Webmasterrichtlinien und -tools für Google

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1 Titel

Name des Autors: Stefan Anders, Marcel Kotzur, Markus Windeck
Titel der Arbeit: Webmasterrichtlinien und -tools für Google
Hochschule und Studienort: Fachhochschule für Oekonomie und Management in Neuss


Inhaltsverzeichnis


2 Abkürzungsverzeichnis

AbkürzungBedeutung
AGB Allgemeine Geschäftsbedingungen
BDSG Bundesdatenschutzgesetz
CPC Costs per Click
CGI Common Gateway Interface
CSS Cascading Style Sheets
DHTML Dynamic Hypertext Markup Language
HTML Hypertext Markup Language
HTTP Hypertext Transfer Protocol
IP Internet Protocol
px Pixel
SEO Search Engine Optimization
TMG Telemediengesetz
URI Uniform Resource Identifier
URL Uniform Resource Locator
XML Extensible Markup Language

3 Abbildungsverzeichnis

Abb.-NrAbbildung
1 Suchmaschinen Marktanteile Deutschland
2 Sitemap
3 Keyworddatenbank
4 Google Analytics
5 Marktanteile Browser
6 Google-Sicht im Jahr 2006 der BMW Homepage
7 Anwender-Sicht im Jahr 2006 der BMW Homepage
8 Inhaltsverzeichnis der Google - Webmaster - Tools
9 Schaubild, Wie funktioniert Google Adwords
10 Schaubild, wie funkioniert Google AdSense
11 Google Keyword Tools Suchergebnis des Keywords "Handy"
12 Google Trends Suchergebnis der Keywords "Sommer" und "Winter"
13 Google Insight for Search - Suchergebnis der Keywords "Verbrauch", "Sicherheit" und "Motorleistung"
14 Page Rank vor dem Penalty
15 Page Rank während der Überarbeitung des Penalty
16 Page Rank nach Behebung Penalty

4 Einleitung

1998 ging Google mit seiner Internet Suchmaschine online und ist seit mittlerweile vielen Jahren weltweiter Marktführer auf seinem Gebiet. Während in anderen Ländern teilweise noch nationale Suchmaschinen Marktführer sind (Russland, China, Japan)[1], kann Google in Deutschland einen Marktanteil von 88,9% (Stand Juni 2009) verzeichnen. Bedenkt man, das T-Online und andere E-Mail Anbieter wie web.de ihrer Suchmaschinen durch Google ersetzt haben, so kommt das Unternehmen aus Kalifornien sogar auf einen Marktanteil von 93%.
Abb.-Nr. 1: Suchmaschinen Marktanteile Deutschland  Quelle: Entnommen aus: http://www.luna-park.de/home/internet-fakten/suchmaschinen-marktanteile.html#c182, Stand 15.01.2010.
Abb.-Nr. 1: Suchmaschinen Marktanteile Deutschland
Quelle: Entnommen aus: http://www.luna-park.de/home/internet-fakten/suchmaschinen-marktanteile.html#c182, Stand 15.01.2010.

Vielleicht wird Microsoft mit seiner Suchmaschine "Bing" in Sachen Marktanteilen nach und nach aufholen können, doch bleibt Google stets der Vorreiter und weltweite Marktführer in Sachen Suchmaschinen für die nächsten Jahre.

Für Webmaster stellt sich generell immer häufiger die Frage, wie Suchmaschinenoptimierung betrieben werden kann, sodass die eigene oder die Unternehmenswebseite möglichst weit oben oder gar an erster Stelle bei einer Suchmaschinenanfrage erscheint. Besonders durch den potenziellen Umsatz von Unternehmen, wenn dieses als einer der ersten Treffer bei einer Suchmaschinenanfrage auftaucht, entsteht großes kommerzielles Interesse an Suchmaschinenoptimierung.

Durch den großen Marktanteil von Google, den die Suchmaschine weitesgehend durch gute Performance, Benutzerfreundlichkeit und Qualität der Suchergebniss erzielt hat, ist eine Optimierung der eigenen Website für Google unabdingbar. Durch GoogleAdWords kann einen durch hohen finanziellen Aufwand die eigene Webseite sichtbarer gemacht werden, doch gibt es zahlreiche kostengünstige und kostenlose Möglichkeiten die eigene Seite populärer zu machen. Hierfür muss eigentlich nur das Vorgehen von Google analysiert werden, um die eigene Website darauf abzustimmen.

Diese Seminararbeit soll zeigen, welche Methoden Webmastern zur Verfügung stehen, die eigene Seite im Googleranking zu verbessern. Zunächst soll eine kleine Einleitung gegeben werden um mit der Funktionsweise der Indexierung und dem Nutzen von Suchmaschinenoptimierung vertraut zu werden. Im Anschluss soll auf die unterschiedlichen Richtlinien zur Gestaltung und zum Content, auf die technischen und anschließend auf die qualitativen Richtlinien eingegangen werden. Tools zur Suchmaschinenoptimierung werden ebenfalls näher gebracht und die gesamte Seminararbeit mit einem Fazit abgeschlossen.

5 Einführung

In den folgenden Unterpunkten sollen die benötigten Vorkenntnisse, die im weiteren Verlauf benötigt werden, näher gebracht werden und in die Thematik einleiten.

5.1 Vorteile durch Suchmaschinenoptimierung

Suchmaschinenoptimierung oder auch Search Engine Optimization (SEO) wird besonders in den Bereichen Webdesign, E-Business und Online Marketing behandelt. Es werden Maßnahmen entwickelt, um Webseiten im Suchmaschinenranking möglichst weit oben anzusiedeln. Für die Suchmaschinenoptimierung können unterschiedlichste Ansätze gewählt werden. Nachfolgend sollen einige Vorteile erläutert werden.

Durch eine höhere Platzierung vor Wettbewerbern im Ranking entstehen erhebliche Wettbewerbsvorteile für Unternehmen. Suchen Nutzer nach speziellen Produkten oder Dienstleistungen mit Hilfe einer Suchmaschine, so gewinnen die best platzierten Unternehmen potenzielle Kunden. Es finden mehr Besucher auf die Webseite und dadurch entstehen mehr Seitenaufrufe. Dies kann vor allem mehr Werbeeinnahmen z.B. durch Bannerwerbung garantieren. Durch das Internet können automatisch auch überregionale oder internationale Kunden geworben werden, die zuvor nicht in Kontakt mit dem Unternehmen getreten wären und somit wird die Effizienz des Internetauftrittes erhöht. Außerdem steht ein gutes Ranking häufig für einen guten Ruf und erweckt eher Vertrauen in die Besucher.

Durch effiziente Suchmaschinenoptimierung kann mit verhältnismäßig geringen Kosten, im Vergleich zu anderer Werbung, auf die Webseite aufmerksam gemacht werden.

5.2 Funktionsweise Indexierung Google

Durch einen Crawler durchsucht Google alle Seiten im Internet. Durch den sogenannten Googlebot sollen neue und aktualisierte Webseiten in den Index aufgenommen werden. Googlebot folgt einem Algorithmus um Webseiten zu indexieren. Hierbei nutzt der Crawler eine Liste von Webseiten-URLs, die aus vorhergehenden Crawling-Prozessen hervorgegangen sind und merkt sich alle auf der Seite auftretenden Links um diese anschließend zu durchsuchen. Somit werden Änderungen erfasst, neue Webseiten erkannt und veraltete Links gelöscht und in den Google Index aufgenommen. Auf jeder Seite verarbeitet der Googlebot dann den Inhalt der Seiten. Hierzu wird die Position des Textes analysiert, die Content-Tags und -Attribute sowie Title-Tags und Alt-Attribute berücksichtigt. Manche Inhalte können vom Googlebot nicht oder nicht ausreichend ausgelesen werden. So ist es beispielsweise nur beschränkt möglich Flashwebseiten oder dynamisch erstellte Webseiten in den Index aufzunehmen. Eine genaue Übersicht gibt diese Tabelle[2]:


Analysierbare DateiformateAnalyse möglichProbleme
HTML (.htm, .html, .shtm, .shtml)jaInhalte von Framesets nicht analysierbar
Reine Textdateien (.txt, .rtf)jakeine
MS Office Dokumente (.doc, .xls, .ppt)jakeine
Acrobat (.pdf)jakeine
Postscript (.ps)jakeine
Skriptdateien (.php, .asp, .jsp, .cfm)janicht erfassbar bei dynamischer Generierung
Flash (.swf)teilweiseInhalte bei einem Großteil der Suchmaschinen nicht analysierbar


Sobald ein Nutzer eine Suchanfrage ausführt, wird mit Hilfe des Indexes eine Ergebnisliste zurückgegeben. Laut Google werden rund 200 Faktoren[3] berücksichtigt, um dem Nutzer ein möglichst relevantes Suchergebnis zu liefern. Einer dieser Faktoren ist der PageRank, der im nächsten Punkt genauer beschrieben wird.

Ein anderer Faktor ist die Übereinstimmung der Suchbegriffe im Text. Dazu werden Faktoren wie Schriftarten, Schriftgröße, Schriftfarbe im Kontrast zur Hintergrundfarbe oder die Position im Text berücksichtigt.

Mit diesen Informationen kann der Index, den der Googlebot erstellt hat möglichst relevant für den Suchenden gestaltet werden.

5.3 PageRank

Beim Pagerank handelt es sich um eine Bewertung der Website, die anhand von Links auf die Seite interpretiert wird. Der Page Rank Algorithmus wurde von Lawrence Page und Sergey Brin entwickelt und mehrfach beschrieben. Sie entwickelten den Algorithmus an der Stanford University und meldeten das Patent 1997 an[4]. Der Algorithmus findet bis heute große Bedeutung im Google Page Rank.[5]


Die Funktionsweise wird im folgenden Algorithmus gewährleistet:

PR(A) = (1-d) + d (PR(T1)/C(T1) + ... + PR(Tn)/C(Tn))


Folgende Erläuterung zu dieser Formel wird benötigt, um diese nachzuvollziehen:

1. Jede Webseite hat eine bestimmte Anzahl anderer Webseiten, die auf sie einen Link setzen.

2. Jede dieser Webseiten hat selbst wiederum einen Pagerank.

3. Der Link von einer Seite B zu Seite A wird wie in einer Abstimmung als eine Stimme von B für A gezählt.

4. Zusätzlich verleiht aber der Pagerank der Seite B der Stimme für A Gewicht. Je höher der Pagerank der Seite B ist, desto besser.

5. Als weiterer Faktor fließt ein, wie viele Links sich auf Seite B insgesamt befinden. Je weniger Links insgesamt auf B sind, desto besser ist das für den Pagerank von Seite A.

6. Die Summe aller Pageranks ist gleich der Summe aller Dokumente im Web. Beim Pagerank handelt es sich also um eine Gewichtung eines Dokuments innerhalb des gesamten, erfassten Web.

Wichtig: Der Pagreank wird für jede einzelne Seite berechnet, nicht für das komplette Web-Angebot. Deshalb kann es sein, dass ein bestimmter Beitrag auf dem Webserver einen höheren Pagerank hat als die Homepage selbst".[6]


So versucht Google mit dem Pagerank ein objektives Verfahren zur Bewertung von Websites zu nutzen. Sogenannte Doorway Pages, die lediglich dazu dienen Linkansammlungen zusammenzutragen, um den Googlebot und somit das Ranking zu manipulieren, sollen somit sanktioniert werden und weniger Bedeutung finden.

6 Richtlinien

Für eine suchmaschinenoptimierte Website gibt es eine Reihe von Richtlinien, an die sich der Webmaster halten soll. In dieser Seminararbeit wird zwischen inhaltlichen, technischen und qualitativen Richtlinien unterteilt.[7]

6.1 Richtlinien zur Gestaltung und zum Content

Die Richtlinien zur Gestaltung und zum Content sollen dem Webmaster Nahltspunkte geben, wie er seine Website inhaltlich für Suchmaschinenanfragen optimieren kann.

6.1.1 Textlinks

Um überhaupt vom Googelbot indiziert zu werden, sollte jede Website über einen statischen Link erreichbar sein. Andernfalls wird sie vom Googlebot nicht automatisch aufgesucht, sondern müsste bei Google angemeldet werden. Hierfür sind Textlinks immer wichtiger für die Positionierung innerhalb der Suchmaschinen. Aufgrund des PageRank wird die Wichtigkeit einer Website anhand der Textlinks auf diese Seite gewichtet. Tritt das Schlagwort sogar innerhalb des Textlinks auf, erhöht es die Wiederfindungschancen enorm und ist wichtiger als das Keyword im Haupttext der Seite. Ist das Keyword nicht zu allgemein oder umkämpft und populär, funktionieren Keywords im Textlink noch besser. Neu definierte Schlüsselbegriffe sollten für den Linktext optimiert werden, indem sie aussagekräftig, inhaltlich passend, prägnant und nicht zu lang gewählt werden. Der User kann direkt über die Schlagworte den Inhalt hinter dem Textlink erkennen. Verlinkungen sollten sowohl innerhalb als auch außerhalb der Website geschehen. Innerhalb ist zu beachten, dass unterschiedliche Unterseiten über möglichst individuelle Textlinks verfügen. Verlinkungen, die die Aufschrift "Nächste Seite" beinhalten sind wenige aussagekräftig, werden vom Googlebot nicht in vollem Umfang gewichtet und sollten daher durch echte Schlagworte ersetzt werden.

Laut Google Webmaster Richtlinien [8] sollte eine Unterseite nicht mehr als 100 Links zu anderen Seiten beinhalten. Mehr Links könnten dazu führen, dass Google die Seite als unerwünschte Linkansammlung, mit dem Hintergedanken das eigene Ranking zu manipulieren, sieht und durch ein schlechteres Ranking sanktioniert. Auch wenn zu wenig oder gar keine Links gesetzt werden, wird die Seite im Internet von anderen Seiten abgekapselt und verschlechtert ihr Ranking. Am besten geeignet sind themenrelevante Links zu anderen Webseiten, die keine Spam-Absicht erkennen lassen.

Wird Werbung auf der Webseite eingesetzt, sollten diese Links am besten maskiert werden, beispielsweise mit dem rel=“nofollow” Attribut. Der Suchmaschine wird hierbei untersagt, dem Link zu folgen. Dadurch kann nicht der Verdacht des Linkspamming aufkommen.

Der Missbrauch übermäßiger Textlinks wird in der Spam-Terminologie als "Bombing" bezeichnet. Daher sollte sich jeder Webmaster genau überlegen, in wie weit er an Textlinktauschprogrammen teilnehmen möchte. Google möchte gegen den Linkhandel und bezahlte Links vorgehen[9] und entsprechende Websites bestrafen. Der Grund ist selbsterklärend: Durch bezahlte Links und Linktauschprogramme wird eine große Anzahl von Links gesetzt, die in keiner sinnvollen Beziehung zu den Seiten stehen und somit das Suchergebnis für den Nutzer verfälscht.

6.1.2 Sitemaps

Abb.-Nr. 2: Die Abbildung zeigt eine grafisch dargestellte Sitemap. Mit Hilfe von XML wird diese Sitemap entprechend codiert. Quelle: Entnommen aus: http://www.l4-akademie.de/userfiles/image/sitemap_ohne-hintergrund%20Kopie.jpg, Stand 15.01.2010.
Abb.-Nr. 2: Die Abbildung zeigt eine grafisch dargestellte Sitemap. Mit Hilfe von XML wird diese Sitemap entprechend codiert.
Quelle: Entnommen aus: http://www.l4-akademie.de/userfiles/image/sitemap_ohne-hintergrund%20Kopie.jpg, Stand 15.01.2010.

Inhaltsverzeichnis und Sitemap sind nicht zu verwechseln. Während das Inhaltsverzeichnis größtenteils nach Themen sortiert die Unterseiten auflistet und dem Webauftritt zur Verfügung stellt, ist eine Sitemap eine vollständig hierarchische Darstellung der Webseiten des Internetauftritts. Die Sitemap soll den Besuchern einen Überblick über die Struktur und den Umfang des Webauftritts geben.

Der Standard für Sitemaps wurde 2006 von Google, Yahoo und Microsoft beschlossen und beinhaltet einen auf XML basierenden Standard. Der Standard ermöglicht es Webmastern, nicht für jede Suchmaschine eine eigene Sitemap erstellen zu müssen. Sitemapdateien liegen im Textformat vor und besitzen meist die Dateiendung .xml oder .gz. Sie befinden sich in der Extensible Markup Language (XML) und dürfen eine Dateigröße von 10MB nicht überschreiten.

Es ist möglich Sitemaps an Suchmaschinen zu senden, sodass diese die eingepflegten Seiten in ihren Index aufnehmen. Die Sitemapdatei muss daher nicht zwangsläufig auf Internetpräsenzen vorzufinden sein. Der Suchmaschinenanbieter gibt nach einsenden der Datei ein Feedback über die korrekte Syntax oder mögliche Fehler ab und beachtet die aufgelisteten Links nun beim crawlen des Internets. Es existieren zahlreiche Online Sitemap Generatoren, die man nutzen kann, um sich eine XML-Sitemap generieren zu lassen.

Sitemaps werden häufig speziell zur Suchmaschinenoptimierung eingesetzt. Es wird in den Sitemaps sichergestellt, dass sämtliche Unterseiten der Website aufgelistet und verlinkt sind. Auch können somit Seiten, die in Flash programmiert werden und vom Googlebot nur beschränkt analysiert werden, dem Suchmaschinenanbieter zur Verfügung gestellt werden. Es wird gewährleistet, dass auch diese Seiten in den Index von Google und somit in die Ergebnisanzeige einer Suchanfrage aufgenommen wird.

6.1.3 Suchbegriffe

Bei der Verfassung des Textes sollte der Autor darauf achten, dass mögliche Suchbegriffe, die vom Nutzer eingegeben werden könnten, auf der Website vorhanden sind. Diese können an folgenden Stellen eingebaut werden:

  • Seitentitel
  • Überschriften
  • Seiteninhalt
  • Datei- oder Verzeichnisnamen
  • Linktexten
  • Meta-Angaben


Zunächst sollte sich der Webmaster jedoch Gedanken um die Suchbegriffe machen. Hierzu gibt es mehrere Möglichkeiten:

Abb.-Nr. 3: Ergebnis einer Keywordumfrage zum Suchbegriff "Studium" Quelle: Entnommen aus: http://www.ranking-check.de/keyword-datenbank.php, Stand 28.12.2009.
Abb.-Nr. 3: Ergebnis einer Keywordumfrage zum Suchbegriff "Studium"
Quelle: Entnommen aus: http://www.ranking-check.de/keyword-datenbank.php, Stand 28.12.2009.

Durch die Recherche in Keyworddatenbanken erhält der Webmaster einen Überblick über mögliche Kombinationen der Suchbegriffe. Die Inhalte und Kombinationsmöglichkeiten der Keyworddatenbanken wurden jedoch nicht von großen Suchmaschinen wie Google veröffentlicht. Daher bieten sie für die absoluten Zahlen der geschätzten Treffer kein repräsentatives Ergebnis, allerdings geben sie Ideen und Anregungen für Suchbegriffskombinationen, wie sie vom Nutzer eingegeben werden könnten.

  • Unterschiedliche Schreibweisen der Suchbegriffe, Synonyme und Singular- bzw. Pluralschreibweisen sollten berücksichtigt werden.
Abb.-Nr. 4: Mit Google Analytics kann sich der Webmaster einen genauen Überblick über die Suchbegriffe geben, mit welchen der Nutzer auf die entsprechenden Seiten gelangt ist. Hilfreich hierbei ist auch zu sehen, wie lange der User auf der Seite verweilte oder ob er direkt absprang. Quelle: Entnommen aus: http://www.google.com/intl/de/analytics/, Stand 28.12.2009.
Abb.-Nr. 4: Mit Google Analytics kann sich der Webmaster einen genauen Überblick über die Suchbegriffe geben, mit welchen der Nutzer auf die entsprechenden Seiten gelangt ist. Hilfreich hierbei ist auch zu sehen, wie lange der User auf der Seite verweilte oder ob er direkt absprang.
Quelle: Entnommen aus: http://www.google.com/intl/de/analytics/, Stand 28.12.2009.
  • Logfile Analysen bieten eine Reihe von nützlichen Informationen über das Surfverhalten der Nutzer hin. So geben sie an, mit welchen Suchbegriffen die User auf die Website gestoßen sind.
  • Mit Hilfe von Befragungen können Nutzer oder Experten ihre möglichen Suchbegriffe nennen, die sie eingeben würden um bspw. nach einem bestimmten Produkt zu suchen
  • Es lohnt auch Ideen von Mitbewerbern zu sammeln. So kann der Webmaster die Metadaten von anderen Mitbewerbern analysieren und für seine Bedürfnisse individuell anpassen.

Bei den Suchbegriffen gilt jedoch erneut die Regel: Zu viel kann vom Googlebot als Spam angesehen werden und wird dementsprechend nicht ausreichend belohnt bzw. gerated. Unseriöse Versuche, bei denen die Suchbegriffe wiederholt in der Hintergrundfarbe im Text integriert werden sollten vermieden werden. Hierbei sind die zusätzlichen Begriffe zwar für den Nutzer unsichtbar, der Googlebot liest diese aber im Quelltext mit. Um solchen betrügerischen Absichten Herr zu werden, wurden bei Google Algorithmen entwickelt um solche Versuche aufzudecken und und anschließend im Ranking zu bestrafen.

6.1.4 Bilder

Generell sollte Text nicht in Bilddateien verwendet werden, wenn der Inhalt wichtig für die Website ist. Google ist in soweit blind, dass es Text in Bildern nicht erkennen kann. Sollte sich jedoch trotzdem Text in den Bildern befinden, der nur so dargestellt werden kann und muss, so sollte der Webmaster auf Title-Tags und das Alt-Attribut nicht verzichten. Was meist umständlich zu pflegen scheint, hat jedoch erheblichen Einfluss auf sämtliche Suchmaschinen. Die Werte dieser beiden Attribute gehen in die Relevanzbewertung von Google mit ein. Wenn die Grafik vom Text umschlossen ist oder in unmittelbarer Nähe zum Text steht, kann die Relevanz des Textes auf das Bild übertragen werden. Beim Dateinamen und beim Pfad ist es zudem wichtig, aussagekräftige Namen zu wählen, da diese auch vom Googlebot analysiert werden.

Die Optimierung der Bilder kann besonders für Shopanbieter hilfreich sein. Werden Produkte über die Google Bildersuche vom User gesucht, könnte der Nutzer so in einen passenden Shop verwiesen werden. Deshalb müssen bei der Suchmaschinenoptimierung ebenfalls Grafikverbesserungen vorgenommen werden. Folgende Punkte sollten beim optimieren von Bilddateien berücksichtigt werden[10]:

  1. keyword vor und nach dem <img> tag
  2. keyword in der URL des Bildes
  3. keyword im Titel der Seite
  4. keyword in Links auf der Seite
  5. keyword im <alt> Attribut des Bildes
  6. keyword in der Überschrift (<h1>, <h2> oder <h3>)
  7. keyword in der URL der Seite
  8. keyword <strong>
  9. keyword im <title> Attribut des Bildes
  10. keyword im Linkziel des Bildes
  11. keyword in Meta Description
  12. keyword in Meta Keywords

6.2 Technische Richtlinien

In den technischen Richtlinien der Google Webmaster Richtlinien sind Verfahren aufgeführt, welche Webmaster bei der effektiven Erstellung oder Administration der Website unterstützen sollen. Sie sollen als Hilfestellung verstanden werden. Die Verfahren dienen dem Verständnis der Suchmaschinenarbeitsweise.

In den folgenden Unterkapiteln sind die wichtigsten Verfahren beschrieben.

6.2.1 Textbrowser

Textbrowser sind Browser, welche die Website entsprechend darstellen, wie sie Suchmaschinenrobots präsentiert werden. Textbrowser sollten demnach von Webmastern verwendet werden, um festzustellen, ob Suchrobots die Inhalte wie gewünscht abrufen können. Diese Empfehlung teilt auch Google. In den Richtlinien für Webmaster weißt Google speziell auf die Überprüfung der Website mittels Textbrowsern hin.[11]

Der Vorteil für den Webmaster liegt klar auf der Hand. Der Webmaster kann feststellen, ob das Durchsuchen der Website durch Suchrobots möglich ist oder Probleme auftreten. Mögliche Störfaktoren können Funktionen wie JavaScript, Cookies, Sitzungs-IDs, Frames, DHTML oder Flash sein.[12] Generell sind Textbrowser im Vergleich zu ihren grafikbasierten Konkurrenten sehr schnell und gelten als absturzsicher. Oft werden sie zur Recherche verwendet, da sie Webseiten nur auf den Text reduzieren.

Ein Beispiel für einen Textbrowser ist das Programm Lynx. Lynx ist ein textbasierter Browser. Lynx wurde unter Unix entwickelt, ist inzwischen jedoch für fast alle Betriebssysteme verfügbar.[13]

6.2.2 Parameter und Sitzungs IDs

Session IDs und Parameter werden auf Webservern verwendet, um die Aktivitäten der User nachzuvollziehen. HTTP ist ein zustandsloses Protokoll und kann sich eigentlich nicht merken, welcher Nutzer die Seite gerade aufgerufen hat. Bei der Session ID wird dem Benutzer beim Aufrufen der Website vom Webserver eine Session ID zugeteilt. Diese eindeutige ID soll den Nutzer beim weiteren Surfen auf der Seite eindeutig identifizieren, beispielsweise um sämtliche Produkte im Warenkorb einem User zuzuordnen. Um die Session ID mit der Uniform Resource Identifier (URI) zu übertragen, sind zwei Möglichkeiten weit verbreitet:


Session-ID im Query-Teil eines URI:
  • http://www.example.com/index?sid=edb0e8665db4e9042fe0176a89aade16
Session-ID als Teil des Pfades eines URI:
  • http://www.example.com/edb0e8665db4e9042fe0176a89aade16/index


In den Richtlinien für Webmaster [14] beschreibt Google, dass das Surfverhalten durch die Nutzung von Session IDs für Suchroboter erschwert wird. Laut Google kann es hierbei zu einer unvollständigen Indexierung der Website kommen, "da Suchrobots eventuell keine URLs entfernen können, die unterschiedlich aussehen, aber auf dieselbe Seite verweisen." [15]

6.2.3 HTTP-Header "If-Modified-Since"

Der If-Modified-Since HTTP-Header ist eine Ressourcen- und Bandbreiten schonende Möglichkeit dem Googlebot mitzuteilen ob die Seite sich seit dem letzten Crawl verändert hat oder nicht.

Hierbei wird bei der Anfrage des Googlebots eine Zeile mit dem Datum und der Uhrzeit der letzten Änderung übertragen. Mithilfe dieser Information wird dem Googlebot ermöglicht das Datum der letzten indexierten Seite abzugleichen und entsprechend zu verfahren. Falls eine Änderung an der Seite stattgefunden hat bekommt der Googlebot die Statusmeldung 200 zurück. Bekommt er hingegen den Statuscode 304 zurück, so weiß er, dass es keine Änderung an der Seite gibt und lässt diese somit aus.[16]

  • Beispielzeile für den HTTP-Header: "If-Modified-Since: Wed, 13 Jan 2010 20:24:25 GMT”

Beispielhaft kann man sich diese Verfahrensweise anhand des Systems der amerikanischen Postzustellung/-abholung verdeutlichen. So gibt es dort zumeist die Möglichkeit dem Postboten durch ein aufgerichtetes Fähnchen an dem Briefkasten zu signalisieren, dass er etwas mitnehmen soll. Wenn das Fähnchen unten ist, braucht er diesen Briefkasten also nicht zu kontrollieren. Auf den If-Modified-Since HTTP-Header übertragen heißt das also: wenn das Fähnchen bzw. Datum der letzten Änderung mit dem aktuellsten indexierten Datum übereinstimmt so muss der Postbote bzw. Googlebot die Seite nicht nach Änderungen durchsuchen.[17]

6.2.4 robots.txt

Die robots.txt Datei wird verwendet, um Suchrobotern Einschränkungen zu erteilen. In der robots.txt Datei können beispielsweise Definitionen hinterlegt werden, die Suchroboter anweisen, Verzeichnisse auszulesen oder zu überspringen.[18]

Suchrobots sind automatisierte Systeme, die vor dem Zugriff einer Website prüfen, ob der Zugriff auf bestimmte Seiten möglicherweise durch die Datei robots.txt gesperrt ist.[19]

Damit die robots.txt Datei von den Suchrobotern erkannt werden kann, muss sie im Wurzelverzeichnis der Web-Dateien, der Domain abgelegt sein. Dies bedeutet, wenn der Domain-Name fallstudie.org lautet, muss die robots.txt Datei im Verzeichnis abgelegt sein, welches die oberste Einstiegsdatei der www.fallstudie.org hält. Der URI wäre: http://www.fallstudie.org/robots.txt
Wird die Datei nicht an oberster Stelle platziert, kann der Suchmaschinen Robot die Datei robots.txt nicht finden.
Im Umkehrschluss bedeutet dies auch, dass eine eigene Domain vorhanden sein muss. Ein reines Webspace Angebot, wo lediglich ein Homepage-Verzeichnis abgelegt werden kann genügt nicht aus, da der Zugriff auf das Wurzelverzeichnis nicht vorhanden ist.[20]

Hier ein Beispiel für den Aufbau einer robots.txt Datei:[21]

 robots.txt zu http://www.fallstudie.org/
 User-agent: *				# User-agent gibt an, welche Robots angesprochen werden sollen. * steht für alle Robots.
 Disallow: /unsinn/		        # Disallow gibt an, welche Pfadangaben der Robot nicht indizieren darf.   
 Disallow: /temp/			# / steht für alle Dateien und Unterverzeichnisse
Suchrobots können zwar auch durch Anweisungen in HTML-Dateien mit Hilfe von Meta-Tags gesteuert werden, jedoch nicht so komfortabel, wie es die robots.txt Datei zulässt.[22]
Der Vorteil der robots.txt Datei im Vergleich zu der HTML-Datei ist, dass die Einträge in der zentralen robots.txt nicht nur für die jeweiligen HTML-Dateien und maximal alle weiteren, durch Verweise erreichbaren Dateien sind, sondern übergreifend Gültigkeit haben.[23] Die Administration und der Überblick ist demnach durch den Einsatz einer zentralen robots.txt Datei vereinfacht.

Abschließend ist zu erwähnen, dass die robots.txt Datei nur benötigt wird, wenn die Website Content enthält, der nicht von den Suchmaschinen indexiert werden soll. Sollte die gesamte Website in den Suchmaschinen-Index aufgenommen werden, kann auf die Datei "robots.txt" verzichtet werden.[24]

6.2.5 Browser-Kompatibilität

Abb.-Nr. 5: Marktanteile BrowserQuelle: Entnommen aus: http://www.webhits.de/deutsch/index.shtml?webstats.html, Stand 13.01.2010.
Abb.-Nr. 5: Marktanteile Browser
Quelle: Entnommen aus: http://www.webhits.de/deutsch/index.shtml?webstats.html, Stand 13.01.2010.
Webseiten werden Besuchern mithilfe von Browsern, wie beispielsweise Google Chrome, Mozilla Firefox, Microsoft Internet Explorer etc., angezeigt.
Browser interpretieren den Code einer Webseite auf unterschiedlicher Art und Weise. Was zur Folge hat, dass den Anwendern, je nach verwendeten Browser die Website unterschiedlich dargestellt wird.
Diese Tatsache stellt ein Problem für Webseitenbetreiber dar, da unter Umständen die Website oder Funktionen nicht in der gewünschten Art und Weise dargestellt werden.

Aus diesem Grunde empfiehlt Google in den Richtlinien für Webmaster, das auf browserspezifische Funktionen, wie zum Beispiel explizit festgelegte Content Typen oder Codierung, verzichtet werden soll.[25]

Weiterhin wird empfohlen, die programmierte Website und Funktionen mit möglichst vielen unterschiedlichen Browsern und Versionsständen zu prüfen.

Google empfiehlt, bereits Entwürfe der Site zu prüfen, damit Unstimmigkeiten frühzeitig erkannt und behoben werden können. Der Service Google Analytics bietet den Programmieren einen Eindruck, welche Browser am häufigsten verwendet werden, um Websites anzeigen zu lassen. Aufgrund der Ergebnisse können Webmaster und Unternehmen abwägen, auf welche Browserbedürfnisse verstärkt eingegangen werden sollte.[26]

Weitere Tipps für die Webseitenprogrammierung:[27]

  • Programmierung nur mit gültigem HTML-Code
  • Programmierung nur mit gültigem CSS; Die Verwendung von CSS trennt die Darstellung vom Content. Ergebnis: Die Seite wird schneller dargestellt und geladen.[28]
  • Verwendung Validierungstools zur Überprüfung der Website auf Fehler; Beispiele: HTML-Validator und CSS-Validator
  • Zeichencodierung oben im Dokument festlegen
  • JavaScript, Flash und ActiveX Funktionen sind in Browsern unter Umständen deaktiviert oder nicht vorhanden. Webmaster sollten diese Funktionen auf Anwenderseite nicht voraussetzen.


Wie in der Abbildung 5 ersichtlich, hat der Microsoft Internetexplorer mit 64,3 % den größten Marktanteil, jedoch fassen die 64,3 % jegliche Microsoft Internetexplorer Versionen zusammen. Der Microsoft Internetexplorer 6 ist am Stärksten vertreten. Er hat alleine einen Marktanteil von 39,7 %, wo hingegen der aktuelle Microsoft Internetexplorer Version 8 nur auf 6,9% Marktanteil kommt.[29]

Schlussfolgend sind Webseitenanbieter aus eigenem Interesse gezwungen, möglichst viele verwendete Browser zu testen und die Website auf die Möglichkeiten der Browser abzustimmen. Das Google Ranking wird zwar nicht negativ beeinflusst, falls die Website nicht für alle Browser kompatibel sein sollte, jedoch könnten dem Unternehmen potentielle Kunden verloren gehen.[30]

6.3 Qualitätsrichtlinien

Google Qualitätsrichtlinien haben den Sinn und Zweck eine Gleichbehandlung zwischen den verschiedensten Websites zu gewährleisten und den Anwendern hochwertige Treffer zur Verfügung zu stellen. Die irreführenden und manipulativen Maßnahmen der Webmaster, welche ein besseres Google Ranking herbeiführen sollen, sollen durch die von Google aufgestellten Qualitätsrichtlinien unterbunden werden. Google billigt irreführenden und manipulativen Verfahren nicht, sondern reagiert verärgert und droht sogar mit einer Verschlechterung des Rankings sowie des Ausschlusses aus dem Google Index.[31]

Grundprinzipien der Google Qualitätsrichtlinien sind:[32]

  • Die Website soll in erster Linie auf die Nutzeranforderung und nicht auf die Suchmaschinenoptimierung abgestimmt sein.
  • Die Verlinkung auf andere Websites und der bereitgestellte Content soll dem Anwender dienen.
  • Cloaking darf nicht betrieben werden.
  • Tricks, welche das Suchmaschinen-Ranking verbessern, sollen vermieden werden.
  • Generell sollte bei der Programmierung der Website die Fragestellung berücksichtigt werden, ob die programmierte Funktion, auch eingebaut worden wäre, wenn es keine Suchmaschinen gäbe.
  • Teilnahme an Linktauschprogrammen ist untersagt.
  • Nicht autorisierte Software darf zur Anmeldung von Seiten, zum Überprüfen des Rankings oder für ähnliche Aktionen keinesfalls verwendet werden.


Im den folgenden Unterkapiteln werden die Verfahren beschrieben, welche von Google verstärkt missbilligt und beachtet werden.

6.3.1 Verborgener Text und verborgene Links

Unter dem Begriff verborgener Text wird das Verstecken von Texten mit Hilfe von Textformatierungen verstanden. Die Textformatierungen sorgen dafür, dass Texte unsichtbar dargestellt werden. Beispielsweise werden Texte mit derselben Farbe wie der Hintergrund, hinter einem Bild oder mit einer Schriftgröße von 1px auf der Website platziert.[33]
Durch dieses Verfahren können auf der Website Schlüsselwörter nur für Suchmaschinen sichtbar hinterlegt und resultierend das Ranking verbessert werden.[34]

Die Täuschung der Suchmaschinen[35] gelingt jedoch nur, wenn Stylesheets ins CSS Dateien ausgelagert werden. Suchmaschinen können durch einen Farbabgleich erkennen, ob die Schrift ausreichend sichtbar für den User ist. Ist der Kontrast zu gering wird der Text als Spam gewertet. Wird das Design und der Content getrennt programmiert, ist es Suchmaschinen noch nicht möglich den Verstoß der Google Richtlinien festzustellen und das Spamming aufzudecken.[36]

Versteckte Texte sind jedoch nicht das einzige Mittel, welches verwendet wird, um das Ranking einer Website mit Hilfe von unsichtbaren Elementen zu verbessern. Ergänzend oder alternativ werden versteckte Links angewandt.
Versteckte Links arbeiten mit einem ähnlichen Prinzip, wie der versteckte Text. Auch hier werden Elemente, ohne Sichtbarkeit für den Anwender, in die Website eingebaut. Suchmaschinen hingegen nehmen die Links wahr. Ihnen wird eine verstärkte Verlinkung vorgetäuscht.
Dieser Mechanismus soll bewirken, dass sich die stärkere Verlinkung positiv auf das Ranking auswirkt.[37]

Technisch wird die versteckte Verlinkung häufig durch einen Punkt am Ende eines Satzes oder durch andere geringe Klickflächen realisiert.

Beispiele für eine versteckte Verlinkung:[38]

  • hier als Punkt dargestellt
 Guten Tag, mein Name ist Hase<a href="muster.html">.</a>


  • hier als Phantom Pixel
 Ein Bild in der Größe 1 Pixel x 1 Pixel einfügen und mit einem Link versehen.


Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Besucher der Website auf die verlinkte Stelle klickt ist recht gering. Sollte Widererwartens ein Anwenderklick erfolgen, führt die Verlinkung in der Regel zu keinem wirtschaftlichen Schaden, sondern trägt der Verwunderung des Anwenders bei.

Des Öfteren wird die Methode der versteckten Links von Webmastern verwendet, die aufgrund einer Java oder Flash basierten Navigation keine verfolgbaren Links für Suchmaschinen besitzen. Versteckte Links müssen demnach nicht zwingend Mittel von Spammern sein, um das Ranking der Website irregulär zu verbessern.

Die Google Richtlinien besagen, dass Websites, welche verborgenen Text oder Links zur Täuschung[39] der Nutzer beinhalten, aus dem Google Index entfernt und damit nicht mehr in der Suchergebnissen gelistet werden.[40]

Aus diesem Grunde sollten Websites auf verborgenen Text oder Links verzichten. Wie gerade beschrieben, werden verborgene Links als Navigationsersatz, insofern die Navigation mit Java oder Flash programmiert worden ist, eingesetzt.[41] Empfehlenswert ist der Verzicht dieser Navigationsprogrammierung, um sich im Vorfeld vor einer Fehlinterpretation Googles zu schützen. Webseitenprogrammier sind angeraten die Navigation mit herkömmlichen Textlinks zu erstellen. Dies hat zugleich den Vorteil, das Besucher, die klein Flash oder Java aktiviert oder installiert haben, trotzdem durch die Seite navigieren können.[42]

6.3.2 Cloaking

Abb.-Nr. 6: Google-Sicht im Jahr 2006 der BMW HomepageQuelle: Entnommen aus: http://www.mattcutts.com/blog/ramping-up-on-international-webspam/, Stand 08.01.2010.
Abb.-Nr. 6: Google-Sicht im Jahr 2006 der BMW Homepage
Quelle: Entnommen aus: http://www.mattcutts.com/blog/ramping-up-on-international-webspam/, Stand 08.01.2010.
Abb.-Nr. 7: Anwender-Sicht im Jahr 2006 der BMW HomepageQuelle: Entnommen aus: http://www.mattcutts.com/blog/ramping-up-on-international-webspam/, Stand 08.01.2010.
Abb.-Nr. 7: Anwender-Sicht im Jahr 2006 der BMW Homepage
Quelle: Entnommen aus: http://www.mattcutts.com/blog/ramping-up-on-international-webspam/, Stand 08.01.2010.
Cloak, wörtlich übersetzt, bedeutet verhüllen, verdecken. Und genau dies geschieht bei der Suchmaschinenoptimierungstechnik Cloaking. Spezielle Programme auf dem Webserver des Seitenanbieters sorgen dafür, dass den Suchmaschinen Robots andere Seiten als den Anwendern präsentiert werden.[43]
Suchmaschinen indizieren ausschließlich Textinhalte, deshalb sollte ihnen eine top optimierte HTML-Seite ausgeliefert werden, damit ein optimales Ranking möglich ist.[44] Besucher hingegen, welche einen Webbrowser verwenden, bekommen in der Regel visuell ansprechende Seiten angeboten.[45]

Gerade für Webseitenbetreiber, die Flash-animierte Seiten oder Java Script Seiten verwenden oder deren Seiten aus vielen Bildern bestehen, ist Cloaking eine sehr effektive Möglichkeit, gut in den Suchmaschinen gelistet zu werden und gleichzeitig den Besuchern ansprechende Seiten zu präsentieren.[46] Ist die HTML optimierte Seite auf den tatsächlichen Inhalt der Website abgestimmt, sollte Cloaking auch nicht verwerflich sein.[47]

Dies ist jedoch nicht immer der Fall. Cloaking wurde in der Vergangenheit sehr oft missbraucht. Den Suchmaschinen wurden komplett andere Inhalte geliefert, als dem Anwender.
Abbildung 6 und 7 zeigen eine Cloaking Variante, welche von Google nicht erlaubt ist. Im Februar 2006 wurde die BMW Website von Google aus dem Google Index entfernt, da sich die Seite, welche an die Google Robots präsentiert wurde, erheblich von der angebotenen Besucherseite unterschied.[48]
Im Vergleich der beiden Abbildungen 6 und 7 ist deutlich erkennbar, dass der Content stark voneinander abweicht. In der HTML-Seite, Abbildung 6, werden Schlüsselwörter ständig wiederholt und Begrifflichkeiten genannt, welche auf der anwenderoptimierten Seite nicht erkenntlich sind. Das verfolgte Ziel dieser Variante ist, dass die Homepage bei einer Suchanfrage der aufgeführten Schlüsselwörter ein gutes Ranking erzielt.

Ein guter redaktioneller Text vermeidet Wiederholungen, für ein gutes Ranking ist es jedoch hilfreich mehrfache Wiederholungen der Schlüsselwörter einzubauen.[49] Diese Cloaking Variante wird aus diesem Grunde von Google als Spam eingestuft und ist nicht gestattet.

Technisch realisieren Webseitenbetreiber Cloaking wie folgt:
Zu Beginn erstellt der Webseitenbetreiber zwei unterschiedliche Seiten. Die eine Seite ist für Anwender und die andere Seite für Suchmaschinen Robots optimiert. Als nächstes muss der Webmaster feststellen, wer seine Seite abrufen möchte. Er muss klar unterscheiden können, ob es der Robot oder ein Client Browser ist. Verfahren, wie eine Unterscheidung stattfinden kann, wird im Folgenden erläutert.

Der einfachste Weg, die Identität festzustellen, ist die CGI-Umgebungsvariable HTTP_USER_AGENT abzufragen. In der CGI-Umgebungsvariable HTTP_USER_AGENT ist der User-Agent des Clients, gemeint der Browser oder Suchmaschinen Robot, gespeichert, welcher die Seite aufrufen möchte.[50]

Beispiele:

  • Mozilla/4.0
  • Mozilla/4.6
  • Scooter/1.0
  • Slurp/2.0e


In den ersten beiden Beispielen sind User-Agents der Client Browser Netscape Navigators genannt. Die beiden unteren Beispiele zeigen User-Agents von Suchmaschinen Robots. Auf dieser Weise kann unterschieden werden, welches Programm die Website aufrufen möchte. Resultierend werden den Suchmaschinen Robots HTML und den Client Browsern visuell optimierte Seiten dargestellt.[51]

Dieses Verfahren ist jedoch nicht perfekt, da die Suchmaschinen Robots den User-Agent nicht immer angeben. Demnach besteht die Gefahr, dass Seiten präsentiert werden, welche für diesen Anwender nicht vorgesehen waren. Sicherer kann Cloaking gestaltet werden, wenn zusätzlich die IP-Adresse abgefragt und verglichen wird. Voraussetzung ist jedoch, dass die IP-Adressen der Robots vorliegen und permanent aktualisiert werden.[52]
Eine vollkommene Sicherheit bietet der Einsatz beider Verfahren jedoch nicht. Da Google das Cloaking Verfahren nicht gestattet, nutzen Google Robots inzwischen auch IP-Adressen von normalen Einwahlprovidern, um Cloaking aufzuspüren.

Sobald Webseiten aufgespürt worden sind, werden diese aus dem Google Index entfernt. Wie oben genannt, machte Google im Februar 2006 auf bei einem renommierten Unternehmen keine Ausnahme.[53]

6.3.3 Brückenseiten

Brückenseiten sind normale HTML-Seiten, welche auf die Ranking Kriterien der Suchmaschine zugeschnitten sind. Besucher erhalten die Brückenseiten nicht zu Gesicht, da sie eine direkte Weiterleitung zu der gewünschten Website beinhalten, sie merken jedoch, dass die Anzeige der Hauptseite verzögert ist.[54]

Der Gedanke des Einsatzes der Brückenseite ist, ein besseres Ranking zu erhalten, da die vorgeschaltete Seite speziell auf die Kriterien der Suchmaschine erstellt worden ist. Hauptseiten sind, wie auch bereits im Bereich Cloaking beschrieben, optisch reizvoll dargestellt. Suchmaschinen hingegen benötigen technische Daten. Optische Gesichtspunkte können unter Umständen von der Suchmaschine nicht interpretiert werden. Sie gehen verloren. Brückenseiten hingegen sind exakt auf die Ranking Kriterien der Suchmaschinen ausgerichtet, da sie rein funktional und nicht optisch orientiert programmiert worden sind. Schlüsselwörter, Links und andere Funktionen, welche für ein gutes Ranking wichtig sind, befinden sich für die Interpretation an idealen Stellen.[55]

Brückenseiten können natürlich auch negativ verwendet werden. Ähnlich wie beim Cloaking Verfahren könnten beispielsweise beliebige Schlüsselwörter auf der Brückenseite platziert werden, die in gleicher Form auf der Hauptseite nicht vorkommen.

Da die Brückenseiten des Öfteren zweckentfremdet verwendet worden sind, untersagt Google generell der Verwendung von Brückenseiten. Brückenseiten stellen eine Verletzung der Richtlinien für Webmaster dar.

Google ist bestrebt, den Nutzern wertvolle und relevante Suchergebnisse zu liefern. Verhaltensweisen, welche darauf ausgelegt sind, Content lediglich für Suchmaschinen bereitzustellen oder Suchmaschinen zu manipulieren und hierdurch Besucher zu täuschen, indem Besucher auf nicht angewählte Suchergebnisse geleitet werden, lehnt Google strikt ab. Auch bei der Technik Brückenseiten behält sich Google vor, auffällige Webseiten aus dem Google Index zu entfernen.[56]

6.3.4 Automatische Suchanfragen an Google

Unter automatischen Suchanfragen werden automatisierte Anfragen jeglicher Art an das Google System verstanden. Gemäß den Google Nutzungsbedingungen dürfen automatisierte Anfragen nur mit ausdrücklicher vorheriger Genehmigung von Google an das Google System gesendet werden, da diese die Ressourcen des Google Systems belasten.

Unter automatisierten Anfragen, fallen unter anderem Softwareprodukte, die das Ranking einer Website oder die Positionierung der Webseite bei verschiedenen Suchanfragen in den Suchergebnissen von Google ermitteln.[57]

6.3.5 Überflüssige Schlüsselwörter

Der Einsatz des Verfahrens "überflüssiger Schlüsselwörter" ist eine weitere Möglichkeit wie der Webmaster das Ranking und die Popularität[58] der Website erhöhen möchte.

Das Verfahren zielt auf eine Überladung der Website mit etlich vielen Schlüsselwörtern. Aufgrund der Menge an Schlüsselwörtern verspricht sich der Webmaster, dass seine Seite im Ranking der Suchergebnisse und der Häufigkeit des Treffens bei Google steigt.
Das Resultat dieses Verfahrens ist demnach, dass Webseiten in der Trefferliste erscheinen, welche nicht zur Befriedigung des Suchers beitragen. Die Qualität und die Nutzerfreundlichkeit würde sinken, wenn Google dieses Verfahren billigen würde.[59]

Eine versteckte Manipulation liegt demnach vor, wenn dieses Verfahren angewandt wird. Aus diesem Grunde ist es auch seitens Google nicht zulässig und führt nach Enddeckung zu einer schlechteren Bewertung der Website.[60]

6.3.6 Seiten mit dupliziertem Content

Das Täuschungsverfahren "Seiten mit dupliziertem Content" stellt auf unterschiedlichen Seiten auf derselben oder einer anderen Domain gleiche oder stark ähnelnde Contentblöcke dar.[61] Die verfolgte Absicht der Webseitenbetreiber ist, das Suchmaschinen Ranking der Seite positiv zu beeinflussen oder aufgrund der mehrfachen Seiten, mehr Zugriffe zu erzielen.

Google fürchtet, dass dieses Verfahren die Qualität der Suchergebnisse verschlechtert, da die angezeigten Suchergebnisse auf gleichen Inhalt zeigen. Aus diesem Grunde versucht Google nur Seiten mit unterschiedlichen Informationen zu indizieren und anzuzeigen. Fallen Google Seiten mit duplizierten Content auf, wo sich eine Absicht vermuten lässt, das Ranking zu manipulieren oder Anwender zu täuschen, werden entsprechende Korrekturen am Index und Ranking der betreffenden Websites vorgenommen. Resultierend dieser Korrekturen werden die betroffenen Webseiten in den Suchergebnissen niedriger eingestuft oder sogar aus dem Google-Index entfernt.[62]

Anzumerken ist jedoch, dass nicht jeder duplizierte Content als böswillig gilt.

Beispiele für nicht böswilligen duplizierten Content:[63]

  • Diskussionsforen, die sowohl reguläre als auch gekürzte, speziell für mobile Endgeräte ausgerichtete Seiten erzeugen
  • Lagerartikel, die über mehrere eindeutige URLs angezeigt bzw. referenziert werden
  • Druckversionen von Webseiten

6.3.7 Linktauschprogrammen

Webmaster sind bestrebt die eigene Website, nach einer Anwender Suchanfrage, direkt in der Trefferliste zu positionieren.[64] Für die Bestimmung des Rangs und demzufolge der Position der Website trägt eine Analyse anderer Websites, welche einen Link auf die zu bestimmende Website haben, bei.

Kriterien, welche hierbei in die Bewertung einfließen sind:[65]

  • Häufigkeit der Verlinkungen
  • Qualität und Popularität der verlinkten Seiten und Content
  • Bedeutung / Gewicht der Links


Webmaster nutzen diese Bewertungsverfahren um mit nicht gestatteten Mitteln die eigene Seite besser zu positionieren. Als Hilfe dienen ihnen die von Google nicht gestatteten Linktauschprogramme. Linktauschprogramme sind ein Mittel um das Ranking der eigenen Website zu verbessern, in dem Partnerseiten erstellt werden, die den alleinigen Zweck der Websiteverlinkung haben. Mit Hilfe dieser Maßnahme schaffen es Webmaster die Häufigkeit der Verlinkung enorm zu steigern. Die Qualität der Links oder die langfristigen Auswirkungen für die eigne Website wird bei den Linktauschprogrammen nicht beachtet.

Eine langfristig negative Auswirkung könnte beispielweise eine dauerhafte Verschlechterung des Google Rankings sein. Diese Maßnahme wird seitens Google getroffen, wenn der Gebrauch des Linktauschprogramms erkannt worden ist. Da es sich hier um einen Verstoß der Google Richtlinien für Webmaster handelt, hält Google sich diesen Schritt und weitere Strafmaßnamen vor.[66]

Beispiele für Linktauschprogramme sind:[67]

  • Jegliche Links, die mit der Absicht erstellt worden sind, den Rank der Website zu verbessern
  • Links zu und von Webspammern
  • Links zu und von dubiosen Websites
  • Übermäßiger Linkaustausch und übermäßige gegenseitige Vernetzung
  • Verkaufen oder Kaufen von Links auf Seiten mit einem PageRank


Man könnte meinen, dass Google eine häufige Verlinkung der Website verhindern möchte. Dies ist nicht der Fall. Google möchte jedoch mit Hilfe des Verbotes der Linktauschprogramme erreichen, dass die angebotenen ersten Treffer qualitativ hochwertig sind und hierdurch die Suchanfrage des Anwenders befriedigt ist.

Websites sollen Popularität und einen guten Rang, aufgrund des Inhaltes und nicht durch die technische Bewandtnis des Webmasters erhalten. Google verfolgt den Gedanken: Stimmt der Aufbau und der Inhalt der Website, so dass die Internet Anwender einen Nutzen haben, werden dies auch andere Websitebetreiber erkennen und eine sinnvolle Verlinkung anstreben.[68]

Festzuhalten ist, dass nicht nur die Anzahl der Links, die auf eine Website verweisen, entscheidend sind, sondern auch deren Qualität und Relevanz. Hochwertiger Content zahlt sich aus, da Links in der Regel aus freien Stücken publiziert werden. Weiterhin ist zu beachten, dass auch die Blogger-Community einen hervorragenden Beitrag zur Popularität der Website beitragen kann, in dem der Link der Website in den Blogs eingetragen wird.[69]

6.3.8 Konkrete Empfehlungen

Zusammenfassend werden in diesen Abschnitt die konkreten Empfehlungen genannt, welche Webmaster beachten sollten, damit ihre Website durch die Suchmaschine Google leichter zu finden, indexieren und platzieren ist.[70]

  • Vermeidung von verborgenen Texten oder verborgenen Links
  • Vermeidung von Cloaking oder irreführenden Weiterleitungen
  • Keine automatischen Suchanfragen an Google senden.
  • Vermeidung von Seiten mit irrelevanten Suchbegriffen
  • Vermeidung der Publizierung von doppelten Seiten, Sub-Domains oder Domains mit gleichem Content
  • Erstellung von Seiten mit schädlichen Funktionen (Phishingversuche, Viren, Trojaner oder andere schädliche Programme) ist verboten.
  • Vermeidung von speziell für Suchmaschinen erstellten Brückenseiten
  • Verwendung vorgefertigter Techniken, wie beispielsweise Partnerprogramme ohne oder mit geringem eigenem Content, ist untersagt.


Die Empfehlungen sollen bewirken, dass Webmaster nur speziellen und relevanten Content bereitstellen, welcher die Nutzer veranlasst die Website zu besuchen. Die Verwendung verbotener Techniken, welche verstärkt auf die Website aufmerksam machen und die Website in der Google Trefferliste höher platziert soll, sollen durch die diversen Empfehlungen und Richtlinien verhindert werden.

Sollten Webmaster trotz der Google Richtlinien illegal handeln und auffällig werden, hält sich Google vor, die Website dauerhaft aus dem Google Index zu entfernen oder Strafmaßnahmen einzuleiten. Beide Google Vorgehen haben für die betroffene Website zur Folge, dass sie nicht mehr in der Google Trefferliste oder in der Trefferliste der Google Partnerprogramme erscheint. Webmaster bzw. Websitebetreiber müssen sich demnach im Klaren sein, dass ein Verstoß gegen die Richtlinien gravierende Folgen haben könnte.[71]

7 Google Tools

7.1 Google - Webmaster - Tools

Nicht jeder, der seine Webseite unter den Suchtreffern bei Google finden möchte, setzt sich hinreichend mit den Google - Webmaster - Richtlinien auseinander, wodurch Konformitätsprobleme entstehen können. Diese Probleme können eine Aufnahme in die Suchmaschine erschweren oder ein schlechtes Ranking verursachen können. Google – Webmaster - Tools bieten dem Webmaster die Möglichkeit, die zu listende Webseite auf potentielle Probleme hin zu untersuchen. Diese Tools werden speziell zur Analyse, der Einhaltung der Google – Webmaster - Richtlinien und zur Verbesserung des Codes zur Verfügung gestellt. Die richtige Form des Webseitencodes ist neben der Suchmaschinenoptimierung z.B. durch das Setzen von Keywords oder bestimmter Links wichtig, um das Ranking zu verbessern.

Um die Google - Webmaster - Tools nutzen zu können, bedingt es der Anmeldung im Webmaster – Bereich von Google. Im nächsten Schritt muss die genaue URL der zu indexierenden Webseite eingegeben werden. Bevor die Webseite auf „google - konformität“ geprüft werden kann, muss der Eiegntum dieser bestätigt werden. Um den Eigentum der Webseite nachzuweisen, fordert Google den Webmaster auf, einen Meta-Tag in diese einzufügen.

Meta-Tag zur Validierung:

  • <meta name="google-site-verification" content="Y5_Vydy4BoT3UgGuPBP4rW4XYXlTa9DRYiPPv-G2TzA" />


Beispiel für die Integration des Meta-Tags in einer HTML-Datei:

<html>
<head>
<meta name="google-site-verification" content="Y5_Vydy4BoT3UgGuPBP4rW4XYXlTa9DRYiPPv-G2TzA" />
<title> Titel </title>
</head>
<body>
Seiteninhalt
</body>
</html>


Sobald die Webseite hinzugefügt wurde, stehen verschiedene Optionen zur Analyse der Webseite zur Verfügung, welche sich wie folgt unterteilen (Abb. 8):


  • Website - Konfiguration
    • XML - Sitemaps: Hier kann eine XML - Sitemap der Website eingereicht werden. Sollte die Sitemap fehlerfrei und den Richtlinien von Google entsprechen, wird sie hinzugefügt und hilft beim Auffinden der Webseite und/oder derer Unterseiten im Suchindex
    • Crawler - Zugriff: Einstellung des Crawlers, wie bzw. was „gecrawlt“ werden soll.
    • Site - Links: Unter diesem Punkt können automatisch Links zu Unterseiten erzeugt werden, welche direkt unter dem Suchergebnis in Google angezeigt werden
    • Adressänderung: Wenn sich die URL ändert, wird dies hier eingetragen
    • Einstellungen: Im Bereich der Einstellungen kann z.B. die geografische Ausrichtung der Webseite eingerichtet werden. Dies ist nützlich, wenn der Content auf Nutzer einer bestimmten Sprache ausgerichtet ist

  • Ihre Website im Web
    • Die häufigsten Suchanfragen: Abfrage der Suchanfragen, welche die Webseite als Ergebnis ausgeben
    • Links zu Ihrer Website: Welche Webseiten die eigene verlinken, kann hier abgefragt werden
    • Keywords: Abfrage der vorhanden Keywords auf der Webseite
    • Interne Links: Welche Webseiten werden von der eigenen verlinkt
    • Abonnentenstatistiken: Als Feed - Anbieter werden hier Statistiken über Abonnenten angezeigt

  • Diagnose
    • Crawling - Fehler: Anzeige von Google – Crawling - Fehlern, welche auf robots.txt- , HTTP-Fehler, Fehler in der XML - Sitemap, nicht aufruf-, unerreich-, auffindbare Seiten oder eine Zeitüberschreitung der Anfrage zurückzuführen sind
    • Crawling - Statistiken: Anzeige der letzten Crawling - Statistiken (wie oft der Google - Bot in den letzten 90 Tagen auf die Seite zugegriffen hat)
    • HTML-Vorschläge: Verbesserungsvorschläge für den verwendeten HTML - Code

  • Google Labs
    • Abruf wie durch Google - Bot: Durch den Aufruf dieser Funktion kann die Webseite so angezeigt werden, wie sie durch den Google - Bot gelesen und ausgewertet wird
    • Malware - Details: Wenn Google Malware, also Schad - Code auf der Webseite auffindet, wird dieser hier angezeigt
    • Website - Leistung: Statistik über die Lade- und Wartezeit der Haupt- und Unterseite(n)


Größter Vorteil der Google - Webmaster - Tools ist, dass die Optimierung nach Google - Standards durchgeführt wird, was die wichtigste Grundlage für ein gutes Ranking in dieser Suchmaschine ist. Grundsätzlich gibt es keine "richtige" Form des Codes in dem Sinne, da jede Suchmaschine ihre eigenen Strategien hat, was bedeutet, dass eine Webseite, welche bei Google ein gutes Ranking erzielt, in den Suchergebnissen einer anderen Suchmaschine möglicherweise weiter hinten auftauchen kann.[72]

7.2 Google - Analytics

Google - Analytics gehört zur Kategorie der Web – Analytic - Tools. Es analysiert die Zugriffe auf Webseiten und gibt Aufschluss über die Herkunft, Verweildauer und die verwendeten Suchparameter, wie ein User auf die Webseite gelangt ist. Weiterhin kann die Navigation des Users nachvollzogen werden, z.B. welche Unterseiten zuerst angeklickt wurden. Google - Analytics wird kostenlos zur Verfügung gestellt und bietet die Funktion, gesammelte und analysierte Daten in Google - Adwords zu exportieren, um diese dort weiter zu verarbeiten. Mit diesen Informationen lässt sich die Webpräsenz auf das User - Verhalten optimieren und eine effektivere Nutzung erreichen. [73][74] Um diese Daten zu ermitteln verwendet Google - Analytics einen "First-Party"-Cookie und JavaScript - Code.[75]

Google - Analytics vs. Datenschutz

Für Webseitenbetreiber sind Tools zur Analyse von Nutzerverhalten wie Google - Analytics hilfreich, um ihren Content ergebnisorientiert anzupassen. Auf der anderen Seite steht jedoch der Webseitenbesucher, der unfreiwillig und ohne darüber aufgeklärt zu werden, seine personenbezogene Daten preis gibt. Dies steht im Konflikt mit §4 Abs.1 BDSG, welcher besagt "Die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung personenbezogener Daten sind nur zulässig, soweit dieses Gesetz oder eine andere Rechtsvorschrift dies erlaubt oder anordnet oder der Betroffene eingewilligt hat."[76]
Da in diesem Fall keine Information über die Erhebung und Speicherung von Daten oder Einwilligung des Nutzers vorliegt, besteht nur die Möglichkeit, dass ein Gesetz aktiv wird, was die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung personenbezogener Daten in diesem Fall anordnet oder erlaubt. Durch §15 TMG wird dies ermöglicht, es heisst "Der Diensteanbieter darf personenbezogene Daten eines Nutzers nur erheben und verwenden, soweit dies erforderlich ist, um die Inanspruchnahme von Telemedien zu ermöglichen und abzurechnen (Nutzungsdaten)".[77]
Die Speicherung der erhobenen Daten an sich stellt keine Problem dar, solange der Nutzer anonym bleibt. Durch die IP - Adresse ist jedoch jeder Internetnutzer eindeutig identifizierbar. Google schreibt "Google Analytics erfasst anonym, wie Besucher mit einer Website interagieren."[78] Wie der Sachverhalt geklärt wird, bleibt abzuwarten.

7.3 Google Adwords

Abb.-Nr. 9: Schaubild, wie funktioniert Google Adwords
Abb.-Nr. 9: Schaubild, wie funktioniert Google Adwords

Google - Adwords ist ein sogenanntes Keyword – Advertising - Tool, ein Werbeprogramm, dass es ermöglicht, durch finanziellen Einsatz die eigene Webseite besser zu ranken und neben den „normalen“ Suchergebnissen im „Premium - Bereich“ anzeigen zu lassen.

Mit Hilfe von Google - Adwords wird die Webseite neben den kostenlosen Möglichkeiten der Suchmaschinenoptimierung, durch Anzeige von Werbetexten, in den Suchergebnissen im Blickfang des Nutzers untergebracht. Die Werbeanzeige wird im "Premium - Bereich" der Suchergebnisse, (rechts oben, farbig hervorgehoben) bei der Eingabe bestimmter Keywords (Schlüsselwörter) angezeigt. Der Service bzw. die Anmeldung dazu ist kostenlos, jedoch wird zur Anzeige der Werbung ein Betrag fällig. Hierfür muss auf Keywords geboten werden. Die Zahlung erfolgt entweder pro Klick oder nach Budget. Bei der "Pro - Klick" - Bezahlung legt man die Kosten für einen Klick auf die Anzeige selbst fest, die Kosten sind davon abhängig über welches Keyword die Seite im Premiumbereich gelistet wurde. Die Zahlung wird grundsätzlich nur fällig wenn ein Klick erfolgt. Durch Festlegung eines Tagesbudgets können die „Klick – Kosten“ festgesetzt und das Werbebudget besser eingeplant werden. Die Preise der CPC (Costs per Click - Kosten pro Klick) können frei gewählt werden, jedoch macht es keinen Sinn einen zu niedrigen Preis anzusetzen, da der Platz meist auf maximal elf Textanzeigen begrenzt und noch viele andere Google – Adwords – Nutzer auf die gleichen Keywords bieten.[79] Bei zu geringen Geboten kann es passieren, dass die Werbeanzeige nie angezeigt wird. Google bietet die Möglichkeit mit dem Google - Keytool sich ein Bild über die aktuellen Durchschnittspreise für jedes Keyword zu machen und einen sinnvollen Preis zu wählen, damit die Werbung sichtbar wird. Im Beispiel von Abb. 9 wurde das Keyword "Handy" verwendet.


Beispiel für die Nutzung von Google AdWords (Abb. 9):

1. Website A meldet sich bei Adwords an
2. Website A registriert die Keywords "Düsseldorf" "Werkstatt" und "Autohaus"
3. User gibt 1-3 dieser Suchwörter ein
4. Google überprüft, welche Website das/die höchsten Gebote auf das/die Keyword(s) hat
5. Wenn Website A unter den 11 Höchstbietenden, dann zeigt Google den Anzeigentext von Website A im "Premiumsektor" an
6. Wenn Website A nicht unter den 11 Höchstbietenden, dann zeigt Google den Anzeigentext von Website A nicht im "Premiumsektor" an
7. Wenn Google den Anzeigentext von Website A anzeigt zahlt diese, im Falle eines Klicks auf die Anzeige den Gebotspreis an Google

7.4 Google - AdSense

Abb.-Nr. 10: Schaubild, wie funkioniert Google AdSense
Abb.-Nr. 10: Schaubild, wie funkioniert Google AdSense

Google - AdSense (Google - Adsense für Content - Seiten) kann als Pendant bzw. eine Erweiterung zu Google - AdWords gesehen werden, da sich diese beiden Tools gegenseitig ergänzen. Google - AdSense bietet die Möglichkeit, content - abhängig Werbung anderer Webseiten einzublenden. Werden diese angeklickt, kann der Webmaster zusätzliche Geldeinnahmen generieren. Google - AdSense liefert nicht nur finanzielle Anreize, sondern kann eine Webseite auch bekannter und "seriöser" machen. Google bietet an, die Suchmaschine in die eigene Webseite zu integrieren (Google - AdSense für Suchergebnisseiten) und somit als Partner aufzutreten, was für viele Webseitenbesucher einen positiven Stellenwert bei der Auswahl von Produkten einnimmt. Nutzen Webseitenbenutzer die auf der eigenen Webseite integrierte Google-Suche, werden in den Ergebnissen Werbeanzeigen eingeblendet. Werden diese angeklickt bekommt der Webmaster der "Such-Seite" wiederum Geld für jeden Klick. Um die Werbung content - gerecht anzupassen, wird die betreffende Webseite, auf welcher eine Anzeige geschaltet werden soll „gecrawlt“, passende Anzeigen im Google - AdSense - Netzwerk gesucht und bei Aufruf der Webseite eingebunden.

Die Bezahlung erfolgt über Google - AdWords, da die Anzeigen von diesen Kontos in Auftrag gegeben werden.


Bei der Konfiguration stehen dem Nutzer zwei weitere Tools zur Verfügung:

  • Filter für Konkurrenz - Anzeigen[80]

Es macht keinen Sinn oder schlimmer, es ist schädlich für das eigene Unternehmen, Konkurrenzwerbung auf der eigenen Webseite anzeigen zu lassen. Um dies zu verhindern nutzt man den Filter für Konkurrenz - Anzeigen, in welchem eine Blacklist angelegt werden kann, von welchen URL's keine Werbung auf die eigene Webseite geschaltet werden darf.

  • Überprüfungszentrum für Anzeigen[81]

Ähnlich wie bei dem Filter für Konkurrenzanzeigen können hier bestimmte Werbungen geblockt werden. Hauptsächlich geht es um „placementbezogene“ Anzeigen, also Werbung, welche entweder nicht zum Content passt oder an einer bestimmten Stelle der Webseite angezeigt werden soll. Die Blockung kann von den Anzeigegruppen, den Inserenten oder dem Anzeigentyp (Bild oder Text) abhängig gemacht werden. Für jede geblockte Gruppe oder jeden geblockten Anzeigentyp, möchte Google wissen warum diese Anzeigen geblockt werden sollen und es bedarf einer schriftlichen Begründung.


Weitere Google - AdSense Funktionen:

  • AdSense für mobilen Content[82]

Bietet die gleiche Funktion wie Google – AdSense für Content – Seiten, mit dem Unterschied, dass die Anzeigen hierbei ausschließlich auf mobile Webseiten ausgerichtet sind. Weiterhin erkennt Adsense den Handytyp, womit die Seite aufgerufen wird und kann die Darstellung der Anzeigen individuell darauf abstimmen

  • AdSense für Feeds[83]

Google - AdSense für Feeds funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie die anderen AdSense - Produkte, nur das die Werbeanzeigen auf Feeds abgestimmt sind und je nachdem wo diese Feeds abgefragt (auf welchem Endgerät) werden, ermittelt Google die Größe der Darstellung.

  • AdSense for domains[84]

Google - AdSense for Domains, ermöglicht Domaininhabern Geld einzunehmen, auch wenn sich deren Webseite sich noch im Aufbau oder aus anderen Gründen Offline befindet. Wird eine inaktive Domain aufgerufen versucht Google - AdSense für anhand des Domainnamens, passende Anzeigen auf die inaktive Webseite zu schalten, welchen den Benutzer, welcher auf die Webseite gelangt weiterhelfen könnte. Wie bei allen AdSense - Programmen wird auch hier für jeden Klick bezahlt.


Google - AdSense kann auf Webseiten genutzt werden, deren Content überwiegend in den folgenden Sprachen ausgerichtet ist:[85]
Arabisch, Französisch, Polnisch, Bulgarisch, Deutsch, Portugiesisch, Chinesisch(vereinfacht), Griechisch, Rumänisch, Chinesisch(traditionell), Hebräisch, Russisch, Kroatisch, Ungarisch, Serbisch, Tschechisch, Italienisch, Slowakisch, Dänisch, Japanisch, Spanisch, Niederländisch, Koreanisch, Schwedisch, Lettisch, Thailändisch, Finnisch, Litauisch, Türkisch, Norwegisch, Ukrainisch


Beispiel für die Nutzung von Google - AdSense (Abb. 10):

1. Webseite A und B melden sich bei Google - Adwords und Google - Adsense an
2. Webseite A enthält ähnlichen oder weiterführenden Inhalt zu Webseite B
3. der Google - Crawler stellt dies fest und sucht eine passende Werbeanzeige im AdSense Netzwerk
4. Webseite B ist in im Google – AdSense - Netzwerk gelistet und passt zum Inhalt von Webseite A
5. Google platziert die Werbeanzeige von Webseite B in Text- oder Bildform auf Webseite A
6. Nutzer klickt auf die Anzeige
7. Webseite B zahlt für den Klick an Google
8. Google zahlt einen Teil an Webseite B für die Anzeige der Werbung

7.5 Google Keyword Tool

Abb.-Nr. 11: Google Keyword Tools Suchergebnis des Keywords "Handy" Quelle: Entnommen aus: https://adwords.google.de/select/KeywordToolExternal?defaultView=3 Stand: 14.01.2010.
Abb.-Nr. 11: Google Keyword Tools Suchergebnis des Keywords "Handy"
Quelle: Entnommen aus: https://adwords.google.de/select/KeywordToolExternal?defaultView=3 Stand: 14.01.2010.

Mit Hilfe des Google – Keyword - Tool ist es möglich nach sinnvollen und „hochgerankten“ Keywords zu suchen, um eine Keyword - Liste für die eigen Webseite zu erstellen. Die Suche bietet verschiedene Einstellmöglichkeiten, so kann man nach einem Wort und dessen Wortverwandte suchen, Keywords anderer Webseiten anzeigen lassen oder nach Wortgruppen mit Synonymen suchen. Weiterhin ist die Suche in bestimmten Sprachräumen möglich oder bestimmte Keywords können ausgeschlossen werden.

Die Auswertung der Suchergebnisse zeigt an (Abb. 11):

  • welche Keywords oft im Zusammenhang mit dem gesuchten eingegeben werden
  • wie oft mit dem Keyword pro Monat gesucht wird
  • Trends zum Suchvolumen (wie hat sich die Häufigkeit des Keywords in einem bestimmten Zeitraum entwickelt)
  • Monat mit größtem Volumen
  • geschätzte Anzeigeposition
  • Mitbewerberdichte
  • Schätzung der durchschnittlichen CPC

7.6 Google - Trends

Abb.-Nr. 12: Google Trends Suchergebnis der Keywords "Sommer" und "Winter" Quelle: Entnommen aus: http://www.google.de/trends?q=sommer%2Cwinter Stand: 14.01.2010.
Abb.-Nr. 12: Google Trends Suchergebnis der Keywords "Sommer" und "Winter"
Quelle: Entnommen aus: http://www.google.de/trends?q=sommer%2Cwinter Stand: 14.01.2010.

Google - Trends ist ein weiteres Analyse Tool von Google. In der Suchzeile können ein oder mehrere Wörter oder ganze Domains eingegeben werden. Die Auswertung ist wie bei allen Google Tools sehr vielseitig und lässt sich individuell einstellen.

Suche nach einem Wort:

  • Bei der Suche nach einem Wort lassen sich saisonale, unregelmäßige kurz- oder langfristige Trends erkennen. Ergänzend kann das Ergebnis nach Sprache und/oder Region sortiert werden.

Suche nach mehreren Wörtern:

  • Bei der Suche nach mehreren Wörtern gilt das gleiche wie bei einem Wort, nur das hierbei der direkt Vergleich sichtbar wird.
  • Am Beispiel der Suchwörter "Sommer" und "Winter" sieht man den saisonalen Verlauf der Suchanfragen.

Suche nach Domains:

  • Wenn eine Domain der Suche zugrunde liegt, können Aussagen über den Traffic, also indirekt über die Besucherzahlen und die Popularität der Webseite gemacht werden.

7.7 Google - Insights for Search

Google - Insights for Search bietet die Möglichkeit, durch den Vergleich bestimmter Suchbegriffe, dass Interesse daran zu bewerten. Dies kann in vielerlei Hinsicht nützlich für einen Webseitenbetreiber sein.

  • Auswahl wirksamer Werbebotschaften
Abb.-Nr. 13: Google Insight for Search - Suchergebnis der Keywords "Verbrauch", "Sicherheit" und "Motorleistung"roter Graph: "Verbrauch" (obere Linie)  gelber Graph: "Sicherheit" (mittlere Linie)  blauer Graph: "Motorleistung" (untere Linie)Vergleich von drei Suchbegriffen zur Auswahl einer Werbebotschaft  Quelle: Entnommen aus: /http://www.google.com/insights/search/?hl=de#cat=47&q=Motorleistung%2CVerbrauch%2CSicherheit&cmpt=q, Stand 14.01.2010.
Abb.-Nr. 13: Google Insight for Search - Suchergebnis der Keywords "Verbrauch", "Sicherheit" und "Motorleistung"

roter Graph: "Verbrauch" (obere Linie)
gelber Graph: "Sicherheit" (mittlere Linie)
blauer Graph: "Motorleistung" (untere Linie)

Vergleich von drei Suchbegriffen zur Auswahl einer Werbebotschaft

Quelle: Entnommen aus: /http://www.google.com/insights/search/?hl=de#cat=47&q=Motorleistung%2CVerbrauch%2CSicherheit&cmpt=q, Stand 14.01.2010.

Durch die Suche und den Vergleich verschiedener Schlagworte können Werbekampagnen auf die Interessen der Kunden angepasst werden. Wenn z.B. ein Automobilhersteller ein neues Modell auf den Markt bringt und nicht weiss, ob er mit der Motorleistung, dem geringen Verbrauch oder der Sicherheit werben soll, können diese Schlagworte nach Suchhäufigkeit im Bezug auf einen bestimmten Zeitraum oder eine bestimmte Region verglichen werden. In Abb. 13 wird deutlich, dass der Begriff Verbrauch deutlich öfter gesucht wurde, als die anderen beiden.


  • Untersuchung saisonaler Abhängigkeiten

Für saisonale Produkte und Dienstleistungen wie Weihnachts- oder Halloweenartikel oder Sommerurlaub besteht die Möglichkeit, die Suchstatistik nach relevanten Suchbegriffen im Bezug auf einen bestimmten Zeitraum auszuwerten. Bei einer Konstanten Verteilung der Suchanfragen kann die Nachfrage prognostiziert und z.B. Werbebudgets besser geplant werden.


  • Erzeugen von Markenassoziationen

Durch den Vergleich von Suchbegriffen und der Abgrenzung in verschiedenen Kategorien, können mit Hilfe von Google - Insights for Search Markenassoziationen herausgefiltert werden. Mit den Ergebnissen können Werbekampagnen so geschaltet werden, dass sich das zu bewerbende Produkt oder die Dienstleistung von der Konkurrenz abhebt.


  • Erschließung neuer Märkte

Google beschreibt diese Funktion wie folgt "Mit Google Insights for Search können neue Märkte aufgedeckt werden. Ein Weinhändler möchte beispielsweise neue Märkte erobern. Durch die Eingabe der englischen und spanischen Begriffe für Wein Wine + Vino und der Datenvergleich unterschiedlicher Länder wie Argentinien, Mexiko, Spanien und Venezuela können dem Händler Einblicke darüber geben, wo das am häufigsten vorkommende Interesse besteht."[86]

8 Verstöße

8.1 Vorgehen von Google bei Verstößen

Da Google der Platzhirsch der Suchmaschinen ist und dadurch die Aufnahme in diese und ein gutes Ranking sehr begehrt ist, kann eine Abstrafung durch Google den Webseitenbetreiber hart treffen. Meist liegt dem Rankingerfolg lange Analysarbeit zugrunde, welche dann innerhalb kürzester Zeit zu nichte gemacht wird. Es ist nicht nur die Arbeit die hinter SEO steckt, sondern ist eine gute Positionierung im Google-Index ein essentiellen wirtschaftlichen Faktor für kommerzielle Webseitenbetreiber. Google ist sich dieser Stellung durchaus bewusst und behält sich das Recht vor, Webseiten regelmäßig auf die gegebenen Webmaster Richtlinien und AGB's zu untersuchen und bei Verstoß gegen diese, Maßnahmen zu ergreifen. Diese Maßnahmen können zur Zurückstufung im Index um wenige Plätze bis zum Delisting der betroffenen Webseite führen. Google nennt diese Abstrafungen "Penalties". Welche Abstrafung wofür vergeben wird kann nur gemutmaßt werden, da sich Google mit der Veröffentlichung von Informationen über die genauen Verfahren wie, welche Verstöße entdeckt und behandelt werden bedeckt hält. Weiterhin ist es nicht immer ein Google Penalty, der zum Abrutschen einer Webseite im Ranking führt, es kann auch an der Konkurrenz liegen, welche bei der Suchmaschinenoptimierung aufgeholt hat oder Google hat den Google-Algorithmus umgestellt und die betreffende Webseite wird nun anders bewertet. Dies gilt es herauszufinden und Maßnahmen zu ergreifen.


Google bestraft grundsätzlich Verstöße gegen die Webmaster Richtlinien, die Allgemeinen Geschäftsbedingungen oder das Gesetz. Im speziellen werden Strafen unter anderem auf Grund folgender Tatbestände vergeben:[87]

  • Links auf verbotene Websites

Links zu Webseiten, welche aus dem Index entfernt wurden und ein Page Rank von 0 haben.

  • Links zu schlechter Nachbarschaft

Links zu Brückenseiten, Link-Farmen oder anderen Spam-Seiten.

  • Automatisierte-Abfrage

Verwendung google-fremder Tools zur automtischen Abfrage der Google-Datenbank über die Google-API.

  • Über-Optimierung

Zu schnelles Link-Building mit den gleichen Keywords.

  • Website Vernetzung & Link Systeme

Verlinkung von Webseiten untereinander, die die gleiche IP-Adresse besitzen, also auf dem gleich Server abgelegt sind.

  • Versteckten Text oder Links

Durch Code oder Farbe versteckte Links.

  • Keyword-Füllung (Spamming)

Zuviele und/oder mehrfach die gleichen Keywords.

  • Automatisierte Seiten-Redirects

Browserweiterleitung, können als Brückenseiten interpretiert werden.

  • Linkkauf oder Verkauf

Von oder an unbekannte/unseriöse Linkhändler.

  • Zweifelhafte Partneragenturen und "Made for Adsense"-Sites

Partnerseiten ohne qualitativen oder nur wenig Inhalt.


Die Abstrafungen von Google beeinhalten meist entweder ein Rückstufung im Index oder einzelne Keywords werden im Ranking herabgesetzt.

Mögliche Strafen können sein:[88]

  • Page Rank wird zurückgestuft
  • Keyword Rank wird zurückgestuft
  • Seiten-Zurückstufung
  • Delisting/Verbannung

8.2 Verstöße erkennen und beheben

Penalties erkennen und dagegen vorgehen ist eine aufwendige Angelegenheit, da Google den Webmaster über eine Abstrafung nicht informiert, deshalb ist eine regelmäßige Überprüfung der Webseite auf Veränderungen sowohl im Bezug auf die Google Webmaster Richtlinien, als auch auf die Statistiken über Page Rank, Keyword Ranks, Malware, etc. notwendig. Generell können die bestehenden Probleme mit Hilfe der Google Webmaster Tools eingegrenzt ggf. sogar direkt gefunden und behoben werden.


Um herauszufinden, ob eine Strafe vorliegt sind folgende Schritte hilfreich:

  • Webseite über "site:domainname.tld" im Google-Index suchen
  • Webseite über "link:domainname.tld" im Google-Index suchen
  • Keyword-Monitoring (haben Keywords Rankingpunkte verloren)
  • Analyse über die Google-Webmaster-Tools

Zur Behebung der Strafen sollten die Punkte aus 8.1 analysiert werden. Sind dort Auffälligkeiten zu erkennen kann dies schon zur Lösung führen. Sobald alle Unregelmäßgikeiten erkannt, verbessert und die Webseite an die Google-Webmaster-Richtlinien angepasst wurde könnte die Webseite wieder ihr altes Ranking bekommen. Dies geschieht automatisch mit Hilfe des Google-Bot, da dieser jedoch nicht täglich jede Webseite "besucht" kann das Re-Ranking unter Umständen Wochen bis Monate dauern.


Ein Beispiel wie sich der Rankingverlauf entwickeln kann, zeigen Abb.14-16.

Abb.14 zeigt die Rankingverteilung auf die ersten 10 Suchergebnisse vor einer Abstrafung
Abb.15 zeigt die Rankingverteilung auf die ersten 10 Suchergebnisse nach einer Abstrafung
Abb.16 zeigt die Rankingverteilung auf die ersten 10 Suchergebnisse nach Behebung der Probleme

Abb.-Nr. 14: Page Rank vor dem PenaltyQuelle: Entnommen aus: http://www.suchmaschinenoptimierung.de/seo-blog/wp-content/uploads/2009/05/ Stand:14.01.2010
Abb.-Nr. 14: Page Rank vor dem Penalty
Quelle: Entnommen aus: http://www.suchmaschinenoptimierung.de/seo-blog/wp-content/uploads/2009/05/ Stand:14.01.2010
Abb.-Nr. 15: Page Rank während der Überarbeitung des PenaltyQuelle: Entnommen aus: http://www.suchmaschinenoptimierung.de/seo-blog/wp-content/uploads/2009/05/ Stand: 14.01.2010
Abb.-Nr. 15: Page Rank während der Überarbeitung des Penalty
Quelle: Entnommen aus: http://www.suchmaschinenoptimierung.de/seo-blog/wp-content/uploads/2009/05/ Stand: 14.01.2010
Abb.-Nr. 16: Page Rank nach Behebung PenaltyQuelle: Entnommen aus: http://www.suchmaschinenoptimierung.de/seo-blog/wp-content/uploads/2009/05/ Stand:14.01.2010
Abb.-Nr. 16: Page Rank nach Behebung Penalty
Quelle: Entnommen aus: http://www.suchmaschinenoptimierung.de/seo-blog/wp-content/uploads/2009/05/ Stand:14.01.2010


Sobald eine Webseite aus dem Index entfernt wurde, gestaltet sich der Wiedereintrag und das Re-Ranking schwieriger, da dies nicht automatisch geschieht. Nach einem Delisting, sollte eine Webseite wieder den Google-Webmaster-Richtlinien angepasst werden und eine Anfrage auf Wiederaufnahme an Google gestellt werden. Diese Anfrage muss schriftlich formuliert werden und die Begründung des Delistings erhalten und was an der Webseite danach verändert wurde.[89]

9 Fazit

Wie diese Seminararbeit dargestellt hat, ist Google bestrebt eine Wettbewerbsgleichheit zwischen den Webseitenanbietern und den Suchern qualitativ hochwertige Ergebnisse zu liefern. Die von Google aufgestellten Richtlinien für Webmaster stehen für die beiden Ideale ein.

Sie bieten den Webmastern eine Hilfestellung bei der Erstellung und Pflege der Website und zeigen ihnen auf, welche Verfahren zur Ranking-Optimierung erlaubt bzw. nicht erlaubt sind. Sollte Google nicht erlaubte Vorgehensweisen entdecken, sind mit Strafen zu rechen. Hierbei scheint Google nicht zu unterscheiden, ob es sich um ein renommiertes Unternehmen oder um eine Standard Website handelt (Beispiel: Bestrafung BMW im Jahr 2006). Google scheint die Gleichbehandlung zu praktizieren.

Weiterhin bietet Google Tools an, welche Webmaster aktiv bei der legalen Optimierung der Website unterstützen. Der Google Service ist lobenswert. Mit Hilfe der vielseitigen Unterstützungen und Erklärungen in Form von Tools und Richtlinien verspricht sich Google, dass Webmaster auf legale Optimierungen zurückgreifen, um für ihre Website ein besseres Ranking und demzufolge eine top Platzierung in den Suchergebnissen zu erhalten.

Googles Message lautet demnach: Wir helfen dir, helf du uns, indem du legal arbeitest und zu einer hohen Qualität beiträgst.

Betrachtet man dieses Vorgehen von Google kritisch, könnten Gedanken, wie Ausübung der Marktmacht oder ähnliches aufkommen. Im Umkehrschluss könnten die Hilfestellung von Google entsprechend verstanden werden, dass das Ranking einer Website nur optimiert werden kann, wenn den Google Richtlinien für Webmaster und der Einbeziehung der Google Tools folgegeleistet wird.

Nicht zu vergessen ist, dass Google Marktführer ist und weniger von den Websites Einzelner abhängig ist, sondern Einzelne von der Suchmaschine Google.

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11 Fußnoten

  1. Vgl. http://www.luna-park.de/home/internet-fakten/suchmaschinen-marktanteile.html, Stand 15.01.2010.
  2. Vgl. von Bischopinck, Ceyp (2008), S. 190.
  3. Vgl. http://www.google.com/support/webmasters/bin/answer.py?hl=de&answer=70897#1, Stand 28.12.2009.
  4. Vgl. http://v3.espacenet.com/publicationDetails/biblio?CC=US&NR=6285999&KC=&FT=E, Stand 15.01.2010.
  5. Vgl. http://pr.efactory.de/d-index.shtml, Stand 15.01.2010.
  6. Vgl. http://www.goldmann.de/der-pagerank-und-andere-google-geheimnisse_tipp_523.html, Stand 15.01.2010.
  7. Vgl. Broda (2009), S. 8.
  8. Vgl. http://www.google.com/support/webmasters/bin/answer.py?hl=de&answer=35769, Stand 28.12.2009.
  9. Vgl. http://www.google.com/support/webmasters/bin/answer.py?hl=de&topic=8524&answer=66736, Stand 28.12.2009.
  10. Vgl. http://www.shopanbieter.de/news/archives/2524-Mehr-Google-Traffic-durch-Bilder-SEO.html, Stand 29.12.2009.
  11. Vgl. http://www.google.com/support/webmasters/bin/answer.py?hl=de&answer=35769, Stand 03.01.2010.
  12. Vgl. http://www.google.com/support/webmasters/bin/answer.py?hl=de&answer=35769, Stand 03.01.2010.
  13. Vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Lynx_(Browser), Stand 13.01.2010.
  14. Vgl. http://www.google.com/support/webmasters/bin/answer.py?answer=35769&cbid=-18r72iseha601&src=cb&lev=answer, Stand 03.01.10.
  15. Vgl. http://www.google.com/support/webmasters/bin/answer.py?answer=35769&cbid=-18r72iseha601&src=cb&lev=answer, Stand 03.01.10.
  16. Vgl. http://www.feedthebot.com/ifmodified.html, Stand 13.01.2010.
  17. Vgl. http://www.feedthebot.com/ifmodified.html, Stand 13.01.2010.
  18. Vgl. http://de.selfhtml.org/diverses/robots.htm, Stand 13.01.2010.
  19. Vgl. http://www.google.com/support/webmasters/bin/answer.py?hl=de&answer=156449, Stand 13.01.2010.
  20. Vgl. http://de.selfhtml.org/diverses/robots.htm, Stand 13.01.2010.
  21. Vgl. http://de.selfhtml.org/diverses/robots.htm, Stand 13.01.2010.
  22. Vgl. http://www.google.com/support/webmasters/bin/answer.py?answer=93710, Stand 13.01.2010.
  23. Vgl. http://de.selfhtml.org/diverses/robots.htm, Stand 13.01.2010.
  24. Vgl. http://www.google.com/support/webmasters/bin/answer.py?hl=de&answer=156449, Stand 13.01.2010.
  25. Vgl. http://www.google.com/support/webmasters/bin/answer.py?answer=100782, Stand 11.01.2010.
  26. Vgl. http://www.google.com/support/webmasters/bin/answer.py?answer=100782, Stand 11.01.2010.
  27. Vgl. http://www.google.com/support/webmasters/bin/answer.py?answer=100782, Stand 11.01.2010.
  28. Vgl. Hiltmann, Holthausen (2010), S. 108.
  29. Vgl. http://www.webhits.de/deutsch/index.shtml?webstats.html, Stand 13.01.2010.
  30. Vgl. http://www.google.com/support/webmasters/bin/answer.py?answer=100782, Stand 11.01.2010.
  31. Vgl. http://www.google.com/support/webmasters/bin/answer.py?answer=35769, Stand 03.01.2010.
  32. Vgl. http://www.google.com/support/webmasters/bin/answer.py?answer=35769, Stand 03.01.2010.
  33. Vgl. http://www.ewd-concept.de/infoseiten/infoseiten-hidden-text.html, Stand 08.01.2010.
  34. Vgl. http://www.google.com/support/webmasters/bin/answer.py?answer=66353, Stand 08.01.2010.
  35. Vgl. Broda (2009), S. 9.
  36. Vgl. http://www.ewd-concept.de/infoseiten/infoseiten-hidden-text.html, Stand 08.01.2010.
  37. Vgl. http://www.ewd-concept.de/infoseiten/infoseiten-hidden-text.html, Stand 08.01.2010.
  38. Vgl. http://www.ewd-concept.de/infoseiten/infoseiten-hidden-text.html, Stand 08.01.2010.
  39. Vgl. Broda (2009), S. 9 ff.
  40. Vgl. http://www.google.com/support/webmasters/bin/answer.py?answer=66353, Stand 08.01.2010.
  41. Vgl. Hiltmann, Holthausen (2010), S. 108.
  42. Vgl. http://www.ewd-concept.de/infoseiten/infoseiten-hidden-text.html, Stand 08.01.2010.
  43. Vgl. http://www.suchfibel.de/6gefunden/cloaking.htm, Stand 08.01.2010.
  44. Vgl. Hiltmann, Holthausen (2010), S. 108.
  45. Vgl. http://www.goldmann.de/der-pagerank-und-andere-google-geheimnisse_tipp_523.html, Stand 08.01.2010.
  46. Vgl. Lammenett, S. 171 f.
  47. Vgl. http://www.ewd-concept.de/infoseiten/infoseiten-cloaking.html, Stand 08.01.2010.
  48. Vgl. http://www.computerbase.de/news/internet/webdienste/2006/februar/bmw-seite_cloaking_google/, Stand 08.01.2010.
  49. Vgl. http://www.suchmaschinentricks.de/technik/suchmaschinen-cloaking, Stand 08.01.2010.
  50. Vgl. http://www.suchmaschinentricks.de/technik/suchmaschinen-cloaking, Stand 08.01.2010.
  51. Vgl. http://www.suchmaschinentricks.de/technik/suchmaschinen-cloaking, Stand 08.01.2010.
  52. Vgl. http://www.suchmaschinentricks.de/technik/suchmaschinen-cloaking, Stand 08.01.2010.
  53. Vgl. http://www.computerbase.de/news/internet/webdienste/2006/februar/bmw-seite_cloaking_google/, Stand 08.01.2010.
  54. Vgl. http://www.ewd-concept.de/infoseiten/infoseiten-doorwaypages.html, Stand 11.01.2010.
  55. Vgl. http://www.google.com/support/webmasters/bin/answer.py?answer=66355, Stand 11.01.2010.
  56. Vgl. http://www.google.com/support/webmasters/bin/answer.py?answer=66355, Stand 11.01.2010.
  57. Vgl. http://www.google.com/support/webmasters/bin/answer.py?answer=66357, Stand 07.01.2010.
  58. Vgl. Hiltmann, Holthausen (2010), S. 106.
  59. Vgl. http://www.google.com/support/webmasters/bin/answer.py?answer=66358, Stand 07.01.2010.
  60. Vgl. Broda (2009), S. 13.
  61. Vgl. http://www.google.com/support/webmasters/bin/answer.py?answer=66359, Stand 08.01.2010.
  62. Vgl. http://www.google.com/support/webmasters/bin/answer.py?answer=66359, Stand 08.01.2010.
  63. Vgl. http://www.google.com/support/webmasters/bin/answer.py?answer=66359, Stand 08.01.2010.
  64. Vgl. http://www.google.com/support/webmasters/bin/answer.py?answer=35769, Stand 03.01.2010.
  65. Vgl. http://www.google.com/support/webmasters/bin/answer.py?answer=66356, Stand 07.01.2010.
  66. Vgl. http://www.google.com/support/webmasters/bin/answer.py?answer=66356, Stand 07.01.2010.
  67. Vgl. http://www.google.com/support/webmasters/bin/answer.py?answer=66356, Stand 07.01.2010.
  68. Vgl. http://www.google.com/support/webmasters/bin/answer.py?answer=66356, Stand 07.01.2010.
  69. Vgl. http://www.google.com/support/webmasters/bin/answer.py?answer=66356, Stand 07.01.2010.
  70. Vgl. http://www.google.com/support/webmasters/bin/answer.py?answer=35769, Stand 03.01.2010.
  71. Vgl. http://www.google.com/support/webmasters/bin/answer.py?answer=35769, Stand 03.01.2010.
  72. Vgl. http://www.tecchannel.de/webtechnik/entwicklung/2022285/google_tools_webmaster_website_adwords_keywords_kostenlos/index9.html, Stand 14.01.2010.
  73. Vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Google_Analytics, Stand 14.01.2010.
  74. Vgl. http://adwords.google.com/support/aw/bin/answer.py?hl=de&answer=55591, Stand 13.01.2010.
  75. Vgl. http://www.google.de/support/googleanalytics/bin/answer.py?hl=de&answer=55539, Stand 13.01.2010.
  76. Vgl. § 4 Abs. 1 BDSG, Stand 14.01.2010.
  77. Vgl. § 15 TMG, Stand 14.01.2010.
  78. Vgl. http://www.google.de/support/googleanalytics/bin/answer.py?hl=de&answer=55539, Stand 13.01.2010.
  79. Vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Google_AdWords, Stand 13.01.2010.
  80. Vgl. https://www.google.com/adsense/support/bin/answer.py?hl=de&answer=21593, Stand 13.01.2010.
  81. Vgl. https://www.google.com/adsense/support/bin/answer.py?answer=43688, Stand 13.01.2010.
  82. Vgl. https://www.google.com/adsense/support/bin/answer.py?hl=de&answer=68724, Stand 13.01.2010.
  83. Vgl. https://www.google.com/adsense/support/bin/answer.py?hl=de&answer=20012, Stand 13.01.2010.
  84. Vgl. https://www.google.com/adsense/support/bin/answer.py?hl=de&answer=105924, Stand 13.01.2010.
  85. Vgl. https://www.google.com/adsense/support/bin/answer.py?hl=de&answer=9727, Stand 13.01.2010.
  86. Vgl. http://www.google.com/support/insights//bin/answer.py?hl=de&answer=96693, Stand 13.01.2010.
  87. Vgl. http://www.philognosie.net/index.php/article/articleview/701/, Stand 14.01.2010.
  88. Vgl. http://www.sistrix.de/info/google-penalty, Stand 14.01.2010.
  89. Vgl. http://www.philognosie.net/index.php/article/articleview/701/, Stand 14.01.2010.
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