Analyse von webEdition

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Fallstudienarbeit

Hochschule: Hochschule für Oekonomie & Management
Standort: Düsseldorf
Studiengang: Bachelor Wirtschaftsinformatik
Veranstaltung: Fallstudie / Wissenschaftliches Arbeiten
Betreuer: Prof._Dr._Uwe_Kern
Typ: Fallstudienarbeit
Themengebiet: Content Management Systeme
Autor(en): Daniel Nelke, Christian Janne, Ugur Ucar
Studienzeitmodell: Tagesstudium
Semesterbezeichnung:
Studiensemester: 4
Bearbeitungsstatus: begutachtet
Prüfungstermin:
Abgabetermin:

Inhaltsverzeichnis

1 Abkürzungsverzeichnis

AbkürzungBedeutung
API Application Programming Interface
CMS Content Management System
ECMS Enterprise Content Management System
GUI Graphical User Interface
HTML Hyper Text Markup Language
KMU-Definition Definition für Kleinstunternehmen sowie kleine und mittlere Unternehmen
LAMP Linux, Apache, MySQL, PHP
LAN Local Area Network
LCMS Learning Content Management System
MAMP Mac, Apache, MySQL, PHP
MySQL relationales Datenbankverwaltungssystem
OS Operating System (Betriebssystem)
OSS Open-Source-System
PHP Hypertext Preprocessor (Skriptsprache)
RAM Random-Access-Memory
RLO Reusable Learning Objects
WAMP Windows, Apache, MySQL, PHP
WCMS Web Content Management System
WWW World Wide Web

2 Abbildungsverzeichnis

Abb.-Nr.Abbildung
1Funktionen von CMS, siehe http://rk-web.de/data/pdf/LCMS.pdf
2CMS, siehe http://www.extrabyte.de
3Der Content Life Cycle, siehe http://www.lotusnotesdomino.de
4Hauptkomponenten des CMS, siehe ftp://ftp.ifi.unizh.ch/pub/ais/wi2003-1/231_final%20%28Seite%20633%20-%20652%29.pdf
5Content Repository, siehe (Bodendorf, 2003, S. 104)
6LCMS, siehe http://rk-web.de/data/pdf/LCMS.pdf
7ECM-Komponenten, siehe http://www.arw.at/images/ECM_Komponenten.jpg
8Die neue KMU-Definition Europäische Kommission, siehe http://ec.europa.eu/enterprise/policies/sme/files/sme_definition/sme_user_guide_de.pdf (S.13)

3 Tabellenverzeichnis

Tabelle Nr.Quelle
1in Anlehnung an "Die neuen Schwellenwerte" aus "Die neue KMU-Definition Benutzerhandbuch und Mustererklärung" siehe http://ec.europa.eu/enterprise/policies/sme/files/sme_definition/sme_user_guide_de.pdf (S. 14)

4 Einleitung

Diese Seminararbeit befasst sich mit der Analyse von webEdition. webEdition ist ein webbasiertes Content-Management-System, welches von der Firma Living-E AG entwickelt wurde. Die Kernaufgabe dieses Systems ist das Layout vom Content (Inhalt) zu trennen. Was ist eigentlich unter „Content“ zu verstehen? Unter Content versteht man allerlei Medieninhalte, wie z.B. Texte, Bilder, Audio, Video etc. Die Auffassung vom Content ist stark mit dem Internet verbunden. Wegen des wachsenden Contents ist es den Unternehmen nur noch schwer möglich zwischen relevanten und irrelevanten Informationen zu unterscheiden. Desweiterem ist es problematisch die Aufgaben klar zu teilen. Content-Management-Systeme lösen diese Aufgaben, indem man festlegen kann, wer Zugang zu Anwendungen hat und wer darüber Kontrolle ausübt. Es gibt verschiedene Ausprägungen von Content Management Systemen, eins davon das WCMS, dessen Aufgabe es ist, internetbasierte Websites und Portale zu verwalten.

5 Grundlagen CMS

5.1 Definition

Abbildung 1: Funktionen von CMS
Abbildung 1: Funktionen von CMS

Content-Management wird in der Literatur und Praxis oftmals mit der Verwaltung von Websites in Verbindung gebracht. Hauptaufgaben von Content-Management-Systemen sind Erstellung, Kontrolle, Freigabe, Publizierung und Archivierung von Websites. Diese Websites können sein, die extern sind und von Kunden verwendet werden oder auch Intranets, die als Informationsplattform für Mitarbeiter dienen. Die strukturierte Aufbereitung und Verwaltung sämtlicher Inhalte ist ein wichtiger Gesichtspunkt des Content-Managements. Laut Rothfuss/Ried befasst sich das Content-Management mit „der systematischen Sammlung, Erstellung, Speicherung und Veredelung von strukturierten Inhalten und Mediendaten aller Art in einem einzigen, fein granulierten (logischen) Bestand“, (Rothfuss/Ried 2001, S. 60). Den Prozess von der Erstellung bis zur Veröffentlichung und späteren Archivierung oder Löschung einer Website bezeichnet man als Content-Lebenszyklus.[1] Content ist aus Sicht des Anwenders als der Inhalt einer Website zu verstehen, wie z.B. Texte, Bilder und Grafiken, Links usw. Content-Management ist der zielgerichtete und systematische Umgang mit Inhalten der Websites und deren Bereitstellung. Um den Nutzen komplizierter Websites zu vereinfachen, werden für das Content-Management spezielle Content-Management-Systeme genutzt.[2]

5.2 Geschichte

Die Firma Microsoft wollte, dass auf jedem Schreibtisch ein Computer mit Windows steht. Die Firma Sun behauptete in den neunziger Jahren: „Der Computer ist das Netz“. Microsofts Vision ging in Erfüllung. Heutzutage ist auf jedem Schreibtisch ein Computer vorhanden. Der Rechner von Microsoft war eine Mixtur aus Datendateien und Binärdateien. Die Dateien mit den binären Inhalten nennt man Programme. Diese wurden von Kunden gekauft und installiert, um z.B. Daten damit bearbeiten zu können. Somit kam Microsoft Office ins Spiel. Es gibt kein Büro mehr, das keinen Rechner mit Microsoft Office hat. Der Rechner von der Firma Sun sollte ein billiges, dummes Endgerät mit einem Bildschirm, einer Tastatur, einer Maus und einem Zugang ins Internet sein. Anders als bei Microsoft sollten die Programme und die Dateien nicht auf diesem Rechner befinden, sondern irgendwo im Netz. Dahinter steckte nur wirtschaftliches Interesse. Microsoft verkaufte Software im Konsumentenbereich und Sun verkaufte Server-Hardware und die passenden Programme dazu. Mitte der neunziger Jahre fing das Internet an sich stark zu verbreiten. Unter anderem durch HTML (Hyper Text Markup Language), die Sprache, die in der Website geschrieben wird und die Entwicklung von Webservern und Webclients (Browser). Eine Firma ohne eine Website und ein Mensch ohne eine E-Mail Adresse ist nicht mehr wegzudenken. Diejenigen, die sonst Programme gekauft haben, kauften jetzt HTML-Editoren und erstellten somit Internetseiten. Die anderen schrieben den HTML-Code selbst in einem Texteditor. Somit entstanden Webagenturen, bei denen man Websites erstellen lassen konnte. Es gab aber ein gemeinschaftliches Problem beider Gruppen. Die HTML-Seiten waren zu statisch. D.h. um den Inhalt einer Website ändern zu können, musste man sie am eigenen Rechner bearbeiten und danach wieder auf den Server kopieren. Ein sehr umständlicher, unbequemer, zugleich auch teurer Arbeitsgang. Damit waren auch Webauftritte wie eBay und Amazon unmöglich. Beide Firmen fanden mehr oder weniger gute Lösungen für das Problem. Microsoft programmierte schnell binäre Programme mit denen man HTML-Seiten erzeugen konnte und dieses dann automatisch auf den Server lud. Es wurden interaktive Elemente wie Besucherzähler u.Ä. eingebaut. Die Firma Sun entwickelte Java-Applets, um so ein Programm zu schreiben, das zentral auf einem Server liegt und über einen Browser bedienbar ist. So entstanden ganze Geschäftsideen wie Online-Broking und Flugbuchungskonzepte. Beide Firmen bauten ihre Marktanteile aus. Daraus entstanden Machtkämpfe welches Betriebssystem (Windows, Linux, Mac OS X) das Richtige sei. In der Zwischenzeit entstand eine neue Programmiersprache, die PHP hieß und interaktive Elemente zuließ. PHP wurde von Anfang an optimiert auf die perfekte Zusammenarbeit mit der Datenbank MySQL. Das Betriebssystem Linux und das Webserver Apache stellten die benötigte Infrastruktur her. LAMP (Linux, Apache, MySQL, PHP) stand somit für datenbankgestützte, interaktives Auftreten im Internet. Somit entstanden verschiedenste Systeme, die es ermöglichten, Inhalte nur mithilfe eines Browsers zu organisieren, wie z.B. Forenseiten, Online-Shops usw. Statische HTML-Seiten galten als teuer, alt und überholt. Dynamisch wie LAMP sollte es sein. So begann die Suche nach professionell verwertbaren PHP-Anwendungen.[3]

Folgende Kriterien sind notwendig:[4]

  • Einfache Installation
  • Gute Wartbarkeit des Quellcodes
  • Benutzerfreundlichkeit
  • Einfache Erweiterbarkeit
  • Einfache Entwicklung
  • Einfache Einarbeitung für neue Entwickler
  • Standardisierte Schnittstellen zu anderen Programmen
  • Kosten
  • Unabhängigkeit vom Lieferanten

Der besondere Vorteil von PHP-Anwendungen ist die Unabhängigkeit von Hardware und Betriebssystem. LAMP gibt es auch als WAMP für Windows und MAMP für den Mac.[5]

5.3 Aufgaben

Abbildung 2: CMS
Abbildung 2: CMS
Abbildung 3: Der Content Life Cycle
Abbildung 3: Der Content Life Cycle

Aufgaben, die ein CMS bewältigen soll, gibt es viele. Wir fangen mal an mit der Speicherung von Inhalten, Metadaten und Steuerungsinformationen. Ähnlich wie bei Wikipedia, können mehrere Nutzer gleichzeitig Inhalte bearbeiten und speichern. Dafür ist es nötig eine Zugriffsverwaltung einzurichten, die Inkonsistenzen verhindert. Entweder wird der Schreibzugriff während der Bearbeitung durch andere nutzer gesperrt oder die überarbeitenden Inhalte werden erstmal lokal auf den Rechner des Nutzers geladen ("Check Out") und sind erst nach dem Hochladen der geänderten version ("Check in") wieder für andere Nutzer bearbeitbar.

Es werden verschiedene Versionen und Varianten von Content gespeichert. Versionen definieren den Zustand von Inhalten zu bestimmten Zeitpunkten. Neue Versionen werden je nach Änderung angelegt, um ein Zurücksetzen der Inhalte auf einen früheren Stand zu ermöglichen. Varianten sind verschiedene Formen des gleichen Inhalts, ist nur ein wenig verändert worden, wie z.B. Bilder einfügen, texte ändern, usw.

Bei Onlineprodukten sind häufig Verweise auf andere Informationselemente zu verwalten, deren Konsistenz auch bei einer Änderung, Verschiebung oder Archivierung der Inhalte zu sichern ist. Auf die archivierten Inhalte kann über Kataloge, Indizes, Volltextsuche oder den einzelnen Informationselementen zugeordnete Metadaten zugegriffen werden.

Das Benutzermanagement verwaltet Benutzer und ihre Zugriffsrechte. Diese haben meistens spezielle Rechte oder Berechtigungen zu bestimmten Aufgaben. Diese Rechte können sich auf Operationen, wie z.B. Lesen, Bearbeiten und Freischalten beziehen oder auf Objekte, wie z.B. Beiträge, Grafiken und Seitenlayouts. Um diese Veränderungen später nachzuvollziehen, werden alle Zugriffe beobachtet, sprich festgehalten. Zudem verwaltet das Benutzermanagement die Benutzerstammdaten. Die inhaltliche Planung dient im CMS dazu, welche Mitarbeiter Beiträge zu bestimmten Themen zu verfassen haben. Kontrollfunktionen dafür sind z.B. maximale Textlängen und Termine.

Beiträge können schon bei der layoutorientierten Erstellung auf der Website eingegeben und platziert werden. Bei contenorientierten Erstellung ist dies nicht nötig.CMS beinhalten festgelegte Arbeitsabläufe für Benutzer. Dazu gehören Planung, Kontrolle und Steuerung der Abläufe durch Workflow-Management. Dieses wird auch als „Content Life Cycle“ bezeichnet, der den Lebenszyklus einer Website vorgibt. Das Workflow-Management verteilt die Aufgaben, die noch erledigt müssen an Mitarbeiter und stellt die benötigten Daten und Dokumente bereit.

Bei Recherchefunktionen kann man auf interne und externe Archive und auf das Internet zugreifen. Bei umfassenden Recherchen, wie z.B. Interviews, werden beispielsweise elektronische Fragebögen eingesetzt. Zum Erzeugen und Pflegen von Inhalten könne Editoren eingesetzt werden. Die oftmals vorhandene Vorschaufunktion hilft einen Eindruck zu gewinnen.

Die Bündelung von Informationselementen bedeutet, dass Texte und Bilder zuerst zu Beiträgen beigefügt werden, dann den Rubriken einer Zeitschrift zugeordnet oder in die Navigationshierarchie eines Online-Angebots eingegliedert werden. Die Bündelung geschieht meist über Referenzen, um Redundanzen und Inkonsistenzen zu vermeiden. Die Gestaltung des Layouts erfolgt zielmedienorientiert. Falls es nicht der Fall war am Anfang, werden den zielmedienneutralen Inhalten das Layout am Ende hinzugefügt. Dieses Vorgehen ist für Redakteure wenig hilfreich, da nur eine eingeschränkte Vorschaus möglich ist.

Nicht redaktionelle Contents (Werbung) sind wichtige Schnittstellen zu Systemen, da die mit ins Layout gehören. Korrekturen im Text werden von Inhaltemanager beobachtet, d.h. es wird nur angemerkt, wo eine Korrektur vorgenommen werden muss. Der Inhaltemanager korrigiert dabei nicht selbst. Die Korrektur wird nur dem Autor des Dokuments erlaubt. Erfolgt die Prüfung am Ende positiv, wird das Dokument zur Veröffentlichung freigegeben.

Es gibt verschiedene Formen von Distribution. Dies ist abhängig vom Zielmedium. Bei im Internet abrufbaren Inhalten ist eine enge Verbindung zwischen Redaktion und Distribution gegeben, da freigegebene Inhalte sofort veröffentlicht werden können. Verkauf von Inhalten ist eine Variante, die eine weite Verbreitung ermöglicht (Syndication). CMS unterstützen das dazu notwendige Management von Kunden- und Syndicationsbeziehungen.[6]

5.4 Architektur / Aufbau

Abbildung 4: Hauptkomponenten des CMS
Abbildung 4: Hauptkomponenten des CMS

Ein Content-Management-System besteht in der Regel aus den Komponenten Editorial System, Content Repository und Publishing System.[7]

Editorial System

Inhalte werden mit dem Editorial System erzeugt, geplant, bearbeitet und gestaltet. Für das Authoring werden Standardeditoren für Objekte der unterschiedlichen Informationsarten in das System eingebunden. Dies ermöglicht z.B. das Hinzufügen eines formatierten Textes (Richtext), der mit einem Textverarbeitungsprogramm erstellt worden ist. Um den Aufwand beim Einpflegen neuer oder bearbeiteter Inhalte gering zu halten, funktioniert der integrierte Editor mit einer direkten Schnittstelle zum CMS. Funktionen wie den zum schreibenden und lesenden Zugriff auf das Content Repository, Indexierungsmechanismen sowie Werkzeuge zur Bündelung des Contents (Inhalts) zu logischen Einheiten gehören zur Content-Verwaltung.[8]

Content Repository

Abbildung 5: Content Repository
Abbildung 5: Content Repository
  • Trennung von Layout und Inhalt: Das Speichern von Inhalten getrennt vom Layout wird als wichtigstes Merkmal von CMS angesehen. Das Content sollte ohne technische Hindernisse in unterschiedlichen Zielmedien verwendet werden. Für die Veröffentlichung des Contents auf verschiedenen Zielmedien ist nur die Auswahl der entsprechenden Templates und Layout-Vorlagen nötig, da das Layout und der Inhalt getrennt gespeichert werden. Hinzu kommt noch, dass im Online-Bereich Websites in anderen Designs und einer völlig neuen Struktur oftmals dargestellt werden können, da hierbei nur eine Anpassung der Layout-Vorlagen nötig ist, weil die Speicherung des Inhalts und Layouts getrennt passiert.[9]
  • Abbildung von Makro- und Mikrostrukturen: Makrostrukturen von logischen ökonomischen Einheiten sollten sinnvollerweise durch Verweise abgebildet werden, anstatt die Inhalte immer zu kopieren. Bei einer Mikrostruktur ist zwischen einer layoutorientierten und einer semantischen Strukturierung zu unterscheiden. Layoutorientiert heißt, dass das Dokument soweit es geht optimal aufbereitet werden sollte. Das entspricht aber nicht der angestrebten Trennung von Inhalt, Struktur und Layout. Die Semantische Strukturierung bezieht sich nicht auf das Aussehen der Inhalte, sondern ergänzt z.B. Fließtext durch begriffliche Aussagen, die einzelne Textbestandteile kennzeichnen (z.B. als Überschrift). In dieser Hinsicht ist das XML-Format sowohl für den Datenaustausch als auch als Speicherformat sehr nützlich.[10]
  • Einbindung dynamischer Informationsarten: Dynamische Informationsarten sind z.B. Audio- und Videosequenzen, die im Internet abgespielt werden können. Diese werden immer wichtiger im Online-Bereich. Da sie vom Datenvolumen sehr groß sind, ist es sehr schwierig solche Dateien in Datenbanken von CMS zu speichern. Lösung wäre dafür z.B. die Erweiterung bestehender Datenbankmodelle oder das Benutzen von Medien-Servern für dynamische Informationsarten.[11]

Publishing System

Die Funktionen hängen vom Zielmedium ab. Im Gegensatz zu Editorial System ist das Publishing System die Ausgabeseite des CMS und kann aus einer Datenquelle verschiedene Ausgabeformate erzeugen.[12] Bei Online-Produkten hat das Publishing System die Aufgabe den Content auf einem für die Benutzer zugänglichen Server bereitzustellen. Dabei sind zwei Aspekte zu beachten: Die Umsetzung von Struktur in Layout und der Zeitpunkt der Erzeugung von Dokumenten. Das Erzeugen von automatischen HTML-Seiten sind ohne Probleme zu erledigen, da Inhalte im WWW kaum Begrenzungen für Websites vorliegen. Die Templates und Layout-Vorlagen helfen dabei sehr. Sobald der Benutzer das Online-Angebot einer Website anklickt, erzeugt das Publishing System die vorhandenen Content-Elemente, Layout-Vorlagen und Templates und gibt die entsprechende HTML-Seite aus. Templates sind Vorlagen, die je nach Content mit Informationselementen gefüllt werden. Sie werden meist durch Skripte realisiert, die HTML erzeugen oder in HTML-Seiten drin sind.[13]

5.5 Differenzierung

5.5.1 Kommerziell

Kommerzielle CMS sind meist „Closed Source“, d.h. der Quellcode ist nicht einsehbar. Auftretende Sicherheitslücken oder fehlerhafter Code können nicht selber aufgespürt und behoben werden. Für ein kommerzielles System sind Lizenzgebühren und jährliche Wartungskosten zu zahlen. Auch der Support ist in den meisten Fällen kostenpflichtig, es existieren keine Mailinglisten oder Foren wie bei Open-Source-Systemen. Diese Kosten bieten aber auch einige Vorteile gegenüber einem OSS. Man muss z.B. keine Angst haben, dass das Projekt eingestellt wird, weil dieses vertraglich abgesichert ist und man somit dauerhaft mit dem CMS planen kann. Auch wenn mal eine Veränderung an der Software nötig ist, steht einem das ganze Programmierwissen der Entwicklungsfirma zur Verfügung, um die Änderung schnellstmöglich durchzuführen. Es kann auf vertraglich eine Reaktionszeit beim Support vereinbart werden, die bei Nichteinhaltung eine Vertragsstrafe nach sich zieht. Damit ist ein schneller und umfangreicher Support garantiert.[14]

Nachstehend werden einige kommerzielle CMS vorgestellt:

RedDot
Dieses System der Open Text Web Solutions Group vereinfacht die Erstellung, Kontrolle, Verwaltung und Archivierung von Webinhalten aus verschiedenen Quellen in unterschiedlich vielen Sprachen. Es bietet durch seine leichte Bedienbarkeit, selbst technisch unversierten Nutzern, vereinfachtes und unproblematisches Arbeiten. Dieses CMS ist besonders geeignet für mehrsprachige Internetpräsentationen und große Firmen, die die Software in verschiedenen Bereichen wie Inter-, Intra- und Extranet einsetzen möchten. Für Internetpräsentationen ist keine separate Client-Software nötig, da diese komplett webbasiert ist. Es wird lediglich ein moderner Internetbrowser benötigt wie z.B. MS Internet Explorer oder Mozilla. Durch Module kann der Funktionsumfang je nach Belieben erweitert werden.
Zu den CMS-Modulen gehören:

  • Web Content Manager (inhaltliche Pflege und Ausbau von Web-Projekten)
  • Import Manager (Integration von unterschiedlichen Datenquellen)
  • Asset Manager (Bearbeitung und Verwaltung von Multimediadateien)
  • Translation Editor (Management von Übersetzungsprozessen[15]

Weblication
Es gibt 3 Ausführungen dieses Content Management Systems, welche auf die jeweilige Zielgruppe abgestimmt sind:

1. Weblication CMS Light: Diese Variante ist geeignet für Kleinunternehmen und Web-Dienstleister. Es wird eingesetzt für die Pflege von Web-Präsenzen über den Internetbrowser. Funktionen wie integrierte Linkprüfung, Benutzerverwaltung und Einbindung vieler Datenquellen sind für diese CMS-Variante verfügbar.[16]

2. Weblication CMS Classic: Diese Variante ist geeignet für kleine und mittlere Unternehmen, Gemeinden, IT- und Web-Dienstleister. Es wird eingesetzt für das Implementieren, Erstellen und Pflegen kompletter Web-Präsenzen. Man hat bei dieser Variante die Möglichkeit Navigationen, Sitemaps und Übersichtslisten zu generieren. Desweiteren kann man zeitgesteuerte Veröffentlichungen und integrierte Shop-Systeme erstellen.[17]

3. Weblication CMS Enterprise: Diese Variante ist geeignet für Konzerne, öffentliche Institute, IT- und Web-Dienstleister. Es wird eingesetzt für den Aufbau und Betrieb von Web-Projekten, personalisierten Intranets und Kunden-Service-Portalen. Diese Variante hat neben den Funktionen von Light und Classic eine weiter spezielle Funktion. Es ist nämlich durch den Einsatz eines Struktur-Editors möglich, auf Basis eines einzigen Mastertemplates beliebig viele weitere Templates zu erstellen und individuell strukturierte Seiten zu bauen und das ohne HTML-Kenntnisse. Dadurch kann man beim erstellen von komplette Web-Präsenzen und Templates erheblich viel Zeit einsparen.[18]

5.5.2 Open Source

Der Begriff „Open Source“ kann man wörtliche übersetzen in „Offene Quelle“, was soviel heißt wie, dass auf den Quellcode der Software zugegriffen werden kann. Bei Open-Source-Systemen stehen nicht, wie bei kommerziellen Systemen, große Softwareunternehmen im Vordergrund. Es handelt sich hierbei um eine Gemeinschaft von Programmierern, die zusammen ständig Systeme wie z.B. Typo3 erweitern. Da keine Anschaffungskosten anfallen, steht es somit unter der „Gnu Public License“. Die GPL stellt kostenlose Software unter das Urheberrecht. Für die Verwendung dieser Systeme werden in der GPL Vorschriften für alle Nutzer definiert, um das geistige Eigentum der Software zu schützen.[19]

Nachfolgend werden einiger der aktuellen Open Source CMS vorgestellt:

Typo 3
Dieses System ist sicherlich das bekannteste und am häufigsten benutze Open-Source-CMS. Es ist ein frei konfigurierbares Content Managment System mit dem man über eine spezielle Administrationsoberfläche bequem seine eigene Homepage verwalten und pflegen kann. Mit den meisten Internetbrowser können dann mehrere Redakteure oder Administratoren gleichzeitig auf das System zugreifen. Eigentlich können alle Dateitypen in das System eingebunden werden. Dadurch kann ein Redaktuer Multimediadateien wie Bilder, Videos oder Flashdateien einbinden. Alterntavie Ausgabeformen wie PDF, XML, RSS, RDF, ATOM, o.a. sind auch möglich, damit ist man nicht an die Ausgabe der Daten in (X)HTML gebunden. Über Foren, Bugtracker und Mailinglisten findet ständig großer Austausch von Optimierungsvorschlägen statt, sodass es immer mehr verschiedene Erweiterungen gibt, die die Anforderungen der Kunden erfüllt. Außerdem gibt es noch ein Typo3-Core-Team welches sich um die individuelle Wünsche und die Sicherheit alle Bestandteile kümmert.[20]

Bevor man sich für Typo 3 entscheidet, sollte man die Stärken und Schwächen gegenbüberstellen:
Stärken:

  • Ausgereift und stabil
  • Hervorragender Funktionsumfang
  • Sehr viele Erweiterungen, da es eine große Entwicklergemeinde gibt

Schwächen:

  • Lange Einarbeitungszeit für den Entwickler, da das System sehr komplex ist
  • Auch für den Redakteur schwer zu erlernen
  • Besitzt eigene Sprache zum Erstellen von Templates, welches wiederum sehr viel Zeit zum Einlernen erfordert

Fazit: Typo3 eignet sich nicht für kleinere Projekte mit einem oder wenigen Redakteuren, da die Einarbeitungszeit sehr hoch ist. Wer aber bereit ist diese Einarbeitungszeit auf sich zu nehmen, der wird mit einem umfangreichen System belohnt, welches sich sehr gut nach seinen eigenen Bedürfnissen modular erweitern lässt.[21]

Joomla
Dieses System ist ein populäres freies CMS, welches aus dem Open-Source-Projekt Mambo hervorgegangen ist. Da eines Tages die Entwickler von Mambo, nach Differenzen mit der Firma Miro, sich von diesem Projekt verabschiedeten, wurde der Code von Mambo 4.5.2.3 in Joomla übernommen und dann zu 1.0.x weiterentwicklet.

Joomla basiert auf der serverseitigen Skriptsprache PHP und verwendet die Datenbank MySQL, welches beides kostenlos erhältlich ist.

Die Version 1.5 stellte für das CMS Joomla einen großen Entwicklungssprung dar. Da bislang der Quellcode noch auf Mambo basierte, handelte es sich bei der Version 1.5 um ein ganz neues CMS. Die Kernkomponenten wurden vollständig objektorientiert ausgelegt und ein eigenes Joomla-Framework wurde erschaffen. Damit steht jetzt jedem Komponentenentwickler eine neue API zur Verfügung, damit er eigene Erweiterungen für Joomla entwickeln kann.[22]

Wie Typo3 ist auch Joomla ein Redaktionssystem, welches einem oder mehreren Autoren erlaubt auf einfache Weise Texte und Medien online zu stellen. Es gibt auch ein Core-Team, welches von einer großen Gemeinschaft dabei unterstützt wird dieses System weiterzuentwickeln.

Damit man sich überlegen kann, ob Joomla das richtige CMS für das entsprechende Projekt ist, sollte man Vor-/ und Nachteile gegenüberstellen:

Vorteile:

  • Relativ einfach in der Bedienung, d.h. geringe Einarbeitungszeit
  • Große Auswahl an fertigen Templates und Layoutvorlagen
  • Es ist nicht nötig eine neue Scriptsprache zu lernen wie bei Typo3
  • Basiert auf PHP und MySQL

Nachteile:

  • Kein mehrstufiges Versionsmanagement
  • Verwaltungen von Inhalten, die auf verschiedenen Domains liegen ist nicht möglich
  • Programmierung eigener Templates erfordert einige Einarbeitungszeit[23]

Fazit: Joomla ist im Gegensatz zu Typo3 besser für kleinere bis mittlere Projekte geeignet, da wegen der leichten Bedienung eine geringere Einarbeitungszeit erforderlich ist.

5.5.3 Eigenentwicklung

Ein eigenentwickeltes CMS bietet für viele Webentwickler eine ideale Option, weil sie dadurch die Möglichkeit haben beliebige Funktionen einzubinden und das Layout selbst entwickeln können. Die Entwicklung eines solchen Projektes wird jedoch meist unterschätzt, da es je nach Umfang des Programms eine sehr aufwendige Arbeit ist. Es muss auch geklärt werden, wer die Arbeiten nach abgeschlossener Arbeit erledigt z.B. die Wartung, Korrektur und Anpassung des Systems oder wer für die Sicherheit zuständig ist und regelmäßig neue Patches installiert.
Ein weiterer Nachteil ist, dass eigenentwickelte Content Management Systeme meist von Programmierern entwickelt werden, also Leuten die sehr viel Wert auf Programmierästhetik legen und den Drang haben neue Technologien einzusetzen. Dadurch kommt es oft vor, dass an den Bedürfnissen des Endverbrauchers vorbeiprogrammiert wird.

Die Eigenentwicklung eines CMS ist machbar, aber der Aufwand der für die Entwicklung und Wartung betrieben werden muss, ist in der Regel ökonomisch nicht sinnvoll.[24]

5.6 Ausprägungen von CMS

5.6.1 LCMS

Abbildung 6: LCMS
Abbildung 6: LCMS

Learning Content Management Systeme sind ein Gemisch aus Learning Management Systemen (LMS) mit den Funktionen zur Content-Erstellung und von Content Management Systemen (CMS) zur Content-Personalisierung.[25]

„Ein Learning Content Management System ist eine Software, die die Erstellung, Speicherung und Verwaltung von wieder verwendbaren Lernobjekten (RLO‘s) sowie die Organisation und Betreuung webunterstützten Lernens ermöglicht.“ (Nichani, M., 2001)

LCMS unterstützen Benutzer durch integrierte Tools oder externe an das System angepasste Werkzeuge beim Erstellen von Learning Objects (RLO). Es gibt integrierte Learning Objects sowie die zum zum Kaufen von professionellen Learning-Content-Providern. Dabei ist zu achten, dass LCMS und RLO’s dieselben Standards unterstützen, damit das Ganze ohne Probleme funktioniert. Die von Benutzer selbst erstellten Lernobjekte werden mit Metadaten (Thema, Autor, Inhalt, usw.) bestückt und in der zentralen Datenbank gespeichert. Bei den gekauften sind die Daten schon enthalten. Die Metadaten erleichtern die spätere Suche nach den passenden Lernobjekten. Durch die Kombination von RLO’s können jetzt ganze Online-Kurse entstehen. Diese können auch durch Metadaten beschrieben und in der Datenbank abgespeichert werden. Diese einzelnen Kurse können bei Bedarf zu ganzen Lehrgängen zusammengefasst werden.[26]

„Die Verwendbarkeit von Inhalten bei Learning Content Management Systemen ist auf der Ebene der Reusable Learning Objects (RLO) problemlos möglich. RLO’s können beliebig zu Online-Kursen kombiniert werden, wobei ein RLO in mehreren Kursen verwendet werden kann, die wiederum von mehreren Kursteilnehmern gebucht und bearbeitet werden können.“ (Nichani, M., 2001)

Das ist das Prinzip von „personalisiertem Lernen“. Es läuft ähnlich wie bei Amazon. Bei Amazon bekommen Sie sofort auf der Startseite Empfehlungen zum Kaufen, nach denen Sie vor kurzem gesucht haben, sei es Bücher oder elektronische Artikel. Um an dieses Prinzip anschließen zu können, muss man bei LCMS sich einer Skill-Gap-Analyse unterziehen, um die Lerneinheiten vom System vorgeschlagen zu bekommen, die die eigenen Wissenslücken (Skill Gap) schließen zu können. Dies kann geschehen durch Pre- und Posttests und durch die subjektive Einschätzung der Vorgesetzten oder Kollegen. Genau wie bei Amazon schlägt das System beim nächsten Start die entsprechenden Kurse vor, die zu bearbeiten sind, um Wissenslücken zu stopfen. Nach erfolgreichem Anschluss und dem darauf folgenden Test, wird die Wissenslücke als gestopft gesehen und das persönliche Profil aktualisiert.

Der Vorteil, den die LCMS mit sich bringen sind, dass man gezielt auf seine Wissenslücke angreifen kann und einen Zeitanspruch von ca. 15 min nur benötigt, anstatt sich 1-2 Std. in einem Seminar aufzuhalten.[27]

5.6.2 ECMS

Abbildung 7: ECM-Komponenten
Abbildung 7: ECM-Komponenten

Enterprise Content-Management ist auf den ersten Blick nur eine erweiterte Version der beiden Vorgängern CMS und WCMS. Er unterscheidet sich inhaltlich. ECMS ist als Wort sehr unklar und wird als Sammelbegriff für sämtliche Produkte, Techniken und Prozesse verwendet, mit denen strukturierte und unstrukturierte Informationen erfasst, bearbeitet, verwaltet, publiziert und archiviert werden.[28]

„Ziel des ECM ist es, die unternehmensrelevanten Daten, seien es strukturierte oder unstrukturierte Dokumente aus unterschiedlichen Quellen, zusammenzuführen und den Mitarbeitern anhand von Aufgaben und Rollen zuzuteilen.“ (Böhm, 2007)

Alle Informationen in einem Unternehmen werden intern oder extern bereitgestellt und mit Dokumentenmanagement, Workflow und Archivierung verwaltet. So werden Daten- und Dokumentenredundanz vermieden. Zugriffe werden einheitlich geregelt. Informationen werden unabhängig von der Quelle angeboten und die erforderlichen Prozesse für diese Aufgaben gesteuert. Der Begriff Enterprise Content-Management stammt von der AIIM (Association for Information and Image Management). „ECM besteht aus Technologien, Werkzeugen und Methoden, um Inhalte (Content) unternehmensweit zu erfassen, zu verwalten, zu speichern, zu schützen und zu verwalten.“ Dies ist eine zu allgemeine Definition des Enterprise Content-Managements, aber auch sehr umfassend, sodass man es frei interpretieren kann. Bausteine der ECM sind u.a. elektronische Archivierung, COLD, Workflow, Records Management oder Web-Content-Management. Für den Aufbau einer ECM-Lösung sind vorab mehrere Fragen zu klären:[29]

  • Wie sollen Objekte übernommen werden, d.h. erfolgt eine Einbindung in manueller Form oder systemgesteuert?
  • Was soll mit den Objekten im Ursprungssystem geschehen? In der Mehrzahl der Fälle bietet es sich an, aus Gründen der Datenkonsistenz alle übernommenen Objekte zu löschen.
  • Wie kommt das Quellsystem an die Objekte des ECM? Können beide Anwendungen so verknüpft werden, dass ein Zugriff möglich ist?


Der AIIM folgend, lassen sich ECM-Komponenten und –Technologien in fünf Kategorien einordnen:

  • Erfassung (Capture): Dient zur Erstellung, Erfassung, Aufbereitung und Verarbeitung von analogen und elektronischen Informationen. Es sind verschiedene Stufen möglich, von einfachen bis komplexen Vorgängen. Bei der manuellen Erfassung können alle Formen von Informationen auftreten, von Papierdokumenten, elektronischen Office-Dokumenten, E-Mails, Vordrucken, Multi-Media-Objekten, digitalisierter Sprache und Video bis zum Mikrofilm. Bei der teilautomatischen oder automatischen Erfassung können EDI- oder XML-Dokumente, kaufmännische und ERP-Anwendungen oder bestehende Fachanwendungen die Quelle für die Erfassung sein, (Kampffmeyer, 2003). Hinzu kommen noch weitere Konzepte, die für die Weiterleitung und inhaltliche Erschließung dienen, die die erfassten und digital vorliegenden Informationen aufbereiten und um beschreibende Merkmale ergänzen. Laut Kampffmeyer, (Kampffmeyer, 2003: ECM – Zwischen Vision und Realität), gehören dazu:[30]
    • Indexing: Ist die manuelle Vergabe von Indexattributen, die in der Datenbank einer „Manage-Komponente“ für Verwaltung und Zugriff auf die Informationen benutzt wird.
    • Input Designs (Profile): Automatische und manuelle Attributierung kann durch hinterlegte Profile erleichtert und verbessert werden. Auch schließen Input Designs Eingabemasken und deren Logik bei der manuellen Indizierung ein.
    • Categorization: Programmen können zur automatischen Klassifikation selbstständig Index-, Zuordnungs- und Weiterleitungsdaten extrahieren. Solche Systeme können mit ausgewählten Kriterien Informationen auswerten.
  • Verwaltung (Manage): Die „Manage-Komponente“ dient zur Verwaltung, Bearbeitung und Nutzung der Informationen. Sie besitzt hierfür Datenbanken und Berechtigungen. Dazu gehören Dokumentenmanagement (Archivierung von Dokumenten), Collaboration (Zusammenarbeit der Systeme), Web-Content-Management und Workflow (Vorgangsbearbeitung).[31]
  • Ausgabe (Deliver): Anwendungstechnologien zur Präsentation von Inhalten über Web-Portale, eBooks oder digitalen Medien wie Handys oder PDAs.[32]
  • Langfristige Sicherung (Preserve): Dient zur langfristigen Archivierung von Informationen und Dateien. Das sind Dateien oder Informationen, die aufbewahrungspflichtig bzw. aufbewahrungswürdig sind. Dessen Inhalte beziehen sich auf die Geschäftstätigkeit oder auf eine Transaktion. Diesen Vorgang nennt man „Records Management“, auf Deutsch Schriftgutverwaltung. Bei den Informationen handelt es sich um Geschäftsvorfälle oder Rechtshandlungen, die rechtlich gesehen, dokumentiert werden müssen. Im Gegensatz zu elektronischen Archiven bezeichnet Records Management die reine Verwaltung der Informationen mit Funktionen wie:[33]
    • Abbildung von Aktenplänen
    • Kontrollierte Indizierung der Informationen
    • Verwaltung von Aufbewahrungsfristen und Vernichtungszeitpunkten
  • Speicherung (Store): Dient zum Speichern von temporären Dateien und Informationen, die nicht aufbewahrungspflichtig sind. Es existieren Metadaten, die Speichersysteme charakterisieren. Das Material ist ein wichtiges Kriterium für die Dauerhaftigkeit und die Zugriffgeschwindigkeit. Magnetbänder oder Magnetplatten sind hierfür ein Beispiel. Medien können in unterschiedlichen Formen und Größen unterschieden werden. Desweiteren kann man sie visuell (z.B. Papier) und elektronisch (z.B. Festplatten, CDs, USB-Sticks) unterscheiden. Dateien können nicht einfach so irgendwie gespeichert werden. Ähnlich wie in Bibliotheken, wird versucht, elektronische Speichermedien in Jukeboxen oder RAID-Systemen zu organisieren. RAID-Systeme wurden enorm entwickelt. Je nach Anforderung werden fünf Level unterschieden. Die Komplexität wird weiter gesteigert, wenn Aspekte wie Schnittstellen oder Speicherarchitekturen hinzukommen. Dann gewinnen Abkürzungen wie SCSI, SATA oder Firewire Bedeutung oder Infrastrukturvorschläge wie NAS (Network Attached Storage) oder SAN (Storage Area Network). In der Archivierung wird HSM (Hierarchical Storage Management) immer wichtiger. Die Medien werden hierbei eingeteilt nach „online“, „near-line“ und „offline“, um die Datenlokation und die Schnelligkeit des Zugriffs zu beschreiben. Werden Speichersysteme mit Software ergänzt, um eine bestmögliche Verwaltung der Informationen zu ermöglichen, ergibt sich eine neue Klasse von Anwendungen, die man unter Lifecycle Management zusammenführen kann.[34]

5.6.3 WCMS

Web-Content-Management übernimmt die Verwaltung von Content auf internet-basierten Websites und Portalen.

„WCM ist bestrebt eine zentrale Verwaltung des Layouts zu ermöglichen, ein Link-Management zur konsistenten Pflege der Hyperlinks zu unterstützen, automatisierte Navigationshilfen einzuführen und Inhalt und Layout strikt zu trennen.“ (Riggert, 2009)

Vorteile des WCM bei der Website-Verwaltung:[35]

  • Einhaltung der Corporate Identity: Der Webauftritt einer Firma erscheint immer die ganze Zeit im Corporate Design, da der Inhalt und das Layout getrennt wird.
  • Content-Distribution: Jetzt kann der Content über Schnittstellen anderen Medien gestellt werden, da Inhalt und Layout getrennt sind.
  • Dynamische Erstellung von Navigationen: Menüs werden über das System automatisch hergestellt.
  • Zeitgesteuertes Einblenden: Webinhalte, wie z.B. Weihnachtsangebote, sind dem Benutzer nur zu bestimmten Zeiten interessant. Diese Angebote werden automatisch vom System zu einem bestimmten Datum gezeigt bzw. nicht gezeigt.

WCMS umfassen die Funktionen und Fähigkeiten von Online Redaktionssystemen, sind jedoch aus Sicht des Workflows und der Usability nicht so stark auf den Redaktionsprozess hin ausgerichtet. Es ist in WCMS möglich geschützte Intranet-Bereiche u.ä. mit Bezahlfunktionen zu integrieren. WCMS unterscheiden sich von anderen Dokumenten Management Systemen dadurch, dass sie sich auf Internetformate, wie HTML, XML, GIF, JPEG, usw. konzentrieren. Die Unterschiede zwischen WCMS und Online-Redaktionssystemen, dass WCMS umfangreiche Funktionen hat, wie z.B. im Bereich Information Repository, Information Retrieval und Content Syndication. Bei WCMS wird nicht nur der selbsterstellt Content organisiert, sondern auch der des Dritten. Zusätzlich stellen WCMS ihren Inhalt auch für andere Systeme im Unternehmen zur Verfügung. Aufgrund der umfangreicheren Funktionen der WCMS steigt im Gegensatz zu den Redaktionssystemen die Komplexität bei der Implementation oder der alltäglichen Arbeit, was natürlich höhere Kosten versursacht. Es gibt neben den herkömmlichen Bewertungskriterien (wie Usability oder Customizing) auch folgende Kriterien der WCMS:[36]

  • Redaktion einer Website: Dieses Kriterium umfasst verschiedene Kriterien eines Redaktionssystems: Content Creation, Storing & Developing und Workflow Management. Laut Stahl und Maas, 2003 wird bei der Systemklasse der WCMS der Fokus vermehrt auf integrierende Aspekte dieser Funktionen und auf die Konsistenz der Systemlogik aus Sicht des Content Life-Cycle gelegt. Zusätzlich wird bei WCMS innerhalb dieser Kategorie auch das Sprachmanagement für die Verwaltung mehrsprachiger Sites beurteilt.
  • Repository: Hierbei wird bei WCMS das interne Management der bereitgestellten Informationen und die Bereitstellung als Laufzeitumgebung auf der Website bewertet. Die Art und Qualität der Zusammenführung von Inhalten aus verschiedenen Quellen ist auch sehr wichtig.
  • Publishing & Presentation: Bei diesem Kriterium die Funktionalität und Qualität des Content Publishing und Content Presentation beurteilt. Dabei sind die entnommenen bzw. gegebenen Informationen ein sehr wichtiges Kriterium und fließt mit in die Bewertung mit ein.
  • Information Retrieval: In diesem Kriterium steckt dahinter, inwieweit WCMS Techniken zur Suche nach Informationen im Web bereitstellen. Die Funktionalität und Qualität wird nach den Darstellungen der Suchergebnisse und nach der Art und Weise der Suchmethoden beurteilt.
  • Content Syndication: Hier drunter versteht man die Einbindung von externem Content, wie z.B. den aktuellen Börsenkurs einer Firma. Diese werden daher gesondert bewertet, wie externer Content eingebunden werden kann, welche Dokumententypen oder bereits bestehende Websites importiert werden können und unter den neuen Formatvorlagen entsprechend dargestellt werden.
  • E-Commerce: Dies ist ein Kriterium, dass bewertet, ob und wie Online-Shops im System existieren oder ob sie über Zusatzmodule bereitgestellt worden sind.

Nach diesen Bewertungskriterien ist es möglich sämtliche Web-Content-Management-Systeme (WCMS) zu beurteilen und zu vergleichen. Somit kann man alle WCMS mit gleicher Gewichtung berücksichtigen.[37]

6 Analysekriterien

In dieser wissenschaftlichen Fallstudie geht es um Content Management Systeme, genauer das Web Content Management System webEdition. Für die Analyse dieser Software wurden sechs Kriterien aufgestellt anhand derer diese spezielle Web-Anwendung analysiert wird. Untenstehend finden Sie die Erläuterungen zu den verschiedenen Analysekriterien.

6.1 Anforderungen

Systemanforderungen
Da webEdition im Gegensatz zu anderen Programmen nicht auf dem eigenen Computer, sondern auf dem Server auf dem ihre Domain liegt, installiert wird muss man darauf achten welche Anforderungen an die Hardware und Software des Servers gestellt werden.

  • Hardware:
    • Festplattenspeicher
    • Prozessor
    • Arbeitsspeicher
    • Internetanbindung
  • Software:
    • Skriptsprache
    • Betriebssystem

Client
Bei dem Client, der Computer auf dem der Internet-Browser installiert ist, und mit welchem auf das Administrations-Interface des CMS zugegriffen wird, muss darauf geachtet werden welches Betriebssystem installiert wird, da nicht alle kompatibel sind.[38]

6.2 Performance

Wie gut die Performance eines Systems ist hängt nicht nur davon ab welche Hardware man benutzt, sondern auch welche Software man installiert. Programmiersprachen wie Java, Flash oder Java-Script können die Leistung eines Systems stark beeinträchtigen. Weitere Kriterien die die Performance eines Systems verbessern bzw. verschlechtern können sind:

  • Anbindung an die Datenbank
  • Große Inhalte wie z.B. Bilder oder Animationen
  • Qualität des Quellcodes
  • Verwaltung von Cacheinhalten
  • Plug-ins und Updates

6.3 Einsatzgebiet

Abbildung 8: Zusammensetzung KMU-Definition
Abbildung 8: Zusammensetzung KMU-Definition

Jedes Content Management System hat eine Zielgruppe die angesprochen werden soll. Die Festlegung dieser Zielgruppe basiert auf der Unternehmensgröße. Bezüglich der Einordnung der Unternehmensgröße hat die Europäische Kommission die KMU-Definition veröffentlicht. Die Einordnungen dieser anerkannten Definition beziehen sich auf die Mitarbeiterzahl, die Bilanzsumme sowie den Jahresumsatz eines Unternehmens.


Seit der letztmaligen Anpassung der Schwellenwerte sind seit 01. Januar 2005 folgende Werte der KMU-Definition gültig:

Typ Beschäftigte Umsatzerlös
(Mio €)
Bilanzsumme
(Mio €)
Kleinstunternehmen < 10 und ≤ 2 oder ≤ 2
Kleine Unternehmen < 50 und ≤ 10 oder ≤ 10
Mittlere Unternehmen < 250 und ≤ 50 oder ≤ 43

Tabelle 1: in Anlehnung an "Die neuen Schwellenwerte" aus "Die neue KMU-Definition Benutzerhandbuch und Mustererklärung"

6.4 Oberfläche

Die Oberfläche ist das zentrale Objekt einer Anwendung, da dies der Teil der Anwendung ist den die Benutzer/Anwender bedienen. Mit der Oberfläche einer Software steht und fällt die Beliebtheit.
In den Anfängen der Softwareentwicklung standen die funktionalen Anforderungen an ein Software-System im Vordergrund. Mit steigenden Anwenderzahlen stieg auch die Verbreitung der grafischen Benutzeroberflächen (GUI), welche den Benutzer mit seinen Bedürfnissen in den Vordergrund rückte.
In Zeiten großen Konkurrenzdenkens bei Software-Herstellern gerät die sogenannte Usability immer weiter in den Fokus. Umso anwenderfreundlicher eine Software gestaltet ist umso höher werden die Verkaufszahlen sein. Doch die Usability ist nur ein Teil des Umdenkens von Software-Herstellern, welche wahrgenommen wird um die Bedienung immer intuitiver zu gestalten.
Seit dem 01.01.2000 ist die Bildschirmarbeitsverordnung für alle, auch ältere Bildschirmarbeitsplätze gültig.
Diese Verordnung umfasst unter Anderem folgende Punkte:
Zusammenwirken Mensch - Arbeitsmittel

  • Die Grundsätze der Ergonomie sind insbesondere auf die Verarbeitung von Informationen durch den Menschen anzuwenden.
  • Bei Entwicklung, Auswahl, Erwerb und Änderung von Software sowie bei der Gestaltung der Tätigkeit an Bildschirmgeräten hat der Arbeitgeber den folgenden Grundsätzen insbesondere im Hinblick auf die Benutzerfreundlichkeit Rechnung zu tragen:
    • Die Software muss an die auszuführende Aufgabe angepasst sein.
    • Die Systeme müssen den Benutzern Angaben über die jeweiligen Dialogabläufe unmittelbar oder auf Verlangen machen.
    • Die Systeme müssen den Benutzern die Beeinflussung der jeweiligen Dialogabläufe ermöglichen sowie eventuelle Fehler bei der Handhabung beschreiben und deren Beseitigung mit begrenztem Arbeitsaufwand erlauben.
    • Die Software muss entsprechend den Kenntnissen und Erfahrungen der Benutzer im Hinblick auf die auszuführende Aufgabe angepasst werden können.
  • Ohne Wissen der Benutzer darf keine Vorrichtung zur qualitativen oder quantitativen Kontrolle verwendet werden.[39]

Der Begriff der Software-Ergonomie ist seit Einführung der Bildschirmarbeitsverordnung, und dessen Verbindlichkeit, für die Software-Industrie immer wichtiger geworden. Nicht zuletzt weil eine Missachtung einer dieser Punkte mit einem Bußgeld von bis zu 25.000€ belegt ist.

Eine gute Benutzeroberfläche sollte

  • Die menschliche Wahrnehmung berücksichtigen
  • Das Lernverhalten berücksichtigen
  • Die Arbeitsabfolgen beachten
  • Die Hilfe bei Bedarf sicherstellen

6.5 Module

Der modulare Aufbau einer Software ist für Kunden meist ein großer Vorteil. Modularer Aufbau bedeutet ein hohes Maß an Erweiterbarkeit. Bereits programmierte/lizenzierte Teile der Software bleiben erhalten und funktionstüchtig während weitere Funktionen hinzu programmiert/lizenziert werden können und die Software damit modulunabhängig und nahezu unbegrenzt erweitert wird. Um die Modularität des zu analysierenden CMS sicherzustellen werden einige Module untersucht.

6.6 Weiterentwicklung

Bei kommerziellen Systemen ist die Weiterentwicklung eine essentielle Sache. Die zahlenden Kunden wollen bei Erkennen von Sicherheitslücken dass diese schnellstmöglich beseitigt werden. Da der Quell-Code von kommerziellen Systemen meist nicht öffentlich zugänglich ist sind die Kunden in der misslichen Lage dem Hersteller zu vertrauen und zu hoffen dass regelmäßig Sicherheitsupdates zur Verfügung gestellt werden die diese Lücken schließen. Bei Open-Source Systemen ist die Weiterentwicklung oftmals problematisch. Die Entwickler von Open-Source Produkten, welche die benötigten Updates zur Verfügung stellen machen dies meist ehrenamtlich, da kein zahlender Kunde hinter dem Projekt steht. Bei Veröffentlichen des Quell-Codes von weit verbreiteten Systemen bildet sich oftmals eine Community die sich ehrenamtlich um die Weiterentwicklung kümmert. Spenden für die Arbeit werden von diesen Vereinen überwiegend gerne gesehen.

7 Analyse von webEdition

webEdition ist ein Web Content Management System (WCMS), das auf den Standardtechnologien MySQL und PHP basiert. webEdition ermöglicht eine effektive Websitepflege, indem es den Inhalt der Website (Texte, Bilder,..) vom Layout trennt.

Die Pflege von Webseiten mit webEdition bietet folgende Vorteile:

  • Inhalte können auch ohne HTML-Kenntnisse erstellt und gepflegt werden
  • Mitarbeiter, die für die Textproduktion verantwortlich sind, müssen keine Zeit für die optische Gestaltung des Inhalts aufwenden
  • Design und Struktur der Website müssen nur einmal erstellt werden
  • Qualität und Konsistenz des Designs sind gewährleistet
  • Zentrale Layoutänderungen sind effizient umsetzbar
  • Modularer Aufbau und skalierbar
  • Durch die XML Import/Export Funktionen können die Websiteinhalte leicht anderen Anwendungen zugänglich gemacht werden[40]

7.1 Anforderungen

7.1.1 Hardware

Die Anforderungen an die Hardware sind bei webEdition nicht exorbitant hoch. Da das System gut skalierbar ist kann man eher sagen die Systemanforderungen sind dynamisch. Laut Angaben der webEdition Website sieht es wie folgt aus:

  • Festplattenkapazität: 30 MB für Programmdateien zzgl. des vierfachen Volumens des von den mit dem System verwalteten Daten benötigen Speicherplatzes.[41]
  • Prozessor: Diesen und die zwei nachfolgenden Punkte kann man nicht pauschalisieren. Die Prozessorleistung ist von vielen Faktoren abhängig, z. B. von der Anzahl gleichzeitig zugreifender Benutzer.
  • Arbeitsspeicher (RAM): Generell ist zu sagen dass mehr Arbeitsspeicher immer auch zu nachhaltiger Langlebigkeit führt. Der Arbeitsspeicher ist genauso wie der Prozessor und die Netzanbindung ein Faktor an den mit steigender Benutzung eine steigende Auslastung gekoppelt ist. Um diese Auslastung zu senken und auf einem moderaten Level zu halten empfiehlt es sich die Auslastungswerte im Blick zu haben und das System je nach Bedarf zu erweitern.
  • Internetanbindung: Die Netzanbindung könnte der entscheidende Flaschenhals sein. Wenn diese unterdimensioniert ist können auch eine schnelle CPU oder ein sehr hoher Verfügbarkeitswert an Arbeitsspeicher die Performance nicht verbessern. Durch die Internetanbindung werden die Inhalte an die Benutzer übermittelt. Wenn der Webserver auf dem die Präsenz und somit webEdition läuft sich nicht in einem LAN mit den Redakteuren und Administratoren befindet bedeutet das, dass ein zusätzliches, nicht zu unterbewertendes Maß an Traffic durch Hochladen von Bildern, Editieren von Seiten, Anlegen von neuen Design-Layouts etc. zustande kommt.

7.1.2 Software

Skriptsprache
webEdition verwendet die weit verbreitete Skriptsprache PHP. Diese hat den Vorteil dass Sie durch ihren Bekanntheits- und Beliebtheitsgrad unter vielen Betriebssystemen sowie so gut wie allen gängigen Browsern kompatibel ist. Bei gehosteten Servern ist darauf zu achten dass bei der Ausführung von PHP-Skripten angemessene Limits im Hinblick auf verfügbare Rechenleistung und zulässigen Speicherverbrauch gesetzt sind. Sind diese Werte zu niedrig gesetzt, kann es zu Fehlfunktionen in webEdition kommen. Die benötigten Werte hängen stark von der Komplexität der erstellten Webseiten ab und lassen sich daher nicht pauschal angeben.

  • Derzeit läuft webEdition ab der PHP Version 5.2.4 jedoch nicht mit einer Version ≥ 5.3

Datenbank
Der gesamte gesammelte Content, die Layouts, die Grafiken, die webEdition Einstellungen, die Benutzerverwaltung. Alles das, oder zumindest Verweise darauf, wird in der MySQL Datenbank gespeichert. Dieses Datenbanksystem ist als Open Source erhältlich und damit die optimale Ergänzung zu unseren Open Source Content Management System webEdition.

  • Der MySQL Datenbank Server sollte mindestens in Version 4.1 betrieben werden

Betriebssystem
Bei der Wahl des Betriebssystems sollte man besonderes Augenmerk darauf legen dass dafür eine entsprechende Webserver Anwendung mit uneingeschränkter Kompatibilität für PHP besteht. Ebenso sollte der MySQL Datenbank Server ohne Weiteres installiert und genutzt werden können. Ansonsten gibt es keine besonders spezifizierten Anforderungen an das OS damit webEdition lauffähig ist.

7.1.3 Client

Kompatible Betriebssysteme
Generell ist zu sagen dass unter dem benutzten Betriebssystem mindestens einer der unten angegebenen Browser, sowie eine der angegebenen Javascript Versionen lauffähig sein sollten. Die Java Umgebung kann unter Umständen vernachlässigt werden, da eine Nicht-Installation von Javascript oder eine veraltete Version lediglich einige Funktionseinschränkungen mit sich bringen.

Kompatible Browser
Auf Clientseite ist es wichtig dass der Browser alle über webEdition ausgegebenen Inhalte wiedergeben kann. Die Mindestversionen der gängigen Browser wiefolgt:

  • Microsoft Windows
    • Internet Explorer: Version 6.0
    • Firefox: Version 1.5
  • Mac OS X
    • Firefox: Version 1.5
    • Safari: Version 2.01
  • Linux
    • Firefox: Version 1.5

Die angegebene Mindestversion ist die Browserversion, die benötigt wird, um den vollen Funktionsumfang von webEdition nutzen zu können. In der Regel kann webEdition eingeschränkt auch mit Vorgängerversionen bedient werden.

Java Umgebung
Wenn Java nicht installiert ist oder eine ältere Java-Version benutzt wird, kann webEdition trotzdem bis auf folgende Funktionen benutzt werden: Multifile-Upload, Rechtschreibeprüfung, Glossar und Editor Plugin. Welche Java Umgebung in welcher Version benötigt wird:

  • Java Runtime Environment (JRE): Mindestversion 6
  • Java Development Kit (JDK): Mindestversion 6
  • Java 2 Software Development Kit (J2SDK): Mindestversion 1.42_05
  • Java 2 Runtime Environment (J2RE): Mindestversion 1.42_05 [42]

7.2 Performance

Man sollte die Auslastung der Festplatte, des Arbeitsspeichers, des Prozessors sowie der Internetanbindung des Servers auf dem webEdition läuft stets im Auge behalten. Wenn einer der Werte am Limit ist sollte man überlegen den Server zu wechseln bzw. mit Aufrüsten versuchen die Auslastung im Rahmen zu halten. Dabei ist natürlich zu beachten dass eine jede Webseite von einem Tag auf den anderen an Popularität gewinnen kann und somit auch z. B. Massen Benutzer-Registrierungen die MySQL Datenbank sprengen können. Der Administrator ist somit – sofern er die Möglichkeit hat - verantwortlich all diese Faktoren im Blick zu behalten und die Nachhaltigkeit sicherzustellen. webEdition bietet die Möglichkeit die Datenbanken mittels eines Backups zu sichern, welches alle Daten sowie Einstellungen in webEdition beinhaltet. Dies ermöglicht es unkompliziert und schnell den vorhandenen webEdition Mandanten auf ein völlig anderes Server-System zu übertragen.

7.3 Einsatzgebiet

Durch die dynamische und nahezu unbegrenzte Skalierbarkeit von webEdition ist es neben dem Einsatz in Kleinstunternehmen mit evtl. nur einem Benutzer genauso möglich webEdition in großen Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern zu verwenden. Durch den Einsatz hoch performanter Komponenten sind dem System kaum Grenzen gesetzt. Neben den gegebenen Standard-Modulen die für kleine Unternehmen ausreichen können größere Unternehmen sich bei Einsatz von webEdition die komplette Eigenentwicklung eines WCMS ersparen und webEdition um die benötigten Funktionen erweitern. Dies ist dank der Veröffentlichung des Quell-Codes und der Lizenzfreigabe ohne Weiteres möglich.

7.4 Oberfläche

Im Bezug auf die Oberfläche wird auf der Website von webEdition unter anderem mit folgenden Punkten geworben:

  • Redakteurfreundlich: einfache Bedienbarkeit
  • Multilingual: verschiedene Sprachversionen

Die Oberfläche erweist sich als sehr benutzerfreundlich. Das beginnt schon beim Starten der Web-Anwendung. Um webEdition zu starten ruft man im Browser serverdomain.tld/webEdition auf. Es erscheint ein Login Fenster. Es empfiehlt sich für jeden Benutzer einen personalisierten Login zur Verfügung zu stellen da man somit die Möglichkeit hat jedem Benutzer individuelle Rechte zu erteilen. Somit hat ein Administrator z. B. auch Zugriff auf das Modul der Benutzerverwaltung, ein Redakteur jedoch lediglich auf das Anlegen neuer Dokumente und Objekte um die Webseite zu verändern. Somit kommen Benutzer deren Rechte eingeschränkt sind gar nicht erst dazu etwas falsch zu machen. Die Trennung von Layout und Content geschieht durch Erstellung von Design Templates. Diese Templates werden von den Administratoren zur Verfügung gestellt. Die Redakteure besitzen lediglich das Recht einzelne festgelegte Bereiche innerhalb dieser Seiten-Vorlagen mit Text zu füllen oder Bilder einzufügen. Am Corporate Design der Webseite wird somit nie ungewollt etwas verändert. Die Multilingualität von webEdition ist ein stetig fortschreitender Prozess. Da es ein deutsches Produkt ist, welches größtenteils in Deutschland, Österreich und der Schweiz verkauft wurde war in den Anfängen mit der deutschen und der englischen Sprache zwar die Internationalität gegebenen, nicht jedoch die Brauchbarkeit für Anwender die keine dieser beiden Sprachen beherrschen. Mit der Transformierung des WCMS webEdition im November 2008 von kommerziell zu Open Source wurde der Grundstein für das Aufnehmen weiterer Sprachen gesetzt. Freiwillige Übersetzer tragen dazu bei, dass seither im Rahmen von Updates regelmäßig neue Sprachen eingeführt werden.

7.5 Module

Das Web Content Management System webEdition kann um gewisse vorgefertigte Module erweitert werden, welche neue Funktionalitäten mit sich bringen. In diesem Abschnitt werden vier Module vorgestellt.

Benutzerverwaltung PRO / ToDo Verwaltung / Messaging / Workflow
Die Benutzerverwaltung bietet dem Anwender hilfreiche Funktionen zur Verwaltung komplexer Benutzerstrukturen durch Vergabe von verschiedenen Rechten bezüglich der Arbeit mit Dokumenten, Vorlagen, Verzeichnissen und den Einstellungen des WCMS selbst. Die Benutzerverwaltung PRO zeichnet sich durch die Funktionen ToDo Verwaltung, Messaging und Workflow aus.[43]

Generell unterscheidet das System zwischen verschiedenen Benutzerrollen. Als Superuser gibt es den "Administrator" und als klassischer Anwender den "Redakteur". Administratoren besitzen grundsätzlich alle Berechtigungen während die für die Redakteure individuell festgelegt werden kann, welche der vielen möglichen Aufgaben im System wahrgenommen werden dürfen.[44]

Für Dokumente und Objekte kann festgelegt werden, welche Benutzer oder Benutzergruppen darauf zugreifen dürfen. Es ist ebenso möglich einzelne Benutzer auf individuelle Unterordner zu beschränken und somit alle anderen Ordner und deren Inhalte für diese Benutzer auszublenden. Die Berechtigungen der angelegten Benutzergruppen sind vererbbar[45]

Workflow

Um einen gewissen Inhalt auf der Webseite zu publizieren bedarf es einer Veröffentlichung. Oftmals müssen solche Freigaben einen vorgegebenen Genehmigungsprozess durchlaufen. Der Freigabe-Workflow bildet diesen entsprechend ab und bezieht alle Benutzer der Hierarchie mit ein. Diese Funktion ist stark anpassbar und kann z. B. auf Bereiche der Webseite beschränkt oder vom Dokumenttyp abhängig gemacht werden. Die bewahrt die Übersicht auch wenn bereits viele Workflows etabliert wurden. Sollten aus aktiven Workflows Aufgaben resultierend, so werden diese über das interne Messaging-System sowie per E-Mail an die involvierten Benutzer weiter gegeben.[46]

Die Funktionen im Überblick

  • Freie Definition der Freigabestufen
  • Integrierte ToDo-Liste mit internem Messaging und mit E-Mail-Benachrichtigung
  • Overdue-Regelung - liegt ein ToDo länger als die definierte Zeit unbearbeitet bei einem Benutzer, geht es zurück oder zur nächsten Freigabestufe
  • Workflows sind an Arbeitsbereiche (Presse, Investor-Relations usw.) gebunden. Der Standard Workflow kann für jedes Dokument angepasst werden.[47]

ToDo-Verwaltung und internes Messaging Das integrierte Messaging-System ermöglicht es anderen Benutzern Nachrichten zukommen zu lassen, sowie eigene und fremde Aufgaben zu verwalten. Wie bereits erwähnt wird das Messaging-System ebenfalls vom Workflow verwendet um die Benutzer über neue ToDos die aus den Workflows entstanden sind zu informieren.[48]


Kundenverwaltung
Die Kundenverwaltung ist gedacht um ohne großen Aufwand die Daten der Kunden, Interessenten sowie der Webseiten-Besucher zu pflegen. Man kann personalisierte Inhalte und Bereiche erstellen die man nur einem gewissen Personenkreis (Gruppen) oder einzelnen Personen zur Verfügung stellt. Dieses Modul umfasst alle nötigen Funktionen um eine Webseite weitestgehend zu individualisieren. Es ist Kunden möglich die eigenen Stammdaten gleich auf der Webseite zu ändern oder Interessenten können sich registrieren ohne dass ein Mitarbeiter manuell den Datensatz erfassen muss. [49]

Allgemeine Funktionen im Überblick:

  • Administration aller Stammdaten des Kunden
  • Verwaltung der Login-Daten des Kunden
  • Export von Kundendaten als CSV oder XML
  • Erweiterte Such- und Sortierfunktion[50]

Website Funktionen im Überblick:

  • Kunden-Registrierung
  • Zugriff auf alle Daten des angemeldeten Kunden
  • Kundenlisten ausgeben
  • Einem Kunden zugeordnete Dokumente auslesen [51]


DB/Objekt Modul
Mit dem DB/Objekt Modul ist eine objektorientierte Darstellung von Informationen möglich. Während es bei Webpräsenzen ohne WCMS notwendig ware, alle Informationen an Dokumente zu binden und dies unter Anderem zu Redundanzen führen konnte, da man für ein und dieselbe Kontaktadresse auf zwei verschiedenen Seiten auch zwei Dokumente anlegen musste. Der Pflegeaufwand ist bei zentraler Datenhaltung sehr erschwert.[52]

Die Funktionen im Überblick

  • zentrale Datenhaltung
  • layoutfreie Informationsobjekte
  • freie Zuordnung der Informationsobjekte
  • Auswahl der Informationsobjekte im Frontend
  • Trennung von Content und Layout
  • freie Wahl zwischen Dokumenten- und Objektorientierung[53]

Einige Beispiele, wie das Datenbank-/Objektmodul verwendet werden könnte:

Verwaltung von Adressen oder Kontakten Man definiert eine Klasse Adressen mit allen Angaben, die man wünscht. Redakteure können jetzt Datensätze mit der Struktur der definierten Klasse anlegen. Dank verschiedener Sortierfunktionen können diese Adressen gut aufgearbeitet werden.[54]

Verwalten von Veranstaltungen und Adressen Ein Beispiel für die relationale Verknüpfung von Objekten ist die Verbindung von Veranstaltungen und Adressen. Eine Redaktion veröffentlicht täglich neue Veranstaltungen. Diese Veranstaltungen sollen stets unter der gleichen Adresse durchgeführt werden. Durch die Verknüpfung von Veranstaltungs-Objekt und Adress-Objekt ist es möglich die Adresse einmalig zu ändern und diese erscheint dann ganzheitlich für alle Veranstaltungen denen diese Adresse zugeordnet war.[55]


Zentrale Newsverwaltung Bei der Newsverwaltung gibt es ein zusätzliches nützliches Feature. Der Scheduler kann alle News als Objekt verwalten und gibt Auskunft darüber welches der Objekte enthalten ist, welche veröffentlicht sind und welche noch zur Veröffentlichung anstehen.[56]

Portalmanager Wenn in webEdition mehrere Portale verschiedener Domains verwaltet werden geschieht dies in definierten Bereichen. Die Redakteure der Bereiche können News, Informationen und Artikel für Ihren Bereich als Objekte erstellen. Möchten die Redakteure diese Objekte auch einem anderen Arbeitsbereich zur Verfügung stellen so ist dies möglich. Ein Redakteur aus einem anderen Arbeitsbereich hat dann die Möglichkeit durch einen Klick dieses Objekt auch für seinen Bereich zu nutzen. [57]


Newsletter Modul
Mit dem Newsletter Modul verwaltet man Newsletter-Empfänger, erstellt personalisierte E-Mail-Rundschreiben und versendet diese an frei definierbare Empfängerkreise.[58]

Das simpel gestaltete Newsletter Modul erlaubt es Anwendern, die mit den Grundfunktionen vertraut sind, es ohne große Mühen in der webEdition Arbeitsumgebung schnell einzusetzen. Das Erstellen von professionellen Newsletters für individuelle Zielgruppen ist sehr intuitiv gestaltet. Eine Im-/ und Export-Funktion ermöglicht es E-Mail Adressen inkl. Kontaktdaten aus anderen Quellen einzubringen. Bei Verwendung des Kundenverwaltungs-Moduls ist es ebenfalls möglich die bereits vorhandenen Datensätze für den Newsletter Versand zu gebrauchen. Es können sowohl HTML, als auch Nur-Text Dokumente versendet werden.[59]

Die Funktionen im Überblick

  • Newsletter Einträge via Formular sammeln
  • Newsletter versenden (HTML oder Plain Text)
  • Empfänger (-gruppen) verwalten
  • Einbindung der Kundenverwaltung möglich
  • Unsubscribe Funktionen
  • Confirmed- und Double Opt-In
  • Blacklist
  • CSV-Import von Adressdaten [60]

7.6 Weiterentwicklung

Am 3. November 2008 hat die Living-e AG das erfolgreiche Content Management System webEdition 6 als Open Source Software zur Verfügung gestellt. Das Besondere ist der professionelle Herstellersupport durch das Entwicklerteam, den Living-e weiterhin Anwendern oder Freelancern bei Bedarf anbietet. Als Supportleistungen sind neben Support-Tickets auch Schulungen, Projektunterstützung sowie Services auf Stundenbasis erhältlich. webEdition 6 kann unter http://www.webedition.de als uneingeschränkte Vollversion frei heruntergeladen werden. Das bislang als Lizenzsoftware vertriebene CMS zeichnet sich durch schnelle Implementierung und einfache Bedienung aus. Diesen Schritt sah die Living-e AG als einen strategischen. "Wir sind überzeugt, dass Open Source eine schnellere Anpassung von webEdition an unterschiedliche Einsatzumgebungen ermöglicht", erklärt Holger Meyer, Chef-Entwickler von webEdition. "Daher war das der nächste logische Schritt im Lebenszyklus unseres Produkts."[61]

"Seit der Einführung von webEdition 2001 wurden über 50.000 Lizenzen verkauft, größtenteils in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Um unsere Produkte hat sich eine große Kunden- und Community-Basis gebildet. Diese laden wir jetzt herzlich ein, sich noch intensiver mit webEdition zu befassen und nach Herzenslust zu experimentieren. Wir sind schon sehr gespannt auf die ersten Entwicklungen", sagt Guido Polko, Gründer und Vorstandsmitglied der Living-e AG. [62] Innerhalb der ersten Woche nach Bekanntgabe der Freigabe der Lizenz wurde webEdition 10.000-mal heruntergeladen. Nach knapp einem halben Jahr am 01. Juni 2009 entschied sich die Living-e AG die Weiterentwicklung komplett in die Hände der entstandenen Community zu geben. Seither gab es zwei Community-Tage an denen sich eine Arbeitsgruppe aus rund 12 Entwicklern formierte, welche intensiv über die technischen Zielsetzungen und Herausforderungen zur Weiterentwicklung diskutierte. Nachdem diese Arbeitsgruppe bereits drei Updates für webEdition entwickelt und veröffentlicht hat haben sich die Mitglieder dieser Arbeitsgruppe dazu entschieden einen Verein zu gründen um die Zukunft des CMS webEdition nachhaltig zu stärken. Der Verein besteht aus 13 Gründungsmitgliedern.

8 Fazit

In Zeiten von Web 2.0 ist die Dynamisierung des Internets ein stetig voranschreitender Prozess. Die zeitgemäßen Websites setzen immer mehr auf Vernetzung und Interaktivität. Um Websites mit einem großen Datenaufkommen und komplexen Strukturen mit minimalem Aufwand der Pflege verwalten zu können ist der Einsatz eines WCMS nötig. Für Unternehmen jeder Größe ist webEdition hier die richtige Wahl. Durch die gute Skalierbarkeit spielt es keine Rolle wie viel Content, oder wie viele Benutzer verwaltet werden müssen. Ebenso ist das System mit einer minimalen Hardware- sowie Softwareanforderung auf nahezu jedem Computer lauffähig. Die Oberfläche ist sehr benutzerfreundlich gestaltet und soll neben der bereits vorhandenen Multilingualität bald auch Barrierefreiheit für Benutzer des Front-Ends bieten. Die Modularität lässt jeglichen Raum für Weiterentwicklung, Anpassung und Individualisierung des Systems zu. Trotz der Wandlung vom kommerziellen zum Open-Source-System wird das System weiter entwickelt. Dieses wichtige Kriterium ist durch die Gründung des Verein webEdition durch einige freiwillige Entwickler sichergestellt. Kurzum: webEdition ist ein kostenloses, ohne großen Installationsaufwand, gut skalierbares, erweiterbares, zukunftssicheres Web Content Management System welches sich großer Beliebtheit zeigt.

9 Fußnoten

  1. Vgl. (Christ, 2003, S. 15f.)
  2. Vgl. (Gadatsch, 2005, S. 55f.)
  3. Vgl. (Graf, 2008, S. 28)
  4. Vgl. (Graf, 2008, S. 29)
  5. Vgl. (Graf, 2008, S. 30)
  6. Vgl. (Bodendorf, 2003, S. 100f.)
  7. Vgl. (Krüger, 2009, S. 13)
  8. Vgl. (Bodendorf, 2003, S. 103)
  9. Vgl. (Bodendorf, 2003, S. 104)
  10. Vgl. (Bodendorf, 2003, S. 104f.)
  11. Vgl. (Bodendorf, 2003, S. 105)
  12. Vgl. (Krüger, 2009, S. 14)
  13. Vgl. (Bodendorf, 2003, S. 106)
  14. Vgl. (Krüger, 2002)
  15. Vgl. (kernpunkt GmbH)
  16. Vgl. (Agentur pr&mehr 2010a)
  17. Vgl. (Agentur pr&mehr 2010b)
  18. Vgl. (Agentur pr&mehr 2010c)
  19. Vgl. (Free Software Foundation, Inc., 2007)
  20. Vgl. (Mediengestaltung)
  21. Vgl. (Wenz, 2008, S. 951f)
  22. Vgl. (Lenz, 2008)
  23. Vgl.(akademie.de asp GmbH & Co., 2010)
  24. Vgl. (Euler, 2005, 113f )
  25. Vgl. (Maier-Haefele & Haefele, 2002, S. 18)
  26. Vgl. (Maier-Haefele & Haefele, 2002, S. 19)
  27. Vgl. (Maier-Haefele & Haefele, 2002, S. 21)
  28. Vgl. (Riggert, 2009, S. 4)
  29. Vgl. (Riggert, 2009, S. 5)
  30. Vgl. (Riggert, 2009, S. 6f.)
  31. Vgl. (Riggert, 2009, S. 6)
  32. Vgl. (Riggert, 2009, S. 7)
  33. Vgl. (Riggert, 2009, S. 7f.)
  34. Vgl. (Riggert, 2009, S. 8f.)
  35. Vgl. (Riggert, 2009, S. 4)
  36. Vgl. (Stahl & Maass, 2003, S. 269f.)
  37. Vgl. (Stahl & Maass, 2003, S. 269f.)
  38. Vgl. (living-e AG, 2010a)
  39. Vgl. (Bundesministerium der Justiz)
  40. Vgl. (living-e AG, 2008a, S. 23)
  41. Vgl. (living-e AG, 2010a)
  42. Vgl. (living-e AG, 2010b)
  43. Vgl. (living-e AG, 2010c)
  44. Vgl. (living-e AG, 2010c)
  45. Vgl. (living-e AG, 2010c)
  46. Vgl. (living-e AG, 2010c)
  47. Vgl. (living-e AG, 2010c)
  48. Vgl. (living-e AG, 2010c)
  49. Vgl. (living-e AG, 2010d)
  50. Vgl. (living-e AG, 2010d)
  51. Vgl. (living-e AG, 2010d)
  52. Vgl. (living-e AG, 2010e)
  53. Vgl. (living-e AG, 2010e)
  54. Vgl. (living-e AG, 2010e)
  55. Vgl. (living-e AG, 2010e)
  56. Vgl. (living-e AG, 2010e)
  57. Vgl. (living-e AG, 2010e)
  58. Vgl. (living-e AG, 2010f)
  59. Vgl. (living-e AG, 2010f)
  60. Vgl. (living-e AG, 2010f)
  61. (living-e AG, 2008b)
  62. (living-e AG, 2008b)

10 Literatur- und Quellenverzeichnis

Bodendorf, P. D. (2003) Bodendorf, P. D. (2003). Daten- und Wissensmanagement. Berlin Heidelberg: Springer-Verlag.
Christ, O. (2003) Christ, O. (2003). Content-Management in der Praxis. Berlin: Springer-Verlag.
Gadatsch, A. (2005) Gadatsch, A. (2005). Grundkurs Geschäftsprozess-Management. Wiesbaden: Friedr. Vieweg & Sohn Verlag / GWV Fachverlage.
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