Konzept für Web 2.0 Aktivitäten im Rahmen der Squash-WM

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Fallstudienarbeit

Hochschule: Hochschule für Oekonomie & Management
Standort: Essen
Studiengang: Bachelor Wirtschaftsinformatik
Veranstaltung: Fallstudie / Wissenschaftliches Arbeiten
Betreuer: Dipl-Inf._(FH)_Christian_Schäfer
Typ: Fallstudienarbeit
Themengebiet: Konzeption einer IT-Infrastruktur für eine Squash WM
Autor(en): Kevin Stagat, Thorsten Büning
Studienzeitmodell: Abendstudium
Semesterbezeichnung:
Studiensemester: 4
Bearbeitungsstatus: begutachtet
Prüfungstermin:
Abgabetermin:


Inhaltsverzeichnis


1 Einführung

1.1 Aufgabenstellung

Diese Fallstudie befasst sich mit den unterschiedlichen Anwendungsmöglichkeiten von Web 2.0 Diensten im Rahmen einer Squash Weltmeisterschaft.

1.2 Aufbau der Seminararbeit

Der erste Schritt dieser Fallstudie beinhaltet die Vermittelung von Grundlagen, die für das Verständnis der folgenden Themenbereiche relevant sind. Inhaltlich befasst sich dieser Schritt mit der Erläuterung und Definition der in der Seminararbeit verwendeten Begriffen. Weiterhin ist eine kurze informelle Vorstellung des Bereiches der Web 2.0 Dienste Teil dieses Abschnittes. Nachfolgend wird die Anwendbarkeit für jeden der vorgestellten Web 2.0 Dienste auf die Squash Weltmeisterschaft überprüft. Inhaltlich werden die einzelnen Analysen der Dienste nach folgendem Schema gegliedert sein.

Anwendbarkeit

Der Themenbereich der Anwendbarkeit befasst sich mit der Sinnhaftigkeit der Umsetzung der Web 2.0 Anwendungen im Bezug auf die Squash Weltmeisterschaft.

Technische Umsetzung

Hier werden die wichtigsten Faktoren beschrieben, die bei der Umsetzung Anwendung finden.

Die technische Umsetzung von Web 2.0 Anwendungen ist stark mit den administrativen und multimedialen Fähigkeiten der Administratoren / Verfasser verbunden. Die Webseiten müssen sowohl ansprechend gestaltet, als auch inhaltlich korrekt recherchiert sein. Erst eine ausgewogene Kombination aus diesen beiden Faktoren würde zum Erfolg des bereitgestellten Web 2.0 Dienstes beitragen. Weiterhin müssen die verbreiteten Inhalte gepflegt und zeitnah der aktuellen Situation angepasst werden.Zusammenfassend werden diese Punkte die "weichen Faktoren" genannt.

Neben den oben angesprochenen weichen Faktoren, sind die harten Faktoren ein maßgeblicher Erfolgsgarant. Ohne die entsprechende Technik können die Dienste nicht zeitnah und performant einer möglichst großen Anzahl von Interessenten zur Verfügung gestellt werden. In diesem Bereich tragen vor allem die Serverleistung und die zur Verfügung stehende Bandbreite eine entscheidene Rolle. Diese beiden Faktoren sind Garant für eine kurze Ladezeit und eine hohe Anzahl an gleichzeitigen Zugriffen.

In den meisten Fällen scheitert die Bereitstellung der benötigten Fachkräfte und Serverkapazitäten an mangelnden finanziellen Mitteln. [1] [2] [3]

Potential

In diesem Bereich werden die Möglichkeiten beschrieben, wie die dargestellte Web 2.0 Technik genutzt werden kann um zusätzliche Einnahmequellen für die Squash WM zu generieren oder das Angebot der Veranstaltung sinnvoll zu unterstützen und zu ergänzen.

Usability

Die Usability befasst sich sowohl mit den zu erwartenden Vor- und Nachteilen für die Organisatoren der Squash WM als auch für den Endanwender.

Ein wichtiger Faktor für den Erfolg von Internetseiten sind die Personifizierungsmöglichkeiten und die intuitive Bedienung der Webangebote. Oftmals werden Web 2.0 Anwendungen dynamisch gestellt. Standards gibt es kaum. Jeder Designer oder Programmierer kann die Anwendungen nach seinen Vorlieben erstellen. Dies kann für den Anwender zum Problem werden, da Anwendungen die dem gleichen Zweck dienen unterschiedlich bedient werden müssen.

Im Bereich von Betriebssystemen sind weitreichende Standards definiert, die nahezu das Aussehen eines jeden Elementes beschreiben. Das definieren von Standards erleichtert den Nutzern die Bedienung einer Anwendung. Web 2.0 Anwendungen die nahezu identische Dienste bereitstellen, können sich vom Aussehen und der Bedienung stark unterscheiden.

Oftmals werden zu Gunsten vom Design die grundlegenden Bedürfnisse der User außer Acht gelassen.

  • Einheitliches Design
  • Einfache Navigation
  • Gute Suchmöglichkeiten
  • Einfache Bedienung
  • Texte ohne Fachjargon

Es kommt häufiger vor, dass der Anwender nicht alle Interaktionsmöglichkeiten der Anwendung nutzen kann, da Ihm diese oftmals nicht bekannt sind. [4] [5]

Dies gründet die Basis für die abschließende faktisch belegte Entscheidungsfindung.

1.3 Zielsetzung

Ziel der Seminararbeit ist es eine begründete Entscheidung für jede der vorgestellten Anwendungen herbeizuführen. Weiterhin sollen Verwendungsmöglichkeiten im Rahmen einer Squash WM skizziert werden.

1.4 Abgrenzung des Themenbereiches

In der Arbeit werden bereits im Vorfeld die ausgewählten Web 2.0 Dienste auf die Verwendbarkeit bei einer Squash WM geprüft. Im Rahmen dieser Fallstudie ist es nicht möglich, alle im Web 2.0 zusammengefassten Anwendungen zu analysieren. Im weiteren Verlauf werden nur die fünf bekanntesten und verbreitesten Dienste erläutert.

2 Grundlagen und Analyse

Die Grundlagen umfassen die Klärung der Begriffe:

  • Web 2.0
  • Wikis
  • Soziale Netzwerke
  • Blogs
  • PodCasts
  • RSS
Für jeden Dienst werden die allgemein üblichen Verwendungszwecke aufgezeigt. 

2.1 Übersicht

Web 2.0 Übersicht
Web 2.0 Übersicht

Der Begriff Web 2.0 ist wie folgt definiert:

„Bezeichnet ein Kooperationskonzept, das durch neue Technologien möglich wurde. Angebote gehören zum Web 2.0, wenn die Nutzer die Inhalte kommentieren, empfehlen oder mit anderen Angeboten verknüpfen können. Beispiele sind Videoseiten wie Youtube, deren Popularität vor allem auf dem problemlosen Bewerten, Kommentieren und Einbinden der Filme in eigene Web-Seiten beruht. Auf diese Weise verbreiten sich besonders beliebte Filme epidemieartig im Internet.“ [6]

Web 2.0 umfasst eine große Anzahl von webgebundenen Anwendungen. Die folgende Grafik enthält alle gängigen Anwendungen und deren Anbieter.

Der Begriff "Web 2.0" geht auf ein Brainstorming zwischen Dale Dougherty und Graig Cline zurück. Während dieses Meetings wurde der Begriff nicht anhand einer Definition, sondern anhand von Vergleich abgegrenzt.[7]


Folgend die entstandenen Vergleiche:

Web 1.0 Web 2.0
DoubleClick Google AdSense
Ofoto Flickr
Akamai BitTorrent
mp3.com Napster
Britannica Online Wikipedia
Persönliche Webseiten Blogs
Spekulation mit Domain Namen Suchmaschinen-Optimierung
Seitenaufrufe "cost per click"
Extraktion mittels Screen Scraping Web Services
Veröffentlichung Beteiligung
Content Management Systeme Wikis
Taxonomie (Verzeichnisse) "Folksonomy" (Tagging)
Feststehend ("stickiness") Zusammenwachsen ("syndication")

[8]


2.2 Wikis

2.2.1 Definition

Shuttel Bus Wiki-Wiki
Shuttel Bus Wiki-Wiki

„Eine Plattform für das Wissensmanagement. Jeder Teilnehmer kann bestehende Inhalte bearbeiten oder neue hinzufügen. Diskussionen zu einem Eintrag können auf den jeweiligen Seiten geführt und dokumentiert werden. Auf Wunsch können einzelne Einträge für die weitere Bearbeitung gesperrt werden - etwa wenn eine bestimmte Qualität erreicht wurde.“ [6]

2.2.2 Merkmale

Der Name Wiki kommt aus dem hawaiischen und bedeutet "schnell". Der Name geht auf den Shuttel-Bus zurück, der auf der Insel Honolulu zwischen Flughafen und Bette Milder eingesetzt wird. [9]

Wikis sind leicht zu bedienende webbasierte Systeme die es ermöglichen, Informationen einer große Anzahl von Usern über das Internet zur Verfügung zu stellen. Ziel eines Wikis ist es Informationen, die durch die User eingepflegt, aktualisiert und kontrolliert werden, anzubieten. Vom Grundprinzip her kann jeder angemeldete User Berichte erstellen, ändern oder löschen. Um den Verlust und Missbrauch zu verhindern, erfolgt eine Zugriffskontrolle und Versionnierung der erstellten Informationen.[10]

Die Editierung von Beiträgen kann direkt im jeweiligen für das Internet verwendeten Explorer erfolgen. Weiterhin ist es möglich einen Editor zu nutzen. Dieser erspart das händische erzeugen der jeweilig verwendeten Syntax. Die Einflussnahme eines Users auf das Layout oder das erstellen von eigensdesignten Layouts ist meistens nicht möglich. In der Regel werden von jedem Wiki-Server Templets für den User bereitgestellt. Die Ablage der im Wiki vorhandenen Informationen erfolgt in einer im System hinterlegten Datenbank.[10]

2.2.3 Anwendbarkeit

Ein Hauptmerkmal von Wikis ist die langfristige Bereitstellung von Informationen in Form von Artikeln. Eine solche Web Anwendung benötigt zum Aufbau seiner Inhalte Zeit und eine breite Benutzerbasis.

Die Squash WM ist mit seiner einwöchigen Laufzeit eine zeitlich begrenzte Veranstaltung, die keine ausreichende Zeit bietet um ein Wiki sinnvoll aufzubauen. Möglich wäre jedoch der Aufbau eines Wikis an zentraler Stelle, wie dem Deutschen Squash Verband. Die dortigen Inhalte könnten über eine Verlinkung mit dem Webauftritt der Squash WM 2011 verknüpft werden, um somit den Besuchern zusätzliche Informationen zum Squash Sport anzubieten.

Im Rahmen der Squash WM könnte ein Wiki eingesetzt werden um Artikel mit Informationen rund um den Sport Squash bereitzustellen. Sinnvoll wären in diesem Rahmen Artikel mit historischen Informationen zum Squash Sport (Entstehung, Entwicklung, historische Ereignisse), das Regelwerk, Informationen über internationale Sportverbände und Teams oder über die Austragungsorte der aktuellen WM.

2.2.4 Technische Umsetzung

Da das Wiki von einer externen Stelle eingebunden wird, sind keine technischen Ressourcen notwendig die im Rahmen der WM bereitgestellt werden müssen. Die Verlinkung erfolgt im Webauftritt der Squash WM entweder als eigenständiger Menüpunkt oder als Unterpunkt eines solchen.

Zur Darstellung der Inhalte bestehen zwei Möglichkeiten:

1. Durch anklicken des Menüeintrages wird man zur Seite des Wikis weitergeleitet. Dabei ergibt sich der negative Umstand, das der Besucher die Webseite der Squash WM verlassen muss um die Seite oder den Artikel des Wikis sehen zu können.

2. Durch anklicken des Menüeintrages wird die Seite des Wikis in einem eigenen Frame auf der Webseite der Squash WM geladen. Der Benutzer hat somit den Vorteil, das er die Inhalte des Wikis durchsuchen kann ohne die Seite der Squash WM verlassen zu müssen. Eine Navigation in andere Bereiche der Squash WM Webseite sind somit ohne Umwege möglich.

2.2.5 Potential

Langjährige Anhänger des Sports könnten durch den Zugang zu einem Wiki historische Ereignisse oder allgemeine Daten einsehen oder sich an der Erstellung und Pflege der Artikel beteiligen, während neue Anhänger des Sports einen zentralen Anlaufpunkt hätten, um sich über den Sport zu informieren.

2.2.6 Usability

Die Nutzung von Wikis ist intuitiv, da sie mit der Nutzung einer Enzyklopädie gleichzusetzen ist. Über ein Suchfeld wird der gewünschte Suchbegriff eingegeben und aus der Trefferliste das gewünschte Ergebnis ausgesucht. Die Nutzung ist browserbasiert, so dass keine Fähigkeiten zur Einrichtung und Nutzung einer speziellen Software notwendig sind.

2.3 Soziale Netzwerke

2.3.1 Definition

Soziale Netzwerke
Soziale Netzwerke

„Plattformen, um Menschen mit gleichen Interessen oder bestimmten Wissensgebieten zu finden. Jeder legt ein Profil von sich selbst an, zum Beispiel bei Xing, LinkedIn oder Facebook. Wer andere mit gleichen Interessen sucht, kann per Mausklick eine ganze Liste mit Kontaktdaten einsehen. Einige Unternehmen haben bereits begonnen, solche Systeme für den internen Wissenstransfer einzusetzen, darunter IBM und die Dienstleistungssparte der British Telecom.“ [6]

2.3.2 Merkmale

Sozialen Netzwerken liegt ein simples Prinzip zugrunde. Diese Plattformen stellen den Mitgliedern Webspace zur Speicherung von Bildern, Videos und Berichten zur Verfügung. Prinzipiell können alle Mitglieder der Plattform oder nur vom User benannte, die so genannten Freunde, die bereitgestellten Informationen abrufen. In einem sozialen Netzwerk kann jeder User sein persönliches Profil im begrenzten Rahmen frei gestalten. Hierzu zählen die Eingabe von persönlichen Daten und das beitreten in Gruppen. Diese Daten werden in einer zentralen Datenbank erfasst. Aus Sicht von Datenschützern bringt dies Risikopotenziale mit sich. Den Anbietern dieser Plattformen steht somit eine große Anzahl von persönlichen Daten zur Verfügung. [11]

2.3.3 Anwendbarkeit

Soziale Netzwerke sind der Treffpunkt der modernen Internetgesellschaft. Sie dienen zur Kommunikation mit bereits bestehenden Freunden, dem knüpfen neuer Freundschaften, dem Teilen von Informationen und dem Finden von Interessensgemeinschaften.

Im Rahmen der Squash WM können Soziale Netzwerke als Dreh- und Angelpunkt für die Informationsverbreitung und den Kontakt zu Besuchern und Interessenten genutzt werden. Dabei gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten Informationen in Sozialen Netzwerken bereit zu stellen:

Nutzung der Möglichkeit Inhalte von fremden Seiten in das eigene Profil des sozialen Netzwerks einzubinden.

Dazu bietet das Soziale Netzwerk Facebook den sogenannten Like-Button an. Sobald man einen Webinhalt entdeckt den man mit anderen teilen möchte und der diesen Like-Button enthält, kann man durch einfaches anklicken des Buttons und Angabe seiner Logindaten für das Facebook Netzwerk den Inhalt auf seiner Profilseite bereitstellen. Der Inhalt kann nun von anderen Mitgliedern des Netzwerks eingesehen, kommentiert und weiter verbreitet werden.

Erstellung einer eigenen Seite / Gruppe innerhalb des Netzwerk.

Soziale Netzwerke bieten die Möglichkeit Interessengruppe oder eigene kleine Seiten zu erstellen. Beide technischen Umsetzungen haben das Ziel die Menschen unter sich zu vereinen, die ein Interesse an dem Thema haben, für das die Gruppe oder Seite steht. Inhalte können so direkt einer breiten Zielgruppe zur Verfügung gestellt werden und müssen nicht erst extern eingebunden werden. Dazu bieten sie eine kostengünstige Möglichkeit eine kleine Webpräsenz zu erstellen ohne eigene finanzielle und technische Mittel aufbringen zu müssen. Eigene Seiten haben gegenüber den Interessensgruppen den Vorteil, das sie auch nach außen hin erreichbar gemacht werden können, so dass sie nicht auf das Soziale Netzwerk alleine begrenzt sein müssen.

2.3.4 Technische Umsetzung

Nutzung der Möglichkeit Inhalte von fremden Seiten in das eigene Profil des sozialen Netzwerks einzubinden.

Die technische Umsetzung ist für diese Variante am einfachsten, da es hierfür bereits vorgefertigten HTML oder PHP Code gibt. Zur Einbindung des Like-Button in seine Webseite muss man den Code lediglich kopieren und in die entsprechenden Layout-Templates seiner Seite einfügen. Den Rest der technischen Umsetzung übernimmt die Infrastruktur von Facebook. Neben dieser Art des Informationssharing gibt es auch noch spezielle Netzwerke wie Delicious, die sich auf das teilen von Internet-Favoriten spezialisiert haben. Die technische Umsetzung erfolgt hier analog zum Like-Button von Facebook.

Erstellung einer eigenen Seite / Gruppe innerhalb des Netzwerk.

Um eine eigene Seite in einem Sozialen Netzwerk zu führen müssen mehr Voraussetzungen geschaffen werden, als bei der Benutzung des Like-Buttons. Zuerst muss ein Profil für das entsprechende Netzwerk erstellt werden. Anschließend muss die Gruppe oder Seite erstellt und aufgebaut werden. Dies erfordert einen erheblichen Mehraufwand an Arbeit. Es besteht jedoch auch hier die Möglichkeit bereits bestehende Inhalte der eigenen Webseite mit einzubinden, so dass Inhalte nicht mehrfach erstellt werden müssen.

2.3.5 Potential

Soziale Netzwerke sind heutzutage Dreh- und Angelpunkte von Informationen. Sie bieten den Benutzern die Möglichkeit auf eine breite Masse an Informationen zuzugreifen und dem Informationsersteller eine breite Nutzerbasis mit vielen Zielgruppen, die direkt angesprochen werden können. Weiterhin besteht durch das Prinzip des Informationssharing die Möglichkeit neue Interessenten zu gewinnen und die Zielgruppe somit zu erweitern. Durch das gezielte ansprechen einer bestimmten Zielgruppe besteht weiterhin die Möglichkeit der zielgerichteten Werbung, was zusätzliche Einnahmequellen generiert. Durch die unterschiedlichen Ausrichtungen einzelner sozialer Netzwerke ist hier eine Kombination unterschiedlicher Angebote sinnvoll, die im folgenden erläutert werden:

Bereitstellung von Artikeln und News

Für diesen Fall eignen sich Netzwerke wie z.B. Facebook. Auf einer Seite zur Squash WM können hier Neuigkeiten rund um das Geschehen bereitgestellt werden. Zu diesen Neuigkeiten gehören:

  • Spielberichte
  • Informationen zur Organisation und Ablauf
  • Informationen zu Teams und Sportlern
  • Informationen zu Partnern und speziellen Aktionen wie z.B. Preisausschreiben.

Bereitstellung von Videos

Zur Bereitstellung von Videos eignet sich das Portal Youtube sehr gut. In diesem Netzwerk würde die Erstellung eines Videokanals sinnvoll sein, dessen Videos folgende Inhalte besitzen:

  • Videos von Partien und Pressekonferenzen (volle Länge)
  • Zusammenfassungen von beendeten Spielen
  • Reportagen rund um die WM und seine Austragungsorte
  • Interviews mit teilnehmenden Sportlern, Veranstaltern und Fans

Bereitstellung von Bildern

Netzwerke wie Facebook oder Flickr bieten ihren Mitgliedern die Möglichkeit Bilder / Fotoalben mit anderen Mitgliedern zu teilen. Im Rahmen der Squash WM könnten Fotoalben eröffnet werden, die Bilder mit folgenden Motiven anbieten:

  • Bilder von Spielen
  • Bilder von Teams und Spielern
  • Bilder von den Austragungsorten
  • Wallpapers und Fotokollagen

Den Besuchern würde somit ein Angebot zur Verfügung gestellt, über das sie bildliche Erinnerungen an die WM sammeln und mit Freunden teilen können.

Möglichkeit Favoriten zu teilen

Netzwerke wie Delicious haben sich auf das teilen von Internet-Favoriten spezialisiert. Die von angemeldeten Benutzern gesammelten Bookmarks werden hier nach Themenfeldern geordnet und einer breiten Masse zur Verfügung gestellt. Die Einbindung von Social Bookmark Links in die eigene Seite hat somit den Vorteil, das neue Interessenten das eigene Angebot schneller entdecken und mit anderen Personen teilen können

2.3.6 Usability

Soziale Netzwerke sind heutzutage fester Bestandteil der Informationsgesellschaft. Genutzt werden diese Angebote jedoch hauptsächlich von der jüngeren Generation, da der Umgang und die vielfältigen Möglichkeiten für ältere Menschen häufig zu komplex und zu unüberichtlich sind und somit abschreckend wirken. Auch das Thema "Sicherheit in sozialen Netzwerken" ist ein Punkt der von älteren Menschen oft als Grund genannt wird an sozialen Netzwerken nicht teilzunehmen.

2.4 Blogs

2.4.1 Definition

Blog Übersicht
Blog Übersicht

„Der oder das Blog ist die Kurzform von Weblog, was sich wiederum aus den Begriffen web (Netz) und log (Logbuch) zusammensetzt. Es handelt sich also um ein Log- oder Tagebuch, das für jedermann im World Wide Web zugänglich und somit öffentlich lesbar ist. Es gibt diverse Anbieter, die ihr Blogdesign kostenlos zur Verfügung stellen. Dort meldet man sich an, gibt seinem Blog einen möglichst einprägsamen Namen und schreibt drauflos. Manche user (Anwender, Benutzer) führen ein Netztagebuch, in dem sie ihre Alltäglichkeiten öffentlich schildern. Andere nutzen Blogs, um ein fortlaufendes Bulletin zu einem bestimmten Thema online zu stellen. Kurzum: Ein Jeder publiziert, was ihm/ihr besonders am Herzen liegt.“ [12]

2.4.2 Merkmale

In Blogs sind im Internet veröffentlichte Berichte. Diese werden in umgekehrter chronologischer Reihenfolge verfasst. Die Inhalte der Blogs sind meist persönlich formuliert, zeitnah verfasst und informell gehalten. Es ist üblich, dass die verfassten Blogs durch Besucher der Website kommentiert werden können. Diese Kommentare können wieder kommentiert oder gar entfernt werden. Ein Weiteres Merkmale, ist das Einordnen von Einträgen in Kategorien. Diese Einträge werden weiterhin archiviert und für das durchsuchen initialisiert. Hierdurch wird das Suchen nach Kriterien wie Datum, Kategorie und Volltext ermöglicht. Die Leser, die so genannten Followers, werden über Änderungen oder Aktualisierungen im Blog informiert. Weiterhin ist es möglich per "Blogroll" über andere vom Autor gelesenen Blogs informiert zu werden.[13]

2.4.3 Anwendbarkeit

Blogs könnten im Rahmen der Squash WM genutzt werden um Informationen an die Follower weiter zu geben, die nicht der normalen Berichterstattung unterliegen. Da das Event zeitlich begrenzt ist, macht es Sinn einige zentrale Blogs zur Verfügung zu stellen, deren Inhalte von unterschiedlichen Personengruppen gepflegt werden. Dabei sind folgende Blogs sinnvoll:


Blog Inhalt
Verbände und Komitee Neuigkeiten aus Verbänden und Komitees, welche die Squash WM oder den Sport allgemein betreffen.
Teams und Sportler Neuigkeiten aus den Team Lagern und von den Spielern.
Partner Neuigkeiten von Partnern rund um die Squash WM.
Besucher und Fans Erfahrungsberichte und Erlebtes von den Zuschauern.


2.4.4 Technische Umsetzung

Um einen Blog zu erstellen, benötigt man zuerst eine spezielle Blog Software. Als bekanntestes Beispiel wäre hier Wordpress anzuführen. Die Software ist kostenlos, einfach zu installieren und es besteht die Möglichkeit der Integration in verschiedene Anwendungen, wie beispielsweise Content Management Systeme (CMS). Die Blogsoftware kann über einen direkten Link im Menü der Hauptseite angesprochen und als Teil der Seite geladen werden. Voraussetzung zur Nutzung des Blogs ist die Registrierung eines Benutzerkontos mit anschließender Freischaltung und Erteilung des Rechts zum erstellen und editieren von Beiträgen. Um der Einteilung der Blogs unter dem obigen Punkt zu folgen, wären folgendes Benutzerschema sinnvoll:

Blog Inhalt
Verbände und Komitee Zentrale Benutzerzugänge für Verbände und Komitees.
Teams und Sportler Zentrale Benutzerzugänge für Teams oder einzelne Benutzerzugänge für teilnehmende Sportler.
Partner Zentrale Benutzerzugänge für Partner.
Besucher und Fans Einzelne Benutzerzugänge.


2.4.5 Potential

Blogs dienen hauptsächlich der Verbreitung von Artikeln an eine breite Leserschaft. Richtig eingesetzt können sie jedoch auch zur Verbreitung von Produktinformationen dienen. Weiterhin ist es üblich zielgerichtete Werbung innerhalb von Blog Seiten zu platzieren was eine zusätzliche Einnahmequelle darstellt.

2.4.6 Usability

Abseits der normalen Berichterstattung bieten Blogs für die Organisatoren die Möglichkeit kleinere Informationen wie persönliche Eindrücke und Gefühle an die Zielgruppe zu richten. Jedoch muss man hier zwischen den einzelnen Blogs unterscheiden. Blogs für Offizielle, Teams, Sportler und Partner sind dabei als unproblematisch anzusehen, da die Informationen und Inhalte an dieser Stelle sorgfältig ausgesucht sind. Dahingegen ist der Blog für Besucher und Fans zum Teil kritisch zu betrachten. Während er für die Organisatoren eine gute Möglichkeit bietet Feedback zum Event zu sammeln, kann er von Besuchern auch genutzt werden um anderen Besuchern oder Teilnehmern der WM zu schaden. Durch den freien Zugang für jedermann ist so ein Blog vor missbräuchlicher Nutzung nur schlecht geschützt. Verbale Angriffe auf Personen, Platzierung von schädlichen Links oder einfach nur die Platzierung von Spam-Einträgen sind Punkte, die bei einer Entscheidung mit in Betracht gezogen werden müssen.

Der Endanwender hat durch diesen Web 2.0 Dienst die Möglichkeit tiefergehende Informationen zu erhalten, als er sie aus den offiziellen Nachrichten bekommt. Zur Bedienung ist für den Leser kein spezielles Wissen notwendig. Die Blogs sind über einen einfachen Klick zu erreichen und müssen anschließend nur gelesen werden. Lediglich die Suche in Archiven kann unerfahrene Benutzer vor Hürden stellen, da häufig neben einer normalen Suchmaske auch TAGs oder Kategorien zum Einsatz kommen. Diese verschiedenen Filtermöglichkeiten können zusammennehmend verwirrend wirken und die gemeinsame Nutzung aller Techniken in einem bestimmten Schema kann schwer erkennbar sein.

2.5 PodCasts

2.5.1 Definition

PodCast
PodCast

„„Bei einem Podcast handelt es sich um einen Neologismus, der aus zwei Worten collagiert wurde: “i-Pod” und “Broadcast”. Der i-Pod ist der MP3-Player aus dem Hause Apple, broadcasting ist englisch für Rundfunk. Podcasting ist also eine Art Radio- (Audio-Podcast) oder Videoschnipsel (Video-Podcast) für den heimischen Rechner oder den MP3-Player. Podcasts werden zumeist von Amateuren fortlaufend und kostenlos ins Web eingespeist und über einen Podcast-Klienten bereitgestellt. Mittels Newsfeed kann man diese Audio- oder Videobeiträge abonnieren.“ [12]

2.5.2 Merkmale

PodCast können in zwei Gruppen von Autoren aufgeteilt werden, da das Medium PodCast sowohl von privaten Leuten, als auch von Firmen genutzt wird. In beiden Fällen dienen PodCast dazu Informationen einer breiten Masse an Usern bereitzustellen. Die Art der Informationen kann stark variieren. Hierbei kann es sich um verschiedene Einsatzgebiete handeln. Ein Bereich ist zum Beispiel die Werbung für Produkte (kommerzielle Nutzung), ein anderer die Bekanntgabe von Urlaubserlebnissen (private Nutzung). In den meisten Fällen wird das *.mp3 Format genutzt. Im Gegensatz zum verwendeten Format kann die durchschnittliche Länge von PodCast stark variieren. Durchschnittlich jedoch beträgt die Dauer eines PodCast ca. 10 Minuten. Die Aktualisierung von PodCast kann von stündlich bis hin zu jährlich variieren. In den meisten Fällen ist der Ersteller eins PodCast um Dauerhaftigkeit bemüht. Aus diesem Grund ist in den seltensten Fällen die Anzahl der PodCast beschränkt oder ein Ende fixiert. Dies gilt z.B. nicht für die Veröffentlichung von Hörspielen. Meist ist die Anzahl auf ein vorher festgelegtes Maß beschränkt und der Endpunkt bekannt. [14]

2.5.3 Anwendbarkeit

Im Rahmen der Squash WM sind viele Informationen und Neuigkeiten vorhanden, an denen die Besucher interessiert sind. Zur Verbreitung dieser Neuigkeiten sind verschiedene Kanäle anwendbar, von denen einige bereits erläutert wurden. Die Anwendbarkeit von PodCasts ist an dieser Stelle genauso gegeben, wie bei allen anderen bereits besprochenen Techniken. Lediglich das Format ist hier unterschiedlich. Während normale News in schriftlicher Form verbreitet werden, werden sie in dieser speziellen Variante multimedial erstellt.

2.5.4 Technische Umsetzung

Zur Distribution von PodCasts ist eine Software notwendig, welche die Video- und Audiodateien verwaltet und versendet. Zum einen kann hierfür eine eigene Infrastruktur aufgebaut werden oder man kann bereits bestehende Angebote wie beispielsweise Youtube nutzen, um seine Inhalte zu pflegen und zu verbreiten. Dabei gibt es jedoch technische Unterschiede, die zu beachten sind:

Etablierung eines eigenen Distributionskanals

Um einen eigenen PodCast Kanal zu betreiben, bedarf es einer serverseitigen RSS Software mit PodCast Erweiterung. Das Hostsystem muss ausreichend Ressourcen bereitstellen können, um die Videos zu Speichern und performant an die Abonnenten auszuliefern. Festplattenkapazität, Speichergröße (RAM) und eine schnelle Internetanbindung sind die hier zu nennenden kritischen Systemfaktoren.

Seitens der Empfänger muss ein RSS fähiger Client zur Verfügung stehen, der PodCasts empfangen und abspielen kann. Diese Eigenschaft trifft auf alle heutzutage gängigen Anwendungen zu.

Nutzung eines bereits bestehenden Angebotes

Eine kostengünstige Alternative bilden Angebote wie „The Podcast Network“. Zur Nutzung ist lediglich eine kostenlose Registrierung notwendig, die Erstellung einer eigenen Seite innerhalb der Community (Podcast Blog) und das hochladen der eigenen Podcasts. Diese Angebote haben jedoch den Nachteil, dass die Anzahl der hochgeladenen Videos oder die angebotene Speicherkapazität begrenzt ist und somit keine längerfristige Archivierung größerer Podcast Bestände erlaubt.

2.5.5 Potential

Podcasts bieten neben der Informationsbereitstellung ebenfalls Möglichkeiten Werbung zu platzieren. Es ist eine allgemein gängige Methodik kurze Werbevideos am Anfang eines Videos zu zeigen oder innerhalb der Videos Werbebotschaften einzublenden. Sie dienen somit ebenfalls als zusätzliche Einnahmequelle.

2.5.6 Usability

Podcasts bilden eine weitere Möglichkeit Neuigkeiten schnell und unkompliziert an den Endanwender zu übermitteln. Durch die formale Gestaltung im Audio- und Videoformat ergeben sich für beide Seiten große Vorteile.

Seitens des Organisators können neben den eigentlichen Neuigkeiten auch Werbebotschaften integriert werden, was zusätzliche Einnahmequellen schafft. Durch eine gut gewählte Umgebung des Nachrichtensprechers können Informationen besser dargestellt werden und bieten dem Endanwender das Gefühl „live dabei“ gewesen zu sein.

Für den Endanwender hat diese Technik der Nachrichtenübermittlung den Vorteil, das nicht alle Informationen selbst gelesen werden müssen. Audio- und Videonachrichten können bequem auf einem dazu geeigneten Gerät empfangen und abgespielt werden. Die Bedienung ist dabei einfach und intuitiv. Die gewünschte Nachricht muss lediglich ausgewählt werden um den Abspielvorgang zu starten. Lediglich die Nutzung eines Podcast fähigen Clients muss erlernt werden und die Art und Weise einen Nachrichtenkanal zu abonnieren.

2.6 RSS

2.6.1 Definition

RSS-Feed
RSS-Feed

"RSS ist eine Abkürzung und steht für Really Simple Snydication. Durch RSS hat der Nutzer die Möglichkeit, Teile, z.B. einen einzelnen Artikel, oder eine ganze Website kostenlos zu abonnieren. Werden Daten als RSS bereitgestellt, bezeichnet man dies auch als RSS-Feed." [15]

2.6.2 Merkmale

Diese Technologie ermöglicht den Nutzern Inhalte von Webseiten oder ausgewählten Teilbereichen zu abonnieren. Im Falle einer Aktualisierung der abonnierten Web-Side werden die neuen Inhalte automatisch auf das vom User verwendete Endgerät geladen. Die vom User verwendeten Endgeräte können variieren. Es können die klassischen Geräte wie Workstations und Laptops genutzt werden. Unteranderem können aber auch Smartphones oder ein iPod als Endgeräte verwendet werden. RSS ist nicht auf die Übermittelung von Texten beschränkt. Es können unter anderem auch Audiodateien oder PodCasts über einen sogenannten RSS-Feed aktuallisiert werden.[16] [17]
Die Technologie RSS ist plattformunabhängig. Es ist ebenfalls möglich einen RSS Feed mit Hilfe einer Skriptsprache weiterzuverarbeiten. Im Lauf der Zeit haben sich unterschiedliche Versionen von RSS entwickelt:

  • "0.90"
  • "0.91"
  • "0.93"
  • "0.94"
  • "1.0"
  • "2.0"

Diese zeichnen sich durch unterschiedliche Eigenschaften, sogenannte Features, aus. Das Format in dem ein RSS Feed umgesetzt wird, kann variieren. Dies ändert jedoch nichts an deren grundsätzlicher Funktion. Gängige Formate für RSS-Feeds sind:

  • "xml"
  • "rss"
  • "rdf"

[17]

2.6.3 Anwendbarkeit

Die Analyse der Anwendbarkeit von RSS Feeds ähnelt der von Podcasts. Beide Techniken dienen dazu Informationen an interessierte Abonnenten weiter zu geben. Jedoch unterscheiden sie sich in der Art und Weise, wie sie eingesetzt werden können. Während zur Informationsverbreitung über Podcasts Videos erstellt werden müssen, verbreiten RSS Feeds Inhalte einer Webseite als Nachrichten. Für die Squash WM existiert bereits ein Webauftritt, der regelmäßig mit Informationen versorgt wird. Diese Artikel können nun zeitnah in Form von RSS Feeds automatisiert an die Personen weitergegeben werden, die den entsprechenden RSS Feed abonniert haben.

2.6.4 Technische Umsetzung

Die Grundlage für einen RSS Feed ist eine Internetpräsenz, die mit Informationen (z.B. in Form von Artikeln) aufbereitet wird. Um diese Artikel als News für die Besucher bereitstellen zu können, ist die weitere Einbindung eines RSS Moduls / Programms in die Webseite notwendig. Die RSS Software muss nun auf die Bereiche konfiguriert werden, in denen die zu versendenden Artikel publiziert werden. Sobald ein neuer Artikel erstellt und veröffentlicht wird, versendet die RSS Software diesen Artikel an die Abonnenten.

2.6.5 Potential

Analog zu Podcasts können auch RSS Feeds mit Werbung versehen werden. Der einzige Unterschied zu Podcasts liegt in der Form der Werbung. Während bei Videobotschaften kleine Werbevideos integriert werden können, sind Werbungen in RSS Feeds in Form von Bildern oder Werbebannern zu finden.

2.6.6 Usability

Durch die Nutzung von RSS Feeds ergeben sich für den Abonnenten einige Vorteile im Bezug auf die Informationsbeschaffung und die Aktualität der eigenen Informationen. Ohne RSS Feeds muss der Besucher die Webseite in regelmäßigen Abständen besuchen und die neuen Artikel suchen und lesen. Durch die Nutzung eines RSS Readers und dem Abonnement des Squash WM RSS Feeds wären die Besucher immer auf dem Laufenden. Wichtige Neuigkeiten bekommen sie zeitnah auf ihr Endgerät übertragen. Wichtige Artikel können als Favorit gespeichert werden, was die Verwaltung der Informationen vereinfacht. Da die Benutzung von RSS Readern sehr einfach gehalten ist, stellen sie ein ideales Mittel zur Verwaltung von Nachrichten dar.

3 Fazit

Als sportliches Turnier liegt das Hauptaugenmerk der Squash WM auf den sportlichen Leistungen der teilnehmenden Mannschaften. Abseits der Spielfelder und Begegnungen ist die Squash WM jedoch ein Produkt, welches von den Organisatoren vermarktet wird. Die Refinanzierung sportlicher Veranstaltungen gestaltet sich nicht alleine durch den Verkauf von Eintrittskarten, sondern ebenfalls durch die Bereiche Merchandising, Werbung, Catering und anderen. Das Internet spielt hierbei eine entscheidende Rolle, da es durch die Anwendung von eBusiness Methodiken einen Markt darstellt, der Zugang zu einer breiten Masse an Kunden bietet. Um Einnahme generierende Angebote wie Werbung oder Merchandising lukrativ anbieten und nutzen zu können, müssen die Kunden für den Zeitraum der Veranstaltung gebunden werden. An diesem Punkt kommen die Web 2.0 Techniken ins Spiel, die als Teil dieses Konzeptes erläutert und analysiert wurden. Die heutige Gesellschaft wird als Informationsgesellschaft bezeichnet, da der Informationssektor und die Nutzung von technischen Geräten zur Informationsbeschaffung ein zentraler Lebensbestandteil geworden ist. Das gesellschaftliche Verhalten hat sich somit dahingehend entwickelt, dass der Informationssektor das Bindeglied zwischen der Gesellschaft und der Wirtschaft darstellt. Ein Beispiel sind soziale Netzwerke, die schon lange nicht mehr nur der Kommunikation mit anderen Menschen dienen. Sie sind Marktplätze geworden auf denen Werbung ebenso angeboten wird, wie kostenpflichtige Angebote. Ein Beleg dafür sind die immer weiter steigenden Zahlen von Profilen mit geschäftlichem Hintergrund. Durch die Verknüpfung der eigenen Internetpräsenz mit Web 2.0 Angeboten erreichen Unternehmen eine breitere Zielgruppe als jemals zuvor.

Für die Squash WM bieten Web 2.0 Techniken somit die Verbindungsschicht zwischen ihren Angeboten und den Besuchern. Die Verbreitung von Informationen mit Hilfe dieser Techniken bindet die Besucher für die Laufzeit der Veranstaltung und bietet somit neue Distributionskanäle. Die vorangegangene Analyse der wichtigsten Web 2.0 Techniken stellt dabei die Basis für den Aufbau der eigenen Präsenz und der sinnvoll zu nutzenden Distributionskanäle dar. Im Folgenden wird daher noch einmal ein abschließender Überblick der analysierten Techniken mit seinen möglichen Einsatzfeldern gegeben.

Da die Squash WM eine zeitlich begrenzte Veranstaltung ist kommen nur Web 2.0 Techniken in Frage, die schnell zu nutzen sind und keinen großen zeitlichen Aufwand benötigen. Durch diese Eigenschaft ist die Nutzung eines eigenen Wiki Portals nicht sinnvoll. Die externe Einbindung eines bereits bestehenden Wikis, wie es in der zuvor erstellten Analyse angemerkt wurde, scheitert an der Tatsache, dass ein solches Wiki nicht zu existieren scheint. Die Nutzung von Blogs ist dagegen als positiv zu bewerten. Durch sie kann neben den eigentlichen Nachrichten ein zusätzliches Informationsangebot bereitgestellt werden, über das Nutzer gebunden werden. Durch die Integration von Werbung in diese Blogs können zusätzliche Einnahmen generiert werden. Durch die geschickte Nutzung von Themen-Blogs (Bsp. Merchandising Blog mit Neuigkeiten zu Fan Artikeln) kann eine zeitnahe Produktpräsentation realisiert werden, welches den Verkauf positiv beeinflussen kann. Die Präsentation der Squash WM in sozialen Netzwerken hilft dabei den Bekanntheitsgrad der Veranstaltung zu erweitern und neue Kunden oder Partner zu akquirieren. Die Bindung von bereits bestehenden Interessenten ist ein weiteres positives Merkmal, das hierbei zu beachten ist.

Die am sinnvollsten nutzbare Web 2.0 Technik stellt jedoch die Verbreitung von Nachrichten über RSS Kanäle dar. Wie in der Analyse bereits beschrieben, handelt es dabei im Detail um die Nutzung von RSS Feeds und Podcasts. Durch sie erreicht man die Hauptzielgruppe zeitnah und ist nahezu uneingeschränkt was den Inhalt der Artikel angeht, die mit Hilfe dieser Technik verbreitet werden können.

Alles in allem besitzt die Squash WM ein sehr gutes Potenzial um durch die Nutzung von Web 2.0 Techniken das eigene Angebot zu komplettieren. Der gezielte Einsatz und die zielgerichtete Kombination dieser Techniken bringen geschäftliche Vorteile mit sich, die schnell umsetzbar, leicht wartbar und somit empfehlenswert sind.

4 Fussnoten

  1. Vgl. http://www.digitalnext.de/versteckte-kosten-bei-web-20/
  2. Vgl. http://www.focus.de/finanzen/news/web-2-0-preis-der-eitelkeit_aid_261536.html
  3. Vgl. http://www.marketing-boerse.de/Fachartikel/details/PR-im-Web-20---Neue-Anforderungen-an-die-Oeffentlichkeitsarbeit-und-die-PR-Profis
  4. Vgl. http://www.drweb.de/magazin/usability-im-web-20/
  5. Vgl. http://www.wortgefecht.net/netzkultur/web-20-vs-usability/
  6. 6,0 6,1 6,2 http://www.harvardbusinessmanager.de/extra/glossar/a-599776.html
  7. Vgl. http://www.ajax-community.de/allgemein/2835-versteht-man-web-2-0-a.html
  8. Vgl. http://www.oreilly.de/artikel/web20_trans.html
  9. Vgl. http://jeanvonwelt.de/wikipedia-hawaii-und-der-tod/
  10. 10,0 10,1 Vgl. http://www.e-teaching.org/technik/kommunikation/wikis/
  11. Vgl. http://www.test.de/themen/computer-telefon/test/Soziale-Netzwerke-Datenschutz-oft-mangelhaft-1854798-1855785/
  12. 12,0 12,1 http://blog.schaltzeit.de/glossar/
  13. Vgl. http://www.masterplan24.de/weblog/archives/merkmale_von_weblogs.html
  14. Vgl. http://wassindpodcasts.info/Gerwin_Bachelorarbeit.pdf
  15. http://www.weltbild-news.de/glossar
  16. http://www.kimm.uni-luebeck.de/oem/glossar.html
  17. 17,0 17,1 http://www.rss-verzeichnis.de/was-ist-rss.php


5 Abbildungsverzeichnis

Abb.-Nr.Abbildung
1Web 2.0 Übersicht
2Shuttel Bus Wiki-Wiki
3Soziale Netzwerke
4Blogs Übersicht
5PodCast
6RSS


6 Tabellenverzeichnis

Tabelle Nr.Quelle
1Tabellarische Übersicht Web 1.0 vs. Web 2.0


7 Literaturverzeichnis

Literatur Quellen:

Internet Quellen:

harvardbusinessmanager.de Web 2.0, Wikis, Soziale Netzwerke http://www.harvardbusinessmanager.de/extra/glossar/a-599776.html
schaltzeit.de Blog, PodCast http://blog.schaltzeit.de/glossar/
ajax-community.de Web 2.0 http://www.ajax-community.de/allgemein/2835-versteht-man-web-2-0-a.htm
oreilly.de Web 2.0 http://www.oreilly.de/artikel/web20_trans.html
jeanvonwelt.de Wiki http://jeanvonwelt.de/wikipedia-hawaii-und-der-tod/
e-teaching.org Wiki http://www.e-teaching.org/technik/kommunikation/wikis
test.de Soziale Netzwerke http://www.test.de/themen/computer-telefon/test/Soziale-Netzwerke-Datenschutz-oft-mangelhaft-1854798-1855785/
masterplan24.de Blogs http://www.masterplan24.de/weblog/archives/merkmale_von_weblogs.html
wassindpodcasts.info PodCast http://wassindpodcasts.info/Gerwin_Bachelorarbeit.pdf
digitalnext.de Durchführbarkeit http://www.digitalnext.de/versteckte-kosten-bei-web-20/
focus.de Durchführbarkeit http://www.focus.de/finanzen/news/web-2-0-preis-der-eitelkeit_aid_261536.html
marketing-boerse.de Durchführbarkeit http://www.marketing-boerse.de/Fachartikel/details/PR-im-Web-20---Neue-Anforderungen-an-die-Oeffentlichkeitsarbeit-und-die-PR-Profis
drweb.de Usability http://www.drweb.de/magazin/usability-im-web-20/
wortgefecht.net Usability http://www.wortgefecht.net/netzkultur/web-20-vs-usability/
s5-059.m2p.org RSS-Feed http://s5-059.m2p.org/wordpress/wp-content/uploads/2008/12/rss-icon.jpg
weltbild-news.de RSS-Feed http://www.weltbild-news.de/glossar
uni-luebeck.de RSS-Feed http://www.kimm.uni-luebeck.de/oem/glossar.html
rss-verzeichnis.de RSS-Feed http://www.rss-verzeichnis.de/was-ist-rss.php
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