Reputation Management für Studenten

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Name des Autors / der Autoren: Dimitri Bryjak, René Rosenberger, Waldemar Romanczyk, Daniel Harprecht
Titel der Arbeit: "Reputation Management für Studenten"
Hochschule und Studienort: FOM Düsseldorf


Inhaltsverzeichnis




1 Abbildungsverzeichnis

Abb.-Nr.Abbildung
1Straßennetz
2Definition von Reputation
3Strukturelle Löcher
4Viele Social-Media-Profile steigern die Reputation
5Gestaltung des eigenen digitalen Umfeldes
6Einleitung des Fragebogens
7Anzahl der Befragten nach Geschlecht und Altersgruppe
8Gewichtung der Studienkategorien anhand der Ergebnisse aus dem Fragenbogen
9Bei welcher Online-Community sind Sie Mitglied?
10Antworten der Frage 11
11Sind Sie mit den AGBs/Nutzungsbedingungen des Netzwerks vertraut?
12Antworten der Fragen 15, 16 und 17
13Antworten der bisherigen Nutzungsdauer der Probanden
14Antworten auf Frage 20
15Antworten der Probanden 21-25

2 Tabellenverzeichnis

Tabelle Nr.Quelle
1Auswahl an Social Networks
2Überblick über die wichtigsten Videoplattformen
3Social-Bookmarking-Services im Überblick
4Überblick der wichtigsten Personensuchmaschinen
5Alternative Befragungsformen
6Anzahl der Studienrichtungen
7Ergebnisse der empirischen Untersuchung von Frage 9
8Aktualisierungsrate des eigenen Profils in Online-Communities
9Bereitschaft der Probanden für soziale Internetnetzwerke zu bezahlen
10Missbrauch der Daten

3 Abkürzungsverzeichnis

AbkürzungBedeutung
bzw. beziehungsweise
z. B. zum Beispiel
VZ Verzeichnis
HD High Definition
TV Television
USA United States of America
evtl. eventuell
FOM Fachhochschule für Oekonomie und Management

4 Einleitung

If you don’t know where you’re going, any road will take you there.

(This may not be an ancient proverb, but it should be.)


Image:Rms_Einleitung.JPG

Abbildung 1: Straßennetz[1]


4.1 Zielsetzung und Abgrenzung

Gegenstand der vorliegenden Arbeit sind Studenten an öffentlichen, traditionellen Uni-versitäten und wissenschaftlichen Hochschulen. Im Vordergrund steht das Management dieser Personengruppe, wobei insbesondere die Reputation von Studenten fokussiert wird. Es existieren zahlreiche, empirische und theoretische Publikationen des Reputationsmanagements. Für die Nutzung dieses Wissens, im Rahmen des Reputationsmanagements von Studenten, lassen sich jedoch wenige Hinweise finden. Insbesondere der für die Tätigkeiten von Studenten zentraler Faktor „Reputation“ ist wenig erforscht, weshalb eine öffentliche Fallstudie an Studenten vorgenommen wird. Aufgrund der Forschungslücke einerseits sowie der Bedeutung von Tätigkeiten der Reputation von Studenten andererseits wird das Konstrukt „Reputation“ fokussiert und dargestellt. Studenten werden in dieser Arbeit als Reputationsträger betrachtet, die danach streben, Reputation aufzubauen und zu erhalten. Der Schwerpunkt dieser Arbeit liegt auf der online Reputation. Hierfür wird mit Hilfe der Befragung untersucht wie intensiv Studenten ihre online Reputation aufbauen und pflegen. Darüber hinaus werden unterschiedliche Methoden und Werkzeuge aufgezeigt, die die online Reputation von Studenten fördern. Der Einfachheit halber wird im Verlaufe dieser Seminararbeit nicht zwischen Studenten und Studentinnen unterschieden. Es wird also immer nur der Begriff Student verwendet werden. Dies soll keine Form der Diskriminierung sein, sondern der Lesbarkeit und Einfachheit des Textes dienen.


4.2 Aufbau der Arbeit

Die Arbeit besteht aus einem vorwiegend theoretischen Teil und einem empirischen Teil, der vor allem durch eine empirische Untersuchung bestimmt wird.


Der Teil 2 wird einer umfassenden theoretischen Analyse der Reputation von Studenten gewidmet.


Teil 3 wird ausgehend vom Stand der Forschung eine Untersuchung des Umganges von etablierten sozialen Netzwerken angegangen. Aufbau und Methoden werden dargestellt. Teile dieses Kapitals sind insbesondere die Vorstellung der Datenerhebung, Auswertung und der Bildung des Fragebogens zugeordnet.


Die Ergebnisse werden im Teil 4 zusammengefasst. Um Implikationen für das Reputationsmanagement von Studenten abzuleiten, werden hierfür Erkenntnisse aus der theoretischen und empirischen Analyse der Reputation von Studenten herangezogen. Dies mündet in Thesen für ein reputationsbasiertes Management für Studenten.


Im Rahmen einer Schlussbetrachtung wird die Arbeit mit einer Zusammenfassung und einem Ausblick in den letzten Kapiteln abgerundet.

5 Reputation – Begriffserläuterung

5.1 Reputation

Reputation ist ein abstrakter Begriff, da in der Literatur bis heute keine wirtschaftswissenschaftliche Definition existiert. Im Fremdwörterbuch ist unter dem Begriff Reputation die Übersetzung „der Ruf“ oder „Ansehen“ zu finden.

5.2 Reputationsmanagement

Alle Aktivitäten, die die Außenwahrnehmung der Persönlichkeit in der Öffentlichkeit aufbauen und verbessern, werden und Reputationsmanagement zusammengefasst. Dabei spielen sämtliche Stackholder (z.B. Medien, Studenten, Universitäten, usw.) eine tragende Rolle. Die einzelnen Wahrnehmungen der Anspruchsgruppen bilden einen Gesamtwert. [2](Abbildung 2: Definition von Reputation)

Abbildung 2: Definition von Reputation[3]

5.3 Abgrenzung Reputation und Image

Der Begriff Image und Reputation haben sicherlich mehr Ähnlichkeiten in der Interpretation als Unterschiede. Bei der Reputation geht es um eine ganzheitliche Bewertung durch alle relevanten Stakeholder und weniger allein auf die Wahrnehmungen verschiedener Sachverhalte. Es steht nicht ein bestimmtes Bild, das sich die Anspruchsgruppe von der Person macht (=Image), sondern um das, was daraus möglicherweise als Unterstützungspotenzial entsteht. Die Reputation hingegen spiegelt die gesamte Aktivität gegen über der Öffentlichkeit wieder.[4]

5.4 Netzwerk als Beziehungsverkehrsnetz

Um die Reise zur Reputation zu veranschaulichen, kann das Bild des Straßennetzes zu Beginn der Fallstudienarbeit verwendet werden. Hier wird das virtuelle Beziehungsverkehrsnetz, die Kommunikationsadern, befahren: Netzwerke können aus Autobahnen, Nebenstraßen, Einbahnstraßen, Feldwegen oder Abwegen bestehen. Bei jeder Kreuzung wird auf grünes Licht gehofft, um die Weiterfahrt zu bekommen, von Menschen, die an Kreuzungspunkten stehen. Diese wiederum können die Ampel auf Rot umschalten. Wird eine Kreuzung passiert, führen Straßen zu neuen Metropolen, verborgenen/verschwiegenen Orten, Marktplätzen, jedenfalls zu neuen Menschen. Diese schaffen Verbindungen.[5]


5.5 Netzwerke schaffen Zugehörigkeit.

Durch das moderne Zeitalter beschleunigt sich das Leben. Rund zwei Drittel der Gesellschaft ist mobil, um die Veränderungen mitzubekommen. Aber trotz der Mobilität und Individualität, existiert der Wunsch dazuzugehören. Die Zugehörigkeit ist zwar schon bei der Geburt gegeben, aber oft kann oder will diese nicht gelebt werden. Aufgrund von verschiedenen Motiven wie Einstellungen, Werte, Ziele oder Ängste werden Prioritäten gesetzt, zu welcher Gruppe sich jeder Einzelne in der Öffentlichkeit bekennt. [6]


Das Kernmotiv, warum Kontakte im Netzwerk gepflegt werden, ist der Wunsch, Kontakte dort zu leben. Hier findet der moderne Mensch eine neue bzw. andere Heimat und oft auch eine neue bzw. andere Form der Anerkennung.[7]


Der heutige Trend richtet sich an soziale Netzwerke. Diese haben einen allgemeinen Bekanntheitsgrad und finden sich fast überall im alltäglichen Gebrauch wieder. Es ist ein Phänomen, was innerhalb kürzester Zeit eine sehr große Bedeutung für unser aller Leben gewonnen hat.[8]


Die Studie von Luthans [1988] beweist, dass die explizite Bedeutsamkeit der Netzwerke und deren Pflege auch für das berufliche Fortkommen unerlässlich sind. Denn hier findet die Kommunikation statt, die den Ruf verbreitet und im Endeffekt die Karriere fördert. [9]


5.6 Funktionsweise von Netzwerken

Der Charakter von Netzwerken zeigt, dass sie keine klaren Grenzen haben. Hier liegt der Unterschied zu sozialen Systemen wie Familie und Unternehmen, die feste innere Strukturen besitzen und sich somit nach außen klar abgrenzen. Netzwerke lassen sich nicht vollständig steuern und kontrollieren.[10]


„Was verbindet die einzelnen Mitglieder eines Netzwerkes?“[11] Als Antwort gibt Wieseneder (2006) das gemeinsame Interesse an. Den Mitgliedern geht es um den Austausch von Kontakten, Wissen und Geld. Der Austausch der Ressourcen findet über die Beziehungen (Netzwerke) anhand der Kanäle (oder Straßen) statt. Ein Markt wird gebildet, ohne örtlich gebunden zu sein, in dem viele Ressourcen ausgetauscht werden. Die Kommunikationsform ist dabei vielseitig. Sie reicht von Gesprächen oder Diskussionen bis zu Intrigen und Gerüchten.[12]


Jede Person hat die Wahl, freiwillig am Netzwerk teilzunehmen. Der Kontakt mit anderen Mitgliedern basiert auf einer gemeinsamen Intention, wie z. B. die Unterstützung im Studium oder dem Austausch von juristischem Wissen. Das Prinzip von Geben und Nehmen, also des Austauschens, liegt hierbei im Vordergrund, wobei jeder für sich auch die richtige Balance achtet. Ein leichterer Tauschhandel kann eintreten, wenn ein Teilnehmer über eine gute Reputation verfügt. „Reputation zahlt sich für ihn aus, sie verbilligt gleichsam seine Transaktionen“[13]. Ein guter Ruf im Netzwerk repräsentiert sich als eine Kapitalform. Je attraktiver ein Netzwerkpartner ist, umso eher bemühen sich andere, eine Beziehung mit ihm einzugehen. Eine hohe Anzahl von Knotenpunkten erhöht den Zusammenlauf von Kontakten. Diese Menschen sind somit stark vernetzt und damit auch sehr gefragt (beliebt), vertrauenswürdig und kompetent. “Der eigene Name gewinnt an Bedeutung[14]. Ihre Informationen werden multipliziert und stellen die Person des Straßennetzes als Ampel dar.[15]


Die geschaffenen Netzwerke funktionieren langfristiger, als die heutigen kurzfristigen Geschäftsbeziehungen. Sie lassen unsere Reputation wachsen, transportieren, aber auch korrigieren.[16]


5.7 Die Qualität der Beziehungen ist entscheidend

Die Position wird durch die Beziehungsdichte im Netzwerk gesichert. Ein Regelwerk misst, wie man in die Beziehung eintritt:

  • Kontakthäufigkeit
  • Beziehungsnähe zu einer Person / Emotionale Nähe
  • Kontaktdauer


Je dichter die Beziehung ist, desto eher bleibt die Reputation vor Angriffen bewahrt und verbessert gleichzeitig die Karriere-Chancen. Äußerliche Einwicklungen haben weniger Möglichkeiten den inneren Kreis des Netzwerkpartners zu beeinflussen.[17]


Über unterschiedliche Informationskanäle werden für uns relevante Ressourcen bezogen. Wenn finanzielle, instrumentelle und emotionale Unterstützung benötigt wird, werden starke Bindungen (strong ties) bedeutsam. Da lockere, lose, freundschaftliche Beziehungen (weak ties) häufiger in andere soziale Gruppen hineinreichen, können diese besser zum Erhalt und Weitergabe neuer Informationen eingesetzt werden. In einer berühmten soziologischen Studie interviewte Mark Granovetter mehrere Hundert Geschäftsmenschen und fragte sie, wie sie ihre Jobs bekamen.


  • Siebzehn Prozent meldeten von einem engen Freund (starkes Band).
  • 28 % von jemandem, den sie kaum kannten (fehlendes Band)
  • Volle 56 % der Befragten von einer Bekanntschaft (schwaches Band).[18]

Die Antwort gemäß Granovetter ist, dass weak ties einzigartige soziale Quellen sind: Sie verbinden einen breiteren Satz von sozialen Netzen, die Informationen zwischen Gruppen fließen lassen.[19]


Findet die Ausrichtung nur auf eine explizite Gruppe statt, entstehen so genannte strukturelle Löcher zwischen den Netzwerken. Jeder, der sich ein solches strukturelles Loch positioniert, profitiert von den Informationsquellen aller Netzwerke, die dadurch verbunden sind.[20]


Image:Rms_Strukturelle_Loescher.JPG

Abbildung 3: Strukturelle Löcher[21]

5.8 Welche Netzwerke gibt es?

5.8.1 Sozial Reputation Management

In Netzwerken spielt das Äußere Erscheinungsbild, die persönliche Präsentation, und die gewählte Ausdrucksweise der Inhalte des Benutzerprofils eine große Rolle. Hierdurch werden Gemeinsamkeiten zu anderen Benutzern primär geknüpft und Netzwerke geschaffen und erweitert. Daraus können persönliche Treffen, Kontakte und Freundschaften, außerhalb der virtuellen Welt, entstehen.

5.8.2 Online Reputation Management

Rund zwei Drittel der Gesellschaft ist online unterwegs, sodass der Aufbau der Reputation im Internet nicht außer Acht gelassen werden darf. Selbst wenn Informationen über das Internet kaum bezogen werden, bedeutet dies nicht, dass keine Inhalte über die eigene Person zu finden sind. „Unsere öffentliche Reputation ist längst ein entscheidender Teil unserer Persönlichkeit, kurz: Ich bin, wer ich in den Augen der anderen bin“. [22] Der Kontakt erfolgt nur über eine Email-Adresse.


Wer die eigene Persönlichkeit besser etablieren will, achtet stark auf die Online-Reputation. Der Name wird digitalisiert, um eine möglichst weite Publikation zu erreichen. Die Anzahl der Dienste, die unter „Social Networks“ zusammengefasst werden können, ist unüberschaubar. Dennoch möchten viele nicht, dass die eigene Reputation Schaden nimmt. Erst durch den Einsatz der Social Networks kann eine starke Identität ausgebildet werden und effektiv gegen Angriffe Dritter geschützt werden.[23]


Die nachfolgende Tabelle der Social Networks zeigt, auf welchen Plattformen unterschiedliche Interessen Gruppen registriert sind. Die Registrierung der Persönlichkeit am Netzwerk erfolgt an den potenziellen Beziehungen (Gleichgesinnte), die genutzt werden sollen.[24]

Eine Auswahl an Social Networks


Netzwerk Kurzbezeichnung Empfehlung Domain
Xing Deutschsprachiges Business-Netzwerk zur Pflege von Geschäftsbeziehungen Als größtes deutschsprachiges Business-Netzwerk bietet Xing eine ideale Plattform zur Selbstdarstellung. Es wird ein Profil angelegt, es werden persönliche Kompetenzen und Interessen in das Netzwerk eingepflegt. Als Arbeitnehmer können sich so auf dem Arbeitsmarkt profilieren und als Selbstständiger ihr eigenes Außenbild pflegen. www.xing.com
Facebook Ursprünglich als US-Studentennetzwerk gestartet, ist Facebook mittlerweile internationale Kontaktbörse für jedermann Facebook funktioniert als professionelles Netzwerk, vor allen Dingen im internationalen Kontakt. Es verfügt über zahlreiche, innovative Funktionen und bietet viele Möglichkeiten zur aktiven Reputationspflege. www.facebook.com
Linkedln Das größte englischsprachige Business-Netzwerk Internationales Netzwerk. In Deutschland spielt es jedoch eine untergeordnete Rolle. www.linkedin.com
MeinVZ MeinVZ ist der kleine Bruder des StudiVZ und allgemein zugänglich Als jüngstes Mitglied der VZ-Familie, muss MeinVZ seine Relevanz künftig unter Beweis stellen. Es hat vorrangig einen privaten Charakter, jedoch wird es vermutlich viele ehemalige Studenten von StudiVZ übernehmen und könnte künftig eine interessante Kontaktbörse darstellen.


www.meinvz.de
comeunited Das Netzwerk für Medienmacher und Kreative Für die Medienbranche ist comeunited eine Kontaktbörse. Außerdem bietet es viele Möglichkeiten zur Selbstpräsentation und der Vorstellung bisheriger Arbeiten. www.comeunited. com
MySpace Das weltgrößte Social Network mit besonderem Fokus auf Musik Besonders bei der jungen Zielgruppe ist MySpace beliebt, weshalb es sich hervorragend anbietet, um diese zu erreichen. Es können dort Kontakte zu Musikern geknüpft und gepflegt werden. www.myspace.com
mediap Ein Business-Netzwerk für Medienmacher Mediap ist ein Branchennetzwerk. Es können Referenzen hinterlegt und Arbeitsproben angeboten werden. www.mediap.de
Wer kennt

wen

Großes privates Social Network, stark wachsend Wer-kennt-wen gehört zu den am stärksten wachsenden Netzwerken in Deutschland. www.wer-kennt-wen.de
Lokalisten Social Network mit Fokus auf regionaler Vernetzung Hauptsächlich ist Lokalisten als Freundenetzwerk im privaten Umfeld konzipiert. www.lokalisten.de
Townster Social Network mit verknüpfter Bewertungsplattform Townster bietet die Möglichkeit eines Unternehmensvorstellung und -bewertung für bzw. von anderen Mitgliedern.


www.townster.de
Stay-friends Plattform zum Auffinden ehemaliger Schulkameraden Stayfriends ist konzipiert als Netzwerk, um alte Schulkameraden wieder aufzufinden. Denn Stayfriends-Profile werden von Suchmaschinen indiziert und etwa von Google bei einer Suche nach einem Namen oftmals unter den ersten Treffern angezeigt. www.stayfriends.de
StudiVZ Deutschlands größtes Social Network, speziell für Studenten Es hat vorrangig einen privaten Charakter, jedoch wird es vermutlich viele ehemalige Schüler von SchülerVZ übernehmen und ist primär eine Kontaktbörse für Studenten. www.studivz.de
Flickr Die größte Foto-Community im Internet Unternehmen oder Events bildreich promoten. www.flickr.com
meine Leute Social Network mit lokalem Fokus Meine Leute ist primär als privates Tool konzipiert. www.meineleute.de

Tabelle 1: Auswahl an Social Networks[25]

6 Reputationsmanagement für Studenten

Angesichts des Fachkräfte-Mangels wird der Kampf der Arbeitgeber um Top-Talente an Universitäten und Fachschulen immer schärfer. Jeder Student kann aus der Masse hervorstechen, und sich seinen Job aussuchen. Doch welche Maßnahmen verhelfen Studenten die eigene Reputation zu steigern, damit der zukünftige Arbeitgeber animiert wird, einen Blick auf den Studenten zu werfen? Dieser Abschnitt beschreibt zwei unterschiedliche Vorgehensweisen:

  • Werdegang
  • Aktives Online-Reputationsmanagement

6.1 Werdegang

Im Gegensatz zur Vergangenheit steigen die Anforderungen an die Studenten, vor allem im heutigen stark umkämpfend Arbeits- und Absolventenmarkt. Wer aus der breiten Masse hervorsticht, kann sich später seinen Job aussuchen.

Die Steigerung der persönlichen Reputation erfolgt nicht erst zum Abschluss des Studiums, sondern bereits vor der Auswahl der Studienfachrichtung und der dazu passenden Universität. Viele Arbeitgeber betrachten den bisherigen Werdegang und vor allem die Auswahl der Universität der Bewerber. Wichtige Bewertungskriterien aus der Unternehmenssicht sind ein zügiger Studienabschluss mit guten Noten, gute Mischung der Studienschwerpunkte und der berühmte Blick über den Tellerrand. Mit zahlreichen Praktika und einem Auslandsemester können Bewerber bei der Vorauswahl punkten. Des Weiteren kann ein umfangreiches Engagement z. B. aktive Teilnahme in internationalen Studentenklubs das ausschlaggebende Auswahlkriterium sein, wenn eine Stelle heiß umkämpft wird. [26]

6.2 Aktives Online-Reputationsmanagement für Studenten

Im heutigen Leben wirkt sich die digitale Existenz unmittelbar auf den Lebensalltag aus. Vor jedem Treffen mit einem Unbekannten kann jeder schnell einen Blick ins Internet über die Person werfen, um einen ersten Eindruck über die digitalen Fundstellen zu erhalten. Anhand der Recherche kann der Kenntnisstand der Person ermittelt werden und somit einen Einfluss auf ein positives Bild prägen. Die eigene Online-Präsentation in Blogs, Chats, Videos und Foren hat einen großen Einfluss auf den digitalen Ruf der Person. Im folgenden Abschnitt werden Verfahren erläutert, wie eine eigenständige Online-Identität aufgebaut werden kann, und welche Kriterien hierbei zu beachten sind.[27]


6.3 Email Adresse

„Wir sind, wie unsere E-Mail-Adresse heißt. Oder wissenschaftlich ausgedrückt: E-Mail-Adressen sind ein Spiegel der Persönlichkeit.“[28] Für Studenten lohnt es sich, eine eigene E-Mail-Domain zu nutzen. Wer seine Nachrichten an Interessenten und Freunde verschickt und somit Aufmerksamkeit erhalten will, sollte auf die digitale Identität achten und nicht durch eine falsche E-Mail-Politik verspielen.[29]


E-Mail Aufbau:

  • Max.Mustermann@web.de richtig -> vertrauenswürdig
  • Barcadiqueen63@web.de   falsch  -> als Spam angesehen

6.4 Website

Falls die entsprechende Webadresse zum eigenen Namen verfügbar ist und verwendet wird. Signalisiert dies, dass die Person im Internetbereich kein Anfänger mehr ist, und somit weitere Informationen über die Person eingeholt werden können.[30]

6.5 Relevanz der Online-Profile

Jeder hat die Möglichkeit Mitglied in einem Social Network wie Xing, StudiVZ oder Facebook zu werden (siehe Tabelle 1: Auswahl an Social Networks), und dort jeweils ein Profil anzulegen. Innerhalb der Registrierung erfolgt die Abfrage nach den persönlichen und beruflichen Daten. Der vollständige Lebenslauf samt Kontaktdaten kann online zur Verfügung gestellt werden.[31]

Die persönliche Präsentation spielt eine wichtige Rolle beim Aufbau eines Gespräches mit anderen Netzwerkpartnern. Eine lange Selbstdarstellung kann das Treffen blockieren und somit einen schlechten Eindruck hinterlassen. Es empfiehlt sich, mit wenigen Worten auf den Punkt zu kommen. „Eine schnelle Auffindbarkeit korrekt ausgefüllter und informativer Profile, die auch persönlich und emotional etwas über die eigene Person aussagen, ist wichtiger als ein tabellarischer Lebenslauf.“[32] Anhand des Profils erkennt sofort jeder Betrachter, wofür die eigene Persönlichkeit inhaltlich und formal steht.[33]


Abbildung 4: Viele Social-Media-Profile steigern die Reputation[34]

Die neuen Besucher entscheiden in einem Bruchteil von Sekunden, anhand des eigenen Profils, ob ein Interesse am Kontakt besteht oder nicht. Neben aussagekräftigen Daten sind gute Fotos im Profil ebenso entscheidend. Schließlich soll ein positiver Eindruck vermittelt werden. Bilder im Profil prägen die Vorstellung von Menschen. Die Profilbilder helfen Namenszuordnungen zu Personen zu merken, als abstrakte Namen.[35]

Mit mehreren Social-Media-Profilen wird ein großer Einfluss auf die eigene Darstellung im Netz erreicht. Mit jeder Mitgliedschaft in einer Community werden eigene Spuren bewusst im vorab genannten Weg hinterlassen. Ein Zuwachs der Linkvergabe der eigenen Webadresse nimmt zu. Die Präsenz im Internet wird durch diese kleine Vernetzung gesteigert. Gelingt es darüber hinaus den eigenen Webauftritt an Dritte zu verbreiten oder dazu zu bringen, auf die eigenen Social-Media-Profile zu verlinken, profitiert man unmittelbar von den „Google-Mechanismen“, die ein positives Auffinden der eigenen Person bewirken.[36]


Image:Rms_Umfeld.JPG
Abbildung 5: Gestaltung des eigenen digitalen Umfeldes[37]

6.6 Erfolgreich in Social Media für die eigene Reputation sein

Viele Studenten stehen am Beginn ihrer Karriere, wie ein unsichtbares Rad in der Öffentlichkeit. Innerhalb des Studiums werden Leistungen erzielt, ein Expertenwissen aufgebaut und herausragende Arbeiten erstellt. Erst wenn es gelingt, erzielte Erfolge wirklich (online) sichtbar zu machen, profitiert die eigene Karriereplanung davon.

„Gespräche vermitteln persönliche Eindrücke, bauen emotionale Brücken zueinander und werden schnell vergessen.“[38] Mithilfe von Verschriftlichung und Digitalisierung der Erfolge können die eigenen Kompetenzen als Wissensträger besser im Netzwerk platziert werden. Die nachfolgenden Texte beschreiben unterschiedliche Plattformen, die langfristig die eigene Karriere vorantreiben.


6.6.1 Xing

Fast selbstverständlich ist es heute für Studenten ein Social-Media-Profil auf der Business-Plattform Xing zu erstellen, um anstehende bzw. neue berufliche Kontakte zu knüpfen. Wer sich erfolgreich beruflich weiter entwickeln und vermarkten will, kommt nicht mehr an der Plattform Xing vorbei. Die meisten Headhunters recherchieren innerhalb dieses Netzwerkes nach möglichen Bewerbern für Unternehmen.[39]

Premium-Mitglieder (kostenpflichtig) mit erhöhten Funktionalitäten können genau verfolgen, wer wie auf die eigene Seite gelang, und somit Schlüsse seines Auftrittes und Networking ziehen. Des Weiteren können Einstellungen im Account erfolgen, sodass das eigene Profil für die Suchmaschinen erreichbar ist. Aufmerksamkeit auf die eigenen Qualifikationen lässt sich mit Hilfe von so genannten „Tags“ (Schlagwörtern) auf Unternehmen bzw. Headhunter lenken. Klare verständliche Schlagwörter beschreiben die eigene Kompetenz. Die Suchbegriffe sollten aussagekräftig sein und erläutern, wofür die Persönlichkeit steht, welche Interessen und Fähigkeiten man besitzt. Die Sichtbarkeit nach Außen wird durch erhöhte Seitenaufrufe erzielt (Popularität steigt). [40]

Die erworbenen Referenzen, eigene Fachartikel, Hinweise auf Vorträge, Aktivitäten oder Projektübersichten können auf andere Social-Media-Profile verweisen und dadurch das Netzwerk auch an anderer Stelle ausbauen.[41]


6.6.2 Facebook

Mithilfe des Social Network Facebook können alle vielfältigen Social Media Accounts und publizierte Online-Aktivitäten auf einer Seite zusammen geführt und für den Aufbau der Reputation genutzt werden. Facebook wirkt im Vergleich zum Business-Netzwerk Xing weniger statisch. Facebook erlaubt das eigene Profil individuell mit zahlreichen Applikationen zu gestalten. Bilder, Videos, Texte und andere Social-Media-Profile lassen sich in Facebook integrieren. Der so genannten „Minifeed“ erlaubt jedem Mitglied die Aktivitäten der eigenen Online-Kontakte anzuzeigen. Auf diese Art und Weise erfahren User, welche Applikationen auf Interesse stoßen, wer gerade bloggt oder Videos auf YouTube einstellt.[42]

Schließlich können Besucher anhand des Profils erfahren, welche Kontakte gepflegt werden, welche Filme und Bücher bevorzugt werden und welche Tätigkeiten im privaten und beruflichen Umfeld ausgeübt werden. Die Aktive Pflege des eigenen Profils, Die Aktive Pflege des eigenen Profils, Aktualisierung der Inhalte, liefert Gründe den bestehenden Kontakt immer wieder zu besuchen bzw. vorbeizuschauen.[43]


6.6.3 Gute Bilderwelt schaffen

„Bilder sagen mehr als tausend Worte“[44]. Der erste Eindruck von einer Persönlichkeit wird durch Bilder vermittelt. Dadurch wirkt die Person nach Außen vertrauenswürdig. Die Besucher entwickeln erste Vorstellungen bei der Betrachtung eines Fotos (Personal Branding). Erst mit einem Bild gewinnt man wirklich in einem Social-Media-Accout an Profil. Die Vielfalt der Bilder ist weniger entscheidend, sondern die richtige Unterbringung an unterschiedlichen Orten.[45]


6.6.4 Der Nutzen von Videoportalen

Aufgrund der rasanten technischen Entwicklung kann jeder Kurzfilme produzieren und diese der Öffentlichkeit zuführen. Auf den Videoplattformen (Tabelle 2: Überblick über die wichtigsten Videoplattformen) kann sich jedermann selbst darstellen. YouTube bezeichnet dies als Broadcast yourself. Videos liefern einen persönlichen Eindruck von demjenigen, der sich präsentiert. Die Videoperformance profitiert mit guten Ideen und professioneller Videotechnik. Mit einem kreativen gespaltenen Video, können Studenten sich bei z. B. Videosendern bewerben, die eine Videobewerbung sogar schon erwarten. Mit dürftiger Qualität eines hausgemachten Videos kann das persönliche Ansehen im Zweifel leiden, wenn es nicht genauso professionell gestaltet ist, wie die herkömmliche Bewerbungsmappe. Innerhalb des Videos soll sich der Inhalt auf klare Botschaften konzentrieren, die den Human Brand stärken und somit wieder erkennbar machen.[46]


Videohoster Kurzbeschreibung URL
YouTube Videohoster mit der größten Reichweite, für Videos bis zehn Minuten www.youtube.com
Sevenload Videohoster aus Deutschland, mit aktiver Community www.sevenload.de
Dailymotion Kann mit großer Community aus vielen Ländern punkten www.dailymotion. com
MyVideo In Deutschland populäre Video­plattform, die zur Pro7-Gruppe gehört www.myvideo.de
Google Video Der Videoservice des Suchma­schinenriesen erlaubt unbe­grenzt lange Uploads, für kom­plexe Projekte empfehlenswert video.google.com
Qik Ermöglicht es, Videos vom Han­dy live ins Netz zu streamen und anschließend zu speichern www.qik.com
Mogulus Mit Mogulus kann man live mit Webcams ins Internet senden www.mogulus.com
Revver Man wird an den Werbeeinnahmen, die von den Videos generiert werden beteiligt www.revver.com
Flurl Vor allem in den USA populärer Videohoster, bietet eine Suche nach Vi­deos im Netz www.flurl.com
Vimeo Videohoster mit aktiver Com­munity, ermöglicht Upload in HD-Qualität www.vimeo.com
UProm UProm kombiniert Internet und TV, indem Inhalte aus dem Netz im eigenen TV-Sender ausge­strahlt werden www.uprom.tv
Spike Videohoster mit Fokus auf Unterhaltung www.spike.com
Meta-cafe Metacafe bezahlt die Produ­zenten besonders erfolgreicher Videos für ihre Inhalte www.metacafe.com
Yahoo Video Videoplattform von Yahoo, ermöglicht Uploads in hoher Auflösung de.video.yahoo.com

Tabelle 2: Überblick über die wichtigsten Videoplattformen[47]

6.6.5 Bloggen für die Reputation

Das Bloggen (Online-Journal) ist eines der wichtigsten Online-Instrumente für den aktiven Aufbau von Reputation. Blogs stellen im Arbeitsleben eine sehr gute Plattform dar. Die eigene Person wird online präsentiert. Ein Informationsaustausch findet statt, um Vertrauen aufzubauen. Die Besucher des Online-Journals erhalten sofort einen ersten Eindruck von den Flächigkeiten und Interessen eines Bloggers. Durch die Veröffentlichung von Fachtexten kann die eigene Persönlichkeit klar als Experte positioniert werden. Die Besucher erhalten zudem die Möglichkeit, die Veröffentlichung zu kommentieren. Somit können Kontakte durch ein positives Feedback gezielt ausgebaut werden. Anhand von attraktiven publizierten Blogtexten können zukünftige Arbeitgeber die eigene Blogkarriere nach verfolgen. Das stellt vor allem für Studenten eine große Chance dar. Er erhält einen Einblick in das Fachwissen des Studenten. Jeder Student besitzt somit die Möglichkeit frühzeitig sich auf sein Arbeitsleben einzustellen und bloggend sein Know-how unter Beweis zu stellen.[48]

Vor dem Aufsetzen eines Blogs, benötigt man als Erstes ein klares Kommunikationskonzept:

  • Wen will man mit den Texten erreichen?
  • Was sind die Themen?
  • Wie will die Person im Blog sich positionieren?


Im Vordergrund liegen nicht die eigene Persönlichkeit sondern die antizipierten Bedürfnisse der Leserschaft. Mit originalen Ideen kann der Status als Experte unterstrichen und in der Community Resonanz erzielt werden. Somit wird das Ansehen verbessert. Das Resultat von Aktiven Bloggern ist, dass sie als Vortragender zu Veranstaltungen eingeladen werden, mit ihnen Interviews durchgeführt werden, die Fachartikel für ein Buch oder eine Zeitschrift einfordern oder die persönliche Expertise als Berater zu einem Thema einholen und in den Medien zitieren werden.[49]

6.6.6 Social-Bookmarking-Service

Im Internet sind nicht nur Experten als Blogger unterwegs. Es gibt auch andere Mittel, mit wenig Aufwand die eigene Reputation zu stärken. Eigene recherchierte Online-Ergebnisse können mit anderen Usern geteilt werden. Social-Bookmarking-Services, wie Ying, Mister Wong, delicions und Digg, ermöglichen gesammelten Informationen in Form von persönlichen Favoriten anderen online zugänglich zu machen. Wenn ein Nutzer diese Dienste ausfindig macht, der alle Links der eigenen Interessengebiete sucht, kann Zeit bei der Recherche sparen und für die eigene Arbeit verwenden. Anhand der bereitgestellten Themen kann man sich als Experte präsentieren.[50]

Die nachfolgende alphabetisch sortierte Liste bietet eine kleine Auswahl an Social-Bookmarking-Service.


Name Eigenschaften URL
delicious Der Marktführer unter den Social-Bookmarking-Systemen delicious.com
Digg Bewertung einzelner Arti­kel durch Nutzer möglich www.digg.com
Diigo Ermöglicht das Hervorhe­ben und Speichern eigener Notizen www.diigo.com
favoriten.de Einfacher deutschsprachi­ger Dienst www.favoriten.de
furl.net Erlaubt das Archivieren der Seiten furl.net
Google Bookmarks Weniger stark frequentiert www.google.com/ bookmarks/?hl=de
Mento Links und Bilder lassen sich leicht hinzufügen www.mento.info
Mister Wong Deutschsprachiger Markt­führer, der in vielem delicious entspricht, aber sehr viel bedienungs­freundlicher ist www.mister-wong.de
Oneview Alter deutschsprachiger Service www.oneview.de
Yigg Deutschsprachiger Dienst wie Digg, weniger Teilen als Bewerten und Kom­mentieren von Beiträgen www.yigg.de

Tabelle 3: Social-Bookmarking-Services im Überblick[51]

6.7 Reputationsmanagementservices nutzen

Mit Hilfe von Reputationsmanagementanbietern, OpenID-Angeboten und Personensuchmaschinen, kann jeder seine Online-Persönlichkeit professionell in einem Profil präsentieren und damit seine Karrierechancen erhöhen.[52]


Name Funktionen URL
123People Liest Daten aus Social Net­works, Telefonbüchern und Webtreffern aus www. 123people.de
ClaimID ClaimID ermöglicht das Hinterlegen einer zentralen Webidentität auf Basis von OpenID claimid.com
myON-ID Registrierte Nutzer können in ihrem Profil alle relevanten Webtreffer bündeln www.myon-id.de
Naymz Englischsprachige Personen­suche mit Social-Networking-Funktionen www.naymz.com
Peekyou Ermöglicht die Suche nach Personen unter lokaler Ein­grenzung www.peekyou.com
Pipl Durchsucht Social Networks und andere Webdienste nach Personen www.pipl.com
Stalkerati Deutsche Personensuche, die auch deutsche Social Net­works einbezieht www.stalkerati.de
Wink Hier können Personensuchen auch abonniert werden, sodass neue Treffer sofort gemeldet werden wink.com
Yasni Als registrierter Nutzer kann man sich von Kontakten be­werten lassen und so Glaub­würdigkeit schaffen www.yasni.de
Ziggs Primär ein Netzwerk zum Selbstmarketing mit profes­sionellem Fokus www.ziggs.com
Zoominfo Ermöglicht das Suchen nach Personen aus bestimmten Branchen www.zoominfo.com

Tabelle 4: Überblick der wichtigsten Personensuchmaschinen[53]


6.7.1 MyOn-ID

Auf www.myonid.de, der Plattform für Identitäts- und Reputationsmanagement, kann man alle wichtigen Fundstellen zu seinem Namen in Suchmaschinen, Social Networks, Blogs und Multimediadatenbanken ermitteln, daraus sein digitales Erscheinungsbild überprüfen und mit einem eigenen Kommentar versehen. Eine Reorganisation der Suchergebnisse in der gewünschten Reihenfolge bewirkt eine bessere Darstellung der Suchtreffer bei Google und bestimmt somit den Ersteindruck mit.[54]

6.8 Nutzen von Reputationsmanagement

Da viele Studenten die in den vorangegangen Kapitel beschriebenen Social Networks nutzen und regelmäßig pflegen, schaut im Schnitt jeder dritte Personaler, wie sich ein Bewerber online präsentiert. Es hängt dabei aber auch von den Stellen ab, auf die man sich bewirbt. Hierbei wird der Schwerpunkt auf Führungspositionen oder High Potenzials gelegt. Bei den Recherchen bzw. Nachforschungen geht es dann darum, die Glaubwürdigkeit und die Öffentlichkeitswirkung der Kandidaten zu prüfen. Untersucht wird, wie jemand im Netz kommuniziert, dadurch lassen sich Rückschlüsse auf das Sozialverhalten ziehen. Der Personaler hat in den häufigsten Fällen bereits ein Bild des möglichen Bewerbers vor Augen.

Da viele Mitarbeiter bereits nach zwei bis drei Jahren ihre Stelle wechseln, kann man heutzutage nicht zwischen Bewerbungsphase und Nicht-Bewerbungsphase unterscheiden. Jeder befindet sich quasi in einem lebenslangen Bewerbungsprozess, bei dem es auf ein gutes Online-Profil ankommt. Man zieht die Aufmerksamkeit der Headhunter und Personalverantwortlichen durch ein gut sichtbares Profil im Internet auf sich. Eine gute Online-Reputation erhöht also die Chancen im lebenslangen Bewerbungsprozess, um somit auf dem Arbeitsmarkt erfolgreich zu sein. Darüber hinaus sollte man das eigene Netzwerk stetig ausgebaut werden.

Die Differenzierung zwischen Offline- und Online-Leben findet immer weniger statt. Als erkennbares Zeichen geht unter anderem die Nutzung von Pseudonymen zurück. Auf Xing oder Facebook nutzt jeder selbstverständlich seinen Realnamen und zeigt durchaus Mut, zu den privaten Interessen zu stehen.[55]

7 Empirische Untersuchung

7.1 Definition - Befragung

„Als Befragung kann man alle empirischen Verfahren der Erhebung sozialer Realität verstehen, bei denen eine Einzelperson oder Gruppe auf mündlich oder schriftlich präsentierte Fragen (evtl. ergänzt durch weitere Stimuli) in mündlicher oder schriftlicher Form antwortet.

In der Regel wird die Befragung bei einer Stichprobe von Personen auf der Grundlage eines vorformulierten Fragebogens durchgeführt. Gängige Formen der Befragung sind das mündlich-persönliche Interview, die Telefon-, Schriftlich-postalische und die Online-Befragung.“[56]

7.2 Erstellung des Fragebogens

In der Vorbereitungsphase jeder Befragung müssen zunächst grundlegende Punkte wie

  • Ziele definieren
  • Konzeption des Fragebogens
  • Inhalt
  • Umfang der Befragung
  • Ablauf und zeitlicher Rahmen
  • Teilnehmerkreis / Auswahl der Zielgruppe
  • Welche Art von Fragenbogen
  • Sortierung der Rheinfolge der Fragen (Allgemein->Konkret, Einfach->Abstrakt)
  • Formulierung der Fragen
  • Inhaltliche Relevanz (Welche Fragen dürfen gestellt werden? Welche nicht?)

geklärt werden. Erst danach kann mit der tatsächlichen Umfrage begonnen werden.

7.3 Zielfestlegung

Ziel dieser Umfrage war es zu untersuchen, ob und wie Studenten aktives Reputationsmanagement betreiben und Online-Portale, wie z. B. Studivz oder Xing nutzen, um die eigene Reputation zu pflegen. Ein weiteres Ziel war es herauszufinden, welche Zielgruppe diese Maßnahmen nutzt und ob diese Maßnahmen einen sichtbaren Nutzen für die Studenten haben.

7.4 Konzept

7.4.1 Inhalt

Der nächste logische Schritt war die Konzeption des Fragebogens. Der erste Schritt bei der Konzeption des Fragebogens war es die Inhalte der Befragung festzulegen. Dies erfolgte in mehreren Instanzen.

Einige Inhalte der Befragung boten sich wie von selbst an, da sie sich aus den bereits festgelegten Zielen ableiten ließen. Den restlichen Inhalt haben Recherchen geliefert. Hierbei betrachteten wir schon bereits bestehende Umfragen z. B. (Fragebogen Online-Reputation Management)[57].

Des Weiteren wurde Fachliteratur über Reputation und Umfragen herangezogen (siehe Literaturverzeichnis). Diese Recherchen lieferten Inhalte der Befragung. Letztendlich wurde der Fragebogen für 25 Fragen konzipiert. Sodass der gesamte Fragebogen in ca. 5-10 Minuten in Ruhe beantwortet werden konnte.

7.4.2 Ablauf / Zeitlicher Rahmen

Bei dem Kriterium „Ablauf und zeitlicher Rahmen“ hatten wir eine beschränkte Entscheidungsfreiheit. Da der zeitliche Rahmen im Rahmen des 4. Fachsemesters vorgegeben wurde und wir nur wenige Wochen für Konzeption, Befragung und Auswertung hatten, war eine zeitnahe Umsetzung gefordert.


7.4.3 Teilnehmerkreis

Den Teilnehmerkreis zu bestimmen fiel nicht schwer, da auch hier die Zielvorgabe (siehe 7.3 Zielfestlegung) einen Hinweis lieferte. Die Zielgruppe waren Studenten.

7.4.4 Art des Fragebogens

Der Fragebogen sollte möglichst wenige offene Fragen beinhalten, sodass geschlossene Fragen den Hauptteil bildeten. Grund dafür war eine leichtere Auswertbarkeit der Daten zu gewährleisten. Zusammengefasst enthielt der Fragebogen folgende Fragenformen:

  • 5 Offene Fragen
  • 20 Geschlossene Fragen


Davon eine geschlossene Frage mit mehreren Antwortmöglichkeiten.

Alternative Darstellungsformen von Fragen wie z. B. Matrizen, Polaritätsprofile, Ranglisten oder grafische Skalen waren nicht geeignet und wurden deswegen ignoriert.

7.4.5 Die Anordnung der Fragen

Im folgenden Schritt wurden die Fragen in eine „sinnvolle“ Reihenfolge gebracht. Die Anordnung erfolgte so, dass die Fragen vom Allgemeinen zum Konkreten und gleichzeitig auch von Einfachen zum Abstrakten verliefen.

Dementsprechend wurden die demografischen Fragen an den Anfang des Fragebogens gestellt, weil diese schnell und einfach zu beantworten waren.

Des Weiteren wurden die Fragen nach den folgenden Kriterien formuliert:

  • muss auf jeden Befragenden Studenten passen
  • muss von jedem Befragenden beantwortet werden können, aufgrund der ihm zur Verfügung stehenden Daten
  • muss sich auf einen Zeitraum beziehen, an den sich der Teilnehmer erinnern kann
  • darf nicht zu komplex sein, damit der Befragte nicht die Lust an der Beantwortung der Fragen verliert.

7.4.6 Formulierung der Fragen

Wie bereits erwähnt, wurden geschlossene Fragen bevorzugt, um den Anteil der offenen Fragen so gering wie möglich zu halten. Die Gründe dafür waren:

  • die Datenmenge bei offenen Fragen ist enorm und es ergeben sich Schwierigkeiten bei der Auswertung dieser Fragen
  • geschlossene Fragen sind leichter zu beantworten und sind besser geeignet für Umfragen mit einer großen Anzahl von Befragten
  • geschlossene Fragen sind leichter auszuwerten
  • geschlossene Fragen ermöglichen eine Gruppierung von den Befragten zu


Die Verwendung von geschlossenen Fragen erforderte jedoch gründliche Überlegungen zu den Antwortvorgaben. Hier ergeben sich zunächst zwei Alternativen:

  • gerade Anzahl (keine neutrale Position möglich)
  • ungerade Anzahl (neutrale Position möglich)


Bei einer geraden Anzahl der Antwortvorgaben ist keine neutrale Meinung möglich z. B. „Ja“ oder „Nein“ während eine ungerade Anzahl eine neutrale Meinung zulässt.

Es wurde eine Mischform aus beiden Alternativen gewählt und angeboten, der Großteil jedoch bestand aus Ja oder Nein als Antwortmöglichkeiten.

Ein weiterer Punkt, der noch beachtet werden musste, war, dass die Befragten sich oft an den Antwortkategorien orientieren. Dabei wird die mittlere Antwortmöglichkeit oft als Teiler oder Durchschnitt benutzt. Dies ist unproblematisch bei Antworten, in denen dies den Tatsachen entspricht. Um Verzerrungen zu vermeiden, sollten die Kategorien rechts und links der Mitte gleich sein.[58]

Als Beispiel soll die Frage: „Wie viel Zeit pro Woche verbringen Sie in den sozialen Netzwerken?“ dienen. Bei den Auswahlmöglichkeiten „weniger als 1 Stunde“, „1-3 Stunden“ und „mehr als 3 Stunden“ besagt die Theorie, dass die die Teilnehmer vermuten, dass die mittlere Kategorie dem Durchschnitt entspricht. Aus diesem Grund ist zu erwarten, dass die Mehrheit sich für diese Antwort entscheiden wird. Des Weiteren ist es auch wichtig, die Einheit der Antwortkategorie anzugeben und den Zeitraum einzugrenzen.

7.4.7 Test des Fragebogens

Vor dem Start der Befragung wurde ein Test durchgeführt. Diesen führten Personen durch, die nicht an der Erstellung des Fragebogens beteiligt waren.

Dadurch konnten einerseits Fehler entdeckt werden, die den Erstellern des Fragebogens entgangen sind. Andererseits konnte auch die Dauer der Fragebogenbearbeitung ermittelt werden. Im Verlauf der Testphase sind einige Rechtschreibfehler aufgefallen. Des Weiteren fiel bei Frage 10 auf, dass dort Mehrfachnennungen möglich sein konnten. Die Fehler wurden erkannt und behoben. Im Anschluss wurde die Befragung wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.


7.5 Verwendete Technologie

Aufgrund der sehr begrenzten Zeit, die zur Verfügung stand, wurde sich für eine Online-Befragung entschieden. So konnten in kurzer Zeit viele Studenten erreicht werden. Ein weiterer Vorteil war, die entspannte Atmosphäre für die Befragten. Diese konnten, den Fragebogen, ungestört in den eigenen vier Wänden ausfüllen und beantworten. Diesen Komfort liefert eine persönliche Umfrage, die beispielsweise nicht an der Universität ausgeführt wird. Darüber hinaus war die Umfrage zeitlich und räumlich ungebunden, sodass die Befragten mithilfe des gesendeten Links jederzeit in der Lage waren an der Umfrage teilzunehmen.

Damit auch die Befragung von möglichst vielen Studenten erreicht werden konnte, ergriffen wir mehrere Maßnahmen zur Distribution des Fragebogenlinks.

Die Erste und Effektivste war eine entworfene Einladungsemail (siehe Abbildung 6: Einleitung des Fragebogens), die an alle bekannten Studenten verschickt wurde. Darüber hinaus wurde auch das FOM-Portal genutzt, um weitere Studenten auf unsere Befragung aufmerksam zu machen. Das letzte Mittel war Viral-Marketing. Hier wurden Kontakte aus Netzwerken aufgefordert die Information der Befragung, mit dem Link, an weitere Kontakte zu versenden.

7.6 Alternativen

Als Alternativen gibt es noch die persönliche und die schriftliche Befragung. Jedoch wurde die Online-Befragung wegen den bereits genannten Gründen aus dem vorhergehenden Kapitel 7.5 bevorzugt und ausgewählt.


„Die schriftliche Befragung mit dem Fragebogen ist die klassische Methode der quantitativen Befragung. Hierbei bezieht der Befragte anhand einer Vorlage zu ausformulierten Fragen aus einem bestimmten Themengebiet schriftlich Stellung. In der quantitativen Forschung ist die voll standardisierte, geschlossene Frage, bei der der Befragte aus einer Zahl von Antwortalternativen auswählt, die übliche Frageform“[59]

Bei der mündlichen Befragung stehen sich Interviewer und Befragter gegenüber. Diese Art der Befragung wird auch Face-to-Face-Interview genannt.[60]

Eine Online-Umfrage ist eine im Internet durchgeführte Umfrage. Im Gegensatz zu der Face-to-Face-Befragung, bei der der Proband von einem Interviewpartner befragt wird oder einer schriftlichen Befragung, bei der ein Fragebogen manuell ausgefüllt werden muss, ist der Proband bei einer Online-Umfrage gehalten einen Online-Fragebogen im Internet auszufüllen.[61]

Somit ergeben sich folgende Vor- und Nachteile:

Befragungsart Vorteile Nachteile
Face-to-Face Befragung
Qualität der Daten
Der Interviewer kann Hilfestellung geben
Kostenintensiv
Verzerrungen durch den Einfluss des Interviewers
Hoher Aufwand
Schriftliche Befragung
Kostengünstig
Geringer Aufwand
Erreicht eine größere Zahl von Befragten als Face-to-Face
Interviewer fällt als mögliche Fehlerquelle weg
Ehrliche Antworten durch einen höheren Grad an Anonymität
Keine Hilfestellung
Ergebnisverzerrung bei ungenauen Fragen
Befragung ist nicht kontrollierbar, Einfluss von Dritten möglich
Beantwortung der Fragen kann unvollständig sein
Online Befragung
Vorteile, wie bei schriftlicher Befragung
Schnellste Umsetzung
Daten sind direkt verfügbar
Nachteile, wie bei schriftlicher Befragung

Tabelle 5: Alternative Befragungsformen

7.7 Abgrenzung Online-Befragung

Der Begriff „Online-Befragung“ schließt in der hier gebrauchten Definition Befragungen ein, bei denen die Teilnehmer den Fragebogen

  • eines Service-Providers mittels Internet online ausfüllen,
  • vom Server mittels Internet herunterladen und per E-Mail zurücksenden oder
  • in einer E-Mail integriert zugeschickt bekommen und auf die gleiche Weise zurücksenden.

7.8 Durchführung der Online-Befragung

Durch die Entscheidung eine Online-Befragung durchzuführen (siehe Kapitel 7.5), standen von Anfang an zwei Grundsätze fest:

  • es sollten möglichst viele Studenten, auf Basis von Freiwilligkeit, befragt werden und
  • jedes Teammitglied sollte Verantwortung für die Durchführung und Auswertung der Befragung übernehmen.


Für die Erstellung des Fragebogens wurde die Funktionalität Google Text & Tabellen von Google Mail genutzt. Google Mail ist kostenlos nutzbar. Für die Nutzung der Funktionalität Google Text & Tabellen ist ausschließlich ein Google Benutzerkonto erforderlich.

Google Text & Tabellen ist eine internet-basierte Anwendung zur Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentation. Sie ermöglicht Nutzern, Textdokumente, Tabellen und Präsentationen gemeinsam mit anderen Nutzern in Echtzeit online zu erstellen und zu bearbeiten.[62]


Der Fragebogen wurde den Befragten, im Zeitraum 10. Mai 2009 bis 10. Juni 2009, über den Link


http://spreadsheets.google.com/viewform?formkey=clBCcDgwN1JLd1FwU1RoUHFLNUR4TWc6MA


zugänglich gemacht.


Der Schwerpunkt der Befragung wurde auf Studentinnen und Studenten gelegt. Das Angebot, sich an der Befragung zu beteiligen, wurde im Forum der Internetpräsenz (www.fom.de) der Fachhochschule für Oekonomie & Management platziert. Darüber hinaus wurden persönliche Kontakte, der Teammitglieder, auf den Plattformen www.studivz.net und www.xing.com auf die Befragung hingewiesen.

Ab dem 30. Mai 2009 stand eine zusätzliche Information, mit dem Link des Fragebogens, im Fallstudienblog von Prof. Dr. Uwe Kern ebenfalls als Quelle für weitere Kandidaten aus.

Durch die Veröffentlichung des Links auf den gewählten Plattformen wurde gewährleistet, dass ausschließlich Studenten an der Befragung teilgenommen haben.


Als Einstieg in die Befragung wurden Hintergrundinformationen, die Zielsetzung der Befragung, die Ansprechpartner für etwaige Rückfragen und eine Durchführungs-Instruktion den zu Befragenden zur Verfügung gestellt.


Image:Rms_Fallstudie.JPG
Abbildung 6: Einleitung des Fragebogens


Nachfolgend wurden die ausgewählten 25 Fragen (wie in Kapitel 7.4 beschrieben) bearbeitet und beantwortet.


Am 10. Juni 2009 wurde die Befragung beendet und die bis dato erhaltenden Ergebnisse wurden ausgewertet.


In den folgenden Kapiteln werden die Informationen aus dem Fragebogen verdichtet, dargestellt und anhand der bisherigen Erkenntnisse individuell analysiert.

7.9 Grenzen der Online-Befragung

Da der Fragebogen über keinen passwortgeschützten Bereich verfügte, konnte nicht gewährleistet werden, dass Probanden den Fragebogen mehrmals bearbeitet haben. Des Weiteren konnten Probanden jederzeit einen Fragebogenabbruch und eine Nicht-Beantwortung der Fragen provozieren.

Die Verwendung von offenen Fragen führte zur Möglichkeit einer Verfälschung der Eingabedaten (siehe Kapitel 7.4). Die Nicht-Verwendung von Filtern wurde, aufgrund der Anzahl der Fragen und der Fragestellung, vom Team als unkritisch eingestuft.

Einschränkungen gab es auch im Bereich der Webbrowser, die zum Beispiel mangelhaft JavaScript unterstützten. Hier werden die Webbrowser Opera und die Windowsversion von Safari angeführt.[63]

8 Ergebnisse der empirischen Untersuchung

8.1 Auswertung

8.1.1 Applikation zur Untersuchung der Ergebnisse

Die Informationen, die während der 30 Tage gesammelt worden waren, wurden mithilfe der Software Microsoft Office Excel verdichtet, ausgewertet und die Endresultate zu Grafiken zusammengefasst.


8.1.2 Die Sichtung der Informationen

Am 11. Juni 2009 wurde der Datenbestand für die Untersuchung als Extraktion der gesammelten Fragebögen abgezogen. Diese „Rohdaten“ wurden anschließend auf Fehler, die sowohl durch den Anwender während der Eingabe oder durch Systemfehler, geprüft und ggf. behoben.


8.1.3 Die Verdichtung der gesammelten Antworten

Wie bereits in Kapitel 7.4.6 genannt ist die Gruppierung von geschlossenen Fragen eine der Gründe für die Fragestellung gewesen, damit Erkenntnisse zusammengefasst und ggf. gegenübergestellt werden können. Diese Aufgabe wurde ausschließlich bei der Frage nach dem Alter und hinsichtlich der Studienrichtung angewendet.

Aus der Datenreihe zu Frage eins, die aus dem Minimum 20 und dem maximalen Wert 36.

Fassten wir folgende „verdichtete“ Antwortmöglichkeiten

  • Kleiner bzw. gleich dem Alter 22 (<= 22)
  • Der Bereich 23 bis 27 Jahren (23-27)
  • 28 Jahre oder älter (28 =>)

zusammen.

Frage 8 musste aufgrund einer Liste verschiedenster Antworten ebenfalls verdichtet werden, um eine Transparenz zu wahren. Diesbezüglich wurde als Referenz die Informationsquelle http://www.studienrichtung.de/studienfach/index.php zur Verdichtung genutzt. Diese Quelle nennt die folgenden neun Studienkategorien, die eine Vielzahl von Studienrichtungen unter der jeweiligen auflistet[64]:

  • Geisteswissenschaften, Sprach- und Kulturwissenschaften
  • Gesellschafts- & Sozialwissenschaften
  • Kunst & Design
  • Mathematik, Informatik
  • Medizin, Gesundheitswesen & Psychologie
  • Naturwissenschaften
  • Recht
  • Technik & Ingenieurwissenschaften
  • Wirtschaft

Die übrigen Fragen benötigten keiner weiteren Behandlung, da diese hinsichtlich der Antwortmöglichkeiten, z. B. „Ja“ oder „Nein“ bzw. Liste, begrenzt worden sind.

8.2 Auswertung der Informationen

Aus der Auswertung und Bewertung wurden nach ausgiebiger Sichtung und Diskussion die Fragen drei, vier, fünf, sechs und sieben als unzureichend klassifiziert und unberücksichtigt, weil diese Fragen keine eindeutigen Erkenntnisse aufgrund der z. B. zu geringen Unterscheidungsmöglichkeit (Frage 3, 4 und 6 „hauptsächlich nur Singles ohne Kinder“) oder zu starken Differenzierungen (Frage 5 und 7) für die empirische Untersuchung ergab.


8.3 Analyse der Fragen

Im Folgenden werden die Ergebnisse der empirischen Untersuchung anhand der einzelnen Fragen vorgestellt und mithilfe der gewonnenen Erkenntnisse aus den vorherigen Kapiteln dargestellt.


8.3.1 Frage 1 und 2: Alter und Geschlecht

Abbildung 7: Anzahl der Befragten nach Geschlecht und Altersgruppe


Wie aus Abbildung 7 ersichtlich wird, sind mehr als die Hälfte der Befragten männlich und die stärkste Altersgruppe der insgesamt 114 Befragten ist 28 Jahre alt oder älter. Der Anteil der Frauen bzw. der 27 Jährigen oder Jüngeren ist im Vergleich sehr gering, was bei der „älteren“ Altersgruppe begründet werden kann, dass die Zielgruppe der Studenten hauptsächlich FOM-Studenten war, die neben dem Beruf ein Studium anstreben.

8.3.2 Frage 8: Studienrichtung

Studienkategorie Anzahl
Mathematik, Informatik 46
Wirtschaft 42
Recht 4
Naturwissenschaften 15
Technik & Ingenieurwissenschaften 5
Geisteswissenschaften, Sprach- und Kulturwissenschaften 2

Tabelle 6: Anzahl der Studienrichtungen


Aus den Antworten der Frage 8 lässt sich feststellen, dass die Mehrzahl der Probanden entweder ein Mathematik-, Informatik- oder Wirtschaftsstudium verfolgen.

Als Begründung dieser Verteilung kann man wie bereits in Frage 1 den Probandenkreis anführen.

Abbildung 8: Gewichtung der Studienkategorien anhand der Ergebnisse aus dem Fragenbogen


Zusätzlich kann man die Ergebnisse aus Frage 9 mit den Antworten aus Frage 8 gegenüberstellen, um zu erkennen, dass viele der befragten Studenten im 4. Semester studierten. Als Grund kann das Netzwerk der Autoren angeführt werden.

8.3.3 Frage 9: Semester

Semester Anzahl
1 7
2 21
3 9
4 34
5 20
6 18
7 5

Tabelle 7: Ergebnisse der empirischen Untersuchung von Frage 9

8.3.4 Frage 10: Bei welcher Online-Community sind Sie Mitglied?

Abbildung 9 zeigt deutlich, dass fast 75 Prozent der Befragten Mitglied in der Online-Community „StudiVZ“ sind. Bei der Beantwortung der Frage 10 war es den Probanden möglich mehrere Antwortmöglichkeiten zu selektieren. Hier sollte berücksichtigt werden, dass „SchülerVZ“ und „MeinVZ“ ein gemeinsames soziales Netzwerk nutzen. Daher besitzen sogar ca. 85 Prozent der Befragten eine aktive Mitgliedschaft in der Online-Community „StudiVZ“.

Die starke Verbreitung bzw. Bekanntheit aus dem Freundes- & Bekanntenkreis oder sogar dem Internet / Printmedien wird als Begründung für die generelle Akzeptanz aufgeführt.


Abbildung 9: Bei welcher Online-Community sind Sie Mitglied?

8.3.5 Frage 11: Wie viel Zeit pro Woche verbringen Sie in den sozialen Netzwerken?

Abbildung 10: Antworten der Frage 11


Als „Normalverteilung“ bzw. erwiesen kann man die Antworten zu Frage 11 bezeichnen. Wie im Kapitel 7.4.6 bereits aufgeführt, wird meist die „Mitte“ der zur Verfügung stehenden Antwortmöglichkeiten von den Probanden ausgewählt. Hierfür lässt sich die durchschnittliche Verweildauer von ein bis drei Stunden im Netzwerk ableiten.

8.3.6 Frage 12. Wie oft aktualisieren Sie Ihr Profil?

Im Widerspruch steht, dass obwohl eine Mehrheit der Studenten ein bis drei Stunden im Netzwerk online sind, aber Ihr Profil meist nur quartalsweise aktualisieren (siehe Tabelle 8: Aktualisierungsrate des eigenen Profils in Online-Communities).


Element Anzahl
Täglich 14
Wöchentlich 5
Monatlich 40
Quartalsweise 55

Tabelle 8: Aktualisierungsrate des eigenen Profils in Online-Communities


Als Erkenntnis daraus kann der eigentliche Fokus der Studenten, die Kontaktpflege und Erweiterung der sozialen Kontakte, genannt werden. Der Informationsaustausch im sozialen Netzwerk hat eine höhere Bedeutung neben der bereits genannten Reputation durch das Profil in der Online-Community.

8.3.7 Frage 13: Sind Sie mit den AGBs/Nutzungsbedingungen des Netzwerks vertraut?

Entgegen der bisher dargelegten persönlichen „Wichtigkeit“, Mitglied einer Online-Community zu sein, zeigen die Antworten aus Frage 13, dass mehr als die Hälfte sich nur teilweise bzw. überhaupt nicht mit den allgemeinen Geschäfts- bzw. Nutzungsbedingungen (AGBs) befassen (siehe Abbildung 11: Sind Sie mit den AGBs/Nutzungsbedingungen des Netzwerks vertraut?).

Abbildung 11: Sind Sie mit den AGBs/Nutzungsbedingungen des Netzwerks vertraut?

8.3.8 Frage 14: Wären Sie bereit Geld für die Mitgliedschaft in sozialen Netzwerken zu bezahlen?

Besonders da laut Frage 14 kaum jemand bereit wäre für den im Moment genutzten Service zu bezahlen. Es scheint somit das die Service-Dienstleister „versteckte“ Kosten bzw. Informationen „spielend“ verstecken / einbauen könnten.


Antwort Anzahl
Ja 35
Nein 79

Tabelle 9: Bereitschaft der Probanden für soziale Internetnetzwerke zu bezahlen


Dass eine Vielzahl der Befragten die bisherige Dienstleistung weiterhin „kostenlos“ nutzen möchte, liegt darin, dass der so genannte „Gruppenzwang“ bzw. der Anschluss zur Gruppe (der Online-Community) sehr hoch bzw. nicht verloren werden möchte.

8.3.9 Frage 15: Hat sich die Mitgliedschaft eines Sozialen Netzwerk positiv auf Ihr Image ausgewirkt?

Wie bereits in Frage 13 erläutert wurde, ist der Gruppenzwang einer der Gründe für eine aktive Online-Mitgliedschaft bei den verschiedensten Portalen. Die Antworten der Frage 15 zeigen, dass die eigentliche Annahme, soziale Netzwerke wirken sich positiv auf das eigene Image aus, nicht zutrifft (siehe Abbildung 12: Antworten der Fragen 15, 16 und 17).

8.3.10 Frage 16: Haben Sie durch ein soziales Netzwerk ein Jobangebot erhalten?

Obwohl die Mehrheit der Studenten 28 Jahre oder älter waren, gaben nur wenige an, ein Jobangebot dank eines sozialen Netzwerkes erhalten zu haben. Hier wiederum wird die Annahme, dass die internetbasierten Netzwerke hauptsächlich als Informations- und Kontaktplattform genutzt werden (siehe Frage 11 und 12) angenommen. Ebenfalls sollte nicht außer Acht gelassen werden, dass ein Jobangebot nicht unbedingt durch ein Mitgliedsprofil bei „StudiVZ“ resultieren kann bzw. wird.


8.3.11 Frage 17: Haben Sie durch ein soziales Netzwerk wertvolle Kontakte geknüpft, die für Ihre Karriere nützlich sein könnten?

Wie bereits in Frage 10 und 16 aufgezeigt, ist die Mehrheit Mitglied einer nicht auf Karriere abgezielten Plattform, daher ergaben sich wie folgt die Antworten der Probanden (siehe Abbildung 12: Antworten der Fragen 15, 16 und 17).

Abbildung 12: Antworten der Fragen 15, 16 und 17

8.3.12 Frage 18: Wie lange nutzen Sie schon soziale Netzwerke im Internet?

Dank der Mehrzahl an älteren Probanden sind die Ergebnisse hinsichtlich der bisherigen Nutzungsdauer auch dementsprechend ausgefallen (siehe Abbildung 13: Antworten der bisherigen Nutzungsdauer der Probanden). Zudem sollte die aus Frage 11 bzw. Kapitel 7.4.6 dargestellte Annahme nicht außen vorgelassen werden, da diese Frage ebenfalls ausschließlich drei Antwortmöglichkeiten zur Verfügung stelle und somit eine stärkere Tendenz bei der Beantwortung zur „Mitte“ fällt / fallen könnte.

Abbildung 13: Antworten der bisherigen Nutzungsdauer der Probanden

8.3.13 Frage 19: Haben Sie Angst vor Missbrauch Ihrer Daten aus einem sozialen Netzwerk?

Obwohl nicht die Mehrheit der befragten Studenten die AGBs nicht ausgiebig kennen, haben doch mehr als 60% Angst vor dem Missbrauch ihrer Daten (siehe Tabelle 10: Missbrauch der Daten).

Ja 71
Nein 27
Egal 16

Tabelle 10: Missbrauch der Daten

8.3.14 Frage 20: Wie sind Sie auf die sozialen Netzwerke aufmerksam geworden?

Aufgrund der starken Gruppendynamik, die bereits in den vorherigen Fragen beantwortet worden ist, zeigen nochmals die Antworten der Frage 20, wer bzw. was die Probanden auf die sozialen Netzwerke aufmerksam gemacht hat (siehe Abbildung 14: Antworten auf Frage 20). Diese Abbildung zeigt ebenfalls das ein hoher Anteil an „Viral-Marketing“, die Probanden auf Online-Communities bemerkbar machen.

Abbildung 14: Antworten auf Frage 20

8.3.15 Frage 21: Bewerben Sie sich an Universitäten anhand von Schulrankings?

Entgegen der allgemeinen Annahme, dass sich Studenten bereits vor Beginn des Studiums mit der eigenen Reputation befassen (Kapitel 5 und Kapitel 6), nennen jedoch 81 von 114 Probanden als Antwort „Nein“, ob Sie sich an Universitäten anhand von Schulrankings bewerben. Die zutreffenden Begründungen können sich darin widerspiegeln, dass die Möglichkeit des Schulrankings erst seit wenigen Jahren angeboten wird[65] oder dass das Netzwerk der Autoren keinen Wert auf diese Form der Informationen, aufgrund von persönlichen Informationsveranstaltungen, legt.

8.3.16 Frage 22: Bilden Sie sich nebenberuflich weiter?

Die Frage der nebenberuflichen Fort- und Weiterbildung hält sich bei den Probanden in der Waage, obwohl die Mehrheit Richtung „Nein“ tendieren, dass durch die hohen Anforderungen während des Studiums bereits auf den Studenten lastet.


8.3.17 Frage 23: Ersetzen Sie fehlende oder geringere Qualifikationen durch erworbene Referenzen?

Als Annahme für die ausgewogenen Antworten der Frage 23 wird ein Fehler der Autoren hinsichtlich der Verständlichkeit angenommen.


8.3.18 Frage 24: Versuchen Sie sich mit Ihrer Persönlichkeit und Ihrer Qualifikation von der Allgemeinheit zu unterscheiden?

Als Annahme für die ausgewogenen Antworten der Frage 23 wird ein Fehler der Autoren hinsichtlich der Verständlichkeit angenommen. Jeder Mensch hat das Bestreben persönliche Defizite der eigenen Qualifikation zu vermindern.


8.3.19 Frage 25: Ist es Ihnen gelungen, Ihre Reputation von Aufgabe zu Aufgabe zu transferieren?

Die Probanden konnten ihre Reputation von Aufgabe zu Aufgabe festigen bzw. ausbauen. Dies spiegelt sich in den Antworten der Befragten wieder. Nur ein geringer Teil konnte dies nicht. Hieraus kann man schließen, dass die Studenten noch keine berufliche Veränderung in Betracht gezogen haben.

Abbildung 15: Antworten der Probanden 21-25

9 Fazit

Zum Abschluss sollte angemerkt werden, dass die Bearbeitungszeit dieser Seminararbeit, im Rahmen des 4. Hochschulsemesters im Modul Fallstudien/Wissenschaftliches Arbeiten, zu knapp bemessen war. Wenn eine Befragung durchgeführt wird, reichen einige Wochen für die Planung, die Einführung, die Bearbeitung und der Auswertung des Fragebogens (siehe Kapitel 7) nicht aus. Ein längerer Befragungszeitraum hätte sich äußerst positiv auf die Anzahl der Befragten und somit auch auf die Ergebnisse ausgewirkt. Mit den bereits gesammelten Ergebnissen ist die Datendichte zwar ausreichend, aber leider nicht ganz überzeugend (siehe Kapitel 8.3 Analyse der Fragen). Weitere Kritikpunkte, die größtenteils wegen dem Zeitmangel entstanden waren sind:

  • die Distribution des Fragebogens fast nur in bzw. an der FOM
  • eine persönliche bzw. direkte Befragung wäre wünschenswert gewesen und hätte das ganze abgerundet
  • mehr spezifizierte Antworten um weitere Schlüsse zu ziehen. Hier hätte eine längere Testphase bei der Identifikation schwacher Fragestellungen geholfen
  • die Verdichtung der Daten war komplex und zeitintensiv
  • die Betrachtungsweise ist zu oberflächlich, psychologische bzw. neurowissenschaftliche Erkenntnisse wurden nicht herangezogen


Im Ganzen war dieses „Projekt“ dennoch rundum positiv, weil einerseits durch den Einsatz aller Teammitglieder sämtliche Herausforderungen gelöst wurden und selbst so ein knapp bemessenes Projekt erfolgreich abgeschlossen werden konnte.


Andererseits wurde durch die Ausarbeitung dieses Themas erkannt, dass das Online Reputationsmanagement in der heutigen Zeit ein unerlässliches Mittel ist, um einen guten Karriereeinstieg zu finden.


Die potentiellen Gefahren, die mit den Online-Portalen verbunden sind, dürfen nicht vergessen werden. Denn durch den massiven Andrang vieler (junger-) Menschen, auf die verschiedenen Internetportale, werden auch kriminelle Elemente angelockt. Die Online-Portale stellen eine ideale Basis für Kriminelle, um an Persönlichkeits-Daten anderer Zwecks Daten- / Identitätraubs zu gelangen wie jüngste Ereignisse auch belegen. „Facebook-Nutzer sind derzeit einem anscheinend größeren Phishing-Angriff ausgesetzt. Wie es sich für ein soziales Netzwerk gehört, verbreitet sich der Angriff besonders schnell. Vor allem unbedarfte Nutzer fallen auf eine nachgemachte Seite herein.“[66]


Dabei sind Phishing-Angriffe noch die „harmlosen“ Varianten. Diese sind leicht durchschaubar. Wesentlich verheerender können sich „falsche“ Freundschaften entwickeln. Diese werden für eine breite Basis von schädlichen Aktivitäten missbraucht. Das geht von Industriespionage bis hin zur Erpressung. Entweder versucht der falsche Freund durch Tricks an geheime Daten des Unternehmens zu kommen oder will schlicht und einfach Geld leihen das der Besitzer nie wieder erhält.

10 Literatur- und Quellenverzeichnis

Brenzikofer, Barbara (2002): Reputation von Professoren - Implikationen für das Human Resource Management von Universitäten, Rainer Hampp Verlag, Band 19, München und Mering, 2002


Eisenegger, Mark (2005): Reputation in der Mediengesellschaft - Konstruktion - Issues Monitoring - Issues Managment, VS Verlag für Sozialwissenschaften/GWV Fachverlagen GmbH, Wiesbaden, 2005.


John Doorley, Helio Fred Garcia, Julie M. Osborn (2006): Reputation Management: The Key to Successful Public Relations and Corporate Communication, Illustriert von Julie M. Osborn, CRC Press, 2006.


Mai, Jochen: „Sein wird Sein“, Wirtschaftswoche 29.10.2007.


Hüttl, Manuel (2005): Der gute Ruf als Erfolgsgröße, Erick Schmidt Verlag, Berlin, 2005.


Eck, Klaus (2008): Karrierefalle Internet, Managen Sie Ihre Online-Reputation bevor andere es tun, Carl Hanser Verlag, München, 2008.


Wieseneder, Susanna (2006): Reputationsmanagement, Erfolgreich weil Ihr persönliches Image stimmt, Carl Hanser Verlag, München, 2006


http://www.boxesandarrows.com/view/social-networks (Abruf 08.06.2009).


http://www.unibusreputation.com/unibusblog/auf-diese-studenten-schielt-die-wirtschaft-278.htm (Abruf 09.06.09).


http://www.uni-duesseldorf.de/HHU/RS/Meldungen_Dokumente/WiWi-Fakultaet/20080616_Student-of-the-Year (Abruf 11.06.09).


http://www.2ask.de/orbiz/DigiTrade/84e24a184147b708ebde5a5cdaacfa3d/Fragebogen-Auswertung--167d.html (Abruf 10.06.2009).


http://docs.google.com/support/bin/answer.py?hl=de&answer=37560 (Abruf 11.06.2009)


docs.google.com (Abruf 11.06.2009).


Eichhorn, Wolfgang, Online-Befragung, http://home.ifkw.lmu.de/~eichhorn/cc/onlinebefragung-rev1.0.pdf (Abruf: 11.06.2009)


Leitfaden für die Erstellung eines Fragebogens, http://www.2ask.de/media/1/10/2/3/5/bc958b68e726b401/Leitfaden_Fragebogenerstellung.pdf (Abruf: 11.06.2009)


Schriftliche Befragung http://imihome.imi.uni-karlsruhe.de/nschriftliche_befragung_b.html (Abruf: 14.06.2009)


Online Umfragen - Mündliche Befragung

http://online-umfrage-portal.de/mundliche-befragung/ (Abruf: 14.06.2009)


Online Umfragen - Mündliche Befragung

http://online-umfrage-portal.de/online-umfragen/ (Abruf: 14.06.2009)


Phishing-Angriff (Golem)

http://www.golem.de/0905/67338.html (Abruf: 12.06.2009)


Phishing-Angriff (Computerworld)

http://www.computerworld.ch/aktuell/news/48130/index.html (Abruf: 12.06.2009)


11 Fussnote

  1. Vgl.: John Doorley, Helio Fred Garcia, Julie M. Osborn (2006): Seite 1.
  2. Vgl.: Hüttl (2005) Seite 44
  3. Vgl.: Hüttl (2005) Seite 45
  4. Vgl.: Hüttl (2005) Seite 53
  5. Vgl.: Wieseneder (2006) Seite 107
  6. Vgl.: Wieseneder (2006) Seite 107f.
  7. Vgl.: Wieseneder (2006) Seite 108
  8. Vgl.: Wieseneder (2006) Seite 108
  9. Vgl.: Wieseneder (2006) Seite 108f.
  10. Vgl.: Wieseneder (2006) Seite 111
  11. Vgl.: Wieseneder (2006) Seite 111
  12. Vgl.: Wieseneder (2006) Seite 111
  13. Vgl.: Wieseneder (2006) Seite 111
  14. Vgl.: Eck, Klaus (2008) Seite 23
  15. Vgl.: Wieseneder (2006) Seite 111f.
  16. Vgl.: Wieseneder (2006) Seite 112
  17. Vgl.: Wieseneder (2006) Seite 117
  18. Vgl.: Wieseneder (2006) Seite 117f.
  19. Vgl.: Wieseneder (2006) Seite 118
  20. Vgl.: Wieseneder (2006) Seite 118
  21. Vgl.: http://www.boxesandarrows.com/view/social-networks http://www.boxesandarrows.com/view/social-networks
  22. Vgl.: Mai Jochen: „Sein wird Sein“, in: Wirtschaftswoche vom 29.10.2007
  23. Vgl.: Eck (2008) Seite 49
  24. Vgl.: Eck (2008) Seite 70
  25. Vgl.: Eck (2008) Seite 72f.
  26. Vgl.: http://www.uni-duesseldorf.de/HHU/RS/Meldungen_Dokumente/WiWi-Fakultaet/20080616_Student-of-the-Year
  27. Vgl.: Eck (2008) Seite 19ff.
  28. Vgl.: Eck (2008) Seite 31f.
  29. Vgl.: Eck (2008) Seite 32
  30. Vgl.: Eck (2008) Seite 32
  31. Vgl.: Eck (2008) Seite 65
  32. Vgl.: Eck (2008) Seite 70
  33. Vgl.: Eck (2008) Seite 65
  34. Vgl.: Eck (2008) Seite 151
  35. Vgl.: Eck (2008) Seite 65f.
  36. Vgl.: Eck (2008) Seite 67
  37. Vgl.: Eck (2008) Seite 153
  38. Vgl.: Eck (2008) Seite 86
  39. Vgl.: Eck (2008) Seite 91
  40. Vgl.: Eck (2008) Seite 95ff.
  41. Vgl.: Eck (2008) Seite 97
  42. Vgl.: Eck (2008) Seite 98f.
  43. Vgl.: Eck (2008) Seite 100ff.
  44. Vgl.: Eck (2008) Seite 103
  45. Vgl.: Eck (2008) Seite 103ff.
  46. Vgl.: Eck (2008) Seite 108ff.
  47. Vgl.: Eck (2008) Seite 108f.
  48. Vgl.: Eck (2008) Seite 111ff.
  49. Vgl.: Eck (2008) Seite 120
  50. Vgl.: Eck (2008) Seite 126ff.
  51. Vgl.: Eck (2008) Seite 131
  52. Vgl.: Eck (2008) Seite 159
  53. Vgl.: Eck (2008) Seite 160
  54. Vgl.: Eck (2008) Seite 162
  55. Vgl.: http://www.absolventa.de/blog/klaus-eck-im-interview-eine-gute-online-reputation-erhoht-die-chancen-auf-dem-arbeitsmarkt
  56. Vgl.: Wolfgang Eichhorn, Online-Befragung S.1
  57. Vgl.: http://www.reputation-monitoring-guide.de www.reputation-monitoring-guide.de
  58. Vgl.: Leitfaden für die Erstellung eines Fragebogens S.16
  59. Vgl.: http://imihome.imi.uni-karlsruhe.de/nschriftliche_befragung_b.html
  60. Vgl.: http://online-umfrage-portal.de/mundliche-befragung/
  61. Vgl.: http://online-umfrage-portal.de/online-umfragen/
  62. Vgl.: docs.google.com
  63. Vgl.: http://docs.google.com/support/bin/answer.py?hl=de&answer=37560
  64. Vgl.: http://www.studienrichtung.de/studienfach/index.php
  65. Vgl.: [1]http://www.che-ranking.de/cms/?getObject=64&getMeta=296&getPublikationen=2002&getLang=de Stand 13.06.2009
  66. Vgl.: http://www.golem.de/0905/67338.html und http://www.computerworld.ch/aktuell/news/48130/index.html

12 Anhang

Datenbasis der Fallstudienauswertung: http://www.bryjak-online.de/tmp/Datenbasis.xls

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