Einsatz von Backlinks zur Verbesserung des Rankings bei Google

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Namen der Autoren: Nicole Wolf, Sebastian Hille, Turan Cengiz
Titel der Arbeit: Einsatz von Backlinks zur Verbesserung des Rankings bei Google
Hochschule und Studienort: FOM Köln-Nord


Inhaltsverzeichnis


1 Abkürzungsverzeichnis

AbkürzungBedeutung
SEOSearch Engine Optimization
URLUniform Resource Locator
HTMLHypertext Markup Language
HTTPHyper Text Transfer Protocol
WYSIWYGWhat you see is what you get


2 Abbildungsverzeichnis

Abb.-Nr.Abbildung
1Webcrawler-System
2Zusammenhang von Worthäufigkeit und Wortrelevanz
3Das Prinzip der invertierten Pyramide aus dem Journalismus
4Beipsiel für den Gebrauch der OR, AND und NOT (Boolesche Operator)
5Startmenü Adobe Dreamweaver
6Darstellung Google Linksuche
7Google Toolbar zur Anzeige von Backlinks - verkürzte Darstellung
8Darstellung TouchGraph Google Browser
9Google Toolbar - verkürzte Darstellung
10PageRank-Umrechnung in der Google Toolbar
11Seiten mit PageRank 10
12Ausschnitt aus dem Patent von Larry Page
13Berechnung des PageRank - Ausgangssituation
14Berechnung des PageRank - Ergebnis
15Deutsche Startseite "Open Directory Project"
16Darstellung Zirkelbezug
17Blickbewegungen
18Organic Ranking Visibility
19Verlinkungsvarianten
20Google PageRank Neubewertung
21Durchschnittspreise nach Kategorien
22Durchschnittspreise nach PageRank


3 Tabellenverzeichnis

Tabelle Nr.Quelle
1Durchschnittspreise nach Kategorien und Anzahl Angebote
2Durchschnittspreise nach PageRank und Anzahl Angebote


4 Einführung

Die Fallstudie - Einsatz von Backlinks zur Verbesserung des Ranking bei Google - geht auf die PageRank-Bewertung von Google ein. Der Leser soll einen Einblick über die Funktion des Inbound-Link bekommen.

Dabei gehen wir im ersten Kapitel auf die Suchdienste und deren Funktionen, Suchallgorithmen und Arbeitsweisen ein. Auch werden Möglichkeiten aufgezeigt, die es neben dem Backlink für die Optimierungen einer Internetseite gibt.

Im zweiten Teil erfährt der Leser mehr über den technischen Hintergrund des Backlinks. Wie funktioniert er und welche Möglichkeiten gibt es um sein PageRank zu verbessern? Dazu werden einige Tools zur Bearbeitung und zur Analyse vorgestellt.

Es gibt bei der Suchmaschinenoptimierung viele verschiedene Wege, um die gewünschte Rangposition zu erreichen. Selbst im Bereich der BackLink-Vergabe gibt es verschiedene Möglichkeiten für den Bezug von Backlinks. Der dritte Teil geht auf diese Optimierungsmöglichkeiten ein und zeigt unter dem wirtschaftlichem Aspekt, wie heute mit dem PageRanking umgegangen wird.

Durch die enorme Verbreitung und durch das steigende Wachstum des Internets hat heutzutage jedes Unternehmen, welches konkurrenzfähig bleiben möchte, eine eigene aussagekräftige Internetseite.

Damit aber diese Seiten nicht im Informationsüberfluss untergehen, gibt es technische und inhaltliche Möglichkeiten die relevante Rangposition in den Suchmaschinen mit vielen Mitteln zu beeinflussen.

Ziel eines jeden Unternehmens, welches sich im Internet präsentieren möchte, ist es, unter anderem durch Nutzung bestimmter Suchwörter, eine möglichst hohe Rangposition in den Suchergebnissen zu erreichen.


5 Suchmaschinen/ Optimierung allgemein

5.1 Suchdienste

Suchdienste dienen als Vermittler zwischen Informationsanbieter und Informationssuchende. In einer aktuellen Studie beginnen 90 % der Internetbenutzer eine Suche im Internet nach Informationen, Produkten und Dienstleistungen über eine Suchmaschine [1].

Webkataloge, Suchmaschinen, Metasuchmaschinen und Payed Placement-Suchmaschinen gehören zu den in vier Grundtypen unterteilten Suchdienste.

Jeder Suchdienst hat bestimmte Schemen, wie Internetseiten platziert werden können. Um diese Strategie verstehen zu können muss man sich zunächst mit den Suchdiensten vertraut machen.

5.1.1 Webkatalog

Dokumente und Dateien können in einem Webkatalog aufgenommen und dann von Mitarbeitern des jeweiligen Suchdienstes manuell geprüft, redaktionell bewertet, verworfen oder akzeptiert werden. Durch die intellektuelle Bewertung wird das Suchergebnis wesentlich gesteigert. Um nun zu wissen welche Kriterien für die Positionierung von Seiten in Webkatalogen sinnvoll sind, muss man sich 2 verschiedene Verfahren anschauen. Es wird unterschieden in ein gewichtetes Verfahren und ein ungewichtetes Verfahren.

Bei dem gewichtete Verfahren wird manuell den Seiten eine Gewichtung (wie genau trifft das Dokument das Thema) zugewiesen.

Bei dem ungewichteten Verfahren wird der Beitrag ebenfalls manuell in der Datenbank einsortiert. Allerdings stellt nicht das Thema das Suchkriterium dar, sondern zum Beispiel die alphabetische Reihenfolge oder das Entstehungsdatum [2].

5.1.2 Suchmaschinen

Suchmaschinen haben 3 (laut Erlhofer) oder 4 Kernfunktionen (laut Glöggler) mit denen sie sich von Webkatalogen unterscheiden.

In der Datenbeschaffung/ -gewinnnung werden bei Suchmaschinen Informationen gesammelt, gesichtet und in ein passendes Format gebracht. Diese Aufgabe wird vom Webcrawler-System wahrgenommen. Der Webcrawler sammelt die heruntergeladenen Daten, wie z. B. Länge des Dokuments, Zeitstempel des Erstellungsdatums und des letzten Besuchs, Dokumenttyp, Seitentitel aus dem Title-Tag oder den Hostname und IP-Adresse des Hosts. Diese vergleicht der Crawler auf Veränderungen, so dass eine möglichst hohe Aktualisierung gewährleistet wird. Bei Webkatalogen muss man seine Seite über ein Anmeldeformular anmelden sowie aktivieren [3].

Die Datenanalyse und -verwaltung wird möglich, indem ein "Informations-Retrievel (Wiedergewinnungs)-System" eine einfache und gut zu durchleuchtende Datenstruktur aufbereitet. Diese Umwandlung, von komplexen Webseiten zu vereinfachten reduzierten Daten in Textformat, wird als Dokumentenrepräsentation bezeichnet. Dieses Format stellt die Basis für das Retrievel-System dar. Hierdurch werden Methoden/ Gewichtungen vergeben, die ihren Bezug auf ein Schlagwort geltend machen. Je dichter die Schlagwörter, umso höher ist die Gewichtung und damit die Trefferquote bei einer Suchanfrage. Diese inhaltliche, zum Sachverhalt passende Beschreibung aus einer kontrollierten Sammlung von Schlagwörtern, nennt man Indexierung[4]. Laut Glöggler gehören zu den Kernfunktionen auch die Funktionen des Aufbaus und die Verwaltung der Datenstrukturen. Auch diese Aufgaben übernimmt das Retrievelsystem.

Die Verarbeitung der Suchanfrage mit der Berechnung der Relevanzbewertung erfolgt über die Funktionalität des Searchers. Durch die Erstellung des Indexes im Verwaltungssystem wird eine Liste generiert, welche die am besten gewichteten Einträge anzeigt [5]! Bei Webkatalogen werden die einzelnen Themenstrukturen mit Hilfe von Blättern abgesucht.

5.1.3 Metasuchmaschinen

Metasuchmaschinen besitzen keinen eigenen Datenbestand, sondern greifen gezielt auf die Daten von anderen Suchmaschinen und Webkatalogen zu! Sie haben eine eigene Benutzeroberfläche, sind aber trotzdem nur ein Recherchetool, welches auf andere Suchmaschinen via HTTP-Request zugreift. Metasuchmaschinen nehmen eine Suchanfrage auf, wandeln diese in eine Syntax um, schicken diese Daten an eine Suchmaschine, bekommen eine Antwort, analysieren diese Resultate und eliminieren die Duplikate [6].

5.1.4 Payed Placement-Suchmaschinen

Bei dem Payed Listing-Verfahren werden gekaufte Rangpositionen bei Suchmaschinen eigens in den dafür vorgesehenen Bereichen platziert [7].

5.2 Suchalgorithmen und Aufbau von Suchmaschinen

Um Backlinks am effektivsten anzuwenden, sollte man wissen wie Suchmaschinen arbeiten. Keiner der Suchmaschinenanbieter hat seine konkreten Suchallogorithmen bekannt gegeben. Dennoch gibt es einige Grundprinzipien, welche alle Suchmaschinen gemein haben. Zum einen benutzen Suchmaschinen WebCrawler-Systeme, welche Dokumente aus dem Web herunterladen, die der Suchmaschine bislang unbekannt waren. Dieser Datenbestand wird zunächst auf Aktualität überprüft, bevor die Datenbestände entsprechend angepasst werden.

Damit ist der Webcrawler die Schnittstelle zum World Wide Web. Dieser baut über Protokollmodule (Clients mit direktem Kontakt zu Servern) und Verarbeitungsmodule, auch Storeserver/ Scheduler genannt, (Verantwortung liegt in der Verarbeitung und Speicherung/ Sicherung der gewonnenen Informationen), einen Datenbestand auf. Zu den Datenspeichermodulen gehören der Dokumentenindex und das Depot (Repository). Der Scheduler ist der zentrale Verwaltungspunkt im Web-Crawler-System [8].


Image:Webcrawler-System.png

nach Erlhofer, S. 71

Abbildung 1: Webcrawler-System


Der WebCrawler bekommt nun vom Scheduler den Auftrag eine bestimmt URL (Uniform Ressource Locator) auf ihre Gültigkeit oder Aktualität zu überprüfen. Sobald die Daten erkannt und verarbeitet sind, werden sie als lokale Kopie, eine Datei überwiegend im HTML-Code, in das Repository gespeichert.

5.3 Information-Retrievel-System

Suchmaschinen organisieren ihren Datenbestand auf der Systematik von Information-Retrievel-Systemen. Diese Datenbanken haben zur Aufgabe einen effizienten durchsuchbaren Datenbestand (Indexierung) entstehen zu lassen. Dieser wird mit Hilfe von Bewertungskriterien erfasst.Dadurch wird eine bestimmte Rangfolge bei den durch eine Suchanfrage ausgelösten Prozess berücksichtigt[9]. Die Datenbank beinhaltet keine strukturierte Datenbank, sondern beinhaltet unstrukturierte Textdokumente. Die Analyse erfolgt über ein Erkennungsmodul, welches eine Zeichenfolge als ein Wort erfasst. Diese Wörter werden zentral in einem Index erfasst. Bei einer Suchanfrage wird zuerst analysiert, ob sich das gesuchte Wort im Index befindet. Danach erfolgt die Lokalisierung der Dokumente unter dem Aspekt, welches der Dokumente eine hohe Dichte des gesuchten Wortes beinhaltet[10]. Dadurch entsteht, anders als bei SQL-Datenbanken, eine inhaltliche Gewichtung/ Relevanz des Dokuments.

Diese Keywords sind die Basis für die hohe Position des Rankings. Dabei ist das Word-Steming (Bilden des Wortstamms/ Transfomieren von Worten auf ihre semantische Grundform) eine zusätzliche Methode, um die Anzahl von Dokumenten bei einer Suchanfrage zu erhöhen. Die Bestimmung von Diskreptoren/ Keywords ist eine schwierige Aufgabe, denn diese sollen bei der Identifikation eines Themas in einem Dokument helfen! Hierbei ist natürlich die Häufigkeit des auftretenden Wortes ein zusätzliches Auswahlkriterium[11].

Allerdings wurde durch empirische Untersuchungen nachgewiesen, dass nicht das häufigste Wort (meistens dienen Substantive als Keywords) den Inhalt des Dokumentes widerspiegelt, sondern eher die mittlere Häufigkeit den Sinn des Dokuments wiedergibt[12].


Bild:Worthäufig vs Bedeutung.gif

Nach Glöggler, S. 55

Abbildung 2: Zusammenhang von Worthäufigkeit und Wortrelevanz

Auch das Gegenteil wird bei der Keyword-Suche angewandt. Es gibt Stoppwortlisten, die Schlüsselwörter beinhalten, welche nicht bei der Indexierung berücksichtig werden.

Betrachtet man nun auch noch den Scanvorgang des menschlichen Auges in Bezug auf Internetseiten, wie in der Studie von Jakob Nielsen über das Leseverhalten von Nutzern im Web, so stellt man fest, dass Schlagwörter als ausschlaggebend für den Textinhalt indentifiziert werden. Das Prinzip der invertierten Pyramide aus dem Journalismus stellt diesen Effekt treffend dar.

Bild:Prinzip_der_invertierten_Pyramide_aus_dem_Journalismus.gif

Nach Erlhofer, S. 236

Abbildung 3: Das Prinzip der invertierten Pyramide aus dem Journalismus


Prinzipiell sollten die Schlüsselbegriffe möglichst mehrfach in den ersten 1000 Zeichen auftreten[13].


Neben der Keyword-Suche gibt es auch andere Verfahren, die für die Gewichtung und die Relevanz von Wörtern in einem Dokument herangezogen werden. Zu den statistischen Gewichtungsmodellen gehören das Vektorraummodell und die relative Worthäufigkeit (Verhältnis der Anzahl an Schlüsselwörtern zur Gesamtzahl an Wörtern). Dabei sollte man darauf achten, dass der Wert nicht größer als 8% beträgt, da sonst das Dokument als Spam gewertet wird. Desweiteren gibt es noch die inverse Dokumentenhäufigkeit oder auch die Lage eines Keyword in einem Dokument. Viele Suchmaschinen benutzen auch das von Google eingeführte Link Popularity & Analysis-Verfahren[14].

Beim Cluster-Verfahren sind für die Positionierung nicht einzelne Wörter ausschlaggebend, sondern hier werden Dokumente mit gleichen Keywords zu Gruppen zusammengefasst. Dadurch erhält man nicht nur eine größere Auswahl, sondern auch einen schnelleren Zugriff.

Bei den Suchmaschinen kann man zusätzlich Filter einbauen wie Boolesche Operatoren (z.B. alle eingegebenen Wörter suchen, oder nur eines der Wörter, oder alle Wörter in exakter Reihenfolge, etc.), Sprachfilter, Zeichensatzfilter, Dateiformat, Dokumentengröße oder ähnliche Funktionen. Nun kann der Suchende eigenständige Entscheidungen über den Suchverlauf treffen.

Bild:Boolesche Operatoren.GIF

Quelle: www.mediaculture-online.de

Abbildung 4: Beipsiel für den Gebrauch der OR, AND und NOT (Boolesche Operator)[15]

5.4 Allgemeine Strategien zur Optimierung von Internetseiten

Die Seitenoptimierung kann man Off-, als auch Online tätigen. Dabei entstehen durchaus einige Fehler, welche man beachten sollte! Einige Punkte der Fehlervermeidung werden hier aufgelistet:

  • Man sollte sich über das Dateiformat einig sein. Viele Suchmaschinen ignorieren bestimmte Dateiformate. Möchte man nicht bei der Web-Site auf das Flashformat verzichten, sollte man trotzdem eine alternative HTML-Website entwickeln. Möchte man JavaScripte benutzen sollte man wissen, dass empirische Untersuchungen ergeben haben, dass die Hälfte aller Nutzer JavaScript in Ihren Browser-Einstellungen deaktiviert haben, da viele Programmabstürze auf fehlerhafte Scripte zurückgeführt werden konnten[16].
  • Achtung bei Cookies, es werden nicht alle von Suchmaschinen akzeptiert und die Folge kann eine Nichtaufnahme in der Indexierung der Website sein.
  • Einige Begriffen gehören zu den Stoppwörtern oder Blacklinks. Tauchen diese Begriffe in der Website auf, dann kann auch hier Folge sein, dass die Seite nicht mehr indexiert wird.
  • Eine Gefahrenquelle, explizit auf Backlinks bezogen, sind Link-Farms. Hier werden viele Verweise auf einer Seite abgespeichert. Diese Seiten besitzen keinen wirklichen Inhalt. Dadurch werden sie auch von Google als Spam-Instrumentarium betrachtet[17].

Aber auch Hidden-Links, versteckte Verweise in Sätzen (z.B. Der Punkt am Satzende), könnten schnell als Spam erkannt werden. Für die erste Optimierung einer Seite sollte man folgende allgemeine Punkte abarbeiten[18]:

  • Keyword-Recherche: Welche Stichworte beschreiben den Inhalt am ehesten?
  • Maximale Dateigröße zur Indexierungsgrenze beachten: Je geringer die Datenmenge, desto schneller kann die Seite aufgebaut werden
  • Gliederung durch Überschriften: strukturierte Übersicht der Themen
  • Sinnvoller Seitentitel

Für eine dauerhafte Erreichbarkeit der Internetseite und damit der Sicherstellung der Rangposition sollte der Host dauerhaft verfügbar sein, denn Webrobot-Systeme besuchen URL´s in periodischen Abständen. Und ist dann der Server nicht erreichbar, kann die Seite nicht aktualisiert werden.

5.4.1 Monitoring & Controlling von Rankpositionen

Um sicher zu gehen, dass alle Einstellungen auch den gewünschten Erfolg hatten, sollte man die Rangposition regelmäßig überwachen. Nicht nur die Analyse der Mitbewerber und deren Schlüsselwörter, sondern auch folgenden Verhaltensweisen sind sinnvoll:

  • Die URL sollte dauerhaft verfügbar sein, denn Webrobot-Systeme besuchen URL´s in periodischen Abständen und versuchen deren Existenz, als auch mögliche Änderungen, zu erkennen. Ist dann die URL nicht erreichbar, kann die Seite nicht aktualisiert werden. Gründe für eine nicht erreichbare URL könnte ein Serverproblem sein, z.B. ein temporär überlasteter Server oder es gab einen Server-Crash. Dies hat zur Folge, dass die Seite erneut vom Webrobot-System besucht wird. Eine geringe Wiederbesuchshäufigkeit könnte die Folge einer wiederholten Serverüberlastung sein, denn durch die schlechte Erreichbarkeit wird die Seite in einen niedrigeren Crawl Cluster eingeordnet und deshalb in größeren Abständen durch das System besucht.
  • Ein weiterer Fehler kann das Löschen von Dokumenten sein. Hier wird der Server Code Error 404 übermittelt. Besser ist es, ein Redirect auf ein anderes inhaltlich ähnliches Dokument zu erstellen.
  • Die fehlende Erreichbarkeit einer URL kann auch an einem DNS-Server Problem liegen. Damit könnte ein Problem bei der Auflösung von einem Domain-Namen in eine IP-Adresse gemeint sein.
  • Bei Wechsel von Protokollen (z.B. von HTTP auf HTTPS) sollte man durch einen Redirect eine erneute Indexierung anstoßen, ansonsten erkennen die Suchmaschinen eventuell nicht, dass es eine Veränderung gab.

Da man alle diese Punkte nicht jedes Mal manuell überprüfen kann, gibt es Website- und Server-Monitoring-Tools, welche die DNS-Auflösung, die Verfügbarkeit des Netzes und letzten Endes auch die Verfügbarkeit der URL überprüfen[19].

Zudem gibt es noch Rank Checking Programme, welche die genaue Positionierung einer Webseite bei Suchmaschinen durch Eingabe von Suchwörtern ermitteln. Gleichzeitg erfolgt eine Auflistung aller Websites zu dem eingegebenen Wort.

Eine zu häufig ausgeführte Ranküberprüfung kann eine Exkludierung zur Folge haben. Selbst Google weißt in seinen AGB´s darauf hin [20].

5.4.2 Hilfestellungen & Tipps zur Rankoptimierung

Beim KAKADU-Prinzip geht es in erster Linie darum, die Internetseite mit einfachen Mitteln so interessant zu gestalten, dass viele Links abgelegt werden und somit das Ranking steigt. Dabei bildet jeder Buchstabe eine bestimmte Vorgehensweise [21].

  • Kostenlose Informationen: Viele Surfer suchen Hilfestellungen im Internet. Wenn man nun also kommentierte Links, wie Schritt-für-Schritt-Anleitung aus dem EDV-Bereich, in seiner Seite unterbringen kann, dann steigt das Interesse der User.
  • Aktuelles: Je aktueller ein Thema oder ein Beitrag ist, desto öfter wird dieser vielleicht gelesen. Leider ist es nicht immer einfach die richtigen Informationen zu finden. Newsletter können, wenn richtig angewendet, auch zu der Aktualität beitragen. Jedoch ist dies mit Vorsicht zu betrachten, denn bei zu vielen Newslettern könnten die Anwender schnell genervt sein und besuchen die Seite nicht mehr.
  • Künstlerisches: Die Nachfrage an Musik, Videos oder Grafiken ist enorm gestiegen. Dadurch findet man vermehrt verlinkte Videos auf Internetseiten.
  • Außergewöhnliches: Je seltener ein Angebot der Seite, desto häufiger wird die Seite besucht.
  • Downloads: Der Boom der Tauschbörsen steigt. Aber besser man bietet Freeware an.
  • Unerlaubtes: Damit ist nicht das Verbotene gemeint, sondern eher etwas mit großer Anziehungskraft wie Fotos von Prominenten oder Bastelanleitungen für Kartoffelkanonen. Diese Dinge liegen oft in einer Grauzone. Auch hier sollte man sich über die rechtlichen Möglichkeiten und Konsequenzen informieren.

Diese Komponenten sollte man auch bei der technischen Gestaltung beachten.


6 Backlinks - technischer Hintergrund

6.1 Was sind Backlinks und wie werden sie erstellt

Als Backlink oder Rückverweis wird ein Textlink, der von einer anderen Webseite auf die eigene Webseite verweist, bezeichnet[22].

Auf Basis von Backlinks wurden für Suchmaschinen Gewichtungsverfahren entwickelt, die sich durch den Betreiber einer Webseite nur schwer beeinflussen lassen, da Betreiber von Webseiten in der Regel keinen direkten Einfluss auf die Erstellung von Backlinks haben. Ein Backlink wird durch den Verweis von der Webseite eines Dritten auf die eigene Webseite erstellt. Um ein höheres Ranking bei Suchmaschinen zu erzielen, wird somit keine direkte Optimierung an der eigene Webseite vorgenommen, sondern durch die Verlinkung von den Webseiten Dritter. Diese Optimierungsmethode für Suchmaschinen gehört zu den Methoden der 'Offpage'-Optimierung.

Webseiten lassen sich mit einfachen Texteditoren, die Dateien als reinen Text speichern können, erstellen oder bearbeiten. Um einen Link auf eine andere Seite zu erstellen würde der von Microsoft mitgelieferte Editor und der folgende HTML Befehl vollkommen ausreichen: <a href=“domain.de“>Domaine</a>

Das Interesse von Laien, sich eigene Webseiten basteln zu können, ohne entsprechendes Fachwissen zu besitzen, wurde vom Markt erkannt und entsprechende WYSIWYG-Editoren auf den Markt gebracht. Zu solchen Editoren gehören z.B. Microsofts FrontPage und Macromedia Dreamweaver von Adobe. Mit solchen Programmen wird die Internetseite beim Erstellen genauso angezeigt wie sie im Endeffekt aussieht.


Startmenü Dreamweaver

Abbildung 5: Startmenü Adobe Dreamweaver

6.2 Anzeige von Backlinks

Um festzustellen von welchen Webseiten Backlinks auf eine bestimmte Seite existieren, gibt es sowohl Tools, die die entsprechenden Seiten anzeigen als auch Suchmaschinenbefehle.

Bei Suchmaschinen wird der Befehl direkt in das Suchfeld eingegeben.

Altavista und Fireball: +link:domain.de/seite.hrml –url:domain.de Der erste Teil der Anfrage zählt alle Links, der zweite Teil schließt alle Ergebnisse aus, die innerhalb der eigenen Webseite verweisen[23].

Google: link:www.domain.de/seite.html Der Befehl zeigt alle Webseiten an die auf die entsprechende Webseite verweisen.

Bei Suchmaschinen, die auf der Technologie der Firma „FAST Search & Transfer“ basieren, wie z.B. Lycos und Alltheweb, können URL-Verweise über die Advanced Search gefunden werden [24].


Google Linksuche

Abbildung 6: Darstellung Google Linksuche


Mit der Google Toolbar bietet Google ein einfaches Werkzeug um sich die Backlinks einer Webseite anzeigen zu lassen. Hierbei wird automatisch der entsprechende Suchbefehl für die aufgerufene Seite in das Suchfeld von Google eingetragen. Die Google Toolbar wird von Google zum kostenlosen Download angeboten.


Google Toolbar zur Anzeige von Backlinks - verkürzte Darstellung

Abbildung 7: Google Toolbar zur Anzeige von Backlinks - verkürzte Darstellung


Eine optisch ansprechende Variante bietet der TouchGraph Google Browser, der alle bestehenden Verknüpfungen untereinander graphisch darstellt.


Darstellung TouchGraph

Abbildung 8: Darstellung TouchGraph Google Browser

6.3 Link Popularity und PageRank

Lange Zeit reichten Webautoren „On the Page“-Methoden zur Suchmaschinenoptimierung um Ihre Webseite attraktiver gestalten zu können und damit ein höheres Ranking für Ihre Suchmaschinen zu erhalten. „On the Page“-Methoden zur Suchmaschinenoptimierung sind jedoch leicht beeinflussbar. Daher wurde der Ruf nach einer manipulationssicheren Methode zur Ermittlung der Relevanz einer Webseite laut.

Die Gründer von Google, Sergey Brin und Larry Page, entwickelten 1997 für ihre Suchmaschine ein Verfahren zur Bewertung der Suchergebnisse. Als Grundlage ihres Bewertungssystems diente die Annahme dass ein Link von einer Webseite zur Webseite eines anderen als Empfehlung für diese Webseite angesehen werden kann, und je mehr Webseiten auf diese eine Webseite verlinken, umso mehr Empfehlungen gibt es für diese Webseite. Auf diese Weise wird das Urteil vieler Menschen im Internet mit ins Ranking der einzelnen Suchmaschinen integriert und Spamming-Tricks die Grundlage entzogen. Dieses Vorgehen entspricht dem Grundgedanken des Zitierens von akademischer Literatur, ist aber durch die kommerzielle Nutzung des Internets nicht miteinander vergleichbar. Das PageRank Verfahren wurde nicht, wie man erwarten würde, nach dem englischen Wort Page für Seite benannt sondern nach seinem Erfinder Larry Page. Dieses von Google als PageRank bezeichnete Bewertungsverfahren wird in der Literatur auch Link-Popularity bezeichnet, wobei sich Link-Popularity und das PageRank Verfahren voneinander unterscheiden. Für die Link-Popularity werden lediglich alle eingehenden Links summiert und somit die Popularität ermittelt. Google berücksichtigt bei seinem Algorithmus aber nicht nur die Anzahl der Links, die auf eine Seite zeigen, sondern auch welches Ranking die verweisende Seite selber hat. So kann es sein das auch eine Seite mit relativ wenig Backlinks ein gutes Ranking erhält. Wenn von einem Katalog, wie zum Beispiel Yahoo, auf eine Webseite verlinkt wird erhält diese Seite automatisch einen höheren PageRank.

Das Ranking einer Seite wird von Google in einem Zahlenwert zwischen Null und Zehn ausgedrückt. Mit Hilfe der Google Toolbar lässt sich der PageRank der von Google ermittelt wurde, durch Anzeige eines Balkens graphisch darstellen.


Google Toolbar mit PageRank Information - verkürzte Darstellung

Abbildung 9: Google Toolbar - verkürzte Darstellung


Umrechnung PageRank Google Toolbar

nach Sebastian Erlhofer (2006) S. 136

Abbildung 10: PageRank-Umrechnung in der Google Toolbar


Im Internet wurden von Gerald Steffens unter http://www.suchmaschinen-optimierung-seo.info/pagerank.html Seiten zusammen getragen, die einen maximalen PageRank von zehn erreicht haben.


www.suchmaschinen-optimierung-seo.info/pagerank.html

Quelle: www.suchmaschinen-optimierung-seo.info/pagerank.html

Abbildung 11: Seiten mit PageRank 10


Als Nachteil dieser Bewertungssysteme ist zu nennen das es einzig auf die Anzahl der Webseiten ankommt, die auf die Webseite verlinken und nicht auf den Inhalt der Webseite. Wobei PageRank noch die Qualität der eingehenden Links in Form des PageRanks der verlinkenden Seite mit einbezieht. Der wesentliche Nachteil der Link-Popularity ist das es alleine auf die Anzahl der Links ankommt und nicht auf die Qualität der Links. Dies wurde auch von Webautoren erkannt und Link-Farms wurden angelegt. Link-Farms sind Seiten mit einer enormen Ansammlung von Links, die auf externe Seiten verweisen[25].

6.3.1 Berechnung des PageRank

Nach Larry Page und Sergey Brin nutzt der typische Internet Benutzer bei seiner Fortbewegung im Internet einen beliebigen Link ohne dabei auf dessen Inhalt zu achten, wodurch der Benutzer auch als „Random Surfer“ bezeichnet wird. Die Wahrscheinlichkeit dass der Internet Benutzer einen bestimmten Link auswählt ergibt sich demnach aus der Anzahl der zur Verfügung stehenden Links. Dementsprechend müssen zur Berechnung des Werts für eine Webseite die PageRank-Werte aller Webseiten, die dorthin verlinken, berücksichtigt werden, was die Berechnung des PageRanks recht aufwändig macht. Das heißt: wird bei einer Webseite die Verlinkung auf andere Webseiten geändert so hat dies Auswirkungen auf alle weiteren bisher miteinander verlinkten Webseiten.

Der ursprüngliche PageRank-Algorithmus berechnet den PageRank einer Seite aus dem PageRank der Seiten, die auf die Erstere verweisen. Alle PageRanks zwischen verlinkten Webseiten sind mehr oder weniger voneinander abhängig. Durch die Abhängigkeit voneinander wird die Berechnung des PageRanks für alle Webseiten so häufig nacheinander durchgeführt bis eine ausreichende Annährung an einen genauen Wert gegeben ist.

PR(A) = (1-d) + d (PR(T1) / C(T1) + … + PR(Tn) / C(Tn))

Erläuterung:
PR(A): PageRank der Webseite A
PR(Ti): PageRank der Seiten, von denen ein Link auf die Webseite A zeigt.
C(Ti): Anzahl aller ausgehenden Links von der Seite Ti.
d ist ein Dämpfungsfaktor, der Wert liegt zwischen 0 und 1.
PR(Tn) / C(Tn): Gibt an das für jedes Dokument das auf Webseite A verlinkt, ein PageRank-Wert errechnet wird.


Patent PageRank Berechnung Quelle: http://v3.espacenet.com

Quelle: http://v3.espacenet.com

Abbildung 12: Ausschnitt aus dem Patent von Larry Page


Der Dämpfungsfaktor entspricht der Wahrscheinlichkeit dass ein „Random-Surfer“ einen Klick auf einen der vorgegebenen Links nicht vornimmt sondern die vorgegebene Struktur verlässt indem er eine neue Seite aufruft. Die Wahrscheinlichkeit dass der „Random-Surfer“ eine neue Seite aufruft, geht mit (1-d) in die Berechnung des PageRanks für jede Seite mit ein. In der Literatur wird meist mit einem Dämpfungsfaktor von 0.85 gerechnet.

Es ist zu beobachten dass der PageRank je Webseite ermittelt wird. Selten wird sich jedoch ein Webautor mit einer Seite im Internet zufrieden geben, so dass im Netz Webseiten mit gleichwertigen Unterkategorien entstehen. Bei hierarchisch aufgebauten Webseiten sollten somit die Unterkategorien wieder auf die Startseite verlinken damit der erreichte PageRank nicht verschwendet wird. Wird zum Beispiel das Logo als Link zur Startseite verwendet erhöht sich nicht nur die Benutzerfreundlichkeit sondern es erhöht sich automatisch der PageRank der Startseite. Wenn jetzt alle Unterkategorien auf die Startseite verlinken erhöht sich der PageRank entsprechend. Würde hingegen eine Seite auf die nächste verlinken würde sich der PageRank entsprechend aufteilen. Ein ausgehender Link reduziert in jedem Fall den PageRank einer Seite[26].

Ein Problem bei der PageRank Berechnung ergibt sich aus der Tatsache dass sich nicht alle Webseiten in den Datenbanken von Google befinden und damit auch nicht für jede Seite ein PageRank ermittelt worden ist. Diese Webseiten werden bei der Berechnung des PageRanks zunächst entfernt und später wieder eingefügt. Für die nicht ermittelten Webseiten kann ein annähender Wert von den berechneten verlinkten Webseiten abgeleitet werden.

Diese ursprüngliche Formel wird nicht mehr zur Ermittlung des PageRanks verwendet. Der Algorithmus zur Ermittlung des PageRanks wird ständig weiter entwickelt und aktuellen Gegebenheiten wie zum Beispiel Maßnahmen gegen Suchmaschinen-Spam angepasst. Der aktuelle Algorithmus ist ein wohl behütetes Geheimnis von Google.

Ein Ansatz zur Erweiterung der Kriterien zur PageRank-Berechnung wird in der Annahme gesehen dass Surfer nur Seiten aufrufen, die für sein Ziel relevant sind, also „intelligentes surfen“. Das würde bedeuten dass der Linktext, auf den ein Surfer klickt, mitberücksichtigt werden muss, was voraussetzt dass der Linktext mit den Inhalten der Zielseite abgeglichen wurde. Ferner spielt auch die Platzierung des Links eine Rolle. Grund ist das weiter oben platzierte Links mit großer Wahrscheinlichkeit von dem Surfer häufiger wahrgenommen und auch angeklickt werden als tiefer liegende[27].

Ein weiteres Kriterium wird in der Distanz zwischen Webseiten gesehen. Die Distanz von Webseiten stellt sicher dass die Webseiten nicht von einem Webautor erstellt worden sind oder von einem Webautor beeinflusst wurden zum Beispiel wenn zwei Webseiten sich innerhalb derselben Domain befinden. In diesem Fall müsste die Verlinkung weniger stark gewichtet werden.

6.3.2 Beispiel zur Berechnung des PageRank

Das Verfahren zur Berechnung des PageRanks lässt sich an einem einfachen schematischen Beispiel verdeutlichen. In dem nachfolgenden Beispiel verweisen vier Webseiten unterschiedlich aufeinander. Zur Einfachheit wird jeder Webseite ein Wert von eins zugewiesen. Die Backlinks werden durch Pfeile dargestellt.


Beispiel: Berechnung des PageRank - Ausgangssituation

Abbildung 13: Berechnung des PageRank - Ausgangssituation


Zuerst wird der Dämpfungsfaktor angegeben. Hier wird der Standardwert von 0,85 verwendet. Eins Minus dem Dämpfungsfaktor gibt an mit welcher Wahrscheinlichkeit der Surfer auf der Webseite bleibt.

Kalkulation des PageRank-Wert für die Seite A
PR(A) = (1 – 0,85) + 0,85 (PR(B)/2)
= 0,15 + 0,85 * 0,5
= 0,575

Kalkulation des PageRank-Wert für die Seite B
PR(B) = (1 – 0,85) + 0,85 (PR(A)/2)
= 0,15 + 0,85 * 0,2875
= 0,394

Kalkulation des PageRank-Wert für die Seite C
PR(C) = (1 - 0,85) + 0,85 (PR(A)/2 + PR(B)/1 + PR(D)/1)
= 0,15 + 0,85 * (0,2875 + 0,394 + 1)
= 1,580

Kalkulation des PageRank-Wert für die Seite D
PR(D) = (1 – 0,85) + 0,85 (PR(C)/1)
= 0,15 + 0,85 * 1,580
= 1,493

Die PageRank-Theorie beruht auf der Basis das besser verlinkte Dokumente auch höhere Werte zugewiesen bekommen was dadurch realisiert wird, dass dieser wiederholende Prozess mindestens zweimal ausgeführt wird. Die erneute Anwendung des Verfahrens führt zu folgenden PageRank-Werten:

Kalkulation des PageRank-Wert für die Seite A
PR(A) = (1 – 0,85) + 0,85 (PR(B)/2)
= 0,15 + 0,85 * 0,197
= 0,318

Kalkulation des PageRank-Wert für die Seite B
PR(B) = (1 – 0,85) + 0,85 (PR(A)/2)
= 0,15 + 0,85 * 0,159
= 0,285

Kalkulation des PageRank-Wert für die Seite C
PR(C) = (1 - 0,85) + 0,85 (PR(A)/2 + PR(B)/1 + PR(D)/1)
= 0,15 + 0,85 * (0,159 + 0,285 + 1,493)
= 1,796

Kalkulation des PageRank-Wert für die Seite D
PR(D) = (1 – 0,85) + 0,85 (PR(C)/1)
= 0,15 + 0,85 * 1,796
= 1,677

Um ein valides Ergebnis zu erhalten müsste die Rechnung etwa zwanzigmal durchgeführt werden. Die Ergebnisse nach zwanzig Durchgängen sehen wie folgt aus:


Beispiel: Berechnung des PageRank - Ergebnis

Abbildung 14: Berechnung des PageRank - Ergebnis


Deutlich ist zu sehen wie sich der PageRank der Seite C durch die Anzahl der eingehenden Links erhöht hat, und die Seite D durch die Verknüpfung von Seite C von dem hohen PageRank der Seite C profitiert. 

6.3.3 Link-Popularity und PageRank erhöhen

Die Link-Popularity und damit das PageRanking lässt sich nur schwer vom Webautor selbst optimieren. Doch gibt es auch hier Möglichkeiten zur Optimierung.

Als Grundlage werden die internen Verlinkungen optimiert. Innerhalb der eigenen Webseite sollte themenrelevant verlinkt werden da hierdurch das Ranking der Zielseiten erhöht wird. Bei Seiten mit externen Links empfiehlt es sich auch innerhalb der Seite zu verlinken um den Verlust der Link-Popularity, durch die externen Links, zu verteilen. Bei Seiten mit einer niedrigen Link-Popularity ist der Verlust des Link-Popularity-Wertes nicht so hoch.

Entscheidend ist auch das Angebot einer Webseite. Denn nur wer eine interessante Webseite anbietet, auf den wird auch gerne, ohne eigenes Zutun verlinkt. Um eine Webseite interessant zu gestalten empfiehlt es sich nach dem KAKADU-Prinzip vorzugehen. KAKADU steht hier für Kostenlose Informationen, Aktuelles, Künstlerisches, Außergewöhnliches, Downloads und Unerlaubtes. Näheres hierzu wurde bereits im Kapitel 5.4.2 erläutert.

Beim Bezug von Backlinks sollte man ein paar Sachen beachten. Da beim PageRank nicht nur die Quantität der verlinkenden Seite eine Rolle spielt, sondern auch die Qualität der Seiten sollte man die Qualität des zukünftigen Linkpartner sicherstellen. Um wirklich die eigene Link-Popularität zu erhöhen sollte man gewisse Punkte berücksichtigen:

Link-Popularität prüfen: um zu verhindern das man sich bei der Link-Popularity verschlechtert anstatt sich zu verbessern, sollte man unbedingt vorher den Wert der angestrebten Partnerseite überprüfen, da nur ein höherer Wert zu einer Verbesserung führt.

Themenkreise wahren: der Inhalt der angestrebten Partnerseite sollte möglichst ein ähnliches Themengebiet behandeln wie die eigene Seite da dies bei der Link-Popularität Berücksichtigung findet.

Exklusivität: Je weniger Verweise eine Seite nach außen besitzt, desto stärker wirkt jeder einzelne nach außen hin[28].

Suchbegriffe im Linktext: Im Idealfall enthält der Linktext auf der Partnerseite die passenden Schlüsselwörter zur eigenen Webseite

Unterschiedliche IP-Adresse: Da gleiche IP-Adressen auf die Möglichkeit schließen lassen dass es sich bei zwei Webseiten um den selben Webautor handelt, sollte dies vermieden werden damit der Link nicht als weniger bedeutend eingestuft wird.

Um eingehende Links zu erzielen bietet sich auch die Eintragung in renommierte Webkataloge an da diese von Google sehr hoch bewertet werden. Zu nennen wären hier zum Beispiel Yahoo oder Open Directory Project.


Deutsche Startseite "Open Directory Project"

Abbildung 15: Deutsche Startseite "Open Directory Project"


Ebenso kann ein Eintrag in einem Blog zu mehr Verlinkungen und somit einer höheren Link-Popularität führen. Viele Blog-Seiten verfügen über eine entsprechend hohe Link-Popularität und können somit ihren Wert „vererben“. Zu beachten gilt das große Suchmaschinen gegen so genannten Kommentarspam, in Blog-Einträgen oder in Gästebüchern, vorgehen. In einer Kooperation von Blog-Anbietern kam man überein das Attribut rel=“nofollow“ in den Link-Tag einzubinden. Blog-Einträge mit diesem Attribut werden von Suchmaschinen erkannt und nicht gewertet.

6.3.4 Bad Ranking und Spam

Google setzt zur automatisierten Erkennung von Spam verschiedene Filter ein.

Inhaltsduplikate: Durch Projekte wie Wikipedia stehen im Internet eine Vielzahl frei verfügbarer Texte zur Verfügung die von Spammern auf ihre Seiten kopiert werden und mit Werbung ergänzt. Unerfreulich für den Internet User er erhält bei Suchanfragen teilweise mehrere Seiten mit demselben Inhalt. Mit dem Google Filter wird nur die Seite ausgegeben die den höheren PageRank aufweist.

Sandkasten: Ein weiterer Filter soll Manipulationen der Verlinkung verhindern. Durch Textanzeigen werden Verlinkungen gekauft die sich nicht von normalen Links unterscheiden lassen. Wird innerhalb kürzester Zeit ein außergewöhnlich hoher Anstieg von Links für eine Webseite registriert so werden diese Links von der Ranking Bewertung ausgeschlossen. Diese neuen Links werden quasi unter Quarantäne (in eine Sandbox) gestellt und in extremen Fällen wird sogar die Webseite als Ganzes erheblich schlechter bewertet.

Bad Neighbourhood: Von Suchmaschinenbetreibern werden Blacklists geführt mit Webseiten die gegen Nutzungsordnung der Suchmaschine oder durch Spam-Versuche negativ aufgefallen sind. Diese Webseiten werden auch als „Bad Neighbourhood“ bezeichnet. Verlinkt man zu oft auf schlechte Seiten ist es als ob man schlechte Empfehlungen ausspricht, dann verliert der Suchmaschinenbetreiber das Vertrauen in diese Webseite und stuft sie im Ranking herab.

Zirkelbezug: Einen Versuch sich gegenseitig zu verlinken wird von Google erkannt und nicht gewertet. Durch das direkte oder indirekte verlinken einer Webseite auf eine andere Webseite, die wiederrum auf die andere Webseite zurück verweist, entsteht ein Zirkelbezug.


Zirkelbezug

Abbildung 16: Darstellung Zirkelbezug


Link-Farmen: Zu Beginn der Link-Popularität wurde die Tatsache dass alle Links gezählt wurden, von Webautoren ausgenutzt und es entstanden Webseiten deren einzige Aufgabe es war auf andere Webseiten zu verlinken, so genannte Link-Farmen. Solche Seiten werden mittlerweile als Spamversuch erkannt und führen zu schlechteren Bewertungen oder dem Ausschluss aus der Link-Popularitätswertung.

Google-Bomben: Der Begriff Google-Bomben beschreibt den gezielten Missbrauch der Link-Popualarität. Dabei vereinbaren Mitglieder einer Community einen bestimmten Linktext zu setzten. Durch die Vielzahl der Links erhöht sich entsprechend die Link-Popularität.


7 Kaufmännische Aspekte

7.1 Betriebswirtschaftliche Relevanz von Suchmaschinenoptimierung durch Backlinks

Bereits 2005 wurde in einer Studie von Nielsen/NetRatings nachgewiesen, dass 79 Prozent aller Internetnutzer die Suchmaschinen als den ersten und wichtigsten Anlaufpunkt ansehen, wenn es um eine Kaufentscheidung geht [29]. Ebenso hat eine repräsentative Studie von Internet World Business aus dem Jahr 2008 herausgefunden, dass 45,9 Prozent der Befragten über eine Suchmaschine zu einem neuen Online-Shop gelangen [30]. Um also zusätzliche Besucher auf die eigene Webseite zu leiten, muss eine gute Platzierung auf den Ergebnisseiten der Suchmaschinen erreicht werden.


Blickbewegungen

Abbildung 5: Blickbewegungen


Eine weitere Studie der Firmen Enquiro und Did-it.com, in der bei 50 Probanden die Blickbewegungen beim googeln registriert wurden, zeigt ebenso deutlich, dass ein gutes Ranking elementare Bedeutung für den Erfolg einer Webseite hat [31]. Die Augenbewegungen der Probanden konzentrierten sich hauptsächlich auf einen dreieckigen Bereich in der oberen linken Hälfte der Anzeige (vgl. Abb 5. Blickbewegungen). In der Studie wurde dieser Bereich das „goldene Dreieck“ genannt. Im Allgemeinen befinden sich bei Google auf diesen Platzierungen Werbeanzeigen, alternative Suchvorschläge und Empfehlungen.


Organic_Ranking_Visibility

Abbildung 6: Organic Ranking Visibility


Während die ersten drei Suchergebnisse von 100% der Probanden angeschaut wurden, sinkt die Wahrnehmungsrate auf den folgenden Plätzen dramatisch, bis nur noch 20% den Eintrag auf Platz 10 wahrnehmen. Auch die Werbeanzeigen auf der rechten Seite erhalten viel weniger Aufmerksamkeit als die topplatzierten Suchergebnisse, sie werden von maximal 50% der Probanden wahrgenommen. Dies zeigt, dass der Einsatz von Backlinks für ein besseres Ranking im Allgemeinen effektiver und effizienter sein kann, als klassische Online-Werbung durch Keyword Advertising.

7.2 Möglichkeiten für den Bezug von Backlinks

Auf den ersten Blick erscheint eine Anmeldung einer neuen Internetpräsenz bei den gängigen Suchmaschinen ein grundlegender Schritt zur Suchmaschinenoptimierung zu sein. Bei den drei großen Suchmaschinen Google, Yahoo! und bing bringt eine solche Anmeldung eher wenig [32]. Einige Experten sehen in einer Anmeldung sogar einen negativen Einfluss auf das Ranking. Nach Hübener ist die sinnvollste Methode um die Suchmaschinen auf die eigene Internetpräsenz aufmerksam zu machen, einen Backlink von einer häufig indizierten Webseite zu erhalten. Die Möglichkeiten an solche externen Verlinkungen zu gelangen, sind dabei sehr vielfältig. Einige Möglichkeiten werden im Folgenden genauer erläutert.

7.2.1 Link Baiting

Link Baiting ist eine Mischung aus Guerilla-Marketing und viralem Marketing, mit dem Ziel, durch spezielle Inhalte auf der eigenen Webseite Links zu generieren. Die Grundidee hinter Link-Baiting ist dabei, in Blogs oder auf Webseiten innovativen Content zu präsentieren, der so interessant ist, dass möglichst viele andere Websites oder Blogs auch darauf verlinken. Also einen "Köder" (engl. "bait") für Links zu schaffen. Gute Inhalte sind für Nutzer interessant genug, so dass diese bereit sind zu verlinken. Der Köder kann ein Artikel, ein kostenloses Tool oder etwas anderes interessantes sein, mit dem der Leser/die Zielgruppe geködert wird [33]. Link Bait wird oft über Social Media Sites publiziert und verbreitet [34]. Als Social Media Sites bezeichnet man Seiten auf denen Links und Berichte zu News/ Artikeln publiziert werden. Je mehr Nutzer der jeweiligen Community auf einen Artikel stimmen, desto höher platziert sich der Artikel auf der jeweiligen Seite. Wenn der Artikel einen Platz auf der Homepage erreicht, fällt er selbstverständlich mehr auf und generiert zudem noch einiges an Traffic. Wenn ein Artikel großes Interesse weckt und einige der Nutzer darüber schreiben, verlinken sie meist von Ihren Seiten zur Quelle des Inhalts. Somit verbreitet sich die Botschaft und man erhält Links von diversen Webseiten. Das Problem bei diesem Ansatz ist, dass er Arbeit bedeutet oder zumindest eine kreative Idee voraussetzt.

7.2.2 Linktausch

Der Linktausch, auch reziproke Verlinkung genannt, gehört zu den ältesten Werkzeugen des Linkaufbaus. Ein Linktausch entsteht, wenn die Webseite A einen Link auf die Webseite B setzt und die Webseite B einen Link auf die Webseite A setzt. Dabei gibt es verschiedene Tauschkriterien, wie z.B. Startseitenverlinkung, Themenrelevanz, PageRank oder Linkplatzierung. Optimal wäre demnach ein Link von einer PageRank-starken Startseite direkt aus dem themenrelevanten Content heraus. Allerdings ist solch ein Linktausch eher selten anzutreffen, denn häufig werden Footerlinks von Unterseiten getauscht, die nur entfernt etwas mit dem Content zu tun haben.

Linktauschpartner werden am leichtesten über Linktauschforen gefunden. Bei nicht-kommerziellen Themen, können auch die eigenen Keywords bei Google eingegeben und die Betreiber der Ergebnisseiten direkt mit einer Linktauschanfrage kontaktiert werden. Die Links aus solchen Tauschgeschäften haben den Vorteil, dass man bei der Tauschseite darauf achten kann, dass sie nicht mit der Zeit nach hinten rutscht (wie Artikel bei Artikelverzeichnissen), bereits im Index von Google ist und der Link damit sofort wirkt und das die Power des Links konstant bleibt und sich der Backlink mit der Zeit etablieren kann. Über die Frage, ob ein Linktausch zum Vor- oder Nachteil im Ranking führt, gibt es konträre Ansichten [35]. Eine Seite sieht den Linktausch als notwendiges Mittel zur Erhöhung der Linkpopularität. Andere tauschen keine Links, weil sie Angst haben, von den Suchmaschinen dafür abgestraft zu werden. Tatsächlich finden die meisten Suchmaschinen keinen Gefallen an Linktausch-Programmen, denen es vor allem darum geht, die Verlinkung von Seiten künstlich zu steigern [36]. Alby und Karzauninat raten von derartigen Linktausch-Programmen dringend ab, da die Gefahr zu groß ist, dass eine Seite kurzfristig profitiert, dann aber herausfliegt und kaum eine Chance auf Rehabilitation hat. Diese Programme, die zur Kategorie „Bad Neighborhood“ gehören, dienen der reinen Manipulation der Suchergebnisse und bieten den Nutzern keinerlei Vorteil, so dass die Suchmaschinen diese Seiten sanktionieren und aus den Datenbeständen löschen oder mindestens mit einem Malus versehen.

Generell dürfen natürlich Links getauscht werden. Diese sollten den Besuchern der Webseite aber einen zusätzlichen Nutzen bieten, indem sie thematisch gut zu den eigenen Inhalten passen und eine Ergänzung dazu darstellen. Allerdings rät auch Winkler in den meisten Fällen von einem Linktausch ab, insbesondere wenn die beiden Seiten sich gegenseitig verlinken, da Google erkennt, dass ein Linktausch stattgefunden hat und die Relevanz für das Ranking reduziert [37].


Verlinkungsvarianten

Abbildung 7: Verlinkungsvarianten


Anders sieht er es, wenn die Links mit unterschiedlichen Seiten getauscht werden. Für diesen Fall müssen mindestens drei Webseiten vorhanden sein. Anders als bei einer gegenseitigen Verlinkung verweisen nun zwei Seiten aufeinander, ohne dass sich eine Wechselwirkung bildet, die zu einer Verschlechterung des Rankings führt. Eine Verlinkung im Kreis, wie in der Abbildung oben rechts zu sehen, sollte dabei allerdings vermieden werden[38].

7.2.3 Linkkauf

In manchen Fällen reicht das Angebot eines Linktausches nicht aus oder er erweist sich aus verschiedenen Gründen als nicht praktikabel. Dann besteht die Möglichkeit, einen Link für eine monatliche oder jährliche Summe zu kaufen. Dies ist häufig die einfachste und Zugleich effektivste Variante, da sich der Webseitenbesitzer mehr Freiheiten in Sachen Linktext, -position und –umfeld erlauben darf und zugleich nicht den Negativeffekt hat, selber auch einen Link setzen zu müssen[39].

Der Preis richtet sich unter anderem danach, welchen PageRank die Seite besitzt, wo der Link platziert wird, wie viele Links auf der Seite sind und in wo die Seite überall eingetragen ist [40]. Für die Preisermittlung bedient sich quasi jeder Webmaster und jeder Suchmaschinenoptimierer einer eigenen Methode [41]. Dazu kommt, dass der Linkverkäufer natürlich einen höheren Preis durchsetzen möchte, da er seinerseits von zusätzlichen Einnahmen ohne großen Aufwand profitiert. Daher gehen die Preisvorstellungen oft drastisch auseinander.

Wenn ein Link gekauft werden soll, sollten folgende Punkte vorher geprüft werden:[42]

  • Thema der Seite (Dieses sollte zu den eigenen Inhalten passen)
  • Die Linkpopularität der Seite (Test über alle großen Suchmaschinen, wie viele andere Seiten auf die Seite verlinken und welcher Art diese Seiten sind)
  • Verlinken Link-Farmen oder Linktausch-Programme auf diese Seite
  • Der PageRank der Seite (Entspricht dieser der Linkpopularität oder wurden eventuell unlautere Mittel genutzt um den PageRank zu erhöhen)
  • Position der Seite in Suchmaschinen für relevante Keywords

Seit Mitte 2006 entstehen immer mehr Marktplätze auf denen Links gekauft und verkauft werden [43]. Beispiele für solche Marktplätze sind folgende Anbieter:

  • www.teliad.de
  • www.linklift.de
  • www.inlinks.de
  • www.backlinkseller.de

Dieses Verfahren konnte in der Vergangenheit stellenweise sehr gute Resultate für die PageRank-Verbesserung und damit auch eine Positionsverbesserung innerhalb des generischen Indexes bewirken [44]. Aber auch der Linkkauf wird von Google kritisch betrachtet, so dass einige Experten auch vor den Käufen von Backlinks warnen, da ein Manipulationsverdacht entstehen kann.

Sollte ein Link gekauft werden, empfehlen Alby und Karzauninkat keinen Jahresvertrag einzugehen, sondern eine Testphase von etwa drei bis sechs Monaten einzuplanen. Dies ist sinnvoll, um zu testen ob der gekaufte Backlink überhaupt zu einer Ranking-Verbesserung führt [45].

7.2.4 Weitere Methoden zur Erhöhung der Link-Popularität

Eigene Webseiten miteinander verlinken – Wenn mehrere Webseiten betrieben werden, können diese unter Beachtung der Regeln aus der Abbildung nach Winkler miteinander verlinkt werden [46].

Nutzung von Blogs, Diskussionsforen und Newsgroups – In die Signatur der eigenen Beiträge kann ein Link zur Webseite eingefügt werden.

Wird ein Affiliate-Programm in Eigenregie betrieben, sollte die Tracking-Engine auf der URL gehostet werden, die auch promotet werden soll. So wird jeder Partnerlink zu einem Backlink.

Die Nutzung von RSS-Feeds, die in Kurzform die wichtigsten Seiteninhalte und neuesten Informationen präsentieren, erhöht ebenfalls die Linkpopularität [47].

7.2.5 Fazit für eine Backlink-Strategie

Marshall analysierte eine 2005 vom Unternehmen „Fortune Interactive“ durchgeführte Studie und fand heraus, dass die Suchmaschinen verschiedene Kriterien nutzen um Backlinks zu bewerten. Diese beziehen sich sowohl auf die Link-Reputation, die Themenrelevanz, den Link-Text und das Link-Alter, ebenso wie auf die Anzahl der parallel ausgehenden Links.

Es gibt sowohl Befürworter, die den Kauf oder Tausch von Links für legitim halten, jedoch auch Experten, die vor Gefahren und einer eventuellen Abstrafung warnen [48]. Laut Google stellen bezahlte Backlinks eine unerlaubte Optimierungsmaßnahme dar. Dennoch muss hier angemerkt werden, dass einer der Hauptbestandteile zur Relevanzbewertung einer Webseite eben die externe Verlinkung ist und es ohne ausreichende Anzahl externer Links gerade in Branchen mit großem Wettbewerb keine Aussicht auf gute Rankingpositionen gibt.

In dieser Hinsicht wird auch in Zukunft nicht komplett auf den Linkkauf verzichtet werden. Die Ergebnisse der Studien geben einen Hinweis darauf, dass die Backlink-Strategie sich eher auf wenige hochwertige und vor allem themenrelevante Links konzentrieren sollte. Dabei sollten Unregelmäßigkeiten und Ungleichgewichte im Backlink-Profil vermieden werden. Sind die gekauften Link im thematisch passenden Umfeld, werden sie zu relevanten Links und dadurch können Google und Co. diese Vorgehensweise nicht abmahnen [49].


7.3 Die Position von Google gegenüber dem Backlinktausch/ Backlinkkauf

Google listet nur einen Teil der indexierten Backlinks auf, hingegen ist bei Yahoo! die Auflistung von Backlinks meist umfangreicher [50]. Immer wichtiger werden die qualitativen Eigenschaften von Backlinkseiten. Alleine die Anzahl an Backlinks von Seiten mit hohem PageRank scheint nicht mehr entscheidend zu sein. Ein natürliches Linkprofil und ein „gesundes“ Wachstum sind entscheidend um nicht in die implementierten Filter von Google zu geraten. Die Google Richtlinien für Webmaster lassen darauf schließen, dass Google die patentierte Methode [51], aus historischen Daten und Veränderungen zu lernen, in seinen Algorithmus implementiert hat.

Zwar wird Linktausch von Google nicht gern gesehen, wird aber, wenn er nicht zu offensichtlich und exzessiv betrieben wird, nicht erkannt bzw. abgestraft.

Allerdings hat Google erst im Oktober 2007 eine PageRank-Neubewertung durchgeführt, die die Akteure im Umfeld der Linkkäufe mehr als vorsichtig werden ließ [52]. Um die Funktionstüchtigkeit des PageRanks wieder zu erhöhen, hat Google seinerzeit die Domains mit verkauften Links weltweit zum Teil drastisch heruntergestuft (vgl. Abb 8. Google PageRank Neubewertung). Eine Abstufung des PageRank der Webseiten der Linkkäufer ist nicht bekannt geworden, allerdings ergibt sich diese in gewissem Rahmen automatisch durch die gesunkene Qualität der verweisenden Domains.


PageRank_Neubewertung


Abbildung 8: Google PageRank Neubewertung


Grundlage für diese Vorgehensweise sind die Richtlinien für Webmaster, die Google auf der eigenen Webseite veröffentlicht hat. Dort heißt es bei den Qualitätsrichtlinien unter anderem [53]:

  • Vermeiden Sie Tricks, die das Suchmaschinen-Ranking verbessern sollen. Beachten Sie die folgende Regel: Sie sollten kein schlechtes Gefühl haben, wenn Sie den Inhabern einer konkurrierenden Website Ihre Vorgehensweise erklären müssten. Eine weitere hilfreiche Frage lautet: "Nutzt dies den Besuchern meiner Website? Würde ich das auch tun, wenn es keine Suchmaschinen gäbe?"
  • Nehmen Sie nicht an Linktauschprogrammen teil, die dazu dienen, Ihr Ranking oder Ihren PageRank zu verbessern. Meiden Sie insbesondere Links zu Webspammern oder "schlechter Nachbarschaft" im Web, da Ihr eigenes Ranking durch solche Links negativ beeinflusst werden kann.

Wird auf einer Webseite eine oder mehrere Spam-Techniken entdeckt, muss die Seite mit bestimmten Konsequenzen rechnen [54]. Die Grundlage für die Spam-Erkennung bildet ein auf automatischen Algorithmen basierendes Verfahren, das statistische Analysen heranzieht. Zusätzlich erfolgt auch eine stichprobenartige manuelle Prüfung, die durch die Mitarbeiter von Google durchgeführt wird. Ebenso besteht die Möglichkeit, dass die Nutzer selbst Webseiten melden können, wenn ein Verdacht besteht, dass diese unsauber optimiert wurden.

Eine Abstrafungsmethode, zu der Google greift, ist der Sandbox-Effekt. Sandbox bezeichnet seit 2004 einen Zustand, in dem sich eine Webseite befindet. Dieser charakterisiert sich durch eine deutlich niedrigere Position einer Webseite in den Suchergebnissen, im Regelfall schlechter als TOP 100.

Folgende Kriterien erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass eine Webseite in eine Sandbox platziert wird [55]:

  • Zu dynamische Verlinkung innerhalb einer sehr kurzen Zeit
  • Eine frisch angemeldete Domäne, die einen privaten und/oder kommerziellen Charakter hat
  • Webseiten mit einem Überoptimierungseffekt
  • Webseiten mit schwer umkämpften Keywords

Seiten, die bei Google in einer Sandbox platziert werden, können bei anderen Suchmaschinen durchaus eine hohe Platzierung erreichen. Bisher wurde der Sandbox-Effekt nur bei Google beobachtet.

Um eine Seite, die in den Suchergebnissen nicht auftaucht, zu überprüfen, ob sie nach den von Google aufgestellten Richtlinien konzipiert worden ist und nicht dagegen verstößt, kann bei Google ein Antrag auf eine erneute Überprüfung einer Webseite gestellt werden.

7.4 Marktentwicklung und Anbieter-Struktur für SEO/Backlinks

Der Markt für Suchmaschinenoptimierung generell ist noch jung und zersplittert, daher ist es schwierig Aussagen über die Marktentwicklung in diesem Bereich zu treffen [56]. Verschiedene Studien deuten aber auf ein ausgesprochen hohes Marktpotential hin, unter anderem die Studie der Firma Bloofusion, Germany, bei der 500 deutsche Unternehmenswebseiten untersucht wurden und nur 12% die Minimalkriterien einer guten Suchmaschinenoptimierung erfüllten.

Auch die Rolle der Backlinks innerhalb der Suchmaschinenoptimierung wird von den Experten weiterhin als wichtige Grundlage für SEO gesehen. In einer Studie von 2009 zum Thema Suchmaschinenoptimierung, bei der 108 Personen aus dem Umkreis des SEO befragt wurden, schätzten mehr als 90% der Befragten die Wichtigkeit von Backlinks für SEO als essentiell (67,3%) oder sehr wichtig (23,4%) ein [57]. Diese Ergebnisse stimmen mit den Ergebnissen der SEOMOZ-Studie überein, in der Backlinks als wesentliches Ranking-Kriterium genannt werden [58]. Im Ergebnis kann also gesagt werden, dass Backlinks derzeit hohe Relevanz für die Position in den Suchergebnissen haben.

Daher ist davon auszugehen, dass der Markt für Backlinks zukünftig weiter wachsen wird. In der Vergangenheit sind sehr viele Marktplätze speziell für Linktausch und Linkkauf entstanden. Eine in Deutschland sehr bekannte Plattform, auf der Links gekauft und verkauft werden, ist LinkLift (https://www.linklift.de). Die bei Linklift angebotenen Links sind in verschiedenen Kategorien thematisch sortiert und können wie in einem Online-Shop eingekauft werden [59]. Die Preise variieren sehr stark. So können bereits für 5 Euro Backlinks gekauft werden, je nach Thema und Qualität der Seite können aber durchaus mehrere Hundert Euro investiert werden. Ein weiterer Anbieter für Textlinks ist Teliad (http://www.teliad.de). Auch hier sind die Angebote thematisch geordnet und lassen sich ganz leicht kaufen. Im Unterschied zu LinkLift werden hier nur Seiten mit einem PageRank von mindestens 3 aufgenommen [60].

Die Seite www.link-preis-index.de bietet eine Übersicht über die Entwicklung der Preise für einen Backlink pro Monat. Link-Preis-Index rät dazu, die Werte nicht nur aufgrund des PageRank-Wertes zu vollziehen, sondern auch ein weiteres entscheidendes Kriterium, die Themenrelevanz, zu berücksichtigen. Aus einer Vielzahl von Quellen bzw. Anbietern werden die Daten für die Preisermittlung aufgenommen. Aus dieser Vorlage berechnet Link-Preis-Index die Preise für einen Link. Beispiele für Quellen sind folgende führende Anbieter im Bereich von SEO/Links: AdShopping, LinkBliss, LinkLift, MyLinkState, rankingPOOL, Teliad.

Die folgenden Grafiken zeigen einen Überblick der Preise für Links mit dem Stand März 2008. Auch hier werden den beiden wichtigen Kriterien Themenrelevanz und PageRank betrachtet. Die erste Tabelle unterteilt die Preise in verschiedene Themenkategorien. Auf den ersten Blick erkennbar ist, dass einige Themenbereiche einen sehr viel höheren Durchschnittspreis aufweisen als andere. So kostete ein Backlink in der Kategorie Wissenschaft & Technik im Durchschnitt 55,14 Euro, während für einen Backlink in der Kategorie Politik, Kultur & News im Durchschnitt nur 12,93 Euro bezahlt werden mussten. Dies beruht unter anderem darauf, dass das Angebot in der Kategorie Wissenschaft & Technik im März 2008 sehr gering war, es gab nur 17 Angebote. In der günstigsten Kategorie Politik, Kultur & News wurden dagegen 336 Links angeboten. Die meisten Links wurden in den Kategorien Privat, Hobby & Freizeit und Consumer & Shopping angeboten.


Durchschnittspreise Kategorie

Abbildung 9: Durchschnittspreise nach Kategorien


Tabelle 1: Durchschnittspreise nach Kategorien und Anzahl Angebote

Kategorie Ø-Preis Anzahl Angebote
Wissenschaft & Technik 55,14 € 17
Computer & Hardware 28,36 € 207
Internet & Programmierung 24,24 € 387
Wirtschaft & Recht 24,19 € 96
Service & Ratgeber 20,67 € 100
Erotik & Adult 19,52 € 157
Consumer & Shopping 18,79 € 505
Auto & Motor 18,64 € 99
Finanzen & Versicherung 17,86 € 226
Lifestyle & Mode 17,54 € 92
Gaming & Gambling 17,46 € 207
Immobilien 17,43 € 63
Gesundheit & Wellness 16,67 € 188
Werbung & (Online-) Marketing 16,42 € 288
Bildung, Wissen & Beruf 16,25 € 186
Sport & Fitness 15,54 € 149
Musik & Unterhaltung 15,15 € 379
Länder & Reisen 15,04 € 348
Privat, Hobby & Freizeit 13,32 € 732
Politik, Kultur & News 12,93 € 336


Ein weiterer wichtiger Einflussfaktor auf den Preis ist der PageRank der Seite, auf der Link platziert wird. Der PageRank geht von 0 bis 10. Je höher der PageRank einer Seite ist, desto höher wird die Verlinkung von Google gewichtet. Dementsprechend steigt der Preis mit höherem PageRank. Der Preisunterschied fällt bei der Betrachtung nach PageRank nochmal wesentlich deutlicher aus als bei der Betrachtung nach Themenkategorien. Ein Link von einer Webseite mit PageRank 9 kostet im März 2008 durchschnittlich 510,00 Euro, mit PageRank 0 dagegen nur 8,31 Euro. Allerdings ist die Anzahl der Angebote von Webseiten mit hohem PageRank auch sehr gering und liegt nur bei 1 (PR9) beziehungsweise 6 (PR8). Die meisten Angebote gibt es von Webseiten mit PageRank 2 bis PageRank 4.


Durchschnittspreise PageRank

Abbildung 10: Durchschnittspreise nach PageRank


Tabelle 2: Durchschnittspreise nach PageRank und Anzahl Angebote

Kategorie Ø-Preis Anzahl Angebote
PR 0 8,31 € 513
PR 1 8,41 € 327
PR 2 11,09 € 1280
PR 3 17,59 € 1836
PR 4 30,04 € 1194
PR 5 53,71 € 270
PR 6 101,13 € 66
PR 7 111,31 € 27
PR 8 482,81 € 6
PR 9 510,00 € 1

7.5 Internet-Wachstum und das Google-Monopol

Aufgrund der stetig wachsenden Menge der Inhalte im Internet kann keine Suchmaschine die weltweit vorhandenen Web-Seiten vollständig erfassen. Das Netz wächst deutlich schneller als die Kapazität jeder Suchmaschine, wobei das Verhältnis von potentiell vorhandenen Seiten zur Zahl der erfassten Seiten immer ungünstiger wird.

Ein Nutzer, der bei einer Suchmaschine eine Suche durchführt, erhält auf seine Anfrage nicht eine Auflistung aller relevanten Seiten, sondern nur einen kleinen Ausschnitt dieser [61].

In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage welche Kriterien Suchmaschinen verwenden und welche nicht beachtet werden. Das wohl wichtigste Kriterium ist die Anmeldung einer Webseite direkt bei einer Suchmaschine selbst. Des Weiteren ist es wichtig, Verlinkungen mit bereits indizierten Seiten vorzunehmen. Beachtet werden muss aber auch, dass individuelle Eigenschaften einer Webseite wie Frames, dynamische Dokumente oder implementierter Passwortschutz den Zugriff von Suchrobotern der Suchmaschinenbetreiber erschweren oder verhindern können [62]. Da die Suchtiefe der Roboter in der Regel begrenzt ist, spielt auch die Verzeichnisstruktur der Seite eine Rolle bei der Erfassung.

Durch das zunehmend wachsende Netz entsteht Selektionsdruck. Somit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass Suchmaschinen ihre Relevanzkriterien stetig erweitern und anpassen. Webseiten, die durch das aufgestellte „Raster“ von Suchmaschinenbetreibern fallen, können selbst durch geschickteste Sucheingabe von Internetnutzern nicht gefunden werden.

Die Entwicklung von Google zur marktbeherrschenden Suchmaschine hat sich in einer rasanten Geschwindigkeit entwickelt. Der Marktanteil von Google in Deutschland hat sich von unter 10 Prozent im Jahr 2000 auf über 89 Prozent im Januar 2010 gesteigert [63]. Diese monopolhafte Stellung von Google wird auch in verschiedenen Umfragen immer wieder bestätigt und ist unbestritten. „Googeln“ ist zum Synonym für die Suche nach Inhalten im Internet geworden. An dieser Stelle ist darauf hinzuweisen, dass durch diese monopolhafte Stellung „das theoretische Potenzial des Internets, die informationelle Absicherung zu verbessern, [...] faktisch ins Gegenteil degenerieren kann, nämlich zu einer beschränkten, vorsortierten und unter Umständen manipulierten Sicht der Welt“ [64].

8 Fazit

Suchmaschinen sind der erste und wichtigste Anlaufpunkt, wenn es um eine Kaufentscheidung im Internet geht. Sie sind das Einfallstor zu den Online-Shops. Daher ist eine gute Platzierung auf den Ergebnisseiten besonders wichtig. Gute Platzierung bedeutet hierbei, dass die meisten Anwender sich auf einen dreieckigen Bereich in der oberen linken Hälfte der Ergebnisseite konzentrieren und alle nachfolgenden meist ignoriert werden. Um so wichtiger ist es, bevor man eine Internetseite erstellt, sich über die verschiedenen Möglichkeiten der Optimierung vorab zu informieren. Dadurch können viele Anfängerfehler vermieden werden und man kann alleine durch die richtige Anwendung eine optimale Positionierung der erstellten Internetseite bei Suchanfragen erreichen.

Eine sinnvolle Methode um Suchmaschinen auf sich aufmerksam zu machen ist einen Backlink von einer häufig indizierten Webseite zu erhalten. Es gibt insgesamt drei wichtige Bezugsmöglichkeiten von Backlinks. Zum einen ist dies das Link Baiting (ködern), also das präsentieren von innovativen Conntent in Blogs oder Webseiten. Des Weiteren gibt es den Linktausch (reziproke Verlinkung), also das verlinken von Webseite A zu Webseite B und umgekehrt. Ferner können Links auch über diverse Marktplätze wie zum Beispiel www.teliad.de gekauft werden, wobei von Abschlüssen von langfristigen Verträgen hierbei abgeraten wird.

Linktausch und Linkkauf werden von Google kritisch betrachtet. Es besteht laut Google Manipulationsverdacht, welcher mit einem schlechteren PageRank abgestraft werden kann bis hin zum Ausschluss vom Ranking. Sie stellen unerlaubte Optimierungsmaßnahmen dar. Unregelmäßigkeiten und Ungleichgewichte im Backlink-Profil sollten genauso vermieden werden, wie das Setzen von Links die nicht thematisch in dem Umfeld der eigenen Seite stehen. Insgesamt ist nicht alleine die Anzahl an Backlinks entscheidend für das PageRank. Ein natürliches Linkprofil und ein gesundes Wachstum sind mindestens ebenso entscheidend.

Die von Google eingesetzten Filter zur Selektierung und Anzeige von Webseiten nach Eingabe von Suchbegriffen könnten das Potenzial des Internets bezüglich der informellen Absicherung theoretisch gefährden. Denn Selektion und Filterung kann in diesem Kontext zu einer beschränkten, vorsortierten und unter Umständen sogar zu einer manipulierten Sicht der Welt führen. Dies ist kaum im Interesse eines jeden Nutzers von Google.

Das von Google entwickelte Bewertungssystem ist ein fast manipulationssicheres Verfahren, das auf dem Prinzip dass viele Verlinkungen auch vielen Empfehlungen entspricht, basiert. Dabei wird jedoch nicht immer der Inhalt der Webseite berücksichtigt sondern es kommt einzig auf die Anzahl der Verlinkungen an. Laufe der Zeit wurde das Bewertungssystem immer weiter entwickelt und mittlerweile spielt nicht nur die Anzahl der Backlinks eine Rolle sondern auch die Qualität. Backlinks spielen weiterhin eine wichtige Rolle. Das Bewertungssystem wurde von Google immer weiter entwickelt und ist das best gehütete Geheimnis von Google.

9 Fußnoten

  1. Vgl. Glöggler, 2003, Vorwort
  2. Vgl. Glöggler, 2003, Seite 3
  3. Vgl. Glöggler, 2003, Seite 3/ Vgl. Erlhofer, 2006, Seite 29
  4. Vgl. Erlhofer, 2006, Seite 29/30
  5. Vgl. Erlhofer, 2006, Seite 29/30
  6. Vgl. Erlhofer, 2006, Seite 31/32
  7. Vgl. Glöggler, 2003, Seite 9
  8. Vgl. Erlhofer, 2006, Seite 71
  9. Vgl. Glöggler, 2003, Seite 39
  10. Vgl. Glöggler, 2003, Seite 42
  11. Vgl. Glöggler, 2003, Seite 53
  12. Vgl. Glöggler, 2003, Seite 55
  13. Vgl. Erlhofer, 2006, Seite 236
  14. Vgl. Glöggler, 2003, Seite 81
  15. Vgl. www.mediaculture-online.de
  16. Vgl. Glöggler, 2003, Seite 165
  17. Vgl. Glöggler, 2003, Seite 205
  18. Vgl. Erlhofer, 2006, Seite 376
  19. Vgl. Glöggler, 2003, Seite 258/259
  20. Vgl. Glöggler, 2003, Seite 270
  21. Vgl. Erlhofer, 2006, Seite 274
  22. Vgl. Weber, 2008, Seite 22
  23. Vgl. Glöggler, 2003, Seite 179
  24. Vgl. Glöggler, 2003, Seite 180
  25. Vgl. Erlhofer, 2006, Seite 127
  26. Vgl. Erlhofer, 2006, Seite 133
  27. Vgl. Erlhofer, 2006, Seite 133
  28. Vgl. Erlhofer, 2006, Seite 278
  29. Vgl. Lammenett, 2009, Seite 156
  30. Vgl. www.prweb.com
  31. Vgl. Internet World Business, 2008, Seite 14
  32. Vgl. Hübener, M. , 2009, Seite 56
  33. Vgl. Alby/Karzauninat, 2007, Seite 185
  34. Vgl. Hübener, M, 2009, Seite 56f
  35. Vgl. Alby/Karzauninat, 2007, Seite 185
  36. Vgl. Alby/Karzauninat, 2007, Seite 186
  37. Vgl. Winkler, 2007, Seite 98
  38. Vgl. Winkler, 2007, Seite 98
  39. Vgl. Winkler, 2007, Seite 98
  40. Vgl. Alby, 2008, Seite 168
  41. Vgl. Winkler, 2007, Seite 99
  42. Vgl. Alby/Karzauninat, 2007, Seite 187
  43. Vgl. Lammenett, 2007, Seite 162
  44. Vgl. Bischopnick, Ceyp, 2008, Seite 221
  45. Vgl. Alby/Karzauninat, 2007, Seite 189
  46. Vgl. Lammenett, 2007, Seite 164
  47. Vgl. Greifeneder, 2006, Seite 85
  48. Vgl. Lammenett, 2006, Seite 162
  49. Vgl. Bischopnick, Ceyp, 2008, Seite 222
  50. Vgl. Moran/ Hunt, 2006, Seite 358f
  51. Vgl. US-Patent #20050071741 - Information Retrieval Based on Historical Data
  52. Vgl. Bischopnick, Ceyp, 2008, Seite 221
  53. Vgl. www.google.com/support/webmasters
  54. Vgl. Broda, 2009, Seite 24
  55. Vgl. Broda , 2009, Seite 24
  56. Vgl. Lammenett, 2009, Seite 162
  57. Vgl. Dietachmair, 2009, Seite 11f
  58. Vgl. SEOMOZ, 2009
  59. Vgl. Koch, 2007, Seite 61
  60. Vgl. Koch, 2007, Seite 62
  61. Vgl. Loosen, 1999, Seite 43; Gartz, 2000, Seite 44f
  62. Vgl. Bekavac, 2001
  63. Vgl. Webhits.de
  64. Vgl. Griesbaum, 2003, Seite 2


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