SmartMetering und Datenschutz

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Fallstudienarbeit

Hochschule: Hochschule für Oekonomie & Management
Standort: Düsseldorf
Studiengang: Bachelor Wirtschaftsinformatik
Veranstaltung: Fallstudie / Wissenschaftliches Arbeiten
Betreuer: Prof._Dr._Uwe_Kern
Typ: Fallstudienarbeit
Themengebiet: SmartMetering
Autor(en): R. Mahbubi, A. Ghotby, R. Navaratnam
Studienzeitmodell: Abendstudium
Semesterbezeichnung: WS10
Studiensemester: 4
Bearbeitungsstatus: begutachtet
Prüfungstermin:
Abgabetermin:


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

Die Seminararbeit befasst sich mit dem Thema Smart Metering und Datenschutz. Ein Smart Meter ist eine elektronische Messeinrichtung, welches einem Verbraucher zu jeder Zeit den aktuellen Energieverbrauch anzeigt. Der Smart Meter findet seine Anwendung bereits beim Strom, Erdgas und Wasser. Diese Arbeit wird sich stärker auf den Smart Meter im Stromsektor konzentrieren. Die Grundidee eines Smart Meters ist nicht nur das Ablesen des aktuellen Energieverbrauchs bei einem Verbraucher, sondern gleichzeitig das Optimieren seines Energieverbrauchs. Der Benutzer kann anhand eines Verbrauchsmonitors über eine Anzeige bzw. Weboberfläche herausfinden wie stark der Stromverbrauch bei welchem Gerät ist. Die Geräte, die zu viel an Energie verbrauchen, könnten einerseits durch ein energieeffizienteres Gerät ersetzt werden. Andererseits könnte man die Laufzeit des Gerätes auf eine andere Uhrzeit verschieben, in der die Stromtarife günstiger sind. Das eigentliche Problem ist das Bedenken der Datenschützer bezüglich der Unmengen von Daten, die durch den Smart Meter gespeichert und zu dem Energieversorger übertragen werden. Zurzeit gibt es keine klare gesetzliche Richtlinie bezüglich des Smart Metering. Es ist nicht klar, wie sicher die Datenübertragung ist und wie gut die Daten der Verbraucher geschützt sind. Zudem stellt sich die Frage, warum die EVU überhaupt die vielen Daten benötigen, da bis jetzt hat die järhliche Ablesung des Gesamtverbrauchs des klassischen Stromzählers immer ausgereicht. In einer Forsa Umfrage haben ca. 59 Prozent der Befragten Personen große Bedenken über den Einsatz eines digitalen Zählers geäußert, da Sie nicht kontrollieren können, wofür ihre Verbrauchsdaten verwendet werden.[1] Die Seminararbeit befasst sich daher mit dem Datenschutz beim Einsatz des Smart Metering und soll uns letzendlich zeigen, ob und wie sicher die Daten eines Verbrauchers bei der Anwendung eines Smart Meters tatsächlich ist. Desweiteren soll auch geklärt werden, was der Staat und die EVU für die Gewährleistung des Datenschutzes unternehmen oder unternommen haben und was in Zukunft diesbezüglich noch passieren muss.[2]

1.1 Zielsetzung der Arbeit

Zu Beginn dieser Arbeit wird eine Auseinandersetzung zwischen den verschiedenen Akteuren, die in der Umsetzung des Smart Meters eine besonders wichtige Rolle spielen, beschrieben. Die verantwortlichen Akteure wie der Staat und der Endversorger werden im Rahmen ihrer beigesetzen Unterstützung, die zu der Entscheidung der Einführung eines intelligenten Geräts wie der Smart Meter geführt haben, betrachtet. Die wissenschaftlichen Untersuchungen versuchen die Erscheinung der Implementierung eines Smart Meters für den Verbraucher und Versorger detailiert zu beschreiben. Eine solche Erscheinung stellt die Notwendigkeit von intelligenten Stromnetzen ausführlich dar und veranschaulicht in Verbindung mit dem Smart Meter die Effizienz und Sparfreundlichkeit des Instruments. Der Smart Meter wird als eine Chance für den richtigen Energieverbrauch und als Potenzial für den Energiemarkt im Zusammenhang mit den umweltfreundlichen Faktoren dargestellt.

Die hauptsächliche Zielsetzung der Arbeit besteht darin, die datenschutzrechtlichen Rahmenbedingungen aus verschiedenen Perspektiven der Betroffenen bezüglich der Anwendung mit persönlichen Daten im Smart Metering Konzept herauszuarbeiten. Diese Betrachtung wird im Rahmen der datenschutzrechtlichen Voraussetzungen, die solch ein intelligentes Gerät im Zeitalter der rasanten Informationstechnologie mit sich bringen muss, konkretisiert und analysiert. Es wird ein entsprechender Lösungsweg für das noch ungelöste Problem unter datenschutzrechtlichen Rahmenbedingungen und in Hinblick auf die Kriterien der Aktualität der Technologie, der datentechnischen Problematik sowie der möglichen schlechten Auswirkungen auf dem neuen und unbekannten Gerät gesucht. Dazu werden Forderungen an die Verantwortlichen gestellt und die daraus gewinnenden Möglichkeiten für den Endverbraucher, der als Nutzer mit Daten entgegen kommen muss, heraus geschrieben. Auch werden die Perspektiven des Endverbrauchers im Hinblick auf seine Chancen, Risiken und Auswirkungen um die Anwendung eines smarten Haushaltsgeräts verdeutlicht. Die Arbeit beschreibt den bedeutenden Aspekt von Schutzmaßnahmen, welche eine Realisierung des Smart Meters ohne explizite Bedingungen des Datenschutzes und ggf. der Datensicherheit nicht verwirklichen kann. Es liegt in der Hand der Energieversorgungsunternehmen, Hersteller und Lieferanten sowie des Staates, der als juristische Institution kontrolliert, ob der Endkunde datenfreundlich geschützt wird.

1.2 Aufbau der Arbeit

Am Anfang des zweiten Kapitels werden die Grundlagen vom Smart Meter unter seinem dienstleistenden Zweck als verbraucherfreundliches und elektronisches Haushaltsgerät, seiner Ausdehnung auf möglichen Anwendungsgebieten sowie ganz grob über den Aufbau der Technologie selbst, ausführlich und detailliert beschrieben. Eine Unterscheidung zum klassischen Stromzähler der bis jetzt gedient bzw. bald ausgedient hat, wird auch kurz erläutert. Bevor wir dann zum Hauptteil übergehen, werden wir in Zusammenhang mit unserem Themenschwerpunkt „Datenschutz“ eine detaillierte Zusammenfassung zu den wichtigsten Aspekten des Datenschutzes und der informationellen Selbstbestimmung, die im deutschen Bundesdatenschutzgesetz verankert sind, hervorheben.

Im Einzelnen wird dann im Kapitel drei die Hauptfrage behandelt, welche unterschiedlichen Perspektive für den Smart Meter zum einen als intelligentes Stromgerät und zum anderen als datentechnisch hochkompliziertes Wagnis, aufweisen. Die Notwendigkeit, die datentechnische Umsetzung und der vernünftige Nutzen von Smart Meter wird in diesem Hauptteil aus den Perspektiven der Staat, der Privatwirtschaft und des Endverbrauchers ausgearbeitet. Ganz besonders im Bezug auf die datenschutzrechtlichen Rahmenbedingungen die als Voraussetzung in einer selbstbestimmenden Gesellschaft notwendig sind. Im nächsten vierten Hauptkapitel wird konkrett Bezug auf Forderungen an den Staat und der Privatwirtschaft, die als verantwortliche Institutionen im Zusammenhang mit dem Datenschutz aufkommen, genommen. Auf Basis der wissenschaftlichen Recherchen und Erkenntnisse die im gesamten wissentschaftlichen Arbeit gemacht worden sind, werden Forderungen an den verschiedenen Adressaten gestellt. Nicht zuletzt sind auch hier Aussagen über die Möglichkeiten des Endkunden beabsichtigt.

Nachdem im Kapitel drei und vier eine beispielhafte Forderung für ein datenschutzrechtliches sowie datenschutztechnisches elektronisches Smart Meter ausdiskutiert wurde, erfolgt abschließend ein Fazit. Es werden die allgemeinen Chancen und Risiken die mit Smart Meter und Datenschutz verbunden sind ausgeglichen demonstriert.

2 Grundlagen

2.1 Klassische Stromzähler

Der Ferraris-Zähler ist eine der bekanntesten klassischen Stromzählerarten (auch genannt: Drehstromzähler oder Wechselstromzähler). Den Namen Ferraris-Zähler erhielten die Geräte von dem italienischen Physiker und Ingenieur Galileo Ferraris. Der Zähler ist bekannt durch seine rotierende Drehscheibe, besonders auffallend durch eine rote Markierung auf der Drehscheibe und einem Rollenzählwerk. Die Drehscheibe, welches aus Aluminium besteht, wird mittels Spulen im Stromkreis angetrieben. Die Hauptaufgabe des Stromzählers ist die Messung der in einem bestimmten Zeitraum verbrauchten Energie. In dem Gehäuse ist zudem eine mechanische Zähleranzeige eingebaut, welche durch die drehende Aluminiumscheibe bewegt wird. Die Zähleranzeige, welches die Aufgabe eines Rollenzählwerks zugeteilt ist, zeigt die verbrauchte bzw. gelieferte Strommenge in der Einheit Kilowattstunde an. Im Durchschnitt wird der Stromverbrauch einmal im Jahr abgelesen und abgerechnet. Die Ablesung wird entweder von einem Mitarbeiter des Energieversorgers durchgeführt oder kann oft sogar von dem Endverbraucher selbst durchgeführt werden. Meist hat der Endverbraucher die Möglichkeit den Zählerstand per Email, Telefon oder sogar online über eine Webseite einzugeben, worauf man eine Bestätigung des Zählerstandes als Online-Ausdruck oder per Post zugestellt bekommt. Die Eichdauer bei einem klassischen Stromzähler beträgt 16 Jahre, danach muss es entweder ausgetauscht oder nachgeeicht werden. Desweiteren wird zwischen den Haushaltsstromzählern und den bei Großkunden eingesetzten Wandlerzählern differenziert. Obwohl der klassische Zähler technisch veraltet ist, wird dieser trotzdem noch von vielen Endverbrauchern benutzt. [3] [4] [5]

Der klassische Stromzähler ist aus der Perspektive des Datenschutzes weniger problematisch. Es ist vielmehr die Zusammensetzung der jährlich verbrauchten Energie und die daraus resultierende Endabrechnung, die sich für den Endverbraucher unübersichtlich und weniger transparent darstellt. Das Konzept der Zahlenordnung sorgt bei den alten Ferraris Zählern beispielsweise für Missverständnisse. Der Zähler generiert nur eine einzige Zahl, wobei aber der Endverbraucher keinerlei Informationen über die genaue Bedeutung dieser Zahl erhält. Die langen Ablesezeiträume erschweren oft dem Verbraucher auf wechselnde Tarife rechtzeitig zu reagieren. Die einzige Möglichkeit besteht darin, den Zählerstand eigenständig zwischendurch abzulesen, wobei der Zählerstand wiederrum keine Aussage über die Ursache des aktuellen Zählerstandes macht. Man kann nur grob abschätzen welcher Tarif zu einem passt. [6][7]

2.2 SmartMetering

Die klassischen Zähler, die im Kapitel 2.1 genau erläutert wurden, gehören bald der Vergangenheit an. Diese alte Technik soll laut dem Energiewirtschaftsgesetz (EnWG), die durch das Smart Metering auch intelligente Zähler genannt werden, in allen Neubauten und komplett sanierten Gebäuden ab 1. Januar 2010 ersetzt werden.
Abb. 1 Smart Meter Gerät, Quelle: KNX Website
Abb. 1 Smart Meter Gerät, Quelle: KNX Website
[8] In der heutigen Zeit sind neue Technologien gefragt, die auch der Zeit entsprechen. Der Smart Meter ist nicht nur eine kommunikationsfähige Messeinrichtung für den Strom, sondern auch für Gas, Wasser und Fernwärme. Mit dem Smart Metering ist der Zählerstand aus der Ferne abrufbar. Im Vergleich zum klassischen Zähler ist die Ablesung regelmäßig in verschiedenen Zeitabständen möglich. Durch das Einbauen von zusätzlichen Modulen kann der Verbrauch genau analysiert werden. Die Energieversorger können durch diese Technik genaue Prognosen abgeben, wann wie viel Strom ins Netz gespeist wurde und zu welchen Ereignissen der Verbrauch steigt.[9] Diese Technologie sollte aber auch skeptisch gesehen werden, denn die datenschutztechnischen Gründe, die in den folgenden Kapiteln erläutert werden, sollten genau bedacht werden.

2.2.1 Anwendungsgebiete

Im Hinblick auf die Anwendungsgebiete von Smart Metering befassen wir uns in dieser Arbeit mit den Privatverbrauchern und den gewerblichen Verbrauchern. Die gewerblichen Verbraucher können mit dieser Technologie eine Übersicht für ihren Energieverbrauch und Kosten erstellen. Das Smart Metering bietet die Möglichkeit eine genaue Analyse zu machen, so kann der Produktionsablauf effektiver geplant werden. Ende 2010 werden zusätzliche Funktionen durchführbar sein, wie z.B. die Anzeige der Stromtarife. Für Unternehmen bedeutet es, dass Sie vorausschauend kalkulieren können. Die vorhandenen Technologien, die den Verbrauch der Rechenzentren analysieren können und Maßnahmen zur Einsparungen treffen können, werden in den folgenden Kapiteln detailliert erläutert.

Für den Privatverbraucher ist der Smart Meter eine neue Technik mit dem es sich erst neu befassen muss. Die Umstellung ist aber sehr einfach, so dass der Privatverbraucher fast nichts mitbekommt. In erster Linie ist für den Anwender aber interessant, dass er dadurch auch die Kosten senken kann. Sie können Ihren Verbrauch kontrollieren, und die Energie effektiver nutzen z.B. indem Sie die Waschmaschine, den Herd und sonstige Elektrogeräte und den allgemeinen Hauptverbrauch auf günstige Tarifzeiten legen. Durch die Funktion, welche der Smart Meter bieten können die Verbraucher auch immer den zu Ihnen passenden Tarif aus suchen. Eine Auswertung des Verbrauchs wird in einem Zeitintervall von 15 Minuten ausgeführt und gespeichert. [10]
Abb. 2 Anzeige Monatsverbrauch, Quelle: Fuldaer Zeitung
Abb. 2 Anzeige Monatsverbrauch, Quelle: Fuldaer Zeitung

Ungeachtet davon, dass es einen Überblick über die Kosten verschafft, gibt es auch Punkte, die der Verbraucher beachten muss. Er muss seine Zustimmung geben das Daten für weitere Analysen und Auswertungen gespeichert werden. Der Punkt Datenschutz wird in Bezug auf Smart Meter in den folgenden Kapiteln genauer beschrieben. [11]

2.2.2 Zweck

Wie im vorherigen Kapitel erwähnt, führt das Einführen des intelligenten Zählers zur Energieeinsparung, wobei Optimierung des Energieverbrauchs somit auch den Ausstoß von CO2 reduziert. Laut EU-Richtlinien muss Deutschland sein CO2 Ausstoß bis zum Jahre 2012 stark senken. Deshalb wird immer mehr auf Natur erzeugtem Strom wie z.B. Windkraft, Wasser und Sonne gesetzt, dadurch sind die Energiekonzernen gezwungen die Nachfrage der Verbraucher zu analysieren. Diese Analyse ist wichtig, damit eine kontrollierte Netzauslastung gegeben ist und die Infrastruktur effektiv verwendet werden kann.

Das ganze ermöglicht den Anbietern, die ein eigenes Energienetz haben, auch Profil basierende Tarife anzubieten. Es wird nur der tatsächliche Verbrauch in das Netz eingespeist. Der Staat fördert mit dieser Gesetzgebung den Wettbewerb auf dem Strommarkt und ermöglicht den Verbrauchern einen großen Spielraum zur Tarifwahl. [12]

2.2.3 Technologie

Der Einsatz von Smart Metering ermöglicht die Verwendung unterschiedlicher Technologien. Es werden zwischen drei Arten von fortgeschrittenen Stromzählern unterschieden.

Abb. 3 AMM System , Quelle: Frauenhofer Institut
Abb. 3 AMM System , Quelle: Frauenhofer Institut
  • AMR (Automatic Meter Reading) weist die Möglichkeit, den Zähler ohne physischen Zugriff abzulesen, dabei wird auf lange Distanzen über eine Datenfernübertagung aufgebaut und die kürzeren Strecken werden per Funk übertragen. [13]
  • AMM (Advanced Meter Managment) diese Technik besitzt eine Kommunikation in beide Richtungen, somit hat der Energieversorger die Möglichkeit den Strom einzugrenzen oder auch abzuschalten. Über diese Technik können auch Informationen an den Verbraucher geschickt werden. Hier besteht auch die Möglichkeit weiter Versorgungen anzuschließen z.B. Gas und Wasser.[14]
  • Smart Meter ist als dritter und ein am weitesten entwickelter Zähler auf dem Markt. Es ist die neuste Technik auf dem Markt wie oben beschrieben.


Die grundvorausgesetzte Technologie ist die bidirektionale Kommunikation, also eine Verständigung zwischen Zähler und dem Energieverteiler. Daten werden in diesem Fall in beiden Richtungen übertragen. Der Datentransfer findet per PSTN, GSM, GPRS und LAN statt, deshalb ist die Ablesung, wie im obigen Kapitel beschrieben, nicht mehr durch die Stromanbieter nötig. Die Erfassung über den elektronischen Weg findet über unterschiedliche Protokolle statt. Der Smart Meter wird als ein Gateway verwendet, der die Daten zur Auswertung über ein Bus-System weitergibt. Der Stromanbieter führt die Auswertung der Daten aus und leitet diese über ein Datennetz weiter. Der ganze Ablauf nennt sich Multi-Utility-System.

Die Messwerte werden in Sekundentakt ausgeliefert, so dass der Benutzer über ein Web-Portal in ein Intervall von 15 Minuten seine Auswertung einsehen kann. [15] Eine noch intelligentere Technologie ist der Einsatz von Smart Metern, die eine vollintegrierte Funktion haben, womit das Messen, Zählen, Speichern und Kommunizieren mit jedem einzelnen Elektrogerät im Haushalt möglich ist. Je nach dem mit welchen Modulen der Smart Meter ausgestattet ist, kann der intelligente Zähler den Verbraucher per SMS informieren, ob das gesetzte Limit, welches der Verbraucher selber festlegen kann, überschritten ist.

Der Nutzer kann anhand dieser Technologie seinen Verbrauch soweit kontrollieren und gleichzeitig sogenannte Stromfresser wie Kühlschrank, Trockner oder Herd ausfindig machen. Der intelligente Zähler kann dem Verbraucher auch einen Warnhinweis per SMS schicken. Je nachdem welche Geräte mit dem Smart Meter verbunden sind, analysiert der Smart Meter für die Geräte eine durchschnittliche Verbrauchszeit. Sollte es dazu kommen, dass einer dieser Geräte einen sicherheitskalkulierenden Wert überschreitet, wird der Verbraucher per SMS informiert. Ihm wird dann angezeigt, dass ein Haushaltsgerät, z.B. der Herd noch an ist. Diese Technologie ist noch im Anfangsstadium und noch nicht sehr verbreitet.
Abb. 4 Schematische Darstellung des Smart Metering Konzepts  , Quelle: Systemhaus WG
Abb. 4 Schematische Darstellung des Smart Metering Konzepts , Quelle: Systemhaus WG

Ein wichtiger Punkt für solch eine Technologie ist die Datensicherheit. „Diese reichen von unverschlüsselter Übertragung über 64 Bit Stromchiffre bis hin zur einer 128Bit AES-Verschlüsselung“.[16] Zurzeit laufen viele Pilotprojekte, in dem die Funktionen und die Sicherheiten des Datentransfers geprüft werden.[17] Dabei ist die Architektur der Netzwerkkomponenten sehr wichtig, da die Übertragungstechnologie in zwei Bereiche unterteilt wird, nämlich Nah- und Fernbereich.

2.3 BDSG

Die Erfahrungen mit den Umgang und Missbrauch von Daten aus der USA lösten elementare Eingriffe im Sachverhalt des Datenschutzes. Im Allgemeinen wurden auf der Welt die ersten Datenschutzgesetze in den 70er Jahren in Hessen, Deutschland ins Leben gerufen. Das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) befasst sich grundsätzlich mit Fragen über personenbezogene Daten, die Privatsphäre, das Recht auf Geheimhaltung sowie die informationelle Selbstbestimmung. Es schützt die Bundesbürger vor allem vor unbefugten und unberechtigten Einblick in ihren persönlichen Daten und gewährleistet somit die individuelle freiheitliche Entfaltung jedes Einzelnen. Im heutigen rasanten Informationszeitalter und der Datenverarbeitungsgesellschaft nehmen mit der Entwicklung von DV-Anlage auch die Risiken vor Missbrauch weiter zu. Die freiheitlichen menschlichen Chancen für die Entfaltung, die in der Gesetzgebung verankert sind, müssen für keine neuen Technologien oder Modeentwicklungen aufgegeben werden. Dafür ist es umso wichtig diese gründlich zu kennen.

2.3.1 Datenschutz

Im § 1 Abs. 1 BDSG heißt es "den Einzelnen davor zu schützen, dass er durch den Umgang mit seinen personenbezogenen Daten in seinem Persönlichkeitsrecht" nicht beeinträchtigt wird. Somit besteht die Zielsetzung des Datenschutzgesetzes darin, die personenbezogenen Daten des Einzelnen und dessen Privatsphäre in öffentlichen sowie nicht-öffentlichen Stellen zu schützen. Es beruht vor allem auf Basis der juristischen Rechtsprechung vor fremden Zugriff und Zugang sowie Missbrauch.[18] Desweiteren lautet es in der BDSG in § 6 Abs. 2: "Der Betroffene ist über die Weiterleitung jene Stelle zu unterrichten".[19] Die nicht-öffentlichen bzw. privaten Institutionen und Unternehmen dürfen nicht ohne Berechtigung des Betroffenen eine Weiterleitung von persönlichen Informationen und Daten an Dritte ausführen.[20]

2.3.2 Informationelle Selbstbestimmung

Nach dem Volkszählungsurteil im Jahre 1983, das nach einem landesweiten Protest seitens der Bevölkerung gegen das Volkszählungsgesetz gefällt wurde, ist vom Bundeverfassungsgericht (BVerfG) das Gesetz zur freiwilligen informationellen Selbstbestimmung in Kraft getreten.
Abb. 5: Volkszählungsurteil 1983, Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH
Abb. 5: Volkszählungsurteil 1983, Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH

Das Recht auf informationelle Selbstbestimmung ist mit dem personenbezogenen Datenschutzgesetz in § 1 Abs. 4.2 in BDSG ergänzt und gewährleistet hier dem Einzelnen eine freie Selbstbestimmung über die "Verwendung und Veröffentlichung seiner persönlichen Daten"[21]. Diese Freiheit sowie das Recht auf die freie Entfaltung des Individuums sind in dem Moment eingeschränkt, wenn eine Desinformation über die Verwendung der eigenen Daten stattfindet. Wenn die eigene Individualität unkenntlich gemacht wird, um sich einer breiteren Anpassung anzulehnen, dann kann die individuelle Selbstbestimmung des Einzelnen sich nicht entfalten. In diesem Fall verstößt man gegen die freiheitlich demokratischen Grundrechte des Gemeinwesens, weil die Offenhaltung der persönlichen Informationen ein Rechtsgut ist.[22]

3 SmartMetering aus datenschutzrechtliche Perspektiven

3.1 Sichtfeld Staat

Der Staat hat die Pflicht richtungsweisend einzugreifen, um die Umweltbelastung zu senken, die Versorgung von Energie zu sichern, für den Erhalt des Wettbewerbs zu sorgen und Vorkehrungen für die Steigerung der Energieeffizienz zu treffen.[23] Die zurzeit verwendeten fossilen Energieträger werden immer knapper, so dass man auf andere Energiequellen umsteigen muss. Als flexible, aber unzuverlässige Energiequellen gelten Sonnenenergie und Windkraft, welche als Ersatz bereits in das Stromnetz eingespeist werden. Die effektive Nutzung dieser Quellen kann aber nur an Hand von Lastprofilen eingesetzt werden. Diese Lastprofile entstehen in der derzeitigen Situation anhand von statistischen Erhebungen und zeigen dem Versorger wann und wie viel Energie in das Netz eingespeist werden soll. Bei einer Unterversorgung müssen die Energieversorger zusätzlich Energie einspeisen, um das Netzt stabil zu halten. Durch neue Richtlinien und Gesetze ist der Staat verpflichtet den Energieversorgern zum Einsatz und Installation von intelligenten Zählern zu drängen, in dem Sie neue Gesetze für die Energieversorgung verabschieden. Was in den anderen EU Ländern wie Frankreich, Italien und Schweden schon aktiv genutzt wird, soll auch in Deutschland jetzt umgesetzt werden.[24] Nach EU-Richtlinien sollen die Förderung der erneuerbaren Energie, die Steigerung der Energieeffizient und die Transparenz zur Einsparung vereinfachen. Bis zum Jahre 2016 sollen diese Maßnahmen für ca. 9% Energieeinsparung sorgen.

3.1.1 Deutschland/EU

Lange Zeit waren in Deutschland die technischen Gegebenheiten für die Erfassung von Strom nicht auf dem aktuellen Stand. So konnten die in der EU schon verbreiteten Technologien wie die intelligenten Zähler noch nicht national eingesetzt werden. Erst als die Förderung der intelligenten Zähler 2007 entschieden wurde, hat die Regierung im Sommer 2008 die Konzeption der

Abb. 6: Verfügbarkeit Smart Metering in Deutschland, Quellen: Google Bilder
Abb. 6: Verfügbarkeit Smart Metering in Deutschland, Quellen: Google Bilder

Energiewirtschaftsgesetzte (EnWG) durchgesetzt und Ende 2008 verabschiedet. Darin ist vorgesehen das in Deutschland die Installation und der Einsatz der intelligenten Zähler laut §21b Abs. 3a ab 1. Januar 2010 bei Neubauten und kernsanierten Gebäuden Plicht ist.[25] Diese Entscheidung hat aber jedes Land für sich national getroffen, von der Europäischen Union ist lediglich gefordert worden, “dass jedes EU Mitgliedstaat bis 2022 ein innovatives Messsystem einführen muss“.[26] Im Vergleich zu den anderen europäischen Ländern wie Schweden, Spanien, Italien und den Niederlanden ist in Deutschland die Entscheidung sehr spät gefallen. Ein Grund dafür sind die nationalen Gesetzgebungen, die in jedem Land anders geregelt sind. In Schweden wurde die Umstellung auf das Smart Metering seit 2005 begonnen und seither sind alle Haushalte mit dieser Technologie ausgerüstet. Die Einführung dieser Technologie soll insbesondere den Wettbewerb auf dem Strommarkt liberalisieren und dafür sorgen, dass die Preise und Kosten gesenkt werden.[27] Der Staat möchte mit dieser Gesetzgebung auch die Verbraucher zum Sparen anregen. Dafür werden, wie schon in den vorherigen Kapiteln beschrieben, die Verbrauchsdaten der Nutzer ausgewertet und Ihnen über Webportale zur Verfügung gestellt. Somit sind die Daten transparent und für den Nutzer als Übersicht im Internet verfügbar. Jeder Haushalt kann aber auch sehr einfach seinen Verbrauch über das Display am Gerät prüfen. Das Sparverhalten und ein effizienter Umgang mit Energie wirken sich auch laut vielen Experten positiv auf die Umwelt aus. Das fördert wiederum die Klimabilanz Deutschlandes, die sich das Land als Ziel für die Reduzierung von CO2 Ausstoß bis 2020 gesetzt hat.

Nach mehreren Pilotprojekten und verschiedenen Test werden in Deutschland die Smart Meter in einigen Städten von unterschiedlichen Energieversorgen seit Anfang 2010 eingesetzt. Um einen flächendeckenden Roll Out optimal umsetzen zu können, werden in Deutschland viele Aspekte geprüft. Eines dieser Aspekte ist die Standardisierung des Datenaustausches, die ein Hindernis für die Umsetzung ist, da die Daten über verschiedene Protokolle und Schnittstellen übertragen werden, um die Auswertungen und die Ergebnisse übermitteln zu können. Es muss ein einheitlicher Standard für die Datenübertragung und die Datenprotokolle festgelegt werden, damit diese Technologie problemlos umgesetzt werden kann. [28]
Abb. 7:Entwicklung und Einflussfaktoren in Deutschland, Quellen: Fraunhofer-Institut
Abb. 7:Entwicklung und Einflussfaktoren in Deutschland, Quellen: Fraunhofer-Institut


Wie die Abbildung zeigt, sind die meisten Punkte, die hier erläutert wurden, abgebildet. Ein sehr wichtiger Punkt, der unter den gesetzlichen Punkten fallen würde, ist in diesem Kapitel noch nicht erwähnt worden. Trotz der vielen Erfahrungen aus dem Ausland, hat der Gesetzgeber das Problem Datenschutz noch nicht gelöst und Datenschutzverbände haben sich schon über die Problematik geäußert. Sie befürchten, dass durch die Auswertung der Daten ein Profil für die jeweiligen Verbraucher erstellt wird. Das würde bedeuten, dass die Energieversorger bzw. auch Drittanbieter wissen würden wann der Nutzer im Haus ist, wie lange er Fernseher guckt, wann Wäsche gewaschen wird usw. So werden Daten über die Verbraucher gesammelt, was laut Bundes Datenschutzgesetzt nicht erlaubt ist. Über die Verbraucher und Verbraucherprofile wird in Kapitel 3.3 ausführlicher beschrieben.

Smart Metering ist in Deutschland der erste Schritt in die Richtung der intelligenten Zähler. Smart Metering und Smart Grinds sind die Basis für die Zukunft und haben noch höheren Potential und bieten mehr Chancen an. Smart Home, das ein vernetztes Haus ist, wurde bereits in den Vereinigten Staaten realisiert. Für den deutschen Markt sind schon Überlegungen vorhanden, die Umsetzung erweist sich aber schwieriger als in den Staaten. In der EU und in Deutschland müssen alle datenschutzrechtlichen Lücken für die Umsetzung solcher Technologie genau kontrolliert werden. [29]

3.1.2 Notwendigkeit

Durch die Einführung der intelligenten Zähler hat der Staat einen weiteren Schritt in die Zukunft gemacht und neue Technologien umgesetzt. Wie bereits im vorherigen Kapitel beschrieben wurde, hat der Staat durch das Energiewirtschaftsgesetzt (EnWG) die Maßnahme ergriffen, um den Energiemarkt zu liberalisieren. Eine weitere Verpflichtung wurde dem Energieversorger mit dem Paragraphen „§ 40 EnWG Energieversorgungsunternehmen" welches den Verbrauchern ab 2010 Stromtarife anzubieten hat und somit "die Anreiz zur Einsparung oder Steuerung des Energieverbrauchs" leisten kann.[30]

Davon Profitieren auch die Hersteller der unterschiedlichen Geräte, die ihre Technologien für die Produktion der Smart Metering Geräte einsetzen. Aber wie im Kapitel 3.1.1 kurz erläutert wurde, ist hier der Staat gefordert, um für eine standardisierte Entwicklung zu sorgen. Die Maßnahmen, die getroffen werden müssen, betreffen hauptsächlich die rechtlichen Anforderungen und den noch zum größten Teil fehlenden Datenschutz. Wie in dieser Arbeit noch deutlich wird, fehlen im Bereich Datenschutz für die Verbraucher noch einige Sicherheiten. In Zukunft werden nicht nur Verbrauchsprofile erstellt, sondern die jeweiligen Haushaltsgeräte können durch immer vorschreitende Technologie auch steuerbar sein. [31]

Eine zusätzliche Maßnahme, die der Staat ergreifen sollte, ist die gerechte Verteilung der Spitzenzeiten. In dieser Zeit wird der meiste Strom verbraucht, da viele Berufstätige zu den Spitzenzeiten ihren Hauptverbrauch haben. Damit denkt sich eine berufstätige Person: „und so habe ich sozusagen einen Straftarif auf die Spitzenzeiten“. [32]

Eine flächendeckende Umsetzung mit der aktuellen Technik ist unumgänglich, diese Umstellung ist „nicht ohne eine Kombination von intelligenten Zählern, ebenso intelligenten Verbrauchseinrichtungen und Versorgungsnetzen sowie daran angepassten Systemen zur Informationsverarbeitung in Echtzeit“ möglich. [33] Die Gesetzlichen Vorgaben werden vom Staat strengsten erprobt. Durch die Erfahrung aus den anderen europäischen Ländern und aus den Vereinigten Staaten sind dem Staat viele datenschutz- rechtliche Fälle bekannt. In Deutschland fehlt noch die Standardisierung für Smart Metering, aber Anordnungen für die Einführung eines Richtmaßes sind getroffen, die die Entwicklung des einheitlichen Standards vorantreibt. Die Implementierungen von Smartprivacy in das intelligente Stromnetz sollten zu den Richtlinien gehören, um die Energieversorger zu einer Rechenschaftspflicht zu bewegen. Das Thema Datenschutz sollte auf jeden Fall als erstes und zu den wichtigsten Schlüsselelementen zählen. [34]

3.1.3 Auswirkungen

Das neue Energiewirtschaftgesetz und die Vorgaben zum Einsatz und Betrieb von intelligenten Zählern bringen Veränderungen auf dem deutschen Energiemarkt. Deshalb ist laut der neuen Gesetzgebung der Energiewirtschaft notwendig, „jedem Anschlussnehmer die Möglichkeit" gelassen, "seinen Messstellenbetreiber und Messdienstleister frei zu wählen.“[35] Die Liberalisierung hat die Rolle der Verteilnetzbetreiber, die die Versorgung der Nieder- und Mittellspannung Stromnetz unterhält, verändert. Es sind zusätzliche Marktrollen entstanden, die aber die Messstellenbetriebe und Messstellendienstleister nicht trennen sollen. [36]

Das Land hat durch die vielen Pilotprojekten ein Überblick bekommen, an welchen Stellen noch Probleme bestehen. Eine Integrierung von digitalen Zählern bedeutet, dass ein IT-System gebunden werden muss. Hier ist auch aus dem Übersee bekannt, dass viele Sicherheitslücken entstehen. Eine in diesem Maße verbreitete Technik ist für jeden Hacker interessant. Erste Beispiele gab es in den Vereinigten Staaten. Die Sicherheitsvorkehrungen dieser Geräte sind noch nicht auf dem heutigen Standard wie z.B. Computer oder Netzwerke es sind. Mehr als ein Drittel der Smart Meter Geräte, die heute auf dem Markt sind, können durch die verbreiteten Angriffstechniken die sogenannten „buffer overflows“ und „root kits“ leicht gehackt werden. [37] Hacker Angriffe haben dazu geführt, dass mehrere Wohnblocks stundenlang kein Strom mehr hatten. Dieser Angriff galt nicht den Bewohnern, die darunter leiden mussten, es war eher gegen die Stromkonzerne und die Regierung. Diese Art von Protest galt der Erhöhung der Energiepreise, die von den Energieversorgen direkt nach der Einführung der Smart Meter bzw. Smart Grinds in den Staaten gemacht wurde.

Die Stromkonzerne in Deutschland erhöhen auch ihre Preise. Sie erklären die Preissteigerung: „mit dem Anstieg der gesetzlich vorgeschriebenen EEG-Umlage, die zur Förderung der erneuerbaren Energien dient und mit der Stromrechnung kassiert wird.“[38]


In den vorherigen Kapiteln wurde es kurz das Problem des Datenschutzes beschrieben. Welche Auswirkungen der Einsatz von Smart Metering auf die Privatsphäre haben kann, wissen viele Verbraucher nicht. Datenschutzbeauftrage sehen enorme Risiken, was das Persönlichkeitsrecht der Verbraucher angeht. Durch die Erfassung des Stromverbauchs werden die Daten gespeichert und ausgewertet. Die Übertragung dieser Daten in Echtzeit führt zu einer Sammlung sogenannter Verbraucherprofile. (Siehe auch Kapitel 3.3) Die Stromversorger können arglos die Verbrauchsprofile zu einer weiteren Preissteigerung für die Hauptverbrauchszeiten verwenden. Bei einer Forsa Umfrage waren ca. 70 % für die Einführung von Smart Metering, aber ihre Befürchtung ist, “zum „gläsernen Kunden“ zu werden, vor allem falls der Datenschutz nicht ausreichend geregelt ist.“ [39]


Bestehenden Risiken sind:

  • Die meisten Aktivitäten in Haushalt sind mit Energieverbrauch verknüpft, und eine genaue Auswertung kann Rückschlüsse auf die Hausarbeiten bringen.
  • Nutzerprofile können generiert werden, die für die Werbebranche von interessant sind. (z.B. wer hat noch Geräte mit zu hohem Stromverbrauch und könnte sich für neue Modelle interessieren).
  • Noch genauer würden die Nutzerprofile bei einer gerätspezifischen Verbrauchsauswertung sein(z.B. wie viele PCs mit welchem Stromverbrauch werden in dem Unternehmen betrieben).
  • Alle erfassten und gespeicherten Daten könnten mit Daten aus anderen Bereichen ergänzt werden.
  • Zeitprofile könnten zeigen, wann und für wie lange eine Wohnung verlassen wird. Wenn diese Daten in die Hände dritter Personen kommen wie z.B. für Einbrecher, dann ist es bestimmt nicht uninteressant wann die Wohnung leer ist.

Insgesamt kann man sagen, dass die Einführung des Smart Meters den Verbraucher zum Energieeinsparung lenkt und die Umwelt davon profitiert, wobei sich jedoch der Staat durch die immer neuere Technologie zu einem Überwachungsstaat entwickeln könnte.

3.2 Sichtfeld Privatwirtschaft

3.2.1 Energieunternehmen

Die großen Unternehmen der Energieversorgung werden in Zukunft von einer großen Profitsektor geprägt und davon einen wirtschaftlichen Vorteil für sich ziehen. Da die Einführung von Smart Meter eine von dem Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) angeordnete notwendige Klimaschutz-Maßnahme bildet, müssen die Privat- und Gewerbekunden zukünftig effizienter und sparsamer mit Energie versorgt werden. Die Effizienz der Versorgungsanlagen aus den letzten Jahrzenten entspricht nicht mehr dem heutigen Technologiestand. Die Energielieferanten versprechen ihren Kunden "ein genaues Verbrauchsprofil"[40] der erhaltenen Daten via heimischen PC auszuwerten um somit ihre Energiekosten reduzieren zu können.[41]

Für dieses Versprechen müssen Verbrauchszahlen präzise aufgezeichnet werden. Diese Zahlen sind nützlich für den EVU, um eine Freistellung der Stromenergie im Netz abschließen zu können. Dadurch verschafft sich der Energielieferant eine optimale Minimierung des „risikobehafteten kurzfristigen Zukaufbedarfs“.[42] Dadurch kann ein Kraftwerk genau planen wie viel Strom es erzeugen muss, um den Bedarf zu decken. Der eigentliche Verwendungszweck der aufgenommenen Verbrauchszahlen ist hiermit ganz klar, nämlich die finanzielle Frage des Energielieferanten nach der Kostenübersteigung. Es wird mit diesem Konzept nicht nur der Bedarf, sondern auch die Produktion kontrolliert.[43]

Grundsätzlich liefert ein Energieversorgungsunternehmen (EVU) mit der Technologie eines Smart Meters die vorhandene Energiemenge zeitgemäß und präzise an den Endverbraucher. Das wichtigste bei diesem Prozess ist, dass die Versorgung in Echtzeit passiert. In Deutschland wird Energie aus unterschiedlichen Quellen eingefangen. Dabei können "eigene Kraftwerke, direkter Zukauf von anderen EVU (ggf. auch im Ausland) sowie die Strombörse in Leipzig"[44] zur Versorgung der Einspeisung in Frage kommen. Durchaus wäre ein eigenbetriebenes und einsatzfähiges Kraftwerk, die Energie herstellen und vermitteln kann, als privatwirtschaftlich geeignetes Bezugsquelle angebracht. Im vergangen Jahr 2009 und auch im aktuellen Jahr wird noch von den EVUs der Strom über nicht gerade günstigere Angebote aus den jeweilig zuständigen Strombörsen gekauft. Schließlich können die gekauften Preise nicht nachvollzogen werden.[45]

Große Energielieferanten wie YelloStrom sind heute in der Branche der intelligten Zählern sehr aktiv. Laut YelloStrom sind um eine präzise und echtzeitnahe Übersicht des Energiekonsums in Haushalten zu überliefern, Daten und Informationen über den Verhalten notwendig. Aus diesen Daten in den elektronischen Zählern wie Smart Meter werden dann nützliche und vor allem "maßgeschneiderte Angebote"[46] angefertigt.[47] Die Konzentration auf die Investierung bezüglich des Baus neuer Kohlekraftwerke mit dem Trend der SmartMetering hat zugenommen und wird laut „Steria Mummert Consulting der F.A.Z.-Institut“ in den nächsten drei Jahren weiter zunehmen.

Wie man in der statistischen Grafik der F.A.Z.-Institut sehen kann, sind rund 60 Prozent der Versorger der Überzeugung, dass sich eine Investierung in SmartMetering lohnt. Bereits geplante Maßnahmen sind Netzlastabhängige, flexible Strompreise sowie Verbrauchsüberblick über informationstechnologische Datenübertragungen an den heimischen PC und die Erstellung von Verbrauchsprofilen für passende Stromangebote. Die EVU versprechen sich mit SmartMeter eine unterstützende Energieberatung.[48]
Abb. 8: In den kommenden drei Jahren wollen rund 60 Prozent der Versorgerin das Smart Metering investieren, Quellen: Steria Mummert Consulting, F.A.Z.-Institut
Abb. 8: In den kommenden drei Jahren wollen rund 60 Prozent der Versorgerin das Smart Metering investieren, Quellen: Steria Mummert Consulting, F.A.Z.-Institut

Allerdings gibt es Zweifel, ob sich der Bau der Kohlekraftwerke in Deutschland durchsetzen kann. Der politische Druck um den Abbau von Atomkraftwerken hat sich in letzter Zeit deutlich gezeigt. Eine Wendung, die im Bau von großen Anlagen, sei es Atomkraftwerke oder Kohlekraftwerke, deutlich zugenommen hat. Diese Erkenntnisse veranlassten einige großen Energieunternehmen neuerdings dazu, den Standort ihrer Anlagen zu verändern, wobei sich das Ausland am besten anbietet. Einige Beispiele erlebte man vor kurzem mit den Kohlekraftwerken von Vattenfall, E.on und RWE, die sich zur neuen Aufgabe gemacht haben ihre Anlagenbauten „in anderen Volkswirtschaften“[49] zu konzentrieren.[50]

Was die Stadtwerke angeht wird sie ihre Aufmerksamkeit in Zukunft auf „dezentrale Energieversorgungsanlagen“[51] richten. Spezielle und „regionale Aufgaben“[52] werden übernommen.[53]

3.2.2 Aktueller Stand der Technik

Als Fortschritt intelligenter Kommunikationsnetze im Bereich der Energiewirtschaft zählt das elektronische Gerät namens Smart Meter, das sich mit seinem ausgeprägten Informationsdienst im privaten Haushalt und öffentlichen Gewerbehäuser zu einem unerlässlichen Messprodukt erweist. Das Konzept der Technologie für präzises Ablesen und Datenqualität ist im Allgemeinen bei den jeweils zuständigen produzierenden Energiekonzernen unterschiedlich konzipiert. Es wird eine digitale Auswertung durch Informationsbeschaffung und Informationsverarbeitung über den konsumierenden Verbrauch der Privatkunden für den Versorger sichtbar gemacht. Wer, wann und wie viel Reserven bzw. Energie verbraucht, wird für den Energielieferanten technisch überliefert. Diese Überlieferung ist in dem kleinen Gerät durch Prozesse der IT-Unterstützung optimiert. Hier unterliegt also noch die aktuelle Technologie des Smart Meters den gesetzlichen Vorgaben, die für die Gewährleistung des Datenschutzes angeordnet sind, indem z.B. persönliche Daten als ein Persönlichkeitsrecht betrachtet werden.

Die verschiedenen Anwendungsbereiche und Einsatzmöglichkeiten reichen von Strom, Erdgas, Fernwärme bis hin zum Wasserverbrauch aus. Auf dem Markt gibt es mittlerweile verschiedene Konzepte, die alles leisten können was ein intelligenter Zähler ausmacht. Von bidirektionalen Kommunikation in zwei Richtungen, die die Fähigkeit von "Messen/Zählen, Steuern, Speichern und Kommunizieren"[54] besitzt bis hin zum teilmodulare Zähler, bei denen getrennte Bindungsmodule miteinander kommunizieren können. Die Hardware besteht aus einem kleinen Gerät das mit technischen Funktionen wie z.B. ein Display auf dem Zähler installiert ist. Es verarbeitet und wertet den Verlauf des Energieprozesses anhand digitaler Daten aus. Meistens ist der Verlauf der Datenauswertung über das Internet mit speziell angefertigten Softwareprogrammen ausgestattet. Zusätzliche Funktionen ermöglichen den Verbraucher diese Auswertungen konstant zu analysieren und dadurch eine orientierte Sparmaßnahme in bestimmten Bereichen des Haushalts zu entwickeln. Auch hilft es dem Verbraucher statt kostspielig, effizienter die Energie zu nutzen und umzuwandeln, indem bestimmte günstige Zeiträume zu Energieverbrauch genutzt werden. Der Verbraucher kann also selber durch die Aufzeichnung der aufgenommenen Verbrauchdaten, die ihm von dem Energielieferanten über intelligente Kommunikationskanäle bereit gestellt werden, über seinen Energieverbrauch seine Möglichkeiten und somit Einschränkungen in seinem Konsumleben überprüfen. Diese persönlichen Verbrauchsdaten, die in Echtzeit dem Konsumenten vorgelegt werden, können von Versorgern detailliert beobachtet werden.[55]

Insgesamt ist der Funktionsumfang eines Smart Meters bzgl. der Übertragung und Übermittlung der Daten sehr praktisch und logisch aufgebaut. Obwohl es zwar informationstechnisch kompliziert aufgebaut ist, wird dennoch manchmal nur ein Klick für die Anwendung benötigt. Es ist hierbei umso wichtiger für den Endkunden, im Bezug auf seine persönlichen angewandten Daten, ein gutes Bild über die Übertragungsarchitektur zu haben. Die datentechnische Übermittlung von Verbrauchswerte in zeitlichen Intervallen sind also, wie schon zu Beginn erläutert, das Grundprinzip von Smart Meter. Vom EVU werden Daten automatisch in Mengen gemessen und gesendet, nachdem diese vom Endkunden gewährleistet wurde. In der Regel beinhaltet diese Sendung eine zeitliche Intervallmessung von 15-Minuten-Intervallen. Das Verfahren der Datenübertragung ist herstellerspezifisch über Funknetze wie z.B. GSM und GPRS normiert. Auch wird hier von einigen EVU eine Übermittlung mittels DSL-Leitung angebunden und von den Dienstleistenden Messwesen Firma angeboten. Nicht nur in 15-Minuten-Takt, sondern auch in „kleineren Zeiteinheiten“[56] wie Sekunden sind einige Systeme fähig Daten zu erfassen. Die Geräte sind auch in der Lage die Verbrauchsdaten über eine längere Periode zu warten und zu speichern. Smart Meter ermöglicht dem Endkunden per seinem PC die wartenden und gespeicherten Dateninhalte des Stromverbrauchs im Haushalt aufzurufen. Im digitalen Zeitalter werden aktuelle Tarife sowie die Speisung der Energiemengen im Stromverbrauch vom Endkunden von zu Hause aus ausgewählt und gesteuert. Die Energieversorger bieten nicht nur im Bereich des Stroms eine einheitliche Übersicht über den Verbrauch, sondern auch in weiteren Bereichen. Mit speziellen Gateways können Dateninhalte über Gas, Wasser oder Heizung im Haushalt gewonnen werden und somit Auskunft über die Nutzung anderer Energiebereiche übermittelt werden.[57]

3.2.3 Problematik Datenschutz

Auf der einen Seite bringt der intelligente Stromzähler durch detaillierte Messungen von Hausgeräten im Haushalt dem Verbraucher den Vorteil von Kostenreduzierung und Effizienz. Auf der anderen Seite besteht beim Ablesen des Stromverbrauchs in kurzen Intervallen bei z.B. 15 Minuten Takt die Gefahr, dass die Unternehmen bzw. Energiekonzerne daraus Gewohnheiten der Verbraucher zurück schließen können. Das wiederum verbirgt die Gefahr, dass in Verknüpfung mit anderen Personendaten sogar Persönlichkeitsprofile erstellt werden können. Die Problemzone Datenschutz ist hier ein aktuelles heikles Thema, welches noch eine ungelöste Tatsache ist.

Um diese Problemzone nicht hervorzuheben, müssen laut Datenschützer die verantwortlichen Unternehmen bei der Frage nach Schutzmaßnahmen für Datenaufzeichnungen gut aufgerüstet sein. Fakt ist, dass dies noch größten Teils im Bereich der effizienten Energieversorgungsprodukte wie Smart Meter, wer welche Daten zu welchem Zweck wann und wo aufruft, ungeklärt ist. Zudem steht noch offen, ob das Unternehmensprodukt Smart Meter einen sicheren Datenaustausch zwischen den entsprechenden betroffenen und handelnden Personen ermöglicht. Die Datenschützer verlangen mehr Aufklärung. Um eine Verunsicherung der Nachfrager zu vermeiden, müssen die Energiekonzerne mit ihrem Produkt dem Endkunden ein klares Bild über den konkreten Gebrauch seiner Daten darstellen. Es könnte ansonsten im schlimmsten Fall für die Unternehmen Konsequenzen haben. Eine solch schlimme Folge, die "zu einer kompletten Aussetzung"[58] des Konzepts geführt hat, erlebte man vor kurzem in den Niederlanden.[59]

Es ist somit festzuhalten, dass die Sicherheit bei der Datenspeicherung unter anderem zum Erfolg von Smart Meter führt. In fast 60 Prozent der Energieversorger-Unternehmen gibt es aktuell Verzögerungen und Bedenken um den Ausbau eines intelligenten Energienetzes. Die datenschutzrechtlichen Bedingungen sind eine Pflichtsache der Privatwirtschaft, die den Endkunden vor Datenmissbrauch schützen muss.[60]

3.2.4 Problematik Datenmanagement

Im Vergleich zu den vorherigen Jahren ist zwar das Interesse am Ausbau von Smart Metern bei den Energieversorgern relativ hoch. Dennoch gibt es noch bezüglich der Frage nach der Kosten-Infrastruktur, die vor allem ein komplexes System benötigen, großes Bedenken. Für solch eine intelligente Technologie wie der Smart Meter, die mit komplizierten und arbeitsaufwändigem Installations-und Servicearbeit ausgestattet ist, ist es wichtig den fehlenden IT-Know-how vorher schon zu integrieren. Wichtige Fragen bezüglich der Kosten, die den Energieunternehmen durch die Neubringung des Produkts Smart Meter entstehen werden, stehen auch noch im Management der jeweiligen Unternehmen offen. Diese sind an den Service- und IT-Maßnahmen, die vor allem für die Datenverarbeitungstechnologie und dem Prozessablauf eines Systems des Unternehmens meistens zuständig sind, gebunden. Elektronische Zähler müssen "erworben, installiert und gewartet werden" und in Zusammenhang mit dem Smart Meter Produkt verbindlich integriert werden. In der aktuellen Fassung der Unternehmen, die sich die Zielbildung zum Einführen und Entwickeln von Smart Metern in ihrer Produktpalette gemacht haben, können nur 7 Prozent der bereiten Unternehmen gezählt werden. Die geringe Anzahl der Mitbeteiligung an dem neuen Produkt macht deutlich, dass die „Unentschlossenheit“[61] der Energieunternehmen noch groß ist.[62]
Abb. 9: Weniger Unternehmen wollen in den Aus- und Aufbau des Stromnetzes investieren, Quellen: Steria Mummert Consulting, F.A.Z.-Institut.
Abb. 9: Weniger Unternehmen wollen in den Aus- und Aufbau des Stromnetzes investieren, Quellen: Steria Mummert Consulting, F.A.Z.-Institut.

In der nebenstehenden statistischen Grafik der „Steria Mummert Consulting von der F.A.Z.-Institut“ ist ein Rückgang bezüglich der Investitionen in die Infrastruktur von Stromnetz zu erkennen. Wenn nur noch jeder zweiter Anbieter in Ausbau und Aufbau der IT-Sanierung seines Stromnetzes finanziell aufkommen will, wird es für den Smart Meter Produkt sehr eng werden. Obwohl der Aufbau von Stromkraftwerke heutzutage bei vielen EVU auf der „Agenda“[63] steht, bemängelten einige Energieversorger, dass sich „Netzinvestitionen immer weniger“ rentieren würden. Diese abnehmenden Investitionen betreffen nicht nur die Infrastruktur der Strombranche, sondern auch die des von Gas und Wasser. Es wird laut des F.A.Z.-Instituts in den kommenden drei Jahren eine deutliche Abnahme der Investitionen in den derzeitigen vorhandenen Energiequellzonen geben. Ein Grund für diese Veränderung ist die Neigung der ökologischen Energie wie z.B. „Solarenergie, Biomasse und Offshore-Windanlagen“.[64]

Unter anderem muss auch eine viel datenfreundlichere Formatierung für eine allgemeine Kommunikation zwischen den verschiedenen Konzepten der Smart Metering festgelegt werden. Bei einer „Harmonisierung von Datenformaten“ [65] ist die Voraussetzung für die Ausweitung des Produkts wesentlich höher. Deshalb ist dieser Aspekt von großer Bedeutung für die Energieversorgungsunternehmen, um eine Behinderung der Entwicklung zu vermeiden. Laut der „Zeitschrift für Energiewirtschaft“ ZfE sind 84 Prozent der EVUs überzeugt, dass man bald in der Energiewirtschaft zur einen homogenen Zusammenkommen und somit einer gleichmäßigen Einstimmigkeit bzgl. der Datenformatierung kommen wird.[66]

3.2.5 Auswirkungen

Wirtschaftlich öffnet sich mit dem Smart Meter und den Datenerfassungen, die durch aufgezeichnete Kenntnisse der Wechselwirkungen im konsumreichen Energieverbrauch entstehen, für die Energieversorger eine wirtschaftlich freundlichere Tür. Hier kritisieren die Datenschützer diese Art von Datenerfassungen, weil die intelligenten Geräte Gefahren bzgl. des Datenschutzes und Persönlichkeitsrechts mit sich bringen können.

3.2.5.1 Lastprofile

Der Stromzähler hat im Hinblick auf die Auswirkungen der Verbraucherfassung die Chance spezifische Lastprofile zu erstellen. Lastprofile sind Aufzeichnungen von einem bestimmten zeitlichen und räumlichen Intervall, die über Leistung und Verbrauch z.B. mit einen energieversorgendem Gerät aufgenommen werden. Schwankungen und Abweichungen werden täglich, wöchentlich oder auch saisonal als " Mittelwert einer jeden 1/4-Stunde"[67] gemessen, um dadurch für den Energieverbrauch ein Profil zu erstellen. Die Messungen werden in der Elektrizitätswirtschaft und Energieversorgung als Lastprofile gelesen, gespeichert und zur Rückmeldung an den Netznutzer weiter geleitet. Der liberalisierte Strommarkt stellt jedem Verbraucher, der mehr als 100.000 kWh/a jährlich verbraucht, ein standardisiertes Profil bzw. Lastprofilbilder.[68]

Diese Profilbilder können über das Verhalten eines Verbrauchers informieren und somit nicht nur als verbraucherfreundliche Regelung dem Endkunden dienen, sondern auch dem, der die Energie liefert. Die Energielieferanten bzw. EVU könnten durch diese Art der Profilbilder präzise Aufzeichnungen aufnehmen und dazu maßgeschneiderte Angebote anfertigen. Die Verletzung des Datenschutzes wäre in diesem Fall im Hinblick auf die Frage, ob sich nun mit den gebildeten Profilinformationen auch nicht "Lastprofil Informationen über die Haushaltsmitglieder gewinnen lassen[69]relevant. Wenn bei einem 15 Minuten Takt sich in einem Jahr 35.000 Messpunkte kalkulieren lassen, so ist das Verhalten im Haushalt des Endkunden schon insgesamt sehr anschaulich erfasst.[70]

Das Problem bei den Lastprofilen ist die Erfassung der Gewohnheiten der Personen oder Hausmitglieder, die in ein Haus leben. Die elektronischen Geräte, die in einem Haushalt in Betrieb genommen werden, geben eine „eindeutige Identifikation“[71] über das Verhalten der Verbraucher ab. Eine Art Bewegungsmuster entsteht für den Versorger genau hier und wird deshalb aus datenschutzrechtlicher Perspektive als ein Eindringen in die Privatsphäre kritisiert. Die elektronischen Geräte reichen von Backoffen, Waschmaschine, Spülmaschine, Kühlschrank bis hin zu viele weitere Haushaltsgeräte aus. Die Leistungen sind unterschiedlich zu unterschiedlichen Zeiten. Jedes Mal, wenn ein Gerät vom Endkunden im Haushalt verwendet wird, zeichnet der Energieversorger die Leistungsbewegungen auf und kann „aus dem Lastgang des Haushalts“[72] den besonders hohen sowie den niedrigeren Leistungsverbrauch heraus rechnen. Folgende Kriterien sind für die Datenaufnahme und Leistungsaufnahme zum Erstellen eines Profilbildes für einen EVU von großer Bedeutung: „Leistungsaufnahme, Funktionsweise/Lastprofile einzelner Gerätetypen, typische Arbeitszyklen, Nutzungszeitpunkte, Verwendungshäufigkeit“. [73] Zu diesen Kriterien ist im Kapitel 3.3.noch mehr Inhaltspunkte sowie Grafiken und Beispiele zu finden. Im nächsten Kapitel setzt sich vor allem die Fallstudie mit dem Sichtfeld des Endverbrauchers bzgl. der Profilbilderstellung sowie dessen Chancen und Risiken auseinander.

Weiterhin verbirgt sich hinter solchen Profilbildern die wirtschaftliche Ausnutzung und Ausbeutung dritter Interessenten. Für die Interessenten können die eingesammelten und aufgezeichneten Daten der Konsumenten ein ausdrückliches Bild, als „einen hohen wirtschaftlichen Wert“[74], bereit stellen. Diese Profile verraten die Angewohnheiten und Interessen des Einzelnen im privaten Haushalt oder öffentlichen Gewerbegebäude.[75]

Im folgenden Bild sieht man das Profil von einem neuen und alten Kühlschrank. Die statistische Abfolge des Verbrauchs ist im Stromnetz erkenntlich. Der Endkunde besitzt ein neues sowie ein altes Kühlschrank.
Abb. 10: Das Profil eines neuen und eines alten Kühlschranks, Quellen: Bild aus flukso.net

Diese Daten können zu eigenen wirtschaftlich profitablen Zwecken genutzt werden oder auch weiter verkauft werden. Im Falle eines eigenen nützlichen Zwecks werden die Daten mit anderen Daten aus statistischen Übersichten oder sozialen Netzwerken zusammengefügt, um möglichst viele Informationen über das Einstellungsmuster des lebenden Betroffenen zu erstellen. Durch eine Vermessung und Sortierung bedeutender Daten über bedeutenden Konsumenten können Statistiken über Verhalten und Verbrauch und in diesem Fall der Energieverbrauch, spezifiziert und konkret erstellt werden. Der Wert dieser Datensammlungen ist enorm und würde sogar die Interessenten der Werbeagenturen und Medienbranche verlocken.[76]

3.2.5.2 Gläserne Kunde

Auch andere Organisationen wie Versicherungsgesellschaften oder auch Arbeitgeber könnten an diese Informationen interessiert sein. Aus dem vorherigen Kapitel bzgl. der Lastprofile und die daraus wirtschaftliche Ausbeutung könnte sich hieraus rasch der sogenannte „Gläserne Kunde“ bilden, über welchen man sehr viel Wissen verfügt und somit seinen Konsumverbrauch bestimmen kann.[77]

Im Hinblick auf den Smart Meter und die Gefahren die durch die Erfassung der Verbrauchsdaten aus der Energiewirtschaft auftreten können, ist der Gläserne Kunde, der Endkunde dessen Nutzen auf elektronischen Geräten nicht nur über seinen persönlichen Verbrauch Preis gibt sondern auch über die räumliche und zeitliche Häufigkeit des Nutzens anderer Sachen, die in seinem alltäglichen Leben vorkommen. Das Konsumverhalten des Menschen hat sich drastisch geändert und der heutige Konsument ist umgeben von der Datenverarbeitungstechnologie, wo er meistens das Internet für Online-Einkäufe oder durch den Erwerb der elektronischen Geräte seine Befriedigung von Bequemlichkeiten in seinem Alltag erfüllt. Das führte dazu dass die Erfassung der Daten um die DV-Anlagen mit Informationen zu füttern, zur einer Massendatensammlung sich entwickelt haben. Im Bereich der Energiewirtschaft sind die detaillierten Verbraucherdaten wichtig um ein effizientes Stromverbrauch zu ermöglichen. Durch die detaillierte Datenaufnahme anhand der Lastprofile wird sich genau hier herausstellen welchen Bedarf die Kunden bzw. die Menschen haben. Abgesehen von den Energielieferanten, die als Profiteure der Massendatensammlungen gelten, könnten dritte Interessenten auch an Gewinn daran teilnehmen. Wenn die Daten weiter übermittelt werden an weitere interessierenden Unternehmen wie z.b. die Werbe und Marketingmaschinerie, würden sich die Lastprofile zur Einschätzung des Lebensstils und Konsumverhalten der Menschen auf anderen Bereiche ausdehnen. Die daraus ableitenden Informationen würden für die Interessierenden Geschäftsbetreiber einen Bild über die Häufigkeit geben und so kann die ideale Werbung bzw. das passende Angebot maßgeschneidert fertig gestellt werden. Wenn die Werbungsindustrie die erforderlichen Informationen über den Lebensstill des Kunden besitzt, kann sie entscheiden wer beispielsweise „intensive Fernseh-Nutzer“[78] ist und ob er an einem „neuen Bildschirm“ interessiert ist. Andere Lastprofile könnten der Werbeindustrie über die Wünsche, Neigungen und Vorlieben sowie Bequemlichkeiten der Kunden eine Menge Informationen zu verraten, wer beispielsweise „ausgiebig duscht“[79] , wäre vielleicht neugierig an einem „neuen Brause“. Ein idealer Beispiel wäre hier der Lastprofil eines energiefressenden Waschmaschinen- oder Spülmaschen- Besitzer , der möglicherweise an einem neuen Warenangebot interessiert sein könnte.[80]

3.3 Sichtfeld Endverbraucher

3.3.1 Nutzen

Die Ausgangssituation ist, dass die meisten Endverbraucher noch die klassischen Stromzähler im Einsatz haben. Wie in dem Kapitel „Grundlagen Klassische Stromzähler“ erläutert wird, generieren die klassischen Stromzähler nur eine Zahl, die den gesamten Verbrauch an Energie aufzeichnet. Für den Endverbraucher ist die Zahl unverständlich und undurchsichtig. Er weiß nicht wie sich die Zahl zusammensetzt und warum z.B. die Differenz zum Vorjahr zu hoch bzw. zu niedrig ist. In einem Haushalt sind viele Geräte am Stromnetz angeschlossen. Jedes Gerät braucht unterschiedlich viel Energie. Während z.B. die Waschmaschine viel Strom verbraucht, braucht der Wasserkocher weniger Strom. Da der Endverbraucher nicht nachvollziehen kann wie viel Strom ein Gerät tatsächlich verbraucht, macht er sich auch keine Gedanken, zu welcher Uhrzeit er ein Gerät am besten einschalten könnte. Wenn der Endverbraucher wüsste, wie viel Strom z.B. die Waschmaschine tatsächlich verbraucht, könnte er das Gerät bei einem günstigen Nachtstromtarif am wirtschaftlichsten einschalten. Es ist also notwendig eine neue intelligente Technologie einzuführen, welche dem Endverbraucher die Möglichkeit bietet einen aktuellen und transparenten Energieverbrauch im Haushalt anzeigt. Messstellenbetreiber ist sogar verpflichtet ab dem 01.01.2010 einen intelligenten Stromzähler einzusetzen. Die EVU sollen auch bis Ende des Jahres 2010 Tarife anbieten, die den Endverbraucher motivieren dadurch Energie zusteuern bzw. einzusparen. Die intelligenten Stromzähler sollen langfristig die klassischen Stromzähler ablösen.[81]

Eine intelligente Technologie die bereits in vielen Neubauten bzw. renovierten Gebäuden eingesetzt wird, ist der „Smart Meter“. Eine ausführliche Definition des Smart Meters wurde bereits in den „Grundlagen: Smart Metering“ bereits erläutert. Mit dem Smart Meter hat der Nutzer nicht nur die Möglichkeit den „Energieverbrauch eines Haushalts in regelmäßigen, kurzen Intervallen“ zu messen, sondern „den tatsächlichen Energieverbrauch und die tatsächliche Nutzungszeit als Basis für uhrzeitvariable Tarife und später für eine monatliche Abrechnung“ zu benutzen.[82] Der Verbraucher hat die Möglichkeit sich über einen PC sich das Lastprofil anzeigen zu lassen. Wenn kein PC vorhanden sein sollte, können auch speziell für die Anzeige des Stromverbrauchs hergestellte Geräte im Hausnetz angebunden werden. Der Verbraucher kann zu jeder Zeit seinen aktuellen Energieverbrauchsstand nachvollziehen. Der eigentliche Nutzen kommt zustande, wenn der Endverbraucher die Erkenntnisse aus dem aktuellen Energieverbrauch mit aktuellen Strompreisen, bzw. Stromtarifen verbindet. Hierdurch realisiert der Nutzer, dass er z.B. viel Geld einsparen kann wenn er die Waschmaschine zu einem anderen Zeitpunkt einschaltet.[83]

Wie ein solches Lastenprofil aussehen könnte, sehen wir in den Abbildungen 3, 4 und 5. Es sind drei Beispiel-Lastprofile von drei verschiedenen Geräten, ein Lastprofil von einem Backofen (Abb. 3), ein Lastprofil von einer Spülmaschine (Abb. 4) und ein Lastprofil von einem Kühlschrank (Abb. 5).


Abb. 11:Abb. 3: Lastprofil Backofen Quelle:DuD Datenschutz und Datensicherheit Abb. 12:Abb. 4: Lastprofil Spühlmaschine Quelle:DuD Datenschutz und Datensicherheit Abb. 13:Abb. 5: Lastprofil Kühlschrank Quelle:DuD Datenschutz und Datensicherheit


Bei allen 3 Geräten sieht man, dass Sie zu unterschiedlichen Zeiten, unterschiedlich stark Energie verbrauchen. Der Backofen verbraucht vor 18:50 sehr viel Energie, danach verläuft der Energieverbrauch des Gerätes kontinuierlich weiter. Die Spülmaschine verbraucht zwischen dem Zeitintervall 13:30 und 14:30 sehr minimal Energie, jedoch vor 13:30 bzw. nach 14:30 viel Energie. Der Kühlschrank wiederrum hat einen durchgehend kontinuierlichen Energieverbrauch. Die Lastprofile dienen dem Nutzer als Grundlage für die Analyse seines Energieverbrauchs, anhand dieser Daten kann er versuchen seinen Stromverbrauch zu optimieren. Der Verbraucher sieht nicht nur die Grundlast, sondern den Verbrauch der einzelnen Geräte im Vergleich zum Gesamtverbrauch. Hierdurch kann er besser entscheiden, ob er einzelne Geräte zu bestimmten Uhrzeiten zu günstigeren Tarifen aktiviert oder sogar in Erwägung zieht einzelne Geräte durch Neugeräte zu ersetzen.[84]

Abb. 14: Intelligente Smart Grid Infrastruktur Quelle: European Commission
Abb. 14: Intelligente Smart Grid Infrastruktur Quelle: European Commission

Aber auch der Smart Meter soll in seiner Technologie weiterentwickelt werden und den Weg in eine noch modernere Technologie frei machen. Der sogenannte Smart Meter soll der Vorreiter für eine weitere Technologie sein, dem „Smart Grid“. Es ist eine intelligente Infrastruktur, die auf Netzebene fungiert. Die Grafik zeigt wie eine solche Infrastruktur aussehen könnte.

Der Smart Grid soll dem Nutzer die Möglichkeit eröffnen, „leistungsstarke Haushaltsgeräte lastabhängig zu steuern – gewaschen wird dann nur noch, wenn (zu) viel Strom verfügbar ist“.[85] Der Vorteil für den Nutzer: er muss die Geräte nicht mehr selber interaktiv steuern, sondern durch das „intelligente Stromnetz“[86] „automatisiert entsprechend vorgegebenen Präferenzen“[87] gesteuert werden. Das System rechnet in diesem Falle aus, wann ein Gerät am günstigsten zu welchem Tarif aktiviert wird, damit der Nutzer bares Geld sparen kann. In diesem intelligenten Stromnetz werden auch Faktoren wie Solarstrom oder andere Energiequellen bei der Systemanalyse berücksichtigt. Das Smart Grid Konzept ist besonders für Industrie, Netzbertreiber und Hersteller von großem Fortschritt und es wird darauf gesetzt von dem klassischen zentralen Stromnetz abzurücken und ein dezentrales bzw. verteiltes Stromnetz aufzubauen.[88]

3.3.2 Risiken

Im dem vorangegangenen Kapitel haben wir uns über das Nutzen durch den Einsatz von Smart Metering auseinandergesetzt. Das Erstellen von detaillierten Lastprofilen haben sich für den Nutzer selbst als positiv erwiesen, da er diese Daten als Grundlage für eine Optimierung seines Energieverbrauches nehmen kann. Jedoch verbergen sich hinter diesen Lastprofilen noch andere Risiken, welche der Nutzer selbst gar nicht mitbekommt. Es sind Unmengen von Daten, die über eine nicht begrenze Zeit aufgezeichnet werden. Das eigentliche Risiko ist nicht das lokale Speichern der aufgezeichneten Daten, sondern das Weiterleiten der Daten an die Energieversorgungsunternehmen. Die EVU hätten die Möglichkeit eine sehr große Datenbank zu jedem verbraucher anzulegen und diese mit aktuellen Daten zu befüllen. Man kann sich ausdenken, wie groß die Datenmenge ist, wenn man bedenkt, dass diese Aufzeichnung und Abspeicherung für jeden Verbraucher getätigt werden, welcher einen Smart Meter im Einsatz hat.Es ist zu befürchten, „dass sich damit Rückschlüsse auf Lebensgewohnheiten und persönliche Verhältnisse der Haushaltsmitglieder ziehen lassen“.[89] Die unten dargestellte Grafik zeigt, wie ein solches Lastprofil aussehen könnte. Es ist zwar nur eine Grafik die eine Aufzeichnung des Energieverbrauchs für einen Tag enthält, jedoch ist es schon erstaunlich, welche persönliche Daten aus einer solchem Grafik ziehen lassen, denn diese geben die private Lebensgewohnheit eines Nutzers preis.

Abb. 15: Lastprofil eines Verbrauchers Quelle: Elias Leake Quinn, Smart Metering & Privacy
Abb. 15: Lastprofil eines Verbrauchers Quelle: Elias Leake Quinn, Smart Metering & Privacy


Anhand dieser Daten, wäre es möglich verschiedenes über den Verbraucher herauszufinden:

  • Um welche zeit ein Verbraucher zu Bett geht.
  • Um welche Uhrzeit ein Verbraucher morgens aufsteht und sich im Badezimmer aufhält.
  • Um welche Uhrzeit der Verbraucher Kaffee aufsetzt und frühstückt oder Mittagessen zubereitet.
  • Um welche Uhrzeit der Verbraucher die Wäsche wäscht.
  • Um welche Uhrzeit der Verbraucher seine Wohnung verlässt.
  • Um welche Uhrzeit der Verbraucher seine Wohnung wieder betritt.
  • Wie viel Zeit er mit Fernsehen verbringt.


Und noch viele andere intime Informationen könnten ausgewertet werden. Desweiteren besteht sogar die Gefahr, dass Kriminelle diese Daten abfangen könnten, falls die Übertragungstechnik nicht sicher genug ist und somit Kriminelle eventuelle Diebstähle planen könnten. Eine weitere Gefahr ist, dass Hacker sich Zugang zu den Smart Meter Geräten gewähren können und die Energieverbrauchstände manipulilieren könnten. Wenn die Daten über einen längeren Zeitraum gesammelt werden, kann man leicht herausfinden, zu welcher Zeit eine Person regelmäßig ausser Haus ist oder sogar in Urlaub und diesen Zeitpunkt ausnutzen und einbrechen. Hinzu kommt die Möglichkeit, dass jeder Verbraucher von dem EVU genau identifiziert werden kann und immer mehr Daten zu seinem Profil hinzukommen, so dass man ein immer genaueres Bild eines Nutzers erhält. Die Privatsphäre eines Nutzers ist somit nicht mehr gewährleistet. Aber nicht für externe Unternehmen sind die persönlichen Daten eines Verbrauchers interessant, sonder auch für Behörden. So dürfte diese neue Technologie auch bei "Strafverfolgungsbehörden Begehrlichkeiten wecken" [90][91][92]

Man sieht, dass schon beim Smart Metering viele Bedenken existieren. Wenn man sich vor Augen führt, dass Smart Metering nur eine Vorstufe des komplexen Systems ist, das sogenannte "Smart Grid", eine intelligente und komplexe Infrastruktur, wo Haushalte, EVU, Energienetzwerke und Industrie miteinander verkoppelt sind, kann man sich ausdenken, welche Risiken und Bedenken noch auf die Verbraucher hinzukommen werden. Denn mit Sicherheit wird die ganze Thematik noch komplexer und undurchsichtiger für einen normalen Endverbraucher.

3.3.3 Sicherheit

Für den Verbraucher ist es wichtig, dass seine persönlichen und intimen Daten nicht nach aussen gelangen. Wenn Daten nach aussen geleitet werden müssen, ist es wichtig, dass diese anonymisiert erfolgen, damit man keine Rückschlüsse auf bestimmte Personen schliessen kann. Die Praxis jedoch zeigt, dass eine solche Anonymisierung-Technologie nicht unbedingt sicher und ausgereift ist. So gelang es z.B. zwei Personen (Alessandro Acquisti und Ralph Gross), "die Sozialversicherungsnummer aus öffentlich verfügbaren Daten zu bestimmen" [93] Es ist also möglich eine "De-Anonymisierung" durchzuführen. Gründe hierfür sind unter anderem, dass die Anforderungen für "die Verarbeitung und Speicherung anonymisierter Daten" [94] zu gering sind. Es gibt derzeit Projekte, die freie Softwarelösungen entwickeln, welches verhindert soll, dass persönliche Daten zu EVU bzw. zu unberechtigten übertragen werden, also die Daten nicht die eigene Hoheit verlassen. Ein solches Projekt ist "Flukso", welches von dem Belgier Bart van der Meerssche iniziiert wurde. Der intelligente Stromzähler leitet in diesem Falle die Energieverbrauchsdaten an die Webseite flukso.net weiter und kann dort von dem Verbraucher ausgewertet werden. Ein anderen Projekt "volkszähler.org", welches von Klaus J. Müller iniziiert wurde, hat das Ziel, selbstständig einen Smart Meter zu entwickeln. Das Gerät wird von einem Fachmann eingebaut und konfiguriert. Im Gegensatz zu dem "Flukso-Projekt", sollen die Daten nicht nach aussen übertragen , sondern intern auf einem eigenen Server abgelegt werden. Eine entsprechende Software soll es ermöglichen, die Daten in die Datenbank auf dem Server zu schreiben. Anhand eines Webbrowsers soll der Verbraucher die Möglichkeit haben, auf die Datenbank zuzugreifen und Auswertungen bzw. Analysen durchzuführen. Der Verbraucher hat hier die Hoheit über seine eignenen Daten und braucht keine Bedenken haben, dass seine Daten nach Aussen gelangen.[95]

Das Thema Sicherheit kann man jedoch nicht nur auf Datenschutzbedenken begrenzen. Smart Metering ist nicht nur ein Fortschritt im Bereich Energieoptimierung, sondern bietet auch Möglichkeiten, die persönliche Sicherheit der Verbraucher zu erhöhen, welches in Zukunft immer mehr an Bedeutung zunehmen wird. Warum es in Zukunft an Bedeutung zugewinnen wird, zeigt uns die Grafik "Alterstruktur Deutschland"[96] vom Bundesamt für Statistik.
Abb. 16: Altersstruktur Deutschland Quelle: Statistisches Bundesamt 2009
Abb. 16: Altersstruktur Deutschland Quelle: Statistisches Bundesamt 2009
Es zeigt wie sich die Alterstruktur von 2010 auf 2030 ändern wird. Es zeigt, dass im Jahre 2010 der Großteil der Bevölkerung zwischem 40 bis 50 Jahre alt sind, während es im Jahre 2030 der Großteil der Bevölkerung zwischen 60 und 70 Jahre alt sind. Diese Entwicklung ist für Smart Metering nicht gang unwichtig. Mit steigendem Alter erhöht sich auch die Wahrscheinlichkeit, dass Menschen an "mangeldem Kurzzeitgedächtnis (oder) Altersdemenz"[97] leiden. Ein mögliches Szenario wäre: Eine alterdemenze Person vergisst den Elektroherd abzustellen und verlässt die Wohnung oder geht zu Bett. Wenn hierdurch ein Unfall passiert und das ganze Haus oder Wohnung anfängt zu brennen, können wirtschaftlicher Totalschaden oder Lebensgefahr der Person mögliche Folgen sein. Wenn jedoch eine Technologie wie Smart Metering in der Wohnung verbaut ist, welches den Verbraucher über die Schnittstellen informiert, falls Unregelmäßigkeiten im häuslichen Stromnetz bemerkbar sind oder Risiken durch Geräte bestehen, weil diese ungewollt aktiviert sind oder nicht abgeschaltet wurden, könnten so häusliche Unfälle vermieden werden. Der Smart Meter könnte dies sogar "automatisiert mit vorhandenen Richtwerten abgleichen und Verbrauchsanomalien zeitnah feststellen"[98] und dementsprechend selbstständig handeln. Smart Metering wäre also in diesem Fall ein Mehrwert für ältere Menschen.[99][100]

3.3.4 Auswirkung

Da die Privatsphäre bzw. die intimen Daten eines Verbrauchers durch den Einsatz der Smart Meter Technologie nicht gewährleistet ist, besteht theoretisch die Möglichkeit, dass die persönlichen Daten eines Verbrauchers in Form von Lastprofilen zu illegalen Zwecken genutzt werden könnten, ohne den Verbraucher zu informieren. Die Energiekonzerne bzw. andere Parteien könnten diese Daten auf dem Markt weitergeben, um zusätzlich hiermit Profit zu erwirtschaften. Viele Unternehmen in der Wirtschaft bezahlen sehr viel Geld, um an solche Daten zu gelangen. Diese Daten werden von den Unternehmen wiederrum für eigene Werbezwecke analysiert und verwendet. Es sind sensible Daten, die viele Informationen über eine Person beinhalten. Wenn ein Unternehmen weiß, wie sich ein Verbraucher verhält und was seine Interessen sind, kann es dieses wiederrum besser einordnen und dementsprechende Werbekampagnen starten. Ein mögliches Szenario könnte folgendes sein: Ein Hersteller von Kühlschränken, könnte die Verbrauchsdaten eines Kühlschrankes eines Verbrauchers auswerten, um festzustellen, ob das Gerät defekt ist und der Verbraucher eventuell bald ein neues braucht. Die Vertriebsabteilung des Unternehmens könnte dem Verbraucher zeitnah ein Angebot für ein neues Gerät erstellen. Dieses Szenario könnte geschehen, obwohl der Verbraucher hierüber nicht informiert ist. Dies ist nur eins von vielen Beispielen, wie die Daten ausgenutzt werden könnten. Somit besteht die Gefahr eines gläsernen Verbrauchers bzw. eines gläsernen Bürgers und der Verbraucher selbst hat selbst keinen Einfluss, ob und wie die persönlichen Daten weitergeleitet werden. Desweiteren haben Energiekonzerne bzw. der Staat die Möglichkeit den Verbraucher bzw. den Bürger zu kontrollieren, da es keine klaren Gesetze vorhanden sind. Oder wie bereits erläutert, könnten Kriminelle die Daten einer Person abfangen, solange die Übertragungstechnik nicht 100% sicher ist. Es ist also notwendig, die Übertragungstechnik selbst immer auf aktuellen Stand zu halten und ständig zu verbessern. Die Verantwortung für die Gewährleistung der sicheren Datenübertragung muss das EVU tragen.

Eine wesentliche Auswirkung ist, dass die Verbraucher dem ganzen Smart Metering System immer mehr misstrauen. Ein wesentlicher Grund hierfür ist die fehlende Aufklärung der Verbraucher. Weder durch den Gesetzgeber, noch durch die Energieversorger gibt es eine einheitliche Informationrichtlinie, wie und welche Informationen für den Verbraucher wichtig sind. Vielen Verbrauchern ist nicht mal bewusst, was hinter einer solchen Technogie steckt und was alles and Daten über einen selbst herausgehen. Desweiteren ist dem Verbraucher auch nicht bewusst, welche Rechte er hat und welche Forderungen er anfordern darf. Viele stimmen dem Einbau eines solchen Gerätes zu, weil sie davon ausgehen, dass dies eine Voraussetzung ist, um Energie einzusparen und günstigere Tarife zu benutzen und ignorieren das „Kleingedruckte“. Denn in erster Linie wollen Verbraucher Geld sparen und sobald das möglich ist, werden andere Dinge schnell vergessen.[101][102][103]

4 Forderungen und Möglichkeiten an verschiedenen Adressaten

4.1 Forderungen an den Staat

Es wurden einige Problematiken erläutert an denen der Staat noch Besserungen durchführen muss. Die Übertragungen der Daten des Smart Meters müssen in einem standardisierten Format erfolgen. Die noch fehlenden Standards bei der Kommunikation zwischen den Schnittstellen und Datenprotokolle müsste schnellstmöglich eingeführt werden. Ohne diese Normen ist eine Umsetzung zu kostenaufwendig und enthält zu große Sicherheitslücken. [104](Dr. Maik Hollmann, c.con management consulting gmbh, Februar 2009) Die Europäische Kommission hat einen Antrag auf die Normung für die intelligenten Zähler eingereicht, um eine Kompatibilität der Zähler für Strom, Wasser, Gas und Wärme zu garantieren. Die Aussage eines Experten zu dem folgenden Thema lautet: „Die Anforderungen an den technischen Datenschutz und die IT-Sicherheit seien durch "verbindliche Standards festzuschreiben, die der Sensitivität der Daten und den zu erwartenden Missbrauchsrisiken Rechnung tragen". Für das Gesamtsystem sei ein "integriertes Datenschutz- und Sicherheitsmanagementsystem" aufzubauen.“ [105] In Deutschland gibt es weit mehr als 600 Energieversorger und Netzbetreiber. Hier muss der Staat durch einheitlich geprüfte Richtlinien die Verbraucher vor Datenmissbrauch schützen. Der Endverbraucher muss die Möglichkeit haben zu sehen, inwiefern seine Daten verwendet werden und an wen diese intimen Daten weitergegeben werden. Datenschutz darf nicht an zweiter oder dritter Stelle stehen, weil es sonst keine andere Möglichkeit gibt Energie einzusparen. Nach den EU Richtlinien Artikel 13 Abs.1 müssen alle Mitgliedstaaten gewährleisten, dass die installierten Zähler bei den Verbrauchern den genauen Verbrauch und die tatsächliche Nutzungszeit darstellen und laut Abs. 2 eine Abrechnung erstellt wird, die den tatsächlichen Energieverbrauch leicht und verständlich mit allen nötigen Informationen darstellt. (Smart Metering: Technologische, wirtschaftliche und juristische Aspekte des Smart Metering, S. 9) „Gesetzliche Regelungen für die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung der durch digitale Zähler erhobenen Verbrauchsinformationen" [106] müssen dafür sorgen, dass die Privatsphäre der Betroffenen geschützt wird und das Persönlichkeitsrecht nicht verletzt wird. Wie im vorherigen Absatz kurz erwähnt, muss sichergestellt sein, dass die Verbrauchswerte die über einen Smart Meter erfasst werden, nur die für eine Abrechnung notwendigen Daten entnommen werden müssen und nicht anderweitig ohne Zustimmung des Endverbrauchers benutzt werden. Desweiteren sollte der Datenschutz und die Sicherheit der Privatsphäre eines Verbrauchers immer im Vordergrund stehen, quasi als Voraussetzung. In den nächsten Jahren ist die Technologie des Smart Meterings soweit, dass die digitalen Zähler in Form von Smart Grids auf dem Markt kommen. Daher ist es ratsam die Datenschutzbedingungen schnellstmöglich zu erfüllen, um die weitere Entwicklung der Smart Grid Technologie, sicher umsetzen zu können. [107]


Die Verschlüsselungstechniken müssen auch gewährleisten, dass auch anonymisierte bzw. pseudonymisierte Datenübermittlung möglich gemacht werden um nur die nötigsten Daten daraus zu entnehmen. Wenn keine Anonymisierung gemacht wird, könnten die Daten für illegale Zwecke analysiert und verwendet werden. Diese Technik kann aber auch nur praktisch eingesetzt werden, wenn die Datenübermittlung nach der Vorgabe des Bundesdatenschutzes ausgeführt wird. Durch diese Verschlüsselungstechnikhat der Netzbetreiber die Möglichkeit, durch die Zählernummer die Vebraucherdaten zu ermitteln, um eine Abrechnung zu erstellen.

Abb. 17: Verschlüsselungsverfahren Quelle: Bittner+Krull Softwaresysteme GmbH


Durch die intensive Einbringung der IT-Systeme für die Intelligenten Zähler, ist auch die Industrie gezwungen Richtlinien einzuhalten. Für die Hersteller der Smart Metering Geräte müssen Regelungen festgelegt werden, welche bei der Entwicklug und Herstellung die aktuellsten Verschlüsselungstechniken und Sicherheitsrichtlinien beinhalten. Nur hierdurch ist der unberechtigte Zugriff auf persönliche Daten durch Unbefugte gewährleistet. Obwohl in Deutschland die Anforderungen an Datenschutz stets höher gesetzt werden, sind immer noch Lücken vorhanden. Das deutsche Unternehmen Siemens, welches auch weltweit seine Produkte vertreibt, ist bekannt für seine ständige Weiterentwicklung seiner Produkte und Techniken. Diese Entwicklungen werden auf Basis der staatlichen Richtlinien durchgeführt. Das zeigt, dass staatliche Richtlinien für die Industrie wichtig sind. Das Unternehmen Siemens muss als Vorzeigebeispiel für die Gewährleistung der staatlichen Vorgaben bezüglich des Datenschutzes, auch für alle anderen Unternehmen gelten. Da Siemens auch Smart Metering Geräte entwickelt und vertreibt, ist es wichtig, dass der Staat entsprechende Richtlinien für die intelligenten Zählern einführt, damit das Unternehmen gezwungen ist, die Richtlinien zu gewährleisten. Es ist davon auszugehen, dass ein Unternehmen wie Siemens alles dafür tun wird, diese Richtlinien einzuhalten.

[108]

4.2 Forderungen an die Privatwirtschaft

Aus der Problematik bzgl. des Datenschutzes und der Kostenfrage im Management sowie der Verallgemeinerung der Datenformate eines EVUs ist es wichtig, Forderungen an die Privatwirtschaft zu stellen. Die erläuterten Probleme in der Privatwirtschaft, wie z.B. die Frage nach der Kostensteigung beim Ausbau neuer und spezieller IT-Maßnahmen sowie der Konflikt zur Speicherung und Verwendung der persönlichen Daten der Endkunden, sind noch nicht geklärt. Deshalb sind die Anforderungen an die Privatwirtschaft, die realisiert werden müssen, aus dem Blickwinkel der Informationssicherheit von großer Bedeutung. Damit die Auswirkungen mit der Erstellung von Verhaltensprofile minimiert werden können, müssen die EVU neue Systemarchitekturen für die Datensicherheit und den Datenschutz rund um den Endkunden anbieten und einführen.

Die Privatwirtschaft bzw. Energiewirtschaft und die einzelnen zuständigen Energielieferantenunternehmen müssen hinsichtlich der datenschutzrechtlichen Rahmenbedingungen noch einige aktuelle Technologien zum Smart Metering verbessern und weiterentwickeln. So sind beispielsweise mittels "Einsatz von Verschlüsselungs- und Signaturtechnik" schutzrechtliche Maßnahmen für die persönlichen Informationen und "abrechnungsrelevanten Daten" des Endkunden zu gewährleisten. Die Absicherung von verbrauchten Energiequellen, reduzierenden Energiestellen und Einspeisungen im Haushalt müssen über die elektronischen Geräte und dienstleistenden Softwareprogramme von der EVU erfordert werden.


Im folgenden Bild ist der Kommunikationsweg der Daten eines Smart Meters in einer angeschlossenen Anwendung zwischen Endkunden und Verbraucher dargestellt. Der sogenannte MUC (Multi Utility Communication), der aktuell als Standardsystem zur maschinellen Erfassung der Messdaten bei den Endkunden aufgebaut ist, steht in Interaktion mit dem Anwendungsserver der Energieversorger. Im dargestellten Bild ist die Übertragung von MUC Systemen mit einem Modem zum Verbundserver durch eine blaue Linie erkenntlich gemacht. Es dient als Schnittstellenmodem zur Übertragung der Datenmengen von einem Punkt zum anderen Punkt. Allerdings wird es von Datenschützern, vielen Geschäftsleuten und Unternehmen wie beispielsweise die TTS (Trusted Technologies and Solutions GmbH) als ein "schwieriges Unterfangen"[109] bezeichnet. Es besitzt nicht einmal eine Software, die die "komplexen kryptografischen Operationen, wie sie für die Ver- und Entschlüsselung von sicheren Kommunikationsvorgängen"[110] unvermeidlich und zwingend sind, bewältigt. Die "Zähldatenermittlung und Zählerfernauslesung"[111] stehen über offene Netze in Kommunikation mit einem Datenbankserver, die im Bild sichtbar rot eingekreist ist.[112]
Abb. 18: Kommunikationsvorgänge und Datenhaltung im Energiesektor, Quelle: Fachthema NP
Abb. 18: Kommunikationsvorgänge und Datenhaltung im Energiesektor, Quelle: Fachthema NP


Dieser Datenbankserver ist im Kommunikationsvorgang der Energiesektor für das Speichern der Daten zuständig. Die Menge von Dateninformationen, die über eine lange Zeitspanne von Zeit zu Zeit gehalten, gesammelt, sortiert und analysiert werden, sind im Intranet-System des Energieversorgers anschließend für den weiteren freien Handel freigestellt. Hier kommt der hauptsächliche Teil des ganzen Problems, der von Datenschützern kritisch betrachtet wird, sodass sie mehr Datenschutz fordern. Der Energieversorger bzw. der Marktteilnehmer A kann die angesammelten Daten über verschiedene datentechnische Kommunikationswege wie z.B. über das Web und über wirtschaftlich-orientierten Emailverkehr weiterleiten. Spezielle Datenaustauschserver könnten dem Marktteilnehmer A mit dem Marktteilnehmer B verbinden und den Datenaustauschservice unterstützen. Die freie Marktkommunikation, die zu der Sammlung und dem Weiterverkauf von persönlichen Daten dient, ist daher den Datenschützer ein Dorn in Auge. Deshalb sind auch die Forderungen an den Privatsektor der Energiewirtschaft bzgl. der Gewährleistung der persönlichen Daten der Endkunden enorm wichtig. Die Einführung und Entwicklung des Smart Meters kann nur erfolgreich werden, wenn das Datenschutzproblem gelöst wird. Da der Vorgang der Datenaustauschbörse im Intranet-Service des Energiesektors passiert, ist hier der Verantwortliche eindeutig der Energieversorger. Datenschützer fordern von Energieversorgern im Punkto Smart Meter mehr Sicherheitsmaßnahme, die eine überzeugende und aufschlussreiche datenschutzrechtliche IT-Struktur zum Gegenstand haben.

  • MUC - Multi Utility Communication - Standard zur automatisierten Messdatenerfassung bei Privatkunden
  • PLC - Power Line Communication (auch PDSL) - Daten aus der Steckdose
  • DMZ - Demilitarized Zone - Computernetz mit sicherheitstechnisch kontrollierten Zugriffsmöglichkeiten auf angeschlossene Server
  • ISDN - Integrated Services Digital Network - digitales Telekommunikationsnetz
  • DSL - Digital Subscriber Linie - digitaler Teilnehmeranschluss


Solche IT-Sicherheitsstrukturen könnten der Effizienz und Leistungsfähigkeit nützlich sein. Wichtig ist hierbei, dass die Messstellenbetreiber sich nicht nur auf die redundante Netzwerkverbindung zwischen Verbraucher und Endkunde konzentrieren, sondern durch ein "aktives Informationssicherheitsmanagementsystem (ISMS)"[113] die Systemarchitektur geschützt und gewartet werden. Die Aufgaben des ISMS bestehen darin, dass die Trennung der "IT-Netze der einzelnen Kommunikationspartner"[114] gewährleistet wird sowie einsatzfähige Systeme, die zentral oder dezentral gesteuert werden, durch verschlüsselte Kommunikationswege bewacht und geschützt werden. Es müssen "Sicherheitsstandards"[115] mit "Zugangs- und Zugriffsberechtigungen"[116] eingeplant und aktualisiert werden. Bevor eine Kommunikation stattfindet bedarf es an Genehmigung der jeweiligen Partner. Zudem müssen die jeweiligen Partner rechtzeitig Vorsorge für eine gegenwärtige "Data Leakage Prevention" treffen.[117]


Die in der Praxis fehlenden IT-unterstützenden Maßnahmen für eine sichere Infrastruktur müssen von den EVU sowie den Herstellern von Smart Metern gefördert werden. Der Ausbau dieser informationstechnologischen Rahmenbedingungen könnte nicht nur mögliche Probleme bei der Datensicherheit und somit Datenschutz lösen, sondern würde auch das Produkt Smart Meter für den Kunden interessanter machen.

Hierbei ist vor allem neben all den genannten wichtigen Aspekten für eine erfolgreiche Umsetzung des Smart Meters auch noch die Privatwirtschaft gefordert, damit eine "bedarfsgerechte Optimierung der Energieerzeugung und -nutzung"[118] realisiert werden kann. Diesen Prozess benötigt es, weil der Smart Meter, in Zeiten von zu hohen CO-2 Ausstößen und klimarändernden Verhältnissen, als Pionier für eine umweltfreundlichere und ökologische Energiewirtschaft in der Zukunft gelten kann. Der umweltschonende Vorteil dieses Messgeräts muss eine zentrale Rolle spielen, da die Energie mit Smart Meter effizienter und effektiver genutzt werden kann, im weiteren Sinne im Zusammenhang mit intelligenten Stromnetzwerke wie Smart Grid.[119]

4.3 Möglichkeiten für den Endverbrauchers

Der Verbraucher ist in erster Linie ein Kunde und jeder Kunde sollte in seinen persönlichen Angelegenheiten mit entscheiden können. Wie es sich herausstellt ist die momentane Situation der Smart Meter Technologie aus der datenschutztechnischen Perspektive mehr als verbesserungswürdig. Es gibt keine klaren Regeln bzw. Gesetze durch den Staat. Da es keine klaren Gesetze gibt, behandeln auch die Energieversorger das Thema mit weniger Sorgfalt. Der Verbraucher ist sehr an einer Optimierung seines Energieverbrauchs interessiert, da er dadurch bares Geld einsparen kann. Mit dem klassischen Stromzähler ist es leider nicht möglich, detaillierte Verbrauchserfassungen durchzuführen, um Analysen und Energieverbrauchsprofile zu erstellen. Die EVU bzw. Messstellenbetreiber bieten den Kunden die Technologie des intelligenten Stromzählers bzw. des Smart Meters an, ohne ihn richtig aufzuklären. Vielmehr werden die Kostensparnisse durch Einsatz des Smart Meters in den Vordergrund gestellt. Die Thematik „Datenschutz“ wird in den Hintergrund geschoben, eventuell als „Kleingedrucktes“, wobei dieses Thema enorm wichtig ist. Dem Verbraucher werden auch keine Alternativen angeboten und die derzeitige Smart Metering Technologie als einzige Möglichkeit dargestellt, so dass dem Verbraucher nichts anderes übrig, als dieses Angebot anzunehmen. Die EVU haben nicht nur die Aufgabe, den Verbraucher über den Datenschutz bezüglich des Smart Meters aufzuklären, sondern sollte dem Verbraucher auch Alternativen anbieten. Wenn die EVU nicht bereits sind freiwillig diese Probleme anzugehen, muss der Staat Maßnahmen ergreifen, um die Versorger dazu zu zwingen. Der Staat ist zudem für die gesetzliche Gewährleistung des Datenschutzes verantwortlich. Es ist also wichtig, dass der Verbraucher dem Einsatz des Smart Meters nur zustimmt, wenn er richtig informiert ist und freiwillig handelt und nicht aus Druck, flexibel zu sein. Der Verbraucher sollte auch die Möglichkeit haben zu entscheiden, was mit seinen Daten passiert, daher sollten EVU dem Verbraucher Alternativen anbieten, wie in dem Pilotprojekten "volkszähler.org" oder „Flukso„, wo Verbraucherdaten nicht nach außen transportiert werden, sondern beim Kunden bleiben. Es ist wichtig, dass der Kunde die Souveränität über seine eigenen Daten hat. Es ist zudem nicht begründet, warum alle Energieverbrauchsdaten an die EVU weitergeleitet werden müssen. In Zeiten wo der klassische Stromzähler im Einsatz war, waren diese Daten auch nicht notwendig für die EVU. Daher ist es auch wichtig, dass die EVU zusammen mit den Smart Meter Herstellern eine Lösung erarbeiten, welches im Sinne des VErbrauchers ist und welches nur die Daten an die EVU weiterleitet, welche auch für die Abrechnung notwendig sind. Wenn der EVU dennoch noch mehr Daten von dem Kunden haben will, muss er erklären, zu welchem Zweck dieses benötigt wird. Desweiteren ist es wichtig, dass die EVU dem Verbraucher mehr Tarife anbieten. Derzeit sind noch wenig Tarife verfügbar, welche den Verbrauchern ermöglichen sollen seinen Energieverbrauch zu optimieren und flexibel zu handeln. Der Einsatz eines Smart Meters hätten dann für einen Verbraucher nicht sehr viel Sinn, wenn er nur seine Energieverbrauchsdaten analysieren kann, aber diese nicht durch flexible und günstige Tarife optimieren kann.

5 Fazit

Allgemein gibt Grundgesetze für den Datenschutz durch den Gesetztgeber, welche im Bundesdatenschutzgesetz verankert sind. Diese datenschutzrechtlichen Rahmenbedingungen dienen dem Schutz der Privatsphäre von Bürgern. Hiermit soll die individuelle und informationelle Selbstbestimmung jedes Einzelnen gewährleistet werden. Die Einführung neuer Technologien, wie das Smart Metering, erfordern neue konkrete Datenschutzgesetze. Die zurzeit vorhandenen Bundesdatenschutzgesetzbuch sind veraltet und zu grob, um es auf neue Technoligien anwenden zu können. Es gibt also Lücken im Datenschutzgesetz, welche dringend überarbeitet werden müssen. Desweiteren ist es notwendig, dass der Staat als Verantwortlicher, sich mehr auf Sicherheit und Schutz der Datenübertragung fokussieren muss. Laut der Europäischen Kommision gibt es bereits Überlegungen eine EU-weite Standardisierung zur Datenübertragung und Datenverschlüsselung einzuführen, da momentan noch keine existieren. Dies führt dazu, dass der praktische Einsatz des Smart Meters als bedenklich gilt. Daher sind auch die EVU nicht dazu angehalten sich ausführlich mit der Thematik auseinanderzusetzen. Vielmehr wird die Effiziens und Optimierung des Energieverbrauchs in den Vordergrund gestellt. Es gibt die zwar die Bereitschaft der Gerätehersteller mehr Ressourcen in die Sicherheit der Geräte zu investieren, jedoch ist dies für die EVU mit hohen Kosten verbunden. Die EVU sind eher am Profit durch die Neuentwicklungen interessiert und vernachlässigen auch wegen den hohen Kosten die IT-Sicherheit, welches eine komplizierte Infrastuktur voraussetzt. Deshalb ist es wichtig, dass die Anforderungen an die Privatwirtschaft bzw. EVU bezüglich der Datenschutz und Datensicherheit in neuen Technologien, wie dem Smart Meter, gestellt und realisiert werden müssen. Solange der Konflikt zur Speicherung und Verwendung der Verbrauchsdaten der Endkunden noch nicht geklärt ist, wird sich die Nachfrage nach dem intelligenten Stromzählers besonders erhöhen. Für den Verbraucher ist es wichtig, dass er dem Einsatz eines Smart Meters nicht nur zustimmt, um seinen Energieverbrauch zu optimieren und dadurch Geld einzusparen. Es ist wichtig, dass all die Bedenken des Verbrauchers geklärt werden, was mit seinen Daten passiert. Es fehlt nicht nur an Infromationen duch die EVU über die neuen Technologien, sondern vielmehr auch die Informationen zum Datenschutz. Wenn ein Verbraucher für einen Smart Meter entscheidet, muss auch sichergestellt sein, dass er infomiert ist und auch das Kleingedruckte verstanden hat und nicht durch die Preiskonstruktion genötigt wird, den neuen Zähler einzubauen. Der Staat und die EVU müssen dem Verbraucher die Sicherheit geben, dass die persönlichen Verbrauchsdaten nicht nach außen gehen. Momentan werden die gespeicherten Daten an die EVU weitergeleitet. Es ist also nicht geklärt, was genau mit den Daten passiert, da beim klassischen Zähler auch nur die Gesamtverbrauchszahl ausgerecicht hat für die Erstellung einer Abrechnung. Im schlimmsten Falle können die EVU die privaten Verbrauchsdaten in die Wirtschaft weiterverkaufen, da es in der Wirtschaft viele Unternehmen gibt, welche für die Daten viel Geld bezahlen. Wenn ist also notwendig, dass der Verbraucher die Hoheit über seine Daten hat. Nur er selbst muss die Möglichkeit haben, die Verbrauchsdaten als Grundlage für die Energieoptimierung zu verwenden. Wenn ein EVU für einen Kunden eine Energieoptimierung durchführen will, muss dieser beim Kunden eine Zustimmung einholen. Nur so ist es sichergestellt, dass die Verbrauchsdaten auch beim Verbraucher bleiben. Um Akzeptanz der Verbraucher wird also von dem Datenschutz und Datensicherheit abhängen. Die EVU werden mehr Wert auf Datenschutz und Datensicherheit legen müssen, um ihre Investitionen zu schützen. Desweiteren ergibt sich hieraus für die Gerätehersteller ein Wettbewerb Lösungen hierfür bereitzustellen. Abschliessend kann man sagen, dass Smart Metering viele Vorteile für alle beihalten, jedoch in Zukunft mehr an Datenschutz und Datensicherheit weiterentwickelt werden, gesetzlich wie auch technisch.

6 Abkürzungsverzeichnis

DV-AnlagenDatenverarbeitungsanlagen
BDSGBundesdatenschutzgesetz
BRDBundesrepublik Deutschland
BVerfGBundesverfassungsgericht
EnWGEnergiewirtschaftsgesetz
EVUEnergieversorgungsunternehmen
GSMGlobal System for Mobile Communications
GPRSGeneral Packet Radio Service
GPRSEnergieversorgungsunternehmen
DSLDigital Subscriber Line
ISMSInformation Security Management System
ITInformationstechnologie
kWh/aKilowattstunde pro Jahr
ZfEZeitschrift für Energiewirtschaft
NP FachthemaNationale Privileg Fachthema
MUCMulti Utility Communication
TTSTrusted Technologies and Solutions
USAUnited States of America

7 Abbildungsverzeichnis

Abbildungs-Nr.: Beschreibung: Quelle:
1 Smart Meter Gerät KNX Website
2 Anzeige Monatsverbrauch Fuldaer Zeitung
3 AMM System Frauenhofer Institut
4 Schematische Darstellung des Smart Metering Konzepts Systemhaus WG
5 Volkszählungsurteil 1983 Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH
6 Verfügbarkeit Smart Metering in Deutschland Google Bilder
7 Entwicklung und Einflussfaktoren in Deutschland Fraunhofer-Institut
8 In den kommenden drei Jahren wollen rund 60 Prozent der Versorgerin das Smart Metering investieren Steria Mummert Consulting, F.A.Z.-Institut
9 Weniger Unternehmen wollen in den Aus- und Aufbau des Stromnetzes investieren Steria Mummert Consulting, F.A.Z.-Institut
10 Das Profil eines neuen und eines alten Kühlschranks Quellen: Bild aus flukso.net
11 Lastprofil Backofen DuD Datenschutz und Datensicherheit
12 Lastprofil Spühlmaschine DuD Datenschutz und Datensicherheit
13 Lastprofil Kühlschrank DuD Datenschutz und Datensicherheit
14 Intelligente Smart Grid Infrastruktur European Commission
15 Lastprofil eines Verbrauchers Elias Leake Quinn, Smart Metering & Privacy
16 Altersstruktur Deutschland Statistisches Bundesamt 2009
17 Verschlüsselungsverfahren Bittner+Krull Softwaresysteme GmbH
18 Kommunikationsvorgänge und Datenhaltung im Energiesektor Fachthema NP

8 Tabellenverzeichnis

9 Symbolverzeichnis

10 Fußnoten

  1. Vgl. Stefan Krempl(2010)
  2. Vgl. Deutsche Energie-Agentur GmbH (2009)
  3. Vgl.Mathias Hähner (2008-2010)
  4. Vgl.Informationsportal KWK (2007)
  5. Vgl.TopTarif Internet GmbH (2010)
  6. Vgl.Econitor GmbH (2010)
  7. Vgl.Dirk Fox (2010)
  8. Vgl. Tyczka Totalgaz GmbH (2009)
  9. Vgl.Dirk Fox (2010)
  10. Vgl. Bernd Reder
  11. Vgl. ZEIT ONLINE (2009)
  12. Vgl. Rolf Conrads, Oliver Marquardt (2010)
  13. Vgl. ITwissen.info (2011)
  14. Vgl. Fraunhofer-Anwendungszentrum für Systemtechnik (2010)
  15. Vgl. Axel Glanz, Oliver Jung
  16. Vgl. Smart Energy Research 2010
  17. Vgl. Moritz Karg (2010)
  18. Vgl.Gola, Schomerus (2010)
  19. Vgl.Gola, Schomerus (2010)
  20. Vgl.Gola, Schomerus (2010)
  21. Vgl.Gola, Schomerus (2010)
  22. Vgl.Gola, Schomerus (2010)
  23. Vgl. Moritz Karg (2010)
  24. Vgl. Moritz Karg (2010)
  25. Vgl. Bundesnetzagentur (2010)
  26. Vgl. Vgl. co2online gGmbH (2010)
  27. Vgl. Owen, G., Ward, J.
  28. Vgl. PricewaterhouseCoopers (2010)
  29. Vgl. Vgl. Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (2010)
  30. Vgl. ULD - Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein (2010)
  31. Vgl. Vgl. Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (2010)
  32. Vgl. Dr. Thilo Weichert, (2010)
  33. Vgl. Schleupen AG (2010)
  34. Vgl. Christian Klaß, Jens Ihlenfeld (2010)
  35. Vgl. Vgl. Hans Pipke, Hartmut Stiller (2010)
  36. Vgl. Christian Schäfer (2010)
  37. Vgl. ZEIT ONLINE (2010)
  38. Vgl. Oliver Eckert (2010)
  39. Vgl. WEKA MEDIA GmbH & Co. KG (2010)
  40. Vgl.Norbert Neumann (2008)
  41. Vgl.Norbert Neumann (2008)
  42. Vgl.Klaus J. Müller (2010)
  43. Vgl.Klaus J. Müller (2010)
  44. Vgl.Klaus J. Müller (2010)
  45. Vgl.Klaus J. Müller (2010)
  46. Vgl.Norbert Neumann (2008)
  47. Vgl.Norbert Neumann (2008)
  48. Vgl.Norbert Neumann (2008)
  49. Vgl.Norbert Neumann (2008)
  50. Vgl.Norbert Neumann (2008)
  51. Vgl.Norbert Neumann (2008)
  52. Vgl.Norbert Neumann (2008)
  53. Vgl.Norbert Neumann (2008)
  54. Vgl.Deutsche Energie-Agentur (2010)
  55. Vgl.Deutsche Energie-Agentur (2010)
  56. Vgl. Dirk Fox (2010)
  57. Vgl. Dirk Fox (2010)
  58. Vgl.Matthias Wissner, Christian Growitsch (2010)
  59. Vgl.Matthias Wissner, Christian Growitsch (2010)
  60. Vgl.Norbert Neumann (2010)
  61. Vgl.Norbert Neumann (2010)
  62. Vgl.Norbert Neumann (2010)
  63. Vgl.Norbert Neumann (2008)
  64. Vgl.Norbert Neumann (2008)
  65. Vgl.Norbert Neumann (2010)
  66. Vgl.Norbert Neumann (2010)
  67. Vgl.Lechwerke AG (2007)
  68. Vgl.Lechwerke AG (2007)
  69. Vgl.Klaus J. Müller (2010)
  70. Vgl.Klaus J. Müller (2010)
  71. Vgl.Klaus J. Müller (2010)
  72. Vgl.Klaus J. Müller (2010)
  73. Vgl.Klaus J. Müller (2010)
  74. Vgl.Alexander Roßnagel, Silke Jandt (2010)
  75. Vgl.Alexander Roßnagel, Silke Jandt (2010)
  76. Vgl.Alexander Roßnagel, Silke Jandt (2010)
  77. Vgl.Alexander Roßnagel, Silke Jandt (2010)
  78. Vgl. Dirk Fox (2010)
  79. Vgl. Dirk Fox (2010)
  80. Vgl. Dirk Fox (2010)
  81. Vgl. Klaus J. Müller (2010)
  82. Vgl. Klaus J. Müller (2010)
  83. Vgl. Klaus J. Müller (2010)
  84. Vgl. Klaus J. Müller (2010)
  85. Vgl. Dirk Vox (2010)
  86. Vgl. Klaus J. Müller (2010)
  87. Vgl. Klaus J. Müller (2010)
  88. Vgl. Klaus J. Müller (2010)
  89. Vgl. Klaus J. Müller (2010)
  90. Vgl. Klaus J. Müller (2010)
  91. Vgl. Wolfgang Blau (2010)
  92. Vgl. Dirk Fox (2010)
  93. Vgl. Klaus J. Müller (2010)
  94. Vgl. Klaus J. Müller (2010)
  95. Vgl. Klaus J. Müller (2010)
  96. Vgl. Statistisches Bundesamt (2009)
  97. Vgl. Simon Bilecki (2009)
  98. Vgl. Simon Bilecki (2009)
  99. Vgl. Simon Bilecki (2009)
  100. Vgl. Statistisches Bundesamt (2009)
  101. Vgl. Hanno Böck (2010)
  102. Vgl. Stefan Krempl (2010)
  103. Vgl. Dirk Fox (2010)
  104. Vgl. Maik Hollmann (2009)
  105. Vgl. Stefan Krempl(2010)
  106. Vgl. Stefan Krempl(2010)
  107. Vgl. Stefan Krempl(2010)
  108. Vgl. co2online gGmbH (2010)
  109. Vgl. Jörg Cordsen, Michael Gehrke (2010)
  110. Vgl. Jörg Cordsen, Michael Gehrke (2010)
  111. Vgl. Jörg Cordsen, Michael Gehrke (2010)
  112. Vgl. Jörg Cordsen, Michael Gehrke (2010)
  113. Vgl. Jörg Cordsen, Michael Gehrke (2010)
  114. Vgl. Jörg Cordsen, Michael Gehrke (2010)
  115. Vgl. Jörg Cordsen, Michael Gehrke (2010)
  116. Vgl. Jörg Cordsen, Michael Gehrke (2010)
  117. Vgl. Jörg Cordsen, Michael Gehrke (2010)
  118. Vgl. Jörg Cordsen, Michael Gehrke (2010)
  119. Vgl. Jörg Cordsen, Michael Gehrke (2010)

11 Literatur- und Quellenverzeichnis

Monographien:

Deutsche Energie-Agentur (2010) o. V., dena Deutsche Energie-Agentur (Hrsg.): Smart Metering - Informationen zu Hintergründen und Rahmenbedingungen, 23.12.2009
Matthias Wissner, Christian Growitsch (2010) ZfE - Zeitschrift für Energiewirtschaft (Hrsg.): Flächendeckende Einführung von Smart Metern – Internationale Erfahrungen und Rückschlüsse für Deutschland, 26.03.2010
Jörg Cordsen, Michael Gehrke (2010) Fachthema NP - Heft 6 Jg.49 (Hrsg.): Smart Metering im Lichte der Informationssicherheit,S.40-42, 00.00.2010
Norbert Neumann (2010) ZfE -Zeitschrift für Energiewirtschaft (Hrsg.): Intelligente Stromzähler und -netze: Versorger zögern mit neuen Angeboten,6.11.2010
Norbert Neumann (2008) ZfE - Zeitschrift für Energiewirtschaft (Hrsg.): Energiemarkt unter Hochspannung/ German energy market under pressure, 00.03.2008
Klaus J. Müller (2010) DuD Datenschutz und Datensicherheit (Hrsg.): Gewinnung von Verhaltensprofilen am intelligenten Stromzähler, S.359, 00.06.2010
Klaus J. Müller (2010) DuD Datenschutz und Datensicherheit (Hrsg.): Gewinnung von Verhaltensprofilen am intelligenten Stromzähler, S.360, 00.06.2010
Klaus J. Müller (2010) DuD Datenschutz und Datensicherheit (Hrsg.): Gewinnung von Verhaltensprofilen am intelligenten Stromzähler, S.361, 00.06.2010
Dirk Fox (2010) DuD Datenschutz und Datensicherheit (Hrsg.): Smart Meter, S.408, 00.06.2010
Alexander Roßnagel, Silke Jandt (2010) DuD Datenschutz und Datensicherheit (Hrsg.): Datenschutzkonformes Energieinformationsnetz, S.374, 00.06.2010
Simon Bilecki (2009) Verbrauchsseitige Barrieren von E-Energy in privaten Haushalten, S.58 00.00.2009


Internet Quellen:

Gola, Schomerus (2010) BDSG § 1 Zweck und Anwendungsbereich des Gesetzes, http://beck-online.beck.de/Default.aspx?vpath=bibdata/komm/GolaSchomerusKoBDSG_10/BDSG/cont/GolaSchomerusKoBDSG.BDSG.p1.htm (18.12.2010, 10:15)
Gola, Schomerus (2010) BDSG § 6 Rechte des Betroffenen, http://beck-online.beck.de/Default.aspx?vpath=bibdata/komm/GolaSchomerusKoBDSG_10/BDSG/cont/GolaSchomerusKoBDSG.BDSG.p6.htm (18.12.2010, 15:15)
Gola/Schomerus (2010) BDSG § 1 Zweck und Anwendungsbereich des Gesetzes, http://beck-online.beck.de/Default.aspx?vpath=bibdata/komm/GolaSchomerusKoBDSG_10/BDSG/cont/GolaSchomerusKoBDSG.BDSG.p1.gl4.htm (19.12.2010 17:40)
Mathias Hähner (2010) Stromzähler, http://www.strom-rechnen.de/stromzaehler.html (18.12.2010, 17:35)
Informationsportal KWK (2010) Stromzähler - Mechanische Stromzähler , http://kwk-infozentrum.info/wiki/index.php?title=Stromz%C3%A4hler (18.12.2010, 17:55)
TopTarif Internet GmbH (2010) Ferraris-Zähler, http://www.toptarif.de/strom/strom-lexikon/ferraris-zaehler (19.12.2010, 11:00)
Econitor GmbH (2010) Smart Meter – Verbraucherfreundliches Energiemanagement, http://www.econitor.de/magazin/wohnen/strom/smart-meter-verbraucherfreundliches-energiemanagement_1351.html (19.12.2010, 21:10)
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