Entwicklung von HTML5 ggü. Vorgängerversionen
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Fallstudienarbeit | |
| Hochschule: | Hochschule für Oekonomie & Management |
| Standort: | Essen |
| Studiengang: | Bachelor Wirtschaftsinformatik |
| Veranstaltung: | Fallstudie / Wissenschaftliches Arbeiten |
| Betreuer: | Prof. Dr. Uwe Kern |
| Typ: | Fallstudienarbeit |
| Themengebiet: | HTML 5 |
| Autor(en): | Robert Driever, Karl-Heinz Kott |
| Studienzeitmodell: | Abendstudium |
| Semesterbezeichnung: | WS10 |
| Studiensemester: | 2 |
| Bearbeitungsstatus: | begutachtet |
| Prüfungstermin: | |
| Abgabetermin: | |
Inhaltsverzeichnis |
1 Abkürzungsverzeichnis
| Abkürzung
| Bedeutung
|
|---|---|
| API | Application Programming Interface |
| CSS | Cascading Style Sheets |
| DOM | Document Object Model |
| GUI | Graphical User Interface |
| HTML | Hypertext Markup Language |
| HTTP | Hypertext Transfer Protocol |
| PC | Personal Computer |
| PDA | Personal Digital Assistant |
| URI | Universal Resource Identifier |
| WAI-ARIA | Web Accessibility Initiative-Accessible Rich Internet Applications |
| WCAG | Web Content Accessibility Guidelines |
| WHATWG | Web Hypertext Application Technology Working Group |
| WWW | World Wide Web |
| XHTML | eXtensible Hypertext Markup Language |
| XML | eXtensible Markup Language |
2 Abbildungsverzeichnis
| Abb.-Nr. / Link
| Bezeichnung
|
|---|---|
| 1 | Tim Berners-Lee |
| 2 | Logo des World Wide Web Consortiums |
| 3 | Verbreitung verschiedener Browserversionen (Stand 29.12.2010, Mittelwert der letzten 7 Tage) |
| 4 | Implementierungsstatus von HTML5 |
3 Tabellenverzeichnis
| Tab.-Nr. / Link
| Bezeichnung
|
|---|---|
| 1 | Gewichtung des Zielsystems |
| 2 | Beschreibung des Zielsystems HTML 4.01 |
| 3 | Beschreibung des Zielsystems HTML5 |
| 4 | Übertragen der Zielerträge |
4 Einleitung
Diese Fallstudie zum Thema "Entwicklung von HTML5 ggü. Vorgängerversionen" ist im Rahmen des Studiums "Bachelor of Science" an der Hochschule für Ökonomie & Management am Standort Essen entstanden.
Spätestens in den letzten Jahren hat es das Internet geschafft einen großen Teil aller Haushalte zu erreichen.
Allein in Deutschland waren im Jahr 2009 mindestens 73%[1] mit einem internetfähigen Personal Computer (PC) ausgerüstet. Auch die Benutzung von mobilen Endgeräten, gerade von iPhones, zur Internetnutzung nahm ab dem Jahr 2008 rapide zu.[2]
Internetseiten sind mit der Auszeichnungssprache Hypertext Markup Language (HTML) implementiert, so dass sich bei der rasanten Entwicklung des Internets auch HTML weiterentwickeln musste. Als aktueller Standard wird noch HTML 4.01 genannt, aber die neue Version HTML5 steht bereits in den Startlöchern.
Ziel dieser Arbeit ist es einen Leistungsvergleich, in Form einer Nutzwertanalyse, zwischen HTML 4.01 und HTML5 zu erstellen. Es werden alle aufgestellten Kriterien detailliert beschrieben, aus denen die Entwicklung von HTML5 gegenüber HTML 4.01 ausgearbeitet wird. Nach einem Punktesystem wird der Nutzwert ermittelt, der die Frage "Ist die Entwicklung von HTML5 nützlich bzw. erfolgreich?" beantwortet.
Die Fallstudie gliedert sich im Wesentlichen in drei Teile auf.
- Am Anfang werden alle grundlegenden und technischen Begriffe erklärt.
- Danach folgt der Hauptteil, in dem detailliert eine Nutzwertanalyse zwischen HTML 4.01 und HTML5 vorgenommen wird.
- Am Ende der Arbeit wird ein Fazit aufgestellt und in einem Ausblick über spätere Weiterentwicklungen von HTML gesprochen.
5 Grundlagen
5.1 HTML
5.1.1 Entstehung
1990 startete der gebürtige Brite Tim Berners-Lee, zu der Zeit beschäftigt als Informatiker am Genfer Forschungszentrum für Teilchenphysik CERN, das Projekt World Wide Web (WWW).[3]
Ziel dieses Projektes war es Informationen für jede Person schnell, einfach und unkompliziert zur Verfügung zu stellen. Zusätzlich sollte es möglich sein Informationen mit anderen Informationen zu verknüpfen (sogenannte Hyperlinks), um so ein riesiges Netzwerk aus Informationen zu erschaffen.
Berners-Lee brauchte dafür drei Säulen zu spezifizieren:[3]
- Erstens das „Hypertext Transfer Protocol“ (HTTP) zur Kommunikation zwischen Web-Clients und Web-Servern.
- Zweitens die Adressierung einer Web-Datenquelle über einen „Universal Resource Identifier“ (URI).
- Drittens benötigte er die Spezifikation einer Auszeichnungssprache für die Web-Dokumente bzw. die darzustellenden Informationen. Berners-Lee gab dieser Sprache den Namen „Hypertext Markup Language“ (HTML).
Zur Vervollständigung benötigt man nun noch eine Software, die diese drei Säulen implementiert.
Hierbei handelt es sich um sogenannte Webbrowser (z.B. Apple Safari, Mozilla Firefox oder den Microsoft Internet Explorer), mit deren Hilfe sich auch ungeübte Anwender im Informationsangebot bewegen können, da die Webseiten bzw. Informationen gleich beim Aufruf am Bildschirm erscheinen, wenn sie angeklickt werden. Ist man mit einem Browser im Web unterwegs, braucht man sich nicht um Dateinamen oder komplizierte Eingabebefehle zu kümmern, sondern navigiert lediglich über Hyperlinks von HTML-Seite zu HTML-Seite.[4]
5.1.2 Bedeutung
HTML ist weltweit von enormer und äußerst wichtiger Bedeutung, da diese Auszeichnungssprache als Grundlage jeder Internetseite dient, die über das WWW erreichbar ist.
Unzählige private Dienste, z.B. Foren, Freundeskreisnetzwerke, oder eine Großzahl von öffentlichen und kommerziellen Diensten, z.B. Nachrichten, Wetter, Online Banking, Online Shops, Business Netzwerke, benötigen HTML.
Die Akzeptanz und Nutzung dieser Dienste sind in den letzten Jahren deutlich gestiegen, so dass die Benutzung alltäglich geschieht und nicht mehr wegzudenken ist.
Die ungefähre Anzahl von Webseiten im WWW ist sehr, sehr groß und nicht mehr schätzbar, da Server die Seiten bereits dynamisch erzeugen können. Fakt ist allerdings, dass HTML ein fundamentaler Grundbaustein für alle Webseiten und das WWW ist.
5.1.3 Standards und Organisationen
Da nun viele andere Hersteller ebenfalls Software bzw. Webbrowser entwickeln wollten, musste man sicherstellen, dass sich das WWW und die dazu gehörigen Protokolle und vor allem HTML an gewisse Richtlinien und Standards orientieren.
Ebenfalls wollte man eine gewisse Kontrolle und Struktur in die Weiterentwicklung der gesamten Standards bringen, so dass jede neue Anforderung genau analysiert und nach besten Kenntnissen umgesetzt wird.
Deswegen gründete Berners-Lee das World Wide Web Consortium (W3C) 1994 und ist seit dem W3C-Direktor. Im Sommer 1995 traten namhafte Firmen dem W3C bei.[5]
Mitglieder sind Firmen oder Organisationen und keine Einzelpersonen. Sie unterschreiben einen zeitlich begrenzten Mitgliedsvertrag und zahlen Mitgliedsbeiträge, aus denen sich das W3C zum größten Teil finanziert.
Mitglieder erhalten Zugriff auf nichtöffentliche Dokumente und können an der Entwicklung der Standards mitwirken, die das W3C betreut.
Seit ihrem Bestehen hat das W3C einige neue Versionen von HTML veröffentlicht, in denen immer wieder neue Verbesserungen eingeflossen sind.
5.1.4 HTML 4.01
HTML 4.01 ist eine textbasierte Auszeichnungssprache zur Strukturierung von Webinhalten.
Neben den vom Browser angezeigten Inhalten einer Webseite enthält HTML zusätzliche Angaben in Form von Metainformationen, die z.B. über die im Text verwendete Sprache Auskunft geben oder den verwendeten Dokument-Typ deklariert.
HTML 4.01 ist eine überarbeitete Version von HTML 4.0, in der Fehler korrigiert worden sind. Sie wurde am 24. Dezember 1999 vom W3C verabschiedet und stellt bis heute (Stand 2010) die umfassendste und gleichzeitig bedeutsamste HTML-Spezifikation des WWW dar.
Das Gegenstück zu HTML 4.01 bildet die in eXtensible Markup Language (XML) formulierte eXtensible Hypertext Markup Language (XHTML) 1.0 bzw. XHTML 2.0, die aber vom W3C nicht mehr weiterentwickelt werden.
5.1.5 HTML5
HTML5 ist eine textbasierte Auszeichnungssprache zur Strukturierung von Webinhalten. Die Sprache ersetzt die Dokumentbeschreibungsstandards HTML 4.01, XHTML 1.0 und Document Object Model (DOM) HTML Level 2.
Sie ist zur Zeit noch nicht abgeschlossen und liegt bislang erst als Entwurf vor.
Sie bietet unter anderem vielfältige neue Funktionalitäten wie Video, Audio, lokalen Speicher und dynamische 2D- und 3D-Grafiken, die zuvor nicht originär unterstützt wurden, sodass zusätzliche Plugins wie Adobe Flash eingesetzt werden mussten.
Das W3C konzipierte nach Einführung der Übergangsversion XHTML 1 eine neue Ausbaustufe der XML-Revolution: XHTML 2. Das Ausweichen auf den HTML-Modus, wie in XHTML 1 sollte mit der Entstehung von XHTML 2 nicht mehr möglich sein. Die Weiterentwicklung einer XML orientierten Auszeichnungssprache fand unter den auf dem Markt etablierten Browserherstellern keinen Gefallen. Sie waren lediglich an einer Weiterentwicklung von HTML interessiert und betrachteten den XML-Ansatz als praxisfern.
Diese Browserhersteller, wie Apple Inc., Mozilla Foundation und Opera Software ASA schlossen sich unter dem Namen Web Hypertext Application Technology Working Group (WHATWG) zusammen. Ihr Ziel war die Entwicklung und Erweiterung neuer Web-Technologien, welche zunächst unter dem Label Web Applications 1.0 und später unter dem Label HTML5 erarbeitet wurden.
Das unter Tim Berners-Lee geführte W3C musste einsehen, dass die XML-Revolution keine Zukunft haben würde und die damit einhergehende XHTML 2 Einführung nicht stattfinden sollte.
Ende 2006 kündigte Tim Berners-Lee eine neue Arbeitsgruppe mit dem Ziel der Weiterentwicklung von HTML an. Als Startpunkt diente dabei die aus 2007 aktuelle Version von Web Applications 1.0 der WHATWG. Mitte 2009 wurde durch das W3C bekannt gegeben, dass die Weiterentwicklung von XHTML 2.0 bis zum Ende desselben Jahres eingestellt wird. Es existieren nun zwei Arbeitsgruppen, die zwei verschiedene Versionen von HTML5 Entwürfen veröffentlichen.
Der X(HT)ML Ansatz mag zwar seine Bedeutung und Verwendung in der Praxis verloren haben, ist jedoch weiterhin ein verfolgtes Konzept in der Theorie. HTML5 ist so ausgelegt, dass alles was in der Spezifikation steht, auch als XHTML beschrieben werden kann. Diese Form der Spezifikation nennt sich XHTML5.
5.2 Vergleichsmethode Nutzwertanalyse
Die Nutzwertanalyse gehört zu den quantitativen nicht-monetären Analysemethoden der Entscheidungstheorie.
Eine Nutzwertanalyse wird häufig erstellt, wenn „weiche“ in Geldwert oder Zahlen nicht darstellbare Kriterien vorliegen, anhand derer zwischen verschiedenen Alternativen eine Entscheidung gefällt werden muss.
Das bei der Nutzwertanalyse angewandte Verfahren zur Entscheidungsfindung basiert auf der analytischen Bewertung auf einer Kardinalskala (metrische Skala).[6] Der Funktionswert dient allein der Einordnung der Alternativen oder der Konsequenzen einer Entscheidung in eine ordinale Rangfolge auf einer Ordinalskala.
Der Vergleich von Alternativen erfolgt dabei nicht ausschließlich durch objektive Informationen. Es fließen ebenfalls subjektive Informationen und Einschätzungen mit ein.
Da alle Einzelwerte dimensionslose Zahlen auf ein und derselben metrischen Skala sind, können sie addiert und subtrahiert, multipliziert und dividiert werden. Diese Möglichkeit wird zur Ermittlung der Gesamtbewertung benutzt. Im Allgemeinen werden aber die Einzelwerte nicht einfach zum Gesamtwert addiert. Vielmehr berücksichtigt man zusätzlich, dass die Kriterien nicht alle gleich wichtig sind. Ihre Bedeutung wird durch die Gewichtungsfaktoren ausgedrückt, deren Summe 1 oder 100 ergeben muss. Durch Multiplikation der Einzelwerte mit den Gewichtungsfaktoren werden diese in gewichtete Einzelwerte (Nutzwerte) überführt. Die Summe aller Nutzwerte eines Bewertungsobjekts ergibt dann seinen Gesamtwert.[6]
Wichtig bei der Erstellung eines Zielsystems ist, dass die Ziele unabhängig voneinander sind. Denn nur so ist eine fehlerfreie Bewertung durch die Nutzwertanalyse möglich.
Auch müssen die Zielkriterien daraufhin untersucht werden, ob sie nicht bestimmte Eigenschaften mehrfach erfassen. Denn die Voraussetzung, um für jedes Zielkriterium den Beitrag zum Gesamtnutzen berechnen zu können, ist deren Unabhängigkeit untereinander.
Ein Problem ergibt sich aus der Schätzung der Ergebnisse und ihrer Skalierung. Es ist offensichtlich, dass bei einer Schätzung immer Ungenauigkeiten möglich sind. Eine weitere Herausforderung ist die Gewichtung der Beurteilungsgrößen. Die Schwierigkeit hierbei liegt darin, eine genaue Präferenzordnung von unterschiedlichen Zielen darzulegen und dabei die exakt entsprechende Verteilung von 100 Prozentpunkten vorzunehmen.[7]
Die Nutzwertanalyse stellt ein adäquates Verfahren zur Entscheidungshilfe dar, denn sie ist vergleichsweise einfach durchzuführen und kann dennoch entscheidungsrelevante Einsichten und Informationen vermitteln. Die subjektiven Bewertungen des Entscheidungsträgers werden für sich selbst und für andere transparent gemacht.
Mit der Nutzwertanalyse werden Konsequenzen einzelner Lösungsalternativen aufgezeigt, nachvollziehbar beurteilt und somit das Risiko von Fehlentscheidungen verringert.[8]
Die Nutzwertanalyse kann jedoch stets nur Entscheidungshilfe leisten. Die letztendliche Entscheidung kann sie dem Anwender nicht abnehmen.
6 Leistungsvergleich
6.1 Alternativenentwicklung
Die Alternativenentwicklung ergibt sich fast alleine aus dem Thema heraus.
HTML5 wird im Rahmen dieser Fallstudie nur mit der letzten hauptsächlichen Version von HTML verglichen. Ein Vergleich mit mehreren Versionen würde den festgesetzten Umfang der Fallstudie übersteigen.
Da der Leistungsvergleich, wie bereits in der Einführung angesprochen, die Problemstellung „Vergleich zwischen HTML 4.01 und HTML5“ aufgreift, ergeben sich hier im ersten Punkt der Nutzwertanalyse folgende Alternativen:
- HTML 4.01 (Standardisierte, sehr bedeutsame und bis heute gültige Fassung von HTML)
- HTML5 (neue Entwicklungsversion von HTML, die noch nicht abgeschlossen ist)
6.2 Konkretisierung des Zielsystems
Nachfolgend werden alle angewendeten Kriterien des Zielsystems der Nutzwertanalyse aufgezeigt und beschrieben.
Aufgeteilt sind die Kriterien in drei übergeordnete Themenbereiche:
- Allgemeine Kriterien (Punkte, die das Thema HTML generell beschreiben)
- Anwenderkriterien (Punkte, die den Anwendungsbereich und den Endbenutzer von HTML beschreiben)
- Entwicklerkriterien (Punkte, die die Entwicklung, Pflege und Wartung von HTML beschreiben)
6.2.1 Allgemeine Kriterien
Browserunterstützung
Um zusätzlich die Unterstützung von HTML5 und HTML 4.01 bei der Verfügbarkeit von den vielen auf dem Markt existierenden Browsern messen zu können, werden in Abbildung 3 die weitverbreitesten Browser mit ihrem Verbreitungsgrad in Prozent dargestellt.
Die Unterstützung von HTML 4.01 wird auf aktuellen Browsern weitestgehend gewährleistet. Ältere Versionen haben oft Probleme bei der Interpretation von HTML 4.01 Spezifikationsinhalten.
HTML5 ist für ältere Browser nicht kompatibel bzw. für deren Parser nicht geeignet. Deswegen werden parallel zu der Entwicklung von HTML5 die aktuellen Browser weiterentwickelt, um diese Spezifikationsinhalte interpretieren und darstellen zu können.
Bei HTML5 liegt der Fokus für die Browserunterstützung bei den aktuellsten Browsern, die in Abbildung 4 abgebildet sind. Der Marktanteil der aktuelleren Browser, wie z.B. des Internet Explorer 9.0 haben laut Abbildung 3 einen geringen Verbreitungsgrad. HTML 4.01 kompatible Browser sind am meisten verbreitet und gewinnen dadurch immer mehr an Bedeutung.
Bei der Bewertung ist dementsprechend der Verbreitungsgrad der Browser ein bedeutender Faktor.
Die WHATWG veröffentlicht auf ihrer Homepage den aktuellen Implementierungsstatus für Browser (siehe Abbildung 4).
Erläuterung der Symbole in Abbildung 4 (Beispiel für das h1, h2, h3, h4, h5 und h6 Element):
- Aktuellste Version des Internet Explorer (beta)
- Aktuellste Version des Firefox (trunk nightly build)
- Aktuellste Version des Webkit (Chromium trunk build): Diese Engine wird zur Darstellung von Webinhalten in Browsern wie bei Goolge Chrome und Apple`s Safari eingesetzt
- Aktuellste Version des Opera (beta / preview build)
Technische Anforderungen
Damit enthaltene Informationen eines HTML Dokumentes für einen Betrachter nicht selbst zu Interpretationsaufgabe und damit bei großen Datenmengen zur Tortur wird, werden Browser benötigt, die diese Arbeit übernehmen.
Diese sind mit Hilfe ihres Parsers dazu in der Lage, die Tags eines HTML Dokumentes zu lesen, zu interpretieren und für den Betrachter darzustellen. Inhalte und Formatierungen werden erst durch den Browser sichtber gemacht.
Es existieren eine Menge verschiedener Browser, die unterschiedliche Implementierungen und somit verschiedene Stärken und Schwächen aufweisen. Welcher Browser für einen Benutzer der Geeignetste ist, kann anhand der spezifischen Stärken und Schwächen abgewogen werden.
Moderne Browser besitzen eine spezielle Interpreter Software, die es ermöglicht JavaScript Inhalte auszulesen und zu interpretieren. JavaScript spielt in der heutigen Webentwicklung eine wichtige Rolle, sodass moderne Webseiten ohne JavaScript kaum oder nur schwierig zu implementieren sind.
Unterstützung auf mobilen Endgeräten
Ein rapide ansteigender Zuwachs von mobilen Endgeräten (PDAs, Handhelds, Smartphones) ist in den vergangenen Jahren zu beobachten.
Dadurch steigen die Anforderungen eine Webseite auf dem kleinen Display möglichst originalgetreu darzustellen und gleichzeitig eine Verringerung der zu übertragenen Datenmenge zu erzielen.
Weiterhin ist es von Vorteil, wenn bereits existierende Webseiten nicht komplett neu geschrieben werden müssen damit sie auf einem mobilen Endgerät dargestellt werden können. Hilfreich sind dabei Cascading Style Sheets (CSS), sowie bestimmte HTML-Tags, die z.B. Webseiten dynamisch an die Auflösung bzw. an die Skalierung auf mobilen Endgeräten anpassen.
Es existieren bereits erste HTML5 JavaScript Frameworks[9] für mobile Endgeräte, die die Entwicklung von Webseiten und Webanwendungen erleichtern und die Einbettung von neuen Technologien ermöglichen.
Sicherheit
Im Zuge der immer höher werdenden Anforderungen an Webseiten und Webanwendungen werden vermehrt Plugins, JavaScript Bibliotheken und andere Technologien zum Einsatz gebracht.
Dadurch steigt auch die Anforderung an Sicherheit. Dabei gilt es Sicherheitslücken zu schließen und damit auch browserspezifische Interpretationsfreiheiten für eine Webseite zu bündeln und letztendlich zu minimieren.
Je nach Browser können ungewünschte Webinhalte gefiltert werden um den Benutzer beispielsweise vor eingebetteter Werbung oder Widgets von Dritten zu schützen. Zusätzlich wird mit dem expliziten Setzen des sandbox Attributes in einem <iframe>-Element je nach Browser bewirkt, dass u.a. der Zugriff auf das DOM oder das Ausführen von Skripten innerhalb dieses iframes verhindert wird.
Mark Pilgrim (Google) hat dazu in einem Eintrag des WHATWG-Blog[10] Stellung bezogen.
6.2.2 Anwenderkriterien
Ergonomie
Die menschengerechte Gestaltung der Mensch-Computer-Interaktion ist ein wesentlicher Bestandteil der darzustellenden Weboberfläche.
Ziel dabei ist es, eine benutzergerechte Interaktionsoberfläche zu erschaffen, die für den Anwender möglichst intuitiv zu bedienen ist. Interaktionselemente, wie etwa das <input>-Element mit dem Attribut range[11] sind es, die die Interaktion zwischen Mensch und Weboberfläche vereinfachen.
Dabei handelt es sich z.B. um einen Schieberegler, der eine Auswahl von einem Wert in einem bestimmten Intervall ermöglicht.
Anforderungsgerechtigkeit
Mit der Anforderungsgerechtigkeit ist die mögliche Umsetzung der Anforderungen eines Kunden, der die Erstellung einer Webseite in Auftrag gibt, gemeint.
Die Umsetzung der Webseite wird mit Hilfe von HTML realisiert. Welche Version von HTML den gestellten Anforderungen gerecht wird, muss vor Beginn der Umsetzung festgelegt werden. In den meisten Fällen wird auf die Version HTML 4.01 zurück gegriffen, um Kompatibilitäts- und Darstellungsprobleme mit Browsern auszuschließen. Fällt die Wahl auf diese Version, muss beachtet werden, dass eventuell notwendige Hilfskonstruktionen in Form von selbst geschriebenen umständlichen JavaScripts notwendig sein könnten. Frameworks unterstützen und vereinfachen die Implementierung, sodass vorgefertigte Lösungen wieder verwendet werden können.
Fällt die Wahl auf HTML5, muss beachtet werden, dass Kompatibilitäts- und Darstellungsprobleme mit Browsern auftreten können. Anforderungen an eine moderne Webseite können jedoch mit HTML5 leichter implementiert werden (jedenfalls ist dies das zukünftige Ziel von HTML5).
Offline-Verfügbarkeit
Eine ununterbrochene Verbindung zu einem Server ist eine absolute Voraussetzung für das Arbeiten mit einer Online-Applikation, die als zentraler Punkt in der Applikation abgelegt ist. Wird die Verbindung unterbrochen, führt dies zu unerwünschten Nebeneffekten, sodass das ein Weiterarbeiten nicht mehr möglich sein kann.
Entgegenwirken kann man diesem Problem mit dem in HTML5 verfügbaren manifest Cache[12]. Damit wird erreicht, dass die für die Bearbeitung notwendigen Dateien beim Aufruf der Seite vom Server heruntergeladen werden und für den Anwender offline verfügbar sind.
Barrierefreiheit
Körperliche Einschränkungen bei Anwendern sind in der Gestaltung von Weboberflächen ein zu berücksichtigender Faktor.
Es ist ein guter Entwicklungsstil die Darstellung einer Webseite so zu gestalten, dass auch behinderte oder ältere Anwender die Inhalte der Webseiten aufnehmen können.
Richtlinien, wie man eine barrierefreie Webseite konstruiert, sind in den Web Content Accessibility Guidelines (WCAG)[13] der Web Accessibility Initiative-Accessible Rich Internet Applications (WAI-ARIA) des W3C festgeschrieben. Die WHATWG adaptiert Teile von der WAI-ARIA, einem Spezifikationsentwurf[14] für die Festlegung von Rollen und Eigenschaften für selbst entwickelte Widgets.
Technische Barrieren, wie z.B. die Darstellung, Auflösung oder das Betriebssystem werden hier nicht behandelt.
6.2.3 Entwicklerkriterien
Flexibilität in der Implementierung
Formulare
Die Entwickler einer modernen Webseite sind heute viel mehr gefordert als noch vor 10-20 Jahren. Die Ansprüche eines verwöhnten Anwenders sind heute nicht mehr dieselben wie noch vor einiger Zeit.
Formulare und deren enthaltene Eingabeelemente haben sich im Laufe der Zeit zum Positiven verändert. Der Anwender wird bei der Eingabe von Formularfeldern immer mehr unterstützt (z.B. durch integrierte Kalender, Validatoren oder durch Auto-Vervollständigung).
Ein Vorteil ergibt sich auch für die Besitzer einer Webseite, indem die eingegebenen Werte validiert und anschließend korrekt übermittelt werden. Die Umsetzung solcher Eingabeelemente muss oft durch den Entwickler mit relativ hohem Aufwand implementiert werden (z.B. mit einer JavaScript-API).
HTML5 bietet dem Entwickler die Möglichkeit bei dem <input>-Element diverse Typzustände (beispielsweise „telephone“, „url“ oder „email“) anzugeben. Selbstgebaute Validatoren werden somit hinfällig.
Video
Webseiten wie www.youtube.com, www.myvideo.de oder www.sevenload.com zeigen welche Bedeutung Videoportale im WWW haben.
Auf YouTube werden jeden Tag zwei Milliarden Videos abgespielt und hunderttausende Videos hochgeladen. In jeder Minute laden deren Nutzer 24 Stunden Videomaterial hoch.[15]
Die Einbindung von Videos in Webseiten kann in HTML 4.01 mit diversen externen Plugins realisiert werden. Welches Format und welcher Codec dabei verwendet werden, hängt dabei von dem jeweiligen Plugin ab. Desweiteren wird vom Anwender verlangt, das jeweilige Plugin zu installieren.
Mittels HTML5 soll mit dem <video>-Element eine native Möglichkeit geboten werden, Videos in eine Webseite einzubinden, ohne dass zusätzliche Plugins oder Codecs heruntergeladen und installiert werden müssen.
Textdarstellung
Texte können auf Webseiten über mehrere HTML-Elemente dargestellt werden. Soll es sich um einen Link handeln, kann ein <a>-Element mit einem href-Attribut und dem angegebenen Link dafür verwendet werden. Der angezeigte Text wird dabei lediglich zwischen den Tags (Start- und Endtag) geschrieben.
Um Formatierungen an dem entsprechenden Text vorzunehmen, ist es ratsam CSS zu verwenden. Browser, die das <canvas>-Element[16] unterstützen, können dadurch gezeichnete Texte, die in ihrer Vielfalt uneingeschränkt kreiert werden können, abbilden.
Audio
Das Abspielen von Audio Dateien bzw. Audio Streams im Browser kann in HTML 4.01 mit externen Plugins oder mit dem Einbinden des <object>-Elements realisiert werden. Auch hier gilt, welches Format und welcher Codec dabei verwendet werden, hängt dabei von dem jeweiligen Plugin ab. Desweiteren wird vom Anwender verlangt, das jeweilige Plugin zu installieren.
In HTML5 soll mit dem <audio>-Element eine native Möglichkeit geboten werden, Audio Dateien bzw. Audio Streams in eine Webseite einzubinden, ohne dass zusätzliche Plugins oder Codecs heruntergeladen und installiert werden müssen.
Grafik
Grafiken, wie Bilder oder animierte Bitmaps lassen sich in eine Webseite standardmäßig mit dem <img>-Element einbinden. Diese liegen normalerweise statisch auf einem Webserver vor und werden beim Aufruf der Webseite geladen und letztendlich an der gewünschten Stelle im Browser angezeigt.
Möchte der Entwickler dem Anwender dynamische Grafiken anzeigen lassen, müssen Java-Applets zur Verfügung gestellt werden, die jedoch voraussetzen, dass eine Java-Virtual-Machine vorliegt.
Ein anderer Weg ist hier über JavaScript zu beschreiten, der einen hohen Implementierungsaufwand mit sich bringt.
HTML5 hingegen bietet mit dem Element <canvas> die Möglichkeit 2 bzw. 3 dimensionale Grafiken zu zeichnen, Animationen zu erstellen, Videos zu manipulieren und eigene Interface-Elemente zu kreieren. In Verbindung mit JavaScript kann der Entwickler seine Ziele realisieren.
Support
Webentwickler brauchen in ihrer täglichen Arbeit jegliche Arten der Unterstützung um ihre Ziele zu erreichen. Diese Unterstützung kann in Form von Foren, Büchern oder Internetseiten vorliegen. Sie sind für den Webentwickler ein wichtiges Werkzeug zur Realisierung einer Webseite.
Der Zuwachs an Wissen hat sich in den vergangenen Jahren in vielen öffentlich zugänglichen Medien wiedergespiegelt.
HTML 4.01 existiert nun mehr als 10 Jahre und weist dadurch ein viel breiteres Unterstützungspotential auf als HTML5. Es ist anzunehmen, dass der Wissensschatz und die Erfahrungen über HTML5 in den kommenden Jahren zunehmen werden, indem genau diese Webentwickler ihre Erkenntnisse und Erfahrungen in öffentlich zugänglichen Medien bekannt geben, sodass auch anderen Webentwicklern geholfen werden kann.
Verfügbarkeit von Entwicklungsumgebungen
Es existieren eine Reihe von kostenlosen (z.B. Webocton - Scriptly) und lizenzpflichtigen (z.B. Adobe Dreamweaver) Entwicklungsumgebungen, die den Webentwickler dabei unterstützen, seinen HTML-Code über Hilfsmittel, die diese Entwicklungsumgebung zur Verfügung stellen, zu implementieren.
Gute Entwicklungsumgebungen unterstützen z.B. Debugging, Syntaxhervorhebung oder das automatische Schließen von HTML-Tags. Weitere Features helfen dem Webentwickler dabei seinen HTML-Code effizient und strukturiert zu entwickeln.
Wenn eine HTML5 Unterstützung benötigt wird, muss geprüft werden ob die jeweilige Entwicklungsumgebung diese Möglichkeit zur Verfügung stellt.
Erlernbarkeit / Komplexität
Eine Vielzahl der im WWW existierenden Webseiten sind mit HTML 4.01 umgesetzt. Wenn ein Webentwickler eine bestehende HTML 4.01 Webseite in eine HTML5 Webseite umschreiben möchte, ist der dazu benötigte Wissenszuwachs relativ gering.
Weiterhin ist HTML5 eine abwärtskompatible Verbesserung und Erweiterung von HTML 4.01. HTML5 enthält im Vergleich zu HTML 4.01 nur einige neue Elemente und Attribute, deklariert einige alte Elemente um und entfernt einige wenige. Im Großen und Ganzen ist HTML5 kompatibel zu XHTML 1 und HTML 4.[17]
6.3 Gewichtung des Zielsystems
In der nachfolgenden Tabelle (Tab. 1: Gewichtung des Zielsystems) werden die einzelnen Gewichtungen der Kriterien festgelegt und begründet.
| Kriterien | Gewichtung | Begründung der Gewichtsverteilung | |
| Allgemeine Kriterien | 30 | Die allgemeinen Kriterien haben eine Gewichtung von etwa einem Drittel. Damit wird den zugehörigen Kriterien eine etwa gleichanteilige Gewichtung zugesprochen. | |
| Browserunterstützung | 12 | Das wichtigste Kriterium der allgemeinen Kriterien. Ohne die Unterstützung des Browsers kann der Inhalt einer Webseite nicht korrekt bzw. nicht wie vom Webentwickler gewünscht, dargestellt werden. | |
| Technische Anforderungen | 6 | Mit 6 Punkten hat dieses Kriterium die gleiche Gewichtung, wie die beiden folgenden Kriterien. Die technische Anforderung ist allein der Browser, der in vielen Variationen mit unterschiedlichen Stärken und Schwächen vorliegt. | |
| Unterstützung auf mobilen Endgeräten | 6 | Die Unterstützung auf mobilen Endgeräten erhält durch die steigende Nutzung mobiler Endgeräte ernstzunehmende Bedeutung. Es ist anzunehmen, dass die Kompatibilität von Webseiten auf mobilen Endgeräten weiter optimiert und weiter ausgebaut wird. | |
| Sicherheit | 6 | Die Sicherheit spielt seit jeher eine wichtige Rolle in der Informationstechnologie. Nicht zuletzt hat die Übermittlung von sensiblen Daten über das WWW dazu beigetragen, dass Sicherheitsstandards entwickelt und immer weiter verbessert wurden. | |
| Anwenderkriterien | 35 | Die Anwenderkriterien erhalten den gleichen Anteil wie die Entwicklerkriterien. Anwenderkriterien stehen den Entwicklerkriterien in nichts nach. | |
| Ergonomie | 15 | Das wichtigste Kriterium der Anwenderkriterien. Aus Sicht des Anwenders ist es absolut vorteilhaft mit einer ergonomischen und somit benutzerfreundlichen Weboberfläche zu interagieren. Je komfortabler eine Webseite für den Anwender ist, desto höher kann die Nutzungshäufigkeit und die Akzeptanz dieser Webseite sein. | |
| Anforderungsgerechtigkeit | 10 | Die Umsetzung der Anforderungen eines Kunden sind bei den Anwenderkriterien relativ wichtig, da bereits im Vorfeld der Realisierung entschieden werden muss, welche HTML Version verwendet werden soll. Unterstützt dabei eine HTML Version eine bestimmte Anforderung nicht, muss ggf. der Einsatz von Skriptsprachen in Betracht gezogen werden. | |
| Offline-Verfügbarkeit | 6 | Um ein stetiges Arbeiten mit einer Webanwendung zu gewährleisten, ist eine stabile Verbindung zum Server unumgänglich. Dass benötigte Dateien offline verfügbar gemacht werden, ist nicht immer notwendig. | |
| Barrierefreiheit | 4 | Die Barrierefreiheit erhält die geringste Gewichtung bei den Anwenderkriterien. Es ist lediglich ein guter Stil eines Webentwicklers eine Webseite barrierefrei zu gestalten. Die Optionalität dieses Kriteriums bewirkt daher eine geringere Gewichtung im Gegensatz zu den anderen Kriterien. | |
| Entwicklerkriterien | 35 | Die Entwicklerkriterien erhalten einen gleichgewichtigen Anteil wie die Anwenderkriterien. Entwicklerkriterien stehen den Anwenderkriterien in nichts nach. | |
| Flexibilität in der Implementierung | Formulare | 5 | Das Kriterium Formulare ist mit dem Kriterium Video gleichgewichtet. Formulare haben ein hohes Erweiterungspotential und werden auf immer mehr Webseiten zum Einsatz gebracht. |
| Video | 5 | Eine hohe Gewichtung des Kriteriums Video ist mit der hohen Popularität in der Web Gemeinde zu begründen. Das online Veröffentlichen von Video Material findet in der Web Gemeinde immer mehr Gefallen, sodass Online Plattformen einen rasanten Zuwachs erleben. | |
| Textdarstellung | 4 | Texte sind einer der wichtigsten Methoden um Inhalte und Informationen zu vermitteln. Sie werden in der Implementierungsflexibilität relativ neutral eingestuft, weil sie nicht unbedingt das Bedürfnis aufbringen, revolutionäre Neuerungen entwickeln zu müssen. | |
| Audio | 3 | Audio Dateien bzw. Audio Streams finden zusammen mit dem Kriterium Grafik eine Gleichgewichtung in der Implementierungsflexibilität der Nutzwertanalyse. Subjektiv betrachtet kommt der Einsatz dieser beiden Kriterien bei Webseiten nicht häufig zum Tragen. | |
| Grafik | 3 | ||
| Support | 6 | Die Unterstützung für den Webentwickler spiegelt sich in den Kriterien "Support" und "Verfügbarkeit von Entwicklungsumgebungen" wieder. Es handeln sich um zwei Formen der Unterstützung und werden daher gleichgewichtet. | |
| Verfügbarkeit von Entwicklungsumgebungen | 6 | ||
| Erlernbarkeit / Komplexität | 3 | Die Erlernbarkeit bei HTML hängt allein vom Vorwissen des jeweiligen Webentwicklers ab. Die Gewichtung fällt aufgrund des anzunehmenden verfügbaren Vorwissens des Webentwicklers am niedrigsten aus. | |
6.4 Beschreibung des Zielsystems
In den nachfolgenden Tabellen (Tab. 2: Beschreibung des Zielsystems HTML 4.01 und Tab. 3: Beschreibung des Zielsystems HTML5) werden die einzelnen Bewertungen der Kriterien beschrieben und begründet.
Die Bewertungen (Zielerreichungsgrade) der Kriterien werden nach folgendem Punktesystem vorgenommen (0 bis 10 Punkte):
- 0 Punkte (sehr schlecht, bzw. nicht erfüllt)
- ...
- 10 Punkte (am Besten)
| HTML 4.01 | ||||
| Kriterien | Ziel- erreichungs- | Beschreibung | ||
| Allgemeine Kriterien | Browserunterstützung | 8 | Laut Abbildung 3 hat HTML 4.01 einen höheren Verbreitungsgrad als HTML5. Außerdem existieren mehr Browser, die HTML 4.01 als HTML5 unterstützen. Es gibt keine 100%-ige Norm durch die vielen unterschiedlichen Browserhersteller. | |
| Technische Anforderungen | 8 | HTML 4.01 und HTML5 erfordern dieselben technischen Grundlagen; einen Browser mit dem passenden Parser. Es werden relativ wenige technische Anforderungen gestellt. | ||
| Unterstützung auf mobilen Endgeräten | 4 | Es sind Anpassungen von bestehenden Webseiten nötig. Es müssen vom Webentwickler Umwege erarbeitet und realisiert werden. | ||
| Sicherheit | 3 | Die Sicherheit wird meist durch browserspezifische Features oder durch externe Plugins gewährleistet. | ||
| Anwenderkriterien | Ergonomie | 6 | HTML 4.01 verfügt über viele gängige Interaktionselemente. Im Zusammenspiel mit CSS können viele Möglichkeiten zur verbesserten Ergonomie herbeigeführt werden. | |
| Anforderungsgerechtigkeit | 5 | Je nach Komplexität der Anforderungen kann der Einsatz von HTML 4.01 von Vorteil oder von Nachteil sein. Je komplexer die Anforderungen sind, desto weniger vorteilhaft ist der Einsatz von HTML 4.01. | ||
| Offline-Verfügbarkeit | 0 | Es ist keine Unterstützung in HTML 4.01 vorhanden. | ||
| Barrierefreiheit | 6 | Barrierefreies Webdesign kann größtenteils mit Standardmitteln in HTML 4.01 umgesetzt werden. Selbstentwickelte Widgets in HTML 4.01 sind für Anwender assistiver Technologien beschränkt zugänglich. | ||
| Entwicklerkriterien | Flexibilität in der Implementierung | Formulare | 5 | HTML 4.01 bietet relativ viele Eingabeelemente für Formulare an, kann jedoch dem modernen Anwender nicht gerecht werden. Selbstgeschriebene Plugins oder Validatoren bedeuten höheren Aufwand. |
| Video | 4 | Externe Plugins werden für das Abspielen von Video Dateien oder Video Streams verwendet. | ||
| Textdarstellung | 8 | Textelemente können bereits mit HTML 4.01 in den verschiedensten Ausprägungen dargestellt werden. In Verbindung mit CSS kann die Formatierung dieser Texte erweitert werden. | ||
| Audio | 4 | Das Abspielen von Audio Dateien bzw. Audio Streams im Browser kann in HTML 4.01 mit externen Plugins oder mit dem Einbinden des <object>-Elements realisiert werden. | ||
| Grafik | 5 | Statische Bilder können mit dem <img>-Element in HTML 4.01 eingebunden werden. Externe Plugins sind notwendig um dynamische Grafiken zu zeichnen. | ||
| Support | 9 | HTML 4.01 bietet viele öffentlich zugängliche Medien, um Webentwicklern in ihrer Umsetzung zu helfen. | ||
| Verfügbarkeit von Entwicklungsumgebungen | 9 | Viele verfügbare Entwicklungsumgebungen unterstützen HTML 4.01, da bereits ein abgeschlossener Recommendation-Status beim W3C existiert. | ||
| Erlernbarkeit / Komplexität | 7 | Für Anfänger ist die Erlernung von HTML 4.01 relativ einfach, da keine Programmierkenntnisse erforderlich sind. Die hierarchische Struktur eines HTML Dokumentes ist mit entsprechenden Referenzen einfach zu implementieren. | ||
In der folgenden Tabelle (Tab. 3: Beschreibung des Zielsystems HTML5) werden die einzelnen Bewertungen der Kriterien für die Alternative HTML5 beschrieben und begründet.
| HTML5 | ||||
| Kriterien | Ziel- erreichungs- | Beschreibung | ||
| Allgemeine Kriterien | Browserunterstützung | 3 | Laut Abbildung 3 hat HTML 4.01 einen höheren Verbreitungsgrad als HTML5. Außerdem existieren mehr Browser, die HTML 4.01 als HTML5 unterstützen. Es gibt keine 100%-ige Norm durch die vielen unterschiedlichen Browserhersteller. | |
| Technische Anforderungen | 8 | HTML 4.01 und HTML5 erfordern dieselben technischen Grundlagen; einen Browser mit dem passenden Parser. Es werden relativ wenige technische Anforderungen gestellt. | ||
| Unterstützung auf mobilen Endgeräten | 8 | Neue HTML-Tags vereinfachen die Erstellung von geräteübergreifenden Webseiten. Das Potential ist da, befindet sich aber zur zeit noch in der Implementierungsphase. | ||
| Sicherheit | 5 | Ergänzend zu den bestehenden Sicherheitsmaßnahmen implementiert HTML5 das sandbox-Attribut im <iframe>-Element. | ||
| Anwenderkriterien | Ergonomie | 8 | HTML5 übernimmt und erweitert die bestehenden Interaktionselemente. Immer wiederkehrende Probleme werden hier behandelt und zu neuen nutzbaren Elementen gebündelt. | |
| Anforderungsgerechtigkeit | 5 | Je komplexer die Anforderungen sind, desto vorteilhafter ist der Einsatz von HTML5. Beachtet werden müssen jedoch die einzelnen Anforderungen, ob und in welchem Umfang diese in HTML5 bereits umgesetzt werden können. | ||
| Offline-Verfügbarkeit | 8 | Mit der Implementierung des manifest Cache können in Webanwendungen benötigte Dateien zwischengespeichert werden, sodass bei einem Abbruch der Verbindung ein stetiges Arbeiten möglich ist. | ||
| Barrierefreiheit | 9 | WAI-ARIA wird offizieller Bestandteil von HTML5. Mit WAI-ARIA kann für Anwender assistiver Technologien ein selbstentwickeltes Widget zugänglich gemacht werden. | ||
| Entwicklerkriterien | Flexibilität in der Implementierung | Formulare | 9 | Mit HTML5 werden bekannte Probleme in Formularen beseitigt und Eingabe- bzw. Auswahlelemente standardisiert. |
| Video | 8 | In HTML5 soll mit dem <video>-Element eine native Möglichkeit geboten werden, Videos in eine Webseite einzubinden, ohne dass zusätzliche Plugins oder Codecs heruntergeladen und installiert werden müssen. Die Verwendung eines gemeinsamen Codecs in allen Browsern wurde bisher nicht erzielt. | ||
| Textdarstellung | 9 | HTML5 ermöglicht mit dem <canvas>-Element Texte zu zeichnen. Dadurch entstehen unendlich viele Möglichkeiten einen Text darzustellen. | ||
| Audio | 8 | In HTML5 soll mit dem <audio>-Element eine native Möglichkeit geboten werden, Audio Dateien bzw. Audio Streams in eine Webseite einzubinden, ohne dass zusätzliche Plugins oder Codecs heruntergeladen und installiert werden müssen. Die Verwendung eines gemeinsamen Codecs in allen Browsern wurde bisher nicht erzielt. | ||
| Grafik | 9 | Mit dem in HTML5 implementierten <canvas>-Element ist es möglich dynamische Grafiken zu zeichnen, ohne externe Plugins zu verwenden. | ||
| Support | 4 | HTML5 bietet im Gegensatz zu HTML 4.01 viel weniger öffentlich zugängliche Medien. | ||
| Verfügbarkeit von Entwicklungsumgebungen | 5 | Aufgrund des noch nicht komplettierten Implementierungsstatus von HTML5 werden nur Teile in bestimmten Entwicklungsumgebungen unterstützt. | ||
| Erlernbarkeit / Komplexität | 8 | Da HTML5 den Standard HTML 4.01 nur um einige Attribute und Elemente erweitert, ist es nicht schwieriger HTML5 zu erlernen. Zudem werden einige alte Elemente neu deklariert und entfernt. | ||
6.5 Übertragen der Zielerträge
In der nachfolgenden Tabelle (Tab. 4: Übertragen der Zielerträge) werden die einzelnen Bewertungen und Gewichtungen der Kriterien verdichtet und zusammenfassend dargestellt.
Aus dieser Tabelle lässt sich der Gesamtwert der Entscheidungsalternativen ermitteln.
| Entscheidungsalternativen | |||||||
| HTML 4.01 | HTML5 | ||||||
| Kriterien | Gewichtung | Ziel- erreichungs- | Nutzwert | Ziel- erreichungs- | Nutzwert | ||
| Allgemeine Kriterien | Browserunterstützung | 12 | 8 | 96 | 3 | 36 | |
| Technische Anforderungen | 6 | 8 | 48 | 8 | 48 | ||
| Unterstützung auf mobilen Endgeräten | 6 | 4 | 24 | 8 | 48 | ||
| Sicherheit | 6 | 3 | 18 | 5 | 30 | ||
| Summe der allgemeinen Kriterien | 30 | 23 | 186 | 24 | 162 | ||
| Anwenderkriterien | Ergonomie | 15 | 6 | 90 | 8 | 120 | |
| Anforderungsgerechtigkeit | 10 | 5 | 50 | 5 | 50 | ||
| Offline-Verfügbarkeit | 6 | 0 | 0 | 8 | 48 | ||
| Barrierefreiheit | 4 | 6 | 24 | 9 | 36 | ||
| Summe der Anwenderkriterien | 35 | 17 | 164 | 30 | 254 | ||
| Entwicklerkriterien | Flexibilität in der Implementierung | Formulare | 5 | 5 | 25 | 9 | 45 |
| Video | 5 | 4 | 20 | 8 | 40 | ||
| Textdarstellung | 4 | 8 | 32 | 9 | 36 | ||
| Audio | 3 | 4 | 12 | 8 | 24 | ||
| Grafik | 3 | 5 | 15 | 9 | 27 | ||
| Summe der Flexibilität in der Implementierung | 20 | 26 | 104 | 43 | 172 | ||
| Support | 6 | 9 | 54 | 4 | 24 | ||
| Verfügbarkeit von Entwicklungsumgebungen | 6 | 9 | 54 | 5 | 30 | ||
| Erlernbarkeit / Komplexität | 3 | 7 | 21 | 8 | 24 | ||
| Summe der Entwicklerkriterien | 35 | 51 | 233 | 60 | 250 | ||
| Summe aller Kriterien | 100 | 91 | 583 | 114 | 666 | ||
6.6 Ergebnis / Nutzwert
Aus der Tabelle 4 (Übertragen der Zielerträge) im vorherigen Kapitel kann nun der Nutzwert dieses Leistungsvergleiches abgeleitet werden.
Die Ergebnisse werden nach den Hauptthemen der Kriterien angesprochen:
- Allgemeine Kriterien: Hier hat HTML 4.01 Vorteile gegenüber HTML5, da die Entwicklung von HTML5 noch nicht komplett abgeschlossen ist und es noch keinen allgemeinen Browserstandard für HTML5 gibt.
- Anwenderkriterien: Einen deutlichen Sieg verzeichnet hier HTML5. In fast allen Punkten ist HTML5 HTML 4.01 überlegen.
- Entwicklerkriterien: Hier fällt das Ergebnis zugunsten HTML5 geringer aus als erwartet. Es macht sich wieder der Entwicklungsstatus von HTML5 bemerkbar und somit verliert HTML5 Punkte beim Support und bei der Verfügbarkeit von Entwicklungsumgebungen.
In der Summe aller Kriterien gewinnt HTML5 den Leistungsvergleich mit 666 Punkten gegenüber HTML 4.01 mit 583 Punkten deutlich.
Dieses Ergebnis spiegelt eine positive und erfolgreiche Entwicklung von HTML5 gegenüber seinen Vorgängerversionen wieder.
7 Schlussbetrachtung
7.1 Fazit
Der ursprüngliche Grundgedanke, eine Weiterentwicklung von HTML 4.01 im Sinne von dynamischen Webanwendungen anstatt von klassischen Webseiten zu entwickeln, brachte eine verstärkte Einbindung von JavaScript mit sich.
Nicht zuletzt belegt dies die Tatsache, dass die Ursprungsversion von HTML5 Web Applications 1.0 war.
Die stetig wachsenden Anforderungen an eine komplexe und hochflexible Webseite werden heute und in Zukunft durch die Verwendung von HTML5 Features saturiert. Es tragen unter anderem neue HTML5 Elemente und die Abschaffung statischer Überschriftenelemente dazu bei eine verbesserte semantische Strukturierung und eine flexible Gestaltung von Dokumenten herbeizuführen.
HTML5 hat alle Erwartungen erfüllt und gewinnt den Leistungsvergleich mit HTML 4.01. HTML5 hat in keinem Bereich nennenswerte Nachteile gegenüber der älteren Version HTML 4.01.
Ganz im Gegenteil sind in der Entwicklung von HTML5 viele Verbesserungen gegenüber HTML 4.01 eingeflossen, die HTML5 flexibler und zukunftssicherer machen.
Somit kann die Frage "Ist die Entwicklung von HTML5 nützlich bzw. erfolgreich?" ausnahmslos mit "Ja" beantwortet werden.
7.2 Ausblick
Die Weiterentwicklung von HTML5 ist ein fortlaufender Prozess, der laut WHATWG nicht vor 2022 seine vollständige Standardisierung erhalten wird.[18]
Das W3C hingegen geht von einem Recommendation-Status in 2011 aus.
Viele Teile von HTML5 befinden sich zurzeit in einem nicht komplettierten Implementierungsstatus. Einige Features lassen sich mittlerweile relativ gut in einigen Browsern zum Funktionieren bringen, andere hingegen weniger gut.
Dennoch lassen sich bereits heute spezifische Probleme im Zusammenhang mit der Realisierung von Webanwendungen mit Hilfe von HTML5 Elementen und existierenden APIs implementieren. Der Browser wird in Zukunft zu einer universellen Anwendungsplattform für alle Arten von Programmen (z.B. Mediaplayer, Laufzeitumgebung für 3D-Spiele oder Grafikbearbeitungsapplikation). Externe Plugins werden durch den Einsatz von HMTL5 immer mehr an Bedeutung verlieren.[19]
Am 13. Januar 2010 gab Mark Pilgrim (Google) eine persönliche Einschätzung über die Zukunft von HTML in einem Eintrag des WHATWG-Blogs[20].
Er stellt dort in Frage, dass es jemals einen „Big Cutoff“ (einen Recommendation-Status für HTML5) geben wird. Seiner Meinung nach gibt es keinen Namen für eine neue standardisierte HTML Version.
Ohne, dass HTML5 jemals einen Recommendation-Status erhalten hat, wird jetzt schon über eine Nachfolgeversion von HTML5 nachgedacht: HTML6.
8 Fußnoten
- ↑ Laut statistischen Bundesamt. vgl Nolte & Lauth
- ↑ vgl. heise online: 70.000 verkaufte iPhones kurbeln Datennutzung an
- ↑ 3,0 3,1 vgl. SELFHTML: Entstehung des World Wide Web
- ↑ vgl. Münz / Nefzger: HTML Handbuch, S. 42
- ↑ vgl. W3C: Über das World Wide Web Consortium
- ↑ 6,0 6,1 vgl. Wolfgang Hoffmeister: Investitionsrechnung und Nutzwertanalyse, S. 278
- ↑ vgl. Wolfgang Hoffmeister: Investitionsrechnung und Nutzwertanalyse, S. 307
- ↑ vgl. Wolfgang Hoffmeister: Investitionsrechnung und Nutzwertanalyse, S. 279
- ↑ vgl. Sencha Touch: Bsp. für ein JavaScript Framework mit HTML5 Unterstützung
- ↑ vgl. WHATWG-Blog: Mark Pilgrim (Google): "What’s next in HTML, episode 2: who’s been peeing in my sandbox?"
- ↑ vgl. W3C: HTML: The Markup Language Reference
- ↑ vgl. W3C: Offline Web applications
- ↑ vgl. W3C: Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) 2.0
- ↑ vgl. W3C: Accessible Rich Internet Applications (WAI-ARIA) 1.0
- ↑ Laut YouTube, vgl. YouTube.com: Zugriffsraten und Statistik
- ↑ vgl. WHATWG: The canvas element
- ↑ vgl. Peter Körner: Kann man HTML5 heute schon einsetzen?, S.28
- ↑ vgl. WHATWG-Wiki: What's this I hear about 2022?
- ↑ vgl. Peter Körner: Der Browser als Anwendungsplattform, S.306 f
- ↑ vgl. WHATWG-Blog: Mark Pilgrim (Google): "What’s Next in HTML, episode 1"
9 Literatur- und Quellenverzeichnis
| Heise.de | 70.000 verkaufte iPhones kurbeln Datennutzung an, 26. Januar 2008, http://www.heise.de/newsticker/meldung/70-000-verkaufte-iPhones-kurbeln-Datennutzung-an-183331.html (29.12.2010) |
| Münz / Nefzger | HTML Handbuch, Franzis Verlag GmbH, Poing 2005 |
| Nolte & Lauth | Deutschland Online: 73% der Privathaushalte haben einen Internetzugang, 03.12.2009, http://www.nolteundlauth.de/allgemein/deutschland-online-73-der-privathaushalte-mit-internetanschluss (29.12.2010) |
| Peter Körner | HTML5 Webseiten innovativ und zukunftssicher, Open Source Press, München 2010 |
| SELFHTML | Entstehung des World Wide Web, 2007, http://de.selfhtml.org/intro/internet/www.htm (01.01.2011) |
| Sencha Touch | Bsp. für ein JavaScript-Framework mit HTML5 Unterstützung, http://www.sencha.com/products/touch (02.01.2011) |
| W3C | Über das World Wide Web Consortium, 05.11.2007, http://www.w3c.de/about/overview.html (01.01.2011) |
| W3C | HTML: The Markup Language Reference, 18.12.2010, http://dev.w3.org/html5/markup/input.range.html (03.01.2011) |
| W3C | Offline Web applications, 19.10.2010, http://www.w3.org/TR/html5/offline.html (03.01.2011) |
| W3C | Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) 2.0, 11.12.2008, http://www.w3.org/TR/WCAG20 (03.01.2011) |
| W3C | Accessible Rich Internet Applications (WAI-ARIA) 1.0, 16.09.2010, http://www.w3.org/TR/wai-aria (03.01.2011) |
| WHATWG | The canvas element, 02.01.2011, http://www.whatwg.org/specs/web-apps/current-work/multipage/the-canvas-element.html#the-canvas-element (03.01.2011) |
| WHATWG-Blog | Mark Pilgrim (Google): "What’s Next in HTML, episode 1", 13.01.2010, http://blog.whatwg.org/whats-next-in-html-episode-1 (02.01.2011) |
| WHATWG-Blog | Mark Pilgrim (Google): "What’s next in HTML, episode 2: who’s been peeing in my sandbox?", 26.01.2010, http://blog.whatwg.org/whats-next-in-html-episode-2-sandbox (03.01.2011) |
| WHATWG-Wiki | What's this I hear about 2022?, 27.09.2010, http://wiki.whatwg.org/wiki/FAQ#What.27s_this_I_hear_about_2022.3F (02.01.2011) |
| Wolfgang Hoffmeister | Investitionsrechnung und Nutzwertanalyse, 2. Auflage, BWV Verlag GmbH, Berlin 2008 |
| YouTube.com | Zugriffsraten und Statistik, http://www.youtube.com/t/fact_sheet (03.01.2011) |

