Marktüberblick Android Apps für Location Based E-Business
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Fallstudienarbeit | |
| Hochschule: | Hochschule für Oekonomie & Management |
| Standort: | Hamburg |
| Studiengang: | Bachelor Wirtschaftsinformatik |
| Veranstaltung: | Fallstudie / Wissenschaftliches Arbeiten |
| Betreuer: | Prof._Dr._Uwe_Kern |
| Typ: | Fallstudienarbeit |
| Themengebiet: | Location Based eBusiness |
| Autor(en): | Christian Pohl, Julian Schütt |
| Studienzeitmodell: | Abendstudium |
| Semesterbezeichnung: | |
| Studiensemester: | 4 |
| Bearbeitungsstatus: | begutachtet |
| Prüfungstermin: | |
| Abgabetermin: | |
1 Abkürzungsverzeichnis
| Abkürzung | Bedeutung |
|---|---|
| Apps | Applications |
| ARM | Advanced RISC Machine |
| CSD | Circuit Switched Data |
| DVM | Dalvik Virtual Maschine |
| EDGE | Enhanced Data Rates for GSM Evolution |
| GPRS | General Packet Radio Service |
| GSM | Global System for Mobile Communications |
| HiperLAN | High Performance Radio Local Area Network |
| HomeRF | Home Radio Frequency |
| HRS | Hotel Reservation Service |
| HSCSD | High Speed Circuit Switched Data |
| IEEE | Institute of Electrical and Electronics Engineers |
| IPC | Inter-Process Communication |
| JCP | Java Community Process |
| JVM | Java Virtual Maschine |
| KBit | Kilobit |
| LBA | Location Based Advertisment |
| LBS | Location Based Services |
| LBSN | Location Based Social Networking |
| LTE | Long Term Evolution |
| MBit | Megabit |
| OGC | Open Geospatial Consortium |
| OHA | Open Handset Alliance |
| OMA | Open Mobile Alliance |
| OS | Operating System |
| POI | Points Of Interest |
| RIM | Research In Motion |
| RISC | Reduced Instruction Set Computer |
| SDK | Software Development Kit |
| UMTS | Universal Mobile Telecommunications System |
| VM | Virtual Maschine |
| WLAN | Wireless Local Area Network |
| WLIA | Wireless Location Industry Association |
2 Abbildungsverzeichnis
| Nr. | Abbildung | Quelle |
|---|---|---|
| 1 | Reaktives LBS | |
| 2 | Proaktives LBS | |
| 3 | G1 von HTC | |
| 4 | Architektur Android Plattform | |
| 5 | Entwicklung der USA-Marktanteile | |
| 6 | Entwicklung mobiler Dienste | |
| 7 | US-Marktanteile 1.Quartal 2010 | |
| 8 | Qype Radar in Hamburg | |
| 9 | Qype Radar Bars | |
| 10 | Yelp Bookmarks | |
| 11 | Yelp mit Augmented-Reality-Sicht | |
| 12 | Google Maps Verkehrs-Ansicht | |
| 13 | Google Maps 3D-Ansicht | |
| 14 | MobileNavigator Realitiy View | |
| 15 | MobileNavigator 2D-Ansicht | |
| 16 | Sixt Reservierung | |
| 17 | Sixt Auswahl | |
| 18 | HRS Android App | |
| 19 | Foursqaure Friends | |
| 20 | Foursqaure Friend-Info | |
| 21 | Gowalla Spots | |
| 22 | Gowalla Spot-Details | |
| 23 | Android Market Logo | |
| 24 | Android Market Entwicklung |
3 Tabellenverzeichnis
| Tabellen-Nr. | Tabelle |
|---|---|
| 1 | Mobile Endgeräte mit Betriebssystem Android |
4 Einleitung
4.1 Thema
Seit der Veröffentlichung des Betriebssystems Android findet eine Bewegung in den Machtverhältnissen der Smartphone-Betriebssystemhersteller statt. In vielen Artikeln von Computerfachzeitschriften werden Vergleiche, Analysen und Bewertungen für die einzelnen Betriebssysteme für mobile Endgeräte vorgenommen. Des weiteren hat die Verwendung von Location Based Services stark zugenommen. Die Anzahl der Anwender steigt täglich. Es scheint, dass sich in dieser Technologie ein großes Potentzial befindet. Immer mehr Unternehmen wenden sich dieser Technologie und ihren Möglichkeiten zu. Aufgrund dieser beiden sehr aktuellen und zukünftig einflußreichen Themen haben sich Julian Schütt und Christian Pohl für das Thema Marktüberblick Android Apps für Location Based E-Business entschieden.
4.2 Zielsetzung
Das Ziel der Hausarbeit ist es, einen Marktüberlick von Android Apps unter Verwendung des Location Based E-Business wiederzugeben. Zunächst findet eine Erläuterung der Begrifflichkeiten von Location Based E-Business und Android statt. Danach soll ein Marktüberblick unter Betrachtung der Marktentwicklung vorgenommmen werden. Ein weiterer Schritt wird das Aufzeigen der einzelnen Marktsegmente sein. Dazu werden die Segmente vereinzelnd auf den Bezug zum E-Business, Nutzen des Kunden und das Nennen von Anwendungsbeispiele beleuchtet. Anschließend wird auf vorhanden Bezugsquellen des Marktes eingegangen.
4.3 Aufbau
Als Erstes wird der Location Based Services betrachtet. Nach einer Definition von LBS, werden die Herausforderungen an diese Technologie und die Eigenschaften erklärt. Ein Überblick über die verschiedenen Kommunikationstechnologien wird ebenfalls verschafft. Daraufhin wird das Betriebssystem Android vorgestellt. Dabei wird auf die Architektur und den Einsatz auf mobilen Endgeräten eingegangen. Im weiteren Verlauf wird eine Übersicht des Marktes anhand der Entwicklung, der verschiedenen Marktsegemente und des vorhandenen Marktangebotes erstellt. Im Fazit wird das Ergebnis der gewonnenen Erkenntnisse zusammengefasst und resümiert.
5 Location Based Services
5.1 Definition
Location Based Services bedeuten, übersetzt in die deutsche Sprache, standortbezogene Dienste.
"Location services can be defined as services that integrate a mobile device's location or position with other information so as to provide added value to a user."[1]
LBS sind Dienste, die im Bezug auf den Aufenthaltsort, dem Nutzer eines mobilen Endgerätes angepasste Informationen bereitstellen. Grundlegende Faktoren sind hierfür der Aufenthaltsort sowie die Zeit des Aufenthaltes.
Es kann zwischen zwei verschiedenen Arten von LBS unterschieden werden. Auf der einen Seite stehen die reaktiven Dienste, welche vom Nutzer aktiv angefragt werden, wenn dieser sich an einem bestimmten Ort befindet.
Auf der anderen Seite bestehen proaktive Dienste, welche automatisch reagieren, sobald sich der Nutzer in einem vordefinierten Bereich begibt.[3]
5.2 Herausforderungen und Eigenschaften
Eine Herausforderung an LBS ist das Zusammenspiel von mehreren Technologien. Das mobile Endgerät muss mit einer Komponente zur Positionsbestimmung und ggf. einer Orientierungskomponente ausgestattet sein. Des weiteren wird ein Kommunikationsnetzwerk, ein Dienstanbieter und ein Datenanbieter benötigt. Die Kommunikation, sowie der Austausch positionsbestimmender Daten zwischen diesen Technologien erfolgt über Schnittstellen. Das OGC versucht diese Schnittstellen zu standardisieren.[5]
Die orts- und positionsgebunden Daten wachsen schnell zu großen Datenmengen heran. Diese gilt es verlustfrei und möglichst schnell dem Nutzer auf dem Mobilgerät zur Verfügung zu stellen.[5]
Für die effiziente Nutzung von LBS werden weitaus mehr persönliche Daten der Nutzer benötigt als bei bisherigen E-Commerce Diensten. Daher stellt der Datenschutz eine weitere Herausforderung an LBS dar. Das Konsortium OMA hat aufgrund der Datenschutzproblematik in LBS spezielle Arbeitsgruppen gebildet. Außerdem hat die WLIA Artikel über Datenschutz in LBS veröffentlicht.[6]
5.3 Technologie
Die Nutzbarkeit von LBS auf mobilen Endgeräten steht und fällt mit den Übertragungstechnologien. Die Verfügbarkeit, die Art der Datenübertragung und die verfügbare Bandbreite für die Datenübertragung sind die entscheidenen Faktoren für die Nutzung eines LBS.[7] Zu den Kommunikationstechnologien gehören GSM, GPRS, EDGE, HSCSD, UMTS, LTE und WLAN.
5.3.1 GSM
GSM zählt zu den digitalen Übertragungsverfahren und ist somit Bestandteil der zweiten Generation von Mobilfunksystemen. Die Übertragungrate von GSM liegt bei 9,6 kBit/s und das Übertragungsverfahren ist digital, mit dem Resultat, dass die Kapazität der Funkschnittstelle höher ausgelastet werden kann. [8]
5.3.2 GPRS
Die Mobilfunktechnik GPRS erweitert die GSM Funktechnik um höhere Übertragungsraten erzielen zu können. Das GSM Funknetz wurde hierzu um gewisse Zusatzfuktionen erweitert.[9] GPRS gehört zu der 2.5 Generation der Mobilfunksysteme und kann eine Übertragungsrate bis zu 115 kBit/s erreichen.[8]
5.3.3 EDGE
EDGE stellt eine Erweiterung der GPRS Funktechnik dar und ist somit keine eigenständige Übertragugstechnik. Der Betreiber des Funknetzes kann mit Hilfe der EDGE Technologie gleiche Übertragungsraten wie im GPRS Funknetz zur Verfügung stellen, nutz dabei aber weniger Datenkanäle.[10] EDGE gehört zu der 2.75 Generation der Mobilfunknetze und ist mit einer maximalen Übertragungsrate von 236 kBit/s angegeben.[8]
5.3.4 HSCSD
Das Mobilfunksystem HSCSD zählt zu der 2.5 Generation und gilt zusammen mit GPRS als Zwischenschritt zur dritten Generation der Mobilfunksysteme.[8] HSCSD ist eine Erweiterung von CSD und erzielt durch bessere Methoden der Kodierung eine höhere Nutzungsrate je Verbindung auf 14,4 kBit/s.[11]
5.3.5 UMTS
Das Mobilfunknetz UMTS zählt zu der dritten Generation der Mobilfunksysteme. UMTS ermöglicht eine bessere Bandbreitennutzung auf Basis einer paketorientierten Vermittlung und dem Internet-Protokoll. Dadurch sind mit UMTS die Grundvorraussetzungen für die mobilen Kommunikationsdienste geschaffen worden. Die Spezifikation von UMTS sieht eine Idealbandbreite von 2 MBit/s vor. Mithilfe von UMTS wurde die Multi-Call-Funktionalität eingeführt. Diese erlaubt es mit einem mobilen Endgerät während eines Telefonates parallel im Internet zu surfen.[12]
5.3.6 LTE
LTE ist eine Weiterentwicklung von UMTS und wird als zukunftsweisendes Mobilfunksystem der vierten Generation angesehen. Mit Hilfe von LTE sollen höhere Übertragungsgeschwindigkeiten und kürzere Verbindungszeiten realisiert werden. Dies geschieht durch bessere Modulationsverfahren, flexiblere Frequenznutzung und größere Kanalbandbreiten. Dadurch werden Übertragungsgeschwindigkeiten von 100 MBit/s realisiert. Die Vermarktung von LTE wird sich auf Datendienste konzentrieren. Die geplante Einführung von mobilen Endgeräte, die auf der LTE-Technologie basieren ist für 2011 geplant. Die erfolgreiche Markteinführung von LTE ist vielversprechend, weil die Mobilfunknetzbetreiber im Gegensatz zu UMTS Einführung mit in die Standardisierungsgremien eingebunden sind und somit schon frühzeitig Leistungstests durchgeführt wurden.[13]
5.3.7 WLAN
Der Begriff WLAN gilt als Oberbegriff für ein Funknetzwerk nach dem IEEE 802.11 Standard unter welches Bluetooth, HomeRF und HiperLAN fallen. Die Verbreitung von WLAN ist in den letzten Jahren sehr stark angestiegen. Gerade die Attraktivität kabellos im Büro oder auf der Terasse zu arbeiten, bei Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 54 MBit/s, hat für einen großen Zustimmungsanteil gesorgt.[14] Durch die WLAN-Fähigkeit der mobilen Endgräte sind solche Übertragungsraten für LBS sehr interessant.
5.4 Location Based E-Business
"Electronic Business (E-Business) bedeutet Anbahnung, Vereinbarung und Abwicklung elektronischer Geschäftsprozesse, d.h. Leistungsaustausch mit Hilfe öffentlicher oder privater Kommunikationsnetze resp. Internet, zur Erzielung einer Wertschöpfung." [15] Das vorhergehende Zitat beschreibt E-Business als erstes als eine werbende Maßnahme (Anbahnung). Es wird weiterhin von Vereinbarung und der Abwicklung elektronischer Geschäftsprozesse gesprochen. Wenn diese Prozesse auf ein mobiles Endgerät verlagert werden, handelt es sich um Mobile Business (M-Business). Wenn sich im Rahmen des M-Business durch orts- oder positionsgebunde Daten auf dem mobilen Endgerät eine Wertschöpfung für den Nutzer erzielen lässt, handelt es sich um Location Based E-Business.[16]
6 Android
Android war ursprünglich ein eigenständiges Unternehmen, das 2003 gegründet wurde. Im Jahre 2005 wurde das Unternehmen vom Internetkonzern Google aufgekauft. Bis zum Aufkauf war über Android lediglich bekannt, dass das Unternehmen Software für Mobiltelefone entwickelte und sich dabei besonders auf standortbezogene Dienste konzentrierte.[17]
Im November 2007 verkündete Google die Entwicklung eines Betriebssystems für mobile Endgeräte namens Android. Gemeinsam mit 33 anderen Mitgliedern der Open Handset Alliance erfolgte die Umsetzung.[18]
Die Open Handset Alliance wurde am 5. November 2007 von Google und weiteren 47 Partnern gegründet. Heute umfasst das Konsortium um die 65 Firmen, unter denen sich Software-Firmen, Mobiltelefonhersteller, Netzbetreiber, Chiphersteller und Marketingunternehmen befinden. Neben dem großen Suchmaschinenbetreiber gehören auch namenhafte Firmen wie z. B. Acer Inc., ASUSTeK Computer Inc., Dell, Garmin International Inc., HTC Corporation, T-Mobile, Motorola, Vodafone und Sharp Corporation dem Zusammenschluss an.[19]
Das Ziel der Gründung der OHC war zum einen die Entwicklung eines offenen Betriebsystems. Mittels der Open-Source-Technologie wollte Google die Entwicklung von Software und Anwendungen für Mobiltelefone revolutionieren und vereinfachen[20]. Zum anderen sollte somit die Erschaffung von offenen Standards für Mobilgeräte ermöglicht werden.[21]
6.1 Betriebssystem
Das Betriebssystem ist eine Software, welches die Verbindung zwischen der Hardware und den Anwendungsprogrammen herstellt. Das System bietet dem Anwender eine grafische Benutzeroberfläche mit der die Anwendungen dargestellt und gesteuert werden. Weitere Aufgaben sind die Zugriffsregelung auf Ressourcen und die Verwaltung von Daten und Programmen. Des weiteren ist es für die effiziente Verwendung der Betriebsmittel und der Behandlung von Fehlermeldung zuständig.
Das Android Betriebssystem basiert auf dem Linux-Kernel 2.6. Am 21. Oktober 2008 veröffentlichte Google die erste Version des Android Betriebssystems. Das erste Android-Handy wurde vom Hersteller HTC mit dem T-Mobile G1 Smartphone erstmals am 22. Oktober 2008 in den USA auf dem Markt angeboten.[23]
In den letzten eineinhalb Jahren wurden mehrere neue Versionen von Android mit Erweiterungen, Optimierungen und Fehlerbehebungen veröffentlicht. Die aktuellste Version 2.2 namens Froyo wurde am 20. Mai 2010 veröffentlicht.[24]
6.2 Plattform
6.2.1 Architektur
Die Architektur von Android ist in Form eines Schichtenmodells aufgebaut. Es gibt die Schichten Linux-Kernel, Android Runtime/Libraries, Application Framework und Applications. In den folgenden Punkten werden die einzelnen Schichten beleuchtet. In der folgenden Abbildung 4 wird der Aufbau des Schichtenmodells veranschaulicht.
6.2.1.1 Linux-Kernel
Das System basiert auf einem monolithischen Linux-Kernel der Version 2.6, der neben den Treibern für die Hardware auch in Bereich Powermanagement und IPC erweitert wurde. Die Aufgabe ist unter anderem die Verwaltung des Speichers, der Prozesse und der Netzwerkkommunikation. Außerdem bildet er die Hardwareabstraktionsschicht für den Rest der Software und stellt die Gerätetreiber für das System.[26]
6.2.1.2 Libraries / Android Runtime
Die nächste Schicht besteht aus zwei Teilen. Es gibt zum einen den Bereich der Libraries und zum anderen den der Android Runtime. Der Bereich der Libraries stellt die Kernfunktionen von Android mittels der in C oder C++ implementierten Standardbibliotheken zur Verfügung, die von der Schicht der Anwendungen verwendet werden.[27]
Die Android Runtime besteht aus den Core Libraries und der Dalvik Virtual Maschine. Bei den Core Libraries handelt es sich um Java-Bibliotheken. Die in den Bibliotheken verwendeten Packages und Klassen entsprechen vom Umfang eher einer Implementierung der Desktopvariante statt der ausgedünnten Micro-Edition.[28]
Da die Dalvik Virtual Maschine eine der grundlegenden Bausteine der Android Architektur ist, soll diese im nächsten Punkt näher betrachtet werden.
6.2.1.2.1 Dalvik Virtual Maschine
Die Dalvik Virtual Maschine wurde vom Google-Mitarbeiter Dan Bornstein entwickelt[29] und nach dem isländischen Ort Dalvik benannt. Als fundamental eingesetzte Programmiersprache wird Java verwendet. Entgegengesetzt des Einsatzes von Java, bei der Entwicklung von Android und dessen Standardanwendungen, wurde nicht die Java Virtual Maschine von Sun genutzt sondern eine eigene, neue Virtual Maschine entwickelt. Diese Entscheidung hatte folgende Gründe.
Da der durchzulaufende Bytecode der DVM nicht kompatibel zum Java-Bytecode ist, verhinderte die OHA somit eine Abhängigkeit gegenüber Sun und der damit verbundenen Linzenzverpflichtungen. Eine weitere Folge dessen ist, dass der Java Community Process umgangen wurde. Der JCP ist ein Verfahren welches für die Neuerungen der Programmierssprache Java und ihrer Standardbibliothek benutzt wird. Ein weiterer Grund war die Optimierung des zu verarbeitenden Bytecodes. Bevor der Code durch die VM verarbeitet wird, wird dieser bei der Kompilierung optimiert. Das hat zur Folge, dass ein geringerer Speicherverbrauch entsteht und die Verwendung auf mobilen Endgeräten beschleunigt. Ein weiterer Unterschied liegt in der Arbeitsweise der DVM. Im Gegensatz zu vielen anderen VMs arbeitet die DVM in Form einer Registermaschine und nicht nach dem Prinzip der Stapelverarbeitung. Gerade im Bezug auf die von vielen mobilen Endgeräten genutzte ARM Archtiktur spielt dies eine besondere Rolle.[30]
Die Android-Architektur ermöglicht eine paralelle Ausführung mehrerer Instanzen der VM. Jedes Programm wird in einer eigenen VM ausgeführt. Der Vorteil bei dieser Architektur hat folgenden Hintergrund. Sollte es bei einer Anwendung zu einem Absturz kommen, wird nur die VM der jeweiligen Anwendung blockiert. Wenn mehrere Anwendungen in einer VM laufen und in einer dieser Anwendungen ein Fehler auftritt, dann werden alle sich in der VM befindlichen Anwendungen gestoppt.[30]
6.2.1.3 Application Framework
Das Application Framework ist Bestandteil der Architektur von Android und repräsentiert die Basis der Anwendungen.[31] "Innerhalb des Frameworks finden sich die grundlegenden Plattformdienste die z. B. die Verwaltung des Anwendungs-Lebenszyklus, die Paket-, Ressourcen- oder die Fenster und Oberflächenverwaltung übernehmen."[32]
Alle auf dem System installierten Programme sind gleichermaßen berechtigt die vom Framework angebotenen Funktionen, Methoden und Komponenten zu benutzen. Weiterhin können standardmäßige Anwendungen wie z. B. die Verwaltung von Kontakten durch Entwicklungen eigener Programme ersetzt werden. Somit können die Anwendungen auf die eigenen Anforderungen angepasst bzw. erweitert werden. Das Konzept verspricht somit eine große Flexibilität.[33]
6.2.2 Applications
In der Obersten und somit letzten Schicht finden sich die Anwendungen wieder. Heutzutage werden die Anwendungen, gerade in Verbindung mit mobilen Geräten, häufig nur noch als Apps bezeichnet. Der Begriff ist eine kurzform des englischen Wortes Applications. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird das Wort für die Bezeichnung eines Programmes verwendet. Der Anwender bekommt durch die Verwendung des Programmes eine begrenzte Anzahl von Funktionalitäten zur Verfügung gestellt. Die Android Apps werden ausschließlich für das Android OS geschrieben und können nicht auf anderen Betriebssystemen benutzt werden.
Auf der einen Seite liefert Android ein Paket von Standardprogrammen bei der Auslieferung gleich mit. Dazu gehören z. B. die Programme für die Verwaltung von Kontakten, Telefon, Browser und Kalender. Auf der anderen Seite kann die Liste der Anwendungen durch Installation anderer Android Apps beliebig erweitert werden.
Die Entwicklung solch einer Anwendung wird interessierten Entwicklern aufgrund der Offenheit von Android und dem kostenlos angebotenem Android SDK relativ leicht gemacht. Das SDK kann z. B. in der kostenlosen Entwicklungsumgebung Eclipse eingebunden und verwendet werden. Alle benötigten Programme, die zur Umsetzung einer Android App gebraucht werden, können kostenlos im Internet heruntergeladen werden. Vorausgesetzt werden für die Entwicklung lediglich Kenntnisse im Bereich der objektorientierten Programmierung und der Programmiersprache Java. Des weiteren muss sich der Entwickler mit den vom SDK zur Verfügung gestellten Komponenten und Funktionen auseinandersetzen.
6.3 Mobile Endgeräte mit Betriebssystem Android
Die folgende Tabelle zeigt eine Übersicht aller bis zum 3. Juni 2010 offiziell vorgestellten und erhältlichen mobilen Endgerätenm, die das Betriebssystem Android verwenden.
Hersteller
| Mobile Endgeräte
|
| Acer | Liquid, Thunder, Stream, beTouch |
| HTC | Dream (T-Mobile G1), Magic, Hero (T-Mobile G2 Touch), Tattoo, Desire, Legend, Salsa, Tide, Buzz, EVO 4G, Droid Incredible, Wildfire |
| Huawei | U8220 (T-Mobile Pulse), U8230, Joy, Vodafone 845 |
| LG | GW620, Ally, GT540 |
| Motorola | CLIQ, Milestone (Droid), Backflip |
| Samsung | Galaxy I7500, Galaxy Spica I5700, Galaxy S I9000, I6500 Saturn, i899, Beam i8520 |
| Sony Ericsson | X10, X10 Mini, X10 Mini pro |
| Nexus One | |
| General Mobile Inc. | DSTL1 |
| Inbrics | M1 |
Tabelle 1: Mobile Endgeräte mit Betriebssystem Android
7 Marktüberblick
7.1 Marktentwicklung
Mittels der Unterpunkte Vergangenheit und Gegenwart soll ein Überblick über die Entwicklung des Location Based Services und der Marktanteile des Android Betriebssystems aufgezeigt werden.
7.1.1 Vergangenheit
Android
Ein weitreichender Rückblick in die Vergangenheit von Android kann nicht getätigt werden, da das Betriebssystem erst seit eineinhalb Jahren auf dem Markt angeboten wird. Trotzdem besaß Android im ersten Quartal 2009 in den USA einen Marktanteil von ca. fünf Prozent. In den folgenden zwei Quartalen nahm der Anteil geringfügig ab. Nach dem dritten Quartal 2009 stieg der Marktanteil kräftig in die Höhe. Im vierten Quartal 2009 lagen Apple und Google mit ihren Anteilen sehr dicht beieinander. Letzendlich verdrängte Android Apple vom zweiten Platz und besitzt derzeit einen Marktanteil von knapp 30 Prozent.
Die Verteilung der weltweiten Marktanteile bezogen auf eine 2009 durchgeführte Studie von Garnter zeigen ein anderes Ergebnis auf.
Symbian, die im US-Markt sehr schwach vetretten sind, führen laut der globalen Studie von Gartner den Markt mit 46,9 Prozent an. RIM folgt auf dem zweiten Platz mit 19,9 Prozent. Auf dem dritten Platz folgt das iPhone OS mit 14,4 Prozent. Darauf folgen Windows Mobile mit 8,7 und Linux mit 4,7 Prozent. Android belegt mit 3,9 Prozent den sechsten Platz. Laut der Studie konnte Android seinen Martktanteil zum Vorjahr fast um das Achtfache steigern. [35]
Location Based Service
Schon 2004 wurde spekuliert, ob sich der Einsatz von LBS als ein Mehrwert entpuppen wird. Damalige Studien haben aufgezeigt, dass die Mehrheit von Mobilfunkkunden sich Dienste solcher Art wünschen bzw. daran interessiert sind. [37]
Der Verlauf der verfügbaren mobilen Dienste wie in der Abbildung 6 zu sehen, nahm in den letzten Jahren stark zu und zeigt einen eindeutigen Trend auf. Immer mehr Unternehmen stiegen auf den Zug des Marktes für mobile Dienste auf. Parallel zu dieser Entwicklung wurden die mobilen Endgeräte vermehrt für die Verwendung von LBS zugänglich gemacht.
7.1.2 Gegenwart
Android
Die Abbildung 7 zeigt einen Überblick der US-Marktanteile der einzelnen Smartphone-Betriebssystemhersteller. RIM hält mit 36 Prozent die Spitzenposition. Dahinter folgt Android mit 28 Prozent. Das iPhone von Apple liegt auf dem dritten Platz mit 21 Prozent. Die übrigen 15 Prozent verteilen sich auf die anderen Hersteller.
Laut einer gegenwärtigen Studie des US-Marktforschungsunternehmen Gartner werden sich die globalen Marktanteile stark verändern bis 2012. Symbian soll knapp zehn Prozent der Marktanteile verlieren wird aber weiterhin mit prognoszitierten 39 Prozent der Marktführer bleiben. Auf Platz zwei wird Android mit einem Anteil von 14,9 Prozent erwartet. Knapp dahinter soll das iPhone OS mit 13,7 Prozent folgen. Den fünften Platz soll Windows Mobile mit 12,8 Prozent belegen. Dahinter folgt RIM mit 12,5 Prozent.[39]
Android wird zum aktuellen Zeitpunkt eine große Zukunft vorausgesagt. Es bleibt jedoch abzuwarten, ob die prognoszitierte Entwicklung in den kommenden Monaten eintreten wird.
Location Based Service
Der gegenwärtige Hype um z. B. Foursquare deutet auf die zukünftige Entwicklung des Location Based Services hin. Die Anzahl der Anwender nimmt täglich um Tausende zu. Foursqaure wollte bis Jahresende eine Anwenderzahl von einer Million erreichen. Doch bei dem derzeitigem Anstieg sollte es nicht mehr solange dauern.[40]
Die Zunahme war viel größer als erwartet. Am 22.04.2010 vermeldete Foursquare den Meilenstein erreicht zu haben.[41] Derzeit ist der Location Based Service im Bereich der mobilen Endgeräte ein absoluter Trend und wird auch in Zukunft für private Anwender und Unternehmen eine wichtige Rolle spielen.
7.2 Marktsegmente
Der Markt der Android Apps teilt sich in verschiedene Segmente auf. In den folgenden Punkten werden die Segmente des Location Based Advertisements, der Navigation, der Reservierung und des Location Based Social Networking betrachtet. Die einzelnen Segmente werden anhand der Verknüpfungen zum E-Business, des Nutzen des Anwenders und mit jeweils zwei Anwendungsbeispielen erläutert.
7.2.1 Location Based Advertisement
7.2.1.1 Verknüpfung zum E-Business
Mittels des LBS sind Mobilfunknutzer in der Lage standortbezogene Werbung zu beziehen. Diese Art des Marketings wird auch als Location Based Advertisement bezeichnet. Bei diesem Verfahren kommt es aber nicht alleine auf den Standort an. Des weiteren spielt der Kontext der Werbebotschaft eine Rolle. Mittels des LBA können Werbetreibende ihre potenziellen Kunden auf ihre Angebote, Produkte oder Dienstleistungen aufmerksam machen.
Im LBA gibt zwei unterschiedliche Arten von Diensten. Bei dem sogenannten Pull-Dienst fordert der Anwender die Informationen explizit an. Der Push-Dienst hingegen versendet Werbebotschaften unaufgefordert an die sich am Standort befindenen Nutzer. Dieser Dienst ist als eine Art Spam zu betrachten und ist demzufolge illegal. Des weiteren stellt sich die Frage, ob der unaufgeforderte Versand von Werbung sinnvoll und effektiv für den Betreiber ist.[42]
7.2.1.2 Nutzen für Kunden
Der Anwender kann in Abhängigkeit des Application-Kontextes Informationen, bezogen auf seinen Standort, aufrufen. Durch die Wahl und der Benutzung einer LBA-Anwendung selektiert er selbst seinen gewünschten Kontext. Somit kann der Nutzer die für Ihn als interessant angesehenen Informationen aus seiner Umgebung anfordern.
Der Nutzen für den Anwender liegt darin, mittels dieser Werbebotschaften über mögliche Rabatte, Gutscheine, Angebote, Promotions, Neuigkeiten, etc. bezogen auf seine Interessen in seiner näheren Umgebung informiert zu werden. Einige solcher Anwendungen sind zusätzlich mit einem spielerischem Element versehen. Durch häufige Besuche von z. B. Bars oder auch Restaurants erhalten die User Punkte. Durch das Sammeln solcher Punkte stehen dem Anwender Gewinnmöglichkeiten wie z. B. einem Gratis-Kaffee in Aussicht. Dies steigert das Interesse bestimmte Lokalitäten häufiger zu besuchen.
7.2.1.3 Anwendungsbeispiele
7.2.1.3.1 Qype Radar
Der Qype Radar ist eine Anwendung des 2005 gegründeten Unternehmens Qype GmbH. Die App dient als eine Art mobiles Frontend für die Hompepage von Qype.
Nach der Anmeldung können die User z. B. Bars, Restaurants und Kinos als ihre Favoriten bekanntgeben, Bewertungen hinterlegen und mit ihren Kontakten kommunizieren. Anhand dieses Informationspools kann die Anwendung ihre Anwender über die sich im Umkreis befindlichen Werbetreibenden mittels Bewertungen und Anmerkungen informieren.
Mit Hilfe der auf dem Android vorhandenen Google Maps kann eine Route zu einem gewünschten Ziel ermittelt werden.
Des weiteren können mit der Applikation Gutscheine und Coupons erworben und anschließend beim jeweiligen Betreiber eingelöst werden.[45] Der Service ist mittlerweile in sieben verschiedenen Ländern verfügbar. In Deutschland, Großbritannien, Portugal, Spanien, Polen, Frankreich und Italien. Für die genannten Länder gibt es auch jeweils eine sprachlich angepasste Version.
7.2.1.3.2 Yelp
Yelp ist das US-amerikanische Pendant zu dem deutschem Unternehmen Qype. Die Yelp App ist, wie auch der Qype Radar, ein Such- und Bewertungsportal. Google hat 2009 versucht das Unternehmen mit einem 550 Millionen Dollar Betrag aufzukaufen. Somit wollte der Internetkonzern die Möglichkeit nutzen seinen Bereich der lokalen Suchen auszubauen. Yelp lehnte das Angebot jedoch trotz weit fortgeschrittener Verhandlungen ab.[48]
Yelp bietet eine regionale Suchfunktion im Bezug auf Unternehmen und Geschäfte. Mit der App können Bewertungen gelesen oder selbst verfasst werden. Die Nutzer können auch mit dieser App auf die Werbeinformationen und Bewertungen des Betreibers zugreifen und sich somit informieren. Der Funktionsumfang unterscheidet sich nur gering von dem des Qype Radars. Ein Unterschied liegt jedoch in der von Yelp angebotenen Augmented-Reality-Sicht.
Derzeit wird der Dienst in den Ländern Großbritannien, Irland, Kanada und den USA angeboten.[48] Im Gegensatz zu den vielen angebotenrn Sprachversionen von Qype Radar gibt es Yelp nur in der englischen Version.
7.2.2 Navigation
7.2.2.1 Verknüpfung zum E-Business
Viele Navigationssysteme bieten heute nicht nur die Routenplanung zu einem gewünschten Ziel an. Mittlerweile werden zusätzlich auch die verschiedensten Kategorien wie z. B. Restaurants, Parkplätze und Tankstellen angezeigt bzw. können als Ziel der Route definiert werden.
Dort stellt sich der Bezug zum E-Business heraus. Dem Anwender ist im Navigationssystem überlassen welche Kategorien, auch Points Of Interest genannt, er sich während des Navigierens anzeigen lassen möchte. Mit der Auswahl der verschiedenen POI wird der Nutzer mittels der Karte über die Standorte der jeweiligen ausgewählten Kategorien informiert. Eine weitere Möglichkeit ist die Auswahl eines Zieles einer solchen Kategorie. Im Prinzip dient die Anzeige auf der Karte oder auch die Auswahl eines Zieles der POIs als werbende Maßnahme. Der Anwender wird über die Standorte seiner erwünschten und in seiner Nähe befindlichen Kategorien informiert.
7.2.2.2 Nutzen für Kunden
Mit der Verwendung eines Navigationssystems stehen dem Anwender verschiedene Funktionen zur Verfügung. Zum einen kann der Benutzer durch die Auswahl eines Zieles sich von der Anwendung zum gewünschten Zielort navigieren lassen. Die Anwendung sucht mit Hilfe einiger eingestellten Kriterien und durch die Übermittlung der aktuellen Position die optimale Route heraus. Sollte es während der Fahrt zu einer Abweichung der vorgegebenen Route kommen, wird eine erneute Berechnung der Route durchgeführt und angezeigt.
Ein weiterer Aspekt liegt in der Auswahl der Zielorte. Die Auswahl des Zielortes ist nicht nur auf die Eingabe der Stadt bzw. des Ortes, der Strasse und Hausnummer beschränkt. Es können auch schon speziellere Ziele wie Bahnhöfe, Restaurants, Hotels, Tankstellen, etc. gewählt werden.
Hinzu kommt die Option der Selektierung der anzuzeigenden Kategorien. In vielen Navigationssystemen kann eine Auswahl der Kategorien getroffen werden, die während der Navigation auf der Karte angezeigt werden sollen. Diese Kategorien können z. B. Banken, Parkplätze, Postämter, Tankstellen, Polizei und viele Weitere sein. Die ausgewählten Kategorien befinden sich im Karteausschnitt. Der Anwender wird somit über seine gewählten, sich in der Nähe befindlichen Kategorien per Symbol über Art und Lage auf der Karte informiert.
7.2.2.3 Anwendungsbeispiele
7.2.2.3.1 Google Maps
Seit dem 12.05.2010 bietet Google die neueste Version von Google Maps 4.2 kostenlos zum Download an.[51] Das Update beinhaltet laut Google folgende neue Funktionen.
Mit der Funktion Sprachsuche können die Ziele per Sprache festgelegt werden. Leider wird dieses Feature nur in der englischen Version angeboten und ist somit nicht in der deutschen Version enthalten.[52]
Des weiteren werden Routen für Fußgänger und öffentliche Verkehrsmittel angeboten. Auch Details und Bewertungen für Geschäfte können abgefragt werden. Mit dem neuen Branchenbuch steht dem Anwender die Möglichkeit zur Verfügung direkt nach Branchen oder Unternehmen zu suchen. Die Funktion Latitude bietet dem Anwender den Aufenthaltsort und den Status seiner Freunde abzurufen.[52]
Hinzu kommen die verschiedenen Ansichten die Google Maps anbietet. Es gibt die Verkehrs-, die Satelliten- und die StreetView-Ansicht. Die Verkehrsansicht ist die bekannteste und gängigste Ansicht. Diese Ansicht kann in den meisten Ländern und Städten verwendet werden. Die Satelliten- und StreetView-Ansicht hingegen wird noch nicht in allen Ländern unterstützt.[52]
7.2.2.3.2 Navigon MobileNavigator
Auch vom Hersteller Navigon gibt es eine App für Android namens MobileNavigator. Der Funktionvielfalt der Navigations-Anwendung ist sehr umfangreich. Die Routenplanung kann unter Berücksichtigung des Fahrstiles, des Wochentages und der Tageszeit berechnet werden. Die Eingabe eines Zieles wird ebenfalls via Koordinaten ermöglicht. Vom Radar-Info kann sich der Anwender visuell wie auch akustisch vor Blitzern warnen lassen.[53]
Mit der Google Local Search kann nach Zielen in der Umgebung gesucht werden. Auch die Suche nach Sonderzielen wie z. B. Blumenläden ist möglich. Des weiteren können Informationen des Zieles wie Anschrift, Telefonnummer und Bewertungen angezeigt werden.[53]
Weitere Funktionen sind der Fahrspur- und der Geschwindigkeitsassistent. Auch der Direktzugriff und die Navigation mittels der Kontakte aus dem Android-Telefonbuch werden angeboten. Die Navigation einer Route kann in den drei verschiedenen Ansichten 2D, 3D und Reality View dargestellt werden. Die Anzeige von Sonderzielen wie z. B. die Kategorie Restaurants, Hotels und Bahnhöfe sind auch hier möglich.[53]
Im Laufe des Jahres soll es ein Update geben, welches die Routenplanung für Fußgänger und die Benachrichtung über Verkehrsstaus ermöglicht. [54]
7.2.3 Reservierung
7.2.3.1 Verknüpfung zum E-Business
Die Anwendungen mit denen Reservierungen getätigt werden können sind eine weitere Möglichkeit den Absatz zu steigern. Der Hersteller erweitert auf diesem Wege seine Absatz-Kanäle.
Über die Applikation werden Informationen über Angebote, Produkte und Dienstleistungen zur Verfügung gestellt. In diesem Geschäftsmodell sind gleich alle drei Schritte des elektronischen Geschäftsprozesses vorhanden. Von der Anbahnung, der Vereinbarung bis hinzu der Abwicklung wird in diesen Anwendungen alles angeboten. Daher dienen die Anwendungen nicht nur als ein Reservierungssystem, sondern fungieren zusätzlich noch als ein Marketinginstrument.
7.2.3.2 Nutzen für Kunden
Der Anwender genießt den Vorteil, natürlich in Abhängigkeit des Kontextes einer App, sich schnellstens über Standort, Angebote und Dienstleistungen von z. B. Autovermietungen oder Hotels informiern zu können. Sollte ein Angebot, auf die Kriterien des Anwenders zu treffen, so kann es auch gleich reserviert werden. Gerade in Ländern oder Städten, in denen sich der Nutzer nicht auskennt, hat die Anwendung solcher Apps einen besonderen Nutzen. Auch für Personen die aus beruflichen oder privaten Gründen viel reisen, kann es eine flexible und hilfreiche Unterstützung sein.
7.2.3.3 Anwendungsbeispiele
7.2.3.3.1 Sixt
Die Android App von Sixt bietet dem Anwender eine GPS-basierte Stationssuche. Zum Einen kann nach einer Stadt gesucht werden und der Nutzer erhält anschließend alle sich dort befindlichen Sixt-Stationen. Zum anderen können sich die Nutzer die vom aktuellen Standort nächstliegende Sixt-Station anzeigen lassen.[57]
Des weiteren steht dem Anwender eine Auswahl aus aller Fahrzeuggruppen zur Verfügung. Sogar LKWs können mit der App gebucht werden. Firmenkunden von Sixt können über diese Anwendung sogar auf ihren Firmentarif zugreifen.[57]
Extras wie z. B. Versicherungen und Navigationsgeräte können zusätzlich hinzu gebucht werden. Weiterhin können im Kundencenter Stornierungen getätigt und vorhandene Reservierungen aufgerufen werden.[57]
7.2.3.3.2 HRS
Das im Jahre 1972 in Köln gegründete Unternehmen verfügte schon seit 1985 über ein weltweit elektronisches Hotelreservierungssystem. Seit 1996 ist die Reservierung über die Internetseiten HRS.de und HRS.com möglich.[59]
Mit der im März 2010 veröffentlichten App des Hotel-Reservierungsdienstes können Hotels im Umkreis von zehn Kilometern angezeigt werden. Die Hotelsuche kann durch Eingabe von Kriterien wie Zimmertyp, -anzahl und Übernachtungsdauer verfeinert werden. Das Ergebnis sind verfügbare Hotels die den Kritierien entsprechen.[60]
Grundvoraussetzung für die Verwendung ist die Installation der Anwendung Layar. Durch diese Applikation wird der Zugriff auf die HRS-Datenbank ermöglicht.[60]
7.2.4 Location Based Social Networking
7.2.4.1 Verknüpfung zum E-Business
Location Based Social Networks vereinen die Funktionen der sozialen Netzwerke im Internet wie z. B. Facebook für den Aufbau einer Community, Twitter für das Microbloggig oder GoogleLatitude für die Ortsbestimmung und verlagern diese auf mobile Endgeräte. Die Nutzer eines mobilen Endgerätes können zur gegebener Zeit auf Standortinformationen aus ihrem Social Network zurückgreifen.[61] Durch LBSN ist es möglich Ad-hoc Informationen über einen Ort von Interesse zu erfahren und die gewonnenen Erkenntnisse anderen Social Network Mitglieder zur Verfügung zu stellen. Dadurch kann schnell und komfortabel ein aktuelles Meinungsbild über intessante Punkte erzeugt und ausgetauscht werden. Dies kann eine Unterstützung für beworbene Interessenspunkte wie z. B. Restaurants oder auch Bekleidungsläden in ihren werbenden Maßnahmen sein. Aber auch spontane Rabattaktionen können auf diese Weise innerhalb von Sekunden verbreitet werden. Der Nutzer kann sich entscheiden, ob er der Bewertung folgt oder nicht.
7.2.4.2 Nutzen für Kunden
Der Nutzer des mobilen Endgerätes erfährt durch Aktualität und dem hohen Verbreitungsgrad der Informationen aus dem LBSN eine ganz neue Detailtiefe ohne großen zeitlichen Aufwand. Eine zentrale Rolle in LBSN spielt die Vertrauenswürdigkeit der herangezogenen Informationen. Oftmals kann die Meinungsbreite für den Nutzer verwirrend wirken aber auch auf der anderen Seite neue Erkenntnisse entwickeln. Die verbreiteten Informationen können geschäftlich als auch privat genutzt werden. Sei es um einen Ort für einen Geschäftstermin zu finden oder um die Vorzüge eines guten Restaurants zu testen. Unabhängig von Meinungen anderer Social Network Mitglieder werden dem Nutzer Statistiken wie z. B. Anzahl der Besuche oder Anzahl der Bestellungen zur Entscheidungsfindung angezeigt. Ein Anreiz für die Nutzung von LBSN bieten die Belohnungssysteme, welche u.a. durch Sonderangebote, Rabatte oder Freigetränke wirken. Diese Belohnungen werden anhand von festgelegten Regeln verteilt.[61]
7.2.4.3 Anwendungsbeispiele
7.2.4.3.1 Foursquare
Foursquare ist das bisher bekannteste Beispiel für LBSN. Der Marktwert der Firma wird zur Zeit auf 80 Mio. $ geschätzt. Mit Hilfe von Foursquare können Restaurants, Museen, Hotels oder andere Punkte in der unmittelbaren Umgebung gekennzeichnet und mit Empfehlungen für Freunde über ein mobiles Endgeräte markiert werden. Das Konzept ist auf eine Art Spiel ausgelegt. Der Nutzer, der sich am Häufigsten an einem gewissen Punkt anmeldet, wird als Mayor tituliert und kann eine Belohnung erhalten.[40] So bekommt etwa der Mayor des Berliner Cafés St. Oberholz Kaffee kostenlos.[64] Foursquare arbeitet aktiv an der Vermarktung der Nutzerbasis und verknüpft ihr Belohnungssystem mit Handelsketten wie z. B. Starbucks. Hier sollen potienzielle Starbucks Kunden, die sich in der Nähe einer Filiale befinden, aktiv über Foursquare angesprochen und mit Treueprämien angelockt werden. Eine weitere Kooperation ist mit der Financial Times geplant in der weitere Konsumenten für ein Online-Abonnement der Zeitschrift über Foursquare gewonnen werden sollen. Der Spieltrieb von Foursquare treibt die mobilen Endnutzer aber auch bis zum Äußersten. Wenn Nutzer besondere Aktivitäten mit Foursquare dokumentieren, wird ein sogenanntes Badge vergeben. Ein Schüler aus Großbritannien nahm dies zum Anlass und ergatterte sich das sogenannte Last-Degree-Badge, indem er als erster Foursquarenutzer bis zum nördlichsten Punkt der Erde vorgedrungen ist. [40]
7.2.4.3.2 Gowalla
Im Jahr 2008 begann die Entwicklung des LBSN Gowalla. Die Veröffentlichung erfolgte im Jahr 2009. Für die Nutzung von Gowalla ist die Anmeldung auf der Gowalla-Webseite notwendig, daraufhin kann eine Kontaktliste angelegt werden. Des weiteren ist es möglich Gowalla mit dem Facebook- oder Twitterprofil zu synchronisieren.
Sobald die Applikation gestartet ist, signalisiert Gowalla Vorschläge zu Restaurants, Geschäften, etc. zu dem Ort an dem sich der Nutzer befindet. Es werden Vorschläge von Kontakten in der Kontaktliste, sowie von fremden Personen angezeigt. Der Nutzer kann nun entscheiden, sich an dem Ort anzumelden, auch einchecken genannt, und Informationen wie Bilder oder Kommentare in seinem Gowallaprofil zu hinterlassen. Diese Informationen werden in das Facebook- oder Twitterprofil des Nutzer synchronisiert, ggf. die Funktionen sind aktiviert worden.[61]
Mit Hilfe von Gowalla sucht, tauscht und sammelt der Nutzer virtuelle Güter. Dadurch werden mit einem gewissen Spielreiz neue Orte entdeckt und diese mit seinen Kontakten geteilt. Auf diesem Wege sollen die Gowalla-Nutzer auch im richtigen Leben zusammengeführt werden.[67]
7.3 Marktangebot
In den vorherigen Abschnitten wurden bereits einige Apps genannt. Nun stellt sich die Frage wie diese und auch andere Anwendungen dem potenziellen Anwender zugänglich gemacht werden. In den beiden folgenden Punkten werden der Android Market und die alternativen Märkte zur Beschaffung von Android Apps beschrieben.
7.3.1 Android Market
Der Android Market ist eine Plattform auf der kostenlose und kostenpflichtige Apps bezogen werden können. Mittels der Android Market App, die standardmäßig beim Android Betriebssystem mitgeliefert wird, kann der Anwender sich die gewünschten Anwendungen herunterladen und direkt auf seinem Gerät installieren lassen. Kostenpflichtige Applikationen können über das von Google angebotene Zahlungssystem Checkout bezahlt werden.
Der Android Market kann als Pendant zum App Store von Apple betrachtet werden. Ein Unterschied zwischen dem Android Market und dem App Store liegt in der Überprüfung der einzelnen Apps. Bevor eine Anwendung im App Store angeboten wird, wird diese vorher von Apple nach gewissen Kriterien überprüft. Sollte die Anwendung bei diesem Test durchfallen, wird sie nicht im App Store aufgenommen. Beim Android Market hingegen, findet eine solche Analyse der Apps nicht statt. Ein weiterer Unterschied zwischen diesen beiden Märkten liegt somit im Bereich der Abhängigkeit. Wenn ein Entwickler für das iPhone eine Anwendung geschrieben hat und diese veröffentlichen möchte, dann geht dieses außschließlich über den App Store und der somit verbundenen Applikations-Analyse. Android Apps wiederum können auch über andere Märkte angeboten werden. Im folgenden Punkt Alternative Märkte wird darauf genauer eingegangen.
Die meisten Applikationen im Android Market werden von dritten Anbietern und freien Programmierern entwickelt. Knapp 3.900 neue Apps verzeichnete der Android Market im Dezember 2009[70]. Im März 2010 hingegen stieg das Angebot neuer Apps um knapp 9.000 an. Es gibt derzeit auch keine Vorzeichen, dass sich der Trend in den kommenden Monaten ändern wird. Am 24.04.2010 besaß der Android Market 50.395 verschiedene Apps. Auch wenn das Angebot bei weitem nicht an die ca. 200.000 angebotenen Apps im Apple App Store herankommt. Laut einiger Prognosen wird der Android Market weiterhin stark wachsen und soll sich langfristig gesehen dem Angebotsumfang des Apple Stores annähern.[71] Die Abbildung 24. zeigt ein fast exponentielles Wachstum auf und unterstützt den prognoszitierten Trend.[70]
Auch wenn die Anzahl der neuen Apps stark ansteigt, hat sich das Verhältnis zwischen den kostenlosen und kostenpflichtigen Anwendung unwesentlich verändert. Knapp 60 Prozent der Android Apps sind weiterhin im Android Market kostenlos erhältlich. Bei den Plattformen der Konkurrenz ist dieser Wert, mit durchschnittlich 25 Prozent, deutlich niedriger.[71]
7.3.2 Alternative Märkte
Wie schon erwähnt können Android Apps nicht nur über den Android Market erworben werden. Eine weitere Alternative wäre, eine Anwendung direkt auf der Homepage des Herstellers herunterzuladen und anschließend zu installieren. Diese Möglichkeit bieten z. B. die Autovermietung Sixt und das Such- und Bewertungsportal Yelp auf ihren Webseiten an.
Des weiteren gibt es viele Internetseiten wie z. B. Android Freeware Directory, Mobiload und Android Freeware auf denen eine Vielzahl von unterschiedlichen Anwendungen heruntergeladen werden können. Diese Seiten können sowohl von Privatleuten wie auch von Unternehmen betrieben werden.
Die Homepage AndAppStore wiederum bietet eine mit dem Android Market vergleichbare App names AndAppStore Client an mit der auf das Plattformangebot der genannten Seite zugegriffen werden kann.
8 Schlussbetrachtung
Die Hausarbeit sollte einen Marktüberblick über Androis Apps für Location Based E-Business geben. Der Begriff Location Based E-Business gewährt viel Freiraum zur Interpretation. Die Definition von LBS von Schiller und Voisard lenkt den Blick in die richtige Richtung und stellt explizit die Wertschöpfung für den Nutzer eines LBS in den Vordergrund. Für den Begriff des Location Based E-Business ist zusätzlich die Wertgewinnung für den Anbieter des LBS herausgestellt.
Diese Aspekte sind im Marktüberblick durch die Verknüpfung zum E-Business und den Nutzen für den Kunden gegeben. In den vier betrachteten Marktsegmenten Location Based Advertisement, Navigation, Reservierung und Location Based Social Networking handelt es sich um die Marktführer in LBS. Diese sind Anwendungsbeispiele aufgezeigt. Die Betrachtung der Beispiele ist nicht eindeutig auf Android Apps zu geschnitten, da die genauerere Recherche wiederkehrend zu diesen Location Based E-Business Apps führte. Aus diesem Grund wurden die Location Based Apps ohne genaueren Bezug auf eine Plattform umschrieben, aber mit ihrem Bezug zum E-Business dargestellt. Die Ausführungen im Bereich der Marktentwicklung stellen einen genaueren Bezug zu Android dar.
Durch die Betrachtung der Marktanalysen von Android und die Betrachtung von LBS ist eine Bewertung der vergangenen und der gegwärtigen Marktentwicklung möglich. Die vergangenen und die für die Zukunft prognoszitierten Marktentwicklungen sagen Android, nach dem Markteinstieg im Jahre 2009, eine starke Verbreitung am globalen Markt von 14,9 Prozent bis 2012 voraus. Android wird somit Platz zwei der Smartphone-Betriebssystemhersteller einnehmen.
Mit dem Anstieg der Nutzung von LBS, werden ebenfalls die Herausforderungen an die Services weiter zu nehmen. Mit der Technologie LTE sind die Grundlagen für die Zukunft geschaffen, um konstantere und schnellere Datenübertragungen zu den mobilen Endgeräten zu ermöglichen. Es bleibt gespannt abzuwarten, wie die Markteinführung von LTE verlaufen wird. Eine große Herausforderung ist mit dem Datenschutz bei LBS zu erkennen, hier sind weitere Maßnahmen notwendig.
Die Gestaltung des offenen Marktzuganges zu den Android Apps ist mit Vorsicht zu betrachten. Auf diesem Weg können bösartige Apps in den Markt gelangen, da diese nicht zertifiziert werden. Auf der anderen Seite ist es jedem möglich eine Android App für ein Android Smartphone zu schreiben. Hier bleibt es abzuwarten, wie sich diese Situation in naher Zukunft entwickeln wird.
9 Fußnoten
- ↑ Schiller / Voisard (2004), Seite 10
- ↑ Vollmer (2007), Seite 7
- ↑ Vgl. Schmidt, Thomas (2006), Seite 6
- ↑ Vollmer (2007), Seite 7
- ↑ 5,0 5,1 Vgl. Timpf, Sabine: Location-based Services, 11.04.2008, http://www.gi-ev.de/ (07.06.2010, 11:59)
- ↑ Vgl. Knolmayer (2002), Seite 21
- ↑ Vgl. Knolmayer (2002), Seite 5
- ↑ 8,0 8,1 8,2 8,3 Vgl. o.V., Grundlagen Mobilfunk, o.D., http://www.elektronik-kompendium.de/ (07.06.2010, 21:31)
- ↑ Vgl. o.V., GPRS - General Packet Radio Service, o.D., http://www.elektronik-kompendium.de/ (10.06.2010, 21:38)
- ↑ Vgl. o.V., EDGE - Enhanced Data Rates for GSM Evolution, o.D., http://www.elektronik-kompendium.de/ (10.06.2010, 22:28)
- ↑ Vgl. o.V., HSCSD - High Speed Circuit Switched Data, o.D., http://www.elektronik-kompendium.de/ (11.06.2010, 10:38)
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- ↑ Vgl. o.V., WLAN - Wireless LAN, o.D., http://www.elektronik-kompendium.de/ (11.06.2010, 12:22)
- ↑ Meier / Stormer (2008), Seite 2
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- ↑ Vgl. Becker / Pant (2009), Seite 19
- ↑ Vgl. Pleumann (2008), Seite 1
- ↑ Vgl. Becker / Pant (2009), Seite 17
- ↑ 30,0 30,1 Vgl. Schlichting (2008), Seite 3
- ↑ Vgl. Becker / Pant (2009), Seite 19
- ↑ Schlichting (2008), Seite 4
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- ↑ Vgl. Horn, Veronika: Google Maps 4.2 mit spannenden neuen Features, 12.05.2010, http://www.androidapptests.com/
- ↑ 52,0 52,1 52,2 Vgl. Röhlinger, Fabian: Google Maps, 17.06.2009, http://www.androidpit.de/ (09.06.2010, 12:50)
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- ↑ 57,0 57,1 57,2 Vgl. o.V., Jetzt NEU: SIXT auf Ihr Android-Handy, o.D., http://www.sixt.de/ (10.06.2010, 19:49)
- ↑ http://www.computerbild.de/ (08.06.2010 12:55)
- ↑ Vgl. Wohland (2008), Seite 181 f.
- ↑ 60,0 60,1 Vgl. o.V., Hotelbuchungs-App von HRS, 11.03.2010, http://www.computerbild.de/
- ↑ 61,0 61,1 61,2 Vgl. Mitterer, Johannes: Gowalla - Location Based Social Network, 27.05.2010, http://collabor.idv.edu (11.06.2010, 13:47)
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- ↑ Vgl. o.V., Potenzielle Twitter-Nachfolger Foursquare und Gowalla, 16.12.2009, http://www.heise.de (11.06.2010, 15:37)
- ↑ http://bestboyz.de/ (08.06.2010, 08:58)
- ↑ http://www.computerbase.de/ (09.06.2010, 12:12)
- ↑ 70,0 70,1 Vgl. Marks, Benjamin: Über 50.000 Apps im Android Market, 26.04.2010, http://www.computerbase.de/ (09.06.2010, 11:43)
- ↑ 71,0 71,1 Vgl. o.V., 50.000 Applikationen: Android-Market macht Jagd auf App Store, 24.04.2010, http://www.inside-handy.de/ (09.06.2010, 11:35)
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