Potenziale der Kooperation zwischen Studenten und Lehrenden durch Web 2.0 Techniken
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| Name der Autoren: | Lutz Birkenkamp, Oliver Kleine |
| Titel der Arbeit: | "Potenziale der Kooperation zwischen Studenten und Lehrenden durch Web 2.0 Techniken" |
| Hochschule und Studienort: | FOM Neuss |
Inhaltsverzeichnis
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1 Aufgabe und Ziel der Arbeit
Das primäre Ziel dieser Fallstudie ist, Potenziale für Web 2.0 Techniken aufzuzeigen, die zukünftig Einfluss auf die Kommunikation zwischen Studenten und Lehrenden haben könnten. Bei der folgenden Betrachtung wird insbesondere auf Lehransätze und Gegebenheiten eingegangen, die im deutschen und europäischen Raum praktiziert werden und vorhanden sind.
2 Grundlagen/Definitionen
2.1 Historie der Lehre
Im Allgemeinen bezeichnet die Lehre die Einweisung, Heranführung und Vermittlung von Tätigkeiten und Wissen. Dieses Grundprinzip ist so alt wie die gesamte Menschheit existiert. In ihrem Ursprung hat die Lehre Wissen und Fähigkeiten vermittelt, um das tägliche Überleben zu sichern. Hieraus entwickelt sich unter anderem über Jahrtausende hinweg die heutige Wissenschaft.
Die weltweit erste Universität wurde im Jahr 1088 n.Chr. in Bologna, Italien eröffnet. Knapp 300 Jahre später wurde im heutigen Deutschland (zur damaligen Zeit im Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation) die erste Universität in Heidelberg im Jahr 1386 eröffnet. Die ursprüngliche Aufgabe der Univerität war die Ausbildung von Kirchen- und Staatsdiener. Dies zeigt sehr stark den Einfluss der christlichen Orientierung durch die Kirche und den Staat.
Heutzutage beschreibt sich die Wissenschaft als freie und selbstständige Lehre. Sie unterliegt sicher noch der geopolitischen Gegebenheit des eigenen Umfeldes, allerdings steht das wissenschaftliche Grundprinzip aus Hypothese und Beweis im Vordergrund.
2.2 Grundlage Kooperation
Die Kooperation bedeutet ein gemeinsames Handeln zwischen Studenten und Lehrenden. Nach Macke [1] stehen die beiden Subjekte Student und Lehrender über die Kommunikation und Interaktion in Beziehung. Über den Weg der Kommunikation werden Informationen produziert und ausgetauscht, die der Interaktion als Basis dienen. Die Interaktion organisiert das spätere Handeln auf Grundlage der ausgetauschten Informationen und Abstimmungen zwischen Studierenden und Lehrenden.
In ihrem Ursprung findet Kommunikation über die beiden Kanäle:
- Sprache
- Körpersprache (Auftreten, Körperhaltung, Bewegung, Mimik, Gestik,...)
statt.
Weitere aktuelle Kommunikationswege sind die verbalen und nonverbalen elektronischen Kommunikationslösungen wie z.B. Telefon und E-Mail.
in Anlehnung an S. 48 Abb. zeichnen
2.3 Grundvoraussetzung Lehre zwischen Studenten und Lehrenden
Das klassische Studium setzt sich aus den vier folgenden Bereichen zusammen:
- Frontalunterricht, Lehrveranstaltung
- Gruppenarbeit
- Einzelarbeit
- Prüfungen
- Frontalunterricht, Lehrveranstaltung
- Nach Wellenreuther[2] lässt sich der Frontalunterricht in Lernarrangements einordnen, in denen der Lehrende dem Studierenden neue Informationen präsentiert und den Lernprozess bis zur sicheren Festigung und Verankerung der neuen Inhalte im Langzeitgedächtnis steuert. Teilweise findet auch ein fliessender Übergang vom reinen Frontalunterricht in praktische Übungen statt. Diese Unterrichtsform ist stark zielorientiert getrieben und beinhaltet die vorgegebene Vermittlung von Lerninhalten durch den Lehrenden. Sie kann zwar offener durch den Lehrenden mittels Fragestellungen gestaltet werden, der Studierende eignet sich das neue Wissen jedoch nicht selber an.
- Gruppenarbeit
- Die Gruppenarbeit besteht aus 2 oder mehreren Teilnehmer mit dem Ziel eine vorgegebene Aufgabe als Gruppenleistung zu erbringen. Die Teilnehmer sollen gemeinsam kooperative Methoden in der Gruppe erlernen und anwenden können. Ein weiteres Unterziel der Gruppenarbeit ist, dass man eine umfangreichere und qualitativ hochwertigere Ausarbeitung als bei einer Einzelarbeit erhält. Dies wird durch die unterschiedlichen Sichtweisen und Vorkenntnisse der einzelnen Studenten, die an der Gruppenarbeit teilnehmen, mittels Gruppendiskussion und den darin neu erfahrenen Kenntnissen erreicht.
- Einzelarbeit
- Bei einer Einzelarbeit erhält der Student eine Aufgabe, die individuell bearbeitet und erledigt werden muss. Vorteil dieser Lernmethodik ist, dass jeder Student sein eigenes Bearbeitung Tempo vorgibt und sich selbständig um die Erledigung bemüht. Im Hinblick auf anstehende Klausuren, bei denen inividuelle Leistung abgefragt ist, ist die Einzelarbeit sinnvoll. Wird die Lernmethodik der Einzelarbeit zu viel eingesetzt, kann dies zur Folge haben, dass es zu einer Isolation des einzelnen Studenten führen kann.
- Prüfungen
- Die Prüfungen sind schriftliche, mündliche oder praktische Arbeiten der Studierenden, um erlerntes Wissen und Fähigkeiten abzufragen. Sie sind Bestandteil zum Erreichen einer akademischen Graduierung.
In der u.g. Tabelle wird beispielhaft die zeitliche Aufteilung nach Lernarten aufgezeigt. Als Beispiel wird das 5. Semester des Diplomjahrgangs Wirtschaftsinformatik an der Fachhochschule für Oekonomie und Management angeführt. Pauschal wird angenommen, dass 50 Stunden von insgesamt 256 Stunden des Frontalunterrichts -also ca. 20 Prozent- dafür genutzt werden, zusätzliche Praxisübungen in Einzelarbeit durchzuführen. Zuzüglich muss noch ein Zeitaufwand für Vor- und Nacharbeitungszeit eingerechnet werden, der individuell unterschiedlich ausfällt und in der u.g. Tabelle keine Berücksichtigung findet.
| Frontalunterricht | Gruppenarbeit | Einzelarbeit | Prüfungen | Gesamt | |
|---|---|---|---|---|---|
| Stunden | 206 | 80 | 82 | 4 | 372 |
| Prozent % | 55,4 | 21,5 | 22,0 | 1,1 | 100,0 |
2.3.1 Grundlagen Lehre
Der Mensch kann seine Umwelt über die 5 Sinne:
- Riechen
- Schmecken
- Fühlen
- Hören
- Sehen
wahrnehmen.
Die zur Zeit am häufigsten verbreiteten Informationstechnologischen-Systeme im Hinblick auf Web 2.0 Applikationen beschränkten sich auf die beiden Sinne Hören und Sehen. Zum einen stehen hier bewegte und unbewegte Bilder sowie Textinformationen zur Verfügung, die visuell vom Betrachter aufgenommen werden können. Auf der anderen Seite gibt es Audiosysteme, die auch in Kombination mit einem visuellen System parallel laufen können.
2.3.2 Grundlage Didaktik
Die Didaktik ist ein Teilbereich der Pädagogik (Erziehungswissenschaft) und beschäftigt sich mit den Kernthemen:
- Lernangebot
- Lerntechnik
2.3.3 Ansätze der Didaktik
Macke[3] geht von einem subjektiven Blick eines Individums aus. Erst die wechselseitige Beobachtung und die anschliessende Verständigung über das Beobachtete bzw. dessen Offenlegung weicht den rein subjektiven Blick auf. Weiter führt Macke[4] aus, dass das Ergebnis der Beobachtung von 5 Faktoren abhängig ist:
- von der Person des Beobachters
- von dem was beobachtet wird
- von den Umständen, unter denen beobachtet wird
- von den Hilfsmitteln, die das Beobachtete unterstützt
- vom theoretischen- fachlichen wie methodischen- Wissen, mit denen die genannten Faktoren aufeinander bezogen werden.
Wichtig ist, dass das individuelle Wissen eines Subjekts in ein gemeinsames Handeln einfliesst, um eine neue und breitere Informationsbasis zu schaffen. Um die Theorie des didaktischen Handelns in die Praxis umzusetzen, hat Macke[5] 7 Bausteine entwickelt:
- Das Selbstverständnis klären
- Ein förderliches Klima schaffen
- Einen vertrauensvollen Umgang miteinander anstreben
- Rückmeldungen ermöglichen
- Auf Ziele ausrichten
- Den Ablauf strukturieren
- Durch Fragen und Impulse lenken
- Das Selbstverständnis klären
- Im ersten Baustein stellt der Lehrende seine Position zum Fach dar und klärt Standards, Regeln und Grenzen ab. Als Basis zwischen Lehrenden und Studieren steht das Vertrauen, das eine Voraussetzung für das weitere dikatische Handeln ist.
- Ein förderliches Klima schaffen
- Eine angenehme Atmosphäre im Umfeld der Lernenden soll geschaffen werden, um das Lernziel einfacherer zu erreichen. Diese Atmosphäre kann durch den Lehrenden stark beeinflusst werden und gibt dem Lernenden Sicherheit auf die Themen einzugehen. Zu einer positiven Lernatmoshäre gehört ebenfalls, dass der Faktor Angst nicht aufgebaut wird und wenn bereits vorhanden, dass diese Angst entsprechend reduziert wird. Angst, dass ein Studierender bloßgestellt wird oder beschämt aus einer Situation hervorgeht, führt zu Misstrauen und damit zu einer Distanz zum Lernfach. Dies kann verhindert werden, indem der Lehrende dem Lernenden Vertrauen schenkt, einen Vertrauensvorschuss gewährt, Wertschätzung signalisiert und ihm das Gefühl vermittelt dazu zugehören. Auch helfen Denkanstösse und offene Diskussionen alle Beteiligten zu integrieren.
- Einen vertrauensvollen Umgang miteinander anstreben
- Um einen vertrauensvollen Umgang miteinander zu gewährleisten muss das gegenseitige Verstehen und eine gute Verständigung gefördert werden. Eine Kommunikation sollte auf gleicher Augenhöhe statt finden. Jeder Beteiligte sollte reflektieren, ob diese Punkte durch die eigene Beteiligung erreicht wird. Toleranz gegenüber den anderen Beteiligten und eine Distanz gegenüber der Persönlichkeit der anderen ist ebenfalls sehr dienlich.
- Rückmeldungen ermöglichen
- Rückmeldungen beziehen sich immer auf vorherige Ereignisse und hinterfragen diese wie die anderen Beteiligten diese Ereignisse wahrgenommen empfunden haben sowie evtl. Wünsche, die sich hieraus ergeben. Diese Reflexion auf zurückliegende Ereignisse ist unverzichtbar, da Beteiligte sich nur so auf die Situation von Missverständnissen und Wünsche einstellen kann. Rückmeldungen ist daher ein sehr zentrales Thema, da das Ignorieren von Feedbacks als Sprengstoff auf das Lernziel wirken kann. Feedbacks können als spontane oder organisierte Rückmeldungen erfolgen, die im optimalen Fall schriftlich festgehalten werden.
- Auf Ziele ausrichten
- Direkt am Anfang soll klar das Ziel der Lehrveranstaltung aufzeigt werden, indem das Lernziel formuliert wird. Hier soll Bezug auf Wissen, Fertigkeiten, Fähigkeiten, Einstellungen und Motive hergestellt werden. Ein 2-dimensionales Lernziel vereinfacht das Verständnis. Dies wird erreicht, indem die Tätigkeit dargestellt wird und ein Bezugsspunkt genannt wird.
- Den Ablauf strukturieren
- In der Literatur wird der gesamte Ablauf in 3 Phasen unterteilt. Die erste Phase ist der Ausgangspunkt des Handelns. Er bildet den Einstieg in das Thema. Dort wird ermittelt, welche Voraussetzungen die Teilnehmer mitbringen. Die zweite Phase ist die Arbeitsphase, die meistens den zeitlich größten Anteil hat. In der dritten und letzten Phase werden die zuvor gewonnen Ergebnisse zusammengefasst und abgeschlossen.
- Durch Fragen und Impulse lenken
- Lehrende haben die Möglichkeit über Fragestellungen die anderen Beteiligten motivierend ins Thema einzubinden. Hierzu muss im Vorfeld die Funktion reflektiert werden, die die Frage auswirken soll. Die Fragestellung lässt viel Spielraum durch den Fragesteller zu. So können enge oder auch offene Fragen und rhetorische Fragen gestellt werden. Desweiteren ist bei der Fragestellung das allgemeine Niveau des Publikum zu beachten und die Fragestellung entsprechend darauf abzustimmen. Impulse können mit Aufforderungen, Bitten, Handlungshinweisen, Anregungen und Aufgabenstellungen erwirkt werden. Es steht hier auch die Anwendung mit Hilfe von nonverbalen Impulsen zur Verfügung. Diese werden durch Körpersprache und Gesichtausdruck initiiert.
2.3.4 Ziel der Didaktik
Das Ziel der Didaktik ist ein definiertes Lehrziel mittels spezieller Methodik zu erreichen. Der Lehrende hat 2 Bezugspunkte, um das Lehrziel zu vermitteln:
- Fachwissen
- Lernende
Neben der reinen Fachwissensvermittlung muss der Lernende auch das erworbene Fachwissen so verarbeiten können, dass er in unterschiedlichen Handlungssituationen damit umgehen kann, ein Verständnis von Wissenschaft hat sowie die Wissenschaft begründen und erklären kann.
2.4 Der Begriff Web 2.0
Der Begriff Web 2.0 suggeriert zunächst eine neue Version des herkömmlichen, bekannten World Wide Web. Es soll auch keine Erweiterung des Bestehenden bedeuten, wie es beispielsweise eine Versionierung 1.1 vermuten ließe, es grenzt sich gewollt stärker ab. Wesentliche, elementare Bestandteile der bisherigen Entwicklung müssen sich demnach unterscheiden. Dieser Anspruch wird durch zahlreiche neue Anwendungsmöglichkeiten erhoben, die unter Kapitel 3.1 noch näher erläutert werden.
2.4.1 Der neue Ansatz im Bereich Webentwicklung
Fundament dieser neuen Anwendungen ist das Einschlagen einer neuen Richtung bei dem Thema Inhaltserstellung. Bislang war es Gang und Gäbe, dass die Erstellung und Bereitstellung von Informationen die Kommunikation in genau eine Richtung, also vom Ersteller zum Empfänger, ermöglichte und ermöglichen sollte. Der Netzbegriff bezieht sich nur darauf, das man die Seiten untereinander miteinander in Bezug bringen konnte (Stichwort Hyperlinks) und der Masse der Zugang gewährt war. Bei Web 2.0 ist der Rückkanal vom Empfänger zum Anwender erschlossen und ermöglicht ihm die Erstellung eigener neuer Inhalte.
2.4.2 Was ist Web 2.0
Durch das Wegbrechen jener Barriere der Kommunikation zwischen dem einzelnen Anwender und der Masse an Anwendern, werden neue Anwender sowohl technisch als auch sozial integriert. Auf diesem Netzwerkeffekt basiert das Wesen von Web 2.0. Es ist diese Beteiligung und die Aufforderung an die Anwender zur Contentgenerierung, welche im Umfeld von Web 2.0 kurz als UGC (usergenerated content) bezeichnet wird.
2.4.2.1 Anriss Technischer Aspekt
Dieser epochale Wandel des Webs lässt auch einen tiefgreifenden Eingriff in den technischen Bereich vermuten. Der eigentlich Motor für Web 2.0, das sogenannte AJAX, ist an sich keine eigene Technologie. Vielmehr ist er die Kopplung mehrerer bereits in den 90ern entwickelter Verfahren. AJAX steht für Asynchrones Javascript and XML. Schon im Namen zu erkennen ist eine dieser Technologien, das Javascript, durch welche alle Weiteren verbunden werden:
- DOM was für die dynamischen Anzeige und Interaktion notwendig ist.
- XHTML und CSS zur Präsentation
- XML/XLST als Technologie für den Austausch und die Manipulation von Daten
- XMLHttpRequest welches die asynchrone Datenbeschaffung erst ermöglicht.
2.4.2.2 Ausblick von Web 2.0
Eine Vielzahl von Anwendungen, die unter 3.1 genauer beschrieben sind, haben bereits jetzt das World Wide Web geprägt, dabei befindet sich der Wandel erst am Anfang. Die Entwicklung von Software geht immer stärker in Richtung Web. Was heute noch auf dem Rechner lokal installiert werden muss, soll morgen uneingeschränkt und von Zeit und Ort unabhängig über das Internet erreichbar sein. Auch wird daran gearbeitet, Informationen bzw. Inhalte automatisch zu interpretieren und so eine weitere Vernetzung vorzunehmen. Dieser Teilbereich bei der Webentwicklung wird auch als Symantisches Web bezeichnet und birgt ebenfalls große Potentiale auch und gerade in der Lehre. Informationen werden dann nach ihrer inhaltlichen Relevanz wesentlich schneller und genauer bereitgestellt. Effizenteres Finden von relevanten Information steigert nicht nur die Netto-Lernzeit, sondern kann auch die Halbwertzeit bei der Motivation erhöhen.
2.4.2.3 Die Änderung des zukünftigen Nutzungsverhaltens
Heute wird im Rahmen der Kooperation zwischen Studierenden und Lehrenden nur zögerlich auf die Funktionen des Webs zurückgegriffen. Kommunikation findet meisst per E-mail statt oder durch Bekanntmachungen auf dem virtuellen schwarzen Brett. Es wird im wesentlichen als Kommunikationsplattform gesehen und diese auch nur als Unterstützung gebraucht. Wie in 2.2 bereits deutlich gemacht, ist die Kommunikation ein elementarer Bestandteil einer Kooperation. Mit Web 2.0 kann deren Geschwindigkeit und Effizienz um ein vielfaches gestiegert werden. Wenn die technischen Barrieren durchbrochen werden und neben der Kommunikation auch die Interaktion als zweiter Kernbereich der Kooperation in das Web verlagert wird, so wird es sich von einem unterstützenden Werkzeug über einen stützenden Pfeiler hin zur eigentlichen Basis der Kooperation entwickeln.
2.5 Vorteile
Beleuchtet werden nun die Vorteile durch Web 2.0 Techniken bei der Kooperation. Dazu wird der Kooperationsbegriff zunächst in seine Einzelwissenschaften untergliedert, an denen dann die Vorteile eine genauere Betrachtung finden.
2.5.1 Die Sozialpsychologie
Aus dieser Perspektive der Kooperation, wird hier der Fokus auf die sozialen Beziehungen gelegt. Das Lösen entstandener Konflikte und die Einflechtung des Individuums steht im Mittelpunkt dieser Betrachtung. Bereits heute zeigen Plattformen wie StudiVZ und Facebook, das mit Web 2.0 Techniken das Partizipieren am Handeln anderer sowie die Eigendarstellung für eine sehr große Anzahl an Teilnehmern sehr gut funktionieren kann. Der menschliche Aspekt einer Zusammmenarbeit kann so großen Einfluß nehmen und die Motivation und das Engagement in hohem Maße fördern. Auch Konflikte lassen sich schneller und neutral überblicken. Eine solche Anwendung ist beispielsweise das Diskussionsblatt zu jedem Thema eines Wikis.
2.5.2 Die Organisationswissenschaft
Die Koordinierung von Aufgaben und Akteuren durch Regeln und der Schaffung von Struktur ist der Organisationswissenschaft zugeschrieben. Auch hier geben Web 2.0 dem Organisator bzw. Organisatoren eine Vielzahl an Werkzeugen zur Hand. So kann der aktuelle Fortschritt unmittelbar verfolgt werden beispielsweise mit RSS. Statusmeldungen eines Projekts könnten auch direkt kommentiert werden. Das Arbeiten in eine falsche Richtung kann so frühzeitig erkannt und gestoppt werden. Diese Technik greift so auch schon in das nächste Themenfeld ein.
2.5.3 Die Arbeitspsychologie
Kollektiv zu bewältigende Aufgaben müssen gemeinsam geplant werden. Je mehr ein Teilnehmer in die Planung integriert wird, desto mehr kann er sich mit dem Projekt oder der Aufgabe identifizieren. Je größer die Gruppe, desto schwieriger ist es heute, alle Akteure gleichermaßen zu berücksichtigen. Findet die Aufgabenplanung im Web statt, so kann eine Diskussion oder eine Entscheidung von wesentlich mehr Mitgliedern begleitet oder besser getragen werden. Die bereits erwähnten Diskussionsblätter eines Wikis können hierbei verwendet werden.
2.5.4 Die Kommunikationswissenschaft
Der letzte Teil ist die Betrachtung der Kommunikation zwischen den Kooperationspartnern. Gerade dieser Bereich kann durch Web 2.0 Anwendungen in erheblichen Maße gestützt werden. Kein anderes Medium vermag die Kommunikation schneller oder inhaltsreicher bewältigen zu können. Video- oder Podcasts können einer breiten Masse Informationen in der gleichen Qualität zur Verfügung stellen, wie einer einzelnen Person. Anwendungen wie Twitter verbreiten Informationen in aller Kürze und lösen damit Dienste wie SMS ab. Diese Geschwindigkeit lässt den Koordinationsaufwand verringern, was wiederrum unter anderem die Motivation erhöhen kann.
3 Web 2.0 Techniken in der Lehre
Viele neue Techniken werden gerade erst in der Lehre getestet und wissenschaftlich beurteilt, um sie dann später eine breiten Masse an Benutzer zur Verfügung zu stellen.
- e-learning [6]
E-Learning bezeichnet das lernen mithilfe von elektronischen Medien in 3 Ausprägungsarten. distributing, interacting oder collaborating
- Blended Learning
Blended Learning bezeichnet eine Kombination eines Lernsystems, das zum einen aus dem klassischen Präsensstudium und e-learning-Systemen besteht.
- Online Learning
Online Learning ist ein reines Lernsystem, das komplett auf einer Internetbasis aufsetzt. Hier stehen alle Informationen online zur Verfügung.
3.1 Lerntypen
Nach der Theorie von Frederic Vester gibt es 4 unterschiedliche Lerntypen. Bei der Berücksichtigung der verschiedenen Wahrnehmungskanäle, wird unterstellt, dass jene Typen in ihrem Bereich am effizientesten lernen. Dabei unterscheidet man zunächst die Praxisebene von der Theoriebene und daraufhin die Personen und die Sach/Medienebene. Im Folgenden werden diese Lerntypen beschrieben und dort die speziellen Anwendungen erläutert, die diesen Typen entsprechend fördern.
3.1.1 Divergierer
Der Divergierer lernt besonders effizient, wenn ihm theoretisches Wissen persönlich Vermittelt wird. Eine typisch unterstützende Web 2.0 Anwendung ist hier die Videovorlesung. Sei es die Aufzeichnung einer eigentlichen Präsenzveranstaltung, die danach dem Studenten ermöglicht, die interessanten Punkte noch einmal zu rekapitulieren oder eine Videovorlesung selbst.
3.1.2 Akkomodierer
Wird der Videovorlesung die Interaktionsmöglichkeit hinzugefügt so wäre dies das geeignete System für den Akkomodierer, da dieser besser durch Praxis lernt. Ein Moderationssystem könnte gewährleisten, dass aufkommende Fragen durch eine Person gruppiert werden und können dem Vortragenden so zusammengefasst gestellt werden. Eigene Arbeiten können dem Lehrenden ebenfalls per Video übermittelt werden oder durch diverse Formulare Live angezeigt werden.
3.1.3 Konvergierer
Lernt der Student am effizientesten auf dem Schnittpunkt der Praxisebene und Sach-/Medienebene, handelt es sich um den Konvergierer. Diesen Lerntyp unterstützende Web 2.0 Anwendungen sind beispielsweise RSS-Feeds. Das Abonnement von Neuigkeiten, die auf der entsprechenden Seite passieren, ermöglicht dem Konvergierer im Ideal über neue Übungen direkt informiert zu werden und diese entsprechend selbst auszuprobieren.
3.1.4 Assimilierer
Typische Assimilierer sind auf der Theorie- und Sachebene zu finden. Besonders hilfreich sind hier sogenannte Social Bookmarks. Die Recherchearbeit wird ihm wesentich erleichtert, in dem er einzelne Informationsseiten mit Schlagwörtern versieht und so später bei der Suche nach Schalgwörtern auf frühere eigene Quellen stösst und wesentlich wichtiger, andere Quellen der Theorie finden kann, die Komilitonen mit gleichen Tags versehen haben.
3.2 Praktische Anwendung (aktuell)
Die folgenden in alphabetischer Reihenfolge genannten Systeme sind der Web 2.0-Technik zuzuordnen. Diese sind nicht nur getrennt voneinander zu betrachten, sondern es gibt auch Möglichkeiten unterschiedliche Systeme innerhalb einer Plattform z.B. in einem geschlossenen Portal anzuwenden. Mögliche Web 2.0-Anwendungssysteme in der Lehre:
- Abbonementdienste/Newsletter
- Audiosysteme
- Blogs
- Chat
- Filetransfer
- Foto-/Videocommunity
- Internetrecherche
- Online-Kontaktnetzwerk
- Podcast
- Portale
- Social Bookmarks
- Video-/Telefonkonferenz
- Web-based-Training
- Wiki
- Abbonementdienste/Newsletter
- Abbonementdienste und Newsletter sind neuere Informationsdienste, die den Zuinformierenden Mitteilungen in digitaler Form übermitteln. Derjenige, der diese Dienste in Anspruch nehmen möchte hat die Möglichkeit spezielle Themenbereiche, die für ihn interessant sind, auszuwählen. Diese Diensteart ersetzt zum grossen Teil den Print-Informationsdienst. Vorteile dieser Dienste sind die kurzen Übertragungszeiten vom Absender zum Empfänger sowie die geringeren Kosten im Vergleich zu Print-Informationen.
- Audiosysteme
- Audiosysteme ermöglichen zwei oderer mehreren Teilnehmer mittels Sprache zu kommunizieren. Hiermit sind Telefonkonferenzen über ein Netzwerk zu halten. Die Technik, die für Telefonkonferenzen eingesetzt wird, nutzt das IP-Protokoll und wird als VoIP (Voice over IP) bezeichnet.
- Blogs
- Blogs sind fortgeführte Informationen analog einem Logbuch. Sie sind je nach Gestaltung auch von Dritten zu kommentieren. Blogs unterscheiden sich gegenüber Abbonementdiensten und Newsletter darin, dass Sie nicht zum Empfänger gesendet werden, sondern vom Empfänger indivuell auf einem Server aufzurufen sind.
- Chat (1:1, etc.)
- Der Chat bezeichnet eine meist textbasierte Live-Kommunikation zwischen 2 oder mehreren Teilnehmern- er kann aber auch auf Audio-und Videobasiert ausgeführt werden. Es lassen sich verschiedene Chatformen unterscheiden:
- nach Art des Zugangs: offener Chat oder Chat für geschlossene Personengruppe
- nach Art der Kommunikationsbeziehung: 1:1-Chat, 1:n-Chat, m:n-Chat und n:n-Chat. Die Kommunikationsbeziehung kann zusätzlich noch mit diversen Rechtestrukturen versehen werden, so dass beispielsweise nur eine spezielle Gruppe auf Fachfragen entsprechende Fachantworten geben darf. Eine Veröffentlichung der Frage an alle Chat-Teilnehmer erfolgt dann nach Beantwortung der Frage.
- E-Mail bedeutet übersetzt "elektronische Post". Der E-Mail-Dienst ermöglicht die elektronische Versendung von Informationen an einen oder mehrere Adressaten. Neben Textinformationen können auch Bild-, Audio- oder Videodaten übertragen werden. Zur Zeit ist E-Mail einer der weltweit meist genutzten Dienste im Internet.
- Filetransfer
- Der Filetransfer ist ein Dienst, der Dateien über ein Netzwerk transportiert. Als Grundlage dient das TCP/IP-Netzwerk, das die Daten auf der höchsten Anwendungs-Schicht -Schicht 7 im ISO-OSI-Modell- transportiert. Es besteht sowohl die Möglichkeit Dateien auf einen lokalen Rechner herunterzuladen als auch Dateien vom lokalen Rechner auf einen Rechner/Server hochzuladen.
- Foto-/Videocommunity
- Die Foto-/Videocommunity ist eine virtuelle Gemeinschaft im Netz, die Foto- und Videodaten anbieten und tauschen.
- Internetrecherche
- Die Internetrecherche bezeichnet die Suche nach Publikationen, die im Netzwerk veröffentlicht wurden. Mittels eines Softwaresystems kann die Suche nach den gewünschten Begriffen erfolgen.
- Online-Kontaktnetzwerk
- Das Online-Kontaktnetzwerk bietet Nutzer die Möglichkeit andere Nutzer mit gleichen Interessen online in einem Netzwerk zu treffen und mittels Kommunikations-Software auszutauschen.
- Podcast
- Beim Podcast werden Audiodateien im Zusammenhang mit Bildern produziert. Diese Podcasts stehen Nutzer online zur Verfügung, die über das Internet jederzeit vom Nutzer auf dessen Initiative hin genutzt werden können. Podcasts werden zu unterschiedlichen Themen produziert- beispielsweise im Bereich Wissenschaft, Politik und im privaten Umfeld.
- Portale
- Portale sind von einem Anbieter zur Verfügung gestellte Online-Bereiche, die mit bestimmten Informationen und Funktionen ausgestattet sind. Es besteht die Möglichkeit nur einzelne ausgesuchte Teilnehmer Zugriff auf ein Portal zu gewähren.
- Social Bookmarks
- Social Bookmarks werden auch als Internet-Lesezeichen bezeichnet. Es findet eine Sammlung von Online-Informationen wie z.B. Links zu Internetseiten aber auch Links zu Videos oder Podcasts. Diese gesammelten Informationen sind themenspezifisch in einer Gruppe abrufbar.
- Videokonferenz
- Die Videokonferenz ist das Telefonieren mit gleichzeitiger Bildübertragung des Videokonferenzpartners. Hier wird analog zum Audiosystem meistens als Transportmedium das IP-Protokoll verwendet. Da diese Technik eine persönlichere Kommunikation als das herkömmliche Telefonieren ermöglicht und diese Technik weltweit einsetzbar ist, kann sie viel Transferzeit der Kommunikationspartner sowie einen großen Teil von Transferkosten ersparen, die bei Reisetätigkeiten zum Kommunikationspartner hin, anfallen würden.
- Web-based-Training
- Das Web-based-Training ist ein im Netz befindliches Lernsystem. Mit Hilfe dieses Systems soll dem Teilnehmer Wissens- und Anwendungskenntnisse vermittelt werden.
- Wiki
- Ein Wiki ist ein Online-System, das auf Hypertext basiert. In diesem System können Nutzer Informationen hinterlassen, die auch von anderen Nutzern online geändert werden. Ähnlich einem Lexikon soll in einem Wiki Wissen gesammelt werden.
4 Potenziale in der Zukunft
4.1 Gründe für Einsatz WEB 2.0
Gründe für WEB 2.0:
- Echtzeitaktualisierung
Bei Informationsversendung bzw. Datenänderung erhält der Empfänger/Nutzer zeitgleich die Möglichkeit, die geänderten Informationen abzurufen und zu verarbeiten.
- Ortsunabhängigikeit
Der Nutzer hat die Möglichkeit weltweit an jedem Ort, der eine Einwahlmöglichkeit in die WEB 2.0 Technologie hat, die Dienste zu nutzen.
- Zeitunabhängigkeit/-ersparnis
Auch der Faktor Zeit kann analog zur Ortsunabhängigkeit individuell bestimmt werden. Der Nutzer hat somit die Möglichkeit rund um die Uhr- also 24 Stunden, 7 Tage pro Woche- die WEB 2.0-Dienste zu nutzen. Hinzu kommt die Zeitersparnis, die der Nutzer hat, da er nicht die Transferzeit vom Wohnort hin zum Campus sparen kann.
- Partizipierung aller Studenten an einem Projekt/Wissen
Im Rahmen von Einzel-/Gruppenarbeiten können die gewonnenen Erkenntnisse der Ausarbeitung/Forschung einem bestimmten Userkreis zur Verfügung gestellt werden. Dies hat zum einen den Vorteil, dass ein grosser Adressatenkreis die neu gewonnen Informationen mitnutzen kann und zum anderen besteht hiermit die Möglichkeit Kritik an der Arbeit zu platzieren, was zu weiteren Erkenntnissen und Wissen führen kann. Hiermit kann eine Wissensspirale von neu gewonnenem Wissen sehr schnell expandieren.
- Energieeinsparung
Energieeinsparung kann verstärkt im Bereich Tranfer vom Wohnort hin zum Studienort erfolgen. Gerade bei langen Anfahrten von Studenten und Lehrende zum Studienort gibt es ein hohes Einsparpotenzial von Energiekosten (Strom, Benzin etc.). Ein weiterer Ansatz von Energieeinsparung ist der Bereich Gebäudetechnik. Durch die Verlagerung vom Präsensort hin zum virtuellen Lernen, werden die Vorlesungsgebäude nicht mehr benötigt. Hierdurch fallen z.B. keine doppelten Gebäudekosten wie z.B. die Gebäudekosten am Wohnort und die gleichzeitigen Gebäudekosten am Präsensort der Universität mehr an. Dieser letzte Ansatz muss aber mit einer entsprechenden Studie noch belegt werden.
- schnelleres gegenseitiges Feedback
Durch die Möglichkeit direkt ein online Feedback im Bezug auf die Vorlesung bzw. Studienarbeiten zu geben, hat der Student oder der Lehrende eine zeitnahe Information zu seiner Arbeit und kann ggfs. hierauf direkt reagieren.
- Förderung des Lerneffekts
4.2 Praktische Ansätze WEB 2.0 zu implementieren
In der Praxis finden WEB 2.0 Techniken mehr den Einzug in den Lehrbereich. Je stärker das Studium in Richtung Online-Studium aufgebaut ist, desto vermehrt ist die WEB 2.0-Technik in das Studium implementiert. Die WEB 2.0 Technik könnte aber genauso häufig im vertikalen Bereich einer jeden Studienart Einzug finden.
In welchen Bereichen sind Änderungen möglich?
- Präsensstudiengang:
- Onlinefragesysteme/ Auswertungssystem bei vor-Ort-Vorlesungen
- Medizin: Praktische Übungen via WEB 2.0
- Fernstudium auf dem Weg zum Onlinestudium?
- Einführung von Portalen
- Digitale Dokumente
- Onlineübungen + Feedback
- Onlinestudium:
- Erhöhung der sozialen Integration
- Frage-/Antwortsystem je Vorlesungsreihe
5 Fazit
Die Fallstudie zeigt auf, dass die Potenziale der Kooperation zwischen Studenten und Lehrenden durch Web 2.0 Techniken darin liegen, die Lerneffizienz und -effektivität zu steigern. Bisher führen diese Techniken ein Schattendasein und finden allenfalls in der Kommunikation Anwendung. Wird die Barriere zwischen Kommunikation und Interaktion mittels solcher Technologien aufgebrochen, was dazu führt, dass es zu keinem Medienwechsel bzw. Bruch mehr kommt, stehen einer neuen Qualität des Lehrens und Lernens die Türen offen. Dies erfordert aber auch ein Umdenken bei den Lehrmethoden. Die Notwendigkeit sich mit dem Thema Web zu befassen, um neuen Technolgien Einzug zu gewähren, ist Bedingung, dass es zu einer neuen Lehrmethode kommen kann. Es muss beachtet werden, dass ein aktives Change Mangement betrieben wird, um jederzeit auf aktuelle Veränderung in der Beziehung zw. Studenten und Lehrenden reagieren zu können. Dies betrifft sowohl die technische als auch die organisatorische Struktur und das Personalmanagement des Instituts.
6 Tabellenverzeichnis
| Tabelle Nr. | Beschreibung/Quelle |
| 1 | Zeitliche Aufteilung der Unterrichtsstruktur |
|---|
7 Fussnoten
- ↑ vgl. Macke S.48ff
- ↑ vgl. Wellenreuther, S. 325ff
- ↑ vgl. Macke,Hanke, Viehmann, S.41ff
- ↑ vgl. Macke,Hanke, Viehmann, S.41ff
- ↑ vgl. Macke, Se. 65ff
- ↑ vgl. Weber/Werner S.20ff
8 Literatur
| Alby (2008) | Alby, Tom: Web 2.0 - Konzepte, Anwendungen Technologien, 2008, 3.Auflage, Carl Hanser Verlag, München 2008 |
| Macke/Hanke/Viehmann(2008) | Macke, Gerd; Hanke, Ulrike; Viehmann Pauline: Hochschuldidaktik, Beltz, Weinheim und Basel 2008 |
| Meisel/Schiersmann(2006) | Meisel, Klaus; Schiersmann, Christiane: Zukunftsfeld Weiterbildung, W.Bertelsmann Verlag, Bielefeld 2006 |
| Weber/Werner(2005) | Weber, Peter; Werner, Silke: Online Lernen, Krämer Verlag, Hamburg 2005 |
| Wegner, Wolfgang(2003) | Wegner, Wolfgang: Computer und Computernetze als Lehr- und Lernmedien, Verlag Julius Klinkhardt, Bad Heilbrunn 2003 |
| Wellenreuther, Martin(2004) | Wellenreuther, Martin: Lehren und Lernen-aber wie?, Schneider Verlag Hohengehren GmbH, Baltmannsweiler 2004 |


