Connected Cars bei Mercedes
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Fallstudienarbeit | |
| Hochschule: | Hochschule für Oekonomie & Management |
| Standort: | Düsseldorf |
| Studiengang: | Bachelor Wirtschaftsinformatik |
| Veranstaltung: | Fallstudie / Wissenschaftliches Arbeiten |
| Betreuer: | Prof._Dr._Uwe_Kern |
| Typ: | Fallstudienarbeit |
| Themengebiet: | Connected Cars |
| Autor(en): | Sven Poinart, David Weinschenk |
| Studienzeitmodell: | Abendstudium |
| Semesterbezeichnung: | |
| Studiensemester: | 2 |
| Bearbeitungsstatus: | begutachtet |
| Prüfungstermin: | |
| Abgabetermin: | |
Inhaltsverzeichnis |
1 Einleitung
Im digitalen Zeitalter ist die Entwicklung neuer Technologien ein wichtiger Baustein in der Automobilbranche.
Die Automobilhersteller haben dies erkannt und versuchen durch die Entwicklung innovativer Technologien eine
entsprechend hohe Akzeptanz bei ihrem Klientel zu erreichen. Diese neuen Technologien welche in der Regel
eine starke interne und/oder externe Vernetzung des Fahrzeuges mit sich bringen wird unter dem Begriff
"Connected Cars" zusammengefasst.Diese Fallstudie betrachtet "Connected Cars" basierend auf dem Automobil-
hersteller Mercedes-Benz.
Die Fallstudie ist in drei wesentliche Bereiche unterteilt:
- Systeme welche bereits im Serieneinsatz sind
- Systeme welche in der Entwicklung sind sowie Entwicklungsfahrzeuge
- Chancen/Risiko-Beurteilung
2 Grundlagen
2.1 Definition Connected Cars
Der Begriff Connected Car ist nicht fest definiert. Es handelt sich um einen Sammelbegriff der die Vernetzung
des Fahrzeuges und seiner Systeme untereinander sowie mit externen Systemen bzw. Fahrzeugen sowie
Infrastruktur unfasst. Auch die Anbindung von Multimediasystemen, Mobiltelefonen und die Anbindung ans
Internet fallen unter diese Definition.
2.2 Ideen und Ziele Connected Cars
Es gibt hier Aufgrund der unterschiedlichen Schwerpunkte natürlich auch unterschiedliche Ziele. Im Bereich der
Fahrsicherheitssysteme geht die Zielsetzung ganz klar in Richtung aktiver Sicherheitssysteme welche bereits in
Ihrer jetzigen Form das Unfallrisiko bzw. die Unfallfolgen drastisch reduziert haben.[1].
Ein weiterer Schwerpunkt ist der Bereich Infotainment. Hierunter fallen z.B. die Integration von
Multimediasystemen, Navigation und Mobiltelefon. Die Verschmelzung dieser Dienste sowie eine einfache
Bedienbarkeit sowie beim Schwerpunkt Navigation die Einbindung von externen Diensten (Stauwarnungen etc.).
3 Connected Cars bei Mercedes
3.1 Car to Car
3.1.1 BAS PLUS (Brems-Assistenten PLUS)
"Sensoren, die das Fahrzeugumfeld im Blick haben und mögliche Gefahren blitzschnell erkennen, bilden den
Kern des Assistenzsystems BAS PLUS, das in Verbindung mit der optionalen DISTRONIC PLUS zur Verfügung steht."
Der Brems-Assistent Plus basiert auf zwei Radarsystemen, ein Fernradar unter dem Kühlergrill sowie zwei
weitwinklige Nahbereichs-Radarsensoren hinter der Frontstoßstange. Der Fernradar welcher den Bereich vor
der Fahrzeugfront über bis zu drei Fahrspuren abtastet arbeitet mit einem Öffnungswinkel von 18° und bis zu
einer Reichweite von 200m (bis 2009 lediglich 150m). Zusätzlich beinhaltet der Fernradar einen weiteren
Sensor der für den Mittelbereich welcher bei 60° Öffnungswinkel eine Reichweite von 60m beinhaltet.Die
zwei Nahbereichssensoren arbeiten mit einem Blickwinkel von 80° bei einer Reichweite von 30m.
Der Brems-Assistent Plus gehört zu den Sicherheitssystemen welche das realle Unfallgeschehen im Augenmerk
haben, hierbei speziell die hohe Zahl an schweren Auffahrunfällen. Der Fahrer des Personenkraftwagens wird
aktiv bei Notfallbremsungen unterstützt. Es entsteht dadurch eine wirksame Hilfe zur Unfallvermeidung.
Wie durch repräsentative Daten der Unfallforschung ermittelt wurde besteht allein durch die Nutzung dieser
Technologie die Möglichkeit 20% aller Auffahrkollisionen zu verhindern, auf Autobahnen sogar um bis zu 36%.
Auch die folgenden Verkehrsteilnehmer wurden bei der Entwicklung berücksichtigt. Die Adaptiven
Bremsleuchten des BAS-PLUS beginnen bei einer Notbremsung in rascher Folge zu blinken. Mit diesem
optischen Signal wird ggf. die Aufmerksamkeit des Folgeverkehrs frühzeitig erreicht und dadurch dessen
Anhalteweg deutlich verkürzt.[2]
3.1.2 Adaptives Bremslicht
Im Falle einer Notbremsung wird das in nahezu allen Mercedes-PKWs verfügbare adaptive Bremslicht aktiv. Im
Falle einer starken Bremsung (Notbremsung) bei einer Geschwindigkeit von mehr als 50km/h in Form einer
schnell blinkenden Bremsleuchte. Sollte das Fahrzeug aus mehr als 70km/h zum Stillstand kommen wird
automatisch die Warnblinkanlage aktiviert. Als Ergebnis wird eine verringerte Reaktionszeit des nachfolgenden
Verkehrs erzielt und somit eine Reduzierung des pozenziellen Unfallrisikos.[3]
3.1.3 Intelligent Light System
Seit 2006 bietet Mercedes das Intelligent Light System. Bei diesem System handelt es sich um insgesamt fünf
Lichtfunktionen, welche auf spezielle Fahr- und Wettersituationen ausgelegt sind. Die fünf Lichtfunktionen:
- Das bisherige Abblendlicht wird durch ein helleres und weiträumigeres Landstraßenlicht ersetzt
- Das zweistufige Autobahnlicht (Fernlicht) bietet bis zu 60% mehr Sicht
- Eine Erweiterung des Nebellichts sorgt für eine breitere Lichtstreuung und damit für eine bessere Ausleuchtung der Randbereiche
- Das erweiterte Nebellicht aktiviert sich automatisch insofern die Nebelschlußleuchte aktiv ist und die Geschwindigkeit weniger als 70km/h beträgt
- Das erweiterte Nebellicht schaltet sich automatisch ab insofern die Geschwindigkeit 100km/h überschreitet
Zusätzlich sind das Abbiegelicht und das aktive Kurvenlicht Bestandteil des Intelligent Light System. Beim
Abbiegelicht wird beim Einschlagen des Lenkrads unterhalb von 40km/h der Bereich seitlich des Fahrzeuges in
einem Winkel von bis zu 65° ca. 30m weit ausgeleuchtet. Das aktive Kurvenlicht ist in das Datennetzwerk des
Fahrzeuges eingebunden und schwenkt die Scheinwerfer bis zu 15° in Lenkrichtung ein. Hierdurch wir die
Fahrbahnausleuchtung um bis zu 90% gegenüber bisherigen Systemen verbessern bzw. die Sichtweite in Kurven
um bis zu 25m erhöht. Die Vielzahl an Lichtfunktionen und automatischer Leuchtweitenregulierung etc. führt
zu einer vor allem bei Nachtfahrten zu einer deutlichen Verringerung des Unfallrisikos.[4]
3.1.4 DISTRONIC PLUS (Abstandsmessung)
Zu geringer Abstand, Unaufmerksamkeit des Fahrers sowie plötzlicher Stillstand des Verkehrs bzw. Bremsung
des Vordermanns sind die häufigsten Ursachen für Auffahrunfälle.
Um dieser Problematik entgegenzuwirken hat Mercedes einen radargestützten Abstandsregeltempomaten namens
"DISTRONIC PLUS" entwickelt. Dieses System welches als Bestandteil bereits "BAS PLUS" enthält reduziert
erheblich das Risiko eines Auffahrunfalles da es potenzielle Gefahrensituationen erkennt und entsprechend
reagiert.
Hierzu wird das Radarsignal des BAS PLUS genutzt um die Entfernung zum Vordermann zu ermitteln. Basierend
auf der Geschwindigkeit und des ermittelten notwendigen Sicherheitsabstands bremst die DISTRONIC PLUS das
Fahrzeug eigenständig mit bis zu 4 m/sec² ab. Insofern vorausfahrende Fahrzeug wieder beschleunigt reagiert
das System wiederum auf die geänderten Parameter und beschleunigt das eigene KFZ ebenfalls im korrekten
Rahmen bis zum vorgegebenen Maximum der Tempomatfunktion.
Hierdurch wird also nicht nur das Risiko eines Auffahrunfalls deutlich verringert sondern auch ein
Zusatzkomfort geboten da der Fahrer von der ermüdenden Routinetätigkeit im Stop-and-Go bzw. im
Kolonnenverkehr befreit ist.
Notfallbremsungen führt das System in der aktuellen Version allerdings noch nicht druch. Sollte ein
Bremsung erforderlich sein bei der eine Verzögerung notwendig ist welche oberhalb des Limits des Systems
liegt wird dies dem Fahrzeugführer akustisch und optisch mitgeteilt um diesen zu erhöhter Vorsicht zu animieren.[5]
3.1.5 Aktiver Park-Assistent
"Mit dem aktiven Park-Assistent von Mercedes-Benz sucht sich das Fahrzeug selbst eine passende Parklücke und
parkt auf Knopfdruck automatisch ein, während der Fahrer nur noch Gas und Bremse bedient."
Sobald die aktuelle Geschwindigkeit des Fahrzeugs 36km/h unterschreitet sucht der Park-Assistent automatisch
nach Parklücken. Bei weniger als 30km/h erscheint eine Meldung im Display des Kombiinstruments insofern das
System eine entsprechende Lücke gefunden hat. Der Fahrzeugführer muss nun lediglich den Rückwärtsgang
einlegen und das Einparkangebot per Tastendruck bestätigen. Die notwendigen Lenkmanöver für den Parkvorgang
führt das System dann eigenständig durch. Lediglich das Gaspedal muss der Fahrer noch eigenständig bestätigen,
darf hierbei allerdings 10km/h nicht überschreiten.
Der Park-Assistent beinhaltet ein elektronisches Steuergerät das die Signale der zugehörigen 10 Ultraschall-
sensoren (sechs im vorderen und vier im hinteren Stoßfänger) auswertet und die bestmögliche Einfahrspur in die
Parklücke berechnet. Das System arbeitet äußerst genau und benötigt für den Einparkvorgang lediglich 1.2m
zusätzlich zur Fahrzeuglänge.[6]
3.2 Car to Infrastructure
3.2.1 Geschwindigkeitslimit-Assistent incl. Temposchilderkennung
Die weltweite Ursache für schwere Verkehrsunfälle ist eine nicht angepasste Geschwindigkeit. der aktuelle
Geschwindigkeitslimit-Assitent von Mercedes erkennt Temposchilder innerhalb von Millisekunden und blendet
die erkannte km/h-Begrenzung im Display des Kombiinstruments ein und bleibt dort präsent bis entweder freie
Fahrt oder aber ein anderes Tempolimit aktiv wird.
Eine Kamera in bzw. an der Frontscheibe liefert Bilder an das entsprechende Steuergerät welches dieses auf runde
Flächen untersucht und entsprechend markiert. Im folgendem Schritt wird über einen entsprechenden
Algorithmus werden die entsprechend markierten Objekte geprüft und entsprechend identifizierten Tempolimits
in das Display des Kombiinstruments übertagen. Da in Europa nicht nur runde sondern auch rechteckige
Tempolimits vorhanden sind wird zusätzlich auf die Straßenkarte des Navigationssystems zurück gegriffen und
eine Plausibilitätsprüfung durchgeführt. Speziell die enormen Fortschritte der bildverarbeitenden
Computertechnik machen eine Auswertung der Bilder in Echtzeit möglich. Somit wird durch dieses System ein
Beitrag zur Unfallvermeidung geleistet
[7]
3.2.2 Spurhalte-Assistent
Der Spurhalte-Assistent warnt den Fahrer des Kfz durch Aktivierung eines Elektromotors im Lenkrad, welcher
für kurze Vibrationen sorgt, insofern das System zu dem Ergebnis kommt das der Wagen ungeplant seine
Fahrspur verlässt. Der Assistent ist zwischen 60km/h und 250km/h aktiv insofern der System eine
Fahrbahnmarkierung erkannt hat. Das System unterscheidet zwischen durchgezogenen Linien und unterbrochenen
Fahrbahnmarkierungen und warnt bei ersteren früher. Sollte gerade ein Sicherheitssystem (ABS, ESP BAS etc.)
aktiv eingreifen deaktiviert der Spurhalte-Assistent sich und unterläßt jegliche Warnung an den Fahrer.[8]
3.3 Technik
3.3.1 Navigation
Eine der neusten Entwicklungen in Sachen Navigation bei Mercedes ist das „Navigation 20“ System. Es ist als
Erweiterung zum „Audio 20“ CD-System von Mercedes erhältlich und kann bei den Mercedes Vertragspartner
nachgerüstet werden. Das „Audio 20“ behält bei Erweiterung alle seine üblichen Funktionen bei, womit das
„Navigation 20“ wirklich nur eine Erweiterung ist und keine anderen Funktionen beeinträchtigt. In ihm sind die
neusten Technologien und Komfortfunktionen vereint.
Techniken: Mit „Reality View Pro“ bietet es eine wirklichkeitsnahe Darstellung der Verkehrsschilder auf
Autobahnen direkt auf dem Display. Hierdurch wir ihnen z.B. bei Autobahnkreuzen eine deutlich bessere
Übersicht verschafft.
Auch integriert ist TMC-Verkehrsmeldung, wodurch sie ständig aktualisierte Stauinformationen erhalten. TMC
hilft durch die frühzeitige Warnung vor Staus, zu verhindern, dass ein Stau noch länger wird, da es entsprechende
Umfahrungen des Staugebietes anbietet und so zur Enlastung des zu vollen Streckenabschnitts dient.
Durch den „Fahrspurassistent Pro“, wird ihnen genauestens angezeigt, welche Fahrspur sie wählen müssen, falls
es zu einer Fahrbahnaufspaltung kommt. Das System erkennt dies frühzeitig und warnt sie somit schon
vorrausschauend, damit noch genug Zeit zum Spurwechsel gegeben ist.
Eingabe am Gerät: Die Zieleingabe kann hier durch einfaches scrollen über die Karte erfolgen und direkt ohne
Texteingabe übernommen werden. Weiter weißt sie das Navigationssystem bei Grenzüberfahrungen auf die für
das jeweilige Land geltenden Verkehrsregelungen und Verkehrsgesetzte hin, wie z.B. Tagfahrlicht,
Promillegrenze oder Geschwindigkeitslimit. Als Zusatz ist beim „Navigation 20“ Kartenmaterial für ganz Europa
enthalten. [9] [10]
3.3.2 Bordcomputer
Mercedes Benz hat eine App für iPhone entwickelt, die es möglich macht, das iPhone nicht nur als Smartphone
oder Navigationsgerät zu nutzen, sondern auch zusätzlich als Bordcomputer. Der Name hierfür wird laut
Mercedes „Smart Drive App“ sein. Den Anfang für diese Technik macht der Smart. Genutzt werden kann das
iPhone dann als Freisprechanlage oder zum Abspielen der auf dem Gerät gespeicherten Musik. Auch
Internetradios oder Potcasts lassen sich so über die Lautsprecher des Fahrzeugs problemlos abspielen. Mit der
speziell entwiockelten Funktion „ID Song“ werden Informationen über Song und Interpret über das
Mobilfunknetz des iPhones abgerufen. Eine weitere Funktion ist das „Car Finder“ System. Es merkt sich den
Standort des Fahrzeugs beim parken und speichert ihn ab. Bei der Suche nach dem Fahrzeug, kann sich der
Suchende den Weg dann per GPS anzeigen lassen und findet so einfach sein Auto wieder. Diese Funktion lässt
sich allerdings auch ohne die entsprechende App nutzen. Ist die Straße auf der man geparkt hat bekannt, braucht
man diese nur bei Google Maps eintragen und kann sich auch so den Weg anzeigen lassen.
Kosten: Das Haltesystem mit dem Namen „Smart Cradle“ kostet allerdings 240Euro und ist Pflicht für die
Benutzung, da hiermit der sichere Halt des Smartphones im Smart gewährleistet wird.
Die entsprechende Applikation kostet auch noch weitere 10€ und außerdem sind jährliche Nutzungskosten von
50€ zu entrichten.[11]
3.3.3 InCar Hotspot: Drahtloser Internetzugang im Fahrzeug
Eine Neuerung bei Mercedes ist ein mobiler, kabelloser uneingeschränkter Internetzugang im Fahrzeug. Dieses
erstmalig zum Einsatz kommende Feature trägt den Namen InCar Hotspot.
Diese neue Technik ist in der Lage, Datensignale über die Fahrzeugantenne zu empfangen. Verbunden mit der
Antenne ist ein WLAN-Router, der die Datensignale direkt verarbeitet. Hiermit ist es möglich die
Internetverbindung auch während der Fahrt konstant aufrecht zu erhalten.
Weiter wird eine datenfähige Sim-karte benötigt, die zusammen mit dem WLAN-Router in der Lage ist, bis zu
drei Endgeräten, wie Notebook, iPhone oder anderen Mobiltelefonen, den Zugang zum Internet zu ermöglichen
ohne dass weitere Kabel benötigt werden.
Unterstützte Formate sind HSDPA, UMTS und GSM/EDGE. Hierdurch wird ein sehr schneller
Übertragungsstandard gewährleistet.
Erstmalig zum Einsatz kommmt diese Neuerung in den E- und S-Klasse Modellen seit Oktober 2009, jedoch
vorerst nicht standardmäßig, sondern als optionales Sonderfeature. Außerdem sind auch bei diesen Modellen
bestimmte Vorraussetzungen notwendig, damit das System kompatibel ist.
Vorraussetzungen: Derzeitige Vorraussetzungen für die Benutzung von InCar Hotspot ist entweder die
E-Klasse W 212 mit Komfort-Telefonie oder die
S-Klasse W/V 221 mit Komfort-Telefonie. [12]
[13]
3.3.4 iPod-Klasse
Einstieg in die iPod-Klasse
Als Vorreiter dieser Technik galten die Autoproduzenten Mini Cooper und BMW. Da immer mehr spezielle
Bausätze zur Integration des iPods oder iPhones angeboten wurden, zog auch Mercedes hier schnell nach
und entwickelte einen entsprechenden Einbausatz zur Integration des iPods.
Hier wird der MP3-Player direkt mit der Fahrzeugelektronik vernetzt und bietet den Insassen eine angemessene
Beschallung. Den Anfang machte bei Mercedes die B-Klasse.
Mit dem so genannten „iPod Interface Kit“ ist in den Fahrzeugen die vollständige Vernetzung und Integration des
MP3-Players möglich.
Die Schnittstelle zwischen Automobil und iPod befindet sich im Handschuhfach, wo lediglich der iPod mit dem
entsprechend zur Verfügung stehenden Anschlusskabel verbunden werden muss. Hierauf folgt eine voll
automatisierte Konfiguration, wonach der MP3-Player ganz einfach über die Tasten des Multifunktionslenkrads
bedient werden kann.
Die Kosten betrugen in Deutschland bei Einführung im Mai 2005 vorerst 183€. Inzwischen ist der Einbaussatz
bereits seit mehreren Jahren für einen Großteil der Fahrzeugflotte von Mercedes Benz verfügbar.
Heutzutage sind bereits viele weitere Konkurrenten in der iPod-Klasse angekommen, die bei den führenden
Autoherstellern in aller Regel zum Standard gehört.
Inzwischen ist Mercedes auch an der Entwicklung von Einbausätzen für das iPhone tätig, siehe 3.3.2 [14]
3.3.5 Bluetooth® Schnittstelle für Mobiltelefone incl. SAP-Profil
Das Hauptaugenmerk bei der Bluetooth Schnittstelle liegt darin, das Handy kabellos mit dem Automobil zu
vernetzen. Mit besagtem System von Mercedes, ist es möglich, nahezu jedes Bluetooth-fähige Mobiltelefon zu
vernetzen und den Bedienkomfort nutzen zu können.
Zusätzlich zu den standard Bluetooth-Funktionalitäten, gibt es als Erweiterung die Funktionen, Laden, Telefon-
Zugriff und Außenantenne, die jedoch mit zusätzlichen Kosten verbunden sind. Alle erwähnten Besonderheiten
sind im Paket „Komfort-Telefonie“ enthalten.
Ein weiteres Sonderfeature ist das Bluetooth Telefon-modul mit SAP-Profil. Wer dieses System im Fahrzeug
integriert hat, der hat auch zugleich die Außenantenne für besseren Empfang und den Telefonbuchzugriff mit im
System integriert. Bei diesem Modul ist es möglich sogar dann eine Verbindung zwischen Fahrzeug und Handy
aufzubauen, wenn dieses lediglich auf dem Rücksitz liegt oder sich z.B. in der Jackentasche befindet.
Der Systemanschluss befindet sich in der Mittelarmlehne, wo nahezu jedes Handy eingesteckt werden kann.
Bei Erstanschluss des Handys, führt das Modul den so genannten „Pairing Prozess“ aus, der per Knopfdruck
ausgelöst wird und Handy und Automobil miteinander verbindet. Ab diesem Zeitpunkt funktioniert die
Synchronisierung dann stets automatisch und Bedarf keinem weiteren zutun. [15]
4 Systeme in der Entwicklung
4.1 Car to Car
4.1.1 Autopilot
Mercedes-Benz hat als weltweit erster Hersteller für Automobile eine automatisierte Prüfmethode für die
Erprobung neuer Techniken entwickelt. Dieses System ist in der Lage selbstständig komplexe und riskante
Fahrmanöver auszuführen, die auf Grund zu großer Risiken nicht selbst von Menschen ausgeführt werden
könnten. Diese Tests werden auf speziellen Testgeländen ausgeführt und dienen der Entwicklung neuer
Sicherheitsfeatures für zukünftige Modelle von Mercedes-Benz. Beruhend auf diesen Tests ist es möglich höchst
Präzise Prüfungen mit den Testfahrzeugen durchzuführen ohne die Entwickler zu gefährden.
Mercedes-Benz gilt als Maßstab für sehr viele Sicherheitstechniken der heutigen Autoindustrie. Beispielsweise
stammen die Entwicklung von Airbag, Dreipunktgurt, ABS oder EPS von Mercedes.
Heutzutage ist man soweit intelligente Sicherheitssysteme zu entwickeln, die vor allem bei menschlichem
Versagen, wie Übermüdung, übersehene Verkehrsteilnehmer im toten Winkel oder schlechte Sicht bei Nacht,
vorbeugen sollen.
Das Auto soll in der Lage sein auf speziell diese Gefahren so zu reagieren, dass Unfälle verhindert werden
können.
Vor Allem hierfür ist das automatisierte Fahren zu Testzwecken optimal geeignet.
Funktionsweise: Der Autopilot funktioniert auf die Weise, dass die reale Person durch mehrere Roboter ersetzt
wird. Diese steuern sowohl die Lenkung als auch Gas und Bremse. Der Autopilot lässt sich dann so
programmieren, dass ein zuvor erstellter Kurs abgefahren wird. Auch ist es möglich mehrere Fahrzeuge an einem
Versuch teilnehmen zu lassen.
Bei Unstimmigkeiten im Ablauf sind die Ingenieure sofort in der Lage den Versuch per Fernsteuerung
abzustellen. Auch der Autopilot ist im Falle unvorhergesehener Geschehnisse alleine in der Lage das Manöver
abzubrechen indem er das Fahrzeug selbstständig abbremst.
Die Ingenieure von Mercedes-Benz sind in der Lage jedes Fahrzeug aus ihrer Flotte mit den Funktionalitäten des
automatischen Fahrens auszustatten um somit verschiedene Sicherheitssysteme und Ausstattungen erproben zu
können.
Für die Forscher am wichtigsten ist zum einen:
Die Reproduzierbarkeit: Um in der Lage zu sein die Fahrzeuge exakt abzustimmen, muss der Autopilot bei
mehreren Versuchdurchläufen immer den genau gleichen Ablauf einhalten um eine brauchbare Vergleichbarkeit
zu erzielen.
Die Sicherheit: In den Testversuchen müssen unter Anderem kritische Situationen herbeigeführt werden, denn
die Systeme sollen ja nur dann zum Einsatz kommen, wenn es einen entsprechenden Grund gibt. Hierfür ist
präzises Timing erforderlich, denn es muss gewährleistet sein, dass sich Niemand in Gefahr begibt.
Trotz dieser Risiken sind diese Tests unausweichlich, da nur so entsprechende Ergebnisse, die für die Entwicklung von zentraler Bedeutung sind, erzielt werden können.
Wie präzise der Autopilot arbeitet zeigen die aufgezeichneten Fahrspuren der Tests. Sie weichen nur um wenige
Millimeter voneinander ab. Bei Testbremsungen liegt der Ort des Stillstandes der Durchläufe bei gleichen
Bedingungen bei nicht mehr als 3cm.
Mit dem Autopilot ist es außerdem möglich Extremsituationen zu durchlaufen, wie z.B. das überfahren einer
heftigen Rampe oder einer Bordsteinkante. Die Geschwindigkeit ist hier um einiges höher als die bei normalem
Vorkommen im Straßenverkehr. Getestet wird somit ob der Airbag bei solchen Erschütterungen nicht fälschlicher
Weise auslöst. Müssten diese Tests von realen Personen durchgeführt werden, müsste man sie hohen körperlichen
Belastungen aussetzen.
Mercedes setzt sich mit seiner Forschung über die gesetzlichen Mindestmaße hinweg und setzt neue Maßstäbe im
Sicherheitsbereich. [16]
4.1.2 Kreuzungsassistent
Mit Hilfe des sich in der Entwicklung befindenden Kreuzungsassistenzsystems, will Mercedes das Unfallrisiko im
Kreuzungsbereich senken. Der Autohersteller forscht dazu an den menschlichen Fehlern und deren Ursachen, die
einen Unfall herbeiführen und prüfen ob diese vermeidbar gewesen wären.
Erforscht wird anhand von Unfallvorgängen die Reaktion der Unfallbeteiligten und wie diese hätten vermieden
werden können. Hierfür gibt es eine zu diesem Zweck gegründete Studie, das sogenannte Gidas-Projekt
(German In-Depth Accident Study).
Untersucht werden in der Studie jährlich ca. 2000 Unfälle, die sich um Raum Dresden und Hannover ereignet
haben. Zu jedem Fall gehört die Analyse der Spuren, die Rekonstruktion des Unfalls. Die sich hieraus ergebenden
Daten werden detailliert in einer Datenbank gespeichert. Pro Fall kommen in etwa 5000 Einzeldetails zusammen.
Bei der Simulation werden mit Hilfe von Kameras der Fußraum, sowie Mimik und Haltung des Fahrers
beobachtet und in Echtzeit ausgewertet. Weiter werden die Reaktionszeiten genauestens dokumentiert und der
Druck mit dem der Fahrer die Bremse betätigt oder Lenkbewegungen ausführt. Auch werden spezielle
Befragungen mit den Unfallfahrern oder anderen Beteiligten durchgeführt um möglichst viele Informationen zu
erhalten bezüglich des Zustands des Fahrer oder mögliche Ablenkung durch Musik etc. .
Heutzutage gibt es bereits einige Systeme aus der Entwicklung die zum Einsatz kommen.
Probleme: Probleme gibt es mit der sehr kurzen Zeitspanne die der Assistent zur Verfügung hat um eine
Bremsung oder ein Ausweichmanöver einzuleiten. In der Regel geht es hier um 1-2 Sekunden in der das System
zu entscheiden hat. Die Erkennungssensoren müssen so eingestellt sein, dass sie einerseits noch in der Lage sind
das Fahrzeug früh genug zum Stillstand zu bringen, andererseits, dürfen sie keinen Fehlalarm auslösen, durch den
es wiederum zu anderen Risiken kommen könnte. Auch das Warnsystem darf nicht zu früh auslösen, da es sonst
vom Nutzer irgendwann nicht mehr ernst genommen und vielleicht sogar deaktiviert wird.
Mercedes-Benz baut hier auf die parallele Entwicklung mehrerer System von denen in Zukunft sicher Einige zum
Einsatz kommen werden. [17]
4.2 Car to Infrastructure
Intelligente Verkehsschilder:
Eine neue Entwicklung im Thema Connected Cars sind intelligente Verkehrsschilder.
Damit diese funktionieren und die Autofahrer vor Staus warnen können, ist es notwenidig, dass die Fahrzeuge
mittels WLAN, DAB oder UMTS miteinander kommunizieren. Auch ist es nötig, dass die Fahrzeuge in der Lage
sind mit der Infrastruktur in Kontakt zu treten. Mittels „Road Side Units“ können dann bei prognostizierten Staus
oder Baustellenbereichen auf der Autobahn, Warnungen über die intelligenten Verkehsschilder abgesetzt werden,
womit es in vielen Fällen möglich ist, zu unterbinden, dass überhaupt ein Stau entsteht. Weiter sind die Schilder
auch in der Lage mit den Navigationsgeräten in Kontakt zu treten um so die Fahrzeuginsassen frühzeitig vor
Staubildung oder Baustellen warnen zu können. [18]
4.3 Entwicklungsfahrzeuge von Mercedes
4.3.1 Sicherheitsfahrzeug ESF 2009
’’’ESF 2009 Allgemeines: ’’’
Das so genannte ESF 2009 (Sicherheitsfahrzeug von Mercedes), ist seit 1974 das erste Fahrzeug von Mercedes,
dass speziell zur Entwicklung neuer Technologien in der Sicherheit eingesetzt wird und somit anschaulich
macht, welche neuen Sicherheitstechniken es in Zukunft geben kann bzw. wird.
Die Entwicklung des Fahrzeugs fand in der Versuchswerkstatt in Solingen statt, wo es auch komplett angefertigt
wurde. Als Basis zur Entwicklung des Fahrzeugs wurde das Mercedes Model S 400 HYBRID herangezogen.
Die Techniken die in diesem Fahrzeug stecken sind zum großen Teil in Demonstrationen vorführfähig.
Insgesamt besitzt das Sicherheitsfahrzeug über ein Dutzend an Neuentwicklungen die zur Steigerung der
Sicherheit dienen sollen und zukünftig auch in handelsüblichen Fahrzeugen von Mercedes Benz zum Einsatz
kommen sollen.
Dr. Thomas Weber, Daimler-Vorstand für Konzernforschung und Entwicklung Mercedes-Benz Cars, über das
ESF 2009: „Mit dem ESF 2009 setzen wir gerade jetzt ein klares Zeichen für die Innovationskraft von Daimler.
Wer sich mit dem ESF 2009 befasst, erkennt zudem, dass mehr Sicherheit und verbesserte energetische Effizienz
nicht im Widerspruch zueinander stehen müssen. Auf beiden Feldern wollen wir mit neuen Ideen den Fortschritt
treiben“
[19]
[20]
Aufgeführt werden hier die bedeutendsten fünf Neuenwicklungen, die das ESF 2009 vorzuweisen hat:
1. PRE-SAFE Structure (Aufblasbare Metallstrukturen):
Diese von Mercedes Benz entwickelte Technologie beruht auf der Idee einer Luftmatratze. Ist diese nicht
Aufgeblasen liegt sie schlaff zusammengefaltet an der Seite und nimmt nicht viel Platz weg. Im Aufgepumpten
Zustand hingegen besitzt sie eine deutlich resistentere Struktur und kann locker das Gewicht einer oder
auch mehrerer Personen tragen.
Auf die gleiche Art funktionieren auch die aufblasbaren Metallstrukturen. Werden diese Strukturen nicht benötigt
sind sie um Platz zu sparen gefaltet. Sollten sie aber benötigt werden, können sie im Bruchteil von Sekunden
aufgeblasen werden. Dies geschieht mit einem Gasgenerator, der einen Druck von 10-20 bar erzeugt.
Ein vergleichbarer Vorgang findet auch beim Aufblasen bei dem heutzutage in nahezu jedem Auto vorhandenem
Airbag statt. Bei dem angesprochenen Innendruck von 10-20 bar entfaltet sich das Metallprofil und sorgt für
deutlich höhere Stabilität.
Vorteile dieser Technik: Da die Räume im Auto durch weitere Neuerungen immer knapper werden, ist diese
Technologie, die für stabilere Strukturen des Fahrzeugs sorgt, eine gute Weise Platz zu sparen und natürlich auch
das Gewicht zu reduzieren. Zu erwähnen ist, dass die Stabilität, die ein übliches Fahrzeug bietet nicht
verschlechtert wird, sondern durch die PRE-SAFE Structure lediglich ersetzt wird.
Ein Beispiel hierfür ist, dass es möglich wäre, das Gewicht der Tür einer S-Klasse um bis zu 500Gramm zu
senken, da der Seitenaufprallträger mit der angesprochenen Technik leichter werden könnte ohne die Stabilität
des Fahrzeugs zu beeinflussen oder sogar zu verschlechtern. [21]
2. Der „Braking Bag“:
Der Braking Bag beruht auf einer alten Idee von Mercedes die hier wieder aufgegriffen wird. Bei dieser
Sicherheitstechnik handelt es sich um eine Art Airbag, der sich zwischen der vorderen Achse und der
Unterbodenverkleidung befindet. Gekoppelt ist dieses System mit dem PRE-SAFE System. Dieses leitet bei
einem nicht mehr zu verhindernen Crash eine sofortige Vollbremsung ein und entfaltet den Braking Bag. Der
Braking Bag stützt das Fahrzeug durch einen speziellen Reibbelag gegen die Fahrbahn ab und bremst das
Fahrzeug somit. Die Abbremsung wird zusätzlich durch die Vertikalbeschleunigung des Fahrzeugs erhöht, da die
Reibung hierdurch zunimmt.
Der Braking Bag wirkt solange bis es zum tatsächlichen Aufpralls des Fahrzeugs kommt. Diese Technik greift auf
die PRE-CRASH Sensorik von Mercedes Benz zu, die derzeitig schon in Fahrzeugen von Mercedes zum Einsatz
kommt und bereits in der Lage ist selbstständig Sicherheitsmaßnahmen zum Schutze der Fahrzeuginsassen
einzuleiten.
Vorteile dieser Technik: Mit dem Braking Bag ist es möglich eine Verzögerung des Fahrzeugs von bis zu 20 m/s²
zu erreichen und somit die im Fahrzeug vorhandene Bewegungsenergie schneller als nur durch eine normale
Bremsung abzubauen.
Ein weiterer Vorteil ist, dass das Fahrzeug durch den Braking Bag um bis zu acht cm nach oben gehoben wird.
Hiermit wird ein normaler Weise auftretendes Eintauchen nach unten, auch Bremstauchen genannt reduziert,
wodurch die Lage des Fahrzeugs gegenüber des Unfallgegners besser ausgerichtet ist.
Auch die Rückhaltesysteme haben eine deutlich besser Wirkung, da die Sitze den Insassen um mehrere
Zentimeter entgegen kommen. Durch die stärkeren Verzögerungskräfte werden die Insassen bereits bei der
Bremsung vorgespannt und die Gurte sind bereits vorgestraft, die Erhöhung der Verzögerung beim Aufprall wird
somit reduziert.
Weiter wird die beim Unfall typische Nickbewegung nach unten Verringert oder auch ganz vermieden, da das
Fahrzeug nach unten abgestützt wird.
Zusammenfassung: Es lässt sich somit sagen, dass der Braking Bag den Insassen eine vergrößerte Knautschzone
bietet. Berechnungen zu Folge kann dieses System bereits bei einer niedrigen Geschwindigkeit von nur 50 km/h
als eine virtuell verlängerte Knautschzone von ca. 18cm angesehen werden. Das erweiterte PRE SAFE System
mit Braking Bag wird sich bis zur Einführung noch etwas hinauszögern. Jedoch wurden bereits in einer C-Klasse
entsprechende Tests durchgeführt.[22]
3. Pre Safe Pulse®:
Das PRE SAFE® Pulse System verlagert bei einem nicht mehr zu verhindernden Seitencrash, der durch
entsprechende Sensoren erkannt wurde, sowohl Fahrer als auch Beifahrer zur Fahrzeugmitte hin. Hierbei
kommen Luftkammern zum Einsatz, die sich in den Seitenwangen der Rückenlehnen befinden. Bei Erkennung
eines bevorstehenden Crashs, blasen sich diese nach Art des Airbags innerhalb von Bruchteilen einer Sekunde
auf, wodurch die Fahrzeuginsassen einen Anschub zur Fahrzeugmitte hin erhalten. Hierdurch ist es möglich, den
Fahrer bzw. Beifahrer um bis zu fünf cm aus dem Gefahrenbereich zu bewegen.
Weiter wird die Belastung auf die Passagiere verringert, da sich die Insassen bereits vor dem Aufprall in die
entsprechende Richtung bewegen, in die sie bei einem Aufprall ohnehin beschleunigt werden würden.
Vorteile dieser Technik: Ein großer Vorteil dieses Systems ist, dass es reversible ist. Das heißt, dass dieses
System nach Verwendung nicht ausgetauscht werden muss sondern weiter verwendet werden kann. Gleiches gilt
auch für die jeweiligen Sitze.[23]
4. Belt Bag:
Diese neu entwickelte Technik hat bereits einen für dieses Produkt aussagekräftigen Namen. Hierbei geht es um
eine Kombination aus Sicherheitsgurt und der Technik eines Airbags. Das System wird wie auch die meisten
anderen dann ausgelöst, wenn über die Crashsensoren signalisiert wird, dass es zu einem schweren Aufprall
kommen wird. Das Airbagsteuergerät ist dann in der Lage, nicht nur die normalen Airbags, sondern eben auch
den Belt Bag auszulösen. Beim Auslösen des Systems, wird mittels eines Generators das zweilagige Gurtband
aufgeblasen. Durch die sich am Gurtband befindenden Reißnähte platzt der Gurt auf und erreicht so ein innneres
Volumen von ca. vier Litern. Zum Einsatz soll dieses System laut Mercedes favorisiert im Fahrzeugfond
kommen, wo man auf Grund der Bauweise keine normalen Airbags verwenden kann. Man kann sich den Einsatz
der Belt Bags hier sehr gut vorstellen, da hier der Rückhalt durch die Gurte noch erheblich wichtiger ist.
Vorteile dieser Technik: Die Vorteile liegen grundsätzlich erstmal darin, dass die Kraft, die durch den
Sicherheitsgurt auf die Insassen ausgeübt wird besser auf den Körper verteil wird, da die Fläche die durch den
Belt Bag am Körper abgedeckt wird um einiges größer als die eines normalen Sicherheitsgurtes ist. Hierdurch
werden vor Allem Verletzungen des Brustkorbs vermieden. [24]
5. Interseat Protection:
Oft werden bei einem Unfall die Gefahren, die innerhalb des Fahrzeuges zwischen den Insassen die sich im
Fahrzeug befinden auftreten können, unterschätzt. Zwar droht die meiste Gefahr von außen durch Hindernisse
oder Verkehrsgegner, jedoch sind auch die Gefahren im Fahrzeug nicht außer Acht zu lassen. Selbst Passagiere,
die angeschnallt sind, können sich im Falle eines Aufpralls erheblich gegenseitig verletzten.
Die Interseat Protection von Mercedes hilft nun, dies einzuschränken oder zu verhindern. Sie kann sowohl in der
vorderen als auch in der hinteren Sitzreihe zum Einsatz kommen. Hierbei geht es jeweils darum, die Insassen
räumlich zu trennen. Gekoppelt ist auch dieses System mit dem PRE-SAFE®-System. Sollte durch die
PRE-SAFE®-Sensoren ein bervorstehender Unfall prognostizieren werden, schnellt in sekundenbruchteilen eine
Airbag-Stützstruktur zwischen Fahrer und Beifahrer oder den hinteren Passagieren hervor, die beide voneinander
trennt.
Vorteile dieser Technik: Ein Vorteil hierbei ist, dass sich das System vorne innerhalb der Frontsitze befindet und
sich somit mit der Verstellung der Sitze optimal zu den Insassen ausrichtet. Anders funktioniert dieses System im
Fahrzeugfond. Hier muss die Sitzstellung nicht berücksichtigt werden, weswegen sich das System hier in der
Mittelarmlehne zwischen den beiden Passagieren befindet, die beim Auslösen wie bereits angesprochen, ebenfalls
eine räumliche Trennung erfahren.[25]
4.3.2 F 800 Style
Beim F 800 Style, handelt es sich um ein von Mercedes-Benz entwickeltes Automobil der Zukunft. In der
fünfsitzigen Limousine der Oberklasse stecken moderne Komfort- und Sicherheitssysteme. Gleichzeitig springt
einem aber auch die für Mercedes typisch sportliche Optik des Fahrzeugs ins Auge.
Technik: Eine besondere Schnittstelle zum Connected Car, stellt das Cam-Touch-Pad Bedienkonzept dar.
Mit diesem System ist es möglich, dass Internet aus dem Fahrzeug heraus zu nutzen. Bereits 2008 hat Mercedes
einen Ausblick auf die volle Nutzung des Internets gegeben. Denn mit dem myCOMAND System von Mercedes
steht einem der Zugriff zum Internet in vollem und eingeschränktem Umfang zur Verfügung.
Hiermit direkt Verknüpft sind spezielle Funktionen wie die Nutzung von Musikdatenbanken, Internettelefonie
oder ein sich automatisch updatendes Navigationssystem.
Eine weitere Innovation ist das neu entwickelte Assistenzsystem. Dieses System besitzt ein eingebauten Öko-
Trainer, der den Verbrauch um 10-15% vermindern soll. Hierdurch soll einem die Angst des abrupten Endes
der Energiezufuhr bei Elektroautos der Zukunft genommen werden. Der Bordcomputer ist in der Lage die
Reichweite des Wagens zu berechnen und hierbei auch Straßentyp und Topografie mit einzubeziehen. Zur
Übersicht wird angezeigt, wie weit die Reichweite mit der noch vorhandenen Ladung bzw. Spritmenge in jede
Himmelsrichtung ist.
Für Komfort sorgt der Bordcomputer vor allem in Stausituationen auf der Autobahn. Genutzt werden hierzu die
Radsensoren, sowie eine Stereo-Kamera, die in der Lage ist die Bewegungsrichtung anderer Verkehrsteilnehmen
zu ermitteln. Aufgrund der ermittelten Daten ist das Fahrzeug in der Lage sich selbstständig an den vorausfahrend
Wagen zu heften. Hierbei wird auch die Lenktätigkeit vom Bordcomputer übernommen. Dieses System
funktioniert aber derzeit nur bei einer Geschwindigkeit bis zu 40km/h, wie sie allerdings in Stausituationen nicht
unüblich ist.
Allerdings orientiert sich der Assistent an der Fahrspur des vorausfahrenden Wagens, weswegen es nur sinnvoll
funktioniert, wenn auch dieser die Spur die man selber fahren will beibehält.[26]
[27]
4.3.3 F 700 (2007)
Beim „F 700“ handelt es sich um den Vorgänger des „F 800“, der 2007 fertiggestellt wurde. Das
Ziel bei der Entwicklung war, ein Auto mit ausreichendem Fahrkomfort aber zugleich hoher
Umweltfreundlichkeit zu kreieren. Es sollte niedrig im Verbrauch sein aber dennoch sehr gute
Fahrleistungen aufweisen.
Technik: Als Antrieb kam hier eine Kombination aus einem 175kW starken Vierzylinder-DIESOTTO Motor
und einem 15kW starken Hybridmodul zum Einsatz. Hiermit wurde ein Verbrauch von nur 5,3l auf 100km
erreicht.
Elektronik: Ein 20“ Monitor strahlt Bilder in 3D aus. Weiter besitzt dieser Monitor eine Schicht
aus dreidimensionalen Rippen, wodurch zwei Teilbilder in unterschiedlichen Winkeln erzeugt werden.
Das menschliche Auge nimmt beide Bilder getrennt wahr und ist so in der Lage das Bild im Kopf wieder
zu einem dreidimensionalen Bild zusammensetzen.
Zur Erleichterung der Bedienung ist im F 700 ein Servo HMI (Human-Machine-Interface) System mit an Bord.
Bei komplexeren Eingaben wird ein Avatar in Form einer jungen Frau zur Verfügung gestellt.
Unter Avatar, der bei diesem Eingabesystem zum Einsatz kommt, versteht man einen Stellvertreter einer
realen Person. Diese soll einem die Bedienung vereinfachen indem sie durch gesprochene Dialoge mit dem
Fahrer in Kontakt tritt. Hilfreich ist dies zum Beispiel bei der Zieleingabe im Navigationsmenu,
bei Auswahl eines Radiosender oder beim wählen eines Kontaktes aus dem Telefonbuch.
Auch beim Surfen im Internet soll es zukünftig möglich sein, die Unterstützung des Avatars zu nutzen.
Hierbei soll der Zugriff auf Online-Datenbanken, den Terminkalender oder E-Mail möglich sein.
Durch den Avatar soll zusätzlich die Ablenkung des Fahrers durch zum Beispiel Tasteneingabe bei
Navigation, E-mail etc. reduziert werden.[28]
[29]
4.3.4 F 600 HYGenius (2005)
Der F600 HYGenius galt als der teuerste Mercedes aller Zeiten. Optisch erinnert er an eine B-Klasse, wirkt
jedoch deutlich futuristischer. Der F600 ist verhältnismäßig schwer und besitzt einen niedrigen Schwerpunkt.
Er besitzt einen sehr leisen Antrieb und auch von den eigens angefertigten Reifen hört man während der Fahrt
kaum auffällige Geräusche.
Technik: Angetrieben wird er durch eine Brennstoffzelle, kombiniert mit einem Elektromotor. Der Elektromotor
besitzt eine sehr gute Leistung von bis zu 85kW und 350 Nm Drehmoment. Beim Dauerbetrieb kommt er auf ca.
60 kW. Der Kraftstoffverbrauch soll laut Mercedes bei nicht einmal 3 Litern pro 100km liegen.
Erst nach einer Reichweite von 400km muss der F600 wieder mit einer Versorgungsstation verbunden werden.
Zur weiteren Reichweitegewinnungwird Bremsenergie auf direktem Wege dem Li-Ion-Akku zugeführt.
Der F600 wird bei langsamer Fahrt alleine durch den Elektromotor angetrieben. Nur bei schnellerer Fahrt oder
längerer Fahrstrecke, schaltet sich die Brennstoffzelle hinzu.
Auch bei der Geschwindigkeit hat sich gegenüber seiner Vorgänger einiges getan. Er erreicht als
Spitzengeschwindigkeit 170 km/h.
Weitere Techniken: Im Innenraum befinden sich 4 elektrisch verstellbare Einzelsitze die zahlreiche
Einstellungsmöglichkeiten bieten. Weiter lassen sich die Hintersitze nach hinten verschieben um mehr
Beinfreiheit zu schaffen. Dies geschieht jedoch zu Ungunsten des Kofferraumvolumens.
Weitere Vorteile sind Gangwahl per Knopfdruck oder der nun auch bei bis zu -25 C° mögliche Kaltstart.
Der Start des Fahrzeugs war bei Vorgängermodellen in der Regel bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt nicht
möglich. Weitere Vorteile bieten die sich nach oben öffnenden Türen. Durch sie ist auch der Ausstieg in engen
Parklücken kein wirkliches Problem mehr.
Die Sitzte passen sich selbstständig der Anatomie des Fahrers an und steigern so den Fahrkomfort.
Weiter befinden sich in den Außenspiegeln Kameras, die den toten Winkel beobachten. Sollte sich dort ein
Fahrzeug befinden, so wird der Fahrer entsprechend gewarnt. Im Stand sind die Kameras in der Lage
herannahende Fahrzeuge oder auch Fahrräder zu erkennen und blockieren z.B. zur Vermeidung von Unfällen die
Türen. Zur zusätzlichen Sicherheit befindet sich im Fahrzeug ein Knieairbag für den Beifahrer. Im Falle eines
Aufpralls fahren bei den Kopfstützen automatische Seitenwagen aus, die den Kopf sicher fixieren.
Auch das Bediensystem bietet einige Neuerungen. Es ist beispielsweise in der Lage zu erkennen ob Fahrer oder
Beifahrer Einstellungen vornehmen möchten und zeigt hieran orientiert die jeweiligen Menus auf dem Bildschirm
an. Weiter ist die Anzeige in der Lage das Bild des Displays mit Hilfe von Spiegeln so zu projizieren, dass sich
das Bild in etwa 1,40m Entfernung zum Fahrer befindet. Somit werden dessen Augen entlastet und ermüden nicht
so schnell wie beim normalen Wechseln von Nah—auf Fernsicht und umgekehrt. Das kommt daher, dass sich die
Augen beim Blick von der Straße auf den Bildschirm weniger stark umstellen müssen.
Zur Einsparung von Energie ist der F600 mit moderne LED-Scheinwerfer ausgestattet. [30]
[31]
5 Bewertung
5.1 Vorteile und Chancen
Die zunehmende Vernetzung von Fahrzeugen, Infrastruktur und Unterhaltungselektronik bietet eine Vielzahl von
Entwicklungsmöglichkeiten und bietet speziell Premiumherstellern wie Mercedes sich von der Konkurrenz zu
distanzieren und Alleinstellungsmerkmale zu schaffen.
5.1.1 Sicherheit
Durch die bereits etablieren Sicherheitssysteme (ABS, Bremsassistent, ESP etc.) wurde bereits belegt [1]
das durchEntwicklungen von Sicherheitssystemen im Bereich Connected Cars nachhaltigeine Reduzierung des
Unfallrisikos stattgefunden hat. In diesem Bereich wird auch weiterhin intensiv geforscht und entwickelt.
Durch immer intelligentere Sicherheitssysteme bis hin zum fahrerlosen Kraftfahrzeug sind hier in Zukunft
viele Chancen und Möglichkeiten zur weiteren Reduzierung der Unfallgefahr vorhanden.
5.1.2 Informationen
Speziell in den letzten Jahren hat im Bereich Infotainment ein massiver Entwicklungsprozess stattgefunden.
Navigation gehört heute bei fast jedem Neuwagen zum Standard, auch DVD-Player etc. sowie
Entertainment-Systeme für die Fondinsassen werden von quasi allen Herstellern angeboten. Im Rahmen dessen sind
in diesem Bereich massive Entwicklungen zu erwarten. Im Bereich der Telemetriedienste also auch in Hinsicht
auf mobiles Internet über LTE sind eine Vielzahl von Produkten zu erwarten. Beispiele über mögliche
Entwicklungen gibt es bei car-to-car-Konsortium dem fast alle Hersteller angehören.
5.1.3 Entlastung
Anhand von bereits implementierten Systemen (z.B. DISTRONIC PLUS, Park-Assistent etc.) wurde bereits
gezeigt wie immens die Entlastung für die Fahrzeugführer bereits heute ist. Auch in diesem Bereich
sind weitere Entwicklungen bereits abzusehen und werden für weitere Entlastung der Fahrer sorgen
(z.B. intelligente Stauumfahrung durch Car-to-Car bzw. Car-to-Infrastructure-Kommunikation).
5.2 Nachteile und Risiken
Neben den vielen positiven Aspekten birgt diese umfangreiche Thematik natürlich auch Nachteile und Risiken.
Hierbei sind natürlich zwei Gefahren besondern offensichtlich. Zum einen die theoretische Angreifbarkeit
aller drahtlosen Systeme welche extern kommunizieren, zum anderen die erhöhte Unfallgefahr wenn ein
Fahrassistent unerwartet versagt bzw. ausfällt.
5.2.1 Informationsflut
Ein theoretisches Problem welches sich im Lauf der Zeit stellen könnte ist die Informationsflut. Desto mehr
Fahrzeuge einen aktiven Datenaustausch untereinander durchführen desto schneller besteht die Gefahr das die
vorhandene Datenbreite bzw. die Rechenkapazität nicht ausreicht um alle einkommenden Daten zu empfangen
bzw. zu verarbeiten. Dies könnte speziell für Sicherheitssysteme welche auf eine Echtzeitdatenverarbeitung
zur vollen Funktionalität angewiesen sind kritisch werden.
5.2.2 Schutz vor Angriffen
Neben der Informationsflut auf oben beschriebe Art besteht ein weiteres Risiko in der Angreifbarkeit der
Systeme. Neben einer künstlichen Informationsflut zum Zweck eines Systemversagens wird durch die immer
stärkere drahtlose Vernetzung der Kraftfahrzeuge auch das Interesse entsprechender Personen geweckt hier
verbotenen Zugriff auf die Sicherheitssysteme etc. zur Datenmanipulation bzw. Fahrzeugsteuerung zu erlangen.
Das die Angreifbarkeit bzw. die Manipulation der Systeme bereits heute eine reelle Bedrohung darstellt wurde
in entsprechenden Tests bereits festgestellt.[32]
5.2.3 Zuverlässigkeit des Systems
Ein wichtiger Punkt bei der Entwicklung und Implementierung von computergesteuerten Assistenten ist
selbstverständlich deren Zuverlässigkeit. Da Kraftfahrzeuge sowohl in extrem kalten Winterregionen als
auch in heißen Wüstenregionen muß gewährleistet sein das alle Bauteile unempfindlich gegen Hitze,Kälte,
Staubpartikel etc. sind. Dies wird von allen Automobilherstellern glücklicherweise aufwendig getestet.
6 Fazit
Mercedes-Benz hat eine Vielzahl von Systemen in die Serienfertigung mit integriert. Sowohl der Komfort als die
Sicherheit der Kraftfahrzeuge wurde damit enorm gesteigert. Die aktuellen Entwicklungen welche zum Teil
herstellerübergreifend stattfinden lassen noch eine Vielzahl von Systemen erwarten welche den Komfort als
auch die Sicherheit weiter steigern und damit auch das Unfallrisiko sowie die Unfallfolgen weiter senken
werden. Speziell die Tatsache das viele Standards gemeinsam in Konsortien wie car-to-car.org erarbeitet
werden wird hier dem Kunden voraussichtlich zugute kommen. Es bleibt hier zu hoffen das die Systemsicherheit
gegen Manipulation und Ausfall noch drastisch erhöht wird.
Alles im allem sind hier die Zukunftsperspektiven sehr vielversprechend.
7 Abkürzungsverzeichnis
| Abkürzung | Bedeutung |
|---|---|
| 3D | Drei Dimensional |
| ABS | Anti Blockier System |
| App | Applikation |
| BAS | Brems-Assistenten PLUS |
| BMW | Bayerische Motoren Werke |
| DAB | Digital Audio Broadcast |
| DVD | Digital Versatile Disc |
| EDGE | Enhanced Data rates for GSM Evolution |
| ESF | Elektronisches Sicherheits-Fahrzeug |
| ESP | Elektronisches Stabilitäts-Programm |
| GIDAS | German In-Depth Accident Study |
| GPS | Global Positioning System |
| GSM | Global System for Mobile Communications |
| HMI | Human-Machine-Interface |
| HSDPA | High Speed Downlink Packet Access |
| ID | Identifikation |
| Kfz | Kraftfahrzeug |
| (interface)Kit | Kernel for Intelligent Communication Terminals?? |
| kW | KiloWatt |
| LED | Light Emitting Diode |
| Li-Ion Akku | Lithium-Ionen-Akkumulator |
| LTE | Long Term Evolution |
| Mp3 | MPEG Audio Layer |
| MPEG | Motion Picture Expert Group |
| Nm | Newtonmeter |
| SAP | Systeme, Anwendungen, Programme in der Datenverarbeitung/ service access point?? |
| Sim | Subscriber Identity Module |
| TMC | Traffic Message Channel |
| UMTS | Universal Mobile Telecommunications System |
| WLAN | Wireless Local Area Network |
8 Abbildungsverzeichnis
9 Fußnoten
- ↑ 1,0 1,1 Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Unfallentwicklung auf deutschen Straßen 2008. Wiesbaden 2009 ( online, PDF, 794 KB, a, besonders S. 7 und S. 9f.,(05.06.2010)
- ↑ Vgl. Daimler AG: TechCenter "BAS Plus", 2010,http://www.mercedes-benz.de/content/germany/mpc/mpc_germany_website/de/home_mpc/passengercars/home/passengercars_world/webspecials/techcenter_webspecial.chaptercomandaps.html#/bas_plus/details, (05.06.2010)
- ↑ Vgl. Daimler AG: TechCenter "Adaptives Bremslicht", 2010,http://www.mercedes-benz.de/content/germany/mpc/mpc_germany_website/de/home_mpc/passengercars/home/passengercars_world/webspecials/techcenter_webspecial.html#/adaptive_brakelight/details, (05.06.2010)
- ↑ Vgl. Daimler AG: TechCenter "Intelligent Light System", 2010,http://www.mercedes-benz.de/content/germany/mpc/mpc_germany_website/de/home_mpc/passengercars/home/passengercars_world/webspecials/techcenter_webspecial.chaptercomandaps.html#/ils/details, (05.06.2010)
- ↑ Vgl. Daimler AG: TechCenter "Distronic Plus", 2010,http://www.mercedes-benz.de/content/germany/mpc/mpc_germany_website/de/home_mpc/passengercars/home/passengercars_world/webspecials/techcenter_webspecial.html#/distronic_plus/details, (05.06.2010)
- ↑ Vgl. Daimler AG: TechCenter "Aktiver Parkassistent", 2010,http://www.mercedes-benz.de/content/germany/mpc/mpc_germany_website/de/home_mpc/passengercars/home/passengercars_world/webspecials/techcenter_webspecial.html#/active_parking/details, (05.06.2010)
- ↑ Vgl. Daimler AG: TechCenter "Geschwindigkeitslimit-Assistent incl. Temposchilderkennung", 2010,http://www.mercedes-benz.de/content/germany/mpc/mpc_germany_website/de/home_mpc/passengercars/home/passengercars_world/webspecials/techcenter_webspecial.html#/speed_limit_assist/details, (05.06.2010)
- ↑ Vgl. Daimler AG: TechCenter "Spurhalte-Assistent incl. Temposchilderkennung", 2010,http://www.mercedes-benz.de/content/germany/mpc/mpc_germany_website/de/home_mpc/passengercars/home/passengercars_world/webspecials/techcenter_webspecial.html#/lane_keeping_assist/facts, (05.06.2010)
- ↑ Vgl. Daimler AG: Artikel „Drahtloser Internetzugang im Fahrzeug“, 2009, http://media.daimler.com/dcmedia/0-921-658746-49-1244450-1-0-0-0-0-1-11694-854934-0-1-0-0-0-0-0.html, (24.05.2010, 20:01)
- ↑ Vgl. Daimler AG: Artikel „Der Mercedes-Benz InCar Hotspot. Internet und E-Mail unterwegs.“, 2010, http://www.mercedes-benz.de/content/germany/mpc/mpc_germany_website/de/home_mpc/passengercars/home/servicesandaccessories/genuine_partsandaccessories/genuine_accessories/incar_hotspot.0003.html, (02.06.2010, 13:56)
- ↑ Vgl. Manager Magazin: Artikel „Willkommen in der iPod-Klasse“, 2005, http://www.manager-magazin.de/it/cebit/0,2828,342233,00.html, (25.05.2010, 11:51)
- ↑ Vgl. Daimler AG: Artikel „Bluetooth® Schnittstelle“, 2010, http://www.mercedes-benz.de/content/germany/mpc/mpc_germany_website/de/home_mpc/passengercars/home/passengercars_world/webspecials/techcenter_webspecial.chaptercomandaps.html#/bluetooth/details, (25.05.2010, 12:28)
- ↑ Vgl. Daimler AG: Artikel „Autopiloten bei Mercedes-Benz - „Automatisiertes Fahren“: Neue Prüfmethodik für modernste Sicherheitssysteme“, 2010, http://media.daimler.com/dcmedia/0-921-656548-49-1294063-1-0-0-0-0-0-11694-0-0-1-0-0-0-0-0.html, (04.06.2010, 21:47)
- ↑ Vgl. Daimler AG: Artikel „Daimler entwickelt Kreuzungsassistenten mit Hilfe der Unfallforschung“, 2008, http://www.atzonline.de/index.php;do=show/id=7699/alloc=1, (04.06.2010, 23:10)
- ↑ Vgl. Heise Online: Artikel „Connected Cars und intelligente Verkehrsschilder gegen den Verkehrskollaps“, 2008, http://www.heise.de/newsticker/meldung/Connected-Cars-und-intelligente-Verkehrsschilder-gegen-den-Verkehrskollaps-216470.html, (06.06.2010, 13:19)
- ↑ Vgl. Jordan, Markus: Artikel „Das Sicherheitsexperimentalfahrzeug ESF 2009“, 2009, http://blog.mercedes-benz-passion.com/2009/06/das-sicherheitsexperimentalfahrzeug-esf-2009/, (20.05.2010, 13:12)
- ↑ Vgl. Daimler AG: Artikel „Das Experimental-Sicherheits-Fahrzeug ESF 2009“, 2009, http://www.daimler.com/technologie-und-innovation/sicherheitstechnologien/esf-2009, (20.05.2010, 13:27)
- ↑ Vgl. Daimler AG: Artikel „PRE-SAFE Structure: Aufblasbare Metallstrukturen“, 2009, http://media.daimler.com/dcmedia/0-921-658892-49-1212806-1-0-0-0-0-0-11702-854934-0-1-0-0-0-0-0.html, (20.05.2010, 13:14)
- ↑ Vgl. Daimler AG: Artikel „Braking Bag: Der Bremsfallschirm fürs Auto“, 2009, http://media.daimler.com/dcmedia/0-921-658892-49-1212813-1-0-0-0-0-0-11702-854934-0-1-0-0-0-0-0.html, (20.05.2010, 13:17)
- ↑ Vgl. Daimler AG: Artikel „PRE-SAFE® Pulse: Automatischer Knuff in die Seite“, 2010, http://www.daimler.com/dccom/0-5-1214698-49-1214757-1-0-0-1214699-0-0-135-7165-0-0-0-0-0-0-0.html, (20.05.2010, 13:21)
- ↑ Vgl. Jordan, Markus: Artikel „Belt Bag: Clevere Kreuzung aus Gurt und Airbag“, 2009, http://blog.mercedes-benz-passion.com/2009/06/belt-bag-clevere-kreuzung-aus-gurt-und-airbag/, (20.05.2010, 13:23)
- ↑ Vgl. Daimler AG: Artikel „Interseat Protection: Komm mir nicht zu nah“, 2010, http://www.daimler.com/dccom/0-5-1214698-49-1214780-1-0-0-1214699-0-0-135-7165-0-0-0-0-0-0-0.html, (20.05.2010, 13:25)
- ↑ Vgl. Daimler AG: Artikel „Forschungsfahrzeug Mercedes-Benz F 800 Style: Effizienz trifft Eleganz“, 2010, http://www.daimler.com/dccom/0-5-1275048-49-1277732-1-0-0-0-0-0-36-7145-0-0-0-0-0-0-0.html, (20.05.2010, 19:43)
- ↑ Vgl. Spiegel Online: Artikel „Mercedes F 800 Style, E-Klasse von übermorgen“, 2010, http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,679025,00.html, (31.05.2010, 11:58)
- ↑ Vgl. Daimler AG: Artikel „F 700 (2007)“, 2010, http://www.daimler.com/dccom/0-5-1276316-49-1276357-1-0-0-0-0-0-15679-0-0-0-0-0-0-0-0.html, (26.05.2010, 12:35)
- ↑ Vgl. Focus Online: Artikel „Mercedes F 700“, 2007, http://www.focus.de/auto/neuheiten/studie/tid-7402/mercedes-f-700_aid_132669.html, (26.05.2010, 12:38)
- ↑ Vgl. Focus Online: Artikel „Mercedes F 600 Hygenius, Universal Studios“, 2006, http://www.focus.de/auto/neuheiten/spritsparkonzepte/mercedes-f-600_aid_27081.html, (04.06.2010, 12:33)
- ↑ Vgl. Spiegel Online: Artikel „Mercedes F 600, Die Zukunft blickt ums Eck“, 2005, http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,379055,00.html, (04.06.2010, 11:19)
- ↑ Vgl. autosec.org: Experimental Security Analysis of a Modern Automobile, http://www.autosec.org/pubs/cars-oakland2010.pdf, (06.06.2010)
10 Literatur- und Quellenverzeichnis
| Car-To-Car Konsortium |


