Mobiles Internet - Wie nutzbar sind mobile Dienste?
Aus Winfwiki
| Name des Autors: | Patrick Heinke |
| Titel der Arbeit: | "Mobiles Internet - Wie nutzbar sind mobile Dienste?" |
| Hochschule und Studienort: | FOM Düsseldorf |
1 Einleitung
Bis vor einigen Jahren galt der Satz „Jederzeit und überall verfügbar“ lediglich für Mobilfunkdienste wie Telefonie und SMS. Mit der Verschmelzung der beiden wichtigsten Innovationszweige, dem Internet und dem digitalem Mobilfunk ist seit einigen Jahren ein Markt im Aufbau, der zukünftig für Millionen von Menschen selbstverständlich und alltäglich sein wird.
Auch durch den kommerziellen Anreiz werden die neuen Einsatzmöglichkeiten in vielen innovativen Produkte umgesetzt, ein weiterer Schritt Richtung ubiquitous computing[1] wird in Form von Location Based Services aufgebaut.
Diese Hausarbeit befasst sich mit den wichtigen Randbedingungen, wie Zugangsmöglichkeiten, mobilen Endgeräten und dessen Schwerpunkten. Die sich darauß ergebenden Vor- und Nachteilen werden bezogen auf die aktuellen mobilen Dienste betrachtet. Schlussendlich soll die Kernfrage "Wie nutzbar sind mobile Dienste zum heutigen Zeitpunkt?" beantwortet werden.
1.1 Entstehung
Die Idee vom mobilen Internet ist wahrscheinlich so alt wie das Internet als modernes Medium für die Massen. Jeder hat sich sicherlich irgendwann schon einmal gewünscht, den enormen Wissensschatz und die grenzenlosen Unterhaltungsmöglichkeiten des Internets immer bei sich tragen zu können.
Musik, Videos, Spiele oder Wissensprogramme (Lexika oder Ähnliches) auf dem Mobiltelefon bereiteten den nächsten Schritt vor, weg von statischen Inhalten, die speziell für das Endgerät aufbereitet und manuell auf das Endgerät kopiert werden mussten, hin zum dynamischen tagesaktuellen Web, mit all seinen Vorzügen.
Einige fehlgeschlagene Aktionen in der Vergangenheit dokumentieren die Schwierigkeit, mobiles Internet der breiten Masse adäquat zur Verfügung zu stellen. Hürden mussten auf Seiten der Endgeräte, auf Seiten der Netz-Infrastruktur, sowie aus betriebswirtschaftlichen Aspekten genommen werden.
Die erste große mobile Internet-Offensive in Form von WAP scheiterte an diesen Punkten. WAP war ein Gemeinschaftsprojekt der Firmen Eriscsson, Motorola, Nokia und Openwave und hatte zum Ziel Internetinhalte für langsamere Übertragungsraten, längere Antwortzeiten im Mobilfunk, sowie kleinen Handydisplays verfügbar zu machen. Leider wurde verpasst, die Inhalte- und Service-Industrie in die Spezifikation zu involvieren. Aus Endkundensicht gab es zu wenig Inhalte, die Darstellung war nicht zeitgemäß und der dafür zu zahlende Preis nicht angemessen.
Der aktuell erfolgreichste mobile Datendienst der Welt i-mode (über 60 Millionen Nutzer weltweit) wurde 2002 in Deutschland bei E-Plus eingeführt und nach mäßigem Erfolg im Jahre 2007 wieder eingestellt. i-mode wurde 1999 in Japan eingeführt und zählt alleine dort über 50 Millionen Nutzer. Der Erfolg von i-mode resultierte darin, dass Content-Anbieter an den Einnahmen beteiligt werden, was zu einer breiten Marktakzeptanz auf Anbieter- und Kundenseite führte.
1.2 Abgrenzung - mobil und drahtlos
Der Begriff mobile Kommunikation ist nicht gleichzusetzen mit drahtloser Kommunikation. Ein stationärer PC welcher über 802.11g (WLAN) ins heimische Netzwerk eingebunden ist, hat nichts mit mobiler Kommunikation zu tun.
Ein Notebook hingegen, welches zum Beispiel in einem Hotel über LAN oder ISDN eine Verbindung ins Internet herstellt und zum Abrufen von E-Mails genutzt wird, fällt unter die Begrifflichkeit Mobile Kommunikation, bzw. mobiles Internet.
Ebenfalls kann von mobiler Kommunikation gesprochen werden, wenn ein stationärer PC in einem Internetcafe zum Surfen genutzt wird[2] Die Unterscheidung zwischen drahtlos und mobil bedeutet also: Drahtlose Funknetze sind für ortsfeste oder gelegentlich langsam bewegte Endgeräte in einem eingeschränkten Radius, wie z.B. ein WiFi unterstütztes Notebook, gedacht. Systeme wie Bluetooth, WLAN und alle drahtlosen lokalen Netze, inklusive WiMAX gehören zu dieser Klasse. Abgrenzend dazu ermöglichen Funknetze, wie GSM, GPRS und UMTS hohe Bewegungsgeschwindigkeiten, sind bei hoher Geschwindigkeit aber bisher auf relativ geringe Übertragungsraten der Funkschnittstelle beschränkt.
Entsprechend besteht auch heute noch eine negative Korrelation zwischen Mobilität und Bandbreite (Abb. 1).
Da Notebooks nahezu identische Merkmale wie stationäre PCs aufweisen - betrachtet man sich die Betriebssystem- und Softwarearchitektur - wird diese Form des mobilen Internets nicht explizit in dieser Hausarbeit beleuchtet.
1.3 Definition – Mobile Computing
„Leichte, tragbare aber dennoch leistungsfähige Rechner werden drahtlos vernetzt und transparent in Kommunikations- und Informationsinfrastrukturen eingebunden“[3].
Dabei hängen Art und Umfang der Mobilität ab:
- vom genutzten Endgerät, dessen Performance und Laufzeit
- von der Flächendeckung der genutzten Infrastruktur
- von der Reichweite des drahtlosen Zugangs und
- von der Erreichbarkeit von Zugangspunkten (drahtlos oder drahtgebunden)
2 Funkzugangstechniken
Die Art des Internetzugangs ist ein wichtiger Grundpfeiler für die Nutzung von mobilem Internet. Technologien, wie zum Beispiel GPRS, UMTS oder WLAN bieten indiviudelle Leistungsmerkmale und lassen sich entsprechend in unterschiedlichen Szenarien einsetzen.
2.1 GSM
GSM ist ein, 1992 in Europa, durch die ETSI definierter Standard der zweiten Mobilfunkgeneration („2G“), der zum damaligen Zeitpunkt verschiedene, überwiegend analoge Mobilfunkstandards der ersten Generation ablöste. Das GSM-Netz in Deutschland arbeitet mit GSM-900 (D-Netze) und GSM-1800 (E-Netze) und ist mit einem aktuellen Marktanteil von 88,5% (Stand: 3, Quartal 2008) der weltweit meist genutzte digitale Mobilfunkstandard[4].
GSM baut auf einer funkzellenbasierten Infrastruktur auf, welche durch GSM-Basisstationen gebildet wird. Die Übertragungsgeschwindigkeit beträgt 9,6 kBit/s, welche für Sprachdaten und Textnachrichten ausreichend ist.
Eine nennenswerte Datenübertragungstechnologie wurde in Form von HSCSD implementiert, welche mit Hilfe von Kanalbündelung (ähnlich ISDN) eine Übertragungsgeschwindigkeit von 57,6 kBit/s erreicht. GSM arbeitet leitungsvermittelnd: Zwischen zwei Teilnehmern wird ein exklusiver Kanal geschaltet, welcher eine konstante Bandbreite und Verzögerungszeit aufweist. Bei der Nutzung mobiler Datendienste erweist sich die statische Reservierung von Kanälen als Nachteil, da die Bandbreite nicht an das Nutzungsverhalten angepasst werden kann und somit Kosten für die Reservierung nicht genutzter Bandbreite entstehen[5].
2.1.1 GPRS und EDGE
In den 80´er Jahren war die Sprachübertragung die wichtigste Anwendung und Anforderung für drahtgebundene und mobile Netzwerke. GSM wurde entsprechend auf diesen Fokus hin konzipiert und optimiert. Seit Mitte/Ende der 90´er Jahre rückte das Internet mehr und mehr in den Fokus mobiler Datendienste, entsprechend musste das bestehende GSM-Netz ausgebaut werden. GPRS setzt auf den GSM-Standard und erweitert diesen um eine effiziente paketorientierte Datenübertragung. Anwendungen, wie das Surfen im Internet, nutzen die zur Verfügung stehende Bandbreite immer nur stoßweise, nämlich dann, wenn gerade eine Seite geladen wird. Da die Übertragungskapazität der Luftschnittstelle sehr begrenzt ist, wurde GPRS mit Fokus auf eine effektive Leitungsausnutzung entwickelt. Weitere Vorteile von GPRS sind:
- Nutzung vorhandener Infrastruktur: Kein Bau von neuen Basisstationen.
- höhere Datenraten als bei GSM: GPRS erreicht in der Praxis Datenraten bis zu 56 kbit/s.
- volumenbasierte Abrechnung, dank Paketvermittlung,
- damit ist „Always On-Funktionalität“ möglich.
- schneller Verbindungsaufbau: Einwahl GPRS < 5 Sek., GSM < 20 Sek.
- keine Verbindungsabbrüche beim Zellwechsel: Logische Verbindung bleibt erhalten, unabhängig von physischer Verbindung[6].
GPRS wird heutzutage von allen deutschen Mobilfunkanbietern angeboten und stellt heute quasi die Basisversorgung für mobile Datendienste dar. Mit der Einführung von GPRS war es das erste Mal möglich, mobiles Internet einigermaßen effektiv und kostengünstig zu nutzen.
Die Erweiterung von GPRS nennt sich EDGE und hat zusätzliche Anforderungen an die bestehende Infrastruktur. Der Ausbau von EDGE ist im T-Mobile-Netz seit Mai 2008 abgeschlossen und bezieht sich überwiegend auf ländliche Gebiete, wo kein UMTS-Ausbau geplant oder möglich ist[7]. Die anderen Provider werden den Netzausbau voraussichtlich bis Ende 2009 abgeschlossen haben.
In der Praxis erreicht EDGE Datenraten bis zu 230 kbit/s und ist seit 2007 bei allen Mobilfunkprovidern verfügbar.
2.2 UMTS
Der Mobilfunkstandard der dritten Generation (3G) vereinigt die Eigenschaften des leitungsvermittelnden Sprachnetzwerks mit den denen des paketvermittelnden Datennetzwerks.
Im normalen Betrieb werden Bruttodatenübertragungsraten von 384 kbit/s im Up- und Downlink erreicht.
UMTS nutzt teilweise Techniken und Verfahren der alten GSM-Technik (zum Beispiel das Konzept der Basisstationen und übergeordneten Controllern), aber ersetzt oder erweitert auch vorhandene Techniken (Zugang über W-CDMA, statt wie bei GSM über Zeit- und Frequenzmultiplex)[8].
Entscheidender Punkt der 3G-Netze ist die flächendeckende Verfügbarkeit und die ist bei keinem der vier großen Mobilfunkanbieter (T-Mobile, Vodafone, E-Plus, o2) zum jetzigen Zeitpunkt gegeben. Es folgen exemplarisch zwei Ausschnitte der UMTS-Verfügbarkeit im T-Mobile-Netz für die Bundesländer NRW und Bayern.
Die Darstellungen zeigen die Probleme und Herausforderungen der Mobilfunkbetreiber im Bezug auf flächendeckende Verfügbarkeit der Breitbanddienste. T-Mobile versorgt laut eigenen Angaben über 80% der Bevölkerung mit UMTS. Dies bezieht sich aber nicht auf die Flächendeckung, entsprechend fallen Reisende unterwegs häufig zurück ins langsame GSM-Netz und können für den mobilen Datenzugriff nur die vergleichsweise langsamen Technologien GPRS und EDGE nutzen.
2.2.1 HSPA
HSDPA (auch 3.5G genannt) ist eine im Downlink angesiedelte Erweiterung des UMTS-Standards und wurde im Rahmen von Release 5 UMTS 3GPP definiert. HSDPA erreicht unter Laborbedingungen bis zu 14,6 MBit/s, unter realen Bedingungen momentan bis zu 3,6 MBit/s. Im Gegensatz zu UMTS hält HSDPA keinen dezierten Kanal vor, der eine konstante Bandbreite garantiert. Das Entfallen dieses Kanals geht mit einer dynamischen Bandbreitnutzung und den deutlich höheren Übertragungsraten einher. Echtzeitdienste, wie Videostreaming oder VoIP werden damit in Einzelfällen zum Problem, nämlich dann, wenn sich viele Teilnehmer die aktuelle Zelle teilen müssen.
Entsprechend hängt die realistische HSDPA-Nutzung von folgenden Faktoren ab:
- Empfangsbedingunen
- Anzahl der gleichzeitigen HSDPA-Nutzer in einer Zelle
- Anzahl der Nutzer von Dedicated Channels für Sprach- und Videotelefonie
- Bandbreite der Zelle an das Netzwerk
- Verfügbare Geschwindigkeit der Gegenstelle (Web Server, oder Ähnliches [10])
HSUPA erweitert den Uplink des UMTS-Standards und wurde im Rahmen von Release 6 UMTS 3GPP definiert. Es werden theoretische Datenraten im Upload von 5,8 MBit/s erreicht, meist werden in der Praxis aber nicht mehr als 1,5 MBit/s erreicht. Der Schwerpunkt der HSUPA-Spezifikation liegt auf der Unterstützung von QoS-Diensten, wie Mobile TV, Interactive Webbrowsing, FTP-Diensten oder Voice- und Video over IP. Der HSUPA-Ausbau hat in Deutschland Mitte 2007 begonnen und soll bis Ende 2009 abgeschlossen sein[11]).
2.2.2 Vorteile von UMTS gegenüber GPRS
Offensichtlichster Vorteil von UMTS ist die höhere Bandbreite, von 380 kbit/s (Brutto) gegenüber ca. 50 kbit/s (Netto) bei GPRS.
Bei GPRS-Nutzung entstehen mitunter lange Verzögerungen, weil Ressourcen beim Datentransfer ständig neu zugewiesen werden müssen. Dies ist bei UMTS nicht mehr der Fall, da ein zusätzlicher dedizierter Kanal reserviert wird, der je nach Gebrauch dynamisch genutzt werden kann und bei Nicht-Nutzung vorhandene Ressourcen für andere Stationen freigibt. Während der Zellwechsel bei GPRS mit einer Unterbrechung von 1-3 Sekunden einhergeht, findet dieser Handover bei UMTS für das Endgerät transparent statt[12].
2.2.3 Vergleich UMTS und WLAN
Galten die Systeme WLAN und UMTS vor einigen Jahren noch als Konkurrenten, haben beide Systeme mittlerweile Ihre Einsatzgebiete aufgeteilt und ergänzen sich somit sinnvoll.
Wireless LAN wird aufgrund der geringen Reichweite überwiegend ortsbezogen und temporär genutzt, zum Beispiel zu Hause (als kabelloser Anschluss für stationäre Endstationen) oder an Flughäfen, Hotels oder Restaurants als Hotspot. Dabei werden Nettodatenraten bis zu 74 MBit/s bei einer maximalen Reichweite von ca. 250 Metern im Freien erreicht (802.11.n[13]). Hotspots haben das Problem, dass Sie abgehört werden können (Sicherheit) und dass kein einheitliches Zahlungsmodell etabliert ist. WLAN ist lizenzfrei und kann daher theoretisch von jedem genutzt werden.
UMTS hingegen kann in Städten fast flächendeckend genutzt werden und ermöglicht durch das Fallback-Szenario auf GPRS eine fast omnipräsente Internetnutzung. Dieser Vorteil wird erkauft durch die vergleichsweise hohen Gebühren und langsame Geschwindigkeit. Dieser Punkt wird in den nächsten Jahren durch den HSPA-Ausbau voraussichtlich weiter relativiert. HSPA-Datenraten sollen dann im Stadtbereich bei bis zu 14,4 MBit/s liegen, was für den heutigen Anwendungsbereich absolut ausreichend ist. Eingeschränkt wird die Nutzung nur durch weitere Teilnehmer, die ebenfalls Sprach- und Datendienste nutzen und sich das Medium teilen müssen. Das flächendeckende Konzept von UMTS ermöglicht eine tatsächliche mobile Nutzung, zum Beispiel im Auto oder in der Bahn. Einzelne Zellen können sehr groß sein (> 1 km) und Zellen untereinander ermöglichen zusätzlich eine reibungslose Übergabe (Handover) des Mobilfunkteilnehmers[14].
2.3 Zukünftige Technologien
In der Entwicklung und zum Teil bereits im Produktiveinsatz sind die beiden Technologien WiMAX und LTE. Der Überbegriff WiMAX bezeichnet eine Anzahl von Funksystemen und wird nach dem IEEE-Standard 802.16 genutzt. WiMAX-Netze können das vorhandene GSM/UMTS-Netz erweitern, aber auch im Heimbereich als WLAN-Alternative eingesetzt werden. IEEE 802.16e-2005 oder WiMAX Mobile nennt sich der 2005 durch die IEEE verabschiedete Standard für mobiles Internet. Im Gegensatz zu anderen WiMAX-Technologien beherrscht WiMAX Mobile den Wechsel der Funkzelle im laufenden Betrieb und empfiehlt sich damit für mobile Datennutzung. In der Praxis sollen Datenraten bis zu 108 MBit/s erreicht werden bei einer maximalen Zellgröße von 50 km. Endgeräte müssen WiMAX unterstützen, entsprechend gering ist die Verbreitung im deutschen Raum[15].
Während WiMAX im weiteren Sinne als eine Art Nachfolger von WLAN bezeichnet werden kann, wird der Nachfolger von UMTS mit hoher Wahrscheinlichkeit LTE heißen. Super 3G oder auch 3.9G, wie LTE ebenfalls genannt wird, wird im Rahmen des Projekts 3GPP wurde 2006 erstmals vorgestellt. LTE wurde auf Basis der Annahme konzipiert, dass der zukünftige Bedarf an mobilen Internetdiensten weiter steigen wird. Entsprechend finden sich dort viele Technologien, die eine höhere Datenrate und geringere Latenzzeit einem großen Nutzerkreis zur Verfügung stellen können. Somit soll VoIP, Videotelefonie oder Onlinegaming ohne Einschränkungen möglich sein. Momentan schafft der LTE-Chip eine Datenrate von 60 MBit/s downstream und 20 MBit/s im upstream. Die vorhandene Infrastruktur kann zu 85% weiterverwendet werden, weshalb ein Upgrade zu LTE für Mobilfunkanbieter deutlich kostengünstiger sein könnte, als der Wechsel zu WiMAX. Die ersten Endgeräte werden 2010 erwartet[16].
2.4 Kosten
Die Preise für mobilen Internetzugang sind in den letzten Jahren drastisch gefallen. Zahlte man vor einigen Jahren noch über einen Euro je übertragenes MB, so bieten alle Anbieter mittlerweile Volumentarife zu überschaubaren Preisen an.
Die Tarifangebote lassen sich dabei grob zwischen Vielnutzer und Gelegenheitsnutzer unterscheiden. Viele Tarifmodelle werden als „Flatrate“ verkauft. Diese enthalten meist ein bestimmtes Datenvolumen (zwischen 5 und 10 GB), nach dessen Verbrauch die nutzbare Geschwindigkeit stark eingeschränkt wird (meist auf GPRS-Geschwindigkeit, also ca. 56 kbit/s). Der Preis dieser Volumentarife liegt zwischen 25 € und 40 €.
Was sich leider nicht geändert hat, sind die Kosten der Internetnutzung im Ausland. Surft man im Ausland mit den Standardeinstellungen, bezahlt man bei manchen Anbietern bis zu 40 € pro übertragenes MB, die jahrelangen Bemühungen der EU diese Kosten zu deckeln, haben sich noch nicht durchgesetzt. Mittlerweile bieten viele Anbieter temporäre Zugänge, sogenannte Web-Sessions an, die sich tagesweise buchen lassen und dabei zwischen 15 und 30 € kosten.
Neben dem richtigen Tarif, spielt auch die Netzwahl eine wichtige Rolle. T-Mobile, Vodafone und o2 bieten beispielsweise HSPA in ihren Netzen an, bei E-Plus fällt man auf das langsamere UMTS zurück. Auch die Netzabdeckung fällt bei E-Plus deutlich geringer aus. An den Preisen der verschiedenen Mobilfunk-Discounter lässt sich so häufig schon erkennen, welcher der vier großen Netzbetreiber dahinter steckt.
Für Gelegenheitsnutzer bieten sich Tagesflatrates an, welche bereits ab 2, 50 € buchbar sind. Alternativ bieten auch einige Prepaid-Angebote günstige Datentarife für Gelegenheitsnutzer[17].
3 Mobile Endgeräte
Waren mobile Endgeräte vor einigen Jahren anhand von Alleinstellungsmerkmalen noch eindeutig unterscheidbar (Mobiltelefon zum telefonieren; MP3-Player zum Musik hören; Video-Player, zum Videos schauen; Palm/PocketPC als digitale Adressbuch- und Kalenderverwaltung; Blackberry zum Empfang von E-Mails; DigiCam zum Fotos machen, Navigationsgerät zum Navigieren, Diktiergerät für Sprachaufnahmen), so kann auch in diesem Bereich eine zunehmende Verschmelzung der unterschiedlichen Technologien und Schwerpunkte ausgemacht werden.
Moderne Mobiltelefone können zum Teil alle oben genannten Teilbereiche mit wenigen Abstrichen nachbilden, entsprechend groß und unterschiedlich ist auch die Auswahl an Plattformen, die für mobile Datendienste angeboten werden.
Die Mobilität setzt Endgeräten physische Grenzen, wie zum Beispiel bei Ausmaßen und Gewicht. An diese Grenzen gekoppelt sind entsprechende Funktionen, die nur eingeschränkt abgebildet werden können. Zum Beispiel wird eine hohe Akkulaufzeit mit höherem Gewicht bezahlt, entsprechend sind die Hersteller dieser Geräte darauf ausgerichtet das Gleichgewicht zwischen Funktionsumfang und Mobilität zu halten.
Allen Geräten ist gemein, dass an sie besondere Anforderungen gestellt werden, wenn es um das Darstellen und Verarbeiten von mobilen Diensten geht:
- Plattform
- Darstellung,
- Bedienung,
- Laufzeit,
- Erweiterbarkeit,
- Performance und
- Netzzugangstechniken.
3.1 Gängige mobile Endgeräte
Trotz der oben genannten Verschmelzung mobiler Endgeräte lassen sich einige Hauptgruppen identifizieren, die jeweils im Kern unterschiedliche Einsatzbereiche und Nutzergruppen haben. Das Mobiltelefon wird in erster Linie zum Telefonieren genutzt, entsprechend klein und ausdauernd ist dieses. Der Pocket PC (früher auch Palm-Geräte) erfüllt primär geschäftliche Anforderungen, wie Kalender- und Aufgabenverwaltung, sowie Messaging. Diese Geräte sind größer als Mobiltelefone und teilweise mit einer vollwertigen Tastatur ausgestattet. Der gesamte Funktionsumfang ist deutlich umfangreicher, da in den letzten Jahren neue Anforderungen, wie das mobile Internet, hinzugekommen sind. Die erste nennenswerte Maschine zum mobilen E-Mail-Empfang stammt von der Firma RIM und nennt sich Blackberry. Diese Geräteklasse ist fast immer mit vollwertiger Tastatur ausgestattet und bietet besondere Funktionen Firmendaten zu schützen (u.a. verschlüsselter Datentransfer und Fernwartung). Auch hier ist festzustellen, dass RIM mittlerweile ebenfalls Privatkunden erreichen möchte, was sich in Form, Qualität und Nutzungsweise der Endgeräte widerspiegelt (RIMs Blackberry Storm hat anstatt einer Tastatur einen Touchscreen und nähert sich damit dem Anwenderkreis des Apple iPhone[18]). Schlussendlich Apples iPhone, welches dem Anwender einen möglichst breites Programmangebot zur Verfügung stellt. Hauptaugenmerk liegt beim iPhone dabei auf intuitiver Bedienung und großem Spaßfaktor bei der Bedienung.
Die folgende Tabelle stellt die verschiedenen Eigenschaften dieser Geräteklassen gegenüber und verdeutlicht damit die Schwerpunkte, samt resultierender Vor- und Nachteile.
| Mobiltelefon Nokia E60[19] | Pocket PC HTC Touch Pro[20] | RIM Blackberry Bold[21] | Apple iPhone 3G[22] | |
| Betriebssystem | Symbian S60 3rd OS v9.1 | Windows Mobile 6.1 | Eigenentwicklung | Apple OS X |
| Display (Zoll) | Klein, 1,8“ | Mittel, 2,8“ | Mittel, 2,8“ | Groß, 3,5“ |
| Auflösung (Pixel) | Mittel, 352 x 416, kein Touchscreen | Hoch, 640 x 480, Touchscreen | Mittel, 480 x 320, kein Touchscreen | Mittel, 480 x 320, Touchscreen |
| Eingabe | Handytastatur | QWERTZ-Tastatur & Touch-Bedienung | QWERTZ-Tastatur | Touch-Bedienung |
| Laufzeit (Bereitschaft/Sprechzeit) | 200 Std. / 380 Min. | 503 Std. / 485 Min. | 300 Std. / 300 Min. | 300 Std. / 300 Min. |
| Prozessor | Langsam, ARM 220 MHz | Mittel, 528 MHz | Schnell, 624 MHz | Schnell, Samsung 620 MHz |
| Erweiterbarkeit (Software) | Gering (Java-Applets) | Gut | Gering | Gut |
| Datenübertragung | GPRS, EDGE, UMTS | GPRS, EDGE, UMTS, HSDPA, WLAN, GPS | GPRS, EDGE, UMTS, WLAN, GPS | GPRS, EDGE, UMTS, HSDPA, WLAN, GPS |
3.2 Notebooks und Derivate
Notebooks und Derivate sind dabei den stationären Desktop-PC privat, wie auch geschäftlich, abzulösen. Moderne Notebooks sind performancetechnisch einem stationären PC ebenbürtig, Nachteile wie schwierigere Aufrüstung und Komponentenaustausch macht das Notebook durch seine Mobilität wieder wett. Moderne Notebooks erreichen eine Akkulaufzeit von mehreren Stunden, kosten ab 400 € und haben häufig bereits ein UMTS-Modem integriert. Durch die hohe Performance müssen bei einem Notebook keine Einschränkungen beim mobilen Interneteinsatz gemacht werden. Lediglich die hohe Latenzzeit bei GSM und UMTS verhindern Onlineapplikationen, wie Gaming oder VoIP.
3.3 Ausblick mobile Endgeräte
Anfang Februar 2009 brachte Google das erste eigene Handy auf den deutschen Markt. Das von T-Mobile vertriebene G1 basiert auf dem Linux-Betriebssystem Android, welches von der Open Handset Alliance, zu der auch Google gehört, entwickelt wurde. Große Teile des Betriebssystems sind Open Source und können entsprechend angepasst werden, was Android vielseitig einsetzbar macht, zum Beispiel auch auf Net- oder Notebooks.
Die Hardware des G1 wurde von der Firma HTC entwickelt, welche bisher fast ausschließlich Geräte mit Windows Mobile-Plattform im Portfolio hatte.
Die Besonderheiten des G1 liegen, ähnlich wie beim iPhone, in der engen Verbindung zum Internet. Das Gerät lässt sich ohne eine Datenanbindung nicht einrichten oder nutzen, viele vorinstallierte Applikationen benötigen zwingend eine Internetanbindung. Die Android-Plattform ist für die Nutzung von Location Based Services vorbereitet und wird zukünftig viele Anwendungen und Angebote zur Verfügung stellen, die den Nutzer ortsabhängig unterstützen sollen. Folglich wurde auch ein GPS-Modul im G1 verbaut[23].
Die bis vor einigen Jahren sehr erfolgreiche Firma Palm wird im Jahr 2009 eine komplett überarbeitete Plattform anbieten, welche ebenfalls sehr eng mit dem Internet verbunden sein wird. Das WebOS getaufte Betriebssystem basiert ebenfalls auf Linux, ist nicht abwärtskompatibel zu Palm OS und wird voraussichtlich erstmals auf dem Gerät Palm Pre eingesetzt.
Wie der Name vermuten lässt, werden WebOS-Programme in Teilen oder komplett online laufen. Besonders dabei ist, dass Entwickler lediglich auf Webstandards zurückgreifen sollen um Anwendungen für WebOS zu programmieren, ein Entwicklerkit für die neue Umgebung wurde bisher noch nicht angekündigt. Die Synchronisationssoftware Synergy wurde mit dem Ziel entwickelt bestehende PIM-Informationen von überall im Internet (Zum Beispiel: Google Mail, Exchange, Xing, Facebook, etc) zusammensuchen, aufzubereiten und dem User zur Verfügung zu stellen. Während Apple und Google den Endanwender auf die eigene Produktpalette drängen, wird sich WebOS mit allen gängigen Webportalen und E-Mail-Server-Programmen abgleichen. Auch WebOS wird zukünftig vermehrt auf Location Based Services setzen, so wurde auch im Palm Pre ein GPS-Modul verbaut[24].
4 Mobile Dienste
Nahezu jeder vom Desktop-PC bekannte Dienst lässt sich heute auf einem mobilen Endgerät nachbilden. Einige Dienste erfordern dabei eine Anpassung an die Gegebenheiten im mobilen Sektor oder sind nur eingeschränkt nutzbar. Zu den bekanntesten Diensten, wie Surfen, E-Mail-Empfang oder Chatten kommen neue Dienste hinzu, die nur im mobilen Sektor ihre Berechtigung haben. Location Based Services haben den Sprung von Navigationsgeräten (Staumeldungen auf aktueller Route) zu mobilen Endgeräten geschafft und werden zukünftig eine große Rolle bei den mobilen Datendiensten spielen.
4.1 Browser auf mobilen Endgeräten
Entwickler von Browsern für mobile Endgeräte müssen sich verschiedenen Herausforderungen stellen. Die meisten Endgeräte arbeiten mit unterschiedlicher, meist proprietärer, betriebssystemähnlicher Software, welche sich durch eingeschränkte Funktionalität und Erweiterbarkeit kennzeichnen lässt. Entsprechend groß sind die Unterschiede der einzelnen Browser in Bezug auf Darstellung, Geschwindigkeit und Bedienung. Spätestens seit Apples iPhone gehört das mobile Surfen im Internet zum guten Ton. Es folgt eine Aufzählung der aktuell populärsten mobilen Browser, sowie deren Funktionsumfang und Grenzen.
4.1.1 Opera Mobile
Beim Opera Mobile handelt es sich um die kommerzielle Variante der norwegischen Firma Opera, welche sich ebenfalls für die Desktop-Version des gleichnamigen Browsers verantwortlich zeichnet. Opera Mobile liegt seit Ende 2007 in einer stabilen Version 8.65 vor, welche für die Systeme Windows Mobile 2003 (Smartphone und PocketPC), Windows Mobile 5/6 (Smartphone und PocketPC) und Symbian OS (S60 2.x/3.x und UIQ) geeignet ist.
Zwischenzeitlich ist eine öffentliche Beta-Version der runderneuerten Version 9.5. für Windows Mobile-Geräte erschienen, welche sich stark an der Desktop-Version 9.5 orientiert, was die unterstützten Technologien betrifft[25].
Die Opera 9.5 Beta-Variante wird bereits jetzt in einigen aktuellen PocketPC-Geräten (u.a. Geräte der Firma HTC) vorinstalliert und bietet folgende Merkmale:
- Scrolling per Touchscreen und Steuerkreuz
- Seitenanzeige im Übersichtsmodus, Doppelklick auf Display zoomt hinein
- Mehrfensterverwaltung (Tabbed-Browsing)
- Darstellung im Hoch- und Querformat
- Automatischer Vollbildmodus
- Automatische Textformatierung an Displaygröße
- Flash per Plugin nachrüstbar
- Darstellung dynamischer Webseiten mit Einschränkungen
- Opera Widgets
- Webtechnologien, wie JavaScript, Ajax, Cookies, IFrames, HTTPS-Verbindungen, XHTML
- Navigationshilfen, wie Popupblocker, Passwortverwaltung, Favoritenverwaltung, Suchmaschine, Verlauf, Adressvervollständigung
Internetseiten laden ab einer UMTS-Datenverbindung in einem angenehmen Tempo, weitere Eingaben können erst unterbrechungsfrei getätigt werden, wenn eine Seite komplett geladen wurde. Das Scrolling durch die Webseiten geht flüssig von der Hand, angeklickte Links brauchen mitunter etwas Zeit um aktiviert und geladen zu werden. Die Gesamtperformance ist, Windows-Mobile-typisch etwas träge, dies kann sich bis zum Erscheinen der finalen Version aber noch ändern.
Den Acid-3-Test[26] absolviert der Opera 9.5 Beta mit guten 76 von 100 Punkten. Der Browser ist, je nach Geräteklasse mit Steuerkreuz oder per Touchscreen zu bedienen und ist für unterschiedliche Displaytypen (QVGA und VGA) verfügbar. Dabei gilt, wie auch bei Desktop-Systemen: Je höher die Auflösung, desto mehr Inhalt kann der Browser darstellen.
4.1.2 Opera Mini
Opera Mini erschien in der aktuellen Version 4 Ende 2007 und hat mit seinem „großen Bruder“ nicht viel gemeinsam, außer der gleichen Entwicklerfirma.
Opera Mini basiert auf Java, ist damit plattformunabhängig, kostenlos nutzbar und verarbeitet Daten über einen Zwangsproxy. Oben genannte Punkte machen den Browser extrem flexibel. Quasi alle javafähigen Endgeräte können Opera Mini installieren, der Zwangsproxy bereitet Internetseiten auf und verschickt nur einen Bruchteil der ursprünglich benötigten Datenmenge zum Endgerät. Entsprechend schnell ist der Seitenaufbau (auch bei langsamen GPRS-Verbindungen) und gering das benötigte Datenvolumen. Damit löst der Browser viele der genannten Anforderungen und Probleme aus den Bereichen Hardwarebegrenzungen und Softwareabhängigkeiten.
Opera Mini beinhaltet folgende Funktionen:
- Scrolling per Touchscreen oder Steuerkreuz
- Seitenanzeige im Übersichtsmodus, Klick auf Display zoomt hinein
- Darstellung im Hoch- und Querformat
- Vollbildmodus
- Automatische Textformatierung an Displaygröße
- Darstellung von Webseiten nur statisch (bedingt durch Proxy und Java)
- Webtechnologien, wie JavaScript, Ajax, Cookies, IFrames, HTTPS-Verbindungen, XHTML (keine dynamischen Inhalte!)
- Navigationshilfen, wie Passwortverwaltung, Favoritenverwaltung- und Synchronisation, Suchmaschinen, Verlauf, Adressvervollständigung, Schnellwahltasten
Bis auf den Aspekt, Webseiten nur statisch darstellen zu können, bildet Opera Mini die perfekte Symbiose aus Kompatibilität, Geschwindigkeit und Funktionsumfang[27]
4.1.3 Apple Safari für Apple iPhone
Der Browser des Apple iPhone machte mobiles Surfen im Internet populär. Seine Bedienoberfläche ist perfekt an die Rahmenbedingungen des Apple iPhone angepasst und ermöglicht eine intuitive Bedienung, die fast an die eines Desktop-Browsers heranreicht. Sein technisches Grundgerüst besteht zu fast 100% aus der Desktop-Variante des Apple Safari, welcher seit 2003 auf Apple-Plattformen ausgeliefert wird.
Apple Safari nutzt Webkit als Engine, diese ist Marktführer bei den Mobilbrowsern und wird mittlerweile auch von einigen bekannten Firmen wie Nokia, Google oder Adobe eingesetzt. Die vertriebenen Browser auf Nokia- und Samsung-Geräten mit Symbian S60, die kommende Plattform Android und das bald erscheinende Betriebssystem Palm WebOS nutzen die Webkit-Engine. Die Vorteile, gerade für den mobilen Einsatz liegen im schlanken, offenen Quellcode und den daraus resultierenden sparsamen Anforderungen an die Hardware[28].
Entsprechend schnell und flüssig ist der Bildaufbau auf dem iPhone. Viele aktuelle Webtechnologien (u.a. XHTML, JavaScript, Ajax) werden unterstützt, ebenso wie Tabbed Browsing und Quick-Time video support. Flash unterstützt der Browser in der iPhone-Variante nicht, im Acid-3-Test[26] werden aber trotzdem gute 73 von 100 Punkte erreicht. Die angesprochene Zoom-Funktion stellt geladene Webseiten im Übersichtsmodus dar und ermöglicht so eine schnelle Navigation. Beim hereinzoomen werden Textpassagen auf die Zeilenbreite der aktuell genutzten Auflösung des Endgerätes heruntergebrochen[29].
4.1.4 Sonstige Browser
Viele weitere Browser sind aktuell für die verschiedenen mobile Plattformen in der Entwicklung.
Die Firma Skyfire des gleichnamigen Browsers hat es sich zur Aufgabe gemacht, Internetseiten 1:1 auf dem mobilen Internet darzustellen. Ohne Zusätze lassen sich eingebettete Flash-Videos abspielen, ebenso werden alle aktuellen Webtechnologien unterstützt.
Der auf vielen Symbian-Mobiltelefonen vorinstallierte Browser „Browser for Symbian S60“ setzt ebenfalls auf die Webkit-Engine, beherrscht entsprechend viele Technologien, ist aber nicht optimal für ein kleines Handydisplay angepasst[29]
Der Symbian-Browser TeaShark nutzt ebenfalls die Webkit-Engine und leitet alle Daten über einen Zwangsproxy um das zu übertragende Datenvolumen möglichst gering zu halten. TeaShark lässt sich aktuell nur auf Geräten installieren, welche die Java-Laufzeitumgebung MIDP 2.0 zur Verfügung stellen. Über die Zifferntastatur des Mobiltelefons lassen sich die wichtigsten Einstellungen schnell und bequem erreichen, außerdem sind diverse Suchmaschinen implementiert[29]
4.2 Mobile Webseiten
Viele Webseitenhersteller haben erkannt, dass mobile Endgeräte spezielle Anforderungen an das Layout und die Größe einer Webseite haben. Die Webseiten wurden dabei mit Fokus auf die beiden Hauptaspekte Displaygröße und Datenvolumen angepasst und werden zum Teil automatisch aufgerufen, wenn mit einem mobilen Browser darauf zugegriffen wird.
Weiterer Vorteil mobiler Webseiten (früher auch WAP-Seiten genannt): Nur die wesentlichen Informationen einer Webseite sind darauf zu finden, Werbebanner –oder Popups sind nicht vorhanden.
Im Laufe der letzten Jahre sind viele Link-Portale entstanden, die vorhandene mobile Webseiten kategorisiert zur Verfügung stellen. Außerdem gibt es mobile Webseiten, die lediglich eine Portalfunktion in Richtung „großes Web“ anbieten. Auf der Webseite „wikipedia.7val.com“ bekommt man zum Beispiel optimierten Zugang zur Online-Enzyklopädie Wikipedia. Ebenso sind viele Web-2.0-Dienste, wie z.B. Xing oder MySpace mit mobilen Webauftritten vertreten[31].
Das große Problem mobiler Webseiten ist, dass es keinen standardisierten mobilen Links gibt. Einige mobile Versionen, normaler Webseiten lassen sich durch Tausch der Top-Level-Domain erreichen (zum Beispiel .de in .mobi), andere Webseiten ändern den gesamten Link (aus *http://www.heise.de wird *http://www.heise.de/pda). Entsprechend schwierig gestaltet sich auch die Suche nach diesen mobilen Internetseiten, denn ohne den Link genau zu kennen, wird eine Suche unterwegs bereits als zu aufwändig empfunden.
4.3 Streaming
Video- oder Audiostreaming zählt in den letzten Jahren zu den großen Herausforderungen für mobile Endgeräte. Streams benötigen naturgemäß Daten in Echtzeit, welche entsprechend gepuffert werden müssen. Meist besitzen mobile Endgeräte gar keine adäquate Verarbeitungsgeschwindigkeit um diese beiden Anforderungen zu erfüllen.
Die meisten zugänglichen Streams (On-Demand- oder Livestreaming) sind heutzutage in Webseiten über verschiedene Technologien eingebettet und lassen sich entsprechend über den Browser erreichen. Da, wie oben beschrieben, noch lange nicht alle Webseiteninhalte auf mobilen Browsern wiedergegeben werden, gibt es verschiedene Ansätze dieses Problem zu lösen.
Eine Variante (Abb. 8) besteht darin, für die verschiedenen Endgeräteplattformen sogenannte Streaming- Clients zur Verfügung zu stellen, die es ermöglichen, Videoinhalte der Anbieter wiederzugeben. Der Nachteil dieser Clients besteht darin, dass Sie meist nur für eine Plattform (z.B. YouTube) konzipiert wurden und damit sehr unflexibel sind.
Eine weitere Variante zielt auf die bereits angesprochene Browserkompatibilität ab. Entwickler von mobilen Browser müssen noch mehr an der Kompatibilität zu den großen Desktop-Derivaten arbeiten. Die oben genannten Beispiele Opera Mobile oder Skyfire (Abb. 9) gehen bereits in diese Richtung, erfüllen den Zweck im konkreten Wiedergabefall aber nur zum Teil.
Eine dritte Möglichkeit wird bereits von einigen Content-Anbietern praktiziert, wie die mobile Webseite des ZDF zeigt (*http://www.m.zdf.de). Die dort abrufbare Mediathek stellt keine hohen Anforderungen an mobile Browser und verlinkt Videos direkt im Streaming-Protokoll RTSP. Videos werden außerdem in verschiedenen Qualitätsstufen angeboten, ein weiterer Punkt, welcher der Endgerätevielfalt und den unterschiedlichen Funkzugangstechniken sehr entgegen kommt. Viele Endgeräte haben Media-Player vorinstalliert, welche diesen Stream direkt starten können, entsprechend flexibel ist dieser Lösungsansatz.
Viele mobile Webseiten haben diesen Trend erkannt und bieten Link-Portale an, auf denen mobile Videostreams angeboten werden.
Live-Video-Streaming ist aktuell noch deutlich unpopulärer und ist auch auf Desktop-PCs in der Regel nur mit Zusatzprogrammen realisierbar. Entsprechend sind zum heutigen Stand nur eine Handvoll Programme bekannt, welche Live-Video-Streaming auf mobilen Endgeräten anbieten. Zum Teil werden auch Live-Streams im oben genannten RTSP-Format angeboten, diese können theoretisch auch vom mobilen Endgerät aus betrachtet werden.
Deutlich einfacher gestaltet sich die Wiedergabe von gestreamten Audioinhalten (Abb. 10). Weder On-Demand-Angebote, wie MySpace, noch Webradios stellen das mobile Endgerät vor große Herausforderungen, sofern denn der Webbrowser entsprechende Technologien mitbringt.
Ebenso werden für alle Endgeräte-Plattformen Audio-Streaming-Clients angeboten, welche über das Web erreichbare Audio-Streams gebündelt anbieten. Auch diese Streams werden über die integrierten Media-Player des Endgerätes wiedergegeben.
4.4 Location Based Services (LBS)
Der zukünftig vermutlich größte Innovationsmarkt entwickelt sich seit geraumer Zeit unter dem unscheinbaren Überbegriff LBS und meint damit Internet- und Mobilangebote, die sich auf den aktuellen Standort des Nutzers beziehen.
Für viele Nutzer ist das Bereitstellen eines ortsabhängigen Dienstes seit einigen Jahren selbstverständlich, bei der Navigation im Auto. Der unter dem Namen TMC bekannte Dienst versorgt viele Navigationsgeräte mittels UKW-Signalen über Radio mit aktuellen Staumeldungen und zählt zu den Vorgängern heutiger Location Based Services.
LBS-Dienste benötigen zwei Voraussetzungen, zum einen die Ortbarkeit eines mobilen Endgerätes, zum anderen die Art des Dienstes und die Verbindung zu diesem.
Die Ortung mobiler Endgeräte ist heutzutage auf drei verschiedenen Wegen möglich:
- Über GSM/UMTS-Zelle, Genauigkeit bis zu 1 Kilometer.
- Über WLAN, Genauigkeit bis zu 50 Meter.
- Über GPS, Genauigkeit bis zu 10 Meter.
Die Vielfalt an ortsbezogenen Diensten ist bereits heute riesig. Es beginnt mit reinen Informationsdiensten, wie ortsbezogenen Branchendiensten oder Fahrplanauskünften und endet bei Web-2.0-Diensten, wie z.B. MySpace oder StudiVZ mit Lokalisierung von Freunden[34].
Anwendungen wie Google Maps verbinden eindrucksvoll die verschiedenen Technologien und geben einen groben Ausblick, was zukünftig alles möglich sein wird.
In Abbildung 12 ist der momentane Aufenthaltsort des Endgerätes anhand von GSM-Zellen ermittelt worden (Blauer Radius). Darauf aufbauend werden in der Gegend befindliche italienische Restaurants angezeigt (Rote Markierungen). Zu jedem Suchergebnis lassen sich weitere Daten, wie in diesem Fall Restaurantbewertungen oder Anfahrt anzeigen. Ebenso besteht die Möglichkeit die einzelnen Restaurants direkt telefonisch zu erreichen.
Für das iPhone wurden bereits viele Applikationen entwickelt, die noch einen Schritt weitergehen. Anwendungen wie Twinkle (Twitter-Client) Buddy Beacon, Where (Abb. 13) oder Earth Comber (Abb. 14) ermitteln anhand der aktuellen Position Bekannte oder Services welche sich in der Nähe befinden. Die Idee dabei ist, sich schnell und unkompliziert anzeigen zu lassen, was im aktuellen Umfeld gerade los ist, wer ebenfalls dort ist und was diese Person gerade dort tut.. Der Nutzer kann in seinem Profil angeben, welche Informationen er unterwegs erhalten möchte und wer ihn alles "finden" darf[35].
Andere Programme bieten lediglich nur Schnittstellen an, die eigene Position im Internet zu veröffentlichen, wie diese Informationen dann weiterverarbeitet werden, liegt in der Hand des Anwenders (Abb. 15)[35].
Viele mobile Endgeräte haben heute einen WLAN- oder GPS-Chip verbaut, dennoch eignen sich diese aufgrund des hohen Stromverbrauchs meistens nicht zum dauerhaften Betrieb. Ortsbezogene Dienste müssen also zum jetzigen Zeitpunkt aktiv durch den Nutzer angefordert werden. Zukünftig soll das mobile Endgerät auch passiv unterstützend zur Seite stehen, ubiquitous computing wird dann zum Alltag.
Auch Navigationsgeräte werden mehr und mehr vernetzt. Die Aktualisierung von POI-Datenbanken und natürlich tagesaktuelle Routenführung sind nur einige der Szenarien, die sich durch ein dynamisches, ständig aktualisiertes Navigationssystem ergeben.
Natürlich wird die Industrie auch eigenen Nutzen daraus ziehen wollen. Der Nutzer dieser Angebote wird zum gläsernen Menschen, der alle seine Vorlieben, Interessen, Freunde und Hobbys, inklusive seinem aktuellen Standort freiwillig und kostenfrei an die Server der Betreiber überträgt. Personen- und ortsbezogene Werbung wird dabei zukünftig eine wichtige Rolle spielen, aber ebenso Datenschutz und Schutz der eigenen Privatsphäre.
4.5 Mobile Datenkommunikation
Die textbasierte mobile Datenkommunikation ist seit Jahren ohne größere Probleme abbildbar und wird voraussichtlich in einigen Jahren auch den beliebten Messaging-Dienst SMS abgelöst haben. Einzige Herausforderung gegenüber stationären PCs bildet hier die Texteingabe, denn diese ist naturgemäß eingeschränkter und auf vielen Endgeräten verschieden.
Bis Sprachdienste problemlos über das mobile Internet transportiert werden können, wird wohl noch einige Zeit vergehen, immerhin hängt davon momentan noch das Hauptgeschäft der Mobilfunkanbieter ab.
4.5.1 E-Mail
Die Notwendigkeit, ständig per Mail erreichbar zu sein, steigt besonders im Business-Bereich seit Jahren kontinuierlich an. Nicht ganz zufällig basiert beinahe das gesamte Geschäftskonzept der seit Jahren erfolgreichen Firma RIM auf dem Prinzip der mobilen Datenkommunikation. RIMs Blackberry gehört seit Jahren in vielen Firmen zum Quasi-Standard für E-Mail-Kommunikation unterwegs, doch auch für private Anwender gibt es fast keine Hürden mehr, das eigene E-Mail-Postfach immer dabei zu haben. Seit GPRS können mobile Endgeräte kostengünstig dauerhaft online bleiben, fast jedes dieser Endgeräte verfügt außerdem über einen integrierten E-Mail-Client. Die verschiedenen E-Mail-Formate sind überschaubar (Nur-Text-Format, HTML-Format oder Rich-Techt-Format) und stellen keine hohen Anforderungen an den Client, ebenso wenig wie die gängigsten Abrufprotokolle POP3 und IMAP4. Außerdem halten E-Mails das Datenaufkommen aufgrund der geringen Größe vergleichsweise klein.
Eine wichtige Zusatzfunktion für den zeitkritischen mobilen E-Mail-Empfang wurde mit der Push-Funktion eingeführt, welche heutzutage in verschiedenen Technologien umgesetzt wird. Während der stationäre E-Mail-Client in festen Intervallen vorhandene E-Mail-Postfächer auf neue Mails prüft (Polling oder Pulling), informiert der Server bei Push-Nutzung angeschlossene Clients über den Eingang neuer Mails. Diese Methode bedingt eine ständige Verbindung zum Server, verursacht aber weniger Datenaufkommen. Aktuell wird Push von drei verschiedenen Diensten angeboten:
- Microsoft Exchange, erfordert ein Exchange-Postfach als Gegenstelle und wird hauptsächlich in Firmen eingestzt.
- RIM Blackberry, eigenes Protokoll, eingehende werden vor dem Versand vom Server verkleinert und "endgerätegerecht" aufbereitet. Wird ebenfalls zum größten Teil in Unternehmen genutzt
- IMAP Idle, verbreitetes Protokoll, welches von vielen E-Mail-Hostern und mobilen Endgeräten unterstützt wird.
Die Darstellung der Mails hängt vom verwendeten Endgerät und dem darauf genutzten Client ab. Javabasierte Clients mit zum Teil erweitertem Funktionsumfang können außerdem für viele Mobiltelefone nachgerüstet werden[36].
4.5.2 Instant Messaging
Der klassische Chat wird vielerorts zum bloßen Zeitvertreib betrieben, entsprechend sinnvoll ergänzt diese Funktion den mobilen Zeitvertreib in Wartephasen, beispielsweise in der Bahn oder bei Behördengängen.
Alle gängigen Instant Messaging-Programme wurden mittlerweile für mobile Endgeräte portiert. Dienste wie ICQ, MSN oder Skype lassen sich so seit einiger Zeit auch unterwegs nutzen. Sinnvoll ist es, wenn alle personifizierten Daten, wie Kontaktliste und Chatlogs online auf dem Server gespeichert werden, da die dezentrale Speicherung dieser Daten häufig mit erhöhtem Einrichtungsaufwand einher geht.
Mehr als noch bei E-Mail-Nutzung stellt die Texteingabe die einzige Herausforderung an das Endgerät dar, da chatbasierte Kommunikation naturgemäß zeitnah erfolgen sollte.
4.5.3 VoIP
Am Beispiel von mobiler Skype-Nutzung lässt sich erahnen, wo die zukünftigen Herausforderungen bei mobilen Sprachdiensten liegen werden. Selbst Verbindungen über UMTS oder HSDPA weisen eine so hohe Latenzzeit auf, dass IP-basierte Telefonate fast nicht möglich sind. Von Providerseite wird ebenfalls signalisiert, dass die Nutzung dieser Dienste nicht gewünscht ist, dies drückt sich unter anderem durch Portsperren für das SIP-Protokoll bei mobiler Internetnutzung aus.
Die kommenden Mobilfunknetze sind darauf ausgelegt Sprache über IP-Netze zu transportieren, spätestens dann werden sich Mobilfunkprovider eine andere Strategie überlegen müssen, denn die sicheren Einnahmequellen (Telefonie und SMS) werden dann sukzessive abgelöst.
4.6 Sonstige Anwendungsmöglichkeiten
Dienste wie RSS-Feeds oder Podcasts sind darauf ausgelegt den Benutzer auf dem Laufenden zu halten. Auch hier ist eine mobile Nutzung deutlich sinnvoller, weil Neuigkeiten zeitnah beim Benutzer ankommen und bei passender Gelegenheit konsumiert werden können. Leerläufe lassen sich unterwegs gezielt überbrücken.
5 Ausblick
Alle angesprochenen Begrenzungen des mobilen Internets werden in den nächsten Monaten und Jahren durch einen deutlichen Performancezuwachs weiter abgebaut. Die Netzinfrastruktur wird schneller werden, die Endgeräte werden eine höhere, dem PC ähnliche Performance, erreichen. Folglich werden auch die angebotenen mobilen Dienste weiter wachsen. Da es für viele Internetnutzer beinahe selbstverständlich ist, dass Webdienste kostenlos angeboten werden, liegt es bei den Content-Anbietern, Angebote kommerziell zu vermarkten. Gerade der Bereich der Location Based Services bietet enormes Potential, dem Nutzer ortsbezogene Produkte anzubieten.
Wie der Konsument darauf reagieren wird, bleibt abzuwarten.
6 Persönliches Fazit
Mobile Internetdienste sind bereits heute in großem Umfang sinnvoll nutzbar. Dennoch hat der Boom des mobilen Internets erst mit Apples iPhone richtig begonnen.
An vielen Diensten sieht man, dass dieser Zweig teilweise noch in den Kinderschuhen steckt. Klassische Dienste, wie mailen oder surfen sind zwar bereits gut entwickelt, aber gerade im Bereich der ortsbezogenen Dienste, wird es in den nächsten Jahren noch einen großen Innovationssprung geben. Die Endgeräte sind technisch dazu in der Lage und die Netzinfrastruktur ist ebenfalls vierlorts gut ausgebaut. Aber auch der Preis und die konkrete Nutzenfrage wird zukünftig mitentscheiden, ob neue Kundenkreise erschlossen werden können.
Das Handy wird zukünftig deutlich stärker dazu beitragen, dass sich der Besitzer in seiner Umwelt besser zurecht findet.
Wie bei nahezu allen Internetdiensten wird das Thema Datenschutz auch bei mobiler Internetnutzung eine große Rolle spielen. Viele der angebotenen Dienste sind zwar sinnvoll verwendbar, werfen aber auch Fragen bezüglich der kommerziellen Nutzung von persönlichen Daten auf.
7 Fußnoten
- ↑ Sinngemäß: allgegenwärtige rechnergestützte Informationsverarbeitung
- ↑ Vgl. Roth (2005), S. 34 - 37
- ↑ Diehl; Held (1995)
- ↑ Vgl. GSA (2009)
- ↑ Vgl. Schiller (2003), S. 159, 160
- ↑ Vgl. Sauter (2008), S. 87 – 91
- ↑ Vgl. T-Mobile(2008)
- ↑ Vgl. Sauter (2008), S. 149 – 156
- ↑ 9,0 9,1 Vgl. T-Mobile (2009)
- ↑ Vgl. Sauter (2008), S. 240,241
- ↑ Vgl. Sauter (2008), S. 253 - 255.
- ↑ Vgl. Sauter (2008), S. 178, 179
- ↑ Vgl. Broadcom (2006), S. 4 - 8
- ↑ Vgl. Sauter (2008), S.337 - 343
- ↑ Vgl. Renaudeau, et al. (2005), S. 2 - 6
- ↑ Vgl. Ericsson (2007), S. 3 - 9
- ↑ Vgl. Mansmann (2008)
- ↑ Vgl. Labs (2009)
- ↑ Vgl. Nokia (2008)
- ↑ Vgl. HTC (2008)
- ↑ Vgl. RIM (2008)
- ↑ Vgl. Apple (2008)
- ↑ Vgl. Lüders (2008)
- ↑ Vgl. Lüders (2009)
- ↑ Vgl. Mills (2008)
- ↑ 26,0 26,1 Test-Webseiten zur Prüfung von u.a. Webbrowsern auf ihre Konformität zu den Standards des World Wide Web Consortiums (W3C); *http://acid3.acidtests.org
- ↑ Vgl. Bager (2008), S. 100, 102
- ↑ Vgl. Braun (2008), S. 136,137
- ↑ 29,0 29,1 29,2 Vgl. Bager (2008), S. 99
- ↑ Bahn (2009)
- ↑ Vgl. Bager (2008), Seite 104
- ↑ YouTube (2009)
- ↑ Eins-Live (2009)
- ↑ Vgl. Kuri; Rink (2008), S. 123, 124
- ↑ 35,0 35,1 Vgl. Jeyes (2008)
- ↑ Vgl. Bleich (2008), S. 108
8 Literatur- und Quellenverzeichnis
| Apple (2008) | Apple (Hrsg.): iPhone 3G: Technische Daten, *http://www.apple.com/de/iphone/specs.html (12.12.2008, 19:00) |
| Bager (2008) | Bager, Jo: Surfbrettchen: Browsen mit dem Handy, in: c´t Magazin, 2008, Ausgabe 7, S. 98 bis 105 |
| Bleich (2008) | Bleich, Holger: Stets auf Empfang: Der mobile Postfach-Zugriff wird praktikabel, in: c´t Magazin, 2008, Ausgabe 7, S. 106 bis 111 |
| Braun (2008) | Braun, Herbert: Webkit – die unbekannte Größe: Die Engine von Apples Safari erobert das Web, in c´t Magazin, 2008, Ausgabe 2, S. 136 bis 138 |
| Broadcom (2006) | Broadcom (Hrsg.): Whitepaper: 802.11n: Next-Generation Wireless LAN Technology, April 2006,
|
| Diehl; Held (1995) | Diehl, Nobert; Held, Albert: Mobile Computing, International Thompson Publishing, Bonn, 1995, ISBN 3-929821-80-X |
| Eins-Live (2009) | Eins-Live (Hrsg.)*http://eins-live.de/ (12.01.2009, 22:50) |
| Ericsson (2007) | Ericcson (Hrsg.): Whitepaper: Long Term Evolution (LTE): an introduction, Oktober 2007,
|
| GSA (2009) | GSA (Hrsg.): GSM/3G Market Update (2009), *http://www.gsacom.com/news/statistics.php4 (11.01.2009, 15:24) |
| HTC (2008) | HTC (Hrsg.): HTC Touch Pro: Specification, *http://www.htc.com/www/product/touchpro/specification.html (12.12.2008, 18:40) |
| Jeyes (2008) | Jeyes, Dave: Theregoesdave: 10 Location Based Services For iPhone or iPhone 3G, *http://theregoesdave.com/2008/06/10/10-location-based-applications-for-iphone-and-iphone-3g/ (14.02.2009, 12:30) |
| Kuri; Rink (2008) | Kuri, Jürgen; Rink, Jürgen: Welt ohne Draht – Mit Navigation und Internet vom Handy-Nutzer zum mobilen Anwender, in c´t Magazin, 2008, Ausgabe 6, S. 122 bis 124 |
| Labs (2008) | Labs, Lutz: Sturm im Wasserglas: Das Smartphone Blackberry Storm im Kurztest, in c´t Magazin, 2008, Ausgabe 26, S. 50 |
| Lüders (2008) | Lüders, Daniel: Netz-Teilchen: Erster Test des Google-Smartphones G1 mit Android-Betriebssystem, in c´t Magazin, 2008, Ausgabe 24, S. 25, 26 |
| Lüders (2009) | Lüders, Daniel: Frisches Fundament: Palm stellt sein Betriebssystem WebOS und das passende Smartphone Pre vor, in c´t Magazin, 2009, Ausgabe 3, S. 28 |
| Mansmann (2008) | Mansmann, Urs: Die große Freiheit: Günstige Volumentarife für den Mobilfunk, in c´t Magazin, 2008, Ausgabe 25, S. 100 bis 103 |
| Mills (2008) | Mills, Chris: Opera 9.5 - the next generation of web standards, *http://dev.opera.com/articles/view/opera-9-5-the-next-generation-of-web-s/ (28.12.2008, 19:23) |
| Nokia (2008) | Nokia (Hrsg.): Nokia E60: Technische Daten, *http://www.nokia.de/produkte/mobiltelefone/nokia-e60-smartphone/funktionen, (12.12.2008, 18:30) |
| Renaudeau, et al. (2005) | Renaudeau, David; Boettle, Dietrich; Steayaert, Hendrik: Whitepaper WiMAX: FROM FIXED WIRELESS ACCESS TO INTERNET IN THE POCKET, Alcatel Telecommunications Review, 2. Quartal 2005, http://www1.alcatel-lucent.com/com/en/appcontent/apl/T0506-Wimax-EN_tcm172-262111635.pdf, (13.12.2008, 19:50) |
| RIM (2008) | RIM (Hrsg.): Blackberry Bold: Technische Daten, *http://de.blackberry.com/devices/blackberrybold/bold_specifications.jsp (12.12.2008, 18:50) |
| Roth (2005) | Roth, Jörg: Mobile Computing: Grundlagen, Technik, Konzepte, 2., aktualisierte Auflage, Dpunkt Verlag, Heidelberg, September 2005, ISBN-10 3898643662 |
| Sauter (2008) | Sauter, Martin: Grundkurs Mobile Kommunikationssysteme: Von UMTS und HSDPA, GSM und GPRS zu Wireless LAN und Bluetooth Piconetzen, 3., erweiterte Auflage, GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden, 2008, ISBN-13 978-3834801999 |
| Schiller (2003) | Schiller, Jochen: Mobilkommunikation, 2., überarbeitete Auflage, Imprint der Oearson Education Deutschland GmbH, München, 2003, ISBN 978-3-8273-7060-0 |
| T-Mobile (2008) | T-Mobile (Hrsg.): T-Mobile bietet als einziger Mobilfunkbetreiber EDGE jetzt flächendeckend in ganz Deutschland an, Pressemitteilung vom 08.05.2009, *http://www.t-mobile.de/downloads/unternehmen/pressemitteilungen/pm_edge_ bundesweit.pdf (04.01.2009, 12:30) |
| T-Mobile (2009) | T-Mobile (Hrsg.): T-Mobile Funkversorgung im Inland, *http://t-map.t-mobile.de/tmap/jsp/T-Map.jsp?usergroup=end_user&functionalArea=umts_coverage (18.01.2009, 18:40) |
| YouTube (2009) | YouTube (Hrsg.)*http://www.youtube.com/ (12.01.2009, 22:40) |
9 Abbildungsverzeichnis
| Abbildung | Bezeichnung |
|---|---|
| Abb. 1 | Bandbreite versus Mobilität |
| Abb. 2 | Vergleich GSM/UMTS-Verfügbarkeit T-Mobile für NRW |
| Abb. 3 | Vergleich GSM/UMTS-Verfügbarkeit T-Mobile für Bayern |
| Abb. 4 | Opera Mobile 9.51b2 Beta (BS: Windows Mobile 6.1) |
| Abb. 5 | Opera Mini 4.2 (BS: Windows Mobile 6.1) |
| Abb. 6 | Apple Safari auf Apple iPhone |
| Abb. 7 | Webseite: Bahn.de – Mobile Version |
| Abb. 8 | YouTube-Client auf Windows-Mobile 6.1 |
| Abb. 9 | YouTube auf dem mobilen Browser Skyfire |
| Abb. 10 | Radio-Live-Stream über Browser Skyfire |
| Abb. 11 | Mobiler Fahrplan auf iPhone |
| Abb. 12 | Google Maps auf Windows Mobile 6.1 |
| Abb. 13 | Earth Comber auf Apple iPhone |
| Abb. 14 | Where auf Apple iPhone |
| Abb. 15 | Buddy Beacon in Google Maps |
| Abb. 16 | Skype auf Windows Mobile 6.1 |
| Abb. 17 | Podcasting auf Apple iPhone |
10 Tabellenverzeichnis
| Tabelle Nr. | Beschreibung |
|---|---|
| 1 | Vergleich technische Randdaten mobiler Endgeräte |
11 Abkürzungsverzeichnis
| Abkürzung | Bedeutung |
|---|---|
| 1G | (communication system of the) 1st Generation |
| 2G | (communication system of the) 2st Generation |
| 3G | (communication system of the) 3st Generation |
| 3GPP | Third Generation Partnership Project (www.3gpp.org) |
| CDMA | Code Division Multiple Access |
| EDGE | Enhanced Data Rates for Global Evolution (davor: Enhanced Data Rates for GSM Evolution) |
| ETSI | European Telecommunications Standards Institute |
| GPRS | General Packet Radio Service |
| GPS | Global Positioning System |
| GSM | Global System for Mobile communication |
| HSCSD | High Speed Circuit Switched Data |
| HSDPA | High Speed Downlink Packet Access |
| HSPA | High Speed Packet Access |
| HSUPA | High Speed Uplink Packet Access |
| HTTP | Hyper Text Transport Protocol |
| HTTPS | Hyper Text Transport Protocol Secure |
| IEEE | Institute of Electrical and Electronics Engineers |
| IFrame | Inline Frame |
| IMAP | Internet Message Access Protocol |
| IP | Internet Protocol |
| IrDA | Infrared Data Association |
| ISDN | Integrated Services Digital Network |
| IT | Information Technology |
| ITU | International Telecommunications Union |
| LAN | Local Area Network |
| LBS | Location Based Services |
| LTE | Long Term Evolution |
| MIDP | Mobile Information Device Profile |
| PC | Personal Computer |
| PDA | Personal Digital Assistant |
| PIM | Personal Information Manager |
| POI | Point of Interest |
| POP3 | Post Office Protocol Version 3 |
| QoS | Quality of Service |
| QVGA | Quarter Video Graphics Array |
| RSS | Really Simple Syndication in RSS 2.0 |
| RTSP | RealTime Streaming Protocol |
| SIP | Session Initiation Protocol |
| TMC | Traffic Message Channel |
| UKW | Ultrakurzwelle |
| UMTS | Universal Mobile Telecommunications System |
| UIQ | User Interface Quartz |
| VGA | Video Graphics Array |
| VoIP | Voice over IP |
| WAN | Wide area network |
| WAP | Wireless Application Protocol |
| W-CDMA | Wideband Code Division Multiple Access |
| WiFi | Wireless Fidelity |
| WiMAX | Worldwide Interoperability for Microwave Access |
| WLAN | Wireless Local Area Network |
| XHTML | Extensible Hypertext Markup Language |

