Steigerung der Akzeptanz von Tablet-PCs durch das iPad

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Fallstudienarbeit

Hochschule: Hochschule für Oekonomie & Management
Standort: Duisburg
Studiengang: Bachelor Wirtschaftsinformatik
Veranstaltung: Fallstudie / Wissenschaftliches Arbeiten
Betreuer: Dipl-Inf._(FH)_Christian_Schäfer
Typ: Fallstudienarbeit
Themengebiet: Tablet Computing
Autor(en): Deffge, Wenning
Studienzeitmodell: Abendstudium
Semesterbezeichnung:
Studiensemester: 4
Bearbeitungsstatus: begutachtet
Prüfungstermin:
Abgabetermin:

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

Diese Arbeit untersucht, weshalb sich Tablet-PCs bislang nicht auf dem Markt etablieren konnten. Zwar ist die grundlegende Technik für solche Geräte seit Jahren verfügbar, doch zu einer Marktdurchdringung ist es bislang nicht gekommen. Auf Basis der jüngsten Erfolge von Apple mit iTunes, iPod und iPhone, drängt sich die Fragestellung auf, ob Apple es mit dem Tablet-PC iPad schafft die Akzeptanz für diese Geräte zu steigern und am Markt erfolgreich zu machen. Nach den Grundlagen und der Vorstellung des iPads wird die bisherige Akzeptanz von Tablet-PCs untersucht. Hierbei unterscheidet die Arbeit im wesentlichen zwischen technischen und nichttechnischen Aspekten. Anschließend werden die potentiell Akzeptanz fördernden Optimierungsansätze des iPads sowie des Unternehmens Apple gegenübergestellt. Auf den Ausblick zukünftiger Marktentwicklungen und Konkurrenzprodukte folgt schließlich das Fazit der Arbeit.

2 Grundlagen

Zunächst wird erläutert was Tablet-PCs sind. Nach einem kurzen historischen Überblick wird mit der detaillierten Erläuterung des iPads von Apple fortgefahren.

2.1 Tablet-PCs

Abb. 1: Slate: Das ST6012 von FujitsuSiemens
Abb. 1: Slate: Das ST6012 von FujitsuSiemens
Abb. 2: Convertible: HPs TouchSmart TX2Z
Abb. 2: Convertible: HPs TouchSmart TX2Z
Abb. 3: Pad: Das Dynapad T100X von Toshiba
Abb. 3: Pad: Das Dynapad T100X von Toshiba
Abb. 4: Das Konzept des Dynabooks von Alan C. Kay
Abb. 4: Das Konzept des Dynabooks von Alan C. Kay

Eine einheitliche Definition des Begriffes Tablet-PC gestaltet sich schwierig, da das Themenfeld noch relativ unbehandelt ist. Die Darstellungen der Literatur gehen auseinander. In manchen Tablet-PCs ist eine ausklappbare Tastatur eingebaut, andere bieten nur einen externen Anschluss hierfür oder kommen komplett ohne aus, indem die Tastatur auf dem berührungsempfindlichen Flatscreen angezeigt wird. Die berührungsempfindlichen Bildschirme reagieren teils nur auf bestimmte Spezialstifte oder können direkt mit den Fingern bedient werden.

Gokin beschreibt einen Tablet-PC als Laptop ohne Tastatur. Es handelt sich dabei um einen großen Monitor auf dem direkt mittels eines speziellen Stiftes geschrieben werden kann.[1] Mit dem Stift wird einerseits der Computer gesteuert, anderseits kann er geschriebene Zeichen in getippten Text transformieren.[1] Tablets bieten i.d.R. die Möglichkeit eine externe Tastatur anzuschließen.

Microsoft beschreibt einen Tablet-PC als voll funktionsfähigen Personal Computer, der mit Anwendungen zur Handschrifterkennung und Sprachsteuerung ausgestattet ist und durch einen Stift bedient wird. Die spezielle Kombination von Hard- und Software erlaube Anwendern eine besonders interaktive und effiziente Nutzung des Gerätes.[2]

Parsons und Oja unterscheiden zwischen Slate, Convertible (Abb. 1 und 2) und ultra-mobile PC (UMPC). Das wesentliche Unterscheidungsmerkmal bildet hier die Bauform. Ein Slate gleicht der Größe eines Notebooks, ist aber mit einem berührungsempfindlichen Bildschirm ausgestattet und kommt somit ohne Tastatur aus, die jedoch optional angeschlossen werden kann.[3] Der Convertible dagegen ist wie ein Notebook konstruiert, unter dessen drehbarem Bildschirm sich eine kleine Tastatur einfügt. Ein UMPC ist ein besonders kleines Format eines Tablet Computers. Er ist häufig nicht größer als ein Buch und wiegt nicht mehr als 800g.[3] Viele UMPCs haben keine physikalische Tastatur sondern blenden diese auf dem berührungsempfindlichen Bildschirm ein. Hier wird häufig auf das Pad (Abb. 3) verwiesen, welches an die Bauform einer Schiefertafel erinnert. UMPCs sind häufig für den Medienkonsum entwickelt. Sie verfügen über Webcams, GPS und sind mit WLAN ausgerüstet.[3] Die Bedienung der Tablets geschieht nicht zwangsläufig mit einem speziellen Stift, sondern kann auch direkt mit den Fingern erfolgen.

Bereits in den 1970er Jahren entwickelte Alan C. Kay am Xerox Palo Alto Research Center (PARC) den Gedankengang, dass ein Computer nicht größer als ein Notizbuch sein sollte um ihn zu einem persönlichen, dynamischen Medium zu machen. [4] Zur Gestaltung eines interaktiven Computerbetriebs griff Kay auf Studien der kognitiven Psychologie, sowie der Entwicklungs- und Erziehungstheorie zurück.[4] Demnach musste ein Computer nicht nur auf symbolischer Ebene zu bedienen oder zu programmieren sein, sondern auch die sensomotorischen und ikonischen Fähigkeiten des Menschen unterstützen.[4] Hierdurch entstand das Konzept des sog. Dynabooks (Abb. 4), welches die Zusammenführung von intuitiver Benutzbarkeit und Programmierung mit einer hochwertigen grafischen Ausgabe und einer leistungsfähigen, aber preiswerten Hardware, sein sollte.[5]

2.2 Das iPad

Abb. 5: Apple iPad
Abb. 5: Apple iPad

Das iPad ist ein von Apple entwickelter Tablet-PC mit Multi-Touch-Display. Es ist direkt durch Berührung des Bildschirms mit den Fingern zu bedienen und verzichtet auf eine indirekte Entgegennahme von Nutzereingaben mit Hilfe eines Stifts. Durch dieses Multi-Touch genannte innovative Bedienkonzept entsteht ein anderer Bezug zu betrachteten Inhalten als am Desktop-Rechner oder Netbook, da man das Gerät unmittelbar, ohne Umweg über Tastatur oder Maus, in den Händen hält.[6]

Vorgestellt wurde das Gerät im Januar 2010 von Apple CEO Steve Jobs im Rahmen einer Präsentation auf dem Apple Campus in Cupertino, USA. Es versucht als „Unterhaltungskraftpaket im Buchformat“[7] mehrere Einsatzzwecke in einem Gerät zu vereinen. Dazu gehört der mobile Zugang zum Internet, das Lesen von E-Books, die Nutzung als Spielkonsole oder das Abspielen multimedialer Inhalte.[8] Aus Herstellersicht schafft das iPad eine neue Gerätekategorie zwischen Mobiltelefon und Notebook.[9]

Das Aussehen des iPads reiht sich nahtlos in das auf das Wesentliche reduzierte Design anderer Apple-Produkte ein.[10] Durch seine kompakte Größe eignet sich das iPad für den mobilen Einsatz und erlaubt die digitale Welt überall hin mitzunehmen und zu nutzen.[11]

2.2.1 Bedienkonzept

Abb. 6: Beispiel Überblick
Abb. 6: Beispiel Überblick
Abb. 7: iPad im Hoch- und Querformat
Abb. 7: iPad im Hoch- und Querformat
Abb. 8: eine App öffnen
Abb. 8: eine App öffnen
Abb. 9: Scrollen
Abb. 9: Scrollen
Abb. 10: Zoom
Abb. 10: Zoom

Ein Schalter zum Ein- und Ausschalten, die Möglichkeit, die rotationsabhängige Bildschirmausrichtung zu deaktivieren, der Home Button zur Anzeige der Startseite und die Lautstärkeregelung sind die primär sichtbaren Schnittstellen für die Interaktion mit dem Benutzer.

Die Startseite (Home Screen) enthält alle Programme (Apps), die auf dem iPad installiert sind und ist Ausgangspunkt für die Benutzung. Ist eine größere Anzahl an Apps installiert, als auf einer Bildschirmseite sichtbar sein kann, so werden sie auf mehrere Seiten verteilt. Sechs Programm-Icons können als Favorit hinterlegt werden, die permanent am unteren Bildschirm verfügbar sind.

Alle Apps auf dem iPad können im Hoch- oder Querformat betrachtet werden. Dreht man das Gerät, so richtet sich der Inhalt automatisch an der entsprechenden Orientierung aus. Die geöffnete Anwendung organisiert sich dabei neu, so dass die zur Verfügung stehende Bildschirmfläche optimal genutzt wird. Ist dieses Verhalten nicht gewünscht, kann es durch Betätigung eines Reglers deaktiviert werden. Somit gibt es keine vorgeschriebene korrekte Halteposition für das Gerät, denn es passt sich dem Nutzer an.

Die Bedienung erfolgt hauptsächlich über ein 9,7 Zoll großes kapazitives Multi-Touch Display aus Glas, das gleichzeitig Hauptbestandteil des iPads ist. Es verzichtet auf eine indirekte Entgegennahme der Steuerinformationen per Maus oder Stift, sondern kann vollständig mit den Fingern bedient werden. So tippt man mit einem Finger auf ein App-Icon, um ein Programm zu öffnen. Es wird gescrollt, indem per „Fingerwisch“ eine Seite in die gewünschte Richtung geschoben wird. Dabei wird vermieden, dass versehentlich Aktionen aktiver Programme ausgeführt werden. Das iPad unterscheidet das als Geste bezeichnete Wischen über den Bildschirm von direkten Interaktionen mit der Software. Bei der Betrachtung von Internetseiten, Fotos oder Karten kann der sichtbare Bereich vergrößert oder verkleinert werden. Dieses als Zoom bezeichnete Merkmal ist nutzbar, indem zwei Finger auf den zu vergrößernden Bildschirmbereich positioniert werden, die dann auseinander- oder zusammengezogen werden. Texteingaben erfolgen über eine Bildschirmtastatur, die automatisch auf dem Display erscheint, wenn eine Eingabe erforderlich oder gewünscht ist. Hält man das iPad im Querformat, erreicht die Tastatur eine annähernd reale Größe.

Das iPad lehnt sich in Bezug auf die Bedienung an das Konzept des 2007 ebenfalls von Apple eingeführten iPhones an. Somit basiert das iPad auf einem bereits erprobten und erfolgreichen Bedienkonzept.

2.2.2 Leistungsmerkmale

Die Einsatzgebiete für das iPad sind vielfältig. Apple sieht im iPad ein „magisches und revolutionierendes Gerät“[12], das die besten Benutzererlebnisse in den Bereichen Internet, E-Mail, Foto und Video bietet[13]. Die im Lieferumfang enthaltenen Applikationen sind speziell für den Einsatz auf dem iPad angepasst. So haben bewährte Mac-Anwendungen wie Safari, Mail oder Kontakte Platz auf dem iPad gefunden.

Abb. 11: Screenshot Safari
Abb. 11: Screenshot Safari
  • Internet
Mit „Safari“ hat Apple den hauseigenen Browser auf das iPad portiert. Die Fläche des iPads wird dabei voll ausgenutzt, so dass Webseiten unter Voraussetzung einer bestehenden Internetverbindung in einer Auflösung von 1024 x 768 Pixeln im Hoch- oder Querformat betrachtet werden können. Die Ausrichtung ändert sich in Abhängigkeit des Rotationswinkels des iPads.[14] Streicht man mit dem Finger über das Display, kann durch eine Seite gescrollt werden. Durch Doppeltippen auf einen Seitenbereich wird dieser vergrößert oder verkleinert. Eine Zoomfunktion ist durch Auf- und Zuziehen nutzbar.[15]
Abb. 12: Screenshot Mail
Abb. 12: Screenshot Mail
  • E-Mail
Die Mail-App ermöglicht das Lesen und Verfassen von E-Mails. Dabei richtet sich der angezeigte Inhalt nach der Orientierung des iPads aus. Im Querformat ist die Ansicht zweigeteilt. Auf der linken Seite ist eine Übersicht der eingetroffenen E-Mails mit zweizeiliger Textvorschau, der rechte Teil stellt den Inhalt der aktuell gewählten Nachricht dar. Die App prüft den Inhalt einer eingegangenen Mail auf Abhängigkeiten zu anderen installierten Apps und wandelt entsprechende Textpassagen wie Telefonnummern, Web-Adressen oder E-Mail-Adressen in Links um. Durch Antippen öffnet sich das entsprechende Programm zur Weiterverarbeitung der Information. Verfasst man eine neue Mail, erscheint eine Bildschirmtastatur, über die man gewünschte Eingaben leisten kann. Mail ist mit den meisten E-Mail-Anbietern wie Google-Mail, Yahoo! Mail, Hotmail, Microsoft Exchange und AOL kompatibel und unterstützt weitere POP3 und IMAP E-Mail-Services.[16]
Abb. 13: Screenshot Fotos
Abb. 13: Screenshot Fotos
  • Fotos
Mit der Foto-App können Bilder auf innovative Weise betrachtet werden. Alben werden als kleine Stapel dargestellt, so dass man auf einen Blick einen Eindruck des Inhalts erhalten kann. Mit einem Fingertipp wird das Album geöffnet, so dass man durch verkleinerte Darstellungen der Bilder blättern kann. Ein weiterer Tipp mit dem Finger auf eine Miniatur öffnet diese in einer bildschirmfüllenden Ansicht. Um Fotos auf das iPad zu überspielen, können Inhalte entweder mit Apples iTunes vom PC oder über ein separat erhältliches Connection Kit direkt von einer Kamera übertragen werden. Die App arbeitet mit dem Software-Programm iPhoto auf dem Mac zusammen. Dies ermöglicht neben einer Sortierung der Alben nach Datum und Ereignis auch eine Kategorisierung nach Gesichtserkennung und Ort, in dem ein Foto aufgenommen wurde.[17]
Das iPad bietet einen hohen Betrachtungswinkel von fast 180 Grad, wodurch ermöglicht wird, dass sich mehrere Personen vor einem Gerät zwecks gemeinsamer Betrachtung versammeln können.[18]
Abb. 14: Screenshot Video
Abb. 14: Screenshot Video
  • Video / Film
Zur Darstellung von Filmen nutzt das iPad die gesamte zur Verfügung stehende Fläche im Hoch- oder Querformat. Durch das große Display und eine lange Laufleistung des Akkus ist das Tablet für eine komfortable Wiedergabe geeignet. Filme werden entweder kostenpflichtig bezogen oder per iTunes synchronisiert.[19]
YouTube-Videos können in HD-Qualität über die eigene YouTube-App betrachtet werden.[20]
Abb. 15: Screenshot Kalender
Abb. 15: Screenshot Kalender
  • Kalender
Mit der Kalender-App können Termine sortiert nach Tag, Woche, Monat oder in einer zusammenfassenden Listenansicht angezeigt oder angelegt werden. Der angezeigte Inhalt orientiert sich dabei am Platzangebot. Im Hochformat wird eine Monatsansicht und Termine für einen Tag angezeigt. Im Querformat wird eine Liste der Termine des aktuellen Tages und der Terminplan im Detail präsentiert. Es können verschiedene Kalender für unterschiedliche Terminpläne erstellt werden. Kalender können auf mehreren Geräten synchron gehalten werden.[21]
Abb. 16: Screenshot Kontakte
Abb. 16: Screenshot Kontakte
  • Kontakte
Die App Kontakte ist eine Adressdatenbank. Auf dem Bildschirm wird im linken Bereich eine Liste aller Kontakte und auf der rechten Seite der aktuell gewählte Kontakt angezeigt. Einem Eintrag können neben allgemeinen Adressinformationen Fotos, Geburtstage und Notizen zugeordnet werden. Durch die Organisation von Kontakten in Gruppen, wie z. B. Familie, Freunde oder Arbeit, kann eine strukturierte Zuordnung vorgenommen werden, die der Übersichtlichkeit dient. Eine integrierte Suche hilft, schnell einen Kontakt zu finden. Ein Fingertipp auf eine Adresse öffnet die App Karten, mit der eine Anfahrtsbeschreibung erstellt werden kann. Ein Tipp auf die E-Mail-Adresse erlaubt das direkte Verfassen einer Nachricht in der App Mail.[22]
Abb. 17: Screenshot Notizen
Abb. 17: Screenshot Notizen
  • Notizen
Mit der Notizen App können Notizen erstellt werden. Im Querformat zeigt das iPad auf der linken Seite eine zusätzliche Übersicht aller bereits erstellten Einträge. Vorgenommene Einträge können per iTunes synchronisiert aber auch direkt per Mail versendet werden.[23]
Abb. 18: Screenshot Karten
Abb. 18: Screenshot Karten
  • Karten
Für eine Wegbeschreibung oder zur Ansicht eines Ortes eignet sich die Karten-App. Sie basiert auf Google Services und stellt Kartenmaterial in Gelände-, Satelliten- oder Kartenansicht dar. Zur Nutzung dieser App ist eine Internetverbindung erforderlich, da das Kartenmaterial auf einem entfernten Server liegt und bei jeder Sitzung neu geladen wird. Mit Hilfe dieser App kann nicht nur nach Orten, sondern auch nach Restaurants oder Sehenswürdigkeiten gesucht werden. Diese werden dann auf der Karte markiert und mit weiteren Informationen versehen.
Die WiFi Variante des iPads lokalisiert den aktuellen Standort mit Hilfe von WiFi Hotspots. Die 3G Variante nutzt zur Standortbestimmung das verlässlichere Verfahren GPS.
Abb. 19: Screenshot iPod
Abb. 19: Screenshot iPod
  • Musik
Die iPod-App ist der Zugang zum Musikarchiv. Lieder können nach Titel, Interpret, Album, Genre oder Produzent gefiltert werden. So erhält man einen schnellen Zugang zu Liedern, Hörbüchern und Podcasts. Es können eigene Playlisten erstellt oder der von Apple integrierte Genius-Service dazu benutzt werden. Genius stellt automatisch Titel auf Basis persönlicher Kriterien zusammen.[24]
Passend zum Titel wird das entsprechende Albumcover angezeigt, so dass eine optische Verbindung zum Titel geschaffen wird. Neue Musik wird per iTunes aufgespielt. Das geschieht entweder durch den Kauf neuer Titel im iTunes Store oder durch Synchronisierung mit einer vorhandenen Mediathek.[25]
Abb. 20: Screenshot iTunes
Abb. 20: Screenshot iTunes
  • iTunes
Per iTunes App können dem iPad Inhalte hinzugefügt werden. Über den iTunes Store ist der Kauf von Musik, Fernsehsendungen und Filmen möglich. Einkäufe, die mit dem iPad getätigt werden, können auch auf andere Rechner transferiert werden, die den gleichen iTunes Account hinterlegt haben.[26]
Abb. 21: Screenshot AppStore
Abb. 21: Screenshot AppStore
  • AppStore
Über die AppStore-App kann das iPad in seiner Programmvielfalt erweitert werden. Bereits zur Einführung des iPads stehen etwa 150.000 entwickelte Applikationen aus verschiedenen Kategorien wie Spiele, Lifestyle und soziale Netze teils kostenlos, teils kommerziell zum Download zur Verfügung.[27]
Das vielfältige Angebot kommt schon kurz nach der Produkteinführung zustande, da neben den speziell für das iPad entwickelten Anwendungen auch die bereits für das iPhone und iPod Touch erstellten Programme installiert werden können.
Abb. 22: Screenshot Bedienungshilfen
Abb. 22: Screenshot Bedienungshilfen
  • Bedienungshilfen
Das iPad integriert einige Bedienungshilfen, um Menschen mit Einschränkungen die Nutzung zu ermöglichen. Dazu zählen folgende Merkmale:
Voice-Over
Bei Voice-Over handelt es sich um eine Bildschirmlesefunktion, die auf Gesten basiert. Sehbehinderten Menschen werden Sprachanweisungen ausgegeben, die sie durch Tippen auf das Display bestätigen können, um das iPad zu steuern.
Mono-Audio
Wenn die Funktion Mono-Audio aktiviert ist, wird die Audio-Ausgabe von Stereo in Mono gewandelt und auf beide Kopfhörer geleitet. Dies erlaubt Menschen mit eingeschränktem Hörvermögen einen besseren Audio-Zugang.
Zoomen
Die Zoomfunktion erlaubt für Menschen mit Sehschwäche die Vergrößerung des Inhalts des gesamten Displays.
Erweiterte Untertitel
Filme, die diese Funktion unterstützen, zeigen für Menschen mit eingeschränktem Hörvermögen erweiterte Untertitel an.
Weiß auf Schwarz
Ein stärkerer Kontrast kann mit dieser Funktion erreicht werden. Sie kann in jeder App verwendet werden.[28]

2.2.3 Technische Daten

Das iPad ist in sechs Ausführungen erhältlich und kann in das Vorhandensein eines UMTS Moduls und folgend nach der Speicherkapazität klassifiziert werden. Eine konkrete Übersicht liefern die folgenden Tabellen.

iPad (Version mit Wi-Fi)
Speicherkapazität 16 GB 32 GB 64 GB
Display / Auflösung 9,7 Zoll / 1024 x 768 Pixel
Prozessor Apple A4 1GHz
Audio-Formate AAC, MP3, Audible, Apple Lossless, AIFF, WAV
Video-Formate M4V, MP4, MOV
Wireless WLAN 802.11 a/b/g/n; Bluetooth 2.1 + EDR
I/O 30-poliger Dock-Anschluss; Stereo-Kopfhöreranschluss (3,5 mm); integrierter Lautsprecher; Mikrofon
GPS (assisted) nein
Laufzeit bis zu 10 Stunden
Gewicht 680 g
Abmessung 24,28 x 18,97 x 13,4 cm
Sonstiges Digitaler Kompass; Umgebungslichtsensor; Beschleunigungssensor
Preis 499 US$ 599 US$ 699 US$


iPad (Version mit Wi-Fi & 3G)
Speicherkapazität 16 GB 32 GB 64 GB
Display / Auflösung 9,7 Zoll / 1024 x 768 Pixel
Prozessor Apple A4 1GHz
Audio-Formate AAC, MP3, Audible, Apple Lossless, AIFF, WAV
Video-Formate M4V, MP4, MOV
Wireless WLAN 802.11 a/b/g/n; Bluetooth 2.1 + EDR; UMTS / HSDPA /GSM / EDGE
I/O 30-poliger Dock-Anschluss; Stereo-Kopfhöreranschluss (3,5 mm); integrierter Lautsprecher; Mikrofon
GPS (assisted) ja
Laufzeit bis zu 10 Stunden
Gewicht 730 g
Abmessung 24,28 x 18,97 x 13,4 cm
Sonstiges Digitaler Kompass; Umgebungslichtsensor; Beschleunigungssensor
Preis 629 US$ 729 US$ 829 US$

Herstellerangaben, Stand 01.05.2010

2.2.4 Kritische Bewertung

Die erste Generation des iPads weist einige als kritikwürdig einzustufende Faktoren auf.

  • Multitasking
Es besteht keine Möglichkeit, mehrere Programme parallel auszuführen. Diese als Multitasking bezeichnete Technologie könnte vom Betriebssystem zwar geleistet werden, wird im laufenden Betrieb aber nur eingeschränkt genutzt. Lediglich eine kleine Menge Apple-eigener Anwendungen wie Mail, Safari oder iPod können im Hintergrund aktiv bleiben, während im Vordergrund eine anderer Anwendung läuft. Installierte Anwendungen aus dem App Store sind nur im Vordergrund lauffähig.[29]
  • Kamera
Das iPad wird ohne eingebaute Kamera ausgeliefert. Zwar besteht die Möglichkeit, eine externe Kamera über Adapter anzuschließen, Apple verzichtet aber auf ein als Standard zu bezeichnendes Produktmerkmal.
  • Adobe Flash Player
Laut Apple ist das Gerät „die beste Art, das Internet zu erleben“[30]. Allerdings wird der von Adobe entwickelte Flash Player auf dem iPad nicht unterstützt. Der Player wäre kostenlos verfügbar und ist bereits auf 99 % aller internetfähigen Rechnern installiert.[31] Er dient zur Betrachtung von Videos oder multimedialen Inhalten, und hat sich in diesem Bereich als Standard etabliert. Lädt man auf dem iPad eine Seite, die Flash-Inhalte enthält, wird der in Flash erstellte Bereich nicht angezeigt. Statt dessen stößt man auf ein Icon, welches auf das Fehlen des Inhalts hinweist. Apple hat zu diesem Kritikpunkt Stellung bezogen und betrachtet die Flash-Technologie als veraltet, nicht leistungsfähig und in der nächsten Version von HTML nicht mehr notwendig.[32]
  • Videos
Die Bildschirmauflösung des iPads beträgt 1024x768 Pixel und hat damit ein Bildschirmverhältnis von 4:3. Die Displays anderer Geräte werden per Standard im Widescreen-Verhältnis von 16:9 ausgeliefert. Bei der Betrachtung von Filmen auf dem Apple-Gerät kann somit nicht die gesamte Bildschirmfläche genutzt werden. Dies führt entweder dazu, dass schwarze Balken am oberen und unteren Bildschirmrand entstehen, oder dass der Film vergrößert wird. Teile des Films fehlen dann am linken und rechten Rand.
  • Mini Sim
Die UMTS-fähigen Versionen des iPads nutzen Mini-Simkarten, die bislang nur wenige Mobilfunkanbieter verwenden. Für das iPad müssen diese Karten von den Anbietern zur Verfügung gestellt werden.[33]
  • Geschlossenes System
Auf dem iPad können ausschließlich Programme ausgeführt werden, die über den AppStore installiert wurden. Die manuelle Installation von Software und der Zugriff auf das Dateisystem ist nicht möglich. Das iPad bietet auch keine direkte USB-Schnittstelle für den Anschluss externer Geräte. Somit ist auch der Anschluss eines Druckers nicht möglich. Eine Speichererweiterung durch eine externe Speicherkarte ist nicht vorgesehen.[34]
  • Übertragung von Daten
Dateien müssen vom PC kabelgebunden per iTunes übertragen werden. Mit dieser Software werden Musik, Apps, Podcasts, E-Books und System-Updates eingespielt. Ist kein Rechner mit installierter iTunes-Software verfügbar, kann man Daten nur noch per E-Mail oder bestimmten Apps austauschen.[35]

3 Akzeptanz von Tablet-PCs

Ursprünglich konzipiert, um den Markt zu revolutionieren, schreitet die Verbreitung von Tablet-PCs bislang nicht so voran, wie es sich die Hersteller wünschen.[36] Microsoft Gründer Bill Gates war sich 2002 sicher, als er im Rahmen der Computermesse Comdex in Las Vegas mehrere Tablet-Typen ohne Tastatur präsentierte, dass dieser Art von Geräten eine erfolgreiche Zukunft bevorstünde. Doch laut Welt Online ist nur jedes hundertste Gerät der Kategorie Notebook in die Sparte Tablet einzuordnen.[37] Damit fehlt dieser Produktkategorie bislang offenbar die notwendige Akzeptanz, um diese Nischenprodukte beim Anwender zu etablieren.

3.1 Bisherige Entwicklung

Abb. 23: Das GRiDPad von GRiD
Abb. 23: Das GRiDPad von GRiD
Abb. 24: Der Newton von Apple
Abb. 24: Der Newton von Apple
Abb. 25: Das Dynapad von Toshiba
Abb. 25: Das Dynapad von Toshiba

Laut Welt Online ist das GRiDPad aus dem Jahr 1989 als erster Vertreter der Gattung Tablet-PC zu bezeichnen. Es war das erste Gerät mit Stifterkennung, hatte einen 10 Zoll Bildschirm und war 3,5 Zentimeter flach. Die Nachfrage war allerdings sehr gering.[37] 1993 versuchte es Apple mit dem "Newton", ebenfalls ein Gerät mit Bedienung per Stift. Es verkaufte sich nur 300.000 Mal und die Produktion wurde 1998 beendet.[37] Auch Toshiba versuchte, mit dem Dynapad T100X den Markt zu durchdringen, aber auch dieser Versuch scheiterte.[37]

3.1.1 Gerätespezifische Defizite

Folgende Einflussgrößen können aus technischer Sicht als Ursache für eine fehlende Marktdurchdringung von Tablet-PCs aufgeführt werden.

  • Hardware-Leistung

Die Akku-Laufzeit der ersten Tablet-PC Generation war für den professionellen mobilen Einsatz oft zu gering. Das 1992 von Toshiba vorgestellte Dynapad T100X hatte eine Batterielaufzeit von etwa 2,5 Stunden.[38] Zu bemerken ist, dass die Anzahl darstellbarer Farben bei diesem Gerät auf 16 Graustufen begrenzt war. Beachtet man weiterhin, dass die Prozessorleistung der um 1990 verfügbaren Geräte sich bei etwa 20 Mhz einpendelte, so ist festzustellen, dass die Hardware-Komponenten eines Tablets mit denen eines zum entsprechenden Zeitpunkt verfügbaren Notebooks nicht Stand halten konnte. Zwar waren die Bildschirmgrößen der damals verfügbaren Geräte dem heutigen Standard entsprechend, die Bildschirme waren aber wesentlich geringer aufgelöst. Das Dynapad hatte bei einer Bildschirmdiagonalen von 9,5 Zoll eine Auflösung von 640 x 480 Pixel.[38]

  • Schnittstelle für Benutzereingaben

In der Vergangenheit hatte die Touch-Technologie noch nicht die heute erreichte Qualität. Die Empfindlichkeit der Bildschirme war zu gering, so dass ein Programmicon oft mehrfach angeklickt werden musste, bevor die Anwendung startete. Das Tippen mit dem Finger oder die Nutzung spezieller Stifte zur Eingabe über den Bildschirm erfordert demnach eine gewisse Erfahrung und damit verbunden die Bereitschaft der Nutzer, sich diese anzueignen.[39] Eine gängige Erläuterung, warum es an Akzeptanz für Tablets mangelt, ist die Annahme, die Eingabe per Stift oder berührungsempfindlichen Bildschirm sei schlicht zu revolutionär. Der Mensch sei gewohnt, eine Tastatur zu benutzen. Im Vergleich zur Tastatureingabe sei eine Stifteingabe zu langsam. Somit eigne sich ein Tablet-PC nicht für Erfassung größerer Textmengen und schränkt die Einsatzmöglichkeiten damit ein.[37] Eine weitere Möglichkeit für die Eingabe von Text ist die Handschrifterkennung, wodurch handschriftlich mit einem Stift eingegebene Texte mit Hilfe einer Software in Druckbuchstaben gewandelt werden. Auch diese Variante der Eingabe hat sich nicht durchsetzen können, da die Qualität der Ergebnisse mangelhaft war.[39]

  • Ergonomie

Ergonomie befasst sich mit der Anpassung der Arbeit an die Eigenschaften und Fähigkeiten des arbeitenden Menschen.[40] Das von GRiD entwickelte GRiDPad aus dem Jahr 1989 war mit 2,5 kg der leichteste mobile Rechner seiner Zeit.[41] Dies ist in Hinsicht auf das mobile Einsatzgebiet von Tablets und unter Berücksichtigung ergonomischer Aspekte ein immer noch zu hohes Gewicht.

3.1.2 Geräteunabhängige Schwächen

Neben den technischen Defiziten, die eine Etablierung von Tablets auf dem Massenmarkt bisher behindert haben, sind weitere nicht-technische Gründe aufzuführen.

  • Unangemessenes Preis-/Leistungsempfinden

Laut channelpartner.de bildet vor allem das subjektiv empfundene Preis-/Leistungsverhältnis eine Hürde.[39] Tablets bieten häufig weniger Rechenleistung bei höherem Preis. So lagen 2007 die Kosten für einen Tablet im Schnitt etwa 200 US$ über dem eines Notebooks[39], waren jedoch vergleichsweise mit relativ schwachen Leistungskomponenten ausgestattet. Der Einstiegspreis lag 2007 bei etwa 1.200 US$[39] - zu hoch für eine umfassende Etablierung auf dem Konsumentenmarkt. Der Mobilitätsvorteil bildete für die Konsumenten nicht genügend Mehrwert um das empfundene Missverhältnis zwischen Preis und Leistung auszugleichen. Als bereits vor knapp zehn Jahren Microsoft versuchte, den Tablet-PC massenmarkttauglich zu machen scheiterte dies, weil nur wenige Kunden bereit waren, doppelt so viel für einen Tablet wie für ein Notebook zu zahlen.[42]

  • Fehlende Lernbereitschaft für Betriebssysteme

Tablets benötigten bisher meist eigene Betriebssysteme, die sich von den herkömmlichen abhoben. Bevor der Konsument einen Tablet vollständig nutzen konnte, musste er sich zunächst mit dem neuen Betriebssystem auseinandersetzen.[39] Die Lernbereitschaft der Massen war angesichts des als gering empfundenen Mobilitäts-Mehrwerts gering. Erst mit Einführung der Microsoft Windows Vista Business Edition gelang es ein gemeinsames Betriebssystem für Tablets, Notebooks und PCs zu realisieren.[39]

  • Mangelnde Tablet-Applikationen

Die Einsatzzwecke für Tablets waren gegenüber einem Notebook relativ eingeschränkt, da es an zugeschnittenen Applikationen mangelte.[39] Wegen schwächeren Leistungskomponenten, mitunter fehlenden Peripheriegeräten sowie speziellen Betriebssystemen waren viele bekannte Anwendungen häufig nicht nutzbar. Beispielsweise konnten ERP-Systeme nicht mit einem Stift genutzt werden.[39]

  • Kaum Werbung und Marketing

Die bisherigen Hersteller von Tablet-PCs haben die Produkte nicht in ausreichendem Umfang beworben.[39] Es ist bislang nicht gelungen die Konsumenten optimal zu informieren und zu überzeugen. Channelpartner.de schreibt „Die Anbieter tun zu wenig für diese Rechner. Es fehlt an Werbung, an Marketing und an einem überzeugendem Bemühen, den Markt anzuschieben.“[39] Diese Zurückhaltung der Anbieter stellt die eigene Produkt-Überzeugung in Frage und signalisiert dem Konsumenten sich ebenfalls beim Kauf zurückzuhalten. Durch die Kaufzurückhaltung bedingt reduzierten die Hersteller ihre Entwicklungsaufwände. Updates, zusätzliche Applikationen und neue Geräte blieben aus. Zuletzt wird die Erinnerung der wenigen bisherigen Käufer zum Problem: Konsumenten, die einen Tablet erwarben und mit den genannten Schwierigkeiten zu kämpfen hatten, werden für den Kauf eines neuen Tablets besonders zu überzeugen sein.[39]

3.2 Optimierungsansätze durch iPad und Apple

Mit folgenden Maßnahmen und Innovationen begegnet Apple dem Misserfolg von Tablet-PCs der letzten Jahre.

3.2.1 Gerätespezifische Aspekte

  • Steigerung der Leistungsfähigkeit durch Hardwarekomponenten des iPads
Abb. 26: Prozessor Apple A4
Abb. 26: Prozessor Apple A4

Die Hardware des iPads ist zu einem großen Teil speziell für den mobilen Einsatz entwickelt worden. Die Batterieversorgung erfolgt über eine Lithium-Ploymer-Batterie, die eine ununterbrochene Laufzeit des Geräts von bis zu zehn Stunden erlaubt.[43] Geht man vom Grundsatz des 8-Stunden-Arbeitstages aus[44], genügt diese Leistung, um das iPad mobil im beruflichen Umfeld einzusetzen. Das 9,7 Zoll Display sorgt durch eine LED-Hintergrundbeleuchtung für eine lebendige Darstellung der Inhalte und eine brillante Farbqualität, durch Einsatz von IPS-Technologie ist ein hoher Betrachtungswinkel möglich, sagt Bob Mansfield, Senior Vice President Hardware in einem Produktvideo[45]. Mit einer Bildschirmauflösung von 1024 x 768 Pixeln bei 132 ppi können Inhalte qualitativ hochwertig dargestellt werden. Mit einem Kontrast im Verhältnis von 1:1193 und einer einstellbaren Helligkeit von bis zu mehr als 300 cd/m2 kann das iPad auch in heller Umgebung genutzt werden.[46] Das iPad arbeitet flüssig, der Aufruf eines Programms nimmt wenig Zeit in Anspruch. Erreicht wird die gute Performanz durch den Einsatz eines eigens für das iPad konzipierten Prozessors, genannt „A4“. Dieser hat eine Leistung von 1 GHz und trägt durch seinen niedrigen Stromverbrauch zur guten Akku-Laufzeit bei.

  • Multi-Touch-Display
Abb. 27: Präzises Multi-Touch-Display
Abb. 27: Präzises Multi-Touch-Display

Die Multi-Touch-Glasoberfläche des iPads ist die größte ihrer Art in einem von Apple vertriebenen Gerät. Bob Mansfield erläutert, dass mehr als 1000 Sensoren für eine beispiellose Multi-Touch Präzision sorgen. Bei einer Oberfläche dieser Größe merke man, wie viel Leistungspotenzial Multi-Touch biete.[45] Die 2007 im iPhone erstmals eingesetzte Multi-Touch-Technologie wurde auf das iPad übertragen. Gewonnene Erfahrungswerte bei der Entwicklung des iPhones, welches weltweit millionenfach verkauft wurde und dessen Absatz in 2010 um weitere 40 Prozent steigen soll[47], sind ebenfalls im Konzept des iPads eingeflossen, gibt Phil Schiller, Senior Vice President Worldwide Product Marketing bei Apple, bekannt.[45]

  • Ergonomische Aspekte des iPads

Mit einem Gewicht von etwa 700 Gramm ist das iPad ein leichtes Gerät, dass den Einsatz in mobilen Anwendungsfällen finden kann. Zudem fühle sich das Produkt an, als halte man ein Buch oder eine Zeitung direkt in der Hand.[45] Jony Ive betont, durch die Tatsache, dass es keine vorgeschriebene Halteposition und kein Unten und Oben gibt, existiere auch keine richtige oder falsche Art es zu halten. Somit passt sich das Produkt an den Nutzer an. Die im iPad eingesetzte Bildschirmtastatur erreicht fast die Größe der eines Netbooks, was zu einer akzeptablen Bedienbarkeit führen soll.[45]

3.2.2 Geräteunabhängige Faktoren

  • Apples Marketing und Image

Im Bereich der Produktpolitik zeichnen sich Apple-Geräte dadurch aus, dass ihr Design kompromisslos und auf das Wesentliche beschränkt ist. Die iPads sind karg, schlicht und in vorgegebenen Konfigurationen erhältlich.[10] Historisch bedingt, schreibt man Apple bereits eine gewisse Innovationsfähigkeit auf dem Gebiet des Designs zu, war doch der Macintosh Computer der erste Massen-PC mit einer grafischen Oberfläche.[48] "Design ist nicht Verpackung. Design ist eine Art zu denken, Design macht sich Gedanken um das ganze Produkt" sagt Hartmut Esslinger, Ex-Designer bei Apple, "Design ist nicht nur wie etwas aussieht [...]. Design ist, wie etwas funktioniert."[48] Apple war bereits Anfang der 1980er-Jahre der Vorreiter bei der Einführung von benutzerfreundlichen Computern mit grafischer Benutzungsoberfläche.[49] Das "i" in den Produktnamen stand ursprünglich für "Internet", heute jedoch für "ich". Es sugerriert eine Art Selbstverwirklichung und lädt die Produkte emotional auf.[50] Durch diese Emotionalität gelingt Apple, was viele Unternehmen versuchen: Produkte mit emotionalen Werten überhöhen, bis die Produkte selber zu Werten werden.[48]

Bei der Preis- und Distributionspolitik gibt es Unterschiede zum bisherigen iPhone. Während das iPhone eher ein Premium-Segment-Produkt war, ist das iPad hingegen im Vergleich zu bisherigen Tablet-PCs sehr preiswert.[42] Mit Preisen ab 499 US$ ermöglicht das iPad von Apple einen günstigen Einstieg für den Konsumenten. Das Preis-/Leistungsverhältnis wirkt zunächst besser als bei herkömmlichen Tablets. Zwar sind auch hier weniger leistungsfähige Komponenten als in Notebooks verbaut, allerdings reichen diese für die durch Apple vorgesehenen Einsatzgebiete aus. Zudem verzichtet Apple beim iPad auch auf den exklusiven Vertrieb durch etablierte Premium-Telekomunikationsanbieter und bietet es ohne Sperre an.[42]

Im Bereich der Kommunikationspolitik setzt Apple auf Kontrolle und spricht nur mit ausgewählten und freundlichen Kritikern.[51] Informationen zu neuen Produkten geraten nur selten an die Öffentlichkeit, sogar intern werden alle Produkte codiert, so dass nur wenige Mitarbeiter informiert sind.[48] Vorstellungen neuer Produkte finden in der Regel auf eigens organisierten und inszenierten Shows statt, nicht auf öffentlichen Messen. Dort präsentiert häufig Apple-Chef Steve Jobs, "leidenschaftlicher Propagandist und Verkäufer"[52] selbst die Produkte. Die Werbekampagne und der "Marketingblitzkrieg" zur Markteinführung des Macintoshs im Januar 1984 erreichte beinahe legendären Charakter.[52] Höhepunkt der rund 15 Millionen teuren Kampagne war die Ausstrahlung des Werbespots "1984" während des Super-Bowl-Endspiels am 22. Januar 1984, welchen mehr als 92 Millionen Zuschauer sahen.[52] In dieser Event- und Imagemarketingform ging es um die zentrale Botschaft, dass der Macintosh der Grund dafür sei, dass das Jahr 1984 nicht so aussehen würde, wie in George Orwells gleichnamigen Roman.

Mit dieser Auswahl an Instrumenten des Marketingmixes ist es Apple gelungen beim Konsumenten die Ansicht zu entwickeln, dass Apple versteht "[..] was Menschen brauchen. Dinge zu entwickeln, die das Leben einfacher und zusätzlich Freude machen"[50], sagt die Kreativ-Direktorin Suze Barett der Werbeagentur Scholz & Friends in einem Interview mit dem Spiegel. Apple setze auf das für den Menschen Nachvollziehbare und Nützliche. Hierdurch wurden Appleprodukte Symbol eines neuen Lebensstils. Steve Jobs zeichne sich darüber aus, dass er die Fähigkeit habe zu wissen, was in 20 Jahren Standard sein werde, sagt Ex-Apple-Chef Sculley.[50] Das ist mit dem Macintosh, dem iPod und dem iPhone gelungen. Steve Jobs könne Bedürfnisse erkennen oder das Potenzial unausgereifter Ideen und daraus perfekte Produkte formen.[50] Apple hat es geschafft mit iTunes ein Mittel gegen illegale Musik-Tauschbörsen im Internet zu erfinden, und hat die mobile Internetnutzung mit dem Handy etabliert.[50]

  • Bekanntes Betriebssystem

Durch das Betriebssystem des weltweit millionenfach verkauften iPhones[10], hat Apple den Konsumenten bereits gezeigt, dass seine intuitive Steuerung leicht zu erlernen ist. Da das Betriebssystem des iPads zudem auf dem des iPhones basiert, gibt es für iPhone-Besitzer kaum Umgewöhnung.

  • Applikationsvielfalt

Applikationen für das iPad gibt es nahezu so viele wie für das iPhone, da die iPhone-Apps meist auch auf dem iPad funktionsfähig sind. Aufgrund des größeren Bildschirms sind diese Apps jedoch übersichtlicher und häufig schöner umgesetzt.[53] Das iPad eignet sich somit ideal für den multimedialen Konsum. Die vielen tausend verfügbaren Applikationen im Apple-Online-Store sind es vor allem, die wie schon das iPhone nun auch das iPad auszeichnen. Zusätzlich eröffnet sich die Möglichkeit, das iPad als E-Reader zu verwenden. Über Apples iBookstore sind bereits die ersten Bücher verfügbar.[46] Der Online Shop heizt gleichzeitig die Nachfrage nach den Apple-Mobilfunkgeräten an und umgekehrt.[54] Von Apple selbst stammen nur fünf Apps, die restlichen sind durch eine globale Entwicklergemeinde entstanden. Etwa 25% der Apps sind kostenlos, an den übrigen verdienen Apple und die Entwickler.

3.2.3 Kritik am App-Store

Der zunächst offen wirkende Apple Online Shop für Entwickler ist nicht wirklich offen. Apple überprüft Apps nicht nur auf technische, sondern auch auf inhaltliche oder rechtliche Aspekte, bevor sie für den Store zugelassen werden.[46] Dabei veröffentlicht Apple keine nachvollziehbaren Kriterien und viele Entscheidungen wirken willkürlich. Mitunter vergehen Monate, bis Apps für den Verkauf freigegeben werden.[54] Viele weitere Firmen und Privatpersonen möchten zusätzliche Apps entwickeln, können dies aber nicht tun, weil Apple beschließt, dass nur bestimmte Software zugelassen wird. Dies entzieht Dutzenden Ideen die Grundlagen.[51] Damit büßt Apple an revolutionärem, nützlichen Image ein, scheint es doch hier bereits um eine marktdominierende Stellung als um Verbesserung zu gehen.

Der Zwang das iPad ausschließlich mit iTunes zu versorgen und nur Zugriff auf den streng kontrollierten App-Store zu haben, führt bei so manchem Nutzer zu einem eingeengten Gefühl.[55]

4 Ausblick

Im Folgenden wird beleuchtet, welches theoretische Marktpotenzial Tablet-PCs haben können. Darauf basierend wird der Markt auf Konkurrenzprodukte zum iPad untersucht.

4.1 Marktpotenzial

Das Marktpotenzial ist die Gesamtheit möglicher Absatzmengen eines Marktes für eine bestimmte Produktgattung.[56] Experten sagen voraus, dass die Geschäfte mit digitalem Medienkonsum, wie ortsabhängigen Diensten, Programmen, Lebenshilfen und Unterhaltungsangeboten in den kommenden Jahren stark zunehmen werden.[57] Voraussetzung hierfür ist die Verfügbarkeit mobiler Endgeräte wie Tablet-PCs oder Smartphones. "Von 2014 an werden mehr Mobilgeräte als Computer auf das Internet zugreifen", prognostiziert Mary Meeker, Technologie-Chefanalystin der New Yorker Investmentbank Morgan Stanley.[58] 2014 könnten bereits mehr als zwei Milliarden mobile Endgeräte in Nutzung sein. Apple hat 60 Tage nach Produkteinführung des iPads bereits über zwei Millionen Geräte in neun Ländern abgesetzt.[59] Smartphones und Tablet-PCs werden bis Ende des Jahrzehnts zu den meist verbreiteten Informations- und Kommunikationsgeräten werden und sogar den Fernseher überholen.[58] Laut der führenden UN-Agentur International Telecommunication Union (ITU) waren Ende 2009 weltweit ca. 4,9 Milliarden Haushalte mit einem Fernseher ausgestattet.[54] Wenn bis 2020 die mobilen Geräte den Ferseher überholt haben sollen, besteht in den kommenden zehn Jahren ein theoretisches Marktpotenzial von schätzungsweise fünf Milliarden Endgeräten. Eine belegbare Potenzialdifferenzierung in Smartphones und Tablet-PCs gestaltet sich schwierig. Unterstellt man das Verhältnis von Handys zu PCs, so standen 2009 global ca. 4,1 Milliarden Handys etwa 1,9 Milliarden PCs gegenüber.[54] Das Verhältnis von Smartphones zu Tablets könnte ebenfalls etwa 2:1 betragen, womit bis 2020 etwa 1,6 Milliarden Tablets auf dem Markt sein könnten.

4.2 Konkurrenzprodukte

Abb. 28: Archos 5
Abb. 28: Archos 5
Abb. 29: Dell's Mini 5
Abb. 29: Dell's Mini 5
Abb. 30: WeTab aus Deutschland
Abb. 30: WeTab aus Deutschland


Das Apple iPad ist nicht der einzige Tablet-PC auf dem Markt. Es zeichnen sich bereits zahlreiche Konkurrenzprodukte ab, die wie das iPad ebenfalls auf den mobilen Medienkonsum als Hauptanwendungsgebiet setzen. Die Archos 5 und 7 lassen sich direkt mit den Fingern bedienen und können auf ein umfangreiches, wenn auch begrenzteres Applikationsangebot zurückgreifen. [55] Zusätzlich ist Multitasking möglich und die Apps können aus beliebigen Quellen installiert werden. Allerdings gibt es Berichte, dass die Touchtechnologie noch Schwächen hat[55] und es kein UMTS gibt. Einen weiteren Konkurrenten will die Firma Dell in der zweiten Jahreshälfte 2010 auf den Markt bringen. Der Mini 5 von Dell sowie die Konkurrenten von Archos laufen beide mit dem Betriebssystem Android von Google.[55] Mit welchem Betriebssystem der Tablet von Asus "Eee Pad" laufen soll ist noch unklar, sicher ist jedoch, dass er mit einem UMTS-Modul ausgestattet ist. Informationen zum Release hat es bisher nicht gegeben. Ein weiteres Konkurrenzprodukt, welches den Schwerpunkt vor allem auf die Digitalisierung von Printprodukten setzt, kommt demnächst aus Deutschland: das WeTab. Das schlichte Design ähnelt Apples iPad, allerdings mit einer offenen Plattform ohne eingeengten App-Store oder Betriebssystemvorgabe.[60] Das Produkt weist allerdings noch Mängel auf und ist aktuell nicht erhältlich. Microsoft und HP wollen ebenfalls noch in diesem Jahr einen Tablet-PC verkaufen, der mit Windows 7 betrieben wird. Auch andere namhafte Hersteller wie LG und Motorola kündigen Tablets an.[61]

5 Fazit

Tablet-PCs haben sich aus unterschiedlichen Gründen bisher am Markt nicht durchsetzen können. Neben geräteabhängigen Defiziten hinsichtlich Hardwareleistung, Ergonomie und Bedienbarkeit mangelte es aber vor allem auch an mobilen Applikationen. Zudem entstand beim Konsumenten ein negatives Preis-/Leistungsempfinden und in den Medien waren Tablets bis vor kurzem kaum präsent. Ob das iPad Tablets am Markt etabliert, kann abschließend nicht eindeutig beantwortet werden, allerdings gibt es zahlreiche Indizien die dafür sprechen. Neben den enormen technischen Verbesserungen von Gewicht, Akkulaufzeit und Bedienbarkeit scheinen vor allem die vielen Tausend mobilen Anwendungen und der verhältnismäßig günstige Preis dafür zu sprechen. Die Apps heizen gleichzeitig die Nachfrage nach den iPads an und umgekehrt. Apple ist es bereits zwei mal in naher Vergangenheit gelungen existente Technik massentauglich und profitabel zu machen. Mit dem iPod und iTunes wurde der kommerzielle Internethandel mit Musik etabliert, mit dem iPhone erreichte Apple, dass die Besitzer intensiv das mobile Internet nutzten. Apple könnte ähnlich erfolgreich mit dem iPad sein, hat die Firma doch schon ein historisches Image für "revolutionäre" und "jugendliche" Innovationen. Wenige Wochen nach Markteinführung wurden bereits über zwei Millionen iPads verkauft. Zusätzlich strömen weitere Konkurrenzprodukte von Wettbewerbern auf den Markt und auch andere Wirtschaftsbereiche, wie zum Beispiel Printmedien, bemühen sich um Mitgestaltung. Dies sind Anzeichen für eine Akzeptanzsteigerung und Etablierung auf dem Markt.

6 Fußnoten

  1. 1,0 1,1 Vgl. Gokin (2006), S. 37f.
  2. Vgl. Microsoft (2005)
  3. 3,0 3,1 3,2 Vgl. Parsons et al. (2010), S. 59
  4. 4,0 4,1 4,2 Vgl. Friedewald (1999), S. 255
  5. Kay 1977, S. 234f.
  6. Vgl. c't (2010), S. 93
  7. Wirtschaftswoche (2010), S. 38
  8. Vgl. c't (2010), S. 92
  9. Vgl. WirtschaftsWoche (2010), S. 45
  10. 10,0 10,1 10,2 Vgl. Der Spiegel (2010), S. 68
  11. Vgl. Stern.de (2010)
  12. Apple.de
  13. Vgl. Apple.de (Features)
  14. Vgl. Apple Inc. (2010), S. 37
  15. Vgl. Apple.de (Safari)
  16. Vgl. Apple.de (Mail)
  17. Vgl. Apple.de (Fotos)
  18. Vgl. Macwelt (2010), S. 17
  19. Vgl. Apple.de (Film)
  20. Vgl. Macwelt (2010), S.18
  21. Vgl. Apple.de (Kalender)
  22. Vgl. Apple.de (Kontakte)
  23. Vgl. Apple.de (Notizen)
  24. Vgl. Apple Inc. (2010), S. 82
  25. Vgl. Apple.de (iPod)
  26. Vgl. Apple Inc. (2010), S. 90
  27. Vgl. Apple.de (AppStore)
  28. Vgl. Apple Inc. (2010), S. 105 ff.
  29. Vgl. c't (2010), S. 98
  30. Apple.de
  31. Vgl. Adobe.com (2010)
  32. Apple.com (2010)
  33. Vgl. DerStandard.at (2010)
  34. c't (2010), S. 93
  35. c't (2010), S. 98
  36. Vgl. managermagazin.de (2003)
  37. 37,0 37,1 37,2 37,3 37,4 Vgl. Welt.de
  38. 38,0 38,1 Vgl. Toshiba 1993
  39. 39,00 39,01 39,02 39,03 39,04 39,05 39,06 39,07 39,08 39,09 39,10 39,11 Vgl. Channelpartner.de (06.03.2007)
  40. Vgl. IFA
  41. Vgl. Tabletpcblog.de (2008)
  42. 42,0 42,1 42,2 Vgl. WirtschaftsWoche (5/2010), S. 45
  43. Apple.de (Specs)
  44. Vgl. IHK FFM
  45. 45,0 45,1 45,2 45,3 45,4 Vgl. Apple.de (Produktvideo)
  46. 46,0 46,1 46,2 Vgl. c't (10/2010), S. 93
  47. Vgl. zdnet.de
  48. 48,0 48,1 48,2 48,3 Vgl. Der Spiegel (17/2010), S. 71
  49. Vgl. Friedewald (1999), S. 405
  50. 50,0 50,1 50,2 50,3 50,4 Vgl. Der Spiegel (17/2010), S. 72
  51. 51,0 51,1 Vgl. Der Spiegel (17/2010), S. 75
  52. 52,0 52,1 52,2 Vgl. Friedewald (1999), S. 398ff.
  53. Vgl. c't (2010), S. 95
  54. 54,0 54,1 54,2 54,3 Vgl. WirtschaftsWoche (5/2010), S. 41
  55. 55,0 55,1 55,2 55,3 Vgl. c't (10/2010), S. 99
  56. Vgl. Meffert (1998), S. 165
  57. Vgl. WirtschaftsWoche (2010), S. 38ff.
  58. 58,0 58,1 Vgl. WirtschaftsWoche (5/2010), S. 40
  59. Apple.de, PR (2010)
  60. Vgl. WeTab.mobi (2010)
  61. Vgl. Focus.de (2010)

7 Abbildungsverzeichnis

Abbildung Nr. Abbildung
1 Slate: Das ST6012 von FujitsuSiemens
2 Convertible: HPs TouchSmart TX2Z
3 Pad: Das Dynapad T100X von Toshiba
4 Alan C. Kays Dynabook
5 Apple iPad
6 Beispiel Überblick
7 iPad im Hoch- und Querformat
8 Eine App öffnen
9 Scrollen
10 Zoom
11 Screenshot Safari
12 Screenshot Mail
13 Screenshot Fotos
14 Screenshot Video
15 Screenshot Kalender
16 Screenshot Kontakte
17 Screenshot Notizen
18 Screenshot Karten
19 Screenshot iPod
20 Screenshot iTunes
21 Screenshot AppStore
22 Screenshot Bedienungshilfen
23 GRiDPad von GRiD
24 Newton von Apple
25 Dynapad von Toshiba
26 Prozessor Apple A4
27 Präzises Multi-Touch-Display
28 Archos 5
29 Dell's Mini 5
30 WeTab aus Deutschland

8 Abkürzungsverzeichnis

Abkürzung Bedeutung
CD Candela
GHz Gigahertz
GPS Global Positioning System
ITU International Telecommunication Union
LED Light Emitting Diode
PARC (Xerox) Palo Alto Research Center
PPI Pixel Per Inch
UMPC Ultra Mobile Personal Computer
WLAN Wireless Local Area Network

9 Literatur- und Quellenverzeichnis

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Apple.de, iPod (2010)Apple Inc.: iPad Leistungsmerkmale, http://www.apple.com/de/ipad/features/ipod.html, (01.05.2010)
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Apple.de, Kontakte (2010)Apple Inc.: iPad Leistungsmerkmale, http://www.apple.com/de/ipad/features/contacts.html, (01.05.2010)
Apple.de, Mail (2010)Apple Inc.: iPad Leistungsmerkmale, http://www.apple.com/de/ipad/features/mail.html, (01.05.2010)
Apple.de, Notizen (2010)Apple Inc.: iPad Leistungsmerkmale, http://www.apple.com/de/ipad/features/notes.html, (01.05.2010)
Apple.de, Photos (2010)Apple Inc.: iPad Leistungsmerkmale, http://www.apple.com/de/ipad/features/photos.html, (01.05.2010)
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