Auswirkungen auf Mediennutzung und Konsumverhalten durch Innovationen von Apple
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Fallstudienarbeit | |
| Hochschule: | Hochschule für Oekonomie & Management |
| Standort: | Essen |
| Studiengang: | Bachelor Wirtschaftsinformatik |
| Veranstaltung: | Fallstudie / Wissenschaftliches Arbeiten |
| Betreuer: | Dipl-Inf._(FH)_Christian_Schäfer |
| Typ: | Fallstudienarbeit |
| Themengebiet: | Digital_Lifestyle |
| Autor(en): | Christian Krahn, Sebastian Hardung |
| Studienzeitmodell: | Abendstudium |
| Semesterbezeichnung: | WS11 |
| Studiensemester: | 2 |
| Bearbeitungsstatus: | Bearbeitung abgeschlossen |
| Prüfungstermin: | |
| Abgabetermin: | |
Inhaltsverzeichnis |
1 Einleitung
1.1 Zielsetzung
Im Rahmen der Fallstudie "Auswirkungen auf Mediennutzung & Konsumverhalten durch Innovationen von Apple" wollen wir herrausfinden, ob und in wieweit die Innovationen von Apple sowohl einen direkten als auch indirekten Einfluss genommen haben.
1.2 Herangehensweise
Um die Auswirkungen der Innovationen von Apple im richtigen Kontext darzulegen, werden wir die Arbeit anhand der einzelnen Geschäftsbereiche unterteilen. Dabei werden wir zuerst den Bereich Personal Computer und im Anschluss den Bereich Multimedia abhandeln.
In jedem dieser Bereiche gab es über die Jahre verschiedene Innovationen, die Apple entweder selbst entwickelt oder zur Marktreife gebracht hat.
Danach werden wir einen kurzen Ausblick geben, um die Themen zu beleuchten, die von Apple in den nächsten Monaten erwartet werden, um dann in unserem Fazit die Ergebnisse unserer Studie darzulegen.
2 Personal Computer
Die Geschichte von Apple begann nicht, wie viele vielleicht denken, mit dem iPod oder MacBook, sondern bereits im Jahre 1976. Am 1. April des Jahres gründeten Steve Jobs, Steve Wozniak und Ron Gerald Wayne die Firma Apple Computer [1].
Steve Wozniak hatte die Idee, einen eigenen Computer, nicht nur aus idealistischen, sondern primär aus finanziellen Gründen, umgesetzt. Sein Traum von einem Altair 8080 konnte sich nicht erfüllen, da dieser zu den damaligen Verhältnissen für Ihn nicht zu bezahlen war[1]. So erstellte er ein Design für einen eigenen Computer, welchen er im März 1976 in seinem "Homebrew Computer Club" präsentierte[2]. Steve Jobs erkannte das Potential, welches hinter dem Computer steckte, und schlug vor, Mainboards herzustellen und diese zu verkaufen. Dies war die Geburtsstunde des Apple I.
2.1 Vom Apple I zum iMac
Abb. 1: Werbeanzeige für den Apple I im Interface Magazine, Juli 1976[3]
Anfangs versuchten die beiden den Direktverkauf an damals große Firmen der Branchen, wie den Arbeitgebern Hewlett Packard (Wozniak) und Atari (Jobs). Bei beiden Firmen stieß man jedoch auf Desinteresse an dem Computer, so dass sich die beiden zur Gründung einer eigenen Firma entschließen. Beworben wurde unter anderem in lokalen Zeitungen und Zeitschriften, zum Beispiel dem Interface Magazine, mit Anzeigen, welche die technischen Daten des Apple I beschrieben.
| Gerät | Jahr | Einführungspreis | Betriebsystem | Besonderheiten |
|---|---|---|---|---|
| Apple I | 1976 | $666 (ohne Zubehör) | keins | - |
| Apple II | April 1977 | $1.298 (4k RAM) | BASIC in ROM, Apple DOS, ProDOS | - |
| Apple III | Frühjahr 1981 | $4.340 | BASIC in ROM, Apple DOS, ProDOS | Zielgruppe Business, Technische Probleme |
| LISA | 1983 | $9.995 | ProDOS | GUI, Maus, Technische Probleme, hoher Preis |
| Macintosh | 1984 | $2.495 | Mac System | GUI, Maus |
Über die nächsten Jahre hinweg wurde der Apple I durch den Apple II abgelöst. Aufgrund von Kundenanfragen erhielt dieser ein eigenes Gehäuse und wurde nicht als reines Mainboard wie der Apple I ausgeliefert. Die erste Präsentation des Apple II fand auf der neu gegründeten West Coast Computer Fair im April 1977 statt. Zu diesem Zeitpunkt existierten nur wenige Exemplare des Gerätes. Bereits in dieser Anfangszeit von Apple als mittelständisches Unternehmen schaffte es Steve Jobs, durch Beziehungen und einem gut designten Messestandes, die Aufmerksamkeit der Massen auf Apple zu lenken. Messebesucher konnten den Apple II bereits auf der Messe bestellen und Apple hat, untypisch für die Branche, ein Upgrade-Angebot für Apple I Kunden gemacht, so dass man vergünstigt auf ein neues Modell umsteigen konnte[6].
Abb. 2: Bild des Flight Simulator 1 für den Apple II (1980)[7]
Die Zahl an Installationen des Apple II hat sich von Jahr zu Jahr fast verdoppelt. Mitgewirkt daran haben auch zahlreiche Spieleprogramme, z.B. dem Flight Simulator I von Bruce Artwick[7].
Der große Erfolg des Apple II ließ sich primär auf zwei Dinge zurückführen.
Zum einen war beim Apple I das Problem der Datenspeicherung vorhanden. IBM hatte 1971 bereits die erste Floppy-Diskette entwickelt. Diese hatten in der Anfangszeit jedoch eine begrenze Kapazität und waren sehr teuer [8]. Dies wurde von Wozniak dadurch gelöst dass er ein Diskettenlaufwerk entwickelte, welches deutlich billiger war als damalige Konkurrenzprodukte, was Apple zu einem Wettbewerbsvorteil verholfen hat.
Zum anderen wurde von einem Studenten namens Daniel Fylstra eine Software namens Calculedger entwickelt, deren Potenzial zunächst nicht von Apple erkannt wurde, als diese ein Angebot, das Programm für eine Million Dollar zu kaufen, ausschlugen. Die Software, nachfolgend in VisiCalc umbenannt, war eine der ersten Tabellenkalkulationen und wurde ein Erfolg, denn in zwei Jahren wurden 200.000 Kopien verkauft [9]. Dadurch dass dieses Programm nur auf dem Apple II lief, wurden auch dessen Verkaufszahlen mitgezogen.
Zwischenzeitlich wurde im Jahre 1978 ein Projekt namens Apple III gestartet, welcher schließlich 1980 ausgeliefert wurde. In einem Artikel in der Newsweek vom 19. Februar 1986 erzählte Steve Wozniak, dass das Ziel des Apple III nicht der Massenmarkt, sondern an Firmeninhaber ging, die in der Lage sind, Tabellen zu bearbeiten, und speziell für diese wurde der Apple III entwickelt. Entsprechend hoch war auch die preisliche Orientierung des Gerätes mit $4.340 [10]. Aufgrund technischer Schwierigkeiten und dem Erscheinen des IBM-PC im Jahre 1981 wurde der Apple III von den Kunden nicht angenommen. Stattdessen stiegen die Verkaufszahlen des Vorläufers Apple II weiter an, so dass schließlich 1984 die Entwicklung des Apple III eingestellt wurde.
2.1.1 LISA / Macintosh
Beim Apple Management selbst wurde in dieser Zeit klar, dass der Erfolg des Unternehmens mit dem Verkauf des Apple II nur eine gewisse Zeit andauern kann, da auch die Konkurrenz entsprechend neue Geräte auf den Markt bringt. Besonders die drohende Konkurrenz durch IBM machte dem Apple Management Sorgen: 1981 brachte IBM mit dem IBM-PC ein kostengünstiges ($1.565) und kleines Alternativprodukt auf den Markt, welcher den neuen Personal Computer schnell angenommen und zu einem Industriestandard erhob[11].
Nach einem Besuch beim Forschungszentrum in Palo Alto wurde Steve Jobs der Prototyp der Maus in Verbindung mit einer grafischen Benutzeroberfläche präsentiert. Steve Jobs hat schnell die Bedeutung dieses Bedienkonzeptes erkannt und das Projekt LISA gestartet, mit dem Ziel, ein entsprechendes System auf den Markt zu bringen, um erneut Technologieführer in dem Segment zu werden[12].
Letztendlich wurde das Projekt LISA zu einem weiteren Misserfolg, zumindest als eigenständiges Produkt. Schuld daran waren unter anderem der hohe Preis des Produktes ($9.995) sowie die fehlende Kompatibilität mit bereits auf dem Markt existierenden Produkten wie dem IBM-PC und Microsoft DOS [13].
Abb. 3: Abspann des Apple Werbespots "1984" [14]
Die Konzepte und Innovationen, die in LISA existierten, wurden in das Nachfolgeprodukt Macintosh übernommen, welches 1984 den inzwischen von IBM dominierten Markt betrat. Der Mac wurde von Steve Jobs als dritter Meilenstein in der Geschichte der PC-Industrie bezeichnet, nach dem Apple II und dem IBM-PC. Der Preis sollte ursprünglich niedriger angesetzt sein als die finalen $2.495, die der erste Mac gekostet hat, jedoch musste das große Marketing-Budget finanziert werden. Es folgten eine 100 tägige Marketingkampagne, angefangen mit einem großen Werbespot beim Super Bowl[15]. Dieser Werbespot, der 100 Millionen Menschen in den USA gezeigt wurde, kostete schätzungsweise zwei Millionen Dollar[16] und dieses Geld sollte mittels des höher angesetzten Preises wieder reingeholt werden. Die Botschaft des Werbespots, der nirgends den Mac selbst enthielt, beinhaltet einen Angriff auf den IBM-PC als Standard, der zu einer Abhängigkeit sowohl der Nutzer als auch der sonstigen Computerindustrie führen würde.
2.1.2 Portable Mac
Der erste tragbare Macintosh war der Mac Portable, der im September 1989 auf den Markt kam. Das große Gewicht von 7,2 kg schränkte die Transportfähigkeit enorm ein, vergleichbare Konkurrenzprodukte haben nur ein Drittel des Gewichtes des Mac Portables auf die Waage gebracht. Das hohe Gewicht lag an der Anforderung, eine lange Batterielaufzeit zu gewährleisten, weswegen einsprechend schwere Akkus zum Einsatz gekommen sind. In Verbindung mit dem recht hohen Preis von $6.500 war dieser nicht attraktiver als ein klassischer Mac. Trotz dieser Hindernisse verkaufte sich der Portable recht gut[17].
| Gerät | Jahr | Einführungspreis | Betriebsystem | Besonderheiten |
|---|---|---|---|---|
| Macintosh Portable | 1989 | $6.500 | System 6 | Tragbar, aber sehr schwer |
| Macintosh Powerbook | 1991 | $2.500 | System 7 | |
| Macintosh iBook | 1999 | $1.599 | Mac OS 8.6 | Einsteiger-Consumer-Notebook |
| MacBook Pro | 2006 | $1,999 | Mac OS X | Intel Core Duo CPU |
In den darauffolgenden Jahren folgten mit dem PowerBook, dem iBook und später der MacBook-Reihe verbesserte Nachfolgegeräte, die eine entsprechende Leistung bei deutlich geringerem Gewicht boten. Heute ist Apple einer der Anbieter mit den kleinsten und leichtesten mobilen Computersystemen wie dem MacBook Air[19].
2.1.3 Apple & Intel
Seit 1994 lieferte Apple seine Mac Produkte mit dem PowerPC Chip aus, einem von IBM und Motorola entwickelten Prozessor[20]. In Sachen Geschwindigkeit konnte der Mac dadurch mit Rechnern gleichziehen, die Intels neuere Prozessoren enthielten. Lange Zeit wurde propagiert, dass die PowerPC-Architektur eine bessere Alternative ist, konnte sich aber nicht behaupten gegen die Marktmacht von Intel. Weitere Argumente gegen den PowerPC waren die langsame Weiterentwicklung bei Intel und die Leistungssteigerungen bei Intel im Bereich der Pentium Prozessoren. Im Hintergrund hat man sich bei Apple dazu entschieden, das eigene Betriebssystem MacOS parallel für beide Systeme weiterzuentwickeln. Dies wurde geschafft, ohne dass die Nutzer das merkten.
Ein Kernproblem, die Umstellung der bereits für PowerMacs entwickelte Software, löste Apple übergangsweise mit dem Projekt "Rosetta", welches eine Art Übersetzung des Programms von PowerPC-Code in für die Intel-Architektur optimierten Code während der Laufzeit durchführt. Dies wurde bis zur Version MacOSX 10.7 (erschienen im Juli 2011) mit jeder Version des Betriebsystems mitgeliefert, ab dieser Version jedoch sind für PowerPC entwickelte Programme nicht mehr auf dem Mac lauffähig[21].
2.1.4 Peripherie-Geräte
Neben dem Computer selbst hat Apple einiges an Zubehörprodukten entwickelt, um die Nutzungsmöglichkeiten des Computers zu erweitern. Viele dieser Produkte sind in Ende der 1990er Jahre den Sparmaßnahmen von Steve Jobs zum Opfer gefallen. Dazu gehören unter anderem Drucker, Scanner, Digitalkameras und sogar Spielekonsolen. Von 1985 bis 1997 bot Apple diverse Drucker an, sowohl Nadel-, Laser- als auch Tintenstrahldrucker. Auch bei Scannern gab es Modelle von 4 bit bis hin zu 16 bit Graustufen und in späteren Jahren sogar Farbscanner. Die Produktion dieser Geräte wurde 1996 eingestellt[22].
Vorgänger der heutigen Wifi-Geräte von Apple wie der TimeCapsule oder Airport[23] wurden bereits 1999 von Apple präsentiert. Damals war WLAN keine neue Erfindung, Apple hat jedoch eine bezahlbare Version in Form einer Erweiterungskarte für die ersten iBooks auf den Markt gebracht[24].
2.2 Mac OS X und der Digital Hub
2.2.1 Max OS X
Schon früh wurde erkannt, dass zu einem Computer auch ein konkurrenzfähiges Betriebssystem und entsprechende Software gehört. Apple entschloss sich Ende des Jahres 1996 zum Kauf der Firma NeXT, welche ein Betriebssystem namens OPENSTEP ihr eigen nannten. Durch den Merger mit NeXT erhielt Apple Zugriff auf dessen modernes, UNIX basiertes Betriebsystem[25].
Im Mai 1998 wurde das MacOS Betriebsystem 8.5 zusammen mit einem aus OPENSTEP hervorgegangenen OS Rhapsody durch den inzwischen zurückgekehrten Steve Jobs im Rahmen der überarbeiten OS Strategy angekündigt und im dritten Quartal desselben Jahres ausgeliefert[26]. Mittelfristiges Ziel dabei war, dass die beiden Systeme miteinander verschmolzen werden sollten zu einer Version MaxOS X (das X steht dabei für die Zahl 10). IAm 5. Januar 2000 präsentierte Apple erstmals MacOS X der Öffentlichkeit. Es wurde als revolutionäres neues Betriebsystem verkauft, obwohl es im Kern ein Unix-System war. Auf diesen Unix-Kern wurde jedoch eine komplette grafische Benutzeroberfläche gestülpt, so dass normale Benutzer diesen konsolenartigen Kern nicht benutzen mussten[27]. In den nachfolgenden Jahren wurde ein Migration von alten MacOS Versionen zu MacOS X vollzogen, besonders im Rahmen der Programme, die nun für MacOS X neu geschrieben wurden mussten. Besonders aus dem Bereich des Desktop Publishings gab es entsprechende Bedenken, diesen Sprung zu vollziehen, so dass eine wichtige DTP Applikation namens QuarkXPress erst im Jahr 2003 nach MaxOS X portiert wurde[28]. Ab diesem Zeitpunkt war der Übergang für Apple abgeschlossen.
Neben der Weiterentwicklung für Mac-Computer wurden Ableger von Mac OS X für spezielle Anwendungszwecke geschaffen. Die erste davon war iPhone OS, welches später in iOS umbenannt wurde. Diese stark angepasste Version von MacOS X ist für die Verwendung auf ARM-Architekturen optimiert worden, wie diese im iPhone und iPad zum Einsatz kommen. Eine weitere Variante ist OS X für Apple TV, welches speziell für Pentium M Prozessoren und die Verwendung von Quicktime zur Video- und Audiowiedergabe optimiert ist.
2.2.2 QuickTime
QuickTime wurde erstmalig in System 7 von Apple im Jahr 1991 in das Betriebsystem eingebettet. Mit QuickTime hat Apple die Möglichkeit gegeben, Multimedia-Inhalte ohne separate Hardware abzuspielen. Es handelt sich dabei nicht nur, wie es gern angenommen wird, um ein Programm zum Abspielen für Mediendateien, sondern eine komplette Multimedia-Architektur, welche aus den Bestandteilen Dateiformat, Framework und API besteht. Die letzteren beiden Teile ermöglichen die Verwendung von QuickTime in anderen Anwendungen, sowohl von Apple selbst (z.B. in iTunes, iMovie und Final Cut Pro) als auch in Software von Drittanbietern (z.B. Adobe), zur Verarbeitung von Multimediainhalten[29].
Zunächst war QuickTime nur für Apple's eigene Mac-Plattform verfügbar, jedoch änderte sich dies schnell und es wurden entsprechende Pakete zur Installation unter Solaris, Windows, uvm. zur Verfügung gestellt. QuickTime wurde unter anderem der iTunes Software bei gelegt und konnte somit die Reichweite auf Windows Systemen ausbauen. Damit erreichte Apple einen Industriestandard, der es ermöglicht, Plattform- und Systemübergreifend Multimediainhalte zu teilen. 1998 wurde QuickTime zur Grundlage des Dateiformats MPEG-4[30].
2.3 Mac im Erziehungssektor
Früh erkannte man bei Apple, dass künftige Generationen Rechnergenerationen nutzen werden, mit denen sie früh zu tun hatten. Da auch im Schulsektor nach und nach die Computer Einzug hielten, waren entsprechende Hilfsprogramme Teil der Strategie von Jobs, dieser nachfolgenden Generationen den Macintosh nahe zu legen. Die erste Aktion dieser Art war eine Spende von Jobs im Jahr 1983 an das Projekt "Kid's can't wait", welche die Lieferung von 9000 Apple-Rechnern an staatliche Schulen in Kalifornien[31]. Dies wurde im anschließenden Jahr 1984 um ein Förderprogramm für Hochschulen, Universitäten und Studenten ergänzt, welches vorsah, dass jeder einen Mac für den Fixpreis von $1.000 erhalten sollte[32]. Dies führte zu einem stärkeren Absatz von Macs mit dem Ziel, die langfristige Bindung der Nutzer an den Mac zu sichern.
Das Bildungsprogramm von Apple existiert noch heute, so dass Schüler, Studenten, Lehrer und Bildungseinrichtung vergünstigt an Apple-Produkte gelangen können[33].
2.4 Die Entwicklung in Zahlen
Gerade in den letzten Jahren, mit Einführung weiterer Geräte wie der MacBook Reihe, hat sich der Absatz von Apple Computern vergrößert.
Im All-in-One Desktopbereich gilt besonders der iMac als integrierte Monitor-/Computerlösung als Erfolg, ist Apple in diesem Segment mit ca. 38% Marktanteil im Jahr 2010 auf dem ersten Platz. Die Performance-Flagschiffe der Mac Pro Reihe machen jedoch eher einen geringeren Anteil am Gesamtumsatz aus.
Abb. 4: Absatzzahlen von Apple Desktop Computern[34]
Besonders Notebooks sind bei Apple Immer stärker gefragt. Die Steigerungsraten bei Apple Notebooks sind auf ähnlichem Niveau wie die von Macintosh Rechnern insgesamt.
Somit kann davon ausgegangen werden, dass der Markt für Desktopsysteme bei Apple stagniert bzw. rückläufig ist. Berichten zufolge ist sind bereits 74% aller verkauften Macs aus dem mobilen Segment und bei Apple könnten ersten Überlegungen zu einem langsamen Aussterben der stationären Geräte wie dem Mac Pro führen[35].
3 Multimedia
Im Bereich Multimedia betrachten wir im Rahmen dieser Fallstudie die Geräte/Software von Apple, die einen Einfluss auf Mediennutzung & Konsumverhalten hatten. Hierbei grenzen wir Geräte wie z.B. das Newton Message Pad aus, da diese keine erkennbare Auswirkungen auf die Mediennutzung & das Konsumverhalten hatten.
3.1 Software
3.1.1 iTunes/SoundJam MP
Am 09. Januar 2001 stellte Steve Jobs in seiner Keynote auf der Macworld Expo die Software iTunes vor, die als Grundstein für Apples weitere Strategie und als zentraler Hub für alle mobilen Apple Geräte ausgebaut werden sollte. In der Pressemitteilung beschrieb Apple die Software unter anderem als "Die beste und einfachste 'Jukebox' Software der Welt, die es Benutzern auf ihrem Mac® ermöglicht ihre eigene Musikbibliothek anzulegen und zu verwalten" [36]. Während es für das Windows Betriebssystem verschiedene andere Anwärter wie z.B. den Winamp Musicplayer von Nullsoft gab, fehlte bis dahin ein Platzhirsch für den Mac. Die erste Version der iTunes Software war für die Nutzung auf einen Mac mit Mac OS ab 9.0.4 angewiesen.
Bei iTunes handelt es sich um die Weiterentwicklung einer Software, die ursprünglich von der Firma Casady & Greene verkauft wurde und den Namen SoundJamMP trug. Der damalige Entwickler der Software Jeff Robbin ist heute Vizepräsident für Endanwender Software bei Apple, Inc. Im Jahr 2000 wurde die Software von Apple gekauft, und bis zur Präsentation mit dem Namen iTunes unter der Ägide von Steve Jobs funktionell erweitert und in der Bedienung vereinfacht.
Somit stellte Steve Jobs iTunes auch 2001 mit folgenden Worten vor: "iTunes hat einen meilenweiten Vorsprung vor jeder anderen jukebox Anwendung (für den Mac, Anm. d. Red.). Und wir hoffen das ihre extrem einfache Benutzeroberfläche mehr Menschen zur "Digitalen Musikrevolution" bringt."[36].
Bis dato gab es für den Mac keine vergleichbare Software, um digitale Musik abzuspielen. Somit gelang es Apple relativ schnell, den Markt für Audiplayer auf Mac Systemen für sich zu gewinnen.
Am 16. Oktober 2003 wurde die erste Version von iTunes für Windows veröffentlicht[37]. Mit der Veröffentlichung der Software für Windows konnte Apple gleichzeitig einen neuen Kundenstamm für den iTunes Music Store, den Apple Ende April startete[38], gewinnen.
3.1.2 iTunes Musicstore
Am 28. April 2003 stellte Steve Jobs die vierte Version der iTunes Software vor. Direkt nach der Zusammenfassung der neuen Funktionen der Software leitet Steve Jobs in die Vorstellung des "iTunes Musicstore" über. Ähnlich zu seinen früheren Präsentationen, z.B. der Vorstellung des iPod 2001, beginnt Jobs mit einer Darstellung der aktuellen Situation bei der Beschaffung digitaler Musik[39].
| illegale Downloads | iTunes Musicstore |
|---|---|
| überwältigende Auswahl | 200.000 Songs |
| unbegrenzt auf CD brennbar | unbegrenzt auf CD brennbar |
| unbegrenzt auf MP3 Player übertragbar | unbegrenzt auf iPods übertragbar |
| unbegrenzt auf Computern verwendbar | auf bis zu 3 Macs nutzbar |
| Umsonst | $0.99 pro Song |
| unzuverlässige Downloads | schnelle, zuverlässige Downloads |
| unzuverlässige Kodierung | makellose Kodierung in 128k |
| keine Vorschau | 30 Sekunden Vorschau für alle Songs |
| keine Album Cover | Cover für jedes Album |
| Es ist Diebstahl | Gutes Karma |
Die Verhandlungen mit der Musikindustrie, repräsentiert durch die "Big 5" bestehend aus BMG, Emi, Sony, Warner und Universal, werden von Jobs in seiner Präsentation positiv dargestellt. Somit kann Apple direkt zum Start des iTunes Musicstore mit über 200.000 Liedern zu einem Einheitspreis von $0.99 starten.
Durch die Bindung an die iTunes Software[36], die bisher nur als Mac Version erhältlich war, stand der iTunes Music Store vorerst nur Mac-Benutzern zur Verfügung. Weiterhin wurde im ersten Jahr eine gültige Anschrift in den Vereinigten Staaten ebenso benötigt wie eine gültige Kreditkarte.
Diese Barriere beseitigte Apple am 16. Oktober 2003[37]. Dadurch wurde die Reichweite des iTunes Music Store um ein Vielfaches vergrößert.
Am 15. Juni 2004 eröffnete Apple weitere iTunes Music Stores in der EU. In der ersten Welle[40] wurden die Stores in Großbrittanien, Frankreich und Deutschland eröffnet. Vier Monate später folgten Österreich, Belgien, Finnland, Griechenland, Italien, Luxemburg, die Niederlande, Portugal und Spanien. Ende des Jahres folgte der Store in Kanada. [41]
Am 25. Februar 2010 berichtet Apple in einer Pressemitteilung, dass 10 Milliarden Lieder heruntergeladen wurden[42]
Wie man an der Entwicklung sehen kann, hat sich der Umsatz mit Digitaler Musik in den Jahren 2004 bis 2008 vervierzehnfacht. Diese Entwicklung ist unter anderem der Initialzündung durch Apple zu verdanken, da Apple die erste Firma war, die einen so umfassenden Vertrag mit der Musikindustrie vorweisen konnte.
3.1.3 App Store
Im Juli 2008 startet Apple mit dem "App Store" einer in iTunes integrierten Plattform für Verkauf und die Distribution von Software für das iPhone und den iPod Touch. Über den Appstore was es nun möglich, neue Programme zu beschaffen, die das mobile Gerät (iPhone oder iPod Touch) um Programme und Spiele erweiterte.
Diese Möglichkeit erfreute sich einer großen Beliebtheit, so konnte Apple verkünden, dass während des ersten Wochenendes über 10 Millionen Downloads aus dem Appstore getätigt wurden[44].
Vom ersten Tag an wurden Stimmen von Entwicklern laut, deren Apps nicht für den Vertrieb über den Appstore freigegeben wurden. Dabei sind bis heute die genauen Richtlinien, nach denen Apple bei der Freigabe vorgeht, nicht bekannt. Bei der ersten Präsentation des App Store durch Steve Jobs 2008 nannte er einige Schlagworte, was für Apps nicht von Apple freigegeben würden[45].
Apps die..
- Pornografie enthalten
- schadhaft sind
- unvorhersehbar sind
- eine Verletzung der Privatsphäre darstellen
- die Bandbreite über Gebühr beanspruchen
- illegale Inhalte enthalten
würden nicht von Apple freigegeben.
Die Vorteile einer Integrierten Plattform zur Distribution von Software lagen auf der Hand.
- Updates werden direkt zum Download angeboten
- Hitlisten der meist geladenen Programme können angezeigt werden
Dabei ist das Angebot das Apple den Entwicklern machte, durchaus lukrativ.
- Der Entwickler bestimmt den Preis
- 70/30 Gewinnverteilung (70% für Entwickler, 30% behält Apple ein)
- Keine Kosten für Kreditkartenzahlungen
- Keine Kosten für das Hosting der Daten
- Keine Kosten für freie Apps
- Keine Kosten für Marketing
- Monatliche Auszahlung
Abb. 9: App Downloads[34]
3.1.4 FairPlay vs. DRM
Als Apple 2003 anfing, über das Internet Musik zu vertreiben[39], wurden die Lieder mit dem von Apple entwickelten FairPlay DRM verschlüsselt. Die Regeln, die FairPlay für die Musik vorsah, war vergleichsweise liberal[39] und, wie Steve Jobs gerne betonte, das beste Angebot, das aktuell existiert.
Über iTunes gekaufte Musikstücke waren...
- unlimitiert Brennbar
- unlimitiert auf iPods übertragbar||30 Sekunden Vorschau für alle Songs
- auf bis zu 3 Macs nutzbar
Während der iTunes Store immer neue Verkaufsrekorde berichten konnte, stieg die Unzufriedenheit der Nutzer mit dem FairPlay DRM von Apple. Mit Hilfe von FairPlay wurden die Nutzer schließlich langfristig an Apple Produkte gebunden. Auch wenn mit der Einführung der iTunes Software für das Windows Betriebssystem[37] die Begrenzung auf den Mac Geschichte war, konnten die Dateien trotzdem nur auf iPod Musicplayern gespielt werden.
Im Januar 2005 reichte u.a. der U.S. Amerikaner Thomas Slattery in Kalifornien eine Klage gegen Apple, Inc. ein. In seiner Klage beklagt er die enge Bindung der iTunes Musicstore Plattform an die iPod Musikplayer[46].
Weitere Klagen mit vergleichbaren Beschwerden wurden im Laufe der Zeit gegen Apple eingereicht, ohne für die Kläger eine gefühlte Verbesserung der Situation zu bringen. Noch Anfang 2007 verabschiedeten verschiedene Verbraucherschutzorganisationen in Europa ein gemeinsames Positionspapier[47].
Am 06. Februar 2007 ging Steve Jobs mit seinem offenen Brief "Thoughts on Music" an die Öffentlichkeit. In dem viel diskutierten Grundsatzpapier[48] begründete Jobs die Apple Politik im Bereich DRM.
- Die Verwendung eines DRM Systems wurde Apple von der Musikindustrie aufgezwungen, sonst wären die Verträge nicht zustande gekommen.
- Da Apple vertraglich eine gewisse Reaktionszeit zugesichert hat, müssen bekannte Lücken im DRM innerhalb kürzester Frist geschlossen werden.
- FairPlay kann nicht gefahrlos an andere Firmen lizensiert werden, da die unterliegenden "Geheimnisse" der Verschlüsselung dann
Auf dieser Basis zeichnte Jobs drei verschiedene Versionen für die Zukunft.
- Jeder Hersteller arbeitet weiter an seinem properitären DRM System.
- Apple lizensiert seine FairPlay DRM Technik an andere Firmen
- Die Musikindustrie verzichtet komplett auf den Einsatz von DRM zum Schutz ihrer Musik
Während Jobs hier verschiedene Argumente für die ersten beiden Punkte liefert, wieso diese nicht praktikabel sind, stellt er in seiner dritten Vision eine positive Zukunft für alle Beteiligten dar. Besonderen Wert legt er auf die Behauptung, dass DRM dem Absastz von Musik im Internet eher schadet, als dass es nutzen würde.
Wie nicht anders zu erwarten wurde der Brief von Jobs von verschiedenen Stellen kritisch gesehen. Besonders da Apple selber, durch den Einsatz des FairPlay DRM und die dadurch erschaffene Abhängigkeit der Nutzer, in den Jahren zuvor gute Umsatzzuwächse verbuchen konnte.
So führte z.B. der CEO der Warner Music Group Edgar Bronfman während einer Konferenzschaltung über die Quartalszahlen von WMG aus ".. das bei weitem wichtigste Problem der Kunden der Musikindustrie ist die Interoperabilität. Als Musikverlag muss es unser Ziel sein, dass unsere Kunden die von ihnen legal erworbene Musik auf jeder Plattform und mit jedem Service nutzen können, ob physisch oder digital"[49]
In diesem Kontext überraschte Apple dann im April 2007 mit der Ankündigung, dass die komplette Musikbibliothek in Zukunft auch DRM-frei bei iTunes erhältlich ist, allerdings für einen Aufpreis von 30 Cent[50].
Am 25. September 2007 überrascht der Onlinehändler Amazon mit der Ankündigung eines eigenen Vertriebskanals unter dem Titel "Amazon MP3"[51]. Zwei Punkte aus dieser Ankündigung überraschten zu dieser Zeit. Nicht nur kündigte Amazon an, dass alle MP3 Dateien, die über "Amazon MP3" vertrieben werden, komplett DRM-frei sein würden, sondern auch, dass es zwei verschiedene Preisstufen für Songs geben würde ($0.89 und $0.99).
3.2 Hardware
3.2.1 iPod
Abb. 10: Bild des ersten iPod 2001[52]
Am 23. Oktober 2001 wurde der iPod von Apple auf den Markt gebracht. Wie bei allen großen Innovationen von Apple präsentierte Steve Jobs den iPod persönlich. Dabei beginnt er zuerst mit einer Erklärung, wieso Apple sich dem Musikmarkt zugewandt hat. Jobs weist dabei auf den großen Markt hin, den Musik weltweit bietet, sowie das Versagen der großen und kleinen Firmen bei der Präsentation einer guten Lösung für transportable Musik. "In der Revolution digitaler Musik gibt es keinen Marktführer, es gibt kleine Firmen wie Creative und Sonic Blue, und einige große Firmen wie Sony, die bisher einfach keinen Hit produzieren konnten"[53]
Jobs erklärt im folgenden, dass Apple ein Rezept finden kann, und dieses auch zu einem Erfolg machen kann, da die Kunden der Marke Apple zutrauen, die beste Lösung für digitale Endgeräte zu haben.
| Speicher / Gerät | Preis | Lied | $ pro Lied |
|---|---|---|---|
| CD Player | $75 | 15 | $5 |
| Flash Player | $150 | 15 | $10 |
| MP3 CD Player | $150 | 150 | $1 |
| Festplatte | $300 | 1000 | $.30 |
Anhand der oben stehenden Tabelle wurde von Steve Jobs erklärt, welches Ziel Apple bei der Konzeption des iPod verfolgte. Es sollte möglich sein, tausend Lieder in der Hosentasche zu haben, ohne vergleichbare Kosten wie bei einem Flash Player zu haben.[54]
Steve Jobs erklärt im Weiteren die Eckdaten des iPod und die verschiedenen kleinen und großen Innovationen, die in dieses neue Produkt geflossen sind[54].
- 1000 Lieder bei einer Kodierung mit 160k bit rate
- 10 Stunden Laufzeit
- Schnelles Übertragen von Liedern über FireWire (1000 Songs in unter 5 Minuten)
- Laden der Batterie über FireWire
Seit der Präsentation des ersten iPod im Jahre 2001 hat Apple den iPod ständig weiter entwickelt. So folgte 2004 der iPod Mini, 2005 der iPod Shuffle und der iPod Nano sowie im Jahr 2007 der iPod Touch (eine abgespeckte Version des iPhones, ohne Telefonfunktionalität).
| Modell | Erschienen | Aktuelle Generation |
|---|---|---|
| iPod (classic) | 2001-10 | 6 |
| iPod mini | 2004-01 | 2 |
| iPod shuffle | 2005-01 | 4 |
| iPod nano | 2005-09 | 6 |
| iPod touch | 2007-09 | 4 |
Mit dem Erscheinen des iPod wurde die von Steve Jobs am 09. Januar 2001 vorgestellte "Digital Hub" Strategie in den Bereich digitaler Musik übertragen. Schon beim iPod bewies Apple, dass die automatische Synchronisation zwischen den Geräten eines Herstellers gut funktioniert, da der Hersteller (Apple) die Möglichkeit hat, die Geräte bzw. Schnittstellen aufeinander abzustimmen[55].
Die FireWire Schittstelle des ersten iPod sowie die Synchronisation/Datenbespielung über iTunes bedeuteten für viele potenzielle Käufer eines MP3 Players zuerst, dass sie keine Möglichkeit hatten, den iPod zu verwenden, ohne sich einen Mac zu kaufen.
Am 17. Juli 2002 kündigte Apple neue iPod Modelle mit 5. 10. und 20. Gigabyte Speicherplatz an. Allerdings war die größte Neuigkeit, die Steve Jobs zu verkünden hatte, dass ab jetzt auch Nutzer von Windows Zugang zum iPod haben würden. "Aber die beste Neuigkeit ist, dass wir den ersten iPod für Windows-Nutzer präsentieren, damit auch sie an dieser unglaublichen Revolution tragbarer, digitaler Musik teilhaben können"[56].
Allgemein führte die Einführung des iPod, und der Erfolg, den das Gerät hatte, dazu, dass eine gewisse Marktbereinigung stattfand.
3.2.2 Motorola ROKR E1
Abb. 11: Motorola ROKR E1 [57]
Am 7. Dezember 2005 erschien das Motorola ROKR E1 als erstes und einziges Handy aus einer direkten Kollaboration zwischen Apple und Motorola. Das ROKR hatte als einziges Handy einen integrierten iTunes Musikplayer. Trotz der erweiterbaren Speicherkapazität wurden die Möglichkeiten des Handys beschränkt, so dass maximal 100 Lieder gespeichert werden konnten.
Wegen dieser und andere Probleme, wie z.B. der langsamen Übertragung von Liedern aufgrund fehlender Unterstützung für USB 2.0, blieben die Verkäufe des ROKR E1 hinter den Erwartungen zurück[58]. Interessant in diesem Zusammenhang ist die Einleitung von Steve Jobs bei der Präsentation des iPhone am 9. Januar 2007: "Jetzt kommt der Moment, auf den ich mich seit zweieinhalb Jahren freue"[59].
3.2.3 iPhone
Am 9 Januar 2007 geht Apple den nächsten Schritt auf Steve Jobs "Digital Hub" Agenda an, die auf der Macworld 2001 vorgestellt wurde [61]. Auf der Macworld präsentiert Steve Jobs das iPhone[62], "Widescreen iPod mit Touch-Steuerung, ein revolutionäres Telefon und ein Durchbruch in der Internetkommunikation" Mit dem Satz "Heute wird Apple das Telefon neu erfinden"[63]
leutete Steve Jobs unbestritten eine neue Ära im Markt der mobilen Kommunikation ein.
Betriebssystem (OS X)
- Desktop Applikationen
- Multitasking
- Power Management
Sensoren
- Lagesensor
- Lichtsensor
- Beschleunigungssensor
Multi-Touch
- Funktioniert wie Magie
- Kein Stylus
- Sehr viel genauer als jedes andere Touch Display
- Ignoriert ungewollte Berührungen
- Mehrfinger-Gesten
- "And Boy have we Pantented it"
Das iPhone stellte mit seinen technischen Innovationen einen Wendepunkt für die Industrie (Mobilfunk) dar. Die Bedeutung dieser Innovationen wurde alleine durch die hohe Geschwindigkeit klar, mit der etablierte Hersteller von Funktelefonen begannen, die Neuerungen zu übernehmen. Charles C. Colton prägte Ende des 17. Jahrhunderts das Sprichwort: "Immitation ist die ehrlichste Art des Kompliments". Wenn man diesem Sprichwort folgt, verneigten sich viele Firmen 2007 vor Apple. So wurden die Konzepte, die dem iPhone zugrunde liegen, in den folgenden Jahren von anderen Marktteilnehmern verwendet ,um eigene Systeme zu präsentieren, darunter das Betriebssystem Android unter der Federführung von Google oder Windows Phone 7 von Microsoft.
Heute sind Multi-Touch und Sensoren für Lage, Beschleunigung oder Umgebungslicht nicht mehr aus modernen Telefonen wegzudenken.
Trotz dieser bahnbrechenden Konzepte gab es beim ersten iPhone nicht nur Lob. So berichtete die einflussreiche Kolumne 'All Things Digital' im Juni 2007 über das iPhone[64]. Während viele Aspekte des iPhone gelobt werden, sprechen die Autoren auch Mißstände, wie z.B. die fehlende 3G-Unterstützung an.
Am 10. September 2007 berichtete Apple über den Verkauf des millionsten iPhones 74 Tage nach Verkaufsstart, obwohl der Verkauf in vielen Ländern noch garnicht begonnen hatte[65].
In den folgenden Jahren wurde die Hardware des iPhone jedes Jahr verändert. Mit den Veränderungen der Hardware wurde auch die Software des iOS Betriebssystems erweitert, so dass neue Funktionalitäten der Software nur auf der neusten Version der Hardware zur Verfügung standen, so zuletzt auch bei der intelligenten Sprachsteuerung Siri[66].
Abb. 14: Absatzzahlen von Apples iPhone[34]
| Modell | Erschienen |
|---|---|
| iPhone | 2007-06 |
| iPhone 3G | 2008-06 |
| iPhone 3GS | 2009-06 |
| iPhone 4 | 2010-05 |
| iPhone 4S | 2011-10 |
Wenn man sich die von Apple berichteten Verkaufszahlen des iPhone ansieht, und mit den Erscheinungsterminen der einzelnen Generationen des iPhone vergleicht, kann man einen deutlichen Trend ablesen, der sich über die ersten Versionen des iPhone fortsetzt. Mit jeder erschienenen, neuen Version stiegen die Verkaufszahlen. Ob das iPhone 4S diesen positiven Trend fortsetzen kann, kann aus den vorliegenden Verkaufszahlen noch nicht abgelesen werden.
3.2.4 iPad
Abb. 15: iPad[60]
Am 27. Januar 2010 präsentierte Steve Jobs das iPad[67]. Beim iPad sollte es sich um "das" Gerät handeln, welches die Lücke zwischen Smartphone und Laptop schliesst, zwei Produkte, mit deinen jeder vertraut ist und die jeder nutzt. Der Vorstellung der Industrie, dass die Lücke durch das Netbook geschlossen wird, widerspricht Jobs, da Netbooks nicht besser als Laptops sind, nur günstiger und schlechter ausgestattet.
Nach Vorstellung von Apple muss die neue Produktklasse in verschiedenen Schlüsselkategorien besser sein als das Smartphone oder der Laptop.
| Tätigkeit |
|---|
| Im Internet Surfen |
| E-Mails bearbeiten |
| Photos zeigen |
| Videos ansehen |
| Musik hören |
| Spiele spielen |
| eBooks lesen |
Neben den von Jobs ausgelobten Funktionen präsentiert er noch weitere Funktionen des iPad, unter anderem die direkte Integration des iTunes Musicstore zur Beschaffung von Musik und Filmen, sowie des Appstores. Während der Präsentation prägt er den Slogan "Die gesammte Webseite in deiner Hand"[67].
Am 05. März 2010 gab Apple bekannt, dass ab dem 12. März die Möglichkeit besteht, das iPad vorzubestellen[68].
Der Abstand zwischen der Präsentation des iPad durch Jobs im Januar 2010 und dem Verkaufstart des iPad 1 am 03. April für die Modelle mit WLAN, sowie Ende April für die Modelle mit 3G + WLAN, war der fehlenden Genehmigung der Federal Communications Commission (FCC) in den Vereinigten Staaten geschuldet[69]. So vermutet der Autor, dass die späte Beantragung der Lizenzen bei der FCC durch Apple kalkül war, damit die Details des neuen Produktes nicht frühzeitig an die Öffentlichkeit dringen.
Das iPad fand in den Monaten nach der Präsentation durch Jobs viel Beachtung. So schrieb der einflussreiche Reporter Walt Mossberg am 31. März 2010 in der Einleitung seiner Kolumne "All things Digital" des Wallstreet Journals: "Während der letzten Wochen habe ich einen schlichten, leichten, in schwarz und silber gehaltenen Tablet Computer mit dem Namen iPad getestet. Nachdem ich viele Stunden damit verbracht habe, glaube ich, dass dieses wundervolle, neue Touchscreen Gerät von Apple das Potenzial hat, den Markt für tragbare Computer zu verändern und den Laptop als Platzhirsch herauszufordern"[70].
In 2010 erschien von der Nielsen Norman Group die erste Edition einer Studie über die Usability des iPad. Die Studie befasst sich relativ früh mit den Tücken des App Designs für das iPad. Bemängelt wird hier der Mangel an Usability, da viele App-Entwickler sich nicht an gegebene Usability-Standards halten. Hier erinnern die Autoren an die Einführung der Image Map: "Als 1993 die Image Map von Mosaic eingeführt wurde, drehten Designer durch. Alles was designed werden konnte, konnte ein UI Element werden, egal ob es Sinn gemacht hat oder nicht[71].
Am 02. März 2011 präsentiert Steve Jobs auf einem speziellen Event das iPad 2. Als Vorbereitung gibt Jobs ein paar Zahlen über das iPad 1 bekannt, und erklärt 2010 zum "Jahr des iPad"[72].
- 15 Millionen verkaufte iPads (April - Dezember)
- $9.5 Milliarden Umsatz in 2010
- > 90% Marktanteil bei Tablet PCs
- 65.000 Apps, die speziell für das iPad zugeschnitten wurden
Über 2011 stellt Jobs zuerst die Frage, ob 2011 das Jahr der Trittbrettfahrer sein wird, da viele Firmen versuchten, in den 'neuen' Markt der Tablets einzusteigen.
Neben verschiedenen technischen Verbesserungen kündigte Jobs als besonderes Gimick den direkten Verkaufsstart des iPad2 in Weiß und Schwarz an.
4 Ausblick
Die Frage nach dem "Next Big Thing", die in der U.S. Amerikanischen Presse immer wieder auftaucht, ist im Hinblick auf Apple noch etwas interessanter. Während sich die Berichte in der Fachpresse verdichten, dass wir 2012 mit dem iPad 3 rechnen können, stellt eine neue Version des erfolgreichen iPads keine wirkliche Erweiterung der Digital Hub Strategie vor, die Steve Jobs 2001 auf der Macworld vorgestellt hat[54].
Schon damals nannte er verschiedene Geräte, die für ihn zum neuen "Digital Lifestyle" gehörten, wie z.B. das Telefon (iPhone), PDA Computer (iPhone, iPad), CD & Musikplayer (iPod) oder DVD Player (Apple TV), die über die Jahre sukzessive durch Produkte von Apple ergänzt bzw. teilweise ersetzt wurden.
So teilte Steve Jobs seinen Zuhörern mit, dass "der Mac kann der 'Digital Hub' des 'Digital Lifestyle' werden, der sich grade entwickelt".
Durch die Kommentare aus der Biografie von Steve Jobs angefeuert[73] erwarten viele, dass Apple noch 2012 ein eigenes Fernsehgerät auf den Markt bringen wird.
Im Gegensatz zur Einführung des iPhones und des iPads wird die Unterhaltungsbranche die Möglichkeiten von Apple nicht unterschätzen, auch den Markt mit Fernsehgeräten zu revolutionieren[74].
Abb. 16: Konzernergebnis Apple[34]
5 Fazit
Die Innovation der Entwicklung des Apple I durch Steve Wozniak und der Vermarktung als Computer in Form des Apple II in Kombination mit exklusiv für diese Computer geschriebene Software wie VisiCalc führten zur Marktführerschaft im Bereich der Personal Computer für die Firma Apple. Das selbst gesteckte Ziel, einen preisgünstigen, bedienbaren, persönlichen Computer ins heimatliche Wohnzimmer und in die Büros zu stellen, ging voll auf. Es führte zu einer Steigerung der Produktivität durch die Einführung von Datenverarbeitungsmöglichkeiten, die bisher nur durch manuelles Rechnen oder durch die Verwendung von teuren Großrechnern möglich war.
Apple wurde zu einem großen Unternehmen, welches den Markt zunächst beherrschen konnte. Diese Vorherrschaft ist durch die Konkurrenz in Form von IBM gebrochen worden. Es begann ein goldenes Zeitalter der PC Industrie, an welchem Apple teilhaben, aber keine beherrschende Stellung einnehmen konnte. Lange Jahre hat Apple versucht, an vergangene Erfolge anzuknüpfen. Der Macintosh war ein großes Risiko für die Firma, aber auch eine Chance, sich von den Anfängen des Apple II weg- bzw. weiterzuentwickeln. Es war eine schwierige Zeit mit vielen Fehlversuchen wie dem Projekt LISA und anderen Produkten, die irgendwann wieder eingestellt wurden. Ende der 90er Jahre wurde Apple schon der Tod prophezeit.
Es folgte erneut eine Zeit des Wandels, die Steve Jobs als Digital Hub Strategy bezeichnet. Durch die Transformation von Apple hin zu einem Anbieter von Multimedia-Geräten wie dem iPod in Verbindung mit der bisherigen Macintosh-Palette und der sukzessiven Weiterentwicklung der bestehenden und der Entwicklung neuer Produktlinien zur Unterstützung dieses medialen Gesamtpaketes wurde aus Apple ein blühender Konzern. Es wurde nichts Neues erfunden, aber bestehende Ideen aufgenommen und zur (fast) Perfektion ausgebaut und zur richtigen Zeit herausgebracht.
Die Konsumenten von medialen Inhalten wie z.B. Musik sind bereit, einen gewissen Preis für digitale Inhalte zu bezahlen, nur bestand vor Einführung des iTunes Music Stores keine legale Möglichkeit, an die entsprechenden Inhalte heran zu kommen, da sich die Musikindustrie auf bestehende Vertriebswege festgefahren hatte. Erst durch Apple ist dies gelockert worden, da die Nutzer sich Musik für einen fairen Preis herunterladen konnten. Das hat natürlich auch einen positiven Effekt auf den Absatz von Apple's iPod Produkten geführt.
Mobiltelefone und Tablet PCs gab es schon vor der Einführung des iPhone und iPads, aber in Kombination mit bestehenden Produkten wie iTunes und der Verbreitung von kostengünstigen mobilen Internettarifen hat auch das mobile Internet dank Apple seinen Siegeszug gestartet. Der Erfolg von Apple hat auch andere Anbieter inspiriert, entsprechende Produkte auf den Markt zu bringen. Apple hat somit einen Einfluss auf die gesamte Branche ausgeübt. Schon Malcom Gladwell hat die Idee formuliert, dass Steve Jobs ein Verbesserer ist, wie schon die Briten im Industriezeitalter die Maschinen verbessert haben. Er sagt aus, dass Douglas Englebart uns die Maus und die GUI gebracht haben, Altair den Heimcomputer, Audio Highway den MP3-Player und IBM das Smartphone, aber es war Apple unter Steven jobs, der diese Geräte soweit verbessert hat, dass diese zu einem neuen Goldstandard wurden[75].
6 Fußnoten
- ↑ 1,0 1,1 Vgl. Erdmann (2011), Seite 10ff.
- ↑ Vgl. Linzmayer (2004), Seite 6
- ↑ Apple Advertisment and Brochure Gallery, http://www.macmothership.com/gallery/gallery1.html
- ↑ Vgl. Linzmayer (2004), diverse Seiten
- ↑ 5,0 5,1 Computer Closet Collection, http://www.computercloset.org/compindex.htm
- ↑ Vgl. Erdmann (2011), Seite 23
- ↑ 7,0 7,1 Flight Simulator I, http://fshistory.simflight.com/fsvault/
- ↑ Vgl. Apple II History >> 5 - The Disk, http://apple2history.org/history/ah05/
- ↑ Vgl. Linzmayer (2004), Seite 16
- ↑ Vgl. Linzmayer (2004), Seite 22
- ↑ Vgl. IBM Archives: 1981, http://www-03.ibm.com/ibm/history/history/year_1981.html
- ↑ Vgl. Private-Equity-Beteiligungen: wirtschaftliche, rechtliche und steuerliche Rahmenbedingungen aus Investorensicht, Thomas A. Jesch, 2004, S. 40-41
- ↑ Vgl. Linzmayer (2004), Seite 68
- ↑ 1984 Apple's Macintosh Commercial http://www.youtube.com/watch?v=OYecfV3ubP8
- ↑ Vgl. Linzmayer (2004), Seite 97
- ↑ Vgl. Mac History, “1984″ – Der berühmte Super-Bowl-Werbespot, Christoph Dernbach, http://www.mac-history.de/die-geschichte-des-apple-macintosh/1984-der-beruhmte-super-bowl-werbespot
- ↑ Vgl. Linzmayer (2004), Seite 145
- ↑ Linzmayer (2004)
- ↑ Apple.com: MacBook Air, http://www.apple.com/de/macbookair/
- ↑ Vgl. Insanely Great: The Life and Times of the Macintosh, the Computer that Changed Everything, Steven Levy, 1995, Penguin Verlag, im Nachwort "Afterword: The Making of the PowerMac"
- ↑ Vgl. Rosetta auf Apple.com, http://web.archive.org/web/20101221190845/http://www.apple.com/de/rosetta/
- ↑ Vgl. 11 längst vergessene Apple Geräte, Stern, 27.01.2011, http://www.stern.de/digital/computer/11-laengst-vergessene-apple-geraete-1778942.html
- ↑ Vgl. Apple.com: Airport Extreme, http://www.apple.com/de/airportextreme/
- ↑ Vgl. 11 längst vergessene Apple Geräte, Stern, 27.01.2011, http://www.stern.de/digital/computer/11-laengst-vergessene-apple-geraete-1778942.html
- ↑ Vgl. Linzmayer (2004), Seite 278
- ↑ Vgl. Linzmayer (2004), Seite 279
- ↑ Vgl. Linzmayer (2004), Seite 280
- ↑ Vgl. Linzmayer (2004), Seite 281
- ↑ Vgl. QuickTime7 User Guide, http://images.apple.com/euro/quicktime/pdf/QuickTime7_User_Guide.pdf
- ↑ Vgl. Overview of the MPEG-4 Standard, Rob Koenen, International Organisation for Standardisation, http://mpeg.chiariglione.org/standards/mpeg-4/mpeg-4.htm
- ↑ Vgl. Erdmann (2011), Seite 45
- ↑ Vgl. Erdmann (2011), Seite 45
- ↑ Vgl. Apple in Schule und Uni, http://www.apple.com/de/education/
- ↑ 34,0 34,1 34,2 34,3 34,4 34,5 basiert auf den veröffentlichten Zahlen einer Erhebung von Apple
- ↑ Vgl. Gerüchteküche: Bald kein Mac Pro mehr von Apple?, Apfeltalk, http://www.apfeltalk.de/forum/content/2721-apple-mac-pro.html
- ↑ 36,0 36,1 36,2 Vgl. Apple Press Releases (2001-2011), Apple Introduces iTunes — World’s Best and Easiest To Use Jukebox Software, 2001, http://www.apple.com/pr/library/2003/04/28Apple-Launches-the-iTunes-Music-Store.html (29.01.2012)
- ↑ 37,0 37,1 37,2 Vgl. Apple Press Releases (2001-2011), Apple Launches iTunes for Windows, 2003, http://www.apple.com/pr/library/2003/10/16Apple-Launches-iTunes-for-Windows.html (29.01.2012)
- ↑ Vgl. Apple Press Releases (2001-2011), Apple Launches the iTunes Music Store, 2003, http://www.apple.com/pr/library/2003/04/28Apple-Launches-the-iTunes-Music-Store.html (29.01.2012)
- ↑ 39,0 39,1 39,2 39,3 Vgl. Youtube (2011), Apple Music Event 2003 - iTunes Music Store Introduction, 2003, http://www.youtube.com/watch?v=B2n86TROxzY (29.01.2012)
- ↑ Vgl. Apple Press Releases (2001-2011), Apple Launches iTunes Music Store in the UK, France & Germany, 2004, http://www.apple.com/pr/library/2004/06/15Apple-Launches-iTunes-Music-Store-in-the-UK-France-Germany.html (29.01.2012)
- ↑ Vgl. Apple Press Releases (2001-2011), Apple Launches EU iTunes Music Store, 2004, http://www.apple.com/pr/library/2004/10/26Apple-Launches-EU-iTunes-Music-Store.html (29.01.2012)
- ↑ Vgl. Apple Press Releases (2001-2011), iTunes Store Tops 10 Billion Songs Sold, 2010, http://www.apple.com/pr/library/2010/02/25iTunes-Store-Tops-10-Billion-Songs-Sold.html (29.01.2012)
- ↑ basiert auf Erhebungen der IFPI
- ↑ Vgl. Apple Press Releases (2001-2011), iPhone App Store Downloads Top 10 Million in First Weekend, 2008, http://www.apple.com/pr/library/2008/07/14iPhone-App-Store-Downloads-Top-10-Million-in-First-Weekend.html (29.01.2012)
- ↑ Vgl. Youtube (2011), Jobs unveils iPhone App Store, 2008, http://www.youtube.com/watch?v=x0GyKQWMw6Q (29.01.2012)
- ↑ Vgl. Ars Technica (2005), Apple sued over iTunes lock-in, 2005, http://arstechnica.com/old/content/2005/01/4508.ars (29.01.2012)
- ↑ Vgl. Forbrukerombudet (2007), European consumer organisations join forces in legal dispute over iTunes Music Store, 2007, http://www.forbrukerombudet.no/id/11037079 (29.01.2012)
- ↑ Vgl. Apple (2011), Thoughts on Music, 2007, http://www.apple.com/de/hotnews/thoughtsonmusic/ (29.01.2012)
- ↑ Vgl. Seeking Alpha (2011), Warner Music Group F1Q07 (Qtr End 12/31/06) Earnings Call Transcript, 2007, http://seekingalpha.com/article/26496-warner-music-group-f1q07-qtr-end-12-31-06-earnings-call-transcript (29.01.2012)
- ↑ Vgl. Apple Press Releases (2001-2011), Apple Unveils Higher Quality DRM-Free Music on the iTunes Store, 2007, http://www.apple.com/pr/library/2007/04/02Apple-Unveils-Higher-Quality-DRM-Free-Music-on-the-iTunes-Store.html (29.01.2012)
- ↑ Vgl. Business Wire (2007), Amazon.com Launches Public Beta of Amazon MP3, a Digital Music Store Offering Customers Earth’s Biggest Selection of a la Carte DRM-Free MP3 Music Downloads, 2007, http://www.businesswire.com/portal/site/google/index.jsp?ndmViewId=news_view&newsId=20070925005710&newsLang=en (29.01.2012)
- ↑ 52,0 52,1 Vgl. Apple (2011), Identifying iPod models, http://support.apple.com/kb/HT1353
- ↑ "In this whole new digital music revolution there is no market leader. There are small Companies like Creative and Sonicblue and some large Companies like Sony that haven't had a Hit yet, they haven't found a recipe" übersetzt von S. Hardung, Youtube (2011), http://www.youtube.com/watch?v=kN0SVBCJqLs
- ↑ 54,0 54,1 54,2 54,3 Vgl. Youtube (2011); Apple Music Event 2001 - The First Ever iPod Introduction, 2001, http://www.youtube.com/watch?v=kN0SVBCJqLs
- ↑ Vgl. Apple Press Releases (2001-2011), Apple Presents iPod, 2001, http://www.apple.com/pr/library/2001/10/23Apple-Presents-iPod.html
- ↑ Vgl. Apple Press Releases (2001-2011), Apple Unveils New iPods, 2002, http://www.apple.com/pr/library/2002/07/17Apple-Unveils-New-iPods.html
- ↑ Vgl. Mobilespecification (2011), http://mobilespesification.com
- ↑ Vgl. Softpedia (2007); iPod Nano, The End of the Motorola Apple Story; 2007; http://news.softpedia.com/news/iPod-nano-The-End-of-the-Motorola-Apple-Story-9409.shtml
- ↑ Vgl. Youtube (2011), Steve Jobs - 2007 iPhone Presentation, 2007, http://www.youtube.com/watch?v=6uW-E496FXg
- ↑ 60,0 60,1 60,2 Vgl. Apple (2011)
- ↑ Vgl. Youtube (2011), Steve Jobs introduces the "Digital Hub" strategy at Macworld 2001, http://www.youtube.com/watch?v=9046oXrm7f8
- ↑ Vgl. Apple Press Releases (2001-2011); Apple Reinvents the Phone with iPhone; 2007; http://www.apple.com/pr/library/2007/01/09Apple-Reinvents-the-Phone-with-iPhone.html
- ↑ "This is a Day, I've been looking forward to for two and a half years" übersetzt von S. Hardung, Youtube (2011); http://www.youtube.com/watch?v=6uW-E496FXg
- ↑ Vgl. All things Digital(2007-2011), The iPhone Is a Breakthrough Handheld Computer, 2007, http://allthingsd.com/20070626/the-iphone-is-breakthrough-handheld-computer
- ↑ Vgl. Apple Press Releases (2007-2011), Apple Sells One Millionth iPhone, 2007, http://www.apple.com/pr/library/2007/09/10Apple-Sells-One-Millionth-iPhone.html
- ↑ Vgl. Apple Press Releases (2007-2011), Apple Launches iPhone 4S, iOS 5 & iCloud, 2011, http://www.apple.com/pr/library/2011/10/04Apple-Launches-iPhone-4S-iOS-5-iCloud.html
- ↑ 67,0 67,1 Vgl. Youtube (2011), Steve Jobs Keynote Jan 27 2010 Part 1, 2010, http://www.youtube.com/watch?v=OBhYxj2SvRI
- ↑ Vgl. Apple Press Releases (2001-2011), iPad Available in US on April 3, 2010, http://www.apple.com/pr/library/2010/03/05iPad-Available-in-US-on-April-3.html
- ↑ Vgl. Wired (2010), Wondering Why You Can’t Pre-Order an iPad? It Isn’t Legal Yet, 2010, http://www.wired.com/epicenter/2010/01/wondering-why-you-cant-pre-order-the-ipad-it-isnt-legal-yet/
- ↑ Vgl. All things Digital (2007-2011), Apple iPad Review: Laptop Killer? Pretty Close, 2010, http://allthingsd.com/20100331/apple-ipad-review
- ↑ Vgl. Budiu, Nielsen (2010), Seite 6.
- ↑ Vgl. Youtube (2011), Apple - Special Event - March 2, 2011, 2010, http://www.youtube.com/watch?v=qQG0XfU-bFs
- ↑ Vgl. Forbes (2011), Steve Jobs On TV: 'I Finally Cracked It', Forbes Magazine, 2011, http://www.forbes.com/sites/briancaulfield/2011/10/21/steve-jobs-on-tv-i-finally-cracked-it/
- ↑ Vgl. Zeit Online (2011), Das große Zittern vor Steve Jobs' Vermächtnis, 2011, http://www.zeit.de/digital/2011-12/fernsehmarkt-apple-tv
- ↑ Vgl. Malcom Gladwell’s Take: Steve Jobs, Tweaker, Shopify, 7.11.2011, http://www.shopify.com/technology/4523452-malcom-gladwell-s-take-steve-jobs-tweaker
7 Literatur- und Quellenverzeichnis
7.1 Literatur
| Apple (2007) | Apple, Inc.: QuickTime 7.3 User's Guide, 2007 |
| Budiu, Nielsen (2010) | Budui, Nielsen: Usability of iPad Apps and Websites, Nielsen Norman Group, 2010 |
| Erdmann (2011) | Erdmann, Charlotte: "One more thing": Apples Erfolgsgeschichte vom Apple I bis zum iPad, Addison-Wesley Verlag 2011. |
| Levy (1995) | Steven Levy: Insanely Great: The Life and Times of the Macintosh, the Computer that Changed Everything, Penguin Verlag 1995. |
| Jesch (2004) | Jesch, Thomas A.: Private-Equity-Beteiligungen: wirtschaftliche, rechtliche und steuerliche Rahmenbedingungen aus Investorensicht, 2004 |
| Linzmayer (2004) | Linzmayer, Owen W.: Apple Confidential 2.0: the definitive history of the world's most colorful company, No Starch Press, Inc. 2004 |
7.2 Internet Quellen
| All things Digital (2007-2011) | All Things Digital: http://www.allthingsd.com |
| Apple (2011) | Apple, Inc.: http://www.apple.com/ |
| Apple Press Releases (2001-2011) | Apple, Inc.: Apple Press Info, http://www.apple.com/pr/ |
| Ars Technica (2005) | Ars Technica: http://arstechnica.com |
| Business Wire (2007) | Business Wire: http://www.businesswire.com |
| Computer Closet (2011) | Computer Closet: http://www.computercloset.org |
| Flight Simulator History (2007) | Flight Simulator History: http://fshistory.simflight.com |
| Forbes (2011) | Forbes: http://www.forbes.com |
| Forbrukerombudet(2007) | Forbrukerombudet: http://www.forbrukerombudet.no |
| IBM Archives (2011) | IBM archives: http://www.ibm.com/ibm/history |
| Mac-History (2011) | Dernbach, Christoph: http://www.mac-history.de |
| Mobilespecification (2011) | Mobilespecification: http://mobilespesification.com |
| MPEG (2002) | MPEG: http://mpeg.chiariglione.org |
| Seeking Alpha (2007) | Seeking Alpha: http://seekingalpha.com/ |
| Shopify (2011) | Shopify: http://www.stern.de |
| Stern (2011) | Stern: http://www.shopify.com |
| Softpedia (2007) | Softpedia: http://news.softpedia.com |
| the mothership (2011) | the mothership: http://http://www.macmothership.com |
| Wayback Machine (2011) | Apple, Inc.: http://web.archive.org |
| Wired (2011) | Wired: http://www.wired.com |
| Youtube (2011) | Youtube: http://www.youtube.com |
| Zeit Online (2011) | Zeit Online: http://www.zeit.de |
8 Abbildungsverzeichnis
| Abb.-Nr. | Abbildung |
|---|---|
| 1 | Werbeanzeige für den Apple I im Interface Magazine, Juli 1976 |
| 2 | Bild des Flight Simulator 1 für den Apple II (1980) |
| 3 | Abspann des Apple Werbespots "1984" |
| 4 | Absatzzahlen von Apple Desktop Computern |
| 5 | Absatzzahlen von Apple Notebooks |
| 6 | Absatzzahlen von Apple Macintosh Rechnern |
| 6 | Absatzzahlen von Apple Macintosh Rechnern |
| 7 | Screenshot iTunes Software 2011 |
| 8 | Umsatzentwicklung digitaler Musik |
| 9 | App Downloads |
| 10 | iPod |
| 11 | Motorola ROKR E1 |
| 12 | iPhone |
| 13 | iPhone4 |
| 14 | Absatzzahlen von Apples iPhone |
| 15 | iPad |
| 16 | Konzernergebnis Apple |
9 Tabellenverzeichnis
| Tabelle Nr. | Beschreibung |
|---|---|
| 1 | Apple Computer Timeline (Überblick) |
| 2 | Apple Portable Computers (Überblick) |
| 3 | illegale Musikdownloads vs. iTunes Musicstore |
| 4 | Übersicht Preis/Leistung aktueller Musikplayer |
| 5 | iPod Modelle/Generationen |
| 6 | iPhone Generationen |
| 7 | Kategorien in denen das iPad besser sein muss |
10 Abkürzungsverzeichnis
| Abkürzung | Bedeutung |
|---|---|
| BASIC | Beginner’s All-purpose Symbolic Instruction Code |
| CD | Compact Disc |
| CEO | Chief Executive Officer |
| CPU | Central Processing Unit |
| DOS | Disk Operating System |
| DRM | Digital Rights Management |
| DTP | Desktop-Publishing |
| DVD | Digital Versatile Disc |
| FCC | Federal Communications Commission |
| GUI | Graphical User Interface |
| IBM | International Business Machines Corporation |
| IFPI | International Federation of Phonographic Industry |
| OS | Operating System |
| PC | Personal Computer |
| PDA | Personal Digital Assistant |
| ROM | Read-Only Memory |
| TV | Television |
| USB | Universal Serial Bus |
| WLAN | Wireless Local Area Network |


