Location based E-Business für Speditionen
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Fallstudienarbeit | |
| Hochschule: | Hochschule für Oekonomie & Management |
| Standort: | Duisburg |
| Studiengang: | Bachelor Wirtschaftsinformatik |
| Veranstaltung: | Fallstudie / Wissenschaftliches Arbeiten |
| Betreuer: | Dipl-Inf._(FH)_Christian_Schäfer |
| Typ: | Fallstudienarbeit |
| Themengebiet: | Location Based eBusiness |
| Autor(en): | Eugen Burau, Maximilian Marx |
| Studienzeitmodell: | Abendstudium |
| Semesterbezeichnung: | |
| Studiensemester: | 4 |
| Bearbeitungsstatus: | begutachtet |
| Prüfungstermin: | |
| Abgabetermin: | |
1 Abkürzungsverzeichnis
| Abkürzung | Bedeutung |
|---|---|
| LBS | Location Based Services |
| COO | Cell-of-Origin |
| CSV | Comma-Separated Values |
| E-OTD | Enhanced Observed Time Difference |
| ERP | Enterprise Resource Planning |
| FTP | File Transfer Protocol |
| GPRS | General Packet Radio Service |
| GPS | Global Positioning System |
| GSM | Global System for Mobile Communications |
| HD | High-Definition |
| HSCSD | High Speed Circuit Switched Data |
| HSDPA | High Speed Downlink Packet Access |
| IP | Internet Protocol |
| LBS | Location Based Services |
| LTE | Long Term Evolution |
| PDA | Personal Digital Assistant |
| RFID | Radio Frequency Identification |
| TCP | Transmission Control Protocol |
| UMTS | Universal Mobile Telecommunications System |
| WLAN | Wireless Local Area Network |
2 Abbildungsverzeichnis
| Bezeichnugng | Quelle |
|---|---|
| Abb. Nr. 1 TomTom GO | TomTom http://www.tomtomwork.com/de/index.xml (Abgerufen Juni 2010) |
| Abb. Nr. 2 TomTom LINK | TomTom http://www.tomtomwork.com/de/index.xml (Abgerufen Juni 2010) |
| Abb. Nr. 3 Bordrechner FB 6000 | easyfleet http://www.easyfleet.de/ (Abgerufen Juni 2010) |
| Abb. Nr. 4 Truck24 | Truck24 http://www.truck24.de/ (Abgerufen Juni 2010) |
| Abb. Nr. 5 Garmin NÜVI | Truck24 http://www.truck24.de/ (Abgerufen Juni 2010) |
| Abb. Nr. 6.1 TomTom WEBFLEET - Platform | Krotrans (Abgerufen Juni 2010) |
| Abb. Nr. 6.2 TomTom WEBFLEET - Auftrag | Krotrans (Abgerufen Juni 2010) |
| Abb. Nr. 7 FleetOne - Platform | FleetOne http://www.fleetone.de/ (Abgerufen Juni 2010) |
| Abb. Nr. 8 Truck24 FleetExplorer | Truck24 http://www.truck24.de/ (Abgerufen Juni 2010) |
| Abb. Nr. 9 WinSped | Krotrans (Abgerufen Juni 2010) |
3 Tabellenverzeichnis
| Tabelle | Abbildung |
|---|---|
| Tabelle 1 | Anwendungsbereiche |
| Tabelle 2 | Kommunikationstechniken |
| Tabelle 3 | Übertragungsverfahren |
| Tabelle 4 | Angebot von Agenten |
4 Einleitung
Mit unserer Fallstudie "Location Based E-Busines für Speditionen" präsentieren wir, wie sich Speditionen durch die voranschreitende Globalisierung und Weiterentwicklung der Produkte verändert haben. Die Kommunikationstechniken werden von immer größer werdender Bedeutung. Die Schnelle Entwicklung des Marktes und der Produkte und die nötigen Investitionen, um neue Systeme zu erwerben, können von kleinen Transportunternehmen nicht mitgetragen werden. Dies führte zu einer Steigerung des Wettbewerbs. Auftraggeber stellen höhere Anforderungen an dienstleistende Unternehmen wie z. B. Speditionen. Im Laufe der Entwicklung des Marktes sind nicht nur der Preis und Qualität im Wettbewerb ausschlaggebend. Merkmale wie Service, Liefergeschwindigkeit und die individuelle Anpassung an Kundenwünsche wurden zu stetigen Wettbewerbsfaktoren auf dem Markt. Dies betrifft auch den Logistikmarkt. Die steigenden Kosten für die Transportunternehmen in Form von Steuern, Abgabeerhöhungen, usw. zwingen zu Kosteneinsparungen. Die Unternehmen müssen interne Prozesse optimieren, damit sie auf dem Markt konkurrenzfähig sind. Anhand dieser Punkte ist es sinnvoll, dass man in die Systeme des E-Business investiert.[1]
5 Spedition
Spedition sind Logistische Dienstleister und werden einer Logistikbranche zugeordnet. Ein Speditionsgeschäft wird durch HGB §453-466 geregelt. Speditionen sind Vermittler, die im eigenem Namen von auf Rechnung Auftraggebern den Transport von Güter und Waren veranlassen. Die Aufgaben von Spediteuren sind, Erstellung von Versandpapieren, Bearbeitung von Zolldokumenten, Kommissionierung, Verpackung und Retourenabwicklung. Im seltensten Fall haben Spediteure einen eigenen Fuhrpark. Deshalb werden Aufträge an Subunternehmen oder Frachtbörse vergeben. Bei Frachtführern, in der Speditionsbranche, werden Sie deshalb als Spediteur bezeichnet. Unternehmen bzw. Frachtführer die über einen eigenen Fuhrpark verfügen, bezeichnet man als Güterverkehrsspediteure . Diese Unternehmen unterscheiden sich in Luft-, Übersee-, LKW-Speditionen und Schienentransport. Kombinationen von Transportarten wie See-Straße, Straße-Luft usw., nennt man auch Kombiverkehr oder Mulimodaler Transport. Es gibt unterschiedliche Spezialisierungen von Spediteuren wie z.B. Sammelgutspediteure, Ladungsspediteure, Möbelspediteure, Silospediteure, Schüttgutspediteure, Gefahrgutspediteure, Schwerlastspediteure, Internationale Spediteure, Flughafenspediteure, Seehafenspediteure, Grenzspediteure und Kunstspediteure. Die Speditionen bzw. Frachtführer haben sehr stark unter der Finanzmarktkrise gelitten. Die Entwicklung der Systemen wurde aber fortgesetzt. Spediteure hingegen haben weiterhin in neue Systeme investiert, um schneller und besser Fahrzeuge koordinieren zu können. [2]
6 Location Based Services (LBS)
Moderne mobile Dienste berücksichtigen in immer stärker werdendem Umfang die Kundenanforderungen. Der Kunde erwartet, dass die von Ihm benötigte Software sowie Daten zeitnah zur Verfügung gestellt werden, unabhängig davon, wo er sich aufhält. Dabei werden die regionalen Besonderheiten berücksichtigt.[3]
6.1 Definition LBS
Der Begriff „Location Based Services“ (LBS) beschreibt die auf ein mobiles Gerät bezogene Dienstleistung, die unter Verwendung der aktuellen Position des mobilen Gerätes Informationen aufbereitet und bereitstellt[4].
Location Based Services (LBS) sind Dienste, die an jedem Ort verfügbar sind, in dem sich gerade der Nutzer aufhält. Dabei entfällt die Notwendigkeit der manuellen Eingabe des jeweiligen Aufenthaltsortes. Der Nutzer befindet sich in einer so genannten Funkzelle, durch die er ziemlich genau geortet werden kann. Ist die Ortung erfolgt, stellt der mobile Dienst dem Kunden ortsbezogene Informationen zur Verfügung. Es gibt 4 Hauptgruppen der LBS:
- Safety – wie z. B. Polizei, Notarzt, Feuerwehr oder die nächste Werkstatt
- Billing – je nach dem wo sich der Kunde befindet,erhält er die Möglichkeit zu einem für ihn günstigen Tarif zu telefonieren.
- Informationsbezogene LBS – z. B. Restaurants, Konzerte etc.
- Tracking – z. B. Ortung von LKW’s zum dynamischen Management der Verladungsmöglichkeiten
6.2 Anwendung von LBS
Die Anwendungsbereiche von LBS werden in drei Kategorien unterteilt, wie Informationsbezogene / Gebührenbezogene Dienste, Sicherheitsbezogene Dienste und Positionsbezogene Dienste. [6]
| Dienste | Bedeutung |
|---|---|
| Positionsbezogen | Ortung von Lokalitäten, Transporten, Personen und Tieren |
| Sicherheitsbezogen | Ortungen von Notruf Dienste, Pannenhilfen und Diebstahl |
| Informationsbezogen / Gebührenbezogen | Routenplanung, Staumeldungen und Mobilfunktarif Bestimmung |
6.3 Bedeutung von Location Based Services
Insbesondere M-Commerce verspricht sich von der Entwicklung der LBS völlig neue Perspektiven. Viele Kunden geben an, dass sie großen Wert auf die Bereitstellung von ortsbezogenen Informationen, Dienstleistungen sowie Orientierungshilfen (Navigation) legen und wären durchaus bereit, diese zusätzlich zu bezahlen.[8]
6.4 Vorraussetzungen für LBS
Voraussetzungen um „Location Based Services“ in Anspruch nehmen zu können sind:
- das mobile Endgerät: Es dient der Abfrage der jeweiligen Dienstleistung und gibt diese in Textform oder graphisch wieder (z. B. Handy, PDA, Navigationssystem, usw.)
- das Kommunikationssystem: Es ist für den Datentransfer zwischen Benutzer und Service – Anbieter verantwortlich
- das Positionierungssystem (GPS, usw.): Es wird zur Lokalisierung des Gerätes benutzt und dem Dienstbetreiber zur Verfügung gestellt.
- der Serviceanbieter: Er bietet verschiedene Dienste an und ist für die Verarbeitung und Wiedergabe der Serviceanfrage verantwortlich.
- Daten- und Informationsanbieter: Dieses sind Anbieter wie z. B. GoogleMaps, YellowPage, usw. zur Visualisierung von Daten.
6.5 Push- und Pull-Services
Es gibt zwei verschiedene Arten von ortbezogenen Dienstleistungen. Es handelt sich dabei um, „push-services“ und „pull-services“. Der „push-service“ ist Ereignis orientiert, der Benutzer erhält anhand seines Aufenthaltsortes Informationen, ohne diese vorher angefordert zu haben. Der so genannte „pull-service“ hingegen erfolgt jedoch nur auf Anfrage des Benutzers und kann ortsbezogene Informationen enthalten (z. B. Standort der nächste Tankstelle oder des nächsten Restaurants)[10].
7 Kommunikationstechniken (Übertragungsverfahren)
Aufgrund der immer weiter steigenden Anforderung an die Mobilität und an den mobilen Datentransfer kommt es zu einer stetigen Weiterentwicklung der Kommunikationstechniken. Diese Techniken sind grundlegend notwendig um „Location Based Services“ anzubieten.
| Bezeichnung | Bedeutung |
|---|---|
| GSM | GSM (Global System for Mobile Communication) ist ein leistungsorientiertes Übertragungsverfahren, welches eine maximale Übertragungsrate von 9.600 Bit/s bietet. GSM ist der momentane Mobilfunkstandard, der lediglich zur Übertragung von Sprache entwickelt wurde. Um dieses Übertragungsverfahren zu nutzen ist eine dauerhafte Verbindung von Nöten, die auch aktiv bleibt wenn keine Daten übertragen werden. Aufgrund der geringen Datenübertragungsrate bietet GSM nur einen bedingten Nutzen für LBS.[11] |
| HSCSD | HSCSD (High Speed Curcuit Switched Data) ist eine Erweiterung die auf GSM aufbaut. Diese Übertragungstechnik bietet eine maximale Übertragungsrate von 115,2 KBits/s bei Nutzung aller acht Kanäle, die dieses Verfahren durch so genanntes „Multiplexing“ bereitstellt. Ein einziger Kanal bietet somit eine Übertragungsrate von 14.400 Bits/s.[12] |
| GPRS | GPRS (General Packet Radio Service) ist ein paketorientiertes Datenübertragungsverfahren der zweiten Generation, welches mehr Frequenzen benutzt als die Verfahren HSCSD und GSM. Dieses Übertragungsverfahren ist speziell auf den Datentransfer ausgelegt, jedoch bietet es keine garantierte Bandbreite. GPRS bietet eine Bandbreite von 171 KBits/s und schafft aufgrund seiner Beschaffenheit (paketorientiert, höhere Bandbreite) eine bessere Voraussetzung für LBS-Anwendungen.[13] |
| UMTS | UMTS (Universal Mobile Telecommunications Systems) ist ein durch hohe Bandbreite ausgezeichnetes Übertragungsverfahren, das die Übertragung von großen Datensätzen in Form von Bildern, Videos, Sprache, usw. ermöglicht. UMTS hat eine theoretische Bandbreite von 2 MBit/s. Dieser Wert bezieht sich jedoch nur auf die Nutzung durch einen einzigen Anwender der Funkzelle. Bei Zugriff mehrerer Benutzer auf eine Funkzelle teilt sich die Bandbreite auf die Zahl der Anwender auf. [14] |
| HSDPA | HSDPA (High Speed Downlink Packet Access) ist ein UMTS erweiterndes Übertragungsverfahren, welches eine Bandbreite von bis zu 7,2 MBit/s gewährleisten kann. Dieses Verfahren verfügt über eine DSL ähnliche Bandbreite und bietet somit bessere Bedingungen für einen hohen Datentransfer (Dienste und Anwendungen).[15] |
| LTE | LTE (Long Term Evolution) ist ein noch nicht etablierter Mobilfunkstandard, der Bandbreiten bis zu 100 MBit/s im Download und 50 MBit/s im Upload liefert. LTE verfügt über die Möglichkeiten, den immer größer werdenden Anforderrungen an Datenvolumen und der Versorgung von ländlichen Gebieten, in denen kein DSL verfügbar ist, gerecht zu werden.[16] |
| WLAN | WLAN (Wireless Local Area Network) ist ein drahtloses Funknetzwerk, das lokal verwendet wird. Durch ständige Entwicklung können höhere Datenübertragungsraten erreicht werden und Positionen bestimmt werden. Wireless Local Area Network (WLAN) Ortung ist eine Alternative zum Global Positioning System (GPS). Die Genauigkeit liegt bei sieben bis zwanzig Meter. Damit dieses System reibungslos funktionieren kann, müssen Voraussetzungen, wie z.B. signalstarke Sender und anmeldungslosen Zugriff gegeben sein. Wireless Local Area Network kommt dann zum Einsatz, wenn eine entsprechende WLAN-Signalstärke gegeben ist und keine GPS-Signale empfangen werden kann.[17] |
| Internet | Internet ist ein Kommunikationsmittel, der die PCs und Software weltweit miteinander verbundenen offenen Netzwerken Datenaustausch ermöglicht. Einschränkungen gibt es bei Intranet, weil der lokal angewendet wird wie z.B. in einem großen Unternehmen. Standart Internetverbindung funktioniert normalerweise mit TCP/IP Standardprotokoll für WAN-Netzwerke, der als Übertragungssteuerprotokoll bzw. Internetprotokoll bezeichnet wird. Durch die Organisation Internet Society werden solche Protokolle vorgegeben. Diese Protokolle werden in einem Netzwerk registriert und von Internetanbieter unterstützt. Jeder PC der ans Internet angeschlossen ist, besitzt eine eigene Internetprotokolladresse. Internet funktioniert über verschiedene Techniken bzw. Leitungen wie z.B. Satteliten, Glasfaserleitungen, Telefonleitungen oder WLAN. Unter normalen Bedingungen kann Internet an jedes beliebige System angeschlossen werden. [18] |
| Intranet | Intranet ist ein Firmeninternes Netzwerk, der mit der gleichen Technik wie das Internet funktioniert. Im Gegensatz zu anderen Übertragungstechniken hat man durch das Intranet, stabile Protokolle, Firmeninterne Hard- und Software unterstützt die schneller. Die interne Kommunikationsmöglichkeiten können über z.B. FTP oder E-Mail erfolgen. Falls Verbindung des Internets benötigt wird, erfolgt die durch beispielsweise gleiche Protokolle. Bei vielen unterschiedlichen Unternehme steiget sich Interesse an dem Intranet, weil man dadurch externen Mitarbeitern oder Kunden zugriff ganz oder teilweise öffnen kann. [19] |
| Telekommunikationsverfahren | Übertragungsverfahren | Übertragungsraten in der Theorie | Besonderheiten |
| GSM[20] | leistungsorientiert | 9,6Kbits/s | Frequenz-Bandbreite 200 kHz |
| HSCSD[21] | leistungsorientiert | 57,6Kbits/s | Nutzt bis zu vier Datenkanale |
| GPRS[22] | paketoreintiert | 171 KBits/s | Reserviert keine feste Bandbreite, dynamische Auslastungsverteilung |
| UMTS[23] | paketoreintiert | 2 MBit/s | Höhere Bandbreite der Frequenzen als bei GSM (5MHz),Zellenstruktur |
| HSDPA[24] | paketoreintiert/protokollorientiert | Downstream 7,2 Mbit/s, 1,45 Mbits/s Upstream | Erweiterung von UMTS |
| LTE[25] | paketoreintiert/protokollorientiert | Bis zu 100 Mbit/s Downstream, 50 Mbit/s Upstream | Weiterentwicklung von HSDPA u. UMTS, höhere Bandbreite und kurze Verbindungszeiten |
| WLAN 802.11a[26] | paketoreintiert | Bis zu 54 Mbit/s | Frequenzbereich 5.725 GHz bis 5.850 GHz, abhängig von Benutzeranzahl und Reichweite |
| WLAN 802.11b[27] | paketoreintiert | Bis zu 11 Mbit/s | Frequenzbereich 2.4 GHz bis 2.4835 GHz, abhängig von Benutzeranzahl und höhere Reichweite als bei WLAN 802.11a |
| WLAN 802.11g[28] | paketoreintiert | Bis zu 54 Mbit/s | Frequenzbereich 2.4 GHz bis 2.4835 GHz, abhängig von Benutzeranzahl und Reichweite vergleichbar mit WLAN 802.11b |
8 Lokalisierung
Bei der Lokalisierung können Geschäftstellen oder Dienstleister, wie z. B. Speditionen, Fahrzeuge, Personen oder Gebäude mittels unterschiedlicher Funkübertragung geortet werden. Nach Ortung des Objektes werden diese Informationen an den Disponenten weitergegeben. [29]
8.1 Lokalisierungstechniken
Es gibt unterschiedliche Verfahren, wie Satelliten (GPS), Mobilfunknetze (Zellfunknetzgeschützte Techniken – GSM, UMTS) und Indoor Lokalisierungsverfahren (WLAN, RFID). Diese Verfahren unterscheiden sich im Wesentlichen durch ihre Genauigkeit. Informationsdienste decken über die Zellfunknetze mittels einer Funkantenne ein bestimmtes Gebiet des Mobilfunknetzes ab und der Standort wird dadurch ermittelt. Es gibt unterschiedliche Nutzungsqualitäten, die über eine Identifikationsnummer einer Zelle erkennbar sind. In dicht besiedelten Gebieten kommt das sogenannte Cell of Origin (COO) Verfahren zur Anwendung, da dieses Lokalisierungen bis zu einer Genauigkeit von 300 Meter ermöglicht. Noch bessere Ergebnisse (bis zu 150 Meter genau) liefert das sich in der Entwicklung befindende Enhanced Observed Time Difference (E-OTD). Die höchste Genauigkeit (4m bis 10m) liefert zurzeit GPS, da dieses System mit 24 Satelliten innerhalb von 12 Stunden einmal die Erde umkreist. GPS benötigt gute Wetterbedingungen, damit bei der Positionsbestimmung keine Ungenauigkeiten auftreten. Die Fahrzeuge werden mit GPS-Empfängern ausgestattet. Die Aktualisierung erfolgt in Abständen von circa 30 bis 60 Sekunden. [30]
9 E-Business
Im E-Business gibt es wie auch in anderen Märkten Anbieter und Empfänger, diese sind jedoch nicht auf ihre Rolle fixiert und können beide Rollen einnehmen. Die Integration von E-Business wird in der Regel in 4 Phasen unterteilt. Die erste Phase beschränkt sich lediglich auf die Präsentation von Organisationen, Produkten und Dienstleistungen und dient ihrer Publikation z. B. um Kunden zu werben. In der zweiten Phase werden Pre- und Aftersale-Services angeboten. Es kommt auch zur Versendung digitaler Kundenanfragen, die auf eine bestimmte Zielperson zugeschnitten sind. Die dritte Entwicklungsstufe befasst sich mit der Einbeziehung von Online-Transaktionsmöglichkeiten und bietet somit digitale Kaufvertragsabschließungen. Die vierte und die letzte Phase bietet die Möglichkeit der elektronischen Einbeziehung von Transaktionspartnern in die Wertschöpfungskette. Im Fokus der E-Business Transaktion ist der virtuelle Markt. Dieser besitzt jedoch andere Marktzugangsbeschränkungen als andere Märkte. Um auf dem virtuellen Markt agieren zu können, ist sowohl für den Anbieter als auch für den Empfänger bzw. Nachfrager ein Marktzugang von Nöten. Dieser stellt sich hier in Form bestimmter Hard- und Software(Internetzugang, usw.) dar. Wichtig für den Anbieter von Produkten und Dienstleistungen ist es die Kundenbedürfnisse zu kennen und selber zu generieren. Der Empfänger bzw. Nachfrager sollte seine Bedürfnisse und Wünsche an den Markt übermitteln um dem Markt die Möglichkeit zugeben auf ihn einzugehen. Beide Parteien sind in der Lage den direkten Marktzugang zu wählen oder über so genannte Agenten auf dem Markt zu agieren.[31]
| Agent für: | Empfänger | Anbieter |
| bietet: | Unterstützt Nachfrager bei der Suche der richtigen Produkte, sammelt und strukturiert Angebote | Generiert Kundenbedürfnisse, erstellt Kundenprofile, bietet Kundendienst an |
9.1 Definition E-Business
Electronic Business beschreibt elektronische Geschäftsaktivitäten und Unternehmensprozesse. Es handelt sich dabei um jeglichen Geschäftsverkehr der über den elektronischen Datenverkehr abgehalten wird, wie z. B. das Marketing und der Handel mit Gütern oder Dienstleistungen. E-Business unterstützt Geschäftsabläufe zwischen Kunde und Lieferanten. Es bietet die Möglichkeit geschäftlichen Tätigkeiten schnell und weltweit abzuwickeln. Die Kommunikation erfolgt durch drahtgebundene oder drahtlose Kommunikationsmedien. Bei drahtlos durchgeführten Geschäftsprozessen spricht man von so genannten M-Commerce oder M-Business. Typische Plattformen sind das Internet sowie das Intranet, hier werden Geschäfte auf Webbasis abgeschlossen.[32]
10 M-Business (M-Commerce)
„Mobile Business“ besitzt alle Charakteristika des „E-Business“, die jedoch durch die Nutzung mobiler Geräte erweitert werden. Es wird durch mobile Netze und die damit verbundenen Zugangsgeräte realisiert. M-Business beschreibt somit einen Teilbereich des E-Business. Es bietet dem Nutzer ständigen Zugang zu Netzwerken, Produkten, Dienstleistungen und daraus resultierend zum Markt. Der Nutzer ist nicht mehr an Orte gebunden und kann zu jeder Zeit an jedem Ort auf dem Markt agieren. Produkt- und Dienstleistungsanbieter können somit flexibel auf die aktuelle Position und auf das Verhalten reagieren und entsprechend Dienste zur Verfügung stellen. „Push- und Pull-Services“ ermöglichen eine dauerhafte und ortsungebundene Interaktion mit Kunden. „Pull-Services“ werden durch den Empfänger selbst aufgerufen um speziell aufbereitete Informationen zu erhalten. „Push-Services“ sind hier von besonderem Interesse. Diese treten bei bestimmten Ereignissen in Kraft(z. B. betreten eines bestimmten Bereichs) und generieren anhand der ortsbezogenen Daten Informationen und Dienste die dem Empfänger automatisch bereitgestellt werden. Durch die Verwendung der Dienste legt der Empfänger bzw. der Kunde seine Bedürfnisse offen. Anbieter sind in der Lage aus den gewonnenen Informationen Profile zu erstellen und können somit individuelle Produkte und Dienstleistungen gewährleisten. .[33]
10.1 Definition M-Business (M-Commerce)
“Mobile Business” ist ein Aspekt des E-Business und beschreibt die Zusammenführung von E-Business und Mobilität. Zur Umsetzung greift M-Business auf mobile Endgeräte zurück um Geschäftsaktivitäten mobil zu tätigen.[34]
11 Flottenmanagement
Das Flottenmanagement erlangt in der heutigen Zeit immer mehr Bedeutung. Es ist notwendig um einen flexiblen Fuhrpark zu führen. Das Flottenmanagement umfasst alle Tätigkeiten von Einsatzplanung über die Steuerung des Fuhrparks im aktiven Betrieb bis hin zum Erfassen von allen Informationen der Fahrzeuge und mit anschließenden Auswertungen. Alle Aufträge werden durch einen so genannten Disponenten abwickelt, er ist für die Einteilung des gesamten Fuhrparks und des damit verbundenen Personals verantwortlich und plant die Einsätze unter Berücksichtigung aller verfügbaren Ressourcen. Die Aufträge werden den jeweiligen Fahrzeugen zugeteilt. Diese erhalten alle auftragsbezogenen Informationen und werden zum jeweiligen Zielort geleitet. Hierbei sind Kontrollinstrumente von Nöten, um dem Disponenten bzw. der Unternehmensführung ein effizientes Flottenmanagement zu ermöglichen. Diese sind somit in der Lage die aktuelle Auftragssituation und Tourdaten zu erfassen und auszuwerten. Falls es zu einem Ausfall von Ressourcen kommen sollte, kann der Disponent auf die jeweilige Situation reagieren und gegebenenfalls umdisponieren. Die sofortige digitale Erfassung aller Informationen der Auftrags- und Tourdaten ermöglicht eine direkte Weiterverarbeitung durch andere Geschäftstellen. Durch die optimale Verwendung aller Daten ist eine effizientere Führung des Fuhrparks möglich und bringt ein hohes Potential an Kosteneinsparung und Zeitmanagement mit sich.[35]
11.1 Definition Flottenmanagement
„Flottenmanagement umfaßt die zielgerichtete Disposition, Steuerung und Kontrolle des Fuhrparks einer Organisation oder Organisationseinheit auf Basis der verfügbaren Ressourcen unter Beachtung interner und externer Einflußfaktoren.“[36] Im Vordergrund steht hierbei die Integration der geschäfts- und organisatorischen Prozesse mit rechnergestützten Informationssystemen.[37]
11.2 Flottentelematik
Rüdiger Quietzsch beschreibt Flottentelematik als „Kunstwort“, zusammengesetzt aus den Begriffen Telekommunikation und Informatik.[38] „Allgemein bezeichnet Telematik die Zusammenführung, Verarbeitung, und Weitergabe von Datenbeständen über große Entfernungen.“[39] Flottentelematik ermöglicht den Informationsaustausch zwischen EDV-Systemen über mobile Kommunikationssysteme und gewährleistet somit die Kontrolle über die ablaufenden Prozesse. Alle Informationen bezüglich des Fahrzeugs und des Fahrers können direkt in der Prozesssteuerung angewandt und verarbeitet werden. Telematiksysteme bestehen somit aus einem Bordcomputer, der sich in den Fahrzeugen befindet. Dieser ist mit der Zentrale über ein geeignetes mobiles Übertragungssystem (siehe Kommunikationsverfahren) gekoppelt. Flottentelematiksysteme verschaffen dem Disponent eine klare Übersicht über laufende Aufträge, Positions- und Statusmeldungen. Die Kommunikation zwischen Disponent und Fahrer wird aufgrund der elektronischen Übertragung von Auftragsdaten und Nachrichten stark erleichtert. Weiterhin wird dem Auftraggeber eine ständige Auftragsübersicht durch die Möglichkeit der zeitnahen Rückmeldung gewährt. Ein weiterer Vorteil ist die Übermittlung aller fahrzeug- und ladungsrelevanten Daten wie z. B. Geschwindigkeit, Laufleistung, Beladungszustand, usw. Alle diese Punkte führen zu einem erheblichen Nutzen für Transportunternehmen, die dadurch ihre Einsatzplanung optimieren und somit Kosten senken können.[40][41]
12 Hardware
12.1 TomTom GO
Bei den Speditionen oder Frachtführern werden Fahrzeuge mit z. B. TomTom GO - Navigationssystemen ausgestattet. Die Navigationssoftware verfügt über IQ Routes und HD-Traffic. Über das System Map Share kann man die neuesten Karten beziehen. Die Datenübertragung oder Kommunikation findet in beide Richtungen statt. Das heißt, dass man Textnachrichten oder Aufträge mit bis zu 500 Zeichen versenden und empfangen kann. Durch „LIVE-Services“ erhält man jederzeit aktuelle Informationen zu Verkehrsmeldungen, Kraftstoffpreisen und zu vielem mehr. Für die Fahrsicherheit verwendet TomTom eine eingebaute Freisprechanlage mit Bluetooth TM-Technologie und ein Extra-Menü für Notfälle sowie Spracherkennung. Das Fahrzeug kann durch dieses System überwacht werden, es werden Informationen aufgenommen wie die Arbeitszeiten oder Pausenzeiten. Ebenfalls können die Zeiten für die Ausführung eines Auftrages ermittelt werden. [42] Weitere TOM TOM Geräte:
- TomTom GO 520
- TomTom GO 530
- TomTom GO 710
- TomTom GO 720
- TomTom GO 730
- TomTom GO 920
- TomTom GO 930
- TomTom GO 7000
- TomTom GO 7000 TRUCK
- TomTom GO 9000
12.2 TomTom LINK 300/310
Quelle: http://www.tomtomwork.com/de/index.xml Abbildung 2: TomTom LINK Die Box funktioniert wie ein GPS-Empfänger und ist mit einem GSM/GPRS-Modul ausgestattet. Der TomTom LINK hat eine GPS- sowie eine GSM-Antenne, die zur Kommunikation mit dem TomTom Navigationssystemen dienen. Das Gerät kann über GPRS alle notwendigen Daten vom TomTom GO abfragen. Diese Informationen werden an TomTom WEBFLEET beziehungsweise an die Disponenten automatisch übertragen, wie z.B. Fahrzeugposition, Kilometerstand, Geschwindigkeit und andere Informationen. Wenn das Gerät kein Empfang hat, werden die Daten gespeichert und beim Wiederaufbau aktualisiert. [43] |
12.3 Bordrechner FB 6000
Quelle: http://www.easyfleet.de/ Abbildung 3: Bordrechner FB 6000 |
12.4 Garmin / TruckSmart START
Quelle: http://www.truck24.de/ Abbildung 4: Truck24 |
12.5 Garmin NÜVI
Quelle: http://www.truck24.de/ Abbildung 5: Truck24 Protokoll bildet mit dem TruckSmart Start eine komplette Telematiklösung. So wie bei TruckSmart Start Box, erhält man über einen Knopfdruck alle notwendigen Daten. Mittels GPS können Fahrzeuge weltweit genau geortet werden. Datenaustausch findet über Truck24 FleetExplorer statt. Über GPRS können Disponenten mit dem Fahrer kommunizieren, dadurch können Fahrten besser geplant und optimiert werden. Für die Einführung dieser Technik benötig man keine Back Office Infrastruktur. [46] |
13 Software
13.1 TomTom WEBFLEET
TomTom WEBFLEET bittet einen webbasierten Dienst an. Er soll den Mitarbeitern vom PC aus ermöglichen einen sicheren Zugang zu allen notwendigen Informationen, jeden Tag vierundzwanzig Stunden lang. Für den Zugriff benötigt man Internet und einen Browser. Bei TomTom WEBFLEET wird eine Dienstleistung erbracht, indem alle notwendigen Daten zu Verfügung gestellt werden, die für einen reibungslosen Ablauf notwendig sind. Die Flottenmanagement-Technologie TomTom WEBFLEET ist weltweit verbreitet und wird von vielen Dienstleistern eingesetzt. Dazu gehören Logistikdienstleister, Speditionsdienstleister, Kurierunternehmen und viele andere Branchen. TomTom WEBFLEET generiert automatisch Fahrtenbücher, Reports mit Angabe des Kilometerstandes, Lenk- und Stillstandzeiten usw. Dabei lassen sich viele Sachen einfacher gestallten wir z.B. Lohnabrechnungen, Spesenabrechnungen, Steuererklärung usw. Diesen Dokumentation kann in den Formaten PDF oder CSV heruntergeladen werden. Durch TomTom WEBFLEET hat man Zugriff auf die Kartenmaterialien. Als erstes werden die Karten von TomTom für den WEBFLEET Dienst aktualisiert. Das Straßenetz für Europa führt TomTom WEBFLEET in einer geografischen Datenbank. [47] |
13.2 FlettOne
FlettOne ist ein Multi User System. Das System kann gesamten Fuhrpark transparenter gestalten und alle notwendigen Daten auswerten. Durch interne Schnittstellen wird der Datenaustausch mit den Fahrzeugen noch einfacher und schneller. Über die vorhandene Funktionen kann der gesamte Fuhrpark verwaltet werden. Dazu können in dem System wie z. B. Rechnungen, Fahrtenbücher, Kraftstoffverbrauch, Termine, Personaldaten und Abrechnungen erfasst und exportiert werden. [48] |
13.3 Truck24 FleetExplorer
Quelle: http://www.truck24.de/ Abbildung 8: Truck24 Die Technologien ermöglichen kundenorientierte Softwarelösungen. Darüber hinaus hat man immer aktuelles europäischen Kartenmaterial bis in die Straßenebene. Es gibt nur eine Plattform, über die alle Tätigkeiten administriert werden, wie z. B. LKWs, Schiffe etc. Mit diesem System können die Fahrzeuge weltweit disponiert werden und die Durchführung erfolgt mit einem PC über Truck24 FleetExplorer. Dies ermöglicht ständigen Zugriff auf die Software beziehungsweise entsprechende Daten. [49] |
13.4 WinSped
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WinSped ist dazu gedacht bei Speditionen komplette Frachtabwicklung und deren Prozesse, Arbeitsabläufe zu vereinfachen. Die Funktionsbausteine bei WinSped sind Auftragserfassung, Disposition, Scanning, Systemverkehre, Fahrzeugeinsatzplan, Telematikintegration, Frachtabrechnung, Frachtenprüfung, Controlling, Dokumentenmanagement und Lademittelverwaltung. Diese Software besteht aus Modulen, die nach Kundenwünschen kombiniert werden können. Das bietet eine optimale und schnelle Frachtabwicklung. Die Module dieser Software, ermöglichen einfache Integration auch beim laufenden Betrieb. Die komplette Strukturierung und Planung bei den Einzelprozessen in dieser Softwarelösung, wird in einem Gesamtprozesses zusammengefasst. Zusätzlich können andere Prozesse implementiert werden, wie z. B. ERP- und Dispositionssysteme. Telematikanbieter können Fahrzeugstatus und Ortungen direkt übermitteln. [50] |
14 Chancen&Risiken
Speditionen können durch das Nutzen von „E-Business“ Prozesse im Unternehmen enorm verkürzen und die Effizienz steigern. Durch E-Business und daraus hervorgehende Telematiksysteme können Transportunternehmen ihr gesamtes Konzept für sich und den Auftraggeber flexibler und übersichtlicher gestalten. E-Business für Speditionen ist in der Lage viele verschiedene Prozesse, die in der Regel manuell ausgeführt wurden, zu vereinfachen und somit verlässlicher zu Realisieren. Die mit dem E-Business verbundenen Systeme stellen eine sichere und zuverlässige Dokumentation aller Abläufe der Geschäftstätigkeiten wie z.B. Fahrtenbuch, Auftragsdaten, usw. dar. Eine Vielfalt von unterschiedlichen Produkten ist auf dem Markt für E-Business für Speditionen vorhanden. Es gibt einige Soft- und Hardwareprodukte die komplett unterschiedliche Attribute aufzeigen. Die genaue Abwägung der Produkte ist für das Unternehmen von entscheidender Bedeutung. Bei undurchdachter Wahl der Systeme kann es zu Folgewirkungen kommen, die sowohl die Flexibilität als auch die zukünftige Implementierung von neuen Systemen verhindert. Es muss darauf geachtet werden, das alle Systeme in Bezug auf Kompatibilität und zukünftiger Erweiterbarkeit ausgewählt werden. Bei fehlerhafter Wahl von nicht erweiterbaren oder miteinander kompatiblen Systemen, sei es Software oder Hardware, kann eine zukünftige Erweiterung von neuen innovativen Systemen ausgeschlossen werden.
15 Ausblick
Die Effizienz dieser Systeme hängt von deren Entwicklungstand ab. Je schneller die Entwicklung vorangeht, desto interessanter wird die Integration in Location Based E-Business für Speditionen. Die Systeme müssen kompatibler und anwendungsfreundlicher gestaltet werden. Dadurch werden die Abwicklungstätigkeiten einfacher und auch übersichtlicher. Die Auslastung der Fahrzeuge wird optimal genutzt und Kosten werden minimiert. Die Systeme sind in erster Linie für Speditionen gedacht. Es ist sinnvoll, dass in Zukunft neben Speditionen auch Lieferanten und Kunden auf derartige Plattformen zugreifen können um einen zeitnahen Lieferstatus zu erhalten. Die Kommunikation zwischen Lieferant und Kunde wird effektiv und Fehlinformationen (Telefon) werden vermieden. Sinnvoll ist es, dass man nicht disponierte Fahrzeuge im einem bestimmten Umkreis orten und erneut planen kann. Dadurch minimieren Spedition bzw. Frachtführer Leerfahrten. Der Absender kann kurzfristig Aufträge erteilen und an seine Kunden Waren termingerecht ausliefern. Falls Just-in-time- oder Just-in-Sequence-Produktion gefragt ist, vermeidet man hierdurch Produktionsausfälle beim Kunden.
16 Fußnoten
- ↑ Vgl. R.Quietzsch,S.1
- ↑ Vgl. Deutsche Enzyklopädie - Spedition
- ↑ Vgl. YellowMap, S.5
- ↑ Vgl. J.H. Schiller,S.1,10
- ↑ Vgl. YellowMap, S.5f
- ↑ Vgl. elektronik-kompendium
- ↑ Vgl. elektronik-kompendium
- ↑ Vgl. YellowMap, S.6f
- ↑ Vgl. S.Steiniger, M.eun, A. Edwardes, S.3
- ↑ Vgl. S.Steiniger, M.eun, A. Edwardes, S.5
- ↑ Vgl. H. von Oberwil bei Büre, S.6
- ↑ Vgl. H. von Oberwil bei Büre, S.6
- ↑ Vgl. IT-Wissen - GPRS
- ↑ Vgl. UMTS-Infosite
- ↑ Vgl. UMTS-Infosite - Was ist HSDPA?
- ↑ Vgl. UMTS-Infosite - Was ist LTE?
- ↑ Vgl. gpso - GPS - Alternativen
- ↑ Vgl. Microsoft Encarta Enzyklopädie - Internet
- ↑ Vgl. Microsoft Encarta Enzyklopädie - Intranet
- ↑ Vgl. Teltarif
- ↑ Vgl. Teltarif
- ↑ Vgl. Teltarif
- ↑ Vgl. Teltarif
- ↑ Vgl. Teltarif
- ↑ Vgl. Elektronik Kompendium - LTE
- ↑ Vgl. NETGEAR
- ↑ Vgl. NETGEAR
- ↑ Vgl. NETGEAR
- ↑ Vgl. H. von Oberwil bei Büre, S.9
- ↑ Vgl. H. von Oberwil bei Büre, S.9ff
- ↑ Vgl. Bernd W. Wirtz, S.32 ff
- ↑ Vgl.IT-Wissen - E-Business
- ↑ Vgl. Bernd W. Wirtz, S.46ff
- ↑ Vgl.IT-Wissen - M-Business
- ↑ Vgl. Rüdiger Quietzsch, S.25ff
- ↑ Rüdiger Quietzsch, S.25
- ↑ Vgl.Rüdiger Quietzsch, S.25
- ↑ Rüdiger Quietzsch, S.32
- ↑ Rüdiger Quietzsch, S.32
- ↑ Vgl. Rüdiger Quietzsch, S.32ff
- ↑ Vgl. Funkwerk - Flottentelematik für Transportdienstleister
- ↑ Vgl. TomTom WORK
- ↑ Vgl. TomTom WORK
- ↑ Vgl. easyfleet
- ↑ Vgl. Truck24
- ↑ Vgl. Truck24
- ↑ Vgl. TomTom WORK
- ↑ Vgl. FleetOne
- ↑ Vgl. Truck24
- ↑ Vgl. LIS AG
17 Literatur- und Quellenverzeichnis
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