Video-Editing unter Linux - Möglichkeiten und Anwendbarkeit
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1 Titel
- Autor: Jan D.
- Titel der Arbeit: Bearbeiten von Video-Editing unter Linux - Möglichkeiten und Anwendbarkeit
- Hochschule: Fachhochschule für Ökonomie und Management (FOM Neuss)
2 Inhalt
Inhaltsverzeichnis |
3 Einleitung
Ein unter Linuxusern weit verbreitetes Sprichwort besagt: „Microsoft gibt uns Windows, Linux gibt uns das ganze Haus“. Diese „Weisheit“ bezieht sich auf die größte Stärke des quelloffenen Betriebssystems: Während es mehrere hundert Euro an Lizenzgebühren kostet, einen PC mit dem Microsoft Betriebssystem Windows (inklusive Office Paket und zusätzlicher Software) zu bespielen, bietet Linux eine kostenlose Alternative an.
Eine der beliebteste Linux Distributionen ist Ubuntu Linux[1][2]. Die große Stärken dieses Betriebssystems sind nicht nur Einsteiger- Benutzerfreundlichkeit und eine große Community, sondern auch eine große Anzahl an freier und bereits implementierter Software.
Das Office Paket wird bei Ubuntu Linux durch OpenOffice bereitgestellt. Der Standardbrowser ist Firefox von Mozilla. E-Mails werden standardmäßig mit Evolution abgerufen, wahlweise kann Thunderbird, ebenfalls von Mozilla, benutzt werden. Bildbearbeitung ist mit GIMP möglich, Instant Messaging mit Pidgin. Und dem teuren und weit verbreiteten Tonstudio Cubase stellt man Ardour gegenüber.
Was deutlich wird ist, dass es Linux Systeme gibt, die zumindest in der Theorie die Möglichkeit bieten, einen PC mit kostenloser Software effektiv zu nutzen.
Betrachtet man weit verbreitete und kommerzielle Software im Multimediabereich, so gibt es bekannte Lösungen im Bild- und Audiobearbeitungsbereich. Die Freeware Konkurrenz zu Adobe Photoshop heißt GIMP Image Editor. Das bereits erwähnte Ardour bietet eine „Vielzahl an Funktionen“[3] im Audiobereich. Auffällig ist, dass es weder eine weit verbreitete, noch bekannte Anwendung gibt, die Videobearbeitung unter Linux erlaubt.
Die Definition „Video Editing“ bezieht sich in dieser Arbeit auf drei Phasen der Videoerstellung:
- Capturing: Eine Kamera wird an den PC angeschlossen und überspielt Rohmaterial bzw. Footage auf die Festplatte. Vorzugsweise findet dies im in Deutschland benutzten PAL-Format statt. Auf HD Footage wird hierbei kaum eingegangen. Grund dafür ist die noch geringe Verbreitung dieses Formats.
- Schnitt: Die sich auf der Festplatte vorhandene Footage wird zusammengeschnitten und unter Umständen mit Farbkorrekturen oder Effekten versehen.
- Compositing: Compositing beschreibt das Hinzufügen von visuellen Effekten. Dieser Prozess findet meist in der Postproduction statt.
Diese Arbeit wird sich mit dem Thema Video Editing unter Linux befassen und über Möglichkeiten und Anwendbarkeit aufklären. Im Vordergrund steht hierbei Programme und Systeme näher zu erläutern, welche für Heimanwender geeignet sind und eine Alternative zu kostenloser oder günstiger Software unter Windows darstellen. Die Frage, welche Ansprüche ein Linux User an diese Software stellen darf, steht hierbei im Vordergrund. Konkreter formuliert könnte die Fragestellung auch lauten: „Besteht die Möglichkeit, Filme auf einem Linuxsystem mit kostenloser Software zu bearbeiten?“.
Auf Grund der geringen Größe und der rasanten Entwicklung dieser Szene konnte nicht auf Bücher als Quellen zurückgegriffen werden. Aus diesem Problem ergibt sich jedoch deshalb der Vorteil, einzelne offizielle Websites von Programmen als Primärquellen zu benutzen.
In einigen Teilen dieser Arbeit wird auf eine „Tabelle“ verwiesen. Hierbei handelt es sich um die tabellarische Gegenüberstellung der einzelnen Programme, welche den letzten Teil dieses Kapitels darstellt.
Wird in dieser Arbeit von einem „Testrechner“ gesprochen, so handelt es sich um einen AMD Athlon 3000+ mit 2GB Arbeitsspeicher und einer Geforce 6200 256MB AGP Grafikkarte. Auf diesem PC ist das Betriebssystem Ubuntu Linux 8.10 installiert. Es ist selbstverständlich, dass dieser Rechner kein repräsentatives Abbild der Realität darstellen kann. Aus diesem Grund dient das System nur dem Autor, um selbst Erfahrungen mit den genannten Programmen machen zu können. Die Aussage: „Dies konnte durch den Testrechner verifiziert werden“, stellt somit keine Tatsache dar. Vielmehr soll aufgezeigt werden, dass die entsprechende Aussage auf diesem speziellen PC ebenfalls gültig ist.
4 Ubuntu Studio
Ubuntu Studio ist, laut eigener Aussage, eine Sammlung der besten verfügbaren Open-Source Anwendungen, welche zur Erstellung multimedialer Inhalte dient[4]. Außerdem verspricht die Website des Projektes eine komplett kostenlose, modifizierbare und weiter verteilbare Distribution, deren Grenzen nur in der Vorstellungskraft des Users liegen.
Die Version 8.10 wurde am 30. Oktober 2008 als 32- und als 64 Bit Version freigegeben[5] . Der Codename für diese Version stimmt mit dem der Standarddistribution überein: Intrepid Ibex.
Zur Klarstellung und Vermeidung von möglichen Verwechslungen: Ist im weiteren Verlauf dieser Projektarbeit von „Ubuntu“ die Rede, so wird sich auf die Standard Distribution „Ubuntu Linux“ von www.ubuntuusers.de bezogen. Ist hingegen von Ubuntu Studio die Rede, so wird sich hier auf das eigenständige Betriebssystem Ubuntu Studio bezogen.
Die installation von Ubuntu Studio erfolgt über eine „alternate“ CD, welche man im ISO-Format herunter lädt. Eine Desktopinstallation existiert nicht.
Das Betriebssystem arbeitet mit einem „real-time kernel“[6] welcher dafür sorgt, dass Audio- und Videoaufnahmen die höchste Priorität eingeräumt wird. Ebenfalls wurden sämtliche Energiesparfunktionen ausgeschlossen, um eine maximale Performance zu garantieren.
Alle Anwendungen, welche die Distribution Ubuntu Studio zur Verfügung stellt, sind auch unter anderen Linux Distributionen lauffähig. Die Idee von Ubuntu Studio besteht nicht darin, eine weitere Linux Distribution anzubieten, welche als Primäres Betriebssystem genutzt werden soll. Natürlich wäre dies ohne weiteres möglich. Viel mehr bietet dieses Betriebssystem eine Umgebung, die an das Arbeiten mit multimedialen Anwendungen angepasst ist. Für diesen Anwendungsbereich ist Ubuntu Studio geeignet und für diesen Anwendungsbereich wurde Ubuntu Studio erschaffen. Es basiert zu einem sehr hohen Anteil, wie der Name schon sagt, auf dem Betriebssystem Ubuntu Linux.
Die Mitglieder des Projektteams, welche für Ubuntu Studio verantwortlich sind, stammen aus den USA, Australien, Spanien, Kanada Finnland und Italien. Alle 9 Teammitglieder betreiben das Projekt nicht hauptberuflich [7].
Zur Verbreitung von Ubuntu Studio lässt sich nur wenig sagen. Das sich auf der Homepage befindende Wiki ist im Aufbau. Eine offizielle Dokumentation gibt es nicht. Community Mitglieder haben Vorgänge wie z.B. die Installation dokumentiert. Die Bereiche Audio und Grafik werden kurz erläutert. Dabei wird auf die Dokumentationen der einzelnen Anwendungen verwiesen. Zum Videobereich findet man noch keine Dokumentation[8].
Im weiteren Verlauf dieser Arbeit wird auf Ubuntu Studio nicht mehr näher eingegangen. Deswegen wird an dieser Stelle ein kurzes Fazit gezogen:
Ubuntu Studio stellt eine eigene Umgebung zur Verfügung, welche für Audio- Bild- und Videobearbeitung optimiert wurde. Gründe für die Installation des Betriebssystems stellen Performancegewinn und gesparte Installationszeit einzelner Programme dar. So ist es z.B. sehr aufwändig, das bereits beschriebene Programm Ardour selbst zu installieren. Ardour selbst gilt als professionelles Audio Bearbeitungsprogramm. Der Grafikbereich von Ubuntu Studio ist mit GIMP, Blender und anderen bekannten Programen als sehr leistungsfähig einzuschätzen. Somit stellt das Betriebssystem starke Bild- und Audiobearbeitungsmöglichkeiten zur Verfügung. Der Videobereich des Betriebssystems setzt sich aus den Applikationen PiTiVi, Kino und CinePaint zusammen. Alle drei Programme stellen einen Teil dieser Arbeit dar.
Klar ist, dass das Team um Ubuntu Studio das Betriebssystem für eine Sammlung von leistungsfähigen Programmen optimiert hat. Ob dieses Betriebssystem über eine Existenzberechtigung verfügt, wird sich in der Zukunft zeigen.
5 Programme
5.1 PiTiVi
5.1.1 Allgemein:
"PiTiVi" steht für „Powerful Tool for Video“. Dass sich "PiTiVi" noch in einem frühen Entwicklungsstadium befindet, zeigt nicht nur die Homepage, welche durch ein Wiki dargestellt wird[9], sondern wird auch das Wiki des Ubuntu Linux Portals www.ubuntuusers.de [10] bestätigt. Ebenfalls bestätigt wird dieser Eindruck durch eine nicht repräsentative Installation auf dem Testsystem. In vielen Fällen stürtzt "PiTiVi" im Minutentakt scheinbar grundlos ab. Das mit „python“ programmierte Programm arbeitet auf der Grundlage des „GStreamer“ und „GTK+“[11]. GStreamer ist ein Multimedia Framework, welches der GNU Lesser General Public License unterliegt[12]. GTK+ ist laut eigener Homepage ein hochleistungsfähiges und funktionsreiches Werkzeug, welches verwendet wird, um grafische Benutzeroberflächen zu erschaffen[13].
"PiTiVi" kann unter Umständen als Pendant zum Windows Moviemaker gesehen werden. Es ist einfach zu erlernen und zeichnet sich durch eine simple und intuitive Bedienung aus.
5.1.2 Installation:
Arbeitet man nicht mit Ubuntu Studio, so ist "PiTiVi" einfach zu installieren: Ubuntu User können das Paket „"PiTiVi"“ aus den Standardquellen heraus installieren. Sollte sich das Packet in anderen Distributionen nicht unter den Standardpacketquellen befinden, so werden die Quelldateien der Software via Web SVN heruntergeladen und compiliert. Dieser Vorgang ist im Dokumentationsbereich der Homepage beschrieben[14].
Die Art des Videoschnitts ist, wie bei allen folgenden Programmen auch, non-linear.
An dieser Stelle soll kurz der Unterschied zwischen linearem und non-linearem Videoschnitt erläutert werden: Während beim linearen Videoschnitt die Videosignale von einer Quelle auf ein Ziel direkt kopiert werden, müssen diese beim non-linearen Schnitt zuvor auf einem Medium, wie z.B. der Festplatte, gespeichert werden.
5.1.3 Capturing:
Das „Aufzeichnen und Digitalisieren von Videosignalen (Kamera, Videorekorder)“[15] ist in "PiTiVi" durch Plugins möglich. Ebenfalls kann das Programm alle Dateiformate importieren, welche vom GStreamer unterstützt werden (siehe Tabelle). Trotzdem bevorzugt das Programm das freie OGG-Containerformat. Dieses Format wurde von der nichtkommerziellen Xiph.Org Foundation produziert. Das OGG-Containerformat wird in einem späteren Teil der Arbeit näher erläutert.
5.1.4 Editing:
Für die Bearbeitung der Footage gibt es zwei verschiedene Modi: Den „Standard“ Modus so wie den „Advanced View“. In beiden Modi befindet sich auf der linken Seite eine Spalte, welche die importierte Footage anzeigt. Daneben ist ein Vorschaufenster, in welchem man sich die bisher geschnittene Sequenz anschauen kann. Die sich im unteren Bereich befindende Zeitleiste unterscheidet sich im „Standard“ Modus stark vom „Advanced View“. Ein Videoclip im „Standard“ Modus wird via drag & drop in die Zeitleiste importiert. Es wird bei Bedarf ein neuer Anfangs- und ein neuer Endpunkt festgelegt. Diese Funktion nennt man Trimmen. Ein Clip kann via drag & drop vor oder hinter einen anderen Clip verschoben werden. Übergangseffekte werden festgelegt. Eine Tonspur, meist zur musikalischen Untermalung, kann ebenfalls importiert werden. Möchte man jedoch das Bild an die Musik anpassen, so benötigt man zweifelsohne den „Advanced View“. Hier verändert sich die Zeitleiste so, dass Video- und Audiospuren angezeigt werden. In diesem Modus ist es ebenfalls möglich, mehrere Bild- und Tonspuren zu erstellen.
Prinzipiell bietet "PiTiVi" Möglichkeit, unendlich viele und unendlich große Footage zu bearbeiten[16]. Die Philosophie des Programms gibt hierbei keine unnötigen Grenzen vor. Diese werden nur durch die vorgegebenen Systemressourcen gesetzt.
5.1.5 Effekte:
Ebenfalls bietet "PiTiVi" die Möglichkeit, unendlich viele Effekte auf einen Videoclip zu legen[17]. Die standardmäßig vorhandenen Effekte sind einfacher Natur, wie z.B. das Umwandeln eines farbigen Clips in einen schwarz-weißen Clip.
5.1.6 Export:
Der Export von geschnittenen Sequenzen bietet die Möglichkeit, die Qualität der Video- und Audioausgabe festzulegen. Ebenfalls wird die gewünschte Video- und Audiokodierung festgelegt. Jeder Codec kann hier noch einmal separat konfiguriert werden.
"PiTiVi" besitzt die Möglichkeit, über Plug-Ins erweitert zu werden. Dies ist z.B. nötig, um Übergangseffekte erzeugen zu können.
5.1.7 Fazit:
"PiTiVi" ist ein Programm, welches einfache Aufgaben des Videoschnitts problemlos löst. Viele Formate können importiert werden. Das Arbeiten mit WMV ist ebenfalls problemlos möglich. Simple Effekte können ebenfalls durch "PiTiVi" realisiert werden. Der größte Minuspunkt des Programms ist seine hohe Instabilität. Dies wurde nicht nur auf dem Testrechner, sondern auch durch weitere Quellen wie Foren oder Newsgroups bestätigt. Sollte diese Instabilität beseitigt werden, so wird "PiTiVi" eine einfache Lösung für Hobbyanwender darstellen, welche sowohl mit kostenfreien Alternativen wie dem Windows Moviemaker, als auch mit Videosoftware aus dem Niedrigpreissegment konkurrieren kann.
5.2 Kino
5.2.1 Allgemein:
"Kino" ist laut offizieller Homepage ein nicht-linearer DV-Editor für Linux[18]. Die Website verspricht ebenfalls erfolgreiches Video-Capturing über die Firewire-Schnittstelle, welche unter Linux im Videobereich nur schwer anzusprechen ist[19]. Ziel des Projektes ist es ein „einfaches und seriöses DV Bearbeitungssystem auf einem Linuxsystem zu ermöglichen und dabei eine Exportmöglichkeit in häufig verwendete Formate zu geben“[20]. Im Gegensatz zu den meisten anderen Softwarelösungen unter Linux ist "kino" ebenfalls in deutscher Sprache erhältlich.
Seit dem 29.01.2009 befindet sich "kino" in der Version 1.3.3 [21]. Im Gegensatz zu PiTiVi verfügt "kino" über eine sehr ausführliche Dokumentation[22]. Videotutorials sind laut Homepage in Planung.
Leider ist das Programm, genau so wie PiTiVi, extrem instabil. Diese Aussage wurde durch die Arbeit am Testrechner verifiziert.
5.2.2 Installation:
Die Installation von "kino" erfolgt in Ubuntu Linux durch die Paketverwaltung. Alternativ dazu kann auch der Quellcode des Programms via CVS auf den PC heruntergeladen und compiliert werden. Das standardmäßig in den Packetquellen von Ubuntu enthaltene Paket „"kino"plus“ beinhaltet Plug-Ins, welche in der aktuellen Version bereits vorhanden sind. Für den Fall, dass man in das MPEG Format exportieren möchte, muss ebenfalls das Paket mjpegtools installiert werden[23]. Dies ist z.B. dann wichtig, wenn man das spätere Projekt auf eine DVD oder Video-CD brennen möchte.
5.2.3 Capturing:
Nachdem der Firewireport für "kino" eingerichtet wurde[24] wird die Kamera an den PC angeschlossen. Nach der sehr aufwändigen Konfiguration (dies wird ebenfalls durch die mehrstündige Konfigurationsdauer am Testrechner bestätigt), startet man "kino". Ein Zielordner für die Footage der Kamera wird eingerichtet und ein entsprechendes Format kann ausgewählt werden.
5.2.4 Editing:
Das Editing in "kino" ist mit professioneller Software wie z.B. Adobe Premiere vergleichbar. Clips können in einer Sequenz zusammengefügt werden. Der „Trim“ Modus erlaubt das Schneiden entsprechender Clips. Ebenfalls sind aus Adobe Premiere bekannte Features wie das Teilen und das Verbinden von Clips verfügbar.
Als sehr praktisch und durchdacht erweist sich die Navigation mit der Tastatur: Tastenkürzel wurden den Kürzeln des Editors VI nachempfunden [25]. So lässt beispielsweise der Buchstabe „w“ auf der Tastatur, welcher den Cursor des VI Editors ein Wort zurück springen lässt, den Cursor der Zeitleiste um eine Sekunde zurückspringen. Durch die Arbeit am Testrechner konnte die Aussage verifiziert werden, dass die Navigation in "kino" intuitiv ist, wenn Grundkenntnisse der Bedienung des VIs vorhanden sind.
5.2.5 Effekte:
Sowohl Übergänge, als auch Effekte sind in "kino" vorhanden. Trotzdem ist klar zu erkennen, dass es sich hierbei um nicht-kommerzielle Software handelt: Die Effekte erreichen nicht einmal annähernd das Potential von teuren, kommerziellen Produkten. Einfache Effekte und Überblendungen sind aber durchaus realisierbar.
5.2.6 Export:
"Kino" kann die fertig geschnittene Sequenz in mehrere Formate exportieren (siehe Tabelle). Besonders herausragend ist hierbei die Tatsache, dass ein Video direkt auf die Kamera zurück übertragen werden kann. Während dies bei teuren Produkten als Standard gilt, ist solch eine Funktion bei Freewareprodukten in diesem Bereich eher untypisch. Auch der Export in XVID ist ohne weiteres möglich. Dies wurde ebenfalls durch den Testrechner verifiziert[26].
5.2.7 Fazit:
"Kino" ist ein Programm, welches mehr Möglichkeiten als die meisten Freeware Lösungen bietet. Es bietet deutlich mehr Schnitt-, Einstellungs- und Effektmöglichkeiten als Beispielsweise der Windows MovieMaker. Die ausgiebigen Import- und Exportmöglichkeiten lassen "kino" als all-in-one Lösung zu. Während das Einrichten für einen Laien schwer bis unmöglich ist, wäre "kino" für ambitionierte Amateure durchaus empfehlsenswert. Die Einrichtung und Konfiguration von "kino" könnte durch eine Installation des Betriebssystems Ubuntu Studio wegfallen. Wie PiTiVi erweist sich das Programm durch seine hohe Instabilität jedoch als kaum ernsthaft benutzbar. Sollte es dem Projektteam gelingen diese Instabilität zu beseitigen, wäre es ambitionierten Laien durchaus möglich, Videoschnitt unter Linux mit "kino" zu betreiben.
5.3 Cinelerra
5.3.1 Allgemein:
Das Wiki von www.ubuntuusers.de beschreibt "Cinelerra" als „enorm leistungsfähig und wegen der Komplexität für den Gelegenheitsnutzer eher nicht zu empfehlen, weil zur Bedienung professionelles Hintergrundwissen und eine solide Einarbeitung notwendig sind[27]“. Diese Aussage trifft insofern zu, als dass sich die Handhabung von "Cinelerra" grundlegend von der anderer Programme unterscheidet. Dass "Cinelerra" nur schwer zu erlernen ist zeigt auch eine 214 Seiten lange Dokumentation. Diese wird von diversen Anleitungen und Videotutorials auf der offiziellen Website von "Cinelerra" unterstützt[28].
5.3.2 Installation:
Die Installation von "Cinelerra" erfolgt, wie bei den beiden vorherigen Programmen durch die Paketverwaltung von Ubuntu Linux. Benutzer anderer Linuxsysteme können den Quellcode selbstverständlich über CVS laden und compilieren. Unter Umständen muss "Cinelerra" nun noch konfiguriert werden. 11 Seiten im Handbuch und diverse Threads in Community-Foren gehen auf dieses Thema näher ein.
5.3.3 Capturing:
Entgegen diverser Foreneinträge scheint "Cinelerra" nicht über eine Funktion zum Capturen von Videos zu verfügen. Weder die offizielle Homepage, noch die offizielle Anleitung erwähnen dieses Feature.
5.3.4 Editing:
Das Editing ähnelt vom Funktionsumfang her dem Programm Kino. Per drag & dop werden Videoclips in die jeweiligen Video- oder Audiospuren eingefügt. Über entsprechende Buttons und Vorschaufenster ist das Trimmen eines Videos problemlos möglich. Was ebenfalls auffällt, ist die vereinfachte Arbeit im dualen Monitorbetrieb. Hierfür wurde "Cinelerra" unter anderem optimiert.
5.3.5 Effekte und Compositing:
Im Gegensatz zu den bereits angesprochenen Programmen bietet "Cinelerra" nicht nur die Möglichkeit Effekte auf Clips anzuwenden. Es besteht ebenfalls die Möglichkeit des Compositings. Die zahlreichen Effekte sind hochwertig und könnten bereits mit professionellen Lösungen verglichen werden. So existieren standardmäßig Rausch-, Unschärfe-, und Schärfeeffekte. Die eigentliche Stärke von "Cinelerra" ist jedoch das Compositing. Bluescreening, also das Setzen eines Chroma Keys, ist problemlos möglich. Es können Masken gezeichnet werden und Spuren übereinander gelegt werden (Overlay), wie man es aus Adobe Photoshop oder Sony Vegas kennt. "Cinelerra" verfügt über Schnittstellen, die es erlauben, eigene Übergänge und Effekte zu erstellen[29]. Herausragend ist die Funktion des Motion Trackings, welche nicht einmal in der über tausend Euro teuren Standardversion von Adobe After Effects vorhanden ist. Natürlich muss an dieser Stelle ebenfalls erwähnt werden, dass Adobe After Effects Professional im Bereich Motion Tracking Möglichkeiten bietet, die jenseits denen von "Cinelerra" liegen. Trotzdem zeigt ein sich auf der offiziellen Homepage befindendes Video mit dem Titel „motion_demo4.m2v“[30], dass zumindest bei einfachen Trackings ein Ergebnis erzielt werden kann, welches mit dem von After Effects vergleichbar ist.
5.3.6 Export:
Auch im Bereich Rendering zeigt "Cinelerra" erneut mögliche Stärken. Abgesehen vom Export in Standardformate kann als MPEG4, FLV und Quicktime for GNU exportiert werden. Sogar DVD Authoring ist möglich. Ebenfalls erwähnenswert sind die Möglichkeiten des background- und des batch renderings.
5.3.7 Fazit:
"Cinelerra" bietet Features, die im Freewarebereich einzigartig sind. Nicht nur integriertes DVD Authoring, sondern auch batch rendering und Blue- bzw. Greenscreening sind Elemente, die oftmals Programme im Wert von mehreren hundert Euro nicht bieten. Für die meisten Benutzer abschreckend hingegen ist, dass die Benutzung von "Cinelerra" extrem umständlich und wenig intuitiv ist. Somit beschränkt sich auch die Anwenderzahl auf eine Handvoll Hobbynutzer, welche ihre mit "Cinelerra" erschaffenen Werke im Internet einer breiten Öffentlichkeit präsentieren[31]. Bessere Möglichkeiten "Cinelerra" zu erlernen, würden ein Programm entstehen lassen, welches einer breiten Community als Ersatz für teure Videoschnitt- und Compositing Software dienen könnte.
5.4 CinePaint
5.4.1 Allgemein:
"CinePaint" ist ein Programm, welches mit den drei vorangegangenen Programmen PiTiVi, Kino und Cinelerra nur wenig gemeinsam hat. Seine Stärke liegt in der Bearbeitung und Retusche ganzer Clips. Cinelerra kann Bilder mit einer Farbtiefe von 32 Bit bearbeiten[32]. Ebenfalls besteht die Möglichkeit HighDynaicRange Bilder zu erstellen und zu bearbeiten[33], also Bilder, die einen großen Helligkeitsunterschied detailgetreu wiedergeben. Diese beiden Tatsache machen das Programm für die Filmbranche interessant. So wird "CinePaint" von professionellen Filmstudios wie Sony Picture Imageworks, Computer Cafe oder Rhytm & Hues benutzt. Konkret handelt es sich dabei um die Bearbeitung von Blockbustern, wie „Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen“, „Harry Potter“ oder „Spiderman“[34]. Im Jahre 1998 wurde das damals als „Film GIMP“ bekannte Programm von der „Hollywood Branche“ in Auftrag gegeben[35], um Bildsequenzen mit 16 Bit Farbtiefe zu bearbeiten.
5.4.2 Installation:
"CinePaint" befindet sich nicht in den Standardpacketquellen von Ubuntu. Eine Installation erfolgt über den Download eines gepackten Archivs (tar.gz) oder über CVS. Danach müssen die heruntergaladenen Dateien compiliert werden. Erwähnenswert ist, dass es ebenfalls eine Windows- und sogar eine Mac OS X Version von "CinePaint" gibt.
5.4.3 Editing:
CinePain ist kein Videoeditor. Somit soll das Programm „nicht mit Avid oder Final Cut Pro vergleichbar“[36] sein. Vielmehr wird darauf eingegangen, einzelne Bildsequenzen in einem Vorgang zu bearbeiten. Die Bearbeitung der Bilder ähnelt in der Handhabung dem Programm GIMP. Dies ist wenig verwunderlich, da "CinePaint" aus GIMP hervorgeht und ehemals den Namen „Film GIMP“ trug. Die konkrete Arbeit mit dem Programm beginnt wie folgt[37]: Zuerst öffnet man einen Clip mit einem beliebigen Videobearbeitungsprogramm. Diesen exportiert man dann als Bildsequenz. Als Format bietet sich hier z.B. das unkomprimierte TIFF Format an, welches sogar einen separaten Alphakanal abspeichern kann[38]. Nun bietet "CinePaint" die Möglichkeit, die Einzelbilder zu importieren. Es ist möglich jedes Bild separat, ähnlich wie mit GIMP zu bearbeiten. Ebenfalls ist es möglich, Aktionen zu automatisieren[39]. Dies ist z.B. nützlich, um Staubkörner von der Linse zu entfernen.
5.4.4 Export:
Der Export einer Bildsequenz erfolgt ebenfalls in Einzelbildern. Dies kann sowohl für ambitionierte Laien, wie auch für Profis sinnvoll sein, da diese Bildsequenzen beispielsweise in Programme wie Adobe Premiere oder Adobe Photoshop zum nachträglichen Compositing importiert werden können. Ebenfalls entsteht so kein unnötiger Qualitätsverlust durch Komprimierung.
5.4.5 Fazit:
Cinelerra ist ein extrem leistungsfähiges Programm, um Bildsequenzen zu bearbeiten. Die Möglichkeiten sind so groß, dass sogar namenhafte Filmstudios mit dem Programm arbeiten. So interessant das Programm für Profis und ambitionierte Laien auch sein mag, so unbedeutend ist es für Amateurfilmer. Das Nachbearbeiten einzelner Bildsequenzen ist extrem zeitaufwändig und somit meist nur bei hochqualitativer Footage sinnvoll. Erwähnenswert ist außerdem noch die Tatsache, dass Teile der Dokumentation in deutscher Sprache vorhanden sind.
5.5 tabellarische Zusammenfassung
Diese tabellarische Übersicht soll Stärken und Schwächen der beschriebenen Programme übersichtlich aufzeigen. Dein einzelnen Angaben wurden den offiziellen Websites der einzelnen Programme entnommen. Es versteht sich von selbst, dass an dieser Stelle nicht auf die verschiedenen Versionen eines jeden Formats eingegangen wird. Die Angabe, dass ein Programm MOV Dateien importieren kann bedeutet nicht zwangsläufig, dass dies auch für aktuelle Codierungen dieses Formats gilt. Viel mehr soll hier eine grobe Übersicht über die Möglichkeiten der einzelnen Programme gegeben werden.
| Programm | Import (PAL, MPEG, WMV, MPEG4, MOV, IEEE1394) | Export (PAL, MPEG, WMV, MPEG4, MOV, IEEE1394, DVD) | Capturing von Footage über Firewire | Zielgruppe | Effekte und Übergänge | Erweiterungsmöglichkeiten | Sprache | Probleme |
| PiTiVi[40] | PAL, MPEG (P), WMV, XVID (P), MOV, | PAL, MPEG, OGG, MPEG 4, MOV, | Nein | Amateur | wenige Effekte (P), wenige Übergänge(P), | Plug-Ins | Deutsch, , englische Dokumentation | hohe Instabilität |
| Kino[41] | PAL, MPEG (P), MPEG4, MOV, | PAL, MPEG (P), OGG, MPEG4, MOV, IEE1394, | Ja | Amateur bis ambitionierter Laie | wenige Effekte, wenige Übergänge, | Plug-Ins | Englisch | hohe Instabilität |
| Cinelerra[42] | PAL, MPEG (P), MOV, | PAL, MPEG (P), OGG, MPEG4, DVD, | Ja | Ambitionierter Laie | Vielzahl an hochwertigen Effekten, Compositingmöglichkeiten integriert | Plugins, Erstellung eigener Effekte, | Englisch | Umständliche Bedienung => schwer zu erlernen |
| CinePaint[43] | Bildsequenz | Bildsequenz | Nein | Profi | GIMP ähnlich | - | Englisch, deutsche Dokumentation | teilweise instabil |
(P) = mit entsprechenden Plugins möglich
MOV = Quicktime for Linux
6 OGG Containerformat
6.1 OGG:
Das OGG-Container-Format ist ein Dateiformat zur Kompression von Video- Audio- und Textdaten[44]. Es wurde von der Xiph.org Foundation entwickelt [45] und zeichnet sich durch die Dateiendungen .ogg, .oga, .ogv und .ogx aus[46]. Die xiph.org Foundation betreut zusätzlich den Codec Vorbis, in welchem das OGG Format gespeichert werden kann. Es wurde mit dem Ziel entwickelt, ein quelloffenes und kostenloses Dateiformat anzubieten[47].
Der Name Container Format verrät bereits, dass es sich hierbei um eine Art „Container“ für Daten handelt. Die eigentliche Kompression der Daten erfolgt über entsprechende Codecs. Das OGG Format blieb der breiten Masse eher unbekannt. Grund dafür ist eine Sättigung des Marktes durch MP3, WMA, XVID, DivX und WMV. Außerdem wurde OGG nie in Windows implementiert.
Besonders herausragend ist die Eigenschaft des Bitstreamings. So kann ein OGG Stream mehrere Videostreams gleichzeitig enthalten[48]. Dieses Verfahren ist vergleichbar mit der bekannten Multiplexingtechnologie, welche im Telekommunikationssektor weit verbreitet ist.
Während das OGG Format im Audiobereich zu den bekannten MP3 und WMA Codecs als konkurrenzfähig gilt, ist das Format im Videobearbeitungsbereich fast unbekannt. Der vor kurzem erschienene Videocodec Ogg Theora soll dies ändern[49].
7 Fazit
7.1 Anmerkung:
Während des Schreibprozesses dieser Projektarbeit fiel immer wieder auf, dass alle angesprochenen Lösungen nicht kommerzieller Herkunft sind. Während es durchaus noch möglich ist, über die Verbreitung einzelner Linux Distributionen zu berichten, scheint es fast unmöglich zu sein, Zahlen zur Verbreitung einzelner Programme zu finden. Dies hängt natürlich auch damit zusammen, dass die Programmierung dieser Programme oft ehrenamtlich erfolgt, so dass weder finanzielle Mittel für Werbung, noch für Marktforschung bereit gestellt werden können. Die Dokumentationen sind teilweise unvollständig und oft nicht an die aktuelle Produktversion angepasst. Dies zeigt zum einen die Probleme dieser Szene auf, steht zum anderen aber auch als Symbol für die Schnelllebigkeit der Open-Source Community.
7.2 Allgemeines Fazit:
Die allgemeine Aufgabe dieser Arbeit versteht sich darin zu untersuchen, ob Videobearbeitung unter Linux möglich ist. Diese Frage lässt sich mit einem klaren „Ja“ beantworten. Prinzipiell ist es also möglich, Videos über die IEEE 1394 Schnittstelle auf die Festplatte zu überspielen, diese zu schneiden, zu bearbeiten und in verschiedene Formaten zu exportieren.
7.3 Vorteile der Videobearbeitung unter Linux:
Vergleicht man einmal die Möglichkeiten von Ubuntu Studio mit denen einer Adobe Creative Suite 4, so ist ein großer Vorteil klar erkennbar: Während die aktuelle Creative Suite 4 von Adobe 2528,95 Euro kostet[50], ist Ubuntu Studio kostenlos. Des weiteren ist zu beachten, dass die gesamte Szene von kleinen Communities lebt. Hier gehen Entwickler nicht nur auf unterschiedliche Wünsche ihrer Benutzer ein, sondern stehen diesen in Foren oder Chaträumen für Fragen zur Verfügung. Der entscheidende Vorteil von Open-Source, nämlich das Programmierer nach der Popularität ihrer Programme bewertet werden, gilt somit auch im Multimediabereich.
7.4 Nachteile der Videobearbeitung unter Linux:
Der entscheidende Nachteil aller getesteten Videobearbeitungsprogramme besteht in ihrer Instabilität. Dies hängt scheinbar mit den inoffiziellen Open-Source Treibern für Schnittstellen, Sound- und Grafikkarte zusammen. Dies führt zu einem weiteren Nachteil, nämlich dem hohen Konfigurationsaufwand während und nach der Installation der Programme. Ein einfaches Installieren und Starten des Programms, wie man es von Windows kennt, scheint in Linux geradezu utopisch. Obwohl einige Programme, wie z.B. "PiTiVi" bereits auf Deutsch erhältlich sind, haben deutsche Dokumentationen oder Tutorials in der Regel Seltenheitswert.
7.5 Abschließendes Fazit:
Die für Amateure interessanten Programme könnten durchaus mit Freeware Lösungen oder Produkten aus dem Niedrigpreissegment konkurrieren. Leider scheitern sie an einer hohen Instabilität und einem mehrstündigen Konfigurationsaufwand. Sollten diese beiden Kritikpunkte behoben werden, so steht effektiver Videobearbeitung für Hobbyfilmer nichts mehr im Wege. Betrachtet man hingegen die Möglichkeiten für ambitionierte Laien, so bleibt festzustellen, dass "Cinelerra" sich als durchaus geeignet erweist. Hier muss sich jeder Benutzer selbst fragen, ob die etwas geringeren Möglichkeiten und lange Einarbeitungszeit es wert sind, hohe Softwarepreise für beispielsweise Adobe Premiere und Adobe After Effects einzusparen. Für den Profibereich bietet "CinePaint" die bereits dargestellten Möglichkeiten der Bildsequenzbearbeitung. Schnitt- oder Compositingsoftware, welche diesem Bereich gerecht werden könnte, existiert nicht,
8 Fußnote
- ↑ Vgl. http://distrowatch.com/stats.php?section=popularity, Stand 15.02.2009
- ↑ Vgl. http://www.desktoplinux.com/cgi-bin/survey/survey.cgi?view=results&id=0115200914416&voted=1, Stand 15.02.2009
- ↑ Vgl. http://wiki.ubuntuusers.de/Ardour, Stand 15.02.2008
- ↑ Vgl. http://ubuntustudio.org/ , Stand 15.02.2009
- ↑ Vgl. http://cdimage.ubuntu.com/ubuntustudio/releases/8.10/release/, Stand 15.02.2009
- ↑ Vgl. https://help.ubuntu.com/community/UbuntuStudio/GettingStarted, Stand 15.02.2009
- ↑ Vgl. https://wiki.ubuntu.com/UbuntuStudio/TeamStructure, Stand 15.02.2009
- ↑ Vgl. https://help.ubuntu.com/community/UbuntuStudio/Video, Stand 15.02.2009
- ↑ Vgl. http://www.pitivi.org/wiki/Main_Page, Stand 15.02.2009
- ↑ Vgl. http://wiki.ubuntuusers.de/PiTiVi, Stand 15.02.2009
- ↑ Vgl. http://www.pitivi.org/wiki/Overview, Stand 15.02.2009
- ↑ Vgl. http://gstreamer.freedesktop.org/, Stand 15.02.2009
- ↑ Vgl. http://www.gtk.org/, Stand 15.02.2009
- ↑ Vgl. http://www.pitivi.org/wiki/Welcome_Developers, Stand 15.02.2009
- ↑ Vgl. http://wiki.ubuntuusers.de/PiTiVi, Stand 15.02.2009
- ↑ Vgl. http://www.pitivi.org/wiki/Overview, Stand 15.02.2009
- ↑ Vgl. Ebd., Stand 15.02.2009
- ↑ Vgl. http://kinodv.org/article/static/2, Stand 15.02.2009
- ↑ Vgl. https://help.ubuntu.com/community/UbuntuStudio/Record_Now_with_FireWire, Stand 15.02.2009
- ↑ Vgl. http://kinodv.org/article/static/7, Stand 15.02.2009
- ↑ Vgl. http://www.kinodv.org/article/view/175/1/7/, Stand 15.02.2009
- ↑ Vgl. http://kinodv.org/docbook/, Stand 15.02.2009
- ↑ Vgl. http://wiki.ubuntuusers.de/Kino, Stand 15.02.2009
- ↑ Vgl. Ebd., Stand 15.02.2009
- ↑ Vgl. http://www.kinodv.org/docbook/, Stand 15.02.2009
- ↑ Vgl. http://wiki.ubuntuusers.de/Kino, Stand 15.02.2009
- ↑ Vgl. http://wiki.ubuntuusers.de/Videobearbeitung, Stand 15.02.2009
- ↑ Vgl. http://cvs.cinelerra.org/docs.php, Stand 15.02.2009
- ↑ Vgl. http://akiradproject.net/your_own_transition, Stand 15.02.2009
- ↑ Vgl. http://cvs.cinelerra.org/footage/motion_demo4.m2v, Stand 15.02.2009
- ↑ Vgl. http://www.archive.org/search.php?query=cinelerra, Stand 15.02.2009
- ↑ Vgl. http://www.cinepaint.org/about.html, Stand 15.02.2009
- ↑ Vgl. http://cinepaint.bigasterisk.com/HighDynamicRange, Stand 15.02.2009
- ↑ Vgl. Ebd, Stand 15.02.2009
- ↑ Vgl. http://www.cinepaint.org/faq.html, Stand 15.02.2009
- ↑ Vgl. http://cinepaint.bigasterisk.com/HighDynamicRange, Stand 15.02.2009
- ↑ Vgl. http://www.cinepaint.org/docs/use.html, Stand 15.02.2009
- ↑ Vgl. Ebd., Stand 15.02.2009
- ↑ Vgl. http://www.cinepaint.org/docs/features.html, Stand 15.02.2009
- ↑ Vgl. http://www.pitivi.org/wiki/Main_Page, Stand 15.02.2009
- ↑ Vgl. http://www.kinodv.org/, Stand 15.02.2009
- ↑ Vgl. http://cinelerra.org/, Stand 15.02.2009
- ↑ Vgl. www.cinepaint.org/, Stand 15.02.2009
- ↑ Vgl. http://xiph.org/xiphname, Stand 15.02.2009
- ↑ Vgl. Ebd., Stand 15.02.2009
- ↑ Vgl. http://tools.ietf.org/html/rfc5334, Stand 15.02.2009
- ↑ Vgl. Ebd., Stand 15.02.2009
- ↑ Vgl. http://www.xiph.org/ogg/doc/oggstream.html, Stand 15.02.2009
- ↑ Vgl. http://www.heise.de/newsticker/Open-Source-Videocodec-Ogg-Theora-verlaesst-Betastadium--/meldung/118369, Stand 15.02.2009
- ↑ Vgl. http://www.amazon.de/Adobe-Creative-Design-Premium-deutsch/dp/B001GCVD9S/ref=sr_1_3?ie=UTF8&s=software&qid=1234699194&sr=8-3, Stand 15.02.2009

