Web 2.0 - Gefahrenpotential durch Datenmissbrauch

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1 Titel

Name des Autors: Marcel Kotzur
Titel der Arbeit: Web 2.0 - Gefahrenpotential durch Datenmissbrauch
Hochschule und Studienort: Fachhochschule für Oekonomie und Management in Neuss


Inhaltsverzeichnis


2 Einleitung

"Besserwissern, Wichtigtuern oder Paranoikern, die sich im normal life intellektuell verkannt, sozial missachtet fühlen oder einfach viel Zeit haben, bietet das Web 2.0 ein überaus reichhaltiges Angebot, ihren Neigungen rund um die Uhr nachzugehen. «You can’t always get what you want» - diese Songzeile der Rolling Stones von 1969 gilt fortan vielleicht nur für ihr reales Leben, aber nicht mehr für ihre virtuelle Existenz. Im Mitmach-Web bekommen sie jenen sozialen Kredit oder können jenes soziale Kapital anhäufen, das sie im Alltagsleben vermissen oder das ihnen aus welchen Gründen auch immer von Kollegen, Freunden oder Bekannten vorenthalten wird"[1]

Dieses umgangssprachliche Aussage eines Verfassers des Heinz Heise Verlages spiegelt auf sarkastische Weise die vielen Möglichkeiten im Web 2.0 wieder. Das Web 2.0 revolutionierte das Internet in den letzten Jahren. Soziale Netzwerke schaffen zahlreiche Interessensgemeinschaften, die keine räumlichen Grenzen kennen. Auch Unternehmen nutzen das Web 2.0 um Kundenmeinungen einzuholen, neue Produkte populär zu machen oder um Käufer zum Kauf weiterer Produkte mit kundenspezifischen Angeboten anzuregen. Doch die zahlreichen Angebote ziehen auch Risiken mit sich. Häufig enthalten die erhobenen Daten in sozialen Netzwerken vertrauliche Daten, die direkt Personen zugewiesen werden können. Diese Daten sind jedoch meist für alle Nutzer des Netzwerkes sichtbar.

Diese Seminararbeit soll das Gefahrenpotential durch den Datenmissbrauch im Web 2.0 analysieren und aufzeigen. Geeignete Schutzmaßnahmen für den Privatnutzer sind häufig leicht zu treffen, doch werden vor allem duch den Missbrauch geistigen Eigentums sowie die Nichteinhaltung der Rechte von Musik- und Videokonzernen die Auswirkungen des Datenmissbrauchs im Web 2.0 erst deutlich. Die Seminararbeit erklärt wie es zum Web 2.0 kam und was deren Eigenschaften und Veränderungen sind. Die Themen Datenschutz und Datenmissbrauch sollen ebenfalls näher erläutert werden um ein Zusammenhang von Datenmissbrauch und Web 2.0 deutlich zu machen.

3 Grundlagen

3.1 Die Geschichte von Web 2.0

Abb.-Nr. 1: Die hier abgebildete TagCloud zeigt die Prinzipien des Web 2.0. Der zentrale Begriff Web 2.0 wird von Schlagworten umgeben. Die orangenen Begriffe geben passende Schlagworte zum Nutzen von Web 2.0 an. Die weißen Begriffe beschreiben Technologien die für Web 2.0 stehen. Weitere Schlagworte geben die in rosa gefärbten Begriffe. Einen Reihe von Anwendungen, die mit Technologien aus dem Web 2.0 realisiert wurden sind im äußersten Kreis in grauer Schrift hinterlegt
Abb.-Nr. 1: Die hier abgebildete TagCloud zeigt die Prinzipien des Web 2.0. Der zentrale Begriff Web 2.0 wird von Schlagworten umgeben. Die orangenen Begriffe geben passende Schlagworte zum Nutzen von Web 2.0 an. Die weißen Begriffe beschreiben Technologien die für Web 2.0 stehen. Weitere Schlagworte geben die in rosa gefärbten Begriffe. Einen Reihe von Anwendungen, die mit Technologien aus dem Web 2.0 realisiert wurden sind im äußersten Kreis in grauer Schrift hinterlegt
Eine genaue Definition für Web 2.0 gibt es nicht. Vielmehr ist es ein häufig im Marketing genutzter Begriff, der nach dem Platzen der Internetblase[2] um die Jahrtausendwende ins Leben gerufen wurde.

Der Begriff Web 2.0 wurde im September 2005 von Tim O'Reilly geprägt[3]. Ein genauer Zeitpunkt hierfür kann jedoch nicht festgelegt werden, da es sich um einen fließenden Übergang handelt.

Vor Web 2.0 waren Internetinhalte durch einseite Publikationen der Verfasser geprägt. Der Internetnutzer konnte Informationen beziehen, die andere zur Verfügung gestellt hatten. Internetauftritte mit Web 2.0 Elemtenten gab es bereits lange doch nutzten diese nur wenige Menschen. Die statischen Webauftritte wurden immer mehr von dynamischen Webseiten verdrängt, welche die Nutzer aktiv einbinden. Im Web 2.0 können die User eigene Themen verfassen, Kommentare abgeben oder Bilder hochladen. Dafür wurden Schritt für Schritt weniger PC-Kenntnisse vorausgesetzt, sodass gesamte Internetseiten wie z.B. bei myspace innherhalb weniger Minuten individuell erstellt werden können.

Grundlage für das Web 2.0 war die breite und kostengünstige Anbindung der privaten Haushalte ans Internet durch Breitbandverbindungen. Doch die Entwicklung zum Web 2.0 seit Anfang des Jahrtausends wurde nicht durch technische Neuerungen, sondern vielmehr durch die Wahrnehmung des Internets hervorgerufen. Asynchronous Javascript und XML (AJAX) machte Webinhalte zudem ansehnlicher und moderner. Durch AJAX können Webinhalte teilweise dargestellt werden, während neue Daten für eine Seite bereits angefordert und übermittelt werden, ohne dass die gesamte Seite neu geladen werden muss. "Ajax ist das Technikpaket, das die Grenzen zwischen Webanwendung und PC-Software verwischt"[4] und somit Inhalte für jedermann bequem über den Browser zur Verfügung stellt. Zu Foren, Blogs, Wikibeiträge und Online Fotalben gehören ebenso soziale Netzwerke wie XING und Facebook oder das deutschsprachige Äquivalent StudiVZ sowie Videoportale wie Youtube zu den größten Web 2.0 Plattformen.

3.2 Web 2.0 Portale

Mittlerweile gibt es zahlreiche Web 2.0 Portale mit unterschiedlichsten Interessensgemeinschaften. Im nachfolgenden sollen kurz weit verbreitete soziale Netzwerke vorgestellt werden.

3.2.1 SchuelerVZ, StudiVZ und MeinVZ

Abb.-Nr. 2: Logo StudiVZ
Abb.-Nr. 2: Logo StudiVZ
StudiVZ wurde 2005 ürsprünglich für deutschsprachige Studenten gegründet. Nach schnellem Wachstum entickelte die StudiVZ Ltd., die mehrheitlich der Verlagsgruppe Holtzbrinck gehört, das SchuelerVZ (Februar 2007) und MeinVZ (Februar 2008) positionierte diese auf dem Markt. Die drei Portale zählen laut eigenen Angaben[5] mehr als 12 Millionen Nutzer, wovon täglich mehr als 50% der Mitglieder auf die Portale zugreift.

In den drei Portalen haben die Mitglieder die Möglichkeit persönliche Daten einzustellen, Gruppen beizutreten und sich gegenseitg Pinnwandeinträge oder Nachrichten zu schreiben. Die Nutzer können Fotos in Online-Alben hochladen und Personen auf den Bildern verlinken. Mittlerweile haben über 600 Millionen Fotos von Partys, Geburtstagen, Urlauben, Kinderbildern, Vereinen oder auch Spaßfotos den Weg in die Portale gefunden.

Theoretisch ist jedes Profil von jedem sichtbar. Jedoch bieten die Portale die Möglichkeiten, die Profile für Fremde einzuschränken. Der Nutzer kann sein Profil so einschränken, dass nur von ihm akzeptierte Freunde alle Daten sehen können und Mitglieder, welche nicht zu diesem Personenkreis zählen lediglich das Profilfoto und den Namen sehen können.

3.2.2 XING

Abb.-Nr. 3: Logo Xing
Abb.-Nr. 3: Logo Xing
XING wurde im November 2006 gegründet und ist ebenso wie StudiVZ eine Online Community mit dem Unterschied, dass der Schwerpunkt bei XING in der Knüpfung von Geschäftskontakten liegt. Das soziale Netzwerk zählte im September 2008 4,5 Millionen Nutzer in Europa[6], wovon 500.000 die kostenpflichtige Version mit Premium Accout nutzen.

Die Nutzer veröffentlichen sowohl berufliche Daten als auch (zumindestens teilweise) private Daten. Zum einen soll XING der Pflege und Neugewinnung von Geschäftskontakten dienen, zum anderen werden detaillierte Lebensläufe und Stellengesuche in der Community öffentlich gemacht, um im besten Falle ein Jobangebot zu erhalten. Mitglieder mit solchen Stellengesuchen erhoffen sich ins Visier von Headhunter zu kommen, die das soziale Netzwerk durchsuchen, und von ihnen angesprochen zu werden.

3.2.3 Youtube

Abb.-Nr. 4: Logo Youtube
Abb.-Nr. 4: Logo Youtube
Youtube wurde im Februar 2005 gegründet. Mit dem Slogan "Broadcast yourself" dient Youtube Privatnutzern als Videoportal zum Hochladen und ansehen von Videos. Seit Oktober 2006 gehört Youtube zur Google Inc. und beansprucht mehr als 10% der weltweiten Bandbreite[7]. Eine genaue Anzahl der Nutzer und eingesendeten Videos ist nicht nachzulesen und konnte ich im Rahmen der Seminararbeit nicht vom Anbieter erfahren. In einem Internetforum ohne Quellenangabe war im Dezember von mehr als 14 Millarden Videos die Rede, was bei mittlerweile täglich weit über 10.000[8] neuen Videos (laut wikiepedia.de mehr als 65.000 neue Videos pro Tag[9]) und mehr als 100 Millionen Videoabrufen täglich realistisch scheint.

3.2.4 MySpace

Abb.-Nr. 5 Logo MySpace
Abb.-Nr. 5 Logo MySpace
MySpace wurde im Juli 2003 gegründet und hat weltweit über 260 Millionen Mitglieder[10]. Zunächst war MySpace für angehende Musikkünstler erstellt worden, um eine Plattform für Bands zur Verfügung zu stellen, die auf sich aufmerksam machen wollten. Mittlerweile ist MySpace für unterschiedlichste Nutzer attraktiv geworden und beinhaltet zahlreiche Musik-, Foto- und Videodarstellungsmöglichkeiten im individuellen Design. Freundschaftseinladungen wie in anderen sozialen Netzwerken gehören ebenso zur Community wie persönliche Nachrichten und Kommentare zu Bildern und Videos.

3.2.5 Amazon

Abb.-Nr. 6 Logo Amazon
Abb.-Nr. 6 Logo Amazon
Amazon ist ein Online-Versandhaus, das im Jahre 2007 weltweit über 14 Millarden US-Dollar Umsatz hatte. Die Rezensionsfunktion von Produkten ist ein klassisches Werkzeug von Web 2.0. Hier schreibt der Käufer seine Erfahrungen mit dem Produkt für andere käufer auf und bewertet das Produkt. Außerdem merkt sich Amazon die Produkte, die ein Benutzer zuvor angesehen hat, um somit anderen Nutzern Empfehlungen wie "Unsere Empfehlungen für Sie" oder "Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch".

3.3 Datenschutzgesetz

"Zweck dieses Gesetzes ist es, den Einzelnen davor zu schützen, dass er durch den Umgang mit seinen personenbezogenen Daten in seinem Persönlichkeitsrecht beeinträchtigt wird."[11]

"Besondere Arten personenbezogener Daten sind Angaben über die rassische und ethnische Herkunft, politische Meinungen, religiöse oder philosophische Überzeugungen, Gewerkschaftszugehörigkeit, Gesundheit oder Sexualleben"[12]

Das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) soll die unerlaubte Weitergabe von personenbezogenen Daten verhindern. Auch gibt es die Gesetzesgrundlage für den Umgang mit streng vertraulichen Daten wie rassische oder ethnische Herkunft oder religiöse Überzeugung.

Doch das BDSG schützt vor der Erfassung und unerlaubten Nutzung dieser personenbezogenen Daten durch Außenstehende. In Web 2.0 Plattformen haben die Anwender die freie Wahl ihre Daten anzubieten und anzugeben für wen sie diese öffentlich machen. Auch die im $3 Absatz 9 niedergeschriebenen besonders sensiblen personenbezogenen Daten werden häufig von den Anwendern bereitwillig veröffentlicht.

Jedoch kann das BDSG die Nutzer nicht vor Missbrauch schützen, wenn diese eigenmächtig und wissentlich veröffentlicht wurden. Der Benutzer von Web 2.0 Portalen ist selbst für seine Inhalte verantwortlich. Das BDSG könnte theoretisch von Usern in Missbrauchsfällen zu Hilfe genommen werden, wenn sie ihr Profil für Fremde eingeschränkt haben. Doch hierbei ist fraglich inwieweit es jedermann möglich ist in fremde, eingeschränkte Profile einsicht zu nehmen. Denn Fakeaccounts zu generieren ist keine Schwierigkeit.

Das BDSG schützt jedoch vor der Weitergabe der Daten seitens des Betreibers. So sichert das BDSG vor unerlaubten Weitergabe der Daten an Dritte. Doch auch in vielen Portalen muss der Nutzer die Allgemeinen Geschäftsbedingungen genauer untersuchen. Denn manche Portale werten die kommulierten Daten aus, um sie so weiterzugeben. Personalisierte Werbung innerhalb des Profils ist auch möglich.

4 Datenmissbrauch im Web 2.0

4.1 Bots und Webcrawler

Ein Bot ist ein Computerprogramm das selbstständig Befehle ausführt und sich den gegebenen Umständen entsprechend verhält. Es ist meist ein einfaches Skript nötig um einen Bot zu programmieren, damit dieser die gewünschten Arbeitsschritte ausführst. Ein Bot soll das Verhalten eines menschlichen Nutzers nachmachen. Eine spezielle Art von Bots sind Webcrawler. Sie durchsuchen das Internet und folgen den Links einer Seite und speichern Teile der Webseiten. So nutzen beispielsweise Suchmaschinen Webcrawler, um alle Seiten des Internets zu durchlaufen und den Inhalt mit der Adresse zu speichern und zu indizieren. Auch ist es möglich Webcrawler zu entwickeln, die nach Musik- oder Bilddateien suchen.

Mit dem gleichen Prinzip können Webcrawler ebenso soziale Netzwerke durchsuchen. Die simplen Bots können die Inhalte eines Benutzerprofils auslesen, speichern und zum nächsten Benutzer weitergehen. So sammelt der Webcrawler für den Enwickler Daten von vielen Nutzern, die er später auswerten oder weiterverkaufen kann. So können viele Informationen für die Marktforschung gewonnen werden ohne hohe Summen für Befragungen aufzuwenden. Doch dieses Auslesen von Nutzerdaten ist in allen großen sozialen Netzwerken verboten. Die Anbieter versuchen den Bots durch Sicherheitsmechanismen das Durchlaufen der Profilseiten zu erschweren. Ein Sicherheitsmerkmal ist die Eingabe eines Sicherheitscodes, der auf der Seite angezeigt wird. Die Darstellung erfolgt durch verzerrte Buchstaben, um dem Bot das auslesen zu erschweren. Außerdem nutzen Anbieter von sozialen Netzwerken die hinterlassene IP-Adresse eines Webcrawlers aus, um bei auffällig vielen und schnellen Besuchen von Profilseiten aufmerksam gemacht zu werden.

4.2 Gefahrenpotentiale

  • Copyright Verstöße
    Vor allem durch Youtube werden unzählige kostenpflichtige Videos von Künstlern online gestellt. Musikvideos können hochgeladen und durch spezielle kostenfreie Software heruntergeladen werden. Filmausschnitte und ganze Serien werden bei Youtube gezeigt.
  • Gläserner Kunde
    Der gläserne Kunde kann dadurch entstehen, dass zu viele Daten von einem Nutzer gesammelt werden können. Sein Kaufverhalten kann genau studiert und kategorisiert werden. Häufig entsteht der Eindruck, durch die erfassten Daten ließe sich nicht viel analysieren, schließlich handle man wie fast jeder andere auch. Doch durch den Gebrauch von mehreren Portalen unter der Verwendung des gleichen Benutzernamens kann ein sehr detailliertes Käuferprofil erstellt werden. Verbindungen vom Verhalten in Ebay, Amazon und StudiVZ lässen Korrelationen zwischen den privaten Interessen und dem Kaufverhalten ermitteln. Bei Amazon speichert der Server das Kauf- und Beobachtungsverhalten sehr genau. Der Kunde hinterlässt mit seiner IP-Adresse ein Spur durch die Produktkategorien, wenn er sich informieren möchte. So wird zukünftigen Personen, die ein Produkt anschauen, gleich weitere Produkte angeboten, die von anderen Kunden danach angeschaut wurden. Das System erkennt durch das Kaufverhalten Verbindungen zwischen den Produkten. So bietet das System beim Kauf einer Digitalkamera passende Batterien, eine Kameratasche und Speicherkarten an oder beim Kauf eines DVD-Brenners unterschiedliche Rohlinge.
  • Schleichwerbung
    In vielen sozialen Plattformen sind Marketingmitarbeiter von Unternehmen unterwegs um auf neue Produkte aufmerksam zu machen ohne dass es offensichtlich ist. Ebenso machen Pinnwandeinträge, verlinkte Bilder und persönliche Nachrichten auf Veranstaltungen aufmerksam.
  • Fehlinformationen
    Durch Plattformen wie Wikipedia kann jeder ohne Registrierung Inhalte bearbeiten und hinzufügen. Besonders bei speziellen Themen, die schwer für die breite Masse verständlich sind können Fehlinformationen veröffentlich werden; sei es unwissentlich oder bewusst. Ebenso stehen Fehlinformationen eng zusammen mit der Schleichwerbung. In Kundenrezensionen bei Amazon und Diskussionsforen über Produkte können Produkte fälschlicherweise positiv hervorgehoben werden. Unternehmen können ihre Mitarbeiter Kundenrezensionen in Amazon schreiben lassen. In Wikipedia können Firmen ihre Profile ihren Bedüfnissen anpassen und die Seite zu einer Werbeseite anstatt einer objektiven Beschreibung missbrauchen.
  • Identitätsdiebstahl
    In sozialen Netzwerken gehört eine Überprüfung, ob ein neu angemeldeter Nutzer auch tatsächlich diese Person nicht zu den Sicherheitsmerkmalen. Dies würde die Attraktivität der Portale verringern und hätte auch nie zu einem solchen Status der sozialen Netzwerken geführt, den die Plattformen heute genießen. Doch kann sich jeder auch mit einem fremden Namen und einem fremden Bild anmelden und ein Fakeaccount erschaffen und damit durch das Netzwerk ziehen.
  • Vermischung von privaten und geschäftlichen Daten
    Ob Freunde aus der Fußballmannschaft, dem Schützenzug oder Arbeitskollegen: In sämtlichen Portalen kann es zu Überschneidungen und Wiedersehen kommen. So können private Bilder für den Arbeitgeber sichtbar werden. Auch bei einer möglichen Einstellung in einem Unternehmen überprüfen die Personalleiter häufig die private Lebensweise durch suchen in sozialen Netzwerken. Welche Auswirkungen dies haben kann, wird im nächsten Punkt erläutert.

4.3 Auswirkungen

Der gläserne Kunde, der sein Kaufverhalten transparent macht, kann leicht zum Opfer von Werbung werden. Die angegebenen Hobbies lassen eine gezielte Werbung auf den Nutzer leicht realisierbar gestalten. Man stelle sich das Szenario vor, ein nutzer lädt Bilder von seinem letzten Winterurlaub hoch. Werbeagenturen könen dem Nutzer nun gezielt Werbung mit neuen Ski- und Snowboardprodukten zukommen lassen. Die Chancen auf erfolgreiche Werbung sind höher als konventionelle absatzfördernde Maßnahmen.

Die Vermischung von privaten und geschäftlichen Daten zieht eine Reihe von sozialen Risiken mit sich. Man stelle sich einen Bewerber vor, der sich um eine Stelle in einem Unternehmen bemüht. Ist er mit seinem vollständigen Namen in sozialen Netzwerken angemeldet, können die Mitarbeiter der Personalabteilung sein Profil analysieren. Häufig sind Profile mit Bildern von Wochenendaktivitäten bestückt, welche den Bewerber zwar als ausgelassene und gesellige Person darstehen lassen, wahrscheinlich jedoch nicht so, wie es der Arbeitgeber wünscht.

Die Bewertung von unterschiedlichsten Einrichtungen oder Personen kann einen Imageschaden mit sich ziehen. So gibt es Portale wie spickmich.de, worin Schüler ihre Lehrer und ihre Schule bewerten und kommentieren. Persönliche, subjekive Meinungen können so das öffentlich Bild einer Schule prägen. Auf rottenneigbor.com bewerten die Nutzer ihre Nachbarn und können durch ihre Meinungen eine Gegend für potentielle Hausbesitzer oder Mieter sehr unatraktiv machen.

Ein weiteres sehr häufig in sozialen Plattformen beobachtetes Merkmal ist die öffentliche Meinung zum Arbeitgeber. In Feldern wie "Firma" und "Was ich da mache" tragen zahlreiche Mitglieder ihr Unternehmen ein geben eine persönliche Meinung zu ihrer Stelle oder ihrer Firma ab. Sind diese abwertend und der Vorgesetzte stößt auf die Seite seines Mitarbeiters, so hat dies zwar keine Kündigung zur Folge, aber sollte sich der Mitarbeiter auf ein verändertes Betriebsklima einstellen. Diese Risiko, welches eine Beförderung ausschließen kann und somit monetäre Konsequenzen mit sich zieht sollte jedem Nutzer von Web 2.0 Portalen bekannt sein.

Für Opfer von Fakeaccounts gibt es sowohl private als auch geschäfltiche negative Auswirkungen. Ein Account eines Lehrers oder Dozentens, dass von anderen Personen angelgt wurden und beispielsweise rechtsradikale Äußerungen beinhaltet kann sich negativ auf das Berufsleben des Lehrers auswirken. Auch möglich sind Fälle, in denen Fakeaccounts die Freunde ihres Opfers beleidigen. Diese Freunde der Opfers distanzieren sich somit dem Opfer aus unerklärlichen Gründen und machen ein soziales Zusammenleben unmöglich, solange der Tatbestand nicht aufgeklärt ist.

Mobbing ist über das Internet und seine Foren und Portale auch möglich. Handyaufzeichnungen von verprügelten Mitschülern können ins Netz gestellt werden und somit der breiten Masse zugänglich gemacht werden. Es sind auch Fälle bekannt, in denen Lehrer von ihren Schülern öffentlich im Internet gedemütigt werden, indem die Lehrerköpfe in denen Gesichter von Lehrern in Hinrichtungs- oder Pornovideos wieder zu finden sind.[13]

Doch neben diesen Aspekten gibt es noch gravierendere unfreiwillige Auswirkungen, die Kriminelle ausnutzen können. In manchen Foren kann eine genau Angabe des Wohnortes gemacht werden. Hierzu werden Punkte auf virtuellen Karten gesetzt oder der Nutzer gibt seine genaue Lage durch Angabe des Breiten- und Längengrades an. Durch Kommentare auf der Pinnwand oder eigene Äußerungen kann analysiert werden, wann der Nutzer sich zu Hause befindet, wann er arbeitet und wann er im Urlaub ist. Ein Einbruch ist somit sehr gut planbar. Auch für Stalker, die Zugriff zu den Portalen haben könen ihre Stalkingopfer so genau analysieren und dieses Wissen für sich nutzen. Das SchuelerVZ bietet eine Plattform für Pädophile, wie es sonst kein zweites gibt. Die Mitglieder im Teenageralter stellen besonders bereitwillig und unwissend ihre Fotos online. Zum einen können Pädophile zahlreiche Profile einsehen, doch zum anderen können sie auch einfach Kontakt zu den Minderjährigen aufnehmen und sie an Treffpunkte locken.

4.4 Schutzmaßnahmen

Wer sich vor den Auswirkungen von Datenmissbrauch im Web 2.0 zu schützen möchte, sollte möglichst wenig persönliche Angaben im Netz machen. Die Sperrung seiner Seite für nicht befreundete Nutzer ist sehr wichtig. Die privaten Inhalten sollten so knapp wie nur möglich gehlten werden und gründlich durchdacht sein. So ist es nicht gravierend, seine Hobbies anzugeben, doch sollte man immer bedenken, wer Einsicht in die Daten hat. Denn schließlich könnte auch der Chef oder andere Arbeitskollegen die möglicherweise exentrischen Hobbies nachlesen. In Karrierenetzwerken lassen die Nutzer häufig ihren gesamten Lebenslauf öffentlich sichtbar. So sollten jedoch nicht alle Einzelheiten veröffentlicht werden, sondern genauer darauf geachtet werden, welche Daten einen Geschäftskontakt interessieren würden und welche lediglich der persönlichen Selbstdarstellung dienen. In Karrierenetzwerken ist Seriösität ein sehr wichtiger Aspekt, doch ist der Nutzer mit dem gleichen Namen im StudiVZ angemeldet und auf peinlichen Bildern nach Abenden mit übermäßgen Alkoholverzehr verlinkt, nutzt alle Seriösität nichts. Hierraus folgt die Schlussfolgerung, dass der Nutzer unterschiedliche Nicknames oder nur den Vornamen in unterschiedlichen Portalen nutzen sollte. Ein vollständiger Name im StudiVZ ist nicht nötig, bei Youtube oder mySpace können Nicknames verwendet werden. Die Pinnwand sollte ebenfalls nur Freunden sichtbar gemacht werden. Den Sprüche von Freunden über den gestrigen Jungesellenabschied sollten privat bleiben. Ebenso sollten persönliche Abneigungen gegenüber anderen Menschen vermieden werden. Der Nutzer weiß nie, in welcher Position oder Lebenslage er die Person wiedersehen könnte.

Besonders bei Video- und Bilddateien muss aufgepasst werden. Zunächst sollte der Anwender überprüfen, ob er überhaupt das Recht hat das Medium hochzuladen. Dann sollte überprüft werden ob anderen ein Schaden entstehen kann, wenn das Bild hochgeladen wird. Bei Kindern und Jugendlichen ist es unabdingbar, dass Eltern darauf achten, was ihre Kinder online stellen. Denn soziale Plattformen sind für Pädophile ein offenes Angebot.

Der beste Schutz vor allen Auswirkungen ist die Vermeidung von sozialen Plattformen. Doch baut in der heutigen Gesellschaft viel auf das Web 2.0 auf. Bereits in Schulen und Universitäten werden Foren zur Bereitstellung von Lehrmittel und zum Austausch über Lehrer und Dozenten genutzt. So ist es schwierig, nicht an Web 2.0 Portalen teilzuhaben.

5 Umfrage zum Surfverhalten

5.1 Beschreibung der Umfrage

Im Rahmen der Seminararbeit wurde ein Umfrage durchgeführt, die das Surfverhalten junger Menschen in Web 2.0 wiederzugeben. Im Folgenden werden die 5 Fragen und die Antwortmöglichkeiten aufgeführt:

  • In welchen Portalen besitzen Sie ein Account?
    • SchuelerVZ
    • StudiVZ
    • MeinVZ
    • Xing
    • MySpace
    • Youtube
    • MyVideo
    • Sevenload


Speziell zu SchuelerVZ/StudiVZ/MeinVZ:


  • Wer darf das vollständige Profil ohne Einschränkungen sehen?
    • Alle
    • Nur meine Freunde und deren Freunde
    • nur meine Freunde
  • Was ist auf dem eingeschränkten Profil zu sehen?
    • Fotos
    • Freundeslisten
    • Account
    • Allgemeines
    • Kontakt
    • Persönliches
    • Arbeit/Karriere
    • Gruppen
    • Pinnwand
  • Auf wie vielen Fotos sind Sie verlinkt?
  • Wieviele Alben haben Sie online gestellt?


Erklärung "Was ist auf dem eingeschränkten Profil zu sehen?" meint, was fremde Nutzer sehen dürfen. Nachfolgend ein kurze Erklärung der Rubriken in einem Profil:


Rubrik Erklärung/Beispiele
Fotos Die Nutzer stellen eigene Fotos online und können auf Bildern verlinkt werden. Andere Mitglieder erhalten Einsicht in diese Dateien.
Freundeslisten Die Nutzer können sich untereinander Freunschaftseinladungen schicken. Sind freundeslisten für Fremde sichtbar, können gemeinsame Freunde angezeigt werden.
Account Bibt wieder, in welchem Verzeichnis der Nutzer seit wann angemeldet ist.
Allgmeines Beinhaltet Informationen über die Hochschule
Kontakt "Telefonnummern", "Adresse", "Wohnheim", Messengernummer
Persönliches "Interessen", "Vereine", "Musikgeschmack"
Arbeit/Karriere "Art des Jobs", "Was er da macht"
Gruppen zeigt die Gruppen an, welchen der Anwender beigetreten ist
Pinnwand funktioniert wie ein Gästebuch



5.2 Ergebnisse

45 Personen folgten dem Aufruf und beantworteten die fünf Fragen. Die 23 weiblichen und 22 männlichen Teilnehmer waren zwischen 19 und 27 Jahren alt. Das Durchschnittsalter betrug 22,4 Jahre.

In welchen Portalen besitzen Sie ein Account?

Abb.-Nr. 7
Abb.-Nr. 7

Wer darf das vollständige Profil ohne Einschränkungen sehen?

Abb.-Nr. 8
Abb.-Nr. 8

Was ist auf dem eingeschränkten Profil zu sehen?

Abb.-Nr. 9
Abb.-Nr. 9

Auf wie vielen Fotos sind Sie verlinkt?

  • zwischen 7 und 622, im Durchschnitt 183

Wieviele Alben haben Sie online gestellt?

  • zwischen und 0 und 30, im Durchschnitt 5

5.3 Auswertung

Die erste Frage zeigt deutlich die weit verbeitete Nutzung von sozialen Netzwerken bei den jungen Menschen. Dass die Summe der Anzahl der Nutzer von StudiVZ und MeinVZ größer ist, als Anzahl der teilnehmenden Personen zeigt, dass manche Nutzer mehrere Accounts besitzen. Denn beide Verzeichnisse greifen auf die gleiche Plattform zu und bieten die Selben Daten. Nutzer gebrauchen dem zu Folge mehrere Accounts um möglicherweise unterschiedlichen Interessen nachzugehen und ihre sozialen Netzwerke voneinander zu trennen.

Die zweite Frage zeigt eindeutig, wie leichtsinnig viele Nutzer mit ihren persönlichen Daten in ihren Profilen umgehen. 13 von 45 Befragten lassen Fremde Personen ihr gesamtes Profil einblicken.

Besonders offen sind die Befragten in der Präsentation ihrer Gruppen und Pinnwandeinträge. Auch auf verlinkten Fotos und Fotalben wo Bilder aus Urlauben oder Feiern zu sehen sind, werden von zahlreichen Usern für alle offen dargestellt.

Manche User haben über 600 Bilder oder 30 Fotoalben online gestellt. Die Bilder repräsentieren dabei häufig ganze Lebensabschnitte und machen den Anwender offen für Straftäter, Triebtäter oder Stalker.

6 Beispiele

Der Medienkonzern Viacom verklagte Youtube im März 2007 wegen Copyright Verstößen auf eine Millarde Dollar.[14]

StudiVZ als Karrierekiller: 1133 Mitglieder sind in der Gruppe "Kiffen ist ne Leidenschaft", 3164 Mitglieder in "ich mag sex von hinten-da können beide fernseh gucken" und "Eigentlich Sollte Ich Arbeiten, Aber Stattdessen Bin Ich Online" zählt 5277 Mitglieder. Der Arbeitgeber würde potentielle Bewerber wohl gar nicht erst eingeladen und bereits eingestellte Mitarbeiter bei Beförderungen oder anderen Personalentscheidungen schlechter bewertet.[15]

Im April 2007 kündigte eine 17jährige britische Schülerin ein Party in ihrem Haus über mySpace an. Sie forderte ihre Freunde auf, zu ihrer Party ab 10 Uhr mit vielen Getränken zu erscheinen. Es war offensichtlich, dass die 17jährige alleine zu Hause war. Doch der Einladung folgten mehr Leute als gewünscht. Die uneingeladenen Randalierer sprangen in die Fenster, verwüsteten das Haus indem Sie in Kleiderschränke urinierten, klauten und sich über der Hauseinrichtung übergaben. Die 200 Personen richteten einen Schaden über 20.000 britische Pfund an.[16]

7 Fazit

Datenmissbrauch im Web 2.0 ist einfach. Sich davor zu schützen ist teilweise sehr einfach und teilweise wesentlich komplizierter.

Sich komplett den sozialen Netzwerken des Web 2.0 zu verschließen wird immer schwieriger. So ist es häufig erforderlich über Plattformen in Kontakt mit Schul- oder Studienkameraden zu bleiben. Die jungen Menschen, die mit den Möglichkeiten groß werden haben in vielen Lebenslagen weniger Chancen ohne die Teilnahme am Web 2.0. Hierbei sind z.B. Lerngruppen oder Kundenrezensionen gemeint. So müssen die Leute jedoch lernen, mit den vielen Risiken, die sich hinter Web 2.0 verstecken umgehen zu können und sie vermeiden zu können. Einfache Schutzmaßnahmen sind schnell getroffen und bedürfen keinen großen Einschränkungen. Doch zeigt die Umfrage in dieser Seminararbeit unter den jungen Menschen, dass viel zu leichtsinnig mit den persönlichen Daten umgegangen wird.

Wie in der Seminararbeit erläutert, gibt es viele negative und sehr gravierende Auswirkungen, die das Internet heutzutage mit sich ziehen kann. Jeder muss für sich selbst entscheiden, inwieweit er sich selber öffentlich darstellen muss. Minderjährige müssen von ihren Eltern aufgeklärt und beim Bereitstellen von Inhalten unsterstützt und kontrolliert werden. Menschen die sich bewerben, sollten genaustens darauf achten, wo sie mit ihrem vollständigen Namen angemeldet sind und was dort zu sehen ist. Generell muss jeder selber wissen, ob es nötig ist Bilder von Feiern für jeden hochzuladen oder nur für die Freunde, die auch da waren. Und gehören alle persönlichen Daten inklusive Geburtsdatum, Hobbies und genaue Ortsangabe in ein öffentliches Profil? Viele Informationen dienen der Selbstdarstellung, doch schützen kann sich meist nur der Nutzer selbst. Lediglich gegen Fakeaccounts gibt es keine Schutzmaßnahmen. Auch die Wahl des Anbieters und die genaue Kontrolle der allgemeinen Geschäftsbedingungen eines Anbieters von sozialen Plattformen kann helfen. So gibt es auf dem Markt der sozialen Plattformen viele schwarze Schaafe, die ihre gesammelten Daten weiterverkaufen.

Wer trotzdem gerne viel über sich erzählen möchte, muss mit den Konsequenzen und den Folgen des Datenmissbrauchs leben können.

8 Abbildungsverzeichnis

Abb.-Nr.Abbildung
1TagCloud Web 2.0
2Logo StudiVZ
3Logo XING
4Logo Youtube
5Logo myspace
6Logo amazon
7Diagramm "In welchen Portalen besitzen Sie ein Account?"
8Diagramm "Wer darf das vollständige Profil ohne Einschränkungen sehen?"
9Diagramm "Was ist auf dem eingeschränkten Profil zu sehen? "


9 Abkürzungsverzeichnis

AbkürzungBedeutung
BDSGBundesdatenschutzgesetz

10 Fußnoten

  1. Rudolf Maresch im Januar 2007 in Telepolis http://www.heise.de/tp/r4/artikel/24/24480/1.html
  2. vlg. http://de.wikipedia.org/wiki/Internetblase
  3. vgl. http://www.oreilly.de/artikel/web20.html
  4. vgl. http://www.heise.de/ct/06/14/092/
  5. Stand Januar 2009, vgl. http://www.studivz.net/l/about_us/1
  6. vgl. http://www.sharewise.com/news_articles/1079-Xing
  7. Zahlen Juni/2007 vlg. http://www.zdnet.de/news/tkomm/0,39023151,39155501,00.htm
  8. vgl. http://www.focus.de/digital/internet/video_communitys/youtube_aid_23531.html
  9. vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/YouTube#Statistik
  10. Stand Dezember 2008 vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/MySpace#Entstehung_und_Entwicklung
  11. §1 Absatz 1 Bundesdatenschutzgesetz
  12. §3 Absatz 9 Bundesdatenschutzgesetz
  13. vgl. http://www.heise.de/newsticker/Ministerien-in-Nordrhein-Westfalen-gegen-Online-Mobbing-von-Lehrern--/meldung/92234
  14. vgl. http://www.zeit.de/online/2007/11/viacom-youtube-klage
  15. Mitgliederzahlenstand 09.02.2009
  16. vlg. http://www.telegraph.co.uk/news/uknews/1548482/%27Let%27s-trash-the-house%27-party-girl-in-hiding.html
Persönliche Werkzeuge