschiedlich gut abdunkeln.

Auch die 3D-Hardware kann eine Ursachenquelle sein. Ein ungleichmäßig ausgeleuchtetes Bild, Flimmern, eine zu geringe Auflösungen oder Unschärfe, welche auf zu langsame Bildwiederholungsraten zurückzuführen sind, können Gründe sein. [39]

Der 3D-Fernsehhersteller Samsung warnt auf seiner Homepage ausdrücklich vor den Risiken. Es ist die Rede von Krämpfen und Bewusstseinsstörungen.[40]

5 Fazit

Die 3D-Technologie bringt derzeit neuen Wind in die Kinos. Viele Konsumenten werden durch die 3D-Effekte in die Kinos gelockt. Bewiesen wird das durch Rekord-Kinobesuche. Von dem momentanen Hype profitieren die Kinobesitzer stark. Neue digitale Kinotechniken leisten eine sehr gute Qualität, die nicht mit analogen Techniken zu vergleichen sind. Im Kinobereich liegt ein großes Potenzial für die Zukunft der 3D-Technologie.

Durch die Inspiration im Kino, wollen viele Konsumenten auch in den eigenen vier Wänden in den 3D-Genuss gelangen. Allerdings entstehen enorm hohe Kosten für die Anschaffung eines solchen Systems. Da nicht nur ein geeignetes Fernsehgerät benötigt wird, sondern auch eine passende 3D-Brille, sowie ein Blu-Ray-Player, entstehen Kosten von mehr als 2500 Euro. Jedoch ist das nicht das einzige Problem. Es gibt es keine geeigneten Quellen, die jedoch für eine qualitativ hohe 3D-Projektion benötigt werden. Die Hersteller der Blu-Ray-Filmen bieten aktuell keine Blu-Ray-Quellen im Shutter-Format an. Angekündigt sind für den Sommer 2010 lediglich drei Filmtitel. Wenn das Angebot an Filmen steigt, wird die Nachfrage nach 3D-Equipment steigen und die Anschaffungskosten sinken. Sollte das Filmportfolio nicht ausgebaut werden, besteht kein Kaufanreiz für den Konsumenten.

Allerdings ist zu beachten, dass der 3D-Effekt bei häufiger Betrachtung langweilig wirken kann. Bereits in den 50er Jahren gab es einen Boom bei 3D-Kinofilmen. Allerdings hielt der Boom nicht lange an, da künstliche, nicht in der Handlung nötige, Effekte eingebaut wurden. Genau dasselbe ist bei derzeitig aktuellen Filmen zu beobachten. Viele Gegenstände fliegen durch den Hintergrund, obwohl es nicht notwendig ist. Bei geringerer Betrachtung des 3D-Effekts bleibt die Wirkung auf den Menschen imposanter, als wenn es zur Gewohnheit wird.

Letztendlich muss der Endverbraucher selbst entscheiden, ob er die hohen Kosten tragen will, um auch in den eigenen vier Wänden Filme in der dritten Dimension zu betrachten. Momentan kostet eine Eintrittskarte für einen 3D-Kinofilm im Schnitt 7,00 Euro - 12,50 Euro, je nach Kino und Vorstellung (Stand: 18.07.2010)[41]. Im Vergleich zu den Anschaffungskosten eines Heimkinosystems im Werte von 2500 Euro, können 200 Kinokarten erworben werden, wenn jede Kinokarte 12,50 Euro kostet.

Für die Zukunft gibt es einige Potenziale, die ausgeschöpft werden können. Speziell die autostereoskopischen Displays stehen im Vordergrund, da dort keine 3D-Brille vom Betrachter getragen werden muss. Allerdings wird noch einige Zeit verstreichen, bis dort erschwingliche Angebote am Markt erscheinen.

Zum Abschluss lässt sich sagen, dass durchaus die Gefahr besteht, dass die 3D-Technologie so schnell vom Markt verschwindet, wie sie gekommen ist, ähnlich wie bereits in den 50er Jahren.

6 Fußnoten

  1. http://www.perseus.tufts.edu/cgi-bin/ptext?doc=Perseus%3Atext%3A1999.04.0057%3Aentry%3D%2396561 21:45, 20.05.2010
  2. http://www.perseus.tufts.edu/cgi-bin/ptext?doc=Perseus%3Atext%3A1999.04.0057%3Aentry%3D%2395112 21:46, 20.05.2010
  3. Vgl. Lexikon der Stereoskopie: http://www.stereofotos.de/Lexikon_der_Stereoskopie/body_lexikon_der_stereoskopie.html 22:01, 20.05.2010
  4. Vgl. Lexikon der Stereoskopie. http://www.stereofotos.de/Lexikon_der_Stereoskopie/body_lexikon_der_stereoskopie.html 22:14, 20.05.2010
  5. Vgl. http://www.stereoscopy.com/library/wheatstone-paper1838.html "Contributions to the Physiology of Vision", Charlse Wheatstone, Juni 1838
  6. Vgl. Digital Leinwand: http://www.digitaleleinwand.de/2009/08/02/die-entwicklung-des-3d-kinos 18:15, 21.05.2010
  7. Vgl. Thomas Geise, W.Raabe-Schule Lüneburg: http://www.raabe-schule.net/h4_o/wrsbase/physik/anaglyph.pdf 18:00, 21.05.2010
  8. Vgl. Lexikon der Stereoskopie: http://www.stereofotos.de/Lexikon_der_Stereoskopie/body_lexikon_der_stereoskopie.html 20:14, 21.05.2010
  9. Vgl. Stereoskopische Filmproduktion T2 | Film-Technik S. 4-5
  10. Vgl. C't, Heft 22 2009, S.88-89
  11. Vgl. C't, Heft 22 2009, S.88-89
  12. Vgl. Jan-Keno Janssen, C't Ausgabe 22 2009, S.88-89
  13. Vgl. Stereoskopische Filmproduktion T2 | Film-Technik S. 6-7
  14. C't 2009, Heft 22, S. 88
  15. Vgl. Was ist ein autostereoskopisches Display?: http://www.3d-faq.de/2010/03/26/hardware/was-ist-ein-autostereoskopisches-display/ 14:28, 23.05.2010
  16. Vgl. C't 2009, Heft 22, Seite 88-89
  17. Vgl. Frauenhofer Heinrich Hertz Institut, Free2C: http://www.hhi.fraunhofer.de/de/abteilungen-am-hhi/interaktive-medien-human-factors/uebersicht/free2c-desktop-display/ 15:25, 23.05.2010
  18. Vgl. heise.de: 3D ohne Brille: Displays mit Bewegungs- und Handsensor http://www.heise.de/newsticker/meldung/3D-ohne-Brille-Displays-mit-Bewegungs-und-Handsensor-944263.html
  19. Vgl. Jan-Keno Janssen, Nico Jurran und Ulrike Kuhlmann, C't Heft 8/2009, S.64-66
  20. Vgl. Jan-Keno Janssen, C't Heft 8/2009, S.162
  21. Vgl. Jan-Keno Janssen, Nico Jurran und Ulrike Kuhlmann, "3D im Heimkino", C't Heft 8/2009, S.64-66
  22. Vgl. Jan-Keno Janssen,"3D im Heimkino FAQ", C't Heft 8/2009, S.162
  23. Final Destination 4 bei Amazon: http://www.amazon.de/Final-Destination-3D-Version-Brillen-Blu-ray/dp/B002WGIXDG/ref=sr_1_5?ie=UTF8&s=dvd&qid=1274699862&sr=8-5 13:20, 24.05.2010
  24. Sony.de http://www.sony.de/product/t32-hx-series/kdl-40hx805#pageType=SpecialAccessories 14:24, 24.05.2010
  25. Sony.de http://www.sony.de/product/tpa-other-tv-accessories/tdg-br100b 14:37, 24.05.2010
  26. SonyStyle.de https://www.sonystyle.de/SonyStyle/PlayStation/PS3/PS719183143 14:24, 24.05.2010
  27. Vgl. Jan-Keno Janssen, Nico Jurran und Ulrike Kuhlmann, "3D im Heimkino", C't Heft 8/2009, S.64-66
  28. Vgl. Jan-Keno Janssen,"3D im Heimkino FAQ", C't Heft 8/2009, S.162
  29. Vgl. Jan-Keno Janssen und Ulrike Kuhlmann, "Augen frei - Technik für die 3D-Dartsellung ohne Brille", C't Heft 10/2010, S.76-78
  30. Vgl. Jan-Keno Janssen,"3D 2.0, Neuer Anlauf für Stereoskopie im Kino", C't Heft 16/2008, S.72-75
  31. Vgl. Jan-Keno Janssen,"3D 2.0, Neuer Anlauf für Stereoskopie im Kino", C't Heft 16/2008, S.72-75
  32. Vgl. Stereoskopische Filmproduktion T2 | Film-Technik S. 7-8
  33. 3D-Graifkkarte bei Alternate: http://nvidia.alternate.de/html/shop/productDetails.html?artno=JCXVF1& 19:30, 06.06.2010
  34. Vgl. Jan-Keno Janssen,"Räumlich(t), 120-Hz-Projektoren für stereoskopisches 3D mit Shutterbrille", C't Heft 5/2010, S.106-109
  35. Vgl. Florian Müssig und Peter Schmitz,"3D zum Mitnehmen", C't Heft 3/2010, S.64-65
  36. Vgl. heise.de: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Fussball-WM-wird-live-in-3D-uebertragen-974987.html 17:54, 23.05.2010
  37. Vgl. heise.de: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Miese-Qualitaet-Kinos-verzichten-auf-Fussball-WM-in-3D-1005814.html 18:06, 23.05.2010
  38. C't 2010, Heft 11, S. 50
  39. Vgl. Jan-Keno Janssen und Ulrike Kuhlmann, "Krank durch 3D - Welche Risiken birgt Stereoskopie?", C't Heft 11/2010, S.50-52
  40. Vgl. Samsung-Homepage: http://www.samsung.com/au/tv/warning.html 14:52, 10.07.2010
  41. Vgl. Preisgenau.de: http://news.preisgenau.de/3d-kinofilme-erhohen-durchschnitts-preis-fur-kinokarten-7264.html 16:33, 18.07.2010

7 Tabellen - Abbildungsverzeichnis

Abbildungs-Nr.: Beschreibung:
1 Anaglyphen-Stereobrille
2 Lineare Polarisation
3 Funktionsweise der Shutter-Technik
4 Dolby 3D: Verschiebung der Wellenlängenbereiche
5 Eyetracker des HHI, Passt automatisch die Perspektive an die Bewegung des Betrachters an
6 Autostereoskopie: Die Zukunft der 3D-Technik
7 Zeilenpolarisation mit zwei Projektoren im Kino
8 Vergleich des räumlichen Sehen im Kino und in der Realität


Tabellen-Nr.: Beschreibung:
1 Kostenkalkulation für ein 3D-Heimkinosystem

8 Literatur- und Quellenverzeichnis

Literraturquellen:

C't Ausgabe 16/2008, Heise Zeitschriften Verlag

C't Ausgabe 22/2009, Heise Zeitschriften Verlag

C't Ausgabe 3/2010, Heise Zeitschriften Verlag

C't Ausgabe 5/2010, Heise Zeitschriften Verlag

C't Ausgabe 8/2010, Heise Zeitschriften Verlag

C't Ausgabe 10/2010, Heise Zeitschriften Verlag

C't Ausgabe 11/2010, Heise Zeitschriften Verlag

Stereoskopische Filmproduktion T2 | Film-Technik: Technologie für das 3D-Kino


Internetquellen:

Lexikon der Stereoskopie: http://www.stereofotos.de/Lexikon_der_Stereoskopie/body_lexikon_der_stereoskopie.html

Grundlagen der Stereoskopie: http://www.stereoscopy.com

Griechisch-Englisches Wörterbuch: http://www.perseus.tufts.edu/hopper/

Digital Leinwand - Die Digitalisierung des Kinos: http://www.digitaleleinwand.de/

Wilhelm Raabe Schule: http://www.raabe-schule.net/

3D-FAQ.de: http://www.3d-faq.de/

Frauenhofer Heinrich-Hertz Institut: http://www.hhi.fraunhofer.de/

heise online: http://www.heise.de/

Onlinekaufhaus Amazon: http://www.amazon.de/

Onlinekaufhaus Alternate: http://alternate.de/

Herstellerseite Sony: http://www.sony.de/

Herstellerseite Samsung: http://www.samsung.com/

Sony Style: https://www.sonystyle.de/

Preisvergleich Preisgenau: http://www.preisgenau.de/

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