Vergleich verschiedener Softwarewerkzeuge zur agilen Softwareentwicklung
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Fallstudienarbeit | |
| Hochschule: | Hochschule für Oekonomie & Management |
| Standort: | Hamburg |
| Studiengang: | Bachelor Wirtschaftsinformatik |
| Veranstaltung: | Fallstudie / Wissenschaftliches Arbeiten |
| Betreuer: | Prof._Dr._Uwe_Kern |
| Typ: | Fallstudienarbeit |
| Themengebiet: | Agile Softwareentwicklung |
| Autor(en): | Dana Gottstein, René Ave, Tobias Fechner |
| Studienzeitmodell: | Abendstudium |
| Semesterbezeichnung: | SS11 |
| Studiensemester: | 2 |
| Bearbeitungsstatus: | begutachtet |
| Prüfungstermin: | |
| Abgabetermin: | |
1 Titel
| Autoren | Dana Gottstein, René Ave, Tobias Fechner |
| Titel | Vergleich verschiedener Softwarewerkzeuge zur agilen Softwareentwicklung |
| Hochschule und Studienort | FOM Hochschule für Oekonomie & Management Essen, Hochschulstudienzentrum Hamburg |
2 Verzeichnisse
2.1 Inhaltsverzeichnis
2.2 Abkürzungsverzeichnis
| Abkürzung | Bedeutung | |
|---|---|---|
| ASP.NET | ursprünglich ASP+ genannt, (Microsoft) Active Server Page | |
| CSS | Closed Source Software | |
| OSS | Open Source Software | |
| TRAC | Ein erweitertes Protal, Ticketsystem für den Entwicklungsverlauf von Projekten[1] | |
| TRACD | Stand Alone TRAC HTTP server | |
| WYSIWYG | What You See Is What You Get (zu deutsch "Was du siehst ist was du bekommst")[2] |
2.3 Abbildungsverzeichnis
| Abb.-Nr. | Abbildung | |
|---|---|---|
| 1 | Scrum Prozess | |
| 2 | Extreme Programming Prozess | |
| 3 | klassisches, mehrstufiges V-Modell | |
| 4 | V-Modell XT | |
| 5 | Kanban-Modell | |
| 6 | Agile42 / Agilo, beispielhafte Darstellung der Administrationsoberfläche für Plugins | |
| 7 | Agile42 / Agilo, Rollen und Berechtigungen auf Module | |
| 8 | Agile42 / Agilo, Darstellung Objektkonfiguration für Teams mit Beschreibungsfeld | |
| 9 | Agile42 / Agilo, Auszug aus der Offline Hilfe zwecks Anpassung an das Corporate Design | |
| 10 | Agile42 / Agilo, Horizontales Hauptmenü | |
| 11 | Agile42 / Agilo, Suchfunktion | |
| 12 | Agile42 / Agilo, Linkes Auswahlmenü für den Schnellzugriff auf Aktionen und Reports | |
| 13 | Agile42 / Agilo, Projekt Ordnerstruktur | |
| 14 | Agile42 / Agilo, Reporting | |
| 15 | Inflectra SpiralPlan, Anmeldemaske Inflectra SpiraPlan | |
| 16 | Inflectra SpiralPlan, Personal Dashboard | |
| 17 | Inflectra SpiralPlan, Horizontales Hauptmenü | |
| 18 | Inflectra SpiralPlan, Menüeinträge für Anpassungen | |
| 19 | Inflectra SpiralPlan, Anpassung der Tickettypen | |
| 20 | Inflectra SpiralPlan, Anpassung der Prioritätsklassen | |
| 21 | Inflectra SpiralPlan, MSSQL Im- und Export Tool | |
| 22 | Inflectra SpiralPlan, Exportergebnis | |
| 23 | Inflectra SpiralPlan, Schnittstellenübersicht 1 | |
| 24 | Inflectra SpiralPlan, Schnittstellenübersicht 2 | |
| 25 | Inflectra SpiralPlan, Schnittstellenübersicht 3 | |
| 26 | Inflectra SpiralPlan, Schnittstellenübersicht 4 | |
| 27 | Inflectra SpiralPlan, Schnittstellenübersicht 5 | |
| 28 | Inflectra SpiralPlan, Reporting | |
| 29 | Kanban-Logo | |
| 30 | Kanban / Simple Kanban, Übersicht | |
| 31 | Microtool / in-Step V-Modell XT, Microtool, in-Step V-Modell XT - Logo | |
| 32 | Microtool / in-Step V-Modell XT, Sprachenauswahl | |
| 33 | Microtool / in-Step V-Modell XT, Menü | |
| 34 | Microtool / in-Step V-Modell XT, Kontextmenü | |
| 35 | Microtool / in-Step V-Modell XT, Suchoptionen | |
| 36 | Microtool / in-Step V-Modell XT, Objekteigenschaften | |
| 37 | Microtool / in-Step V-Modell XT, Flexibilität | |
| 38 | Microtool / in-Step V-Modell XT, Versionsmanagement | |
| 39 | Microtool / in-Step V-Modell XT, Versionsmanagement / Historie | |
| 40 | Microtool / in-Step V-Modell XT, Anmeldung an der Applikation | |
| 41 | Analyse nach Kriterien, Auswertung der Softwarewerkzeuge | |
| 42 | Analyse nach Softwarewerkzeuge, Vergleich - Benutzerverwaltung | |
| 43 | Analyse nach Softwarewerkzeuge, Vergleich - Controlling | |
| 44 | Analyse nach Softwarewerkzeuge, Vergleich - Flexibilität | |
| 45 | Analyse nach Softwarewerkzeuge, Vergleich - Handhabung | |
| 46 | Analyse nach Softwarewerkzeuge, Vergleich - Hardwareanforderung | |
| 47 | Analyse nach Softwarewerkzeuge, Vergleich - Konfigurierbarkeit | |
| 48 | Analyse nach Softwarewerkzeuge, Vergleich - Methodenübergreifend | |
| 49 | Analyse nach Softwarewerkzeuge, Vergleich - Preis | |
| 50 | Analyse nach Softwarewerkzeuge, Vergleich - Projektverwaltung | |
| 51 | Analyse nach Softwarewerkzeuge, Vergleich - Schnittstellen | |
| 52 | Analyse nach Softwarewerkzeuge, Vergleich - Sicherheit | |
| 53 | Analyse nach Softwarewerkzeuge, Vergleich - Softwareanforderung | |
| 54 | Analyse nach Softwarewerkzeuge, Vergleich - Suchfunktion | |
| 55 | Analyse nach Softwarewerkzeuge, Vergleich - Transparenz | |
| 56 | Analyse nach Softwarewerkzeuge, Vergleich - Verlässlichkeit | |
| 57 | Analyse nach Softwarewerkzeuge, Vergleich - Ergebnis |
2.4 Tabellenverzeichnis
| Tabelle Nr. | Quelle |
|---|---|
| 1 | Kriterien mit der Gewichtung |
| 2 | in-Step V-Modell XT - Schnittstellen |
| 3 | Punktbewertung nach den Kriterien |
| 4 | Punktermittlung durch Bewertung mal Gewichtung |
3 Einleitung
3.1 Vorstellung der agilen Softwareentwicklung
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Der Ursprung[3] der agilen Softwareentwicklung befindet sich im Jahr 1999, durch die Veröffentlichung des Buches „Extreme Programming“ von Kent Beck. Scrum wurde 1986 vorgestellt, jedoch bis zur Veröffentlichung von Kent Beck nicht als agile Softwareentwicklung eingegrenzt und verstanden. „agil“ als Begriff wurde im Jahr 2001 in Utah (Amerika) im Zusammenhang mit dem Manifest als „agile Softwareentwicklung“ definiert als:
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3.2 agile Methoden der Softwarewerkzeuge
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Das Ziel der Fallstudie soll ein Vergleich von verschiedenen Softwarewerkzeugen, zur agilen Softwareentwicklung sein. Die Softwarewerkzeuge können unter anderen den folgenden Methoden[4] angehören: | |
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Die unterschiedlichen Methoden zeigen in der Analyse jedoch einen differenzierten Leistungsumfang. Für einen objektiven Vergleich der Softwarewerkzeuge und folglich der unterschiedlichen Methoden, muss ein Vorgehensmodell selektiert und angewendet werden. Um einen messbaren Wert zu erhalten, wurde als Vorgehensmodell die Nutzwertanalyse gewählt. |
3.3 Zeitbezug
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Mit der steigenden Komplexität und Dynamik der Softwareentwicklung, stellen agile Methoden eine Möglichkeit dar, die heutzutage hohen Anforderungen unter stärker Einbindung der Auftraggeber, mit erhöhter Teamdynamik und verbessertem Anforderungs- und Changemanagement, effektiver umzusetzen. Der Anspruch an guter Software und deren Qualität wächst stetig und die Art der Umsetzung rückt mehr und mehr in den Fokus der Auftraggeber, welche immer mehr am Entwicklungsprozess beteiligt sein wollen. Software wird immer komplexer. Von daher ist eine Bestimmung des Leistungsumfanges schwer zu bestimmen in der Projektinitiierung und ergibt sich aus den Erfahrungen, die im Entwicklungsprozess gewonnen werden. Agile Methoden sind eine zeitgemäße Alternative zu klassischen Softwareentwicklungsmethoden, wie z.B. dem Wasserfallmodell. Eine aktuelle Fallstudie von Forrester „Agile Development: Mainstream Adoption Has Changed Agility“ [5] beschreibt, dass immer mehr Unternehmen die Vorteile der agilen Softwareentwicklung nutzen. |
3.4 Abgrenzung
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Durch die Vielzahl der unterschiedlichen Methoden, erfolgt im Rahmen der Fallstudie die Abgrenzung auf die Vier am häufigsten, mit jeweils einem ausgewählten Softwarewerkzeug zur Methode. Der Rahmen und Umfang der wissenschaftlichen Arbeit begrenzt die Auswahl der zu vergleichenden verschiedenen Softwarewerkzeuge zur agilen Softwareentwicklung. Eine Auswahl wurde primär Aufgrund folgender Punkte getroffen: der Lizenzsoftware (Kosten kurz-/langfristig), Auswahl des Software (in Hinsicht auf OSS [6]/CSS [7]) und die Spezifität (Ausprägung).
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Scrum beschreibt Prozesse und Rollen, welche einen kontrollierten iterativen Softwareentwicklungsprozess ermöglichen. Entgegen klassischer Methoden, wie dem Wasserfallmodell, berücksichtigt Scrum hoch frequentierte und intensive Veränderungen, die während des Softwareentwicklungsprozesses entstehen. Die Ursachen der Veränderungen sind z.B. neue oder unterschiedlich wahrgenommene Kundenanforderungen, subjektives Empfinden dem Produktergebnis gegenüber, Fehler oder Programmstrukturprobleme. Die Ursachen der Veränderungen werden bei Scrum als Tickets aufgenommen und dokumentiert. Dies begründet, das Scrum unterstützende Werkzeuge üblichen Fallmanagement Werkzeugen ähneln. Klassische Softwareentwicklungsprojekte benötigen, bevor es an die Erstellung von Programmcode geht, eine detaillierte und möglichst interpretationsfreie Definition und Abgrenzung des zu erstellenden Endproduktes. Bei iterativen Methoden nähert man sich dem Endprodukt, durch die Fertigstellung kleiner Teilprodukte, an. Das Endprodukt wird zwar beschrieben, jedoch mit der Erwartung, dass diverse Veränderungen bis zum Erreichen des Endproduktes durchgeführt werden müssen oder gar das Endprodukt ein anderes sein wird, als das was man zuvor beschrieben hat. Bei Scrum wird das Endprodukt, also das Projektziel, in einer Datenbank beschrieben, dem Product Backlog. Besitzer dieser Datenbank ist der Auftraggeber oder im Projekt vertretungsweise der Projektmanager der Softwareentwicklung, der Product Owner. Die Erstellung des Endproduktes wird in kleine Arbeitspakete (Sprints) aufgeteilt und in einer weiteren Datenbank (Sprint Backlog) dokumentiert und verwaltet. Jeden Tag trifft sich das gesamte Projektteam in einer Beratung (Daily Scrum) um den Status bestehender Arbeitsschritte zu besprechen und neue Arbeitsschritte in den Erstellungsprozess zu integrieren. | |
Extreme Programming ist eine iterative Methode, die Scrum ähnlich ist. Ähnlich wie bei Scrum liegt auch bei Extreme Programming der Fokus auf bessere Einbindung des Auftragsgebers in den Entwicklungsprozess und flexiblerer Umgang mit Veränderungen innerhalb des Entwicklungsprozesses. Der Entwicklungsprozess wird hierfür ebenso in kleine Entwicklungsschritte unterteilt. In einigen Punkten unterscheidet sich Extreme Programming aber dennoch von Scrum:
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Das V-Modell wurde entwickelt für Projekte der öffentlichen Hand. Eine Begrenzung für die Anwendung in andere private oder öffentliche Bereiche, besteht nicht. Der Name V-Modell beschreibt selbst die Vorgehensweise. Die Prozessverarbeitung verläuft von links nach rechts und von rechts nach links. Nach Fertigstellung eines Prozesses, werden Informationen der jeweiligen Prozessebene von links nach rechts übergeben. |
Das in-Step V-Modell XT wurde um ein statisches und dynamisches Tailoring, eine V-Modell XT konforme Projektplanung, die einfache Produkterzeugung /-einplanung, sowie um eine geplante und nachvollziehbare Qualitätssicherung, die Versionierung von Projektergebnissen und um ein Risikomanagement erweitert. |
Kanban ist ein Ansatz aus der Lean Production, der auf die Bedürfnisse der IT angepasst wurde. Üblicher Weise wird an einem White Board der gesamte Projektfluss dargestellt. Nach dem Pull-Prinzip wandern Tasks von Links nach Rechts durch die einzelnen Stationen. Um zu garantieren, dass sich die Teammitglieder ungestört auf einige wenige Anforderungen zu Zeit fokussieren können ist die Anzahl der sich in einer Station befindlichen Tasks begrenzt. | |
3.5 Selektierung
| Die Selektierung erfolgt durch die Berücksichtigung verschiedener Methoden, die Auswahl übergreifenden Hersteller, sowie die Markttiefe/der Bekanntheitsgrad des Softwarewerkzeuges. Die Berücksichtigung von Softwarewerkzeugen mit unterschiedlichem Umfang. |
3.6 Methode zur Kriterienermittlung
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Die Methode zur Kriterien-Ermittlung orientiert sich an den etablierten Verfahren zur Ideenentwicklung. Die Assoziation (intuitiv, kreativ) der Ideenentwicklung bedient sich unterschiedlicher Arten von Brainstorming. Zur Ermittlung innerhalb der Arbeitsgruppe weist nach dem anonymen und dem didaktischen Brainstorming, das klassische Brainstorming ein Potential für die Kriterien-Ermittlung auf. Jedes Mitglied der Arbeitsgruppe erhält ein Tabellenblatt mit 3 Spalten. Die Bezeichnungen der Spalten werden folgende Bezeichnung beinhalten: die Kriterien, die Beschreibung zu den Kriterien und die Gewichtung. Nach einem definierten Zeitraum, werden die Kriterien in der Arbeitsgruppe analysiert und folgend definiert. |
4 Kriterien der agilen Softwarewerkzeuge
5 Nutzwertanalyse
5.1 Gewichtung
Die Gewichtung gibt an, wie stark die Ausprägung der Kritieren durch die Gruppe bewertet wurden.
| Kriterien | Gewichtung | Einstufung |
|---|---|---|
| Konfigurierbarkeit | 9 | hoch |
| Handhabung/intuitive Bedienung | 5 | mittel |
| Suchfunktion | 4 | mittel |
| Flexibilität | 7 | mittel-hoch |
| Verlässlichkeit | 9 | hoch |
| Transparent | 8 | hoch |
| Methoden-übergreifend | 2 | gering |
| Schnittstellen zu anderen Softwarewerkzeugen | 8 | hoch |
| Hardware-Anforderung | 4 | mittel |
| Software-Anforderung | 1 | gering |
| Benutzerverwaltung | 6 | mittel |
| Projektverwaltung | 9 | hoch |
| Controlling | 7 | mittel-hoch |
| Preis | 9 | hoch |
| Sicherheit | 5 | mittel |
Tabelle 1: Kriterien mit Gewichtung
5.2 Agile42 / Agilo
Konfigurierbarkeit
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Im Administrator-Kontext angemeldet, erlaubt Agilo for Scrum (im Nachfolgenden Agilo geschrieben) neben der Konfiguration der Inhalte von Projektumgebungen, eine sehr tiefgehende Anpassung und Erweiterung von Programm Parametern, zur besseren Einfügung in bereits etablierte Abläufe und Organisationsstrukturen. Agilo lässt sich damit an eigene Bedürfnisse anpassen und in externe, nicht direkt mit Scrum beschriebene, Prozessabläufe, integrieren. Die Methode zur agilen Softwareentwicklung Scrum, welcher Agilo for Scrum als unterstützendes Werkzeug dient, ist detailliert beschrieben, passt sich aber empirisch äußeren Einflüssen und den praktischen Erfahrungen der Nutzer der Methode an, ist also ständig im Wandel. |
Die Fallstudie von Forrester „Agile Development: Mainstream Adoption Has Changed Agility“ beschreibt, dass viele Unternehmen Scrum als hybrid Methode mit anderen Methoden für Ihre Softwareentwicklung betreiben. Die Möglichkeit Werkzeuge partiell nutzen zu können, je nach Bedarf, ist ebenso wichtig wie die Anpassungsfähigkeit. Agilo kann flexibel über Plugins erweitert werden. Über den Benutzer und Rollenmanager können einzelne Funktionen aus- oder eingeblendet werden. | |
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Zur Förderung der innerbetrieblichen Kommunikation ist die durchgängige Verwendung von einheitlichen Begriffen erstrebenswert. In Agilo können bereits etablierte Bezeichnungen für Objekte wie z.B. Teams, verwendet werden. Darüber hinaus erlaubt Agilo für alle Objekte Beschreibungsfelder, welche nach Wiki Syntax gebildet werden können, also auch Verlinkungen zu Begriffsverzeichnissen ermöglichen. |
Anpassungen der Benutzeroberfläche an das Corporate Design sind ebenfalls möglich und in der Offline Hilfe erklärt. | |
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Handhabung / Intuitive Bedienung Der Installationsprozess von Agilo ist mit bekannten Installationsroutinen vergleichbar. Überraschungen gibt es nicht. Die Installation erkennt die Betriebssystem Version und gibt Hinweise auf mögliche Installationsprobleme. So wird die Installation unter Windows Vista und Windows 7 erkannt und ein Hinweis eingeblendet, der sich auf die Windows Benutzerkontensteuerung bezieht. Von Vorteil ist es sicherlich, wenn der installierende Administrator Webserver und Netzwerkkenntnisse besitzt. Mit durchschnittlichen Scrum und Englisch Kenntnissen ist die Navigation durch alle Programmbestandteile intuitiv ohne zur Hilfenahme der Offlinehilfe möglich. Das Hauptmenü, welches sich horizontal über den Programminhalten befindet und durchgängig sichtbar ist zeigt mit großen und klaren Symbolen an, was ein Anwender nach der Auswahl zu erwarten hat. Überraschungen sind ausgeschlossen. | ||
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Alle Inhalte sind leserlich dargestellt und lassen sich in der Darstellungsgröße mit Hilfe des Webbrowsers anpassen. Vertikales Verschieben der dargestellten Inhalte und überlappende Inhalte werden vermieden. Die Dokumentation ist direkt über das Hauptmenü erreichbar und beinhaltet strukturiert Informationen aus der Sicht der verschiedenen Scrum Rollen. Darüber hinaus sind in der Dokumentation auch Hilfestellungen zu den Scrum Workflows enthalten. |
Ein vertikales Auswahlmenü bietet schnellen Zugriff auf Aktionen und Auswertungen (shortcuts). Die Inhalte des Auswahlmenüs sind abhängig von den Optionen im Hauptmenü und durchgängig in 4 Überschriften organisiert:
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Suchfunktionen Bestandteil des horizontalen Hauptmenüs ist eine Volltextsuche, die objektübergreifend in den Meilensteinen, der Offline Hilfe, den Tickets, Quelltexten und dem Wiki nach regulären Ausdrücken sucht und die Ergebnisse hervorhebt. | ||
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Flexibilität Scrum weißt einen hohen Grad an Flexibilität auf. Eine Anpassung oder zusätzliches hinzufügen von Objekten wird ermöglicht. | ||
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Verlässlichkeit Das System installiert eine Webserverkomponente, ein relationales Datenbanksystem und mehrere dynamische und statische Webinhalte. Agilo basiert auf der Anwendung Trac[8] und nutzt die gleichen Komponenten.
Die Webserverkomponente basiert auf einem lightweight Webserver, dem tracd. Als relationale Datenbankkomponente wird SQLite verwendet. Dynamische Webinhalte werden mit Hilfe der Scriptsprache Python realisiert.
Die Stabilität ist abhängig von diesen drei beschriebenen Komponenten. Der Hersteller Agile42 bietet Agilo direkt als Softwareappliance, also als virtuelle Maschine an. durch den Betrieb von Agilo in hochverfügbar betriebenen virtuellen Umgebungen, kann die Verlässlichkeit gesteigert werden. | ||
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Transparenz Bei der Entwicklung von Agile wurde sehr stark darauf geachtet, dem Anwender genau das zu bieten, was er erwartet, nach der Methode WYSIWYG . Die Verhaltenslogik der Anwendung ist nachvollziehbar. | ||
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Methodenübergreifend Ein methodenübergreifendes Arbeiten ist nicht möglich. Für andere Methoden muss ein weiteres Softwarewerkzeug erworben werden. | ||
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Schnittstellen zu anderen Softwarewerkzeugen Schnittstellen besitzt Agilo nicht. | ||
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Hardware-Anforderung Die Hardware-Anforderung liegt clientseitig auf dem Webbrowser. Serverseitig abhängig von den Datensätzen. | ||
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Software-Anforderung Es wird tracd und SQLite benötigt. | ||
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Benutzerverwaltung Agilo ermöglicht eine umfangreiche Verwaltung über einen Benutzermanager. | ||
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Controlling | ||
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Auswertungen der Softwareentwicklungsprojekte sind über das Hauptmenü, über den Menüpunkt "Dashboard", erreichbar. | ||
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Sicherheit Daten aus den Projekten werden nicht verschlüsselt. Trotz einer Benutzerverwaltung weist Agilo in der Sicherheit schwächen auf. | ||
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Preis Unterschiedliche Lizenzmodelle bieten eine begrenzte Benutzeranzahl mit einen begrenzten Nutzungszeitraum zum Kauf an. Nach Ablauf des Nutzungszeitraums muss das Modell bei Bedarf erneut erworben werden. Die Kosten sind kurzfristig überschaubar, langfristig jedoch sehr hoch. Eine Lizenz für 20 Benutzer mit einem Jahr Service und Softwarewartung kostet 1927,80 €. | ||
5.3 Inflectra / Spira-Team
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Konfigurierbarkeit | ||
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Als System Administrator angemeldet ist das Konfigurationsmenü über einen sonst versteckten Menüeintrag "Administration" zu erreichen. Die Konfiguration ist strukturiert in die Bereiche:
Konfiguriert werden können Projektparameter und Systemeinstellungen. In vielen Administrationsmasken sind Beispiele verfügbar. | ||
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Handhabung / Intuitive Bedienung | ||
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Die Grundkonfiguration von Inflectra Spira Team ist an die Methode Extreme Programming (nachfolgend XP genannt) angelehnt. Objektnamen entsprechen dem was XP beschreibt. Über einen Webbrowser wird die Spira Team Anmeldemaske erreicht. Nach erfolgreicher Anmeldung erscheint eine Übersicht (Dashboard) der eigenen Aufgaben, Risiken und Probleme des Softwareentwicklungsprojektes, welche individuell angepasst werden kann. Die Sortierung erfolgt nach der Priorität, welche bei Extreme Programming einen erheblichen Einfluss auf die Abarbeitungsreihenfolge hat. Das klingt zwar logisch, ist aber in anderen Methoden der agilen Softwareentwicklung nicht immer der Fall. |
Nach Auswahl eines der zugewiesenen Projekte, erscheint im oberen Bereich der Applikation das vollständige kontextbezogene Hauptmenü, welches sich beim Anklicken oder beim Fokussieren erweitert. |
Die Applikation lässt sich wie eine Webseite bedienen. Mit durchschnittlichen XP oder Scrum Kenntnissen, ist der Einstieg in die Applikation schnell möglich. |
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Suchfunktionen | ||
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Eine Volltextsuche ist nicht implementiert. | ||
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Flexibilität | ||
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Das Produkt lässt sich im Administratorkontext eigenen Ansprüchen anpassen. Es bietet die Möglichkeit z.B. eigene Workflows, Tickettypen, Gewichtungen und Benachrichtigungen zu erstellen. Eine Anpassung an das Corporate Design ist nur bedingt möglich. | ||
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Verlässlichkeit | ||
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Sämtliche Anwendungsdaten werden in einer Microsoft SQL Datenbank gespeichert. Über das mitgelieferte Im- und Export Werkzeug lässt sich die Datenbankinstanz im laufenden Betrieb sichern und in ein frisch installiertes System zurücksichern. | ||
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Transparenz | ||
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Optionen sind nicht eindeutig ersichtlich. Der Zeitaufwand erhöht sich während der Bedienung. | ||
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Methodenübergreifend | ||
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SpiraPlan ist in der Grundkonfiguration angelehnt an XP, lässt sich aber auch an Scrum anpassen, da sich beide Methoden ähneln. | ||
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Schnittstellen zu anderen Softwarewerkzeugen | ||
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SpiraPlan bietet diverse Schnittstellen zu anderen Werkzeugen. Es ist möglich bei verschiedenen Ereignissen formatierte E-Mail Benachrichtigungen zu versenden. Die SpiraPlan Anwendungsdatenbank kann in diverse Formate extrahiert werden. Zusätzlich bietet der Hersteller auf der Internetseite folgende bereits fertige Schnittstellen an: | ||
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Hardware-Anforderung | ||
(Virtual Machines fully supported)
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Software-Anforderung | ||
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Benutzerverwaltung | ||
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Eine Verwaltung von Benutzern, Gruppen und Privilegien ist über die Administrationsoberfläche möglich. Die Auswahl der Privilegien entspricht den groben Menüeinträgen, so dass es möglich ist kontextbezogen Menüinhalte ein- und auszublenden. | ||
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Controlling | ||
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Auswertungen der Softwareentwicklungsprojekte sind über das Hauptmenü, über den Menüpunkt "Reporting", erreichbar. | ||
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Sicherheit | ||
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Für die Nutzung der Applikation ist eine Anmeldung erforderlich. Passwortbedingungen sind nicht implementiert. | ||
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Preis | ||
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Es werden unterschiedliche Modelle angeboten. Beispielsweise: 1999$ für 20 User. 1 Jahr Support und Wartung kosten zusätzlich 399$. | ||
5.4 Kanban / Simple Kanban
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Simple Kanban bildet die Funktionalität in den zwei folgenden Fenstern ab. Auf der linken Seite die Übersicht des virtuellen Whiteboards und auf der rechten Seite, die Objekte (zur Anlage). Durch den markierten Button, erfolgt ein Wechsel zwischen den einzelnen Fenstern. | |
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Konfigurierbarkeit | |
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Konfigurationen sind generell nicht möglich, da es sich um ein reines HTML-Dokument handelt. Mittels Programmierung sind aber Anpassungen möglich. Stationsüberschriften können schnell im Code wiedergefunden werden und sind so leicht auf andere Sprachen zu übersetzen. | |
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Handhabung / Intuitive Bedienung | |
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Werden neue Task angelegt, so ist es notwendig die entsprechende Syntax zu kennen. Anschließend können diese per Darg & Drop zur nächsten Station gezogen werden. Darüber hinaus hat der Anbieter das Werkzeug auf seiner Internet-Seite ausführlich dokumentiert. | |
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Suchfunktion | |
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Bei Simple Kanban handelt es um eine digitale Visualisierung eines gewöhnlichen White Boards. Eine Suchfunktion ist hier nicht notwendig, da der Anwender alle sich darin befindlichen Tasks vor sich sieht. Darüber hinaus lässt sich die Browser-Suchfunktion Strg+F nicht auf Tasks anwenden. | |
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Flexibilität | |
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Wie bereits unter dem Punkt Konfiguration beschrieben, handelt es sich um reines HTML-Dokument. Erweiterungen sind mittels Programmierung möglich, aber unter Umständen sehr Aufwendig. | |
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Verlässlichkeit | |
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Durch die geringe Komplexität ist das Auftreten eines Fehlers sehr unwahrscheinlich. Problematisch ist die Datenübernahme. Da es weder eine automatische Speicherung, noch einen Speicher-Dialog vor dem schließen gibt ist die Gefahr Änderungen beim Schließen zu verwerfen sehr groß. Darüber hinaus muss jede Änderung in einer neuen Version gespeichert werden. | |
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Transparenz | |
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Die Funktionalität erschließt sich durch den geringen Tiefegrad, beim ersten Betrachten. | |
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Methoden-Übergreifend | |
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Alternativ lassen sich mit dem Werkzeug ähnlich aufgebaute Board andere Methoden visualisieren. | |
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Schnittstellen | |
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Simple Kanban verfügt über keinerlei Schnittstellen. Durch die geringe Speichergröße kann es aber problemlos per eMail verschickt werden oder flexible auf einem Speichermedium von geringer Größe gespeichert werden. | |
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Hardware-Anforderung | |
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Jegliches Medium, das in der Lage ist einen Internet Browser zu öffnen. Somit ist auch eine Betrachtung auf einem Smart-Phone denkbar. | |
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Software-Anforderung | |
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Lediglich ein Internet-Browser. | |
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Benutzerverwaltung | |
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Durch die schmale Entwicklung von Simple Kanban, existiert keine Benutzerverwaltung. | |
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Controlling | |
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Das Werkzeug zeigt immer nur den aktuellen Projektstatus. Eine Auswertung ist auf dieser Grundlage nicht möglich. | |
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Sicherheit | |
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Nicht vorhanden. Eine Passwort-Abfrage oder andere Sicherheitsmaßnahmen sind durch zusätzlichen Programmieraufwand denkbar. | |
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Preis | |
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Das Dokument kann kostenlos aus dem Internet vom Anbieter heruntergeladen werden. Er bietet dort Ausdrücklich die Nutzung zu privaten, wie auch Kommerziellen Zwecken an. | |
5.5 Microtool / in-Step V-Modell XT
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Konfigurierbarkeit | |
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in-Step V-Modell XT verfügt über eine Vielzahl an Schnittstellen, welche eine Dokumentation und Verarbeitung ermöglichen. Unterstützt werden eine Reihe von Sprachen, welche zusätzlich erworben werden müssen. Als Standardsprachen stehen Deutsch und Englisch zur Verfügung. | |
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Handhabung | |
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Der Aufbau der Menüpunkte sowie die intuitive Bedienung (der Module) ermöglichen eine leichte Handhabung. Die auf der linken Seite vorhandenen Module, können geöffnet (aufgeklappt) oder zur besseren Übersicht geschlossen (zugeklappt) werden. |
Kontextmenüs sind klar strukturiert. |
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Suchfunktion | |
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in-Step V-Modell XT beinhaltet eine Volltextsuche, mit unterschiedlichen Optionen. Diese wurde durch das Lupensymbol der Menüleiste des jeweiligen Modul abgebildet. | |
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Flexibilität | |
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Die Abhängigkeit und die Spezifizität der einzelnen Objekte erfolgt durch einen große Anzahl zusätzlichen Attributen. Die Flexibilität der Objekte kann im in-Step V-Modell XT von Minimal, bis hoch Komplex eine Abbildung finden. |
Individuelle Anpassung durch Auswahl der Module. |
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Verlässlichkeit | |
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Änderungen werden sofort übernommen, können jederzeit Rückgängig gesetzt werden. Die zusätzliche Historie, mit Wiederherstellung einer entsprechenden Version macht in-Step V-Modell XT extrem zuverlässig. |
Auflistung der Historiensätze vom jeweiligen Objekt. |
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Transparenz | |
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Alle abgebildeten Funktionen sind verständlich und erfüllen die erwarteten Funktionalitäten. | |
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Methoden- Übergreifend | |
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Eine Methodenübergreifende Bearbeitung eines Projekts ist bei in-Step V-Modell XT nicht möglich. Es wird für jede Methode eine zusätzliche Software benötigt. Durch die Komplexität der jeweiligen Methods und der mit Ihr abgebildeten Objekten, kann ein Export über unterschiedliche Schnittstellen erfolgen, jedoch ohne die Möglichkeit diese in einer weiteren Methode zu importieren. | |
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Schnittstellen | |
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in-Step V-Modell XT verfügt über eine Vielzahl an Schnittstellen, welche die weitere Dokumentation sowie die Verarbeitung ermöglicht. | |
| Interagtion | Import | Export | |
| Dokumentation | |||
| MS Word | Ja | Ja | Ja |
| MS Excel | Ja | Ja | Ja |
| OpenOffice.org | Ja | ||
| MS Visio | Ja | ||
| MS PowerPoint | Ja | ||
| Anforderungsmanagement | |||
| microTOOL objectiF | Ja | Ja | Ja |
| RIF (Requirements Interchange Format) | Ja | Ja | |
| Projektplanung | |||
| MS Project | Ja | Ja | Ja |
| MS Outlook | Ja | ||
| SAP | Ja | ||
| FreeMind | Ja | Ja | |
| Lotus Notes | Ja | ||
| Active Directory | Ja | ||
| MS SharePoint | Ja | Ja | |
| Versions- und Konfigurationsverwaltung | |||
| Subversion | Ja | ||
| SCC (Source Code Control Interface) | Ja | ||
| Softwareentwicklung | |||
| MS Visual Studio 2010 | Ja | ||
| Eclipse und Ant | Ja | ||
| Standardformate | |||
| HTML | Ja | ||
| Ja | |||
| XML | Ja | Ja |
Tabelle 2: in-Step V-Modell XT - Schnittstellen
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Hardware-Anforderung | |
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Software-Anforderung | |
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Keine. Die Installation liefert alle benötigten Softwaremodule. | |
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Benutzerverwaltung | |
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Erfolgt über die Einrichtung von Personen und die Zuweisung von Rollen. Die Projektmitglieder müssen sich authentifizieren. | |
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Controlling | |
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in-Step ermöglicht ein intensives Controlling. Hierfür steht ein zusätzliches Modul zur Verfügung, welches Daten vereinfach in Zahlen oder Grafiken darstellt. | |
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Sicherheit | |
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Die Sicherheit beinhaltet eine Verschlüsslung der Dateien, sowie eine definierte Rollenvergabe. Projektmitglieder sehen und können nur einen Einfluss auf die Ihnen durch die Rolle zugewiesenen Objekte nehmen. Der Zugriff auf das jeweilige Profil erfolgt über den Benutzernamen und das Passwort. | |
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Preis | |
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Die Lizenzkosten liegen bei in-Step V-Modell XT mit der Arbeitsplatzlizenz mit ca. 2000 Euro. Die Serverlizenz ca. 4000 Euro. Der Preis ist durch den Grad der Komplexität und der Funktionalität vertretbar, jedoch weit entfernt von einen kostengünstigen Softwarewerkzeug. |
5.6 Vergleich
Die folgende Tabelle beinhaltet die Kriterien und deren Bewertungsergebnisse.
| Kanban | V-Modell | Scrum | Inflectra | |
| Konfigurierbarkeit | 2 | 8 | 7 | 8 |
| Handhabung/intuitive Bedienung | 7 | 6 | 7 | 4 |
| Suchfunktion | 0 | 9 | 6 | 0 |
| Flexibilität | 2 | 6 | 8 | 6 |
| Verlässlichkeit | 7 | 8 | 7 | 7 |
| Transparent | 6 | 7 | 8 | 4 |
| Methoden-übergreifend | 1 | 0 | 0 | 5 |
| Schnittstellen zu anderen Softwarewerkzeugen | 0 | 9 | 5 | 7 |
| Hardware-Anforderung | 9 | 9 | 7 | 3 |
| Software-Anforderung | 9 | 6 | 9 | 1 |
| Benutzerverwaltung | 0 | 8 | 9 | 1 |
| Projektverwaltung | 3 | 3 | 9 | 8 |
| Controlling | 0 | 8 | 8 | 8 |
| Preis | 9 | 2 | 7 | 7 |
| Sicherheit | 1 | 9 | 2 | 4 |
Tabelle 3: Punktbewertung nach den Kriterien
5.6.1 Auswertung
Die ermittelten Punkte werden jeweiligen mit der Gewichtung multipliziert und zum Schluss je Methode/Softwarewerkzeug addiert. Die Gesamtsumme beziffert bei einer hohen Punktzahl, ob sich das Softwarewerkzeug - sehr gut eignet, oder bei einer kleinen Punktzahl - eher weniger.
| Kanban-Summe | V-Modell-Summe | Scrum-Summe | Inflectra-Summe | |
| Konfigurierbarkeit | 18 | 72 | 63 | 72 |
| Handhabung/intuitive Bedienung | 35 | 30 | 35 | 20 |
| Suchfunktion | 0 | 36 | 24 | 0 |
| Flexibilität | 14 | 42 | 56 | 42 |
| Verlässlichkeit | 63 | 72 | 63 | 63 |
| Transparent | 48 | 56 | 64 | 32 |
| Methoden-übergreifend | 2 | 0 | 0 | 10 |
| Schnittstellen zu anderen Softwarewerkzeugen | 0 | 72 | 40 | 56 |
| Hardware-Anforderung | 36 | 36 | 28 | 12 |
| Software-Anforderung | 9 | 6 | 9 | 1 |
| Benutzerverwaltung | 0 | 48 | 54 | 48 |
| Projektverwaltung | 27 | 27 | 81 | 72 |
| Controlling | 0 | 56 | 56 | 56 |
| Preis | 81 | 18 | 63 | 63 |
| Sicherheit | 5 | 45 | 10 | 20 |
| Ergebnis | 338 | 616 | 646 | 567 |
Tabelle 4: Punktermittlung (Punkt=Gewichtung * Punktebewertung)
5.6.2 Analyse nach Kriterien
Die Grafiken verdeutlichen in welchem Ausmaß die Kriterien durch die Werkzeuge erfüllt werden. Es wird deutlich, dass besonders Scrum nahezu alle Kriterien in gutem bis sehr gutem Umfang erfüllt. Ähnlich, wenn auch weniger stark ausgeprägt trifft diese Aussage auch auf VModell XT zu. Inflectra SpiraTeam zeigt sich deutlich eingeschränkter in seinen Funktionalitäten. Besonders bei Kanban wird der geringe Tiefegrad des Softwarewerkzeugs deutlich.
| Nummer | Kriterien |
|---|---|
| 1 | Konfigurierbarkeit |
| 2 | Handhabung/intuitive Bedienung |
| 3 | Suchfunktion |
| 4 | Flexibilität |
| 5 | Verlässlichkeit |
| 6 | Transparent |
| 7 | Methoden-übergreifend |
| 8 | Schnittstellen zu anderen Softwarewerkzeugen |
| 9 | Hardware-Anforderung |
| 10 | Software-Anforderung |
| 11 | Benutzerverwaltung |
| 12 | Projektverwaltung |
| 13 | Controlling |
| 14 | Preis |
| 15 | Sicherheit |
5.6.3 Analyse nach Softwarewerkzeuge
Die Analyse über die Softwarewerkzeuge weisen differenzierte Ergebnisse auf. Eine starke Ausprägung der Kriterien über die Softwarewerkzeuge weisen: die Benutzerverwaltung, das Controlling, die Handhabung, die Hardwareanforderung, die Konfigurierbarkeit, die Suchfunktion und die Verlässlichkeit auf. Schwach ausgeprägte Kriterien sind: die Schnittstellen, die Sicherheit, die Transparenz und der Methodenwechsel.
|
Der Status "grün" zeigt an, dass der Wert im Nutzen/Gewichtung wie erwartet, oder besser liegt. Der Status "gelb" gibt einen Hinweis auf die Abweichung ins negative und "rot" eine starke Abweichung vom erwarteten Nutzen. Auf der Grundlage der definierten Kriterien, weist das Analyseergebnis starke Abweichungen im Nutzen der Kriterien für die Sicherheit, die Schnittstellen und der Transparenz auf. | |||||
6 Schlussbetrachtung
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Der Vergleich der Softwarewerkzeuge beinhaltet eine hohe Komplexität, durch die Menge an Kriterien welche zum Vergleich herangezogen wurden. Bestehende Methoden und deren Softwarewerkzeuge zeigen durch die Fallstudie bereits Grenzen auf. Im Bezug auf die Nutzwertanalyse zeigen die Softwarewerkezuge für die agile Softwareentwicklung sowohl Stärken, als auch Schwächen. Der Grad zwischen Komplexität und Transparenz stellt die Entwicklung von Softwarewerkzeugen für die agile Sofwareenticklung vor neue Aufgaben. Die Aufgaben werden je nach Methode und dazu entsprechende Softwarewerkzeug, stärker (wie Scrum) oder schwächer (wie Kanban) ausgeprägt sein. Die agile Softwareentwicklung mittels Softwarewerkzeugen ermöglicht einen kontrolliert-gesteuerten Entwicklungsprozess. Eine Forderung aus der Wirtschaft nach der Verwendung von agilen Softwarewerkzeugen wächst. Aber je nach der Selektion der Methode, steht eine Vielzahl von Softwarewerkzeugen zur Auswahl. Ein Problem für die Zukunft[9] wird sein, eine wohldefinierte Weiter-, bzw. Neuentwicklung der Methoden zu erreichen. Ein Fortschritt der Methoden und deren Softwarewerkzeugen zur agilen Softwareentwicklung kann partiell durch Weiterentwicklung, jedoch gänzlich nur durch eine Neuentwicklung erreicht werden. Mit dem Impuls an der Zeit könnte die Frage nach "agil = 42?" gestellt werden, weil die agile Softwareentwicklung aktuell eine Antwort auf die Frage nach dem Wie zu beantworten scheint. Aus visionärer Sicht wird wahrscheinlich die Entwicklung der Softwarewerkzeuge für die agile Softwareentwicklung, sich in zwei Richtungen bewegen. Eine ohne Tiefengrad, welche in kürzester Zeit (kostengünstig) einen Informationsgehalt liefert und die andere Richtung, welche einen komplex-strukturierten Aufwand erzeugt, bevor ein Informationsgehalt ermittelt werden kann. |
7 Referenzen
7.1 Agile42 / Agilo
www.agile42.com (13.06.2011)
www.it-agile.de (11.06.2011)
7.2 Inflectra / Spira-Team
www.inflectra.com (10.06.2011)
7.3 Kanban / Simple Kanban
www.simple-kanban.com (11.06.2011)
www.toolsjournal.com (11.06.2011)
7.4 Microtool / in-Step V-Modell XT
8 Fußnoten
- ↑ Trac Open Source Project [1]
- ↑ WYSIWYG: Erklärung [2]
- ↑ heise.de: "Agiles Manifest – zehn Jahre später" v. 12.02.2011[3]
- ↑ Computerwoche.de, Softwareentwicklung: Agile Methoden im Vergleich v. 18.05.2011 [4]
- ↑ forrester.com, Agile Development: Mainstream Adoption Has Changed Agility, Trends In Real-World Adoption Of Agile Methods by Dave West, Tom Grant, Ph.D. [5]
- ↑ ZeitGeist- Internet Solutions: Was bedeutet Open Source [6]
- ↑ OOS Strategieder Bundesverwaltung: PDF Seite 22 [7]
- ↑ tracd ist ein Standalone Trac HTTP server [8]
- ↑ Computerwelt.at: Mit Agile, Scrum und Co.: Die drei größten Herausforderungen der IT-Entwicklung v. 17.03.2011 [9]

