Umsetzung von Social Shopping mit OXID eShop – Konzeption und Prototyp
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Fallstudienarbeit | |
| Hochschule: | Hochschule für Oekonomie & Management |
| Standort: | Düsseldorf |
| Studiengang: | Bachelor Wirtschaftsinformatik |
| Veranstaltung: | Fallstudie / Wissenschaftliches Arbeiten |
| Betreuer: | Prof._Dr._Uwe_Kern |
| Typ: | Fallstudienarbeit |
| Themengebiet: | Social Shopping |
| Autor(en): | Benjamin Schäfer, Marc Oberland |
| Studienzeitmodell: | Abendstudium |
| Semesterbezeichnung: | SS11 |
| Studiensemester: | 2 |
| Bearbeitungsstatus: | begutachtet |
| Prüfungstermin: | |
| Abgabetermin: | |
Inhaltsverzeichnis |
1 Abkürzungsverzeichnis
| Abkürzung | Bedeutung |
|---|---|
| E-Commerce | Electronic Commerce |
| B2B | Business to Business |
| B2C | Business to Customer |
2 Einleitung
In dieser Fallstudie wird die Planung und Umsetzung eines Onlineshops mit Hilfe der Open Source Software OXID eShop erklärt.
Insbesondere werden folgende Fragen beantwortet:
- Was ist Social Shopping?
- Was ist OXID eShop?
- Was muss ich vor dem Start des Shops wissen?
- Wie installiere ich den Shop?
3 Grundlagen
3.1 Social Shopping
3.1.1 Definition
Social Shopping, auch bekannt als Social Commerce (Empfehlungshandel) ist ein spezieller Teil des E-Commerce, bei dem die aktive Beteiligung der Kunden, also die persönlichen Beziehungen sowie die Kommunikation zwischen den Kunden zu dem zu verkaufenden Produkt im Fokus steht. Unter E-Commerce (als Oberbegriff für Internetverkauf, Elektronischer Marktplatz, Virtueller Marktplatz) wird ein Handelsgeschäft verstanden, das über ein interaktiv computergestütztes, vernetztes, elektronisches Medium (z.B. Internet) durchgeführt wird. Es bezeichnet den virtuellen Kaufvorgang eines Produktes. Dabei entsteht über das Internet oder Mobilfunknetz eine Handels- oder Dienstleistungsbeziehung zwischen Käufer und Verkäufer. Im klassischem Markt entsteht ein Vertrag zwischen zwei Parteien zur gleichen Zeit am gleichen Ort. Durch die Nutzung des Internets entsteht ein gültiger Kaufvertrag zwar ebenfalls zur gleichen Zeit, jedoch an zwei verschiedenen Orten. Bei E-Commerce geht man von zwei selbstständig handelnden Wirtschaftssubjekten aus und schließt somit den Austausch von Gütern innerhalb einer Unternehmung oder eines Konzerns aus. Außerdem findet ein Tausch von Gütern immer gegen Entgelt statt und schließt deshalb auch Geschenke oder Tauschbörsen (z.B. Napser, eine der ersten Tauschbörsen im Internet) aus. Bei der Leistungsvereinbarung und Leistungserbringung werden von den Transaktionspartnern elektronische Kommunikationstechniken (elektronisches Shopsystem, E-Mail usw.) eingesetzt. Der Begriff „Social Commerce“ wurde 2005 zum ersten Mal von Steve Rubel in der Jahresvorschau 2006 seines Weblogs geprägt und beschreibt speziell die aktive Beteiligung des Kunden zur Beschreibung der zu verkaufenden Produkte. So geben z.B. Kaufempfehlungen oder von anderen Kunden selbst erstellte Kommentare eine objektivere Beschreibung als die Werbung des Anbieters. Mit der Einführung von Web 2.0 wurde dem Kunden diese neue Art der Kommunikation ermöglicht.
3.1.2 Geschichte
Erst Mitte der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts, als die amerikanische Forschungsgemeinschaft (NSF) den Betrieb des Internetbackbones privatisierte, gewann E-Commerce zunehmend an Bedeutung. Zuvor wurden jedoch bereits seit den 1960er Jahren drei wichtige Meilensteine für die Entwicklung des Internetverkaufs gelegt. Ein Aspekt ist die stetige Leistungsverbesserung der Computer und der Telekommunikationstechniken in den letzten 50 Jahren und das Zusammenwachsen dieser beiden Bereiche. Die zweite Entwicklung, die E-Commerce später möglich machte, war die Tatsache, dass immer mehr Unternehmen ihre Computer vernetzten und so schneller kommunizieren konnten. Zu guter Letzt wurden die immer mehr und größer werdenden Online-Kommunikationssysteme auf die Privatkunden und ein Massenpublikum zugeschnitten. Die eigentliche Geschichte des im Internet geprägten E-Commerce beginnt 1995. Das Jahr 1995 ist nicht nur das Jahr der Kommerzialisierung des Internets (also die Öffnung des Internets für die Wirtschaft), sondern auch das Geburtsjahr der ersten großen Suchmaschinen wie Altavista, Lycos oder Yahoo. Dazu entstanden die heute noch wichtigsten E-Commerce Unternehmen, wie z.B. Amazon, welches ursprünglich nur als Online-Buchhandlung geplant war, oder Ebay und nahmen ihren Online-Geschäftsbetrieb auf.
Folgende Tabelle soll einen chronologischen Überblick über die Entstehung geben:
| Jahr | Ereignis |
|---|---|
1995 | Übergabe des Betriebs des Internetbackbones von der amerikanischen Forschungsgemeinschaft (NSF) in private Hände – ‚Kommerzialisierung‘ des Internets |
1995 | Gründung der Suchmaschinen Altavista, Lycos und Yahoo |
1995 | Gründung des Internetauktionshauses Ebay |
1995 | Der Internetbuchhändler Amazon.com beginnt seinen Betrieb |
1996 | Gründung des Online-Lebensmittelhändlers Webvan in USA |
1997 | Start des Pilotversuchs der Deutschen Bank mit E-Cash, elektronischem Geld für das Bezahlen im Internet |
1997 | Tchibo bietet sein Sortiment auch im Internet an und rundet damit seine Multichannel-Strategie ab |
1998 | Beginn des Handels von Strom über elektronische Börsen in Deutschland |
1998 | Gründung der Suchmaschine Google |
1999 | Gründung der Musiktauschbörse Napster (2001 wieder eingestellt) |
2000 | Beginn des Angebots von Arzneimitteln für den deutschen Markt über die Internetapotheke DocMorris.com |
2001 | Start des Online-Betriebs der Branchenhandelsplattform Covisint für die Automobilindustrie |
2001 | Webvan geht in Konkurs, E-Cash wird eingestellt, Napster gibt auf |
2002 | Gesetz zum elektronischen Geschäftsverkehr in Deutschland in Kraft getreten |
2003 | Otto-Supermarkt.de, bundesweit anbietender Internetlebensmittelhändler, stellt sein Angebot ein. |
- [Tabelle: 1]
Entstehungsgeschichte des Social Shoppings
Hinsichtlich E-Commerce spielen soziale Netzwerke wie Facebook eine zunehmend wichtigere Rolle. Zusätzlich findet eine Untersuchung des Surfverhalten der User statt, um zielgruppenorientiert Werbung zu schalten. Die Vernetzung und die zunehmenden Kommunikationsmöglichkeiten (z.B. durch Smartphones) in der heutigen „Informationsgesellschaft“ lässt den Absatz der durch E-Commerce vertriebenen Produkte erheblich steigen.
3.2 OXID eShop
3.2.1 Beschreibung
Der OXID eShop ist ein auf PHP (ab Version 5.2) und MySQL (ab Version 5) basierender Onlineshop. Er wurde von der im Jahre 2003 gegründeten Firma Oxid eSales AG ins Leben gerufen und ermögtlicht seinen Nutzern den schnellen und einfachen Start ins E-Commerce.
Die OXID eSales AG beschäftigt derzeit ca. 60 Mitarbeiter. Der Hauptsitz liegt in Freiburg im Breisgau, eine weitere Zweigniederlassung befindet sich in Halle an der Saale. Die stärkste Verbreitung des OXID eShops liegt auf dem DACH-Markt (Deutschland, Österreich, Schweiz) vor. Anders als andere große eShop Lösungen startete OXID ausschließlich als kommerzielle Version. Erst im November 2008 erkannte man die Vorteile einer kostenlosen Community Edition als Open-Source-Variante. Durch die Offenlegung des Quellcodes und der engen Zusammenarbeit mit der Community profitiert der Shop durch eine erhöhte Entwicklungsgeschwindigkeit und Funktionen sehr nah an den Bedürfnissen der Endkunden. Die daraus resultierende Wert- und Effizienzsteigerung des Shops wirkt sich unmittelbar auch auf die kostenpflichten Varianten des Shops aus.
Je nach Art des Geschäfts, Anforderungen an den Shop und IT-Kentnissen können Kunden derzeit zwischen folgenden vier Varianten des Shops wählen[1]:
- Community Edition (Kostenlos)
- Professional Edition (einmalig ab 2.990,- €)
- Enterprise Edition als Kaufversion (einmalig ab 13.999,- € + Supportvertrag)
- Enterprise Edition als Mietversion (jährlich ab 4.490,- € + Supportvertrag)
Zu den bekanntesten Referenzen des OXID eShops gehören unter anderem folgende Shops:
3.2.2 Funktionsumfang
Der OXID eShop erfüllt sämtliche Funktionsansprüche, die man an einen Onlineshop stellt.
Bringt man genügend Zeit und Know-How mit, ist es bereits mit der kostenlosen OXID eShop Community Edition möglich, einen voll funktionsfähigen Onlineshop zu erstellen. Diese steht der kostenpflichten Professional Edition in keiner Funktionen nach. Einen Support gibt es bei der Community Edititon - wie der Name bereits andeutet - jedoch nur durch andere User des Shops. Wünscht man offiziellen Support des Herstellers, benötigt man die kostenpflichtige OXID eShop Professional Edition. Diese kann wahlweise bereits bei Shoperstellung gekauft werden oder nachträglich ohne Datenverlust geupdated werden. Durch den Abschluss eines Supportvertages entstehen weitere, jährlich laufende Kosten. Gegen Aufpreis ist bereits in der Professional Edition eine Anbindung an ERP-Systeme (zum Beispiel SAP) möglich. Die OXID eShop Enterprise Edition ist die High-End Lösung mit sämtlichen Funktionen und optionalen Zusatzpaketen und ist vor allem für Shops mit einer sehr breiten Produktpalette geeignet. Das Shopsystem wird durch den Hersteller oder einen der zertifizierten Partner gehosted, kann wahlweise auf mehrere Server gesplittet werden und es besteht die Möglichkeit, komplexe Rechte- und Rollenverteilungen festzulegen. Wahlweise gibt es die Enterprise Edition als Kauf- oder Mietversion.
Unabhängig von der gewählten Shopvariante kann OXID eFire als zusätzliche kostenpflichtige Erweiterung erworben werden. Mit OXID eFire können bequem und übersichtlich Verbindungen zu bekannten Onlinediensten hergestellt werden. Neben der Anbindung an das bekannte Auktionshaus Ebay, die Verbindung zu Preis-Vergleichs-Plattformen wie billiger.de oder guenstiger.de oder die einfache Verbindung zu Payment-Systemen wie z.B. Paypal, gehören auch Dienstleistungen aus dem Bereich Bonitätsauskünfte, Inkasso, Logistik oder Usability-Optimierung zum Umfang von OXID eFire
In der nachfolgenden Grafik sind die Funktionen der unterschiedlichen Shoptypen übersichtlich dargestellt:
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- [Abbildung: 2]
OXID eSales Produktvergleichsmatrix
3.2.3 Vor- und Nachteile
Welche der vier unterschiedlichen Editionen des Shops am besten geeignet ist, kommt stark auf das Unternehmen, dessen Ansprüche und die individuellen Wünsche und Fähigkeiten an. Alle Varianten arbeiten mit vorgefertigten Funktionsmodulen, die ohne viel Aufwand implementiert oder entfernt werden können. Auch der Wechsel innerhalb der Versionen ist dadurch problemlos möglich, da die Programmstruktur immer identisch ist. In der folgenden Tabelle sind die Vor- und Nachteile der jeweiligen Varianten zusammengefasst.
| Produkt | Vorteile | Nachteile |
|---|---|---|
Community Edition |
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Professional Edition
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Enterprise Edition
(Kaufversion) |
|
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Enterprise Edition
(Mietversion) |
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- [Tabelle: 2]
Vor- und Nachteile der OXID Shopmodelle
4 Durchführung
4.1 Konzeptions- und Planungsphase
4.1.1 Ideenfindung
Bevor der Shop erstellt werden kann, muss ein Konzept und eine Struktur erarbeitet werden. Zur Konzeptions- und Planungsphase gehört sowohl die Beantwortung der Frage nach dem Inhalt des Shops, als auch die Klärung von Voraussetzungen.
„Wer ist der Adressat, also wen möchte ich mit meinem Angebot ansprechen?“, „Welche Produkte möchte ich in meinem Shop anbieten?“ oder „Welche Funktionen soll der Shop beinhalten?“ sind Fragen, die unbedingt vor der Entwicklung beantwortet werden sollen. Mit Hilfe des OXID eShops ist es möglich, verschiedene Benutzer, die an dem Shop arbeiten, anzulegen und diesen eingeschränkte Rechte zu vergeben. Das macht vor allem bei größeren Shops mit mehreren Mitarbeitern Sinn, an denen Administratoren sowie Verkäufer arbeiten. Wichtig ist zudem ein Konzept zu den Kundenkonten („Welche Benutzerdaten werden gesichert?“) und den verschiedenen Zahlungsmethoden (Lastschrift, Vorabüberweisung, Kreditkartenzahlung, Nachnahme oder Zahlungsdienstleister wie z.B. PayPal). Elektronische Shops bieten häufig verschiedenste Features, wie z.B. ein Bewertungssystem, Newsletter oder „Häufig gekaufte Artikel“. Diese sollten zuvor in einem Konzept im Bezug zur Zielgruppe, die angesprochen werden soll, festgehalten werden. Einige Funktionen sind sehr hilfreich, andere können aber auch überflüssig, verwirrend oder lästig sein. Der Aufbau und das Aussehen (Design) eines Shops sollten ebenfalls für die Zielgruppe ansprechend gewählt und ausgearbeitet werden. Gerade das Design ist ist hinsichtlich Widererkennungswert und Individualität enorm wichtig. Die einzelnen Produkte sollten in Kategorien geordnet sein, um den Aufbau der Produktpalette übersichtlicher zu machen und die Suche für den Kunden zu vereinfachen.
Danach werden die Voraussetzungen für einen Onlineshop geprüft. „Was ist nötig um den Shop einem möglichst großen Publikum erreichbar zu machen?“, „Welches Webhostingpaket ist das günstigste und deckt alle Systemvoraussetzungen ab?“.
4.1.2 Analyse
Bei der Betrachtung der Frage nach der Zielgruppe, den angebotenen Produkten und den Funktionen gibt es verschiedene Beantwortungsmöglichkeiten, die wie folgt aussehen können.
- Zielgruppe
- Möglicht viele Kunden ansprechen
- Eine gezielte Käuferschicht
- Produktpalette
- Möglichst viele verschiedene Produkte
- Spezialisiert auf eine oder wenige Produktgruppen
- Funktionen
- nur das Nötigste
- auf die Kunden und Produktpalette abgestimmt
- sämtliche Funktionen
Für den Online Shop wird keine eigene Hardware benötigt. Ein Provider im Internet, der die Systemvoraussetzungen unterstützt reicht vollkommen aus. In der Analyse, muss ein passender Webhoster für den eShop gefunden werden. Neben der Erfüllung der Systemvoraussetzungen spielen Benutzerfreundlichkeit (z.B. eine intuitive Bedienung), sowie Kosten eine wichtige Rolle.
Die Anforerungen an das System können in der Regel auf der Homepage des Entwicklers eingesehen werden. Im Folgenden sind die Systemvoraussetzungen für den OXID eShop in der Community Edition aufgelistet, so wie er in dieser Fallstudie verwendet wird[2]:
- Webserver
- Apache Version 1.3 oder höher
- Mindestens 100 MB freier Webspace
- Installierte mod_rewrite Erweiterung
- MySQL
- MySQL 5.0.33 oder höher
- Aufgrund eines Bugs in MySQL 5.0.36 und 5.0.37 als auch 5.0.41 funktioniert der eShop nicht einwandfrei mit diesen Versionen. Updaten Sie MySQL auf eine neuere Version, falls Sie eine der beiden MySQL-Versionen einsetzen.
- PHP
- PHP 5.2.0* oder höher. Aus Performancegründen empfehlen wir, PHP 5.2.6 oder höher zu verwenden.
- Das memory_limit muss mindestens 14 MB hoch sein. Wir empfehlen eine memory_limit Einstellung von 30MB.
- Aktiviertes allow_url_fopen oder fsockopen auf Port 80 möglich
- Apache Server Variablen REQUEST_URI oder SCRIPT_URI müssen vorhanden sein
- Der PHP 4 Kompatibilitätsmodus muss ausgeschaltet sein. (zend.ze1_compatibility_mode = Off)
- ini_set erlaubt
- register_globals ausgeschaltet
- PHP-Erweiterungen, die installiert sein müssen:
- GD LIB Version 2.x
- MySQL client connector für MySQL 5
- bcmath
- JSON
- php-xml
- libxml2
- iconv-extension
- tokenizer
- mbstring
4.1.3 Zielfestsetzung
Zwar besteht die Möglichkeit den OXID eShop auf einem Strato Webserver zu implementieren, da wir privat über ein ausreichendes Paket verfügen, doch stellte sich nach intensiver Recherche heraus, dass OXID Shops aber auch im allgemeinen andere, auf PHP basierende, Online Shop Systeme schlecht mit der darauf installierten PHP Version arbeiten. So wird der Seitenaufbau langsam und das ganze System arbeitet sehr träge. Zusätzlich soll der Prototyp im Rahmen der Präsentation gezeigt werden, daher haben wir uns für die lokale offline Lösung XAMPP entschieden, so dass im Falle einer nicht vorhandenen Internetverbindung eine Präsentation des Shops trotzdem möglich ist. XAMPP ist eine Open Source Distribution, das die verschiedensten Dienste wie z.B. Apache oder MySQL beinhaltet. Somit ist es möglich eine Internetseite bzw. einen Internetshop lokal auf dem eigenen Computer zu betreiben.
Zum Shop selbst wurde festgelegt, dass hochwertige Wasserpfeifen und das dazugehörige Zubehör verkauft werden sollen. Dabei sprechen wir ein junges Publikum zwischen 16 und 35 Jahren an, das sich im Internet gut auskennt und weiß, wie die verschiedensten Funktionen in Shopsystemen zu nutzen sind.
Da der Shop nur einen Prototyp darstellen soll, werden nur wenige Artikel sowie Kategorien zur Veranschaulichung ein gepflegt. Außer dem Administrator wird noch ein anderer Benutzer mit eingeschränkten Rechten erstellt. Dieser Benutzer darf nur Artikel erstellen oder schon bestehende bearbeiten.
Anschließend wird die Implementierung ausreichend getestet und zum Schluss bewertet.
4.2 Realisierung
4.2.1 Implementierung und Programmierung
Zunächst einmal wird von der offiziellen Internetseite die Community Version des Oxid eShops heruntergeladen. Diese liegt dort als .zip Dateiformat vor und wird nach dem Download auf der lokalen Festplatte entpackt. Anschließend wird der komplette Ordner mit Hilfe eines FTP Programms auf den Server geladen. In unserem Fall laden wir unseren Prototyp nicht auf einen öffentlichen Webserver, sondern starten lokal (auf dem eigenen Rechner) einen Apache und einen MySQL Server. Mit der XAMPP Distributionen installiert, startet und pflegt man einfach die verschiedenen Serverprogramme und deckt vollständig die Systemvoraussetzungen des OXID eShops ab. Die entpackten Dateien des Shops müssen in das Unterverzeichnis „htdocs“ des XAMPP Installationsverzeichnisses kopiert werden.
Bevor die eigentliche Installation des Shops beginnt, muss zunächst eine Datenbank eingerichtet werden. Dazu wechselt man in phpMyAdmin Oberfläche unter http://localhost/phpmyadmin/ und legt eine neue Datenbank an.
- [Abbildung: 4]
Erstellung einer Datenbank mit Phpmyadmin
Somit sind alle Vorbereitungen zur Installation getroffen. Die Installation selbst kann in jedem Browser über die Url des Shops und einem angehängtem „/setup“ gestartet werden (z.B. http://localhost/oxid_eshop/setup). Anschließend führt ein Setup durch sieben Phasen der Installation[3]. Im ersten Schritt erscheint eine Übersichtseite zu den Systemvoraussetzungen. Dabei werden Voraussetzungen die erfüllt werden grün, Voraussetzungen, die nur teilweise erfüllt werden gelb und jene die nicht erfüllt rot gekennzeichnet. Funktionen, die nicht geprüft werden können, sind grau[4].
- [Abbildung: 5]
OXID Installation - Vorraussetzungsprüfung
Die eigentliche Konfiguration beginnt jetzt im zweiten Schritt. Dort werden der Shop-Standort und das Hauptlieferland ausgewählt. Zusätzlich sucht das System regelmäßig und automatisch nach Updates, wenn man das Kontrollkästchen aktiviert. Der Standort unseres Shops ist International, das Hauptlieferland ist Deutschland. Außerdem soll das System sich selbst auf den neusten Stand halten[5].
- [Abbildung: 6]
OXID Installation - Standordwahl
Nachdem im dritten Schritt die Lizenzbedingungen akzeptiert wurden[6], wird im vierten Schritt die Verbindung zur, vorher erstellten, Datenbank eingerichtet. Da wir den Shop mit Hilfe von XAMPP über einen lokalen Datenbankserver betreiben, trägt man als Hostname „localhost“ ein. Auch wenn bei „Datenbank Name“ der Vermerk erscheint, dass wenn zuvor keine Datenbank generiert wurde mit diesem Schritt automatisch eine erstellt wird, sollte man doch um sicher zu gehen, immer den hier beschriebenen Weg gehen. Bei der automatischen Erstellung einer Datenbank durch das Installationsprogramm können in Einzelfällen Probleme auftauchen. In das Feld „Datenbank Name“ wird also der zuvor festgesetzte Name der Datenbank „oxid-eshop“ eingetragen. Zur Verwaltung von MySQL Datenbanken ist standardmäßig der Benutzer „root“ ohne Passwort angelegt. Da nur einen Prototyp eines Shops erstellt wird, wählt man die Funktion „Demodaten installieren“, um auf vorerstellte Artikel, Kategorien usw. zugreifen zu können. Wenn viele verschiedene Sprachen im Shop verwendet werden und somit viele Sonderzeichen nötig sind, sollte die UTF-8 Zeichenkodierung ausgewählt werden. Allerdings ist der eShop geringfügig langsamer wenn an statt der Standard-Zeichenkodierung ISO 8859-15 die UTF-8 genutzt wird. Da das Hauptlieferland Deutschland ist und alle umliegenden Länder Sprachen mit ähnlichem Zeichensatz nutzen, wird im auf die UTF-9 Zeichenkodierung verzichtet[7].
- [Abbildung: 7]
OXID Installation - Datenbankerstelung
Im nächsten Schritt können Verzeichnis-Einstellungen, wie z.B. Shop-URL, das Verzeichnis auf dem Server zum Shop oder das Verzeichnis auf dem Server zum TMP Verzeichnis, angepasst werden. Außerdem legt man fest, dass im Falle einer erfolgreichen Installation der Setup Ordner gelöscht wird. Dies stellt sicher, dass danach die Installation nicht noch einmal aufgerufen werden kann und die Einstellungen von fremden verändert werden können[8]. Falls im Falle einer kommerziellen Nutzung des OXID eShops ein Lizenzschlüssel per E-Mail erhalten wurde, kann dieser im sechsten Schritt gespeichert werden[9]. Anschließend ist die Installation beendet und es erscheinen zwei Links zum Administratorbereich und zum Shop selbst.
Zunächst einmal sieht man nur die Demodaten eines Shops. Um den Shop bezüglich Aussehen und Inhalt zu bearbeiten wechselt man über http://localhost/oxid_eshop/admin in den Administratorbereich. Dort meldet man sich mit dem in der Installation erstellten Benutzer an. Dieser ist zunächst der einzige Benutzer und hat Vollzugriff auf alle Funktionen im Shop. Wenn mehrere Personen an einem Shop arbeiten, macht es Sinn für jeden Mitarbeiter einen Benutzer mit verschiedenen Berechtigungen anzulegen. Unter „Benutzer verwalten“ werden die verschiedenen Benutzer mit Attributen, wie z.B. Name, Anschrift oder Kontaktinformationen, angelegt in zuvor konfigurierten Benutzergruppen, wie z.B. Administratoren oder Verkäufern, gegliedert.
- [Abbildung: 8]
OXID Konfiguration - Benutzeranlage
Unter dem Menüpunkt Stammdaten die allgemeinen Daten, wie z.B. Adresse, Kontakt, rechtliche Personen eingetragen. Diese Informationen werden dann später z.B. im Impressum der Seite oder in den Newslettern zu sehen sein. Außerdem gibt es hier die Möglichkeit feste Lieferanten und Herstellern mit denen man öfters zusammenarbeitet einzutragen, um diese später bei der Artikelverwaltung mit den einzelnen Artikeln zu verbinden. Zu guter Letzt gibt es die Möglichkeit Länder- und Spracheinstellungen sowie das Design mit verschiedenen Farbschemas zu verändern.
- [Abbildung: 9]
OXID Konfiguration - Farbdefinition
Der wohl wichtigste Punkt im Administratorbereich ist „Artikel verwalten“. Dieser Punkt wird am meisten genutzt und verändert. Ausserdem definiert sich ein Shop über die Artikel, die er beinhaltet. Hier werden die einzelnen Artikel verschiedenen Kategorien zugeteilt und aufgelistet. Je nachdem in welcher Kategorie ein Artikel zu finden ist, findet man ihn an einem anderen Ort im Shop. Die einzelnen Kategorien hängen mit den Menüpunkten im Shop zusammen und bieten somit dem Kunden eine Ordnung in der Produktpalette. Ein Artikel wird mit verschiedenen Attributen erstellt, die zum Einen zur Beschreibung für den Kunden aber zum Anderen z.B. auch zur vereinfachten Suche nach diesem Artikel, dienen. Kunden können Artikel bewerten, die dann unter „Alle Bewertungen“ aufgelistet werden.
- [Abbildung: 10]
OXID Konfiguration - Artikelanlage
4.2.2 Testphase
4.2.2.1 Durchzuführende Tests
Nach erfolgreicher Implementierung des Shops muss geprüft werden, ob alle gewünschten Funktionen richtig arbeiten. Wird der Shop fertig programmiert und installiert gekauft, so ist davon auszugehen, dass solche Tests bereits duchgeführt wurden und die gewünschen Funktionen richtig arbeiten. In der Community Version von OXID eShop werden häufig einzelne Programmmodule ergänzt oder weggelassen oder komplett eigene Teile in die Programmierung aufgenommen. Zur Sicherheit sollten daher dennoch einige Tests durchgeführt werden. Im Rahmen des Prototypens wurden folgende Funktionen näher getestet:
- Prüfung von Benutzerrechten
- Anlage eines neuen Kunden
- Kaufabwicklung
- Versand von Newslettern
- Prüfung von Zugriffszeiten
Die Prüfung von Benutzerrechten erfolgt durch die Anlage von Benutzern mit unterschiedlich eingeräumten Rechten. Benutzer mit Administratorrechten haben Zugriff auf sämtliche Funktionen des Shops. Um zu verhindern, dass Datenbankstrukturen oder das Aussehen des Shops verändert werden, bleiben die Administratorrechte in der Regel alleine dem Programmierer vorbehalten, der den Shop aufgesetzt hat. Weiter gibt es eine Rechte-Stufe, die es dem Benutzer oder der Benutzergruppe einräumt das angebotene Artikelspektrum zu verwalten. Wahlweise kann man in der Rollenverteilung Rechte für einzelne Datenbankfelder freigeben oder blockieren, so können unterschiedliche Produktgruppen zum Beispiel von jeweils unterschiedlichen Benutzern verwaltet werden. Die niedrigste Rechte-Stufe besitzten die einzelnen Kunden. Kunden dürfen keine Möglichkeit haben Artikel, Aussehen, oder Programmteile des Shops zu verändern. Diese Punkte werden getestet, indem man sich mit Benutzern unterschiedlicher Rechte-Stufen anmeldet und schaut, welche Möglichkeiten einem im Shop zur Verfügung stehen.
Bei der Anlage eines neuen Kunden wird der Vorgang geprüft, bei dem sich ein Neukunde im Shop registriert. Getestet wird die Benutzerfreundlichkeit und die Zeit, die ein Kunde zur Registrierung benötigt. Zusätzlich muss geprüft werden, ob die eingegebenen Daten richtig in den vorher definierten Datenbanken gespeichert werden. Getestet wird dies durch einfaches Ausprobieren und mehrmaliger Registrierung von unterschiedlichen Musterkunden.
Die Kaufabwicklung ist eine der wichtigsten Aspekte für die Kundenzufriedenheit. Kein Kunde möchte sich gerne durch diverse Fenster und Menüs klicken müssen, bis er letztendlich seinen Artikel gefunden hat und bestellen kann. Wichtig bei der Kaufabwicklung ist die Übersichtlichkeit über alle anfallenden Kosten (z.B Preis inkl. Mehrwertsteuer?, zusätzlih anfallende Versandkosten, etc.) und eine schnelle Zahlungs- und Versandmöglichkeit. Gleichzeitig soll herausgefunden werden, wie übersichtlich und schnell die Weitergabe dieser Informationen an die entsprechenden Stellen abläuft um mögliche "Bremser" in der Kauabwicklung zu entdecken. Um dies zu testen wickeln wir einen Testkauf im System ab.
Der Versand von Newslettern ist ein wichtiger Werbefaktor eines Onlineshops um Kunden über neue Artikel oder spezielle Angebote zu informieren. Gleichzeitig muss der Kunde eine einfache und zuverlässige Möglichkeit haben sich für den Newsletter an- bzw. abzumelden, damit der Newsletter nicht in der Kategorie Spam landet. Zum Testen werden Kunden mit unterschiedlichen E-Mail-Providern angelegt und zum Newsletter angemeldet. Es wird geprüft ob alle Benutzer den Newsletter erhalten und sich ohne nennenswerten Aufwand wieder abmelden können.
Die Prüfung der Zugriffszeiten beim Shop spielen eine Große Rolle. Kein Kunde möchte unnötig lange warten, bis sich neue Seiten aufgebaut haben oder Formulare abgeschickt wurden. Die Dauer des Seitenaufbaus kann durch zwei Faktoren beeinflusst werden. Zunächst ist das Volumen des Shops und die Komplexität der Programmierung (z.B. Datenbankverkettung) ausschlaggebend. Große Bilder und Datenmengen können je nach Internetverbindung der Benutzer sehr viel Zeit in Anspruch nehmen. Zusätzlich ist der Server, auf dem der Shop gehostet wird eine potentielle Schwachstelle. Findet die Verarbeitung der Daten bereits auf dem Server verlangsamt statt, so ist das ebenfalls für den Endbenutzer am Heimcomputer spürbar. Im Test werden verschiedene Shopsysteme miteinander verglichen und die ungefähre Zeit für den Seitenaufbau festgehalten.
4.2.2.2 Ergebnisanalyse
Bei den Tests sind folgendes Ergebnisse herausgekommen:
- Prüfung von Benutzerrechten
- Die Tests sind ohne Fehler gelaufen. Da es sich um lang ausgereife Standardfunktionen handelt, war dies nicht anders zu erwarten.
- Anlage eines neuen Kunden
- Die Anlage eines neuen Kunden hat ohne Probleme funktioniert. Nach der Eingabe der Personalien und der EMail-Adresse wird umgehend eine Bestätigungsmail verschickt, um das Konto zu aktivieren. Klickt man auf den Bestätigungslink in der EMail wird das Konto umgehend freigeschaltet. Erst dann sind die benötigten Funktionen für eine Kaufabwicklung freigeschaltet. Ein Zugriff auf Admin-Bereiche oder eine Veränderung von Artikeln ist nicht möglich.
- Kaufabwicklung
- Da in diesem Bereich keine Anpassung der Standardfunktionen stattgefunden hat, sind auch hier keine technischen Probleme aufgetreten. Legt man ausgewählte Atikel per Knopfdruck in seinen virtuellen Warenkorb wird man gefragt, ob man weitere Artikel suchen möchte, oer gleich zur Kasse gehen möchte. Wählt man die Option weiter zu schauen, erhält man bereits am rechten Bildschirmrand angezeigt, welche Artikel man bisher im Warenkorb hat. Navigiert man per Klick in den Warenkorb, erhält man eine detaillierte Liste der ausgewählten Artikel und Preise inklusive ausgewiesener Mehrwertsteuer und Gesamtsumme.
- Versand von Newslettern
- Die Abonnierung des Newsletters ist denkbar einfach. Auf der Startseite des Shops findet man in der unteren rechten Ecke ein Eingabefeld. Trägt man hier seine E-Mailadresse ein und bestätigt die Eingabe, erscheint ein weiteres Formular, in dem man optinal noch Vor- und Nachname zur personalisierung des Newsletters eingeben kann. Das Formular dient sowohl der An-, als auch der Abmeldung für den Newsletter. Über einen Radio-Button besteht die Mögichkeit zu wähnen zwischen "Abonnieren" und "Stornieren". Zur Sicherheit wird eine Bestätigungsmail verschickt, in der der angemeldete Nutzer die Richtigkeit der Eingabe bestätigen muss. Dadurch wird verhindert, dass man unerwünscht bei Newslettern angemeldet wird.
- Prüfung von Zugriffszeiten
- Auf Grund eines bereits vorhandenem Webservers bei dem Hoster Strato, wurde der Prototyp zunächst dort installiert. Die Ladezeiten des Shops erschienen jedoch verhältnismäßig hoch, obwohl Statistiken andere Ergebnisse liefern. Die Möglichen Ursachen liegen womöglich in der falschen Konfiguration oder in der generell langsamen Datenverarbeitung des Servers. Zur Beschleunigung und anschließenden Vorführung des Shop wurde dieser daher auf einem Apache Server installiert.
4.3 Vergleich zu anderen Shopsystemen
Im Vergleich mit zwei weiteren pupulären Shopsystem wie Magento und dem etwas älterem xt:Commerce kann der OXID eShop ohne Probleme mithalten.
xt:Commerce ist die älteste Shopvariante unter den drei genannten. Er ist eine Weiterentwicklung des osCommerce, welches bereits im Jahre 2003 erschienen ist. Durch die lange Existentzeit hat sich eine dementsprechend große Community gebildet, die das Projekt vorantreibt. Ab Version 4 des Onlineshops wird jedoch keine kostenlose Version des Shops mehr angeboten, wodurch ein großteil der Community bei der technisch veralteten Version 3 geblieben ist oder den Wechsel zu OXID oder Magento wagt[10].
Magento ist im Jahre 2007 erschienen. Anders als OXID startete das Projekt direkt mit einer Community Edition und profitierte durch die Mitentwicklung durch die Benutzer. Vorallem bei Großkunden ist die Enterprise Version von Magento eine der am weitesten verbreitete Shopplattform. Ähnlich der "Appstores" bei Mobilfunkgeräten gibt es für Magento eine Plattform zum erweitern des Shops. Hier findet man tausende kostenlose Erweiterungen von anderen Benutzern oder offizielle kostenpflichtige Erweiterungen des Herstellers. Durch die amerikanischen Wurzeln findet man viele Tutorials in englischer Sprache, die einem bei Problemen helfen. Der Support in deutsch und die Möglichkeiten deutscher Schulungen ist bei Magento jedoch noch nicht so breit vertreten[11].
Der OXID eShop bietet eine Lösung sowohl für kleine, als auch für große Unternehmen. Dadurch, dass der Hersteller seinen Hauptsitz in Deutschland hat, profitieren vorallem die Benutzer des DACH-Marktes von Support und Schulungen in der Ladessprache. Durch die recht späte Offenlegung des Quellcodes und des Angebotes einer kostenlosen Version, hat die Community noch nicht das Ausmaß wie bei Magento erreicht. Dennoch werden sämtliche Funktionen, die ein Onlineshop im heutigen Zeitalter braucht zur Verfügung gestellt[12].
5 Bewertung
Die Benutzung der OXID eShop Lösung zeigt, dass eine Onlineshop-Lösung innerhalb weniger Tage umgesetzt werden kann. Durch die benutzerfreundliche Bedienbarkeit mit Hilfe übersichtliche Menüs kann auf eine Programierung im alten Texteditor verzichtet werden. Das Angebot von insgesamt drei unterschiedlichen Produkt-Editionen und der Wahl zwischen Kauf- und Mietvariante spricht sowohl kleine Unternehmen an, als auch große Firmen, die eine High-End-Lösung mit Support benötigen.
Bereits die OXID eShop Community Edition besitzt alle Funktionen, die man an einen modernen Onlineshop stellt. Die Zeit von Ideenfindung bis zum Aufsetzen des Shops ist dank einfacher Installation in deutscher Sprache in sehr kurzer Zeit realisierbar. Eine individuelle Anpassung des Shops erfolgt über ein übersichtliches Admin-Interface und ist ohne Programmierkentnisse möglich. Dank der flachen Datenbankstruktur verfügt der Shop über schnelle Ladezeiten und benötigt im Vergleich zu anderen Shops nur geringe Server-Ressourcen.
6 Fazit
Im Rahmen der Globalisierung und der neuen technischen Möglichkeiten wird es immer schwieriger auf dem Markt zu überleben. Wo früher ein Konkurrenzkampf in Städten oder Stadtgebieten stattgefunden hat, wird heute in anderen Dmensionen gehandelt. Seit dem Zeitalter des Internets und der Möglichkeit Kaufverträge online abzuschließend, steigt die weltweite Konkurrenz und der ständige Druck auf Unternehmen. Wer nicht selber mit zieht, könnte bald auf der Strecke bleiben.
Die OXID eShop Community Edition bietete einen einfachen Weg ins E-Commerce. Sowohl die Installation, als auch die Verwaltung des Shops wird durch OXID stark vereinfacht. Vorallem durch die deutsche Community finden sich zahlreiche Tutorials und Problemlösungen im Internet. Wer ein wenig Erfahrung mitbringt, kann somit bereits kostenlos seinen eigenen Online Shop erstellen. Größer orientieren Kunden wird die Möglichkeit geboten, sich das Shopsystem von Fachleuten installieren und verwalten zu lassen. Somit schafft man sich mit OXID eSales Lösungen die Grundlage für internationale Geschäfte.
7 Literatur- und Quellenverzeichnis
Monografien
| Ulrich Riehm (2004) | E-Commerce - Begriff, Geschichte, aktueller Stand und Ausblick |
Internetquellen
| OXID eSales AG A | http://www.oxid-esales.com (16.06.2011 17:00) |
| OXID eSales AG B | http://www.oxid-esales.com/files/oxid-esales-produktvergleichsmatrix.pdf (16.06.2011 17:00) |
| OXID eSales AG C | http://www.oxid-esales.com/de/produkte/community-edition/systemvoraussetzungen (16.06.2011 17:00) |
| OXID eSales AG D | http://www.oxid-esales.com/de/resources/help-faq/eshop-manual/setup-aufrufen (16.06.2011 17:00) |
| Martin Paetz (2009) | http://t3n.de/magazin/magento-oxid-eshop-xtcommerce-vergleich-222483/1 (16.06.2011 17:00) |
| Mayflower GmbH (2009) | http://www.slideshare.net/mayflowergmbh/commercial-os-shops-magento-oxid-xtcommerce-evaluationskriterien-fr-enterprises (16.06.2011 17:00) |
8 Abbildungsverzeichnis
- ↑ OXID eShop Logo
- ↑ OXID eSales Produktvergleichsmatrix - vgl. OXID eSales AG B
- ↑ Xampp Logo
- ↑ Erstellung einer Datenbank mit Phpmyadmin
- ↑ OXID Installation - Vorraussetzungsprüfung
- ↑ OXID Installation - Standordwahl
- ↑ OXID Installation - Datenbankerstelung
- ↑ OXID Konfiguration - Benutzeranlage
- ↑ OXID Konfiguration - Farbdefinition
- ↑ OXID Konfiguration - Artikelanlage
- ↑ Zugriffszeiten Magento, Oxid, XTC - vgl. Mayflower GmbH (2009)
9 Tabellenverzeichnis
- ↑ Entstehungsgeschichte des Social Shoppings - vgl. Ulrich Riehm (2004) Seite 5
- ↑ Vor- und Nachteile der OXID Shopmodelle
10 Fußnoten
- ↑ vgl. OXID eSales AG A
- ↑ vgl. OXID eSales AG C
- ↑ vgl. OXID eSales AG D
- ↑ vgl. OXID eSales AG D 1)
- ↑ vgl. OXID eSales AG D 2)
- ↑ vgl. OXID eSales AG D 3)
- ↑ vgl. OXID eSales AG D 4)
- ↑ vgl. OXID eSales AG D 5)
- ↑ vgl. OXID eSales AG D 6)
- ↑ vgl. Martin Paetz (2009) Seite 4
- ↑ vgl. Martin Paetz (2009) Seite 2
- ↑ vgl. Martin Paetz (2009) Seite 3


