Reputation Management mit Facebook

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Titel der Arbeit: Reputation Management mit Facebook
Autoren: Birthe Kristin Behr, Helen Grosche
Hochschule: Fachhochschule für Ökonomie und Management, Standort Duisburg
Betreuer: Dipl-Inf. Christian Schäfer


Inhaltsverzeichnis


1 Einleitung

Im Rahmen des Diplom-Studiengangs Wirtschaftsinformatik an der Fachhochschule für Ökonomie und Management, Standort Duisburg, wird die folgende Arbeit im Fach Fallstudie 2 erstellt. Im Laufe der letzten Jahre ist die Anzahl von Webseiten zur Bildung und Pflege von sozialen Netzwerken stetig gestiegen. Internetseiten wie Facebook, MySpace, Xing oder studivz haben immer höhere Anwenderzahlen zu verzeichnen und erfreuen sich immer größerer Beliebtheit bei den Internetnutzern. Durch die diversen Informationen die innerhalb dieser sozialen Netzwerke von den Anwendern angegeben werden, sind die sozialen Netzwerke immer mehr auch für Firmen interessant. Zum Einen hat sich die Suche nach Userprofilen von Bewerbern in den bekannten Netzwerken als Standardvorgehensweise von Personalabteilungen bei dem Bewerbungsverfahren heraus kristallisiert, andererseits sind, durch die große Anzahl der angemeldeten Benutzer, auch Unternehmen auf die sozialen Netzwerke aufmerksam geworden. So haben Informationen, die in den sozialen Netzwerken ausgetauscht und gespeichert werden, unter Umständen Auswirkungen auf die Reputation und das Image der Firmen. Zusätzlich bieten soziale Netzwerke durch die gespeicherten Informationen der Anwender ein großes Werbepotential für Unternehmen. Werbung kann durch die detaillierten Informationen personalisiert an die Nutzer dieser Netzwerke erstellt und verteilt werden. In dieser Arbeit soll der Begriff Online Reputation Management zum einen erläutert und zum anderen einer kritischen Betrachtung unterzogen werden. Zusätzlich wird das Online Reputation Management insbesondere mit der Internetseite Facebook untersucht. Innerhalb dieser Arbeit wird daher auch die Website Facebook genauer betrachtet und die bisherige Entwicklung, sowie die vorhanden Funktionen und Erwartungen für die Zukunft untersucht. Die verschiedenen Blickwinkel aus dem persönlichen Bereich, wie auch die unternehmerische Sicht sollen detailliert dargestellt und beschrieben werden.

2 Grundlagen Reputation Management

Die Reputation ist der Ruf und das Persönlichkeitsbild eines Unternehmens oder einer Person. Anhand der Reputation können sich Geschäftspartner und Privatpersonen ein Bild über die Unternehmen und Personen machen. Hat ein Unternehmen ein schlechtes Image, kann sich dieses auf seine Mitarbeiter, also auf einzelne Personen übertragen. Umgekehrt ist es ebenso: Hat ein Mitarbeiter einen schlechten Ruf, kann die Reputation des Unternehmens, je nach Position dieser Person, ebenfalls unter dem schlechten Ruf des Mitarbeiters leiden. [1] In einer Befragung erklärten 68% der Befragten, dass nur ein Firmenoberhaupt mit seiner Reputation eine angeschlagene Unternehmensreputation wieder aufbauen kann. Eine positive Reputation ist gerade für Unternehmen sehr wichtig, wie Jerry Wilson mit seiner 3:33 Regel erläutert. Positive Erlebnisse werden demzufolge 3-mal, negative hingegen 33-mal weitergetragen. [2] Reputation entsteht durch öffentliche Anerkennung, persönliche Kontakte, wiederholte Handlungen sowie das Kontaktnetz, welches über die persönlichen Kontakte hinausgeht. Reputation entsteht automatisch durch Berichterstattungen in den Medien, auch wenn eine Beeinflussung der Reputation von der entsprechenden Person nicht bewusst beabsichtigt ist. [3] Jeder einzelne Lebensabschnitt trägt automatisch zu Bildung von Reputation bei. Bereits die Herkunft, der schulische Werdegang oder auch die Auswahl der Universität oder des ersten Arbeitsgebers beeinflusst die Reputation. Jede Kommunikation wirkt sich auf den Ruf aus. Bei der Reputation wird zwischen primär und sekundär unterschieden. In die primäre Reputation fließen die Eindrücke ein, die bei direkten, persönlichen Gesprächen gemacht werden. Bei der sekundären Reputation zählt neben der Kommunikation über Dritte auch die Umgebung einer Person eine große Rolle. Da der persönliche Meinungsfilter bei Gesprächen über Dritte schwer zum Tragen kommt, ist die primäre Reputation stärker als die sekundäre. [4] Die Erstellung bzw. Festlegung einer Strategie zum Aufbau der Reputation erfolgt oft erst, wenn man an Reputation bereits verliert. Idealerweise sollte eine Reputation allerdings präventiv aufgebaut werden. [5]

Positive Reputation besteht aus dem Widerspruch der Anpassung und der Differenzbetonung. Um positive Reputation zu erlangen müssen bestimmte funktionale und soziale Leistungserwartungen angenomen werden, aber sich durchaus von anderen Personen abgrenzen und positiv abheben, hierbei aber glaubwürdig und nachhaltig wirken.[6]

2.1 Aufbau des Reputation Managements

Es gibt vier wesentliche Merkmale, die als Grundlage für eine gut aufgebaute Reputation verwendet werden. Hierzu zählen Identität, Ziel, Image und Reputation. Der erste Schritt enthält die Überlegung, wie die Öffentlichkeit ein Unternehmen oder eine Person wahrnehmen soll. Es wird vorher ein Ziel definiert, welche Botschaft mit dem Reputation Management im privaten und beruflichen Umfeld vermittelt werden soll. Für eine zeitgemäße Reputation erfolgt die Planung in einem Kreislauf. Immer wieder muss die Reputation überprüft und gegebenenfalls korrigiert werden. Um die Glaubwürdigkeit zu steigern, sollten möglichst alle Angaben authentisch sein. [7]


Identität
Bei der Identitätsfindung sollten Stärken und Schwächen sowie Vorlieben, Kenntnisse und Talente analysiert werden. Um den eigenen Identitätskern zu finden, ist oftmals ein intensiver Selbstreflexionsprozess notwenig. Die Identität besteht zum einen aus der Persönlichkeit und zum anderen aus der Gruppenzugehörigkeit. Um die eigenen Persönlichkeit zu prüfen, wurden Persönlichkeitsmodelle in Form von Tests erstellt. In den Tests wird z.B. das Verhalten von Menschen kategorisiert oder die Motivation für bestimmte Handlungen untersucht. Bei der Gruppenzugehörigkeit wird eine Unterscheidung in den beruflichen und den Freizeitbereich gemacht, sowie, als dritte Unterscheidung, die sozialen Aspekte. Durch den Wegfall einer Gruppe kann die eigene Identität bedroht werden. Freizeitgruppen können sich schnell verändern, die beruflichen Gruppen ändern sich durch einen Berufswechsel. Gruppen aus denen man nie herausfallen sollte, sind identitätsstiftende Gruppen wie z.B. die Rolle als Mutter. Freizeitkontakte und Familie gehören in den Bereich der Identität, genauso wie die Mitgliedschaften in verschiedenen Vereinen oder Clubs. [8]


Ziel
Mit der Frage nach den persönlichen Zielen nimmt man eine realistische Zielerarbeitung innerhalb des Reputation Managements vor. Wichtig sind hier die persönlichen und beruflichen Eindrücke, die vermittelt werden sollen. Bei der Zielerarbeitung sollte bewusst über die Adressaten nachgedacht werden. Diese sollten anschließend sehr individuell formuliert werden. Gerade bei der Erarbeitung von persönlichen Zielen, im Hinblick auf die Karriereplanung, sollten implizite Gesetze berücksichtigt werden. Besonders die Verhaltensregeln des eigenen Unternehmens sollten streng beachtet werden, da sie von Unternehmen zu Unternehmen stark abweichen können.


Image
Für das Image ist es wichtig Vertrauen und Glaubwürdigkeit aufzubauen um die Botschaften und damit die persönlichen Ziele an die Zielgruppen heran zu tragen. Hierfür ist eine zielgruppenspezifische Formulierung außerordentlich wichtig. Der Kommunikationsstil hängt unter anderem von Faktoren wie den persönlichen Eigenschaften und dem Charakter ab. In den Eigenschaften ist die Sprachlautstärke (laut oder leise) sowie die Argumentationslage (emotional oder sachlich) enthalten. Innerhalb der Kommunikation muss, als Vertreter eines Unternehmens, Rücksicht auf den Unternehmensstil genommen werden. Zusätzlich muss die Kommunikation dem Thema und der Kultur, in der sich bewegt wird, angepasst sein. Authentizität zu erreichen ist ein wichtiger Bestandteil der Reputation. Eine Manipulation bzw. kurzfristigen Eindruck erreicht man durch übertrieben inszenierte Selbstdarstellung, die aber oft zu langfristigem Schaden führen. Um langfristig ein positives Bild zu erreichen sind aktive Strategien notwendig. Hiermit werden Kompetenz und Glaubwürdigkeit aufgebaut und Vertrauen signalisiert. Die defensiven Strategien werden auch „self-handicapping strategies“ genannt, weil mit diesen Strategien Hilflosigkeit und Angst ausgestrahlt werden. Allerdings muss eine defensive Taktik nicht immer schlecht sein. Hier kommt es auf ein gesundes Maß an. Ob eine aktive oder defensive Strategie gewählt wird, muss situationsbedingt entschieden und an die Persönlichkeit angepasst werden. [9]


Reputation
Der vierte Baustein ist genauso wichtig, wie die ersten drei Schritte. Bei der Erfolgs- und Wirkungskontrolle geht es darum, zu überprüfen, wie die Reputation wahr genommen wird. Die Botschaften wurden von den Empfängern interpretiert. Nun ist interessant, welches Bild sich etabliert hat. Jeder einzelne Teil der Reputation ist Bestandteil eines individuellen Diagramms der Verhaltenskriterien. Anhand dieses Diagramms sollte ggf. eine Korrekturmaßnahme der eigenen Reputation erfolgen. Hierfür beginnt der Kreislauf erneut und die einzelnen Schritte müssen erneut durchlaufen werden, bevor eine erneute Erfolgskontrolle statt findet. [10]

2.2 Angriffe auf die Reputation

Angriffe auf die Reputation erfolgen auf unterschiedliche Art und Weise. Oft wird ein Angriff zu spät bemerkt, daher ist es äußerst wichtig, wachsam zu sein. Um die bestehende Reputation zu erhalten, sollten Angriffe erkannt, beurteilt und gestoppt werden können. Nach einem Angriff ist es wichtig, nicht emotional zu handeln, sondern strategisch vorzugehen und eine klare Vorgehensweise zu definieren. Die Vielzahl der Angriffsarten werden mit Hilfe einer Skala anhand ihrer Auswirkungen klassifiziert. Klatsch und Tratsch, haben im Vergleich zu anderen Angriffen die geringste Auswirkung, da von Lob, über neutrale Aussagen bis hin zur Verleumdung, die verschiedensten, Eindrücke vermittelt werden können. Klatsch und Tratsch sollten in einem gesunden Maße vorhanden sein, denn kein Tratsch kann genauso gefährlich sein, wie zu viel. Belästigungen können eine größere Auswirkung auf die Reputation als Klatsch und Tratsch haben, da hier eine permanente Aggressivität vorliegt, die das freie Handeln einschränkt. Bei der Schikane wird die Arbeit durch absichtliche Bosheiten unnötig erschwert. Überforderung und Motivationsmangel sind die Folgen. Deutlich größere Auswirkungen als Klatsch und Tratsch haben Gerüchte, da diese plausibel erscheinende Behauptungen sind und obwohl der Wahrheitsgehalt nicht überprüft wird, werden Gerüchte grundsätzlich für wahr gehalten. Trotz der kurzen Lebensdauer eines Gerüchtes, bleiben nachhaltig die Eindrücke bei den Personen bestehen, auch wenn sich ein Gerücht nicht bestätigt hat. Wer glaubwürdig ist und Vertrauen aufgebaut hat, liefert keinen Nährboden für Gerüchte. Bei der üblen Nachrede wird bewusst eine fehlerhafte Tatsache verbreitet, die dem Betroffenen schadet. Mit einer aufgeworfenen Fragestellung kann die Meinung über die betroffene Person negativ beeinflusst werden. Folgeschäden, die die Reputation beeinflussen, treten ein, bevor auffällt, dass es sich um üble Nachrede handelt. Üble Nachrede, die z.B. Vertrauen in die Zahlungsfähigkeit und –moral mindert, gehört in den Bereich Verleumdung. Die gezielte Vernichtung einer Person, bei der eine Integration nicht mehr möglich ist, ist Rufmord. Es gibt noch drei Steigerungen des Rufmordes, bei denen es nicht nur verbal zugeht. Bei einer Intrige werden Machenschaften hinter dem Rücken des Betroffenen ausgeführt. Die Sabotage wird mit dem Ziel der Zerstörung verwendet. Führungsfunktionen können von Betroffenen nicht mehr ausgeführt werden. Als höchster Punkt auf der Skala steht die Erpressung. Hier wird das Opfer zu Handlungen gezwungen, damit die eigene Reputation nicht angegriffen wird. [11]

Männer sind in Summe häufiger Opfer von Angriffen, als Frauen, da diese klischeehaft als die friedlicheren Wesen gelten. Frauen erfüllen oftmals soziale Aufgabe, weshalb ihnen böse Absichten, illegitime Handlungen und Gesetzesverstöße selten zugetraut werden. Zusätzlich besteht für Frauen immer die Möglichkeit aus dem Berufsleben auszusteigen, ohne dabei das eigene Gesicht zu verlieren. Die Familiengründung stellt hier eine plausible Motivation dar. [12]

3 Grundlagen Facebook

3.1 Geschichte

Abb.1: Facebook Startseite
Abb.1: Facebook Startseite[13]

Facebook wurde im Februar 2004 von Mark Zuckerberg, Dustin Moskovitz, Chris Hughes und Eduardo Saverin in Cambridge Massachussetts (USA) gegründet, der ursprüngliche Name der Seite war thefacebook.com. Alle Gründungsmitglieder waren zum Zeitpunkt der Gründung Studenten an der Harvard Universität. Facebook wurde vor dem Hintergrund entwickelt, die Kommunikation zwischen Studenten der Harvard Universität zu verbessern. Laut eines Artikels in der Harvard Crimson (Tageszeitung, welche nur von Harvard Studenten betrieben wird), war die ursprüngliche Idee, ein online-facebook zu entwerfen und dieses für die Harvard Studenten zur Verfügung zu stellen, schon von der Universität entwickelt und verfolgt worden. Mark Zuckerberg allerdings wartete nicht auf die Version der Universität, sondern entwickelte nach eigener Aussage eine bessere Version innerhalb von einer Woche, anstatt mehrere Jahre auf die Entwicklung der Universität zu warten.[14] In der ersten Version, welche von Zuckerberg selbstständig entwickelt wurde, konnten sich Studenten mit einer Harvard E-Mail-Adresse anmelden, Fotos hochladen und sowohl akademische Informationen wie auch persönliche Daten hinterlegen. Mit Hilfe von diesen Profilen konnten Studenten nach Kommilitonen suchen und so soziale Netzwerke aufgebaut werden. thefacebook.com wurde von den Studenten sehr gut angenommen. Nach 24 Stunden waren schon 1.200 Studenten angemeldet, nach einem Monat hatten bereits über die Hälfte der Studenten der Harvard Universität ein Profil angelegt.[15] Auf Grund dieses Wachstums unterstützen die genannten Gründungsmitglieder Dustin Moskovitz, Chris Hughes und Eduardo Saverin die Entwicklung und die Bereitstellung der Seite ab März 2004. Ebenfalls war ab diesem Zeitpunkt die Nutzung von Facebook an weiteren Universitäten möglich, thefacebook.com wurde neben Harvard für die Universitäten der Ivy League[16] , Stanfort, Columbia und Yale geöffnet.[17] Mark Zuckerberg gab in dieser Zeit das Studium an der Harvard Universität auf, um sich dem Projekt Facebook ganz zu widmen.[18] Im Juni 2004 wird die Hauptverwaltung nach Palo Alto, Californien (USA) verlegt. Ebenso wurde im Juni die erste Investition von 500.000 US$ durch den 1967 in Frankfurt am Main geborenen Deutschen Peter Thiel getätigt.[19]

3.2 Zahlen und Fakten

Abb.2: Facebook Anwenderstatistik: Erstellt auf Basis der Daten von Facebook: Firmengeschichte.
Abb.2: Facebook Anwenderstatistik: Erstellt auf Basis der Daten von Facebook: Firmengeschichte.[20]

Bereits im Dezember 2004, nur 10 Monate nach der Veröffentlichung der ersten Version, hat Facebook eine Benutzeranzahl von fast 1 Millionen Anwendern erreicht. Im Jahr 2005 expandiert Facebook auf 800 registrierte Hochschulen und Universitäten. Erweitert wurde Facebook anschließend um die Netzwerke der amerikanischen Highschools und hat gleichzeitig auch angefangen einzelne internationale Schulen aufzunehmen. Zum Ende des Jahres 2005 konnte Facebook 5,5 Millionen aktive Nutzer verzeichnen und ist seit diesem Zeitpunkt auch für alle internationale Universitäten freigeschaltet.[21] Im weiteren Verlauf wächst Facebook kontinuierlich und ermöglicht es im September 2006 Menschen auf der ganzen Welt, egal aus welchem Land oder in welchem Lebensabschnitt sich diese befinden, ein Profil anzulegen. In 2007 wurden die ersten größeren Erfolge im Ausland verzeichnet, so gab es im März 2 Millionen kanadische und 1 Millionen englische Anwender bei Facebook. Anfang 2008 wurde Facebook erstmals in den Sprachen Spanisch, Französisch und Deutsch zur Verfügung gestellt. Im April 2008 wurden noch weitere 21 Sprachen online gestellt. Gerade die neue Mehrsprachigkeit von Facebook hat zu einem weiteren Wachstumsschub beigetragen. So lag die Zahl der aktiven Nutzer im August 2008 schon bei 100 Millionen und nur 7 Monate später im April 2009 konnte diese Zahl um 100% auf 200 Millionen erhöht werden.[22]


Nach der ersten Investition durch Peter Thiel im Juni 2004 wurden weitere Investitionen getätigt: Im Mai 2005 hat Accel Partners, ein Venture-Capital-Unternehmen ebenfalls aus Palo Alto, Californien, welches jung innovative Unternehmen unterstützt[23], eine Investition von 12,7 Millionen US$ in thefacebook.com getätigt. Im August 2005 erfolgt die offizielle Namensänderung von thefacebook.com auf Facebook.com. Weitere 27,5 Millionen US$ von verschiedenen Investoren wurden im April 2006 für Facebook aufgewendet. Yahoo unterbreitete im Juli 2006 das erste Kaufangebot für eine Milliarde US$, welches aber von Mark Zuckerberg abgelehnt wurde. Microsoft erhielt im Oktober 2007 den Zuschlag gegen Google und kaufte 1,6% von Facebook für 240 Millionen US$. Als Grundlage für diese Zahl diente eine Unternehmensbewertung, nach welcher Facebook mit 15 Milliarden US$ eingeschätzt wurde.[24] Laut dem Forbes Magazin ist der geschätzte Erlös der Facebook Inc. circa 300 Millionen US$ pro Jahr.[25]



3.3 Funktionen und Anwendungen

2004
Zu den Kernfunktionen von Facebook gehört das Profil der Benutzer. Jeder Anwender besitzt ein eigenes Profil, in dem alle Informationen über seine Person enthalten sind, die vorher eigenständig angegeben wurden. Diese Profilseiten können von Freunden und weiteren Benutzern im gleichen Netzwerk angesehen werden.[26] Netzwerke innerhalb von Facebook bezeichnen eine Gemeinschaft von Anwendern, die durch verschiedene Gründe zusammen finden. Es gibt Netzwerke die Benutzer vereinigen, die den gleichen Arbeitgeber haben oder die gleiche Schule besuchen. Der User kann auch regionalen Netzwerken wie Städte oder Länder beitreten.[27] Um das reale soziale Umfeld abzubilden können Benutzerprofile einer Freundesliste hinzugefügt werden. Facebook bezeichnet diese Funktion als Hauptquelle für die Suche nach Freunden und Informationen über Freunde, »The Friends page is the main source of finding information about Facebook friends. From the Friends page, users can find all of their Facebook friends, update their friend details and quickly navigate to specific friends' profiles.«.[28]
Eine weitere Funktion, die innerhalb der frühen Version von Facebook integriert war, ist der Nachrichtendienst, die Nachrichten sind jeweils nur für den Versender und den Empfänger sichtbar.[29] Nach einem Update im August 2007 ist es sogar möglich Nachrichten an Freunde außerhalb von Facebook zu versenden.[30] Im September wurden zwei weitere Funktionen zur Facebook Applikation hinzugefügt, Gruppen (Englisch: Groups) und die Pinnwand (Englisch: Wall). Die Gruppen-Anwendung wurde erstellt um es Nutzern zu ermöglichen neue Netzwerke aufzubauen, die über Interessen entstehen. Hierzu können die Mitglieder Gruppen erstellen, diesen Gruppen beitreten und natürlich auch Freunde in Gruppen einladen, sowie die Gruppen der Freunde auf deren Profilseite sehen.[31] Damit Freunde des Benutzers Kommentare oder Grüße auf dem Profil hinterlassen können, wurde eine Pinnwand eingerichtet. Der Besitzer der Pinnwand kann Kommentare immer von seiner Pinnwand löschen, außerdem kann beeinflusst werden, für wen die Pinnwand sichtbar ist, oder ob sie komplett ausgeschaltet werden soll.[32]


2005

Die Foto-Anwendung von Facebook ermöglicht es den Anwendern seit Oktober eine unbegrenzte Anzahl an Fotos in Alben hochzuladen wobei jedes Album aus max. 60 Fotos bestehen kann. Jedes hochgeladene Foto kann bearbeitet werden, z.B. kann eine Beschreibung hinzugefügt und Freunde auf den Fotos markiert werden. Freunde oder Netzwerke, die von den Benutzern für die Alben freigegeben wurden, können sich die Fotos ansehen und auch Kommentare hinterlassen.[33]
Zusätzlich gibt es den Veranstaltungskalender, welcher laut Facebook eine sehr gute Möglichkeit ist, um Freunde an anstehenden Veranstaltungen teilhaben zu lassen und Treffen zu organisieren. Der Veranstaltungsbereich, auf der Profilseite eines Benutzers, enthält alle Informationen über die Events, die er selber besuchen möchte oder besucht hat. Auf der Seite können direkt neue Events erstellt werden und die Eventliste der Freunde angesehen werden.[34]

2006

Blogs, die bei Facebook allerdings Notizen heißen, können seit August durch die Anwender erstellt werden. Erstellte Notizen ermöglichen es den Anwendern ihr Leben mit anderen zu teilen. Innerhalb von Notizen können Freunde verlinkt werden. Über die Notizenseite ist es jedem User möglich, Notizen zu finden, in denen er selber oder seine Freunde verlinkt wurden. Als zusätzliches Feature können auch externe Blogs eingebunden und über Facebook veröffentlicht werden.[35]
Ein weiteres Feature für die Facebook-Anwender sind die "Posted Items" mit diesen können andere Webseiten, bzw. Blogs, Videos und Lieder von anderen Webseiten bekannt gemacht werden. Ebenso können Inhalte wie Profile, Fotos, Notizen und Veranstaltungen von Facebook-Seiten weitergegeben werden.[36] Die „Facebook Development Platform“ wurde im August freigeschaltet. Diese Seite ermöglicht es eigenständige Applikationen, die ursprünglich außerhalb von Facebook laufen, mit Facebook zu verbinden. Laut Dave Fetterman, der führende Entwickler der „Development Platform“, ist die Plattform eine gute Möglichkeit für Benutzer und Programmierer mit Facebook über neue und interessante Wege zu kommunizieren.[37] Die „Development Platform“ wurde im Oktober 2007 noch mit der Mobile-Funktion erweitert. Mit der Facebook Plattform für mobile Geräte hat es Facebook Entwicklern möglich gemacht Dienste, die speziell auf Handys verfügbar sind, nun mit Facebook zu verbinden.[38]

Das News Feed Feature, welches im September freigeschaltet wurde, zeigt den Benutzern auf der Homepage direkt die aktuellsten Aktivitäten ihrer Freunde und Änderungen an deren Profilinformationen an.[39] Die Mini Feeds wurden ebenfalls im September eingerichtet und zeigen direkt auf der Profilseite des jeweiligen Mitgliedes für Freunde an, welche Änderungen sich hier ergeben haben.[40]


2007

Eine Share-Funktion (Deutsch: Teilen) ist im November durch Buttons realisiert worden, die innerhalb von Facebook- oder Partner-Seiten vorhanden sind. Wird der Teilen-Button zu einem bestimmten Inhalt betätigt, dann ergibt sich die Möglichkeit diesen Inhalt entweder als Nachricht, oder als Link bzw. „Posted Item“ an das eigene Profil zu versenden.[41] Anfang 2007 wurde das Mobile Feature von Facebook veröffentlicht, welches in 3 verschiedene Elemente aufgeteilt wird: Mobile Web, Mobile Uploads und Mobile Texts. Mobile Web ist ein alternativer Facebook Internetauftritt, mit allen Facebook-Funktionen und Features, welcher speziell für Handys entwickelt wurde und im Design auf die entsprechende Größe abgestimmt ist. Fotos und Notizen können mit dem Mobile Uploads Feature direkt vom Handy auf die Facebook Seite hochgeladen werden. Der Nachrichtendienst von Facebook wird für Handys mit Mobile Texts realisiert.[42]

Die Facebook Gifts (Deutsch: Geschenke), die seit Februar von den Facebook-Nutzern für einen einheitlichen Preis von 1US$ gekauft und an andere Benutzer verschenkt werden können, sind Bilder oder Symbole, welche bei dem Empfänger in der Geschenke-Box auf dem Profil erscheinen und so von anderen Anwendern gesehen werden können. Geschenke können öffentlich und privat versendet werden. Bei der privaten Versendung wird nicht veröffentlicht von wem die Bilder verschenkt wurden, sichtbar sind diese Bilder aber ebenfalls innerhalb des Profils. Der Erlös vom Verkauf der Bilder wird von Facebook an eine Stiftung für Brustkrebsforschung gespendet.[43] Der Marktplatz ist ein virtueller Ort an dem Anwender und Organisationen eigenständig Gegenstände verkaufen, Häuser vermieten und Job-Angebote aufgeben können. Facebook Benutzer können innerhalb des Marktplatzes, der seit Mai online ist, als Anbieter wie auch als Käufer auftreten.[44] Durch die Freischaltung der Video-Applikation im Juni, können Anwender nun zusätzlich zu den Fotos auch Videos hochladen und so Video-Nachrichten innerhalb von Facebook veröffentlichen. Videos sind grundsätzlich nur für Freunde sichtbar.[45] Im September wurde das Feature „Public Search Listing“ veröffentlicht. Die öffentliche Suche ermöglicht es einige Informationen, wie z.B. Name und Profilfoto, über die möglichen Kandidaten auf einem Blick zu sehen. Wenn der Facebook Nutzer die Einstellungen für die Suche bei den Sicherheitseinstellungen auf "Alle" geändert hat, dann werden der Name und das Profilfoto auch bei öffentlichen Suchen wie z.B. Google gefunden. Zusätzlich kann in den Einstellungen festgelegt werden, wer innerhalb von Facebook Zugriff auf das eigene Profil hat. Unterschieden wird die Sichtbarkeit hier in Freunde, Freunde von Freunden und Netzwerke.[46] Im November 2007 veröffentlichte Facebook "Facebook Ads" (Deutsch: Werbung), um Unternehmen die Möglichkeit zu geben auch auf Facebook Präsenz zu zeigen und Informationen bzw. Werbung an die richtigen Zielgruppen weiterzugeben. Die Facebook Werbung besteht aus 3 Bestandteilen: „Facebook Seiten“, „Facebook Beacon“ und „Social Ads“.[47] Die „Facebook-Seiten“ ermöglichen es Unternehmen, Marken und Musikern eine Präsenz auf Facebook kostenlos zu betreiben. Die Anwender können als „Fan“ eines Unternehmens auftreten, die Umsetzung erfolgt hier in der gleichen Weise wie auch die Interaktion mit anderen Profilen. „Facebook Beacon“ ist eine Applikation, die externe Informationen von anderen Webseiten innerhalb von Facebook über die News-Feed und Mini-Feed Funktion darstellt. So sollen z.B. Informationen von Webseiten wie eBay, Blockbuster, Fandango oder Travelocity innerhalb des Facebook-Profils sichtbar sein. Die Idee hinter Beacon ist die, dass Freunde aus den gleichen Netzwerken auch an den gleichen Produkten interessiert sein könnten und so eine Art der Werbung möglich ist, die einer virtuellen Mund-zu-Mund Propaganda entspricht. Nach einem Update von Beacon kann diese Funktion allerdings von den Anwendern deaktiviert werden. Mit „Social Ads“ ist eine Anwendung realisiert worden, die es Firmen ermöglicht, Werbung zu schalten und sich die entsprechende Zielgruppe systematisch auszusuchen und anzusprechen.[48]



2008

Im März gab Facebook eine Aktualisierung der Sicherheitseinstellungen für die Privatsphäre der Benutzer heraus, wodurch Benutzer mehr Kontrolle über den Zugriff auf die eigenen Informationen haben. In diesem Update gibt es eine standardisierte Ansicht wo alle Sicherheitseinstellungen vorgenommen werden können. Durch neue Optionen sollen die Sicherheitseinstellungen flexibler gestaltet werden, so kann man seit diesem Update in vielen Sicherheitseinstellungen differenziertere Einstellungen vornehmen.[49] Der Facebook Chat ist seit April online und hat die gleichen Funktionen wie bekannte Messenger-Applikationen z.B. Instant Messenger, MSN Messenger oder ICQ. Durch den integrierten Chat im Facebook haben die Anwender die Möglichkeit direkt auf die bestehende Freundesliste zuzugreifen und müssen diese nicht neu erstellen. Da es eine Vielzahl von unterschiedlichen Messengern gibt, bietet Facebook seinen Mitgliedern mit dem Chat die Möglichkeit, in nur einer Software mit Freunden zu kommunizieren. Laut Facebook soll durch den Chat eine effizientere Kommunikation zwischen Freunden möglich sein und Facebook bietet diese Möglichkeit ohne das zusätzliche Konfigurationen wie die Erstellung von Buddy-Listen o.ä. notwendig sind.[50] Es gab im April zwei weitere Updates: "Import stories into Mini-Feed" und "Lexicon". Mit dem Import Mini Feed Feature können Aktivitäten von anderen Seiten in die eigene Mini-Feed Seite importiert werden und Freunde können diese Informationen dann über ihre News-Feed Seite lesen.[51] „Lexicon“ ist eine Anwendung, die Sprache bzw. Wordtrends innerhalb von Facebook verfolgt. Es wird der Gebrauch von Wörtern in Profilen, Gruppen und Pinnwänden verfolgt. So können z.B. Filmtrends über Facebook mit verfolgt werden.[52]

3.4 Profile

3.4.1 Profile von Privatpersonen

Alle Facebook Mitglieder haben automatisch eine persönliche Seite, das sogenannte Profil, in welchem diverse Daten über die eigene Person angegeben werden können. Die verschiedenen Informationen werden in Kategorien aufgeteilt und beinhalten zum Beispiel Allgemeines, Persönliches, Kontakt, Ausbildung und Beruf. Bei den Informationen kann unterschieden werden, welche Daten eingabepflichtig sind und welche Angaben freiwillig von den Mitgliedern getätigt werden können.

Die Einträge, die der Anwender bei der ersten Anmeldung machen muss, sind sehr gering. Am Wichtigsten bei der Neuanmeldung ist der Name, bestehend aus Vor- und Nachname, sowie die E-Mail-Adresse. Zusätzlich werden das Geschlecht und das Geburtsdatum bei der ersten Anmeldung abgefragt. Die Einträge in diesen Pflichtfeldern werden gemäß der Standard-Einstellung im Profil angezeigt. Anschließend ist es möglich innerhalb der Einstellungen diese Daten auszublenden, so dass ein Profil nur aus Vor- und Nachname besteht.[53] Neben den Pflichtangaben gibt es allerdings zahlreiche freiwillige Angaben, die von den Mitgliedern gemacht werden können. Allein im Profil kann man persönliche Daten in den unterschiedlichen Kategorien Allgemeines, Persönliches, Kontakt und Ausbildung und Beruf angeben. Der Bereich Allgemeines umfasst neben dem Geschlecht und dem Geburtsdatum noch die Einstellungen, ob und in welcher Form diese Informationen im Profil sichtbar sein sollen. Ebenso kann man sich mit anderen Familienmitgliedern, die bei Facebook registriert sind, verlinken. Auch hier kann gewählt werden, ob die Verbindung im eigenen Profil angezeigt werden soll. Um Freunde und Bekannte wieder zu finden, zu welchen schon länger kein Kontakt mehr besteht, kann die Heimatstadt sowie die Nachbarschaft der Heimatstadt angegeben werden. Einen sehr persönlichen Eindruck machen die Fragen nach dem derzeitigen Beziehungsstatus und ob man an Männern oder Frauen interessiert ist. Zusätzlich wird gefragt ob man Freundschaften, Verabredungen, feste Beziehungen oder Kontakte sucht. Abschließend haben die Benutzer die Möglichkeit sowohl die politische Einstellung wie auch die religiösen Ansichten anzugeben.[54]

Der nächste Abschnitt beinhaltet die persönlichen Angaben des Benutzers. Hier sind den Mitgliedern keine Grenzen gesetzt und der Profilbesitzer kann seiner Kreativität freien Lauf lassen, und selbständig Antworten zu bestimmten Themen eintragen. Der Anwender kann die Textboxen über seine Aktivitäten, Interessen, Lieblingsmusik, Lieblingssendung und Lieblingsfilme sowie die Lieblingsbücher, Lieblingszitate und die Rubrik „Über mich“ ausführlich ausfüllen.[55]

Die E-Mail-Adresse, Handynummer, Festnetznummer und auch die Postanschrift können in dem Bereich Kontakt hinterlegt werden. Zusätzlich kann man sämtliche Anmeldungen für diverse Messenger eintragen, hier und bei der E-Mail-Adresse sind Mehrfacheingaben möglich. Im Feld Website kann man nicht nur seine URL angeben, sondern auch einen "Facebook-Profilbanner" erstellen.[56]

Einen weiteren Bereich füllen die Informationen über Ausbildung und Beruf. Dieser Bereich ist wiederum in drei Abschnitte unterteilt. An erster Stelle geht es um die akademische Qualifikation, also an welcher Hochschule der Anwender, seit wann, sein Erst- oder Zweitstudium absolviert hat. Weiterhin kann angegeben werden, welches Hauptfach und welche Nebenfächer belegt worden sind und welcher akademische Grad erreicht wurde. An dieser Stelle bleibt es dem User frei, mehrere Nebenfächer anzugeben. Wurde mehr als ein Studium absolviert, kann auch eine weitere Hochschule mit den dazu gehörigen Daten angegeben werden. Im zweiten Abschnitt können die besuchten Schulen und das Abschlussjahr eingetragen werden. Die Stationen des eigenen Arbeitslebens kann man im unteren Abschnitt eintragen. Jeder Arbeitgeber, sowie die dazugehörige Stelle und eine Beschreibung kann eingetragen werden. Als Zusatzinformationen kann neben der Stadt bzw. dem Ort, wo sich der Arbeitsplatz befindet, auch noch angegeben werden, in welchem Zeitraum man bei den Arbeitgebern tätig war, bzw. seit wann man die jetzige Stelle besetzt[57]


Unternehmen nutzen Facebook-Profile nicht nur zu Informationszwecken und für die Bewerberauswahl. Auch ein Unternehmen erhält Reputation über die Profile seiner Mitarbeiter. So informieren sich Unternehmen untereinander ebenfalls über ihre Geschäftspartner, sowie ihre Ansprechpartner in dem jeweilig anderen Unternehmen. Aus diesem Grund überprüfen Unternehmen nicht nur Profil von Bewerbern oder Personen aus Geschäftsbeziehungen, sondern auch die, der eigenen Mitarbeiter.

3.4.2 Seiten von Unternehmen, Produkten oder Künstlern

Abb.3: Ikea Profil auf Facebook
Abb.3: Ikea Profil auf Facebook[58]

Auf Facebook ist es möglich, Seiten für Unternehmen, Produkte, Marken, Organisationen, Künstler oder Bands anzulegen. Hierfür muss zuerst eine Kategorie ausgewählt werden, in welche die neue Seite einsortiert wird. gewählt werden kann zwischen den folgenden Kategorien: “Lokales”, “Marke, Produkt oder Organisation” oder “Künstler, Band oder öffentliche Person”. Anschließend wird durch den Ersteller ein Name für die Seite vergeben. Um sicher zu stellen, dass der User befugt ist, eine Facebook-Seite für einen der oben genannten Bereich zu erstellen, muss die Neuanlage unter anderem mit einer elektronischen Unterschrift bestätigt werden.[59] Jedes beliebige Unternehmen kann sich so auf Facebook präsentieren und seine Reputation verbessern. Für jede Facebook Seite steht, genauso wie für die persönlichen Profile, eine Pinnwand zur Verfügung, auf denen die Unternehmen Nachrichten veröffentlichen können. Ein Unternehmen kann hier geplante Werbekampagnen veröffentlichen, die so einer bestimmten Zielgruppe bekannt gemacht werden können. Jeder Facebook-Nutzer kann sich als Fan mit einer Facebook Seite verbinden. Die Fans einer Facebook Seite können zu den Pinnwandeinträgen Kommentare schreiben, oder angeben, dass Ihnen der Eintrag gefällt. Die Kommentare, die zu einem Eintrag vorhanden sind, und die begrenzten Profilinformationen der Anwender, die Kommentare hinterlassen haben, kann sich jedes Mitglied anzeigen lassen.[60] Auf der Facebook Seite können die Unternehmen im Bereich „Info“ detaillierte Informationen hinterlegen. An dieser Stelle kann der Verantwortliche freien Text schreiben und entscheiden, welche Informationen veröffentlicht werden sollen. Neben dem freien Text, können auch Links z.B. auf die Unternehmenswebseite hinterlegt werden.[61] Nicht nur private Personen können in Ihren Profilen Fotos hinterlegen, auch Unternehmen haben die Chance Fotos in Fotoalben einzustellen, dadurch besteht die Möglichkeit dem eigenen Unternehmen mehr Ausdruck zu verleihen. Fans können ebenfalls Bilder zu der Facebook-Seite hinzufügen. Im Bereich der Fotos wird nach Fan- und Betreiberbildern unterschieden. Auch zu den Bildern können von Fans Kommentare hinterlassen werden. Die Anwender können zusätzlich auf Bilder verlinkt werden.[62] Neben den Bildern besteht auch die Möglichkeit Videos einzustellen.[63] Die Facebook-Seite bietet zusätzlich zu sämtlichen Kommentarfeldern die Gelegenheit, Rezensionen zu schreiben und Bewertungen zu vergeben.[64] In einem Diskussionsbereich steht es den Fans frei, sich über den Facebook-Seiten-Inhalt auszutauschen.[65]

3.5 Zukunftsaussichten

Laut einem Interview des Online Magazins Times.com mit Mark Zuckerberg im Juli 2007 erlebte Facebook zu diesem Zeitpunkt einen enormen Wachstumsschub, der drei Mal größer war, als der des Mitbewerbers MySpace. Mehr als 150.000 neue Benutzer haben sich täglich bei Facebook angemeldet. Zuckerberg äußert in diesem Interview die Vermutung, dass dieses Wachstum darauf zurück zu führen ist, dass Facebook allen Entwicklern, auch denen die nicht bei Facebook angestellt sind, die Möglichkeit gibt an der Entwicklung von Facebook teilzuhaben. Auf die Frage, welchen Plan Zuckerberg für die nächsten drei bis fünf Jahre im Bezug auf Facebook hat, antwortet er, dass die Anzahl der Benutzer weiterhin wachsen soll (in Juli 2007 waren es schon 30 Millionen Benutzer). Dieses Ziel soll sicherlich auch durch die Veröffentlichung von Facebook in anderen Sprachen erreicht werden, welche zu diesem Zeitpunkt noch in Planung waren. Zusätzlich zur Erweiterung der Benutzeranzahl sollen für Facebook weitere Applikationen entwickelt und veröffentlicht werden, die unter anderem das Teilen der Informationen für die Anwender einfacher machen sollen.[66]

Zuckerberg konnte die im oben genannten Interview gesetzten Ziele umsetzten, wie man anhand der Benutzerzahlen und der veröffentlichten Funktionen und Applikationen sehen kann. Zwischen den erzielten Benutzerzahlen und der Freischaltung der weiteren Sprachen ist ein Zusammenhang deutlich zu erkennen. Durch diese Maßnahme wurde Facebook nun auch für andere Länder außer den USA interessant, bereits 70% der Facebook Mitglieder kommen nicht aus den USA.[67]

Eine Studie zu diesem Thema wurde von Nielsen Online angefertigt und bestätigte ebenfalls das Wachstum im Bereich der sozialen Netzwerke. Nach dieser Studie haben Zwei Drittel der Online Bevölkerung[68] bereits Zugriff auf soziale Netzwerke. Auf Grund der hohen Zustimmung der Anwender sieht John Burbank keine Anzeichen für eine Verlangsamung des Wachstums.[69]

Ein Artikel des CIO Magazins von Dezember 2007 (welcher sich auf eine Studie von Datamonitor bezieht) prognostiziert für das Jahr 2012 mehr als 20 Millionen deutsche Anwender bei sozialen Netzwerken, weltweit wird die Zahl auf 230 Millionen Mitglieder geschätzt.[70] Bei Betrachtung der aktuell veröffentlichten Benutzerzahlen ist hervorgegangen, dass die geschätzten Zahlen zu niedrig angesetzt waren: In Deutschland haben bereits jetzt die geläufigsten sozialen Netzwerke (Die VZ-Gruppe mit 13 Millionen[71], Wer-Kennt-Wen mit 6,1 Millionen[72] und XING mit 7 Millionen Anwendern[73]) mehr als 26 Millionen Benutzer. Dieser Trend zeigt sich auch bei der internationalen Betrachtung, bei der Facebook gegenwärtig einen Stand von 200 Millionen verzeichnen kann [74] und Friendster verkündigt auf der eigenen Seite bereits 100 Millionen Mitglieder.[75]

4 Reputation Management mit Facebook

Das Reputation Management beschreibt sowohl die Reputation von Personen wie auch von Firmen. Wie in den vorherigen Kapiteln beschrieben, besteht zwischen der persönlichen und der öffentlichen Reputation eines Unternehmens eine Wechselwirkung. Daher werden in diesem Kapitel sowohl die persönlichen Profile betrachtet, die auf Facebook von den Mitgliedern erstellt werden können, als auch die Facebook Seiten, welche es Unternehmen ermöglichen ein Profil auf Facebook zu platzieren und Präsenz zu zeigen. Zusätzlich werden die Möglichkeiten, die Unternehmen bzw. Privatpersonen haben, um das eigene Profil zu konfigurieren, betrachtet und auf Ihre Wirkung auf die Reputation untersucht. Im Anschluss sollen Praxisbeispiele zeigen, welchen Einfluss nachteilig und sinnvoll konfigurierte Profile u.U. auf die Unternehmen oder Personen haben können und welche Folgen daraus entstehen.


4.1 persönliche Profile

Grundsätzlich ist bei der Verwendung von sozialen Netzwerken immer darauf zu achten, welche Informationen veröffentlicht werden und welche nicht. Klaus Eck gibt in seinem Buch Karrierefalle Internet Ratschläge zur Hinterlegung von Online Profilen. Laut Eck sollten sich Personen in Profilen bei sozialen Netzwerken, wie auch Facebook, »kurz und präzise so darstellen, dass jeder Betrachter […] sofort erkennen kann, wofür Sie inhaltlich und formal stehen.«[76] Es ist also fraglich, ob alle Informationen aus dem Kapitel 4.4.1 (Profile von Privatpersonen) vollständig ausfüllt werden sollten, oder ob es für die Reputation evtl. sogar besser ist, eher weniger Informationen im Profil anzugeben. Eck sagt zu diesem Thema, dass viele im ersten Moment eher zurückhaltend sind, wenn es um die Veröffentlichung der persönlichen Daten geht. Allerdings sollte beachtet werden, dass es für den Erfolg wesentlich ist, einen guten ersten Eindruck zu machen. Der erste Blick auf ein Online Profil ist also für die heutige Gesellschaft ebenso aussagekräftig wie ein persönliches Treffen.[77] Daher sollte die Profilseite, die relevanten Daten über die Person enthalten. Dabei ist darauf zu achten, dass alle eingetragenen Informationen angemessen hinterlegt werden, womit der Profilbenutzer den von ihm gewollten Eindruck bestätigt.

Als wichtiges Element des Online Profils sieht Eck, neben den angegebenen Daten, das Profilfoto. Profilbilder helfen dem Namensgedächtnis bei Veranstaltungen immer wieder aus und sind ein wichtiger Teil der Online Identität. Daraus folgt, dass man das Profilbild nicht so häufig wechseln sollte, um der Identität, die durch das persönliche Profil geschaffen wurde, nicht die Glaubwürdigkeit zu nehmen.[78] Ferner sollte bei einem Profilbild immer auch darauf geachtet werden, dass die Person alleine abgebildet ist, Gruppenfotos können u.U. zu Verwirrung bei dem Betrachter führen und lassen nicht klar erkennen, wer der Profilbesitzer tatsächlich ist. Zusätzlich sollte die Person auf den Profilfotos immer gut erkennbar sein und nicht mit Alkohol, Zigaretten oder gar Drogen abgebildet sein.

Ebenso wichtig wie das Profilbild sind auch die Internetlinks, die auf den Profilen hinterlegt werden können. In Facebook sind das zum einen die Facebook Seiten, welche im Profil als Fanseite markiert werden können. Andererseits die Gruppen in denen man Mitglied ist oder die Internetseiten, die man in den Notizen verlinkt hat. Die Verbindung des eigenen Profils zu anderen Profilen kann ebenso Einfluss auf die eigene Reputation haben, Kontakte zu Profilen die die Besucher negativ oder positiv stimmen, wirken sich auf das eigene Image aus. Mit den Mitgliedschaften in den sozialen Netzwerken werden bewusst Spuren im Web hinterlassen und so können Links auf die richtigen Webseiten das Online Profil vervollständigen. »Diese kleine Vernetzung der eigenen Online-Angebote macht Sie im Internet präsenter.« sagt dazu Klaus Eck.[79] Einige Mitglieder von sozialen Netzwerken gehen allerdings eher zurückhaltend mit Informationen in ihrem eigenen Profil um, obwohl davon eher abzuraten ist, schließlich liegt die Entscheidung welche Informationen preisgegeben werden bei den Mitgliedern selber. Die Profile sollten eher dafür benutzt werden, sich von der besten Seite zu präsentieren und an den richtigen Stellen Interesse zu wecken.[80] Zusätzlich sollte man bei der Verwaltung des persönlichen Profils darauf achten, dass die Liste der Kontakte (in Facebook: Freunde) weiter ausgebaut wird, denn mit jedem hinzugefügten Kontakt wird das eigene Profil im Netz präsenter. Allerdings sollten die Freundeslisten nicht zu sehr ausgenutzt werden, denn wenn sich bei Kontakten herausstellt, dass diese keine sind, verliert die eigene Reputation wiederum an Wert.[81]

Die negativen Auswirkungen, die ein Facebook Profil haben kann, wenn die Informationen nicht mit Bedacht angelegt wurden, mussten einige amerikanische Studenten erfahren, als sie sich bei möglichen Arbeitgebern bewarben. Einige Beispiele zeigt ein Artikel in der New York Times „For Some, Online Persona Undermines a Résumé“ von Alan Finder (frei übersetzt: Für Manche ist das Online Profil wichtiger als ein Lebenslauf): Führungskräfte fanden demnach in dem Facebook Profil eines Bewerbers unter Interessen die Punkte „Joints rauchen“, „auf Leute schießen“ und „zwanghafter Sex“. Auch wenn die Verantwortlichen wussten, dass der Bewerber mit diesem Profil offensichtlich vor Freunden posieren wollte, kam er für den Job nicht mehr in Frage. So stellte sich für den Arbeitgeber eher die Frage nach dem Urteilsvermögen des Bewerbers und warum dieser es erlaubt, dass solche Informationen öffentlich oder auch nur halb-öffentlich gemacht wurden.[82] Laut Finder ist die Recherche von Bewerbern im Internet unter den Personalabteilungen ein viel verwendetes Mittel, um die Interessenten auch über den Lebenslauf hinaus, bewerten und beurteilen zu können. Bei Microsoft z.B. haben die Personalvermittler bereits eine Anweisung bekommen, wie die Bewerber mit Hilfe von Internet Recherchen charakterisiert werden können. Diese Art der Überprüfung von Job-Interessenten wird auch in der Praxis genutzt. Facebook Mitgliedern sollte bewusst sein, welche Daten in ihren Profilen gezeigt werden und wie diese vor dem Zugriff für Fremde geschützt werden können. Zusätzlich sollten die Anwender ihre Aufmerksamkeit darauf richten, dass sie sich innerhalb von Facebook nicht in einer abgeschlossenen Welt befinden, in der die „Erwachsenen-Welt“ keinen Zutritt hat. Eine Anmeldung bei Facebook ist mittlerweile für jeden möglich.[83]

Wesentlich für die Verwendung von sozialen Netzwerken, wie Facebook, ist also das Bewusstsein der Benutzer für die Tragweite, die solche Profilseiten mit sich bringen. Wenn den Mitgliedern deutlich ist, dass sowohl die Personalabteilungen, wie auch Geschäftspartner das Internet und die gegebenen Recherche-Möglichkeiten verwenden, um sich ein Bild über die Person zu machen, dann kann das auch als Chance für die Bewerber genutzt werden. Facebook muss also von den Anwendern bewusster genutzt und die richtigen Informationen für die richtigen Empfänger freigeschaltet werden. Eine Nutzung des persönlichen Profils für private und berufliche Zwecke ist also nicht unbedingt ein Widerspruch, so können attraktive private Informationen und Kontakte einen Bewerber auch für die Führungskräfte interessanter machen und die Reputation des Interessenten ausbauen.

4.2 Facebook Seiten

Genauso, wie bei den persönlichen Profilen, ist es auch bei den Facebook-Seiten wichtig, dass ein positiver Eindruck vermittelt wird. Gerade wenn mehrere Firmen in Konkurrenz zueinander stehen, informieren sich die Kunden über die Unternehmen. Hier zählt der Eindruck und die Reputation, welche von den Unternehmen vermittelt wird. Oft ist den Kunden nicht mehr klar, welche Informationen der Wahrheit entsprechen. Der Unterschied von Facebook Seiten zu normalen Gruppen oder Fanseiten ist, dass diese nur von offiziellen Vertretern angelegt und verwaltet werden können. So können die Facebook-Seiten so authentisch wie möglich erstellt werden, um somit Glaubwürdigkeit auszustrahlen.[84] Zusätzlich erfüllen die Facebook Seiten noch eine weitere Neuerung, die es den Facebook Mitgliedern erlaubt, mit der Seite zu interagieren und selbst mit zu gestalten. So bilden die Seiten neue Informationsquellen für die Kunden, da hier auch andere User Kommentare hinterlassen können. Das Qualitätsspektrum der Bewerber geht in der heutigen Zeit sehr stark auseinander. So sind die Unternehmen darauf bedacht, möglichst hoch qualifizierte Bewerber für ihr Unternehmen zu gewinnen. Je besser aufgestellt die Facebook-Seite und somit auch das Image eines Unternehmens ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass auch die Bewerbung einem gewissen Standard entspricht. Immer mehr Bewerber legen bei der Jobwahl und der Wahl des Arbeitgebers ihr Augenmerk auf das Unternehmensimage, gerade wenn mehrere Unternehmen zur Auswahl stehen.[85] Da auf persönliche Meinungen mehr Wert gelegt wird, als auf medial produzierte Unternehmensinhalte, ist die Möglichkeit der Fangemeinde für die Unternehmen äußerst förderlich. Je mehr Fans der Seite angehören, desto höher ist das Unternehmensimage. Über das Schnellballprinzip vergrößert sich die Fangemeinde und verbreitet die Nachrichten der Facebook-Seiten-Ersteller zusätzlich. [86]

4.3 Datensicherheit

Innerhalb von sozialen Netzwerken werden viele verschiedene geschäftliche und private Informationen angegeben. Mitgliedern sollte daher bewusst sein, dass die Informationen trotz der Einstellungen für die Privatsphäre nicht immer komplett vor der Weitergabe geschützt sind. Auch Facebook musste schon Erfahrungen mit Kritik über die Privatsphäre und den Datenschutz machen.

Das, im November 2007 veröffentlichte, Feature „Beacon“ ist häufig kritisiert worden. Laut einem Artikel des Spiegel Online von Felix Knoke überschreitet Facebook mit der Publikation von Beacon eine bis dahin heilige Grenze, »indem es die Aktivitäten der eigenen User auf anderen Seiten einholt und ins eigene Netz speist – und die Nutzer damit vor den Karren der werbenden Firmen spannt.«[87] Vor Allem wird bei Beacon kritisiert, dass der Anwender sich aus den einzelnen Partner Web-Seiten austragen muss, wenn er nicht möchte, dass diese Informationen weitergegeben werden. Allerdings schützt die Einstellung nicht davor, dass Facebook die Informationen erhält. In einem Artikel von The Guardian wird beschrieben, dass selbst wenn von den Mitgliedern die Bekanntgabe von Nachrichten auf dem Profil abgelehnt wird, die Informationen trotzdem an Facebook weitergeleitet werden.[88]

Im Januar 2008 wurde eine Adware auf Facebook entdeckt, die sich in einem Dating-Tool von Facebook versteckt. „Secret Crush“ sollte, laut Beschreibung, den Nutzer auf andere Profile aufmerksam machen. Wenn ein Profil infiziert ist, werden in dessen Namen direkt Einladungen für „Secret Crush“ an die Freundeslisten versendet. Die, über solche Adware gesammelten, Informationen können für die Versendung von Viren, Trojanern, Phishing-Mails und Spam-Mails verwendet werden. Allein diese Adware wurde 1,8 Millionen Mal installiert, was zum gegebenen Zeitpunkt circa 3% aller Facebook Profile ausmacht.[89]

Die „Canadian Internet Policy and Public Interest Clinic“ (CIPPIC), veröffentlichte im Mai 2008 einen Artikel nach dem Datenschutzrichtlinien von Facebook in einigen Punkten verletzt wurden. Bei der Entwicklung und Verwendung von Dritt-Anwendungen werden beispielsweise Mitglieder-Informationen von Facebook an die Entwickler weitergegeben, auch wenn diese Informationen für die Entwicklung oder die Verwendung nicht notwendig sind und die Mitglieder die Inhalte ursprünglich geschützt hatten.[90] Zusätzlich zur Weitergabe der persönlichen Mitgliedsinformationen kritisiert Lawson in diesem Artikel, dass Facebook den Anwendern zwar die Möglichkeit gibt, die eigenen Informationen und Daten zu schützen, die Standardeinstellungen allerdings zu offen sind. Ebenso benötigen die Anwender viel Erfahrung und Talent um die Einstellungen auf die höchste Sicherheitsstufe umzustellen.[91]


Eine weitere öffentliche Diskussion wurde über die Änderungen der Nutzungsbedingungen geführt. Facebook hatte in den Nutzungsbedingungen vom 04.02.2009 folgende Zeilen gestrichen: »Sie können Ihre Benutzer-Informationen von der Website zu jeder Zeit entfernen. Wenn Sie sich für die Entfernung Ihre Benutzer-Informationen entscheiden, wird die erteilte Lizenz automatisch ablaufen, Sie bestätigen jedoch, dass das Unternehmen [Facebook] archivierte Kopien Ihrer Benutzer-Informationen speichert.«[92] Der genannte Absatz sichert den Anwendern also zu, dass die Lizenz zur Nutzung der Mitgliedsdaten, bei der Deaktivierung des Facebook Profils, abläuft. Die Lizenz, die durch die Bestätigung der Nutzungsbedingungen, an Facebook erteilt wird, beinhaltet die Verwendung von allen Inhalten eines Mitgliedes, die innerhalb von oder im Zusammenhang mit Facebook Diensten erstellt wurden. Zusätzlich kann Facebook, durch die Nutzungsbedingungen, auch Namen und Bilder für Werbezwecke verwenden. Die Inhalte, die von Mitgliedern angelegt wurden, dürfen von Facebook unwiderruflich, unbefristet und mit einer weltweiten Berechtigung (auch für Sublizenzen), verwendet werden. Die Verwendung beinhaltet in diesem Falle die Nutzung, das Kopieren, die Veröffentlichung, die Verbreitung per Stream, die Speicherung, die öffentliche Vorführung, das Scannen, die Formatierung sowie Änderung, Bearbeitung, Übersetzung und Anpassung der Inhalte.[93] Mit der Eliminierung des oben genannten Absatzes ist es Facebook nun also erlaubt, die Daten auch über die Löschung einer Anmeldung hinaus, zu verwenden. Laut einem Artikel in der Welt-Online ist der Grund für die Änderung, die Reaktion auf einen Missbrauch von Benutzerdaten. Hier ging es darum, dass amerikanische Schüler mit Nachtfotos erpresst wurden. Demnach sollte mit den geänderten Nutzungsbedingungen deutlich gemacht werden, dass Nutzer weder Angaben zu ihrer Person fälschen noch andere Mitglieder belästigen dürfen. [94] Zum Protest gegen diese Änderung wurde innerhalb von Facebook die Gruppe „People Against the new Terms of Service (TOS)“ gegründet. Diese Gruppe hat zum heutigen Zeitpunkt über 144.000 Mitglieder.[95] Am 17.02. veröffentlichte Zuckerberg daraufhin einen Artikel im Facebook Blog, in dem angekündigt wurde, dass die Nutzungsbedingungen wieder auf den alten Stand zurückgesetzt werden, bis die Fragen und Probleme, die Facebook Mitglieder aufgebracht haben, gelöst sind. Die Lösung, die von Facebook im April 2009 präsentiert wurde, war eine Abstimmung der Facebook Anwender zwischen zwei verschiedenen Nutzungsbedingungen. Zur Wahl standen die damals aktuelle Version der „Terms of Service“ und die neu entwickelten „Facebook Principles“ zusammen mit „Statement of Rights and Responsibilities (SRR)“. Zuckerberg kündigte im Facebook Blog an, dass die Facebook Anwender eine Woche lang für die zwei Versionen der Nutzungsbedingungen wählen können und dieses Ergebnis für Facebook bindend ist, wenn mindestens 30% der aktiven Anwender teilnehmen.[96] Am 23. April gab Ted Ullyot im Facebook Blog die Ergebnisse bekannt: „die vorläufigen Zahlen zeigen, dass sich circa 74,4% der Wähler für die neuen Dokumente, also die „Facebook Principles“ und die SRR, entschieden haben. Mehr als 600.000 Nutzer nahmen an der Wahl teil.“[97] Die neuen Dokumente wurden somit von Facebook offiziell angenommen. Allerdings wurde die benötigte Wahlbeteiligung für ein bindendes Ergebnis bei weitem nicht erreicht: 600 Tausend Wähler bei 200 Millionen Mitgliedern sind 0,3% der Facebook Mitglieder, die sich an der Abstimmung beteiligt haben. Laut Facebook werden aber 30% Beteiligung benötigt. Im Facebook Blog heißt es dazu, dass Facebook auf eine größere Wahlbeteiligung in zukünftigen Abstimmungen hofft. Zusätzlich wird aber auch darüber nachgedacht, die 30% Grenze herabzusetzen.[98]


Im Mai 2009 gab es weitere negative Berichte über einen Fehler in der Privatsphäre bei Facebook. Demnach konnten Anwender bei der Suche nach Freunden mit einer E-Mail-Adresse, bei der Darstellung der Ergebnisse, nicht nur die E-Mail-Adresse sehen, nach der sie gesucht hatten, sondern auch die zusätzlichen E-Mail-Adressen, die von Mitgliedern angegeben wurden. Dieser Fehler wurde von Mike Sheppard durch Zufall entdeckt. Dieser suchte daraufhin nach 10.000 zufälligen E-Mail-Adressen in Facebook und bekam bei über 30% der Ergebnisse zu der eingegebenen E-Mail-Adresse auch weitere E-Mail-Adressen angezeigt. Laut Facebook wurde dieser Fehler allerdings innerhalb von wenigen Stunden behoben und die E-Mail-Adressen der Mitglieder sind nun wieder privat.[99]

4.4 Praxisbeispiele von Profilen

Abb.4: Profilvergleich (Positiv vs. Negativ)
Abb.4: Profilvergleich (Positiv vs. Negativ)

Die, in den vorherigen Kapiteln ausgearbeiteten, Kernpunkte sollen in diesem Kapitel mit einzelnen Beispielen und einer grafischen Gegenüberstellung belegt werden.

Eine der wichtigsten Informationen, die auf Facebook-Profilen hinterlegt werden können, sind das Profilfoto und die Fotoalben. Durch Partybilder, bei denen der User stark alkoholisiert ist, oder gewaltverherrlichende Bilder, kann die Reputation des Anwenders negativ beeinflusst werden. Um die Reputation des Anwenders positiv zu beeinflussen, sollte das Profilbild aussagekräftig sein und nur den Profilbenutzer abbilden. Außerdem sollte der Anwender in einer angemessenen Situation dargestellt sein.

In den Kontakt-Informationen, sollte eine sinnvolle E-Mail-Adresse angegeben werden, die am besten den kompletten Namen des Users beinhaltet. Spitznamen und Spaß-Einträge sollten innerhalb der angezeigten E-Mail-Adresse nicht verwendet werden.

Wird ein Link zu einem anderen Profil hergestellt, sollte man sich vorher vergewissern, ob die Verbindung der eigenen Reputation schaden könnte. Bilder in Profilen von Freunden, sowie der Beziehungsstatus zwischen den miteinander verlinkten Personen, können durchaus aussagekräftig sein. Dennoch sollten natürlich die Freundeslisten gepflegt werden, um die eigene Präsenz weiter auszubauen.

Ein weiterer Bereich, der für die Einschätzung einer Person anhand eines Online Profils wichtig ist, sind die Gruppen und Seiten, zu denen eine Fanverbindung aufgebaut werden kann. Gruppen wie „Arbeit nervt!“ sind daher eher wenig förderlich. Auch Statusmeldungen, die von den Anwendern hinterlassen werden können, sollten Inhalte wie: „Seit Montag besoffen. Meine Leber stirbt“ nicht enthalten.[100] Gruppen können zusätzlich zu den anderen Profil-Informationen ein Online Profil vervollständigen. Eck sagt dazu, in den Tipps für das Facebook Reputation Management, dass Gruppen auch für den Ausbau der eigenen Kontakte genutzt werden können. Die Mitgliedschaft in einschlägigen Marketing-, PR-, oder Web 2.0 Gruppen kann die eigene Reputation unterstützen. Wenn die Verbindungen zu anderen Webseiten positiv eingesetzt werden sollen, dann können Sie laut Eck auch auf spannende Online Lektüre setzen.[101]

Die Links auf Webseiten, die innerhalb von Facebook hinterlegt werden können, sollten sorgsam hinterlegt werden. Auch wenn unpassende und missverständliche Inhalte nicht direkt auf der eigenen Seite hinterlegt sind, ist die Verbindung mit dem eigenen Profil ebenfalls nachteilig. Besondere Freizeitaktivitäten oder soziales Engagement sollte in den Aktivitäten eingetragen werden. Hier können ehrenamtliche Arbeiten und gesellschaftliche und aktive Hobbies einen positiven Eindruck vermitteln. Einträge, die in den Aktivitäten und Interessen, wiederum auf exzessiven Alkoholmissbrauch, Bequemlichkeit oder Drogenmissbrauch schließen lassen, können Betrachter des Profils abschrecken. Jeder berufliche Karriereschritt sollte im Profil aufgezeigt werden, ebenso wie zusätzlich erlangte Qualifikationen. An dieser Stelle, kann das eigene Wissen in den Vordergrund gerückt werden, wodurch viel über den Charakter ausgesagt wird. Aus diesen Informationen wird abgeleitet, ob eine Person lernwillig und –fähig ist.

5 Fazit

Als Abschluss soll ein Resümee der Ausarbeitung einen Überblick über das Reputation Management mit Facebook geben. Recherchen im Internet lassen sich schnell über Google oder 123People über alle Netzwerke durchführen, die Ergebnisse dieser Suchen sollten also überprüft und ggf. überarbeitet werden. So ist es für Unternehmen und Privatpersonen außerordentlich wichtig, die Plattformen der heutigen Zeit zu nutzen. Wenn das „digitale Bild“ nicht überprüft und selbst beeinflusst wird, befinden sich Unternehmen und Personen in der Gefahr, dass entweder falsche oder gar keine Informationen über Sie zu finden sind. Dieses Kapitel ist unterteilt in die Chancen, die Privatpersonen und Firmen über die Arbeit mit Facebook haben können, und die Risiken, die dabei beachtet werden sollten.

5.1 Chancen

Wie in den vorherigen Kapiteln beschrieben, kann ein sinnvoll aufgebautes Facebook-Profil die Reputation von Privatpersonen und Unternehmen dauerhaft positiv beeinflussen und so über die Landesgrenzen hinaus wirken. Es kann von überall, durch jeden angemeldet User auf alle Profile zugegriffen werden. Ist ein Profil vollständig, sachgemäß ausgefüllt und öffentlich sichtbar, so kann das zum Kontaktinteresse einer anderen Person führen. Im Bewerbungsverfahren kann ein förderliches Profil und somit eine gute Reputation des Bewerbers einen Lebenslauf ergänzen und den Personalabteilungen einen besseren Einblick gewähren. Durch die diversen Funktionen und Features, die in Facebook vorhanden sind, ist eine große Grundlage für den Informationsaustausch vorhanden. Daher sollte beachtet werden, welche Informationen zugänglich sind und welche Wirkung diese auf Betrachter haben. Durch die Unternehmensprofile entsteht eine Reputation der einzelnen Unternehmen. Eine gute Reputation eines Unternehmens, aufgebaut z.B. durch eine Facebook-Seite, kann zu Interesse einer Vielzahl von Bewerbern führen, wodurch besonders qualifiziertes Personal an einer Zusammenarbeit interessiert ist. Zusätzlich können persönliche Profile, die als Fans zu Unternehmen verlinkt sind, die Reputation des Unternehmens steigern. Zusätzlich können die Seiten innerhalb von Facebook den Firmen auch die Möglichkeit für direkte Marketing-Aktionen geben. Durch die Fans haben Firmen direkt eine potentielle Käufer- bzw. Interessentenbasis, auf die zugegriffen werden kann. Durch eine positive und authentische Darstellung innerhalb von Facebook erlangen Unternehmen und Privatpersonen ein besseres Image und einen besseren Stand bei Kunden und Geschäftspartnern.

5.2 Risiken

Ein großes Risiko besteht dann, wenn sich die Personen der Wirkung, die ein Profil haben kann nicht bewusst sind und das Profil nicht ernsthaft aufgebaut ist. Wird ein Profil von dem Benutzer nicht ernst genommen, enthält das Profil oft viele „Spaß-Einträge“, die aber durchaus viel über den Charakter des Users aussagen. Aus solchen Profilen ziehen potenzielle Arbeitgeber ihre Schlussfolgerungen. Im Zweifel kann ein nicht ernst gemeinter Eintrag gegen den Bewerber ausgelegt werden, was zur Folge hat, dass andere Bewerber vorgezogen werden. Bei einem bestehendem Arbeitsverhältnis kann eine negative Reputation dazu führen, dass der Arbeitgeber gezielt Gründe für eine Kündigung sucht, um den Mitarbeiter zu entlassen. Immerhin kann die Unternehmensreputation ebenfalls verschlechtert werden, wenn Mitarbeiter unqualifizierte Profile angelegt haben. So kann eine Zusammenarbeit für andere Unternehmen ggf. uninteressant werden oder potenzielle Kunden abschrecken. Zusätzlich ist die Gefahr nicht zu vernachlässigen, dass die angegebenen Daten auch missbraucht werden können. Daten wie Kredit- oder Kontoangaben sollten neben dem Wohnort und dem Geburtsdatum nicht öffentlich zugänglich sein.



Abschließend ist zu sagen, dass mit einem guten Facebook Profil und somit einer guten Reputation eine Menge erreicht werden kann. Auch wenn die Erstellung, Überprüfung und Bearbeitung der Online Reputation ein arbeitsintensiver Prozess ist, sollte die Arbeit nicht gescheut werden. Eine gute Reputation ist eine solide Basis auf der aufgebaut werden kann. Egal, ob als Unternehmen oder Privatperson, jeder sollte, immer und überall, seine Reputation überprüfen und korrigieren, um selbst zu beeinflussen, welche Informationen öffentlich sind.

6 Fußnoten

  1. Vgl. Wieseneder / Cerny (2006) S. 40
  2. Vgl. Wieseneder / Cerny (2006) S. 6
  3. Vgl. Wieseneder / Cerny (2006) S. 40
  4. Vgl. Wieseneder / Cerny (2006) S. 50 ff.
  5. Vgl. Wieseneder / Cerny (2006) S. 87
  6. Vgl. Eisenegger (2005) S. 32
  7. Vgl. Wieseneder / Cerny (2006) S. 85 ff.
  8. Vgl. Wieseneder / Cerny (2006) S. 88 ff.
  9. Vgl. Wieseneder / Cerny (2006) S. 94 ff.
  10. Vgl. Wieseneder / Cerny (2006) S. 97 ff.
  11. Vgl. Wieseneder / Cerny (2006) S. 153 ff.
  12. Vgl. Wieseneder / Cerny (2006) S. 183 ff.
  13. Vgl. Facebook - Startseite (2009)
  14. Vgl. Tabak (2004)
  15. Vgl. Philipps (2007)
  16. Die Ivy League bezeichnet die 8 Elite-Universitäten im Nordosten der USA. Mitglieder der Ivy League sind: Harvard, Yale, Columbia, Princeton, Brown, Cornell, Pennsylvania und Dartmouth College
  17. Vgl. Facebook - Firmengeschichte (2009)
  18. Vgl. Stoecker / Lischka (2008)
  19. Vgl. Burger (2007)
  20. Vgl. Facebook - Firmengeschichte (2009)
  21. Vgl. Facebook - Firmengeschichte (2009)
  22. Vgl. Facebook - Firmengeschichte (2009)
  23. Vgl. Accel Partners (2009)
  24. Vgl. Reuters (2007)
  25. Vgl. Bertoni / Gell (2008)
  26. Vgl. Facebook - Produkt (2009) - Profile
  27. Vgl. Facebook - Produkt (2009) - Networks
  28. Facebook - Produkt (2009) - Friends
  29. Vgl. Facebook - Produkt (2009) - Inbox
  30. Vgl. Shepard (2007)
  31. Vgl. Facebook - Produkt (2009) - Groups
  32. Vgl. Facebook - Produkt (2009) - Wall
  33. Vgl. Facebook - Produkt (2009) - Photos
  34. Vgl. Facebook - Produkt (2009) - Events
  35. Vgl. Facebook - Produkt (2009) - Notes
  36. Vgl. Facebook - Produkt (2009) - Posted Items
  37. Vgl. Fetterman (2006)
  38. Vgl. Facebook - Produkt (2009) - Facebook Platform for Mobile
  39. Vgl. Facebook - Produkt (2009) - News Feed
  40. Vgl. Facebook - Produkt (2009) - Mini Feed
  41. Vgl. Facebook - Produkt (2009) - Share
  42. Vgl. Facebook - Produkt (2009) - Mobile
  43. Vgl. Morgenstern (2007)
  44. Vgl. Facebook - Produkt (2009) - Marketplace
  45. Vgl Vgl. Facebook - Produkt (2009) - Video
  46. Vgl. Facebook - Produkt (2009) - Public Search Listing
  47. Vgl. Facebook - Produkt (2009) - Facebook Ads
  48. Vgl. Facebook - FAQ (2009) - Social Ads
  49. Vgl. [FACEBOOK] - Updated Privacy Controls
  50. Vgl. Facebook - Produkt (2009) - Facebook Chat
  51. Vgl. Facebook - Produkt (2009) - Importing stories into Mini-Feed
  52. Vgl. Facebook - Produkt (2009) - Lexicon
  53. Vgl. Facebook - Startseite (2009)
  54. Vgl. Facebook - Profil (2009) - Allgemeines
  55. Vgl. Facebook - Profil (2009) - Persönliches
  56. Vgl. Facebook - Profil (2009) - Kontakt
  57. Vgl. Facebook - Profil (2009) - Ausbildung und Beruf
  58. Vgl. Facebook - Ikea (2009)
  59. Vgl. Facebook - Seiten (2009) - Neue Facebook-Seite erstellen
  60. Vgl. Facebook - Seiten (2009) - Pinnwand
  61. Vgl. Facebook - Seiten (2009) - Info
  62. Vgl. Facebook - Seiten (2009) - Fotos
  63. Vgl. Facebook - Seiten (2009) - Video
  64. Vgl. Facebook - Seiten (2009) - Bewertungen
  65. Vgl. Facebook - Seiten (2009) - Diskussionen
  66. Vgl. Locke / Zuckerberg (2007)
  67. Vgl. Facebook - Statistiken (2009) - International Growth
  68. Vgl. Bausch / McGiboney (2009) - Online Bevölkerung entspricht der Bevölkerung der folgenden Länder: Australien, Brasilien, Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien, Schweiz, Vereinigtes Königreich und die USA
  69. Vgl. Bausch / McGiboney (2009)
  70. Vgl. Zeitler (2007)
  71. Vgl. studiVZ (2009)
  72. Vgl. Wer-Kennt-Wen (2009)
  73. Vgl. XING (2009)
  74. Vgl. Facebook - Firmengeschichte (2009)
  75. Vgl. Friendster (2009)
  76. Eck (2008) S.65
  77. Vgl. Eck (2008) S.66
  78. Vgl. Eck (2008) S.66 f.
  79. Eck (2008) S.67
  80. Vgl. Eck (2008) S.67
  81. Vgl. Eck (2008) S.68
  82. Vgl. Finder (2006)
  83. Vgl. Finder (2006)
  84. Vgl. Eck (2008) S.41
  85. Vgl. Eck (2008) S.44
  86. Vgl. Eck (2008) S.64
  87. Knoke (2007)
  88. Vgl. Kiss (2007)
  89. Vgl. Patalong (2008)
  90. Vgl. Lawson (2008) S.18 ff
  91. Vgl. Lawson (2008) S.13
  92. Vgl. Facebook - Gruppen (2009) People Against the new Terms of Service (TOS) – (eigene Übersetzung)
  93. Vgl. Facebook - Gruppen (2009) People Against the new Terms of Service (TOS)
  94. Vgl. Jüngling (2009)
  95. Vgl. Facebook - Gruppen (2009) People Against the new Terms of Service (TOS)
  96. Vgl. Zuckerberg (2009)
  97. Vgl. Ullyot (2009) - (eigene Übersetzung)
  98. Vgl. Ullyot (2009)
  99. Vgl. Richmond (2009)
  100. Vgl. Herber (2009)
  101. Vgl. Eck (2008) S. 102



7 Abbildungsverzeichnis

Abb.-Nr.Abbildung
1Facebook Startseite
2Facebook Anwenderstatistik: Erstellt auf Basis der Daten von Facebook: Firmengeschichte.
3Ikea Profil auf Facebook
4Profilvergleich (Positiv vs. Negativ)

8 Literatur- und Quellenverzeichnis

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