Reputation Management mit Blog und Twitter

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Name des Autors / der Autoren: Thuong Nguyen-Huu, Björn Renzel
Titel der Arbeit: "Reputation Management mit Blog und Twitter"
Hochschule und Studienort: FOM Duisburg


Inhaltsverzeichnis



1 Grundlagen

1.1 Reputation Management

Reputation ist die Summe aller Einzelerwartungen und -erfahrungen[1] (Images). Verschieden Images lassen sich, zum Beispiel durch Werbekampagnen, schnell aufbauen. Wohingegen die Reputation langsam entsteht. Sie gibt Auskunft über die Vertrauenswürdigkeit und Kompetenz eines Menschen oder Unternehmens. Oftmals wird die Reputation durch Dritte bestimmt und kann nur schwer durch den Betroffenen gesteuert werden.

Viele Unternehmen und Menschen haben erkannt, dass ein positive Reputation unverzichtbar ist, um heutzutage langfristige Erfolg zu haben. Um die Reputation nicht dem Zufall zu überlassen, gibt es das Reputation Management. In dieser Hausarbeit wird speziell auf das Online Reputation Management (ORM) eingegangen. Denn durch das Web ist das Reputation Management komplexer geworden. Früher mussten die Reputationsmanager nur auf die Medienöffentlichkeit, Geschäftspartner und Kunden reagieren. Heute müssen Sie zusätzlich die Social Media und Blogger im Blick behalten.[2]

Reputation

Dabei geht es beim Online Reputation Management nicht darum ein Unternehmen oder eine Person schön zu reden und hinter digitalen Make-Up zu verstecken, sondern sich der digitalen Präsenz bewusst zu sein und diese zu nutzen.

Aufgabe des ORM ist es, die eigenen digitalen Spuren zu überprüfen und diese gezielt weiterzuentwickeln. Im Zeitalter des Social Webs ist es aber auch genauso wichtig, alle relevanten Online Gespräche ausfindig zu machen und die vorhandenen technischen Mittel nutzen um den Überblick über diese zu behalten. Dazu ist es wichtig die persönlichen Stärken und Schwächen zu analysieren und online vorzubeugen. Denn es ist viel nachhaltiger, sich der Wirklichkeit zu stellen und möglichst offen Stellung zu beziehen, als sich hinter einer digitalen Fassade zu verstecken.

1.2 Weblog

Das Wort Weblog setzt sich aus den Teilen World Wide Web und Log wie das Logbuch zusammen. Man kann den Weblog mit einem Fahrtenbuch vergleichen, indem die Inhalte umgekehrt chronologische sortiert sind. Somit stehen die aktuellsten Veröffentlichungen immer an erster Stelle. Er ist einer der wichtigsten Online-Instrumente des aktiven Reputationsaufbau. Er bietet Personen und Unternehmen eine sehr gute Plattform um sich Online zu präsentieren und Informationen auszutauschen. Er verschafft den Leser schnell einen ersten Eindruck von den Fähigkeiten und Interessen eines Bloggers. Das Erstellen eines Weblogs ist sehr leicht. Dazu muss sich das Unternehmen oder die Person einfach bei einem Bloghoster wie blogger.com anmelden und kann innerhalb kürzester Zeit Artikel ins Web einstellen.Im Unternehmensbereich, wäre ein eigenes Hosting sinnvoll, vor allem im Hinblick auf eine mögliche Vermarktung.[3]

Der Unterschied zwischen einem Blog zu einer Website ist, dass die Mischung aus Information und Meinung, die vom Blogger entsteht, in der Regel ungefiltert veröffentlich wird. Die Inhalte von Blogs unterscheiden sich dabei stark voneinander. Überwiegend werden Blogs von Jugendlichen oder jungen Erwachsenen genutzt, die darin von Ihrem alltäglichen Leben berichten.

Die andere Art von Blogs ist die, die von Unternehmen betrieben werden. Entweder von diesen selbst oder sie beauftragen dafür eine spezialisierte PR-Internetagentur. Da diese Blogs sehr bedeutsam für die weitere Unternehmensentwicklung sein können, muss bei der Blogführung auf nahezu jedes Wort geachtet werden, welches dort im Unternehmenskontext zum Einsatz kommt.

Diese Art der Veröffentlichung ermöglicht es Unternehmen über ihre Produkte zu informieren oder Personen Fachtexte zu publizieren und sich online als Experte zu positionieren. Die Besucher eines Weblogs erhalten die Möglichkeit Kommentare zu den Veröffentlichungen zu schreiben. Dadurch lassen sich Kontakte mit Kunden, Mitarbeitern, Partnern oder Journalisten gezielt ausbauen und durch positive Kommentare verbessert man seine Online-Reputation erheblich. Denn diese Kommentare können von allen Besuchern des Weblogs gelesen werden. Allerdings muss man regelmäßig interessante Artikel veröffentlichen um sich eine Leserschaft aufzubauen.

Die Person welche ein Blog betreibt, bezeichnet man als Blogger. Den Vorgang des Redigierens der Beiträge und der anschließenden Freigabe für die Leser nennt man auch „bloggen“. [4]

1.3 Twitter

Twitter ist das führende Micro-Blog-System und bedeutet zu deutsch soviel wie Gezwitscher. Es erlaubt angemeldeten Benutzern Kurznachrichten über 140 Zeichen zu veröffentlichen. Diese Kurznachrichten, auch Tweets genannt, kann der Benutzer über den Webbrowser oder diverse Clientsoftware, die es auch für Mobilgeräte gibt, einstellen. Dabei versuchen viele Benutzer, durch interessante Beiträge eine große Leserschaft zu erreichen. Diese Abonnieren einen Benutzer und werden Follower genannt. Von nun an können diese alle Einträge des abonnierten Benutzers einfach verfolgen. Unternehmen und Personen können sich durch dieses System, ähnlich wie beim Weblog, eine große Leserschaft erarbeiten und durch ihre Beiträge Vertrauen gewinnen.

2 Reputation Management für Unternehmen

2.1 Reputationsziele für Unternehmen

Bis Anfang der 90er hat kaum einer damit gerechnet, dass wir eines Tages täglich mehrere Stunden mit online Nachrichten verbringen. Es hat noch gereicht sich regelmäßig per Telefon bei Geschäftspartnern zu melden. Heute wird erwartet, dass man ständig auf dem Laufenden gehalten wird. Bis Ende 2006 soll sich die Zahl der Corporate Blogs der amerikanische Unternehmen bis 50 Mio. US-Dollar Umsatz pro Jahr nach Jupiter Research verdoppeln. 35 Prozent der Unternehmen planen nach der Jupiter Studie den Betrieb eines Business Blogs. Unabhängig davon ob diese Zahl sich bewahrheiten wird, zeigt die Studie, dass immer mehr Unternehmen für Blogs in Businesskommunikation interessiert zeigen. Im Vergleich zu den USA liegt Deutschland in der Blognutzung weit zurück. Rund 54 Prozent der US-Onliner liest 1 Mal im Monat Blogs, laut einer US-Studie von 2008. In 2012 soll die Zahl auf 64 Prozent steigen, laut den Marktanalysten eMarkerter. Es gibt viele Gründe, warum weltweit immer mehr Unternehmen veranlassen, ein Corporate Blog aufzubauen.

  • Positionierung als Experte: Wenn das Unternehmen regelmäßig über seine Erfahrungen und über die aktuellen Entwicklungen der Branche bloggt, macht das Unternehmen seine Fachkompetenz auch nach außen hin sichtbar. Das Unternehmen würde damit als interessanten Ansprechpartner für Kunden, Kollegen und Presseleuten, die über Blog-Beiträge direkt mit dem Unternehmen kontaktieren und sich mit dem Unternehmen in der Öffentlichkeit auszutauschen.
  • Pressekontakte: Das Corporate Blog kann auch als Instrument bzw. Ergänzung zum Versenden von Pressemitteilungen dienen, in dem das Unternehmen darin gut aufbereitetes Pressematerial zur Verfügung stellt. Dieses wird nicht wie klassische Pressemitteilung verschickt. Die Presse kann diese per RSS (Really Simply Syndication) beziehen, stoßen bei ihrer Online-Recherche darauf oder wird von Dritten darauf aufmerksam gemacht. Die Sprache, die das Unternehmen benutzt, sollte bei dem Blog persönlicher sein. Es ist sogar erwünscht, die eigene Ansicht hierbei klar zu stellen, da Blog-Artikel oft mit Namen gekennzeichnet werden. Es ist ratsam, auf der Unternehmenswebsite aber auch im Pressebereich auf das Blog hinzuweisen, das Interessenten sofort finden können.

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  • Optimierung der Kundenkommunikation: Über ein Weblog erhält das Unternehmen einen direkten Draht zu seinen Kunden. Das Blog wird genutzt, um schnell auf Kunden Bedürfnisse und Wünschen reagieren zu können. Über diesen Weg kann man seine Kunden sofort informieren, sobald es einen entsprechenden Anlass dafür gibt. Im Unterschied zum Corporate Newsletter bietet das Corporate Blog darüber hinaus die Möglichkeit, einzelne Themenbereiche anzusprechen und Beiträge zeitnah online zu veröffentlichen. Corporate Blogs werden nicht wie Newsletter per E-Mail geschickt, sondern das Unternehmen ist davon abhängig, dass deren Leser sich entscheiden oft das Blog aufzusuchen oder sich deren RSS-Feed zu abonnieren, um sich sofort über das Neuste zu informieren. Das bedeutet, dass das Unternehmen nur Leser finden, wenn die Inhalte des Blogs stets aktuell und interessant gehalten werden. Deshalb ist es nicht selten der Fall, dass der Blog von Medien und anderen Bloggern weiterempfohlen wird.
  • Recruitment: Potenzielle Bewerber können sich über ein Blog gut ein Bild von dem Unternehmen, in dem man arbeiten will, machen. Vorausgesetzt, in dem Blog wird über die alltägliche Arbeit geschrieben und die einzelnen Unternehmensbereiche präsentiert. Auf die Art kann das Unternehmen sich als attraktiven Arbeitgeber, vielleicht auch als Vordenker in der Branche zeigen. Damit wird die Aufmerksamkeit von Fach- und Führungskräften auf sich gezogen, welche sonst kein Interesse für das Unternehmen zeigen würden. Manche Personalagenturen nutzen für ihre Stellenausschreibungen inzwischen ausschließlich das Weblog und verzichten auf die Stellenanzeigen. Erfahrungsgemäß fühlen sich die gut qualifizierten Bewerber besser angesprochen und melden sich eher auf die Stellenanzeige.
  • Interne Kommunikation: Viele Unternehmen sammeln ihre Erfahrungen mit dem Bloggen, indem sie zunächst ein Intranet-Blog aufbauen. Dabei wird schnell deutlich, wie sich ein Blog für die Weiterentwicklung der internen Kommunikation nutzen lässt. Es kann beispielsweise genutzt werden, die Zusammenarbeit in Teams effektiver zu machen, indem Projektinformationen so gebloggt werden, dass sie schneller gefunden und genutzt werden können. Im Gegensatz zu E-Mail-Programmen stehen auf dieser Weise allen Projektarbeitern sofort alle Informationen webbasiert zur Verfügung.
  • Wissensmanagement: Gebloggte Informationen gehen nicht so schnell verloren wie E-Mails oder die verbale Kommunikation. Im Vergleich zu den sehr groß aufgesetzten Knowledge-Management-Systemen handelt es sich bei Blogs um sehr einfache CM Systeme, die davon nutzenziehen, dass bei der Handhabung keiner darüber nachdenken muss, an welcher Stelle man seine Informationen ablegt bzw. gespeichert hat. Sobald man einen Beitrag veröffentlicht hat, ist es auch im Blog-System gespeichert. Jeder Blog-Beitrag besitzt über einen Permalink und ein Datum. Dieser kann darüber, sowie über eine selbstgewählte Tags (Verschlagwortung) gefunden werden. Außerdem werden die Blogartikel normalweise von Personen veröffentlicht, warum schon eine kurze Online-Suche genügt um den jeweiligen Wissensträger und damit Ansprechpartner für bestimmte Fachfragen heraus zu bekommen.
  • Marktforschung: Wegen der informellen Sprache und des persönlichen Ansatzes kann das Unternehmen über ein Blog auch sehr gut neue Produkte oder Dienstleistungen vor der Einführung testen, indem man die Kunden direkt online nach der Meinung befragt. Darüber hinaus kann das Unternehmen die Leser zu ersten Produkttests einladen. Es wird häufig bei Lebensmittel- und Automobilkonzerne angewendet. Auf diese Art bekommt das Unternehmen schnell eine erste Einschätzung über das jeweilige Produkt, die sich auch in die Produktentwicklung und das Produktmarketing einbringen lassen.
  • Digitale Reputation: Je mehr und häufiger das Unternehmen von anderen Bloggern und von der Presse zitiert und verlinkt wird, desto besser ist das Digitale Reputation eines Unternehmens. Der Erfolg eines Blogs ist abhängig von Themen, der Blog-Promotion und ein wenig auch von der Bekanntheit des Bloggers selbst. Allgemein bietet ein Blog aber jedem die Chance, das eigene digitale Image zu beeinflussen und zu verbessern. [5]

2.2 Blogs für die Unternehmens-Reputation (Corporate Blog)

Wenn das Unternehmen den Online-Dialog zu dem Kunden aufnehmen möchte, in dem man die Blogger über die Leistungen, Ansichten und Taktiken unterrichten, sollte man besser behutsam vorgehen. Da längst nicht jeder Blogger erfreut ist, wenn man ihm im Rahmen seiner PR-Arbeit eine Pressemitteilung zusendet. Ganz im Gegenteil. Unter Umständen erzeugt man damit erst ein Issue, weil derjenige, den man anschreibt sehr schnell auf die Zusendung reagiert. Und das nicht wie üblich per E-Mail oder via Telefon, sondern ganz direkt mit seinem Weblog. Deshalb wird empfohlen, beim Aufbau eines Presseverteilers den persönlichen Kontakt mit den darin aufgeführten Journalisten und den Bloggern zu pflegen. Meistens reicht eine kurze Anfrage, um ein Ergebnis zu bekommen, ob jemand regelmäßig über die Aktivitäten seines Unternehmens aktuell gehalten werden will oder nicht. Bevor man aber einen Blogger anschreibt, mit dem man bisher noch keinen Kontakt hatte, sollte man besser ein Telefonat mit demjenigen führen. Denn Journalisten und Blogger unterscheiden sich stark voneinander. Der Journalist hat in der Regel eine Verantwortung gegenüber dem Verlag. Und der Blogger ist meist meinungsfreier. Sie können ihre Meinung ungefiltert online stellen und halten sich oft nicht an die journalistische Sorgfaltspflicht.[6] Mit Hilfe von Kommunikation 2.0 findet die Informationsverbreitung unter neuen Bedingungen statt. Es ist kaum noch möglich, in einem mittleren und großen Unternehmen eine gezielte PR-Kampagne durchzuführen, weil Informationen immer schneller intern sowie extern durchgereicht werden. Dringen diese einmal nach außen, so gibt es kein Halten mehr. Blogger greifen die Themen auf, wenn sie einen gewissen Mehrwert für die Leserschaft bieten und verbreiten sie viel schneller als Journallisten. Deshalb sollte man die Reklamation oder Kritik eines Bloggers genauso ernst nehmen wie andere Kundenbeschwerden. Eine Sonderbehandlung ist aber nicht notwendig. Allerdings empfiehlt es sich ein gutes Beschwerdemanagement aufzubauen, um rechtzeitig passend auf Kundenbedürfnisse reagieren zu können. Denn das Unternehmen muss damit rechnen, dass deren Kunden sich nicht nur bei dem Support beschweren, sondern auch im Internet aktiv werden, wenn sie sich schlecht behandelt fühlen. Dort wie beispielsweise in Foren können sie ihrer Wut freien Lauf lassen und damit andere Kunden unmittelbar beeinflussen. Handelt es sich um eine eher sachlich geäußerte Beschwerde, sollte das Unternehmen dies nutzen, per Kommentar direkt mit Blog selbst Stellung zu nehmen. Oftmals reicht es schon eine faire Stellungnahme und der Hinweis auf eine weitergehende Prüfung des Falles. Damit wird erreicht den Kunden zu besänftigen. Zwar ist der tatsächliche Imageschaden durch einzelne negative Blog-Artikel oder Kommentare in der Regel eher gering, doch sollte das Unternehmen sich trotzdem auch mit ungerechtfertigten negativen Behauptungen auseinandersetzen können. Besonders dann, wenn sie von einem Meinungsmacher der Blogsphäre kommt. Wird das Thema erst einmal von anderen Bloggern aufgenommen und verbreitet, hat das Unternehmen ein großes Problem und es spielt in erster Linie keine Rolle ob der Kunde mit seiner gebloggten Beitrag recht hat oder nicht. Die Kommunikation zwischen Unternehmer und Bloggern ist wichtig, denn damit wird erreicht, dass das Unternehmen die Kundenmeinung ernst nimmt. Dadurch lässt sich so mancher Blogger sogar auf die Seite des Unternehmens ziehen. Letztendlich beweist das Unternehmen durch solche öffentliche Aktion, dass das Unternehmen wirklich um sein Anliegen bemüht ist. Außerdem können andere Blog-Leser sich ein eigenes Bild machen und werden erst einmal positiv vermerken, dass das Unternehmen sich ganz offen und direkt mit den Problemen der Kunden auseinandersetzt. Entscheidend für den erfolgreichen Dialog mit den Bloggern ist allerdings, dass die jeweils zuständigen Abteilungen im Unternehmen hinreichend geschult sind, mit der Online-Kritik umzugehen. Ansonsten kann jede Art von Interaktion mit den Bloggern schnell den gegenteiligen Effekt haben. Deswegen sollten alle Mitarbeiter im Unternehmen über Blogs informiert werden, die online Kundenkontakte pflegen, damit sie kompetent auf diese neue Art und Weise der Kommunikation reagieren können, ohne dem Unternehmen zu Schaden. [7] Bei der Umweltorganisation Greenpeace spielen das Web 2.0 und das Bloggen in der Kommunikationsstrategie eine zentrale Rolle. Wegen des sich wandelnden Mediennutzungsverhaltens wird es für die Umweltschützer immer schwieriger, ihre jüngeren Zielgruppen noch zu erreichen. Aus diesem Grund hat Greenpeace 2008 mehrere Blogs unter blogs.greenpeace.de gestartet, in den über Elektroschrott, den Urwald, Wale und über Aktionen berichtet wird. Greenpeace will damit erreichen, online mehr Hintergründe zu den einzelnen Aktionen zu liefern und sich online authentisch darstellen. Hierbei verabschiedet sich die Greenpeace ganz besonders von der bisherigen News-orientierten Kommunikation und konzentriert sich auf das Storytelling von Personen, die sich bei der Organisation aktiv für den Umweltschutz einsetzen. Auf die Art will Greenpeace sich erlebbar machen und die Marke auch online stärken. Dabei profitiert die Organisation ganz besonders von Online-Engagement seiner Aktivisten. Deren Personenmarken wirken sich direkt auf die Reputation der Organisation aus und machen eine abstrakte Größe online ansprechbar. Aber auch intern wirkt das Bloggen auf die Reputation von Mitarbeitern aus. Wenn Kollegen sich nur per E-Mail und via Telefon kennen, fällt es schwer, eine vertrauensvolle Beziehung zu ihnen aufzubauen. Bei der Münchner Pentos AG sehen sich viele IT-Entwickler aufgrund ihrer Projektarbeit beim Kunden nicht besonders oft. Deswegen setzt das IT-Unternehmen seit vielen Jahren in der internen Kommunikation auf Blogs. Alle 35 Mitarbeiter berichten zumindest einmal pro Woche in ihren Blogbeiträgen über den Verlauf ihrer Projekte. Das ist Teil der Zielvereinbarung. Neue Mitarbeiter erhalten bei ihrem Eintritt in das IT-Unternehmen als Erstes eine Schulung, damit sie verstehen, wie sie am besten das Blog als Kommunikationsgerät nutzen können. Der Pentos-Vorstand ist sich sicher, dass durch Weblog die Effizienz und Teamgeist im Unternehmen deutlich gestiegen sind. Das IT-Unternehmen CoreMedia setzt ebenfalls auf das interne und externe Corporate Blog, da sich, ihrer Meinung nach, Unternehmen durch die sozialen Medien zu schnell lernenden Organisation entwickeln müssen. Durch den Einsatz der neuen Kommunikationsinstrumente profitieren Unternehmen von Blogaktivitäten seiner Mitarbeiter. In deutschsprachigen Raum gibt es zahlreiche Corporate Blogs. Je nach Definition kann man hier zulande inzwischen von rund 3000 Corporate Blogs ausgehen, einschließlich vieler unbekannter interner Blogs und die relative hohe Zahl von Blogs von Selbständigen und Kleinunternehmen. Während es viele Versuche mit internen Blogs gibt, halten sich größere Unternehmen und Konzern mit Corporate Blogging in der Öffentlichkeit eher zurück. Dennoch gibt es Beispiele von Markenunternehmen, die man verweisen kann. Die nachfolgende alphabetisch sortierte Liste bietet eine kleine Auswahl an Corporate Blogs von Markenunternehmen, die beispielhaft für die Blogexperimente von größeren Unternehmen im deutschsprachigen Raum sind. [8]

Blog Beschreibung URL
Beck-Blog Die Experten des C.H. Beck Verlages bloggen über Rechtsthemen www.blog-beck.de
Bosch-Trainee-Blog Die Bosch-Trainees bieten einen Einblick in den Alltag beim Technikkonzern www.bosch-trainee-blog.de
Cirquent-Blog Mitarbeiter schreiben über aktuelle Themen aus der Beratungsbranche www.cirquent-blog.de
Daimler-Blog Daimler-Mitarbeiter bloggen über das Leben im Konzern Blog.daimler.de
docMorris-Blog Der CEO der Versandapotheke bloggt zu Gesundheitsthemen www.docmorris.de/blog
Frosch-blog Verschiedene Erdal-Rex-Mitarbeiter füllen die Marke Frosch mit Leben www.froschblog.de
Frosta-Blog Mitarbeiter bloggen über Ernährungsthemen aus Frosta-Sicht www.frostablog.de
Google-Ad-Sense-Blog Google-Mitarbeiter schreiben über AdSense Adsense.blogspot.com
Insignia-Blog Testingenieure begleiten bloggend die Markteinführung des neuen Opels www.insignia-blog.de
Interactive TV Award Begleitendes Blog der Deutschen Telekom zum Interactive TV Award zur Zukunft des TVs Blog.interactive-tv-award.de
Lesungen TV Der Droemer Knaur Verlag bloggt Videos von Autorenlesungen und Kurzfilme www.lesungen.tv
Martins Bredl’s Tech experiences Telekom Austria Unternehmenskommunikationsleiter Bredl schreibt über Job und Informationsgesellschaft Bredlbloggt.telekom.at
Österreich Werbung Mitarbeiter von Österreich Werbung schildern ihre kulinarischen Dienstreiseerlebnisse Blog.austria.info
Paybackblog Angestellte von Loyalty Partner und Gastblogger stellen neune Prämien und Erlebnisberichte vor www.paybakblog.de
Persil-Blog Henkel-Mitarbeiter aus verschiedenen Unternehmensbereichen berichten über Persil www.persilblog.de
Riesen der Meere Greenpeace begleitet eine Wal-Ausstellung via Blog Blogs.greenpeace.de/riesendermeere
Sevenload-Blog Im sevenload-blog informieren Mitarbeiter die Community Blog.sevenload.de
Spreadshirt-Blog Mitarbeiter setzen im Blog im T-Shirt-Marke in Szene Blog.spreadshirt.net/de
Weblog Halbmarathon Sechs AOK Kunden schildern ihre Trainingsfortschritte auf dem Weg zum Marathon www.aok.de/laufend-in-form/halbmarathon
Westaflex-Blog Westaflex-Kunden und –Mitarbeiter bloggen über Fachthemen und Abseitiges www.westaflex-forum.de

[9] Wenn ein Unternehmen ein Blog aufsetzen will, muss es als erstes ein klares Kommunikationskonzept haben. Wen will man mit den Texten erreichen? Was für Themen werden angesprochen? Wie will das Unternehmen sich als Person mit dem Blog positionieren? Es sollte im Blog nicht so sehr um das Unternehmen gehen, sondern auch um die antizipierten Bedürfnisse der Leserschaft. Deswegen sollte das Unternehmen die Leser immer direkt ansprechen und ihnen immer mit neuen Inhalten anbieten, sich von anderen Online-Inhalten unterscheiden. Erst mit frischen Ideen fällt das Unternehmen positiv auf und kann den Expertenstatus unterstreichen und erzielt in der Community Resonanz, das sich auch geschäftlich auswirken wird. Dadurch wird das Image des Unternehmen verbessert. [10]

2.3 Twitter für die Unternehmens-Reputation

Twitter ist das englische Wort für zwitschern oder schnattern. Seit das Internetangebot als nächste große Hoffnung des Silicon Valley gehandelt wird, nutzen auch viele Unternehmen den Dienst für ihre Zwecke: um Kunden direkt anzusprechen. Um herauszufinden, was sie interessiert, und ihnen dann passende Angebote zu empfehlen. Und Ähnliches mehr. Marketingleute zum Beispiel glauben, dass sie beim stöbern im Dickicht der Twitter-Wortmeldungen feststellen können, wie die Firma oder deren Produkte gerade so ankommen. Die Twitter-Nutzer tauschen sich ja gelegentlich auch über Handyverträge aus, über Automarken oder Schokoriegel. Denn das Feedback der befragten Kunden ist authentisch und direkt. Die Firmen klinken sich in die Konversation ein und versuchen die Kontrolle darüber zurückzugewinnen, was und wie über sie geredet wird. Um Twitter zu nutzen, muss man sich auf der Website anmelden. Dann kann jeder zwitschern, was er will. Das geht per Internet, Instant Messenger oder vom Handy aus. Und er kann sich andere Mitglieder aussuchen, deren Selbstauskünfte er kontinuierlich mitlesen kann. So erschafft sich jedes Mitglied ein Mikrouniversum aus unzähligen Informationsfetzen, die von überall hereinströmen. Die meisten, die den Dienst nutzen, wollen nur auf den aktuellsten informiert bleiben. Manche nutzen Twitter um Freunde zu kontaktieren oder mit Arbeitskollegen zu schnattern. Andere auch für die professionelle Arbeit: Projektteams und Wissenschaftler tauschen sich Informationen über die Plattform aus. Und seit sich auch viele Prominente dort angemeldet haben, bietet Twitter für Millionen ein Einblick ins Leben der Stars. Die Statusmeldungen von Hollywood-Schauspieler Ashton Kutcher, der die Twitter-Promi-Liste anführt, verfolgen 1,6 Millionen Leser. Für viele ist es dabei egal, ob Idole tatsächlich selber schreiben oder schreiben lassen. Auf Seiten der Firmen dürfte das Interesse zumindest so lange anhalten, wie Twitter in Mode ist und noch nicht vom nächsten Trend abgelöst wurde. Keine andere Plattform wächst derzeit so schnell. Geschätzte 14 Millionen Menschen waren in den USA im März auf der Twitter-Seite – zwölfmal so viele wie vor einem Jahr. Genaue Zahlen gibt Twitter nicht bekannt. Jeden Tag sollen 5000 bis 10000 neue Nutzer hinzukommen. In Deutschland besuchten im Februar 760.000 Nutzer die Website – ein Zuwachs von 400 Prozent in nur drei Monaten. Bei der Kaffeehauskette Starbucks jedenfalls können Kunden derzeit über Twitter Fragen stellen und Beschwerden loswerden. Der Computerhersteller Dell informiert per Twitter exklusiv über Sonderangebote im Onlineshop und hat nach eigenen Angaben in 18 Monaten eine Million US-Dollar über den neuen Absatzkanal eingenommen – bei 61 Milliarden US-Dollar Jahresumsatz. Nachdem sich Kunden neulich auf der Twitter-Seite über die zu eng gestellte Tastatur bei Dells Netbook Mini 9 beschwert hatten, behob der PC-Anbieter das Problem beim Nachfolgermodell. Die US-Fluggesellschaft JetBlue twittert Reisetipps, und der Onlinehändler Amazon nutzt den Dienst, um auf seinen Musikshop im Internet aufmerksam zu machen. Mit einiger Verzögerung entdecken nun auch deutsche Firmen den Kurzmitteilungsdienst. Die Deutsche Bahn etwa meldet Fahrplanänderungen und informiert über Gleisarbeiten. T-Mobile verloste zum Marktstart im Februar das Google-Handy G1 über Twitter. Und knapp 80 deutsche Medien verbreiten Schlagzeilen oder Neuigkeiten aus ihren Redaktionen und locken auf ihre Onlineportale. Auch für die twitternde Unternehmen gibt es Risiken. Dann nämlich, wenn Marketingabteilungen Twitter als »Ablaichkanal für Pressemitteilungen« benutzen, wie es Wolfgang Lünenbürger-Reidenbach von der PR-Agentur Edelman formuliert. »Das vergrätzt die Leute«, sagt er. Eine weitere Gefahr ist das Thema Sicherheit. »Wenn Mitarbeiter Interna aus ihrem beruflichen Umfeld verbreiten, können sie ihrem Arbeitgeber einen Bärendienst erweisen«, warnt Jeffrey Mann vom Marktforschungsinstitut Gartner. [11]

2.4 Reputation messen

Die Reputation eines Unternehmens ist einer der wichtigsten Vermögenswerten für eine langfristig erfolgreiche Geschäftstätigkeit. Online-Reputation oder digitale Reputation entsteht durch alles, was über ein Unternehmen, eine Marke oder ein Produkt im Internet veröffentlicht wird. Weil mit dem schon länger anhaltenden Boom von Blogs, Communities und Social Networks immer mehr Menschen ihre Erfahrungen mit Produkten und Unternehmen im Web 2.0 einer breiten Massen an Konsumenten zugänglich machen, rückt der „gute Ruf im Internet“ immer mehr in die Aufmerksamkeit von Marketing-Verantwortlichen und PR-Leuten. Wie unterdessen durch zahlreiche Studien belegt ist, haben im Web veröffentliche Informationen einen Einfluss auf die Kaufentscheidungen von Konsumenten. Aber die Reputation eines Unternehmens entsteht nicht nur durch das, was im Internet veröffentlicht wird. Eine Produktreview in einem Online-Shop oder ein Kommentar über die aktuellen Quartalszahlen eines Konzerns spiegeln die grundsätzliche Haltung des Verfassers gegenüber einem Unternehmen oder einer Marke wieder. Und diese Haltung wird durch eine Vielzahl von Faktoren beeinflusst. Harris Interactive Reputation QuotientTM (RQ) Das amerikanische Marktforschungsunternehmen Harris Interactive ermittelt jährlich die Reputation der größten amerikanischen Unternehmen. Die Bestplazierten der Ende Juni 2008 veröffentlichten Rangliste sind: 1. Google 2. Johnson&Johnson 3. Intel Corporation Am unteren Ende der Liste stehen folgende Firmen: 57. ExxonMobil Corporation 58. Northwest Airlines 59. Citgo Oil 60. Halliburton Company Reputation messen Im Folgenden wird kurz die Methode von Harris Interactive vorgestellt, weil sie auch gut aufzeigt, welche Faktoren die Reputation beeinflussen. In einem ersten Schritt wählt Harris Interactive diejenigen 60 Unternehmen aus, welche in Bezug auf ihre Reputation detailliert untersucht werden sollen. In über 7000 Telefon- und Onlineinterviews wurden die Unternehmen mit einer besonders guten und einer besonders schlechten Reputation ermittelt. Für die so zusammengestellte Liste von insgesamt 60 Unternehmen wurde im zweiten Schritt der Reputation Quotient (RQ) ermittelt. Dabei wurden 20 Attribute bewertet, auf einer Skala von 1 bis 7 (7=sehr gut, 1=sehr schlecht). Die 20 Attribute lassen sich in 6 Themenbereiche zusammenfassen, wie unten stehende Grafik zeigt:

Bild:reputation.png

Insgesamt führte Harris Interactive mehr als 20′000 Interviews für den zweiten Schritt durch. Aus allen Bewertungen wurde der RQ ermittelt und die Rangliste aller Unternehmen erstellt. Die obige Grafik macht deutlich, aus wie viel verschiedenen Faktoren die Reputation eines Unternehmens entsteht. Analyse Die Umfrage von Harris Interactive hat eine deutliche statistische Verknüpfung zwischen einer guten Reputation und der Wahrscheinlichkeit, dass Konsumenten Produkte eines Unternehmens kaufen oder weiterempfehlen, gezeigt. Im Weiteren lassen sich aus den Bewertungen Rückschlüsse ziehen, welche Faktoren für die Konsumenten am wichtigsten sind. So analysiert Harris Interactive die Ergebnisse in der eigenen Medienmitteilung. Der CEO von General Mills (Platz 4) sieht Vertrauen als den allerwichtigsten Faktor, welcher die Reputation beeinflusst. Ken Powell: „But in the end, we believe the most important measure is trust. General Mills values its reputation tremendously, and we constantly strive to remain worthy of the trust of our customers, consumers, employees, investors and communities.“ Google war vor 4 Jahren nicht einmal der Liste der Top 60 von Harris Interactive und hat letztjährigen Gewinner Microsoft von Platz eins verdrängt. Microsoft belegt dieses Jahr nur Platz 10. Robert Fronk, Senior Vice President von Harris Interactive, betont die Wichtigkeit von Corporate Social Responsibility und insbesondere dem Umgang mit den eigenen Angestellten. “For Americans to hold a company in high regards today, clearly more than just profits are needed – companies need to focus on overall corporate social responsibility and how their employees are treated in order to build trust with today’s consumers… corporate responsibility, in the minds of consumers, starts with your own employees first.” (Beide Zitate sind aus dem Artikel von Harris Interactive: http://www.harrisinteractive.com/news/allnewsbydate.asp?NewsID=1318.)


Reputation und Online-Reputation

Durchsucht man Blogs und Foren nach Beiträgen zu „Google“ oder „Microsoft“ fallen schnell negative Äußerungen ins Auge: die aktuelle Datenherausgabe durch YouTube oder unpopuläre Betriebssysteme, ganz abgesehen von den leidenschaftlichen Google- und Microsoft-Hassern, die zu jedem Thema ihren Beitrag los werden wollen. Trotzdem haben es beide Unternehmen geschafft, Platz eins in der Liste der Unternehmen mit der besten Reputation zu erreichen. Die Diskrepanz ist offensichtlich. Online-Reputation und Gesamt-Reputation eines Unternehmens gemessen an einer Vielzahl von Faktoren müssen offenbar nicht unbedingt übereinstimmen. Dies ändert nichts an der Wichtigkeit von Online-Reputation, weil sie, wie eingangs erwähnt, immer stärker Kaufverhalten und -entscheidungen von Konsumenten beeinflussen. [12]

2.5 Mit guter Reputation der Konkurrenz voraus

Welche Unternehmen sind schon jetzt aktiv und profitieren durch Blogs und Twitter? Wie sich das Betreiben von Blogs im Unternehmen auswirken kann, zeigt das Beispiel der Kelterei Walther, die im Januar 2006 ihr Online-Journal Saftblog gestartet hat. In diesem Corporate Blog berichten das Management sowie sechs weitere Mitarbeiter aus dem Alltag die Kelterei. Anfangs als Experiment gestartet, wurden die Saft-Blogger schnell vom Erfolg ihres Ansatzes eingeholt. Das Dresdner Familienunternehmen versteht sein Corporate Blog als direktes Gesprächsangebot an die Kunden, mit der Geschäftsführung und dem Team der Walthers zu kommunizieren oder Meinungen, Erfahrungen und Wissenswertes auszutauschen. (www.saftblog.de) Das haben die Onliner akzeptiert und nutzen Walthers Saftblog rege dazu, den Mitarbeitern der Kelterei zu dem Saftangebot im Online-Shop, zu Gesundheitsaspekten sowie zu den Inhaltsstoffen von Fruchtsäften via Blog-Kommentar Fragen zu stellen. Schon nach kurzer Zeit war das mittelständische Unternehmen mit der Kundenakzeptanz sehr zufrieden. Jeden Tag besuchen mehr als 500 Internetuser das Saft-Blog, um sich über die Obstsäfte der Kelterei zu informieren. Die normale Website des Unternehmens konnte bis zum Start des Blogs gerade einmal 70 Visits am Tag aufweisen. Inzwischen nutzt die Kelterei Walther ihr Corporate Blog auch für den bundesweiten Online-Verkauf von Säften und profitiert in der PR davon, dass Journalisten die Beiträge im Saft-Blog lesen und anschließend von selbst auf das Unternehmen zukommen. Kirsten Walther, Geschäftsführerin der Kelterei, war sehr vom dem Erfolg ihres Food-Blogs überrascht. Noch vor dem Saft-Blog startete im Juni 2005 der Tiefkühlkosthersteller Frosta sein Frosta-Blog (www.frostablog.de)

Bild:Top100_blogs.png [13]

Doch ein Blog wird nicht über Nacht erfolgreich. Es genügt auch nicht, einfach Inhalte ins Netz zu stellen und diese regelmäßig mit einem kurzen unpersönlichen Text zu aktualisieren. Die Inhalte müssen Interessant genug sein, damit es sich für den Leser lohnt, täglich aufs Neue das Blog zu besuchen. Dieser Ansicht ist auch Jürgen Heinz, Geschäftsführer des Pforzheimer Unternehmens TeNo, das Schmuck, Uhren sowie Accessoires in 21 Ländern der Welt anbietet. Seit Oktober 2006 berichten Geschäftsführer und Mitarbeiter der TeNo Heinz Schwarz GmbH in einem Corporate Blog namens „discover your desire“ über ihre persönlichen Erfahrungen als Hersteller von Edelstahlschmuck und Designeruhren (www.teno-blog.de). Dass man mit Corporate Blogs auch kleinere Zielgruppen sehr gut ansprechen kann, beweist der Ansatz der Fischerwerke Artur Fischer GmbH & Co. KG. Im Februar 2006 hat der Weltmarktführer im Bereich Dübeltechnik sein fixing-Blog (www.fixing-blog.de) gestartet. Seitdem bloggen die Mitarbeiter über Neuigkeiten aus der Welt der Befestigungssysteme. Christian Ulrich, zuständig bei Fischer für internationales Marketing, glaubt, dass die Zeit der kommunikativen „Einbahnstraße“ vorbei ist und diese an Wirksamkeit verlieren. Deshalb setzt sein Unternehmen auf Blogs und versucht so, Planer, Statistiker, Wissenschaftler und Studenten für den Dialog zu gewinnen. Bei Fischer hat das fixingBlog nach kurzer Zeit eine große Eigendynamik entwickelt, die dazu führte, dass das Bloggen für einige Mitarbeiter inzwischen so selbstverständlich ist wie das Schreiben von E-Mails. Ein weiteres gutes Beispiel für Corporate Blogging stellt das Online-Journal des Weltumradlers Stefan Vandenesch dar. Die Deutsche Kreditbank AG hat sein Vorhaben finanziell unterstützt, und im Gegenzug testet er das DKB-Cash-Konto in allen Ländern, durch die ihn seine 100.000 Kilometer umfassende Reise führt (www.kostenloses-girokonto-im-test.de). Vandenesch bloggt regelmäßig über seine Erfahrungen und bietet damit eine bemerkenswerte Geschichte, die auf viel Interesse stößt. Dieses abenteuerliche Flair macht sich die Bank als Sponsor zunutze. Ebenfalls auf großes Interesse stößt das deutsche Mode-Blog Vashion Fictim. Darin präsentiert die 24-jährige Bloggerin Vee Frankly seit September 2006 regelmäßig ihr Tages-Outfit und fordert die Blog-Leser auf, dieses als Top oder Flop zu bewerten (www.vashionfictim.de). Dabei verzichtet Frankly bewusst auf Hochglanzbilder und Artikel über die neuesten Trends aus Paris, Mailand und London. Stattdessen berichtet die Münchner Bloggerin über ihre Erfahrungen mit der Modewelt und beschreibt, welche Reaktionen sie mit ihrem jeweiligen Outfit des Tages auslöst. Zudem erhalten Nachwuchsdesigner die Möglichkeit, einzelne Stücke auf dem Mode-Blog zu präsentieren und zu vermarkten. All diese Beispiele zeigen: Wenn Sie ein Corporate Blog erfolgreich führen wollen, dann sollte man sich ganz bewusst dafür entscheiden. [14]

3 Reputation Management für Privatpersonen

3.1 Persönliche Reputation

Das Leben wird immer digitaler. Laut Xing-Gründer Lars Hinrichs wird es in 10 Jahren kaum noch einen Menschen geben, über den nichts im Web zu lesen ist.[15] Je selbstverständlicher und bewusster wir mit unserer digitalen Identität umgehen, desto eher können wir uns in dieser neuen Welt etablieren und die Vorteile nutzen. Doch entscheidend für eine positive Online Reputation ist nicht nur die persönliche Leistung, sondern vielmehr die Wirkung.

Der erste Eindruck über eine Person wird über die Suchmaschine gewonnen. Deshalb macht es Sinn, sich regelmäßig zu googlen (Ego-Googlen) und zu prüfen ob und was von einem gefunden wird. Dabei ist festzustellen, je aktiver man im Web ist, desto stärker profitiert man bei Suchmaschinen davon. Das legen von digitalen Spuren kann suchende lenken. Voraussetzung ist aber, dass man mit seinem richtigen Namen im Web unterwegs ist und kein Pseudonym nutzt. Bei der gezielten Erstellung einer digitalen Identität hat Klaus Eck fünf Typen erkannt[16]:

  • Die Blauäugigen, kennen das Wort Ego-Googlen nicht und haben ihren Namen noch nie in eine Suchmaschine eingetragen. Es ist ihnen egal, was über Sie im Web geschrieben wird. Sie glauben, dass es keine Wirkung auf ihre berufliche Karriere hat.
  • Die Datenneurotiker legen sehr viel Wert auf ihre Privatsphäre und wollen nicht im Web gefunden werden. Sie nutzen nie Ihren Klarnamen im Netz und müssen beruflich nichts online publizieren.
  • Die Möchtegernstars, ärgern sich darüber im Web nicht so leicht gefunden zu werden. Sie unternehmen viele Online-Aktivitäten, wie blogging oder Video Uploads. Da ihnen aber die klare Botschaft fehlt, erhalten Sie nicht die Aufmerksamkeit, die Sie sich wünschen.
  • Die Prominenten legen sehr viel Wert auf ihre Online-Präsenz und kümmern sich aktiv um ihre Google Ergebnisse. Ihr Name findet sich nicht nur bei der direkten suche ganz oben, sondern auch bei ihren Wunschthemen in dem Sie einen Expertenstatus haben.
  • Die Alter Egos trennen ihre beruflichen und privaten Online-Aktivitäten voneinander. Dabei nutzen Sie privat meist ein Pseudonym, um eine klare Kontrolle über ihre Kommunikation zu erhalten.

Natürlich kann es zwischen den einzelnen Typen auch Überschneidungen geben.

Dabei sei aber auch zu beachten, dass sich die Privatsphäre im Web auflöst. Blogs, Foren und andere Plattformen veröffentlichen private Informationen, ohne auf die Persönlichkeitsrechte eines anderen zu achten. Das Web besitzt keine redaktionelle Überprüfung. So sollte man selbst produzierte Inhalte sorgfältig prüfen, bevor man sie ins Netz stellt. Die Lust an der Selbstdarstellung und die mittlerweile geringe Publikationshürde im Web 2.0 (Mittmachweb) verleiten zu einem naivem Umgang mit dem Web. Ein geringer Aufwand, kann einen großen persönlichen Schaden anrichten.

Dennoch dringt das Web immer stärker in unseren Alltag ein und eine digitale Selbstdarstellung wird wichtiger denn je. Nur so wird man jetzt und besonders in Zukunft durch Unternehmen wahrgenommen. Personalverantwortliche achten immer mehr auf die Webpräsenz ihrer Bewerber. Wer da nichts oder nur negatives vorweisen kann, fällt leicht aus dem Jobkarussell heraus. Auch Menschen die glauben, einen sicheren Job zu besitzen, sollten eine gute Webpräsenz besitzen. Eine Garantie für eine lebenslange Beschäftigung gibt es nicht. So sollte jeder bestrebt sein sich eine positive digitale Selbstdarstellung, unabhängig vom Unternehmen, aufzubauen. Besonders wichtig wird dies bei höheren Managementpositionen, da Topmanager immer mehr zur Marke eines Unternehmens werden. Wer sich um sein eigenes Selbstmarketing kümmert, eröffnet sich neue Karrierechancen.

Das wichtigste bei der persönlichen Reputation ist die Vertrauenswürdigkeit. Je weniger wir von einer Person wissen, desto schwerer ist es ihr zu Vertrauen. Jedoch, je renommierter der Autor wirkt und je klarer der Auftritt ist, desto eher schenken Leser ihm Vertrauen.[17]

3.2 Blogs für die persönliche Reputation

Ein Blog ist eines der wichtigsten Online-Instrument für den aktiven Aufbau einer persönlichen Reputation. Durch diese einfache Technik kann man sich in einem Fachbereich sehr schnell einen guten Namen machen. Er ermöglicht dem Autor eine direkte Kommunikation mit den Lesern, die sich für einen Interessieren. Besucher des Blogs können zu jeder Veröffentlichung Kommentare schreiben. So kann man gezielt Kontakte zu interessante Unternehmensmitarbeitern und Journalisten aufbauen. Außerdem verbessern positive Kommentare ihre Reputation erheblich. Falls es einem Blogbetreiber gelingt, über einige Monate hinweg attraktive Veröffentlichungen zu publizieren, kann er sich schnell einer großen Leserschaft zum Aufbau seiner Reputation bedienen. Da Blogsysteme häufig sprechende Webadressen (aus der Blogüberschrift) für die Publikationen erschaffen, wird durch das bloggen auch die Google-Positionierung verbessert.

Dabei muss beachtet werden, dass die Inhalte gut recherchiert sind und einen klaren Mehrwert bieten. Exklusive Inhalte locken neue Leser, wogegen Inhalte die auch auf zahlreichen anderen Webseiten zu lesen sind, einem schnell zu einer langweiligen Me-too-Version eines anderen Blogs werden lässt. Je mehr Leidenschaft man bei der Verfassung von Blogartikeln beweist, desto authentischer wirkt man. Um so originelle ihre Artikel sind, umso eher können sie eine Expertenstatus erreichen, der eine große Resonanz und eine positive Reputation mit sich bringt. So kann man als sehr erfolgreicher Blogger als Redner zu einer Veranstaltung oder zu einem Interview eingeladen werden, als Berater zu einem Thema befragt werden oder von einer Fachzeitschrift zu einem Artikel gebeten werden.[18]

Um einen erfolgreichen Blog für die persönliche Reputation aufzubauen, sollte man seinen eigenen Name und ein persönliches Profilbild nutzen. Durch Anonymität verliert man Glaubwürdigkeit und Vertrauen der Leserschaft. Nutze den Dialog bei den Kommentaren. Ein offener Dialog macht Glaubwürdig. Das kommentieren anderer Blogs ist eine gute Werbung für den eigenen Blog und erhöht die Aufmerksamkeit.[19]

Bei Bloggern gibt es wie bei den Promis drei Kategorien[20]:

  • Die A-Blogger sind die Könige in der Bloggerwelt. Mehr als 1000 Leser besuchen täglich ihre Blogs. Jeder Artikel wird intensiv kommentiert und verlinkt.
  • Die B-Blogger haben täglich zwischen 100 und 1000 Leser und bilden die größte Gruppe in der Blogosphäre. In diesen Blogs werden häufig die Beiträge von A-Bloggern kommentiert und diskutiert.
  • Die C-Blogger schreiben meist über spezielle Nischenthemen oder führen ein privates Tagebuch. Sie haben täglich unter 100 Leser.

Das wichtigste beim aktiven Aufbau der Reputation über einen Blog ist die Geduld und Beharrlichkeit. Ein frisch gebackener Blog wird nicht von heute auf morgen erfolgreich sein. Meistens dauert es viele Monate bis man sich erfolgreich positioniert hat.

3.3 Twitter für die persönliche Reputation

Es gibt ca. 50.000 passive oder aktive Twitterer in Deutschland und weltweit sind es rund 6 Millionen. Twitter erlaubt mit kleinen Beiträgen in einer Länge von 140 Zeichen etwas für seine eigene digitale Reputation zu tun. Dabei erzielt man sogar positive Reputationseffekte bei Google. Denn jeder Twitterbeitrag erhält eine eigene URL und wird von den Suchmaschinen indiziert.

Um eine fachliche Reputation aufzubauen, sollte man, anstatt private Impressionen mitzuteilen, täglich fachliche Links zu Neuigkeiten und Inspiration publizieren. So kann man sich schnell als Experte auf einem Fachgebiet darstellen. Natürlich sollte der Benutzername dafür bei Twitter der Klarname sein und kein Pseudonym. Auch das Bild, welches ihr Profil schmückt, sollte ansprechend sein. Benutzer ohne Profilbilder werden in Twitter nicht wahrgenommen. Auch der Hintergrund kann durch einem Portrait-Foto und einer kurzen Beschreibung zu sich sehr attraktiv sein und einem von anderen Twitterern abheben.

Twitter Hintergrund

Dabei sollte man einige Dinge beachten. Man sollte mindestens 50 Prozent seiner Beiträge einen Link zuordnen, damit Sie einen Nährwert besitzen. Die Verwendung von Hashtags (#) thematisiert Beiträge und sie sind einfacher wieder zu finden. Je aktiver man twittert, desto besser wird man wahrgenommen. Jeder Beitrag ist in der ganzen Twitterwelt abrufbar und kann einem neue Leser verschaffen. Dennoch sollte man sich treu bleiben und sich auf sein Fachgebiet spezialisieren. Ansonsten könnten die Leser überfordert sein. Auch das Timing spielt beim twittern eine große Rolle. Um so viele Menschen wie möglich zu erreichen, sollte man versuchen zur Online-Zeit der Zielgruppe zu twittern.

Ein Beispiel für eine erfolgreiche Twitter Nutzung zeigt der Social Networker Frank Hamm. Bei einem Ego-Google von ihm, findet man sein Twitter Profil an fünfter Stelle.

3.4 Reputation messen

Um seine Reputation zu messen, kann man eine einfache Methode anwenden. Das Ego-Googlen. Dabei gibt man seinen Namen in Anführungsstrichen in eine Suchmaschine ein und bestimmt aus den Resultaten seinen Reputationsindex und die relevanten Fundstellen. Dazu dient folgendes Beispiel zu Veranschaulichung:

Bei der Eingabe von "Verona Pooth" in der Suchmaschine Google erhält man ca. 300.000 Suchtreffer. Von diesen Treffern beziehen sich die 30 ersten direkt auf die Prominente Verona Pooth. Damit hat Sie einen Reputationsindex von eins. Multipliziert man diesen Index mit den ca. 300.000 Suchtreffer, so hat Sie auch 300.000 relevante Fundstellen. Der Yigg-Gründer, Michael Reuter, hat ca. 19.000 Suchtreffer und einen Reputationsindex von 0,37. Somit hätte er nur ca. 7.030 relevante Fundstellen.[21]

Reputationsindex * Suchtreffer = relevanteFundstellen

Diese relevanten Fundstellen kann man nun Auswerten. Der PR-Berater Klaus Eck hat dazu folgende Richtwerte aufgestellt[22]:

Anhand ihrer Berufserfahrung und Tätigkeit sollten Sie als Anzahl relevanter Google Treffer zu ihrer Person
Experte mit keiner bis fünfjähriger Berufserfahrung 5 bis 50 haben
Experte mit fünf- bis zehnjähriger Berufserfahrung 50 bis 500 haben
Leitender Angestellter im Personalbereich mit über zehnjähriger Berufserfahrung oder unabhängiger Berater beziehungsweise kleiner Selbstständiger 500 bis 5.000 haben
Stellvertretender Unternehmensführer, Vordenker, angesehener Consultant oder Fachexperte 5.000 bis 50.000 haben
Leiter Corporate und PR in einem großen Unternehmen, gefeierter Berater oder Experte oder Bestsellerautor 50.000 bis 500.000 haben
Prominenter, ein international anerkannter Guru oder Experte oder Politiker mehr als 500.000 haben

Diese Ergebnisse zeigen, wie präsent man im Web vertreten ist. Dabei lassen sich laut Klaus Eck wieder fünf Typen voneinander Unterscheiden[23]:

  • Die Unsichtbaren haben keine Fundstellen bei der Eingabe ihres Namens. Sie und auch kein anderer hat jemals etwas über Sie ins Netz gestellt. Dies ist vielleicht Absicht der Person (Datenneurotiker). Aber dadurch verlieren Sie auch alle Vorteile einer digitalen Identität.
  • Die Konturlosen haben nur wenige Fundstellen im Web. Dies wirkt auf den Betrachter inkonsistent und er kann sich kein klares Bild von der Person machen.
  • Die Beliebigen haben viele Fundstellen, die nur wenig über Sie aussagen. Das macht Sie nicht besser als die Konturlosen.
  • Die Debütanten stehen am Anfang ihrer Online-Aktivität und haben zwar wenige, aber dafür gute, Informationen von sich im Web. Dies gibt dem Betrachter einen guten ersten Eindruck über die Person.
  • Die Digitalen, habe sehr viele Suchergebnisse, die Ihnen klar zugeordnet werden können und Sie klar von anderen Web Akteuren abhebt. Sie profitieren am meisten durch ihre digitale Identität.

4 Schlussbetrachtung

Die Digitalisierung unseres Leben steht erst am Anfang und Social Media spielt eine immer größere Rolle in unserem Leben (egal ob privat oder beruflich). Doch wem es gelingt mit der neuen Transparenz, welche durch das Web kommt, umzugehen, der wird seiner Karriere und seinem Erfolg einen kräftigen Schub geben können.

Dennoch lauern auch Gefahren bei der ganzen Transparenz. Es werden immer neue Suchmaschinen entwickelt, welche eine Identität im Web immer genauer ausleuchten kann. So wird beispielsweise gerade an einer Gesichtserkennung entwickelt. In Zukunft kann man somit auch auf Bildern gefunden werden, die keine Beschriftung mit dem Namen haben. Dies kann zu unangenehmen Überraschungen führen (z.B.: heimliche Fotos vom FKK-Strand).

Unternehmen können sich heutzutage und besonders in der Zukunft nicht mehr erlauben ohne ein ordentliches Online-Reputationsmanagement aktiv zu sein. Viele Kunden googlen heute vor dem Kauf. Und bleiben die Kunden aus, weil die Konkurrenz eine bessere Online-Reputation hat, kann das schnell zu Existenzschwierigkeiten führen. Ein gutes Reputationsmanagement kann auch vor negativen Einflüssen schützen und frühzeitig die richtigen technischen Mittel auswählen um die Reputation zu schützen.

Doch bei allem was in der digitalen Welt zum Vorschein kommt muss immer beachtet werden, dass der Mensch im Mittelpunkt steht und nicht das digitale Abbild. Deshalb sollte man die digitale Identität mit Leben füllen und nicht umgekehrt.[24]

5 Fußnoten

  1. Vgl. Eck, Klaus: Karrierefalle Internet. Managen Sie Ihre Online-Reputation (2008a), Seite 16
  2. Vgl. Eck, Klaus: Karrierefalle Internet. Managen Sie Ihre Online-Reputation (2008a), Seite 18
  3. Vgl. Eck, Klaus: Corporate Blogs (2007) Seite 16
  4. www.duden.de/definition/bloggen
  5. Eck Klaus: Corporate Blogs (2007) Seite 88
  6. Vgl. Eck Klaus: Corporate Blogs (2007) Seite 79
  7. Vgl. Eck Klaus: Corporate Blogs (2007) Seite 83
  8. Eck Klaus: Eck, Klaus: Karrierefalle Internet. Managen Sie Ihre Online-Reputation (2008), Seite118
  9. http://klauseck.typepad.com/prblogger/2008/05/mitarbeiterblog.html
  10. Vgl. Eck Klaus: Karrierefalle Internet. Managen Sie Ihre Online-Reputation (2008), Seite120
  11. www.zeit.de
  12. www.harrisinteractive.com/news/allnewsbydate.asp?NewsID=1318, www.fuellhaas.com
  13. http://www.top100-business-blogs.de/top100/tops/index/IT
  14. Vgl. Eck Klaus: Corporate Blogs (2007) Seite 34
  15. Vgl. Eck, Klaus (2008a), Seite 6
  16. Vgl. Eck, Klaus (2008a), Seite 35
  17. Vgl. Eck, Klaus (2008a), Seite 17
  18. Vgl. Eck, Klaus (2008a), Seite 120
  19. Vgl. Eck, Klaus (2008a), Seite 124
  20. http://www.yigg.de/computer-und-technik/sind-sie-ein-a-blogger-b-blogger-oder-c-blogger-
  21. Vgl. Eck, Klaus (2008a), Seite 55
  22. Vgl. Eck, Klaus (2008a), Seite 56
  23. Vgl. Eck, Klaus (2008a), Seite 51
  24. Vgl. Eck, Klaus (2008a), Seite 244

6 Abblidungsverzeichnis

Abb.-Nr.Abbildung
1Think about Reputation (http://karrierebibel.de/personal-branding-–-warum-sie-zur-internet-marke-werden-sollten/)
2Online Reputation Management (http://klauseck.typepad.com/prblogger/2008/06/melanie-huber.html)
3Reputation Quotient (http://www.fuellhaas.com/2008/07/06/reputation-anhand-von-einflussfaktoren-messen/)
4Top 100 Business Blogs (http://www.top100-business-blogs.de/top100/tops/index/IT)
5Twitter Hintergrund (http://klauseck.typepad.com/prblogger/2009/03/twitter-homepages-individualisieren.html)

7 Abkürzungsverzeichnis

AbkürzungBedeutung
CMSContent Management System
RSSReally Simply Syndication: einen standardisierten "Dialekt"
ORMOnline Reputation Management

8 Literatur- und Quellenverzeichnis

Eck, Klaus (2007) Eck, Klaus: Corporate Blogs: Unternehmen im Online-Dialog zum Kunden, Orell Fuessli Verlag
Eck, Klaus (2008a) Eck, Klaus: Karrierefalle Internet. Managen Sie Ihre Online-Reputation, bevor andere es tun!, Hanser Wirtschaft Verlag
Eck, Klaus (2008b) Online Reputation Management 18: Melanie Huber zur Kommunikation 2.0, http://klauseck.typepad.com/prblogger/2008/06/melanie-huber.html
Eck, Klaus (2009) Tipps für ein kreatives Twitter-Design, http://klauseck.typepad.com/prblogger/2009/03/twitter-homepages-individualisieren.html
Mai, Jochen (2009a) Marke Eigenbau, Wie man im Internet zur Marke wird, http://www.wiwo.de/karriere/wie-man-im-internet-zur-marke-wird-398554/
Mai, Jochen (2009b) Personal Branding – Warum Sie zur Internet-Marke werden sollten, http://karrierebibel.de/personal-branding-–-warum-sie-zur-internet-marke-werden-sollten/
Zeit Online http://www.zeit.de
Füllhaas, Karsten http://www.fuellhaas.com
Harris Interactive http://www.harrisinteractive.com
Persönliche Werkzeuge