Reputation Management und Mobbing

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1 Titel

FOM Fachhochschule für Oekonomie & Management Essen

Reputation Management und Mobbing

Nietzke, Robert / Tiel, Marco

Essen, den 14.06.2009


2 Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis


3 Abkürzungsverzeichnis

et al. et alii (lateinisch: und andere)
LIPT Leymann Inventory for Psychological Terrorization


4 Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Funktionen des Managements (Reputation_Management_und_Mobbing#Reputation_Management)


5 Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Mobbing Definitionen und Ziele (Reputation_Management_und_Mobbing#Mobbing)


6 Einführung

Es scheint, dass die Welt immer kleiner wird. Nicht nur Wirtschaftsunternehmen und andere Organisationen, sondern auch Bürger stehen in immer komplexer werdenden, häufig internationalen Beziehungsgeflechten. Firmen, Institutionen und nicht zuletzt die Bevölkerung wollen im Voraus wissen, wie die Aktivitäten anderer Einfluss auf ihr Leben und ihre weitere Entwicklung nehmen können. Vorausschauende Information und aktive Kommunikation durch die Akteure tragen erheblich dazu bei, Befürchtungen über das Handeln anderer zu vermeiden und Orientierung für das eigene handeln zu geben. Die moderne Gesellschaft verlangt nach Transparenz.[1] Im Zeitalter der Informationsgesellschaft gewinnt damit die Kommunikation mehr und mehr an Bedeutung. Vertrauen und Glaubwürdigkeit stellen einen wichtigen Bestandteil in ökonomischen und sozialen Beziehungen dar. Reputation ist in diesem Zusammenhang ein zentrales Medium der Integration und Kommunikation moderner Gesellschaften.[2] Vor diesem Hintergrund hat in den letzten Jahren das Thema Mobbing zunehmend an Bedeutung gewonnen. Von den anfänglichen bewusstseinsbildenden Maßnahmen bis hin zur Etablierung von Anlaufstellen innerhalb von Unternehmen, wie z. B. Universitäten, Ministerien, Banken, der Entwicklung von Betriebsvereinbarungen und externer Mobbingberatungsstellen hat sich langsam eine Infrastruktur entwickelt.[3] Technologien, wie beispielsweise das Internet, ermöglichen eine globale Kommunikation und Informationsbeschaffung für Unternehmen sowie Privatpersonen. Über Portale oder soziale Netzwerke im Internet können schnell und einfach Informationen zu Lieferanten, Marktbegleitern, Kunden sowie zu Mitmenschen, Bewerbern[4] und Mitarbeitern gewonnen werden. Nur wenn es den Akteuren gelingt, ihre Kommunikation und ihr Handeln den Adressaten nachvollziehbar zu machen sowie die damit verbundenen Prozesse kontinuierlich zu verbessern, schaffen sie die notwendigen Voraussetzungen, um den gestiegenen Anforderungen unserer Gesellschaft gerecht zu werden.[5]

Vor diesem Hintergrund ist das Ziel der vorliegenden Arbeit die Begriffe Reputation Management und Mobbing zu definieren, ihre Erscheinungsformen sowie Bedeutung für Unternehmen und Privatpersonen aufzuzeigen sowie Auswirkungen und Zusammenspiel, besondern unter Berücksichtigung moderner Kommunikationstechnologien, darzustellen.

Nach begrifflicher und inhaltlicher Klärung zu Beginn der Arbeit sollen im daurauffolgenden Kapitel die generellen Ausprägungen und Konsequenzen von Reputation Management und Mobbing auf den Bereich von Unternehmen sowie Privatpersonen, insbesondere die Erscheinungsformen im Internet, aufgezeigt werden. Im letzten Kapitel werden die wesentlichen Erkenntnisse der gewonnenen Informationen zusammengefasst und ein Ausblick auf die Zukunft sowie auf noch zu klärende Fragenstellungen zum Thema gegeben.


7 Grundlagen

Im folgenden Kapitel Grundlagen werden die in dieser Arbeit zu behandelnden Begriffe Reputation Management und Mobbing definiert, von einander abgegrenzt sowie Gemeinsamkeiten herausgestellt.


7.1 Reputation Management

Bei dem Begriff Reputation Management handelt es sich um einen zusammengesetzten Terminus. Insofern kann die Definition des klassischen Managementbegriffs als Teil der Definition des Gesamtbegriffs herangezogen werden.

Abbildung 1: Funktionen des Managements
Abbildung 1: Funktionen des Managements[6]

Management

Beim Management handelt es sich um den dispositiven Produktionsfaktor, dessen Aufgabe es ist, die konkreten Unternehmensziele zu fixieren, die geeigneten Maßnahmen und Mittel zur Zielerreichung sowie deren Einsatz festzulegen, die Umsetzung zu veranlassen und zu koordinieren, mit Hilfe geeigneter Kontrollinstrumente und –verfahren den Grad der Zielerreichung zu ermitteln sowie geeignete Gegenmaßnahmen bei Planabweichung zu definieren und wiederum deren Durchführung und Kontrolle zu veranlassen. Management stellt somit einen eindeutig zu identifizierenden Prozess dar, der aus den Phasen Planung, Organisation, Durchführung und Kontrolle besteht und der über den Einsatz von Menschen zur Formulierung und Erreichung von Zielen führt. Des Weiteren wird Management zum einen als Institution angesehen und stellt zum anderen die Leitung einer Aufgabe dar.[7]

Reputation

Reputation ist ein sehr abstrakter Begriff und muss daher näher betrachtet werden. Unter Reputation fallen Konnotationen wie Ruf, Image, Prestige, Ansehen, Rang und Stellung. Das Vorhandensein dieser verschiedenen Begriffe und das damit verbundene Begriffsverständnis wird auf das Vorhandensein unterschiedlicher Disziplinen zurückgeführt. Während beispielsweise in der Soziologie in der Regel von Prestige die Rede ist, spricht man im Marketing von Image. Des Weiteren unterscheiden sich die verschiedenen Blickwinkel auch in anderen Belangen, wie z. B. im Bezug auf die Träger von Reputation, auf die im nachfolgenden näher eingegangen wird.[8]

Nach Eck basiert Reputation auf besondere Erfahrungen und Leistungen und ist das Ergebnis eines kontinuierlichen Prozesses über einen längeren Zeitraum.[9]

Nach Eisenegger wird Reputation von den Termini Prestige und Image abgeleitet und folgt den Prinzipien der Ehre, d. h. die Achtung die von der Gesellschaft zuerkannt wird. Moderne Reputation stellt ein zu erwerbendes Gut dar, dass kommunikativ produziert und immer wieder aufs Neue reproduziert und abgesichert werden muss.[10]

In unserer heutigen Informations- und Mediengesellschaft stellt Reputation somit eine vertrauensbildende Anerkennungsform dar, die nur durch transparente und kontinuierliche Kommunikation geschaffen wird.

Reputation Management

Nach den zuvor durchgeführten Begriffsdefinitionen von Management und Reputation stellt Reputation Management demnach, kurz gesagt, das Managen der Reputation dar. Hierzu gehört in jedem Fall die strategische Bildung der Reputation, die in den einzelnen Schritten nach Wieseneder im nachfolgenden vorgestellt wird. Folgende Phasen müssen bei dem Reputationsentstehungsprozess durchlaufen werde:[11]

  • Identitäts– und Werteanalyse
  • Zieldefinition
  • Imagedarstellung
  • Leistung
  • Wahrnehmungsüberprüfung
  • Wahrnehmungsreaktion

Damit der gesamte Prozess erfolgreich verläuft und zur Bildung eines authentischen Image führt, ist eine kontinuierliche und kritische Selbstreflexion notwendig.[12]

Ziel des Reputation Managements ist die Sicherung, der Ausbau und die Verbesserung der eigenen Reputation in all seinen Facetten. Dies gilt für Unternehmen und Organisationen sowie Personen gleichermaßen.


7.2 Mobbing

Der Begriff Mobbing geht zurück auf das lateinische mobile vulgus für wankelmütige Volksmenge sowie auf das davon abgeleitete englischen Verb to mob, welches mit anpöbeln, angreifen, bedrängen, über jemanden herfallen übersetzt werden kann. [13] Eine eindeutige und einheitliche Definition von Mobbing ist in der Literatur nicht vorzufinden. Die erstmalige Verwendung des Begriff Mobbing und deren Bedeutungsprägung geht auf den Verhaltensforscher Konrad Lorenz zurück, der mit Mobbing den Angriff einer Gruppe von Tieren auf einen Eindringling beschreibt. Die erste in der Literatur anzutreffende Definition bezogen auf das heutige Mobbing im Arbeitsleben geschah durch Brodsky im Jahr 1976. [14] Brodsky definiert Mobbing als belästigendes Verhalten, welches wiederholte und fortlaufende Versuche einer Person, eine andere Person zu quälen, zu zermürben, zu frustrieren oder sie zu einer Gegenraktion zu provozieren, beinhaltet. Mobbing wird heute ähnlich definiert als eine Handlung, die eine andere Person fortdauernd provoziert, unter Druck setzt, ihr Angst einjagt, sie einschüchtert oder ihr auf andere Weise Unannehmlichkeiten bereitet.[15] An dieser Definition wird die allgemein herrschende Definierungsproblematik in der Literatur deutlich. Schon Brodsky erkannte, dass Mobbing vom subjektiven Empfinden einer gemobbten Person abhängig ist. So lässt sich Mobbing nicht endgültig an bestimmten Tätigkeiten, Situationen u.ä. festmachen. Dennoch wird in der Literatur regelmäßig versucht, Mobbing durch bestimmte Tatbestände zu definieren. Auch Leymann führt eine operationale Definition mit dem Leymann Inventory for Psychological Terrorization (LIPT) durch. In der Liste fasst Leymann die wichtigsten 45 Mobbinghandlungen in Kategorien zusammen. Im folgenden werden die Hauptkategorien aufgeführt:[16]

  • Angriffe auf die Möglichkeit sich mitzuteilen
  • Angriffe auf die sozialen Beziehungen
  • Angriffe auf das soziale Ansehen
  • Angriffe auf die Berufs- und Lebenssituation
  • Angriffe auf die Gesundheit

Nach Leymann wird mit Mobbing ein Prozess bezeichnet, der mit einem Konflikt anfängt und in dessen Verlauf in typischer Form eskaliert und sich nach den oben genannten Handlungskategorien verselbstständigt. Eine derartig operationalisierte Definition von Mobbing wird unserer heutigen Informations- und Mediengesellschaft nicht gerecht. Die sich, besonders durch die modernen Technologien, ständig verändernden Anhaltspunkte lassen eine rein faktisch und operationalisierte Betrachtungsweise nicht sinnvoll erscheinen. Seydl erkennt die Definitionsproblematik an und beschränkt sich in seiner Beschreibung von Mobbing auf die durch Forscher am häufigsten genannten Merkmale, um eine eindeutige Definition von Mobbing zu vermeiden. Die am weitesten verbreiteten Kennzeichen und annerkannten Besonderheiten sind bestimmte Verhaltensmuster. Demnach bezieht sich Mobbing auf ein komplexes Verhaltensmuster und nicht auf eine einzelne Handlung. Die Handlungsweisen sind systematisch und laufen in sich wiederholenden Formen ab. Ein weiteres Merkmal stellen verbale, wie beispielsweise Beschimpfung, oder nonverbale, wie z. B. das Vorenthalten von Informationen, negative Handlungen dar. Solche Handlungen gelten üblicherweise als feindselig, aggressiv, destruktiv und unethisch. Darüberhinaus zählt das Vorhandensein von ungleichen Machtverhältnissen ebenso zu den Merkmalen von Mobbing wie die Täter-Opfer-Situation.[17] In dieser Arbeit wird Mobbing als systematische Schikane durch eine Einzelperson oder Gruppe innerhalb einer Gemeinschaft gegen ein anderes Mitglied dieser Gemeinschaft verstanden. Abgrenzung und verwandte Begriffe In den USA gehört Mobbing mit anderen Tatbeständen unter den Oberbegriff „employee abuse“[18], also etwa „Missbrauch von Mitarbeitern“. Das Teilgebiet, das neben Mobbing international in den letzten Jahren besondere Aufmerksamkeit gefunden hat, ist sexuelle Belästigung. Schikanöses Vorgesetztenverhalten wird in Großbritanien „Bullying“ genannt, in Deutschland hat sich dafür der Begriff „Bossing“ eingebürgert. Hervorzuheben ist, dass bei Bullying bzw. Bossing ein Einzeltäter in hierarchisch höherer Ebene aktiv ist. Der Begriff „Whistleblowing“ hingegen beschreibt die „Enthüllung illegaler, unmoralischer oder illegitimer Praktiken, die unter Kontrolle einer Person oder Organisation passieren, durch eine Person, die dieser Organisation angehört oder angehörte und selbst nicht in der Lage ist oder die Macht hat, den empfundenen Missstand zu beseitigen.“[19] Im Gegensatz zum Mobbing oder übler Nachrede steht bei Whistleblowing nicht im Vordergrund, einen Menschen zu ruinieren, sondern einen als ethisch nicht vertretbar empfundenen Missstand zu ändern. Bei ungenügend administrierter Dissenskultur im Unternehmen können die Aktionen von Whistleblowing und Mobbing jedoch ähnlich strukturiert sein. Auch beschränkt sich der Begriff Mobbing auf natürliche Personen. Gruppen und insbesondere Organisationen oder Unternehmen können per Definition nicht gemobbt werden. Im Wirtschaftsleben verschaffen sich Unternehmen durch andere Instrumente (Preis, Vergleichswerbung, Qualität, eine bessere Reputation, etc.) einen Wettbewerbsvorteil gegenüber ihren Mitbewerbern und versuchen sich so am Markt zu positionieren.

Gesetzlich ist Mobbing in Deutschland nicht definiert. Verschiedene Handlungen, die als Mobbing gelten können, wie Beleidigung[20], Üble Nachrede [21], oder Körperverletzung[22] sind im Strafgesetzbuch aufgeführt, werden aber dem systematischen Charakter von Mobbing nicht gerecht. Auch im Betriebsverfassungsgesetz wird Mobbing nicht weiter aufgeführt. Dennoch entspricht es offensichtlich nicht den Grundsätzen für die Behandlung von Betriebsangehörigen: „Arbeitgeber und Betriebsrat haben darüber zu wachen, dass alle im Betrieb tätigen Personen nach den Grundsätzen von Recht und Billigkeit behandelt werden“[23].

Ziele von Mobbing

Ziel von Mobbing ist die Schädigung des Mobbing-Opfers. Mobbing wird in der Literatur aus unterschiedlichen Positionen betrachtet. Je nach Erklärung für den Mobbingprozess changieren die Gründe, die für den Mobbingprozess vermutet werden. Dominante Positionen werden in nachfolgender Tabelle 1 zusammengefasst:[24]

Theorieschwerpunkt Mobbingbegründung Mobbingziel
Lerntheorie Normen, die im und für den Bereich der Produktion entstanden sind, werden in Krisensituationen auf den zwischenmenschlichen Bereich übertragen Produktivität durch Distanzierung und Instrumentalisierung
Stress Mobbing als soziale Manifestation von Stress Druckabbau bei erhöhtem Stresslevel
Gruppendynamisch/Systemisch Bekämpfung eines äußeren Feindes (am wenigsten systemkonform) für innere Befriedung Eine von vielen Möglichkeiten den Druck loszuwerden
Labelling Demonstrative Abgrenzung vom Sonderling Stärkung des Gruppengefühls; Kanalisierung von Problemen in einen Sündenbock
Konflikttheorie Eskalation eines Konfliktes von Sachbezogen bis hin zu subjektivem Konflikt Konfliktlösung
Mikropolitik Legitimation von Machtverhältnissen Aufbau und Einsatz von Macht

8 Zusammenhang von Reputation und Mobbing

Das folgende Kapitel betrachtet den Zusammenhang von Reputation und Mobbing sowie deren Korrelation und Bedeutung für Unternehmen und Privatpersonen.

Mobbing und Reputation müssen in einem Kontext von Identität und Gruppendynamik betrachtet werden. Mobbing prägt das Selbstbild und das Selbstwertgefühl eines Mobbingopfers oder -täters, da es für das Subjekt eine Reflektion seiner selbst vermittelt. Das Medium dieser Reflektion ist die Reputation. „Wenn jemand sein Repertoire zur Wahrnehmung des Image anwendet, dann muss er sich offensichtlich darüber klar werden, wie andere seine Handlungen interpretieren, und wie er vielleicht die ihren interpretieren sollte. In anderen Worten, er muss seine Wahrnehmungsfähigkeit üben“. [25] Neben der Prägung des Selbstbildes und der Reputation als Ergebnis von Mobbing, ist zu beobachten, wie und ob Reputationsdefizite eine Voraussetzung für Mobbing sein können. In der öffentlichen Mobbingdiskussion herrscht die vorgefasste Meinung, dass das Mobbingopfer ggf. „selbst schuld“ sei und die Mobbingsituation beispielsweise durch persönliche Fehler oder Provokation herbeigeführt habe. In der Mobbingliteratur wird die Bedeutung von Reputation als Grundlage für Mobbing kontrovers diskutiert. Die Positionen in der Wissenschaft lassen sich auf die Standpunkte der „Umwelt“- oder „Anlage“-Kausalität reduzieren.[26] Leymann ist ein Vertreter der Position der „Umwelt“-Kausalität. Er geht davon aus, dass jeder zu einem Mobbingopfer gemacht werden kann, der Grund für das Mobbing also nicht im Opfer selbst liegt. Gleichwohl entwickelt das Opfer im Laufe des Mobbingprozesses charakteristische Eigenschaften eines Opfers.[27] In der Position der „Anlage“-Kausalität wird als möglicher Grund für Mobbing Auffälligkeit bzw. Andersartigkeit des Opfers aufgeführt. Aus Befragungen von Mobbingopfern schließt Dieter Zapf, dass sie sich signifikant häufiger abweichend in Bezug auf unsicheres und vermeidendes Verhalten, abweichende Einstellungen, nonkonformes Verhalten, Gewissenhaftigkeit/Rigidität (Pünktlichkeit, Akkuratheit, Ehrlichkeit, Unbestechlichkeit) und ihre Leistungsorientierung von Nichtopfern unterscheiden. Keine Unterschiede ergaben sich dagegen für dominantes Verhalten.[28] Die befragten Mobbingopfer fühlten sich des Weiteren für soziale Signale (zum Beispiel Bemerken von Konflikten unter Kollegen) weniger empfänglich. Anhand von Zapfs Ergebnissen lässt sich also vermuten, dass es einen Zusammenhang zwischen der Reputation einer Person und Mobbinggefährdung gibt. Da es sich aber bei seiner Untersuchung um die Befragung bereits gemobbter Personen handelt, bleibt eine kausale Beziehung zwischen Reputation und Mobbinganfälligkeit fraglich. Die Untersuchung zeigt nur deutlich, dass Mobbing Defizite im Selbstbild von Mobbingopfern und ihrer Reputation in der Gruppe produziert.


8.1 Relevanz von Reputation Management

Im nachfolgenden Kapitel soll die Bedeutung von Reputation Management mit all den in Kapitel 6.1 erörterten Facetten von Reputation für Unternehmen und Privatpersonen betrachtet werden. Der Ruf eilt einem voraus heißt es so salopp, aber welche Auswirkungen hat dies unter besonderer Berücksichtigung der modernen Kommunikationstechnologien, wie z. B. das Internet, auf beispielsweise die Karriere von Individuen oder gar auf die Wettbewerbssituation und das Image von Unternehmen, von Transaktionskosten für die Unternehmung ganz zu schweigen.


8.1.1 Bedeutung für das Berufsleben

Jeder Mensch legt Wert auf einen guten Ruf und auf Ansehen und somit auf eine gute Reputation. Das wichtigste bei der persönlichen Reputation ist die Vertrauenswürdigkeit. Je weniger wir von einem Menschen wissen, desto schwerer ist es ihr Vertrauen entgegenzubringen. Im Gegensatz dazu wird der Person, die transparente Informationen kommuniziert, mehr Aufmersamkeit gewidmet und schließlich auch mehr Vertrauen entgegengebracht. [29]:

Mag man den Äußerungen Lars Hinrichs, Xing -Gründer, glauben schenken, so wird es in 10 Jahren kaum noch einen Menschen geben, über den nichts im World Wide Web zu finden sei.[30] Eck teilt die Ersteller von digitalen Identitäten in folgende fünf Typen ein:[31]:

  • Die Blauäugigen
  • Die Datenneurotiker
  • Die Möchtegernstars
  • Die Prominenten
  • Die Alter Egos


8.1.2 Bedeutung für Unternehmen

„Es ist für den Menschen vorteilhaft, ein gewisses Vertrauen in das Wort des anderen zu setzten. Bei fehlendem Vertrauen wäre es sehr kostspielig, ersatzweise Sanktionen und Sicherungen zu schaffen, und viele Gelegenheiten zu wechselseitig vorteilhafter Zusammenarbeit müssten ungenutzt bleiben. [32]

Transaktionskostensenkung und Kooperationsgewinne sind die zentralen Argumente, die in Arrows Zitat die ökonomische Bedeutung von Vertrauen für Institutionen auf den Punkt bringen. So findet Vertrauen in der Ökonomie ebenso wie in anderen Sozialwissenschaften seit mehreren Jahren zunehmend Bedeutung. Öffentliche Debatten zu Fällen von Vertrauensmissbrauch von Managern und Vorstandsmitgliedern von Unternehmen sowie die Vertrauenwürdigkeit in den Euro sind ein Indiz dafür, dass neben dem Vertrauen in die Integrität von Repräsentaten von Unternehmen auch Vertrauen in Institutionen ein Thema ist. Die Wahrnehmung schwindenden Vertrauens in der Wirtschaft, manifestiert durch Vertrauenskrisen im Makrobereich und lokaler Vertrauensverlust im Mikrobereich schärfen somit die Sensibilität für das Thema Vertrauen und Reputation in der Ökonomik.[33] Dabei spielt die Bedeutung von Vertrauen und einer offenen Informationspolitik eine immer größere Rolle in der unternehmerischen Tätigkeit, wie beispielsweise Rating-Kriterien und Basel II-Richtlinien für die Kapitalbeschaffung von Unternehmen zeigen.[34]

8.2 Auswirkungen von Mobbing

2,7% der Erwerbstätigen in Deutschland sind aktuell von Mobbing betroffen, 11,3% aller Erwerbstätigen sind im laufe Ihres Berufslebens schon einmal von Mobbing betroffen gewesen.[35] Diese Zahlen belegen ein hohes Maß an Mobbing in Unternehmen. Die Volkswirtschaftlichen Mobbing-Kosten wurden für Deutschland – resümiert man die Angaben in der Literatur – zwischen 30 und 100 Milliarden DM geschätzt (Schätzung betrifft Zahlen von 1995).[36] Durch die Krankheit der Betroffenen entstehen auch Kosten für Renten- und Krankenversicherungsträger.[37] Das Phänomen Mobbing zieht sich quer durch alle Berufsgruppen, Branchen und Betriebsgrößen, sowie Hierarchiestufen und Tätigkeitsniveaus.[38] Merkmale, die die Gefahr von Mobbing betroffen zu werden erhöhen, sind vor allem Alter und Geschlecht der Beschäftigten: Frauen und jüngere Mitarbeiterinnen bis zu 21 Jahren, vor allem Auszubildende sind gefährdet. Das Mobbingrisiko für weibliche Beschäftigte liegt 75% höher als der Männer. Der typische Mobber wiederum ist männlich, Vorgesetzter zwischen 35 und 54 Jahren alt und zählt zu den langfristig Beschäftigten.[39]

Trotz des generellen Mobbingrisikos bezieht sich der Effekt von Mobbing hauptsächlich auf folgende drei Ebenen:[40]

  • Ebene der Betroffenen: Mobbing soll nachhaltig zu psychischen, physischen und sozialen Beeinträchtigungen bei den Betroffenen führen.
  • Ebene der Organisation: Mobbing soll hohe Kosten für die Organisation verursachen, aufgrund hoher krankheitsbedingter Ausfallzeiten hoher Fluktuationsrate, hoher Produktivitätseinbußen, etc..
  • Ebene der Gesellschaft: Mobbing soll die Volkswirtschaft stark beeinflussen, z. B. aufgrund der zu zahlenden Frührenten, Sozialhilfegelder und Krankenhausaufenthalte der Betroffenen

In dem Maße in dem sich Mobbing ausbreitet verliert die Gesellschaft die Fähigkeit zur offenen, fairen und konstruktiven Austragung von Konflikten. Damit verbunden ist eine Zunahme von verbaler und nonverbaler Gewaltbereitschaft, sowie ein Verlust der generellen Fähigkeit zur Kommunikation.[41] Insgesamt kritisiert Oswald Neuberger Ergebnisse und Zahlen von Mobbingforschern, da er den Eindruck hat, dass Propagatoren des Mobbingkonzeptes mit aller Gewalt auf die Bedeutung ihres Themas hinweisen wollen, indem Sie unter anderem in ihren Zahlenschätzungen zu hoch greifen.[42]


8.2.1 Folgen für das Berufsleben

Beschäftigte die Zielscheiben von Mobbing sind zeichnen sich zu 98,7% in ihrem Arbeits- und Leistungsverhalten beeinträchtigt, z.B. durch Demotivation, Misstrauen, Nervosität, Verunsicherung und sozialem Rückzug 43,9% erkranken sogar in Folge des Mobbings. Fast die Hälfte davon erkranken für mehr als sechs Wochen.[43] 5-10 % der Jährlich neuauftretenden Mobbingfälle beeinträchtigen die Opfer derart, dass sich bei ihnen schwere seelisch Erkrankungen einstellen. Diese Information beruht auf einer Schätzung durch Kranken- und Rentenversicherungskassen sowie Gewerkschaften in Schweden.[44] Leymann schätzt sogar, dass sich 10 % aller Selbstmorde auf Mobbing zurückführen lassen.[45] Hiermit zeigt sich, dass ein umfassender Einfluss auf die Betroffenen auch über die Zeit des Mobbings hinaus besteht. Einbussen im Karriereverlauf und der generellen Leistungsfähigkeit lassen sich aus diesen Daten erschließen. Besonders groß ist der Einfluss auf die sozialen Fähigkeiten der Betroffenen. Mit dem sozialen Netzwerk der Betroffenen am Arbeitsplatz zerfällt auch das im privaten Bereich.[46] Dadurch entsteht sozialer Rückzug und Isolation sowie gegebenenfalls eine Unfähigkeit für soziale Beziehungen.

Ein Effekt auf die Mobbingtäter wird in der Literatur kaum angenommen. Hier werden lediglich rechtliche Schwierigkeiten erwartet.[47]


8.2.2 Folgen für Unternehmen

3,1 % des Arbeitszeitvolumens aller Erwerbstätigen wurde im Jahre 2000 durch Mobbing beeinträchtigt.[48] Dadurch entstehen für Betriebe Kosten in Form von krankheitsbedingten Ausfällen, Qualitäts- und Produktivitätsrückgang, Produktionsstörungen, Versetzungen, Kosten für Aushilfskräfte, Kündigungen, Neueinstellungen und Einarbeitungen etc.. Stale Einarsen und Björn Raknes berichten 1991 für Ihre 2141 Stichproben in Norwegen das schikanierte Frauen durchschnittlich 23 Tage fehlen, nicht gemobbte jedoch im Mittel nur 9 Tage.[49] Alexandra Prosch errechnet in ihrem Modell die Kosten für einen von ihr konstruierten Mobbingfall Kosten von nahezu 50000 DM. Joseph Stelzer kommt in seiner Modellrechnung pro Fall und Jahr auf Kosten bis zu 150000 DM.[50]

Das Mobbingrisiko für Organisationen steigt in dynamischen Märkten durch das hohe Maß der dadurch notwendigen Reorganisations und Neustrukturierungsprozesse, sowie damit verbundener Verunsicherung im Betrieb. 36,9 % der in der Mobbingstudie Befragten berichten von Ängsten vor Verlust des Arbeitsplatzes, 32,5% von Umstrukturierungen der Abteilung, 27,5% von Vorgesetztenwechsel und 19,1% von der Einführung neuer technischer Systeme.[51] Hervorzuheben ist hierbei vor allem der negative Einfluss von Defiziten im Führungsverhalten, vor allem in Form von mangelnder Entscheidungstranzparenz (in 50,3% der Fälle).[52]

Mobbing ist gleichzeitig ein Zeichen und Grund für mangelnde Kritikkultur. Um dies zu Verbessern ist ein gesundes Diskussionsklima zu fördern, z.B. in Form eines traditionellen betrieblichen Vorschlagwesens. Sonst besteht die Gefahr, dass dem Unternehmen Wissen, Knowhow sowie Prozesstransparenz verloren geht.[53]

Mobbing ist zudem schlecht für Unternehmensimage und –reputation, insbesondere im Recruiting-Kontext. Die Existenz von Mobbing assoziiert Schuld und Versagen in der Personalpolitik und Mitarbeiterführung.[54]

9 Auswirkungen moderner Kommunikationstechnologien


9.1 Plattformen für Unternehmen

Anonymisierung von Whistleblowing möglich, daher eher verschwinden von Sanktionen/Mobbing bei ext. Whistleblowing. Gerade ext. Whistleblowing zieht inoffizielle und offizielle (in ca. 20% der Fälle) Strafen und Vergeltungsmaßnahmen nach sich (Leisinger S.197).


9.2 Plattformen für Privatpersonen

Gefühlte Ausdehnung des gehassten Arbeitsbereiches auf den Privatbereich durch Technologie


10 Fazit und Ausblick

Der Untersuchungsgegenstand dieser Arbeit, Reputation Management und Mobbing sowie deren Zusammenhang und Bedeutung für Unternehmen und Privatpersonen zeigt, wie bedeutungsvoll ein ganzheitliches Reputation Management und ein professioneller Umgang mit Mobbing für Unternehmen sowie für Privatpersonen gleichermaßen ist.

In Zeiten der Globalisierung, fortwährenden Internationalisierung und rasanten technischen, insbesondere kommunikationstechnischer Entwicklung ist nicht nur die kostenminimierende Produktion und schlanke Organisation von Unternehmen die Voraussetzung für einen langfristigen Erfolg, sondern mit stark zunehmender Bedeutung ein ganzheitliches Reputation Management sowie ein professioneller Umgang mit Mobbing im Unternehmen. Nur so können Unternehmen erfolgreich Vertrauen aufbauen, qualifizierte und engagierte Mitarbeiter finden, sie motivieren und an das Unternehmen binden, die Wettbewerbsfähigkeit aufrechterhalten und den Unternehmenswert nachhaltig steigern.

Diese Seminararbeit versteht sich als Einführung in das Themengebiet der Betrachtung von Zusammenhängen und Korrelationen von Reputation Management und Mobbing. Aufbauend darauf existieren eine Vielzahl von weiteren Untersuchungsfeldern, die in Bezug auf Unternehmen ein professionelles Reputation Management näher betrachten und problemorientierte Lösungs- und Verbesserungsansätze aufzeigen. So könnte beispielsweise die Untersuchung des Controllings und der Erfolgsmessung von ganzheitlichem Reputation Management, die Kostenweitergabe der durch reputationsbildenden Maßnahmen und Prozesse anfallenden Kosten im Unternehmen oder das Kostenminimierungspotenzial bei einem professionellen Umgang mit Mobbing im Unternehmen die in dieser Arbeit dargelegte Ansätze vertiefen und weiter verfolgen.

11 Fußnoten

  1. Vgl. Langen / Sievert (2006), S. 7.
  2. Vgl. Vosswinkel (2001), S. 11.
  3. Vgl. Kolodej (2005), S. 16.
  4. Vgl. hierzu exemplarisch Beeger (2007), passim.
  5. Vgl. Langen / Sievert (2006), S. 7.
  6. Quelle: In Anlehnung an: Koontz / O'Donnell (1955)
  7. Vgl. Wöhe (2005), S. 61 ff.
  8. Vgl. Brenzikofer (2002), S. 14.
  9. Vgl. Eck (2008), S. 15.
  10. Vgl. Eisenegger (2005), S. 27 ff.
  11. Vgl. Wieseneder (2006), S. 88.
  12. Vgl. Wieseneder (2006), S. 89 bis 97.
  13. Vgl. Schlaugat (1999), S. 4.
  14. Vgl. Neuberger (1999), S. 3
  15. Vgl. Schlaugat (1999), S. 4 ff.
  16. Vgl. Leymann (1995), S. 17.
  17. Vgl. Seydl (2007), S. 15 ff.
  18. Neuberger (1999), S. 3.
  19. Leisinger (2003) S.35
  20. StGB, §185
  21. StGB, §186
  22. StGB, §233
  23. BetrVG, §75
  24. Vgl. Neuberger (1999), S. 159 bis 202.
  25. Goffman (1994), S. 19.
  26. Neuberger (1999), S. 53 ff.
  27. Neuberger (1999), S. 53
  28. Zapf (1999), S. 13
  29. Vgl. Döring (2008), S. 28 ff.
  30. Vgl. Eck (2008), S. 6.
  31. Vgl. Eck, Klaus (2008a), Seite 35
  32. Arrow (1969) zitiert nach: Held et. al. (2005), S. 7.
  33. Held et. al. (2005), S. 7 ff.
  34. Weymayr (2005), S. 7 ff.
  35. Langenhoff et al. (2002), S. 2.
  36. Neuberger (1999), S. 95.
  37. Langenhoff et al. (2002), S. 4.
  38. Langenhoff et al. (2002), S. 3.
  39. Langenhoff et al. (2002), S. 3.
  40. Schlaugat (1999), S. 32.
  41. Esser / Wolmerath (2005), S. 47.
  42. Neuberger (1999), S. 101.
  43. Langenhoff et al. (2002), S. 3.
  44. Heeren / Schild (2002), S. 29.
  45. Neuberger (1999), S. 98.
  46. Heeren / Schild (2002), S. 26.
  47. Esser / Wolmerath (2005), S. 45.
  48. Langenhoff et al. (2002), S. 4.
  49. Neuberger (1999), S. 97.
  50. Neuberger (1999), S. 95.
  51. Langenhoff et al. (2002), S. 4.
  52. Langenhoff et al. (2002), S. 5.
  53. Langenhoff et al. (2002), S. 7.
  54. Langenhoff et al. (2002), S. 9.


12 Literatur- und Quellenverzeichnis

Monographien
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Eisenegger (2005) Eisenegger, Mark: Reputation in der Mediengesellschaft: Konstitution, Issues-Monitoring, Issues-Management, VS Verlag, Wiesbaden 2005
Esser / Wolmerath (2005) Esser, Axel / Wolmerath, Martin: Mobbing: Der Ratgeber für Betroffene und ihre Interessenvertretung, 6. Auflage, Bund-Verlag, Frankfurt am Main 2005
Goffman (1994) Goffman, Erving: Interaktionsrituale: Über Verhalten in direkter Kommunikation, 3. Auflage, Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 1994
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Schlaugat (1999) Schlaugat, Kerstin: Mobbing am Arbeitsplatz: Eine theoretische und empierische Analyse, Hampp Verlag, München und Mering 1999
Seydl (2007) Seydl, Christoph: Mobbing im Spannungsverhältnis sozialer Normen: Eine dissonanztheoretische Betrachtung mit Untersuchung, Dissertation, Trauner Verlag, Linz 2007
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Wiesender (2006) Wiesender, Susanna: Reputationsmanagement: Erfolgreich, weil Ihr persönliches Image stimmt, Hanser Verlag, München und Wien 2006
Wöhe (2005) Wöhe, Günter: Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, 22. Auflage, Vahlen Verlag, München 2005
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Langen / Sievert (2006) Langen, Claudia / Sievert, Holger (Hrsg.): Strategisch kommunizieren und führen: Eine aktuelle Studie zu Profil und Qualifizierung für transparente Unternehmenskommunikation, Verlag Bertelsmann Stiftung, Güterloh 2006
Zeitschriften
Döring (2008) Döring, Nicola: Freunde zum Anklicken: Nutzen und Gefahren von Online-Kontaktnetzwerken, in: Psychologie Heute, 2008, 35. Jahrgang, Heft Juni, S. 28 bis 31
Weymayr (2005) Weymayr, Edith: Transparenz schafft Vertrauen: Offene und professionelle Kommunikation mit Kreditgebern kann die Fremdkapitalkosten senken, in: Edit Value - Das Wirtschaftsmagazin von KPMG, 2005, o. J., Heft Winter, S. 14 f.
Zapf (1999) Zapf, Dieter: Mobbing in Organisationen: Überblick zum Stand der Forschung, in: Zeitschrift für Arbeits- und Organisationspsychologie, 1999, 43. Jahrgang, Heft Nr. 1, S. 1 bis 25
Internetquellen
Beeger (2007) Beeger, Britta: Soziale Netzwerke: Karrierekiller im Internet, http://www.stern.de/computer-technik/internet/596742.html (Stand 01.06.2009, 11:53)
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