Nutzbarkeit von Media-Center-Systemen im Vergleich zu traditioneller Unterhaltungselektronik
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1 Titel
| Name des Autors: | Christian Rosellen |
| Titel der Arbeit: | "Nutzbarkeit von Media-Center-Systemen im Vergleich zu traditioneller Unterhaltungselektronik" |
| Hochschule und Studienort: | Fachhochschule für Ökonomie und Management (FOM) in Neuss |
2 Einleitung
Ziel dieser Arbeit ist es, die Nutzbarkeit eines Media-Centers zu prüfen. Dafür beschäftigt sich diese Arbeit zuerst mit den traditionellen Systemen, um einen Eindruck dafür zu bekommen, womit sich das Media-Center messen muss. Anschließend wird eine Definition für ein Media-Center gegeben und auf die einzelnen Komponenten eingegangen. Es gibt die Möglichkeit sich ein eigenes Gerät zu bauen oder sich ein fertiges System zu kaufen. Am Ende der Arbeit gibt es noch einen Überblick über einige Alternativen zum Media-Center und ein Fazit.
3 Einführung Media-Center
Das Fernsehgerät wurde in den letzten Jahren nicht wesentlich um neue Funktionen erweitert, jedoch gibt es eine ganze Reihe zusätzlicher Geräte, die sich u.a. an den Fernseher anschließen lassen. Heutzutage besitzt/ besaß fast jeder einen Videorekorder, um Fernsehsendungen aufnehmen zu können und Aufnahmen beliebig oft abzuspielen. Analoge Geräte werden durch digitale ersetzt, beispielsweise haben Digital Versatile Disc Player (DVD-Player) und Festplattenrekorder mittlerweile analoge Videorekorder abgelöst. Auch das analoge Fernsehen wird nach und nach durch digitales Fernsehen ersetzt und hält Einzug in viele Haushalte. Filme können für eine bestimmte Uhrzeit bestellt werden - Video on Demand (VoD)[1] - oder laufende Sendungen können in verschiedenen, selbst zu wählenden Perspektiven betrachtet werden. Auch Radioprogramme können nicht nur über die normale Antenne empfangen werden. Durch die ständig wachsende Bandbreite, mit der Anwender Zugriff auf Internetdienste haben, können auch Fernseh- und Radioprogramme über eine Internetverbindung übertragen werden. Alle oben genannten Dienste sind nicht nur Prototypen, sondern werden schon zahlreich eingesetzt. Zum Empfang oder zur Verarbeitung dieser Daten wird ein speziell dafür entwickeltes Gerät benötigt. Es gibt Geräte, die mehrere Funktionen vereinen und die unterschiedlichsten Daten empfangen und verarbeiten können, es gibt aber keine Komplettlösung, die alle Funktionen abdeckt und zusätzlich noch erweiterbar ist.
Die Bedienung der Geräte gestaltet sich sehr unterschiedlich. Jedes besitzt eine eigene Fernbedienung und eine eigene Möglichkeit zur Interaktion und Steuerung. Dienste und Informationen wachsen zusammen und die Darbietung auf einem gemeinsamen Endgerät ist wünschenswert. Ein Personal Computer (PC) ist die ideale Plattform für diese Medienkonvergenz, entsprechende Hardware und Software vorausgesetzt. Mit einem DVD-Laufwerk hat man die Voraussetzung geschaffen, Video-DVDs oder Audio-Compact Discs (CD) abzuspielen. CD- oder DVD-Brenner erlauben die Archivierung großer Datenmengen, um etwa Radio- oder Fernsehsendungen zu archivieren. Eine digitale TV-Erweiterungskarte ermöglicht den Empfang von digitalen Fernsehprogrammen über Satellit, Kabel oder Digital Video Broadcast Terrestrial[2] (DVB-T). Entsprechende Lösungen gibt es auch für analog empfangene TV Programme. Eine Netzwerkkarte oder einen Modem erlaubt den Zugriff auf verschiedene Internetdienste. Der PC ist ein offenes System und lässt sich beliebig erweitern, so sind neue Medienformate zuerst für den PC verfügbar und werden dann erst in ein Endgerät integriert. Die Integration der Funktionen von mehreren Geräten in einen PC führt dazu, dass neue Funktionen entstehen, die vorher nicht möglich waren. Beispielsweise können digitale Satellitenprogramme direkt auf die PC-Festplatte gespeichert und dort umgewandelt werden, damit sie direkt auf eine CD oder DVD geschrieben werden können. Ein handelsüblicher PC genügt jedoch insbesondere den optischen Anforderungen an ein Endgerät nicht. Auf Grund seines Designs lässt sich ein herkömmlicher PC, im Gegensatz zu einem DVD-Player, nicht ohne weiteres ins Wohnzimmer integrieren. Auch die Geräuschentwicklung eines Standard-PC ist viel zu hoch, um ihn als Multimedia-Gerät im Wohnzimmer zu dulden. Allerdings gibt es keine herkömmlichen Systeme, die Funktionen wie DVD/CD abspielen und den Empfang und die Aufnahme von digitalem Fernsehen vereinigt und zusätzlich noch leicht erweiterbar und konfigurierbar ist. Bei einem PC findet die Interaktion der Software mit dem Benutzer üblicherweise mit Maus, Tastatur und Monitor statt. Ein Endgerät in der Unterhaltungselektronik muss hingegen mit einer Fernbedienung gesteuert werden können und die grafische Benutzeroberfläche an den Fernseher angepasst sein. Genau mit diesen Herausforderungen für ein Media-Center beschäftigt sich diese Arbeit.
4 Traditionelle Systeme der Unterhaltungselektronik
In diesem Kapitel werden herkömmliche Geräte der Unterhaltungselektronik beschrieben und deren besondere Funktionen hervorgehoben.
4.1 Player
Der DVD-Player hat seinen Weg in fast jedes Wohnzimmer gefunden. DVD-Filme verfügen häufig über mehrere Sprachspuren und Untertitel z.B. für Hörgeschädigte. Dadurch ist es möglich sich den Film in verschiedenen Sprachen abzuspielen, was das ansehen eines Filmes auf DVD interessanter macht als einen Kinobesuch. Moderne DVD-Player spielen eine Vielzahl an verschiedenen Dateiformaten ab. Einmalbeschreibbare (DVD±R) und widerbeschreibbare (DVD±RW) DVDs sollten, genauso wie Digitalfotos, MP3-Dateien und Musik-CDs, den Player vor keine Probleme stellen. MPEG-4[3]-Formate wie Divx[4], wmv[5] oder Xvid[6] erlauben Videomaterial sehr stark zu verkleinern ohne merkliche Einbußen bei der Bildqualität oder beim Sound zu verzeichnen. Diese Formate ermöglichen es, dass ein ganzer Film in hoher Bildqualität auf eine einzelne 700MB CD passt. Somit bietet eine DVD genug Platz für bis zu fünf komplette Filme. Inzwischen sind selbst günstige Player DivX und/oder Xvid kompatibel. Die nächste Generation der DVD-Player sind Blu-ray[7]-Player. Blu-ray-Player liefern eine noch nicht dargewesene Bildqualität und einen besonders guten Surround-Sound. Auch die Fotowiedergabe ist mit einer Auflösung von 1920x1080 Bildpunkten vorbildlich detailscharf und schnell.
Um den Player an einen Fernseher anzuschließen, gibt es verschiedene Video- und Audioausgänge, die genutzt werden können. Der am weitesten verbreitete analoge Anschluss ist FBAS[8] oft auch als Composite Video bezeichnet. Hier werden alle Bild- und Tonsignale zusammen über eine Leitung übertragen. Eine bessere Qualität liefern die analogen Übertragungsverfahren YUV[9] und RGB. Bei RGB werden die einzelnen Farbsignale (rot, grün und blau) jeweils über einen eigenen Kanal übertragen. Ein anderes, weit verbreitetes analoges Bildformat ist das S-Video Signal[10]. Bei S-Video werden die Helligkeit und die Farbe bereits separat übertragen. Von der Qualität her ist S-Video zwischen FBAS und RGB anzusiedeln, hat diesen gegenüber jedoch den Vorteil, dass es weiter verbreitet ist. Als letzter analoger Anschluss muss noch Scart erwähnt werden. Hierbei handelt es sich um die älteste genormte Anschlussmöglichkeit. Bei einem Scart Anschluss werden mit nur einem Stecker Bild- und Tonsignale bidirectional übertragen. Oft wird dieser Anschluss auch mit Euro-AV bezeichnet. Über ein Scart Kabel lassen sich alle bereits erwähnten analogen Bildformate und Stereoton und noch zusätzliche Steuersignale übertragen. Somit stellt die Scart-Verkabelung die ideale analoge Verbindung dar. Diese flexible Nutzungsmöglichkeit hat dazu geführt, dass Scart bei fast allen Geräten der Unterhaltungselektronik zu finden ist.
Heutzutage werden häufig auch digitale Übertragungsformate genutzt. Hier sind besonders das Digital Visual Interface (DVI) und das High Definition Multimedia Interface (HDMI) zu nennen. Bereits Anfang 2003 wurde DVI als erste digitale Schnittstelle in die Home Entertainment Welt eingeführt. Bereits ein Jahr später wurde HDMI als Nachfolger vorgestellt. Bei HDMI werden die Audio- und Videoinhalte in unkomprimierter Digitaler Form mit lediglich einem Kabel übertragen. Somit kann auf die Umwandlung von digital nach analog und zurück verzichtet werden, um die ursprüngliche digitale Qualität zu erhalten. Dadurch ist HDMI eine der hochwertigsten Verbindungen für die Übertragung von Bild- und Tondaten. Durch neue HD-Formate (High Density, d.h. höhere Auflösung) wie HDTV und Blu-ray ist HDMI mittlerweile schon fast zum unverzichtbaren Standard geworden. Sie vereinheitlicht existierende Verfahren, erhöht gegenüber diesen die Qualitätsmerkmale und bietet weiterhin auch ein zusammenhängendes Kopierschutzkonzept[11].
4.2 Rekorder
Es gibt verschiedene Arten von Rekordern. Aufgabe eines jeden Rekorders ist das Aufzeichnen und späteres Wiedergeben von Audio- und Videosignalen. Die Geräte unterscheiden sich jedoch in dem dafür genutzten Speichermedium. In den Anfangszeiten wurden die Signale auf magnetisierbaren Bändern gespeichert. Diese ersten Geräte wurden als Videokassettenrecorder (VCR) oder kurz Videorekorder bezeichnet. Inzwischen werden die Audio- und Videosignale auf Datenscheiben (DVD±R/W oder RAM[12]) oder einer Festplatte (HDD aus dem englischen für Hard Disc Drive) gespeichert. Bei einem Festplattenrekorder (VDR vom engl. Video Disk Recorder) werden die Signale digital auf der integrierten Festplatte gespeichert. Von dort aus können die Aufnahmen direkt abgespielt werden. Gegenüber der Videokassette entfällt bei digitaler Speicherung das Zurückspulen und es gibt keine Qualitätsverluste durch häufiges abspielen. Meistens besitzen ein VDR einen integrierten DVD-Brenner, mit dem sich die Aufzeichnungen auch auf eine DVD brennen lassen. Im Gegensatz zum VCR verfügt der Festplattenrecorder über eine Aufnahmekapazität von bis zu mehreren Stunden. Die genaue Kapazität ist abhängig von der Festplattengröße und der gewählten Aufnahmequalität (siehe Abbildung 01).
Eine weitere, gern genutzte Funktion des Festplattenrecorders ist das zeitversetzte Fernsehen ("Time-Shift"). Diese Technik bezeichnet die Möglichkeit eine Sendung zeitgleich aufzuzeichnen und wiederzugeben. Das heißt, es ist möglich sich den Anfang einer Sendung anzusehen, während die Aufnahme noch läuft. Eine, üblicherweise verfügbare elektronische Programmzeitschrift (EPG aus dem englischen für Electronic Program Guide) vereinfacht die Auswahl einer aufzunehmenden Sendung erheblich.
Neue, gute Modelle verfügen einen Twin-Tuner[13], der es dem Anwender ermöglicht eine Sendung aufzunehmen, während er sich eine andere ansieht.
4.3 Fernsehen (Sat, terrestrisch, Kabel, IPTV)
Neben besserer Bild- und Tonqualität bietet digitales Fernsehen ein viel größeres Angebot an zu empfangenden Programm gegenüber dem früher genutzten analogen Fernsehempfang. Es gibt vier verschiedene Übertragungsarten. Bei allen wird ein spezielles Gerät zum empfangen und entschlüsseln der digitalen Signale benötigt. Dieses Gerät wird üblicherweise als Settop-Box bezeichnet. Die meisten heute gängigen Settop-Boxen sind immer nur für eine der vier Übertragungsarten geeignet.
Beim digitalen Kabelfernsehen wird zwischen Fernseher und der Kabel-TV-Anschlussdose eine Settop-Box der Spezifikation DVB-C installiert. Diese kann meistens direkt bei Kabel-TV-Anbieter gemietet oder gekauft werden. Für den Empfang von digitalem Satellitenfernsehen werden zwei Komponenten benötigt, eine entsprechende Settop-Box und eine Parabolantenne (Satellitenschüssel, welche digitalfähig sein muss). Die Schüssel muss je nach Satellit (meist Astra 19,2 Grad Ost) ausgerichtet und montiert werden, damit sie das Satellitensignal ohne Störung empfangen kann. Die dritte Möglichkeit digitales Fernsehen zu empfangen stellt DVB-T dar. Üblicherweise kommt DVB-T da zum Einsatz, wo weder Kabel- noch Satellitenfernsehen zur Verfügung stehen. Dieses können zum Beispiel geografische Gründe sein oder tragbare Fernseher. Zum Empfang braucht es eine DVB-T-Settop-Box und eine Antenne.
Internet Protocol Television (IPTV) ist Fernsehen auf der Basis des Internetprotokolls. Alle Fernsehsignale gelangen nicht mehr über das Kabel in den Haushalt, sondern digital über die DSL-Leitung. Ein Media-Reciever, der via LAN[14] oder WLAN[15] mit dem DSL-Router verbunden ist bringt das Bild auf den Fernseher.
4.4 Video-Anschlüsse
Dieses Kapitel gibt einen kurzen Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten das Media-Center mit dem Fernseher zu verbinden. Wenn der neue HD-Fernseher nicht hält, was er verspricht, liegt das oft nicht am Gerät, sondern an der Verbindung. Wird der DVD-Player oder gar der Blu-ray-Player über Scart-Kabel an den Fernseher angeschlossen, kann die optimale Bildqualität auf Grund der DigitalAnalog/AnalogDigital-Wandlung nicht erreicht werden. Moderne HD-Zuspieler sollten via HDMI oder zumindest Komponentenkabel Kontakt finden.
4.4.1 Scart
Die Euro-AV-Buchse hat sich in der analogen Welt als Standardanschluss etabliert, nicht zuletzt weil in einem Kabel Ton und Bild bidirektional übertragen werden. „Scart“ selber bezeichnet jedoch tatsächlich nur den Anschluss (Stecker und Buchse). In der Regel werden hier Composite-, S-Video oder RGB-Signale übertragen. An modernen Fernsehgeräten finden sich üblicherweise mindestens zwei dieser Anschlüsse, wobei sich unter Umständen nicht jeder dieser Anschlüsse auf die hochwertigen RGB-Signale versteht. Genutzt wird der Scart- Anschluss in der Regel für Settop-Boxen, Spielekonsolen älterer Bauart und DVD-Player, die über keinen besseren Ausgang verfügen.
4.4.2 Composite (Cinch-Video) / S-Video
Meistens werden über diese beiden, nicht mehr ganz zeitgemäßen, Analoganschlüsse Digitalkameras mit dem Fernseher verbunden. Daher liegen diese Anschlüsse meistens vorne oder an der Seite des Fernsehers. Obwohl diese Schnittstellen etwas veraltet sind, sind sie nach wie vor an fast jedem Fernseher zu finden.
4.4.3 Komponente
Einen besseren Signalweg gibt es in der analogen Welt nicht. Im Komponentenkabel werden die Grundfarben Rot, Grün und Blau separat übertragen. Die Tonspur muss über einen zusätzlichen Anschluss (Cinch: Rot/Weiß) zugeführt werden. Prinzipiell lassen sich per Komponente sogar HD-Signale übertragen (z.B. Xbox 360). Blu-ray-Player und HDTV-Settop-Boxen benötigen jedoch einen HDMI-Anschluss, um den Kopierschutzauflagen der Filmstudios gerecht zu werden. Für DVD-Player ohne HDMI-Ausgang ist der Komponentenanschluss die beste Wahl.
4.4.4 Video Graphics Array (VGA)
Nahezu alle Flat-TVs bieten einen VGA-Eingang zum Anschluss eines Computers. In der PC-Welt gehört die VGA-Buchse schon lange zum alten Eisen. Die digitalen Anschlüsse DVI und HDMI haben sich mittlerweile durchgesetzt. Für alte PCs oder bei belegten HDMI-Buchsen kann die VGA-Schnittstelle jedoch als Alternative genutzt werden.
4.4.5 HDMI
HDMI hat sich in den letzten Jahren zum wichtigsten Anschluss der Heimkinowelt gemausert und bietet die derzeit höchste Video- und Audioqualität. Alle gängigen Ton- und Videoformate bis hin zu voller HD-Auflösung lassen sich per HDMI übertragen.
5 Media-Center
"Mucksmäuschenstill", fernbedienbar und nicht zuletzt schick muss ein Media-Center sein, damit es als "wohnzimmertauglich" angesehen wird. Als Unterhaltungszentrale in den eigenen vier Wänden verdrängt es gleichzeitig Festplattenrecorder, Videorecorder, Receiver, Set-Top-Boxen, DVD-Player und Tuner aus dem Wohnzimmer. Zudem bietet es noch viele weitere Funktionen: MP3-Server mit Streaming[16]-Funktion, zentrales digitales Fotoarchiv, Internetzugang für Web-Radio, Video on Demand, Voice-over-IP[17] (VoIP), E-Mail und Browser. Das Multimedia-Vergnügen erscheint in feiner Bildqualität auf dem digitalen Flachbildfernseher oder mit Hilfe eines hochauflösenden Beamers auf der Leinwand.
5.1 Definition Media-Center
Bei einem Media-Center handelt es sich um System, welches aus PC-Komponenten besteht. Ein solcher PC wird auch oft als ein Home Theater Personal Computer (HTPC) bezeichnet. Weitere gängige Bezeichnungen sind daneben noch Wohnzimmer-PC, Mediencomputer oder Fernsehcomputer.
Durch seinen modularen Aufbau ist diese Art von Unterhaltungsgerät besonders flexibel und kann denn eigenen Bedürfnissen besonders gut angepasst werden.
5.2 Anforderungen an ein Media-Center
Wichtige Aspekte eines Media-Centers sind eine einfache, durchdachte Bedienung per Fernsteuerung, sauberer Hardware-Aufbau für leisen und zuverlässigen Betrieb und das Vorhandensein aller nötigen Schnittstellen. Schließlich steht der HTPC in Konkurrenz zu konventionellen, schicken, reibungslos funktionierenden und dazu noch halb so teuren Audio- und Video-Geräten.
Ein gewöhnlicher Arbeitsplatzcomputer in einem grauen Gehäuse passt einfach nicht ins Wohnzimmer. Besonders wichtig für eine heimische Unterhaltungszentrale ist das verwenden von sorgfältig aufeinander abgestimmten PC-Komponenten, die in einem ansprechenden Gehäuse stecken. Ein guter HTPC fügt sich mit seinem Design harmonisch in das Wohnzimmerbild ein. Dieses bedeutet meistens, dass ein schickes Gehäuse dem Format von üblichen Hifi-Geräten entspricht.
Allerdings wird auch der schickste Designer-PC auf Akzeptanzprobleme stoßen, wenn er sich als nicht besonders Bedienerfreundlich erweist. Der Anwender erwartet, dass sich sein Wohnzimmer-PC genauso einfach bedienen lässt wie der Fernseher. Dieses bedeutet für das Media-Center, dass sich nicht nur die softwarebasierenden Funktion einfach und unkomplizert mit einer Fernbedienung steuern lassen, sondern auch die Hardware. Es muss möglich sein den Rechner mit einem einfachen Tastendruck Ein- und Auszuschalten. Noch besser ist es, wenn der Anwender in der Lage ist mit der Fernsteuerung den HTPC in einen stromsparenden ACPI-Standby-Modi[18] (S3 oder S4) zu versetzen und ihn daraus auch wieder zu erwecken.
Ob der PC im Wohnzimmer Akzeptanz findet, hängt aber auch im großen Maße von seiner Geräuschentwicklung ab. Während bei Arbeitsplatzrechnern bereits bei einem Geräuschpegel von kleiner als einem Sone[19] von einem sehr leisen Gerät gesprochen wird, stören solche Rechner im Wohnzimmer erheblich. Kaum jemand würde bei leiser Musik oder leisen Passagen in einem Film das Rauschen eines Lüfters und das Schnarren einer Festplatte oder eines optischen Laufwerkes tolerieren. Hier muss sich das Media-Center mit herkömmlichen Anlagen messen lassen, die ihre Arbeit akustisch unauffällig verrichten.
Die Darstellung der Multimediainhalte wird durch die Software realisiert. Marktführer hierbei ist die Media Center Edition (MCE) von Microsoft. Auf verschiedene Softwarelösungen wird in einem späteren Abschnitt dieser Arbeit noch eingegangen. Für die beste Bildqualität sorgt eine digitale Verbindung zwischen Media-Center und Fernseher. Bei Flachbildfernsehern gilt HDMI als Standard. Aktuelle Grafikkarten verfügen bereits über entsprechende Anschlüsse.
6 Systemübersicht
Das Media-Center soll bestimmten Anforderungen gerecht werden. Es soll herkömmliche Geräte wie CD-Player, DVD-Player und TV-Receiver ersetzen. Des Weiteren soll es erweiterbar und leicht konfigurierbar sein. Ein PC kann fast beliebig erweitert werden und es existieren viele Erweiterungskarten, wie z.B. eine DVB-Karte, mit der digitale TV Programme empfangen werden können. Deshalb wird als Hardware-Grundlage für das Media-Center Standard-PC-Komponenten verwendet. Der HTPC soll so gestaltet werden, dass er sich von den Standardgeräten im Wohnzimmer kaum unterscheidet, d.h. er soll sich durch geeignete Wahl des Gehäuses integrieren lassen. Allerdings sollten die Laufgeräusche der Festplatte und der Lüfter nicht all zu laut sein. Um die Wohnzimmertauglichkeit zu erfüllen, müssen folgende Punkte beachtet werden:
- Das Gehäuse soll eine ansprechende Form haben
- Laufgeräusche von Prozessor-, Netzteillüfter und Festplatte sollen so gering wie möglich sein
- ein normales Fernsehgerät soll an Stelle eines PC-Monitors benutzt werden können
- die Multimedia-Box soll komplett mit einer Fernbedienung gesteuert werden können
6.1 wichtige Komponenten eines Media-Center
Um die optimale Zusammensetzung eines HTPC zu bestimmen, sollte vor dem Kauf eine genaue Betrachtung der eigenen Wünsche erfolgen. Was soll mit dem Media-Center in Zukunft alles möglich sein? Für einen HTPC der Marke Eigenbau ist es unabdingbar, die Fähigkeiten aktueller Komponenten einschätzen zu können. In den folgenden Abschnitten stelle ich einige mögliche Komponenten für eine leise und sparsame PC-Konfiguration vor. Die Investition in ein Media-Center rechnet sich natürlich nur, wenn es einen möglichst großen Funktionsumfang bietet. Dadurch können dann die Funktionen mehrerer spezialisierter Geräte aus der Unterhaltungselektronik übernommen werden. Für den Anschluss an einen modernen Flachbildfernseher sollte ein HDMI Ausgang bereitstehen. Um für die Zukunft gewappnet zu sein sollte der Rechner in der Lage sein HD-Inhalte wiederzugeben. Somit ist es zwingend notwendig, dass ein Blu-ray-Laufwerk, vielleicht sogar bereits einen Blu-ray-Brenner verbaut wird. Wenn es zudem gewünscht ist den Rechner auch als TV-Receiver und als VDR zu nutzen, dann ist mindestens eine TV-Karte unabdingbar.
6.1.1 Gehäuse
Die erste Entscheidung, die getroffen werden muss bezieht sich auf das zu verwendene Gehäuse. Bei der Auswahl des Gehäuses gibt es einiges, das bedacht werden sollte. Klar ist das Design wichtig, allerdings sollte auch auf die Ausstattungsflexibilität und somit indirekt auf die Geräuschentwicklung geachtet werden. Viele der leisen Komponenten brauchen einfach mehr Platz als die lauten Vertreter ihrer Art. Besonders betrifft das Netzteil, Prozessorkühler, Festplatte(n) mit Entkoplungsrahmen und Grafikkarten mit leisen Kühlern in der Dual-Slot-Bauweise. Einen großen Störfaktor stellen die oft sehr lauten Kompaktnetzteile dar. Hingegen mangelt es nicht an flüsterleisen Netzteilen in herkömmlicher ATX-Bauform. Deshalb empfiehlt es sich auf ein HTPC Gehäuse zurückzugreifen, welches genug Platz für ein solches Netzteil bietet.
6.1.2 Laufwerke
Um den HTPC direkt für die Zukunft zu rüsten, sollte nicht auf ein Blu-ray-Laufwerk verzichtet werden. Den Blu-ray-Brenner DH-4O1S-10C von LiteOn gibt es bereits für unter 100 Euro. Bei diesem Laufwerk handelt es sich um ein Combo-Laufwerk, welches Blu-ray- Discs, DVDs und CDs abspielen und brennen kann. Damit eine Disc abgespielt werden kann, reicht ein Laufwerk mit einfacher Geschwindigkeit vollkommen aus. Heutige Laufwerke lesen die Daten mit mehrfacher Geschwindigkeit aus, dadurch werden auch die Laufgeräusche lauter. Das Laufwerk sollte daher die Möglichkeit bieten, die Lesegeschwindigkeit zu reduzieren
Die genutzte Festplatte sollte genug Platz für die gespeicherten Videos bieten. Wird das Media-Center auch als "Jukebox" genutzt ist die Kapazität der Festplatte noch wichtiger. Bei den Festplatten empfiehlt es sich darauf zu achten, dass sie möglichst leise arbeiten und nur wenig Leistung aufnehmen. Dadurch wird auch der Aufwand für die Kühlung des Systems erleichtert. Eine gute Wahl wären die sparsamen Notebookfestplatten, denn sie sind für einen leisen und stromsparenden Betrieb gebaut. Zudem bedürfen sie kaum einer speziellen Kühlung. Allerdings sind diese Festplatten deutlich teurer als herkömmliche 3,5 Zoll Festplatten. Wenn eine 3,5 Zoll Festplatte verwendet wird, dann sollte sie wenigstens vibrationsentkoppelt eingebaut sein.
6.1.3 CPU und GPU
Eng miteinander verbunden ist die Entscheidung bezüglich des Hauptprozessors und der Grafikkarte. Wenn HD-Videos abgespielt werden sollen, dann sollte eine Grafikkarte der neusten Generation gewählt werden. Diese ist in der Lage die CPU bei der Dekodierung von HD-Signalen zu entlasten. Hierfür könnte z.B. eine Grafikkarte mit dem aktuellen aktuellen Radeon-HD-3000-Grafikchips von AMD (früher ATI) genutzt werden. Die günstigsten Karten mit HD-3450-Chip, lüfterloser Passivkühlung und HDMI-Anschluss sind schon für unter 30 Euro zu haben. Besonders wichtig ist, dass die Grafiktreiber und Decoder-Patches immer aktuell gehalten werden, weil die Entwicklung der HD-Signale noch längst nicht abgeschlossen ist. Der bisher einzige in einem Mainboard-Chipsatz integrierte Grafikprozessor, der das HD-Video-Decoding ordentlich beschleunigt, ist der Radeon HD 3200 im AMD 780G. Alle Boards mit diesem Chipsatz sind mit je einer AM2+-Fassung für AMD-Prozessoren bestückt. Im Zusammenspiel mit diesem Chipsatz reicht einer der 45-Watt-Athlon-Doppelkerne für flüssige Blu-ray-Wiedergabe aus.
6.1.4 DVB Karte
Um digitales Fernsehen über Satellit zu empfangen und aufzunehmen, wird eine DVB-S- Karte benötigt. Der Datenstrom wird im MPEG-2 Format empfangen und kann direkt Platz sparend auf einer Festplatte gespeichert werden. Damit die TV-Karte von der Media-Center-Software richtig erkannt wird, muss sie über einen Broadcast Driver Architecture (BDA) Treiber verfügen. Leider ist auch ein BDA-Treiber keine Garantie dafür, dass die Karte mit der Software reibungslos zusammenarbeitet. Deshalb sollte vor dem Kauf einer TV-Karte ein Blick auf die Homepage des Softwareherstellers geworfen werden. Hier existieren Listen von unterstützen Karten. Wer kein digitales Fernsehen empfangen kann, muss aber nicht auf einen HDPC verzichten. Es gibt TV-Karten, die über einen eingebauten MPEG-Encoder verfügen. Dieser digitalisiert das empfangene analoge Signal in Echtzeit, ohne die CPU zusätzlich zu belasten. Damit ist Time Shift und digitales Aufzeichnen des Fernsehprogramms möglich. Einzig auf die bei digitalem Fernsehen mitgelieferten EPG-Daten muss verzichtet werden.
6.1.5 MPEG-2 Enkoderboard
Eine weitere Möglichkeit Videodaten bzw. Fernsehdaten zu empfangen, ist ein analoger Satellitenreceiver oder andere analoge Videogeräte. Diese Geräte haben einen analogen Videoausgang in Form eines Composite-Signals oder eines Super-VHS-Signals. Mit Hilfe eines MPEG Enkoderboards können diese analogen Signale in Echtzeit in einen MPEG-2 Strom wie er bei DVB üblich ist, gewandelt werden. In Verbindung mit einer TV-Tuner Karte, die terrestrische TV-Programme empfangen kann, bieten sich dieselben Möglichkeiten wie bei einer DVB-Karte und so können TV-Sendungen Platz sparend auf einer Festplatte gespeichert werden.
6.1.6 Fernbedienung
Eine grundlegende Anforderung an das Media-Center ist, dass es über eine Fernbedienung gesteuert werden kann. Deshalb wird ein Infrarotempfänger benötigt. Oft liegt der benötigte Empfänger, der über den Universal Serial Bus (USB) mit dem Media-Center verbunden wird, bereits der Fernbedienung bei.
6.2 Media-Center-Software
Hierbei handelt es sich um ein Programm, welches es dem Nutzer ermöglicht die einzelnen Funktionen den HTPC zu steuern. Diese Media-Center-Programme verstecken den Desktop und stellen die verschiedenen Funktionen der einzelnen Programme gebündelt über eine einheitliche Oberfläche zur Verfügung. Für den Einsatz einer speziellen Software sprechen aber nicht nur ästhetische Gründe. Die "normale" Software (z.B. Windows Media Player) will per Maus und Tastatur bedient werden. Wenn der Wohnzimmer-PC allerdings über eine Fernbedienung gesteuert werden soll, ist eine dafür angepasst Oberfläche Pflicht.
Den Standard hierbei stellt die Media Center Edition von Microsoft dar. Bisher handelte es sich dabei um eine spezielle Version von Windows XP, doch seit erscheinen von Vista ist die runderneuerte Oberfläche Bestandteil der Vista Editionen Premium und Ultimate. Gerade für Einsteiger ist die Microsoft-Lösung ideal, da sie nicht viel Konfigurationsaufwand erfordert. Nach dem ersten Start wird der Anwender durch einen Assistenten Schritt für Schritt durch die einzelnen Einstellungsmenüs geleitet. Die Windows Media Center Software verfügt über alle notwendigen Funktionen, die ein HTPC bieten sollte. Videos und Musik kann es abspielen, EPG ist bereits integriert. Auch Spiele lassen sich darauf starten. Über weitere Plugins lässt sich die Software um viele weitere Zusatzfunktionen erweitern und den eigenen Bedürfnissen anpassen. Eine gute Auswahl findet sich im Forum der Internetseite www.mce-community.de.
Eine kostenlose Alternative stellt die Software Mediaportal da. Hierbei handelt es sich um eine als GNU/GPL[20] lizenzierte Open Source Software. Eine aktive Community entwickelt das Programm immer weiter, bastelt an neuen Funktionen und Oberflächen. Jeder kann zur Entwicklung beitragen oder es seinen persönlichen Bedürfnissen anpassen. Mangelte es den ersten Versionen noch an Stabilität, ist die aktuelle Version schon recht ausgereift. Dennoch verlangt das Programm dem Nutzer viel Geduld ab. Die Einrichtung über das Konfigurationsprogramm ist aufwendig und bis die TV-Karte samt EPG zufrieden stellend läuft, können einige Stunden vergangen sein. Dafür bietet die Software einige Funktionen an. Neben Video- und Audioausgabe sind einige kleinere Spiele integriert. Ein RSS[21]-Modul liefert Nachrichten und die private Videosammlung wird dank Zugriff auf die Filmdatenbank IMDB.com mit Informationen und Coverbildern verschönert. Wie die Microsoft Lösung ermöglicht auch Mediaportal Time Shifting. Software samt Plugins und Forum findet man auf der Internetseite www.team-mediaportal.de.
6.3 Komplett-Systeme
Natürlich gibt es auch genug Anbieter, die ein fertiges System zum Verkauf anbieten. Bei diesen Modellen kann der Anwender im gewissen Umfang auf die Konfiguration Einfluss nehmen. Allerdings ist er dabei auf die Komponenten angewiesen, die die Firmen dafür vorgesehen haben. Es kann durchaus passieren, dass etwas ausgefallenere Wünsche nicht berücksichtigt werden können und dass es keinen Anbieter gibt, der die eigenen Wünsche in ausreichendem Maße zufrieden stellend erfüllen kann.
Allerdings sind die meisten Modelle, die auf dem Markt verfügbar sind für normale Anwender völlig ausreichend. Es gibt auch genug Auswahl, um die eigenen Wünsche ausreichend zu erfüllen. Zudem sind diese Standardmodelle inzwischen auch für den Wohnzimmergebrauch konzipiert und in Design, Lautstärke und Steuerbarkeit dementsprechend entworfen. Natürlich sollte man, wie bei jedem Computer, sich vorher genau informieren, ob dieses Gerät auch wirklich hält was es verspricht und auch die Funktionen bietet, die gewünscht sind.
6.4 weitere Alternativen
In diesem Kapitel werden einige Systeme beschrieben, die als Alternative zu einem kompletten Media-Center-PC betrachtet werden können.
6.4.1 Apple TV
Als mobile Multimedia-Bibliothek macht das Apple TV eine sehr gute Figur. Auf der internen, bis zu 160 GByte großen Festplatte lassen sich Musik, Videos und Fotos speichern. Angeschlossen wird das Gerät via HDMI an einen HD-fähigen Fernseher. Apple setzt voll auf moderne HD-TVs mit HDMI- oder Komponenten-Eingang. Alte Röhrenfernseher mit Scart- oder S-Video-Schnittstelle werden nicht unterstützt. Dank LAN- und WLAN-Schnittstelle kann der kleine Kasten Kontakt zu iTunes auf dem Mac oder PC aufnehmen und so Ihre Lieblingsfilme ins Wohnzimmer holen. Medien können auf der internen Festplatte zwischengespeichert werden, weshalb nicht immer zwingend eine Verbindung zum Rechner notwendig ist. Neben einer Hauptquelle können auch bis zu fünf weitere iTunes-Rechner ihre Inhalte über das Netzwerk direkt an Apple-TV streamen. Beim Streaming muss der iTunes-Rechner natürlich laufen, synchronisierte Inhalte lassen sich dann auch ohne eingeschalteten Computer abspielen. Dabei ist das einrichten und das Übertragen von Inhalten relativ einfach. Apple TV erkennt nach dem Einschalten automatisch alle verfügbaren Netzwerke. Der Schlüssel für das heimische Drahtlosnetzwerk muss nur einmal angegeben werden. Für jede Medien-Kategorie lässt sich gesondert einstellen, ob und welche Daten synchronisiert werden sollen, So kann man zum Beispiel festlegen, dass nur neue, noch nicht abgespielte Podcasts, Filme oder TV-Serien übertragen werden. Apple TV bietet zudem die Möglichkeit mittels iTunes auf HD-Inhalte wie Filme, Videos und Serien zuzugreifen. Diese werden über das Internet direkt auf den Fernseher ausgegeben und lassen sich mittels Minifernbedienung steuern.
6.4.2 Playstation 3
Inzwischen gibt es verschiedene Versionen der Playstation 3. Die hier gemachten Angaben beziehen sich auf die erste Generation, die mit einer 60 GB 2,5-Zoll-SATA-Festplatte (Serial Advanced Technology Attachment) ausgestattet ist.
Bei der PS3 von Sony handelt es sich schon längst nicht mehr um eine reine Spielekonsole. Mittels HDMI-Kabel an einen Fernseher angeschlossen, spielt sie Filme in voller HD-Qualität ab. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Filmmaterial von einer Blu-ray-Disc kommt, auf der internen Festplatte oder gar einem USB-Laufwerk vorliegt. Dank LAN- und WLAN-Schnittstelle dient die Konsole auch als Mediaserver. So streamt die PS3 auch Filme, Musik und Fotos, die beispielsweise auf einem Rechner gespeichert sind. Die PS3 verfügt über einen Kartenleser, der die gängigen Formate Memory Stick, SD, miniSD und Compact Flash akzeptiert. Auf diese Weise können Filme, Bilder und Musik schneller auf der PS3 abgespielt werden. Zudem gibt es vier USB-2.0-Anschlüsse für zusätzliche Geräte wie Kamera, Tastatur, Maus, Controller und externe Festplatten. Alternativ kann aber auch die Bluetooth Schnittstelle genutzt werden um Geräte an die Playstation anzuschließen. Des Weiteren verfügt die PS3 über ein Blu-ray-Laufwerk. Der HDMI-1.3-Ausgang bietet eine verlustfreie, digitale Übertragung des Bild- und Tonsignals an den Fernseher. Klarer Vorteil der Playstation 3 ist der integrierte Webbrowser. Somit kommt das Internet auch ohne PC ins Wohnzimmer. Texte lassen sich entweder per Controller im SMS-Stil oder mit einer Tastatur (Bluetooth oder USB) eingeben. Besonders erfreulich ist auch der frei zugängliche Festplattenschacht. Wenn mehr Speicherplatz erwünscht ist, kann die vorhandene Platte durch eine handelsübliche 2,5-Zoll-SATA-Festplatte ersetzt werden.
Seit kurzem ist auch ein DVB-T Tuner für die PS3 erhältlich. Dieses Zusatzgerät wird via USB mit der Playstation verbunden. Dieses ermöglicht es dem Anwender Fernsehen und Sendungen aufzunehmen. Eine ausführliche elektronische Programmzeitschrift zum timen der Aufnahmen ist auch vorhanden. Leider werden die DVB-T-Aufzeichnungen in einem Format gespeichert, mit dem nur die PS3 etwas anfangen kann. Allerdings lassen sich die Daten kabellos auf Sonys Handheld PSP streamen.
Mit diesem Zusatzgerät scheint die Playstation 3 immer mehr zum Alleskönner zu werden. Das Einzige was jetzt noch fehlt ist eine Möglichkeit Internet-Radio abzuspielen.
6.4.3 HD Multimedia Recorder
Ein HD Multimedia Recorder ist nicht größer als eine externe Festplatte und vereint mehrer Geräte bzw. Funktionen in einem einzigen Gerät. Je nach Ausstattung verfügt das Gerät über verschiedene Schnittstellen. Mögliche verfügbare Anschlüsse sind RJ45-Ethernet-Anschluß, RGB Aus- und Eingang, Scart Aus- und Eingang, HDMI, USB-Host, Wifi und Hybridtuner. Durch den Hybridtuner kann wahlweise DVB-T oder analog Kabel direkt auf die Festplatte aufgezeichnet werden. Auf Grund der Festplatte bieten die meisten Geräte die Funktion des Time Shifting an. Es können jedoch auch die verschiedensten Mediendateien wiedergegeben werden. So können die meisten dieser Geräte Videodateien wie Divx, Xvid, avi, wmv und jpg und Audiodateien wie mp3, wma, acc, aiff abspielen. Aufgrund des Netzwerkanschluss kann das Gerät als Network Attached Storage[22] (NAS) verwendet werden. Hierdurch ist auch ein streamen von Dateien aus dem heimischen Netzwerk möglich. Ferner kann mit diesen Geräten Internetradio gehört werden. Die USB-Schnittstelle kann dazu genutzt werden die Speicherkapazität zu erweitern, indem hier eine externe Festplatte angeschlossen wird. Des Weiteren kann hier auch ein Wifi-Dongle angeschlossen werden, damit das Gerät im eigenen WLAN-Netzwerk verwendet werden kann. Es gibt auch einige Geräte die bereits über ein integriertes WLAN verfügen.
6.4.4 Asus Eee Keyboard
Mit der Eee-Serie zeigt Asus eindrucksvoll, dass ein High-Definition fähiger Computer nicht zwingend in einem großen grauen Kasten sitzen muss. Was fast aussieht wie eine gewöhnliche Tastatur mit einem zusätzlichen Display, ist ein kompletter Media-Cneter-PC. Ultraportable und mit modernster Stromspartechnologie. Neben den gängigen PC-Anschlüssen verfügt das Eee Keyboard über einen HDMI Anschluss, der über einen eingebauten Ultra-Breitband-Sender auch Full-HD-Inhalte mittels Wireless-HDMI an ein Ausgabegerät funken kann. Gesteuert wird das Eee Keyboard mit dem integrierten 5-Zoll-Touchscreen.
7 Nutzbarkeitsanalyse
Ziel der Arbeit war zu entscheiden, ob sich der Einsatz eines Media-Centers im eigenen Wohnzimmer gegenüber traditioneller Unterhaltungselektronik lohnt. Im Laufe der Arbeit ist mir aber klar geworden, dass diese Entscheidung jeder Anwender selbst treffen muss. Des Weiteren gibt es eine solche Vielfalt an verschiedenen Geräten, die verschiedene Funktionen bieten, dass man hier einfach keine generelle Entscheidung diesbezüglich treffen kann. Deshalb habe ich mich entschieden in diesem Kapitel nur eine Anleitung zu geben, wie jeder Anwender für sich selbst diese Entscheidung treffen kann.
Mit Hilfe der erarbeiteten Anforderungen an ein Media-Center lassen sich die verschiedenen Geräte bewerten. Um eine Umfassende Bewertung der einzelnen Geräte zu geben, werde einige Faktoren eine übergeordnete Rolle spielen. Diese Faktoren bezeichnen wir als primäre Faktoren, während weitere Faktoren als sekundäre Faktoren bezeichnet werden. In dieser Nutzbarkeitsanalyse werde ich nur ein Beispiel geben, wie diese Faktoren aussehen könnten, da sie stark von den Wünschen eines jeden Anwenders abhängen. Für mich kommt es bei einem Media-Center besonders auf die Lautstärke (Laufgeräusche) und die Zukunftssicherheit (spielt Blu-ray-Disc ab, HDMI Ausgang). Weniger wichtig für mich sind das Design und die Kosten des Gerätes. Somit ergibt sich für mich die folgende Aufteilung:
Primäre Faktoren:
- Lautstärke
- Zukunftssicherheit
- Kosten
Sekundäre Faktoren:
- Design
- Steuerung
Wenn man sich nun über die wichtigen Faktoren im Klaren ist, dann geht es darum diese zu bewerten. Jedem Faktor wird ein Prozentualer Wert zugewiesen, die in Ihrer Summe 100% ergeben sollten. Dieser Prozentsatz gibt an, wie wichtig die einzelnen Punkte für eine Entscheidung sind. In meinem Beispiel würde das jetzt wie folgt aussehen:
Primäre Faktoren:
- Lautstärke 20%
- Zukunftssicherheit 30%
- Kosten 30%
Sekundäre Faktoren:
- Design 10%
- Steuerung 10%
Nun würde man sich die einzelnen Geräte vornehmen und bei jedem Gerät den entsprechenden Faktor bewerten. Hierbei ist es wichtig zu beachten, dass eine hohe Zahl eine bessere Beurteilung darstellt. Danach werden die Bewertungspunkte mit dem prozentwert multipliziert. Zum Schluss bildet man aus den Ergebnissen eine Summe. Das Gerät mit der höchsten Punktzahl ist das am besten geeignete.
8 Fazit
Grundsätzlich sind die Media-PCs auf dem richtigen Weg und in punkto Funktionsfülle, Universalität und günstiger Erweiterbarkeit den herkömmlichen Geräten der Unterhaltungselektronik weit voraus.
PC-Technik lässt sich nur mühsam in einen angenehmen Wohnzimmergenossen verwandeln. Der Eigenbau eines Media-Center-PC ist deutlich verzwickter als der Aufbau eines gewöhnlichen Rechners. Egal, ob die Computer-Medienzentrale äußerlich eher grobschlächtig oder elegant auftritt, in jedem Fall birgt sie die Unwägbarkeiten der PC-Architektur, bei der jedes Update eines Treibers oder Programms das mühsam austarierte Zusammenspiel der Komponenten aus dem Tritt bringen kann. Zum Eigenbau eines HTPC kann man deshalb nur versierten PC-Fans raten, die die grundsätzlichen Nachteile der Technik ertragen und Probleme selbst lösen können. Wer mit diesen Einschränkungen leben kann und Spaß am Basteln hat, kommt per Eigenbau vergleichsweise günstig an eine flexibel auf- und umrüstbare Medienzentrale, die besonders in Bezug auf Formatunterstützung, Speicherplatz, Funktionsumfang und die Netzwerkfähigkeiten den meisten Spezialgeräten weit überlegen ist.
Wer allerdings technisch nicht so versiert ist und sich auch nicht mit dem ständigen "herumbasteln" beschäftigen will, der ist mit einem fertigen HTPC gut beraten. Diese Fertiggeräte werden von vielen Firmen und PC-Herstellern angeboten. Je nach Einsatzgebiet lohnt sich vielleicht auch ein Blick auf die bereits erwähnten alternativen Geräte.
Jeder, der überlegt sich einen Wohnzimmer PC zuzulegen, sollte sich im Vorfeld genaustens Gedanken darüber machen, wofür dieser genutzt werden soll. Denn nur wenn man seine Wünsche kennt, kann man sich für das richtige Gerät entscheiden..
9 Abkürzungsverzeichnis
| Abkürzung | Bedeutung |
|---|---|
| AAC | Advanced Audio Coding |
| BDA | Broadcast Driver Architecture |
| CD | Compact Disc |
| DVB | Digital Video Broadcast |
| DVB-C | Digital Video Broadcasting Cable |
| DVB-S | Digital Video Broadcasting Satellite |
| DVB-T | Digital Video Broadcast Terrestrial |
| DVD | Digital Versatile Disc |
| DVI | Digital Visual Interface |
| EPG | Electronic Program Guide - elektronische Programmzeitschrift |
| FBAS | Farb-Bild-Austast- und Synchronsignal |
| GNU/GPU | General Public Licence |
| HD | High Density |
| HDD | Hard Disc Drive |
| HDMI | High Definition Multimedia Interface |
| HTPC | Home Theater Personal Computer |
| IPMP | Intellectual Property Management and Protection |
| IPTV | Internet Protocol Television |
| LAN | Local Area Network |
| MCE | Media Center Edition |
| NAS | Network Attached Storage |
| PC | Personal Computer |
| RAM | Random Access Memory |
| SATA | Serial Advanced Technology Attachment |
| USB | Universal Serial Bus |
| VCR | Video Cassette Recorder - Videokassettenrecorder |
| VDR | Video Disk Recorder - Festplattenrekorder |
| VGA | Video Graphics Array |
| VoD | Video on Demand |
| VoIP | Voice-over-IP |
| WLAN | Wireless Local Area Network |
| wmv | Windows Media Video |
10 Fußnoten
- ↑ VoD: Video on Demand (Video auf Nachfrage) Beschreibt einen Service, der es dem Anwender erlaubt zu jedem Zeitpunkt einen Film aus einer Auswahl von Filmen abzurufen und abzuspielen. Man kann sich dieses Verfahren wie eine Online-Videothek vorstellen.
- ↑ DVB: Digital Video Broadcasting ist ein standardisiertes Verfahren zur Übertragung von digitalen Inhalten. Der Vorteil dieses Verfahrens liegt in der Datenkompression. Sie ermöglicht es, dass im Vergleich zur analogen Fernsehübertragung mehr Programme pro Sendekanal (Frequenz) übertragen werden. DVB-S: Digital Video Broadcasting Satellite: Die Variante von DVB zur Übertragung via Satellit. DVB-C: Digital Video Broadcasting Cable. Die Variante von DVB zur Übertragung via Kabel. DVB-T: Digital Video Broadcast Terrestrial ist der Standard für terrestrisches digitales Fernsehen.
- ↑ MPEG-4: Hierbei handelt es sich um einen MPEG-Standard (ISO/IEC-14496), der verschiedene Verfahren zur Video- und Audiodatenkompression beschreibt. Zusätzlich wurden auch noch einige Standards, wie das in MPEG-2 standardisierte Advanced Audio Coding (AAC) sowie die Unterstützung für Digital Rights Management, welches unter der Bezeichnung Intellectual Property Management and Protection (IPMP) läuft, in den Standard aufgenommen.
- ↑ DivX:, der Name ist eine Anspielung auf ein US-amerikanisches Videoverleihsystem mit dem Namen DIVX. Hierbei handelt es sich um einen MPEG-4-kompatiblen Video-Codec, der von DivX Inc. entwickelt wurde. Besonders bekannt ist der Codec für seine Fähigkeit große Videodateien bei guter Qualität vergleichsweise stark komprimieren zu können.
- ↑ wmv: (Windows Media Video) ist ein proprietärer Video-Codec von Microsoft
- ↑ Xvid: ein freier MPEG-4-Video-Codec
- ↑ Blu-ray: bedeutet "blauer Lichtstrahl" und bezieht sich auf den violett-bläulichen Laser, der zum lesen der Daten auf der Disc verwendet wird. Mit diesem Laser lassen sich Daten bis zu viermal dichter aneinander packen als bei einer herkömmlichen DVD
- ↑ FBAS: Farb-Bild-Austast- und Synchronsignal
- ↑ YUV: Farbkoordinatensystem, welches im europäischen Fernsehen eingesetzt wird. Y steht für das Helligkeitssignal (Luminanz), U und V jeweils für die Farbinformation (Chrominanz). Diese Verfahrensweise wurde deswegen eingeführt, um eine Abwärtskompatibilität mit dem damals vorherrschenden Schwarz-Weiß-Fernsehen zu gewährleisten.
- ↑ S-Video: Separate Video (Y/C) bezeichnet das getrennte Übertragen von Helligkeits- (Luminanz = Y)- und Farbinformationen (Chrominanz = C).
- ↑ Um HD-Inhalte von Blu-ray-Discs wiederzugeben, muss die Kopierschutzkette vom Laufwerk bis zum Fernseher oder Monitor lückenlos eingehalten werden. Das unerlaubte Kopieren von hochauflösendem Filmmaterial gehört zu den größten Sorgen der Hersteller. Um ihre Werke zu schützen, wurde das Advanced Access Content System (AACS) entwickelt. Dieses Kopierschutzsystem verschlüsselt den kompletten Weg der Bilddaten vom Laufwerk bis zum Fernseher oder Monitor mit der High Bandwidth Digital Content Protection (HDCP).
- ↑ RAM: Random Access Memory = Speicher mit wahlfreiem Zugriff
- ↑ Twin Tuner: 2 Empfangsteile in einem Receiver. Das ermöglicht dem Anwender ein Programm anzuschauen, und ein anderes aufzeichnen.
- ↑ LAN: Local Area Network - Rechnernetz im Office- oder Privatbereich.
- ↑ WLAN: Wireless Local Area Network - Kabelloses Rechnernetz im Office- oder Privatenbereich.
- ↑ Streaming: Hierbei handelt es sich um die kontinuierliche Übertragung von Datenströmen. Es gibt Audio- und Video-Streaming (z.B. Web-Radio und Web-TV). Der Vorgang des Übertragens wird als Streaming bezeichnet.
- ↑ Voice-over-IP: Internet-Telefonie - Eine Anwendung die es ermöglicht ein Sprachsignal in Datenpakete um zusetzten und über das Internet Protokoll (IP) zu senden.
- ↑ S0: System arbeitet normal S1: einfacher Schlafmodus, nur wenige Funktionen sind angehalten S2: tieferer Schlafmodus als S1, weitere Komponenten sind abgeschaltet (CPU ohne Spannung) S3: Standby-Modus - Betriebssystem sichert den Systemzustand auf einem flüchtigen Speicher S4: Ruhezustand - Betriebssystem sichert den Systemzustand auf einem nicht-flüchtigen Speicher S5: Soft-Off - Betriebssystem fährt herunter und schaltet das Netzteil in den Soft-Off-Zustand
- ↑ Sone: Maßeinheit für subjektive Lautstärke
- ↑ GNU/GPU: General Public Licence (Öffentliche Lizenz) ist eine Lizenz, unter der viele Open Source Programme vertrieben werden. Die Nutzung dieser Programme ist sowohl privat wie auch geschäftlich kostenlos möglich.
- ↑ RSS: Really Simple Syndication (wirklich einfache Verbreitung) es handelt sich hierbei um eine Technologie zum abonnieren von Webseiten-Inhalten. Der Nutzer wird informiert, wenn es an Internet-Seiten, die er abonniert hat, Änderungen oder neue Informationen gibt. Er muss die Seite nicht mehr selber kontrollieren, sondern wird informiert.
- ↑ NAS: Festplatten mit 500 GB Plattenspeicher und mehr werden mittlerweile auch mit Media-Server und integriertem Linux System hergestellt.
11 Abbildungsverzeichnis
| Abb.-Nr. | Abbildung | Quelle |
|---|---|---|
| 01 | Aufnahmequalitäten | Anleitung DVD-HDD-REKORDER RHT-399H von LG |
| 02 | Scartkabel/Scartanschluss | Eigenproduktion |
| 03 | S-Video Anschluss | Eigenproduktion |
| 04 | Komponenten-Anschluss | Eigenproduktion |
| 05 | VGA-Anschluss | Eigenproduktion |
| 06 | HDMI-Kabel/HDMI-Anschluss | Eigenproduktion |
| 07 | Asus Eee Keyboard | www.chip.de/news/Asus-Eee-Keyboard-PC-in-einer-Tastatur_34346665.html |
12 Literatur- und Quellenverzeichnis
| C't (2008, Ausgabe 11) | Benjamin Benz, Sven Hansen, Jürgen Rink: Wohnzimmer Digital, in: C't, 2008, Ausgabe 11, Archiv CD |
| C't (2007, Ausgabe 12) | Benjamin Benz: Wohnzimmer-Bastelei - Selbstbau-PC fürs Wohnzimmer, in: C't, 2007, Ausgabe 12, Archiv CD |
| C't (2005, Ausgabe 25) | Benjamin Benz: Stubenhocker ' Schicke PCs fürs Wohnzimmer, in: C't, 2005, Ausgabe 25, Archiv CD |
| SFT (2008, Ausgabe 11) | Alexander Geltenpoth: Film-Vorführer, in: SFT, 2008, Ausgabe 11, S. 50/51 |
| SFT (2007, Ausgabe 04) | Alexander Geltenpoth: Allround-Genie, in: SFT, 2007, Ausgabe 04, S. 30-44 |
| C't (2008, Ausgabe 11) | Sven Hansen: IT für Couchkartoffeln, in: C't, 2008, Ausgabe 11, Archiv CD |
| C't (2007, Ausgabe 07) | Sven Hansen: Festplattenspieler, in: C't, 2007, Ausgabe 07, Archiv CD |
| C't (2003, Ausgabe 18) | Sven Hansen: Let us entertain you, Die Industrie auf dem Weg ins digitale Wohnzimmer, in: C't, 2003, Ausgabe 18, Archiv CD |
| SFT (2008, Ausgabe 10) | Frank Neupert: Zocken, fernsehen, aufnehmen, in: SFT, 2008, Ausgabe 10, S. 50 |
| SFT (2007, Ausgabe 07) | Frank Neupert: Unterhaltungskisten - Wohnzimmer-PC, in: SFT, 2007, Ausgabe 07, S. 68/69 |
| SFT (2007, Ausgabe 07) | Rüdiger Steidle: Internet-Fernseher - Multimedia-Box, in: SFT, 2007, Ausgabe 07, S. 70 |
| C't (2008, Ausgabe 11) | Dr. Volker Zota, Christof Windeck: Medien-Bosse - Tipps zu Selbstbau und Konfiguration von Media-Center-PCs, in: C't, 2008, Ausgabe 11, Archiv CD |
| C't (2005, Ausgabe 01) | Dr. Volker Zota: Multimedial vereint, in: C't, 2005, Ausgabe 01, Archiv CD |
| C't (2004, Ausgabe 06) | Dr. Volker Zota, Hartmut Gieselmann: Unterhaltungsnetz - Die Verschmelzung von PC und Unterhaltungselektronik kommt per Netzwerk, in: C't, 2004, Ausgabe 06, Archiv CD |
| C't special (2004, Ausgabe 05) | Dr. Volker Zota, Georg Schnurer: Medienkraftpakete – Komplettsysteme fürs Wohnzimmer, in: C't special, 2004, Ausgabe 5, Archiv CD |
| C't (2003, Ausgabe 20) | Dr. Volker Zota: Media-Center de luxe, in: C't, 2003, Ausgabe 20, Archiv CD |
| C't (2003, Ausgabe 18) | Dr. Volker Zota: Multimediamorphose, Den PC zur Entertainment-Zentrale aufrüsten, in: C't, 2003, Ausgabe 18, Archiv CD |
| www.mce-community.de | letzter Zugriff 08.02.2009 |
| www.team-mediaportal.de | letzter Zugriff 08.02.2009 |
| www.htpc-news.de | letzter Zugriff 13.02.2009 |
| www.media-center.com | letzter Zugriff 14.02.2009 |
| www.chip.de | letzter Zugriff 15.02.2009 |

