Auswirkungen von Electronic-Publishing auf die Wissenschaft

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Fallstudienarbeit

Hochschule: Hochschule für Oekonomie & Management
Standort: Essen
Studiengang: Bachelor Wirtschaftsinformatik
Veranstaltung: Fallstudie / Wissenschaftliches Arbeiten
Betreuer: Dipl-Inf._(FH)_Christian_Schäfer
Typ: Fallstudienarbeit
Themengebiet: Electronic Publishing
Autor(en): Stefan Küpferle, Dennis Ringel
Studienzeitmodell: Abendstudium
Semesterbezeichnung: SS11
Studiensemester: 2
Bearbeitungsstatus: Bearbeitung abgeschlossen
Prüfungstermin:
Abgabetermin:


Inhaltsverzeichnis


1 Einleitung

Im Rahmen einer wissenschaftlichen Facharbeit der FOM (Hochschule für Ökonomie und Management) werden die Rahmenbedingungen des Electronic Publishing definiert. Ziel dieser wissenschaftlichen Arbeit ist die Analyse und Beurteilung der Auswirkungen von Electronic Publishing auf die Wissenschaft.

Zu Beginn dieser Arbeit werden grundlegende Begriffe wie z.B. "Electronic Publishing" oder "Wissenschaft" näher definiert, um bei jedem Leser eine gleiche Wissensbasis zu schaffen. Mit Hilfe dieser Definition haben auch Leser denen die Themen nicht direkt vertraut sind, die Möglichkeit diese Arbeit zu verstehen. Innerhalb der Definitionen gehen wir bereits auf spezielle Arten bzw. Formen der Begriffe ein, um danach im Hauptteil die Auswirkungen von Electronic Publishing auf die Wissenschaft mit den daraus resultierenden Randbedingungen näher zu analysieren und zu nennen. Zum Schluss findet ein generelles und ein persönliches Fazit der Autoren statt.

2 Definition "Electronic Publishing"

Unter dem Begriff "Electronic Publishing" (dt. elektronische Publikationen oder elektronische Veröffentlichung) wird im allgemeinen das Veröffentlichen diverser Informationen über elektronische Medien verstanden. Durch diese Form der Informationsverteilung können mittels eines einfachen Internetzugangs Informationen von verschiedenen Quellen aufgenommen und verwertet werden. Altbekannte Printmedien wie z.B. die klassische Tageszeitung oder Bücher kann der Leser durch Electronic Publishing in einer digitalisierten Form zu jeder Zeit egal an welchem Ort der Welt online lesen.

Neben dem Lesen eines elektronisch publizierten Artikels gehören aber auch schon die vorangegangen Tätigkeiten wie das Analysieren von Informationen, Verfassen der Artikel, Bearbeitung der äußerlichen Darstellung und das aktualisieren der Informationen. "Die Nutzung der Informationstechnologien zur Informationsrecherche, Informationsbereitstellung und Informationsverbreitung kann wohl heute allgemein im wissenschaftlichen Arbeitsprozess unterstellt werden" [1].

2.1 Historischer Verlauf des Electronic Publishing

Die ersten Anläufe zum Electronic Publishing waren bereits mit der Erfindung von Geräten im Jahre 1945 wie z.B. dem Memex (Memory Extender, Maschine mit einer ähnlichen Form eines Schreibtisch mit zwei Hebeln zum vor- und zurückblättern) spürbar. Weitere mögliche Indikatoren für den Weg zum Electronic Publishing war die Herstellung der ersten Computer bereits am Anfang der 1960er Jahre, wobei diese nicht wirklich spürbare Auswirkungen auf die von Gutenberg erfundenen Printmedien (den Buchdruck) hatten. Eine erste wirkliche praktische Anwendung des Electronic Publishing fand erst um 1985 statt, als der erste Macintosh 128 mit der neuen Software "Pagemaker" (Software zur Gestaltung von Dokumenten) auf den Markt gebracht wurde. Zu dieser Zeit kam neben der Methode des "Pagemaker" auch die Versendung von E-Mails in Klartext, also ohne jegliche Sicherheitsverschlüsselung, hinzu. Mit diesen Anläufen wurde auch die Netzwerkentwicklung weiter erforscht und es gab des öfteren kleinere Personenkreise (meist Wissenschaftler) die Ihre Informationen über ein Netzwerk verteilten.

Ende der 1980er und Anfang der 1990er Jahre kam dann der Durchbruch, indem elektrische Informationen z.B. Lexika oder Handbücher in Form einer Datei auf eine CD-ROM gespeichert wurden. Diese Methode wird auch heutzutage noch verwendet. Die andere Methode zur Verteilung und Veröffentlichung von Informationen findet über das Internet statt. Ab Mitte der 1990 bis Heute hat das Internet einen immer zentraleren Einfluss auf die Informationsverteilung und ist immer weiter gewachsen und weiterentwickelt worden. Viele Informationen, die es damals nur in Papierform gab, gibt es heutzutage auf einem freigegeben Fileserver.

Folgend wird der Unterschied zwischen dem Electronic Publishing ("Tageszeitung online") und dem zugehörigen klassischen Printmedium in einem kurzen realistischen Beispiel näher gebracht:

  • Der Erwerb

Bei dem Erwerb einer klassischen Tageszeitung muss der Leser diese in einem Geschäft (z.B. Kiosk) für einen bestimmten Preis kaufen. Im Gegensatz hierzu kann er mit Hilfe des Electronic Publishing einfach seinen Computer einschalten, sich mit dem Internet verbinden und somit meistens kostenlos auf der Internetseite der Tageszeitung bestimmte Artikel lesen.

  • Die Zeitersparnis

Für viele Leser ist die Zeit ein wichtiges Attribut, wovon viele zu wenig haben. Bei dem zuvor beschriebenen Erwerb vergeht beim Kauf der klassischen Tageszeitung eine Weile, da der Leser bis zur nächsten Einkaufsmöglichkeit gelangen muss. Bei dem Nutzer der "Tageszeitung online" vergeht gerade einmal die Zeit bis zum Aufruf der Internetadresse.

  • Suche von speziellen Informationen

Die Möglichkeit der Informationssuche ist bis zu einem gewissen Detaillierungsgrad bei beiden Medien gegeben. Beide Medien habe nämlich eine Titelseite (klassische Tageszeitung) bzw. eine Startseite (Tageszeitung online) auf der die wichtigsten Themen dieser Ausgabe aufgeführt sind. Möchte der Leser aber einen bestimmten Artikel suchen, muss er in der herkömmlichen Tageszeitung auf die entsprechende Seite blättern. Der Online Leser hingegen kann ziemlich bequem die eigene Suche der Internetseite nutzen.

  • Aktualität

Beschriebene Informationen sind bei der Tageszeitung nur so aktuell, wie sie noch vor Redaktionsschluss mit in die folgende Ausgabe aufgenommen werden. Bei der Internetausgabe wäre es jederzeit für einen Journalisten möglich einen neuen Artikel mit noch aktuelleren Informationen online zu präsentieren oder falsche Aussagen zu korrigieren.

Das oben genannte Beispiel soll rein den Unterschied, anhand eines alltäglichen Informationsmedium widerspiegeln und den Lesern näher bringen. Welcher Informationsweg jedoch genutzt wird, muss jeder Leser für sich selbst entscheiden.

2.2 Arten des Electronic Publishing

Folgend werden einige häufig verwendete Arten des Electronic Publishing erläutert. Häufig bringt man Electronic Publishing mit der Zeit um die Jahrtausendwende und dem Internet in Verbindung, doch in den unten aufgeführten Arten ist zu erkennen, dass die Geschichte meist deutlich früher begonnen hat, als man es vermuten würde.

2.2.1 E-Learning

E-Learning besitzt bis zum heutigen Zeitpunkt keine allgemeingültige Definition. Es bedeutet aber einfach übersetzt "elektronisches Lernen" und die Geschichte des E-Learning begann bereits im französischen Königreich zum Ende des 15. Jahrhunderts in Form eines Leserades. Diese Form wurde aber noch nicht im Zusammenhang mit der heutigen Informations- und Telekommunikationstechnologie gebracht. Die ersten elektronischen Maschinen die das Lernen für die Menschen, mit Hilfe von gestellten Fragen erleichtern sollten, wurden erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts erfunden und patentiert.

Der konkrete Durchbruch des E-Learnings begann aber erst gegen Ende 1990, als das Internet eine immer wichtigere Bedeutung für die Menschen und das Lernen hatte. Genau zu dieser Zeit ist man an den Punkt des eigentlichen Lernens mit Hilfe von elektronischen Medien gelangt. Heute stehen unter dem Oberbegriff, Schlagworte wie:

  • Multimedialität,
  • Multicodalität,
  • Multimodalität und
  • Interaktivität

Der Begriff Multimedialität definiert die verschiedenen Möglichkeiten an Medien so z.B. E-Books (elektronische Bücher) oder E-Lectures (digitalisierte Vorlesungen). Die Multicodalität beschreibt die vom Medium abhängigen unterschiedlichen Codierungsmöglichkeiten (Beispiel: Bilder oder Animationen auf im Internet veröffentlichten Artikeln). Durch Multimodalität nimmt der Nutzer des E-Learnings Informationen über die menschlichen Sinne auf, wobei beim E-Learning mehr die visuellen und auditive Eindrücke angeregt werden. Als letztes Schlagwort steht die Interaktivität, bei der der Nutzer die Möglichkeit erhält, aktiv an der Informationsvermittlung mitzuwirken.

E-Learning wird in den verschiedensten Bereichen angewendet. Der wohl bekannteste E-Learning Bereich sind digitale Lernspiele, die von den meisten Kindern schon sehr früh meist unbemerkt zum Erlernen neuer Kenntnisse angeboten und genutzt werden. Da in der aktuellen Berufswelt die Informationstechnologie wohl nicht mehr wegzudenken ist, werden die meisten Berufstätigen mit Video Conferencing als Ersatz des klassischen Meetings oder Autorensysteme zum pflegen diverser Dokumentationen konfrontiert. Die Priorität des E-Learnings wird zukünftig einen zentralen Baustein des Lehrens an Schulen, Universitäten oder zur Weiterbildung innerhalb wirtschaftlicher Unternehmen bilden. Durch das elektronische Lernen werden aber generell jedem potenziellen Interessenten dieser Informationsvermittlungsmethoden die Chancen geboten, sehr detaillierte Informationen von bestimmten Themenbereichen zu erlangen.

2.2.2 E-Books

Der Begriff E-Books stammt aus dem englischen und bedeutet einfach übersetzt elektronisches Buch. Diese Art von Büchern werden nicht mehr in riesigen Druckereien gedruckt, sondern werden vielmehr in Kooperation mit Web-Hostern und Verlagen über das Internet auf dem Markt präsentiert. "Die Leistungen stehen überall und gleichzeitig zur Verfügung, mit der Gefahr, daß der Inhalt von den Strukturen in den Hintergrund gedrängt wird – denn Inhalt ist nicht unabhängig von Form."[2] Das WWW war der Grundstein des E-Books und der Grundgedanke sollte mittels HTML weiter realisiert werden, was aber nicht sehr einfach war, da mit HTML sehr große Dateien erzeugt werden konnten und somit die Bedien- und Lesbarkeit von Büchern in der Form einer Webseite nicht gegeben war.

Ab 1970 gab es bereits ein Projekt Namens "Project Gutenberg", in dem das Ziel gesetzt wurde rechte freie Literatur in digitalisierter Form kostenlos zu veröffentlichen. Mitte bis Ende der 1990er Jahre sollten verschiedene Einsparpotenziale aufgezeigt werden, um ökonomisch und ökologisch korrekt zu handeln. Dies war der Beginn des E-Books.

Das Internet ist Heute der Hauptvertriebsweg für E-Books. Der Leser (Internetuser) sucht sich das gewünschte Objekt bei einem Anbieter aus und leiht, mietet oder kauft sich dieses. Das dann erworbene E-Book kann in den folgend genannten Formen gelesen bzw. genutzt werden:

  • mit speziellen Anzeigegeräten online lesen, ohne das Dokument auf der Festplatte gespeichert zu haben
  • auf der Festplatte seines Computers speichern um es danach auf Papier zu drucken oder unabhängig von Internet unterwegs lesen zu können

In jüngster Vergangenheit wurden immer mehr Mobile Endgeräte (Mobile Phones) entwickelt, mit denen man nicht nur telefonieren und SMS versenden konnte, sondern auch Bücher lesen konnte. Mittlerweile sind viele unterschiedliche Dateiformate entwickelt worden, da Unternehmen die aktuelle Tendenz in Richtung der E-Books als wirtschaftsfördernde Chance vernommen haben und ihr eigenes Dateiformat (noch so viel besseres) entwickeln wollten. Das wohl meist verbreitetste Dateiformat lautet PDF und wurde 1993 von Adobe Systems vermarktet.

"Es bleibt aber die Frage, ob der Umgang wie mit einem ‘echten Buch’ in vollem Umgang erhalten bleibt"[3]. Vielen Menschen ist es weiterhin lieber sich mit einem Buch in Druckform zurückzuziehen und entspannt zu lesen. Dies ist, trotz neuer Technologien (wie. z.B. dem IPad), mit einem Personal Computer nicht möglich.

2.2.3 E-Papers

Abbildung 1: Technologische Umsetzungsoptionen des elektronischen Papiers
Abbildung 1: Technologische Umsetzungsoptionen des elektronischen Papiers [4]

E-Papers sind im einfachen Sinne digitalisierte Zeitschriften, die meist über das WWW publiziert werden. "Die aktuellen Artikel (des Tags, der Woche) werden kostenfrei zur Verfügung gestellt, Archivrecherchen im Gesamtbestand kosten dagegen etwas."[5] Wie bisher alle Arten des Electronic Publishing besitzen auch E-Papers eine Geschichte. Bereits 1975 zeichneten sich die ersten Entwicklungsergebnisse durch die Entwicklung eines zukunftsorientierten Anzeigegeräts mit den klassischen Eigenschaften eines Papiers ab. Das E-Paper ist eine speziellere Form des E-Books, da mehr auf moderne Merkmale der E-Paper Peripherie geachtet wurde. Die Idealvorstellung der Forscher in diesem Bereich, ist ein elektronisches Gerät das ebenso flexibel und annähernd so schmal wie Papier ist.

"Die elektronische Zeitschrift erleichtert bibliographische Auskünfte, die Wiederbeschaffung verlorener Ausgaben und bringt eine Papier- und Druckersparnis"[6]. Doch zur heutigen Zeit greifen viele Leser auf Zeitschriften in Papierform zurück, weshalb viele Zeitschriften einfach eine Onlineversion von den gedruckten Ausgaben darstellen. Diese Formen sind keine offiziellen Formen des E-Papers. Die Umsetzung mit den gegeben technischen Mitteln ist in Abbildung 1 zu erkennen. In dieser Abbildung werden zwei unterschiedliche Methoden von zwei verschiedenen Unternehmen "E Ink" und "Gyricon Media" dargestellt. Folgend werden beide Funktionsweisen kurz beschrieben:

  • Methode von Gyricon Media (Abbildung 1 obere Grafik):

Die bei dieser Methode verwendet Kügelchen sind starr und besitzen eine schwarze und eine weiße Hälfte jeder einzelner Kugel. Um die Position der Kügelchen festzulegen werden elektrische Impuls erzeugt, nach denen entschieden wird, welche Halbkugel zur Bildschirmseite gezeigt werden soll. (Beispiel: Soll die schwarze Farbe auf dem Bildschirm angezeigt werden, wird ein positiv geladener Impuls ausgelöst, der die positiv geladene Seite der Kugel abstößt und die negative anzieht.)

  • Methode von E Ink (Abbildung 1 untere Grafik):

Die Funktionsweise von E Ink beruht auf der von Gyricon Media bietet aber eine detailliertere Darstellung bei einsetzendem elektrischen Impuls, da einzelne Moleküle, der deutlich kleineren in Öl gelagerten Kügelchen, zur Vorder- oder Rückseite gezogen werden können. Somit können einzelne Punkte schwarz oder weiß angezeigt werden.

Die neuesten Technologien basieren auf dem Prinzip von LCD und werden immer mehr in ihrer Art, der Auflösung und dem Kontrastverhältnis verbessert. Hier können nicht nur Schwarz und Weiß, sondern auch gefärbte Bilder angezeigt werden.

2.2.4 E-Commerce

E-Commerce ist das Synonym für electronic Commerce und meint im Deutschen den elektronischen Handel oder den elektronischen Handelsverkehr. Die Begriffsverwendung findet ebenfalls innerhalb des E-Business im speziellen bei der Automatisierung von Geschäftsprozessen Anwendung. Zudem wird E-Commerce für den elektronischen Handel bei Kauf- bzw. Bietgeschäfte im Internet genutzt.

E-Business: Der Begriff E-Business weist keine allgemein bekannte Begriffsdefinition auf, sondern wurde vielmehr durch eine Werbekampagne von dem Unternehmen IBM in den 1990ern genutzt. Seitdem wird dieser Begriff mit der Ausführung von automatisierten Geschäftsprozessen, auf Basis der Informations- und Telekommunikationstechnologie, innerhalb eines Unternehmens in Verbindung gebracht.

Ein Beispiel für E-Business wäre die automatische Störungsaufnahme in der Produkt- und Dienstleistungsbranche. Hat ein Kunde ein Problem, egal von welcher Art wird ihm bei einem E-Business Unternehmen eine kostenlose Hotline angeboten, die 24h am Tag, 7 Tage die Woche erreichbar ist. Diese Hotline wird aber nicht von einem Callcenter und folglich durch Agenten (Mitarbeiter) besetzt, sondern wird durch automatische Band Ansagen gesteuert. Diese automatische Störungsaufnahme bietet dem Kunden eine schnellstmögliche Aufnahme des Problems und bietet verschiedene Lösungsalternativen an, um das Problem zu beheben.

elektronischer Handel: Der elektronische Handel ist ein großer Teil der Internetwirtschaft, da das Internet der Hauptvertriebsweg für diesen ist. Das meist bekannteste Beispiel,ist vermutlich ein Webshop oder ein Onlineshop. In diesen Shops können die gleichen Artikel angeboten werden, die auch in einem "normalen" Geschäftsraum existieren. Der potentielle Käufer kann sich hier den interessierten Artikel inklusive der zugehörigen Details ansehen und bei einem existierenden Kaufwunsch diesen erwerben. Die dann gekaufte Ware wird über den Postweg gegen ein gewisses Entgelt (die Versandkosten) versendet und bis an die Haustür geliefert. Der Unternehmer kann manchmal günstigere Preise eines Artikels anbieten, da die Ladenmiete in einem Onlineshop entfällt. Bei dem elektronischen Handel existieren viele verschiedene Kaufvertragsbeziehungen zwischen Kunden, Unternehmen und der Regierung. Eine existierende Beziehungen wäre z.B. B2C (Business-to-Customer), welche die klassische Beziehung zwischen einem Unternehmen (Online Versandhandel) und einem Kunden beschreibt.

3 Definition "Wissenschaft"

Definition "Wissenschaft" - Unter dem Begriff Wissenschaft versteht man eine „(organisierte) Form der Erforschung, Sammlung und Auswertung von Kenntnissen“ [7]. Ziel der Wissenschaft ist es das Wissen durch die Forschung zu erweitern und die erworbenen Kenntnisse durch Lehre weiter zu vermitteln. "Wissenschaft entwickelt sich durch theoretisches Denken und experimentelle Tätigkeit, indem Forscher Erkenntnisprobleme mittels Wissen und Geräten methodisch lösen" [8].

3.1 Wissenschaftliche Arbeit

Eine wissenschaftliche Arbeit ist das Ergebnis einer durchgeführten Forschung. Wissenschaftliche Arbeiten werden in der Regel an Hochschulen erstellt. Autoren dieser Arbeiten sind Studenten, Doktoranden oder andere Forscher. Ziel vom wissenschaftlichen Arbeiten ist es, neues Wissen zu erlangen und dieses Wissen durch eine schriftliche Publikation zu veröffentlichen. Deswegen ist es nicht möglich das die Wissenschaft ohne einer wissenschaftlichen Arbeit, in der neue Erkenntnisse niedergeschrieben werden, auskommt.

3.1.1 Qualitätskriterien wissenschaftlicher Arbeit

Für eine gute wissenschaftliche Arbeit müssen bestimmte Qualitätskriterien eingehalten werden:

Da wäre zum einen die Ehrlichkeit, "Wer wissenschaftlich arbeitet, muss seine Beobachtungen und Erkenntnisse wahrheitsgemäß wiedergeben."[9] Denn als Autor einer wissenschaftlichen Arbeit muss man immer bedenken, das im Rahmen solch einer Arbeit eine Forschung durchgeführt wird um neue Erkenntnisse zu erlangen und weiter zu vermitteln.

Das nächste Kriterium was es zu beachten gilt, ist die Objektivität. Der Autor darf nicht seine eigene Meinung in das Ergebnis einer wissenschaftlichen Arbeit bringen. "Der Leser/Begutachter soll nicht bedrängt oder durch Manipulation überredet werden"[10]. Dies stellt sicher das sich der Bezieher eine eigene Meinung bilden kann. Deswegen gilt für den Autor alles sachlich und formal korrekt niederzuschreiben.

Alle neuen aber auch alten Erkenntnisse einer wissenschaftlichen Arbeit müssen eindeutig belegt werden. Das bringt uns zum nächsten Qualitätskriterium, der Überprüfbarkeit. Alle Aussagen die in einer wissenschaftlichen Arbeit getroffen wurden, gelten am Anfang zunächst als falsch und unsicher. Erst durch gründlicher Überprüfung und Bestätigung von Gutachtern verlieren die Aussagen die Merkmale falsch und unsicher. Um Fehler zu vermeiden sollte der Autor für alle getroffenen Behauptungen aus Beweise liefern.

Ein weiteres Leistungsmerkmal ist die Zuverlässigkeit oder auch Reliabilität genannt. Sie ist ein Gütekriterium, welches die Genauigkeit einer wissenschaftlichen Messung wiedergibt. "Die Reliabilität gibt also an, wie genau ein Test das mißt, was er messen soll, ohne daß dabei die Validität berücksichtigt wird."[11] Dies Bedeutet für den Autor, das dieser seine Messinstrumente in einem einwandfreien Zustand benutzen sollte, um falsche Ergebnisse zu vermeiden.

Wie oben schon erwähnt, spielt auch die Validität einer Aussage eine große Rolle und gilt ebenfalls als Gütekriterium. "Validität steht für den Grad der Genauigkeit, mit der ein zu prüfendes Merkmal tatsächlich geprüft wird."[12] Beispielsweise ist die Frage nach der Anzahl verkaufter Versicherungen in einem Versicherungsunternehmen eine valide Kennzahl für die Leistung der Mitarbeiter. Dies sagt aber nichts über die Zufriedenheit der Mitarbeiter aus.

Neben den schon beschriebenen Kriterien sollte eine wissenschaftliche Arbeit auch das Merkmal Verständlichkeit haben. Da in der Regel eine wissenschaftliche Arbeit auch immer veröffentlicht wird, sollten die Leser den Inhalt dieser Arbeit ohne Probleme und zügig auffassen können. Deshalb ist es auch wichtig das zu einer wissenschaftlichen Arbeit immer eine gute Gliederung gehört, die sich schon in einem Inhaltsverzeichnis ablesen lässt, um so dem Leser eine einfache und bessere Einsicht in das Werk zu geben. Hierzu gehören auch das Erscheinungsbild dieser Veröffentlichung, der Text darf beispielsweise nicht zu klein geraten sein und Absätze sind von Vorteil.

Jeder der eine wissenschaftliche Arbeit beginnt stellt sich die Frage was ist wichtig? Demnach sollte die Arbeit auch die Eigenschaft der Relevanz beinhalten. Alles was im Rahmen einer wissenschaftlichen Arbeit zu neuen Erkenntnissen bringt, sind relevant! Dies sind also alle Inhalte, welche eine hohen Anteil an neuen Informationen bringen. Hierbei spielt die Relevanz aber auch mit anderen Qualitätskriterien zusammen: "Wissenschaftlich relevant/bedeutungsvoll sind Informationen und Ergebnisse,die überprüfbar sind." [13]

Auch die Logik gehört zu einer wissenschaftlichen Arbeit, so müssen alle Aussagen logisch Argumentiert sein. Das bedeutet, dass ein Argument überprüft sein muss. Hierzu sollten zu einem Argument meist mehr als eine Prämisse zugrunde stehen, welche die Behauptung stärken.

Wer sich dafür entscheidet eine wissenschaftliche Arbeit durchzuführen, "(...) muss eine eigenständige und zugleich originelle Leistung liefern."[14] Das Bedeutet das keiner an der Echtheit, also an der Originalität, zweifeln kann.

Wer als Autor einer wissenschaftlichen Arbeit die oben beschriebenen Qualitätskriterien einhält, sollte keine Probleme mit dem letzten Kennzeichen haben. Der Inhalt solch eines Werkes muss für andere Personen begreiflich sein. Nur wer es schafft, seine Arbeit nachvollziehbar zu gestalten, hat es geschafft wissenschaftlich zu arbeiten. Wäre dies nicht der Fall, würden alle Bemühungen, die der Autor in diese Arbeit gesteckt hat vergeblich: "Die Öffentlichkeit hätte keinen Anteil an Ihrem Werk(...)."[15]

3.1.2 Arten wissenschaftlicher Arbeit

Abbildung 2: Anforderung an die verschiedenen Artefakte
Abbildung 2: Anforderung an die verschiedenen Artefakte [16]

Wissenschaftliche Arbeiten gibt es in verschiedenen Arten, die sich im gröbsten im Umfang unterscheiden. Den geringsten Umfang hat der Praktikumsbericht. Ein Praktikum ermöglicht dem Studierenden sein theoretisches Wissen, welches er innerhalb eines Studiums erlangt, innerhalb eines Unternehmens praktisch zu teste. So ein Praktikum ist in vielen Studiengängen Pflicht, mit der Anforderung einen Praktikumsbericht zu schreiben. Deswegen können an so einem Bericht die selben Anforderungen gelten wie bei einer wissenschaftlichen Arbeit, obwohl der Praktikumsbericht eigentlich nicht so einer Arbeit entspricht.

Die nächstgrößere Form einer wissenschaftlichen Arbeit ist die Seminarausarbeitung. In Seminaren erarbeiten die Teilnehmer eigenständig ein Thema, welches zum Unterrichtsstoff des Dozenten gehört, und vermitteln diese Ausarbeitung an Ihre Kommilitonen. Der Bezug zur wissenschaftlichen Arbeit liegt hierbei bei der Lehre, was das Ziel einer wissenschaftlichen Arbeit ist.

Im häufigsten Fall kommen Studenten als erstes in Berührung mit einer wissenschaftlichen Arbeit, bei der Anforderung eine Hausarbeit zu bearbeiten. "In manchen Fällen ist diese Prüfungsleistung durch das Curriculum vorgesehen, in anderen Veranstaltungen ersetzen diese nach Wahl des Dozenten das Schreiben einer Klausur."[17] Somit stellt eine Hausarbeit eine gute Übungsaufgabe für Studenten, mit Blick auf die Abschlussarbeit, dar.

Eine wissenschaftliche Arbeit ist natürlich nicht unbedingt nur von einer Person zu erstellen. Es kann auch aus einem größeren Team bestehen. Dies bringt uns auf die nächste Form einer wissenschaftlichen Arbeit, die Projektarbeit. Oftmals ist es üblich, das eine Projektarbeit eine maßgebliche Prüfungsaufgabe darstellt. Schwerpunkt einer Projektarbeit ist der Prozess eigene Lösungsansätze zu erarbeiten.

Für den ersten akademischen Grad muss der Student eine Abschlussarbeit erstellen. Diese schriftliche Ausarbeitung ist die Bachelorarbeit, oder auch Bachelor Thesis genannt. In einer Bachelorarbeit muss der Student alle Anforderungen an wissenschaftlichen Arbeiten nachweisen.

Vor der Einführung der Bachelor- und Masterstudiengänge, gab es die Diplomarbeit. Das Diplom war in Deutschland der am häufigsten verliehene akademischer Grad. Wie bei einer Bachelor- oder Masterarbeit musste der Student bei einer Diplomarbeit alle Anforderungen an wissenschaftlichen Arbeiten nachweisen. Damals war das Diplom der höchste akademische Grad vor der Promotion.

Heutzutage ist dies die Masterarbeit. Für den Masterarbeit muss der Student über den Bachelorstudiengang weitere Semester studieren. Da der Studierende, bevor er den Masterstudiengang beginnt, bereits ein Bachelor- oder Diplomstudiengang absolviert hat, sind die Anforderung sowohl während des Masterstudiums als auch bei der Master Thesis höher.

Nach abgeschlossenem Studium gibt es die Möglichkeit für den Wissenschaftler zu promovieren. Hierfür schreibt er eine Doktorarbeit oder Dissertation genannt. Die Anforderung sind weit höher als bei den vorherigen Arbeiten. "Eine Dissertation muss einen essenziellen, originären Beitrag zur Forschung in der gewählten Wissenschaftsdisziplin liefern, der dazu beiträgt, die Erkenntnisse der Wissenschaftsdisziplin erkennbar zu erweitern."[18]

Der Umfang der oben genannten Arbeiten erstreckt sich von 5 bis 15 Seiten beim Praktikumsbericht oder der Seminararbeit bis hin zu 100 bis 250 Seiten bei der Dissertation. Weiterhin gibt es verschiedene Anforderungen, die bei allen Arbeiten eingehalten werden müssen. So muss bei jeder Arbeit ein Deckblatt, ein Inhaltsverzeichnis existieren. Falls erforderlich kann bei jeder Art Anhänge und/oder ehrenwörtliche oder eidesstattliche Erklärung, sofern sie von der Prüfungsordnung gefordert ist, beigefügt werden.

Abbildung 3: Zeitaufwand wissenschaftlicher Arbeiten
Abbildung 3: Zeitaufwand wissenschaftlicher Arbeiten [19]

3.2 Wissenschaftliche Publikationen

Die Wissenschaftliche Publikationen (auch wissenschaftlicher Artikel) ist eine Form von der wissenschaftlichen Arbeit. Diese Publikationen werden oder sind bereits bei einem Wissenschaftsverlag veröffentlicht. Sie dienen wie oben schon erwähnt, die neuen Erkenntnisse einer wissenschaftlichen Arbeit zu publizieren. Wissenschaftliche Publikationen dienen "nicht nur der wissenschaftlichen Kommunikation,sondern sind erforderlich, damit die zuerst stets subjektiven Entdeckungen und Erfindungen durch andere wissenschaftlich Tätige nachvollzogen und reproduziert werden können"[20].

4 Electronic Publishing in Verbindung zur Wissenschaft

Wie in den bereits genannten Definitionen ist Electronic Publishing aus der heutigen Wissenschaft kaum noch wegzudenken, da die Verbreitung wissenschaftlicher Informationen und demnach auch wissenschaftlicher Forschungsergebnisse durch Electronic Publishing sehr schnell das entsprechende Klientel erreicht.

Mit Hilfe der elektronischen Veröffentlichung über das Internet, ist es in vielen Bereichen möglich Probleme zu analysieren um dann mit hilfreichen Lösungsalternativen den richtigen Weg zum eigentlichen Ziel zu finden. Jeder Wissenschaftler kann eine These in einem E-Book aufstellen, worüber dann in einem Forum diskutiert werden kann. Jeder Mensch auf dieser Erde hat dann die Möglichkeit sich die Thesen mit den entsprechenden Argumenten oder Gegenargumenten anzusehen und kann über die These philosophieren.

Electronic Publishing hat bereits im Jahre 2011 starke Auswirkungen auf die Wissenschaft (Hochschulen oder Fachhochschulen). Viele Leistungsüberprüfungen oder Seminararbeiten könnten und werden auch schon häufig mit Hilfe von elektronischen Medien durchgeführt.

4.1 Vorteile von Electronic Publishing für die Wissenschaft

Da es heutzutage teilweise schon möglich ist eine wissenschaftliche Arbeit elektronisch zu publizieren, erspart es dem Autor sein Werk nicht einem Verlag zu übergeben. Mit Hilfe von speziellen Programmen, welche die betreuende Universität oder Hochschule bereitstellt, wird die Arbeit in eine vorgesehene Datenbank übergeben. Obwohl, abhängig der Universität oder Hochschule, in manchen Fällen gedruckte Exemplare vorhanden sein müssen, erspart eine elektronische Publikation hohe Kosten. Zudem ist eine schnellere Veröffentlichung der wissenschaftlichen Arbeit möglich, was zur Folge hat, das der angestrebte akademische Grad schneller vergeben wird.

Nach der Veröffentlichung ist das Werk sofort für andere Wissenschaftler verfügbar und frei zum Lesen und Drucken. "Damit sind dem Forscher Volltext-Recherchen und Zeitgewinn bei der wissenschaftlichen Arbeit möglich" [21] Durch die Onlineverfügbarkeit ist eine weltweite Vernetzung der neuen Ergebnisse möglich. Außerdem wird das Werk langzeitarchiviert.

"Digitale Medien – elektronische Vernetzungen – werden zunehmend als Mittel gesehen, die Effektivität und Effizienz dieser Kooperation zu erhöhen."[22]

Neben den Inhalt in Papierform, wie Texte, Bilder oder Graphiken, sind nunmehr auch Videosequenzen, Tonaufnahmen oder auch Animationen in eine wissenschaftliche Arbeit integrierbar.

Per Hyperlinks in den Verzeichnissen, sind die Verweise und Zitate sofort nachvollziehbar. Ein weiterer Vorteil ist die Umweltfreundlichkeit, dadurch das die Arbeiten nicht mehr vom Papier sondern digital gelesen werden können. Weiterhin sparen digital gespeicherte Werke Platz in den Universitätsbibliotheken.

4.2 Nachteile von Electronic Publishing für die Wissenschaft

Im Gegensatz zu Printmedien gibt es digital verschiedene Bildschirmauflösungen, welche die Arbeiten eventuell unbefriedigend darstellen. Zudem ist man im elektronischen Bereich abhängig vom Strom bzw. Akkulaufzeiten. Heutzutage halten Akkus zwar ein paar Stunden, sollte es dennoch zu einem Akkuausfall kommen, ohne das man einen Stromnetzanschluss zur Verfügung hat, muss der Betrachter aufhören zu lesen, bis ein Anschluss wieder zur Verfügung steht.

Digitale Daten sind gegebenenfalls weltweit frei zugänglich, dies erhöht die Gefahr des Datendiebstahls. Vor allem bei Doktoranden, denn diese unterliegen oft dem Publikationsdruck. Hierbei kann es auch vorkommen das die Dissertation nicht als ganzes veröffentlicht wird, sondern immer öfter einzelne Kapitel als eigenständige Publikation in Fachzeitschriften veröffentlicht werden, diese Form der Dissertation heißt "Kumulative Dissertation". Neben dem oben erwähnten Datenklau, besteht zusätzlich die Gefahr des Ideendiebstahls bei der Vorabveröffentlichung der Dissertationsschrift.

Texte die frei zugänglich im Internet stehen, sind leicht manipulierbar, daher darf der Autor nicht den Sicherheitsaspekt aus dem Auge verlieren (siehe hierzu Kapitel 4.4).

Auch aus gesundheitlicher Sicht gibt es Nachteile. Zwar werden keine Röhrenmonitore mehr hergestellt, aber ein "Flackern" im Bildschirm besteht weiterhin, die für das menschliche Auge bei zu langer Nutzung schädlich sein können.

Der weltweite Zugang zu wissenschaftlichen Arbeiten ermöglichen zwar eine schnelle und einfache Form der Wissenserweiterung, jedoch kann es auch den Bezug zur realen Erfahrungswelt stark verbauen.

4.3 Sicherheit

Die Sicherheit im Bezug auf Electronic Publishing ist ein wichtiges und immer wieder ein aktuelles Thema. Da im Zusammenhang von Electronic Publishing auch immer wieder das Internet innerhalb der Informationstechnologie genannt wird, werden folgend einige Möglichkeiten beschrieben die das Sicherheitsniveau erhöhen können.

  • Authentifizierung

Bei einer Authentifizierung treffen zwei Parteien aufeinander, bei der sich die anfragende Partei authentisiert und durch die beantwortende Partei bei einer Übereinstimmung der Attributwerte authentifiziert wird. Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten z.B. für eine Authentifizierung an Webseiten.

Die klassischste Authentifizierungsform in der Informations- und Telekommunikationsbranche ist die Abfrage nach einem Benutzernamen und einem zugehörigen Passwort, welche zur Wissensauthentifizierung gehört. Diese beiden Attribute werden dann bei einem Anmeldeversuch verglichen und führen nur bei kompletter Übereinstimmung zu einer erfolgreichen Anmeldung. Andere Kontrollmechanismen wären beispielsweise die Eingabe einer Antwort auf einer bestimmte Frage oder die Eingabe eines PIN anstelle des Passworts.

Ein weiterer Weg zu einer Authentifizierung ist das Mitführen des Authentisierungsmerkmals. Im Beispiel der Webseiten könnte der Abgleich bestimmter Schlüsselpaare (SSL-Zertifikate) zu einer erfolgreichen Authentisierung bzw. bei Ungleichheit zur Ablehnung führen. Hier versteht man unter dem Mitführen, das existieren des Zertifikats auf dem anfragenden PC. Weitere Beispiele neben den SSL-Zertifikaten wären z.B. eine Chip- bzw. RFID-Karte.

Der letzte Weg zu einer Authentifizierung ist der Abgleich von biometrischen Merkmalen wie ein Fingerabdruck oder die DNA.

Egal welcher Weg zu einer Authentifizierungskontrolle genutzt wird, jeder von den genannten schützt die persönlichen Informationen des eigentlichen Eigentümers.

  • Verschlüsselung der Kommunikationswege

Die Verschlüsselung der Kommunikationswege ist sehr wichtig, um die angefragten und gesendeten Daten vor dem Zugriff von Dritten zu schützen. Da die meisten im Internet veröffentlichten Artikel oftmals eine Voranmeldung bzw. Registrierung voraussetzen, sollten die vom Anwender eingegebenen Daten verschlüsselt werden. Ein stark verbreitetes Protokoll, um die Daten zu verschlüsseln ist das Sicherheitsprotokoll HTTPS. Bei dieser Verschlüsselungsform wird mit unterschiedlichen Schlüsseln und SSL-Zertifikaten gearbeitet. Der grundlegende Ablauf sieht wie folgt aus:

  1. Anwender gibt eine Adreesse einer Webseite "https://"+"www.beispiel.de" in die Adresszeile des Webbrowsers ein
  2. Der Webserver "www.beispiel.de" sendet sein Zertifikat an den Browser des Anwenders zurück
  3. Der Browser des Anwenders prüft, ob das Zertifikat von einer vertrauenswürdigen Zertifizierungsstelle signiert wurde und ob es gültig ist
  4. Sollte dies nicht der Fall sein wird eine Fehlermeldung im Browserfenster angezeigt
  5. Sollte das vom Browser empfangene Zertifikat des Webserver als vertrauenswürdig eingestuft werden, kommt eine Verbindung zur Webseite ohne jegliche Fehlermeldungen zu Stande
  6. Alle Daten, die ab jetzt vom Anwender Browser zum Webserver gesendet werden, werden mit einem Public Key (öffentlicher Schlüssel), der im Zertifikat des Webservers enthalten ist, verschlüsselt.
  7. Folglich kann demnach nur der der korrekte Webserver "www.beispiel.de" die verschlüsselten Daten entschlüsseln, weil nur er den passenden Private Key (den andere Teil des Schlüsselpaares) kennt

Durch diese Methode werden die persönlichen Daten der Anwender vor einem Einsehen von Dritten (Man in the Middle Prinzip) geschützt.

  • Digitale Signatur

Die digitale Signatur basiert auf dem Vergleich von Hashwerten und besitzt zwei verschiedene Methoden, die eine Sicherstellung des ursprünglichen Herausgebers festlegen sollen. In einem kurzen Beispiel einer Versendung eines Textdokuments soll die Funktionsweise der digitalen Signatur erläutert werden:

- Signierung: Die Signierung findet vollständig vor der eigentlichen Datenübermittlung auf Seiten des Senders statt. Hierzu wird mit Hilfe einer Hashfunktion ein Hashwert aus der eigentlichen Nachricht berechnet. Wichtig ist, dass die Wahrscheinlichkeit eines identisch berechneten Hashwertes gegen 0 geht, um Angriffen bzw. dem Abfangen der Daten vorzubeugen. Auf diesen berechneten Hashwert findet nun die eigentliche Signierung mit Hilfe des privaten Schlüssel des Senders statt. Da jedes Schlüsselpaar aus einem privaten und mindestens aus einem öffentlichen Schlüssel besteht, muss ein privater Schlüssel zur Signatur verwendet werden, bei dem der öffentliche Schlüssel dem Empfänger bekannt ist. Durch die Signatur des Hashwertes wurde nun ein neuer Hashcode generiert. Nun wird ein entsprechendes Identifizierungsmerkmal in Form eines Zertifikates zur Hilfe genommen. Aus beiden Komponenten (Signatur + Zertifikat) entstehen jetzt die digital signierten Daten.

Nun folgt die eigentliche Übermittlung der Daten vom Sender zum Empfänger.

- Verifizierung: Innerhalb der Verifizierung wird der komplette Signaturprozess wieder rückgängig gemacht. D.h. es werden zuerst die digital signierten Daten in ihre einzelnen Komponenten (Daten + Signatur) aufgeteilt. Nun folgt die eigentliche Entschlüsselung der Signatur mit Hilfe des öffentlichen Schlüssel der zum privaten Schlüssel des Senders passt. Nach der Entschlüsselung erhält man den Hashwert, der zu Beginn aus den ursprünglichen Daten auf Seiten des Senders berechnet wurde. Des Weiteren wird nun auf der Empfängerseite ebenfalls eine Hashfunktion auf die empfangenen Daten angewendet. Der daraus resultierende Hashwert wird mit dem Original-Hashwert des Senders verglichen. Sollten die beiden Hashwerte identisch sein, ist sichergestellt, dass die Originaldaten des Senders unverändert zum Empfänger gelangt sind. Ergeben sich Differenzen bei den beiden Hashwerten, ist davon auszugehen das die Daten manipuliert sein könnten oder das der Empfänger, Daten von einem Sender empfangen hat, mit dem er gar nicht kommunizieren wollte.

4.4 Rechtliche Aspekte

Bei der Erstellung einer wissenschaftlichen Arbeit, sowohl in Buchform als auch in elektronischer Form, müssen geltende Gesetze eingehalten werden. Die wichtigste Norm für die Autoren ist das Gesetz über Urheberrecht und verwandte Schutzrechte. Rainer Bakker definiert das Urheberrecht wie folgt: "Das Urheberrecht (droit d'auteur) nach kontinental-europäischem Verständnis ist das umfassende und eigentumsähnliche Recht des Werkschöpfers an seinem individuellen geistigen Werk. Schutzfähige Werke sind alle, aber auch nur 'persönliche geistige Schöpfungen' (§2 Abs. 2 UrhG) sowie die verwandten Schutzrechte (§70 ff. UrhG). Schutzfähig ist danach nicht die Idee, sondern der geistige Inhalt, der sich in einer eigen-schöpferischen Formgebung konkretisiert. Das Urheberrecht entsteht eo ipso mit der ,Schaffung des Werkes in der Person des Werkschöpfers. Es bedarf keiner Anmeldung oder Registrierung. 1994 ist die Schutzdauer durch eine Richtlinie der EU auf 70 Jahre post mortern auctoris vereinheitlicht worden."[23]

Somit hat jede selbstständige Arbeit ein in vollem Maße und nicht übertragbares Recht, welches beim Urheber, also dem Autor, liegt. Hierfür benötigt der Urheber einen weiteren Teil des Urhebergesetzes.

"Das Urheberrecht hat nach §11 UrhG zwei Hauptbestandteile: es schützt den Urheber in seinen geistigen und persönlichen Beziehungen zum Werk (Urheberpersönlichkeitsrecht) und in der Nutzung des Werkes (Verwertungsrechte) in körperlicher und unkörperlicher Form. Das Urheberrecht selbst ist zu Lebzeiten des Urhebers nicht übertragbar. Der Urheber kann lediglich anderen Personen das Recht einräumen, sein Werk auf einzelne oder alle Nutzungsarten zu nutzen (Nutzungsrechte). Die Nutzungsrechte können räumlich, zeitlich oder inhaltlich beschränkt eingeräumt werden und ausschließlich (exklusiv) oder nicht ausschließlich (sog. einfaches Nutzungsrecht) begründet werden."[24]

Für die Veröffentlichung und somit die Herausgabe eines Werkes, die der Urheber an einen Nutzer übertragen kann, sind die oben genannten Verwertungsrechte von größter Bedeutung. Die wichtigsten sind im einzelnen das Vervielfältigungsrecht, das Vorführungsrecht, das Verbreitungsrecht und das Senderecht. Diese Rechte beziehen sich auf materielle Verbreitungsverfahren. In der heutigen digitalen Zeit bestehen bei den Verbreitungsformen Probleme auf, da die elektronischen Publikationen keinen körperlichen Charakter haben. Abgesehen vom Senderecht, welches auch für unkörperliche Verbreitungsverfahren gilt, gelten die übrigen Verwertungsrechte nur auf körperliche Verbreitungsverfahren. Dies macht eine Kontrolle der immateriellen Werke nur bedingt möglich.

Durch das elektronische Publizieren kann eine weitere Instanz in Form eines Herausgebers entstehen. Dieser darf das Werk des Autors nicht verändern, kann dieses Werk jedoch kopieren, mit der Zustimmung des Urhebers, was dann als Vervielfältigung angesehen wird. Dabei entsteht die oben genannte Rechtsunsicherheit, da das Werk bis zum Ausdruck unkörperlich bleibt.

Geschützt durch das Gesetz werden Texte, Bilder, Filme bzw. Videos sowie Musik und Sprache. Die Schutzdauer ist durch eine EU-Richtlinie geregelt und beträgt 70 Jahre nach dem Tode des Urhebers.

In jeder wissenschaftlichen Arbeit ist es unabdingbar, das bestimmte Textstellen aus anderen Werken zitiert werden müssen. Dies muss jedoch korrekt gemacht werden. Eine gute Begriffsbestimmung hat Rainer Bakker gefunden: "Ein Zitat im urheberrechtlichen Sinne liegt dann vor, wenn einzelne Stellen eines vor bestehenden Werkes in einem neuen, selbständigen Werk verwendet werden, wobei die Stellen aus dem vor bestehenden Werk nicht die Basis des neuen Werkes bilden dürfen, sondern in diesem lediglich 'angeführt' werden. Die Rechte des Urhebers werden durch die in §S1 UrhG gewährleistete Entlehnungsfreiheit (Zitierfreiheit) im Interesse der Allgemeinheit beschränkt."[25]

Sollte das neu erstellte Werk aus zu vielen Zitaten bestehen, die nicht angegeben sind, dann spricht man von einem so genannten Plagiat. Ein Plagiat ist "I.e.S.: Bes. Form einer durch unzulässige Werknutzung begangenen Urheberrechtsverletzung, gekennzeichnet durch bewussten Eingriff des Täters in das Urheberpersönlichkeitsrecht des anderen, verübt durch Anmaßung der Urheberschaft am fremden Werk, z.B. Veröffentlichung eines von fremder Hand geschriebenen Aufsatzes als eigenen."[26]

Welche Auswirkungen so ein Fehlverhalten haben kann zeigen die jüngsten Geschehnisse im Fall Karl Theodor Freiherr von und zu Guttenberg. Herr Guttenbergs Dissertation ist ein Plagiat. Seine Dissertation schrieb er an der Universität Bayreuth. In dem Bericht an die Hochschulleitung der Universität Bayreuth aus Anlass der Untersuchung des Verdachts wissenschaftlichen Fehlverhaltens von Herrn Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg heisst es: "Nach eingehender Würdigung der gegen seine Dissertationsschrift erhobenen Vorwürfe stellt die Kommission fest, dass Herr Frhr. zu Guttenberg die Standards guter wissenschaftlicher Praxis evident grob verletzt und hierbei vorsätzlich getäuscht hat."[27] Durch diesen Fehler musste Herr Freiherr von und zu Guttenberg alle seine Ämter niederlegen und der Doktortitel wurde ihm aberkannt. Zudem wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, bedingt durch Verstöße gegen das Urheberrecht.

4.5 Ausblick von Electronic Publishing für die Wissenschaft

"Es besteht heute kein Zweifel mehr daran, dass die Unterstützung des Publikationsprozesses durch elektronische Mittel, die Distribution über elektronische Netze sowie das Angebot elektronischer Publikationen nach einer gut 25-jährigen Entwicklungs- und Experimentierphase sich im Publikationsgeschehen fest etabliert hat und nicht mehr in Frage gestellt wird (...)"[28].

Obwohl, das elektronische Publizieren sich immer mehr auf dem internationalen Markt durchsetzt, wird es jedoch nicht, bedingt durch oben genannte Nachteile, die Printmedien komplett ersetzen. Zwar werden in Zukunft verschiedene Nachteile durch Verbesserungen ausradiert, aber Vorlieben, wie zum Beispiel in Ruhe mit einem Buch in die Ecke setzen, werden sich nicht ändern. Dies wird auch nicht in den nächsten Jahren anders, trotz des demografischen Wandel. Kinder und Jugendliche werden schon früh mit digitalen Medien in Verbindung gebracht aber auf das "herkömmliche" Buch wird, auch durch das deutsche Schulsystem, nicht verzichtet.

Abbildung 4: Logo von open access
Abbildung 4: Logo von open access

Doch seit Anfang des Jahrtausends wird immer mehr daran gearbeitet, wissenschaftliche Literatur zu digitalisieren und öffentlich zu machen. "Mit der Budapest Open Access Initiative (BOAI) aus dem Jahr 2001 liegt eine Forderung von Wissenschaftlern und Vertretern wissenschaftlicher Institutionen nach einem weltweiten offenen Zugang zu elektronischen Archiven und wissenschaftlicher Zeitschriftenliteratur in allen akademischen Feldern vor." [29] Dem zur Folge wurde "open access" gegründet, dies ist ein freier Zugang zu wissenschaftlichen Werken.

Aber auch bei dieser Form der Veröffentlichung gibt es Kritik aus den Reihen der Wissenschaftler und Autoren. Diese sehen einen unrechtmäßigen Zwang bei dieser Art der Veröffentlichung. Diese Kritiker sind der Ansicht, das nicht mehr frei entschieden werden kann, auf Welche Art und Weise die Werke veröffentlicht werden. Gestärkt wird diese Annahme durch Autoren und Unterzeichner des so genannten Heidelberger Appells. Diese sehen in der Unterstützung für open access „weitreichende Eingriffe in die Presse- und Publikationsfreiheit“ [30]

5 Kritische Würdigung/Fazit

Durch diese wissenschaftliche Arbeit wurden die Auswirkungen von Electronic Publishing transparent dargestellt. Viele Arten des Electronic Publishing sind aus der heutigen Wissenschaft nicht mehr weg zu denken, da eine Forschung zusammen mit anderen Wissenschaftlern durch elektronische Medien schneller das gewünschte Resultat liefert.

Trotz diverser Kritiken wird die Wissensvermittlung, in Verbindung zu Electronic Publishing, einen immer wachsenden Stellenwert in der Wissenschaft, aber auch in der Wirtschaft, für die Menschheit haben. Das einfachste Beispiel zur Belegung dieser These ist wie bereits beschrieben der freie Zugang zu öffentlichen Wissenschaftsportalen, siehe open access.

An immer mehr öffentlichen und privaten Hochschulen wird auf die Lehre von Wissen über Electronic Publishing gesetzt. So ist es beispielsweise an der FOM, dass Studenten und Studentinnen zur Prüfungsvorbereitung sogenannte Lernfortschrittskontrollen, eine Form des E-Learning, bearbeiten müssen. Die Fragen innerhalb der Lernfortschrittskontrollen werden von einer zentralen Position gestellt und müssen folglich über das Internet, von jedem Studenten, als Zulassungsvoraussetzung zur Hauptklausur, bearbeitet werden.

Aus unserer Sicht bringt das wissenschaftliche Arbeiten mit Hilfe des Electronic Publishing für jeden Forscher und Entwickler deutlich mehr Voreile als Nachteile. So kann bei elektronisch veröffentlichten Werken per Hyperlink auf spezielle Quellen verwiesen werden. Des Weiteren erhalten wir durch Electronic Publishing eine große Kosten- und Zeitersparnis, da wir uns nicht zwingend für Lerngruppen an Orten treffen müssen (geringerer Benzinverbrauch => Kostenersparnis; weniger bis keine Fahrtzeiten => Zeitersparnis). Der größte Nachteil unserer Meinung nach, ist die Sicherheit von personenbezogenen Daten, die nicht immer ordnungsgemäß geschützt werden. So ist es oftmals auch in der Forschung, dass immer neuere Technologien entwickelt werden und zu Beginn fehlende Sicherheitsmaßnahmen definiert werden, welche erst dann im Laufe der Weiterentwicklung standardisiert werden.

Abschließend können wir sagen, dass die Entwicklung von Electronic Publishing sehr weit fortgeschritten ist, aber noch lange nicht an seine Grenzen gestoßen ist. So können wir uns vorstellen, dass Universitäten und Fachhochschulen in Zukunft immer mehr auf gedruckte Formen der Dissertation bzw. generell wissenschaftliche Arbeiten verzichten werden und zukünftig auf Formen des Electronic Publishing zurückgreifen werden.

6 Abkürzungsverzeichnis

AbkürzungBedeutung
E-Mails(deutsch)Elektronische Post
CD-ROMCompact Disc- Read Only Memory
HTMLHyper Text Markup Language
PDFPortable Document Format
WWWWorld Wide Web
PCPersonal Computer
LCDLiquid Crystal Display
SMSShort Message Service
SSLSecure Sockets Layer
PINPersönliche Identifikationsnummer
DNAdeoxyribonucleic acid

7 Abbildungsverzeichnis

Abb.-Nr.Abbildung
1Technologische Umsetzungsoptionen des elektronischen Papiers
2Anforderung an die verschiedenen Artefakte
3Zeitaufwand wissenschaftlicher Arbeiten
4Logo von open access

8 Fußnoten

  1. vgl. Fuchs-Kittowski et al. (1998) , S. 27
  2. vgl. Fuchs-Kittowski et al. (1998) , S. 56
  3. vgl. Fuchs-Kittowski et al. (1998) , S. 48
  4. vgl. EFOPLAN Universität München S. 4
  5. vgl. Riehm et al. (2004) S.552
  6. vgl. Fuchs-Kittowski et al. (1998) , S. 33
  7. vgl. Pfeifer, W. (1995), Seite 1575
  8. vgl. Fuchs-Kittowski et al. (1998) , S. 23
  9. vgl. Balzert, H. et al. (2008) S. 10
  10. vgl. Balzert, H. et al. (2008) S. 13
  11. vgl. Medpsych
  12. vgl. Balzert, H. et al. (2008) S. 23
  13. vgl. Balzert, H. et al. (2008) S. 30
  14. vgl. Balzert, H. et al. (2008) S. 37
  15. vgl. Balzert, H. et al. (2008) S. 40
  16. vgl. Balzert, H. et al. (2008) S. 153
  17. vgl. Balzert, H. et al. (2008) S. 160
  18. vgl. Balzert, H. et al. (2008) S. 167
  19. vgl. Balzert, H. et al. (2008) S. 152
  20. vgl. Fuchs-Kittowski et al. (1998) , S. 67
  21. vgl. Fuchs-Kittowski et al. (1998) , S. 86
  22. vgl. Fuchs-Kittowski et al. (1998) , S. 14
  23. vgl. Bakker (1996)
  24. vgl. Bakker (1996)
  25. vgl. Bakker (1996)
  26. vgl. Gabler
  27. vgl. Kommissionsbericht (2011) Seite 13
  28. vgl. Riehm et al. (2004) S.557
  29. vgl. Andermann (2003) S.637 ff.
  30. vgl. Reuss et al.

9 Literatur- & Quellenverzeichnis

Pfeifer, W. Wolfgang Pfeifer: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen, 5.Auflage 2000, München, Deutscher Taschenbuchverlag, 1995, Originalausgabe: Akademie Verlag GmbH: Berlin, 1989
Balzert, H. et al. Balzert, H. / Schäfer, C. / Schröder, M. / Kern,U.: Wissenschaftliches Arbeiten: Herdecke/Witten: W3L-Verlag, 2008
Bakker, R. Rainer Bakker. Multimedia und Urheberrecht. HMD, 188:99-107, 188 1996
Internet-Quellen
Fuchs-Kittowski et al. (1998) Fuchs-Kittowski, K. (Hrsg.) / Laitko, H. (Hrsg.) / Parthey, H. (Hrsg.) / Umstätter, W. (Hrsg.): Wissenschaft und digitale Bibliothek: Wissenschaftsforschung: Jahrbuch 1998: URL: http://www.wissenschaftsforschung.de/Jahrbuch1998-zweiteAufl.pdf (20.06.2011 15:00)
Gabler Verlag Gabler Verlag (Herausgeber), Gabler Wirtschaftslexikon, Stichwort: Plagiat, online im Internet: http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Archiv/14423/plagiat-v7.html (21.06.2011 00:10)
Kommissionsbericht Kommission „Selbstkontrolle in der Wissenschaft“ der Universität Bayreuth, Bericht an die Hochschulleitung der Universität Bayreuth aus Anlass der Untersuchung des Verdachts wissenschaftlichen Fehlverhaltens von Herrn Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg, Bayreuth, 5. Mai 2011: http://www.uni-bayreuth.de/presse/info/2011/Bericht_der_Kommission_m__Anlagen_10_5_2011_.pdf (21.06.2011 11:05)
Medpsych Universität Freiburg, Glossar Medizinische Psychologie/-Soziologie: http://www.medpsych.uni-freiburg.de/OL/glossar/ (21.06.2011 13:40)
EFOPLANUniversität München, Schriften zur Empirischen Forschung und Quantitativen Unternehmensplanung: http://www.imm.bwl.uni-muenchen.de/forschung/schriftenefo/ap_efoplan_13.pdf (21.06.2011 22:21)
Riehm et al. (2004)Ulrich Riehm, Knud Böhle, Bernd Wingert, Forschungszentrum Karlsruhe, Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS),Elektronisches Publizieren In: Kuhlen, R.; Seeger, Th.; Strauch, D. (Hrsg.):Grundlagen der praktischen Information und Dokumentation. Band 1: Handbuch zur Einführung in die Informationswissenschaft und - praxis. München: Saur 2004, S. 549-559 (5., völlig neu gefasste Ausgabe): http://www.itas.fzk.de/deu/lit/2004/riua04a.pdf (22.06.2011 14:50)
AndermannHeike Andermann, Freier Zugang zu wissenschaftlicher Information, Elektronische Publikation,Forschung & Lehre 12/2003: http://www.epublications.de/freier_zugang.pdf(22.06.2011 16:30)
Reuss et al.Roland Reuss, Für Publikationsfreiheit und die Wahrung der Urheberrechte: http://www.textkritik.de/urheberrecht/index.htm (22.06.2011 17:00)
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