Analyse von Process Maker

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Fallstudienarbeit

Hochschule: Hochschule für Oekonomie & Management
Standort: Düsseldorf
Studiengang: Bachelor Wirtschaftsinformatik
Veranstaltung: Fallstudie / Wissenschaftliches Arbeiten
Betreuer: Prof._Dr._Uwe_Kern
Typ: Fallstudienarbeit
Themengebiet: Geschäftsprozessmodellierung
Autor(en): Ramon Peimann, Alexander Hülsberg
Studienzeitmodell: Tagesstudium
Semesterbezeichnung: SS11
Studiensemester: 2
Bearbeitungsstatus: begutachtet
Prüfungstermin:
Abgabetermin:
Abb.1: Logo [ProcessMaker]
Abb.1: Logo
[ProcessMaker]


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Thema der Arbeit

Abb.2: Prozessdurchlauf in einer vertikalen Organisation
Abb.2: Prozessdurchlauf in einer vertikalen Organisation

In Zeiten der Globalisierung steigt der Wettbewerbsdruck für große wie auch für kleine Unternehmen bezüglich der Kosten, Qualität und Produktivität. Eine Möglichkeit diesen Anforderungen zu genügen, ist es die Effektivität der Geschäftsprozesse und Abläufe im Unternehmen zu optimieren und zu überwachen. In der heutigen Zeit ist es für Unternehmen essentiell Kernkompetenzen im Bereich der Organisation anwenden zu können. Die Unternehmensstrategien sowie die Informations- und Kommunikationstechnologien müssen im Unternehmen darauf auslegt sein.

Traditionell wird in vielen Unternehmen die vertikale Ausrichtung der hierarchischen Anweisungen angewendet, jedoch kommt es in einem starren Einliniensystem oft zu Behinderungen durch fehlende Gesamtverantwortung oder durch Koordinationsprobleme bei den Aufgaben, die abteilungsübergreifend sind. Die Folge dessen sind u.a. verlängerte Durchlaufzeiten, Doppelbearbeitung und hohe Prozesskosten.

Aus diesem Grund werden wir in dieser Fallstudie eine Analyse der Software "ProcessMaker", einem Open-Source-Programm der Firma Colosa Inc., vornehmen, wodurch Prozessabläufe optimiert, automatisiert und verbessert werden können.

1.2 Ziel der Arbeit

Ziel dieser Facharbeit ist es die Anwendungsmöglichkeiten zur Prozessoptimierung vom ProcessMaker zu analysieren.

Dazu werden wir unter anderem die Installation, die Bedienbarkeit der Oberfläche, die Funktionen, die Kosten und den Support von ProcessMaker genauer betrachten.

2 Grundlagen BPMN

2.1 Definition

Das Business Process Modelling Notation (BPMN) zu deutsch grafische Modellierung von Geschäftsprozessen ist die Optimierung von Arbeitsabläufe und Aufbauorganisation, welche eine immer wichtiger werdende Rolle spielen, besonders durch die rückläufigen Budgets und der damit verbundenen Kostenreduktion im Unternehmen.

So ist die Notwendigkeit des Prozess-Management mit seinen Aufgaben mittlerweile weltweit aus kleinen wie aus großen Unternehmen nicht mehr wegzudenken.

Die zentralen Bestandteile des Prozess-Managements sind die Konzepte für das Workflow- und Geschäftsprozess-Management; sie dienen u.a. zur Kontrolle der organisatorischen Gestaltung von Prozessen.

Die Entwicklung einen Konzeptes wird in drei Ebenen unterteilt:

Strategische Ebene - Die Strategieentwicklung

  • Definition der Erfolgsfaktoren, der wichtigen Geschäftsfelder des Unternehmens

Fachliche-konzeptionelle Ebene - Prozess-Mangement, Erstellung der:

  • Prozessmodellierungen - die Abbildung von Geschäftsprozessen aus fachlicher, konzeptioneller Perspektive
  • Prozessführung - setzt die Messgrößen an denen der Prozesserfolg gemessen werden kann
  • Prozessabgrenzung - beschreibt die Prozessentstehung

Operative Ebene - Workflow-Managment

  • Workflow-Modellierung - Erweiterungen der Geschäftsprozesse, damit eine kontrollierte und automatisierte Prozessausführung eines Workflow-Management-Systems gewährleistet werden kann
  • Workflow-Ausführung - Erstellung von Prozessobjekten und deren überwachte Ausführung durch das Workflow-Management-System
  • Prozess-Monitoring - dient der Überwachung von IST zu SOLL Werten und der Optimierung bei eventuellen Abweichungen

2.2 Ursprung Entstehung

Das Business Process Modelling Notation (BPMN) wurde durch den IBM Mitarbeiter Stephen A. White im Jahr 2002 erarbeitet. Die Veröffentlichung erfolgte 2004 durch die Business Process Management Initiative (BPMI), ein Non-Profit-Konsortium, welches sich u.a. aus SAP, Adobe und PeopleSoft zusammensetzt. Zielsetzung war es einen offenen Standard für die Modellierung, Implementierung und Ausführung von Geschäftsprozessen zu entwickeln. Im Jahr 2006 wurde von der BPMI und der Object Management Group (OMG) eine kombinierte Gruppe zur Weiterentwicklung von BPMN gegründet. Seither läuft die Weiterentwicklung unter dem OMG-Dach als OMG Standard weiter.[1]

2.3 Notationsobjekte

In der BPMN werden unterschiedliche grafische Elemente verwendet. Diese lassen sich einteilen in [2]

  • Flow Objects
  • Connecting Objects
  • Pools and Swimlanes
  • Artifacts

2.3.1 Flow Objects

Abb.3: Beispiele für Activities
Abb.3: Beispiele für Activities

Eine Activity beschreibt eine zu erledigende Aufgabe in einem Geschäftsprozess. Sie werden durch ein Rechteck mit abgerundeten Ecken dargestellt. Man unterscheidet zwischen Task und Subprocess. Ein Subprocess kann mehrere Tasks beinhalten. Dargestellt wird ein Subprocess mit einem Plus Zeichen in der unteren Mitte des Rechtecks.

Abb.4: Beispiele für Activities im ProcessMaker
Abb.4: Beispiele für Activities im ProcessMaker

Beispiel: Subprocess Windows Anmeldung - Der Subprocess enthält die Tasks Benutzer eingeben und Kennwort eingeben. (siehe Abb.5)

Abb.5: Beispiele für Gateways
Abb.5: Beispiele für Gateways

Gateways werden verwendet, um Entscheidungen und Ablaufverzweigungen eines Geschäftsprozesses darzustellen. In der BPMN werden Gatweways als Raute dargestellt.

Abb.6: Beispiele für Gateways im ProcessMaker
Abb.6: Beispiele für Gateways im ProcessMaker

Im Editor vom ProcessMaker gibt es jedoch auch Gateways mit einer anderen Darstellungsform.

  • Auswahl - Nach Beendigung eines Tasks wählt der User manuell einen der nachfolgenden Tasks zur Bearbeitung aus.
  • Entscheidung - Für diese Art von Gateway müssen Bedingungen für die nachfolgenden Tasks definiert werden. Die nachfolgenden Tasks werden aktiviert sobald die Bedingung zutrifft.
  • Parallel (teilen) - Nach Beendigung eines Tasks wird dieser in mehrere parallele Tasks aufgeteilt .
  • Parallel nach Entscheidung - Nach Beendigung eines Tasks wird dieser in mehrere parallele Tasks aufgeteilt, falls die Bedingung für mindestens zwei nachfolgende Tasks erfüllt ist.
  • Parallel (zusammenführen) - Das Gateway führt parallele Tasks wieder zusammen. Alle parallelen Tasks müssen erledigt sein bevor der folgende Tasks nach der Zusammenführung aktiviert wird.


Abb.7: Beispiele für Events
Abb.7: Beispiele für Events

Events (Ereignisse) werden als Kreis dargestellt. Es gibt unterschiedliche Arten von Events wie z.B. Start und Ende eines Tasks, Versenden von Emails oder zeitgesteuerte Events.

2.3.2 Connecting Objects

Abb.8: Beispiel für Connecting Objects
Abb.8: Beispiel für Connecting Objects

Sequence Flows werden als Pfeil dargestellt und verbinden zum Beispiel zwei Tasks miteinander. Nach Abschluss eines Tasks wird automatisch der nachfolgende Task aktiviert. Sie steuern des Weiteren die Reihenfolge, in denen die Tasks ausgeführt werden.


2.3.3 Pools and Swimlanes

Abb.9: Beispiele für Swimlanes
Abb.9: Beispiele für Swimlanes

Pools und Swimlanes werden in vielen Methoden der Prozessmodellierung verwendet, um so eine getrennte grafische Darstellung von Verantwortung und Fähigkeiten darzustellen. BPMN verwendet dabei zwei verschiedene Darstellungsmöglichkeiten, den „Pool“ und die „Lane“

Der „Pool“ repräsentiert in einem Prozess den Teilnehmer, kann aber auch als grafische Darstellung einer Partition von anderen Aktivitäten aus einem anderen „Pool“ genutzt werden.

Die „Lane“ ist eine Sub-Partition in einem „Pool“ und geht über die gesamte Länge, entweder vertikal oder horizontal.



2.3.4 Artifacts

Abb.10: Beispiele für Artifacts
Abb.10: Beispiele für Artifacts

Mit Artefakten werden zusätzliche Informationen über den Prozess dargestellt. Zu den Artefakten zählen Datenobjekte wie Dokumente, Annotationen und Emails.


2.4 Einführung ProcessMaker

ProcessMaker ist eine kostenlose Open-Source-Workflow-Software-Lösung auch als Business Process Management (BPM) Software bekannt und wird von der Firma Colosa Inc. programmiert und weiterentwickelt. Die PHP basierende Software ermöglicht die Erfassung von automatisierten Geschäftsprozessen. [3]

ProcessMaker kann dazu eingesetzt werden in öffentlichen wie auch in privaten Organisationen Genehmigungsbasierde Geschäftsprozesse zu entwerfen und zu automatisieren. Die Software ist vollständig Web basierend, dies ermöglicht eine unkomplizierte Koordinierung der Benutzer, Abteilungen und Organisationen.

Als leistungsstarke, Serviceorientierte Architekturen Anwendung (SOA) kann ProcessMaker Dokumente mit den folgenden Systemen, wie ERP, CRM und Business Intelligence-Anwendungen managen und verbinden. Aufgrund der Geschäftsprozessen mit komplexeren Beziehungen und der Interaktion mit vielen verschiedenen Business-Systemen, benötigen Unternehmen in der heutigen Zeit eine einfache Möglichkeit zur Verwaltung und Verbesserung ihrer Prozesse. Mehrere Faktoren machen es schwierig, diese Prozesse im Personalwesen, Finanzen, Compliance und andere Business-Funktionen zu verwalten. ProcessMaker lässt sich für jede Unternehmensgröße einsetzten und verfügt bereits über ein weltweites Netzwerk von Partnern, die die Software einsetzten.

Die Neueinführung einer Software stellt für viele Unternehmen und Organisation eine große Herausforderung dar. So müssen dem Unternehmen oder der Organisation im Vorfeld bei der Produktauswahl ausführliche Informationen über den Funktionsumfang einer Software zur Verfügung stehen.

Die Neueinführung von ProcessMaker, die das Ziel der Reduktion der laufenden Betriebskosten durch die Optimierung und Neugestaltung der Arbeitsabläufe und Geschäftsprozesse verfolgt, führt in den meisten Unternehmen u.a. zu einer Rationalisierung von Arbeitsplätzen. Daher muss eine Neueinführung im Vorfeld von der Geschäftsführung vor allem nicht nur Wirtschaftlich vertretbar sein, sondern es müssen auch die ethischen Aspekte betrachtet und gewichtet werden.

3 Bewertungskriterien

Für die Grundlage der Analyse von ProcessMaker werden einzelne Bewertungskriterien festgelegt. Für die spätere Auswertung wurden die Bewertungskriterien auf die für uns wichtigen Kriterien eingegrenzt.

Zu den Bewertungskriterien zählen die Systemanforderungen, der Schwierigkeitsgrad der Installation/Konfiguration, die Benutzerfreundlichkeit, der Funktionsumfang, die Erweiterbarkeit, die Weiterentwicklung, die Kosten sowie der Support.

3.1 Systemanforderungen

Die Bewertung der Systemanforderungen setzt sich aus den empfohlenen Anforderungen für die Hardware und Software zusammen. Für die Auswertung interessant sind die Mindestanforderungen für den Betrieb von ProcessMaker. Gerade in einem Unternehmen mit mehreren gleichzeitigen Benutzern ist es wichtig, dass beim Aufsetzen des Systems genügend Performance für die Anwendung zur Verfügung steht. Eine träge und langsame Software führt zu Akzeptanzproblemen und kann dadurch zum Scheitern bei der Einführung des Produktes führen. Höhere Anforderungen an die Hardware führen zu höheren Anschaffungskosten. Es sollte also im Vorfeld geklärt werden, welche Anforderungen für die jeweilige Installation nötig sind. Die Installation als Virtuelle Maschine (VM) auf einem bare metal hypervisor wie Xen Server oder VMware vSphere ermöglicht es, die Hardware jederzeit den Bedürfnissen anzupassen.

3.2 Schwierigkeitsgrad Installation/Konfiguration

Der Schwierigkeitsgrad der Installation und Konfiguration betrachtet den Aspekt wie viel Zeit und Vorwissen nötig ist, um die Anwendung sachgemäß zu installieren.

3.3 Benutzerfreundlichkeit

"Die Usability (dt. Benutzerfreundlichkeit) bezeichnet die vom Nutzer erlebte Nutzungsqualität bei der Interaktion mit einem System. Eine besonders einfache, zum Nutzer und seinen Aufgaben passende Bedienung wird dabei als benutzerfreundlich angesehen"[4].

Die Benutzerfreundlichkeit spielt eine wichtige Rolle bei der Einführung eines Programmes. Ein Programm muss bestimmten Anforderungen gerecht werden, um benutzerfreundlich zu sein.

Betrachtet werden u.a. folgende Aspekte:

  • Ist die Anwendung intuitiv zu bedienen?
  • Werden dem User die gewünschten Informationen schnell und übersichtlich bereitgestellt?
  • Ist die Navigation strukturiert oder verschachtelt?
  • Ist das Konzept der Anwendung verständlich?
  • Ist die Anwendung einfach zu erlernen oder sind Schulungen nötig?

3.4 Funktionen

In diesem Abschnitt werden die zentralen Funktionen von ProcessMaker betrachtet, wie die Benutzerverwaltung und das Erstellen von Prozessen im Editor, anhand eines Beispiels dargestellt. Aufgrund der Komplexität und der Anzahl der Funktionen werden in der Analyse nur die grundlegenden Funktionen betrachtet. Die Benutzerverwaltung spielt bei der Analyse eine wichtige Rolle, da im produktiven Betrieb die modellierten Prozesse von unterschiedlichen Benutzern bearbeitet werden.

3.5 Erweiterbarkeit

Die kostenpflichtige Erweiterbarkeit bei einem Open-Source-Porgramm stellt meistens keine bedeutende Relevanz dar, denn die meisten Funktionen werden durch den Grundgedanken der Open-Source-Community jedem Anwender kostenlos zur Verfügung gestellt. Dessen ungeachtet werden wir trotzdem die Erweiterungsmöglichkeiten von ProcessMaker analysieren.

3.6 Weiterentwicklung

Bei der Anschaffung von neuer Software spielen die Weiterentwicklungsperspektiven für das Programm eine bedeutende Rolle. Mit einem sich stetig weiterentwickelnden Softwareprogramm kann gewährleistet werden, dass eine entsprechende Anpassung an das, sich ebenfalls im laufe der Zeit entwickelnde, Unternehmen erfolgt.

3.7 Kosten

Die Kosten einer Neueinführung eines Programmes müssen im Vorfeld gut kalkuliert und budgetiert werden. Denn auch ein Open-Source-Programm wie ProcessMaker verursacht, während und nach der Einführung, Kosten im Unternehmen.

3.8 Support

Beim produktiven Einsatz der Software kann es zu Fragen bezüglich der Konfiguration oder der Beseitigung von Fehlern kommen. Aus diesem Grund wird in diesem Abschnitt der angebotene Support von Colossa Inc. näher betrachtet. Des Weiteren werden andere Informationsquellen bei Problemen und Fragen rund um die Anwendung des ProcessMakers aufgezeigt.

4 Analyse von ProcessMaker

4.1 Bewertung

In diesem Kapitel wird die Software ProcessMaker in der aktuellen Version 2.0.23 in Bezug auf die vorher definierten Bewertungskriterien analysiert. Für die Modellierung von Geschäftsprozessen stehen zwei unterschiedliche Editoren im ProcessMaker zur Verfügung. Bei der folgenden Analyse wurde der herkömmliche Editor zur Modellierung betrachtet, da der BPMN Editor nur als Beta Version zur Verfügung steht und es zu Darstellungsproblemen mit Internet Explorer 9 gekommen ist.

4.1.1 Systemanforderungen

Die Systemanforderungen werden unterteilt in Hardware und Software Anforderungen.

4.1.1.1 Hardware Anforderungen

Die Hardware Anforderungen können aufgrund der Anzahl gleichzeitiger Benutzer und Konfiguration variieren. Es wird empfohlen für den produktiven Betrieb ein Client-Server-System zu verwenden. Der Server kann sowohl physisch als auch virtuell aufgesetzt werden. Die Anforderungen an den Server und an die Clients (Workstations) werden wie folgt angegeben: [5]

Server

  • Prozessor: 3.0 GHz Pentium IV oder leistungsstärker. (Dual Core Prozessor bei mehr als 10 gleichzeitigen Benutzern)
  • Arbeitsspeicher: 1GB RAM, plus 50 - 100 MB RAM für jeden weiteren Benutzer (abhängig von der Anzahl der gleichzeitigen Benutzern)
  • Festplattenkapazität: 30GB oder mehr (Abhängig von der Anzahl der hochgeladenen Dokumente)

Client (Workstation)

  • Prozessor: mind. Pentium IV
  • Arbeitsspeicher: 256MB RAM (Windows XP oder Linux), 512MB RAM (Windows Vista/7)
4.1.1.2 Software Anforderungen

Die Software Anforderungen unterscheiden sich nicht vom verwendeten Betriebssystem. Unterstützt werden die Betriebssysteme GNU/Linux, Unix, Windows (XP, Vista, 7, Server 2003, Server 2008).

ProcessMaker Mindestanforderungen:

  • einen Webserver, z.B. Apache ab Version 2.2.3
  • Scriptsprache PHP Version 5.1.6 oder größer
  • MYSQL Datenbanksystem
    • Für ProcessMaker 1.6 oder kleiner - MySQL: 4.1.2 oder größer
    • Für ProcessMaker 1.8 oder größer - MySQL: 5.1.6 oder größer

Für die Verwaltung des MYSQL Datenbanksystems empfiehlt es sich phpMyAdmin oder ein ähnliches Programm zu installieren. Der Zugriff der Clients erfolgt über den Webbrowser. Empfohlen wird der Internetbrowser Firefox von Mozilla. Der Internet Explorer von Microsoft kann in der Version 7 oder größer ebenfalls verwendet werden.

4.1.2 Schwierigkeitsgrad Installation/Konfiguration

Die Analyse der Installation/Konfiguration im Rahmen der Fallstudie beschränkt sich auf die Installation von ProcessMaker in einer Windows Umgebung. Dabei werden folgende Testszenarien betrachtet:

  • Lokale Installation
  • Server Installation

Die lokale Installation eignet sich für einen ersten Einblick in das Programm oder z.B. als Testumgebung in Unternehmen. Für diese Art der Installation wird ein automatisches Installationspaket angeboten. Das Installationspaket enthält alle nötigen Programme (Apache,MySQL,PHP,phpmyAdmin) und konfiguriert diese für den Start von ProcessMaker automatisch. Durch das Installationspaket lässt sich schnell eine lokale Testumgebung erstellen. Diese Art der Installation ist für einen produktiven Einsatz nicht empfehlenswert, da sicherheitsrelevante Aspekte wie z.B. setzen des root Passworts für MySQL bei der automatischen Installation nicht konfiguriert werden.

Installationsschritt: lokale Installation

  • Download der aktuellen ProcessMaker Version (Dateiname: Setup.exe Download-Seite)
  • Ausführen der Setup.exe und den Anweisungen des Konfigurationsassistenten folgen
  • Im Webbrowser die URL http://localhost öffnen um sich am Programm anzumelden

Installationsschritt: Server Installation

  • Download aktuelle Version von WAMP (Apache,PHP,MYSQL) WAMP-Server
  • Download der aktuellen ProcessMaker Version (Dateiname: processmaker-2.X-X.tar.gz Download-Seite)
  • Installation von WAMP
    • Konfiguration PHP
    • Konfiguration MySQL
  • Installation von ProcessMaker
    Abb.11: ProcessMaker Verzeichnisse
    Abb.11: ProcessMaker Verzeichnisse
    • Entpacken des Archivs nach z.B. C:\Users\<User>\processmaker
    • Entfernen des Schreibschutz auf folgende Ordner (Abb. 11)
  • Apache Konfiguration
    • Anpassen der Datei <INSTALL-DIRECTORY>/processmaker/etc/pmos.conf (Abb. 12)
      Abb.12: Konfig pmos.conf
      Abb.12: Konfig pmos.conf
    • Kopieren der angepassten pmos.conf nach C:\wamp\bin\apache\apache2.2.8\conf\extra\pmos.conf
    • Einbinden pmos.conf in die Apache httpd.conf
  • ProcessMaker Konfiguration
    • Im Webbrowser wird jetzt die ProcessMaker Konfigurations Seite angezeigt
    • Eintragen der MySQL Zugangsdaten
    • Test der Konfiguration muss mit Success bestätigt werden
    • Mit Install die Konfiguration abschließen
    • Weiterleitung zum Login Screen

Die Installation mit WAMP ist nur ein exemplarisches Beispiel. Die Komponenten können auch alle einzeln installiert werden. Sollte der Server auf denen ProcessMaker installiert wird von einem Internet-Provider gehostet werden und der Webserver bereits vorkonfiguriert sein, ist darauf zu achten, dass die nötigen Versionsstände eingehalten und die entsprechenden Module für den Betrieb von ProcessMaker benutzt werden.


4.1.3 Benutzerfreundlichkeit

Abb.13: Hauptmenü von ProcessMaker
Abb.13: Hauptmenü von ProcessMaker


Die GUI von ProcessMaker ist sehr übersichtlich strukturiert. Das Hauptmenü wird in 3 Reitern unterteilt. Bei der Anmeldung mit eingeschränkten Rechten steht nur das Menü „Home“ zur Verfügung. Über das Menü „Home“ lassen sich vom Benutzer Vorgänge verfolgen, eröffnen und bearbeiten. Der Aufbau des Menü „Home“ erinnert an ein Email Postfach. Diese Struktur erleichtert dem Benutzer den Einstieg mit dem Umgang der Software. Durch die Ähnlichkeit mit einem Email Postfach lässt sich die Software intuitiv bedienen. Die Icons sind treffend zu den Funktionen gewählt und ermöglichen einen guten Überblick über die Funktionen. Für die Benutzerfreundlichkeit der Formulare ist der Administrator zuständig. Sind diese selbsterklärend konfiguriert, können Fragen durch Benutzer reduziert werden. Der Benutzer kann seine Vorgänge und die an denen er beteiligt ist jederzeit einsehen und den aktuellen Status abrufen. Für komplexere Prozesse ist es sinnvoll, dass Prozessdiagramm zu einem Vorgang zu öffnen. Das Prozessdiagramm ermöglicht es dem Benutzer sich den aktuellen Status optisch darzustellen. Man kann sich dort ebenfalls einen Überblick über die noch folgenden Prozessschritte machen.

Zusätzlich zum Menüpunkt „Home“ gibt es die Menüpunkte „Designer“ und „Einrichten“. Der Designer dient dem Administrator zum Modellieren der Prozesse. Ohne Vorkenntnisse mit Modellierungssoftware ist der Einstieg ins modellieren schwer. Erst wenn man die Zusammenhänge zwischen Formularen, Prozessen und sich mit den Funktionen des Designers vertraut gemacht hat, kann man die ersten Prozesse modellieren. Sobald der erste Prozess modelliert ist, kann der Benutzer diesen erweitern und die vielen Funktionen des Programms testen.

Unter Menüpunkt Einrichten verbergen sich die wesentlichen Konfigurationseinstellungen des Programms. Die Konfigurationseinstellungen sind übersichtlich aufgelistet. So gibt es für die Settings, Plugins und der Benutzerverwaltung jeweils einen eigenen Reiter. Die einzelnen Reiter sind nicht weiter verschachtelt, so dass sich die möglichen Einstellungen schnell finden und aktivieren lassen. Die Benutzerfreundlichkeit wird durch die unterschiedlichen Sprachpakete erhöht. Bei einem Test mit der deutschen Übersetzung mussten wir leider feststellen, dass diese unvollständig ist und zu unerwarteten Anzeigeproblemen führen kann.

4.1.4 Funktionen

4.1.4.1 User Funktionen
4.1.4.1.1 Login
Abb.14: User Login
Abb.14: User Login

Der Login und die Bedienung der Software erfolgt ausschließlich über einen kompatiblen Browser. Je nach Art der Installation kann sich die URL zum Aufrufen des Programmes unterscheiden.

Syntax zum Aufrufen der Startseite: http://<IP-Adresse>:<Port>

Die Anmeldung erfolgt beim erstmaligen Login mit folgenden Daten:

  • User: admin
  • Password: admin
  • Workspace: workflow

Nach der Anmeldung sollte aus sicherheitstechnischen Gründen das Passwort des Admin Users geändert werden. Desweiteren können über die Benutzerverwaltung neue User angelegt werden.


4.1.4.1.2 Funktionsweise / Ablauf anhand eines Beispiels

Für die Analyse schauen wir uns ein Testszenario über eine Bestellanfrage eines Mitarbeiters an. Die Bestellung wird durch einen Mitarbeiter der Materialwirtschaft geprüft und entweder genehmigt oder abgelehnt. Der beauftragende Mitarbeiter erhält daraufhin eine Bestellbestätigung oder Bestellablehnung.

  • Die Mitarbeiterin Tina Muster eröffnet einen neuen Vorgang.
Abb.15: Postfach / Eröffnung eines neuen Vorgangs
Abb.15: Postfach / Eröffnung eines neuen Vorgangs


  • Das Bestellformular wird ausgefüllt und abgeschickt. Der Status des Prozesses kann vom Benutzer jederzeit eingesehen werden. Es gibt für jeden Vorgang eine Historie in der z.B. Startdatum, Enddatum, Status, und der zuständige Benutzer eingesehen werden können. Zur weiteren Nachverfolgung des Prozesses kann sich der Benutzer ebenfalls das Prozessdiagramm zum jeweiligen Vorgang anschauen.
Abb.16: Formular Bestellung / Status im Prozesdiagramm
Abb.16: Formular Bestellung / Status im Prozesdiagramm


  • Der Materialwirtschaftsmitarbeiter Max Muster sieht in seiner Eingangs Box die Bestellung von Tina Muster. Der Vorgang wird bearbeitet und es öffnet sich das zugehörige Formular. Die Bestellung wird betrachtet und entweder genehmigt oder abgelehnt.
Abb.17: Formular Bestellgenehmigung / Status im Prozesdiagramm
Abb.17: Formular Bestellgenehmigung / Status im Prozesdiagramm


  • Tina Muster erhält die Bestellbestätigung in Ihrer Eingangs Box. Nach dem Lesen der Bestellbestätigung wird der Vorgang geschlossen.
Abb.18: Formular Bestellbestätigung/ Status im Prozesdiagramm
Abb.18: Formular Bestellbestätigung/ Status im Prozesdiagramm


4.1.4.1.3 Upload und Download von Dokumenten

Dokumente die den aktuellen Prozess betreffen, können über die Upload bzw. Download Funktion zwischen mehreren Benutzern ausgetauscht werden. Hierfür muss im Designer ein Input Document Bild:PM-InputDocuments.jpg‎ angelegt werden. Die Einbindung der Funktion kann an zwei Stellen im Prozess stattfinden.

  • Als zusätzlicher Step: Der Benutzer wird automatisch aufgefordert ein Dokument hochzuladen.
Abb.19: Upload über einen zusätzlich Step
Abb.19: Upload über einen zusätzlich Step


  • Als Upload Funktion (Dynaform): Im Formular wird eine Upload Funktion bereitgestellt.
Abb.20: Upload über ein Dynaform
Abb.20: Upload über ein Dynaform


Damit die beteiligten Benutzer die Dokumente des Vorgangs einsehen können, müssen im Designer „Process Permissions“ für das „Input Document“ angelegt werden.

Abb.21: Dokumentenübersicht zu einem Vorgang
Abb.21: Dokumentenübersicht zu einem Vorgang


4.1.4.1.4 Dashboard & Reports
Abb.22: Beispiel für einen Report im ProcessMaker
Abb.22: Beispiel für einen Report im ProcessMaker


Die Dashboardfunktion bietet der Geschäftsführung und den Abteilungsleitern eine optimale Möglichkeit die Effektivität und Produktivität der Prozesse und der einzelnen Abteilungen zu kontrollieren. Durch die ständige Überwachung ist eine kontinuierliche Verbesserung der Geschäftsprozesse gewährleistet.

Die Reportsfunktion ermöglicht es zudem die angezeigten Dashboardevents grafisch darzustellen.


4.1.4.2 Administrative Funktionen
4.1.4.2.1 Konfigurationseinstellungen

Die grundlegenden Konfigurationseinstellungen können über das Menü Einrichten eingestellt werden. Das Menü wird in 3 Untermenüs aufgeteilt. Settings, Plugins und Users

  • Settings

Bild:PM-logo.jpg
Das ProcessMaker Logo beim Login kann durch ein eigenes Logo ersetzt werden. Das Logo darf eine maximale Höhe von 80 Pixeln haben.

Bild:PM-Email.jpg
Hier können die Parameter des Email Servers hinterlegt werden. Durch die Angabe eines Email Servers können z.B. die Benutzer benachrichtigt werden, sobald neue Vorgänge vorliegen oder sich der Status von anderen in Bearbeitung befindlichen Vorgängen geändert hat.

Bild:PM-Kalender.jpg

Über den Kalender kann die Arbeitswoche für einen Benutzer oder einen Prozess definiert werden. Darf ein Prozess z.B. von Benutzern nur an bestimmten Tagen gestartet werden, kann man über den Kalender die Tage definieren an denen der Prozess ausgeführt werden darf.

Bild:PM-PK.jpg
Die modellierten Prozesse können in Kategorien eingeteilt werden. Bei einer großen Anzahl von Prozessen kann dadurch die Übersichtlichkeit gewahrt werden. Die Kategorien werden unter diesem Menüpunkt angelegt. Im Designer lassen sich dann die Prozesse den unterschiedlichen Kategorien zuordnen.

Bild:PM-Sprachen.jpg
Für ProcessMaker existieren Sprachpakete zur Übersetzung. Diese können über diesen Menüpunkt implementiert werden. Nach dem Import ist eine Neuanmeldung am Programm erforderlich. Bei der Anmeldung lässt sich dann die entsprechende Sprache auswählen. Die Sprachpakete können hier heruntergeladen werden. http://wiki.processmaker.com/index.php/2.0/Translations

Bild:PM-Skins.jpg
In der Version 2.0 ist es derzeit noch nicht möglich das Erscheinungsbild mittels Skins über die grafische Oberfläche anzupassen. Es ist aber geplant in zukünftigen Releases die Funktion wieder zur Verfügung zu stellen.

Bild:PM-Heartbeat.jpg
Sendet bei Aktivierung Daten an die ProcessMaker Entwickler als Feedback. Der Sendebericht enthält u.a. Statistiken über Anzahl der User, der Prozesse und Bearbeitungsvorgänge sowie Informationen über das Nutzungsverhalten der Software.

Bild:PM-Environment.jpg
Hier lassen sich das Datumsformat, die Anzahl der angezeigten Bearbeitungsvorgänge pro Seite und das Format der Benutzerdarstellung anpassen.

Bild:PM-WebServices.jpg
Die unterschiedlichen Web Dienste können unter diesem Punkt auf Funktionalität getestet werden.

Bild:PM-VorgangLog.jpg
Logfiles der unterschiedlichen Vorgänge.

  • Plugins

Zusätzlich erworbene Plugins lassen sich hier ins System implemetieren.

  • Benutzer

siehe Kapitel 4.1.4.2.2 Benutzerverwaltung

4.1.4.2.2 Benutzerverwaltung

Für die Anmeldung der Mitarbeiter im ProcessMaker ist eine vorherige Benutzeranlage durch den Administrator erforderlich. Die Benutzerverwaltung wird über das Menü „Einrichten -> Benutzer“ erreicht.

Abb.23: Benutzerverwaltung
Abb.23: Benutzerverwaltung


Bild:PM-Benutzerliste.jpg

Über die Benutzerliste können neue Benutzer angelegt sowie bestehende Benutzer bearbeitet werden. Bei der Benutzeranlage sind die Felder „Vorname, Nachname, UserID, Email, Ablaufdatum, Rolle, Passwort“ als Pflichtfelder hinterlegt und müssen somit ausgefüllt werden. Alle übrigen Felder sind optional.

Bild:PM-Gruppen.jpg

Desweiteren ist es möglich mehrere Benutzer zu einer Gruppe zusammen zu fassen. Dadurch lassen sich Prozesse mehreren Usern auf einmal zuweisen. Der Administrative Aufwand wird verringert. Gerade bei Unternehmen mit viel Fluktuation ist eine Verwaltung über Gruppen sinnvoll.

Bild:PM-Abteilungen.jpg

Abteilungen sind ein weiterer Weg, um Anwender auf eine Organisationsstruktur zu organisieren.

Bild:PM-Rollen.jpg

Über Rollen werden dem Benutzer die Berechtigungen zugewiesen. Standardmäßig sind 3 Rollen im System bereits hinterlegt. Dem Benutzer muss bei der Anlage eine dieser Rollen zugeteilt werden.

  • PROCESSMAKER_ADMIN – Höchste Berechtigungstufe die einem Benutzer zugeteilt werden kann. Alle Funktionen sind freigeschaltet
  • PROCESSMAKER_MANAGER – Die Reiter “Einrichten” und “Designer” stehen Benutzern mit dieser Rolle nicht zur Verfügung. Mit dieser Rolle ist es möglich die aktuellen Vorgänge zu managen und zu überwachen.
  • PROCESSMAKER_OPERATOR – Für den herkömmlichen Benutzer geeignet. Benutzer mit dieser Rolle sehen lediglich die aktuellen Vorgänge die sie bearbeiten müssen.

Es können aber auch neue Rollen angelegt werden die auf die individuellen Rechte angepasst werden können.

Bild:PM-Auth.jpg

Über Authentifizierungsquellen ist es möglich bestehende Benutzer Verzeichnisse z.B. Active Directory über LDAP anzubinden. Der administrative Aufwand bei der Benutzerverwaltung kann dadurch erheblich reduziert werden.

4.1.4.2.3 Prozesserstellung

Die einzelnen Geschäftsprozesse lassen sich im ProcessMaker grafisch mit Drag-and-Drop in der Process Map erstellen.

Damit die Anzeige der modellierten Prozesse übersichtlich bleibt, ist es möglich die Spalten z.B. nach Prozess Name, Erstellungsdatum, Ersteller oder nach dem Status auf und absteigend zu sortieren. Des Weiteren kann auch nach unterschiedlichen Kriterien gesucht werden, um einen Prozess wieder zu finden. Eine Einteilung der Prozesse in Kategorien vereinfacht die Suche enorm.

Abb.24: Editor von ProcessMaker
Abb.24: Editor von ProcessMaker

Für das Modellieren der Prozesse stehen zwei Editoren zur Verfügung. Da sich der BPMN Editor noch im Beta Status befindet, wird nur der herkömmliche Editor betrachtet. Siehe Abbildung 24.

Das Bearbeitungsmenü, z.B. zum Anlegen neuer Aufgaben, ist über einen Rechtsklick schnell zugänglich. Die Gateways , Events und Connecting Objects, sind rechts oben fest eingebunden und werden aktiviert sobald man das entsprechende Symbol mit gedrückter, linker Maustaste auf die zugehörige Aufgabe zieht. Etwas mühselig ist die Anordnung der Objekte, da es nicht möglich ist mehrere Objekte auf einmal zu verschieben.

Nachdem der Prozess grafisch angelegt ist, müssen die Dynaforms für die jeweiligen Aufgaben erstellt werden. Diese können nur von einem Benutzer mit administrativen Rechten angelegt werden. Die Zuordnung der Formulare zu der jeweiligen Aufgabe erfolgt über das Bearbeitungsmenü Punkt Steps im Designer.

Die Bedingungen für die Gateways werden z.B mit einem Boolschen Ausdruck definiert. Die Konfiguration erfolgt über einen Klick auf das Gateway. Je nachdem ob True oder False vom Formular zurückgegeben wird, wird die zugehörige, folgende Aufgabe aktiviert. Für die Konfiguration müssen vorab die Dynaforms angelegt sein.

Des Weiteren müssen über das Bearbeitungsmenü im Designer die einzelnen Aufgaben den zuständigen Benutzern zugeordnet werden. Die Zuordnung über Gruppen beschleunigt den Vorgang.


4.1.4.2.4 Dyna Forms

Die DynaForms sind benutzerdefinierte Formulare, die im aktiven Prozess als Oberfläche verwendet werden können. DynaForms ermöglichen es, Usern die Anzeige und Eingabe von Daten in einer grafischen Benutzeroberfläche. Der DynaForm Editor ermöglicht es selbst Usern, die keine Programmiererfahrung mit XML, HTML, Java und SQL Codes haben, durch seine leicht zu bedienenden Oberfläche, Formulare zu erstellen. Die User, die diese Erfahrung mitbringen, können im DynaForm Editor zudem ihre eigenen Codes einbinden.


Die einzelnen Editor Funktionen lassen sich im DynaForm Editor über eine Toolbar aufrufen.

Abb.25: DynaForm Editor Toolbar
Abb.25: DynaForm Editor Toolbar


Der DynaForm Editor bietet eine Tab Funktion, welche es dem Programmierer ermöglicht bequem die Ansicht zwischen Skripttab und Vorschautab zu wechseln.

Abb.26: DynaForm Editor Tabs
Abb.26: DynaForm Editor Tabs


4.1.4.3 Erweiterte administrative Funktionen
4.1.4.3.1 Email Status Benachrichtigung

Über Status Email Benachrichtigungen lassen sich individuelle Benachrichtigungen über einen bestimmten Zustand in einem Prozess verschicken. Die Benachrichtigungen können z.B. über Trigger ausgelöst werden.

4.1.4.3.2 Prozessberechtigungen

Bild:PM-Permissions.jpg Über die Prozessberechtigungen lassen sich die Zugriffsrechte für Benutzer auf unterschiedliche Objekte (z.B. Dynaforms, Input und Output Dokumente) definieren.

4.1.4.3.3 Prozess Supervisor

Process Supervisors sind Personen mit speziellen Rechten zum Überwachen von Vorgängen. Dies kann z.B. ein Abteilungsleiter sein. Sie können einzelne Vorgänge Mitarbeitern zuweisen oder durch Benutzer abgespeicherte Formulare nachträglich bearbeiten bzw. korrigieren.

4.1.4.3.4 Case Tracker

Die Case Tracker Option ermöglicht es einem externen Benutzer den Fortschritt bzw. Informationen von einem konkreten Fall zu verfolgen. Der Case Tracker kann im jeweiligen Prozess über das Bearbeitungsmenü aktiviert und konfiguriert werden.

4.1.4.3.5 Case Scheduler

Die Case Scheduler Option ermöglicht es wiederkehrende Prozesse automatisch zu starten.

Zu jedem Case hat man drei Auswahlmöglichkeiten:

  • ACTIVE/INACTIVE - Durch das Auswählen dieser Funktion lässt sich der Case aktivieren bzw. deaktivieren.
  • Edit - Durch das Auswählen dieser Funktion lassen sich die Einstellung des Case ändern.
  • Delete - Durch das auswählen dieser Funktion wird der Case gelöscht.
  • Neu - Über diese Funktion lassen sich neue Cases anlegen und automatisieren.
  • Suchfunktion - Bei einer Vielzahl von automatisierten Cases kann die Anzeige unübersichtlich werden. Über die Suchfunktion kann man den gewünschten Case schneller finden.
Abb.27: Process Files Manager
Abb.27: Process Files Manager


4.1.4.3.6 Sub Prozesse

Komplexere Prozesse lassen sich aufgrund der Übersichtlichkeit in einzelne Unterprozesse einteilen. Desweiteren ist es möglich, Unterprozesse in den unterschiedlichsten Prozessen wieder zu verwenden. Dieser Modulare Aufbau ermöglicht es Redundanzen von Prozessen zu vermeiden und die Übersichtlichkeit des Prozessdiagramms zu gewährleisten.

4.1.4.3.7 Process File Manager
Abb.28: Process Files Manager
Abb.28: Process Files Manager

Die Funktion des Process Files Manager kann dazu verwendet werden, um Prozess wichtige Dokumente und Dateien wie z.B. Kaufverträge oder Grafiken zu speichern bzw. abzulegen. Diese Dateien und Dokumente werden dann, nicht wie verknüpfte Dateien in Prozessen durch die Role Based Access Control (RBAC) Funktion geregelt, sondern sind in einem öffentliche Verzeichnis für jeden User im ProcessMaker zugänglich. Außerdem kann der Process Files Manager dazu verwendet werden Email Vorlagen abzuspeichern, welche dann unter mailTemplates abgelegt werden, um z.B. im System als Benachrichtigungs-Emails verwendet zu werden oder ebenfalls im öffentlichen Verzeichnis für jeden User zugänglich zu sein.


4.1.5 Erweiterbarkeit

Abb.29: Plugins für ProcessMaker
Abb.29: Plugins für ProcessMaker

Zu der Open-Source Version von ProcessMaker stellt die Firma Colosa Inc. auch unterschiedliche kostenpflichtige Abonnements für Unternehmen zur Verfügung.

Diese "Enterprise-Plugins" beinhalten Plugins und Add-Ons, welche u.a. auch von Partner Firmen der Colosa Inc. entwickelt werden, um Unternehmen die Möglichkeit zu geben die ProcessMaker Software mit weiteren Funktionen und Features zu erweitern.

Benötigte Plugins und Add-Ons, die nicht im Abonnement vorhanden sind, können einzeln über die Colosa Inc. kostenpflichtig erworben werden. Beispielsweise ist die Funktion der digitalen Signatur als Add-On, auf diese Weise, erhältlich. Diese Funktion der digitalen Signatur ermöglicht es, Unternehmen wie auch privaten Organisationen, im ProcessMaker papierlose Genehmigungsverfahren aus- und durchzuführen. Durch dieses Verfahren der digitalen Signatur ist es nicht mehr von Nöten, das Genehmigungen gedruckt und unterschieben werden, um dann erneut eingescannt in den Workflow zu gelangen.[6]


4.1.6 Weiterentwicklung

ProcessMaker wird fortgehend von den Programmierer der Colossa Inc. weiterentwickelt.

  • Diese Funktion der Updates gewährleistet, dass das System jederzeit kostenfrei auf den aktuellsten Stand gebracht werden kann.
  • Kleinere Updates, sogenannte Patches, um Bugs zu beheben werden regelmäßig von den Entwicklern veröffentlicht und können ohne bedenken eingespielt werden.
  • Bei größeren Updates empfehlt Colossa Inc. eine neue Version von ProcessMaker herunterzuladen und diese auf einem Testserver unter realen Bedingungen zu testen, um sicherzustellen das keine Komplikationen auftreten. Dennoch wird empfohlen, vor der Installation der neuen Version ins Live-System, ein Backup der gesamten Datenbanken zu erstellen, um einen Totalverlust der Daten zu verhindern.

4.1.7 Kosten

Für die Anschaffung von ProcessMaker fallen als OpenSource Produkt keine Kosten an. Dennoch können bei der Einführung neuer Produkte diverse Kosten entstehen. Diese sind u.a. abhängig von der investierten Zeit und der Erstellung der Infrastruktur. Einige Beispiele zu möglichen Kosten sind in der folgenden Tabelle aufgelistet.

Kosten für
Investitionskosten
Beschaffung der Hardware (Server + Clients)
Zeitaufwand Installation / Konfiguration des Servers
Einstellung neuer Mitarbeitern (mit dem entsprechenden Fachwissen)
Schulungen der Mitarbeiter
Erstellung von Schulungsunterlagen
fortlaufende Betriebskosten
zusätzlicher Stromverbrauch
Pflege der Programminhalte
administrativer Aufwand


4.1.8 Support

Das Unternehmen Colosa Inc. bietet, bei Bedarf, kostenpflichtige Support-Pakete an. Angeboten werden u.a. folgende Dienstleistungen: (vollständige Tabelle unter: Subscription Pakete)

  • Telefonsupport
  • Hotline (bei Bedarf 24x7)
  • Hosting (Cloud Computing)
  • Eskalationsmanagement
  • zusätzliche Plugins
  • Schulungen

Kostenlos sind hingegen die, eigens von Colosa Inc. ins Web gesetzte, ProcessMaker Wiki-Seite Wiki ProcessMaker und das Forum, Forum ProcessMaker über welches sich Nutzer austauschen können und somit von dem Wissen anderer User weltweit profitieren.

4.2 Gesamtergebnis der Analyse

Teilbereich
Postiv
Negativ
Systemanforderungen
Das Programm kann auf unterschiedlichen Betriebssystemen installiert werden Die Systemanforderungen sind unserer Meinung nach für den produktiven Serverbetrieb als zu gering angegeben. Die Software funktioniert zwar mit den angegebenen Mindestanforderungen. Ein performantes Arbeiten mit mehreren Benutzern ist aber mehr als fragwürdig. Für die Tests nutzten wir ein Standalone Gerät mit Core I5 und 4GB Arbeitsspeicher. Die Performance der Software war mit dieser Hardware ausreichend.
Schwierigkeitsgrad Installation / Konfiguration
Die Installation der Software auf einem Standalone Gerät ist sehr einfach. Das Installationspaket ermöglicht es dem Benutzer innerhalb weniger Minuten das Programm zu installieren und zu starten. Die Serverinstallation ist um einiges aufwendiger als die lokale Installation über das Installationspaket. Gerade der Punkt Sicherheit sollte in einer produktiven Umgebung nicht vernachlässigt werden. Vorkenntnisse im Umgang mit der Datenbank MySQL und dem Webserver Apache sind für den sicheren und produktiven Betrieb der Software erforderlich. Um die Sicherheit zu erhöhen und Zugriffe von dritten zu vermeiden, sollten die eingesetzten Produkte mit aktuellen Updates versorgt werden.
Benutzerfreundlichkeit
Die Menüs sind klar strukturiert. Unnötige Verschachtelungen werden vermieden. Der Endbenutzer wird sich schnell im Programm zu Recht finden, da die Funtionen für den Benutzer auf die wesentlichen Funktionen beschränkt sind. Der Benutzer kann Vorgänge intuitiv bearbeiten, wenn die Formulare, welche durch den Administrator für die Prozesse angelegt werden, selbsterklärend sind. Im Editor lassen sich Objekte leider nur einzeln anordnen.
Funktionen
Die Funktionen sind vielseitig. Durch die zahlreichen Funktionen lassen sich die Prozesse optimal abbilden. Die Funktionen der Software sind sehr umfangreich und als Laie in einer Administrationsfunktion ohne fremde Hilfe beispielsweise durch einen Berater kaum selbstständig zu erlernen.
Konfigurationseinstellungen
Das Programm unterstützt unterschiedliche Sprachen Die Sprachpakete müssen nachträglich installiert werden und weisen zumindest in der deutschen Version einige Fehler auf
Benutzerverwaltung
Das AD kann über LDAP angebunden werden. Die Übernahme von Benutzern aus dem AD erleichtert die Benutzeranlage enorm
Den Benutzern können unterschiedliche Rechte zugewiesen werden
Die Einteilung der User in Gruppen erleichtert die Zuordnung der Prozesse
Prozesserstellung
Sobald das Wissen für die Basisfunktionen erworben wurde, kann man schnell unterschiedliche Testszenarien aufbauen und die zahlreichen Funktionen testen. Für den Laien, ohne Vorkenntnisse mit Modellierungssoftware, ist es schwer die Zusammenhänge zwischen Formularen und Aufgaben intuitiv zu verstehen. Um ein Testszenario aufbauen zu können, ist es notwendig sich in Foren über die jeweiligen Funktionen zu informieren.
DynaForms
Mit Hilfe der Funktionen lassen sich auch ohne Programmierkenntnisse leicht Formulare erstellen. Die einzelnen Funktionen der Formulare sind gut strukturiert und lassen sich per Drag&Drop in das Formular einbauen.
Erweiterbarkeit
Plugins und Add-Ons sind nur kostenpflichtig erwerbbar
Weiterentwicklung
Aufgrund kostenfreier Patches lassen sich Bugs und Sicherheitslücken, der Software beheben bzw. schliessen
Kosten
Durch die Open-Soruce Eigenschaft keine Softwarekosten
Support
Kostenlose wie auch kostenpflichtige Möglichkeiten

5 Schlussbetrachtung

Zusammenfassende Schlussfolgerung aus der Diskussion beider Gruppenmitglieder:

Während der Bearbeitung der Fallstudie konnten wir uns mit diversen Aspekten der Software ProcessMaker auseinandersetzten.

Die Informationsbeschaffung zu der Software ProcessMaker ist leider lediglich über die Homepage sowie die Wiki-Seite und das Forum der Firma Colosa Inc. möglich. Dies hat sich einerseits erschwerend auf die Ausarbeitung der Facharbeit ausgewirkt, jedoch ist ein gravierender Aspekt die Informationsbeschaffung der Software für Interessenten. Stellen wir uns anhand eines Gedankenexperimentes vor, dass ein Unternehmen sich für die Software ProcessMaker interessiert, so bleibt dem Interessenten keine andere Informationsquelle als Colosa Inc. an sich. Dies stellt insoweit ein Problem dar, dass die auf der Homepage aufgeführten Referenzen, selbstverständlich, alle positive Ausführungen enthalten, damit bleibt eine objektive Sichtweise aus. Positiv ist anzumerken, dass nach der Anmeldung auf der firmeneigenen Homepage direkte eine Benachrichtigung zugesandt, in der eine weitere Betreuung angeboten wurde. Dies wirkt sich fördernd auf die Akquise potenzieller Neukunden aus.


Die Grundidee, der strukturierten Aufgabenbearbeitung in einem Betrieb, anhand eines Softwareprogramms zu gewährleisten, erscheint uns als äußerst sinnvoll, denn somit erfolgt neben der Reduzierung von Fehlerquellen ebenfalls die Optimierung der Geschäftsprozesse.

Während der Nutzung, der Software aus analytischen Zwecken, erwies sich die Programmoberfläche als äußerst benutzerfreundlich, was die Tatsache mit sich bringt, dass die Handhabung des Programms für Mitarbeiter, die in dem Bereich der Programmierung nicht versiert sind, erleichtert wird, damit geht die Kosteneinsparung im Bereich der Schulungen einher. Der Kostenfaktor stellt, aufgrund der Open-Source-Software, ein ins besonders positives Merkmal dar, damit entfallen die sonst üblichen Lizenzgebühren und die Anschaffung ist kostenfrei. Jedoch ist zu bedenken, dass die eventuell (aber nicht zwingend) benötigten Plugins und Add-Ons kostenpflichtig sind.

Die weitreichenden Folgen der Einführung der Software ProcessMaker weisen positive sowie negative Tendenzen auf.

  • Negativ ist die mögliche Mitarbeiterrationalisierung aufzuführen, diese bringt eine Kostenreduzierungen mit sich, ist jedoch unter ethischen Gesichtspunkten schwer vertretbar. Obwohl die marktwirtschaftlichen Erfordernisse kaum ein Umgehen dieser Handlungsweise zulassen, wenn die Budgetierungen eingehalten werden sollen.
  • Positiv ist die Optimierung der Arbeitsabläufe sowie der Durchlaufzeiten aufzuführen. Damit einhergehend steigt das Prestige des Unternehmens u.a. bei den Zulieferern, aufgrund der Workflow-Optimierung in der internen Rechnungsabwicklung.

Des weiteren erfolgt eine Kostenersparnis beispielsweise im Bereich des Personalwesens.


Zusammenfassend lässt sich die Software ProcessMaker als ein geeignetes Programm empfehlen, jedoch ist ebenfalls zu bedenken, dass die Anwender neben einer Schulung eine Anweisung zur gewissenhaften Durchführung erhalten, denn ein Software Programm kann nicht im Alleingang die Arbeitsabläufe optimieren, sowie deren einwandfreie Durchführung gewährleisten. Es wird immer die Fachkompetenz der bedienenden Mitarbeitern erforderlich sein.

6 Verzeichnisse

6.1 Abkürzungsverzeichnis

Abkürzung Bedeutung
BPMN
Business Process Model Notation
SQL
Structured Query Language
WAMP
Windows Apache MySQL PHP
VM
Virtual Machine
RBAC
Role Based Access Control
LDAP
Lightweight Directory Access Protocol
AD
Active Directory

6.2 Abbildungsverzeichnis

Abbildungsnummer Abbildungstitel Quelle
Abbildung 1
Logo http://processmaker.com
Abbildung 2
Prozessdurchlauf in einer vertikalen Organisation http://www.springerlink.com/content/978-3-8348-0606-2/#section=749117&page=2&locus=8/2.0/ProcessMaker_Generic_Installation
Abbildung 3
Beispiele für Activities http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/8/81/Bpmn-2.png/400px-Bpmn-2.png
Abbildung 4
Beispiele für Activities im ProcessMaker Eigenes Werk
Abbildung 5
Beispiele für Gateways http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/0/0d/Bpmn-3.png
Abbildung 6
Beispiele für Gateways im ProcessMaker Eigenes Werk
Abbildung 7
Beispiele für Events http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/5/50/Bpmn-4.png/400px-Bpmn-4.png
Abbildung 8
Beispiel für Connecting Objects http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/5/54/Bpmn-5.png/400px-Bpmn-5.png und http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/a/a5/Bpmn-7.png/400px-Bpmn-7.png
Abbildung 9
Beispiele für Swimlanes Beispiele für Artifacts http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/2/2e/Bpmn-6.png/400px-Bpmn-6.png
Abbildung 10
Beispiele für Artifacts http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/3/34/Bpmn-8.png/400px-Bpmn-8.png
Abbildung 11
ProcessMaker Verzeichnisse http://wiki.processmaker.com/index.php/2.0/ProcessMaker_Generic_Installation
Abbildung 12
Konfig pmos.conf http://wiki.processmaker.com/index.php/2.0/ProcessMaker_Generic_Installation
Abbildung 13
Hauptmenü von ProcessMaker Eigenes Werk
Abbildung 14
User Login Eigenes Werk
Abbildung 15
Postfach / Eröffnung eines neuen Vorgangs Eigenes Werk
Abbildung 16
Formular Bestellung / Status im Prozesdiagramm Eigenes Werk
Abbildung 17
Formular Bestellgenehmigung / Status im Prozesdiagramm Eigenes Werk
Abbildung 18
Formular Bestellbestätigung/ Status im Prozesdiagramm Eigenes Werk
Abbildung 19
Upload über einen zusätzlich Step Eigenes Werk
Abbildung 20
Upload über ein Dynaform Eigenes Werk
Abbildung 21
Dokumentenübersicht zu einem Vorgang Eigenes Werk
Abbildung 22
Beispiele für einen Report im ProcessMaker http://wiki.processmaker.com/images/5/57/PR_casestaskprocess.png
Abbildung 23
Benutzerverwaltung Eigenes Werk
Abbildung 24
Editor von ProcessMaker Eigenes Werk
Abbildung 25
DynaForm Editor Toolbar Eigenes Werk
Abbildung 26
DynaForm Editor Tabs Eigenes Werk
Abbildung 27
Case Scheduler Eigenes Werk
Abbildung 28
Process Files Manager Eigenes Werk
Abbildung 29
Plugins für ProcessMaker http://processmaker.com/plugin-packs

6.3 Tabellenverzeichnis

Nummer Tabelle
1
Kosten
2
Gesamtergebnis der Analyse

7 Fußnoten

  1. Vgl. Prozessmodellierung S.10
  2. Vgl. Introduction to BPMN
  3. Vgl. Firmen Informationen
  4. Hellige (2008), S. 95
  5. Vgl. wiki.processmaker.com (2011a)
  6. Vgl. Plugins für ProcessMaker

8 Literatur- und Quellenverzeichnis

Firmen Informationen Allgemeine Informationen über ProcessMaker , http://www.processmaker.com/about-us
wiki.processmaker.com (2011a) Wiki for ProcessMaker , Installation Requirements, http://wiki.processmaker.com/index.php/2.0/ProcessMaker_Requirements, 12.05.2011, 14:05
Prozessmodellierung Enntwickler von BPMN , http://wiwi.htwk-leipzig.de/fileadmin/fbwiwi/Wirtschaftsinfo/win_meeting/win_meeting_2008_pdfs/WINTreffen2008StaeSteu.pdf, 16.05.2011, 17:05
Hellige (2008) Hellige, Hans Dieter: Mensch-Computer-Interface: Zur Geschichte und Zukunft der Computerbedienung, 1. Auflage, Transcript Verlag, 2008, ISBN 978-3-8994-2564-2
Introduction to BPMN Stephen A. White, IBM Corporation : http://www.bpmn.org/Documents/Introduction_to_BPMN.pdf
Plugins für ProcessMaker Plugins für ProcessMaker  : http://processmaker.com/processmaker-plugins-and-addons
Persönliche Werkzeuge