Analyse der BI-Lösung von SAP

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Name des Autors / der Autoren: Patrick Morsch, Jan Thielemann, Martin Tomaschewski
Titel der Arbeit: "Analyse der BI-Lösungen von SAP"
Hochschule und Studienort: FOM Bonn


Inhaltsverzeichnis


1 Einleitung

In der heutigen Zeit hängt die wirtschaftliche Überlebensfähigkeit von Unternehmen sehr stark davon ab, in wie weit diese in der Lage sind, der Masse an neuen Informationen und Marktveränderungen durch analytische Prozesse entgegenzutreten. Daher ist es unablässlich, die Integration von Daten und die daraus resultierenden Berichte einfach, schnell und automatisiert erfolgen zu lassen. Durch qualitativ hochwertiges Reporting kann dazu beigetragen werden, dass die Unternehmenssteuerung und die damit verbundene Unternehmensfähigkeit gewährleistet wird. Ermöglicht wird dies durch den Einsatz von sogenannten Business Intelligence Lösungen, wodurch ein Unternehmen stets über die aktuelle betriebliche Performance informiert wird.

Momentan steht Business Intelligence (BI) wieder ganz oben auf der Agenda von Unternehmen und im Fokus der Öffentlichkeit, nachdem es Anfang des 21. Jahrhunderts zunehmend an Themenpräsenz abnahm und somit langsam von den Tagesordnungen verschwand. Das Thema rund um Business Intelligence wird von immer mehr Beratern und Analysten kontrovers diskutiert. So wurde kürzlich erst berichtet, dass „[...] die herrschende Meinung ist: Firmen erreichen den potentiellen Nutzen von Business Intelligence nicht, da sie es nur Spezialisten zugänglich machen, die aus zetralisierten Daten Berichte erstellen, die sie dann widerum nur ausgewählten Entscheidungsträgern zur Verfügung stellen [...]“. [1] Im Gegensatz dazu steht z.B. die Meinung von Nigel Pendse, Chef bei OLAP Solutions. Er sagt, dass „[...] Anbieter, die Idee der sogenannten „Pervasive Business Intelligence“ –also BI für alle und überall- nur deshalb so in den Vordergrund stellen, um mehr Lizenzen zu verkaufen.“ [2]

Die Frage, die sich nun stellt, ist, wie Business Intelligence in Zukunft gestaltet wird und was sich Unternehmen einfallen lassen, um das Ziel der Gewinnung von Erkenntnissen, die in Hinsicht auf die Unternehmensziele bessere operative oder strategische Entscheidungen ermöglichen, zu erreichen.

1.1 Zielsetzung

Zielsetzung dieser Fallstudie zum Thema Business Intelligence am Beispiel SAP auf analytischer Basis soll es sein, zunächst eine allgemeine Übersicht über die Einsatzgebiete und BI-Strategien zu definieren. Dies umfasst unter anderem den Nutzen und die Ziele von Business Intelligence zu bestimmen und Aspekte zur Planung, also die Anforderungen an BI, heraus zu stellen. In diesem Zusammenhang wird angestrebt, Gründe für die Nichtnutzung von BI-Lösungen zu ermitteln und somit eventuelle Probleme dieser Lösungen aufzuzeigen. Der Fokus dieser Fallstudie wird auf die verschiedenen BI-Lösungen von SAP gelegt werden. Hierbei wird zunächst das Unternehmen selbst vorgestellt und die verschiedenen Unternehmensstrategien näher evaluiert. Inbesondere werden die Lösungen, im Bereich BusinessObjects Business Intelligence Plattform diskutiert:

  • BusinessObject Web Intelligence
  • BusinessObjects Web Service Query Tool
  • BusinessObjects Mobile
  • BusinessObjects Explorer für iPhone und iPad

Dem gegenübergestellt wird das SAP Crystal Reports, das SAP BusinessObjects Dashboard Design, die SAP BusinessObjects Analysis mit Schwerpunkt OLAP und Microsoft Office, sowie das SAP Business Intelligence Launchpad.

2 Business Intelligence

2.1 Definition

Im Allgemeinen versteht man unter Business Intelligence (BI) „[..] ein unternehmensweites Konzept, das den Zugriff, die Analyse und das Reporting von im Unternehmen gespeicherten Unternehmensdaten regelt, wobei die wichtigsten Aspekte eines BI-Konzeptes die Integration von Einzellösungen zur Steuerung und Kontrolle von Geschäftsprozessen sowie die Zusammenfassung aller informationstechnischer Werkzeuge darstellt.“ [3]

In der Praxis wird die Business Intelligence Definition meist als Software-Lösung präsentiert, die die anfallenden Unternehmensdaten in einem Daten-Pool zusammenfasst (Data Warehouse), was den Kernpunkt der Business Intelligence representiert. Unter Data Warehouse versteht man „eine von den operativen Datenverarbeitungssystemen separierte Datenbank, auf die nur Lesezugriff besteht. In regelmäßigen Abständen werden aus den operativen DV-Systemen unternehmensspezifische, historische und daher unveränderliche Daten zusammengetragen, vereinheitlicht, nach Nutzungszusammenhängen geordnet, verdichtet und dauerhaft in der Datenbasis des Data Warehouses archiviert. Ziel ist die Verbesserung der unternehmensinternen Informationsversorgung (Wissensmanagement) und damit der Unterstützung strategischer Entscheidungen. [...]“ [4]

Die folgende Abbildung soll die Funktionalität eines solchen Data Warehouses veranschaulichen:

Quelle: http://www.datawarehousehelp.comAbbildung 1: Schaubild Data Warehouse
Quelle: http://www.datawarehousehelp.com
Abbildung 1: Schaubild Data Warehouse

Wie aus der oberen Abbildung ersichtlich, spielt das Data Warehouse eine zentrale Komponente in einer Business Intelligence Lösung. Das Data Warehouse erhält aus den verschienden operativen Systemen, bereinigte und vereinheitlichte Daten und kann diese nicht nur inhaltlich, sondern auch zeitlich langfristig vorhalten und somit Analysen über längere Zeiträume realisieren. Wichtig hierbei ist, dass das Data Warehouse eine globale Sicht auf Datenbestände liefert, da es alle relevanten Daten zu einem konsistenten Datenbestand zusammenführt.

Diese gewonnen Daten können dann, zu Berichten zusammengefasst, abgefragt und ausgewertet werden. Ziel hierdurch ist es, Erkenntnisse zu gewinnen, durch die Ressourcen und Unternehmenskapazitäten effektiver eingesetzt werden können. Darüber hinaus lassen sich diese innerbetrieblichen Daten auf Daten basierend auf Marktforschungen anwenden und eventuelle Optimierung vornehmen. Unter „Intelligence“ wird also nicht das deutsche Wort „Intelligenz“ übersetzt, sondern viel mehr „Datenerfassung“ oder „Sammlung“. Eine BI-Lösung stellt somit also ein System dar, das die im Data Warehouse erfassten Daten, nach deren Ordnung und Analyse, auf der Oberfläche des Business Intelligence Portals abfragt und aufbereiten lässt und im Anschluss daran in Graphen oder Berichten ausgewertet werden können. Das folgende Bild veranschaulicht eine visuelle Beispielauswertung von Daten aus einem Data Warehouse in einem BI Portal.

Quelle: http://www.informationbuilders.comAbbildung 2: Schaubild BI Portal
Quelle: http://www.informationbuilders.com
Abbildung 2: Schaubild BI Portal

Business Intelligence kann also in drei Bereiche gegliedert werden. Zum einen den Bereich, der die Integration und die Bereitstellung der erfolderlichen Daten beinhaltet. Zum anderen den Bereich, der die Interpretation und die Analyse der Daten umfasst und als drittes den Bereich, in dem mit Hilfe von Software-Tools Berichte und Analysen auf Basis von Tabellen oder Grafiken erstellt werden.

Quelle: http://www.acinfotech.comAbbildung 3: BI Phasen
Quelle: http://www.acinfotech.com
Abbildung 3: BI Phasen

2.2 BI-Strategien

BI-Lösungen verfolgen oftmals nicht die dafür einst vorgesehen Zukunftsthemen, sondern sind oftmals ungesteuert und nicht an den Unternehmensinteressen ausgerichtet. So wird sich oft in Konsolidierung von heterogenen Lösungen, Redesigns von Data Warehouses oder Einrichtungen von Business Intelligence Competence Centern, verlaufen. Das große Problem hierbei ist zusätzlich, dass diese Lösungen abteilungsbezogen und in Reihe von Einzelprojekten entstehen. Die Gefahr besteht, dass jede „Gruppe“ ihr eigenes Interesse verfolgt und die unternehmensweite Sicht verloren geht. Dabei besteht der ursprüngliche Sinn von BI-Lösungen darin, die wirtschaftlichen Unternehmensziele auf die laufenden Geschäftsprozesse abzustimmen. Eine optimale Business Intelligence Lösung sollte dementsprechend strategisch und nicht punktuell aufgestellt sein. So werden Insellösungen und die damit einhergehende Nichttransperenz von unternehmensweiten Zusammenhängen vermieden. Ganz allgemein sollte sich daher eine BI–Strategie streng an den umfassenden Unternehmenszielen ausrichten, welche auf dem Unternehmenszweck, Möglichkeiten und Risiken, sowie Zielen und Wegen zur Erreichung dieser basiert. Eine BI–Strategie sollte stets nach dem sogenannten „top-down“ – Muster entwickelt bzw. ausgerichtet sein.

„[...] Ausgehend von der Unternehmensstrategie sind die detallierten Ziele vertikal an der Organisation bzw. horizontal an den Geschäftsprozessen ausgerichtet. [...]“ [5] Zu Beginn einer BI–Strategie ist eine IST–Analyse durchzuführen, um den gegenwärtigen Status der BI in dem Unternehmen festzuhalten und zu überblicken. Dies gilt als Basis für zukünftige strategische Maßnahmen. Jedes Unternehmen, welches eine BI–Strategie einführen oder eine bestehenden Strategie optimieren möchte, sollte eine solche IST–Analyse durchführen, um seine Position in dem sogenannten BI–Lebenszyklus festzumachen.

Ein typischer Business Intelligence Lebenszyklus kann aus dem folgenden Schaubild entnommen werden.

Quelle: http://www.it-innovations.deAbbildung 4: BI Lebenszyklus
Quelle: http://www.it-innovations.de
Abbildung 4: BI Lebenszyklus

Basierend auf der erstellten IST–Analyse kann ein Leitbild entwickelt werden, welches die Zukunftsaussichten der möglichen BI-Lösung in den kommenden Jahren charakterisiert. Im Folgenden werden konkrete strategische Ziele definiert, welche mit BI umgesetzt werden sollen. So entsteht eine Art Zielsystem, welches alle Forderungen, die an Business Intelligence gestellt werden, beinhaltet. Es gilt nun, die definierten Ziele mittels strategischen Maßnahmen umzusetzen. Vor der endgültigen Umsetzung der definierten Ziele muss bestimmt werden, welche Informationen zur Unterstützung der Strategie notwendig sind. Hierzu bietet sich eine unternehmensweite Informationsnachfrage an, in welcher der einzelnen Bedarf und dessen Nutzen erläutert wird.

Quelle: Andreas Totok: Entwicklung einer BI-Strategie in: Chamoni/Gluchowski, Analytische Informationssysteme, SpringerAbbildung 5: Beispielerhebung des Informationsbedarfs
Quelle: Andreas Totok: Entwicklung einer BI-Strategie in: Chamoni/Gluchowski, Analytische Informationssysteme, Springer
Abbildung 5: Beispielerhebung des Informationsbedarfs

Im nächsten Schritt muss entschieden werden, welche BI-Architektur in der gewünschten Lösung ausgewählt werden soll. Es stellt sich die Frage, ob alle Daten integriert in einem zentralen Data Warehouse oder auf mehrere Data Marts (s. Abbildung 1) verteilt und gespeichert werden sollen. In der Vergangenheit hat sich meist die sogenannte „Hub-and-Spoke-Architektur“ als Standard bewährt.

„[...] Hub and Spoke (Nabe und Speich) steht für eine Data-Warehouse-Architektur, bei der die zur Verfügung stehenden Datenquellen im Data Warehouse aus einzelnen Datenquellen zusammengeführt, bereinigt und historisiert werden. Aus dem konsistenten Datenbestand (Hub) werden in der Regel dann abteilungsbezogene Data Marts erzeugt [...]“ [6] Als letzter Schritt muss eine geeignete Software ausgewählt werden, mit der sich die erarbeitete Architektur realisieren lässt. Als Grundlage hierfür sollte auf die fachlichen, technischen und architektonischen Anforderungen geachtet werden. Vorteilhaft ist hier ebenfalls, auf ein einheitliches Software-Portfolio zu achten und die Anzahl der zum Einsatz kommenden Softwarelösungen so gering wie möglich zu halten oder auf bestehende Gesamtlösungen, wie von SAP, zurückzugreifen.

Ein wie oben beschriebenes Vorgehen stellt die Basis für eine planvolle, akzeptierte Business Intelligence Lösung, erhöht zudem die Effizienz und den Wettbewerbsvorteil für das Unternehmen.

2.2.1 Kosten und Nutzen

Eine konkrete Aussage, was pro Jahr für Business Intelligence unternehmensweit ausgegeben wird, ist nur selten bekannt. Somit ist es schwer, eine aussagekräftige Wirtschaftlichkeitsrechnung über eine BI–Lösung zu erstellen, da im allgemeinen betrachtet Kosten für eine mögliche BI–Lösung nicht genau bekannt sind. Das folgende Beispiel beschreibt die Wirtschaftlichkeit einer BI–Lösung sehr zutreffend:

„[...] Je operativer eine Information ist, d.h. je entscheidender sie für die erfolgreiche Abwicklung eines Geschäftsprozesses ist, desto einfacher lässt sich ihr Wert bestimmen. Kommt z.B. der Verkauf eines Artikels aufgrund einer fehlenden Information nicht zu Stande, so entspricht der Wert einer Information im einfachsten Fall dem Deckungsbeitrag des Artikels. Die Nicht-Entscheidung eines Managers aufgrund falscher oder fehlender Information kann das Unternehmen hingegen fast in beliebiger Höhe belasten und die Auswirkungen werden im Einzelfall erst nach Monaten oder sogar Jahren deutlich. Die am häufigsten angewendetet Vorgehensweise zur Bewertung der Wirtschaftlichkeit von Business Intelligence liegt daher in der Nutzenbetrachtung der geplanten Projekte oder Systeme.“ [7]

2.2.2 Anforderungen

Analysiert und bewertet werden die Funktionalität und die Zukunftssicherheit der BI-Lösung von SAP. Hierzu werden Anforderungskriterien erstellt, die eine moderne BI-Lösung erfüllen sollte.

Anforderungen an die Funktionalität:

  • Unterstützung verschiedener Hardwarearchitekturen
  • Auswertungsmöglichkeit von verschiedenen Datenquellen
  • Webbasierte Anzeige der gewünschten Daten
  • Zusammenarbeit mit Standardsoftware, z.B. Microsoft Office
  • Einfache Bedienung, sowohl für den Administrator, als auch für den Endanwender
  • Zusammenstellung beliebiger Auswertungen
  • Wählbare Visualisierungsformen (Tabellen, Diagramme, etc.)
  • Möglichkeit zur Erstellung von Dashboards und Scorecards
  • Verschlüsselte Übertragung
  • Hardwareskalierbarkeit bei Bedarf


Anforderungen an die Zukunftssicherheit:

  • Berücksichtigung mobiler Lösungen
  • Berücksichtigung von neuartigen Technologien zur Steigerung der Performance
  • Zukunftssicherheit des Unternehmens

3 SAP

3.1 Unternehmenensgeschichte

Der Grundstein der Firma wird im Jahr 1972 gelegt, als fünf ehemalige IBM-Mitarbeiter das Unternehmen Systeme Anwendungen Produkte, kurz SAP, als Gesellschaft bürgerlichen Rechts gründen.[8] Im folgenden Jahr wird die erste Finanzbuchhaltung entwickelt, welche später den Namen Systems R/1 bekommt.[9] Diese Entwicklung ist ein wichtiger Meilenstein für die heute bekannte Modularität der SAP-Programme. Nach der Entwicklung weiterer Module wird 1976 die SAP GmbH Systeme, Anwendungen und Produkte in der Datenberarbeitung gegründet, die parallel zum 1972 gegründeten Unternehmen im Vertrieb assistiert. Erst fünf Jahre später werden die Rechte des anfänglichen Unternehmens auf die SAP GmbH übertragen. Bereits in diesem Jahr wird mit 25 Mitarbeitern ein Umsatz von mehreren Millionen DM erzielt.[10] In den Jahren 1977-1978 erobert SAP den europäischen Markt und zum ersten Mal wird die Software in eine Fremdsprache übersetzt.[11] Bis hierhin finden die Softwareentwicklungen in regionalen Partnerunternehmen statt. Zum Ende der 70er Jahre wird die Software SAP R/2 entwickelt und eine Zentralisierung des Unternehmens geplant, die dann 1980 verwirklicht wird. Es werden eigene Rechner angeschafft und die komplette Infrastruktur wird in Walldorf unter einem Dach vereint und aufgestockt.[12]

Zehn Jahre nach der Gründung des Unternehmens expandiert die Firma weiterhin stetig, um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden. Mit der Gründung der SAP (International) AG in der Schweiz im Jahr 1983 bedient das Unternehmen fortan auch die Auslandsmärkte.[13] Im Jahr 1985 beschäftigt SAP bereits über 250 Mitarbeiter, die einen Umsatz von über 60 Millionen DM erzielen.[14] In den folgenden zwei Jahren werden mehrere Geschäftsstellen in Deutschland und im Ausland eröffnet, um stets Kundennähe gewährleisten zu können. Als die Preise für Computer auch für mittelständische Unternehmen erschwinglich werden, wird die SAP Consulting gegründet, um die neuen Kunden aus dem Mittelstand betreuen zu können. [15] Im Jahr 1988 wird während der Umwandlung des Unternehmens in eine Aktiengesellschaft das Grundkapital auf 60 Millionen DM aufgestockt. Weitere Landesgesellschaften werden in Europa gegründet.[16] Rund ein Drittel des Gesamtumsatzes wird Ende der 80er Jahre für die Entwicklung von SAP R/3 investiert. Diese wird schließlich 1991 auf der CeBIT in Hannover vorgestellt. "Mit seinem Client/Server-Konzept, der einheitlichen Gestaltung grafischer Oberflächen, der konsequenten Nutzung relationaler Datenbanken und dem Betrieb auf Rechnern unterschiedlicher Hersteller eröffnet die SAP ein neues Marktpotenzial im Bereich der Niederlassungen und Tochtergesellschaften von Konzernen sowie bei mittelständischen Unternehmen".[17]

Mit der offiziellen Markteinführung von SAP R/3 beginnt eine neue Wachstumsära für SAP. Im Jahr 1992 beträgt der Auslandsanteil gemessen am Gesamtumsatz zum ersten Mal knapp 50 Prozent.[18] Im darauffolgenden Jahr expandiert das Unternehmen weltweit. Zum einen wird nahe des Silicon Valley ein Entwicklungszentrum errichtet und die Zusammenarbeit mit Microsoft beschlossen. Zum anderen wird erstmals auch der japanische Markt mit einer SAP-R/3-Version in Kanji-Schriftzeichen erschlossen. Der Umsatz beträgt in diesem Jahr erstmals mehr als eine Milliarde DM.[19] Zwei Jahre später im Jahr 1995 beginnt SAP die Software SAP R/3 offensiv im Mittelstand zu vertreiben. SAP wird vom manager magazin zum Unternehmen des Jahres gekürt. Ein Jahr später wählt auch die Vereinigung der europäischen Wirtschaftsjournalisten SAP als Unternehmen des Jahres.[20] Mit der Akquise der Unternehmen Deutsche Post AG, Daimler-Benz und General Motors im Jahr 1997 wird SAP R/3 auch in Spitzenunternehmen verwendet. Ein Jahr später werden SAP Aktien auch am New York Stock Exchange (NYSE) an der Wall Street gehandelt.[21]

Quelle: http://www.sustainbiz.czAbbildung 6: Aktuelles Logo SAP
Quelle: http://www.sustainbiz.cz
Abbildung 6: Aktuelles Logo SAP

In der Jahrhundertwende steht fest, dass SAP der weltweit führende Anbieter von E-Business-Softwarelösungen ist. Mit der Strategie mySAP.com wird eine komplette Neuausrichtung des Unternehmens bekanntgegeben. Die Software soll zum ersten Mal "E-Commerce-Lösungen mit den bestehenden ERP-Anwendungen auf Basis modernster Webtechnologie"[22] verbinden. Hier zeichnet sich der Trend hin zum bereichsübergreifenden Arbeiten aus einer Hand. In den ersten Jahren im 21. Jahrhundert expandiert SAP weiterhin und erweitert die Unternehmenskompetenzen durch die Übernahme mehrerer kleinen Unternehmen. 2006 stellen SAP und Microsoft das Produkt Duet vor, welches das erste gemeinsam entwickeltes Produkt beider Unternehmen ist und dazu dient, Microsoft Office mit SAP-gestützten Geschäftsprozessen zu intergrieren. Die Umsätze im Mittelstand betragen bereits 30 Prozent der Gesamtumsätze aus Softwarelizenten.[23] Im Jahr 2007 kündigt SAP an, das französische, auf BI-Lösungen spezialisierte Unternehmen Business Objects SA, übernehmen zu wollen. Mit dem Produkt SAP Business ByDesign wird eine Anwendung, speziell zugeschnitten für den Mittelstand, entwickelt. Im Jahr 2008 wird SAP mit der Übernahme von Business Obejects Marktführer in den Bereichen Unternehmenssoftware, Enterprise Performance Management und Business Intelligence.[24] In den letzten zwei Jahren wird Sybase, ein Spezialist für Unternehmssoftware und -services, der sich ausschließlich auf mobile Lösungen konzentriert, von SAP übernommen. Mit diesem Zukauf sichert sich SAP die nötigen Kompetenzen um kabellose Lösungen in der Zukunft zu forcieren.[25] Für die nächsten Jahre setzt SAP auf das neuste Produkt HANA, ein In-Memory-Serversystem, welches die relevanten Daten für die einzelnen Module im Arbeitsspeicher behält und somit sekunden-, bzw. minutenschnelle Analysen erlaubt, welche zuvor mehrere Tage und Wochen brauchten.[26]

3.2 Zielgruppen

In den ersten 15 Jahren ist die Produktpalette von SAP hauptsächlich für Großunternehmen entwickelt worden. In diesem Segment waren auch die Kunden vertreten. Ende der 80er Jahre, als die Preise für Computer sinken, werden diese auch für kleinere Unternehmen erschwinglich. Mit der Gründung der SAP Consulting wird der Fokus auch auf mittelständische Unternehmen gelenkt. In den 90er Jahren wird die Software SAP R/3 zum ersten Mal offensiv im Mittelstand vertrieben.[20] Die Umsätze im Mittelstand gemessen am Gesamtumsatz der SAP betragen Ende 2006 ca. 30 Prozent.[23] Voraussichtlich werden sich beide Zielgruppen in Zukunft immer mehr angleichen. Mit dem Produkt SAP Business One bietet SAP auch eine ERP-Lösung für kleine Unternehmen an.

4 Analyse der BI-Lösung von SAP

SAP bietet ein breites Spektrum an Produkten, welche unter den Bereich Business Intelligence Lösungen fallen. Eine Übersicht über die wichtigsten Module geben die nachfolgenden Unterkapitel. Die Analyse der BI-Lösung von SAP stützt sich hauptsächlich auf die frei zugänglichen Inhalte vom SAP Community Network [1] und vom SAP Help Portal [2]. Aufgrund der fehlenden Möglichkeit die Software auf einem Testsystem installieren zu können, da diese nur für Unternehmen zur Verfügung steht, werden nur theoretische Anwendungsfälle bewertet. Kriterien wie Kosten werden bewusst außer Acht gelassen, da sie in diesem Umfang nicht pauschal bewertbar sind.

4.1 SAP NetWeaver Data Warehousing

Um Unternehmensdaten über eine BI-Plattform überhaupt anzeigen zu können, müssen diese zuerst aufbereitet werden. Im Normallfall werden die relevanten Daten, die nachher ausgewertet werden sollen, in einem Data Warehouse gesammelt und nicht auf den operativen Datenbanken abgefragt.

Gründe, die für ein Data Warehouse sprechen, sind vor allem das Antwortzeitverhalten und die Vereinheitlichung des Datenformats. Ohne ein Data Warehouse müssen alle Analysen auf operativen Datenbanken erfolgen, was zur schlechter Performance führt, da auf diese Datenbanken viele weitere Systeme Zugriff haben. Weitere Gründe für ein Data Warehouse sind die langfristige Speicherung von Unternehmensdaten und die Gewährleistung der Datenqualität. [27] Anforderungen an das Data Warehouse sind:

  • Unabhängigkeit zwischen den Datenquellen und den Analysesystemen
  • Dauerhafte (historische) Bereitstellung der integrierten und abgeleiteten Daten
  • Mehrfachverwendbarkeit der Daten
  • Möglichkeit der Durchführung beliebiger Auswertungen
  • Integration neuer Quellen
  • Automatisierung der Abläufe
  • Eindeutigkeit der Datenstrukturen und Prozesse
  • Ausrichtung der Daten zum Zweck der anschließenden Analyse[28]

Über den ETL-Prozess (Extraktion, Transformation, Laden), werden Daten kontinuierlich für das Data Warehouse aufbereitet. Anschließend können diese über die Online Analytical Processing (OLAP) Methode oder die Data-Mining Methode für die Business Intelligence Plattform ausgewertet werden. Mit OLAP können z.B. Auswertungen über die Umsatzzahlen einzelner Artikel erfolgen, während Data-Mining für sehr komplexe, statistische Auswertungen genutzt wird, z.B. für Trendanalysen. All diese Daten sollen am Ende für Manager, Abteilungsleiter und Fachkräfte in der BI-Plattform abrufbar sein und ihnen bei ihren Entscheidungen unterstützen. Das Folgende Bild zeigt schematisch die Aufbereitung von Daten über das Data Warehouse bis zur BI-Plattform:

Abbildung 7: Aufbereitung von Daten über das Data Warehouse bis zur BI-Plattform
Abbildung 7: Aufbereitung von Daten über das Data Warehouse bis zur BI-Plattform

Die BI-orientierte Data Warehousing Lösung von SAP ist ein Teil von SAP NetWeaver. "Data Warehousing bildet die Grundlage einer umfassenden Business-Intelligence-Lösung, um Daten in wertvolle Informationen zu verwandeln. Integriertes und unternehmensspezifisches Data Warehousing liefert den Entscheidungsträgern Ihres Unternehmens Informationen und Wissen für zielgerichtete Maßnahmen, die zum Erfolg des Unternehmens führen. Data Warehousing im BI ermöglicht Ihnen für Daten jeglicher Herkunft (SAP- und Nicht-SAP-Quellen) und Aktualität (historisch und aktuell)

  • Integration (Datenbereitstellung aus Quellsystemen)
  • Transformation
  • Konsolidierung
  • Bereinigung
  • Ablage
  • Bereitstellung für Analyse und Interpretation"[29]

Um die Anforderungen an diese Punkte erfüllen zu können, bietet SAP ein zentrales Werkzeug für diese Aufgaben an, die Data Warehousing Workbench. Mit diesem Tool ist es möglich Routinen für die Datenaufbereitung zu erstellen und daraus sog. BI-Objekte zu modellieren, die später weiterverwendet werden können. Das folgende Bild zeigt den Aufbau der SAP Data Warehousing Workbench:

Quelle: http://help.sap.comAbbildung 8: Aufbau SAP Data Warehousing Workbench
Quelle: http://help.sap.com
Abbildung 8: Aufbau SAP Data Warehousing Workbench

Die Anforderungen an ein Data Warehouse erfüllt das Produkt von SAP in vollem Umfang. Es ist möglich aus beliebigen Quellen beliebige Auswertungen zusammenzustellen und die Daten zum Zweck der Analyse in einem einheitlichen Datenformat anschließend zu speichern. Die Mehrfachverwendbarkeit ist durch das einheitliche Format ebenso gewährleistet. SAP NetWeaver Data Warehousing stellt mit der Data Warehousing Workbench ein übersichtlich zu bedienendes Programm. Im Navigationsfenster auf der linken Seite lassen sich alle Funktionen abrufen, die im Hauptfenster eingefügt werden können.

Die flexible Integration neuer Quellen lässt sich durch eine Vielfalt von unterstützten Quellsystemen bewerkstelligen. "Als Quellsystem werden alle Systeme bezeichnet, die Daten für das BI bereitstellen. Dies können sein:

  1. SAP Systeme
  2. BI-Systeme
  3. Flache Dateien, bei denen die Metadaten manuell gepflegt werden und die Daten über eine Dateischnittstelle an das BW übertragen werden
  4. Datenbankmanagementsysteme, in die Daten ohne Hilfe eines externen Extraktionsprogrammes über DB Connect aus einer von SAP unterstützten Datenbank geladen werden
  5. Relationale Quellen, die über UD Connect an das BI angeschlossen werden
  6. Web Services, die Daten in das BI per Push übertragen
  7. Fremdsysteme, bei denen der Daten- und Metadatentransfer über Staging BAPIs erfolgt"[30]

Quelle: http://help.sap.comAbbildung 9: Mögliche Quellsysteme für das Data Warehouse von SAP
Quelle: http://help.sap.com
Abbildung 9: Mögliche Quellsysteme für das Data Warehouse von SAP

Eine Automatisierung der Vorgänge ist über einen sog. Dämon möglich. Dieser Dienst steuert im Hintergrund die regelmäßige Einholung der Daten aus einem Quellsystem. Durch die Möglichkeit per Push Daten aus dem Web übertragen zu können, lassen sich auch moderne Social Media Dienste wie z.B. Twitter an das Data Warehouse anschließen, um so bswp. Kundenverhalten zu analysieren.

4.2 SAP BusinessObjects Bussiness Intelligence Plattform

Die SAP BusinessObjects Business Intelligence Plattform (BOBIP) besteht aus einer Sammlung von Servern, Diensten und Werkzeugen. Sie bietet neben Schnittstellen für verschiedene Firmeneigene- und Drittanbietersoftware auch diverse plattformeigene Analyse- und Reportingwerkzeuge. Bestandteile einer Installation der SAP BusinessObjects Business Intelligence Plattform sind unter anderem Web Intelligence und das Web Service Query Tool. Weitere Werkzeuge und Dienste, die Bestandteil der BOBIP sein können bzw. mit dieser kommunizieren und im Rahmen dieser Analyse bewertet werden, sind die optional erhältlichen SAP BusinessObjects Mobile, SAP BusinessObjects Explorer für iPhone und iPad, SAP Crystal Reports, SAP BusinessObjects Dashboard Design, SAP BusinessObjects Analysis und das BI-Launchpad.[31]

Daten, die die BOBIP auswertet und über die verschiedenen Werkzeuge und Schnittstellen bereitstellt, können dabei aus unterschiedlichen Quellen wie z.B. aus relationalen Datenbanken, OLAP Systemen oder Microsoft Office Dokumenten kommen. SAP fasst diese Datenquellen unter dem Begriff Reporting Database zusammen. Der Zugriff auf diese Daten erfolgt lediglich lesend und sie sind nicht Bestandteil der BOBIP. Plattformeigene Datenbanken sind:

  • die CMS System Datenbank, in der Benutzer-, Server-, Ordner- und Dokumenteninformationen sowie Konfigurationen und Authentifizierungseinstellungen gespeichert werden
  • der Auditing Data Store, in dem Informationen über bestimmte Aktionen sowie die Systemauslastung und -benutzung zwecks Überwachung gespeichert werden
  • der Lifecycle Management Datenbank, in der Informationen und Konfigurationen der BOBIP und deren Updates gespeichert werden
  • die Monitoring Datenbank, in der ebenfalls Systemkonfigurationen und Informationen über die BOBIP gespeichert werden.[31]

Die BusinessObjects Business Intelligence Plattform ist stark skalierbar. Es ist möglich Webserver, Datenbankserver und alle BOBIP Server auf einem einzigen Rechner zu betreiben. Dies reduziert zwar die Kosten für Hardware, jedoch verschlechtert sich auch die Effizienz des Systems, da die gesamte Last von einem Rechner getragen wird. Um die Performance der BOBIP zu verbessern und gewährleisten zu können, dass genügend Recourcen vorhanden sind oder um Ausfallsicherheit zu gewährleisten, ist es möglich die BOBIP auf unterschiedliche Rechner aufzuteilen und als Cluster zu betreiben. Prozesse können redundant auf mehreren Maschinen gleichzeitig laufen. [32]

Die BOBIP unterstützt verschiedene Webserver um die Kommunikation für SAP- und Drittanbietersoftware zu ermöglichen. Unterstützte Webserver sind:

  • JBoss
  • Oracle Application Server
  • Sun Java System Application Server
  • SAP NetWeaver AS Java
  • Tomcat
  • WebLogic
  • WebSphere[33]

Die Plattform unterstützt außerdem diverse .NET und Java SDKs. [34] Sie kommuniziert nach außen mit Desktopanwendungen über die Common Object Request Broker Architecture (CORBA) und HTTP, jeweils auch in der verschlüsselten Variante CORBA SSL und HTTPS. Desktop Programme, die mit der BOBIP kommunizieren, müssen auf einem Rechner mit Microsoft Windows Betriebssystem verwendet werden. Web Applikationen laufen im Browser und sind plattformunabhängig. Während bei der Kommunikation über CORBA Daten von der jeweiligen Anwendung verarbeitet werden, laufen bei Web Applikationen alle Prozesse auf dem Server. [35]

4.2.1 SAP BusinessObjects Web Intelligence

Das Produkt SAP BusinessObjects Web Intelligence ist teil der BOBIP und dient der Durchführung von interaktiven Analysen und der Erstellung von Berichten. Benutzer arbeiten dabei mit so genannten Web Intelligence Dokumenten, welche einen oder mehrere Berichte enthalten können. Web Intelligence Dokumente werden entweder über das BI-Launchpad oder den Web Intelligence Desktop betrachtet oder bearbeitet. [36]

Das BI-Launchpad kommuniziert auf verschiedenen Lese- und Änderungsschnittstellen um Web Intelligence. Das BI-Launchpad kann über eine HTML-, eine Java-, eine PDF- oder eine Desktop-Schnittstelle mit Web Intelligence Dokumenten interagieren. Bei der Desktop-Schnittstelle werden Web Intelligence Dokumete im Web Intelligence Desktop, einer Anwendung außerhalb des BI-Launchpads, welche über eine eigene Schnittstelle mit Web Intelligence interagiert, geöffnet und bearbeitet. Wird die HTML-Schnittstelle verwendet, kann man mit Web Intelligence Dokumente im Browser interagieren ohne zusätzliche Software zu installieren. Wenn die Java-Schnittstelle genutzt werden soll, ist ein zusätzliches Java-Applet erforderlich. Bei der Verwendung der PDF-Schnittstelle kann mit Web Intelligence Dokumenten nicht interagiert werden. Es wird lediglich ein statisches PDF angezeigt.[37]

Web Intelligence Desktop muss als eigenständiges Programm zwar gesondert installiert werden, bietet dafür aber die Möglichkeit auch weiter mit Web Intelligence Dokumenten zu arbeiten, selbst wenn keine Verbindung zu einem Central Management Server (CMS) besteht. [38] Diese Möglichkeit bietet das BI-Launchpad nicht, da es über einen Webbrowser angesprochen wird und serverseitig läuft.

Erstellte Analysen und Berichte können in Form von Web Intelligence Dokumenten an andere SAP Benutzer, per E-Mail oder direkt an einen FTP-Host verschickt werden. Es ist außerdem möglich die Web Intelligence Dokumente lokal als SAP-spezifische Datei, PDF, CSV, Excel- oder Excel2007-Tabelle zu speichern.[39] [40]

Zur grafischen Aufbereitung von Daten stehen dem Benutzer verschiedene Funktionen zur Verfügung. Daten können in Berichten in Form von Zellen, Tabellen oder Diagrammen visualisiert werden. Bei den Tabellen stehen horizontale, vertikale sowie Kreuztabellen zur Verfügung. Einzelne freistehende Zellen können Texte oder Funktionen enthalten um Daten anzuzeigen. Des Weiteren gibt es vordefinierte Zellen um z.B. die aktuelle Seitenzahl im Bericht anzuzeigen. Diagramme stehen in den gängigsten Varianten bereit:

  • Balkendiagramme in ihrer normalen Form
  • gestapelte Balken und 100% Stapelbalken
  • Box-Plot-Diagramme (Kerzen-Diagramme)
  • Säulendiagramme
  • Liniendiagramme
  • Oberflächendiagramme
  • Treemap-Diagramme
  • Kreisdiagramme sowohl mit und ohne Tiefe wobei Kreisdiagramme mit Tiefe einen dritten Wert anzeigen können
  • Ringdiagramme, welche Kreisdiagrammen ähneln, aber eine leere Mitte haben
  • Wärmestrukturdiagramme
  • Punktdiagramme
  • Netzdiagramme
  • Tag-Cloud-Diagramme[41][42]

Das folgende Bild zeigt ein geöffnetes Web Intelligence Dokument, welches einen Bericht zeigt:[43]

Quelle: http://wiki.sdn.sap.comAbbildung 10: Geöffnetes Web Intelligence Dokument
Quelle: http://wiki.sdn.sap.com
Abbildung 10: Geöffnetes Web Intelligence Dokument

4.2.2 SAP BusinessObjects Web Service Query Tool

Das SAP BusinessObjects Web Service Query Tool (dt.: Webdienstabfrage-Tool), welches früher Query as a Web Service hieß, wird von SAP als "eine assistentenähnliche Anwendung, mit der Abfragen in einem Webdienst erstellt und in webfähigen Anwendungen integriert werden können. Abfragen können gespeichert werden, um einen Katalog von Standardabfragen zu erstellen, die dann von Anwendungserstellern nach Bedarf ausgewählt werden können" beschrieben.[44][45]

Das Web Service Query Tool besteht aus einer Serverkomponente, welche in der BOBIP enthalten ist, und einer Clientanwendung. Während die Serverkomponente einen Katalog von Abfragen speichert und die veröffentlichten Webdienste hostet, dient die Clientanwendung dazu Abfragen zu erstellen und zu veröffentlichen. Ein Katalog kann dabei von mehreren unterschiedlichen Installationen des Web Service Query Tool verwendet werden. Der Client kommuniziert über Webdienste mit der Serverkomponente, erfordert also eine aktive Verbindung.[45]

Das Web Service Query Tool basiert auf den W3C-Webdienst-Spezifikationen SOAP, WSDL und XML. Es ist für Microsoft Windows Systeme konzipiert und Abfragen können in unterschiedlichen clientseitigen Lösungen wie Microsoft Office, Excel und InfoPath, SAP NetWeaver und OpenOffice eingebunden werden. Weitere Anwendungsfälle sind Prozessverwaltungsanwendungen, Enterprise-Dienst-Bus-Plattformen und die Integration in webfähige Anwendungen.[45]

4.2.3 SAP BusinessObjects Mobile

SAP BusinessObjects Mobile ist eine plattformübergreifende Lösung für den Zugriff auf Business-Intelligence Inhalte mit mobilen Endgeräten. SAP BusinessObjects Mobile besteht aus zwei, bzw. drei Komponenten. Der zentrale Bestandteil einer SAP BusinessObjects Mobile Installation ist die BOBIP. Sie ist erforderlich da der BusinessObjects Mobile Server keine eigenen Datenquellen pflegt.
Die Serverkomponente nimmt lediglich Anfragen von unterschiedlichen Clients entgegen, kommuniziert mit der BOBIP und leitet Antworten zurück an die Clients. Bei der Serverkomponente handelt es sich um eine Webanwendung. BlackBerrys und andere Clients, wie etwa ein Smartphone oder ein PDA mit Windows Mobile oder Symbian Series 60 als Betriebssystem, auf denen BusinessObjects Mobile installiert ist, können mit dem BusinessObjects Mobile Server über EDGE, 3G und WiFi Netzwerke kommunizieren. [46]

Der BusinessObjects Mobile Client beherrscht das Anzeigen von Web-Intelligence- und Crystal-Reports-Dokumenten. Der Client für BlackBerry und Symbian Geräte kann außerdem noch verschieden Messgerät-Analysen wie z.B. Tacho- und Termometer-Analysen anzeigen. Der Windows Mobile beherscht dies nicht. BusinessObjects Mobile kann Dokumente und Analysen zwar anzeigen, lokal speichern oder filtern aber das Ändern von Dokumenten ist nicht möglich. Außerdem werden nicht alle Funktionen von Web-Intelligence und Crystal-Reports unterstütz, was beim Erstellen beachtet werden muss. [47]

4.3 SAP BusinessObjects Explorer

4.3.1 SAP BusinessObjects Explorer

Der SAP BusinessObjects Explorer ist eine Anwendung zur Analyse von Informationen welche in Form von sogenannten Information-Spaces vorliegen. Ziel ist es dabei dem Anwender Antworten auf Geschäftsfragen zu liefern und Informationen zu visualisieren. Der Explorer wird über das BI-Launchpad gestartet und ermöglicht es Information-Spaces über einen Webbrowser plattformunabhängig zu durchsuchen und zu verwalten.[48]

Ein Information-Space ist eine Ansammlung Objekten, welche Daten von verschiedenen Geschäftsvorgängen und -aktivitäten enthalten. Die Daten, die in einem Information-Space bereitgestellt werden können, kommen aus SAP BusinessObjects Universen im .unx Format oder aus Excel Dokumenten.[49] Einem Information-Space können Schlüsselwörter zugeordnet werden. So lässt sich über den Explorer nach Schlüsselwörtern suchen, um als Ergebnis nur Information-Spaces mit den relevanten Bezug zu erhalten. [50]

In den Information-Spaces werden Daten durch sogenannten Facetten und Kennzahlen gefiltert und durchsucht. Ein Beispiel für Facetten wären Jahr, Quartal, Gebiete, Städte, Produktlinien oder Farben eines bestimmten Produktes. Facetten können verschachtelt werden. Die Facette Jahr z.B. besitzt vier Quartale. Die Kennzahlen dienen dazu den Daten der entsprechenden Facette einen Sinn zu geben. Beispiele für eine Kennzahl wären Umsatz, Gewinn oder verkaufte Waren. Als Gedankenstütze kann man sich eine Facette als X-Achse und die Kennzahlen als Y-Achse eines Diagramms vorstellen. Durch eine einfache Auswahl können verschiedene Maßnahmen über eine Facette verglichen werden. So kann man verschiedene Größen wie beispielsweise Umsatz und Gewinn über die Facette Jahr oder Standort in einem Diagramm miteinander vergleichen. Während mehrere Maßnahmen gleichzeitig ausgewählt werden können, kann immer nur eine Facette aktiv sein.[51][52]

Zur Visualisierung der Daten bietet der SAP BusinessObjects Explorer Tabellen sowie Diagramme aus vier verschiedenen Kategorien. Während in Tabellen Rohdaten angezeigt werden, deren Zusammenhang nicht immer sofort erkenntlich ist, können über die Diagramme Beziehungen zwischen Daten leicht erkannt werden. SAP gliedert Diagramme in die Kategorien Vergleichs-, Prozent-, Korrelations- und Trendanalysetypen. Jeder Analysetyp hat einen bestimmten Aufgabenbereich. Bei Korrelationsanalysen müssen beispielsweise zwingend mehrere Kennzahlen verglichen werden und sie dienen der Veranschaulichung der Korrelation zwischen den Werten, während bei Trendanalysen auch eine Kennzahl reicht. Sie dienen eher dazu Trends aufzuzeigen und Zeiträume auszuwerten. Im Einzelnen bietet der Explorer die folgende Diagrammtypen an:

Vergleichsanalysetypen:

  • Vertikales Balkendiagramm
  • Horizontales Balkendiagramm
  • Balkendiagramm mit zwei Y-Achsen
  • Netzdiagramm
  • Datenreihen-Netzdiagramm
  • Oberflächendiagramm
  • Tag Cloud Diagramm

Prozentsatzanalysetypen:

  • Kreisdiagramm
  • Datenreihen-Kreisdiagramm
  • Vertikal gestapeltes Balkendiagramm
  • Horizontal gestapeltes Balkendiagramm
  • Treemap Diagramm

Korrelationsanalysetyp:

  • Punktediagramm
  • Blasendiagramm

Trendanalysetyp:

  • Liniendiagramm
  • Liniendiagramm mit 2 Y-Achsen[53]

4.3.2 SAP BusinessObjects Explorer für iPhone und iPad

SAP BusinessObjects Explorer für iPhone und iPad ist eine App für iOS Geräte ab Version 4.3, die der Visualisierung von Daten in Form von Diagrammen und Tabellen dient. Die App, welche kostenlos über den Apple AppStore bezogen werden kann, kann sich mit folgenden Servern verbinden:

  • SAP BusinessObjects Enterprise XI ab Version 3.1 SP 3
  • SAP BusinessObjects Explorer ab Version 3.2 SP 2
  • SAP BusinessObjects Mobile XI ab Version 3.1 SP 3
  • SAP BusinessObjects Business Intelligence Plattform ab Version 4.0[54]
  • SAP BusinessObjects BI OnDemand[55]

Gearbeitet wird mit den gleichen Information-Spaces des SAP BusinessObjects Explorers. Es lassen sich auf dem iPhone bis zu drei Kennzahlen über eine Facette mit bis zu 50 Werten miteinander vergleichen. Auf Grund des verhältnismäßig kleinen Displays ist das iPhone für die Anzeige von so vielen Werten nicht sehr gut geeignet. Auf dem iPad werden Tabelle und Diagramm nebeneinander dargestellt, und das Arbeiten somit deutlich erleichtert. Hier können bis zu 100 Werte einer Facette dargestellt werden. Außerdem sind beim iPad vier Kennzahlen gleichzeitig auswählbar.

Die App unterstützt die Authentifizierungstypen LDAP, Windows ActiveDirectory, SAP und Enterprise, was es Benutzern ermöglicht die bestehende Login-Daten verwenden und den Administrationsaufwand verringert, da nicht seperate Accounts gepflegt werden müssen.[55] Der Explorer für das iPhone und das iPad kann zwar Daten anzeigen und beherrscht die Suche nach Information-Spaces über Schlüsselworte, Daten zu ändern oder zu löschen ist aber nicht möglich. Die App kann damit eine Desktop-Anwendung nicht ersetzen. Sie dient lediglich als Ergänzung, denn sie bietet jederzeit Zugriff auf wichtige Informationen und ermöglicht es dem Anwender so, auf Basis der vorhandenen Informationen, Geschäftsfragen und Entscheidungen zu beantworten und zu treffen. [56] Das iPhone und iPad 3G bieten jeweils die Möglichkeit über Edge-, 3G- und WiFi-Netzwerke zu arbeiten während die WiFi-Variante des iPad nur über selbiges benutzt werden kann.[57]

Der größte Unterscheidungspunkt zwischen der iPhone und der iPad Version der BusinessObjects Explorer App ist wohl der Größe des Bildschirms zuzuordnen. Auf dem iPad lassen sich mehr Informationen als auf dem kleineren iPhone darstellen. Im direkten Vergleich sieht man, dass im unteren Bereich des iPad Bildschirms die gleichen Tabellen und Diagramme angezeigt werden, wie auf zwei iPhone Bildschirme verteilt werden. Darüber hinaus bietet das iPad Platz für weitere zusätzliche Inhalte.

Abbildung 11: SAP BusinessObjects Explorer für iPad
Abbildung 11: SAP BusinessObjects Explorer für iPad
Abbildung 12: SAP BusinessObjects Explorer für iPhone
Abbildung 12: SAP BusinessObjects Explorer für iPhone
Abbildung 13: SAP BusinessObjects Explorer für iPhone
Abbildung 13: SAP BusinessObjects Explorer für iPhone


Daten werden in Kreuztabellen und Diagrammen angezeigt. Die unterstützten Diagramme sind:

  • Horizontale und vertikale Balkendiagramme
  • Liniendiagramme
  • Oberflächendiagramme
  • Tag-Cloud-Diagramme
  • Treemap-Diagramme
  • Kuchendiagramme
  • Netzdiagrame

Beide Versionen beherrschen die Suche nach Datensätzen über eine Suchleiste für Freitext. Wird ein passendes Ergebnis gefunden, kann der entsprechende Bericht durch Antippen geöffnet werden. Sucht man z.B. nach Q3 2011 Sales und öffnet den entsprechenden Bericht, wird nicht nur der Bericht geöffnet, es werden auch automatisch die entsprechenden Filter für das Quartal 3 im Jahr 2011 geöffnet. Solche Funktionen sind sehr gut durchdacht und machen die App sehr intuitiv. Hat man die gewünschten Informationen gefiltert und möchte diese exportieren oder für die spätere Verwendung speichern, gibt es die Möglichkeiten den aktuellen Inhalt des Diagramms und der entsprechenden Tabelle als E-Mail aus der App zu versenden oder die Auswahl als Favorit in der App zu speichern. Über einen Menüpunkt hat man einen Überblick über die gespeicherten Favoriten und kann diese wieder aufrufen.[58] Da Daten mit der App nur betrachtet werden können, ist sie wohl eher als nützliches Hilfsprogramm für Außendienstmitarbeiter oder Manager die viel unterwegs sind zu sehen. Die Benutzung des SAP BusinessObjects Explorer für iPhone und iPad erfordert zwar kein Fachwissen, kommt aber nicht an den Funktionsumfang des SAP BusinessObjects Explorer heran.

4.4 SAP Crystal Reports

SAP Crystal Reports dient der Erstellung und Verteilung von Berichten, unter anderem auch über die BOBIP.[59] Um mit Berichten und Daten, die auf der BOBIP gespeichert sind, interagieren zu können, kann Crystal Reports eine Verbindung zur BOBIP herstellen.[60] Eine permanente Verbindung zur BOBIP ist allerdings nicht zwingend, um mit Crystal Reports arbeiten zu können. Crystal Reports unterstützt als Datenquellen SAP Universen, SAP BEx Querys und Analyseschichten.[61]
Berichte, mit denen Benutzer arbeiten, werden in Form von Berichtsdateien gespeichert. Sie haben die Dateiendung ".rpt". Das Layout eines Berichtes besteht aus verschiedenen Objekten und Elementen welche in sog. Sektionen gruppiert werden können.[62] Einzelne, nicht benötigte Sektionen lassen sich ausblenden und die Formatierung von Werten lässt sich ändern.[63]

Crystal Reports bietet verschiedene Diagramme und Tabellen, um Beziehungen zwischen Daten zu visualisieren. Diese können bei Crystal Reports folgende sein:

  • Kreuztabellen
  • Balkendiagramme
  • Liniendiagramme
  • Flächendiagramme
  • Kreisdiagramme
  • Ringdiagramme
  • 3D-Stufen-Diagramme
  • 3D-Oberflächen-Diagramme
  • XY-Punkte-Diagramme
  • Netzdiagramme
  • Basendiagramme
  • numerische Achsendiagramme
  • Messuhrdiagramme
  • Ganttdiagramme
  • Trichterdiagramme
  • Histogramme[64]

Um Daten aus einer Datenquelle in Textform anzuzeigen, gibt es sog. Ergebnisobjekte.[65] Soll darüber hinaus eine Berechnung von Werten anhand Daten aus einer Datenquelle stattfinden, können Formeln verwendet werden. Außerdem ist es möglich Parameter zu definieren, um Benutzer, die einen Bericht generieren möchten, zum Eingeben von Informationen aufzufordern. Anhand der eingegebenen Informationen kann dann ein spezifischer Bericht erzeugt werden.[66] Auch das Einbetten von Bildern und Hyperlinks ist möglich. Es ist außerdem möglich Warnungen anhand von Formeln zu definieren und, wenn die Bedingung der Formel beispielsweise wahr ist, eine Warnmeldung anzeigen zu lassen.[67]

Crystal Reports Berichte können nach Excel, Word, in die Formate PDF, CSV, RTF, XML und HTML, in Berichtsdefinitionen, welche in Textform "eine kurze Beschreibung der Entwurfsansicht des Berichts enthält"[68], und als Text und tabulatorgetrennter Text exportiert werden. Sie können aber auch zur späteren Verwendung lokal oder, sofern eine aktive Verbindung zum Server besteht, auf der BOBIP gespeichert werden, auf welcher sie auch veröffentlicht werden können, um sie dort anderen Benutzern zur Verfügung zu stellen. Auch das direkte Anhängen eines Berichts an eine E-Mail wird unterstützt.[69]

4.5 SAP BusinessObjects Dashboard Design

SAP BusinessObjects Dashboard Design dient der Erstellung von interaktiven, dynamischen Dashboards, welche hauptsächlich dazu dienen, Daten zu analysieren und zu visualisieren. Ein Dashboard enthält ein eingebettetes Excel-Arbeitsblatt, in welches Daten und Formeln eingegeben werden können. Daten müssen aber nicht zwingend aus dem Arbeitsblatt kommen. Es können auch Datenquellen der BOBIP oder einer anderen externen Quelle verwendet und in dem auf Flash basierenden Grafikbereich visualisiert werden. Es ist auch möglich Benutzereingaben über Eingabeelemente im Grafikbereich in das Arbeitsblatt einzubetten und diese in anderen Teilen des Dashboards zur Verfügung zu stellen. [70] Dashboard Design bietet zur Visualisierung neben den gängigsten Diagrammen wie Balken-, Linien- oder Kreisdiagrammen viele weitere passive grafische Objekte wie z.B. Messuhren, Karten, Texte oder Tabellen aber auch Eingabeelemente wie z.B. Filter, Texteingabefelder, Auswahlfelder, Checkboxen oder Drehregler. [71]

Dashboards lassen sich als Adobe Flash Dateien nach Adobe AIR, PDF, Flash, HTML, Microsoft Word, PowerPoint und Outlook exportieren. Die Dashboards bleiben dabei dynamisch und interaktiv, selbst wenn sie in PDF Dokumente eingebettet werden. Nach dem Export lassen sich die Flash-Dateien über verschiedene Wege verteilen und nutzen. Sie können lokal gestartet, in andere Anwendungen eingebettet oder auf einem Webserver gehostet werden. [72]

4.6 SAP BusinessObjects Analysis

Es gibt SAP BusinessObject Analysis in den zwei Editionen, Analysis für OLAP und Analysis für Microsoft Office. Analysis dient der Analyse und Visualisierung von Daten aus OLAP-Quellen.

4.6.1 Analysis für OLAP

Die OLAP Edition wird aus dem BI-Launchpad heraus gestartet und läuft vollständig im Browser. Zum Analysieren der Daten bietet Analysis für OLAP Kreuztabellen und verschiedene Diagramme an. Analysen beziehen ihre Daten dabei von der BOBIP und können auf dieser auch veröffentlicht werden.[73] Zur grafischen Darstellung bietet Analysis für OLAP folgende Diagramme an:

  • Balkendiagramme (gruppiert, gestapelt oder als 100% Balken)
  • Säulendiagramme (gruppiert, gestapelt oder als 100% Säulen)
  • 3D-Säulendiagramme
  • Liniendiagramme
  • Kreisdiagramme
  • Punktediagramme
  • Blasendiagramme
  • Box-Plot-Diagramme
  • Netzdiagramme[74]

Das folgende Bild zeigt die Analysis für OLAP mit geöffneter Analyse:[75]

Quelle: http://help.sap.comAbbildung 14: Analysis für OLAP
Quelle: http://help.sap.com
Abbildung 14: Analysis für OLAP

Fensterbeschreibung:

  1. Bereich "Auftrag"
  2. Bereich "Layout"
  3. Metadaten-Explorer
  4. Analysefenster
  5. Kreuztabelle
  6. Chart

4.6.2 Analysis für Microsoft Office

Die SAP BusinessObjects Analysis Microsoft Office Edition ist ein in die Microsoft Office Produkte Excel und PowerPoint integriertes Add-In, welches eine lokale Installation erfordert. Unterstützt werden Microsoft Office in den Versionen Microsoft Office 2010 und Microsoft Office 2007 sowie Excel aus Microsoft Office 2003. SAP BusinessObjects Analysis für Microsoft Office kann eine Verbindung zu Datenquellen über die BOBIP, SAP NetWeaver BW oder SAP BusinessObjects Enterprise aufbauen. Es ist dabei möglich in einer Arbeitsmappe Daten aus unterschiedlichen Quellen und Quellsystemen zu kombinieren.[76] Die Versionen für PowerPoint und Excel arbeiten zusammen. Es lassen sich in Excel aus Kreuztabellen und Diagrammen direkt PowerPoint-Folien generieren. Die Kreuztabellen können über das Add-In aus einer gewählten Quelle eingefügt werden. Zur Visualisierung werden keine SAP-spezifischen Diagramme sondern die aus Microsoft Office verwendet.[77]

4.7 BI-Launchpad

Das BI-Launchpad ist eine Webanwendung, welche es Benutzern ermöglicht, auf Business-Intelligence Inhalte zuzugreifen, mit ihnen zu interagieren, sie zu verarbeiten, sie zu exportieren und zu veröffentlichen. Da der Zugriff auf das BI-Launchpad über einen Webbrowser erfolgt und verschiedene Browser unterstützt werden, ist das BI-Launchpad plattformunabhängig. Unterstützt werden neben Berichten, Analysen und Dashboards auch alle anderen Business-Intelligence-Typen, was das BI-Launchpad zu einem, verglichen mit den anderen Produkten, sehr mächtigen Werkzeug macht.[78]

5 Zusammenfassung

5.1 Funktionalität

SAP bietet mit der BusinessObjects Business Intelligence Plattform (BOBIP) eine mächtige Toolbox, die stark modular aufgebaut ist. Durch die Modularität wird eine große Flexibilität gewährleistet, da jeder Anwender sich die Inhalte anzeigen lassen kann, die er benötigt. Durch die Möglichkeiten zur Strukturierung der Daten und der Wiederverwendbarkeit dessen, da diese im Einheitsformat vorliegen, lehnt sich die Plattform an die Serviceorientierte Architektur (SOA) an.

Die BI-Plattform bietet für den Endbenutzer eine plattformunabhängige Webanwendung, über die auf die verschiedenen Module zugegriffen werden kann. [79] Programmierte Routinen lassen sich im Data Warehouse über einen Dämon-Dienst automatisiert starten, sodass die benötigten Daten für die Plattform rechtzeitig bereitstehen. Im Data Warehousing Workbench lassen sich bereits erstellte Routinen flexibel austauschen. Die Endanwender (Manager, Führungskräfte, Fachkräfte) können sich anschließend alle Auswertungen bequem über einen beliebigen Webbrowser mittels des BI-Launchpads über die entsprechenden Webanwendungen wie SAP BusinessIntelligence Web Intelligence anzeigen lassen. Dies ist sowohl für den Endanwender, als auch für den Administrator vorteilhaft, da zum einen der Endanwender jedes beliebige Gerät mit einem installierten Webbrowser benutzen kann, zum anderen spart sich der Administrator Updateprozeduren, da keine Clientanwendungen vorliegen. Jeder nutzt immer die aktuellste Serverversion des Programms. Der Nachteil besteht darin, dass immer eine aktive Verbindung zum Server vorliegen muss. SAP BusinessObjects Web Intelligence unterstützt auch das Arbeiten über eine Java-Schnittstelle. Hierfür ist allerdings die Installation eines Java-Applet voraus zu setzen. Für den Fall, dass man auf das Arbeiten offline angewiesen ist, gibt es auch ein Clientprogramm. Dieser funktioniert auch, falls keine aktive Verbindung zum Server besteht.

Die einzelnen Produkte von SAP, die Business Intelligence Inhalte liefern, sind in der Hardwareskalierung sehr flexibel. Von der einfachsten Möglichkeit alle Server auf einem einzigen Rechner laufen zu lassen, können diese ebenso auf mehrere Rechner verteilt werden. Reichen auch diese Ressoucen nicht aus, ist es möglich jeden Server auf unterschiedlichen Rechnern als Cluster zu betreiben. Der Anforderung der Skalierung kommen alle BI-Produkte von SAP im vollen Umfang nach. Die Rechner auf denen die Server laufen, sind auch in der Wahl der Hardwarearchitektur flexibel. Es werden alle gängigen Hardwarearchitekturen unterstützt. Ein weiterer Vorteil für den Administrator ist die Wahlmöglichkeit des Webservers für die BI-Plattform. Es werden, wie im Kapitel 4.2 beschrieben, sieben verschiedene Webserver unterstützt.

Die Produkte SAP BusinessObjects Web Intelligence und SAP BusinessObjects Explorer unterstützen eine sehr große Bandbreite an visuellen Anzeigemöglichkeiten der Kennzahlen. Die erstellung von Dashboards und Scorecards ist ebenfalls möglich. Einmal programmierte Routinen können dem Manager per Dashboard oder Scorecard immer die aktuelle Situation des Unternehmens anzeigen. Des Weiteren können Warnfunktionen eingestellt werden, die z.B. aktiv auf die Marktkennzahlen reagieren. Überschreiten zuvor konfigurierte Kennzahlen bestimmte Schwellwerte, ist eine eMail-Benachrichtigung möglich.

Nicht zu unterschätzen ist heutzutage die Sicherheit in der IT und somit auch die Möglichkeiten der verschlüsselten Übertragung. Die Web-Produkte von SAP unterstützen HTTPS und SSL als sichere Übertragungsformen via Webbrowser. Auch die Clientanwendungen kommuniziert wahlweise über sichere Varianten der Common Object Request Broker Architecture (CORBA).

Für den Administrator gibt es auch ein Modus zur Analyse des Anwenderverhaltens und der Auslastung des BI-Systems.[80] Es lassen sich Schwellwerte einstellen und ein automatisches Benachrichtigungssystem bei Überschreitung der Werte aktivieren. Es lässt sich somit sagen, dass eine abschließend konfigurierte BI-Plattform wenig Administrationsaufwand benötigt, da man als Administrator bei Problemen jederzeit informiert wird.

Die BOBIP stellt standardmäßig viele Schnittstellen für firmeneigene Software, sowie für Software von Drittherstellern. Microsoft Office Dokumente lassen sich sehr einfach in die Auswertung integrieren. Schon im Anfangsstadium einer BI-Lösung, im Data Warehouse, lassen sich fremde Quellsysteme einbinden. Alle Daten liegen anschließend zur Auswertung in einem einheitlichen Datenformat vor und lassen sich sehr intuitiv in der Plattform darstellen. Hierzu existiert eine Drag'n'Drop Möglichkeit im SAP BusinessObjects Explorer.[81]

5.2 Zukunftssicherheit

Betrachtet man die Steigerung der Mitarbeiterzahlen und des Konzernergebnisses von SAP von Beginn an, so stellt man fest, dass es bis heute nur ein Jahr gab, in welchem das Unternehmen zum Sparen aufgrund der Krise gezwungen war. Alle anderen Jahre legte das Unternehmen stetig steigende Kennzahlen vor. Erst im letzten Jahr (2011) hat SAP wieder einmal alle Erwartungen übertroffen und machte einen Gewinn von 4,8 Milliarden Euro, was eine Steigerung gegenüber 2010 um 88 Prozent bedeutet.

Mit innovativen Lösungen wie dem Produkt SAP BusinessObjects Mobile und SAP BusinessObjects Explorer für iPhone und iPad hat das Unternehmen den Trend hin zu mobilen Lösungen erkannt und bietet hierfür hervorragende Produkte an. Mit der Unterstützung von BlackBerrys, PDAs/Smartphones mit Windows Mobile oder Smartphones mit Symbian Series 60 bedient das Unternehmen eine breite Palette mobiler Betriebssysteme und ebnet so gleichermaßen den Weg für eventuelle Bring your own device Strategien des Unternehmens. Speziell für iPhones und iPads wird eine native Version des Explorers angeboten. Gerade für Manager, die viel reisen, stellt dies eine optimale Ergänzung zur Desktopversion dar, zumal die Inhalte nahtlos in eine mögliche Keynote übernommen werden können.

Um sich auch in der Zukunft auf dem Markt durchsetzen zu können, entwickelt SAP an HANA, dem neusten Serverprodukt, welches auf einer In-Memory-Technologie basiert. Durch die Verlagerung der Rohdaten von Festplatten in den Arbeitsspeicher, wird die Performance um ein Vielfaches gesteigert, da Zugriffszeiten und die Lese-/Schreibgeschwindigkeit von Arbeitsspeicher sehr viel schneller gegenüber herkömmlichen Festplatten ist. Die Preise für den Arbeitsspeichermarkt sinken bereits seit Jahren, sodass Festplatten nach und nach verdrängt werden, auch wegen der Entwicklung von Solid-State-Festplatten. Mit der kontinuierlichen Erschließung des Marktes für Klein- und Mittelunternehmen festigt SAP seine Marktführerschaft und befindet sich so auf bestem Wege diese in Zukunft auszubauen.

5.3 Fazit

Abschließend lässt sich sagen, dass die All-in-One BI-Lösung von SAP alle relevanten Kriterien für ein modernes BI-System erfüllt und auf dem besten Weg ist, sich auch in Zukunft mit modernen Technologien durchsetzen zu können.

6 Fußnoten

  1. Vgl. http://www.itbusinessedge.com/cm/community/features/interviews/blog/bi-vendors-tell-users-what-they-want-but-are-users-listening/?cs=31761&page=2, Einleitung
  2. Vgl. http://www.itbusinessedge.com/cm/blogs/all/creating-a-business-intelligence-culture/?cs=48976, Abschnitt Pervasive BI
  3. Vgl. http://www.itwissen.info/definition/lexikon/business-intelligence-BI.html, Definition BI
  4. Vgl. http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/data-warehouse.html, Definition Warehouse
  5. Vgl. http://knol.google.com/k/business-intelligence-strategie#, BI Strategie ff
  6. Vgl.http://www.tecchannel.de/server/sql/1748720/business_intelligence_teil_7_erfolgreiche_strategien_fuer_die_einfuehrung/index5.html, BI Architektur
  7. Vgl. Andreas Totok: Analytische Informationssysteme: Business Intelligence-Technologien und –Anwendungen, Springer, Seite 31 f
  8. Vgl. http://www.sap.com/corporate-de/our-company/history/1972-1981/index.epx, Abschnitt 1972
  9. Vgl. http://www.sap.com/corporate-de/our-company/history/1972-1981/index.epx, Abschnitt 1973
  10. Vgl. http://www.sap.com/corporate-de/our-company/history/1972-1981/index.epx, Abschnitt 1976
  11. Vgl. http://www.sap.com/corporate-de/our-company/history/1972-1981/index.epx, Abschnitt 1977 - 1978
  12. Vgl. http://www.sap.com/corporate-de/our-company/history/1972-1981/index.epx, Abschnitt 1979 - 1980
  13. Vgl. http://www.sap.com/corporate-de/our-company/history/1982-1991/index.epx, Abschnitt 1982 - 1984
  14. Vgl. http://www.sap.com/corporate-de/our-company/history/1982-1991/index.epx, Abschnitt 1985
  15. Vgl. http://www.sap.com/corporate-de/our-company/history/1982-1991/index.epx, Abschnitt 1987
  16. Vgl. http://www.sap.com/corporate-de/our-company/history/1982-1991/index.epx, Abschnitt 1988 - 1990
  17. http://www.sap.com/corporate-de/our-company/history/1982-1991/index.epx, Abschnitt 1991
  18. Vgl. http://www.sap.com/corporate-de/our-company/history/1992-2001/index.epx, Abschnitt 1992
  19. Vgl. http://www.sap.com/corporate-de/our-company/history/1992-2001/index.epx, Abschnitt 1993
  20. 20,0 20,1 Vgl. http://www.sap.com/corporate-de/our-company/history/1992-2001/index.epx, Abschnitt 1995 - 1996
  21. Vgl. http://www.sap.com/corporate-de/our-company/history/1992-2001/index.epx, Abschnitt 1998
  22. http://www.sap.com/corporate-de/our-company/history/1992-2001/index.epx, Abschnitt 1999 - 2000
  23. 23,0 23,1 Vgl. http://www.sap.com/corporate-de/our-company/history/2002-today/index.epx, Abschnitt 2002 - 2006
  24. Vgl. http://www.sap.com/corporate-de/our-company/history/2002-today/index.epx, Abschnitt 2008
  25. Vgl. http://www.sap.com/corporate-de/our-company/history/2002-today/index.epx, Abschnitt 2010
  26. Vgl. http://www.sap.com/corporate-de/our-company/history/2002-today/index.epx, Abschnitt 2011
  27. Vgl. http://wwwiti.cs.uni-magdeburg.de/iti_db/lehre/dw/dwt1112/01-Einfuehrung.pdf, Seite 30
  28. Vgl. http://wwwiti.cs.uni-magdeburg.de/iti_db/lehre/dw/dwt1112/02-Architektur.pdf, Seite 3
  29. http://help.sap.com/saphelp_nw70ehp1/helpdata/de/84/497e4ec079584ca36b8edba0ea9495/content.htm
  30. http://help.sap.com/saphelp_nw70ehp1/helpdata/de/80/1a618ae07211d2acb80000e829fbfe/content.htm
  31. 31,0 31,1 Vgl. http://help.sap.com/businessobject/product_guides/boexir4/en/xi4_bip_admin_de.pdf, Seite 27 ff.
  32. Vgl. http://help.sap.com/businessobject/product_guides/boexir4/en/xi4_bip_admin_de.pdf, Seite 30 ff.
  33. http://help.sap.com/businessobject/product_guides/boexir4/en/xi4_bip_admin_de.pdf, Seite 31.
  34. Vgl. http://help.sap.com/businessobject/product_guides/boexir4/en/xi4_bip_admin_de.pdf, Seite 33 ff.
  35. Vgl. http://help.sap.com/businessobject/product_guides/boexir4/en/xi4_bip_admin_de.pdf, Seite 63 f.
  36. Vgl. http://help.sap.com/businessobject/product_guides/boexir4/de/xi4_ia_de.pdf, Seite 15, Seite 31
  37. Vgl. http://help.sap.com/businessobject/product_guides/boexir4/de/xi4_ia_de.pdf, Seite 21 ff.
  38. Vgl. http://help.sap.com/businessobject/product_guides/boexir4/de/xi4_ia_desktop_de.pdf, Seite 25
  39. Vgl. http://help.sap.com/businessobject/product_guides/boexir4/de/xi4_ia_desktop_de.pdf, Seite 36 ff.
  40. Vgl. http://help.sap.com/businessobject/product_guides/boexir4/de/xi4_ia_de.pdf, Seite 35 ff.
  41. Vgl. http://help.sap.com/businessobject/product_guides/boexir4/de/xi4_ia_desktop_de.pdf, Kapitel 12, 13 und 16
  42. Vgl. http://help.sap.com/businessobject/product_guides/boexir4/de/xi4_ia_de.pdf, Kapitel 13, 14 und 16
  43. http://wiki.sdn.sap.com/wiki/display/BOBJ/Bursting+a+WebI+document+with+personalized+data+based+on+universe+overloads http://wiki.sdn.sap.com/wiki/download/attachments/211650437/Rich%20Client%20default%20view%202.jpg
  44. http://help.sap.com/businessobject/product_guides/boexir4/en/xi4_bip_admin_de.pdf, Seite 35
  45. 45,0 45,1 45,2 Vgl. http://help.sap.com/businessobject/product_guides/boexir4/en/xi4_bip_admin_de.pdf, Seite 35 f.
  46. Vgl. http://help.sap.com/businessobject/product_guides/boexir31SP5/de/31sp5_mobile_user_de.pdf, Seite 10 ff.
  47. Vgl. http://help.sap.com/businessobject/product_guides/boexir31SP5/de/31sp5_mobile_user_de.pdf, Seite 13 f.
  48. Vgl. http://help.sap.com/businessobject/product_guides/boexir4/de/xi4_exp_user_de.pdf, Seite 9
  49. Vgl. http://help.sap.com/businessobject/product_guides/boexir4/de/xi4_exp_user_de.pdf, Seite 15
  50. Vgl. http://help.sap.com/businessobject/product_guides/boexir4/de/xi4_exp_user_de.pdf, Seite 10
  51. Vgl. http://help.sap.com/businessobject/product_guides/boexir4/de/xi4_exp_user_de.pdf, Seite 44
  52. Vgl. http://help.sap.com/businessobject/product_guides/boexpl403/en/403_SBOexplr_iPhniPad_gs_en.pdf, Seite 19 ff.
  53. Vgl. http://help.sap.com/businessobject/product_guides/boexir4/de/xi4_exp_user_de.pdf, Seite 49 ff.
  54. Vgl. http://help.sap.com/businessobject/product_guides/boexpl403/en/403_SBOexplr_iPhniPad_gs_en.pdf, Seite 11
  55. 55,0 55,1 Vgl. http://help.sap.com/businessobject/product_guides/boexpl403/en/403_SBOexplr_iPhniPad_gs_en.pdf, Seite 14
  56. Vgl. http://help.sap.com/businessobject/product_guides/boexpl403/en/403_SBOexplr_iPhniPad_gs_en.pdf, Seite 7
  57. Vgl. http://www.apple.com/de/ipad/specs/
  58. Vgl. http://help.sap.com/businessobject/product_guides/boexpl403/en/403_SBOexplr_iPhniPad_gs_en.pdf, Seite
  59. Vgl. http://help.sap.com/businessobject/product_guides/boexir4/de/xi4_cr_ent_usergde_de.pdf, Seite 200
  60. Vgl. http://help.sap.com/businessobject/product_guides/boexir4/de/xi4_cr_ent_usergde_de.pdf, Seite 23
  61. Vgl. http://help.sap.com/businessobject/product_guides/boexir4/de/xi4_cr_ent_usergde_de.pdf, Seite 26
  62. Vgl. http://help.sap.com/businessobject/product_guides/boexir4/de/xi4_cr_ent_usergde_de.pdf, Seite 28 ff.
  63. Vgl. http://help.sap.com/businessobject/product_guides/boexir4/de/xi4_cr_ent_usergde_de.pdf, Seite 93
  64. Vgl. http://help.sap.com/businessobject/product_guides/boexir4/de/xi4_cr_ent_usergde_de.pdf, Seite 165 ff.
  65. Vgl. http://help.sap.com/businessobject/product_guides/boexir4/de/xi4_cr_ent_usergde_de.pdf, Seite 28
  66. Vgl. http://help.sap.com/businessobject/product_guides/boexir4/de/xi4_cr_ent_usergde_de.pdf, Seite 241
  67. Vgl. http://help.sap.com/businessobject/product_guides/boexir4/de/xi4_cr_ent_usergde_de.pdf, Seite 31 ff.
  68. http://help.sap.com/businessobject/product_guides/boexir4/de/xi4_cr_ent_usergde_de.pdf, Seite 206
  69. Vgl. http://help.sap.com/businessobject/product_guides/boexir4/de/xi4_cr_ent_usergde_de.pdf, Seite 199 ff.
  70. Vgl. http://help.sap.com/businessobject/product_guides/boexir4/de/xi4_dashD_user_de.pdf, Seite 7
  71. Vgl. http://help.sap.com/businessobject/product_guides/boexir4/de/xi4_dashD_user_de.pdf, Seite 7, 52, 130 151 und 163
  72. Vgl. http://help.sap.com/businessobject/product_guides/boexir4/de/xi4_dashD_user_de.pdf, Seite 330 ff.
  73. vgl. http://help.sap.com/businessobject/product_guides/boexir4/de/xi4_aa_user_de.pdf, Seite 9 f.
  74. vgl. http://help.sap.com/businessobject/product_guides/boexir4/de/xi4_aa_user_de.pdf, Seite 48 ff.
  75. http://help.sap.com/businessobject/product_guides/boexir4/de/xi4_aa_user_de.pdf, Seite 14
  76. http://help.sap.com/businessobject/product_guides/AMS11/de/11_aaoffice_user_sp3_de.pdf, Seite 9 f.
  77. Vgl. http://help.sap.com/businessobject/product_guides/AMS11/de/11_aaoffice_user_sp3_de.pdf, Seite 31 und 123
  78. Vgl. http://help.sap.com/businessobject/product_guides/boexir4/en/xi4_bip_admin_de.pdf, Seite 72
  79. Vgl. http://help.sap.com/businessobject/product_guides/boexir4/de/xi4_bip_admin_de.pdf, Seite 18
  80. vgl. http://help.sap.com/businessobject/product_guides/boexir4/en/xi4_bip_admin_en.pdf Seite 28
  81. vgl. http://help.sap.com/businessobject/product_guides/boexir4/de/xi4_ia_de.pdf Seite 160

7 Literatur- und Quellenverzeichnis

Andreas Totok: Analytische Informationssysteme: Business Intelligence-Technologien und –Anwendungen, Springer

Internetquellen
ITBusinessEdge: http://www.itbusinessedge.com
ITWissen: http://www.itwissen.info
Gabler Wirtschaftslexikon: http://wirtschaftslexikon.gabler.de
Knol: http://knol.google.com/k/business-intelligence-strategie
TECCHANNEL: http://www.tecchannel.de/
SAP Unternehmswebsite: http://www.sap.com
Fakultät für Informatik der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg: http://www.cs.uni-magdeburg.de
SAP Handbücher zu Business Intelligence: http://help.sap.com/bobi
SAP Developer Network (SDN): http://www.sdn.sap.com
Apple Homepage: http://www.apple.de

8 Abkürzungsverzeichnis

3G - Mobilfunkstandard der dritten Generation (UMTS)
BI - Business Intelligence
BOBIP - BusinessObjects Business Intelligence Plattform
CMS - Central Management Server
CORBA - Common Object Request Broker Architecture
CSV - Character Separated Values
EDGE - Enhanced Data Rates for GSM Evolution
ETL - Extract, Transform, Load
FTP - File Transfer Protocol
HTTP - Hypertext Transfer Protocol
HTTPS - Hypertext Transfer Protocol Secure
LDAP - Lightweight Directory Access Protocol
OLAP - Online Analytical Processing
PDF - Portable Document Format
RTF - Rich Text Format
SDK - Software Development Kit
SOA - Serviceorientierte Architektur
SOAP - Simple Object Access Protocol
SSL - Secure Sockets Layer
UMTS - Universal Mobile Telecommunications System
W3C - World Wide Web Consortium
WSDL - Web Services Description Language
XML - Extensible Markup Language

9 Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Schaubild Data Warehouse
http://www.datawarehousehelp.com/wp-content/uploads/2011/09/what-is-data-warehouse.jpg

Abbildung 2: Schaubild BI Portal
http://www.informationbuilders.com/images/products/webfocus/enlarge/engSAPWF.jpg

Abbildung 3: BI Phasen
http://www.acinfotech.com/images/bi_solution.png

Abbildung 4: BI Lebenszyklus
http://www.it-innovations.de/files/BusinessIntelligence/bi-leistungsspektrum.jpg

Abbildung 5: Beispielerhebung des Informationsbedarfs
Andreas Totok: Entwicklung einer BI-Strategie in: Chamoni/Gluchowski, Analytische Informationssysteme, Springer

Abbildung 6: Aktuelles Logo SAP
http://www.sustainbiz.cz/Cms_Data/Contents/FUPDB/Media/loga/SAP_grad_R_pref.png

Abbildung 7: Aufbereitung von Daten über das Data Warehouse bis zur BI-Plattform

Abbildung 8: Aufbau SAP Data Warehousing Workbench
http://help.sap.com/saphelp_nw70ehp1/helpdata/de/a8/6b023b6069d22ee10000000a11402f/TEMPLATE_image002.gif

Abbildung 9: Mögliche Quellsysteme für das Data Warehouse von SAP
http://help.sap.com/saphelp_nw70ehp1/helpdata/de/80/1a618ae07211d2acb80000e829fbfe/biwaw20__image002.gif

Abbildung 10: Geöffnetes Web Intelligence Dokument
http://wiki.sdn.sap.com/wiki/download/attachments/211650437/Rich%20Client%20default%20view%202.jpg

Abbildung 11: SAP BusinessObjects Explorer für iPad

Abbildung 12: SAP BusinessObjects Explorer für iPhone

Abbildung 13: SAP BusinessObjects Explorer für iPhone

Abbildung 14: SAP BusinessObjects Analysis für OLAP
http://help.sap.com/businessobject/product_guides/boexir4/de/xi4_aa_user_de.pdf, Seite 14

10 Tabellenverzeichnis

Keine Tabellen vorhanden.

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