Auswirkungen von Web 2.0 auf die Motivation der Lernenden
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| Name der Autoren: | Christoph Drees, Josué Badjeck |
| Titel der Arbeit: | "Auswirkungen von Web 2.0 auf die Motivation der Lernenden" |
| Hochschule und Studienort: | FOM Essen |
Inhaltsverzeichnis |
1 Abkürzungsverzeichnis
| Abkürzung | Bedeutung |
|---|---|
| CBT | Computer-Based-Training |
| CMS | Content-Management-Systeme |
| FOM | Fachhochschule für Ökonomie und Management |
| T | Teilnehmer |
| UGC | User Generated Content |
| WBT | Web-Based-Training |
2 Abbildungsverzeichnis
| Abb.-Nr. | Abbildung |
|---|---|
| 1 | Web 2.0 aus der Vogelperspektive mit Beispielen und populären Web 2.0-Diensten |
| 2 | Funktionsschema eines Podcasts |
| 3 | Grafik der Teilnehmer |
| 4 | Haben die Dienste des Web 2.0 Einfluss auf ihre Lernmotivation? |
| 5 | In welchem Grad werden sie in ihrer Motivation beeinflusst? |
3 Einleitung
Kaum ein anderer Begriff wird so oft verwendet, wenn man vom heutigen Internet und dessen Barrierefreiheit spricht, wie der Begriff des Web 2.0. Man spricht von sozialen Netzen, UGC und dem Nutzer, der aktiv an den Inhalten des Internets mitwirkt. Vermehrt werden die Dienste die man mit dem Schlagwort Web 2.0 in Verbindung bringt, wie Wikis oder Blogs, auch in der Lehre eingesetzt. Seminararbeiten werden online in einem Wiki geschrieben oder Dozenten veröffentlichen ihre Vorlesungen als Podcast. Dies wirkt sich nachhaltig auf das Lernverhalten der Lernenden aus sowie daraus folgernd auf die Lernmotivation.
Ziel dieser Fallstudie ist es, die Ursprünge des Web 2.0 und die Entstehung aufzuzeigen, den Begriff der Motivation zu definieren und anschließend mit dem Web 2.0 in Verbindung zu bringen. Die Fallstudie geht auf die einzelnen Dienste des Web 2.0 ein und zeigt auf, in welcher Art und Weise diese in der Lehre benutzt werden können und Einfluss auf die Motivation des Lernenden haben. Desweiteren wurde eine Umfrage durchgeführt um die aktuelle Situation der Lernenden zu analysieren.
In Kapitel 5 „Grundlagen“ werden wir die Bedeutung des Webs 2.0 erklären.
In Kapitel 6 „Dienste von Web 2.0 für Lernenden“ werden wir ein paar Dienste vorstellen und deren Nutzungsmöglichkeit.
In Kapitel 7 werden Vor- und Nachteile des Webs 2.0 für Lernende präsentiert und ein Pilotprojekt vorgestellt.
In Kapitel 8 führen wir eine Umfrage durch, bewerten die Ergebnisse und anschließend werden diese analysiert.
In Kapitel 9 wird eine Zusammenfassung der Arbeit durchgeführt.
4 Grundlagen
In diesem Kapitel geht es um die Grundlagen des Web 2.0 und des Themas der Motivation. Es wird auf die Geschichte des Web 2.0 und auf die einzelnen Dienste eingegangen, die in Verbindung mit der Lehre vorhanden sind. Es wird gezielt die Frage gestellt, was sich hinter dem Begriff "Web 2.0" verbirgt.
4.1 Web 2.0
4.1.1 Was ist Web 2.0
Web 2.0 ist kein eindeutiger Begriff; Es herrscht eine Diskussion um diesen Begriff, der sich in 2 Pole spaltet, der eine verneint die Existenz des Web 2.0 und der andere Pol preist das Web 2.0 als die Innovation der letzten Jahre[1]. Im Endeffekt hängt es von der Betrachtungsweise ab, da es für beide Seiten Argumente gibt. Man lässt sich entweder auf den Begriff ein oder nicht. Die in Abbildung 1 dargestellte Mindmap von Markus Angermeier visualisiert die Prinzipien des Web 2.0 und die damit zusammenhängenden Facetten[2].Web 2.0 ist eine moderne Art der interaktiven Kommunikation. Eine Plattform mit vielen verschieden Diensten, die auf die Aktivitäten der Nutzer fokussiert ist und basiert auf deren aktiver Mitwirkung. In das Web 2.0-Konzept können Nutzer selbst, als Autor oder als aktive Teilnehmer an Diskussionsrunden agieren, da sie miteinander vernetzt sind. Technisch gesehen ist Web 2.0 eine Erneuerung der alten Webdienste.
4.1.2 Erfindung
Nach der Dotcom-Blase erlebte das Internet und die technologische Welt einen Tiefpunkt[3]. Viele technologisch orientierte Unternehmen der New-Economy meldeten Insolvenz an. So schoss die Arbeitslosigkeit in der Branche in die Höhe[4].
Aber gegen diesen Trend führten die Unternehmen, die den Crash überlebt hatten, Forschungen weiter. Dies führte zu einer rasanten Entwicklung von internetbasierten Technologien, so das Internet überall und günstig verfügbar geworden war. Die Bandbreite der Leitung erhöhte sich und der Datenaustausch wurde immer schneller. Durch diesen Boom, wächst auch die Zahl der Nutzer weltweit. So entstanden neue Dienste und damit eine revolutionäre Art der Kommunikation über das Internet.
Der Begriff Web 2.0 wurde im Oktober 2004 in der ersten Web 2.0-Konferenz von Tim O´Reilly und Dale Daugherty erwähnt. Es wurden während dieser Konferenz auch ein paar Grundprinzipien genannt. Da ahnte noch niemand den Umfang des Begriffs und welche Auswirkungen er mit sich bringen würde. Im Laufe der Jahre hat sich dieser, mit Hilfe seiner Anhänger als Sammelbegriff für die moderne Art der Kommunikation im Internet, durchgesetzt.
4.1.3 Verbreitung und Verwendung
Wenn man von der Verbreitung des Webs 2.0 spricht, sind Internetdienste gemeint. Mit der rasanten Entwicklung der Internetleitungen und deren Verfügbarkeit, haben sich er die Möglichkeiten für das Web 2.0 entwickelt. Es werden im Netz diskutiert und Information getauscht ohne tagelange Wartezeit bis zur Aktualisierung oder Antwort der Gegenseite. Unternehmen nutzen auch diese Dienste um ihren Umsatz zu steigern etwa durch e-commerce und direkte Mitwirkung der Kunden über Entwicklung der Produkte zumindest durch Anregungen. Bankkunden können ihre Überweisungen per Homebanking erledigen etc..
Für Lernende bietet sich auch eine Vielfalt an Nutzungsmöglichkeiten, die das Lernen vereinfachen könnte.
4.2 Definition: Motivation
Der ursprüngliche Begriff der Motivation stammt aus dem Lateinischen (movere - bewegen) und ist die Gesamtheit von Motiven, die einen Menschen zu einer Handlung bewegen. Zusätzlich zu dem Begriff Motiv lässt sich auch der Begriff der Situation aus dem Begriff der Motivation ableiten. Es muss eine Übereinstimmung von Motiv und Situation vorhanden sein, um Motivation zu erzeugen. Motivation beschreibt einen Zustand des Organismus, der die Richtung und Energetisierung des aktuellen Verhaltens beeinflusst. Mit der Richtung ist hauptsächlich die Ausrichtung des Individuums auf ein Ziel gemeint. Energetisierung beschreibt dagegen psychische Kräfte, die das Verhalten antreiben.
Man unterscheidet zwischen der intrinsischen und extrinsischen Motivation. Die intrinsische Motivation handelt davon, dass die Beziehung zum Lernstoff den Lernenden motiviert. Man setzt sich inhaltlich mit etwas auseinander auf Grund eines inhärenten Motivs. Das durch die Motivation angestoßene Verhalten wird auch dann beibehalten, wenn dem Motivationsobjekt keine Belohnungen oder Bestrafungen in Aussicht stehen.
Die extrinsische Motivation dagegen motiviert zu Tätigkeiten, welche nicht um ihrer selbst Willen ausgeübt werden, sondern als Mittel zum Zweck oder um einer Bestrafung zu entgehen[5]. Beide Motivationsarten schliessen sich nicht zwingend aus, man kann zum Beispiel als Berufstätiger ein hohes Maß an intrinsischer Motivation besitzen und seine Tätigkeit auszuführen, obwohl man für diese entlohnt wird.
5 Dienste des Web 2.0 für Lernende
Die Dienste des Web 2.0 sind für jeden frei zugänglich der einen Zugang zum Internet hat. Da die meisten Dienste als Open-Source Varianten verfügbar sind wie Blogs oder Wikis sind diese kostenfrei nutzbar. Jeder kann sich mit ein wenig Fachwissen ein eigenes Blog erstellen oder ein eigenes Wiki hosten. Bei einem Blog kann man entwerder auf ein Bloganbieter zurückgreifen der kostenfrei ein Blog anbietet oder man lädt sich im Internet eine Blogsoftware runter und übernimmt das hosten selber, was jedoch voraussetzt das man die Möglichkeit hat es bei einem Webspace-Anbieter hochzuladen. Falls man einen Podcast veröffentlichen will muss mindestens ein Mikrofon vorhanden sein um eine Audioaufnahme machen zu können, erweitern kann man dies später mit einer Video- oder Digitalkamera. Ein Screencast setzt nur das richtige Programm voraus. Der Mitschnitt der Bildschirmaufnahmen kann man dann mit Text hinterlegen, falls man keine Möglichkeit hat eine Audioaufnahme reinzuschneiden. Im Gegensatz zu Blogs, Wikis und Podcasts sind freie Videoportale nicht sehr verbreitet. Die großen Seiten wie Youtube oder MyVideo setzen alle auf proprietäre Systeme in die sie der Öffentlichkeit nur wenig Einblicke lassen. Es gibt zwar ein paar freie Systeme, welche aber von der Funktionalität mit den gefestigten Größen nicht mithalten können.
5.1 E-Learning
5.1.1 Definition
Weitgefasst definiert sich E-Learning (auch E-Lernen genannt) als Lernen mit dem Computer, sogenanntes CBT. Sollten dazugehörige Daten nur über das Intranet oder Internet verfügbar sein, spricht man von WBT[6]. Nach Michael Kerres werden unter E-Learning alle Formen von Lernen verstanden, bei denen digitale Medien für die Übertragung von Lernmaterialien und/oder die Kommunikation zum Einsatz kommen[7]. Dies ist also einerseits Oberbegriff unter den Dienste wie Blog, Wiki, Podcast und Videoportal fallen, andererseits beschreibt e-Learning selbst den Begriff eines Dienstes im weitesten Sinne.
5.1.2 Lernmöglichkeit
Neben der Möglichkeit des klassischen Lernens mit einem Programm auf einem Datenträger wie einer CD-Rom (CBT), was ein selbstständiges Lernen des Lernenden ermöglicht, hat vor allem das WBT zugenommen. Es ist kooperatives Lernen mehrerer Lernender möglich. Man kann also gemeinsam an einem Problem arbeiten und nicht nur vom Computer sondern auch voneinander lernen[8]. Die Rolle des Vermittlers wird vom Computer übernommen.
5.2 Blog
5.2.1 Definition
Aus der Zusammenführung der Begriffen „Web“ und „Log“ stammt das Wort Blog, was eine Abkürzung von dem englisches Wort „Weblog“ ist. Der Blog ist eine regelmäßige aktualisierte Webseite, die Beiträge des Autors, auch Blogger genannt, in chronologischer Reihenfolge veröffentlicht. Die aktuellste Eintragung wird ganz oben präsentiert und die chronologischen älteren Eintragungen reihen sich darunter an. Eine solche Plattform auch Blogosphäre genannt bietet die Möglichkeit sich zu präsentieren, seine Meinung zu den Menschen zu bringen und Dinge zu erfahren, die andere schon wissen. Es ist eine Art von Tagebuch für die Öffentlichkeit. Es wird untereinander über bestimmte und verschiedene Themen diskutiert und Meinungsstandpunkte getauscht. Die Blogs können auch miteinander verbunden werden, so dass der Kreis, der mit dem Blog erreicht wird, immer großer wird.
Für Blogs werden einfache und browergestützte CMS benutzt, die meist als Open-Source verfügbar sind und keine Kosten in der Anschaffung verursachen. Teilweise erlauben diese auch den Upload von Grafiken, Bildern und Texten.
5.2.2 Lernmöglichkeit
Für Lernende ist so ein Netzwerk sehr wichtig, da man Informationen über Lerninhalte mit anderen Bloggern tauschen kann. Lösungen werden durch Diskussionen in den Kommentarfunktionen gefunden oder schwerverständliche Vorlesungsteile werden einfach im Blog veröffentlicht und Kommilitonen oder andere Besucher des Blogs können die Kommentarfunktion als Feedback nutzen, um die Thematik dem Autor näher zu erläutern. Weblogs können auch als Lerntagebücher benutzt werden, welche den Lernprozess begleiten und Lernfortschritte dokumentieren. Dies ermöglicht Reflektionen über den eigenen nach außen präsentierten Lernfortschritt sowie Diskussionen und Austausch unter den Lernenden[9].
5.3 Wiki
5.3.1 Definition
Ein Wiki ist eine Softwareplattform, bei der jeder Besucher den Text nicht nur lesen sondern auch ändern kann. Genauer definiert ist es ein Hypertext-System. Zum Bearbeiten der Inhalte und Formatieren der Texte wird eine Markup-Sprache verwendet, welche die eingegebene Syntax in HTML-Code umwandelt. Diese Fähigkeiten werden durch ein CMS, die sogenannte Wiki-Engine, bereitgestellt[10].
Das bekannteste Wiki-Projekt ist das von Larry Sanger und Jimmy Wales im Jahr 2001 initiierte Wikipedia-Projekt, welches zunächst nur als Ergänzung zum von Experten geschriebenen Nupedia gedacht war. 8 Jahre später hat allein die deutsche Ausgabe über 914.000 Artikel [11].
5.3.2 Lernmöglichkeit
Ein Wiki kann für den Lernenden eine Informationsquelle sein, jedoch muss er darauf achten, inwieweit er dieser vertrauen kann. Da jeder die Artikel bearbeiten kann muss der Lernende seine Informationen ständig hinterfragen. Als Tertiärquelle ist ein Wiki als Informationsquelle während des Lernprozesses nur bedingt nutzbar.
Anders als eine Informationsquelle kann das Wiki auch als Lernplattform benutzt werden, in dem der Lernende in einer Gruppe oder allein einen Artikel verfasst im Zuge seiner Lehrveranstaltung. Förderlich im Bezug auf die Lernmotivation ist auch die Geschlossenheit des Systems; Wiki-Artikel lassen sich einer geschlossenen Gruppe von Autoren zuordnen, so dass kein anderer Nutzer berechtigt ist diesen speziellen Artikel zu bearbeiten. Diese Funktion hilft manchen Autoren, die Hemmschwelle beim Verfassen von Texten und Arbeitsunterlagen zu überwinden[12].
5.4 Podcast
5.4.1 Definition
Der Begriff des Podcasts (abgeleitet aus dem Namen des populären MP3-Players von Apple, dem iPod und dem englischen Wort "Broadcast", was so viel wie "Übertragung" oder "Sendung" bedeutet) steht für eine Sendung beziehungsweise eine Serie von Sendungen mit der/denen Multimedia-Inhalte im Web veröffentlicht werden. Podcasts können von jedem erstellt werden, jedes Thema aufgreifen, sind unterschiedlich lang und können eine Dauer von wenigen Minuten haben oder auch mehreren Stunden. Man unterscheidet zwischen Podcasts, die ursprünglichen Audio-Sendungen, wobei zunehmend unter diesem Begriff sowohl Audio- als auch Video-Sendungen zusammengefasst werden, Vidcasts, was Videosendungen sind, Screencasts, worunter man aufgenommene Bildschirmaufnahmen versteht, die mit einem Textkommentar oder einer Tonspur hinterlegt sind und Blogcasts, die eine Kombination eines Podcasts und einer begleitenden alternativen Textbeschreibung innerhalb eines Weblog-Posts darstellen[13]. Im Unterschied zum "Web Casting" soll Podcasting die soziale Komponente betonen. Es wird angedeutet, dass es sich nicht um die Industrie, sondern um einzelne Nutzer handelt, die Ihre eigenen Inhalte produzieren und publizieren[14][15].Es ist nicht geklärt, wer den Begriff des Podcasts erfunden hat. Einerseits wird die Annahme vertreten, dass Dannie Gregoire es gewesen ist, der den Begriff geprägt hat, andererseits wird behauptet, dass es der Journalist Ben Hammersley war, der den Begriff erstmals in einem Artikel des Guardian verwendet haben soll[14][15].
5.4.2 Lernmöglichkeit
Podcasts sind ein interessantes Medium für vorhandene und kommende E-Learning-Angebote. Dozenten können sie einsetzen um nach ihren Vorlesungen ein kurzes Resümee der Vorlesung zu produzieren, was den Gang zur Vorlesung jedoch keineswegs für den Studierenden überflüssig macht. Im Gegensatz dazu können auch ganze Vorlesungen das Thema eines Podcasts sein, wobei dies bei Studiengängen der Präsenzlehre nur eingeschränkt einsetzbar ist. Die Kommunikation und Interaktion von Dozenten und Studierenden kann ein Podcast nicht ersetzen, er kann sie jedoch erweitern und ergänzen[16].
5.5 Videoportal
5.5.1 Definition
Videoportale ermöglichen die Veröffentlichung von Videos, entweder für eine eingeschränkte Nutzergruppe oder für die Allgemeinheit. Diese Videos sind zur Ansicht per Stream im Internet auf einem Videoportal bereitgestellt. Der Boom dieser Videoportale startete Mitte der 2000er, populäre Beispiele sind Youtube und MyVideo.
5.5.2 Lernmöglichkeit
In Videoportalen haben Dozenten die Möglichkeit, den Lernenden Teile ihrer Vorlesung, ein Resümee der Vorlesung oder aufgezeichnete Vorträge von Studenten ins Internet zu stellen und den Lernenden online zur Verfügung zu stellen.
Der große Nachteil an Videoplattformen ist die Notwendigkeit des Internets, ohne dieses kann man den Dienst nicht nutzen.
6 Web 2.0 als Plattform für Lernende
6.1 Voraussetzungen
Das Studium, in beschränktem Umfang auch die weiterführenden Schulen, und die Thematik des Lernens sind heute untrennbar mit dem Internet und der Arbeit mit dem Computer verbunden. Systematische und fundierte Kenntnisse zur Nutzung dieser Instrumente, insbesondere der Web 2-0 Dienste, ist jedoch nicht immer gegeben. Deshalb muss als Grundvoraussetzung zur Nutzung des Web 2.0 als Lernplattfom die Medienkompetenz der Lernenden gesteigert werden[17].
6.2 Vorteile
Web 2.0 bietet viele Möglichkeiten für Lernenden. Die Dienste sind zum Teil oder ganz kostenfrei. Die variable Kommunikation innerhalb einer Gruppe oder interaktiv zwischen mehreren Gruppen erhöht die Zahl der zur Verfügung stehenden Quellen . Dies dient zur Verbesserung der Lerneffizienz und Effektivität je nach Lernsituation[18].
Weitere Vorteile:
- Einfacherer Zugang zu den Diensten durch die kostengünstigere Verfügbarkeit von Internetanschlüssen
- Diskussionsmöglichkeit mit Kommilitonen ohne große Zeitspanne
- Die Mitwirkung der Lernenden an den verschieden Projekten
- Schnelligkeit zu den richtigen Informationen zukommen
- Zugang zu Lernmaterial aus erster Hand
- Bequemlichkeit der Beschaffung von Informationen.
- Höhere Lerngeschwindigkeit
- Selbst zu bestimmendes Lerntempo
- Zeit- und ortsunabhängig
6.3 Nachteile
Die Nutzung von Web 2.0 kann die Motivation aber auch schwächen. Den Lernenden wird bei ihrer Suche nach Lernmaterial zum Selbststudium eine geprägte Eigeninitiativ und eine methodische Arbeitsweise vorausgesetzt[18]. Falls dies nicht vorhanden ist, müssen diese extra dafür geschult werden.
Weitere Nachteile
- Viel zu viel Informationen, die am Ende anstatt zu helfen verwirren
- Gefahr der Abhängigkeit von Web 2.0-Diensten
- leichte Ablenkungsmöglichkeiten
- Fehlende Ansprechpartner direkt vor Ort
- Wenig begleitende Information
6.4 Web 2.0 Klasse (Pilotprojekt)
6.4.1 Projektbeschreibung
Im Jahr 2007 startete im Juni ein Pilotprojekt an neun österreichischen Hauptschulen in sechs Bundesländern. In jeder Schule nahm mindestens eine Klasse an dem Projekt teil, in manchen auch mehrere Klassen. Ins Leben gerufen wurde dies von der Telekom Austria und dem Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur. Die Lehrer und Schüler arbeiteten mit Social Software, wie Wiki und Weblogs, um Wissen und Erkenntnisse virtuell teilen zu können[19]. Das Thema für alle Schulen war "Die Nationalparks Österreichs". Nach einer Einführung in die Benutzung eines Wiki und von Weblogs begannen die Schüler im Juni 2007 mit der eigentlichen Arbeit in den Wikis. Gearbeitet wurde nach der WebQuest-Methode nach Bernie Dodge[20]. Den Lehrpersonen war es freigestellt wie sie den Rahmen, in dem dieses Projekt ablaufen soll, gestalteten und wie viel Unterrichtszeit Sie dafür verwenden wollten.
Das Weblog stand dem Lehrpersonal bei auftretenden Problemen zur Verfügung, in dem sie ihre Fragen posten konnten. Zusätzlich diente dieser Weblog als Kommunikationsmedium für den Austausch zwischen dem Lehrpersonal, den Direktoren und den teilnehmenden Schülern. Auch wurde es als Informationsmedium von den Organisatoren des Projekts benutzt, um allen Teilnehmern Mitteilungen und Dokumente zu kommen zu lassen oder relevante Links zur Verfügung zu stellen[21].
Nachdem das Projekt Ende Juni 2007 beendet worden ist, wurden das Lehrpersonal und die Schüler über das Projekt "Web 2.0 Klasse" befragt. Die Mehrzahl der Schüler bewertete das Projekt positiv und besser als die Schule im Allgemeinen. Die Möglichkeit sich speziell auf eine Thematik zu konzentrieren, begrüßten die Schüler ganz besonders. Sie hatten Freude an der Teamarbeit und betonten, dass das kollaborative Lernen zu einer höheren Lernmotivation und somit zu einem höheren Lernerfolg geführt hat. Diese Aussagen wurden unabhängig von den Einzelgesprächen, aus denen die oben geschilderten Ergebnisse stammen, auch durch einen Fragebogen belegt, den die Organisatoren ausgeteilt hatten.
6.4.2 Fazit
Unter dem Gesichtspunkt der Auswirkungen des Web 2.0 auf die Motivation des Lernenden kann man sagen, dass, auf das "Web 2.0 Klasse"-Projekt bezogen, zentrale Bedingungen geschaffen werden müssen, um positive Lern- und Motivationseffekte zu erzielen. Web 2.0-Anwendungen bieten nicht unter allen Umständen und in allen Einsatzszenarien eine Vergrößerung der Lernchancen und Lernmotivation. Eine Veränderung der Schule, des Unterrichts und der klassischen Rollenverteilung erscheint notwendig. In diesem Projekt hat sich herauskristallisiert das Lehrer nunmehr die Rolle des Moderators einnehmen müssen, weg von der Rolle des Wissensvermittlers. Eine Lehrerin schilderte ihre Erfahrungen so:
„Die letzten Wochen waren schon anstrengend: Ich musste organisieren, moderieren und gleichzeitig für alle Schüler und Schülerinnen da sein.“
(Lehrerin aus der Region Naturpark „Raap-Örség-Goričko“)
Die Grenze zwischen Lehrender und Lernender relativiert sich und stellt beide vor neue Herausforderungen. Eindrucksvoll wird dies während der Einzelgespräche am Ende des Projekts deutlich. An den Stellen, wo Lehrende die Aufmerksamkeit der Schüler auf ein zu perfektionierendes Produkt gelenkt haben und nicht auf eine prozessorientierte und allmähliche gemeinsame Gestaltung, entstanden auf Seiten des Lehrenden Frustrationen, die wiederum zu einer Motivationshemmung der Lernenden führte.
6.5 Anwendungen auf spezifische Lernsituationen
- Gruppen- oder Projektarbeit
Für diese Arten der Lehre bieten sich im besonderen Wikis an. Hier können Lernende in Gruppen anstatt kooperativ, kollaborativ an ihren Artikeln arbeiten und somit dauerhafte und übergreifende Wissenssammlungen für ganze Fach- und Themenbereiche erstellen.
Die Motivation, mit einem Wiki zu arbeiten, basiert meist auf dem eigenen Wunsch, zu schreiben und den eigenen Fachbereich im Wiki auszubauen, auf positiven Rückmeldungen und der Diskussion mit anderen sowie der Identifikation mit dem Ergebnis. Hierbei spielt die intrinsische Motivation eine Rolle.
Der Nachteil an Wikis besteht darin, dass man sich erst in eine spezielle Syntax einarbeiten muss um das volle Potential eines Wikis nutzen zu können. Ein weiterer Nachteil eines Wikis ist die Gefahr einer unsauberen Handhabung von Quellen, was zu Urheberrechtsverletzungen führen kann, ebenso wie die Uneinigkeit über Fakten. Es besteht die Gefahr eines andauernden Änderns des Inhalts durch verschiedenen Autoren. Noch weitreichender ist dies in Wikis, die für alle offen sind. Hier benötigt man Kontrollstrukturen, die so etwas unterbinden.
- Haus- oder Seminararbeit
Genau wie bei der Gruppen oder Projektarbeit bieten sich für die Lernenden Wikis an. Hier können die einzelnen Arbeiten in Artikeln abgelegt werden, so dass später eine Wissensdatenbank zur Verfügung steht in der jeder nachschlagen kann. Der Lernfortschritt kann schlussendlich in einem Lerntagebuch in Form eines Weblogs erstellt werden. Dies ermöglicht Reflektionen über den eigenen nach außen präsentierten Lernfortschritt sowie Diskussionen und Austausch unter den Lernenden[9].
- Vor-/Nachbereiten des Lernstoffs
Zur Vor- oder Nachbearbeitung von Vorlesungsinhalten bietet sich ein Video auf einem Videoportal oder ein Podcast an. Ein Dozent kann entweder Teile seiner Vorlesung oder Kurzzusammenfassungen seiner Vorlesung aufzeichnen und dieses Video dann auf ein Videoportal hochladen. So haben auch Lernende, die nicht anwesend waren die Chance, die Lehrinhalte aufzuarbeiten. Es können auch ganze Vorlesungsreihen in einem Podcast komplett abgehandelt werden. Dies funktioniert meist besser mit rein theoretischen Lehrinhalten. Lehrinhalte, die praktische Erprobung als Lehrvoraussetzung haben, sind nur bedingt geeignet.
- Prüfungsvorbereitung
Zur Prüfungsvorbereitung kann der Dozent einen Podcast oder ein Video online stellen, in dem er die klausurrelevanten Folien nochmal mit einem Audiokommentar zusammenfasst und den Lernenden Hinweise und Themeneingrenzungen mitteilt. Es wäre auch ein Blog denkbar, dass kontinuierlich vom Dozenten während eines Semesters gepflegt wird in dem regelmäßig Aufgaben zur Übung veröffentlicht werden und generelle Hinweise verteilt über den Lehrzeitraum. Der Lehrveranstaltung angemessen könnten diese Aufgaben dann in einem Wiki bearbeitet und Lösungen dort veröffentlich werden.
- Lernen von Lehrinhalten im Allgemeinen
Unter dem Gesichtspunkt neuer Lernkonzepte, weg von der Weitergabe kodifizierten Wissens und hin zur Konversation und Bedeutungsstiftung der Lernenden, sind Weblogs ein ideales Werkzeug. Sie können einen sozialen Raum darstellen und einen Wissensspeicher, der sich selbst schafft und trägt; auch können Weblogs eine neue Wissenskultur fördern, welche von der traditionellen kompetitiv organisierten Wissensvermittlung zu einer solidarischen Lernkultur führt. Weblogs bieten somit eine hervorragende Ausgangsbasis für kollektive Lernprozesse und unterstützen möglicherweise die Bildung von Lerngemeinschaften, die das Individuum während seines Studiums entlasten können. Die Wechselwirkung des Verfassens eines Blogs und dem Bilden von Lerngemeinschaften lassen sich auf die Möglichkeit zurückzuführen, Weblogs per Feeds miteinander zu verbinden. So werden Autoren über andere Weblogs, die abonniert werden können und möglicherweise das gleiche Thema haben, informiert.
7 Auswirkungen von Web 2.0-Dienten auf die Motivation der Lernenden
7.1 Befragung innerhalb der Lernenden
Mit Hilfe einer Umfrage wurden Informationen über die Auswirkung des Webs 2.0 auf die Motivation der Lernenden ausgewertet. Es wurden 220 Studenten an zwei verschiedenen Standorten, der Fachhochschule für Ökonomie und Management (kurz FOM) in Essen und der Universität Duisburg-Essen in Essen befragt. Die Gestaltung der Fragen gestaltete sich als schwierig, da es einer expliziten Formulierung der Fragen bedurfte, um relevante Hinweise über die Motivation der Lernenden zu bekommen. Nach einigen Überlegungen konnte ein Fragebogen erstellt werden, der diesen Anforderungen entsprach[22].Nachdem der Fragebogen erstellt worden war, stellte sich die Frage nach dem Weg der Befragung. Wie sollten die Studenten erreicht werden? Es standen zwei Möglichkeiten zur Verfügung: eine persönliche und eine E-Mail-Befragung. Die persönliche Befragung sollte am Essener Campus der Universität Duisburg-Essen, und die E-Mail-Befragung sollte im internen Bereich der Fachhochschule für Ökonomie und Management durchgeführt werden. Durch die Möglichkeit über den internen Bereich der FOM in kürzester Zeit 200 Studenten erreichen zu können wurde die E-Mail-Befragung gewählt. Erstellt wurde der Umfragebogen über den Dienst "google docs". Die Daten wurden direkt in tabellarischer Form gespeichert und konnten ausgewertet werden.
Trotz der anfangs starken Resonanz bei der E-Mail-Befragung wurde später noch die persönliche Befragung mit in die Auswertung und Analyse miteinbezogen, da nur 18% der 200 Studenten an der E-Mail-Befragung teilnahmen. Dadurch veranlasst haben wir die persönliche Befragung zusätzlich durchgeführt. Trotz großer Bemühungen konnten nur 20 Studenten am Essener Campus dazu bewegt werden an der Umfrage teilzunehmen. Insgesamt kommt man zu einer auswertbaren Zahl von 56 Fragebögen von ursprünglichen 220, die verschickt oder ausgeteilt wurden.
7.2 Auswertung der Befragung
Bei der Befragung von 220 Lernenden wurden nur 56 Fragebögen ausgefüllt. Aus diesem Grund schränken wir unsere Auswertung auf diese 56 Fragebögen ein. Im einzelnen setzen sich die ausgefüllten Fragebögen aus 20 Fragebögen der persönlichen Befragung und 36 Fragebögen der E-Mail-Befragung zusammen.Ausgegehend von 56 Teilnehmern, ergibt dies auf die Frage „Beeinflusst die Arbeit mit diesen Diensten ihre Lernmotivation?" eine Quote von 73,2 % (41 T) der Teilnehmer, die diese Frage mit "Ja" beantworteten. 26,8 % (15 T) der Teilnehmer kannten diese Dienste teilweise nicht oder verwendeten diese Dienste nicht in der Lehre.
Auf die Frage „In welchem Umfang beeinflusst die Arbeit mit diesen Diensten ihre Lernmotivation", wurden nur die 41 Teilnehmer, die diese Frage mit "Ja" beantwortet hatten berücksichtigt. Die Zahlen von 0 bis 5 entsprechen einer aufsteigenden Wertigkeit und wurden in dieser Frage im Bezug auf die Dienste vergeben, in welchem Grad sie die Motivation beeinflussen. Der Aussage "nicht motiviert" entspricht die Wertigkeit 0 bis hoch zur Wertigkeit 5, welche der Aussage entsprach, sich sehr von den Diensten beeinflussen zu lassen, hier "sehr motiviert". Von den 41 Befragten gaben 27 T an, sich von den Diensten motivieren zu lassen, was 65,85% der Befragten entspricht. 34,15% wollten keine Auskunft erteilen oder gaben an, nicht überwiegend durch die Nutzung dieser Dienste motiviert zu werden. 39,02% der Befragten gaben an, durch die Nutzung dieser Dienste überdurchschnittlich motiviert zu sein.
7.3 Analysen der Auswertung
Im folgenden Abschnitt werden die ausgewerteten Ergebnisse in 2 Gruppen aufgeteilt. In der ersten Gruppe werden die Ergebnisse der Befragten analysiert, die durch die Nutzung der Dienste des Web 2.0 eine gesteigerte Lernmotivation besitzen. Die zweite Gruppe analysiert die Gruppe der Befragten, die sich nicht von diesen Diensten motivieren lassen oder keine Aussage dazu gemacht haben.- 1.Gruppe:
In unserer Umfrage gaben 65,85% der Teilnehmer zu, dass die Nutzung von Web 2.0-Dienste einen Einfluss auf ihre Lernmotivation hat. Weitere Ergebnisse der Umfrage ergaben, dass 63,41 % davon im Maße der Wertigkeit zwischen 3 und 5 beeinflusst werden. Dieses Ergebnis macht deutlich wie wichtig die Arbeit mit solchen Diensten heute ist und dass sie einen erheblichen Einfluss auf uns haben. Aus den Gesprächen mit den Befragten und den freien Anworten, haben sich folgende Gründe herauskristallisiert, die die Lernmotivation beeinflussen:
- Die Geschwindigkeit mit der man im Internet an Informationen kommt und die Menge an vorhandenen Informationen
- Die Möglichkeit mit anderen Kommilitonen direkt über Lehrinahlte zu diskutieren und gemeinsam mit ihnen Lösungen zu erarbeiten
- 2.Gruppe:
Die Umfrage lieferte für diese Gruppe eine Anzahl von 34,15% der Teilnehmer, die keinen Einfluss des Web 2.0 auf ihre Lernmotivation bemerken. Auch hier wurden die Gespräche und freien Antworten der Befragten ausgewertet, und es wurden zwei Gründe deutlich:
- Die Masse an Informationen im Internet, welche die andere Gruppe stellenweise motivierte, führte hier zum Gegenteil. Das Filtern der relevanten Informationen führte zu sinkender Motivation
- Ein Großteil der Teilnehmer gab an, durch das Internet oft abgelenkt zu werden und den Fokus auf die ursprüngliche Aufgabe zu verlieren
8 Schlussbetrachtung
Das Thema Web 2.0 in der Lehre spielt eine immer größere Rolle, die Medienkompetenzen der Lernenden werden immer ausgeprägter und die Lehrenden integrieren mehr und mehr Web 2.0-Komponenten in die Veranstaltungen. Dabei darf man jedoch nicht ausser Acht lassen das nicht überall e-Learning auch sinnvoll einsetzbar ist. Während auf der einen Seite der Wert des meist textbasierten e-Learnings für theoretische Zusammenhänge unbestreitbar ist, so kann auf der anderen Seite die Aneignung von praktischen Handlungskompetenzen nicht effektiv vermittelt werden. In den Bereichen, in denen komplexe Interaktionskompetenzen erlernt werden müssen, wie z.B. in den Bereichen Beratung, Verhandlung, Verkauf, Ausbildung, lassen diese sich nicht nur mit dem gängigen Muster eines textlastigen Dienstes wie einem Blog oder Wiki mit anschließendem Test zur Wissensüberprüfung aufbauen.
Das dynamische Geschehen kann nur unzureichend durch Texte und Bilder dargestellt werden. Mit Hilfe von Videos oder Podcasts kann dem teilweise entgegen gewirkt werden, diese ersetzen jedoch nicht die Praxis. Hier müssen die e-Learning-Angebote sinnvoll in Präsenzveranstaltungen integriert werden.
Ein zusätzlich wichtiger Punkt im Hinblick auf den sinnvollen Einsatz des e-Learning ist das Lernziel. Die Qualität eines Web 2.0-Dienstes in der Lehre liegt nicht an den den Eigenschaften und Merkmalen des Mediums selbst, sondern an dem Lernziel was über dieses Medium erreicht werden soll und wie dieses Lernziel mit dem vorhandenen Dienst bzw. den vorhandenen Diensten erreicht werden kann.
Durch dieses kollaborative Lernen wird ein Prozess der steigenden Lernmotivation beim Lernenden ausgelöst. Man arbeitet nicht mehr an aufgeteilten Arbeitsaufgaben, welche am Schluss zusammengefügt werden, sondern permanent in einer Gruppe, die sich untereinander motiviert. Arbeitsteilung ist zwar auch beim kollaborativen Lernen möglich, jedoch findet im Gegensatz zum kooperativen Lernen über den kompletten Zeitraum des Lernens eine Zusammenarbeit der Gruppenmitglieder untereinander statt. Die Lernmotivation wird nicht zuletzt dadurch beeinflusst, dass die heutige Generation von neuen Medien fasziniert ist und diese Medienfaszination dazu verwendet werden kann die Lernmotivation zu steigern.
9 Fußnoten
- ↑ Vgl. Tom Alby Web 2.0 Konzepte, Anwendungen und Technologien, S. 16
- ↑ Vgl. Tom Alby Web 2.0 Konzepte, Anwendungen und Technologien, S. 17
- ↑ Vgl. Vitaly Friedmann Praxisbuch Web 2.0, Galileo Press, 2007, S. 25
- ↑ Vgl. Tom Alby Web 2.0 Konzepte, Anwendungen und Technologien, 2007, Carl Hanser Verlag, Kapitel 1
- ↑ http://de.wikipedia.org/wiki/Intrinsische_Motivation
- ↑ Vgl. Ulm, Guido: E-Learning in der universitären Ausbildung: Von der Theorie bis zu der Evaluation am Beispiel von Web-Based-Trainings für die EBWL, S. 14
- ↑ http://zfh.uni-duisburg-essen.de/gender/lehre/e-learning
- ↑ Vgl. E-Learning. Einsatzkonzepte und Erfolgsfaktoren des Lernens mit interaktiven Medien, S. 35
- ↑ 9,0 9,1 http://politik.netzkompetenz.at/?p=154
- ↑ Vgl. Tom Alby Web 2.0 Konzepte, Anwendungen und Technologien, S. 91
- ↑ Stand 15.06.2009
- ↑ http://www.bremer.cx/paper32/Bremer_Artikel1_DGI_Tagung.pdf
- ↑ http://technology.guardian.co.uk/opinion/story/0,16541,1690887,00.html
- ↑ 14,0 14,1 Vgl. Web 2.0 - Konzepte, Anwendungen Technologien, S. 73
- ↑ 15,0 15,1 Vgl. Praxisbuch Web 2.0, S. 760
- ↑ http://www.uzh.ch/news/articles/2006/2261.html
- ↑ http://agora-wissen.spaces.live.com/blog/cns!8E9AAB8BEEE8A05B!804.entry
- ↑ 18,0 18,1 http://www.diplom.de/Studienarbeit-l10666/Lern-_und_Wissensmanagement_unter_Einsatz_von_Web_2.0-Anwendungen.html
- ↑ http://telekom.at/Content.Node/verantwortung/sponsoring/projekte/web20klasse.php
- ↑ http://de.wikipedia.org/wiki/WebQuest
- ↑ http://telekom.at/Content.Node/verantwortung/sponsoring/projekte/web20klasse-evaluationsbericht.pdf
- ↑ Vgl. Fragebogen: http://spreadsheets.google.com/viewform?hl=en&formkey=cldsYnV3SnNkcGlvelloYjZYVjVFMFE6MA
10 Literatur- und Quellenverzeichnis
| Alby (2008) | Alby, Tom: Web 2.0 - Konzepte, Anwendungen Technologien, 2008, 3.Auflage, Carl Hanser Verlag, München 2008 |
| Friedmann (2009) | Friedmann, Vitaly: Praxisbuch Web 2.0, 2009, 2. Auflage, Galileo Press, Bonn 2009 |
| Maurice (2007) | Maurice, Florence: Web 2.0 Praxis, 2007, Markt+Technik Verlag |
| Ulm (2007) | Ulm, Guido: E-Learning in der universitären Ausbildung: Von der Theorie bis zu der Evaluation am Beispiel von Web-Based-Trainings für die EBWL, 2007, 1.Auflage, GRIN Verlag |
| Gabor (2005) | Gabor, Gesa: Möglichkeiten und Grenzen von E-learning in der betrieblichen Weiterbildung, 2005, 1.Auflage, GRIN Verlag |
| Dittler (2003) | Dittler, Ullrich: E-Learning. Einsatzkonzepte und Erfolgsfaktoren des Lernens mit interaktiven Medien, 2003, 2.Auflage, Wissenschaftsverlag GmbH, Oldenburg 2003 |
| Schnütgen (2005) | Schnütgen, StefanieKompetenzfelder wirtschaftspädagogischer Profession im Bereich Motivation im Unternehmensalltag: Ansatzpunkte zur Verbesserung des aktuellen Motivationsgrades der Mitarbeiter in deutschen Unternehmen, 2005, 1.Auflage, GRIN Verlag |
- http://www.uzh.ch/news/articles/2006/2261.html
- http://zfh.uni-duisburg-essen.de/gender/lehre/e-learning
- http://telekom.at/Content.Node/verantwortung/sponsoring/projekte/web20klasse-evaluationsbericht.pdf
- http://www.imb-uni-augsburg.de/files/Web%202.0%20und%20Bologna_E-University_preprint.pdf
- http://groups.uni-paderborn.de/erziehungswissenschaft/misc/herbsttagung2007/abstracts/Abstract_Roell.pdf
- http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/LERNTECHNIK/Weblogs.shtml
- http://www.uni-potsdam.de/db/wiki/elearning/index.php/Wikis_in_der_Lehre

