Anforderungen an die Infrastruktur durch Cloud Computing
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1 Titel
| Name des Autors / der Autoren: | ..., Steffen J., Markus Welter |
| Titel der Arbeit: | Anforderungen an die Infrastruktur durch Cloud Computing |
| Hochschule und Studienort: | FOM Neuss |
2 Inhalt
3 Einleitung
Thema dieser Fallstudie sind die Anforderungen an die Infrastruktur durch Cloud Computing. In dieser Fallstudie geht es darum, zu untersuchen, welche technischen Voraussetzungen auf Seiten der Anbieter und der Benutzer notwendig für das Cloud Computing sind. Das Thema Cloud Computing ist im Frühjahr 2009 eines der aktuellsten Themen. Fast täglich berichtet die deutsche Presse über „die Wolke“. So beschreibt z.B. die Frankfurter Allgemeine Zeitung am 11. Mai 2009, dass Cloud Computing der „Inbegriff für die kommende technische Revolution im Netz“ sei. Auch Wirtschafts- bzw. Investmentunternehmen wie z.B. Research 2.0 oder Gartner beschäftigen sich mit diesem Thema und sagen diesem eine bedeutsame Zukunft voraus.
3.1 Vorgehensweise und Ziel dieser Seminararbeit
Zunächst muss jedoch die Frage geklärte werden, was ist Cloud Computing? Es ist notwendig eine Definition des Begriffs zu erstellen und auf die aktuelle Entwicklung des Cloud Computing einzugehen. Des Weiteren ist der Begriff Infrastruktur allgemein zu definieren und seine Definition in Bezug auf das Thema der Hausarbeit, Cloud Computing, festzulegen. Ein Ergebnis dieser Fallstudie soll sein, eine Aussage darüber zu treffen, in wie weit die heutige Netz- und Rechnerinfrastruktur für das Cloud Computing schon geeignet ist und was auf Seiten der Anbieter und Benutzer noch geändert werden muss, um Cloud Computing sinnvoll in der täglichen Praxis einzusetzen.
3.2 Problemstellung
Eine genaue Definition des Begriffs Cloud Computing zu erstellen ist problematisch, da dieser erst eingeführt wurde, als es schon Anwendungen und Anwendungsgebiete dafür gab. Eine wissenschaftliche Definition des Begriffes „Cloud Computing“ wurde bisher in der Literatur nicht veranktert. Das Konzept, dass hinter Cloud Computing steckt, gibt es ebenfalls schon länger, allerdings fungierte das Konzept von Cloud-Computing damals noch unter dem Namen „Mainframe + Terminal“ [1]. Von "der Wolke" spricht man erst seit kurzer Zeit, der Begriff hat sich allerdings bereits in allen Bereichen der IT etabliert
4 Grundlagen des Cloud Computing
4.1 Definition von Cloud Computing
Sucht man nach einer Definition für den Begriff Cloud Computing, so findet man diverse, häufig nicht zusammen passende Definitionen und Aussagen. Die sich dahinter befindende Architektur stellt die Schnittmenge dieser unterschiedlichen Aussagen dar.
Es existieren zwei Seiten: Auf der einen Seite befinden sich eine unbestimmte Anzahl von Clients. Diese sind über eine für den Endbenutzer undurchsichtige Infrastruktur mit einem oder mehreren Last-PCs verbunden. Auf der anderen Seiten befindet sich diese besagte Infrastruktur, welche von einem Dienstleister zur Verfügung gestellt wird.
So sieht z.B. Amazon die Bereitstellung von externem Speicherplatz als Cloud Computing an[2]. Die von Google angebotenen Programme, wie z.B. „Google Text & Tabellen “ oder „Google Kalender “, erfüllen ebenfalls die genannten Anforderungen, um dieser Definition gerecht zu werden[3]. Sogar die Zusammenarbeit mehrerer Studenten an einer Fallstudie in einem Wiki-System darf streng genommen als Cloud Computing angesehen werden.
Es ist somit festzustellen, dass es keine eindeutige Definition für den Begriff Cloud Computing gibt. Diese Hausarbeit schließt aus diesem Grund jede Technik in den Begriff Cloud Computing ein, die Dienste über das Internet auslagert und mehreren Endbenutzern zur Verfügung stellt.
4.2 Aktuelle Entwicklung des Cloud Computing
Um beschreiben zu können wie sich die Infrastruktur durch die Einflüsse des Cloud Computing verändert, ist es sinnvoll, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft dieses Themas zu betrachten.
Die Idee des Cloud Computing erinnert an die Zeit, in welcher Mitarbeiter eines Unternehmens Terminals statt PCs bedienten[4]. Ein Großrechner verwaltete alle Daten zentral. Diese, für den Endbenutzer ebenfalls zentral aufrufbaren Daten, stellen eine der Grundlagen des Cloud Computing dar. Nachdem die PCs die Terminals in herkömmlichen Unternehmen verdrängt hatten, wurden Daten über Netzwerke oder Disketten ausgetauscht. Obwohl diese Entwicklung viele Vorteile hat, ergeben sich aus ihr auch einige negative Aspekte. So müssen bei allen Computern, obwohl sie über die gleiche Software verfügen, Installationen und Updates separat erfolgen. Bei dem Austausch jedes PCs muss eine Datensicherung ebenfalls separat durchgeführt werden. Dateien können auf Grund unterschiedlicher Zugriffsrechte nicht ohne weiteres über Netzlaufwerke ausgetauscht werden. Ebenfalls muss bei dem Austausch von Dateien, z.B. als E-Mail Anhang, jeweils eine Kopie der entsprechenden Datei angefertigt werden. Somit existieren mehrere Versionen entsprechender Dateien[5]. Einen Überblick darüber zu behalten erweist sich meist als sehr schwierig. Um diesen Problemen entgegenzuwirken, setzen einige Global Player der IT-Branche bereits auf Cloud Computing. Das „Internet“ oder ein firmeninternes Intranet, simuliert dabei einen riesigen zentralen Rechner. Die dabei zur Verfügung stehenden Ressourcen sind für den Endbenutzer undurchsichtig und irrelevant.
Amazon, Google und Salesforce sind drei Unternehmen, die als Pioniere auf diesem Gebiet gelten[6]. Google zählt mittlerweile zehn Millionen Geschäftskunden. Täglich melden sich zweitausend bis dreitausend Unternehmen beim Internetgiganten neu an. Währenddessen baut Amazon unter dem technischen Leiter Werner Vogels „den Buchladen zur Rechenzeitbörse [7]“ um und vermietet nicht genutzte Rechenleistung und Speicherplatz an Unternehmen [8]. Während Salesforce im Februar 2009 sein Angebot erweiterte, versuchen Branchenriesen wie Microsoft oder IBM sich durch große Investitionen in dieses Geschäftsfeld einzukaufen. So gab Microsoft vor kurzem bekannt, zwanzig Milliarden Dollar in neue Datencenter auf der ganzen Welt investieren zu wollen[9], um Konkurrenten wie Google oder Salesforce abzuwehren. Besonders dem Konzern aus Redmond wirft man vor, in den Markt um die Wolke erst zu spät investiert zu haben [10]. Möglicherweise schafft es Microsoft nach eigener Aussage deshalb frühestens 2010 führende Programme wie Microsoft Office, Excel oder Powerpoint online zugänglich zu machen. Steve Ballmer kündigte an, sich allein den Online-Werbemarkt 1,2 Milliarden Dollar im Jahr kosten zu lassen[11]. Dies sei notwendig „um überhaupt im Geschäft zu bleiben“.
Das US-Marktforschungsunternehmen Gartner prognostiziert bis zum Jahre 2012 eine Umsatzsteigerung mit „Mietsoftware“ um ca. fünfzehn Milliarden Dollar bzw. fünfzehn Prozent Marktwachstum[12]. Währenddessen versuchen andere Unternehmen bereits, aus den revolutionären Tendenzen des Cloud Computings zu profitieren. So werden z.B. Virenscanner für die Wolke entwickelt[13].
4.3 Definition des Wortes Infrastruktur
4.3.1 Erklärung
Der Begriff Infrastruktur kann vom lateinischen „Infra“ abgeleitet werden. Infra bedeutet übersetzt so viel wie „unter“ oder „darunter“ [14]. Das Wort Struktur kann vom lateinischen Wort „structura“ abgeleitet werden, was so viel bedeutet wie „ordentliche Zusammenfügung, Bau, Zusammenhang; bzw. lat.: struere = schichten, zusammenfügen“[15]. Als Infrastruktur bezeichnet man laut Duden den „notwendigen wirtschaftlichen u. organisatorischen Unterbau als Voraussetzung für die Versorgung u. die Nutzung eines bestimmten Gebiets“[16].
4.3.2 Verwendete Definition in dieser Hausarbeit
Der Begriff IT-Infrastruktur kann ebenfalls nicht konkret definiert werden. Denn während z.B. ein Endbenutzer eines Betriebssystems seinen PC und die dazu gehörige Hardware als seine IT-Infrastruktur bezeichnet, so zählt für den Hersteller dieses Betriebssystems nur die Hardware zur Infrastruktur. Für einen Dienstleister, welcher technische Geräte zum Empfang von Video on Demand aufstellt, zählt der PC nicht als Infrastruktur. Dafür definiert er die gesamte Vernetzung des Gebäudes inklusive dem Netzwerk, welches sein Telefonanbieter bis zu seinen Servern verlegt hat, als Infrastruktur [17]. Um den Rahmen dieser Hausarbeit nicht zu überschreiten, wird der Begriff Infrastruktur im engeren Sinne benutzt. Das bedeutet konkret, dass jede Form der Hardware als Infrastruktur angesehen wird, Software hingegen nicht. Die Tatsache, dass dieser Hausarbeit unter anderem wirtschaftliche Aspekte zu Grunde liegen, unterstützt diese Entscheidung. Denn gerade der Trend „Cloud Computing“ legt die Wahl des Betriebssystems meist in die Hand des Endbenutzers. Einzelne Ausnahmen wie z. B. "Software as a Servive" oder "Microsoft Azure" werden bei dieser Entscheidung bewusst nicht bzw. kaum berücksichtigt.
Um den Inhalt einzugrenzen und den Rahmen dieser Arbeit nicht zu sprengen, wird vornehmlich auf Veränderungen der Infrastruktur durch Cloud Computing im Unternehmensbereich eingegangen.
5 Eigenschaften des Cloud Computing
Der Begriff des Cloud Computing steht für viele nicht genau abzugrenzende Konzepte und Geschäftsmodelle. Eine allgemeingültige Formulierung von Anforderungen an die zugrunde liegende Infrastruktur ist somit nur schwer möglich. Es empfiehlt sich daher eine Klassifikation der bekannten Services.
Im Folgenden unterscheiden wir neben drei grundlegenden Ausprägungen des Cloud Computings auch drei Typen von Clouds nach den Gruppen ihrer zugriffsberechtigten Nutzer. Beide Einteilungen sind in der Literatur zum Thema oft anzutreffen.
5.1 Ausprägungen[18][19]
5.1.1 Infrastructure-as-a-Service
Innerhalb von IaaS-Diensten (Infrastructure-as-a-Service) wird dem Nutzer eine einsatzbereite IT-Infrastruktur, also im Wesentlichen Speicherkapazitäten und Rechenleistung, zur Verfügung gestellt. Diese virtuelle Hardware ist nicht auf einen Container beschränkt, sondern läst sich schnell und flexibel skalieren. Theoretisch kann der Kunde so die Kapazitäten eines gesamten Rechenzentrums nutzen, ohne auch nur ein Rechnersystem anschaffen zu müssen. Die zur Verfügung gestellten Hardware-Ressourcen werden durch Kontrollfunktionen und Dienste ergänzt. So ist jederzeit ein Reboot der Instanzen über Web Service API (Application Programming Interface) möglich. Außerdem kann das virtuelle System per Fernzugriff und über die Kommandozeile kontrolliert werden.
IaaS ist mit bisherigen Outsourcing-Maßnahmen vergleichbar, wird aber rein nach der genutzten Kapazität und der Nutzungszeit abgerechnet. Der Abschluss eines langfristigen Hostingvertrags ist nicht notwendig. Ebenso entfallen lange Einrichtungszeiten. Unternehmen können über IaaS schnell eigene IT-Projekte realisieren und betreiben oder eigene Kapazitätsengpässe ausgleichen, ohne vorher Investitionen in geeignete Infrastruktur leisten zu müssen. Das macht IaaS besonders in Zeiten des Sparzwangs interessant. Der bekannteste Anbieter von IaaS ist zur Zeit Amazon mit seinen Amazon Web Sevices. Zu diesen Diensten gehören die Amazon EC2 für Rechenleistung und Amazon S3 für Online-Speicherplatz.
5.1.2 Platform-as-a-Service
Mit PaaS (Platform-as-a-Service) steht dem Kunden eine Plattform für die Anwendungsentwicklung im Internet zur Verfügung. Dieses Angebot richtet sich vor allem an Unternehmen, die Software entwickeln und diese selbst als Dienst übers Internet anbieten wollen. PaaS bietet neben Entwicklungstools auch vorgefertigte Dienste, die Entwickler in ihre Applikationen einbauen können sowie ein Runtime Environment zum Betrieb der Applikationen auf der Plattform. Neben den Investitionen in eigene Hardware, spart sich der Kunde hier auch die Vorbereitung und Konfiguration der Infrastruktur, wie Applikations- und Datenbankserver sowie die dafür nötigen Spezialisten.
PaaS kann als eine Erweiterung der IaaS-Dienste betrachtet werden, bei dem sich der Nutzer noch weiter von der eigentlichen Hardware entfernt. Wie bei IaaS sind die Kapazitäten zum Betrieb der entwickelten Applikation flexibel auf die Anzahl deren Nutzer einstellbar. Allerdings ist zu beachten, das die Entwicklung auf vorgefertigten Plattformen teilweise zu proprietärem Code führt und somit eine Portierung auf andere Plattformen erschwert wird. Als Beispiele sind die Google App Engine und die Plattform Force.com von Salesforce zu nennen.
Einige der PaaS-Anbieter betreiben in Verbindung mit ihren Entwicklungsplattformen einen Marktplatz für Applikationen. Jedes Unternehmen kann dort seine Eigenentwicklungen zur Nutzung auf der Plattform anbieten und so Lizenzgebühren einnehmen. Dies könnte zu einem neuen Geschäftsmodell vieler Unternehmen werden. Außerdem wird auf diese Weise das Angebot an Anwendungen, die für die jeweilige Plattform zur Verfügung stehen, möglicherweise schnell anwachsen. Solche Markplätze werden beispielsweise von Salesforce auf Force.com und von IBM als sog. Smart Market[20] betrieben.
5.1.3 Software-as-a-Service
Die bekannteste und älteste Form des Cloud Computing ist die SaaS (Software-as-a-Service). Der Kunde verwendet dabei eine oder mehrere Anwendungen über das Internet und zahlt dafür ein Nutzungsentgelt. Kosten, wie sie für den Betrieb einer entsprechenden Software auf eigener IT-Infrastruktur anfallen würden, entstehen hier nicht. Die Anschaffung von Hardware und Software, wie auch deren Installation, Konfiguration und Wartung, sind Teil der Dienstleistung des SaaS-Anbieters.
Meist handelt es sich um vordefinierte, leicht anzuwendende Webapplikationen, die direkt im Webbrowser bedient werden. Dabei können im Rahmen der vorgegebenen Möglichkeiten kundenspezifische bzw. nutzerspezifische Anpassungen vorgenommen werden. Die zugrunde liegende Technologie ist dagegen für den Kunden nicht sichtbar oder beeinflussbar. SaaS ist also informationsbasiert und stellt wiederum eine Erweiterung der PaaS-Dienste dar. SaaS baut gewissermaßen auf Paas und damit auch auf IaaS auf. Dieser Zusammenhang wird, wie in Abb. 1 zu sehen, auch mittels einer Pyramide dargestellt. Für den Nutzer ist bei SaaS der Grad der Abstraktion von der Hardware am größten.
Schon seit Beginn der großen E-Mail-Portale, wie z.B. Web.de oder GMX.net wird SaaS millionenfach in Form von Webmail-Oberflächen genutzt. Heute ist jedoch eine große Bandbreite an Anwendungen verfügbar. Beispiele für betriebliche Anwendungen sind das CRM (Customer Relationship Management) von Salesforce.com und die Office-Anwendungen Google Apps.
5.2 Cloud-Typen
5.2.1 Public Cloud
Eine Public Cloud nennt man ein Rechenzentrum, dass der Öffentlichkeit Cloud-Services über das Internet zur Nutzung zur Verfügung stellt[21]. Normalerweise werden dafür entsprechende nutzungsabhängige Gebühren erhoben. Es sind aber auch kostenlose Einstiegsvarianten verfügbar, deren Leistungsmerkmale sehr begrenzt sind und die hauptsächlich auf Privatpersonen abzielen. Kostenpflichtige Cloud-Services sind in einer großen Bandbreite verschiedener Leistungsmerkmale erhältlich, deren Nutzer sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen sein können. Die zuvor beschriebenen drei Ausprägungen von Cloud-Services (IaaS, PaaS und SaaS) werden alle innerhalb solcher "öffentlicher Wolken" betrieben. Die Anbieter sind meist IT-Dienstleister, die über weltweit angesiedelte große Rechenzentren mit hochperformanter Internetanbindung verfügen.
5.2.2 Private Cloud
Private Clouds werden in internen Rechenzentren von Unternehmen oder anderen Organisationen betrieben. Die dadurch bereitgestellten Ressourcen und Dienste können nur von Personen innerhalb dieser Organisationen erreicht und genutzt werden[22]. Von einer Private Cloud kann also gesprochen werden, wenn ein Unternehmen Teile seiner IT-Infrastruktur über Virtualisierungstechnologien zu einem dynamischen Pool an Rechenleistung und Speicherplatz zusammenfaßt. Dieser kann dann für beliebige interne Prozesse und Projekte genutzt werden. Auf diese Weise sind die für einzelne Anwendungen benötigten Ressourcen einfacher und schneller bereitzustellen als über den herkömmlichen Aufbau auf dedizierten Systemen. Reserven für Lastspitzen müssen so nicht für einzelne Prozesse vorgehalten werden, sondern sind anderweitig nutzbar. In internationalen Organisationen verursachen z.B. verschiedene Prozesse rund um die Uhr eine hohe Last. Die dafür nötige Kapazität kann aufgrund der Zeitverschiebung dynamisch an anderer Stelle abgezogen werden. Mittels einer Private Cloud ist außerdem entsprechend des SaaS-Modells eine Versorgung der eigenen Mitarbeiter mit betrieblichen Anwendungen möglich, die diese z.B. im Webbrowser nutzen. Die zugrunde liegende Infrastruktur muss allerdings nicht zwangsläufig innerhalb des Netzes der Organisation betrieben werden, sondern kann ebenso bei einem Hosting-Dienstleister gemietet werden. Auch dann sind die Bedingungen einer Private Cloud erfüllt. Allerdings ist in jedem Fall ein Zugriff aus dem Internet nicht möglich.
Aufgrund von Sicherheitsbedenken ist davon auszugehen, dass vor allem große Unternehmen in der frühen Marktphase des Cloud Computing eher eigene Cloud-Infrastrukuren aufbauen werden und so die positiven Effekte erhöhter Effizienz nutzen. Eine Auslagerung kritischer Prozesse in Public Clouds ist vorerst unwahrscheinlich, genauso wie die "öffentliche" Speicherung sensibler Daten beispielsweise im Bereich des Gesundheitswesens. Dies ist aber natürlich von der Einstellung der beteiligten bzw. betroffenen Personen und von den jeweiligen gesetzlichen Regelungen abhängig.
5.2.3 Hybrid Cloud
Eine Hybrid Cloud stellt eine Kombination der beiden Konzepte Public Cloud und Private Cloud dar. Für diese Form des Cloud Computing bestehen gute Chancen, langfristig die am weitesten verbreitete zu werden. Sie ist im Vergleich zu den beiden Reinformen noch flexibler im Bezug auf die unterschiedlichen Anwendungsfälle. So können Geschäftsanwendungen teilweise im internen Rechenzentrum und teilweise in der "Wolke" eines Dienstleisters laufen, um Ressourcenengpässe schnell beheben zu können oder unkritische Teile kostengünstiger betreiben zu können[23]. Denkbar ist es auch, dass Unternehmen Ressourcen ihrer Private Cloud nutzen, um öffentliche Services bereitstellen zu können. Genauso könnte in einer Public Cloud-Infrastruktur eine Private Cloud einer oder mehrerer Organisationen betrieben werden.
Anbieter wie Amazon, die ihre äußerst leistungsstarken Rechenzentren ursprünglich für ihre eigenen IT-Prozesse gebaut haben, bieten jetzt mithilfe dieser Infrastruktur Cloud Computing-Dienste öffentlich an. Amazon betreibt so seine Web Sevices als IaaS und Google seine App Engine (PaaS) und Apps (SaaS). Auch dies kann als eines der vielen möglichen Fallbeispiele von Hybrid Clouds angesehen werden.
6 Anforderungen an die Infrastruktur
6.1 Bisherige Merkmale der Infrastruktur
Bisher werden die Anforderungen an eine IT-Infrastruktur direkt durch die zu betreibenden Anwendungen bestimmt. Im Wesentlichen werden diese entweder auf Client-Rechnern betrieben oder laufen auf Servern im LAN (Local Area Network) bzw. VPN (Virtual Private Network). Die Infrastruktur besteht also bisher aus dedizierten Systemen, die unterschiedlichsten Anwendungen und damit im Einzelfall sehr speziellen Anforderungen gerecht werden müssen. Die Folge ist eine sehr heterogene Infrastruktur. Generell ist bisher der Aufwand zum Betrieb einer Anwendung, der durch die Anforderungen an die Infrastruktur erzeugt wird, immens. Dabei werden die Kosten im Wesentlichen durch die Anschaffung leistungsfähiger Hardware und Software, also hoher Investitionskosten sowie Implementierungs- und Administrationskosten verursacht.
- Client-Betrieb:
- Im Client-Betrieb muss die benötigte Rechenleistung unmittelbar am Ort der Nutzung zur Verfügung stehen, d.h. die einzelnen Desktop-Systeme müssen mit leistungsstarken Prozessoren und ausreichend Arbeitsspeicher ausgerüstet sein. Eine Installation und Konfiguration der erforderlichen Software ist auf jedem zu nutzenden Arbeitsplatzrechner nötig.
- Client/Server-Betrieb:
- Die Verwendung einer serverbasierten Anwendungen über Fernzugriff, wie Windows Terminal Server oder Citrix, setzt entsprechend leistungsfähige Server voraus. Der Aufwand für die Implementierung und Administration der Software konzentriert sich hierbei auf den oder die zentralen Rechner. Die Ausstattung der verwendeten Client-Rechner spielt eine untergeordnete Rolle.
- Da in der Praxis jedoch meist beide - der client- und der serverbasierte Betrieb von Anwendungssoftware - zum Einsatz kommen, ist ein Vorhalten leistungsfähiger Hardware auf beiden Ebenen die Regel.
- Physikalische Ressourcen:
- Um dem steigenden Bedarf an Rechenleistung gerecht werden zu können, werden seit 2005 verstärkt Mehrkernprozessoren eingesetzt. Mit den bis dahin verwendeten Einkernprozessoren konnten aufgrund der steigenden Komplexität nur noch sinkende Raten bei der Leistungssteigerung erzielt werden[24]. Solche Leistungssteigerungen waren jedoch weiterhin dringend notwendig, da die Anwendungen weitgehend direkt auf den physikalisch zugrunde liegenden Ressourcen betrieben wurden.
- Eine Virtualisierung dieser Ressourcen kommt allerdings seit einiger Zeit bei der Bereitstellung neuer Serversysteme zum Einsatz. Mittels Lösungen, wie z.B. VMware Server werden dabei mehrere virtuelle Maschinen auf einem physikalischen Rechner betrieben und sind als eigenständige Systeme sichtbar und nutzbar.
- Netze:
- Die zur Infrastruktur gehörenden Netze werden zum Datenaustausch zwischen den dedizierten Rechnersystemen verwendet, z.B. der Client-Rechner und Datenbankservern. Außerdem dienen die Netze zur Datenspeicherung auf Fileservern, zur Sicherung der Daten und für den Betrieb von Kommunikationsdiensten, wie E-Mail oder VoIP (Voice over Internet Protocol). Während des Betriebs kritischer Anwendungen und Dienste ist eine hohe Verfügbarkeit des Datennetzes gefordert. Je nach Anwendung ist aber auch ein Offline-Betrieb über einen kurzen Zeitraum möglich.
- Sicherheit:
- Anforderungen an die Sicherheit interner Daten werden teilweise schon durch die räumliche Abtrennung der Hardware erfüllt, also durch einen Betrieb im abgeschlossenen Privat- oder Firmengebäude. Existiert eine Verbindung des LAN zum Internet, übernimmt eine Firewall die Überwachung und Blockierung von Netzwerkzugriffen.
- Hosting und ASP:[25]
- Vorläufer des Cloud Computings sind das seit Jahren übliche Hosting und das ASP (Application Service Providing). Beide Outsourcing-Maßnahmen werden mithilfe externer IT-Dienstleister durchgeführt. Beim Hosting können virtuelle und dedizierte Server, Mail-Server, Speicherplatz für Webseiten, Domains oder verwandte Services gemietet werden.
- ASP stellt dem Kunden eine kundenspezifische Anwendung zur Verfügung, die komplett im Rechenzentrum des Dienstleisters betrieben wird. Die Nutzung erfolgt gegen einen festen Mietpreis.
6.2 Anforderungen durch Cloud Computing
Unabhängig von den verwendeten Cloud-Diensten entsteht außerhalb eines privaten Netzes immer eine Anforderung: die an das Internet. Durch alle Anwendungen, die über das Internet genutzt werden, steigt der Datenverkehr und macht einen weiteren Ausbau der Kapazitäten unumgänglich. Da das Internet zwar auch von Providern zur Verfügung gestellt und von Geschäfts- sowie Privatkunden genutzt wird, aber keiner einzelnen Organisation gehört, ist es nicht Teil der folgenden Systematik.
6.2.1 Anbieter
6.2.1.1 Rechenleistung
Anbieter von Cloud Computing-Dienstleitungen werden im Zuge der zunehmenden Verbreitung mit deutlich wachsenden Anforderung an ihre Infrastruktur konfrontiert. Jede Ressource die nicht mehr innerhalb der Systeme der Kunden genutzt werden, müssen auf der Seite der Anbieter zur Verfügung stehen. Dies bedeutet, dass deren Rechenzentren vergrößert werden müssen. Dabei spielt weniger eine Rolle, ob die einzelnen zugrunde liegenden Serversysteme durch leistungsfähigere ersetzt werden oder ob die Anzahl solcher Systeme erhöht wird. Im Einzelfall muss dies der Anbieter nach örtlichen Gegebenheiten, wie den verfügbaren Stellplätzen und nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten, wie Kosten für Hardware und Energieverbrauch entscheiden.
Ein Neubau von Rechenzentren scheint allerdings auch unumgänglich zu sein, um mit dem Geschäftsmodell Cloud Computing wachsen zu können. Meldungen über neue riesige Anlagen von großen Anbietern scheinen das zu bestätigen. So hat Microsoft in den letzten 2 Jahren neue Rechenzentren in Quincy, Washington und San Antonio, Texas gebaut. Letzteres hat einen modularen Aufbau auf der Grundlage von vormontierten Frachtcontainern, der einen schnellen Bau und eine schnelle Inbetriebnahme ermöglicht. Auf 70.000 Quadratmetern haben so 220 Container mit je bis zu 2500 Servern Platz[26]. Auch baut Google massiv an neuen Rechenzentren in den USA und Europa. Innerhalb der nächsten 2 Jahre soll beispielsweise ein Rechenzentrum im oberösterreichischen Kronstorf entstehen, das mit 750.000 Quadratmetern Stellfläche eine enorme Kapazitätsreserve schaffen dürfte[27].
Die möglichen Einsatzszenarien für eine Cloud-Infrastruktur lassen nicht automatisch auf bestimmte Ansprüche an deren Rechenleistung schließen. Die benötigte Kapazität für IaaS, PaaS oder SaaS ist grundsätzlich erst von der Anwendung abhängig, für die diese Dienste letztendlich genutzt werden. Die generelle Aussage, dass auf der Seite des Anbieters mehr Rechenleistung notwendig wird, ist dennoch zutreffend. Die auf Kundenseite wegfallende Infrastruktur muss durch den Anbieter ersetzt werden.
6.2.1.2 Virtualisierung[28]
Grundlage für den Betrieb einer Wolke ist eine Grid Computing-Infrastruktur. Dies bedeutet, dass alle Rechenressourcen zu einem Pool zusammengeschaltet werden. Dafür wird ein Rechenzentrum in 3 Schichten aufgebaut:
Die erste und unterste Schicht bildet die Serverhardware. Diese besteht aus beliebigen Servern, da keine spezielle Hardware notwendig ist. Auch Standard PC-Systeme können als solche Server fungieren, wie das Beispiel Google zeigt[29]: Die in Googles Rechenzentren laufende sog. Googleware basiert auf Standard-PC, die leicht austauschbar sind.
Die zweite Schicht bildet die Virtualisierungsebene. Diese ermöglicht die Loslösung von der Hardwareebene, da alle Ressourcen dynamisch verteilt werden können. Je nach Bedarf werden hier Rechenleistung und Speicherkapazität den Applikationsprozessen zugeordnet.
In der dritten und obersten Ebene findet sich ein Verteilungssystem für Applikationsprozesse. Die dritte Ebene, die auch mehrere Rechenzentren kontrollieren kann, regelt zum Zwecke der Sicherheit auch die Aufgabenverteilung und Datennormalisierung. Nach der Verarbeitung der Teilaufgaben, werden diese hier wieder zur Gesamtaufgabe zusammengefügt.
Die Virtualisierung ist unabhängig von den zu betreibenden Diensten eine Grundvoraussetzung. Infrastructure-as-a-Service kann in Verbindung mit entsprechenden Monitoring- und Abrechnungsfunktionen direkt auf der beschriebenen obersten Schicht aufsetzen. PaaS und SaaS setzen, wie bereits erwähnt, darauf auf. Auch jeder beschriebene Typ einer Cloud setzt eine Virtualisierung voraus.
Zur Realisierung der Virtualisierungsanforderungen stehen komplette Lösungen bereit. So bietet beispielsweise die Firma VMware die Plattform vSphere 4 an, mit der Betreiber eines Rechenzentrums eine Cloud-Infrastruktur aufbauen und entsprechende Dienste bereitstellen können. Nach eigenen Angaben bietet VMware damit das erste Cloud-Betriebssystem an[30].
6.2.1.3 Netze
Da eine Cloud-Infrastruktur aus einem Netz von Einzelsystemen besteht, ist ein besonderes Augenmerk auf die Leistungsfähigkeit des Datennetzes zu richten. Anders als in herkömmlicher Infrastruktur werden nicht mehr nur Daten zwischen virtuellen oder dedizierten Systemen ausgetauscht sondern das Datennetz ist praktisch selbst ein Teil aller virtuellen Systeme. Ohne eine hochperformante Vernetzung kann die Kapazität der zugrunde liegenden Server nicht effizient genutzt werden, seien diese auch noch so leistungsfähig.
In diesem Zusammenhang ist auch die Anbindung der "Wolke" an andere Netze wie das Internet zu nennen. Besonders, wenn es sich um Dienste handelt, die eine intensive Interaktion mit dem Nutzer voraussetzen, ist die Schnelligkeit der Netzanbindung sehr wichtig. Dies ist beispielsweise bei SaaS zu erwarten, das gleichzeitig von tausenden (oder weit mehr) Nutzern bedient werden kann und zudem je nach Anwendung häufig größere Datenmengen übertragen muss. Wenn es sich dagegen bei einer IaaS-Anwendung um einen eigenständig in der Cloud arbeitenden Prozess handelt, ist die Internetanbindung nur für den Fall einer vor- und nachgelagerten Datenübertragung relevant. Gleich in welcher Art von Cloud, der Betrieb ist von einer schnellen Anbindung ins Internet oder in andere private Netze abhängig. Einzig der Fall, eine Private Cloud wird tatsächlich im eigenen Netz der Organisation betrieben, dann ist eine Netzanbindung zum Zwecke des Cloud Computing nicht von Bedeutung.
6.2.1.4 Ausfallsicherheit
Eine Grundvorraussetzung dafür, dass per Cloud Computing angebotene Ressourcen und Dienstleistungen tatsächlich Teile der Infrastruktur des Kunden ersetzen können, ist Ihre ständige Verfügbarkeit. Besonders bei kritischen Anwendungen, die die Geschäftsprozesse des Kunden direkt beeinflussen oder für deren erfolgreichen Ablauf notwendig sind, sind Ausfälle aus Sicht des Kunden nicht akzeptabel. Aber auch der Anbieter hat direkte Einbußen aus einem Systemstillstand zu befürchten, den er kann währenddessen keine Nutzungsentgelte mehr abrechnen. Zudem sind natürlich der Ruf des Anbieters und das Vertrauen in dessen Dienstleistungen in Gefahr. Dagegen kann ein Anbieter Vertrauen gewinnen, indem er offensiv mit dem Thema Verfügbarkeit umgeht.
Meist vereinbaren Anbieter mit ihren Kunden sog. Service Levels, um für jede Dienstleistung eine passende Verfügbarkeit sicherzustellen. So garantiert Google den Kunden von Google Apps Professional eine 99,9-prozentige Verfügbarkeit des E-Mail-Dienstes pro Monat über die Google Mail-Webbenutzeroberfläche. Für den Fall der Unterschreitung werden im SLA (Service Level Agreement) Gutschriften vereinbart[31]. Dank solcher SLAs halten sich die Kosten für die Ausfallsicherheit in Grenzen. Denn hohe Verfügbarkeiten lassen sich nur über die Schaffung von Redundanzen, optimalerweise auch geographisch, der beteiligten Systeme sicherstellen und dies verursacht hohe Extrakosten[32].
6.2.1.5 Schutzmaßnahmen
Eines der Hauptargumente gegen Cloud Computing ist die Sicherheit der Systeme. Diese allerdings gegen fremde Zugriffe abzusichern, ist möglicherweise sogar einfacher als verteilte Client/Server-Architekturen mit mobilen Elementen, da bei Datenhaltung und Verarbeitung in einer Cloud beispielsweise keine sensiblen Daten auf Desktops oder Notebooks gespeichert werden müssen[33].
Der Anbieter ist derjenige, der mit Hilfe von Spezialisten für die Sicherheit der Daten seiner Kunden sorgen muss. Beispielsweise wenn sensible Daten in einer Public Cloud sicher gespeichert oder Geschäftsvorgänge vor der Konkurrenz geheim gehalten werden sollen, sind hochentwickelte Sicherheitsmechanismen notwendig. So sollte neben der üblichen Zugangsverwaltung und Verschlüsselung eine Überwachung auf auffälliges Verhalten stattfinden[33].
6.2.1.6 Integration
Um z.B. SaaS-Anwendungen nahtlos in die dezentrale Applikationswelt des Kunden einbinden zu können, ist eine Bereitstellung von Integrationskomponenten seitens des Anbieters notwendig[34]. Dies geschieht über Web Services, die die Basis von SOA (Serviceorientierte Architekturen) bilden und unabhängig von Plattformen und Programmiersprachen arbeiten. In einer serviceorientierten Architektur stehen die Geschäftsprozesse im Vordergrund. Web Services sind Software-Anwendungen, die Daten über internetbasierte Protokolle mit anderen Anwendungen XML-basiert (Extensible Markup Language) austauschen[35].
Aber auch Verbindungen zu Cloud Computing-Diensten anderer Anbieter können sinnvoll und nötig sein, um den Kunden möglichst umfassende Services zur Verfügung stellen zu können. Die Firma Salesforce hat beispielsweise für Google App Engine-Entwickler eine Python-Bibliothek zur Verfügung gestellt, die Anwendungen aus der App Engine heraus Verbindungen zur Force.com Web Services API von Salesforce ermöglicht[36].
6.2.2 Geschäftskunden
Da Cloud Computing-Kunden Teile ihrer Infrastruktur durch Rechenleistung, Speicherplatz oder sogar SaaS-Anwendungen ersetzen, müssen weniger IT-Aufgaben im eigenen Haus bewältigt werden. Der Betrieb von eigenen Servern kann verringert oder ganz eingestellt werden. Die Implementierung und Administration neuer Applikationen wird teilweise überflüssig. Dennoch wachsen auch die Anforderungen an Teile der Infrastruktur.
6.2.2.1 Netze
Wenn die Systeme, auf denen die betrieblichen Anwendungen eines Unternehmens betrieben werden, nicht mehr im eigenen Netz stehen, dann sind ein leistungsfähiges Netz und eine ebenso leistungsfähige Internetanbindung unverzichtbar. Unternehmen müssen daher ihre Datennetze ausbauen um einen reibungslosen Ablauf der Geschäftsprozesse zu gewährleisten. Denn nicht nur der Anbieter ist für die maximale Verfügbarkeit der Cloud-Dienste verantwortlich.
Die Internetanbindung kann sich auch als ein Flaschenhals herausstellen und sollte großzügig ausgelegt werden. In Kleinunternehmen sind mindestens Breitband-Anschlüsse wie DSL nötig. Größere Unternehmen mit entsprechend vielen Nutzern brauchen permanente Internetanbindungen mit symmetrischen Geschwindigkeiten.
6.2.2.2 (Thin) Clients
Zur Nutzung vieler Cloud-Dienste ist nicht mehr als ein Webbrowser erforderlich. So können SaaS-Anwendungen gänzlich im JavaScript-fähigen Webbrowser bedient werden. Sonstige Software ist nicht nötig, genauso wie die Nutzung von lokalem Speicher (vorausgesetzt die SaaS umfasst auch eine Daten- und Dokumentenspeicherung).
Sind alle Datenverarbeitungsprozesse ausgelagert sind sogar sog. Thin Clients möglich, die außer einer Weboberfläche oder einer Oberfläche für den Fernzugriff keine Funktionen und kein Betriebssystem mehr beinhalten.
6.2.2.3 Integration
Genauso wie auf der Anbieterseite kann auch auf der Seite eines Unternehmens, das Anwendungen aus der "Wolke" nutzt, eine Integration in bestehende Strukturen nötig sein. Vor allem wenn Daten von Anwendungen innerhalb des lokalen Netzes mit denen in einer Public Cloud ausgetauscht werden müssen. Die vom Anbieter dafür bereitgestellten Dienste und Schnittstellen müssen dazu von IT-Spezialisten entsprechend implementiert werden.
6.2.3 Privatkunden
6.2.3.1 Client
Privatkunden nutzen hauptsächlich SaaS-Anwendungen in Public Clouds, wie z.B. Google Docs, IDrive oder einfach eine Webmail-Oberfläche. Dazu ist meist nicht mehr als ein Webrowser mit JavaScript-Engine erforderlich. Einige Dienste stellen jedoch auch eine eigene Software zum Datenaustausch z.B. mit einem Online-Speicher zur Verfügung. Da diese installiert werden muss, sind diese Lösungen nicht auf jedem beliebigen Rechner nutzbar und daher weniger flexibel als reine Webanwendungen.
6.2.3.2 Internetanbindung
Für die Verwendung von Web-Applikationen ist nicht unbedingt eine breitbandige Internetverbindung erforderlich. Abhängig von den Aufgaben und den zu bearbeitenden Datenformaten, z.B. Fotos, kann jedoch eine schnelle Anbindung nötig sein. Sind nicht massenhaft große Datenmengen hochzuladen, kommen Privatkunden mit einem üblichen ADSL-Anschluss (Asymmetric Digital Subscriber Line) mit einer Bandbreite von 2 bis 6 Mbit aus. Natürlich sind auch andere schnelle Verbindungen, beispielsweise per UMTS (Universal Mobile Telecommunications System) oder TV-Kabel möglich.
7 Auswirkungen auf die Umwelt auf Grund der veränderten Infrastruktur
Einer der Hauptaspekte der sogenannten Green IT ist der hohe Energieverbrauch von Systemen, deren Ressourcen nur zum Teil genutzt werden. Für viele Rechenzentren ist der Stromverbrauch mittlerweile einer der größten Kostenfaktoren geworden, aber auch ein Kostenfaktor, den mal relativ gut wieder in den Griff bekommen kann. Beim Konzept der Green IT geht es darum, die bestehende Hardware optimal auszulasten, wodurch wiederum Hardware eingespart werden kann und somit weniger Strom verbraucht wird und dadurch auch weniger CO2 produziert wird. Das Cloud Computing geht hier sogar noch einen Schritt weiter. Beim Cloud Computing sind die Daten und Anwendungen in der Cloud zu finden. Der PC dient nur noch als Verbindung zur Cloud und übernimmt selber kaum noch Rechenaufgaben. Ähnlich wie beim Konzept des „Mainframe + Terminal“, welches als Vorreiter dessen steht, was heute als Cloud Computing bezeichnet wird, ist auf der Seite des Anwenders nur noch ein „Terminal“ notwendig und kein leistungsstarker PC mit hohem Stromverbrauch. In Zusammenhang mit der optimalen Auslastung der Serversysteme, ergibt dies eine Reduktion des Stromverbrauchs weltweit. Durch die Zentralisierung und weltweiten Bereitstellung von Diensten im Cloud Computing, steigen auch die Anforderungen an die Netzinfrastruktur oder kurz gesagt, an das Internet. Da die Dienste, die die Cloud zur Verfügung stellt, in Rechenzentren laufen, aber die Daten dennoch visuell zum Benutzer gelangen müssen, wird eine höhere Bandbreite auf Seiten der Anbieter und der Anwender notwendig. Wo vorher nur ein paar Nutzdaten übertragen wurden, muss nun unter Umständen eine komplette grafische Oberfläche übertragen werden. Ebenso Daten, die der Benutzer in den zentralen Anwendungen zur Verfügung haben möchte, die sich aber bisher noch am lokalen Endgerät befinden, müssen ebenfalls erst zur Cloud übertragen werden. Dieser Ausbau des Netzes ist allerdings nur mit Investitionen und gleichzeitig auch mit dem Verbrauch von Energie, die wiederum für CO2 sorgt möglich. Des Weiteren benötigt die ausgebaute Infrastruktur auf Netzseite auch mehr Energie im Unterhalt.
7.1 positive Aspekte
Die positiven Aspekte des Cloud Computing können auf lange Sicht ein sinkender Energieverbrauch der Benutzer und die bessere Auslastung der Rechenzentren sein. Beides würde im Sinne der Green IT den CO2 Verbrauch senken. Weiterhin würde eine vereinfachte Infrastruktur auf Benutzerseite es auch vielen Herstellern ermöglichen einfachere Geräte zu konzipieren, die wiederum mit weniger schadhaften Substanzen auskommen und deutlich energieeffizienzter sind. Dies ist nach einer Studie von Greenpeace noch lange nicht so weit[37].
7.2 negative Aspekte
Um die Infrastruktur für eine komplette Lösung auf Cloud Computing Basis zu schaffen, wird es notwendig sein, die bestehenden Rechenzentren und auch die Netzinfrastruktur weiter auszubauen. Dieser Ausbau wird nicht nur kostenintensiv hinsichtlich der zu tätigenden Investitionen in die Rechenzentren und Hardware sein, sondern ebenfalls viel Energie verbrauchen, weshalb es fraglich ist, wann die positiven Aspekte des Cloud Computing im Bezug auf Green IT wirklich zum Tragen kommen. Auch wenn bei den meisten Anbietern und Benutzern schon ein hohes Maß an Infrastruktur besteht, wird der Ausbau der bereits bestehenden Infrastruktur ist dies ein erheblicher Faktor sein, der beim Thema Green IT und Cloud Computing nicht unberücksichtigt bleiben darf.
8 Fallbeispiel - Cloud Computing innerhalb eines virtuellen, mittelständischen Unternehmens
8.1 Allgemeines
Der Grund, ein Fallbeispiel in diese Hausarbeit zu integrieren, besteht darin, die in der Presse oft widersprüchlich getroffenen Aussagen zum Thema "Kosten und Nutzen durch Cloud Computing" zu untersuchen. Während TECCHANNEL von einer "deutlichen" Kostensenkung berichtet [38], geht aus einer Studie von McKinsey hervor, dass "Cloud Computing für große Unternehmen" zu teuer sei[39].
Inwiefern diese Aussagen zutreffen oder nicht, soll anhand eines konkreten Beispiels verdeutlicht werden.
Über die wirtschaftliche Effizienz von Cloud Computing innerhalb eines Unternehmens kann ohne weiteres keine konkrete Aussage getroffen werden. Aus diesem Grund werden verschiedene Angebote und Möglichkeiten erläutert. Diese dienen nicht nur einer möglichen Abstraktion für andere, real existierende Unternehmen, sondern zeigen auch, welchen Anforderungen die Hardware eines Unternehmens bei der Nutzung verschiedener Clouds gewachsen sein muss bzw. gewachsen sein sollte.
8.2 Ausgangssituation
Die Komission der Europäischen Union legt fest, dass ein mittelständisches Unternehmen mehr als zweihundertfünfzig Menschen beschäftigt und über einen Umsatzerlös von mehr als dreiundvierzig Millionen Euro verfügen muss[40].
Das im Fallbeispiel genannte, virtuelle Unternehmen verfügt über dreihundert Mitarbeiter. Diese dreihundert Mitarbeiter sind auf drei Unternehmensstandorte innerhalb Deutschlands verteilt. An jedem dieser drei Standorte arbeiten ca. einhundert Mitarbeiter.
Das Unternehmen ist Dienstleister in der IT Branche. Da das Unternehmen überwiegend in beratender Funktion aktiv ist, ist das Firmennetzwerk kaum ausgebaut. Ein Intranet existiert nicht. Ressourcen werden über Mailanhänge und einfache Dateifreigabe ausgetauscht. Zusätzlich befindet sich in jedem Büro ein 1 MBit VDSL-Anschluss. Da sich meist zwei Personen einen Büroraum teilen, verfügt jeder Mitarbeiter über ca. 0,5 MBit Transferleistung.
8.3 Angebote und Anwendungsmöglichkeiten
Der folgenden Abschnitt beschäftigt sich mit Angeboten verschiedener Hoster zum Thema Cloud Computing. Cloud Computing ist momentan "ein sogenanntes Buzzword"[41]. Somit gibt es eine Fülle von Anbietern. Um den Rahmen dieser Hausarbeit nicht zu sprengen, werden die Angebote der drei Pioniere Google, Amazon und Salesforce[42] betrachtet. Außerdem wird ebenfalls auf die Branchenriesen Microsoft und IBM eingegangen. Dies rechtfertigt sich dadurch, dass beide Unternehmen ein hohes Maß an Kapital[43] in diesen Markt investieren.
Die Dienste werden nur kurz und grob erläutert, da sich diese Hausarbeit hauptsächlich mit der Veränderung der Infrastruktur befasst.
8.3.1 Google:
Google bietet für fünfzig Dollar pro Account und Jahr die Möglichkeit an, webbasiert zu kommunizieren. Die „Apps“ benötigen keine spezielle Hard- und Software. Der Administrationsaufwand wird so, laut eigener Aussage, minimiert[44]. Google übernimmt dabei die Administration des gesamten E-Mail Verkehrs des Unternehmens (bzw. der registrierten Benutzer eines Unternehmens). Zusätzlich wird mit Google Apps eine Plattform zum gemeinschaftlichen Speichern, Editieren, Präsentieren und Veröffentlichen von Dokumenten bereit gestellt.
8.3.2 Amazon:
Das Projekt Amazon EC2 ist ein Web Service, der bedarfsorientiert Speicherplatz in der „Wolke“ anbietet[45]. Unternehmen können so Speicherplatz von Amazon anmieten. Gleichzeitig werden simple Datenbanktechnologien zur Verfügung gestellt[46]. Ähnliche Dienste, die z.B. den Zugriff über ein Webinterface gewähren, werden ebenfalls angeboten[47]. Außerdem besteht für Unternehmen die Möglichkeit APIs zu programmieren.
8.3.3 Salesforce:
Salesforce unterstützt die Möglichkeit, "Software as a Service" [48] mittels Cloud Computing zu realisieren. Dabei bietet das Unternehmen primär kleinen und mittelständischen Unternehmen die Möglichkeit, online auf Anwendungen wie z.B. Word, Excel, SAP oder Java zuzugreifen. Ein Austausch von Informationen zwischen den Unternehmenseinheiten "Verkauf", "Marketing" und "Serive" soll dabei gewährleistet werden[49]. Einer der Werbeslogans des Unternehmens, "No Software, no Hardware[50]", soll verdeutlichen, dass sämtliche Ressourcen über das Internet zur Verfügung gestellt werden.
8.3.4 Microsoft:
Microsoft bietet mit Windows Azure ein "Betriebssystem" an, welches es erlaubt, Applikationen zu speichern und "in der Wolke" auszuführen[51]. Azure bietet dabei nicht nur die Möglichkeit, auf bestehende Dienste, wie z.B. die ".NET Services" zuzugreifen. Ebenfalls kann der Endbenutzer Azure nutzen, um eigene Applikationen zu entwerfen bzw. zu benutzen. Microsoft bietet dazu die fünf Dienste "Live Services", "SQL Services", ".NET Services", "SharePoint Services" und "Dynamics CRM Services" an[52].
8.3.5 IBM:
IBM ist Anbieter verschiedener Dienste im Bereich Cloud Computing an[53]. So besteht LotusLive z.B. aus sechs verschiedenen Programmen der Lotus Software[54]. Diese ermöglichen eine Zusammenarbeit über ein Netzwerk, das Erstellen von Web Konferenzen und ein Austausch von Nachrichten[55]. Lotus Sametime Unyte verfolgt dieses Ziel ebenfalls. Jedoch bietet es unter anderem die Möglichkeit, "normale" Programme der Lotus Suite in eine Cloud zu integrieren[56]. Diese Idee nennt IBM "Share Application"[57]. IBM bietet neben diesen beiden Produkten noch weitere Angebote im Bereich Cloud Computing an, wie z.B. die Bereitstellung von Speicherplatz[58].
8.4 Anforderungen an die Infrastruktur
Anmerkung
Die im folgenden Abschnitt erhobenen Daten bezüglich des Traffics wurden mit dem Programm 'vnstat' gemessen. Die Testumgebung stellte ein Desktoprechner mit dem Betriebssystem Ubuntu Linux 9.04 dar. Als Webbrowser wurde das Programm Firefox von Mozilla verwendet.
8.4.1 Anforderungen an die Infrastruktur durch Verwendung von Google Apps
Die Google Apps werden im Webbrowser durch Java Script realisiert[59]. Bei der Benutzung von Internet Explorer, Firefox, Safari und Opera muss somit keine zusätzliche Software installiert werden. Google Apps benötigt einen Internet Browser und eine Internetverbindung. Der Traffic, welcher für die Nutzung von Google Apps zwangsweise notwendig wird, ist sehr gering. Das Öffnen des Kalenders im Browser benötigt ein Trafficvolumen von ca. vierundachtzig Kilobyte. Der Aufruf des Kalenders über den Microsoft-Exchange-Dienst benötigt mitsamt Authentifizierungsvorgang ca. hundertsiebenundachtzig Kilobyte. Somit reicht eine langsame Internetverbindung bereits aus, um die grundlegenden Funktionen von Google Apps benutzen zu können. Werden umfangreichere Dokumentationen oder Präsentationen über diesen Dienst verschickt, steigt der benötigte Traffic stark an. Zum Exportieren von Dokumenten bietet Google mehrere Standardformate an. Da z.B. das PDF Format platzsparend arbeitet, sollte eine 1 MBit-Leitung für den Datentransfer ausreichen. Bearbeitet man eine Vielzahl umfangreicher Dokumente, reicht diese Bandbreite auf Dauer jedoch nicht aus.
8.4.2 Anforderungen an die Infrastruktur durch Verwendung von EC2
Im Gegensatz zu Google liegt der Kernbereich von Amazons EC2 Angebot darauf, Daten zu speichern, bearbeiten und diese zu lokalisieren[60]. Auf diese kann durch Standardverfahren zugegriffen werden. Große Unternehmen verfügen über die Möglichkeit, den Datenzugriff über bereit gestellte APIs zu realisieren. In diesem Fall kann über entstehenden Traffic an dieser Stelle leider keine Angabe gemacht werden. Geht man jedoch von der Tatsache aus, dass umfangreiche Dokumente Online erstellt und bearbeitet werden müssen, so ist ohne den Einsatz von Traffic schonenden APIs von einem erhöhten Datenaustausch auszugehen, da unter Umständen Textdateien komplett in den Zwischenspeicher des jeweiligen Rechners kopiert werden müssen, bevor sie geöffnet werden können.
8.4.3 Anforderungen an die Infrastruktur durch Verwendung von Salesforce
Salesforce versteht unter ihrem Cloud Computing Angebot ein umfangreiches Software as a Service Packet verschiedener Anwendungen[61]. Somit benötigt ein Endbenutzer ebenfalls nur einen Java Script fähigen Browser, so wie einen Internetanschluss. Applikationen werden, ähnlich wie bei den Google Apps, durch diese Skriptsprache realisiert.
8.4.4 Anforderungen an die Infrastruktur durch Verwendung von Windows Azure
Auf Windows Azure wird ebenfalls mit Browsern zugegriffen. Gleichzeitig besteht die Möglichkeit, Datenaustausch über ein Netzlaufwerk zu realisieren[62]. Die vom Endbenutzer aufgerufene Anwendung wird auf dem Server innerhalb der Cloud ausgeführt. Dieser Vorgang ist in der Regel ressourcenschonend. Die benötigte Bandbreite hängt in diesem Falle auch stark von den genutzten Funktionen ab.
8.4.5 Anforderungen an die Infrastruktur durch Verwendung von IBM Clouds
Für die virtuellen Softwarelösungen von IBM ist ebenfalls nur eine Internetverbindung, sowie ein Webbrowser von Nöten. Anders verhält es sich mit dem Ansatz, "normale" Software wie die Lotus Suite in die Wolke zu integrieren[63]. In diesem speziellen Fall gelten zusätzlich die Minimalanforderungen der jeweiligen Programme.
8.4.6 Veränderung der Infrastruktur
8.4.7 Notwendige Veränderungen
Das virtuelle Unternehmen, welches in dieser Fallstudie behandelt wird, hat prinzipiell die Möglichkeit, alle beschriebenen Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen. Im Einzelfall kommt es natürlich darauf an, wie intensiv die einzelne Dienste genutzt werden sollen. Soll z.B. ein geringer Anteil an Speicherplatz allen PCs zentral zur Verfügung stehen, reicht die vorhandene 0,5 MBit Verbindung aus. Sollen jedoch große Datenbestände durch EC2 ausgelagert werden, so benötigt man wahrscheinlich nicht nur für den Zugriff, sondern auch für effizenten Einsatz eine höhere Bandbreite. Die bestehende Bandbreite ist in der Lage, ca. vierzig Kilobyte pro Sekunde zu verarbeiten. Das bedeutet, dass in einer Stunde ein Traffic von ca. 144.000 Kilobyte bzw. ca. 140 Megabyte übertragen werden kann. Somit ist klar, dass die bestehende Bandbreite zum Internet hin bei intensiver Benutzung der Cloud erweitert werden müsste. Dies ist z.B. bei Online-Präsentationen und starker Benutzung von Streaming-Diensten notwendig, aber auch bei der Bearbeitung umfangreicher Dokumente.
Geht man davon aus, dass sämtliche PCs über Java-Script-fähige Webbrowser verfügen, so stellt man fest, dass nur wenige Konfigurationen der einzelnen Rechner verändert werden müssen, um die vorgestellten Dienste in Anspruch nehmen zu können.
8.4.8 Zukünftige Veränderungen
Während die notwendigen Veränderungen eher geringer Natur sind, so gibt es mehrere kosteneffiziente Möglichkeiten einer Evaluation.
Zunächst einmal sei auf die 0,5 Mbit schnelle Internetverbindung eingegangen, über die jeder Mitarbeiter verfügt. Baut man diese aus, ergeben sich neue Möglichkeiten. So bietet zum Beispiel der Dienst LotusLive die Möglichkeit Konferenzen und Präsentation online durchzuführen[64]. Die dafür zusätzlich benötigte Hardware umfasst lediglich ein Headset. Gleichzeitig hilft ein schnelleres Netzwerk ebenfalls dabei, Dateien komplett und eventuell sogar verschlüsselt auszutauschen.
Eine weitere Möglichkeit Kosten einzusparen könnten in der Zukunft durch den Einsatz so genannter Thin Clients möglich werden. Hierbei handelt es sich, einfach ausgedrückt, um ein Endgerät für einen Endbenutzer innerhalb eines Netzwerks. Diese Anwendung der elektronischen Datenverarbeitung könnte die Personal Computer an den Arbeitsplätzen der Mitarbeiter vollkommen ersetzen.
Eine weitere Veränderung der Infrastruktur könnte darin liegen, das Abrufen von Informationen nicht nur über PCs, Laptops oder Thin Clients möglich zu machen. So bietet das mobile Internet eine ideale Plattform an, Informationen durch die Benutzung von Handys zugänglich zu machen. Handys wie das Blackberry oder iPhone bieten die Möglichkeit, nahtlos an Nachrichtensysteme wie z.B. Microsoft Exchange angeschlossen zu werden[65]. So können nicht nur E-Mails und Kontakte sofort synchronisiert werden, sondern auch Dokumente geöffnet und bearbeitet werden. Ebenfalls besteht die Möglichkeit, die Kalender der Mobiltelefone mit Programmen wie Microsoft Outlook zu vernetzen. Solche Technologien bietet z.B. Google bei der Verwendung von Google Apps an[66].
8.4.9 Kosten durch veränderte Infrastruktur
Die Kosten durch die veränderte Infrastruktur sind nur schwer zu ermitteln, da die Benutzung von Cloud Computing in vielen Fällen bedarfsorientiert abgerechnet wird.
Geht man davon aus, dass jeder der dreihundert Mitarbeiter über einen kommerziellen Google Apps Account für fünfzig Dollar pro Person verfügt, so müsste das Unternehmen fixe Kosten in Höhe von 15.000 Dollar pro Jahr aufbringen[67]. Weitere Lizenzgebühren für Software fallen jedoch nicht zwangsweise an. Ebenso verhält es sich mit einem pro Jahr zweihundertvierzig Dollar kostenden Salesforce Account. Die jährlichen Pauschalkosten lägen in diesem Fall bei 72.000 Dollar pro Jahr[68]. Die jährlichen Kosten die durch die Benutzung der Dienste von Amazon, Microsoft oder IBM entstehen, können nicht pauschal kalkuliert werden. Diese Dienste rechnen die zu zahlenden Kosten bedarfsorientiert ab. Somit hängt die Rechnungshöhe für die Kunden dieser Dienste nicht nur von der Größe ihres Unternehmens, sondern auch von der Intensität der Benutzung der Cloud ab.
8.4.10 Fazit des Fallbeispiels
Das Fallbeispiel zeigt, dass die Anforderungen an die Infrastruktur durch Cloud Computing gering sind. Um die vorgestellten Services nutzen zu können genügt meist schon ein PC, welcher mit einem Browser und einem Internetanschluss ausgerüstet ist.
Um Cloud Computing in seiner ganzen Breite nutzen zu können, ist jedoch ein Internetanschluss erforderlich, der von seiner Bandbreite her an das Unternehmenskonzept des Cloud Computing angepasst sein muss.
Leider kann auf Grund der Fülle an verschiedenen Angeboten nicht allgemein erklärt werden, inwiefern sich die Anforderungen an die Infrastruktur des Unternehmens auf Grund von Cloud Computing verändern würden.Fest steht jedoch, dass je mehr sich das Unternehmen auf die Cloud fokussiert die Anforderungen an die Soft- und Hardware innerhalb des PCs proportional sinken.
Bei Betrachtung der einzelnen Anbieter fällt erstaunlicherweise auf, dass nur wenige Veränderungen notwendig sind, um Cloud Computing zu nutzen. Gleichzeitig bieten sich plöztlich neue, vorher nicht vorhandene Möglichkeiten eines effizienteren Arbeitens an.
9 Fazit
Das Thema der Anforderung an die Infrastruktur gliedert sich in mehrere Teilbereiche. Ein Teilbereich ist die Infrastruktur beim Anwender. Hierbei sind die Anwender in kleine und mittelständische Unternehmen und global Player zu unterteilen. Ein anderer Bereich ist die Infrastruktur beim Anbieter von Cloud Computing Diensten. Zuletzt ist auch die Infrastruktur des Netzwerkes bzw. Internet gefordert.
9.1 Anforderungen an die Infrastruktur von Cloud Computing
Unter den Anforderungen an das Cloud Computing versteht man eine Erweiterung der Rechenzentren um den höher werdenden Anforderungen an die Rechenleistung durch das Cloud Computing gerecht zu werden, da die bestehende Infrastruktur bei einem weiteren Wachstum in diesem Bereich bald an Ihre Grenzen stoßen wird. Die Anforderungen an die Infrastruktur der Anwender hingegen werden eher geringer, da die benötigte Rechenleistung eher abnimmt und daher selbst ältere Systeme weiterhin mit neuen Anwendungen in der Cloud weiterarbeiten können. Ebenso wie die Erweiterung der Rechenzentren, ist auch ein Ausbau in der Netzinfrastruktur, die ebenfalls ein Teil der Cloud Computing Infrastruktur ist, unabdingbar um dem immer höher werdenden Datenaufkommen gerecht zu werden. Zuletzt stellt sich allerdings die Frage wie Ausfallsicher die Infrastruktur der Cloud ist und wie sicher sie in Zukunft sein muss, um einen kompletten Übergang zu schaffen [69]. In der Ausfallsicherheit wird dabei ein hohes Risikopotenzial gesehen. Für die Benutzer wird es zukünftig bei Nutzung des Cloud Computing eine große Rolle spielen, dass Ausfallzeiten so gut wie gar nicht auftreten, denn jeder Ausfall verursacht auf der Seite der Benutzer Kosten. Sollten die Dienste des Cloud Computing nicht erreichbar sein, entstehen z.B. einem Unternehmen Personalkosten, da seine Mitarbeiter nicht arbeiten können. Hier werden zukünftig die Anbieter von Cloud Computing Diensten gefragt sein, dem Benutzer eine Sicherheit für Ausfälle zu gewährleisten, bzw. sollten Ausfälle auftreten, diese schnellstmöglich zu beseitigen. Hierzu werden die Anbieter vermehrt ihre Infrastruktur inklusive der Netzinfrastruktur aufrüsten müssen.
9.2 Bewertung nach wirtschaftlichen Kriterien
Die Anforderungen an die Infrastruktur durch Cloud Computing sind nicht für alle Unternehmen gleich. Es gibt Unternehmen die nur einzelne, kleine Dienste zur Verfügung stellen bzw. benötigen, oder große Unternehmen wie Google, die nach und nach eine immer größer werdende Vielfalt von Anwendungen in das Cloud Computing Konzept übernehmen[70].
9.2.1 für kleine Unternehmen
Für kleine Unternehmen kann Cloud Computing eine wirtschaftlich sinnvolle Alternative sein, im Vergleich zum Aufbau einer eigenen komplexen Infrastruktur für vergleichsweise wenige Anwender. Durch das Cloud Computing spart das kleine Unternehmen Kosten für den Aufbau und die Pflege einer eigenen Infrastruktur und verringert somit den Administrationsaufwand. So kann selbst ein kleines Unternehmen, mit wenigen Anwendern über eine Infrastruktur mit hoher Verfügbarkeit verfügen.
9.2.2 für mittelständische Unternehmen
In mittelständische Unternehmen kann es notwendig sein, Änderungen an der Infrastruktur vorzunehmen um Anwendungen für Mitarbeiter im Sinne des Cloud Computing zur Verfügung zu stellen. So kann z.B. ein Außendienstmitarbeiter unabhängig vom Firmensitz effektiv arbeiten, da er durch das Cloud Computing Zugriff auf alle Daten und Anwendungen hat, die er benötigt und unter normalen Umständen alle auf einem tragbaren Gerät mitführen müsste. Dafür ist jedoch die Infrastruktur in vielen Unternehmen noch nicht so weit.
9.2.3 für global Player
Unter global Player versteht man Unternehmen wir Google, die mittlerweile zunehmend Anwendungen bzw. Dienste im Cloud Computing bereitstellen[70]. Für diese ist das Cloud Computing ein stetig wachsender Markt mit der Möglichkeit neue Kunden für Ihre Dienste zu gewinnen und den Umsatz dadurch zu steigern. Um dies zu gewährleisten ist es notwendig permanent den Ausbau der bestehenden Rechenzentren und auch den Bau neuer Rechenzentren voran zu treiben, um so mehr Dienste anbieten zu können und auch um das Ausfallrisiko durch redundante Systeme zu minimieren.
10 Fußnote
- ↑ Vgl.: Kalkuhl (2009), o.S.
- ↑ Vgl.: http://www.computerworld.ch/aktuell/news/48175/index.html, Stand 14.06.2009
- ↑ Vgl.: http://www.google.com/google-d-s/intl/de/tour1.html, Stand 14.06.2009
- ↑ Vgl.: http://www.all-about-security.de/artikel/9449-freier-blick-fuer-die-zukunft-cloud-computing-und-cloud-sic/, Stand 14.06.2009
- ↑ Vgl.: http://www.google.com/apps/intl/en/business/collaboration.html, Stand 14.06.2009
- ↑ Vgl.: http://www.ftd.de/technik/it_telekommunikation/:Cloud-Computing-Microsoft-wird-wolkig/504506.html, Stand 14.06.2009
- ↑ Vgl.: http://faz-community.faz.net/blogs/netzkonom/archive/2009/01/13/quot-jeden-tag-registrieren-sich-2000-unternehmen-bei-google-quot.aspx, Stand 14.06.2009
- ↑ Vgl.: http://www.sueddeutsche.de/computer/652/316534/text/, Stand 14.06.2009
- ↑ Vgl.: http://diepresse.com/home/techscience/hightech/microsoft/433223/index.do?direct=476203&_vl_backlink=/home/techscience/hightech/microsoft/470179/index.do&selChannel=, Stand 14.06.2009
- ↑ Vgl.: http://www.manager-magazin.de/it/cebit/0,2828,610678,00.html, Stand 14.06.2009
- ↑ Vgl.: http://faz-community.faz.net/blogs/netzkonom/archive/2008/07/25/microsoft-investiert-weitere-milliarden-in-das-internet.aspx, Stand 14.06.2009
- ↑ Vgl.: http://wissen.manager-magazin.de/wissen/dokument/11/88/dokument.html?titel=Vom+Hype+zum+Hit&id=64248811&top=MM&suchbegriff=cloud+computing&quellen=%2BBX%2CWIKI%2C%2BSP%2C%2BMM%2CALME%2CSTAT%2C%2BMEDIA&qcrubrik=artikel, Stand 14.06.2009
- ↑ Vgl.: http://www.sueddeutsche.de/computer/499/467077/text/, Stand 14.06.2009
- ↑ Vgl.: http://de.wiktionary.org/wiki/infra-, Stand 14.06.2009
- ↑ Vgl.: http://de.wiktionary.org/wiki/Struktur, Stand 14.06.2009
- ↑ Vgl.: http://www.duden.de/definition/infrastruktur, Stand 14.06.2009
- ↑ Vgl. Tanenbaum S. 556
- ↑ Vgl. Föckeler (2009), Seite 33-34
- ↑ Vgl. VMware, Inc. (2008), Seite 4
- ↑ Vgl. Wesseler (2009), Seite 88
- ↑ Vgl. SaaS-Magazin.de (2009), o.S.
- ↑ Vgl. Armbrust / Fox (2009), Seite 4
- ↑ Vgl. Schaffry (2009), o.S.
- ↑ Vgl. Föckeler (2009), Seite 29
- ↑ Vgl. Föckeler (2009), Seite 31
- ↑ Vgl. Bonnert (2008), o.S.
- ↑ Vgl. googlewatchblog.de (2008), o.S.
- ↑ Vgl. Spieth (2009), Seite 21 bis 22
- ↑ Vgl. Vise / Malseed (2006), Seite 18
- ↑ Vgl. VMware, Inc. (2009), o.S.
- ↑ Vgl. Google (2009a), o.S.
- ↑ Vgl. Föckeler (2009), Seite 39
- ↑ 33,0 33,1 Vgl. Föckeler (2009), Seite 37
- ↑ Vgl. Spieth (2009), Seite 22
- ↑ Vgl. Föckeler (2009), Seite 32
- ↑ Vgl. Neumann (2008), o.S.
- ↑ Vgl.: Golem (2008), o.S.
- ↑ Vgl.: http://www.tecchannel.de/test_technik/news/1993816/sicherheitsbedenken_bei_cloud_computing/, Stand 14.06.2009
- ↑ Vgl.: http://www.computerwoche.de/knowledge_center/datacenter_server/1894679/, Stand 14.06.2009
- ↑ Vgl.: http://ec.europa.eu/enterprise/enterprise_policy/sme_definition/sme_user_guide_de.pdf, Stand 14.06.2009
- ↑ Vgl.: http://www.computerwoche.de/knowledge_center/it_services/1896136/, Stand 14.06.2009
- ↑ Vgl.: http://www.ftd.de/technik/it_telekommunikation/:Cloud-Computing-Microsoft-wird-wolkig/504506.html, Stand 14.06.2009
- ↑ Vgl.: http://www.welt.de/webwelt/article3321677/Was-ist-eigentlich-Cloud-Computing.html, Stand 14.06.2009
- ↑ Vgl.: http://www.google.com/apps/intl/en/business/details2.html, Stand 14.06.2009
- ↑ Vgl.: http://aws.amazon.com/ec2/, Stand 14.06.2009
- ↑ Vgl.: http://aws.amazon.com/s3/, Stand 14.06.2009
- ↑ Vgl.: Ebd.
- ↑ Vgl.: http://www.salesforce.com, Stand 14.06.2009
- ↑ Vgl.: http://www.salesforce.com/crm/products.jsp, Stand 14.06.2009
- ↑ Vgl.: Ebd.
- ↑ Vgl.: http://www.microsoft.com/azure, Stand 14.06.2009
- ↑ Vgl.: http://www.microsoft.com/azure/whatisazure.mspx#CloudComputing, Stand 14.06.2009
- ↑ Vgl.: http://www.ibm.com/ibm/cloud/labs/, Stand 14.06.2009
- ↑ Vgl.: http://www-01.ibm.com/software/de/lotus/, Stand 14.06.2009
- ↑ Vgl.: https://www.lotuslive.com/services/, Stand 14.06.2009
- ↑ Vgl.: https://www.lotuslive.com/services/meetings#share, Stand 14.06.2009
- ↑ Vgl.: Ebd.
- ↑ Vgl.: http://www.ibm.com/ibm/cloud/ibm_cloud/, Stand 14.06.2009
- ↑ Vgl.: http://code.google.com/intl/de-DE/apis/calendar/docs/1.0/developers_guide_js.html, Stand 14.06.2009
- ↑ Vgl.: http://aws.amazon.com/simpledb/, Stand 14.06.2009
- ↑ Vgl.: http://www.salesforce.com/platform/what-is-it.jsp, Stand 14.06.2009
- ↑ Vgl.: http://www.microsoft.com/azure/howdoesitwork.mspx, Stand 14.06.2009
- ↑ Vgl.: https://www.lotuslive.com/services/meetings#share, Stand 14.06.2009
- ↑ Vgl.: https://www.lotuslive.com/styles/tours/ActivitiesLotusLiveDemoFLV.html, Stand 14.06.2009
- ↑ Vgl.: http://www.apple.com/iphone/iphone-3g-s/mail.html, Stand 14.06.2009
- ↑ Vgl.: http://www.google.com/mobile/, Stand 14.06.2009
- ↑ Vgl.: http://www.google.com/a/help/intl/de/admins/editions.html, Stand 14.06.2009
- ↑ Vgl.: http://www.salesforce.com/platform/sites, Stand 14.06.2009
- ↑ Vgl.: Krazit (2009), o.S.
- ↑ 70,0 70,1 Vgl.: Google (2009b), o.S.
11 Abkürzungsverzeichnis
| Abkürzung | Bedeutung |
|---|---|
| ADSL | Asymmetric Digital Subscriber Line |
| API | Application Programming Interface |
| CRM | Customer Relationship Management |
| LAN | Local Area Network |
| IaaS | Infrastructure-as-a-Service |
| PaaS | Platform-as-a-Service |
| SaaS | Software-as-a-Service |
| SLA | Service Level Agreement |
| SOA | Serviceorientierte Architekturen |
| UMTS | Universal Mobile Telecommunications System |
| VoIP | Voice over Internet Protocol |
| VPN | Virtual Private Network |
12 Abbildungsverzeichnis
| Abb.-Nr. | Abbildung |
|---|---|
| 1 | Cloud Computing Pyramide |
13 Literatur- und Quellenverzeichnis
| Föckeler (2009) | Föckeler, Christoph: Neue Technologien und Architekturen, in: Köhler-Schute, Christiana (Hrsg.): Software as a Service, KS-Energy-Verlag, Berlin 2009, Seite 29 bis 43 |
| Wesseler (2009) | Wesseler, Berthold: Wolkenheim, Smart Business Platform: Software on Demand von IBM, in iX, 2009, Ausgabe 3, Seite 88 bis 91 |
| Spieth (2009) | Spieth, Ekkehard: Der Weg vom SaaS zum cSaaS, in: Köhler-Schute, Christiana (Hrsg.): Software as a Service, KS-Energy-Verlag, Berlin 2009, Seite 15 bis 28 |
| Tanenbaum (2001) | Tanenbaum, Andrew S: Modern Operating Systems, Ausgabe 2 |
| Vise / Malseed (2006) | Vise, David / Malseed, Mark: Die Google-Story, 1. Auflage, Murmann Verlag, Hamburg 2006 |
| Armbrust / Fox (2009) | Armbrust, Michael / Fox, Armando u.a.: Above the Clouds: A Berkley View of Cloud Computing, 10.02.2009, http://d1smfj0g31qzek.cloudfront.net/abovetheclouds.pdf (22.05.2009, 07:51) |
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| Kalkuhl (2009) | Kalkuhl, Magnus: Freier Blick für die Zukunft: Cloud-Computing und Cloud- Sicherheit, 27.04.2009, http://www.all-about-security.de/security-artikel/applikations-host-sicherheit/applikationen-web-services/artikel/9449-freier-blick-fuer-die-zukunft-cloud-computing-und-cloud-sic/ (14.06.2009) |
| Krazit (2009) | Krazit, Tom; Beiersmann, Stefan: Netzwerkfehler verursacht weltweiten Google-Ausfall, 15.05.2009, http://www.zdnet.de/news/digitale_wirtschaft_internet_ebusiness_netzwerkfehler_verursacht_weltweiten_google_ausfall_story-39002364-41004107-1.htm (14.06.2009) |
| Neumann (2008) | Neumann, Alexander: Salesforce unterstützt Cloud Computing mit Google App Engine, 10.12.2008, http://www.heise.de/newsticker/Salesforce-unterstuetzt-Cloud-Computing-mit-Google-App-Engine--/meldung/120180 (14.06.2009, 23:41) |
| VMware, Inc. (2008) | VMware, Inc. (Hrsg.): White Paper: IT in the Cloud: Using VMware vCloud for Reliable, Flexible, Shared IT Resources, 2008, http://www.vmware.com/files/pdf/cloud/vmware-cloud-white-paper.pdf (24.05.2009, 18:10) |
| VMware, Inc. (2009) | VMware, Inc. (Hrsg.): VMware vSphere 4: Die ideale Plattform zum Aufbau von Cloud-Infrastrukturen, 2009, http://www.vmware.com/files/de/pdf/vsphere_datasheet_de.pdf (24.05.2009, 17:54) |
| SaaS-Magazin.de (2009) | SaaS-Magazin.de (Hrsg.): Cloud Computing: Private Clouds und Public Cloud, 26.02.2009, http://www.saasmagazin.de/saasondemandmarkt/unternehmen/ibm260209.html (14.06.2009, 22:36) |
| Schaffry (2009) | Schaffry, Andreas: Anbieter sind Schuld: Begriffswirrwarr um Cloud Computing, 19.05.2009, http://www.computerwoche.de/knowledge_center/it_services/1896136/ (14.06.2009, 22:02) |


