Kino digital
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| Name des Autors / der Autoren: | Niko Hagenkamp, Martin Riese |
| Titel der Arbeit: | "Kino Digital" |
| Hochschule und Studienort: | FOM Dortmund |
Inhaltsverzeichnis |
1 Abkürzungsverzeichnis
| Abkürzung | Bedeutung |
|---|---|
| DRM | Digital Rights Management |
2 Abildungsverzeichnis
| Abb.-Nr. | Abbildung |
|---|---|
| 01 | Platzhalter |
3 Einleitung
4 Grundlagen
4.1 Historie
Der 35mm Film mit doppelseitiger Perforation ist in ähnlicher Form seit 1889 bekannt. Seit dieser Zeit wird mit Hilfe derartiger Filmformate Filme projeziert. Der erste digitale Film war die Fortsetzung der George Lucas Sternensaga "Star Wars: Episode 1 - Die dunkle Bedrohung". Es wurden durchgängig digitale Filmkopien an vier amerikanische Kinos ausgeliefert. Als hundertster digitaler Hollywood Film gilt "The Last Samurai". [1]
4.1.1 Fotografie
4.1.2 Bewegte Bilder
4.1.3 Tonfilm
4.2 Wirtschaftsfaktor Filmindustrie
4.2.1 Wanderkinos, Schaubuden
4.2.2 Lichtspielhäuser, Kinos
4.2.3 Kinobesucherzahlen, Eintrittspreise
4.2.4 Produktionskosten vs. Einspielergebnisse
5 Analoge Kinotechnik
5.1 Filmmaterial
Filme werden auf Acetatcelulose abgefilmt. Dabei wird Material kurz mit einer entsprechend geringen Menge Licht belichtet um eine chemische Reaktion auszulösen. Daraus kann dann später Film entwickelt werden.
5.1.1 Auflösung
Die Auflösung von analoger Kinotechnik mit aktuellen Materialen erreicht eine Auflösung von 11k. [2]
5.1.2 Ton
Digital Theatre Systems (DTS):
Bei DTS handelt es sich um ein Mehrkanal-Tonsystem, benannt nach der gleichnamigen Firma, die diese System entwickelt hat. Das Debüt für dieses System wurde 1993 im Film Jurassic Park gefeiert. Das System basiert darauf, dass auf dem Film-Material selbst ein Timecode festgehalten wird, der Ton aber per CD festgehalten wird und dann anhand des Timecodes zur richtigen Zeit entsprechend abgespielt wird. Zur Ausfallsicherheit gibt es auch eine Tonspur auf dem Filmmaterial. Es gibt diverse Formate wie z.B. 5.1 oder 6.1. Dabei gibt die erste Zahl die Anzahl der Lautsprecher für mittlere und hohe Töne, die zweite Zahl die Anzahl der Subwoofer an.[3]
Dolby Digital:
Bei Dolby Digital handelt es sich ebenfalls um ein Mehrkanal-Tonsystem. Das System wird von der Firma Dolby vertrieben. Dabei wird ebenfalls das Format 5.1 angeboten.[4]
5.2 Aufnahmetechnik
5.3 Schnitt und Ton Technik
5.4 Projektionstechnik
Der Film wird von einer Rolle abgespielt. Ein 35mm Projektor zeigt dabei 24 Bilder pro Sekunde. Da das menschliche Auge 24 Hell-Dunkel-Wechsel als flimmern wahrnimmt, werden dabei mit Hilfe einer Blende 48 Bildwechsel durchgeführt. Es wird also jedes Bild zwei mal belichtet. Da der Film aus Standbildern besteht muss demnach alle 1/24 Sekunde der Film ein Bild weiterlaufen und angehalten werden. Auf diese Weise wird für das menschliche Auge ein bewegtes Bild erzeugt. [5]
6 Digitale Kinotechnik
6.1 Bildsensoren und Speichermedien
6.1.1 Auflösung
Im Bereich der digitalen Kinotechnik sind von der DCI (Digital Cinema Initiatives, LLC) zwei Standards definiert worden.
1. 2K:
Auflösung: 2048 mal 1080
Bilder pro Sekunde: 24 oder 48
Format: JPEG 2000
Farbtiefe pro Farbe: 12 Bit (Es ergibt sich einer Gesamtfarbtiefe von 36 Bit)
2. 4K:
Auflösung: 4096 mal 2160
Bilder pro Sekunde: 24
Format: JPEG 2000
Farbtiefe pro Farbe: 12 Bit (Es ergibt sich einer Gesamtfarbtiefe von 36 Bit)
[6]
6.1.2 Ton
6.2 Aufnahmetechnik
6.3 Schnitt und Ton Technik
6.4 Projektionstechnik
LCD Projektoren:
Drei LCD-Panels, für je die Farben Rot-Grün-Blau, werden von einer starken Lichtquelle durchleuchtet. Anschließend wird mit Hilfe von Halbspiegeln aus den drei Farben ein Bild hergestellt. Die LCD-Panels lassen dabei keine vollständige Schwärzung zu, wodurch der Kontrast beeinträchtigt wird.
[7]
Digital Micromirror Device (DMD):
Bei diesem Verfahren wird mit Hilfe von vielen kleinen Spiegeln das Licht der Farben Rot-Grün-Blau so reflektiert, dass daraus ein entsprechendes Bild resultiert. Dabei kommt je Farbe ein DMD-Element zum Einsatz. Der große Vorteil gegenüber den LCD-Projektoren besteht darin, dass eine komplette Schwärzung erzilt werden kann. Dadurch kann ein hoher Kontrast erzielt werden.
[8]
7 Diskussion Vor und Nachteile
7.1 Auflösung
Die Auflösung der analogen Technik ist mit 11K weit größer als die der digitalen Technik mit 2K bzw. 4K. Durch das Kopieren und das mehrfache Abspielen gibt es bei der analogen Technik Verschleiß am Film. Dadurch leidet die Qualität der Filme im laufe Zeit. Demgegenüber steht die Haltbarkeit der Projektoren. Die analogen Projektoren können über Jahrzehnte genutzt werden. Für die digitalen Projektoren gibt es im Moment noch keine belastbaren Informationen.[9]
7.2 Ton
7.3 Speichermedien
7.4 Digital Rights Management
8 Wirtschaftlichkeit
Das Kino der Zukunft, mit digitalen Projektoren und digitalem Ton hat vor allem für die Filmverleiher große Kostenvorteile. Diese sparen bei Transport und Kopieren der Filme erhebliche Kostenanteile ein. Ein Teil dieser Einsparungen, ca. 100 Millionen Euro sollen dazu genutzt werden, die Kinos in Deutschland mit den notwendigen technische Einrichtungen auszustatten. [10]
8.1 Investitionskosten
Die Angaben zur notwendigen Gesamthöhe der Investition schwankt dabei je nach Quellen stark. Es sind Beträge von 40.000€ bis 100.000€ pro Kinosaal notwendig. Für Deutschland bedeutet bei ca. 4.800 Kinos Investitionskosten zwischen 226 Millionen und 500 Millionen Euro.[11]
8.1.1 Aufnahmetechnik
8.1.2 Produktionstechnik
8.1.3 Projektionstechnik
Die Investitionkosten für die digitalen Projektoren sind in etwa doppelt so hoch wie die für die analoge Technik.[12][13][14] Die Nachhaltigkeit der Investition ist bei der digitalen Technik nicht so groß wie bei der analogen Techik, da ein aufrüsten der Technik nach mehreren Jahren Betrieb notwendig ist. ===Bearbeitung===
8.1.4 Schnitt
8.1.5 Special Effects
8.2 Human Resources im Kino
8.3 Raubkopien
Die meisten Raubkopien der Welt lagern vermutlich in einem Keller in einem kleinen Dorf. Dort ist es durchaus möglich, dass der Inhaber sich der größe seiner Sammlung nicht bewusst ist. Ein Termin mit dem Herausgeber des Guiness Buch der Rekorde wurde abegelehnt.
9 Quellenverzeichnis
| Mustermann (2007a) | Mustermann, Manfred: Eine Zeitreise durch die Betriebssysteme, in: Computer-Geschichte, 2007, Ausgabe 04, S. 112 bis 114 |
| Mustermann (2007b) | Mustermann, Manfred: Grundlagen der Informationstechnologie: Eine Einführung für Studenten der Wirtschaftsinformatik, 6. Auflage, Musterverlag, München 2007 |
| Mustermann et al. (2008) | Mustermann, Manfred; Neumann, Norbert; Obermeier, Otto: Brennender Sand: Besondere Anforderungen an Rechnersysteme in heißen Klimazonen, in: Petermann, Paul: Schriften zum Klimawandel: Eine alternative Betrachtung, Quatermain, Albert (Bearb.), 3. Auflage, Sahara Press, Kairo 2008, S. 127 ff. |
| Quellen: | http://de.wikipedia.org/wiki/Digitales_Kino; http://www.br-online.de/kultur/film/kino-digital-DID1216324780718329/index.xml; http://www.movie-college.de/filmschule/medien/digitales_kino.htm; http://www.netzwelt.de/news/77334-digitales-kino-kommt-ins-rollen.html; http://www.spiegel.de/netzwelt/tech/0,1518,400027,00.html; http://www.faz.net/s/RubCD175863466D41BB9A6A93D460B81174/Doc~E95B1F6A44E3040CAB2EB0483D0F103D6~ATpl~Ecommon~Scontent.html; http://www.agkino.de/digitaleskino/digitaleskino.html; http://www.dlp.com/dlp/regional/de/cinema/what.aspx; http://www.dcinema.fraunhofer.de/; http://www.dcimovies.com/; |

