Datenreduktion und Encodierung
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1 Codecs
"Das Wort Codec leitet sich von den Begriffen Compressor und Decompressor ab."[1] Hinter diesem Verfahren stehen mathematische Algorithmen, um die Videoinhalte bei möglichst geringem Verlust zu verkleinern. In vielen Fällen wird dabei auf die Trägheit des Auges oder der Reaktion unseres Gehirns gesetzt.
2 Verlustfreie Formate
Aus den Videodaten werden lediglich doppelt vorhandene Informationen entfernt, die das menschliche Auge sowieso nicht wahrgenommen hätte. Ein bekanntes mathematische Verfahren ist die "Huffman Kodierung", die aussagt, dass sich die Wahrscheinlichkeit des Auftretens eines Zeichens in der Codelänge widerspiegelt. Die Berechnung erfolgt durch einen Algorithmus. Die "Kompressionsrate", also der Faktor, mit dem die Daten verdichtet werden, ist verhältnismäßig gering. Der Vorteil liegt vielmehr in der unverfälschten Darstellung der Inhalte.[2]
3 Komprimierte Formate
Dieses Verfahren geht einen Schritt weiter und entfernt weitere Informationen aus den Videodaten. Dabei wird zum einen von der Trägheit des Auges ausgegangen, das nicht alle Informationen so schnell verarbeiten kann, zum anderen von der Leistung des Gehirns, das häufig nicht vorhandene Informationen mit Bekanntem assoziiert. Dabei geht man von der medizinischen Erkenntnis aus, dass das Auge weit empfindlicher auf Unterschiede in der Helligkeit reagiert als auf Veränderungen der Farben. Eine weitere Technik ist die "Diskrete Cosinustranformation", die aussagt, dass unser Auge Informationen im Bereich von niedrigen Frequenzen eher wahrnimmt als im oberen Frequenzband.[3]
4 Quellen
[1] http://www.dma.ufg.ac.at/app/link/Grundlagen%3AVideo.Postproduction/module/3899, Stand: 30.01.2008
[2] http://melville.uni-klu.ac.at:8080/greybox/m01/307a_PC_2.html, Stand: 31.01.2008
[3] http://melville.uni-klu.ac.at:8080/greybox/m01/307c_PC_2.html, Stand: 28.01.2008

