Player

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

Im Jahr 2004 schreibt die Zeitschrift „Chip Online“ auf Ihrer Internetseite: „Rund 22 Prozent der deutschsprachigen Internet-Nutzer hören häufig Musik am Computer“ . Essentiell dafür ist die Nutzung eines Media-Players. Auf dem Markt sind diverse solcher Player erhältlich, die sich jedoch hinsichtlich ihrer Funktionalität und Features unterscheiden. Nach einer Befragung von ca. 110.000 Nutzern des Internets durch das Marktforschungsunternehmens Fittkau & Maaß gehört der Windows Media Player zu der meistgenannten Software dieser Art.

Bild:Bild 1.jpg

Abbildung 1: Marktanteil der Media-Player 2004[1]

Neben dem Abspielen von Musik ist heute wichtiger denn je, Musiksammlungen schnell organisieren und durchsuchen zu können, da durch Kopieren von CDs, Herunterladen von Songs aus dem Internet und Kauf von Musik in Onlineshops immer größere digitale Musiksammlungen entstehen.

2 Prinzip und Funktionsumfang von Media-Playern

Media-Player liefern laut Hersteller ein herausragendes Leistungsprogramm zur Verwaltung und Wiedergabe von Musik, Videos, Bildern und TV-Aufzeichnungen. Ferner sind oft CD-Brennprogramme integriert und die Synchronisation des Produktes mit portablen oder fest installierten Geräten ist von einem zentralen Punkt aus möglich. Grundsätzlich versteht man unter Media-Player die Art von Computerprogrammen mit der Fähigkeit zum Einlesen von Daten verschiedener Quellen, deren Dekodierung und deren Weiterleitung als unkomprimierte digitale Daten an eine Ausgabeeinheit. Diese Applikationen lassen sich oft nicht eindeutig von ähnlichen Anwendungen, wie beispielsweise einem Audio-Spieler, Streaming Client oder einem Bildbetrachter abgrenzen. Außerdem existieren als portable (Multi-)Media-Player bezeichnete autonome Mobilgeräte, z.B. Apple iPod , die mit eigener Festplatte oder Flash-Speicher ausgerüstet sind. Schematisch lässt sich der Aufbau eines Media-Players wie folgt darstellen:

Bild:ORGANISATION.jpg

Abbildung 2: Aufbau von Media-Playern[2]

Die Komponenten der in Abbildung 2 dargestellten Architektur werden an dieser Stelle nur aus Gründen der Vollständigkeit aufgeführt.
Grundsätzlich genannt werden sollten:

2.1 Systemvorraussetzungen

Betriebssystem
Hardwareanforderungen
Mindestanforderungen des Programms an die PC-Komponenten (Speicherplatz, Systemressourcen u.a.). Bessere Qualitäten der Medien erfordern immer höhere Systemanforderungen.
Lizenzkosten
Lizenzkosten sind die Kosten, die entstehen, um ein bestimmtes Softwareprogramm für einen bestimmten Zeitraum nutzen zu dürfen.

2.2 Organisation und Einlesen der Daten - Datenverwaltung

Playlists
Media-Player besitzen die Möglichkeit die Daten in verschiedenen Listen zu organisieren.
ID3-Tags
ID3-Tags sind Metadaten, mit denen man Medien beispielsweise mit Titel und Interpret beschreiben kann. Viele Player bieten die Möglichkeit diese Daten zu bearbeiten oder automatisch über das Internet aktualisieren zu können.
Eingabegeräte
Eine weitere notwendige Fähigkeit ist das Einlesen der Daten zum Beispiel von Diskette oder Festplatte, über externe bzw. analoge Eingänge, von eingebauten Geräten (z. B. CD-Lesegeräte) oder über Netzwerke (lokal oder Internet).

2.3 Dekodieren/Dekomprimieren - Codecs

Codecs - Formate
Ein Media-Player muß in der Lage seine, verschiedene Datenformate (wie z. B. die Videoformate: DivX, XviD, MPEG-1, MPEG-2, Windows Media, RealMedia, QuickTime, H.264 oder die Audioformate: MP3, rohe Wave-Daten, Ogg Vorbis , AAC oder Windows Media Audio) „lesen“ zu können, eventuelle Datenkompressionen der Dateien zu erkennen und diese zu entpacken.

2.4 Filter

Filter verändern die Audio- und Tonqualität. Sie ermöglichen dem Benutzer ohne die Änderung der Daten, bestimmte Änderungen an der Ausgabe dieser Daten vorzunehmen.

Audiofilter
Der Equalizer hat bei den Audiodaten eine wichtige Funktion. Mit ihm kann man differenzierte Einstellungen an der Audioausgabe vornehmen. Die Normalisierung ermöglicht die Lautstärke für alle Audiodaten gleich zu setzen. Auch dazu gehört die digitale Signalverarbeitung (DSP), mit der man zum Beispiel Musikstücke mischen oder mit einer eigenen, individuellen Ansage versehen kann.
Videofilter
Für Videodaten gibt es zusätzlich die Möglichkeit die Helligkeit, die Schärfe, den Kontrast oder die Farbsättigung einzustellen

2.5 Ausgabe

Die dekodierten Signale müssen an ein Ausgabegerät, zum Beispiel Monitor oder über eine Soundkarte an Lautsprecher weitergeleitet werden. Hier ist es wichtig, dass im Falle des Abspielens eines Videos das bewegte Bild und der Ton auf der Zeitachse miteinander synchronisiert sind.

2.6 Steuerung - Programmoberfläche

Zur Steuerung der Programme sind grafische Benutzoberflächen, die das Abspielen der Musik- oder Videostücke initiieren, eine Lautstärkeregelung ermöglichen oder das Sichern mehrerer solcher Dateien durch Brennen auf eine Compact Disk (CD) notwendig. Dieser unentbehrliche Bestandteil macht einen Zugriff auf die oben genannten Architekturkomponenten erst möglich.

Skins
Viele Media-Player unterstützen Skins für die individuelle Gestaltung der Programmoberfläche.
Visualisierung
Media-Player bieten ausserdem die Möglichkeit, die Audiodaten visuell darstellen zu können. Dabei bewegen sich verschiedene Figuren im Takt, ähnlich der Lichtorgel.

3 Media-Player

4 Siehe auch


5 Quellenangaben

  1. Entnommen aus http://www.fittkaumaass.com/download/W3B19_Musik.pdf am 25.01.2008
  2. Vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Medienspieler vom 25. 01 2008
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