Analyse von colabolo
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Fallstudienarbeit | |
| Hochschule: | Hochschule für Oekonomie & Management |
| Standort: | Essen |
| Studiengang: | Bachelor Wirtschaftsinformatik |
| Veranstaltung: | Fallstudie / Wissenschaftliches Arbeiten |
| Betreuer: | Prof._Dr._Uwe_Kern |
| Typ: | Fallstudienarbeit |
| Themengebiet: | Kollaboratives Projektmanagement |
| Autor(en): | Björn Frese, Markus Blum, Joachim Bendik |
| Studienzeitmodell: | Tagesstudium |
| Semesterbezeichnung: | |
| Studiensemester: | 4 |
| Bearbeitungsstatus: | begutachtet |
| Prüfungstermin: | |
| Abgabetermin: | |
Inhaltsverzeichnis |
1 Abkürzungsverzeichnis
Abkürzung
| Bezeichnung |
|---|---|
| AIR | Adobe Integrated Runtime |
| AJAX | Asynchronous JavaScript and XML |
| API | Application Programming Interface |
| CSS | Cascading Style Sheets |
| DIN | Deutsche Industrie Norm |
| DOM | Document Object Model |
| GB | Giga Byte |
| GHz | Giga Hertz |
| IT | Informationstechnologie |
| ID | Identifikator |
| ISO | International Organization for Standardization |
| IEC | International Electrotechnical Commission |
| LDAP | Lightweight Directory Access Protocol |
| RSS | Really Simple Syndication |
| SaaS | Software as a Service |
| SSL | Secure Sockets Layer |
| WWW | World Wide Web |
| XHTML | Extensible Hypertext Markup Language |
| XML | Extensible Markup Language |
| XSLT | Extensible Stylesheet Language Transformation |
2 Abbildungsverzeichnis
Abb.-Nr.
| Abbildung |
|---|---|
| 1 | Colabolo |
| 2 | Vorgehensweise als Prozess |
| 3 | Magisches Dreieck des Projektmanagements |
| 4 | Collaboration and Social Media |
| 5 | Meme Map Web 2.0 |
| 6 | Die Qualitätsmerkmale nach ISO/IEC 9126 (25000) |
| 7 | Windows |
| 8 | Mac OS X |
| 9 | Linux |
| 10 | Account Settings |
| 11 | Dashboard |
| 12 | Box.net |
| 13 | Teambox |
| 14 | Google Wave |
| 15 | Timebridge |
| 16 | Pick a date |
| 17 | Build a mindmap |
3 Tabellenverzeichnis
Tab.-Nr.
| Tabelle |
|---|---|
| 1 | Vergleich Web 1.0 und Web 2.0 |
| 2 | Web 2.0-Technik / Anwendung |
| 3 | Test Support-Anfragen |
| 4 | Zahlungsmodalitäten |
| 5 | Menüpunkte und Funktionen |
| 6 | Wave-Anwendungen frei programmiert |
4 Einleitung
4.1 Motivation
Durch das Web 2.0 sind viele Funktionen im WWW bedienfreundlich, schneller und kostengünstig geworden. Auch Webbrowser-Anwendungen im Bereich Projektmanagement sind mittlerweile als Freeware oder Shareware im Internet vorhanden und sollen dem Web 2.0 Konzept entsprechen. Gleichzeitig sind Unternehmen durch die Globalisierung ständig gezwungen kostengünstig zu wirtschaften um marktfähig zu bleiben. Weiteres Merkmal ist der dadurch entstehende Zeitdruck gegenüber den Konkurrenten. Durch das ständige Fortschreiten vieler Technologien können Prozesse effektiver geplant und durchgeführt werden. Wer in dieser Zeit zu langsam handelt, kann Marktanteile und dadurch bares Geld verlieren. Unternehmen sind also gezwungen zu sparen.
In Projekten ist es üblich, dass alle Projektmitglieder Daten zu jederzeit austauschen können und auch dafür den jeweiligen Zugriff haben. Durch herkömmliche Kommunikationswege wie E-Mail, Telefon oder eines Instant Messengers ist es aber nicht möglich, alle Mitglieder gleichzeitig auf denselben Informationsstand zu bekommen. Beispielsweise können Projektpläne in mehreren Versionen per Mail kursieren. Die Projektmitarbeiter können sich nicht sicher sein, ob der Kollege auf dem neuesten Stand ist. Dieses Vorgehen ist nicht effektiv und nicht transparent.
Warum sollte ein Tool wie Colabolo nicht auch bedienfreundlich, schneller und kostengünstig sein sondern auch ein nützliches Werkzeug im Projektmanagement?
4.2 Zielsetzung
Ziel der Fallstudie ist, das Projektmanagement-Tool "Colabolo" in seinen Modulen zu analysieren und seine Nutzbarkeit für kollaboratives Projektmanagement zu überprüfen.
4.3 Vorgehensweise
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5 Grundlagen
5.1 Projektmanagement
Die DIN-Begriffsnorm 69 901 definiert Projektmanagement als "die Gesamtheit von Führungsaufgaben, -organisation, -techniken und –mitteln für die Abwicklung aller Projekte, als auch eines einzelnen Projektes".
Das Projektmanagement ist das Management, das erforderlich ist, um ein Projekt in einer bestimmten Art und Zeit mit bestimmten Ressourcen zu einem Ergebnis zu bringen[1].
Somit stellt das Projektmanagement ein Leitungs- bzw. Organisationskonzept dar, bei dem sich gegenseitig beeinflussenden Projektelemente und das Projektgeschehen selber nicht dem Zufall überlassen wird, sondern gezielt zu einem festen Zeitpunkt herbeigeführt werden soll[2].
Wie sich die Projektelemente gegenseitig beeinflussen, veranschaulicht das magische Dreieck des Projektmanagements. Das magische Dreieck stellt die zentralen Ecken einer Projektarbeit mit den drei zentralen Inhalten dar: Mit Leistung (Qualität), Kosten und Termine[3].
Zieht man an einer Ecke dieses Dreiecks an, verschiebt sich das Verhältnis der Seiten entsprechend zueinander.
Bei der Planung, Steuerung und Kontrolle von Projekten sowie der Koordination dieser Führungstätigkeiten orientiert sich das Projektmanagement an den strategischen Ergebnis- (hohe Qualität bezüglich des Ergebnisses), Kosten- (niedrige Kosten) und Zeitzielen (kurze Durchlaufzeiten der Projekte).
Beispielsweise kann man die Qualität eines neuen Produktes dadurch steigern, dass man mehr Zeit in seine Entwicklung investiert. Dies hat aber zwangsläufig auch einen Anstieg der Entwicklungskosten zur Folge.
Folgende Abbildung veranschaulicht das Magische Dreieck des Projektmanagements:
5.2 Kollaboration
Kollaboration oder auch "Collaboration" ist ein englisches Wort für "Zusammenarbeit". Kollaboration bezeichnet die "institutionalisierte Zusammenarbeit über Abteilungs- und Unternehmensgrenzen hinweg"[5]. Die Kollaboration hat aber im deutschen Sprachgebrauch eine negative Bedeutung, da sie ursprünglich die Zusammenarbeit mit Feinden meint.
Die negative Assoziation ist aber heutzutage weitestgehend verschwunden.
Die Bedeutung der Zusammenarbeit in der Kollaboration ist aber eine andere im Vergleich zum Teamwork. Dort meint man die Zusammenarbeit im persönlichen Kontakt, wobei bei der Kollaboration die Zusammenarbeit eine Mischung aus Kommunikation, Arbeitsprozesse und Dokumentenmanagement in den unterschiedlichsten Zusammensetzungen gemeint ist[5].
Dennoch kann man die genaue Bedeutung im deutschsprachigen Gebrauch nicht ganz festlegen. In der IT-Branche wird nahezu für jede Form der zwischenbetrieblichen Kooperation z.B. periodischer Informationsaustausch, komplexe Produktentwicklungsaktivitäten oder die Ausführung von Marketingprojekten als Kollaboration beschrieben[6].
Eine häufige Form der Kollaboration ist der Einsatz mit elektronischen Medien, welche man auch "virtuelle Kollaboration" nennt[7] und immer mehr an Bedeutung durch das Web 2.0 nimmt.
5.2.1 Kollaboratives Projektmanagement
Wichtiger Bestandteil des kollaborativen Projektmanagements ist, dass das Management in die Projektarbeit aller Projektmitglieder integriert ist. In weiteren Projektmanagement-Organisationsformen ist dies nicht der Fall.
Weiterhin wird das kollaborative Projektmanagement durch drei Eckpfeiler beschrieben:
1. "Transparenz, damit alle wissen was, im Projekt los ist"
2. "Gemeinsame Qualitätsverantwortung, um aktiv Qualität zu schaffen, statt nur zu kontrollieren"
3. "Selbstorganisation, also auch dezentral organisieren, statt alles zentral vorgeben."[7]
5.2.2 Webanwendungen im Projektmanagement
Kolloaboratives Projektmanagement wird mittlerweile auch online durchgeführt, vom "Web 1.0 Standard" bis hin zum "Web 2.0 Standard". Ein Report unter dem Namen "Collaboration and Social Media" von Gilbane zeigt, dass in amerikanischen Unternehmen Webanwendungen mit dem "Web 1.0 Standard" wie Email oder normale Webseiten zu 100% eingesetzt werden. Bewertet wird es von Gilbane aber als weniger effektiv, wie Blogs oder Wikis, die dem "Web 2.0 Standard" entsprechen, aber nur zu 10% in amerikanischen Unternehmen eingesetzt werden.
Folgende Tabelle veranschaulicht die Effektivität und die Nutzung der Webanwendungen:
Dabei fällt auf, dass fast 50% der Unternehmen die synchronen Kommunikationswege wie Instant Messenger genutzt werden und mehr den asynchronen Kommunikationswegen näher kommen. Der Verlauf sollte heute mittlerweile nahezu aufgeschlossen sein.
5.3 Web 2.0
Wenn man heutzutage im Internet surft, sind viele Funktionen, Anwendungen, Technologien und Designs im World Wide Web selbstverständlich. Wenn man sich die Nutzung des Internets vor zehn Jahren anschaut, dann fallen viele Veränderungen zu heute auf.
Tim O'Reilly, Softwareentwickler und maßgeblicher Entwickler der Scriptsprache Perl, stellte am 30.09.2005 in seinem Artikel "What is Web 2.0" sein Konzept zum Web 2.0 auf.
Seither wird der aktuelle Stand des Internets mit dem Begriff "Web 2.0" bezeichnet, auch wenn viele Anwendungen schon länger existieren, als der Begriff selber. Der Begriff selber entstand bei einem Brainstorming von Dale Dougherty und Craig Line, die eine Konferenz planten. Sie stellten dabei fest, dass das Internet bis dato eine wichtige Rolle im täglichen Leben einnahm, obwohl durch die "Dotcom-Blase" viele New Economy Unternehmen enorm geschädigt wurden[9].
Die Ergänzung "2.0" erfolgte bei dem Brainstorming sinngemäß durch die Softwareentwicklung. Unterschiedliche Versionen eines Programms werden mit aufsteigenden Zahlen gekennzeichnet. Bei kleineren Veränderungen, z.B. nur einer Fehlerbehebung, wird nach dem Komma die Zahl verändert. Eine Veränderung vor dem Komma stellt aber eine größere und somit auch grundlegende Veränderung eines Programmes dar. So folgte ein "2.0" und kein "1.1"[9].
Anhand von Vergleichen, versuchten Dougherty und Line das alte "Web 1.0" vom neuen "Web 2.0" zu trennen.
| Web 1.0 | Web 2.0 |
| DoubleClick | Google AdSense |
| Ofoto | Flickr |
| Akamai | BitTorrent |
| mp3.com | Napster |
| persönliche Homepage | Webblog |
| page views | cost per click |
| veröffentlichen | partizipieren |
| Podcasts | |
| Web Conferencing | Social Networking |
| Instant Messaging | Mashups |
Tabelle 1: Vergleich Web 1.0 und Web 2.0
Auch wenn das Web 2.0 in allen Medien verwendet wird, gibt es aber dazu keine genaue Definition. Viele unterschiedliche Meinungen und Ansichten verhindern es. Dennoch lässt es sich durch markante Charakteristika beschreiben.
5.3.1 Charakteristika
In dem Artikel von Tim O'Reilly "What is Web 2.0" charakterisiert er sieben Merkmale des Web 2.0[10], die im Folgenden beschrieben werden.
- The Web as Platform: Das Internet als Plattform kennt mittlerweile jeder und nutzt es. Und das nicht nur über den Webbrowser, sondern auch über andere Dienste und Software.
- Harnessing Collective Intelligence: Die Kollektive Intelligenz resultiert aus einem Netzwerkeffekt. Am Beispiel Wikipedia kann man erkennen, dass ein Informationsnetzwerk funktionieren kann. Jeder Eintrag kann von jedem Nutzer bearbeitet werden[10]. Ein Beispiel in der Biologie ist die Ameisenkolonie. Eine einzelne Ameise ist nicht sehr intelligent, aber im Kollektiv erreichen sie eine erstaunliche Intelligenz[11]. Ein interessantestes Beispiel bildet Paul Rademacher, der in dem Buch "Wikinomics" von Don Tapscot beschrieben wird. Im Silicon Valley suchte Paul eine Wohnung. Die Einzelsuche erwies sich für ihn sehr umständlich. So entwickelte er eine Webseite, indem er die Online-Wohnungsinhalte von der Seite "Craigslist" mit dem Karteninhalt von Google-Maps verknüpfte. Auf seiner neuen Internetseite konnte man nun eine Stadt in einem Preissegment angeben und erhielt eine Karte, wo die Wohnungen markiert sind. Diese Lösung war keinem Internetanbieter, weder Craigslist noch Google vorher aufgefallen. Hier erkennt man die kollektive Intelligenz[12].
- Data is the next Intel Inside: Spezialisierte Datenbanken wie Googles Suchindex, Amazons Produktlisten oder Flickrs Bildverzeichnis nehmen immer mehr an Bedeutung zu. Firmen im WWW versuchen sich von anderen Konkurrenten abzugrenzen und erweitern z.B. das Produktkatalog um weitere nützliche Daten. Amazon gewann in den letzten Jahren dadurch mehr und mehr an Nutzern. Die Waren von Amazon wurden nicht nur mit Titel, Urheber und Kurzbeschreibung abgespeichert, sondern auch ein Bild und die Benutzerbewertungen wurden angefügt[11].
- End of the Software Release: Immer mehr Nutzer sind im Internet. Viele Firmen haben es erkannt und nutzen das Internet als Plattform. Z.B. wird Software als Service angeboten und nicht als Produkt. Ein Dienst wird umso besser, je mehr Leute ihn nutzen. Ein Beispiel dafür ist der Webbrowser Google. Weiterhin kann man sagen, dass es das Ziel ist, möglichst viele Nutzer in eine Beta-Phase einer Software mit einzubeziehen. Software kann eher in einer Vorab-Phase online gestellt werden, um Probleme aufdecken zu lassen oder um sich neue Ideen geben zu lassen[10].
- Lightweight Programming Models: Wenn Web Services offen zugänglich gemacht werden, setzen sie sich einfacher durch. RSS und AJAX unterstützen diesen Ansatz, auch das nur einzelne Webinhalte durch RSS wiederverwendet werden, woran die Urheber niemals gedacht hätten. Des Weiteren erreicht man dadurch Innovation durch Zusammenbau. Firmen können erfolgreicher als andere sein, indem sie nur Dienste auf eine andere Art verbinden und nutzbar machen[10].
- Software Above the Level of Single Device: Die iPod-iTunes-Kombination zeigt, dass nicht nur der PC als Endgerät geeignet ist, sondern auch andere mobile Endgeräte. Lokal installierte Software kann als Vermittler zwischen einem mobilen Endgerät und dem Web-Backend agieren[10].
- Rich User Experience: Eine Schlüsselfunktion spielt hierbei Ajax, die mehrere Technologien (XHTML, CSS, DOM, XML, XSLT, JavaScript) zusammenbringt um Web-Anwendungen und eine Interaktion mit dem Server zu implementieren. Die Anschaulichkeit, z.B. von Webseiten, wird vielfältiger und dadurch für Besucher intuitiver uns interessanter. Ein Beispiel für dieses Vorgehen ist Google Maps[10].
Das Web hat sich von statischen Webseiten bis hin zu dynamischen Plattformen entwickelt und bietet den jeweiligen Nutzern eine Menge an unterschiedlichen Daten und Informationen an. Das heutige Web 2.0 stellt somit viele Verfahren und Anwendungen dar, die sich um das World Wide Web als Plattform drehen[11].
Tim O'Reilly veröffentlicht in seinem Artikel das Web 2.0 in einer "meme map", um es besser anschaulich zu machen.
5.3.2 Einsatzmöglichkeiten
Mit der Einführung des Begriffes "Web 2.0" stiegen auch Web 2.0-Angebote rasant an. Der Erfolg kann durch drei Faktoren beschrieben werden: verbesserte Verfügbarkeit, technische Infrastruktur und das Nutzungsverhalten[13].
- Verbesserte Verfügbarkeit: Web-Technologien sind besser verfügbar und ermöglichen es dem Konsumenten oder auch Anbieter eine vereinfachte Nutzung.
- Technische Infrastruktur: Durch Breitbandverbindungen ist die Übertragung von größeren Dateien wie Bilder, Musik oder Videos kein Hindernis mehr.
- Nutzungsverhalten: Die heutige Generation ist mit dem Computer und dem Internet aufgewachsen. Diese Generation ist an typische Funktionalitäten gewöhnt. Deshalb hat sich gegenüber diversen Internetanbietern Vertrauen entwickelt.
Die Tabelle veranschaulicht die heutigen Einsatzmöglichkeiten der Web 2.0-Anwendungen:
| Web 2.0-Technik / Anwendung | Beispiele für (geschäftliche) Einsatzmöglichkeiten |
| Social Websites für Fotos | Immobilienmakler nutzen diese Sites, um Fotos der zum Verkauf stehenden Häuser einzustellen; Ingenieure verwenden sie zur gemeinsamen Nutzung von Baustellenfotos und Bauplänen |
| Social Websites für Videos | YouTube wird von tausenden Unternehmern als Werbefläche benutzt |
| Social-Networking-Websites | Sie werden von Werbern für gezieltes Ansprechen von Verbrauchern genutzt; Unternehmen greifen auf sie zurück, um mit Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten in Kontakt zu bleiben |
| Social-TV-Websites | Medienunternehmen nutzen diese Sites zum Ausbau des Marktes für ältere Fernsehserien und Long-Tail-Marketing |
| Entwicklungsplattformen für Suchen und Anwendungen | Hunderte von Unternehmen betten Google-Karten und Google-Earth-Code in ihre Websites ein; Online-Kollaborationswerkzeuge bieten eine kostenlose Alternative zu herkömmlichen Softwarepaketen |
| Blogs | Werber gehen unter Berücksichtigung der jeweiligen Interessen gezielt auf Blogger ein: Unternehmen überwachen Blogs, um sicherzustellen, dass sie in der Blogosphäre vorteilhaft dargestellt werden. Unternehmen bezahlen Blogger für schmeichelhafte Kommentare und stellen selbst vorteilhafte Kommentare ins Internet |
| Virtuelles Leben | Unternehmen wie IBM und HP entwickeln virtuelle Websites, in denen Kunden die Produkte sehen und mit entfernten Vertriebsmitarbeitern sprechen können |
| RSS | Anbieter verwenden RSS, um ihren Inhalt an Abonnenten weiterzugeben; Unternehmen nutzen RSS, um ihre Kunden Unternehmensnachrichten, Preisänderungen und neue Produkte auf dem Laufenden zu halten |
| Prognose-Märkte | Unternehmen bitten Mitarbeiter, die Gewinne für neue Produkte oder Quartalsgewinne für das gesamte Unternehmen zu prognostizieren; Kunden sind am Produktdesign durch Abstimmung über potenzielle zukünftige Produkte beteiligt |
| Folkosonomien und Social Tagging | Wissensmanagement: Statt Inhalt und Dokumenten Taxonomien aufzuzwingen, bitten Unternehmen Mitarbeiter, Dokumente zu klassifizieren; Video-Websites nutzen die Kundenklassifizierung als Alternative zu üblichen Video-Taxonomien, z.B. Action, Abenteuer, Drama, Komödie usw. |
| Social Shopping | Social-Shopping-Seiten kombinieren Shopping und Social Networking. An bestimmten Produkten interessierte Verbraucher können nach anderen, die diese Produkte gekauft haben, suchen oder man sucht Gleichgesinnte zum Vergleichen von Aufzeichnungen. Unternehmen können diese nutzen, um Produkte in einem kleinen Markt zu testen oder zusätzlichen Umsatz über die gezielte Ansprache der Communitys zu erreichen |
| Podcasting | Unternehmen erstellen Audio- und Videopräsentationen für die Online-Darstellung ihrer Produkte |
| Recommendersysteme | Internetshops sammeln Daten über die gewählten Produkte von Tausenden von Benutzern und suchen nach Mustern im Kundenverhalten, um dem Kunden Empfehlungen unterbreiten zu können |
| Crowdsourcing | Zum einen ermöglichen Kundenfeedbacksysteme die Verbesserung vom Produkten und Dienstleistungen durch das gezielte Sammeln und Diskutieren von Kundenvorschlägen, die wiederum von anderen Kunden weitergeführt, bewertet oder kommentiert werden können. Zum anderen bezeichnet Crowdsourcing die Nutzung menschlicher Ressourcen zur kostengünstiger Erledigung von Routineaufgaben |
| Mashups | Softwareunternehmen generieren neue Anwendungen auf Basis von Code, der von Dritten bereitgestellt wird |
| Widgets | Widgets werden von vielen Unternehmenswebsites eingesetzt, um die Reichweiter ihrer Website auszubauen |
Tabelle 2: Web 2.0-Technik / Anwendung[14]
6 Analysekriterien
6.1 Einsatzgebiete
Das Kriterium „Einsatzgebiete“ analysiert den Zweck und den anzuwendenden Bereich der Zielgruppe. Dabei sollten primär folgende Fragen beantwortet werden:
Wer kann Colabolo nutzen?
Wann findet Colabolo Anwendung?
6.2 Rechtliche Grundlagen
Der Bereich „Rechtliche Grundlagen“ beinhaltet Angaben zum Hersteller, die Analyse der Datensicherheit und des Zugriffsschutzes und Angaben zu Lizenz- und Verwertungsrechten.
Hersteller
Hinsichtlich des Herstellers spielen neben allgemeinen Angaben zum Unternehmen, insbesondere die Erfahrung und die Absicht langfristig in diesem Feld tätig zu sein eine Rolle.
Datensicherheit und Zugriffsschutz
Da der Hersteller das Produkt über das Internet vertreibt und zur Verfügung stellt, sollte eine verschlüsselte Übertragung der Daten gewährleistet sein. Des Weiteren werden durch die Benutzung des Colabolo Clients Daten über das Internet auf einen externen Server übertragen. Auch hier sollte eine Verschlüsselung der Daten vorliegen. Wünschenswert wären Zertifizierungen, die die Informationssicherheit im Unternehmen unabhängig bescheinigt.
Lizenz- und Verwertungsrechte
Eine Untersuchung der Lizenz- und Verwertungsrechte ist bedeutet für Applikationen, die sensible Daten verarbeiten und ggf. vom Hersteller (kann gleichzeitig auch Lizenzgeber sein) gespeichert werden. Wie ist in diesem Fall das Lizenzrecht gestaltet? Welche Rechte besitzt der User - einmal zum Zeitpunkt der Erstinstallation ohne Kauf einer Monats- bzw. Jahreslizenz (Shareware) und zum Zeitpunkt des Erwerbs der Monats- bzw. Jahreslizenz? Welche Verwertungsrechte besitzt der Lizenznehmer? Gerade für große Unternehmen spielt dies eine Rolle, wenn die Software von mehreren Mitarbeitern benutzt werden soll. Ist hier der Erwerb einer Lizenz notwendig oder müssen hier mehrere Lizenzen, je nach Useranzahl, erworben werden?
6.3 Service & Kosten
Da der Dienst Daten auf einem externen Server ablegt und der Nutzer somit auf die Verfügbarkeit des Dienstes angewiesen ist, gilt hierbei ein Augenmerk auf die Verfügbarkeit des Servers zu setzen.
Grundvoraussetzung zum Betrieb der Software sollte ein Benutzerhandbuch und ausreichend Informationsmaterial auf der Webseite (z.B. ein Forum) sein. Die darüber hinaus zur Verfügung stehenden Services, z.B. Demo’s, Tutorials, kostenlose Hotline, sind wünschenswert.
Die Kosten für die Nutzung der Software bzw. des Dienstes sollten in einem vernünftigen Verhältnis zum Nutzen stehen. Des Weiteren sollte sie übersichtlich und nachvollziehbar sein. Die Beantwortung folgender Fragen sollte die Analyse erzielen:
Was kostet die Software und was ist in dem Preis enthalten (Training, Installation usw.)?
Fallen jährliche Gebühren, z.B. für Wartung und Aktualisierung der Software, an?
Wie hoch ist der geschätzte finanzielle Aufwand, um das System an die Anforderungen anzupassen und die Nutzer zu schulen?
Wie hoch sind laufenden Betriebskosten?
6.4 Anforderungen
Die Analyse der Anforderungen zielt darauf ab die neue Software mit geringem Aufwand in eine bestehende Infrastruktur zu integrieren. Dabei gibt es zwei verschiedene Modelle nämliche die klassische Client Server Architektur und reine Desktopanwendungen. Der Vorteil bei Client Server Architekturen liegt in den geringeren Hardwareanforderungen da der Großteil der Last auf dem zentralen Server anfällt. Reine Desktopanwendungen sparen den Einsatz kostenintensiver Server und verwenden die in der Regel großzügig dimensionierten Client Arbeitsplätze [15]. Dies ist einer der Hauptaspekte bei der Betrachtung der Anforderungen, da hier unmittelbare Auswirkungen auf die Kosten bestehen. Ein weiterer wichtiger Aspekt spielt jedoch die Wahl des Betriebssystems, da in zahlreichen Unternehmen eine heterogene Systemlandschaft (verschiedene Systeme) vorherrscht[16]. Um alle Mitarbeitern bei einer Kollaborationssoftware mitarbeiten zu lassen sollte diese unabhängig vom Endsystem (Windows, Linux, Mac OS X) funktionieren. Idealerweise wird dies durch eine Webanwendung gewährleistet da hierbei, auch auf eine Neueinarbeitung des Mitarbeiters bei wechselnden Systemen verzichtet werden kann. Webapplikationen weisen in ihrer Bedienung nur geringfügige Unterschiede auf und funktionieren auch von Mobiltelefonen [17]. Nicht zu vernachlässigen bei der Betrachtung ist aber im Bereich der Anforderungen auch die Stabilität. Dies beinhaltet auch die Folgekosten durch Wartung und Support der Software.
6.5 Module
Die Betrachtung der Module ist eng mit dem Begriff der Qualität einer Software verbunden. Für die Qualität lässt sich keine allumfassende Antwort geben, da es auf die intuitive Erwartung des jeweiligen Benutzers ankommt. Dennoch verschafft die ISO/IEC 9126 (inzwischen 25000) eine umfangreiche Grundlage der verschiedenen Aspekte bei der Qualitätsbewertung.
Im Rahmen dieser Hausarbeit wird sich die Analyse der Module auf zwei Hauptaspekte, nämlich den Funktionsumfang (Functionality) und die Bedienbarkeit (Usability), beschränken. In der Kategorie des Funktionsumfanges gilt es zunächst sicherzustellen das Colabolo die Anforderungen an eine Kollaborations-Software erfüllt und die gängigen Probleme damit einfach und natürlich vollständig bearbeitet werden können.
Mit steigendem Funktionsumfang einer Software sinkt jedoch oftmals die Bedienbarkeit, da nicht alle Funktionen direkt erreichbar sein können.
Die Benutzbarkeit befasst sich damit, welche Anforderungen an den einzelnen User erforderlich sind und wie dieser mit der Software umgeht und den Umgang subjektiv bewertet.
Dabei werden folgende Aspekte unterschieden:
Verständlichkeit (Understandability): Wie schnell und einfach kann der User die Software und deren Konzept verstehen[18] ?
Erlernbarkeit (Learnability): Wie schnell kann der Benutzer die Software erlernen[18] ?
Bedienbarkeit (Operability): Wie schnell kann der Benutzer die Software effektiv nutzen[18] ?
7 Analyse von Colabolo
7.1 Einsatzgebiete
Laut Hersteller zielt das Produkt auf kleine Teams ab, die den Anspruch erheben die Nutzung von E-Mails zu reduzieren – kombiniert mit einem integrierten Workflow-System und effizienter Benachrichtigung, welche auf in einer Produktivitätssteigerung des Teams resultieren soll. Eine Einschränkung des Nutzerkreises seitens des Herstellers wird nicht weiter vorgenommen.
7.2 Rechtliche Grundlagen
7.2.1 Hersteller
Hersteller von Colabolo ist ImaHima Inc. Der sich in Tokyo befindende Entwickler ist seit 1999 im Bereich ortungsbasierter Social Networking Dienste tätig. Neben dem gleichnamigen ortungsbasierten Dienst ImaHima sind die bedeutendsten Projekte Colabolo, PayMe und JIRA Confluence[19].
Seit 2008 bietet der Hersteller den Dienst Colabolo an[20]. Eine Referenzliste, welche ein Indikator für den Erfolg des Dienstes bzw. die Erfahrung des Herstellers sein könnte, liegt nicht vor.
7.2.2 Datensicherheit und Zugriffsschutz
Der Colabolo Client greift für die Server Authentifizierung und Verschlüsselung der Daten auf die SSL Technologie zurück. Darüber hinaus wird der User Account und dessen Daten durch eine Kombination von User ID und Passwort geschützt. Dadurch soll gewährleistet sein, dass die eigenen Daten und die Daten der eigenen organisatorischen Einheit geschützt sind. Laut Hersteller werden die Daten bei einem externen Provider gehostet, der laut eigenen Aussagen zu Folge ein „Premier Provider“ ist[21]. Des Weiteren wirbt der Hersteller mit den Zugangsbeschränkungen zu den Server-Räumlichkeiten bezogen auf unauthorisierte Personen und Besucher. Eine Bestätigung dieser Sicherheitsvorkehrungen durch eine unabhängige Behörde kann nicht bestätigt werden.
Server und Datenbanken werden in einer täglichen Routine gebackupt – verschlüsselt gespeichert in einem redundanten System, welches eine sichere, unverzügliche und fehlerlose Wiederherstellung der Daten gewährleisten soll[21].
ImaHima garantiert keine Daten an Dritte weiterzugeben. Diese und weitere Grundsätze der Datensicherheit sind in einer Datenschutzrichtlinie niedergeschrieben[22].
Eine Zertifizierung durch ein Institut oder eine Behörde liegt hier ebenfalls nicht vor.
7.2.3 Lizenz- und Verwertungsrechte
Lizenzrecht
Der User erhält das Lizenzrecht, auch Nutzungsrecht genannt, nach Erwerb der Monats- bzw. Jahreslizenz (siehe 7.3.3). Die Lizenzart, welche erworben wird, nennt sich SaaS (Software as a Service)[23]. SaaS bedeutet, dass der Lizenzgeber die Anwendung betreibt, welche wiederum vom Lizenznehmer über das Internet benutzt wird[23]. D.h. die Anschaffung der Hardware (Computer, Internet, etc.) obliegt dem Lizenznehmer, welcher wiederum das Risiko für diese trägt. In Abhängigkeit von vertraglichen Konditionen gewährt der Lizenzgeber dem Lizenznehmer das Recht der Nutzung - für einen definierten Zeitraum, einem definierten Software- bzw. Serviceumfang und evtl. weiteren Einschränkungen. In den AGB's von ImaHima wird bzgl. der Nutzung von Colabolo nicht auf etwaige Übertragung der Rechte von gespeicherten Daten an ImaHima Inc. eingegangen. Im Vergleich dazu sichert sich YouTube durch die Verankerung der Einräumung eines fast uneingeschränkten Nutzungsrechts[24] die Möglichkeit öffentliche hochgeladenen Medien weiter zu verwerten und zu vermarkten.
Verwertungsrecht
Auf das Verwertungsrecht geht ImaHima Inc. in den AGB's nicht weiter ein. Es ist lediglich niedergelegt, dass sämtliche Softwareinhalte von Copyrights, Trademarks, Service Marks oder Patenten geschützt sind[25].
7.3 Service
7.3.1 Hosting und Verfügbarkeit
Der Softwaredienst und die Daten, die durch Colabolo erstellt und verwaltet werden, werden durch eine externen Provider gehostet. [21]. D.h. Colabolo unterhält keine eigenen Server. ImaHima Inc. zu Folge, ist die Technik des Providers zuverlässig[21].
Während der Testphase konnte kein Verlust der Daten oder der Ausfall der Server, welche unweigerlich zu einer Störung von Colabolo geführt hätten, festgestellt werden. Die Verfügbarkeit über einen längeren Zeitraum als 14 Tage konnte nicht ermittelt werden.
7.3.2 Support
Neben dem Installations- und Benutzerhandbuch, welches alle notwendigen Schritte zur Installation und Bedienung des Programms erläutert, gibt es außerdem die Möglichkeit den Hersteller bzgl. vertraglicher bzw. technischer Belange per E-Mail zu kontaktieren. Diese Mail wird nach Eingang bei ImaHima Inc. Teil eines Help-Desks, welcher die Anfragen der User verwaltet. Das direkte Anlegen einer Support-Anfrage im Help-Desk ist ebenfalls nach Anmeldung auf der Internetseite möglich.
Die Reaktionsgeschwindigkeit des Help-Desks liegt in der Regel zwischen 0 und 24 Stunden. Diese Werte basieren auf drei Support-Anfragen (Uhrzeit MET+1 h).
| Anfrage-Nr. | Datum/Uhrzeit Aufgabe | Thema | Datum/Uhrzeit Antwort | Reaktionsgeschwindigkeit |
| 1 | 26.05.2010 17:15 | Staffelpreise bei großen Abnahmemengen | 27.05.2010 13:10 | 19 h 55 min. |
| 2 | 28.05.2010 15:00 | Probleme beim Einladen von Usern | 29.05.2010 4:21 | 13 h 21 min. |
| 3 | 29.05.2010 12:00 | Schlechte Response-Zeiten des Servers | 29.05.2010 13:36 | 1 h 36 min. |
Tabelle 3: Test Support-Anfragen
Die Antworten auf die Support-Anfragen entsprachen in allen drei Fällen der Vollständigkeit. Eine Reaktivierung der Support-Anfrage auf Grund der Unvollständigkeit der Support-Antwort war nicht notwendig.
7.3.3 Kosten
Die ersten zwei Wochen sind für die Nutzung von Colabolo kostenfrei. ImaHima bietet nach dieser Zeit neben der Einstellung der Nutzung zwei Zahlungsmodalitäten an:
| Monatliche Zahlung | Jährliche Zahlung |
| $ 9.99 | $ 99 |
Tabelle 4: Zahlungsmodalitäten
Vergleicht man diese beiden Modalitäten so erkennt man, dass bei jährlicher Zahlungsweise 2 Monate kostenfrei sind.
Neben der Lizenz (Monats- bzw. Jahreslizenz) zur Nutzung der Software, besteht die Möglichkeit zur Nutzung des Online-Handbuchs und des Help-Desks. Updates werden kostenlos zur Verfügung gestellt. Weitere Services, z.B. Training, Installation oder die Möglichkeit der Anpassung der Software an persönliche Bedürfnisse, ist nicht vorgesehen.
Neben den regulären Lizenzgebühren fallen keine weiteren Kosten für den laufenden Betrieb an.
7.4 Anforderungen
7.4.1 Technologie
Colabolo basiert auf einer Betriebssystemübergreifenden Umgebung der Firma Adobe, namens Air. Colabolo kann daher auf allen gängigen Betriebssystemen wie Windows, Linux und Mac OS X ausgeführt werden. Eine eigene Entwicklung für jedes System entfällt und eine Anpassung ist nicht notwendig. Dies trägt sehr zur Stabilität des Produktes bei. Adobe Air bietet die Möglichkeit Applikationen die bisher im Webbrowser mit den zugehörigen Webtechnologien entwickelt wurden, auf den Desktop zu portieren[26]. Ein zusätzlicher Applikationsserver ist daher zum Betrieb von Colabolo nicht notwendig. Colabolo kann als Client Anwendung mit dem gewohnten Look and Feel unmittelbar auf dem Desktop ausgeführt werden. Einzige Vorrausetzung ist jedoch ein Internetzugang da die Informationen zentral auf einem Colabolo Server gespeichert werden. In Unternehmen mit restriktiver Firewall-Einstellung kann dies neben dem Problem des Datenschutzes auch zu technischen Problemen führen. Die Anforderungen an die Hardware ergeben sich insgesamt aus den Anforderungen von Adobe Air[27]. Colabolo stellt keinerlei zusätzliche Anforderungen. Der Wartungsaufwand bei Colabola ist daher als gering einzuschätzen.
7.4.2 Windows
- Intel® Pentium® III 1GHz oder schneller, 512MB RAM
- Empfohlen: Pentium 4 2GHZ oder schneller, 1GB RAM
- Windows 7, Windows Vista® Home Premium, Business, Ultimate oder Enterprise inklusive 64 bit Edition, Windows Vista SP1, Windows XP Tablet PC Edition SP2 und SP3, Windows XP SP2 und SP3, Windows 2000 SP4, Windows 2003 Server[28]
Die Anforderungen sollten von jedem gängigen PC der heutigen Generation erfüllt werden. Selbst das von Microsoft nicht mehr unterstützte Windows 2000 ist noch im Support von Adobe Air und damit Colabolo unterstützt.
7.4.3 Mac OS X
- Intel Core™ Duo 1.83GHz oder schneller; PowerPC® G4 1GHz oder schneller
- Mac OS X 10.4.11 oder Mac OS X 10.5.4, 10.5.5,und 10.6
- 512MB RAM[28]
Bemerkenswert bei der Nutzung unter Mac OS X ist der geringere Speicherbedarf. Es findet hier keine Differenzierung statt zwischen der empfohlenen und der Mindestausstattung.
7.4.4 Linux
- Intel® Pentium® III 1GHz oder schneller , 512MB RAM
- Empfohlen : Pentium 4 2GHZ oder schneller, 1GB RAM
- mindestens Fedora 8 ,mindestens Ubuntu 7.10 ,mindestens OpenSuse 10.3
- xterm sollte installiert sein[28]
Bei Linux stellt sich oftmals das Problem das nur bekannte Derivate, mit offiziellem Support, unterstützt werden. Adobe Air ist recht flexibel und unterstützt hier die meist verbreiteten Distributionen, ohne besondere Anforderungen.
7.4.5 Mobile Endgeräte
Mobile Endgeräte nehmen einen immer größeren Stellenwert für Mitarbeiter ein[29].Im Idealfall sollen die notwendigen Anwendungen überall mit dem Mobiltelefon genutzt werden können. Colabolo bietet auch diesen Umfang und steht als Applikation für das Iphone zur Verfügung[30]. Eine Implementierung für Android oder Windows Mobile gibt es bisher jedoch nicht, aber es ist davon auszugehen das dies zeitnah mit der Einführung von Adobe Air für die jeweiligen Systeme passieren wird.
7.5 Module
7.5.1 Account-Einstellungen
Bei der ersten Anmeldung an Colabolo werden zunächst die Nutzerdaten abgefragt. Dieser Dialog ähnelt dem späteren Account Einstellungen und fragt die für Webanwendungen üblichen Einträge wie Namen, E-Mail Adresse und Passwort ab. Zusätzlich kann hier noch eine Sprache ausgewählt werden in der dann alle weiteren Dialoge erscheinen. Dies trägt sehr zur Anwenderfreundlichkeit bei. Negative Auswirkungen kann dies jedoch für die Teamarbeit haben, da bei internationalen Teams Unklarheiten bezüglich Begrifflichkeiten auftreten können. Hier gilt es organisatorische Regelungen zu treffen. Überraschend unterstützt Colabolo trotz einer Vielzahl von Sprachen bisher kein Französisch oder Italienisch [31].
Zur einfachen Verwaltung der Lizenzen gibt es den Menü Punkt Subscription. Hier können zentral alle Lizenzen verwaltet werden und man sieht direkt die monatlichen Kosten. Paypal ist hierbei unmittelbar als Plattform eingebunden. Eine Personalisierung der Oberfläche ist bei Colabolo ebenfalls möglich. Jeder Benutzer kann sich selber entscheiden welche Vorgänge im Postfach angezeigt werden und welche Vorgangsstati direkt erreicht werden sollen. Dies sorgt für eine einfache Handhabung von Colabolo. Zur Sicherheit trägt der letzte Menüpunkt der Account Einstellungen bei. Hierbei werden alle lokal gespeicherten Daten gelöscht, so dass eine Benutzung von Colabolo bedenkenlos auch in fremden Infrastrukturen durchgeführt werden kann.
7.5.2 Übersicht
Im Menüpunkt Übersicht befindet sich das Reporting von Colabola. Es umfasst neben einem für Web 2.0 typischen Dashboard auch einen Zeitplaner. Das Dashboard bietet eine Übersicht des aktuellen Projektfortschrittes und zugehörigen Statistiken. Es ist sofort erkennbar welche Vorgänge noch offen sind, welche Mitarbeiter zugewiesen sind und welcher Status momentan vorliegt. Colabolo gelingt es hier durch einfache Symbolik eine klare aber dennoch vollständige Übersicht zu liefern.
Der Zeitplaner erscheint wie erwartet als Kalender und enthält auf einen Blick alle noch zu erledigenden Vorgänge des Projektes und deren Zeitschiene. Ein einfacher Klick auf den Button "Heute" bringt direkt eine Sicht des heutigen Tages und der neben liegende Schieberegler dient wie vermutet zum Zoomen um stets die Übersicht zu bewahren.
7.5.3 Vorgänge
In der Rubrik Vorgänge des Menü befindet sich der Hauptanwendungsbereich von Colabolo nämlich die Verwaltung der Vorgänge. Im Eingang befinden sich die jeweiligen Vorgänge. Dies ist vergleichbar mit einem Emailpostfach. Die Vorgänge sind untereinander aufgelistet und jede Zeile enthält die nötigsten Informationen zum Vorgang wie den aktuellen Status, Mitarbeiter und Überschrift. Um Details zu betrachten reicht das markieren des jeweiligen Vorganges. Daraufhin erscheinen im unteren Bereich die Detailinformationen zum Vorgang. Diese umfassen zugehörige Dateianhänge, den Nachrichtenaustausch und ausführliche Informationen zum Status. Auch hier steht klar die Übersichtlichkeit im Vordergrund. Einzelne Elemente werden mit eindeutigen Symbolen verdeutlicht. Persönliche Anpassungen können durch das setzen von Filtern vorgenommen werden.
7.5.4 Setup
Der Bereich Setup ist dem Projektmanager vorbehalten und umfasst folgende Bereiche[33].
| Menüpunkt | Funktion |
| Details | Hier kann das Projekt editiert oder gelöscht werden. |
| Mitglieder | Hier können Teammitglieder entfernt oder hinzugefügt werden |
| Vorgangsarten | Anpassung der Vorgangsarten und deren Workflows |
| Mail Adressen | Einrichten der Mail Adressen für Benachrichtigungen |
Tabelle 5: Menüpunkte und Funktionen
Der Aufbau ist auch hier intuitiv gestaltet. Kleine Symbole neben der Darstellung von Informationen dienen zur zusätzlichen visuellen Verdeutlichung. Logischerweise gilt ein Stift zum Editieren von Daten und ein Papierkorb zum löschen. Eine lange Einarbeitungszeit ist also nicht erforderlich.
8 Bewertung
8.1 Nutzen / Kosten
Colabolo wurde zur Organisation von Vorgängen innerhalb von Projektteams entwickelt. Durch die Anlehnung an gängige E-Mail Programme finden sich Benutzer ohne Einarbeitung schnell zurecht. Colabolo stellt sicher das alle am Projekt beteiligten Mitarbeiter stets informiert werden und den aktuellen Status vorfinden. Vorgänge können anhand verschiedener Kriterien wie die Art des Vorganges, der Priorität, des Status oder des jeweiligen Mitarbeiters organisiert werden. Trotz des hohen Umfanges an Informationen schafft Colabolo es dennoch die Übersichtlichkeit zu bewahren. Im Gegensatz zu vielen anderen Tools ist es nicht überladen schafft es aber dennoch die Kommunikation im Projekt sicherzustellen und die Vorgänge zu verwalten. Zugehörige Dokumente eines Projektes sind an einem zentralen Ort gespeichert und müssen nicht mehr umständlich zusammengesucht werden. Eine Kommunikation mit den Kollegen geschieht in Echtzeit und es können Arbeitsaufträge delegiert, Termine abgestimmt, und per Drag & Drop Ordner eingestellt und gemeinsam genutzt werden. Durch automatische Benachrichtigungen bei Änderungen oder Updates sind alle Mitarbeiter immer auf dem neuesten Stand, was den Fortschritt der einzelnen Arbeitsschritte und des Projektes als Ganzes betrifft. Änderungen sind hierfür farblich hervorgehoben. Hilfreich ist hier auch das Dashboard, das es ermöglicht schnell einen Gesamtüberblick zu erhalten. Insbesondere Deadlines können so rechtzeitig erkannt werden. Es können unbegrenzt viele Projekte koordiniert und deren Priorität und Typ individuell festgelegt werden.
Colabolo bietet eine einfach zu nutzende Vorgangsverwaltung für Projektteams mit einer großen Anzahl an Funktionen. Wer in der Vergangenheit bei vergleichbaren Tools oftmals vom Umfang und der Einarbeitungszeit abgeschreckt war, findet mit Colabolo eine sinnvolle Alternative. Trotz des hohen Nutzens dürfen die Kosten nicht vernachlässigt werden. Auch wenn keine zusätzliche Hardware erforderlich ist und die Kosten für Traffic, in der heutigen Zeit, vernachlässigt werden können sind die Kosten mit 9,99 $ pro Person und Monat für den Colabolo Service recht hoch. Hier lassen sich möglicherweise vergleichbare Lösungen mit günstigeren Preisgestaltungen finden.
8.2 Alternativen
8.2.1 Box.net
Box.net wird über den Browser bedient. Grundelegende Funktionenist sind hier das kollaborative Projektmanagement und das File-Sharing-System. Im Bereich kollaborativen Projektmanagements kann man Ordner anlegen und verwalten mit unterschiedlichen Benutzerrechten. Ebenso Dateien austauschen und bearbeiten. In den Enterprise-Versionen sind zusätzliche Dienste wie Active Directory oder LDAP möglich.
Das File-Sharing-System ähnelt dem System des Windows Explorers, welches für den Anwender intuitiv einfacher zu benutzen ist.
Weiterhin hat man die Möglichkeit über verschiedene Schnittstellen Dateien von Box.net in andere Services zu transferieren. Diese Funktion nennt sich OpenBox API[34].
8.2.2 Teambox
Während Colabolo Ähnlichkeiten mit einem E-Mail Client aufweist orientiert sich der Aufbau von Teambox an der Plattform Twitter[35] und passt sich damit den aktuellen Trends an. Nachdem der Projektleiter dediziert festgelegt hat welche Mitarbeiter beteiligt sind und welche Zugriffsrechte sie haben, können in Teambox die Benutzer Nachrichten, Aufgaben und Dateien eines Projektes auszutauschen. Die Kommunikation erfolgt vergleichbar mit einem Forum anhand von Kommentaren. Vorgänge können bestimmten Benutzern zugewiesen, angepasst oder als abgeschlossen gekennzeichnet werden. Projektverantwortliche können so schnell einen Überblick erlangen, in welchen Aufgaben Benutzer momentan involviert sind und wie der aktuelle Projektstatus ist.
Teambox selbst wird in verschiedenen Varianten angeboten, so das jedes Team selbst entscheiden kann, welchen Umfang es benötigt und welche Kosten gerechtfertigt sind. Als Einstieg gibt es eine kostenfreie webbasierte Lösung. Mit steigenden Anforderungen können zusätzliche Dienste geordert werden (im Sinne des SaaS) oder sogar ein eigener Server im Unternehmen aufgebaut werden. Teambox basiert auf Ruby on Rail's und ist ein Open Source Projekt [36]. Teambox kann also nach belieben angepasst und erweitert werden. Bezahlt werden bei Teambox der Support Service, die erweiterte Infrastruktur sowie Premium Features. Zu den Premium Features gehören das Zeiterfassungsmodul sowie die Suchfunktion[37].
8.2.3 Google Wave
Google Wave vereint E-Mail, Instant Messaging, Blogs, Wikis, Fotoportale und Foren in einer Anwendung. Das webbasierte Kollaborationssystem, zu finden unter http://wave.google.com gehört dem gleichnamigen Unternehmen Google Inc. an.
Klassischer E-Mail Informationsaustauch bietet viele Nachteile. Zudem noch Dokumente gleichzeitig zu bearbeiten ist ohne Inkaufnahme dieser Nachteile schier unmöglich. Eines dieser Nachteile ist die asynchrone Bearbeitung von E-Mails, welche unweigerlich dazu führt, dass die Team-Mitglieder eines Projekt-Management-Teams einen unterschiedlichen Stand von Konversation bzw. Dokumenten hat.
Google Wave ist ein Open-Source-Protocol. Dies setzt nicht unbedingt eine Googles eigen programmierte Wave-Anwendung voraus. Jede Änderung eines Anwenders innerhalb der Wave-Anwendung wird in Echtzeit dargestellt.
Basierend auf einem Wave-Provider, dessen Server das Wave-Protocol unterstützt und der Wave-Anwendung, welche die Schnittstelle zu Wave abbildet bietet Google Wave als Kollaboratives Projektmanagementsystem die Möglichkeit Bild- und Textdaten zeiteffizient darzustellen und Dokumente gleichzeitig durch mehrere Team-Mitglieder zu bearbeiten[38].
| Wave-Anwendung | Beschreibung |
| Web-Meetings und Telefonkonferenzen innerhalb von Google Wave starten. | |
| Dynamisches Voting um den besten Termin für ein Meeting zu bestimmen. | |
| Erstellung von Mindmaps (Bilder und Beziehungen hinzufügen). |
Tabelle 6: Wave-Anwendungen frei programmiert
9 Fazit
Projekte laufen trotz klarer Ziele und Aufgabenverteilung schnell aus dem Ruder. Ursache hierfür ist meist mangelnde Kommunikation und Koordination. Mitarbeiter pflegen unterschiedliche Dokumente und Excel-Tabellen und verwalten ihre eigenen E-Mail Archive. Eine Gesamtübersicht ist hier nicht gegeben und es liegen oftmals sogar verschiedene Versionsstände vor, die für Unstimmigkeit sorgen. Um Projekte effizient und erfolgreich durchführen zu können bedarf es eines guten Teams, eines guten Team-Leiters und adäquater Mittel, welche genug Freiraum bieten.
Kolloboratives Projektmanagement versucht diesem Missstand entgegenzutreten. Ziel ist es durch einen hohen Grad an Partizipation und Kommunikation dem entgegenzuwirken. Eine klare Aufgabenverteilung sorgt für eine hohe Motivation und eine Kontrolle des Fortschritts. Gerade in der heutigen Zeit sind Mitarbeiter in Projekten überall auf der Welt verteilt und arbeiten teilweise sogar in verschiedenen Zeitzonen.
Durch die Internationalisierung von Teams, die Zunahme von Komplexität und die Reduzierung von Fertigstellungs- bzw. Lieferzeiten fordern mehr als ein zuverlässiges E-Mail-Programm. Das zeitgleiche Arbeiten an Dokumenten, der Informationsaustausch, die Kontrolle von Stati und Fortschritten gelten nicht nur als Koordinationsmittel innerhalb der Anwendung sondern darüber hinaus als Motivationssteigerung, da die Nachteile von klassischer Zusammenarbeit durch E-Mail, unübersichtlicher Tabellenkalkulationsblättern und Schriftstücken durch kollaborative Anwendungen ausgemerzt werden.
Colabolo ist ein Service, der bei der Koordination, Kommunikation und Arbeitsaufteilung innerhalb des Teams als Werkzeug fungiert und hilft die Ziele schneller und organisierter zu erreichen. Es gibt jedem Mitarbeiter im Unternehmen zu erkennen welche Aufgaben bei wem bis wann erledigt werden müssen. E-Mail, komplexe Web-Anwendungen, Excel-Datenblätter und Arbeitstreffen werden nicht mehr benötigt oder nur noch selten benötigt.
Einen vergleichbaren Umfang an Funktionen bieten auch andere Angebote im Segment des kollaborativen Projektmanagements. Gerade die vergleichsweise hohen Kosten von Colabolo könnten hier das entscheidende Argument für eine andere Lösung sein. Diese bieten einen vergleichbaren Umfang bei geringeren Kosten.
Nicht außer Acht lassen bei der Verwendung sollte man den Bereich Datenschutz. Insbesondere bei sensiblen Projekten mag eine unverschlüsselte Kommunikation mit einem Server im www ein Ausschlusskriterium darstellen. Ein Zugriff auf wichtige Projektdaten sollte auch ohne Internetverbindung möglich sein. Wie bei Technik üblich kann diese nämlich mal versagen.
Colabolo mag nicht für jede Situation perfekt sein, überzeugt aber durch seine Schlichtheit. Die Einrichtung geschieht mit wenigen Mausklicks und für eine einfache Aufgabenverwaltung in kleinen bis mittleren Projekt sticht Colabolo durch seine Übersichtlichkeit und hohen Funktionsumfang hervor. Es stellt ein mächtiges Programm dar um effektiv und produktiv zu arbeiten.
10 Fußnoten
- ↑ Vgl. Kessler, H. (2004) S.10.
- ↑ Vgl. Aichele, C. (2006) S.30.
- ↑ Vgl. Schreckeneder, B.C. (2005) S.22.
- ↑ Vgl. Schreckeneder, B.C. (2005) S.23.
- ↑ 5,0 5,1 Vgl. Angermeier, Dr. G. (2005) S.97.
- ↑ Vgl. Reichmayr, C. (2003) S.63.
- ↑ 7,0 7,1 Vgl. Müller, A. (2004) S.24.
- ↑ Vgl. Gilbane group Inc. (2008) S.6.
- ↑ 9,0 9,1 Vgl. Behrendt, J. (2007) S.5.
- ↑ 10,0 10,1 10,2 10,3 10,4 10,5 10,6 Vgl. O'Reilly, T. (2005) S.1ff.
- ↑ 11,0 11,1 11,2 Vgl. Przepiorka, S. (2007)
- ↑ Vgl. Tapscott, D. (2007) S.183
- ↑ Vgl. Berge, S. (2008) S.24f
- ↑ Vgl. Laudon, K. (2010) S.406f
- ↑ Vgl. Böhm, R.(2002) S. 473
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- ↑ 28,0 28,1 28,2 Vgl. http://docs.colabolo.com/docs/display/COLen/System+Requirements Stand: 09.04.2010 15:00
- ↑ Vgl. Ryan, S (2009) S.14f
- ↑ http://www.colabolo.com/en/product/iphone.html Stand: 03.06.2010 16:00
- ↑ 31,0 31,1 http://docs.colabolo.com/docs/display/COLen/Editing+your+Account Stand: 09.06.2010 17:10
- ↑ http://docs.colabolo.com/docs/display/COLen/Dashboard Stand: 09.06.2010 17:00
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- ↑ http://teambox.com/ Stand: 10.06.2010 19:00
- ↑ http://teambox.com/community Stand: 10.06.2010 19:00
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