Cloud Computing

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Fallstudienarbeit

Hochschule: Hochschule für Oekonomie & Management
Standort: Bremen
Studiengang: Bachelor Wirtschaftsinformatik
Veranstaltung: Fallstudie / Wissenschaftliches Arbeiten
Betreuer: Dipl.-Phys. Frank Guderwarning.png„Dipl.-Phys. Frank Guder“ gehört nicht zu den möglichen Werten dieses Attributs (Dipl-Inf._(FH)_Jörg_Muschiol, Dr._Vladimir_Stantchev, Prof._Dr._Ralf_Hötling, Prof._Dr._Uwe_Kern, Dipl-Inf._(FH)_Christian_Schäfer, Prof._Dr._Gregor_Sandhaus).
Typ: Fallstudienarbeit
Themengebiet: Cloud Computing
Autor(en): ElHu, Christoph Meyer, Sergej Maul
Studienzeitmodell: Abendstudium
Semesterbezeichnung: SS11
Studiensemester: 2
Bearbeitungsstatus: vergeben
Prüfungstermin:
Abgabetermin:


Inhaltsverzeichnis


1 Einleitung

1.1 Der Begriff Cloud

Für den Begriff Cloud gibt es keine standardiseierte Definition. Cloud Computing beschreibt Dienste, die in einer "Rechnerwolke" gemeinsam Nutzern zur Verfügung gestellt werden. Diese Diesnte sind für den Nutzer nicht transparent. Cloud-Dienste sind oft virualisiert, dadurch werden Ressourcen sparend und dynamisch eingesetzt. Dem Nutzer werden die Dienste immer mit der benötigten Leistung und ohne systembedingte Unabhängikeiten angeboten. Wobei hierbei nach dem Prinzip des Utility Computing gehandelt wird: d.h. es wird immer die benötigte Menge von Ressourcen zur Verfügung gestellt und auch diese nur bezahlt. Unternehmengründer müssen sich nicht erstmal um Hardwarebeschaffungen kümmern und teure Investitionen tätigen, sondern können gleich mit solch angemieteten Diensten an die Umsetzung ihrer Geschäftsidee machen. Wenn das Geschäft "läuft" und das Unternehmen wächst wächst auch die Cloud-Struktur flexible mit ohne, dass Hardwareanpassungen Kundenseits vorgenommen werden müssen. Zu den bekanntesten Cloud-Anbietern gehören Amazon, Microsoft und Google. Wobei die Konzepte sich unterscheiden. Während Amazon aus den eigenen großen Rechenzentren Ressourcen zur generischen Verwendung anbietet, konzentrieren sich Goggle und Microsoft auf die Bereitstellung und das Hosting von Anwendugen. Da es wenig Standards in diesem Bereich gibt sind die Angebote proprietär, so dass ein Wechsel zwischen den Anbeitern sich schwierig gestallten könnte. Das ist einer der größten Kritikpunkte der Cloud-Gegner. Die ersten Segmentierung in der Cloud ist der Unetrschied der Public Cloud und der Private Cloud. Wobei die letztere in Großunternehmen ihren Einsatz findet.[1]

1.2 Virtualisierungskonzepte

"Die Virtualisierung von Ressourcen bildet die Grundlage der meisten Cloud-Architekturen. Das Konzept der Virtualisierung erlaubt eine abstrakte, logische Sicht auf physische Ressourcen und umfasst sowohl Server, Datenspeicher, Netzwerke als auch Software. Die zu Grunde liegende Idee ist, physische Resoucen in Pools zusammenzufassen und gemeinsam zu verwalten."[2]

"Virtualisierung steht stellvertretend für eine Vielzahl unterschiedlicher Konzepte und Technologien. Diese unterscheiden sich in Ihrer Implementierung, Praxisrelevanz und Einsatzhäufigkeit." [3]

1.2.1 Betriebssystemvirtualisierung

Bei diesem Konzept spielt der sog. Host die entscheidende Rolle. Hier werden unter einem Betriebssystemkern mehrere voneinander unabhängige, identische Systemumgebungen bzw. Laufzeitumgebungen. Von Außen betrachtet sehen die virtuellen Systeme wie eigenständige Strukturen aus. Dadurch dass nur identische Systeme virtualisiert werden können, ist die Flexibilität dieser Virtualisierungsart gering. Diese Methode der Virtualisierung wird auch als Container oder Jails bezeichnet.[4]

Vorteile Nachteile
+ Geschwindigkeiten beim Gast - Gast-Betriebssystem ist das gleiche des Hosts
+ flexible Gastkonfiguration - Hardwareabbildung lässt manchmal nicht realisieren
+ Ressourcenteilung des Host-Betriebssystems - Updates am Betriebssystem betreffen Host und Gast
+ optimierter Zugriff auf virtuelle Hardware
+ benötigte Systemkapazität niedrig
[5]
Abbildung 1: Betriebsystemvirtualisierung
Abbildung 1: Betriebsystemvirtualisierung[4]

1.2.2 Plattformvirtualisierung

Im Gegensatz zur Betriebssystemvirtualisierung dürfen in der Plattformvirtualisierung verschiedene Betriebssytseme virtualisiert werden. Es wird dabei in zwei Ansätzen unterschieden: Vollständige Virtualisierung und Paravirtualisierung.[6]
Die Vollständige Virtualisierung (Komplettvirtualisierung) stellt jedem Gast-System eine eigen standardisierte, virtuelle Hardware zur Verfügung. Jedes Gastsystem hat also einen eigenen Hardwareprozess. Unterscheiden wird dabei in Hosted und Hypervisor Systeme. Beim Ersteren wird ein auf der Hardware installiertes Betriebssystem benötigt, d.h. der Hardware-Zugriff findet auf dem Betriebssystem statt und nicht auf der Hardware direkt. Namenhafte Beispiele für solche Systeme sind VMware Server und Microsoft Virtual Server. Beim Hypervisor-Produkt wird auf ein vorinstalliertes Betriebssytem verzichtet bzw. es wird nicht benötigt. Vorraussetzung dafür ist aber unterstützte Hardware durch den Hypervisor. Dabei findet der Zugriff durch das Host-System direkt auf der Hardware statt. Xen-basierte Produkte sowie VMware ESX oder Microsoft Hyper-V sind Hypervisor-Systeme. Durch ein vorinstalliertes Betriebssystem beim Hosted-Modell halten sich Treiberprobleme in Grenzen, dafür leidet aber im Gegensatz zum Hypervisor die Geschwindigkeit des Systems.

Vorteile Nachteile
+ Anpassung am Gast-Betriebssystem unnötig - Hardwarekompatibilität mit der Virtualisierungssoftware
+ vom Host und voneinander unabhängige Gastsysteme - Hardwareabbildung lässt sich manchmal nicht realisieren
+ Gast-Hardware flexibel und vielseitig - für jede VM eigen virtuelle Hardware als Prozess ("Ressourcenfressend")
- Prozesse müssen virtualisiert werden
- zusätzliche Hilfssoftware nötig für optimalen Gastbetrieb
[7]

Die Paravirtualisierung verfolgt ein anderes Konzept der Virtualisierung. "Anders als bei der Komplett- wird bei der Paravirtualisierung der Kernel des Gastsystems so angepasst, dass dieser direkt mit der von der Virtualisierungsschicht bereitgestellten und nicht mit der physikalischen Hardware kommuniziert, sprich: die VM (Virtuelle Maschine) weiß von der Hardware. Auf diese Weise musss die physikalische Hardware nicht fpr jede einzelne VM gesondert virtualisiert werden. Vielmehr greifen die Gast-Betriebssysteme auf eine angepasste Hardware zu."[8]

Vorteile Nachteile
+ Gast-Hardware flexibel und vielseitig - Hardwarekompatibilität mit der Virtualisierungssoftware
+ ein Prozess zur Abbildung der virtuellen Hardware - Hardwareabbildung lässt sich manchmal nicht realisieren
+ Zugriffsverbesserung auf die virtuelle Hardware - Anpaasungen am Gast-Betriebssystem notwendig evt. auch bei Host/Gast-Updates
- Hoher Ressourceverbrauch beim Gast
[7]

Abbildung 2: Plattformvirtualisierung
Abbildung 2: Plattformvirtualisierung[6]

1.2.3 Speichervirtualisierung

Die Idee, die hinter diesem Begriff steht, ist denkbar einfach. Der Datenspeicher soll skalierbar der Anwendung zur Verfügung gestellt werden. So soll nur so viel Speicher bereitstehen, wie benötigt wird. Dabei soll der Datenspeicher in Pools oder auch Clustern zusammengefasst werden. "Es findet auch hier eine Entkopplung von Server- und den Storage-Komponenten statt."[9] Diese Pools stellen den Anwendungen den benötigten Spiecher zur Verfügung. Als Backbone können sowohl schnelle Speichernetze wie SAN, aber auch Firmennetzwerke (LAN) dienen.[10]

Abbildung 3: Storage-Virtualisierung
Abbildung 3: Storage-Virtualisierung

1.2.4 Anwendungsvirtualisierung

Die Anwendungsvirtualisierung stellt dem Nutzer die Anwendung zur Verfügung ohne, dass diese auf dem Client installiert werden muss. Dabei kann die Anwendung oft zentral verwaltet und gesteuert werden. Es wird dabei unter der "Hosted Aplication" und der "Virtual Aplication" unterschieden.

Hosted Aplication

Bei der "Hosted Aplication" kann der Nutzer auf die Anwendung im Netz zugreifen, wobei der Transport durch ein Sreaming-Protokoll realisiert wird.

Virtual Aplication
Bei diesem Konzept kann die Anwendung heruntergeladen und auf dem Rechner eingesetzt werden. Dabei bringt die Anwendung alle benötigten Komponenten für den Betrieb in ihrer virtuellen Umgebung mit. Die virtuelle Umgebung der Anwendung erfüllt einPufferfunktionen zwischen sich und dem Betriessystem des Clients und vermeidet so Konflikte mit dem System und anderen Anwendungen. Die Anwendungsvirtualisierung bildet eine wichtige Grundlage für das SaaS-Konzept (Software as a Service).[11]

1.2.5 Netzwerkvirtualisierung

Die Netzwerkvirtualisierung findet man an zwei wichtigen Stellen in der Netzwerkinfrastruktur selbst: VLANs. Und an den Netzwerkschnittstellen der Server.[12] VLAN steht steht für Virtual Local Area Network. Dabei werden LANs virtuakisiert. Die Netzwerkinfrastruktur kann somit sehr flexibel, transparent und sicherheitsbewusst ausgerollt werden, ohne das risiege Ausbaukosten auf das Unternehmen zukommen müssen. Die Infrastruktur der Verkabelung kann somit auf das Wesentlichste reduziert werden.[13] Das zweite Einsatzgebiet befindet sich im Bereich der Netzwerkkarte der Rechner. Diser Ansatz ist serh wichtig für Szenarien wie Load-Balancing und in Clustern. Ausfälle wichtiger Dienste können über virtuelle Adressen, MAC oder IP, miniert oder gar verhindert werden.[14]

Abbildung 4: NetzwerkVirtualisierung
Abbildung 4: NetzwerkVirtualisierung

2 Architektur

2.1 IaaS

IaaS ist die Abkürzung für "Infrastructure as a Service" [15]. Den Benutzern wird bei diesem Modell "eine abstrahierte Sicht auf Hardware angeboten" [16]. Abstrahiert in diesem Zusammenhang bedeutet, dass die Ressourcen (Festplatten, Netzwerkzugänge) nicht lokal im Rechner zur Verfügung stehen, sondern an einem anderen Ort über das Netzwerk bzw. Internet eingebunden sind. Es ist möglich, dass nicht nur einzelne Softwarepakete von einem entfernten Ort aus direkt bei der Benutzung geladen werden, sondern das Betriebssystem selbst auch als Abbild aus der Cloud geladen wird. Eine Schnittstelle wird dem Benutzer in der "Resource Set-Unterschicht (RS)" [17] zur Verwaltung oben genannter Ressourcen bereitgestellt.
Weiter lässt sich IaaS in die Klassen PRS und VRS:
PRS steht für "Physical Resource Set" [18]. Diese Services basieren auf "proprietärer physikalischer Hardware" [19], die zur Verfügung gestellt wird.
Beim VRS ("Virtual Resource Set") hingegen werden nur virtuelle Instanzen zur Verfügung gestellt. Damit ist man einerseits flexibler was die Ressourcennutzung betrifft, andererseits haben die PRS Services aus Performance- und Stabilitätsgründen ihre Berechtigung [20].

Abbildung 5: Infrastructure as a Service
Abbildung 5: Infrastructure as a Service

2.2 PaaS

Paas steht für "Platform as a Service" [21]. PaaS "ist weiter gefasst als IaaS. Eine PaaS-Plattform bietet Funktionen für die schnelle, kostengünstige Entwicklung und Bereitstellung von Anwendungen. Diese PaaS-Infrastruktur mit ihren technischen Frameworks können User nutzen, um eigene geschäftliche Applikationen zu entwickeln und zu betreiben und über die Cloud zu integrieren.
Lupe Force.com: Mit die bekannteste Entwicklungs-Plattform für Cloud Anwendungen. Als Infrastruktur stehen eine ganze Reihe von Services für die Portal- und Anwendungsentwicklung zur Verfügung - wie Middleware, Datenbanken und andere Entwicklungs-Tools. Die Inanspruchnahme der Dienste muss der Nutzer on demand bezahlen, dafür muss er sich nicht um Administration oder Verfügbarkeitsfragen kümmern. Solche Lösungen können zum Beispiel eingesetzt werden um Excel- oder Access-Eigenentwicklungen, die in den Unternehmen im Betrieb sind, einfach und unkompliziert in die Cloud zu portieren. Beispiele für PaaS-Plattformen sind die App Engine von Google, Microsoft Windows Azure Platform oder force.com von Salesforce.
Wichtig bei PaaS ist die Verwendung standardisierter Schnittstellen, weil nur so verschiedene Plattformen angebunden werden können. Typischerweise existieren Dienste für Zugriffskontrolle, Prozesssteuerung, Datenbankfunktionen sowie Applikationen und Endgeräte in vernetzten Systemen. SOA spielt hier ebenfalls eine entscheidenden Rolle, da Geschäftsanwendungen damit in einzelnen Service zerlegt und über standardisierte, interoperable Schnittstellen wieder kombiniert werden können.
Die Zielgruppe von Cloud Diensten in der PaaS-Schicht sind vor allem System-Architekten und Entwickler, weniger Endnutzer. Die Software-Entwicklung dürfte damit künftig deutlich erleichtert und beschleunigt werden, weil Entwickler die notwendige Infrastruktur nicht selbst implementieren und bereitstellen müssen." [22]

Abbildung 6: Platform as a Service
Abbildung 6: Platform as a Service

2.3 SaaS

SaaS ist die Abkürzung für "Software as a Service". Hierbei geht es um die Anwendung von Software aus Cloud Systemen heraus. Hier werden nicht Hardware Ressourcen (IaaS) oder Entwicklungsumgebungen (PaaS) bereitgestellt, sondern Anwendungen, die vom Endbenutzer direkt verwendet werden.
Beispiele hierfür sind: Google Docs, Microsoft Live Services[23], Google Maps [24]. Diese Anwendungen müssen auf dem Rechnersystem des Endbenutzers nicht installiert werden, was Ressourcen (Festplattenkapazität) und Zeit einspart. Auch die Wartung der Software gestaltet sich für Anbieter sowie Endbenutzer einfacher: Konventionell müssen bei einem Update (zum Beispiel die Behebung eines Fehlers in der Software) der Software die Benutzer erst in Kenntnis gesetzt werden und das Update muss ihnen zugänglich gemacht werden. Der Benutzer selbst muss dann das Update einspielen, was je nach dem, wie modular die Anwendung ist und wie vereinfacht das Installationsprogramm aufgebaut ist (Aufwand für Entwickler), zeitaufwendig sein kann.
Mit dem SaaS-Ansatz kann der Entwickler die Software direkt anpassen und der Endanwender hat sofort die aktuellste Version im Einsatz. Dieser Vorteil wird anhand des genannten Beispiels Google Maps klar: Werden beispielsweise Straßenkarten aktualisiert, hat der Anwender keinen Aufwand mit dem Einspielen dieser Änderungen oder muss sich um die Aktualität seines Kartenmaterials kümmern. Es gibt auch Beispiele, bei denen die PaaS und die SaaS Schicht zusammenarbeiten: "Salesforce.com bietet Drittanbietern eine Plattform auf der sie - auch kostenpflichtige - Application Services entwickeln und betreiben können, die die Funktionalität des zentralen CRM-Systems erweitern und ergänzen" [25]. Einerseits wird also das CRM als Software für Endanwender zur Verfügung gestellt, andererseits ist aber auch eine Umgebung geschaffen worden, um das CRM um eigene Funktionalitäten zu erweitern oder das zentrale CRM auf die Bedürfnisse der eigenen Firma anzupassen.

Abbildung 7: Software as a Service
Abbildung 7: Software as a Service

2.4 Public / Private / Hybrid

Organisatorisch werden die Formen der Private- und der Public Clouds unterschieden, die technische Realisierung dieser, ist bei beiden Formen nahezu identisch. Strategisch hingegen unterscheiden sich diese Formen der Clouds erheblich.

Dienstleistungsunternehmen wie beispielsweise eine Microsoft oder Google bieten ihre Cloud-Dienste/Lösung, gegen ein entsprechendes Entgelt oder durch Werbung finanziert, an. Dieses Anbieten erfolgt öffentlich, in einer sogenannten Pubic Cloud.

2.4.1 Public

"Eine Public Cloud zeichnet sich dadurch aus, dass dem Anwender die Cloud-Dienste wie Software-as-a-Service (SaaS), Infrastruktur-as-a-Service (IaaS) oder Platform-as-a-Service (PaaS) von verschiedenen Dienstanbietern angeboten werden. Die in der Public Cloud zur Verfügung gestellten Cloud-Dienste können von mehreren Unternehmen und mehreren Benutzern innerhalb eines Unternehmens genutzt werden.

Der Anwender hat Zugriff auf alle Ressourcen wie die zur Verfügung stehende Rechenleistung, auf Speichermedien und die Anwendungsprogramme und kann so die Investitionen in Hard- und Software reduzieren und das eigene Rechenzentrum in die Cloud des Service-Providers auslagern. Die entstehenden Kosten werden nach den tatsächlich erbrachten Leistungen abgerechnet."[26]


Abbildung 8: Public Cloud
Abbildung 8: Public Cloud

2.4.2 Private

"Private Clouds sind hingegen nicht öffentlich. Management und Betrieb werden innerhalb eines Unternehmens abgewickelt. Der Zugang ist beschränkt auf Unternehmensmitarbeiter, autorisierte Geschäftspartner, Kunden und Lieferanten. Dieser erfolgt in der Regel über ein Intranet beziehungsweise ein Virtual Private Network (VPN). Private Clouds haben ein paar Vorteile gegenüber öffentlichen Clouds. So sind bei den privaten Clouds Netzbandbreite und Verfügbarkeit nicht eingeschränkt. Auch Sicherheitsrisiken bestehen bei Private Clouds nicht in dem Maße wie in Public Clouds. Private Clouds bieten dem Anbieter und Nutzer mehr Kontrolle sowie einen besseren Ausfallschutz."[27]

"Die Private Cloud (auch Internal Cloud oder Corporate Cloud genannt) ist ein Begriff für eine unternehmensweite Computing-Architektur, die durch eine Firewall geschützt ist. Das Ziel des Private Cloud-Modells ist es, dass der Administrator seine technische Infrastruktur von einem einzigen Punkt aus steuern und die Ressourcen je nach Bedarf vergeben kann.

Die Werbung für das Private Cloud-Modell zielt darauf, Unternehmen anzusprechen, die ihre Daten besser kontrollieren wollen, als dies ein extern gehosteter Service, wie z.B. Amazon´s Elastic Compute Cloud (EC2) oder der Simple Storage Service (S3), gewährleisten könnte.

Eine Infrastruktur zu besitzen und zu verwalten mag für ein Unternehmen weniger kostengünstig sein, aber dadurch ist ein Unternehmen eher dazu in der Lage, Daten zu verwalten und zu schützen. Dies ist besonders wichtig für Unternehmen, die strenge, regulatorische Anforderungen erfüllen müssen, wie z.B. im Gesundheits- oder im Bankenwesen. Wie bei den öffentlichen (externen) Cloud-Architekturen basiert die Architektur einer Private-Cloud auch auf Virtualisierung zur effektiveren Verwaltung der Computerressourcen."[28]

Abbildung 9: Private Cloud
Abbildung 9: Private Cloud

2.4.3 Hybrid

Eine Mischform der Public- und Private Cloud-Formen stellt das Hybrid Cloud Modell dar. Das Hybrid Modell versucht die Vorteile beider Formen zu vereinen, darüber hinaus die Nachteile zu verhindern. Durch Hybrid Clouds ist es Unternehmen möglich, interne Services auch externen Kunden/Geschäftspartnern mit entsprechenden Securityanforderungen zur Verfügung zu stellen. Der Ansatz läuft darauf hinaus, dass das Unternehmen in eine private Cloud investiert und Services nach extern anbietet, ein wesentlicher Vorteil ist die Trennung des Zugriffs und der Daten auf denen die Cloud - Nutzer zugreifen. Unternehmensinterne Daten sind durch ein sehr ganulares Berechtigungskonzept geschützt.[29]

Abbildung 10: Hybrid Cloud
Abbildung 10: Hybrid Cloud

3 Cloudbasierte Dienste

Abbildung 11: Angebots-Matrix
Abbildung 11: Angebots-Matrix
Abbildung 12: Wichtigste Anbieter
Abbildung 12: Wichtigste Anbieter

3.1 Salesforce.com

"Salesforce.com ist einer der weltweit führenden Cloud-Anbieter für CRM (Custom Relationship Management)."[30] Im Prinzip umfasst das Angebot von Salesforce.com eine SaaS mit der Ergänzung eines PaaS. Das Angebot von Salesforce.com besteht aus vier Hauptkomponenten.
Das Kernstück bildet das CRM-Modul als SaaS-Angebot, welches Slaesforce heisst. Es deckt die Bereiche Vertrieb, Marketing, Kundenservicie und Partnermanagement ab. Diese Komponente kann entweder monats- oder jahrweise gemietet werden.
Force.com ist das PaaS-Angebot, weclhes Kunden und ISVs (Independent Software Vendors) erlaubt eigene Software ztu entwickeln und auf salesforce.com zu betreiben. Neben den benötigten Werkzeugen für eine gutausgestatete Entwicklungumgebung bietet Force.com auch umfangreiches Material um gut in die Programmierung starten zu können. Dazu zählen neben Tutorials und Handbüchern auch Referenzwerke und Coed-Beispiele, welche über Community-Portale erreicht werden können.
Die entwickerlte Software kann dann über den Marktplatz AppExchange kostenlos oder gegn Miete angeboten werden. Dabei sind die Anwendungen bereits über Force.com mit salesforce.com verknüpft und auf bestimmte Branchen abgestimmt.
In den bereits erwähnten Communitys (DeveloperForce und Salesforce.com Community) können dann die Nutzer austauschen bzw. Hilfe anbieten oder holen. [31]

3.2 Amazon Web-Services

Auf den erten Blick ist es nicht wirklich ersichtlich warum ein Buchversender und Gemischtwarenhändler zu einem der größten Cloud-Provider geworden ist. Betrachtet man die Detaiils näher und bedenkt, dass es in Einkausfläden und Supermärkten Spitzenzeiten gibt, wie das Weinachstgeschäft oder die Schlussverkäufe, so wird einem schnell klar, dass es im Online-Handel ähnliche Phänomene geben muss. So muss Amazon für genau solche "saisonalen Spitzenaufkommen"[32] Ressourcen vorhalten um den Anstrum der Online-Käufer standzuhalten. Da es sich ja um Zeiträume handelt, die aufs ganze Jahr gesehen eher kurz sind, müssen genügend Kapazitäten und Ressourcen von Amazon vorgehalten werden um genau diese Zeitspannen zu überbrücken. Diese liegen in den Kernzeiten natürlich brach. Daraus enstand die Idee diese Ressourcen zu vermieten,[33] womit Amazon auf den "Cloud-Express" aufstieg und sogar ganz vorne Platz nehmen dürfte.

Abbildung 13: Amazon Web Services
Abbildung 13: Amazon Web Services[34]

3.2.1 Amazon Elastic Compute Cloud (EC2)

Die EC2 bildet die Basis der Amazon Web Services. Sie stellt den Nutzern virtuelle Server zur Verfügung. Amazon vermietet also die Hardware aus den eigenen Rechenzentren.
"Elastic" steht dabei für die Möglichkeit der flexiblen Handhabung sich Ressourcen hinzufügen zu können. Dabei können sie in handumdrehen geändert bzw. hinzugefügt werden.[35] Abgerechnet wird pro Instanz und Stunde. Der Preis richtet sich dabei nach der leistungsfähigkeit der Instanz. Weiterhin entscheidend für die Gesamtkosten ist das Trafficvolumen, Verwendung einer IP-Adresse nach Zeit und die nutzung des Speichervolumens nach Zeit. Darüberhinaus können weitere Features hinzugebucht werden. Um dem Kunden die Überischtlichkeit des komplexen Preisaufbaus zu gewährleisten stellt Amazon auf den Seiten ein Formular zur Verfügung, welches die Kosten einer Konfiguration berechen kann. Neuerdings werden von Amazon auch dauerhafte Instanzen angeboten, die über 1 - 3 Jahre angemietet und reserviert werden können. Dabei werden dem Kunden reduzierte Kosten eingeräumt.[36]

3.2.2 Amazon Simple Storage Service (S3)

S3 ist der Massenspeicher in den Web Services von Amazon. Er ist ein Massensepicher mit einer einfach gestrickten Speicherstruktur. Die Daten werden in 5 GB grossen sogenannten "Buckets" gespeichert. Es stellt also kein herkömmliches Dateisystem dar. Wobei es Tools von Drittanbietern gibt, die es erlauben die Speicher-Ressourcen wie entfernte Festplatten zu behandeln. So ein Tool ist z.B. JungleDisk.
Zugreifen können die Nutzer auf ihren Speicher über SOAP oder eine REST API. Wer mit großen Objekten hantiert sollte auf REST zurückgreifen, da diese besser mit ihnen umgehen kann als SOAP.
Bedient werden kann das ganze über grafische Benutzerschnittstellen oder über eine CLI (Command Line Interrface).[37]

3.2.3 Amazon SimpleDB

Die SimpleDB ist die Datenbank, die hinter dem AWS Angebot steht. Wie der Name schon sagt ist sie auf einfache Datenstrukturen ausgelegt, die als ausreichend für eine vielzahl von Anwendungen erarchten wird. Durch die einfache strukturierung der Daten und dadurch der Datenbank selbst, ist der Administrationsaufwand demenstprechend ebenfalls gering. Anwendung die auf komplexe RDBMS angewiesen sind können diese auf einer EC2-Instanz installieren und betreiben.
Die Schnittstelle der SimpleDB ist ebenfalls einfach gestrickt und auf einige wichtige Aufrufe beschränkt. Dies führt auch zu einem einfachen Erlernen und Betrieb der Datenbank:[38]

"

  • CreateDomain, ListDomains, DeleteDomain: Anlegen, Aufzählen bzw. Löschen von Domänen. Domänen entsprechen Tabellen im Relaionalen Modell. In einem Befehl kann immer nur eine Domäne angesprochen werden.
  • DomainMetadata: Auslesen von Meta-Daten einer Domain, wie z.B. ihres aktuellen Speicherplatzbedarfs.
  • PutAttributes: Hinzufügen oder Aktualisieren eines Datensatzes basierend auf einem Datensatzidentifikator und Attribut/Wert-Paaren
  • BatchPutAttributes: Gleichzeitiges Anstoßen mehrer Einfügeoperationen zur Performance-Erhöhung
  • DeleteAttributes: Löschen von Datensätzen, Attributen oder Werten
  • GetAttributes: Lesen eines identifizierten (Teil-)Datensatzes
  • Select: Anfrage an die Datenbank in SQL-ähnlicher Syntax jedoch ohne die übliche Anwendbarkeit auf mehrere Domänen (Join).

"[39]

3.3 Office 365

Bei Office 365 können Unternehmen und private Leute mit den aktuellen Serverversionen / Client Applikationen von Microsoft arbeiten, ohne diese selbst betreiben oder warten zu müssen.

Office 365 umfasst die aktuellen Versionen von Office Web Apps, Exchange Online, SharePoint Online und Lync Online. Darüber hinaus die Option Microsoft Office 2010 Professional Plus, die zusätzlich zur Nutzung von Office 365 in Verschiedenen Serviceleistungen mieten kann. Vor Office 365 versuchte Microsoft mit der Business Productivity Online Suite Services anzubieten, der Erfolg blieb aber aus. Offive 365 ist die nächste Generation und geht mit dem Hype um die Cloud definitiv nicht unter, es ist sogar eine echte Alternative für kleine bis mittelständische Unternehmen zur eigenen Infrastruktur[40]

"Bisherige Kunden von Office Live Small Business werden laut Microsoft auf Office 365 migrieren können. Unternehmen können über diese Suite also mit den mächtigsten Serverversionen von Microsoft arbeiten, ohne selbst Server betreiben oder warten zu müssen, und erhalten zusätzlich noch die notwendigen Client-Anwendungen. Derzeit befindet sich Office 365 hierzulande noch in einer Betaphase, das genaue Release-Datum für Deutschland wurde noch nicht bekannt gegeben. Neben Exchange Online, SharePoint Online und Lync Online (Nachfolger des Office Communication Server) sind in Office 365 jetzt auch die Office Web Apps integriert. Über Exchange Online stellt Microsoft gehostete Exchange-Postfächer auf Basis von Exchange Server 2010 zur Verfügung. Im Gegensatz zu vielen anderen Anbietern, die ebenfalls Exchange-Postfächer online anbieten, sind Office-365-Postfächer direkt bei Microsoft gehostet. Mit SharePoint-Online steht ein Intranetportal mit Dokumentenverwaltung und Teamarbeit zur Verfügung. Microsoft unterscheidet zwei Stufen bei den Webbrowsern für die Unterstützung von SharePoint Online: Browser der Ebene eins können alle Funktionen in SharePoint nutzen, einschließlich der Zentraladministration zur Verwaltung der verschiedenen Websites. Zu diesen Browsern gehören Internet Explorer 7, Internet Explorer 8 und Mozilla Firefox ab Version 3.x. Die 64-Bit-Versionen von Windows 7 und Windows Vista sind nicht in allen Funktionen uneingeschränkt, was an der etwas anderen Struktur des Betriebssystems liegt."[41]

3.3.1 Email & Co

Die bereitgestellten Office 365 Services lassen sich zusammen betreiben und via SSO (Single Sign On - durch lediglich eine Anmeldung) gewährleistet, dass die Nutzung für den Endbenutzer völlig transparent ist. Durch die Lösung der Public Cloud Office 365 können Unternehmen beliebig viele Accounts buchen, sodass die Zusammenarbeit der Mitarbeiter auf einer im Internet – in der Wolke bereitgestellten Dienstleistung realisiert wird. Emails können genauso ausgetauscht werden, als betriebe man einen eigenen Exchange Server.[42]

"Gemeinsames Adressbuch, öffentliche Ordner, freigegebene Kalender, Zugriff auf andere Postfächer, Besprechungen, Stellvertretungen, gemeinsame Kontakte, Aufgaben - alles ist möglich, ohne selbst einen Exchange-Server installieren, betreiben, sichern und verwalten zu müssen. Die komplette Wartung und Aktualisierung der Server übernimmt dabei Microsoft, die Server stehen in Rechenzentren der Redmonder. Außerdem sichert Microsoft die Daten täglich und scannt E-Mails nach Viren und Spam."[43]

Outlook kann via Outlook Web Apps zum Office 365 Paket hinzugebucht werden, sodass der Zugriff auf die Mail – Postfächer in der Cloud realisiert wird. Die Anbindung von mobiles Endgeräten ist über die Echange-ActiveSync Schnittstelle breitfächig gegeben, hierbei spielt es keine Rolle welches Betriebsystems auf dem mobilen Endgerät vorhanden ist, sei es ein Windows-/Androidbasiertes Smartphone, ein BlackBerry, iPhones oder iPads. [44]

Abbildung 14: Mobil
Abbildung 14: Mobil

3.3.2 Office Web Apps

Office Web Apps sind von Microsoft bereitgestellte cloudbasierte Dienste von Word, PowerPoint, Excel und OneNote aus der aktuellen Office 2010 Version. Diese Dienste unterscheiden sich von lokal installierten Office-Produkten, die Kernkompetenzen des Services jedoch sind gegeben. Die Zugriffe der Mitarbeiter auf Ihr in der Cloud befindliche Postfach kann über Outlook Web App erfolgen. Dieser Service darf nicht mit dem Service Office Web Apps verwechselt werden, denn er gehört zu Exchange. Der Großteil der Endverbraucher benötigt nicht alle Features des jeweiligen Softwareprodukts in der Cloud, sodass sie mit dem gegebenen Funktionsumfang völlig zufrieden sind. Die Cloud Dienste können by Design nicht mit komplexen Dokumenten die über ein Inhaltsverzeichnis verfügen umgehen. Gunlegende Funktionen wie die Autorkorrektur, Rechtschreibprüfung oder Schrift- und Absatzformatierung sind natürlich vorhanden und problemlos verwendbar. Das Format der erstellten Dokumente weicht natürlich nicht vom Mircosoft üblichen Formaten ab, sodass eine Bearbeitung der Dokumente mit vollständigen lokal installierten Office Versionen gegeben ist, diese können dann wieder lokal oder in der Cloud gespeichert werden. [45]

Abbildung 15: Zugriff auf Office Dokumente
Abbildung 15: Zugriff auf Office Dokumente


"Je nach abgeschlossenem Vertrag können Unternehmen zusätzlich zu Office 365 auch Lizenzen für Office 2010 Professional Plus buchen, sodass auch offline mit Dokumenten gearbeitet werden kann. In künftigen Versionen will Microsoft zudem die Kundenverwaltungssoftware Dynamics CRM in Office 365 integrieren. Arbeiten mehrere Personen an einem gemeinsamen Dokument, sehen die Anwender dies in Word und erhalten entsprechende Informationen. Das heißt: Über SharePoint 2010 und Office 2010 ist Gruppenarbeit mit Dokumenten - gemeinsames Bearbeiten von Dokumenten und Mehrbenutzerarbeit - kein Problem mehr, und das ganz ohne Einarbeitung und Schulung; mit Vorgängerversionen von SharePoint 2010 und Office 2010 war das nicht möglich. Nun sind alle Änderungen, die Bearbeiter vornehmen, sofort für alle anderen Anwender verfügbar. Hat ein Anwender seine Passage bearbeitet und gespeichert, ist diese wieder für andere Anwender verfügbar und lässt sich erneut überschreiben. SharePoint speichert allerdings alle Versionen ab und zeigt diese in Office auf der Registerkarte Datei an.

Abbildung 16: Gemeinsamkeiten: Mit Office 2010 und SharePoint 2010 ist Gruppenarbeit an Dokumenten kein Problem.
Abbildung 16: Gemeinsamkeiten: Mit Office 2010 und SharePoint 2010 ist Gruppenarbeit an Dokumenten kein Problem.

Die Ribbon-Bar (Menüband)-Bedienung in Office 365 ist an Office 2010 angelehnt und bietet ähnliche Funktionen und Möglichkeiten. Das erleichtert die Arbeit der Anwender, auch wenn sie Office Web Apps einsetzen. Im oberen Bereich des Fensters steht ein Menü zur Verfügung, das an Office 2010 erinnert und die Bedienung wesentlich vereinfacht. Diese Oberfläche können Entwickler an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Die Kommunikation mit Benutzern erlaubt auch die Verwendung von AJAX-Fenstern. Auf diese Weise lassen sich in Dokumentenbibliotheken wesentlich einfacher Dateien hochladen, zum Beispiel per Drag & Drop."[46]

Abbildung 17: Aktualität: Dokumente lassen sich mit SharePoint synchronisieren.
Abbildung 17: Aktualität: Dokumente lassen sich mit SharePoint synchronisieren.

3.3.3 Unified Communications und VoIP

"Durch die Integration von Funktionen des Lync Server 2010 können angebundene Anwender auch über Instant Messaging kommunizieren und zudem VoIP nutzen. Aktuell ist allerdings nur eine interne Kommunikation möglich; eine Anbindung ans Festnetz ist geplant, aber noch nicht umgesetzt. Unternehmen die Lync Server 2010 lokal betreiben, können Lync darüber hinaus als Telefonanlage nutzen; online soll die Möglichkeit über Partner eingebunden werden, was aktuell aber noch nicht integriert ist. Neben der Audio- und Textkommunikation ermöglicht Lync Online auch Videoübertragung, Desktop-Sharing und Whiteboards mit wenigen Klicks. Die Nutzer sollten mit der Technik also schnell zurechtkommen. Auch externe Kontakte lassen sich über einen Client oder eine Websitzung anbinden. Anwender können durch die Verbindung von Exchange und Lync auf E-Mails mit IM-Nachrichten antworten und sehen in Statusmeldungen, welche Kollegen aktuell online sind. Diese Meldungen sind in Outlook, SharePoint und allen Office-Produkten verfügbar.[47]

3.4 Google Apps

Googles Klassiker der cloudbasierter Dienste ist Google Apps, dieses ist der Kategorie SaaS zuzuordnen und die sich vor allem auf Text- und Tabellenanwendungen und Mailing konzentriert. Seit Feb. 2007 bietet Google seine Lösung für klein- und mittelständische Unternehmen für den produktiven Einsatz an. Folgende Anwendungen werden in Google Apps zusammengefasst:

Abbildung 18: Google Apps
Abbildung 18: Google Apps

"- Googlemail (Gmail): Der Mailservice

- Google Calendar: Die Terminverwaltung

- Google Talk: Der Instant Messenger

- Google Groups: Diese von Nutzern erstellten Gruppen bieten Mailinglisten, die Möglichkeit zur Freigabe von Inhalten sowie Archive mit Suchfunktion.

- Google Docs & Spreadsheets (deutsch: Texte & Tabellen): Textverarbeitung und Tabellenkalkulation, deren Funktionen ständig erweitert werden.

- Google Sites (ehemals Page Creator): Der Webhosting-Service für Websites und Wikis

- Google Video: Damit lassen sich Videos bereit stellen. Beispielsweise für Schulungszwecke in Unternehmen.

Abbildung 19: Google Angebot
Abbildung 19: Google Angebot

Der Vorteil an diesen Diensten: Sie stehen kostenlos einzeln auch Privatpersonen zur Verfügung. Damit sinkt die Einstiegshürde für den Unternehmenseinsatz: Wenn die Mitarbeiter bereits privat Googlemail nutzen, dann fällt es ausgesprochen leicht, auch den gesamten Firmen-Mailverkehr auf Googlemail umzustellen. Das Geschäftsmodell der Endconsumer-Angebote unterscheidet sich jedoch von dem Unternehmensangebot Google Apps. Während für Endanwender Googlemail, Google Docs & Spreadsheets (deutsch: Google Texte & Tabellen) und Google Sites generell kostenlos und werbefinanziert sind (Google wertet die Inhalte der Nutzer aus um dazu passende Werbung anzuzeigen), haben Unternehmenskunden die Wahl zwischen diesem hinlänglich bekannten und oft schon kritisierten werbefinanzierten Geschäftsmodell und einer kostenpflichtigen Variante.

Google gibt auf dieser Seite einen Überblick über die Lizenzoptionen:

Google Apps Standard ist kostenlos und werbefinanziert. Es umfasst Mail, Kalender sowie Google Texte und Tabellen.

Google Apps Premier Edition (ursprünglich im deutschsprachigen Raum auch als Professionel bezeichnet) kostet 40 Euro pro Jahr und pro Nutzerkonto. Google unterscheidet bei den Lizenzgebühren also nicht zwischen der Anzahl der PCs, stattdessen bezahlen die Firmen pro Nutzer, unabhängig davon, wie viele Rechner/Notebooks der Anwender im Einsatz hat. Google Apps Premier Edition kann 30 Tage lang kostenlos getestet werden.

Google Apps Education ist für Bildungseinrichtungen (gemeinnützige Grund-/Haupt-/Real-/Gesamtschulen und Gymnasien sowie Hochschulen) ebenfalls kostenlos und entspricht im Umfang Google Apps Standard."[48]

Durch diese Vielfalt an Servics, stellt Google durch Google Apps for Business eine kostengünstige Arbeitsplatzausstattung im Büroalltag für Unternehmen zur Verfügung. Die komplette Plattform wird webbasiert zur Verfügung gestellt, was bedeutet, dass ohne Netzanbindung dieser Service ausfällt. Die Lizensierung wird wie oben erwähnt pro User berechnet, laut Google verwendeten im Okt. 2008 bereits eine Millionen Unternehmen diese Services. Google stellt durch SLAs eine Verfügbarkeit der Services von 99,9% dar, was 10-15 Minuten Ausfall pro User und Monat entspricht.[49]

4 Sicherheit

"Verlässliche Systeme, die sich nicht manipulieren lassen, sind für Unternehmen von geschäftskritischer Bedeutung. Das Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie SIT ist deshalb der Frage nachgegangen, wie sich IT-Sicherheit und der Trend zum Cloud-Computing vereinbaren lassen. Ein Ergebnis der Studie: Kleine und mittlere Unternehmen können ihre IT-Sicherheit durch Cloud-Computing erhöhen.

Daten und Anwendungen ‚in die Wolke’ auszulagern und über das Internet als Service von einem externen Dienstleister zu beziehen, ist verführerisch. Vorteile sind: niedrige Kosten, größere Flexibilität und die Performance einer professionell gemanagten IT-Infrastruktur. Unternehmen müssen Server und Softwarelösungen nicht selbst anschaffen, sondern mieten die benötigten Kapazitäten für Daten, Rechenleistung und Anwendungen bei professionellen Anbietern wie zum Beispiel Amazon Web Services, Google, IBM und Microsoft.

Auf der einen Seite ermöglicht die Strategie des Auslagerns in die Wolke den Unternehmen, sich auf ihre Kernkompetenzen zu konzentrieren und neue Geschäftsmöglichkeiten zu erschließen. Auf der anderen Seite wächst jedoch die Abhängigkeit von externen IT-Systemen, deren Ausfall durch technische Störungen, Malware oder Hackerangriffe nicht nur die Kommunikation, sondern auch ganze Geschäfts- oder Produktionsprozesse lahm legen kann.

Um generell Konzepte, Verfahren und Lösungen zum Schutz von Soft- und Hardware zu entwickeln, hat das Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie SIT am Business-Campus Garching-Hochbrück mit Unterstützung der Bayerischen Landesregierung drei neue Projektgruppen eingerichtet. 21 Mitarbeiter sind bereits vor Ort. Bis zum Jahresende 2010 soll sich die Zahl auf über 50 Personen vergrößern und in den darauffolgenden Jahren weiter anwachsen. Eine der drei Projektgruppen, die Projektgruppe Sichere Services und Qualitätstests, die sich unter anderem mit Cloud-Computing und Service-orientierten Architekturen (SOA) beschäftigt, beendet in diesen Tagen eine Studie über die Sicherheit von Cloud-Computing-Systemen. „Fast jeder große Anbieter von Cloud-Services hatte in der Vergangenheit einen größeren Vorfall im Bereich Verfügbarkeit oder Sicherheit“, berichtet Dr. Werner Streitberger Projektleiter Cloud-Computing-Sicherheit vom SIT. Er hat die Studie geleitet.

Bei der Untersuchung des SIT zeigte sich, dass trotz solcher Risiken kleine und mittlere Unternehmen ihre Sicherheit durch den Einsatz von Cloud-Services erhöhen würden. »Sie können Sicherheitslösungen als Service von spezialisierten Anbietern beziehen und so von deren Erfahrung beim Implementieren und Betreiben von sicheren Services profitieren«, erläutert Streitberger.

Große Unternehmen dagegen sollten die Sicherheitsfunktionen eines Cloud-Anbieters individuell prüfen und im Einzelfall entscheiden, ob die angebotenen Sicherheitsmechanismen für den konkreten Bedarf des Unternehmens ausreichend sind. Wegen der wenig standardisierten Vorgehensweise beim Einsatz von Sicherheitstechnologien in Cloud-Computing-Systemen ist dies nicht garantiert. Maßstab sind auch hier die allgemeinen Schutzziele der IT-Sicherheit, also Vertraulichkeit, Integrität, Authentizität, Verbindlichkeit, Verfügbarkeit und Schutz der Privatsphäre. »Die aktuellen Cloud-Serviceangebote zeigen, dass bei Infrastrukturservices eine Reihe von Sicherheitstechnologien zwar bereits zum Einsatz kommen, in den Bereichen Anwendung und Plattform, Management und Compliance erreichen die Cloud-Anbieter die geforderten Schutzziele jedoch teilweise noch nicht«, kritisiert Streitberger. Als Trend zeichne sich ab, auch Sicherheitsfunktionen wie beispielsweise Teile der Identitäts- und Zugangsverwaltung von spezialisierten Anbietern als Service zu beziehen.

Eine weitere Schwachstelle sind die Service-Level-Agreements (SLAs), also die Vereinbarungen über die Rechte und Pflichten zwischen den Cloud- Benutzern und Cloud-Anbietern: Die bisher üblichen Vereinbarungen geben nur minimale Garantien der Dienstgüte des Cloud Service. Vor allem Sicherheitsgarantien sind nur rudimentär vorhanden und die dafür nötigen Funktionen durch den Cloud-Anbieter nur unzureichend dokumentiert. »Häufig nimmt die Sicherheit im Angebot nur eine untergeordnete Rolle ein, so dass vor der Entscheidung für einen Cloud-Service detaillierte Informationen vom Anbieter angefordert werden. Eventuell sollte ein Proof-of-Concept, eine Machbarkeitsstudie, vor dem eigentlichen Einsatz realisiert werden«, rät Fraunhofer-Forscher Streitberger. Eine solche könnte zum Beispiel auch beim SIT in Auftrag gegeben werden."[50]

5 Vor- und Nachteile

Der große Vorteil des Cloud Computing ist das flexible Verteilen der Aufgaben, so dass keine übermäßig starken Server mehr betrieben werden müssen. Man kann sich ohne eine Investition eine virtuelle Maschine buchen und bezahlt nur die verbrauchten Ressourcen. Es entfällt die Entscheidung wie stark ein Rechner sein muss, um einen bestimmten Job auszuführen, da die Leistung in der Cloud fast beliebig skalierbar ist.
Werden Aufgaben an geografisch unterschiedlichsten Orten durchgeführt, werden die Daten über das Internet übertragen. Zwar gibt es gute Verschlüsselungstechniken, aber ein Grundrisiko lässt sich bei diesem Konzept nicht vermeiden. Daher kann Cloud Computing im Zusammenhang mit dem Datenschutz sehr problematisch sein: "Ein entsprechender Dienstleister kann nicht genau sagen, welcher Teil einer Datei sich gerade wo befindet. Allerdings könnten sich die genutzten Ressourcen außerhalb des eigenen Rechtsraumes befinden. Dem stehen die Paragraphen 9 und 11 sowie die Anlage 1 zum BDSG (Bundesdatenschutzgesetz) mit ihren Vorschriften zur Auftragsdatenverarbeitung und zur Übertragung personenbezogener Daten entgegen." [51]. Dieser Umstand spielt insbesondere dann eine Rolle, wenn es um Anwendungen oder Services geht, die mit sensiblen Kundendaten, Bankverbindungen oder E-Mails umgehen.
Sicherheitstechnisch weniger bedenklich sieht es bei internen Cloud Lösungen aus. Große Unternehmen können durchaus von der Idee des Cloud Computings durch höhere Flexibilität und Dynamik profitieren, ohne dass Daten dafür aus die Firma verlassen, d. h. die Cloud Services werden innerhalb der eigenen Firewall betrieben. Zwar muss dafür dann doch in Hardware und deren Wartung investiert werden, der Vorteil der besseren Lastverteilung bleibt aber bestehen, ohne datenschutzrechtlich Risiken einzugehen.[52]

"Vorteile des Cloud Computing

Geringere Kosten für Arbeitsplatzrechner

Für die Nutzung von Cloud Computing Applikationen werden keine leistungsfähigen Arbeitsplatzrechner mehr benötigt. Die Anwendungen befinden sich in der Cloud und nicht mehr lokal auf dem Computer und werden über einenWebbrowser bedient. Dadurch ist eine hohe Rechenleistung und Speicherplatz auf dem lokalen System nicht mehr notwendig.

Leistungssteigerung

Das Arbeiten mit lokalen Systemen wird durch die Nutzung von Cloud Computing Anwendungen beschleunigt. Die Software und Daten der Anwender werden nicht mehr lokal gespeichert, wodurch das System entlastet wird.

Geringere Kosten der IT-Infrastruktur

Unternehmen können darauf verzichten in eine Vielzahl eigener leistungsstarker Server zu investieren und stattdessen die Rechenleistung etc. aus der Cloud beziehen. Interessant ist dies vor allem für Unternehmen, die saisonale Hochzeiten ausgleichen müssen und aus diesem Zweck ihre Systeme überdimensionieren müssen.

Geringere Instandhaltungskosten

Durch die Reduzierung der eigenen Serverfarm sinken die Instandhaltungskosten. Die Instandhaltungskosten der Software entfallen praktisch komplett, da dieses durch einen externen Anbieter übernommen wird.

Geringere Kosten für Software

Anstatt für jeden Arbeitsplatz einzelne Softwarepakete zu kaufen, besteht die Möglichkeit nur diejenigen Mitarbeiter die Software in der Cloud nutzen zu lassen, die diese auch benötigen. Selbst wenn die Kosten einer webbasierten Anwendung im Vergleich zu herkömmlicher Software gleich wären, würde die IT-Abteilung durch fehlende Installation und Wartung der webbasierten Software Kosten einsparen können.

Software Updates on Demand

Webbasierte Anwendungen können zentral und praktisch auf die Minute ausgetauscht werden. Die Software ist zu jeder Zeit auf dem aktuellen Stand, egal wann der Benutzer sich anmeldet.

Höhere Rechenleistung

Durch den Einsatz von Cloud Computing haben Unternehmen zu jeder Zeit den Zugriff auf die gesamten Ressourcen der Cloud und sind nicht mehr auf die Geschwindigkeiten beschränkt, die ihr eigenes Rechenzentrum ihnen bietet. Dadurch haben sie die Möglichkeit ihre Daten wie von einem Supercomputer verarbeiten zu lassen.

Unbegrenzter Speicherplatz

Im Vergleich zu einem Arbeitsplatzrechner oder einem Storage in einem Rechenzentrum ist der Speicherplatz in der Cloud praktisch unbegrenzt. Unternehmen haben dadurch den Vorteil ihren Speicherplatz dynamisch zu beziehen. Der angemietete Speicherplatz in der Cloud wächst also mit den Daten, die dort abgelegt werden.

Höhere Datensicherheit

Daten werden in der Cloud redundant (über mehrere Standorte) gespeichert, ein Datenverlust ist dadurch im Prinzip ausgeschlossen. Sollte ein Arbeitsplatzrechner abstürzen, sind die Daten davon nicht mehr betroffen. Lokale Datensicherungen können dadurch entfallen.

Einfachere Zusammenarbeit

Der klassische Dokumentenaustausch funktioniert so, dass die Daten auf einem Server im Netzwerk abgelegt oder per E-Mail an den Kollegen verschickt werden. Dabei konnte immer nur ein Benutzer zur Zeit an dem Dokument arbeiten. Durch das Ablegen der Daten in der Cloud können nun mehrere Benutzer – auch standortübergreifend – gleichzeitig auf ein Dokument zugreifen und dieses ebenfalls zur selben Zeit bearbeiten. Die Zusammenarbeit innerhalb eines Projekts wird dadurch verbessert.

Mobilität

Werden die Daten in der Cloud gespeichert, kann weltweit von jedem Ort, mit jedem Endgerät auf diese Daten zugegriffen werden – vorausgesetzt eine Internetverbindung ist vorhanden."[53]


"Nachteile des Cloud Computing

Konstante Internetverbindung

Cloud Computing ist nur möglich, wenn eine Internetverbindung verfügbar ist. Da durch ergibt sich hiermit schon ein Single-Point-of-Failure.

Langsame Verbindungen

Um Cloud Computing akzeptal einsetzen zu können, bedarf es einer schnellen Internetverbindung. Es kann sonst sehr lange dauern, bis die Seiten in einem großen Dokument durchgesehen werden können.

Geschwindigkeitsprobleme

Trotz einer schnellen Internetverbindung können webbasierte Anwendungen langsamer sein als die auf dem lokalen System. Das liegt an der Zeit, die der Transfer benötigt, um die Daten zwischen der Cloud und dem Arbeitsplatzrechner auszutauschen.

Schutz der gespeicherten Daten

Beim Cloud Computing werden alle(!) Daten in der Cloud gespeichert. Dadurch ergeben sich natürlich die Fragen: Wie sicher ist die Cloud? Haben andere, möglicherweise unauthorisierte Benutzer Zugriff auf meine Daten?

Datenverlust durch die Cloud

Im Prinzip sind die Daten durch das Speichern über mehrere Server und Standorte hinweg redundant vor Verlust geschützt. Sollten die Daten nun aber doch aus irgendeinem Grund verloren gehen, existiert kein physikalisches bzw. lokales Backup dieser Daten. Die Daten sind dann einfach weg. Das kann umgangen werden, indem regelmäßig Backups aus der Cloud auf einen lokalen Rechner abgelegt werden, was aber nicht im Sinne des Cloud Computings wäre.

Abhängigkeit

Unternehmen machen sich zunehmend abhängig von ihren Dienstleistern. Wurden Teile der Infrastruktur einmal in die Cloud migriert, ist der Weg zurück nicht mehr so einfach. Die Dienstleister bieten Utilities um die Daten vom Unternehmen in die Cloud zu vereinfachen. Programme um die Daten wieder aus der Cloud heraus zu migrieren existieren aber bisher noch nicht. Genau so wenig existieren Programme um die Daten zwischen unterschiedlichen Anbietern zu übertragen, was daran liegen mag, dass jeder Anbieter mit unterschiedlichen Standards arbeitet. Da bleibt die Frage offen: Einmal Cloud – immer Cloud bzw. immer dieselbe Cloud?"[54]

6 Fazit

Der Begriff Cloud ist wohl der akstrakteste in der IT-Geschichte. Eine genaue Definition ist hier wahrlich schwer zu finden. Das Wachstumspotenzial des Marktes hat durch den Begriff Cloud stark zugenommen, hier wird natürlich nachvollziehbar, dass sehr viele Firmen mit dem Hype Schritt halten wollen.

Cloud Computing ist heutzutage wohl mittlerweile der stärkste Wachstumsmarkt im IT-Sektor. Für das Jahr 2011 wird von Analysten ein Marktvolumen von ca. 160 Milliarden erwartet. Das ist das dreifache Volumen des Jahres 2009. Es kann also für führende Fachkräfte im IT-Sektor sehr sinnvoll sein sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen und einen möglichen und rechtzeitigen Einstieg zu prüfen.[55]

7 Anhang

7.1 Abkürzungsverzeichnis

Abkürzung Bedeutung
IaaS Infrastructure as a Service
PaaS Platform as a Service
SaaS Software as a Service
VLAN Virtual Local Area Network
CRM Custom Relationship Management
CLI Command Line Interrface
BDSG Bundesdatenschutzgesetz
SLA Service Level Agreement
RDBMS Relational Database Management System

7.2 Abbildungsverzeichnis

Nr. Beschreibung Quelle
Abbildung 1 Betriebssystemvirtualisierung [Baun C., Kunze M., Nimis J., Tai S. (2010), Cloud Computing. Springer Verlag. S.11]
Abbildung 2 Plattformvirtualisierung [Baun C., Kunze M., Nimis J., Tai S. (2010), Cloud Computing. Springer Verlag. S.12]
Abbildung 3 Speichervirtualisierung [1]
Abbildung 4 Netzwerkvirtualisierung [2]
Abbildung 5 Infrastructure as a Service [3]
Abbildung 6 Platform as a Service [4]
Abbildung 7 Software as a Service [5]
Abbildung 8 Public Cloud [6]
Abbildung 9 Private Cloud [7]
Abbildung 10 Hybrid Cloud [8]
Abbildung 11 Angebots-Matrix [9]
Abbildung 12 Anbieter [10]
Abbildung 13 Anbieter [Baun C., Kunze M., Nimis J., Tai S. (2010), S.50
Abbildung 14 Mobil [11]
Abbildung 15 Zugriff [12]
Abbildung 16 Gemeinsamkeiten [13]
Abbildung 17 Aktualität [14]
Abbildung 18 Google Apps [15]
Abbildung 19 Das bietet Google [16]

7.3 Fußnoten

  1. Vgl. Baun C., Kunze M., Nimis J., Tai S. (2010), S.1 ff
  2. Baun C., Kunze M., Nimis J., Tai S. (2010), S7
  3. Baun C., Kunze M., Nimis J., Tai S. (2010), S.10
  4. 4,0 4,1 Vgl. Baun C., Kunze M., Nimis J., Tai S. (2010), S.11 ff
  5. Vgl. B. Wöhrmann (2011), S20
  6. 6,0 6,1 Vgl. Baun C., Kunze M., Nimis J., Tai S. (2010), S.12
  7. 7,0 7,1 Vgl. Wöhrmann B. (2011), S.17 ff
  8. Wöhrmann B. (2011), S.18
  9. Wöhrmann B. (2011), S.23
  10. Vgl. Baun C., Kunze M., Nimis J., Tai S. (2010), S.14
  11. Vgl. Baun C., Kunze M., Nimis J., Tai S. (2010), S.16
  12. Vgl. Baun C., Kunze M., Nimis J., Tai S. (2010), S.15
  13. Vgl. Wöhrmann B. (2011), S.22
  14. Vgl. Baun C., Kunze M., Nimis J., Tai S. (2010), S.15
  15. http://www.tecchannel.de/server/cloud_computing/2030180/cloud_computing_das_muessen_sie_wissen_saas_paas_iaas/index4.html (02.07.2011 13:10)
  16. Vgl. Baun C., Kunze M., Nimis J., Tai S. (2010), S. 29
  17. Vgl. Baun C., Kunze M., Nimis J., Tai S. (2010), S. 29
  18. Baun C., Kunze M., Nimis J., Tai S. (2010), S. 29
  19. Baun C., Kunze M., Nimis J., Tai S. (2010), S. 29
  20. Vgl. Baun C., Kunze M., Nimis J., Tai S. (2010), S. 30
  21. Vgl. Baun C., Kunze M., Nimis J., Tai S. (2010), S. 33
  22. http://www.tecchannel.de/server/cloud_computing/2030180/cloud_computing_das_muessen_sie_wissen_saas_paas_iaas/index5.html (02.07.2011 12:35)
  23. http://www.tecchannel.de/server/cloud_computing/2030180/cloud_computing_das_muessen_sie_wissen_saas_paas_iaas/index6.html (02.07.2011 12:51)
  24. Baun C., Kunze M., Nimis J., Tai S. (2010), S. 35
  25. Vgl. Baun C., Kunze M., Nimis J., Tai S. (2010), S. 37
  26. http://www.itwissen.info/definition/lexikon/Public-Cloud-public-cloud.html (02.07.2011 14:57)
  27. http://www.tecchannel.de/server/cloud_computing/2030180/cloud_computing_das_muessen_sie_wissen_saas_paas_iaas/index8.html (02.07.2011 13:05)
  28. http://www.egovernment-computing.de/index.cfm?pid=8574&pk=193646 (02.07.2010 14:46)
  29. Vgl. Mario Meir-Huber (2010), S.41
  30. Baun C., Kunze M., Nimis J., Tai S. (2010), S.55
  31. Vgl. Ebd.
  32. Baun C., Kunze M., Nimis J., Tai S. (2010), S.40
  33. Vgl. Mahnart (2010), S.235
  34. Baun C., Kunze M., Nimis J., Tai S. (2010), S.50
  35. Vgl. Ebd.
  36. Vgl. Baun C., Kunze M., Nimis J., Tai S. (2010), S.45 ff
  37. Vgl. Baun C., Kunze M., Nimis J., Tai S. (2010), S.47
  38. Vgl. Baun C., Kunze M., Nimis J., Tai S. (2010), S.49
  39. Baun C., Kunze M., Nimis J., Tai S. (2010), S.50
  40. Vgl. http://www.tecchannel.de/server/cloud_computing/2033736/microsoft_office_365_komplettloesung_aus_der_cloud/ (03.07.2011)
  41. http://www.tecchannel.de/server/cloud_computing/2033736/microsoft_office_365_komplettloesung_aus_der_cloud/ (03.07.2011 23:42)
  42. Vgl. http://www.tecchannel.de/server/cloud_computing/2033736/microsoft_office_365_komplettloesung_aus_der_cloud/index2.html (06.07.2011 22:18)
  43. http://www.tecchannel.de/server/cloud_computing/2033736/microsoft_office_365_komplettloesung_aus_der_cloud/index2.html (06.07.2011 22:18)
  44. Vgl. http://www.tecchannel.de/server/cloud_computing/2033736/microsoft_office_365_komplettloesung_aus_der_cloud/index2.html (06.07.2011 23:46)
  45. Vgl. http://www.tecchannel.de/server/cloud_computing/2033736/microsoft_office_365_komplettloesung_aus_der_cloud/index3.html (06.07.2011 23:23)
  46. http://www.tecchannel.de/server/cloud_computing/2033736/microsoft_office_365_komplettloesung_aus_der_cloud/index3.html (06.07.2011 23:49)
  47. http://www.tecchannel.de/server/cloud_computing/2033736/microsoft_office_365_komplettloesung_aus_der_cloud/index6.html
  48. http://www.pcwelt.de/ratgeber/Das-bietet-Google-Apps-Online-Office-325404.html
  49. Vgl. Mario Meir-Huber (2010) S.151 - 152
  50. http://www.fraunhofer.de/presse/presseinformationen/2009/09/cloud-computing-sicherheit.jsp (06.07.2011 20:52)
  51. http://www.speicherguide.de/Loesungen/MittelstandStorage/tabid/231/articleType/ArticleView/articleId/11687/Cloud-Computing-Vor-und-Nachteile.aspx (05.07.2011 15:20)
  52. http://h30458.www3.hp.com/de/de/ent/941737.html (05.07.2011 15:56)
  53. http://clouduser.org/2009/12/21/vorteile-des-cloud-computing/
  54. http://clouduser.org/2009/12/22/nachteile-des-cloud-computing/
  55. Vgl. Baun C., Kunze M., Nimis J., Tai S. (2010), S.98


7.4 Quellen

Baun C., Kunze M., Nimis J., Tai S. (2010), Cloud Computing. Springer Verlag.

Wöhrmann B. (2011), Virtualisierung - Varianten und Unterschiede. In: Ratgeber, Virtualisierung & Cloud-Computing Grundlagen, Plannung, Praxis. Tecchannel.

Mahnart K. (2010), Cloud-Anbieter- Die Wichtigen Provider im Überblick. In: Ratgeber, Virtualisierung & Cloud-Computing Grundlagen, Plannung, Praxis. Tecchannel.

Mario Meir-Huber (2010), Cloud Computing. entwickler.press

http://www.cio.de

http://www.tecchannel.de

http://www.egovernment-computing.de/

http://www.itwissen.info

http://www.speicherguide.de

http://www.fraunhofer.de

http://www.hp.com/de

http://www.clouduser.org/

http://www.pcwelt.de

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