Analyse von PMPHQ

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Fallstudienarbeit

Hochschule: Hochschule für Oekonomie & Management
Standort: Duisburg
Studiengang: Bachelor Wirtschaftsinformatik
Veranstaltung: Fallstudie / Wissenschaftliches Arbeiten
Betreuer: Dipl-Inf._(FH)_Christian_Schäfer
Typ: Fallstudienarbeit
Themengebiet: Kollaboratives Projektmanagement
Autor(en): Tobias Versen, Florian Rittmann
Studienzeitmodell: Tagesstudium
Semesterbezeichnung:
Studiensemester: 4
Bearbeitungsstatus: begutachtet
Prüfungstermin:
Abgabetermin:

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

Die zunehmende Globalisierung und Bildung von Unternehmenskooperationen zwingt verteilte Projektteams dazu über weite Entfernungnen hinweg zusammenzuarbeiten[1]. Unternehmensstandorte sind häufig in vielen Ländern verteilt und viele tausende Kilometer voneinenader entfernt. Dadurch entstehen spezielle Anforderungen an Kommunikation, Informationsaustausch und die Zusammenarbeit der Projektbeteiligten.

Der Einsatz von Projektplattformen zur Unterstützung vom kollaborativen Arbeiten über das Internet bietet dazu eine Lösung. Der Trend zu Projektplattformen entwickelte sich in den letzten Jahren immer stärker und wurde durch das Web 2.0 ermöglicht. Diese Fallstudie befasst sich mit der Analyse des Service PMP HQ, welcher die Bereitstellung eines kollaborativen Tools für das Projektmanagement beinhaltet.

2 Kollaboratives Projektmanagement

2.1 Projektmanagement

Im Jahr 2009 erschien die neue Norm DIN 69901:2009-01 „Projektmanagement – Projektmanagementsysteme", welche aus folgenden 5 Bereichen besteht:

  • Grundlagen
  • Prozesse, Prozessmodell
  • Methoden
  • Daten, Datenmodell
  • Begriffe

Der fünfte Bereich beschreibt den Begriff Projektmanagement als „Gesamtheit von Führungsaufgaben, -organisation, -techniken und -mitteln für die Initiierung, Definition, Planung, Steuerung und den Abschluss von Projekten" (DIN 69901-5:2009 Nr. 3.63). Der Begriff Projektmanagement kann jedoch in der Praxis, je nach Kontext und Perspektive, eine unterschiedliche Bedeutung haben. In der genannten Norm steht beispielsweise die Führungsaufgabe im Vordergrund. In anderen Fällen wird der Fokus eher auf den Methoden- oder Organisationsbereich gelegt. Vereinfachend kann festgehalten werden, dass Projektmanagement aus der Gesamtheit der Strukturen, Prozesse, Verfahrensweisen und Hilfsmittel zur Sicherstellung des Erfolgs von Projekten besteht[2].

2.2 Kollaborative Systeme

Kollaborative Systeme sind rechnergestützte Systeme, die eine Zusammenarbeit von Personen über zeitliche und räumliche Distanzen hinweg ermöglichen. Dies geschieht durch webbasierte Architekturen, die eine gemeinsame Nutzung über das Internet erlauben. Sie werden häufig auch als Groupwaresysteme bezeichnet. In dem Bereich Projektmanagement wird diese Kategorie von Systemen als Project Collaboration Platforms oder webbasierte Projektplattformen spezifiziert. In ihnen sind Groupware- sowie Projektmanagementfunktionalitäten kombiniert. Sie bieten eine tiefgehende Unterstützung für verteilt arbeitende Projektteams durch verschiedene Funktionen:

Abb. 1: Webbasierte Projektplattform
Abb. 1: Webbasierte Projektplattform
  • Dokumentenmanagement
  • Diskussionsforen
  • Workflowunterstützung
  • Messaging

Die meisten Plattformen sind branchenneutral konzipiert und können somit für verschiedene Projektarten genutzt werden[3]. Ein typisches Einsatzgebiet ist der Baubereich, bei welchen Mitarbeiter aus unterschiedlichen Bereichen (Architekt, Ingenieur, Bauleiter usw.) zusammen arbeiten müssen. Ein weiteres Beispiel stellt die IT-Branche dar, welcher auch von einer hohen Abstimmung zwischen Mitarbeitern geprägt ist. Durch Projektplattformen sollen die Projektbeteiligten in einer virtuellen Umgebung integriert werden.[4]. Ihnen sollen Projektmanagementaktivitäten wie Kooperation, Koordination und Kommunikation durch die Unterstützung verschiedener Technologien verteilter Systeme erleichtert werden. Ziel ist es schnellere Projektabläufe zu erreichen, sowie Kosten und Mehrarbeit zu reduzieren. Außerdem werden unterschiedliche Informationsstände von Projektbeteiligten ausgeglichen.

2.3 Web 2.0

Der Begriff Web 2.0 ist ein bekannter Begriff der heutigen Zeit und wird viel diskutiert. Trotzdem existiert keine klare Definition zu diesem Begriff. Tim O'Reilley prägte und dokumentierte den Begriff Web 2.0 in seinem Artikel "What ist Web 2.0". Darin erwähnt er 7 Prinzipien, auf die das Web 2.0 basiert[5].

  1. The Web as Platform: Das Internet ist inzwischen sehr verbreitet und wird für das Ausführen komplexer Programme verwendet, die nicht mehr auf einem lokalen Rechner laufen.
  2. Harnessing Collective Intelligence: Verlinkung der Seiten untereinander im Web, wodurch vorhandene Informationen für alle zugänglich werden.
  3. Data ist the next Intel Inside: Die gesammelten Daten einer Web-Anwendnung stellen dessen Basis dar, wodurch ein großer Nutzen entstehen kann.
  4. End of the Software Release Cycle: Der Trend von Software enwickelt sich von Produkt in Richtung Service, wodurch eine ständige Weiterentwicklung möglich ist. Nutzer des Web 2.0 können in die Entwicklung eingespannt werden.
  5. Lightweight Programming Models: Daten und Services werden durch Implementierung von "Lightweight Programming Models" bereit gestellt, z.B. über eine HTTP oder Web-Service Schnittstelle.
  6. Software Above the Level of Single Device: Endgeräte sind nicht mehr nur PCs sondern auch mobile Geräte wie z.B. Handys.
  7. Rich User Experience: Entwicklung einer besseren Benutzerführung duch Interaktionsmöglichkeiten, wobei AJAX von besonderer Bedeutung ist.

Der Unterschied zwischen dem Web 2.0 und dem Web 1.0 besteht hauptsächlich durch die interaktiven Nutzungsmöglichkeiten im Web 2.0. An der Erstellung und Bearbeitung können mehrere Nutzer teilnehmen. Wohingegen es im Web 1.0 nur wenige Akteure gibt, die den Inhalt erstellen. Folgende Tabelle vedeutlicht die wesentlichen Unterschiede[6]:

Web 1.0 Web 2.0
Anwendungsbasiert Webbasiert
Isoliert Gemeinschaftlich
Offline Online
Lizensiert oder gekauft Frei
Ein Urheber Mehrere Mitarbeiter
Urheberrechtlich geschützter Code Open Source
Urheberrechtlich geschützter Inhalt Geteilter Inhalt


Die am häufigsten genutzten Web 2.0 Technologien sind Social Networks, Blogs, Wikis und Podcasts[7]. Außerdem sind auch webbasierte Projektplattformen dem Web 2.0 zuzuordnen, da die genannten Eigenschaften zutreffend sind.

3 Analyse PMPHQ

3.1 Allgemeines

PMP HQ ist ein Produkt des Unternehmens TDC LLC mit Sitz in Brookline Massachusetts USA. Das Unternehmen TDC LLC bietet mit dem Produkt PMP HQ einen Service an, der auf dem Open Source Projektmanagementwerkzeug Redmine basiert. Redmine ist veröffentlicht unter der GNU General Public License v2 und darf somit über das Unternehmen TDC LLC vertrieben werden. TDC LLC bietet Redmine über einen webbasierenden Service nach dem Prinzip SaaS (Software as a Service) an. SaaS ist ein Geschäftsmodell, Software als Dienstleistung, basierend auf Internettechniken, bereitzustellen. Das Unternehmen, welches solch einen Service nutzt, erhält den Vorteil, dass keine aufwändige IT-Infrastruktur betrieben werden muss, sondern alles über das Internet zu erreichen ist. Grundsätzlich ist nun zu unterscheiden zwischen dem Service den PMP HQ darstellt und dem Projektmanagementwerkzeug Redmine auf dem dieser Service basiert.

Abb. 2: Logo PMP HQ
Abb. 2: Logo PMP HQ[8]

3.2 Einsatzgebiete / Zielgruppe

Mit PMP HQ wird ein flexibles Projektmanagement Werkzeug angeboten. Aufgrund der vielen Funktionen können unterschiedliche Projekte bewältigt werden. Durch das Preismodell, dass nach der Anzahl Benutzer, Anzahl Projekte und nach dem benötigten Speicherplatz differenziert, kann, je nach Anforderung, die richtige Installation ausgewählt werden. PMP HQ kann auch international eingesetzt werden, da es 30 Sprachen unterstützt.[9]

PMP HQ bietet sich in Abgrenzung zu Redmine vor allem dann an, wenn ein Unternehmen keine eigene IT-Infrastruktur verwalten will, sondern einen einfachen vorinstallierten Weg sucht Projekte zu verwalten. PMP HQ wird über einen Internetbrowser angezeigt und somit ist es nicht erforderlich, auf dem Client Computer, besondere Software zur Anzeige zu installieren. Auf die Projekte können Projektmitglieder weltweit zugreifen, wenn sie über einen Internetzugang verfügen.

Für die Entwicklung von Software bietet Redmine spezielle Werkzeuge, wie das zentrale Ticketsystem, die Anbindung an ein Versionsverwaltungssystem und eine Roadmap, die den Versionsstand darstellt, an. Unter anderem ist die Redmine Internetseite mit Redmine umgesetzt und macht Gebrauch von diesen Werkzeugen.

Redmine und damit auch PMP HQ sind aber auch außerhalb der Softwareentwicklung einsetzbar. Es existieren Funktionen wie Wikis und Foren, die für die Projektkommunikation hilfreich sind. Außerdem bestehen die Möglichkeiten Dateien zu einem Projekt an zentraler Stelle bereitzustellen, Diagramme zu erzeugen und Aufgabenlisten zu erstellen. Durch die Möglichkeit über das Programm zu kommunizieren und die direkte Anbindung an Tickets bietet sich Redmine für Projekte an, die vom Wissenszuwachs leben. Ein Anwendungsszenario außerhalb der Softwareentwicklung sind Forschungsarbeiten, bei denen Material zur Verfügung gestellt wird und im Forum bzw. im Wiki über fachbezogene Themen diskutiert werden kann. In diesem Beispiel kann auch das Ticketsystem hilfreich sein. Ausstehende Änderungen und Fehler können über Tickets verwaltet werden und dem Projektmitarbeiter, der dieses bearbeiten soll zugeordnet werden. Aufgrund des auf Rollen basierenden Berechtigungskonzepts ist es möglich, dass Kunden und Interessenten Tickets einstellen und somit aktiv in das Projekt eingebunden werden.[10]

3.3 Technologie / Systemanforderungen

Abb. 3: Client-Webserver Architektur
Abb. 3: Client-Webserver Architektur

PMPHQ stellt Aufgrund der Webbasierung keine besonderen Anforderungen an Hard- oder Software vom Clientcomputer. Serverseitig hat das Unternehmen TDC LLC einen Vertrag mit Drittanbietern geschlossen und nutzt somit selbst externe Server auf welche Redmine installiert wird.[11]

Redmine selber basiert auf der Programmiersprache Ruby. Ruby ist eine Programmiersprache, welche Mitte der 90er Jahre entstand und Konzepte aus den Sprachen Perl, Smalltalk, Eiffel, Ada und Lisp übernommen hat. Ruby ist nicht nur kostenfrei sondern absolut frei zu benutzen, zu kopieren, zu verändern und zu betreiben. Im Zusammenhang mit dem Webframework für die Sprache Ruby, namens Ruby on Rails, können browserfähige Anwendungen in Ruby geschrieben werden.[12]

Die Anwendung Redmine unterstützt die Datenbanksysteme MySQL, PostgeSQL und SQLite. Da Ruby selbst plattformunabhängig ist, ist Redmine ebenfalls unabhängig vom gewählten Serverbetriebssystem zu installieren.

3.4 Dokumentation / Support

Zu Redmine existiert eine Online Dokumentation, die sich in vier Bereiche gliedert:[13]

  • Installation: Hier wird neben den Möglichkeiten und Schritten die nötig sind um Redmine zu installieren beschrieben, wie von anderen kollaborativen Projektmanagement Werkzeugen wie bspw. Trac, Daten in Redmine übertragen werden können. Außerdem ist eine Anleitung enthalten, wie die eigene Redmine Installation immer auf dem neuesten Stand der Redmine Veröffentlichungen aktualisiert werden kann, um Fehler im Programm zu beheben oder neue Funktionen zu nutzen.
  • Administrator Handbuch: In diesem Kapitel wird aufgezeigt, wie der Administrator Redmine einrichten kann. Es wird beschrieben, wie Benutzer und Gruppen angelegt und verwaltet werden können, das Ticketsystem konfiguriert wird und wie die Applikation personalisiert werden kann, bspw. über selbst hinzugefügte Felder.
  • Benutzer Handbuch: In diesem Kapitel wird schrittweise die Verwendung der einzelnen Funktionen erklärt.
  • Entwickler Handbuch: Hier werden Informationen über die Architektur und Schnittstellen von Redmine bereitgestellt. Außerdem wird exemplarisch beschrieben, wie das aussehen von Redmine geändert werden kann.

Neben dem Handbuch, das auf der Redmine Internetseite zu finden ist, können von Nutzern Redmine Funktionalitäten, wie dem Ticketsystem und dem Forum genutzt werden, um an Hilfe zu gelangen. In dem Forum können sich Nutzer über Probleme austauschen und über das Ticketsystem können Nutzer Fehler an Redmine melden, damit diese behoben werden.

Das Unternehmen TDC LLC stellt darüber hinaus kein Material zur Verfügung, bietet aber seinen Kunden ein Kontaktformular und eine Telefonnummer, über welche Kunden Hilfe zum Produkt erhalten können.

3.5 Installation

Wird die Variante PMP HQ verwendet, so wird die komplette technische Installation von dem Unternehmen TDC LLC übernommen. Wird mit Redmine gearbeitet, so muss der Benutzer bzw. der Administrator die Installation selbst durchführen. Hierfür existieren Installationspakete, die einen MySQL Server, Ruby, Ruby on Rails und Redmine zusammen installieren, sodass der Aufwand ebenfalls gering ausfällt.

Um mit PMP HQ arbeiten zu können, ist zunächst eine Anmeldung über den PMP HQ Internetauftritt nötig. Neben allgemeinen Anmeldedaten, wie einer Anschrift und dem Namen des Anmeldenden, welcher auch direkt den initialen Anmeldenamen darstellt, müssen auch Zahlungsinformationen eingegeben werden. Dies ist momentan nur über den Dienst Pay Pal oder mit einer Kreditkarte möglich. Ebenfalls bei der Anmeldung muss ein Name für die Installation gewählt werden, über den, nach erfolgreicher Anmeldung, die eigene PMP HQ Installation über die URL www.PMPHQ.com/gewählter Name verfügbar ist.

Damit Redmine bei Änderungen an bspw. einem Projekt die Teammitglieder von dieser in Kenntnis setzen kann ist es nötig, dass Einstellungen für den E-Mail Versand vorgenommen werden. Bei PMP HQ wird dem Benutzer dies abgenommen und der E-Mail Versand ist vorkonfiguiert. Bei der eigenen Installation muss die Datei email.yml im Installationsverzeichnis von Redmine angepasst werden, sodass der E-Mail Versand von Redmine über einen selbst gewählten SMTP Server funktioniert.

Bei beiden Arten der technischen Installation müssen Einstellungen vorgenommen und Benutzer angelegt bzw. eingerichtet werden. Bei Redmine existiert zur Installation der Benutzer admin, der im Programm über alle Rechte verfügt. Bei PMP HQ ist dies der Benutzer, der die Installation von PMP HQ angemeldet hat. Dieser kann entweder alle Benutzer initial anlegen oder erlauben, dass sich Benutzer selbst anlegen und der Administrator diese je nach Einstellung nur noch freischalten muss. Beim Anlegen vom Benutzer muss unter anderen eine E-Mail Adresse eingegeben werden, die den Primärschlüssel des Benutzers darstellt und somit eindeutig sein muss. Außerdem kann beim Anlegen des Benutzers ausgewählt werden in welcher Sprache das Programm für diesen Benutzer angezeigt wird. So ist es möglich, dass mit verschiedenen Sprachen auf einer Installation von Redmine gearbeitet wird.[14]

3.6 Oberfläche

Abb. 4: Fensteraufbau
Abb. 4: Fensteraufbau

Die Oberfläche von Redmine wirkt übersichtlich und folgt einer klaren Struktur. Die oberste Leiste ist in allen Fenstern verfügbar. Die Optionen sind Home um zur Startseite zu gelangen, Projekte um die Projektübersicht anzuzeigen und eine Hilfe Funktion. Wenn der aktuelle Benutzer Admistrator ist, wird zusätzlich eine Admistration Option angezeigt. Wenn ein Projekt ausgewählt wurde, wird zusätzlich zur oberen Leiste eine zweite Menüleiste angezeigt, über welche selbsterklärend die einzelnen Projektfunktionen aufrufbar sind. Im Bereich unter den beiden Menüleisten, wird der jeweilige Content angezeigt.

3.7 Funktionen

3.7.1 Berechtigungssystem

In Redmine erhält jeder Benutzer der Anwendung einen eigenen Zugang zum Programm. Alle Benutzer, außer dem inital Benutzer, müssen noch erstellt werden. Dazu existieren grundsätzlich zwei Möglichkeiten:

  • Manuelles Anlegen: Über den Link Administration, Menüpunkt Benutzer, gelangt der Administrator in die Benutzerverwaltung. Hier werden nun alle schon verfügbaren Benutzer angezeigt. Über die Funktion Neuer Benutzer kann ein neuer Benutzer angelegt werden. Hier müssen zunächst der Mitgliedsname, Vor- und Nachname, die E-Mail Adresse und die Sprache des Benutzers eingestellt werden. Außerdem wird ein Initial Kennwort vergeben, welches der Benutzer nach seiner ersten eigenen Anmeldung abändern kann. Eine Besonderheit ist, dass beim Anlegen eines Benutzers diesem unabhängig von den Benutzerrollen Administratorrechte über einen Haken gegeben werden können.
  • Registrieren über die Startseite: Hier kann der Benutzer selbst einen Account erstellen. Die zu hinterlegenden Informationen sind bis auf die Möglichkeit der Administratorberechtigung identisch. Nachdem der Benutzer seine Registrierung abgeschlossen hat, erhält der Administrator eine Benachrichtigung über die Anmeldung. Vor der ersten Verwendung des Accounts muss der Administrator diesen noch über die Benutzerverwaltung freischalten.

Nachdem die Benutzer erstellt wurden, kann einem Benutzer pro Projekt eine andere Rolle zugewiesen werden. Hierzu existieren in Redmine vordefinierte Standardrollen, die über das Administrationsmenü, Rollen und Rechte erreicht werden können.

Abb. 5: Rollenverwaltung
Abb. 5: Rollenverwaltung
  • Manager: Ein Manager verfügt über alle Berechtigungen in einem Projekt. Das einzige, das einen Manager von einem Administrator unterscheidet ist, dass dieser keine Projekte oder Benutzer anlegen darf.
  • Reporter: Diese Rolle darf Tickets in einem Projekt bearbeiten und erstellen. Diese Rolle eignet sich bspw. für Tester in der Softwareentwicklung.
  • Entwickler: Diese Rolle verfügt in der Standardinstallation über dieselben Rechte wie ein Reporter.
  • Non-Member: Dies ist die Standardrolle für alle Benutzer, die nicht explizit eine andere Rolle zugewiesen bekommen haben. Beim Anlegen von einem Projekt kann ausgewählt werden, ob dies ein öffentliches Projekt ist und auch Non-Member zu diesem Projekt Zutritt haben. In der Standardkonfiguration entspricht diese Rolle nahezu der Rolle Reporter.
  • Anonymous: Alle Benutzer, die sich nicht an Redmine angemeldet haben, erhalten die Rolle Anonymous. Diese Rolle hat sehr eingeschränkte Rechte, erlaubt aber den lesenden Zugriff auf z.B. Tickets und Wiki Einträge. Anonyme Benutzer können aber auch über die Konfiguration im Administratormenü deaktiviert werden, sodass eine Anmeldung verpflichtend ist.[15]

Über die Standardrollen hinaus können weitere Rollen selbst definiert werden.

3.7.2 Projektplanung

Nachdem die grundlegende Konfiguration von Redmine abgeschlossen ist, können Projekte angelegt werden. Diese Aktion darf nur von Administratoren ausgeführt werden und ist über das Administrationsmenü, Projekte, Neues Projekt zu erreichen. Eingetragen werden muss ein Projektname und eine Kennung, die Datenbankschlüssel ist und später nicht mehr verändert werden kann. Zusätzlich besteht nun die Möglichkeit eine Projekthierarchie aufzubauen, indem ein Projekt einem anderen Projekt als Unterprojekt zugeordnet wird. Ein Beispiel ist das Anlegen eines Elternprojektes Hausbau mit den Unterprojekten Garten, Rohbau und Renovierung. Des Weiteren wird bei der Projektanlage ausgewählt, welche Module von Redmine in diesem Projekt genutzt werden sollen und welche Tracker nötig sind. Tracker stellen eine Art Typ für ein Ticket dar. Im Standard Redmine existieren die Tracker: Fehler, Feature und Unterstützung. Jeder Tracker hat unterschiedliche Eigenschaften und Verwendungen.

Wenn ein Projekt angelegt wurde erscheint dieses in der Projektübersichtsicht und ein Klick auf den Projektnamen führt zur eigentlichen Projektstartseite. Um mit dem Projekt arbeiten zu können, ist es zunächst nötig dem Projekt Mitglieder zuzuweisen. Über die Projektkonfiguration können Mitglieder aus einer Liste ausgewählt werden, die mit einer gewählten Rolle dem Projekt zugeordnet werden sollen.

3.7.3 Ticketsystem

3.7.3.1 Konfiguration
Abb. 6: Einrichtung Ticketstatus
Abb. 6: Einrichtung Ticketstatus
Abb. 7: Einrichtung Workflow
Abb. 7: Einrichtung Workflow

Das Ticketsystem stellt das Herzstück von Redmine dar. Alle Funktionen in Redmine sind an dem Ticketsystem ausgerichtet. Um mit Tickets arbeiten zu können, müssen auch diese zunächst konfiguriert werden. Neben den allgemeinen Berechtigungen, welche über Rollen abgebildet werden, muss der Workflow der Tickets vorgegeben werden. So will ein Projektleiter bspw. festlegen, dass eine Änderung, die von einem Entwickler durchgeführt wurde, vor Abschluss von einem Tester überprüft werden muss. Die Bearbeitungsfolge, die ein Ticket durchlaufen muss, wird als Workflow bezeichnet. Beim Anlegen von einem Ticket, wird diesem Ticket ein so genannter Tracker zugeordnet. Der gewählte Tracker hat Auswirkung darauf, wo das Ticket beachtet wird. In Redmine existieren standardmäßig die Tracker: Fehler, Feature und Unterstützung. Features werden in der Roadmap angezeigt, die bereits veröffentlichte Versionen und geplante Versionen darstellt. Fehler werden im Changelog festgehalten und Tickets mit dem Tracker Unterstützung werden später nirgendwo angezeigt. Auch die Einstellung, wo welcher Tracker Berücksichtigung findet kann über eine Konfiguration geändert werden.

Über die Administration, Ticket Status wird die Übersicht der verfügbaren Status der Tickets aufgerufen. Die Spalte Standardeinstellung bedeutet, dass dieser Status für neu angelegte Tickets verwendet werden kann. Die Spalte Ticket geschlossen bedeutet, dass ein Ticket mit diesem Status automatisch geschlossen ist. In dieser Übersicht können neue Status hinzugefügt werden und bestehende bearbeitet werden.

Nun muss über die Administration, Workflow der Workflow umgesetzt werden. Da diese Einstellung über das Administrationsmenü vorgenommen wird, gilt diese Einstellung für alle Projekte. Bei der Workflow Konfiguration wird je Tracker und Rolle festgelegt, welche Übergänge von Ticketzuständen erlaubt sind.[16]

3.7.3.2 Arbeiten mit Tickets
Abb. 8: Neues Ticket anlegen
Abb. 8: Neues Ticket anlegen

Das Anlegen von einem neuen Ticket erfolgt über den Menüpunkt Neues Ticket auf der Projektseite. Beim Anlegen eines Tickets können die nachfolgenden Daten eingegeben werden. Die in der Abbildung mit * gekennzeichneten Felder sind Pflichtfelder und müssen ausgefüllt werden.

  • Tracker: In diesem Feld wird die Ticketkategorie ausgewählt. Bei einer neuen Funktion wird bspw. Feature ausgewählt.
  • Thema: Dieser Text sollte das Ticket kurz beschreiben und eindeutig aussagen worum es sich bei dem Ticket handelt, denn in den Ticketübersichten ist nur das Thema zu sehen.
  • Status: Dies ist bei der Anlage der initiale Ticketstatus. Nach der Standardkonfiguration kann dort nur der Status neu ausgewählt werden.
  • Priorität: In diesem Feld wird ausgewählt von welcher Wichtigkeit dieses Ticket ist. Die Optionen reichen von Niedrig bis Sofort.
  • Zugewiesen an: Ein Ticket kann bei der Anlage direkt einem Bearbeiter zugewiesen werden.
  • Zielversion: Hier kann eingetragen werden mit welcher Produktversion diese Änderung veröffentlicht werden soll. Dies ist eine wichtige Information für die Planung und Steuerung von Aufgaben in einem Projekt.
  • Beginn- und Abgabedatum: Diese Felder werden ebenfalls für die Planung von Projekten benötigt. Diese Felder helfen neben der Priorität eine Rangfolge der offenen Aufgaben zu erstellen.
  • Geschätzter Aufwand: Auch dieses Feld kann zu Beginn schon gefüllt werden und stellt eine geschätzte Zeit in Stunden dar.
  •  % erledigt: Hier wird ein prozentualer Fertigstellungsgrad eingetragen, der wiederum bei der Planung Berücksichtigung findet.
  • Dateien: Redmine stellt die Möglichkeit zur Verfügung zu einem Ticket Dateien zu hinterlegen. Dies können nähere Beschreibungen oder Bilder zu Fehlern sein oder Beschreibungen von Geschäftsprozessen.
  • Beobachter: Wenn ein Benutzer als Beobachter von einem Ticket eingetragen ist, bekommt dieser zu jeder Änderung eine Benachrichtigung.

Über den Button Erstelle wird das neue Ticket angelegt. Einige Felder, die schon zu Beginn eingetragen werden können, werden wohl erst einmal frei gelassen. So werden, falls es Kunden als Benutzern möglich ist neue Tickets über Fehler einzustellen, diese keine Einschätzung machen können, wie lange die Lösung eines Problems dauert. Ebenfalls, die Zuteilung von einem Ticket zu einem Bearbeiter wird je nach Workflow am Anfang keinen Sinn machen, da häufig Projektmanager die Verteilung der Aufgaben übernehmen, um die Projektmitglieder gleichmäßig auszulasten.

Abb. 9: Ticketübersicht
Abb. 9: Ticketübersicht

Über die Projektseite, Menüpunkt Tickets kann die Übersicht der Tickets aufgerufen werden. Im oberen Bereich von diesem Fenster können Filter einstellt werden. Filter können auf nahezu alle Felder eines Tickets gesetzt werden. Die Ausnahme stellen dabei die Beschreibung und die Ticketnummer dar. Mit Hilfe der Filter ist ein schneller Überblick über z.B. alle Tickets möglich, die noch niemand zugewiesen sind. Eingestellte Filter können über den Button speichern in der Ticketübersicht abgespeichert werden. So ist es z.B. möglich so genannte Sichten zu erstellen, die nur offene Aufgaben für ein bestimmtes Projektmitglied anzeigen.

Um Werte in einem Ticket zu aktualisieren, bspw. um das Ticket einem Benutzer zuzuweisen, existiert in der Ticketdetailansicht ein Link Aktualisieren. In dem neuen Fenster sind alle Felder bis auf die Ticketnummer editierbar. Neben den Feldern, welche beim Anlegen eines Tickets bereits existierten, sind neue Felder zu sehen, welche der Zeiterfassung dienen. Mitarbeiter haben die Möglichkeit bei einem Ticket zu hinterlegen, wie lange die Bearbeitung dieses Tickets gedauert hat. Des Weiteren bietet Redmine im Zusammenhang mit Tickets eine Gesamtübersicht, welche einen schnellen Überblick über die aktuellen Tickets bietet, einen Terminkalender, welcher die gleichen Filtermöglichkeiten bietet wie die Ticketübersicht und ein Gantt Diagramm um die Tickets und den Ticketfortschritt zu visualisieren.

3.7.4 Wiki und Foren

Zur Verwaltung von Wissen und Informationen bietet Redmine die Einrichtung eines Wikis an. Ein Wiki ist eine online verfügbare Ansammlung von Seiten, die gemeinschaftlich genutzt und bearbeitet werden können. Die Nutzer können einzelne Seiten ohne besondere Vorkenntnisse innerhalb kürzester Zeit bearbeiten und Informationen für andere Nutzer bereitstellen. Durch Verlinkungen können einzelne Seiten bzw. Artikel eines Wikis miteinander verknüpft werden. Dadurch kann ein Leser schnell und bequem über ein Stichwort zum nächsten Artikel gelangen.
Abb. 10: Wiki bearbeiten
Abb. 10: Wiki bearbeiten [17]

Im Rahmen des Projektmanagements stellt ein Wiki eine gute Lösung für die Wissensverwaltung innerhalb des Projekts dar. Die Projektbeteiligten können sich so laufend mit den neusten und wichtigsten Informationen gegenseitig versorgen. Jedes Projekt in Redmine hat sein eigenes Wiki, welches vom Administrator aktiviert werden kann. Dazu muss er einen Namen für die Hauptseite vergeben und diese anschließend speichern. Zum Anlegen eines Eintrags im Wiki werden relativ einfache Zeichenkombinationen verwendet, um den Text in einem gewünschten Format darzustellen. Diese Zeichenkombinationen werden auch als Tags bezeichnet. Die Wiki-Syntax, die sich aus allen vorhandenen Tags zusammensetzt ist einfacher als das im Internet verbreitete HTML strukturiert[18]. Für die Verwaltung des Wikis existieren verschiedene Benutzerberechtigungen, welche von dem Administrator für jeden Benutzer individuell angepasst werden können.

  • Einrichten und Löschen eines Projektwikis
  • Seiten umbenennen
  • Seiten löschen
  • Seiten anschauen
  • Seiten exportieren (pdf, html, …)
  • Historie anschauen
  • nicht geschützte Seiten bearbeiten
  • Seiten schützen
Abb. 11: Redmine Forum
Abb. 11: Redmine Forum [19]

Neben dem Wiki bietet Redmine auch die Nutzung von Foren an, welche den Projektmitgliedern ermöglichen miteinander zu kommunizieren. Dort können Gedanken, Erfahrungen und Meinungen ausgetauscht werden, die das Projekt betreffen. Für ein Projekt können ein oder mehrere Foren angelegt werden. Dazu hat der Administrator die Möglichkeit eine Liste von Foren in den Projekteinstellungen zu definieren. In der Forenliste werden die einzelnen Foren mit Anzahl der Themen, Anzahl der Beiträge und einem Link zu dem neusten Beitrag angezeigt. Nach der Auswahl eines Forums erscheinen die verschiedenen Themen zu denen wiederum Beiträge geschrieben werden können. Außerdem besteht die Möglichkeit Dateien an einen Beitrag anzufügen. Des Weiteren existiert die Option ein Thema zu sperren, damit keine Antworten erstellt werden können und ein Thema als wichtig zu definieren, damit das Thema immer an der Spitze der Themenliste in Fettdruck angezeigt wird.

3.7.5 Versionsverwaltung

Ein Versionsverwaltungssystem ist ein System, dass beim Ändern von Dateien mit protokolliert, wann und von wem etwas geändert wurde. Eine spezielle Art der Versionsverwaltungssysteme ist die Versionsverwaltung von Software. Redmine bietet dazu die Integration an unterschiedliche Softwareversionsverwaltungssysteme, so genannte SCM (Software Configuration Management) Werkzeuge, an. SCM ermöglicht das verwalten von Quellcode bei großen Softwareentwicklungsprojekten.[20]

Von Redmine unterstützte Systeme sind Subversion, CVS, Mercurial, Darcs, Git und Bazaar. Die Integration solcher Systeme in Redmine erlaubt beispielsweise die Aktualisierung der Beschreibung während der Arbeit an einem Ticket, weitgehend zu automatisieren. Redmine übernimmt die vom Entwickler beim Hochladen der Änderungen in das Versionsverwaltungssystem eingetragenen Beschreibungen.[21]

Abb. 12: Revision Detailansicht
Abb. 12: Revision Detailansicht[22]

Um ein Versionsverwaltungssystem nutzen zu können muss über die Administration, Konfiguration auf dem Reiter Projektarchive eingestellt werden welches System verwendet wird. Wichtig im Bezug auf die automatische Aktualisierung der Ticketbeschreibung sind hier die einstellbaren Schlüsselwörter. So kann zunächst einmal eingestellt werden auf welchen Tracker sich ein Kommentar bezieht und des Weiteren kann anhand von Schlüsselwörtern automatisch der Status vom Ticket geändert werden. In der projektspezifischen Konfiguration muss nun noch der Pfad zum gewählten Versionsverwaltungssystem mit ggf. Anmeldedaten hinterlegt werden.

Über den Menüpunkt Projektarchiv aus dem Projektmenü kann der Inhalt des Versionsverwaltungssystems eingesehen werden. Durch das Klicken auf eine Revisionsnummer wird eine Detailansicht der Revision geöffnet. Es kann auf einen Blick gesehen werden, welche Dateien mit dieser Revision angepasst wurden. Des Weiteren besteht die Möglichkeit sich, über den Link diff neben dem Dateinamen, den Quelltext genauer anzuschauen. Es öffnet sich eine Ansicht, welche in einem Ausschnitt die ausgewählte Version mit der Vorgängerversion vergleicht. Um den kompletten Inhalt einer Datei einzusehen genügt ein Klick auf den Dateinamen. Es öffnet sich eine Ansicht, welche die komplette Datei mit den Autoren der Änderungen anzeigt.

3.7.6 Datei- und Dokumentenarchiv

Abb. 13: Dokumentenübersicht
Abb. 13: Dokumentenübersicht[23]

Nutzer von Redmine haben die Möglichkeit Dateien und Dokumente für andere Nutzer zentral über die Plattform bereit zu stellen. Das bereitsstellen von Dokumenten geschieht über den Menüpunkt Dokumente. Dokumente können dort je nach Berechtigung hochgeladen, bearbeitet, gelöscht und angesehen werden. Geeignet ist dieser Bereich beispielsweise für Projektdokumentationen, Ablaufpläne und Prozessbeschreibungen. Die hochgeladenen Dokumente sind in einer Liste angeordnet. Diese Liste enthält zur Beschreibung die Felder: Kategorie, Datum, Titel und Autor. Außerdem kann die Liste nach diesen Kriterien sortiert werden. Über den Menüpunkt Dateien können Dateien wie z.B. Installationsdateien hochgeladen werden.

3.7.7 News und Benachrichtigungssystem

Abb. 14: News
Abb. 14: News[24]

Im Bereich News können von den Benutzen Neuigkeiten über das Projekt veröffentlicht werden. Es besteht die Möglichkeit einen Titel, eine Zusammenfassung und eine ausführliche Beschreibung zu hinterlegen. Der Titel und die Zusammenfassung erscheinen anschließend direkt im News-Bereich und bei einem Klick darauf wird die ausführliche Beschreibung angezeigt. Nicht jeder Benutzer hat automatisch das Recht News einzustellen. Vom Administrator können die Rechte News hinzufügen, bearbeiten und löschen vergeben werden. Besitzt ein Benutzer das Recht neue Nachrichten zu erstellen, so befindet sich in der oberen rechten Ecke ein kleines grünes Plus-Symbol mit der Beschriftung Add news. Mit einem Klick darauf erscheint eine Maske für das Erstellen einer neuen Nachricht. Automatische Nachrichten von Projektaktivitäten, Änderungen, News und Aufgaben können ebenfalls generiert werden. Darüberhinaus gibt es ein Benachrichtigungssystem, sodass Nachrichten per Feed oder per Mail an die Projektbeteiligten verteilt werden können.

3.8 Erweiterbarkeit

Das Unternehmen TDC LLC bietet seinen Kunden derzeit vier kostenlose Erweiterungsmodule an:[25]

  • Customer: Dieses Modul dient der Erfassung von Kundendaten
  • Schedule: Mit Hilfe von diesem Modul können Benutzer einfacher Projekten zugewiesen werden
  • Stuff to do: Aufgaben können von Benutzern nach Priorität sortiert werden. Benutzer mit besonderen Rechten können die Priorität von Aufgaben für andere Benutzer festlegen.
  • Timesheet: Die bei den einzelnen Projekten eingetragenen Zeiten können projektübergreifend dargestellt werden, damit ein Überblick über alle Projekte möglich ist.

Redmine, welches als Open-Source Werkzeug konzipiert und mit Open-Source Werkzeugen wie der Programmiersprache Ruby erstellt wurde, ist gekennzeichnet von ständiger Weiterentwicklung. Die MVC (Model, View, Controller) Architektur von Redmine, welche durch das Webframework Ruby on Rails vorgegeben wird, ermöglicht das entwickeln von einer, auch langfristig, wartbaren Software. Bei der MVC Architektur werden die drei Schichten: Model (Daten), View (die Anzeige von Daten) und der Controller (die Steuerung zwischen Daten und der Bildschirmausgabe) unterschieden. Durch die Trennung in Schichten sind eine hohe Quellcodewiederverwendung und eine einfache Erweiterung der Software möglich.[26]

Jeder, der sich Redmine installiert hat, darf aufgrund der Lizenzbedingungen den Quellcode von Redmine nach Belieben verändern. Auf der Internetseite von Redmine werden von Anwendern laufend Vorschläge zu neuen Funktionen gegeben, die nach und nach in den Standardumfang von Redmine einfließen.

Des Weiteren existiert auf der Redmine Internetseite ein so genannter Developer’s Guide. Im Developer’s Guide wird beschrieben, wie Anpassungen an Redmine vorgenommen werden können. An Beispielen wird erläutert, wie eigene Module und Hintergründe für Redmine erstellt werden können, um das Programm zu personalisieren und ggf. an die Coorparate Identity anzupassen. Vom Developer’s Guide wird außerdem auf Listen verwiesen, in denen zahlreiche kostenlose Module und Hintergründe zur Verfügung stehen, die zur Erweiterung der eigenen Redmine Installation verwendet werden können. Neben Modulen zur Erweiterung von Redmine wurden Werkzeuge entwickelt, um Redmine möglichst gut zu erreichen. Unter anderem sind ein Browser Plugin für den Firefox Browser, welches die wichtigsten Redmine Funktionen immer bereitstellt und ein Redmine-Client für das iPhone verfügbar.

Neben der Erweiterung von Redmine über den Quellcode, können über die Administration neue Felder für die jeweiligen Module hinzugefügt werden. In den Projekteinstellungen kann ausgewählt werden, ob die hinzugefügten Felder bei dem jeweiligen Projekt verwendet werden sollen. Diese Möglichkeit stellt eine einfache Art dar, ohne Programmieraufwand, Redmine zu skalieren.

4 Bewertung

4.1 Qualität

Nach der DIN-ISO-Norm 9126 ist der Begriff Software-Qualität wie folgt definiert: „Software-Qualität ist die Gesamtheit der Merkmale und Merkmalswerte eines Software-Produkts, die sich auf dessen Eignung beziehen, festgelegte Erfordernisse zu erfüllen.“[27]

Diese Definition unterstreicht, dass die Qualität einer Software von unterschiedlichen Kriterien abhängig ist. Unterschieden werden die folgenden acht Kriterien:[28]

  • Funktionalität: Dieses Merkmal bezieht sich darauf, inwieweit die Anwendung die zugesagten Funktionen erfüllt.
  • Laufzeit: Dieses Kriterium ist vor allem bei Echtzeitsystemen von enormer Wichtigkeit. Bei Echtzeitsystemen sind strikte Laufzeiten vorgegeben.
  • Zuverlässigkeit: Software, bei der ein Ausfall hohe Auswirkungen zur Folge hat, muss eine hohe Zuverlässigkeit bieten.
  • Benutzbarkeit: Die Benutzbarkeit beinhaltet alle Eigenschaften, welche sich auf die Mensch-Maschine Kommunikation beziehen.
  • Wartbarkeit: Wartbarkeit beschreibt die Eigenschaft, Software auch nach der Inbetriebnahme korrigieren und ändern zu können.
  • Transparenz: Dieses Kriterium bewertet, wie die nach außen sichtbare Funktion umgesetzt ist.
  • Übertragbarkeit: Hinter der Übertragbarkeit verbirgt sich die Eigenschaft, wie einfach es ist das bestehende Programm in andere Architekturen zu überführen. Eine typische Aufgabe der Übertragung ist das installieren von Software auf unterschiedlichen Betriebssystemen.
  • Testbarkeit: Um Fehler in einer Software zeitnah zu erkennen, ist es nötig, dass die Software testbar ist. Die Testbarkeit wird häufig durch die Komplexität der Programme erschwert.

Die ersten vier Kriterien Funktionalität, Laufzeit, Zuverlässigkeit und Benutzbarkeit sind die, welche sich dem Benutzer nach außen präsentieren und die Entscheidung das Produkt zu verwenden maßgeblich beeinflussen. Die anderen Kriterien sind für Benutzer nicht direkt zu erkennen. Diese sind aber vor allem dann wichtig, wenn Anpassungen an der Software vorgenommen werden sollen.[29]

Bei der Analyse der Software muss zunächst Redmine unabhängig von dem Dienst betrachtet werden den PMP HQ darstellt. Bezogen auf Redmine stellen sich die genannten Kriterien folgendermaßen dar:

  • Funktionalität: Redmine besitzt als Open-Source Software eine große Community, welche den Funktionsumfang überprüft und weiterentwickelt. Die grundsätzlichen Funktionen von Redmine sind durch Anwender getestet und bereits in der Projektpraxis erprobt.
  • Laufzeit: Ein bei Redmine nicht entscheidendes Kriterium ist die Laufzeit. Die Schnelligkeit wird zum größten Teil von der Bandbreite der Internetleitung zum Server bestimmt.
Abb. 15: Dateistruktur von Redmine
Abb. 15: Dateistruktur von Redmine
  • Zuverlässigkeit: Ein kompletter Ausfall der Software ist wiederum bedingt durch eine nicht Erreichbarkeit des Server. Grundsätzlich ist die Zuverlässigkeit von kollaborativen Projektmanagementplattformen ein wichtiges Kriterium, da Verzögerungen in Projekten hohe Kosten zur Folge haben können.
  • Benutzbarkeit: Die Benutzbarkeit von Redmine ist gut. Die Menüführung ist eindeutig und die Funktionen und Felder sind selbsterklärend.
  • Wartbarkeit: Die MVC Architektur von Redmine bietet eine ideale Basis zur Erweiterung und zur Suche von Fehlern. Das Konzept bietet klare Strukturen und Anknüpfpunkte für Erweiterung. Ohne eine derartig durchdachte Architektur ist eine laufend wachsende Software wie Redmine nicht wartbar.[30]
  • Transparenz: Auch bei diesem Kriterium schneidet Redmine positiv ab. Die Funktionen, welche nach außen für die Benutzer sichtbar sind, sind in einer durchdachten Struktur und durch Untergliederung in Klassen durchaus nachvollziehbar.
  • Übertragbarkeit: Das Programm ist auf allen gängigen Betriebsystemen zu installieren. Ebenfalls werden zahlreiche Datenbankserver unterstützt.
  • Testbarkeit: Bei diesem Kriterium ist die Debugging Möglichkeit, welche die Programmiersprache Ruby anbietet hilfreich. Ansonsten ist die Testbarkeit zu vernachlässigen, weil die Komplexität von Redmine im Vergleich zu anderer Software gering ist.

Nun ist neben der Software noch die Qualität vom Service PMP HQ zu untersuchen. Bei dem Angebot eines webbasierenden Service, welchen PMP HQ darstellt, sind Fragen wie:[31]

  • Wie schnell reagiert der Anbieter auf technische Fehler bzw. Supportanfragen?
  • Wie ist die Erreichbarkeit vom Service?
  • Wie sind Daten gesichert und wie lassen sich diese ggf. wiederherstellen?
  • Erfüllen Datenschutz und Sicherheit der Lösung alle Anforderungen?

von Wichtigkeit bei der Entscheidung für einen Serviceanbieter.

Das Unternehmen TDC LLC macht auf ihrer Internetseite keine Angaben zur technischen Verfügbarkeit. Lediglich im Haftungsschluss wird darauf hingewiesen, dass das Unternehmen keinen Schadensersatz für Ausfälle übernimmt. Auch über die Server, die Internetanbindung und Datensicherungen wird keine Aussage gemacht. Der einzige technische Aspekt, der auf dem Internetauftritt zu finden ist, ist unter der Datenschutzerklärung von TDC LLC zu finden. So verwaltet TDC LLC selber keine Server sondern nutzt selbst Server von Drittanbietern.[32] Supportanfragen können per E-Mail über ein Kontaktformular oder über das Telefon aufgegeben werden.

4.2 Kosten

Die Nutzung des Service PMP HQ ist generell kostenpflichtig. Es besteht jedoch die Möglichkeit den Service innerhalb einer kostenlosen Testversion für 30 Tage zu testen. Demnach fallen im ersten Monat keine Kosten an. Anschließend besteht die Möglichkeit zwischen 3 Versionen mit verschiedenen Leistungen zu wählen[33]:

Basic:
Bei der Basic-Version ist Anzahl der Nutzer auf maximal 5 begrenzt. Außerdem können höchstens 10 Projekte angelegt werden. Der Speicherplatz ist zudem auf 1 GB begrenzt. Die Kosten dieser Version belaufen sich auf 19 Dollar pro Monat.
Advanced:
Die Advanced-Version erlaubt die Anmeldung von insgesamt 20 Nutzern und es können bis zu 100 Projekte angelegt werden. Dafür können bis zu 5 GB Speicherplatz genutzt werden. Für diese Version werden Kosten in Höhe von 49 Dollar in Rechnung gestellt.
Enterprise:
Zuletzt gibt es die Enterprise-Version, bei der die Anzahl der Nutzer und die Anzahl von Projekten unbegrenzt sind. Lediglich der Speicherplatz ist auf 30 GB beschränkt. Mit 99 Dollar pro Monat ist dies die teuerste Variante von PMP HQ.

Die Abrechnung erfolgt monatlich und es bestehen keine langfristigen Vertragsverpflichtungen. Außerdem kann so monatlich zwischen den Versionen gewechselt werden. Darüberhinaus existiert die Möglichkeit einen Jahresvertrag abzuschließen, bei dem ein Rabatt von 20% fällig wird. Die jährlichen Kosten belaufen sich hierbei auf 182,40 Dollar für die Basic-Version, 470,40 Dollar für die Advanced-Version und 950,40 Dollar für die Enterprise-Version.

4.3 Nutzen

Für die Durchführung eines Projekts stellt der Service PMP HQ eine solide Basis dar. Je nach Größe des Projekts stehen verschiedene Versionen mit unterschiedlichen Leistungen zur Auswahl bereit. So ist PMP HQ sowohl für kleine als auch Großprojekte geeignet, wobei sich der Preis im Vergleich zu anderen Tools im Mittelfeld befindet. Außerdem ist eine Nutzung in verschiedenen Ländern möglich, da es in 30 Sprachen verfügbar ist.

Die Funktionen sind recht umfangreich, sodass keine bedeutenden Funktionen fehlen. Insgesamt ist der Funktionsrahmen, durch vorgegebene Rollen wie dem Entwickler, die Anbindung an ein Versionsverwaltungssystem und das zentrale Ticketsystem eher auf die Softwareentwicklung ausgerichtet. Generell lassen sich diese Funktionalitäten aber auch in Bereichen außerhalb der Softwareentwicklung nutzen. Außerdem zeichnet sich das Tool durch ein breit gefächertes Berechtigungssystem und das Versionsverwaltungssystem aus.

Ebenfalls positiv zu erwähnen ist, dass für die Nutzung keine zusätzliche Hardware beschafft werden muss und alle Projektbeteiligten über das Internet Zugang zu ihrem Projektportal haben. Die Installation und Wartung wird von dem Unternehmen TDC LLC durchgeführt. Deswegen sind keine besonderen technischen Kenntnisse zur Verwendung des Tools erforderlich. Des Weiteren fällt eine Einarbeitungszeit der Benutzer durch eine übersichtliche Oberfläche und eine intuitive Bedienung gering aus.

5 Vergleich zu anderen Tools

Auf dem Markt existiert eine Vielzahl von Projektplattformen, die verschieden ausgerichtet sind. Eine geeignete Auswahl kann sich deshalb als schwierig erweisen. Zunächst sollte natürlich auf funktionelle Anforderungen und Benutzerfreundlichkeit geachtet werden. Außerdem ist von Bedeutung, ob besondere Hardware- oder Softwarelösungen in die Plattform eingebunden werden können. Darüberhinaus sind Verwaltungsaufwand und Kosten weitere Kriterien für die Auswahl. PMP HQ wird häufig von Web- und Softwareentwickler eingesetzt, womit sie laufende Projekte bequem über das Internet verwalten können. Es existiert eine umfangreiche Benutzerverwaltung, in der verschiedenste Rollen vergeben werden können. Außerdem zeichnet sich PMP HQ durch das Ticketsystem und dem Dokumentenarchiv mit Versionsverwaltung aus. Um sich einen kleinen Überblick über andere Tools verschaffen zu können, sind nachfolgend einige Plattformen und deren Besonderheiten aufgelistet[34]:
Basecamp:
Basecamp ist ein kostenpflichtiges Projektmanagement-Tool mit einem hohen Funktionsumfang. Das Tool besitzt eine übersichtliche Oberfläche zur Verwaltung von Projekten. Zu den besonderen Merkmalen zählen außerdem umfangreiche Filesharing-Funktionen, spezielle Funktionen für das Zeitmanagement, Ansichten für die Aufgabenverteilung und benutzerfreundliche Message-Boards.
activeCollab:
Bei activeCollab handelt es sich nicht um eine webbasierte Plattform sondern um eine lokale Plattform, die besonders für Unternehmen geeignet ist. Dadurch können Sicherheitsprobleme vermieden werden. In dem kostenpflichtigen Tool sind alle gängigen Projektmanagementwerkzeuge integriert. Ein markantes Merkmal ist, dass erbrachte Leistungen dokumentiert und die Rechnung direkt an die Kunden verschickt werden können. Des Weiteren können die einzelnen Anwendungen durch Plugins erweitert werden.
Teambox:
Teambox ist in 3 verschiedenen Versionen verfügbar. Es gibt eine kostenlose webbasierte Version, eine kostenpflichtige erweiterte webbasierte Version und eine kostenpflichtige nicht webbasierte Version für eigene Netzwerke von Unternehmen. Der Funktionsumfang ist auf die wesentlichen Funktionen begrenzt.
5pm:
5pm ist eine kostenpflichtige webbasierte Plattform. Sie zeichnet sich durch eine übersichtliche Oberfläche, umfassende Zeitmanagement-Funktionen, E-Mail-Integration und einer Vielzahl von Reporting-Funktionen aus. Darüberhinaus können individuelle Projektgruppen angelegt werden.
Task2Gather:
Task2Gather ist wiederum ein kostenloses webbasiertes Tool, welches eine geringe Anzahl an Funktionalitäten aufweist.
Staction:
Staction ist kostenpflichtig und webbasiert. Besondere Merkmale sind die einfache und intuitiv bedienbare Oberfläche, wodurch eine schnelle Steuerung ermöglicht wird. Außerdem hebt es sich von den klassischen Projektplattformen ab, da es über wenige Fenster verfügt und eher an ein Twitter ähnliches Tool erinnert.
Smartsheet:
Smartsheet ist eine kostenpflichtige webbasierte Plattform. Es können mehrere Projekte angelegt werden, denen die Projektmitglieder zugeordnet werden können. Über die einzelnen Projekte sind zugehörige Informationen und Dateien schnell erreichbar und dort kann zwischen den Projektmitgliedern kommuniziert werden.
colabolo:
Colabolo ist eine Plattform, die kostenpflichtig ist und eher für die Verwaltung kleiner Projekte geeignet ist. Teams mit wenigen Personen können mit colabolo ihre Arbeitsabläufe effizient planen und gestalten. Auffallend ist, dass die verfügbare Oberfläche so ähnlich wie ein E-Mailclient aussieht.

6 Fazit

Zusammenfassend erweckt das Projektmanagementwerkzeug PMP HQ als Gesamtpaket einen guten Eindruck. Das Tool punktet mit einer überschaubaren und strukturierten Oberfläche, wobei das Design eher schlicht und einfach gehalten ist. Es werden umfassende Funktionen wie Berechtigungssystem, Ticketsystem, Wikis, Foren, Versionsverwaltung, Dateiablage, Benachrichtigungssystem und Newsseite geboten. Außerdem stehen einige Erweiterungsmodule zur Verfügung.

PMP HQ ist vor allem für Unternehmen bzw. Projektteams geeignet, die keine eigene IT-Infrastruktur für die Nutzung eines kollaborativen Projektmanagement-Tools einrichten möchten sowie einen hohen Konfigurationsaufwand vermeiden möchten. An dieser Stelle ist für Unternehmen abzuwägen, ob es sich lohnt selbst Redmine auf einem Webserver zu installieren oder ob diese Arbeit TDC LLC überlassen wird.

Das Tool ist für Softwareprojekte, aber auch für andere Projektarten geeignet und kann international eingesetzt werden. Verschiedene verfügbare Versionen können für unterschiedlich große Projekte gewählt werden, wobei sich das Kosten-Nutzen-Verhältnis in einem angemessenen Rahmen befindet. Offen geblieben sind die Fragen nach der Supportgeschwindigkeit, der Erreichbarkeit des Services und der Datensicherheit, da der Anbieter dazu keine Informationen zur Verfügung stellt. Insbesondere diese Kriterien würden aber den Service PMP HQ hervorheben und neben dem geringeren Installationsaufwand eine Abgrenzung zwischen dem Service und dem Werkzeug Redmine darstellen. Der insgesamt positive Eindruck von PMP HQ ist somit zu großen Teilen Redmine zu verdanken und nicht dem Service PMP HQ.

7 Fußnoten

  1. Vgl. Wulf, V. (2006), S. 197
  2. Vgl. Litke (2005), S. 9
  3. Vgl. Wulf (2006), S. 197
  4. Vgl. Wulf (2006), S. 197
  5. Vgl. Kühle (2006)
  6. Vgl. saferinternet.org (2010)
  7. Vgl. saferinternet.org (2010)
  8. Quelle: http://www.pmphq.com (30.05.2010, 17:48)
  9. Vgl. pmphq.com (2010)
  10. Vgl. plan.io (2010)
  11. Vgl. pmphq.com, Datenschutz (2010)
  12. Vgl. ruby-lang.org (2010)
  13. Vgl. redmine.org, Guide (2010)
  14. Vgl. Popp (2009),S. 291 - 294
  15. Vgl. Popp (2009), S. 292 - 296
  16. Vgl. Popp (2009), S. 296 - 301
  17. Quelle: http://www.pmphq.com/tour.shtml (10.06.2010, 14:33)
  18. Vgl. Huber, M. (2008), S.79
  19. Quelle: http://www.redmine.org/wiki/redmine/RedmineForums (10.06.2010, 14:48)
  20. Vgl. Metevska (2009), S. 41
  21. Vgl. Popp (2009), S. 321
  22. Quelle: http://www.redmine.org/projects/redmine/repository/revisions/3767 (09.06.2010, 20:03)
  23. Quelle: http://www.pmphq.com/demo/projects/klh/documents (12.06.2010, 22:25)
  24. Quelle: http://www.redmine.org/attachments/3007/news_list.png (16.06.2010, 12:33)
  25. Vgl. pmphq.com, Addons (2010)
  26. Vgl. Wirdemann (2008), S. 7
  27. DIN ISO 9126
  28. Vgl. Hoffmann (2008), S. 7 ff.
  29. Vgl. Hoffmann (2008), S. 10
  30. Vgl. Hoffmann (2008), S. 7
  31. Vgl. Saugatuck Technology Inc. (2010), S. 3f.
  32. Vgl. pmphq.com, Datenschutz (2010)
  33. Vgl. pmphq.com, Preise (2010)
  34. Vgl. Dreyßig (2010)

8 Abbildungsverzeichnis

Nr. Bezeichnung
1Webbasierte Projektplattform
2Logo PMP HQ
3Client-Webserver Architektur
4Fensteraufbau
5Rollenverwaltung
6Einrichtung Ticketstatus
7Einrichtung Workflow
8Neues Ticket anlegen
9Ticketübersicht
10Wiki bearbeiten
11Redmine Forum
12Revision Detailansicht
13Dokumentenübersicht
14News
15Dateistruktur von Redmine

9 Abkürzungsverzeichnis

Nr. Bezeichnung
CSCWComputer Supported Cooperative Work
DINDeutsches Institut für Normung
ISOInternational Organization for Standardization
MVCModel View Controller
SaaSSoftware as a Service
SCMSoftware Configuration Management
SMTPSimple Mail Transfer Protocol

10 Litertur- und Quellenverzeichnis

Dreyßig (2010)Dreyßig, Alexander: Die besten Projekt-Management-Tools, 17.05.2010, http://www.computerwoche.de/software/office-collaboration/1912659/ (03.06.2010, 19:50)
Hoffmann (2008)Hoffmann, Dirk: Software-Qualität, Springer-Verlag, Berlin (2008)
Huber (2008)Huber, Melanie: Kommunikation im Web 2.0, UKV Verlagsgesellschaft, Konstanz 2008
Kühle (2006)Kühle, Markus: Was ist Web 2.0?, 23.04.2006, http://webthreads.de/2006/04/was-ist-web-20/ (11.06.2010, 15:13)
Litke (2005)Litke, Hans-Dieter: Projektmanagement, Carl Hanser Verlag, Münschen Wien 2005
Metevska (2009)Metevska, Jasminka: Rekonfiguration komponentenbasierter Softwaresysteme zur Laufzeit, 1. Auflage, GWV Fachverlage, Wiesbaden 2010
plan.io (2010) ROCKET RENTALS GmbH: Szenarien, http://www.plan.io/szenarien/(30.05.2010, 17:47)
pmphq.com (2010) TDC LLC, http://www.pmphq.com (30.05.2010, 17:48)
pmphq.com, Addons (2010)TDC LLC: www.PMPHQ.com/addons.shtml (12.06.2010, 22:26)
pmphq.com, Datenschutz (2010)TDC LLC: https://pmphq.com/policy.shtml (10.06.2010, 20:42)
pmphq.com, Preise (2010)TDC LLC: https://pmphq.com/pricing.shtml (10.06.2010, 20:32)
Popp (2009)Popp, Günther: Konfigurationsmanagement mi Subversion, Maven und Redmine, 3. Auflage, dpunkt.verlag, Heidelberg 2009
redmine.org ,Guide (2010)http://www.redmine.org/wiki/redmine/Guide (30.05.2010, 13:46)
ruby-lang.org (2010)http://www.ruby-lang.org/de/about/ (29.05.2010, 21:26)
saferinternet.org (2010) http://old.saferinternet.org/ww/de/pub/insafe/safety_issues/faqs/web_2_0.htm (30.05.2010, 18:03)
Wirdemann (2008)Wirdemann, Ralf: Rapid Web Development mit Ruby on Rails, 3. Auflage, Carl Hanser Verlag, München 2008
Wulf (2006)Wulf, Volker: Webbasiertes Projekt-Coaching, Josef Eul Verlag, Lohmar - Köln 2006
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