Marktüberblick Android Apps zu Connected Cars
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Fallstudienarbeit | |
| Hochschule: | Hochschule für Oekonomie & Management |
| Standort: | Hamburg |
| Studiengang: | Bachelor Wirtschaftsinformatik |
| Veranstaltung: | Fallstudie / Wissenschaftliches Arbeiten |
| Betreuer: | Prof._Dr._Uwe_Kern |
| Typ: | Fallstudienarbeit |
| Themengebiet: | Connected Cars |
| Autor(en): | Kristofer Schlickum, Stefan Schmidt |
| Studienzeitmodell: | Abendstudium |
| Semesterbezeichnung: | |
| Studiensemester: | 2 |
| Bearbeitungsstatus: | begutachtet |
| Prüfungstermin: | |
| Abgabetermin: | |
Inhaltsverzeichnis
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1 Abkürzungsverzeichnis
| Abkürzung | Bedeutung |
|---|---|
| 8-PSK | 8-Phase Shift Keying |
| AC | Access Class |
| API | Application programming interface |
| CDMA | Code Division Multiple Access |
| CEPT | conférence Européenne des administration des postes |
| DSRC | Dedicated Short Range Communication |
| EDCA | Enhanced Distribution Channel Access |
| EDGE | Enhanced Data Rates for GSM Evolution |
| ESK | Einrichtung für Systeme und Kommunikation |
| GMSK | Gaussian Minimum Shift Keying |
| GPRS | General Packet Radio Service |
| GPS | Global Positioning System |
| GSM | Global System for Mobile Communications |
| HALL | High Availability Low Latency |
| ISDN | Integrated Services Digital Network |
| LTE | Long Term Evolution |
| MHz | Megahertz |
| MIMO | Multiple Input Multiple Output |
| MMS | Multimedia Messaging Service |
| OEM | Original equipment manufacturer |
| OFDMA | Orthogonal Frequency Division Multiple Access |
| OHC | Open Handset Alliance |
| QoS | Quality of Service |
| SC-FDMA | Single Carrier Frequency Division Multiplex Access |
| SDK | Software Development Kit |
| SOTIS | Self-Organising Traffic Information System |
| SMS | Short Message Service |
| UMTS | Universal Mobile Telecommunications System |
| V2V | Vehicle to Vehicle |
| VANET | Vehicular Ad Hoc Network |
| VPN | Virtual Private Network |
| WAVE | Wireless Access for Vehicular Environment |
| WCDMA | Wideband Code Division Multiple Access |
| WLAN | Wireless Local Area Network |
2 Abbildungsverzeichnis
| Abbildung | Bezeichnung |
|---|---|
| Abb. 1 | Android Logo |
| Abb. 2 | Free- vs. Paid-Apps |
| Abb. 3 | App-Entwicklung |
| Abb. 4 | COMeSafety |
| Abb. 5 | C2C-CC |
| Abb. 6 | SimTD |
| Abb. 7 | NOW |
| Abb. 8 | SeVeCom |
| Abb. 9 | BMW Group |
| Abb. 10 | Projekte |
| Abb. 11 | CoPilot Logo |
| Abb. 12 | CoPilot Live 8 Hauptmenü |
| Abb. 13 | CoPilot Live 8 3D Navigationskarte |
| Abb. 14 | Reality View |
| Abb. 15 | Fahrspurassistent Pro |
| Abb. 16 | TrafficDroyd Staumeldungen |
| Abb. 17 | TrafficDroyd Kartenansicht |
| Abb. 18 | GoTraffic Kartenansicht |
| Abb. 19 | Car Home Kartenansicht |
| Abb. 20 | Mileage Fill U |
| Abb. 21 | Mileage History |
| Abb. 22 | Mileage Stastik |
| Abb. 23 | aCar Hauptmenü |
| Abb. 24 | aCar Stastik |
| Abb. 25 | DriversLog Logo |
| Abb. 26 | Verkehrsstrafen Katalog Kategorien |
| Abb. 27 | Verkehrsstrafen Katalog Abbiegen |
| Abb. 28 | Verkehrszeichen (DE) Kategorien |
| Abb. 29 | Verkehrszeichen (DE) Gefahrenzeichen |
| Abb. 30 | Car Locator Split View |
| Abb. 31 | Car Locator Details |
| Abb. 32 | Helles Design |
| Abb. 33 | Dunkles Design |
| Abb. 35 | Car Volume Adjuster |
3 Tabellenverzeichnis
| Tabelle | Bezeichnung |
|---|---|
| Tabelle 1 | Android Versionen |
| Tabelle 2 | Anteil der Smartphone in den USA |
4 Einleitung
4.1 Motivation
Das Internet beschränkt sich längst nicht mehr auf die Vernetzung von Computern oder Servern. Sämtliche Geräte seien es Kühlschränke, Fernseher oder mobile Telefone werden mit Schnittstellen ausgestatten um Informationen über Netzwerke, allem voran natürlich das Internet, zu senden und zu empfangen. Auch vor der Autobranche macht dieser Trend nicht halt. Neben immer besseren und sparsameren Motoren und ausgeklügelten neuen technischen Finessen kommt auch die Autobranche auf kurz oder lang nicht an der Vernetzung der Kraftfahrzeuge vorbei. Die technischen Möglichkeiten die solch eine Vernetzung mit sich bringt sind riesig. Aber auch für die technische Umsetzung, eine solche Schnittstelle in ein Auto zu integrieren, gibt es nicht nur einen Ansatz.
4.2 Zielsetzung
Diese Fallstudie beschäftigt sich mit dem Thema "Marktüberblick Android Apps zu Connected Cars" und untersucht somit einen bestimmten Ansatz Kraftfahrzeuge mit dem Internet und untereinander zu vernetzen. Der Fokus liegt dabei auf den Möglichkeiten und den Anwendungsgebieten die diese Technologie mit sich bringt und soll zudem einen Überblick über den Markt und die Marktentwicklung von Android Apps zu Connected Cars darstellen.
5 Grundlagen
5.1 Android
5.1.1 Open Handset Alliance
Entwickler des Android Betriebssystems ist die Open Handset Alliance (OHC). Die OHC wurde im November 2007 gegründet und ist eine Gruppe von 71 führenden Technologieunternehmen welche das gemeinsame Ziel verfolgen, die mobile Kommunikation zu verändern und einen offenen Standard zu etablieren. Offene und kostenlose Software soll die Industrie dazu bringen sich schneller zu entwickeln und ihre Produkte mehr den Wünschen der Kunden anzupassen. Ein erster Schritt in diese Richtung ist das Android Betriebssystem. [1]
5.1.2 Android OS
Das Android OS ist ein open-source Projekt welches von Google, ein Mitglied der OHC, geleitet wird.
Es ist ein offenes Betriebssystem für mobile Kommunikationsgeräte (im weiteren Handsets genannt) welches auf dem Linux-Kernel 2.6 basiert. Der Großteil der Android Software ist mit der Apache Software License, 2.0 lizensiert.
Da Android ein offenes System ist, kann der Quellcode von jedermann eingesehen und verändert werden. Zudem bietet das Android SDK sämtliche Werkzeuge und APIs um Software für Android zu entwickeln.
Somit können Softwareentwickler uneingeschränkt auf sämtliche Funktionen von Android und des Handsets, bei der Entwicklung von Software bzw. Apps für Android, zugreifen.
So wächst die Vielfalt der für Android angebotener Software und Dienste stetig und auch die Möglichkeit für den Anwender das Handset den eigenen Vorstellungen anzupassen.[2]
5.1.3 Android Versionen[3]
| Version / Bezeichnung | Veröffentlichung | Wesentliche Neuerungen |
| 1.0 | September 2008 | Die original und erste Version von Android |
| 1.1 | Februar 2009 | Ermöglicht das Speichern von MMS Anhängen |
| 1.5 Cupcake [4] | Mai 2009 | -Aufnahme und Wiedergabe von Videos
-Bildschirmtastatur für Hoch und Querformat -Stereo Bluetooth Unterstützung |
| 1.6 Donut[5] | Oktober 2009 | -Überarbeitete Suchfunktion
-aktualisiertes Interface für Foto, Kamera und Gallerienavigation -VPN Unterstützung -Energiemanagement |
| 2.0 Eclair [6] | November 2009 | -Exchange Unterstützung
-Unterstützung von mehreren Email/Exchange Konten auf einem Gerät -Suchfunktion innerhalb von SMS und MMS -Kamerafunktionen:
-Neuerung der Bildschirmtastatur: verbessertes Layout, multi-touch Unterstützung |
| 2.1 Eclair[7] | Januar 2010 | Android 2.1 Es wurden keine neuen Features hinzugefügt. |
| 2.2 Froyo[8] | -Neuer Dalvik JIT Compiler für mehr Performance
-Neuerungen in der Exchange Unterstützung
-Hotspot Funktion |
Tabelle 1: Android Versionen
5.2 Apps
5.2.1 Definition
„App“ ist die Kurzform vom englischen Begriff „Application“ und umfasst somit strenggenommen jegliche Art von Anwendungsprogrammen. Umgangssprachlich ist mit „App“ meistens von Software für aktuelle Smartphones die Rede. Diese sind über den Android-Market direkt auf das jeweilige Handset downloadbar und können sofort installiert werden. Ein entsprechendes App namens „Market“, um auf den Android-Market zugreifen zu können, ist bei einigen Handhelds vorinstalliert. Die Anzahl der derzeit angebotenen Apps hat in den letzten Monaten enorm zugenommen und steigt kontinuierlich. Die Bandbreite reicht dabei von einfachsten Anwendungen, welche zum Beispiel die Funktion des Handsets verbessern, über Spiele oder anderen Spaßanwendungen, bis hin zu umfangreicheren Programmen, die einem das Leben in den verschiedensten Situationen erleichtern sollen.
5.2.2 App-Entwicklung
Mithilfe des Android SDK (software development kit), welches auf developer.android.com frei heruntergeladen werden kann und verschiedene Tools, sowie APIs (Application Programming Interface) für den jeweiligen Entwickler bereithält, ist es für jedermann möglich eigene Apps, auf der Basis der „Java programming language“ zu programmieren.[9] Sowohl auf der genannten Internetseite, als auch auf diversen anderen gibt es zudem zahlreiche Anleitungen und Hilfen, die einem den Einstieg als Entwickler erleichtern sollen.[10]
5.2.3 Android-Market
Der Android-Market ist ein offener Service, mit dem man Apps auf sein Handheld downloaden kann. Die Apps sind in insgesamt 22 Kategorien unterteilt. Zur Übersichtlichkeit werden auf der Startseite des Android-Market die Apps in „featured“, „top free“ und „top paid“ unterteilt. Hier kann man sich außerdem für das jeweilige App eine kurze Beschreibung anzeigen lassen[11]. Der Android-Market dient auch den Entwicklern von Apps als Plattform, um ihre Apps den Benutzern zugänglich zu machen.
5.2.4 Missbrauch
Apps die auf dem Android-Market veröffentlicht werden, können einer Prüfung auf Missbrauch unterzogen werden und werden daraufhin unter Umständen vom Android-Market entfernt. Dies geschieht aber nicht vor der Veröffentlichung, sondern erst aufgrund einer Beanstandung.[12]
Diese Tatsache erleichtert es den Herstellern von schädlicher Software sog. Malware, diese auf den Markt zu bringen und so zu verbreiten.[13] Außerdem kritisieren Datenschützer das App-Konzept, da sie vermuten, dass Google über das jeweilige Handset an Kundendaten gelangt und diese dementsprechend zu Marketingzwecken weiterverwendet.[14]
5.3 Connected Cars
5.3.1 Definition
Unter "Connected Cars" versteht man den Informationsaustausch zwischen Kraftfahrzeugen und anderen Medien über drahtlose Funkverbindungen. Allgemein wird diese Technik unter dem Namen Car-to-X zusammengefasst. Die Anwendungsgebiete sind je nach Funktion in verschiedene Bereiche zu unterteilen.
5.3.1.1 Car-to-Car
Hierunter versteht man die direkte Kommunikation von Fahrzeugen untereinander. Einen technischen Standard gibt es noch nicht. Es gibt jedoch mehrere Projekte welche sich mit der Entwicklung einer technischen Lösung für die sogenannte Car-to-Car Communication oder auch vehicle-to-vehicle Communication beschäftigen.
5.3.1.2 Car-to-Roadside
Dieser Bereich steht in engem Zusammenhang zur Car-to-Car-Kommunikation. Es soll den Fahrzeugen ermöglicht werden, Informationen mit der Umgebung auszutauschen. Sogenannte Roadside Units fungieren hierbei als externe Sensoren für Fahrzeuge im Wirkungsbereich. „Die Vernetzung von Fahrzeug und Infrastruktur soll den Fahrer durch die erweiterte Fahrerassistenz entlasten und die aktive Sicherheit steigern.“ [15]
5.3.1.3 Car-to-Mobile Device
„Auch die mobile Kommunikation im Auto und die temporäre Nutzung als Arbeitsplatz (Sprach- und Datendienste) werden in der Informationsgesellschaft des 21. Jahrhunderts weiter an Bedeutung gewinnen“. [16] Es geht also darum, wie man Funktionen moderner Handsets im Fahrzeug abbilden und nutzbar machen kann.
5.3.1.4 Car-to-Internet/Car-to-Office/Car-to-Home
Durch eine Internetanbindung im Fahrzeug selbst wird es dem Fahrer ermöglicht auf seinen PC zuhause oder im Büro zuzugreifen. Oder wie im Projekt „BMW Connected Drive“ per Google Suchanfragen auszuführen.[17]
5.3.1.5 Car-to-Enterprise
Die Kommunikationsfähigkeit des Autos der Zukunft kann auch in kommerziellen Bereichen genutzt werden. „Durch ortsabhängige Software-Downloads eröffnen sich für Werkstätten neue Serviceleitungen und für Drittanbieter neue Geschäftsmodelle, wie das spätere Nachladen von kundenwertigen Fahrzeugfunktionen bei geparktem Fahrzeug.“[18]
5.4 Kommunikationstechnik
5.4.1 Wireless Access for Vehicular Environment (WAVE / IEEE 802.11p)
Datenaustausch von Geräten über kurze bis mittlere Reichweiten ist durch viele Techniken realisiert worden. Die gängigsten sind bekannt unter dem Namen Bluetooth oder WLAN. Diese Technologien werden auch in der Automobilbranche erforscht. Hier spricht man im Allgemeinen von Dedicated Short Range Communication (DSRC). Diese sind neben Bluetooth und WLAN ebenfalls von der IEEE (Institute of Electrical and Electronics Engineers) in verschiedenen Standards definiert. Je nach Anforderungen werden die einzelnen Standards entwickelt. Ein neues Anforderungsfeld stellt die DSRC zwischen Fahrzeugen dar. Auch bekannt unter der Bezeichnung Car2Car- oder vehicle-to-vehicle-(V2V) communication. Dieser neue Standard wird unter dem Name IEEE 802.11p oder auch Wireless Access in Vehicular Environments kurz WAVE entwickelt. WAVE ist ein System mit dem in Zukunft Daten über ein sogenanntes Vehicular Ad Hoc Network (VANET) ausgetauscht werden. Dabei liegt der Fokus des Systems darauf, die Sicherheit der Insassen zu erhöhen und Unfälle zu vermindern. Aber auch sogenannte Infotainment Dienste werden diese neue Möglichkeit der Kommunikation zwischen Fahrzeugen nutzen. Ein großes Thema sind die Latenzzeiten der Verbindungen. Sicherheitskritische Systeme müssen zuverlässig arbeiten und dürfen nicht durch andere Anwendungen gestört werden. Um die Funktionalität der sicherheitsrelevanten Anwendungen nun zu gewährleisten ist WAVE als multi-channel DSRC konzipiert. [19]
WAVE basiert auf IEEE 802.11e Enhanced Distribution Channel Access (EDCA) und besitzt somit die Quality of Service (QoS) Erweiterung.
Damit besteht die Möglichkeit Informationen in sogenannte Access Classes (ACs) zu unterteilen. Anhand dieser ACs können Pakete priorisiert werden. Dabei hat AC0 die geringste Priorität und AC3 die höchste Priorität.
Mit Hilfe dieser Priorisierung können sicherheitsrelevante Daten zuverlässig übertragen werden und die Verzögerung der Übermittlung durch weniger wichtige Daten wird vermieden.[20]
IEEE 802.11p belegt ein Frequenzband von 5865 – 5925 MHz welches in 7 Kanäle unterteilt ist. Jeder dieser Kanäle hat eine Bandbreite von 10 MHz. Die sieben Kanäle teilen sich in einen Control Channel und vier Service Channels auf. Die anderen zwei Kanäle sind sogenannte HALL-Kanäle. HALL steht für High Availability and Low Latency. Diese Kanäle werden ausschließlich für die Übertragung von sicherheitskritischen Informationen genutzt.
So ist die Übertragung von wichtigen Daten auch bei geringer Feldstärke gewährleistet.[21]
5.4.2 Global System for Mobile Communications (GSM)
GSM ist eine Mobilfunktechnik für Sprach und Datenübertragung. Entwickelt wurde GSM von der CEPT. CEPT steht für "conférence Européenne des administration des postes" was auf deutsch mit Post- und Fernmeldeverwaltungen zu übersetzten ist. Ziel bei der Entwicklung von GSM war es ein europaweit kompatibles Mobilfunksystem zu entwickeln. Hierfür wurde 1982 die "Group Spéciale Mobile (GSM) von der CEPT ins Leben gerufen. Heute steht GSM für Global System for Mobile Communications. GSM zählt zu der zweiten Generation "2G" der Mobilfunknetze und löste 1992 die analogen Mobilfunknetze wie in Deutschland das A-Netz, B-Netz und C-Netz ab. Die Sprach- und Datenübertragung von GSM ist wie bei ISDN digital. [22]
Die Geschwindigkeit bei der Datenübertragung beträgt bis zu 9.6 kbit/s. Außerdem ermöglicht GSM das Versenden und Empfangen von Textnachrichten, bekannt unter dem Namen Short Message Service (SMS). In Europa arbeitet GSM im Frequenzbereich um 900 MHZ. Dieser Frequenzbereich bildet die sogenannten D-Netze. Eine spätere Weiterentwicklung arbeitet in einem Frequenzbereich um 1800 MHZ, die sogenannten E-Netze. Um mit beiden Frequenzbändern arbeiten zu können, muss ein Handy dual-band fähig sein. In Amerika, Kanada, Australien und Südamerika wird ein Frequenzbereich von 850 MHZ und 1900 MHZ benutzt. [23]
Zu der zweiten Generation der Mobilfunktechniken gehört außerdem GPRS und EDGE. GPRS ist eine Weiterentwicklung von GSM. Der General Packet Radio Service (GPRS) arbeitet mit verbindungsloser, paketorientierter Datenübertragung auf Basis von IP-Technik. Aufgrund der verbindungslosen Datenübertragung ist die Bandbreite nicht mehr durch einzelne Verbindungen reserviert, sondern wird von aktiven Verbindungen bzw. Nutzdaten belegt, wenn sie benötigt wird. Dadurch wird reservierte aber nicht benötigte Bandbreite freigegeben. Die IP-Technik und die neue Verteilung der Bandbreite ermöglicht einen einfacheren Zugriff auf das Internet und erhöht die Übertragungsgeschwindigkeit auf bis zu 40 kbit/s.[24]
EDGE nutzt die selbe Netzinfrastruktur wie GSM und ist im weiteren Sinn lediglich ein Softwareupdate für die Netzprovider. Das GSM Modulationsverfahren GMSK (Gaussian Minimum Shift Keying) wird dabei durch ein zusätzliches Verfahren, das 8-PSK (8-Phase Shift Keying), ergänzt. Während das alte Verfahren lediglich zwei Zustände (1 und 0) pro Symbol übermitteln kann, kann 8-PSK acht Zustände mit 3 Bits pro Symbol übertragen. Dadurch wird die Übertragungsrate pro Kanal auf das Dreifache erhöht.[25]
5.4.3 Universal Mobile Telecommunications System (UMTS)
UMTS steht für Universal Mobile Telecommunications System und ist ein Überbegriff für die Dritte Generation "3G" der Mobilfunktechniken. UMTS bedient sich der WCDMA Technik. Bei CDMA (Code Division Multiple Access) werden anders als bei GSM den Mobilfunkgeräten keine einzelnen Kanäle zugewiesen. Der richtige Empfänger bzw. das richtige Mobiltelefon wird anhand eines Codes ermittelt. So werden sämtliche Daten die von einem Empfänger und einem Sender über CDMA ausgetauscht werden mit einem bestimmten Spreizcode kodiert und über das gesamte Frequenzspektrum des Senders verteilt. So vermischen sich innerhalb des Frequenzspektrums gleichzeitig verschiedene Verbindungen. Da jeder Spreizcode einer Verbindung einzigartig ist, kann die richtige Verbindung anhand des Spreizcodes von dem jeweiligen Mobilfunkgerät aus den vielen Verbindungen innerhalb des Frequenzsprektrums ermittelt werden. [26]
Das "W" in WCDMA steht für Wideband. Wideband bedeutet "Breitband" und ist die Ausweitung des Sendesignals auf einen größeren Frequenzbereich.
Durch den sogenannten Spreizfaktor wird das Sendesignal von einem Schmalbandsignal in ein Breitbandsignal transformiert. Das Breitbandsignal ist im gegensatz zum Schmalbandsignal über den gesamten Frequenzbereich in Form eines Rauschens verteilt. [27]
Dieses Verfahren macht das Nutzsignal weniger Anfällig auf Störsignale, verringert gleichzeitig die benötigte Sendeleitung des Senders und steigert die Datenübertragungsrate. Mit dieser Technik sind theoretisch Datenübertragungsraten von 2MBits/s möglich. Die reellen Übertragungsraten sind jedoch deutlich geringer und liegen bei bis zu 384 kBit/s. WCDMA wurde durch die ITU unter dem Name IMT-2000 direct spread als Standard registriert.[28]
5.4.4 Long Term Evolution (LTE)
LTE steht für Long Term Evolution und wird als Nachfolger von UMTS gehandelt. Da UMTS der 3. Mobilfunkgeneration angehört könnte man meinen das der Nachfolger von UMTS der 4. Mobilfunkgeneration angehören müsse. Dies ist jedoch nicht der Fall. Die Kriterien für die 3. bzw. 4. Mobilfunkgeneration werden von der ITU festgelegt. Die 3. Mobilfunkgeneration ist in der IMT-2000 definiert. Technisch gesehen gehört LTE noch zu der 3. Generation, da es die Kriterien der 4. Generation, welche in der ITM-Advanced definiert sind, nicht erfüllt.[29]
Neben einigen technischen Neuerungen in der Infrastruktur der Netzprovider und neuen Modulationsverfahren setzt LTE für die Datenübertragung im Downlink OFDMA und im Uplink SC-FDMA ein. SC-FDMA reduziert den Leistungsverbrauch und ist somit als eine energiesparende Version von OFDMA zu verstehen.
OFDMA (Orthogonal Frequency Division Multiple Access) teilt das vorhandene Spektrum in viele schmalbandige Träger auf, sogenannte Subcarrier. Auf diese Weise kann die vorhandene Bandbreite, je nach Bedarf, an verschiedene Empfänger verteilt werden und macht somit die Nutzung der Bandbreite effizienter. Die genutzten Kanalbandbreiten werden von maximal 5 MHz (UMTS) auf bis zu 20 Mhz erweitert.[30]
Durch MIMO (Multiple Input/Multiple Output) Antennentechnologie können zeitgleich mehrere Datenströme auf gleicher Frequenz übertragen werden. Für LTE Release 8 ist 4x4 MIMO vorgesehen. Das bedeutet es gibt 4 Antennen auf der Sender und 4 Antennen auf der Empfängerseite, welche es ermöglichen zeitgleich vier Datenströme zu verwalten. Durch die MIMO Antennentechnologie wird die spektrale Effizienz (Verhältnis zwischen Datenübertragungsrate in Bit/Sekunde und Bandbreite des Signals in Hertz) deutlich erhöht.[31]Das bedeutet, dass die Menge an Daten welche zu einem bestimmten Zeitraum, in einer bestimmten Kanalbandbreite, übertragen werden können, zunimmt.[32]
Mit LTE werden Datenübertragungsraten von bis zu 300MBit/s im Donwlink und 86 MBit/s im Uplink möglich.[33]
Bis heute gibt es zwei kommerziell genutzte LTE-Netze. Diese Netze wurden Ende 2009 in Oslo und in Stockholm in Betreib genommen.Für Deutschland ist die Einführung von LTE auf Mitte bis Ende 2010 geplant.[34]
5.4.5 Global Positioning System (GPS)
GPS steht für Global Positioning System und ist ein globales satellitengestütztes System zur Positionsbestimmung eines Empfängers auf der Erde. Die Erde umkreisende Satelliten senden ständig ein Signal aus welches von speziellen GPS Empfängern auf der Erde empfangen werden. Anhand dieser Signale kann die exakte Position des GPS-Empfängers auf der Erde ermittelt werden.
6 Marktüberblick
6.1 Marktstrukturierung
Am 6. März 2008 kündigte Apple den Realease des IPhone SDK an.[35] Eine Entwicklungsumgebung um IPhone Apps zu erstellen. Dieses SDK wird frei zum Herunterladen angeboten und ermöglicht Drittanbietern Software für das IPhone OS zu entwickeln. Mit der Freigabe des IPhone SDK ist es Apple gelungen eine Entwickler Gemeinschaft für das IPhone, den IPod Touch und das IPad zu etablieren. Die von Drittanbietern erstellte Software ist über den App-Store zugänglich und kann entweder umsonst oder gegen Bezahlung auf jedes IPhone, IPod Touch oder IPad heruntergeladen und installiert werden. Seit Einführung des App-Stores durch Apple ist so die Anzahl der Apps bis heute auf 185.000 gestiegen. Insgesamt wurden 4 Milliarden Apps heruntergeladen.[36]
Dieses Konzept wurde ebenfalls für Android eingeführt. Durch das Android SDK haben Softwareentwickler die Möglichkeit Software für Android zu entwickeln. Das Android 1.0 SDK wurde im September 2008 veröffentlicht. Die aktuelle Version des Android SDK, Android 2.2 SDK, wurde im Mai 2010 veröffentlicht.
Derzeit werden über 65.000 verschiedene Apps im Andoid-Market angeboten. Im Monat kommen allerdings mehr als 10.000 neue Apps hinzu.[37]
Der Großteil der angebotenen Apps wird von Drittanbietern oder freien Programmierern entwickelt. Die Entwickler können ihre Apps über den Android-Market anbieten, dies stellt jedoch nicht wie bei anderen Anbietern ein Muss dar. So ist es auch möglich die eigenen Apps über eine private Internetseite anzubieten.[38]
Der Entwickler kann selbst entscheiden, ob er sein App zum freien Download anbietet oder eine Bezahlung verlangt. Wobei gut 60% der angebotenen Apps kostenfrei angeboten werden.[39]
Die verlangte Transaktionsgebühr, sollte man das App über den Android-Market verkaufen wollen, liegt bei 30% des Verkaufspreises.[40]
Allerdings ist es bisher nur für folgende Länder möglich für ihre Apps eine Bezahlung zu verlangen:
- Österreich
- Frankreich
- Deutschland
- Italien
- Japan
- Niederlande
- Spanien
- England
- USA
Es wird fortlaufend daran gearbeitet, die Liste zu erweitern. Es stehen allerdings keine offiziellen Termine fest.[41]
6.2 Marktentwicklung
Der Markt der Apps und modernen Smartphones wächst kontinuierlich. Mit einem Blick auf den Markt der USA wird ersichtlich, wie sich Android in den letzten Monaten positioniert hat und wie sich der Marktanteil zukünftig entwickeln wird. Um dies zu verdeutlichen werden verschiedene Kennzahlen herangezogen. Auch in Sachen Connected Cars sind diverse Forschungsinitiativen tätig. Im Folgenden werden verschiedene Projekte und deren Tätigkeitsfelder vorgestellt. Außerdem wird auf die Problematik der Markteinführung von Connected Cars gesondert eingegangen. Abschließend soll ein Ausblick gegeben werden, inwiefern sich die zukünftige Entwicklung der Connected Cars auf den App-Markt auswirken könnte.
6.2.1 Android OS
Bezogen auf die drei vorangegangenen Monate, nahm in den USA im Zeitraum vom Dezember 2009 bis Februar 2010 die Nutzung von Smartphones, der über 13jährigen, um 21% auf 45,4 Millionen zu. Im selben Zeitraum wurde der Marktanteil von verwendeten Smartphones auf der Basis des Googles Android OS um 5,2% gesteigert. Wie der folgenden Tabelle zu entnehmen ist, weißt Google damit das stärkste Wachstum auf[42]:
| Anbieter | Anteil der Smartphone Subscribers in % | ||
| Nov 09 | Feb 10 | Differenz | |
| RIM | 40.8% | 42.1% | 1.3 |
| Apple | 25.5% | 25.4% | -0.1 |
| Microsoft | 19.1% | 15.1% | -4.0 |
| 3.8% | 9.0% | 5.2 | |
| Palm | 7.2% | 5.4% | -1.8 |
Tabelle 2: Anteil der Smartphone in den USA
„Noch beachtlicher erscheint der Android-Zuwachs, da er in einem stark wachsenden Marktsegment erfolgt. Googles Android OS dürfte sich demnach vor allem auch bei neuen Smartphone-Nutzern stärker durchgesetzt haben.“[43]
Auch die NPD Group (früher: National Purchase Diary), ein amerikanisches Marktforschungsinstitut mit Hauptsitz in Port Washington (New York), bekräftigt die rasante Aufholjagd des Android operating system (OS). Im ersten Quartal 2010 platzierte es sich mit 28% auf dem zweiten Platz an verkauften Einheiten. Spitzenreiter war RIM’s OS mit 36%. Auf dem dritten Platz lag Apples’s OS mit 21%.[44]
Ende 2009 lief das Android OS auf weniger als 2% aller Smartphones weltweit. Laut Gartner Inc., einem Anbieter von Marktforschung und Analyse in der weltweiten Technologie-Industrie mit Sitz in Stamford, Connecticut, wird sich dieser Wert 2012 auf 14% erhöht haben. Damit läge das Android OS auf dem ersten Platz, noch vor den iPhone-, Windows Mobile- und BlackBerry Smartphones.[45]
Auch was den Web-Traffic angeht ist Android auf dem Vormarsch. Aus aktuellen Zahlen von AdMob (http://www.admob.com) geht hervor, dass Android, was werbebasierten Traffic angeht, im März 2010 zum ersten Mal den Hauptkonkurrenten Apple überholt hat. Der Android-Verkehr kam laut AdMob auf 46%. Der iPhone-Verkehr hingegen nur auf 39%. International betrachtet liegt Apple mit 46% jedoch immer noch vor Android mit 25% des weltweiten Web-Traffics. „AdMob erfasst zwar eigentlich nur die Zugriffe auf mobile Anzeigen, die Daten können allerdings als Spiegel für die allgemeine Mobile-Webnutzung angesehen werden.“[46]
Diesen Zahlen zum Trotz muss kritischer Weise erwähnt werden, dass Google Ende 2009 die Übernahme von AdMob vereinbart hat, sie wurde aber noch nicht von den Kartellbehörden verabschiedet.[47]
Nicht zuletzt aufgrund der hohen Verfügbarkeit und des hohen Anpassungsgrades an die Wünsche der Kunden, gewinnen Apps allgemein als Marketing- beziehungsweise Vertriebskanal für Unternehmen, zunehmend an Bedeutung. „Das Thema Applikationen spielt in den meisten Mobile-Marketing- und Mobile-Business-Projekten heute eine wichtige Rolle. Bei fast allen Anfragen steht es direkt mit auf der Agenda“, sagt Thomas Berger, Mitglied der Geschäftsleitung von Clanmo, der neuen Tochter für Applikationen und Kampagnen des Mobile-Dienstleisters Mindmatics.[48]
6.2.2 Aktuelle Forschung zu Connected Cars
Im Jahr 2006 gab es bereits viele Projekte zum Thema Car-2-Car- beziehungsweise Car-2-Roadside-Kommunikation. Es fehlte allerdings an einem europaweiten, übergeordneten Prozess, der die verschiedenen Aktivitäten zusammenführt und die Ergebnisse gebündelt in den europäischen Standardisierungsprozess einbindet.[49]
Daher wurde das COMeSafety-Projekt ins Leben gerufen, um genau diese Aufgabe zu übernehmen. COMeSafety bietet gemäß den Anforderungen eine Plattform, auf der Informationen ausgetauscht werden können und Ergebnisse allgemein zugänglich gemacht werden können. Das Informations-Management wird zudem mit einem regelmäßigen Newsletter und der Veröffentlichung von Publikationen der wesentlichen Konferenzen und Pressemitteilungen ergänzt.[50]
Um den Prozess der Harmonisierung zu verdeutlichen, werden im Folgenden eine Auswahl von Projekten und Organisationen vorgestellt, die sich mit der Erforschung der Car-2-X-Kommunikation befassen und in diesem Rahmen verschiedene Hauptaufgaben übernehmen.
6.2.2.1 CAR 2 CAR Communication Consortium
Das CAR 2 CAR Communication Consortium (C2C-CC) wurde von den Autoherstellern Audi, BMW, Daimler Chrysler und VW gegründet und wird heute von verschiedensten Partnern unterstützt.[51]
Es ist eine gemeinnützige Organisation, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, einen europäischen, herstellerübergreifenden Standard für kooperative, intelligente Transportmittel, auf Basis der Car-2-Car- und Car-2-Roadside-Kommunikation, bereitzustellen. Mit dem letztendlichen Ziel, die Sicherheit und Effizienz des Straßenverkehrs zu erhöhen.
Um dies zu erreichen arbeitet die C2C-CC eng mit der ETSI TC ITS (European Telecommunications Standards Institute Technical Committee Intelligent Transport Systems) zusammen[52]
Das CAR 2 CAR Communication Consortium nimmt eine Schlüsselrolle in der Erforschung von intelligenten Transportsystemen ein, da sich viele andere Projekte innerhalb Europas auf das C2C-CC beziehen und so eine zielgerichtete und einheitliche Weiterleitung der verschiedenen Ergebnisse an das European Telecommunications Standards Institute erreicht wird.[53]
6.2.2.2 simTD
Auch das deutsche Forschungsprojekt „Sichere Intelligente Mobilität Testfeld Deutschland“ (simTD) befasst sich mit dem Themenkomplex der Car-to-X-Kommunikation.
Im September 2008 gestartet, ist die simTD auf eine Laufzeit von vier Jahren ausgerichtet. In dieser sollen, zusammen mit zahlreichen Unternehmen der Automobil- und Telekommunikationsbranche, der hessischen Landesregierung, sowie namhaften Universitäten und Forschungsinstituten, die politischen, wirtschaftlichen und technologischen Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Einführung der neuen Technologie geschaffen werden.[54]
Der simTD kommt überdies eine besondere Bedeutung zu, da im Rhein-Main-Gebiet ein umfangreiches Testfeld mit bis zu 400 Fahrzeugen und mehr als 100 ITS Roadside Stations aufgebaut wurde. „Zudem bietet die Modellregion Hessen bereits heute eine hervorragende Infrastrukturausrüstung von Verkehrserfassungs- und Verkehrssteuerungsanlagen sowie alle relevanten Straßenkategorien, die eine Übertragbarkeit auf andere Regionen erlauben.“[55]
Die simTD ist ein Partner des CAR 2 CAR Communication Consortiums.
6.2.2.3 NOW: Network on Wheels
Das deutsche Projekt „Network on Wheels“ wurde 2004 für einen Zeitraum von vier Jahren ins Leben gerufen und wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt. Gegründet von der Daimler AG, der BMW AG, der Volkswagen AG, dem Fraunhofer Institut, der NEC Deutschland GmbH und der Siemens AG, kooperieren später auch die Universität Mannheim, Karlsruhe und München mit NOW.
Die Hauptaufgabe lag in der Beantwortung von Kernfragen der technischen Realisierung von Kommunikationsprotokollen, unter Berücksichtigung der Datensicherheit. Ein besonderes Augenmerk lag außerdem auf der Problematik, die sich aufgrund der Markteinführung ergibt. Es hat sich in der Vergangenheit gezeigt, „dass ein auf solche aktive
Sicherheitsanwendungen alleine ausgerichtetes System die Markteintrittsbarriere
nicht überwinden kann. Daher muss das zu spezifizierende Kommunikationssystem
auch Internet-Anwendungen zwischen Fahrzeugen und fest installierten
Stationen, z.B. Hotspots, unterstützen, welche schon bei geringen Ausrüstungsgraden
einen Nutzen für die Anwender erbringen (Deployment-Anwendungen).“[56]
Die von NOW erarbeiteten Ergebnisse wurden an das C2C-CC weitergeleitet.
6.2.2.4 SeVeCom: Secure Vehicular Communication
SeVeCom ist ein von der Europäischen Union (EU) finanziertes Projekt, das sich mit der Definition und Implementierung von sicherheitsrelevanten Anforderungen an die Kommunikation zwischen intelligenten Transportsystemen befasst.
Das angestrebte Ziel ist, dass die Marktpenetration vorangetrieben wird und so eine weitläufige Verbreitung der Car-2-Car-Kommunikationssysteme und der dafür notwendigen Infrastruktur erreicht wird.
Um dieses Ziel zu erreichen, wird ein Sicherheitskonzept für das Kommunikationsnetzwerk erarbeitet, das sowohl die sichere Datenübertragung, als auch den Aspekt des Datenschutzes berücksichtigt. Es werden verschiedene Szenarien vorgestellt, in denen die möglichen Bedrohungen für ein Car-2-X-Kommunikation dargestellt und analysiert werden. In diesem Zuge werden auch Vorschläge und Anregungen für die zukünftige Integration von Funktionen, welche zu einem sichereren Netzwerk betragen sollen, entwickelt.[57]
6.2.2.5 BMW-Projekt Connected Drive
Laut der BMW Group Forschung und Technik, welche am CAR 2 CAR Communication Consortium von Beginn an beteiligt ist, wird „die herstellerübergreifende Vernetzung der Fahrzeuge die Grundlage für zukünftige Fahrerassistenzsysteme“[58] sein.
Die Basis für ein solches System hat BMW durch das sogenannte „BMW ConnectedDrive“-Konzept geschaffen. Durch fünf verschiedene Services soll der Fahrer auf intelligente Weise mit dem Fahrzeug und der Umwelt verbunden werden. Der Focus liegt hierbei vor allem auf dem Komfort und einem umfangreichen Infotainment-Angebot. Aber auch der Sicherheits-Aspekt wird mit berücksichtigt.[59]
Während derzeit die Funktionen von Connected Drive nur der Car-2-Roadside-Kommunikation zugeordnet werden können, ist es zukünftig geplant auch die Car-2-Car-Kommunikation zu ermöglichen.[60]
Somit hat die BMW Group Forschung und Technik eine Plattform geschaffen auf deren Basis die verschiedenen Funktionen der Car-2-X-Kommunikation in der Zukunft abgebildet werden können, sobald eine entsprechende Marktreife der aktuellen Forschungsprojekte erreicht wurde.
6.2.2.6 Projekt-Übersicht
6.2.3 Marktbarriere
Als die Idee der Car-to-X-Kommunikation aufkam, galt es einige Hürden zu überwinden bevor eine Marktreife erreicht werden konnte. Einige dieser Hürden bestehen bis heute.
Eine der beiden Grundvoraussetzungen, um in Zukunft genügend Fahrzeuge mit der neuen Technologie auszurüsten, war eine einheitliche Funkfrequenz. Diese Hürde wurde bereits 2008 durch die EU-weite Freigabe des 5,9 GHz Frequenzbands für Fahrzeugkommunikation überwunden.
Die zweite Grundbedingung war die Festlegung von einheitlichen, herstellerübergreifenden Standardschnittstellen, damit auch Fahrzeuge unterschiedlicher Hersteller miteinander kommunizieren können. Durch die Gründung verschiedener Forschungsprojekte und Organisationen, an denen die führenden Automobilhersteller beteiligt sind, wird es sehr wahrscheinlich, dass auch diese Bedingung erfüllt werden kann.[61]
Die Car-to-X-Kommunikation soll auf WLAN-Basis erfolgen. Der bisherige WLAN-Standard reichte aber nicht aus um den Anforderungen der neuartigen Informationsweitergabe gerecht zu werden. Der Standard musste daher angepasst werden, damit die Kommunikation trotz der hohen Geschwindigkeit der Fahrzeuge realisiert werden kann und dabei die Verzögerung der Signale so gering wie möglich gehalten wird.
Die Entwicklung dieses neuen Standards namens Wireless Access in Vehicular Environments (WAVE / IEEE 802.11p) beziehungsweise der Erweiterung des bisherigen IEEE-802.11-Familie, ist so gut wie abgeschlossen und wird daher vermutlich noch Ende diesen Jahres freigegeben.[62]
Ein weiteres Problem was die Marktpenetration angeht, stellt der potenzielle Kunde selbst dar. Damit das eigene Fahrzeug mit anderen Fahrzeugen kommunizieren kann, müssen auch diese mit einem Entsprechenden System ausgerüstet sein. Ein vermeintlich teures Kommunikationssystem zu kaufen macht für den Käufer daher nur Sinn, wenn genügend andere Fahrzeuge dieses System nutzen. „Die Experten gehen davon aus, dass sinnvolle flächendeckende mobile Informationsnetzwerke möglich werden, sobald etwa zehn Prozent aller Fahrzeuge kommunikationsfähig sind.“[63]
Dieses Problem wurde auch in den schon beschriebenen Forschungsprojekten erkannt. Daher wurde ein besonderes Augenmerk auf Mehrwertdienste gelegt, welche dem Fahrer neben der Car-to-Car-Kommunikation ebenfalls einen Nutzen bringen. „Eine zielführende Markteinführung ist nur möglich, wenn den Fahrzeugkunden der Mehrwert entsprechend ausgestatteter Fahrzeuge bereits vom ersten Tage an dargestellt werden kann.“[64]
6.2.4 Marktabgrenzung
Inwiefern ist nun aber die aktuelle Forschungsentwicklung relevanten für den Markt der Android-Apps? Obwohl das Thema „App“ momentan zu einem regelrechten Hype ausgewachsen ist, findet man auf den Internetseiten der verschiedenen Forschungsprojekte keinen Hinweis darauf, inwieweit Apps für die geplante Car-2-X-Kommunikation genutzt werden können. Um dieser Fragestellung nachzugehen werden nun zunächst vier mögliche Anwendungsbeispiele vorgestellt:
- Beispiel – Verkehrseffizienz: Sowohl die Fahrradfahrer als auch die Autofahrer kennen dieses Phänomen, manchmal scheint es als wären alle Ampeln rot. Die Verkehrsteilnehmer bewegen sich zwischen den Ampelphasen. Immer wieder wird beschleunigt und an der nächsten roten Ampel abgebremst. Diese unliebsame Fahrweise führt zu einem erhöhten Kraftstoffverbrauch und so einem erhöhten Emissionsausstoß. Gerade in städtischen Gebieten, in denen auf den Quadratkilometer gerechnet, verhältnismäßig viele Ampeln kommen, wäre eine vorausschauende Fahrweise wünschenswert. Die Car-2-X-Technologie könnte die Umschaltzeit der Ampeln an die Fahrzeuge kommunizieren und so eine vorausschauende Fahrweise ermöglichen. Demgemäß könnten auch die Fahrzeuge selbst Informationen über die optimale Geschwindigkeit an die nachfolgenden Fahrzeuge weitergeben. So könnten Stauungen im Verkehrsfluss frühzeitig erkannt und dementsprechend vermieden werden.[65]
- Beispiel – Stauvermeidung: Das Self-Organising Traffic Information System (SOTIS) nutzt die Car-2-Car-Technik um Informationen über die derzeitige Verkehrssituation zu sammeln. Eine dieser Informationen könnte zum Beispiel die durchschnittliche Geschwindigkeit des Fahrzeuges sein. Diese wird per Car-2-Car-Kommunikation an andere Fahrzeuge weitergegeben. Der Vorteil von SOTIS besteht darin, dass die Information für eine bestimmte Dauer vorgehalten wird, sollte kein anderes Fahrzeug in Reichweite sein. Dadurch wird eine aktuelle Verkehrsanalyse möglich, selbst wenn nur 1-2% der Fahrzeuge über ein solches Kommunikationssystem verfügen. Bei schnellen Geschwindigkeiten, zum Beispiel auf Autobahnen, kann die Reichweite der Informationsweitergabe somit auf 50-100 Kilometer anwachsen. Diesem Beispiel folgend, könnte der entgegenkommende Verkehr Informationen über die Durchschnittsgeschwindigkeit der Fahrzeuge auf der eigenen Spur verbreiten und so vor einem nahenden Stau oder Gegenständen auf der Fahrbahn warnen. Dieses Szenario setzt voraus, dass die Informationsweitergabe fehlerfrei erfolgt und die transportorientierten Netzwerkschichten des Übertragungsprotokolls eine geringe Störungsanfälligkeit aufweisen.[66]
- Beispiel –Verkehrssicherheit: Allein in Hamburg gibt es derzeit (Stand: Juni 2010) 22 Langzeitbaustellen.[67] Hinzukommen temporäre Arbeiten am Straßennetz. Es kommt vor allem an diesen Stellen zu vermehrten Unfällen, da Verkehrszeichen entweder zu spät bemerkt oder gänzlich ignoriert werden. Durch entsprechende Roadside Units könnten Informationen über Arbeiten am Straßennetz per Broadcast an alle Fahrzeuge in der Nähe der Gefahrenzone gesendet werden. Diese Informationen könnten den genauen Standort der Arbeiten im Navigationssystem anzeigen und zusätzliche Informationen über die Art und Dauer der Arbeiten zur Verfügung stellen. Somit würden die Sicherheit auf den Straßen und die Effizienz des Verkehrsflusses erhöht.[68]
- Beispiel – Service: Gerade in den Innenstädten ist die Parkplatzsituation zu den Hauptverkehrszeiten oftmals kritisch. Durch die Angabe des gewünschten Standorts, könnte das Kommunikationssystem des Fahrzeugs sich mit einer entsprechenden Roudside Unit im Zielgebiet verbinden. Diese würde dann Informationen über freie Parkplätze zur Verfügung stellen, welche wiederum im Navigationssystem des Fahrzeugs angezeigt werden. [69]
Wie man sieht liegt der Fokus der aktuellen Forschung auf Sicherheits- und Effizienzsteigerung im Straßenverkehr. Anwendungen welche dieses Ziel verfolgen, werden nicht durch Apps realisiert werden, da zum Teil auf das Bussystem der Fahrzeuge zugegriffen wird. Außerdem ist eine fehlerfreie und verlässliche Datenübertragung essenziell, um den Sicherheitsaspekt zu garantieren. „Da ein Fahrzeug ein sicherheitskritisches Teil ist, ist es sicher kritisch APPs herunter zu laden, welche Zugriffe auf die Fahrzeugbusse haben oder die Kontrolle über die Anzeige übernehmen.“[70]Sagt Gerhard Noecker, Mitarbeiter der Daimler AG und des ehemaligen NOW-Projekts. Gerade für den Mehrwert und damit für die erfolgreiche Marktpenetration, ist der Einsatz von Apps allerdings durchaus denkbar: „wir erachten die Nutzung von Apps (Nicht sicherheitskritische Anwendungen) als durchaus sinnvoll und haben eine Dienstplattform auch auf unserer Roadmap. In heutiger Zeit gewöhnt man sich an die allgegenwärtige Dienstnutzung unabhängig von Ort und Zeit und da werden unserer Meinung nach auch Apps im Fahrzeug eine Rolle spielen. Dazu können einerseits die ins Fahrzeug integrierten Dienste von CE Geräten (Stichwort Consumer Device / Service Integration) zählen, sowie auch Dienste, die das Fahrzeug selbst zur Verfügung stellt, oder Dienste, die über die Infrastruktur (C2X auf 5,9GHz oder Mobilfunk) zur Verfügung gestellt werden.“[71] Schreibt Dipl.-Ing. Josef Jiru, Mitarbeiter der Fraunhofer-Einrichtung für Systeme der Kommunikationstechnik ESK. Diese Aussage bestätigt auch Dr.-Ing. Karl Oskar Proskawetz, Geschäftsführer der IST (Landesinitiative Telematik) Niedersachsen GmbH und Mitglied im CAR 2 CAR Communication Consortium: „The ad-hoc CAR2X communication system focuses on safety critical applications having low latency. These applications might be integrated in advanced Driver Assistance Systems. Apps might be not adequate for this type of applications. In addition “informative applications” will be offered, which are neither time critical nor safety critical. Probably this kind of applications might be realised as “Apps” by the OEMs.”[72]
6.3 Anwendungsgebiete
Wie bereits in der Marktabgrenzung erörtert, liegt der Schwerpunkt der App-Entwicklung auf nicht sicherheitskritischen Systemen und somit auf Informations- oder Unterhaltungssystemen. So erschließen sich aus einem sehr goßen Angebot von Apps bestimmte Anwendungsgebiete welche im Folgenden näher betrachtet werden.
6.3.1 Navigation
Besitzt man ein Handset welches die technischen Voraussetzungen für die Navigation erfüllt, kann man mit Android nicht nur seine momentane Position per GPS ermitteln, sondern mit den richtigen Apps sein Handset in ein vollwertiges Navigationssystem verwandeln.
6.3.1.1 CoPilot Live
Seit dem 19. Juni 2009 ist CoPilot Live über den Android Market verfügbar. Die Software stammt von dem Hersteller ALK Technologies. CoPilot Live ist eine Navigationssoftware und bringt alle Funktionen mit sich welche man bereits von vollwertigen Navigationssystemen wie zB. TomTom gewohnt ist. So ist das Navigieren zu einer bestimmten Adresse oder das Anzeigen und Navigieren zu "Point of Interests", seien es Restaurants, Tankstellen, Flughäfen oder Sehenswürdigkeiten, kein Problem. Neben dem klassischen "zu Adresse navigieren", gibt es die Möglichkeit Standardziele als Heimatort und Arbeit abzuspeichern. Auch die zuletzt verwendeten Ziele werden in einem extra Menüpunkt abgespeichert. Außerdem bietet CoPilot die Möglichkeit Adressen zu Favoriten hinzuzufügen. Während der Navigation benötigt CoPilot keine Internetverbindung sondern greift auf gespeichertes Kartenmaterial zurück. Die Navigationskarte kann in 3D als auch in 2D angezeigt werden. Das Kartenmaterial ist je nach gekaufter Version in Copilot Live 8 enthalten. [73]
Insgesamt werden vier verschiedene Versionen angeboten:[74]
| 1. CoPilot Live 8, BeNeLux Maps | 29,99€ | min.1GB Speicherkarte benötigt |
| 2. CoPilot Live 8, DACH Maps | 29,99€ | min.1GB Speicherkarte benötigt |
| 3. CoPilot Live 8, Europakarten | 64,99€ | min.4GB Speicherkarte benötigt |
| 4. CoPilot Live 8, South Africa Maps | 39,99€ | min.1GB Speicherkarte benötigt |
besondere Funktionen: [75]
- Fortbewegungsart:
- Die Routenplanung erfolgt je nach Fortbewegungsart. Man kann zwischen Auto, Fahrrad, Fußgänger, Motorrad oder Wohnmobil auswählen. Sofern die Straßen und Fußwege erfasst sind erstellt CoPilot die schnellste Route passend zu dem ausgewähltem Fortbewegungsmittel.
- PhotoNav:
- Neben den klassischen Funktionen bietet CoPilot die Funktion PhotoNav. Hierfür muss zuvor ein Bild des Zielortes gemacht werden. Mit dem Bild werden gleichzeitig die GPS Koordinaten abgespeichert. Unter dem Menüpunkt Photonav kann man nun das gewünschte Ziel anhand der gespeicherten Bilder auswählen.
- Live Link:
- Ein kostenloser Service über den Standortinformationen mit anderen CoPilot Nutzern ausgetauscht werden können. Der Standort des gewünschten CoPilot Nutzers wird dann direkt auf der Navigationskarte angezeigt und es wird die Möglichkeit geboten dort hin zu navigieren und auch Nachrichten über die CoPilot Software auszutauschen. Außerdem ist es möglich über eine Email-Einladung einem beliebigen Empfänger auf einer speziellen Internet-Karte zu zeigen wo man sich gerade befindet. Der Empfänger der Email-Einladung hat die Möglichkeit Nachrichten an den CoPilot Nutzer zu senden oder auch neue Zwischenziele zu definieren. Für diesen Service ist eine Verbindung zum Internet nötig.
- Live Wetter
- Informiert in einer fünftägigen Wettervorhersage über das Wetter am Zielort, der aktuellen Position oder eines beliebigen Ortes.
6.3.1.2 NAVIGON MobileNavigator
Im Frühjahr 2010 hat NAVIGON den Mobile Navigator für Android veröffentlicht. Der Mobile Navigator wird als vollwertige Navigationssoftware für Handsets angeboten und bringt neben des klassischen Funktionen auch eine Reihe Funktionen der NAVIGON Navigationsgeräte mitsich. Der Mobile Navigator wird in zwei verschiedenen Ausführungen zum Kauf angeboten:
| 1. NAVIGON Mobile Navigator | Europakarte mit 40 Ländern | 59,95 € |
| 2. NAVIGON Mobile Navigator | mit Regionalkarte | 39,95 €[76] |
Exclusiv für den Android Market wird eine 30 Tage Testversion zum Download angeboten. Diese ist nach dem ersten Start für 30 Tage im vollen Umfang nutzbar.
besondere Funktionen:[77]
- Reality View Pro
- Reality View Pro bietet ein detailiertes Abbild von Autobahnkreuzen und Ausfahrten. In das Abbild des Autobahnkreuzes werden Richtungspfeile eingeblendet, welche dem Autofahrer in die Richtige Fahrspur weisen.
- Fahrspurassistent Pro
- Der Fahrsprurassistent Pro zeigt frühzeitig die Fahrspuren an, auf die für den nächsten Abbiegepunkt gewechselt werden müssen.
- Reale Beschilderung
- Die reale Beschilderung blendet die aktuelle Verkehrsbeschilderung in die Navigationskarte ein. Dies beinhaltet wie bei anderen Navigationssystemen nicht nur die erlaubte Geschwindigkeit, sondern unter anderen auch Überholverbotsschilder und diverse Warnschilder.
- Google Local Search
- Google Local Search ist eine Suchfunktion innerhalb der NAVIGON Navigationssoftware, welche die Möglichkeit bietet nach bestimmten Lokalitäten, wie z.B. Kino oder Fahrradhändler, zu suchen. Die Suche beschränkt sich dabei auf Ziele in unmittelbarer Umgebung. Gefundene Ziele können dann als Ziel einer Route ausgewählt werden.
6.3.2 Staumelder
Unter Staumelder sind im Allgemeinen Apps zusammengefasst welche Informationen über die aktuelle Verkehrslage liefern.
6.3.2.1 TrafficDroyd
Der Softwarehersteller OneStepAhead AG bietet mit Traffic Droyd ein App, welches aktuelle Informationen zur Verkehrslage in Deutschland, den Niederlanden und Belgien bietet. Traffic Droyd ist kompatibel mit Android 1.6 und aufwärts und steht kostenlos im Android Market zum Download bereit.
Mit Traffic Droyd lassen sich aktuelle Verkehrsinformationen empfangen und durch Filter sortieren. Die verschiedenen Filtermöglichkeiten reichen von bestimmten Straßennamen über die Wichtigkeit der Verkehrsinformation, der aktuellen Position (GPS), bis zum Filtern nach einem freien Text. Die Übersicht über die verschiedenen Verkehrsinformationen ist in vier Tabs unterteilt. Jeder Tab zeigt die Verkehrsinformationen nach einer bestimmten Sortierung an. Sortiert wird nach dem Alter der Meldung, den betroffenen Straßen, nach der Priorität der Meldung und der Entfernung zum aktuellen Standort. Zur Übersicht werden zusätzlich zu den Meldungen die jeweiligen Straßen- bzw. Warnschilder angezeigt. Die Meldungen werden in Textform angezeigt, können alternativ aber auch auf einer Straßenkarte angezeigt oder auch Vorgelesen werden. TrafficDroyd kann außerdem im Hintergrund ausgeführt werden und meldet durch ein akustisches Signal oder durch Vibration wenn neue Verkehrsinforamtionen empfangen wurden.[78]
6.3.2.2 GoTraffic
Mit GoTraffic bietet die Lifestyle Software GmbH ein App welches einen über aktuelle Verkehrsinformationen benachrichtigen soll. Die Software ist über den Android-Market erhältlich und kostet 2,99€.
Bei GoTraffic werden aktuelle Verkehrsinformationen als Textmeldung oder auf einer Straßenkarte angezeigt. Auf der Straßenkartenansicht werden die einzelnen Meldungen mit dem jeweils passendem Straßenschild gekennzeichnet. Durch Auswahl der einzelnen Straßenschilder über den Touchscreen, wird die dazu passende Verkehrsinformation angezeigt. Zusätzlich zu den Warnschildern wird die Länge von Staus auf dem betroffenen Streckenabschnitt farbig markiert. Die Verkehrsinformationen lassen sich nach Bundesland, Straßenname oder der aktuellen Position sortieren. Zudem bietet GoTraffic eine Liste aller Bundesländer mit der aktuellen Anzahl der Verkehrsmeldungen sowie eine Liste mit betroffenen Straßen. Aus diesen Listen können so gezielt Verkehrsinformationen innerhalb bestimmter Regionen herausgesucht werden. [79]
6.3.3 HiFi & Telefonie
6.3.3.1 Car Home
Car Home ist ein von Google entwickeltes App. Es fasst sämtlich Funktionen von Android zusammen welche im Auto bzw., während der Autofahrt einen besonderen Nutzen mit sich bringen. Car Home ist so aufgebaut, dass der Zugang zu den gebotenen Funktionen so leicht wie möglich gestaltet ist. Die verschiedenen Funktionen werden durch große Icons dargestellt welche ohne genaues Hinsehen via Touchscreen ausgeführt werden können. So bleibt die Aufmerksamkeit des Fahrers stets beim Straßenverkehr und erspart ihm die Suche nach einzelnen Apps im Home-Menü von Android. Das App besteht im wesentlich aus fünf verschiedenen Funktionen.[80]
- Voice Search
- Voice Search ist eine Suchfunktion via Spracherkennung. Es ermöglich das Suchen nach Apps und Kontakten, aber auch das Durchsuchen des Internets, über einfache Spracheingabe.
- Navigation
- Ruft die in Android integrierte Google Navigation über GoogleMaps auf.
- View Map
- Ruft Google Maps mit der aktuellen Position auf.
- Contacts
- Ruft die gespeicherten Kontakte auf.
- Search
- Ruft wie in Voice Search eine Suchfunktion auf, welche allerdings via Texteingabe gesteuert wird.
6.3.4 Fahrleistung
6.3.4.1 Mileage
Das App Mileage steht kostenlos im Android Market und auf der Website des Programmierers, Evan Charlton, zur Verfügung.
Wenn man Mileage auf Deutsch übersetzt, bedeutet es Kilometerstand, Benzinverbrauch oder Laufzeit. Es befasst sich mit der Messung und Erstellung von Statistiken für den Benzinverbrauch und das Tankverhalten eines Autos. Dabei hat man die Möglichkeit mehrere Autos anzulegen und zu verwalten. Jede Tankfüllung muss mit Preis pro Liter und Menge der Betankung festgehalten werden. Zusätzlich muss der aktuelle Kilometerstand angegeben werden. Anhand dieser Daten ermittelt das App einen Durchschnittsverbrauch und zeigt an ob der Verbrauch seit der letzten Betankung unter oder über dem Durchschnitt lag. Außerdem gibt es Auskunft darüber wie weit man seit der letzten Betankung gefahren ist. Das App ist nicht GPS gestützt sondern rechnet lediglich anhand der Daten welche bei der Betankung angegeben werden.
Es bietet die Tabs Fill-Up, History, Statistics und Charts. Unter Fill-Up lassen sich Betankungen hinzufügen. Unter History werden sämtlich Betankungen angezeigt und unter Statistics werden diese Betankungen ausgewertet (siehe Abb.x). Der Menüpunkt Charts erstellt aus der Statistik ein Diagramm. Seit kurzem ist eine deutsche Version von Mileage verfügbar und auch die Mengen-, Währungs- und Weiteneinheiten lassen sich unter Optionen beliebig z.B. in Liter, Kilometer oder Euro ändern.[81]
6.3.4.2 aCar
Mit aCar lassen sich verschiedenste Statistiken erstellen und Informationen über das eigene Auto sammeln und abspeichern. Das App ist vom Softwarehersteller Armond Avanes und steht kostenlos im Android-Market zum Download bereit. ACar bietet die Möglichkeiten Informationen über anstehende Servicetermine wie z.B. Wartung oder Ölwechsel zu speichern und gegeben falls daran zu erinnern. Zudem erstellt aCar Statistiken über den Benzinverbrauch, die durchschnittliche Reichweite mit einer Tankfüllung oder die durchschnittlichen Benzinkosten auf 100km. Dabei lassen sich die Maßeinheiten in die gewünschte Einheit ändern. Um die Statistiken erstellen zu können erfordert aCar die Eingabe des Kilometerstandes, die Menge des getankten Benzins und die Kosten der Tankfüllung. Das App unterstützt die Verwaltung mehrerer Autos. So können mit einem Handset mehrere Autos verwaltet werden. Die Details, welche beim neuanlegen eines Autoprofils abgespeichert werden, erstrecken sich von Autotyp über das Nummernschild bis hin zur Versicherungsnummer. Neben der kostenlosen Version von aCar bietet Armond Avanes durch einen Aufpreis bzw. eine Spende von entweder 5, 10 oder $15USD die Möglichkeit weitere Funktionen in die aCar App zu integrieren. Diese beinhalten die grafische Darstellung der Statistiken, das Vergleichen der Statistiken verschiedener Autoprofile, eine Backup-Restore Funktion und die Möglichkeit die einzelnen Autostatistken im CSV Format nach Excel zu exportieren.[82]
6.3.5 Fahrtenbuch
6.3.5.1 DriversLog
Drivers Log ist ein App welches einem helfen soll Arbeit und Zeit beim Führen eines Fahrtenbuches, zu sparen. Das App ist vom Softwarehersteller Probasys und ist für 49,98 €[83] auf der Website des Herstellers zu bestellen. Das DriversLog Fahrtenbuch besteht aus zwei Kernkomponenten. Zum einen aus der Software bzw. dem App selber und zusätzlich aus dem DriversLog Online Fahzeugpool. Beide Komponenten sind im oben genannten Preis enthalten. Das App ermöglicht es gemäß den Anforderungen des Gesetzgebers ein Fahrtenbuch über das Handset zu erstellen. Um alle Fahrten gemäß den Vorgaben des Gesetzgebers erfassen zu können, sind zu Beginn verschiedene Eingaben über die Fahrt nötig. Das App unterscheidet zwischen betrieblichen und privaten Fahrten. Bei privaten Fahrten ist lediglich der Kilometerstand zu Beginn und zum Ende der Fahrt relevant. Bei betrieblichen Fahrten müssen neben dem Kilometerstand das Datum, der Zweck der Fahrt, das Reiseziel und evtl. auftretende Umwege eingetragen werden. Der Verhältnis von privaten Fahrten zu betrieblichen Fahrten wird anschaulich in Prozent gegenübergestellt. Zusätzlich können im DriversLog Online Fahrzeugpool mehrere Fahrzeuge und Fahrer angelegt und verwaltet werden. Häufig genutzte Fahrtendetails können als Templates abgespeichert werden um die Eingabe zu erleichtern. Um vor Manipulation der Fahrten zu schützen kann jeweils nur die zuletzt eingetragene Fahrt verändert werden. Bereits eingetragene Fahrten können grundsätzlich nicht direkt gelöscht werden, sondern werden durch Durchstreichen der Fahrt als gelöscht markiert. Die gesammelten Daten aller Fahrten können verschlüsselt an die DriversLog Server übermittelt werden und über ein bereitgestelltes Frontend als PDF exportiert werden. Die so erstellten Fahrtenbücher werden mit einem Fingerprint versehen um die Integrität der Daten zu bewahren.[84]
6.3.6 Verkehrsrecht
6.3.6.1 Verkehrsstrafen Katalog
Dieses App bietet eine Übersicht der am häufigsten begangenen Verkehrsstrafen in Deutschland. In den verschiedenen Kategorien findet man eine kurze Beschreibung der Verhaltensfehler und Straftaten, die Höhe des Bußgeldes, wie viele Punkte fällig werden und ob es zu einem Entzug der Fahrerlaubnis kommt. Das App wurde von Vodafone D2 GmbH und kann im Android Market kostenlos heruntergeladen werden.[85]
6.3.6.2 Verkehrszeichen (DE)
In insgesamt sieben Kategorien sind in diesem App alle Verkehrszeichen Deutschlands aufgeführt. Innerhalb einer Kategorie werden die verschiedenen Verkehrszeichen mit Bild aufgelistet. Die amtlichen Nummer ist neben einer Beschreibung ebenfalls angegeben. Das App wurde von Pocketkai entwickelt und wird im Android Market für 0,99€ zum Download angeboten.[86]
6.3.7 Fahrzeugfinder
6.3.7.1 Car Locator
Car Locator ist ein App, mit dem man die Position seines geparkten Fahrzeugs speichern kann. Per Google Maps oder dem Radar View ist es möglich sich zu dem Standort des Fahrzeugs führen zu lassen. Der Einsatz des Radar View ist vor allem sinnvoll, wenn man sich an einem Ort befindet, der von Google Maps nicht vollständig erfasst werden kann. Dies könnte zum Beispiel der Fall sein, wenn man sein Auto im Wald geparkt hat. Im sogenannten „Split View“ werden beide Darstellungsarten auf dem Bildschirm angezeigt. Drückt man den „Save Location“-Button, wird einem der Standort des Wagens als roter Punkt angezeigt, dessen Farbe man in den Settings umstellen kann. Liegt die Genauigkeit des GPS-Signals unterhalb von 16 Metern wird dies mit einer Infomeldung angezeigt. Die Darstellung des Radar Views erinnert an ein Sonar. Nähert man sich seinem Auto, wandert der rote Punkt daraufhin zur Mitte des Sonars. Im Map View wird die eigene Position durch einen grünen Punkt angezeigt. Der schwarze Strich innerhalb des Punktes gibt die Bewegungsrichtung an. Außerdem ist es auch möglich den Routenplaner von Google Maps zum Auffinden des Fahrzeugs zu nutzen. Das App unterstützt noch zwei weitere Möglichkeiten die Position des Fahrzeugs zu speichern. Einerseits kann man das Handheld einfach schütteln, andererseits kann man sich einen Bluetooth Plugin für Car Locator runterladen. Ist das Handheld mit einem Bluetoothgerät des Fahrzeugs verbunden, speichert das App dann den Standort automatisch, sobald man das Fahrzeug verlässt. Im Details-Tab sieht man die Standzeit des Autos und die Entfernung bis zu diesem. Darunter geben Pfeile an, in welcher Richtung sich das Fahrzeug befindet. Es ist auch möglich Standorte unter Favoriten zu speichern. Außerdem können Notizen und Fotos zum Standort hinzugefügt werden. Das App wurde von Edward Kim entwickelt und ist über den Android-Market für 3,99$ zu beziehen.[87]
6.3.8 Sonstiges
6.3.8.1 Speedometer
In Form eines Tachos oder in digitaler Form zeigt einem dieses App die aktuelle Geschwindigkeit an. Die Messung erfolgt per GPS und ist sehr genau, allerdings gibt es eine Verzögerung von ca. einer Sekunde aufgrund der Aktualisierungsrate. Sowohl Meilen, als auch Kilometer pro Stunde werden unterstützt. Es kann zwischen zwei verschiedenen Designes gewählt werden. Außerdem gibt es einen Tagestour- und einen Gesamtdistanzzähler. Das App wurde von BK Mobility entwickelt und wird für 0,99€ im Android Market angebote.[88]
6.3.8.2 Car Volume Adjuster
Das APP Car Volume Adjuster wurde von Great Bytes Software entwickelt und ist für 1.49€ über den Android-Market verfügbar. Das APP ist für die Verwendung im Auto konzipiert. Bei Verwendung des App wird die Lautstärkeeinstellung automatisch der Umgebungslautstärke angepasst. Befindet sich ein Auto beispielsweise auf der Autobahn entstehen laute Hintergrundgeräusche. Das App erkennt dies und erhöht automatisch die Audioausgabe des Android Handsets. Verlässt das Auto die Autobahn und die Umgebungslaustärke nimmt ab, wird die Lautstärke der Audioausgabe wieder verringert. So fallen ständige manuelle Anpassung der Lautstärke bei der Autofahrt weg.[89]
7 Fazit
Im Rahmen der Fallstudie Marktüberblick Android Apps zu Connected Cars hat sich gezeigt, dass die Erforschung intelligenter Kommunikationssysteme im Fahrzeug von den führenden Automobilhersteller mit Hochdruck vorangetrieben wird. Erst durch deren Zusammenarbeit wird es möglich eine Marktreife dieser Systeme zu erreichen und einen europaweiten Standard zu definieren.
Betrachtet man die derzeit angebotenen Android Apps wird schnell ersichtlich, dass diesbezüglich noch viel Entwicklungspotential vorhanden ist. Die Funktionen der Apps erleichtern dem Autofahrer zwar in mancher Situation das Leben, aber vergleicht man den Innovationsgrad der Apps, mit den zukünftigen Möglichkeiten der Connacted Cars, tut sich ein beachtlicher Unterschied auf. Durch eine neuartige Generation von Fahrzeugen, die miteinander kommunizieren können, wird auch der Markt der Apps zu Connected Cars neu definiert werden.
Gerade im Bereich des Infotainments und der kommerziellen Möglichkeiten, die sich aus der aktuellen Entwicklung und Forschung ergeben, ist es sehr wahrscheinlich, dass sich der Markt der Android Apps noch rege weiterentwickeln wird. Man darf also gespannt sein. Wir sind es ganz bestimmt.
8 Fußnoten
- ↑ Vgl. What is the Open Handset Alliance™ http://www.openhandsetalliance.com/oha_faq.html (30.05.2010)
- ↑ Vgl. http://www.openhandsetalliance.com/android_overview.html (30.06.2010)
- ↑ Vgl. Summary http://developer.android.com/reference/android/os/Build.VERSION_CODES.html (30.05.2010)
- ↑ Vgl. New Features http://developer.android.com/sdk/android-1.5-highlights.html (30.05.2010)
- ↑ Vgl. New Features http://developer.android.com/sdk/android-1.6-highlights.html (30.05.2010)
- ↑ Vgl. New Features http://developer.android.com/sdk/android-2.0-highlights.html (30.05.2010)
- ↑ Vgl. New Features http://developer.android.com/sdk/android-2.1.html (30.05.2010)
- ↑ Vgl. New Features http://developer.android.com/sdk/android-2.2-highlights.html#UserFeatures (30.05.2010)
- ↑ Vgl. Android Developers - Dev Guide, http://developer.android.com/guide/basics/what-is-android.html (31.05.2010)
- ↑ Vgl. Android Developers - SDK, http://developer.android.com/sdk/index.html (31.05.2010)
- ↑ Vgl. Android Market, http://www.android.com/market/#app=com.epocrates (31.05.2010)
- ↑ Vgl. Android Market Developer Distribution Agreement - Google Takedowns, http://www.android.com/us/developer-distribution-agreement.html (31.05.2010)
- ↑ Vgl. 20 Minuten Online - Sicherheitsrisiko Google-Handys (Januar 2010), http://www.20min.ch/digital/dossier/google/story/Sicherheitsrisiko-Google-Handys-12031603 (31.05.10)
- ↑ Vgl. derStandart - Orange Österreich lehnt "Nexus One" wegen Privacy-Bedenken ab (Januar 2010), http://derstandard.at/1262209078397/Orange-Oesterreich-lehnt-Nexus-One-wegen-Privacy-Bedenken-ab (31.05.2010)
- ↑ Fraunhofer ESK, Car-to-Roadside Kommunikation (April 2010), http://www.esk.fraunhofer.de/projekte/automotive/c2r.jsp (10.06.2010)
- ↑ Dipl.Ing. Tibor Farkas, Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme (S. 2), http://www1.gi-ev.de/fachbereiche/softwaretechnik/ase/pdf/Muenchner_Kreis_2008_Farkas-AutomotiveSoftwareEngineering.pdf (10.06.2010)
- ↑ Vgl. BMW ConnectedDrive - BMW Online, http://www.bmw.com/com/en/insights/technology/connecteddrive/online_google.html (10.06.2010)
- ↑ Dipl.Ing. Tibor Farkas, Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme (S. 2), http://www1.gi-ev.de/fachbereiche/softwaretechnik/ase/pdf/Muenchner_Kreis_2008_Farkas-AutomotiveSoftwareEngineering.pdf (10.06.2010)
- ↑ Vgl. Stephan Eichler S.1 / I.INTRODUCTION
- ↑ Vgl. Stephan Eichler S.1 / II. INTER-VEHICLE COMMUNICATION USING WAVE
- ↑ Vgl. Dr. Michele Weigle S.8
- ↑ Vgl. GSM - Global System for Mobile Communications http://www.elektronik-kompendium.de/sites/kom/0910181.htm (02.06.2010)
- ↑ Vgl. What does GSM offer?http://www.gsmworld.com/technology/gsm/index.htm (02.06.2010)
- ↑ Vgl. GPRS - General Packet Radio Service http://www.elektronik-kompendium.de/sites/kom/0411241.htm (02.06.2010)
- ↑ Vgl. Übertragungstechnik http://www.elektronik-kompendium.de/sites/kom/0910171.htm (02.06.2010)
- ↑ Vgl. CDMA-Grundlagen http://www.elektronik-kompendium.de/sites/kom/0910231.htm (03.06.2010)
- ↑ Vgl. W-CDMA - Wideband Code Division Multiple Access http://www.elektronik-kompendium.de/sites/kom/0910231.htm (03.06.2010)
- ↑ Vgl. Übertragungsgeschwindigkeit http://www.elektronik-kompendium.de/sites/kom/0601231.htm (03.06.2010)
- ↑ Vgl. Eike Gutt S.9
- ↑ Vgl. Eike Gutt S.16
- ↑ Vgl. Eike Gutt S.13
- ↑ Vgl. Eike Gutt S.20
- ↑ Vgl. Eike Gutt S.19
- ↑ Vgl. Eike Gutt S.4
- ↑ Vgl. Apple Announces iPhone 2.0 Software Beta http://www.apple.com/pr/library/2008/03/06iphone.html (07.06.20010)
- ↑ Vgl.Apple Keynote April 2010 http://events.apple.com.edgesuite.net/1006ad9g4hjk/event/index.html
- ↑ Vgl. Androlib - Amount of new applications by month, http://www.androlib.com/appstats.aspx (09.06.2010)
- ↑ Vgl. Android Market Developer Distribution Agreement - Marketing Your Product, http://www.android.com/us/developer-distribution-agreement.html (09.06.2010)
- ↑ Vgl. Androlib - Distribution of free and paid apps in Android Market, http://www.androlib.com/appstatsfreepaid.aspx (09.06.2010)
- ↑ Vgl. Android Market-Hilfe - Transaktionsgebühren, http://market.android.com/support/bin/answer.py?answer=112622 (09.06.2010)
- ↑ Vgl. Android Market-Hilfe - Supported locations for merchants, http://market.android.com/support/bin/answer.py?answer=112622 (09.06.2010)
- ↑ Vgl. comScore Reports February 2010 U.S. Mobile Subscriber Market Share, http://www.comscore.com/Press_Events/Press_Releases/2010/4/comScore_Reports_February_2010_U.S._Mobile_Subscriber_Market_Share (10.06.2010)
- ↑ Vgl. TecZilla - Androiden vermehren sich schneller (April 2010), http://www.teczilla.de/androiden-vermehren-sich-schneller/10620 (10.06.2010)
- ↑ NPD Group - Android Shakes Up U.S. Smartphone Market (Mai 2010), http://www.npd.com/press/releases/press_100510.html (10.06.2010)
- ↑ Vgl. Computerworld - Android to grab No. 2 spot by 2012, says Gartner (Oktober 2009), http://www.computerworld.com/s/article/9139026/Android_to_grab_No._2_spot_by_2012_says_Gartner (10.06.2010)
- ↑ wallstreet:online - Android überholt iPhone bei Web-Traffic (April 2010), http://www.wallstreet-online.de/nachrichten/nachricht/2937314-usa-android-ueberholt-iphone-bei-web-traffic.html (10.06.2010)
- ↑ Vgl. Handelsblatt - Android schlägt iPhone im März (April 2010), http://blog.handelsblatt.com/webwatcher/2010/04/28/android-schlgt-iphone-im-mrz/ (10.06.2010)
- ↑ Werben & Verkaufen GmbH - Mobile Apps (September 2009), http://www.wuv.de/w_v_infocenter/specials/w_v_serie_mobile_internet/mobile_apps (10.06.2010)
- ↑ Vgl. COMeSafety - Approach, http://www.comesafety.org/index.php?id=23 (03.06.2010)
- ↑ Vgl. COMeSafety - The COMeSafety project at a glance, http://www.comesafety.org/index.php?id=4 (03.06.2010)
- ↑ Vgl. WirtschaftsBlatt - Was Autos miteinander zu besprechen haben (Mai 2008), http://www.wirtschaftsblatt.at/home/327659/index.do (03.06.2010)
- ↑ Vgl. C2C-CC - Mission & Objectives, http://www.car-to-car.org/ (03.06.2010)
- ↑ Vgl. COMeSafety - Figure 2: New Process: Actors and Tasks, http://www.comesafety.org/index.php?id=23 (03.06.2010)
- ↑ Vgl. SimTD, http://www.simtd.de/index.dhtml/104c14f7c465fb4540ln/-/deDE/-/CS/-/ (03.06.2010)
- ↑ SimTD, http://www.simtd.de/index.dhtml/134c14f7c92c0c4544ju/-/deDE/-/CS/-/Testfeld_Deutschland (03.06.2010)
- ↑ Network on Wheels, http://www.network-on-wheels.de/downloads/overview_de.pdf (03.06.2010)
- ↑ Vgl. SeVeCom - Security on the Road, http://www.sevecom.org/index.html (03.0.2010)
- ↑ Tobias Hahn, BMW Group (Oktober 2010), https://www.press.bmwgroup.com/pressclub/p/de/pressDetail.html?outputChannelId=7&id=T0005351DE&left_menu_item=node__2375 (03.06.2010)
- ↑ BMW ConnectedDrive - Overview, http://www.bmw.com/com/en/insights/technology/connecteddrive/overview.html (03.06.2010)
- ↑ BMW ConnectedDrive - Driver Assistance, http://www.bmw.com/com/en/insights/technology/connecteddrive/vehicletovehicle.html (03.06.2010)
- ↑ Vgl. BMW Group - Informationsaustausch zwischen Fahrzeugen (Oktober 2008), https://www.press.bmwgroup.com/pressclub/p/de/pressDetail.html?outputChannelId=7&id=T0005351DE&left_menu_item=node__2375 (03.06.2010)
- ↑ Vgl. IEEE P802.11 - Task Group p - MEETING UPDATE (Mai 2010), http://www.ieee802.org/11/Reports/tgp_update.htm (09.06.2010)
- ↑ TecDay Safety 2009 - Presse-Information (S. 12), www.daimler.com/Projects/c2c/channel/documents/1719055_PM_ESF_2009_d.rtf (09.06.2010)
- ↑ VDA Jahresbericht 2009 (S. 196), http://www.vda.de/de/downloads/636/ (09.06.2010)
- ↑ Vgl. Gute Fahrt - Vernetzt in Richtung Zukunft, http://www.gute-fahrt.de/gfo/gf_artikel/show.php3?id=1726&subnav=2&nodeid=85&PHPSESSID=elbueigbmyjxn (09.06.2010)
- ↑ C2C-CC - Use case: Avoidance of traffic jams, http://www.car-to-car.org/index.php?id=175&L=jqnnjvkailnwrpd (09.06.2010)
- ↑ Straßenbaustellen in Hamburg, http://www.hamburg.de/baustellen-hamburg/294090/baustellen-in-hamburg.html (09.06.2010)
- ↑ C2C-CC - Use case: Warning of roadworks, http://www.car-to-car.org/index.php?id=174&L=mbgiqdmn (09.06.2010)
- ↑ Vgl. Gute Fahrt - Vernetzt in Richtung Zukunft, http://www.gute-fahrt.de/gfo/gf_artikel/show.php3?id=1726&subnav=2&nodeid=85&PHPSESSID=elbueigbmyjxn (09.06.2010)
- ↑ Persönliche Mitteilung von Gerhard Noecker vom 07.06.2010
- ↑ Persönliche Mitteilung von Dipl.-Ing. Josef Jiru vom 02.06.2010
- ↑ Persönliche Mitteilung von Dr.-Ing. Karl Oskar Proskawetz vom 02.06.2010
- ↑ Vgl. http://www.alk.eu.com/de/copilot/android/ (08.06.2010)
- ↑ Vgl. http://www.alk.eu.com/de/buynow/copilot/ (08.06.2010)
- ↑ Vgl. Funktionen & Nutzen http://www.androidpit.de/de/android/tests/test/182297/CoPilot-Live-Navigation-D-A-CH (08.06.2010)
- ↑ Vgl. Navigon Shop http://www.navigon.com/portal/de/shop/software/familie.html?produktFamilieId=22910 (08.06.2010)
- ↑ Vgl. Funktionen http://www.navigon.com/portal/de/produkte/navigationssoftware/mobile_navigator_android.html (08.06.2010)
- ↑ Vgl. TrafficDroyd http://www.trafficdroyd.com (11.06.2010)
- ↑ Vgl. GoTraffic http://www.androidpit.de/de/android/tests/test/391251/GoTraffic (10.06.2010)
- ↑ Vgl. Using the Car Home application http://search.vzw.com/?do=viewdoc&id=27891&supportview=1&p=-1 (12.03.2010)
- ↑ Vgl. Mileage, Android App Review http://androidheadlines.com/2010/04/mileage-android-app-review.html (10.06.2010)
- ↑ Vgl. aCar http://www.zonewalker.com/acar#introduction (11.06.2010)
- ↑ Vgl. Preis für die Nutzung der DriversLog Software http://www.driverslog.de/fahrtenbuch/preise.html (12.06.2010)
- ↑ Vgl. Leistungsumfang http://www.driverslog.de/fahrtenbuch/index.html (12.06.2010)
- ↑ Vgl. Androidpit - Verkehrsstrafen Katalog, http://www.androidpit.de/de/android/market/apps/app/eu.reply.sytelgmbh.android.penalty/Verkehrsstrafen-Katalog (12.06.2010)
- ↑ Vgl. Androidpit - Verkehrszeichen (DE), http://www.androidpit.de/de/android/market/apps/app/kai.Verkehr/Verkehrszeichen-DE (12.06.2010)
- ↑ Vgl. Androidpit - Testbericht, http://www.androidpit.de/de/android/tests/test/391389/Car-Locator-Ey-Mann-wo-is-mein-Auto (11.06.2010)
- ↑ Vgl. Androidpit - Speedometer, http://www.androidpit.de/de/android/market/apps/app/at.abraxas.tachometer/Speedometer (12.06.2010)
- ↑ Vgl. Car Volume Adjuster https://www.appstorehq.com/carvolumeadjuster-android-174743/app (10.06.2010)
9 Literatur- und Quellenverzeichnis
| Autor / Werk | Quelle |
|---|---|
| Dr. Michele Weigle: Standards:WAVE / DSRC / 802.11p | http://www.cs.odu.edu/~mweigle/courses/cs795-s08/lectures/5c-DSRC.pdf Stand 08.06.2010 |
| Eike Gutt: Long Term Evolution, Neue Dimension mobiler Breitbandnutzung - Eine technische Einführung | http://www.ltemobile.de/uploads/media/LTE_Einfuehrung_V1.pdf Stand 12.04.2010 |
| Stephan Eichler: Performance Evaluation of the IEEE 802.11p WAVE Communication Standard | http://www.lkn.ei.tum.de/forschung/publikationen/dateien/Eichler2007PerformanceEvaluationofthe.pdf Stand: 08.06.2010 |

